Tulsa & Gardner

Die krasseste Fernbeziehung von der du je gehört hast

 

VON ABDU BAACK

 

  • Auf dem Mars gibt es für Gardner nicht so viele soziale Kontakte
    Auf dem Mars gibt es für Gardner nicht so viele soziale Kontakte
  • Tulsa und Gardner klauen ein Flugzeug
    Tulsa und Gardner klauen ein Flugzeug
  • Tulsa und Gardner sind ein glückliches Paar
    Tulsa und Gardner sind ein glückliches Paar

 

12:25 Uhr, angekommen an der Astor Film Lounge, in der Nähe des Berliner Zoos. Meine erste Pressevorführung, ein leichtes Gefühl der Wichtigkeit kommt für kurze Zeit auf, Einbildung scheint auch eine Bildung zu sein. Zusammen mit rund 40 anderen Journalisten sitze ich in diesem riesen Saal und schaue mir einen Film eines für mich eher ungewöhnlichen Genres an: Ein Liebesfilm! Liebesfilme schaue ich mir in der Regel nicht an. Die meisten sind mir einfach zu naiv und zu platt. Gut, wie nah „DEN STERNEN SO NAH“ an der Realität ist, darüber lässt sich sicherlich streiten, dennoch stach der Film in ein paar Aspekten eindeutig hervor.

 

Worum geht es?

Gardner, gespielt von Asa Butterfield, ist ein Außerirdischer und zwar wortwörtlich. Er wurde, als Sohn einer Astronautin, ungeplant auf dem Mars geboren. Seine Mutter starb leider kurz nach der Geburt, wofür sich Gardner die Schuld gibt. Er gewöhnt sich an das Leben auf dem Mars, da er auch nichts anderes kennt. Dennoch möchte er gerne auf die Erde zu den anderen Menschen und das Leben auf der Erde mit all seinen Eigenheiten kennenlernen. Außerdem gibt es auf der Erde Tulsa, gespielt von Britt Robertson, ein Mädchen in seinem Alter, welches er über einen Online-Chat kennengelernt hat. Er hat sich in sie verliebt und würde alles dafür geben, sie zu treffen. Irgendwann ist es dann tatsächlich so weit, er darf auf die Erde. Angekommen auf der Erde gelingt es ihm zu fliehen und sich auf den Weg zur wunderschönen Tulsa zu machen. Es beginnt eine unvergessliche Reise für Gardner und Tulsa; quer durch Landschaften. Eine Reise voller Abenteuer, Witz und Romantik.

 

Im Laufe des Films durchlebt der Zuschauer einen Perspektivwechsel. Unterstützt von sehr gut ausgewählten Settings, beeindruckenden Landschaften (gedreht wurde in Albuquerque, New Mexico) und sehr guten Bilddesigns fängt der Zuschauer an einen neuen Blick auch auf die kleinen Dinge im Leben zu werfen. Zusätzlich wird er unterhalten von der naiv-süßen Liebesgeschichte zwischen Gardner und Tulsa, dessen Beziehung noch herbe Rückschläge durchleben soll, welche allerdings keinesfalls der typischen Disney-Vorstellung von Jugendliebe entspricht.

 

Die Hauptrollen gespielt von Asa Butterfiel, Britt Robertson, Gary Oldman und Carla Gugino sind sehr professionell besetzt, jede einzelne Rolle scheint in dieses Chaos einer durchaus abstrusen Geschichte perfekt reinzupassen. Asa Butterfield, der sehr eigene Marsianer, für den jedes Vogelgezwitscher und jeder Schmetterling eine neue Erfahrung ist. Britt Robertson, die einen coolen und emotional unnahbaren High-School-Teen spielt. Gary Oldman, welcher einen sehr engagierten Wissenschaftler spielt und ein wichtiges Geheimnis besitzt und Carla Gugino, die Ziehmutter von Gardner.

 

Erfrischend anders, neu und frech hat mich dieser Liebesfilm erstaunlicherweise sehr begeistert und ich würde diesen Film an jeden weiterempfehlen, welcher die typisch aufgebauten Liebesfilme satt hat.

 

GEWINNSPIEL

Passend zum Neustart des Films haben wir  für euch exklusiv ein #DenSternenSoNahGewinnspiel .

Alle Infos zu den Preisen und den Teilnahmebedingungen gibt es hier!

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