My Entire High School Sinking into the Sea – Was zur Hölle?!

VON JANIK EMIL

 

Schon anhand der Überschrift lässt sich erahnen, welch ein verrücktes Projekt unter der Regie von Dash Shawn in den USA entstanden ist. Eine wirkliche Storyline kurz zusammenzufassen, ist bei diesem Film gar nicht so einfach.

Grundsätzlich ist der Anfang des Films von der Story her gleichzusetzen mit einem typischen Teenager-Hollywoodfilm: Ein unbeliebter Erfinder namens Dash möchte mit seiner Schülerzeitung in der Schule berühmt werden – was ihm natürlich überraschenderweise nicht so einfach gelingt. Dash ist für seine Mitschüler ein Niemand. Belastet durch Mobbing, familiäre Probleme und Freundschaftssorgen versucht er sich durch den Schulalltag zu schlagen. Doch als er während seiner Recherche im Schulkeller ein Geheimnis entdeckt, wird seine Welt aus den Angeln gerissen. Und ab diesem Moment ist der Film nur noch eine einzige Farbschlacht.

 

My Entire High School Sinking into the Sea  © Tides High PTA, LLC

 

Der Animationsfilm kombiniert während seiner Handlung alle möglichen Kunststyles. Von Animation, über kunstvolle und handbemalte Hintergründe bis hin zu Farbcollagen ist alles dabei. Prinzipiell kann man sagen (mit der nötigen Kreativität und Interpretationsgeschick), dass der Film als Kritik an dem amerikanischen Schulsystem gesehen werden kann.

In den folgenden 65 Minuten wird einem ein Spektakel an Farbexplosionen geliefert, welche extrem aufwendig produziert wurden (über sechs  Jahre hinweg), jedoch bei mir zu kopfschmerzartigen Zuständen geführt haben.

Die Produzenten haben viel zu viele Elemente auf einmal in die jeweiligen Szenen hineingebracht, was schließlich zu einer Überladenheit führte. Ohne viel zu Spoilern kann man zusammenfassen, dass dieser Film für übersprudelnde Ideen, verrückte Umsetzung und zu viel Kreativität steht.

 

Im Berlinale Programm

Di 14.02. 20:30 , HKW

Do 16.02. 16:30 , CinemaxX 3

So 19.02. 14:00 , CinemaxX 3

Jugendmagazin Kategorien: 
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