HYPER, HYPER - Der 3. Teil meines Blogs ist da!

am 16.03.2018
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Moinmoin Leute! Die letzten Monate war in meinem FSJ so einiges los... Ich bin viel gereist, habe seeeehr viele gruppendynamische Spiele gespielt und viele neue coole Menschen kennengelernt. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was alles so in letzter Zeit passiert ist! Antworten auf diese Frage bekommst du, wenn du dir diesen Bericht durchliest. ;)

denk!mal 2018 – erinnern & gestalten

Der Februar begann bei mir mit einem absoluten Eventhighlight. Ich hatte die Chance, die Abendveranstaltung des Jugendforums “denk!mal 2018“ im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses mit zu verfolgen. In einer 90-minütigen Veranstaltung wurden sowohl Theaterstücke, Lesungen, Musik, Tanz oder andere kreative Projekte einem breiten Publikum präsentiert und andererseits an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Als emotionale Zusammenfassung lassen sich die Worte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses – Ralf Wieland – gut anknüpfen. Denn nach ihm sei durch das Engagement der Beteiligten an diesem Abend ein ganz persönliches „Denkmal“ für die Opfer des Nationalsozialismus gesetzt worden.

Wenn ihr meinen ganzen Bericht über diesen Abend lesen wollte, dann klickt doch einfach hier!

Hallenhockey-WM in Berlin

Nur wenige Tage später folgte auch gleich das nächste Großevent – die Hallenhockey-WM der Damen und Herren hier in Berlin. Und ja, es gibt auch Hockey OHNE Eis – eben Hallenhockey. Der Weg zu dem Bericht über diese Veranstaltung war jedoch leider schwieriger als gedacht. Nachdem ich über die verschiedensten Kontaktmöglichkeiten von Hockeybund zu Hockeybund geschickt wurde, gelang es endlich für einen Tag eine Presseakkreditierung zu ergattern. Kai und ich verfolgten über den ganzen Tag hinweg die spannenden Spiele des Viertelfinals der Damen und Herren. Nicht nur die Ränge der Max-Schmeling-Halle füllten sich von Spiel zu Spiel, sondern auch die Stimmung kochte immer weiter hoch. Dies sah man auch im Nachhinein an den TV-Quoten, denn diese waren so hoch wie noch nie bei einer Hallenhockey-Meisterschaft.

Wenn ihr noch mehr über dieses Sportereignis erfahren wollt, dann seht euch doch die Photostory und den Artikel von meinem Mitfsjler Kai an! (Hier geht’s zur Seite.)

Juleica – Wahlpflichtseminar

Im Zuge des FSJ-Kultur muss man mehrere Bildungsseminare besuchen. Dabei sind drei Fahrten verpflichtend und bei einer ist der inhaltliche Schwerpunkt frei wählbar – das sogenannte Wahlpflichtseminar. Ich hatte mich für die Juleica Ausbildung entschieden, welche 6 Tage in dem belebten (Ironie) Flecken Zechlin stattfand. Juleica ist eine Abkürzung für JugendleiterIn-Card, mit der man sich in der Jugendarbeit ehrenamtlich aktiv engagieren kann. Während des Seminars wurden Themen wie Gruppenpädagogik, Persönlichkeitsbildung, Kommunikation und Gesprächsführung, rechtliche Grundlagen, usw. behandelt. Des Weiteren wurde sehr viel Wert auf gruppendynamische Spiele gelegt – die Wups (Warm Ups). Wenn ihr auch Lust habt, eine Juleica-Ausbildung zu absolvieren, die sich ganz nebenbei auch gut auf Bewerbungsschreiben macht, dann schaut doch einfach mal auf der Seite der Juleica oder macht ein FSJ Kultur, denn dann werdet ihr auch die Chance bekommen, dieses Seminar zu besuchen.

Die zweite Bildungsseminarfahrt

Die Monate Februar und März waren bei mir (bis jetzt) geprägt von Seminarfahrten… Man könnte umgangssprachlich auch sagen, dass es „Schlag auf Schlag“ weiter ging. Dieses Mal fuhren wir, wie auch bei der allerersten Seminarfahrt, in den beschaulichen Ort „Werftpfuhl“. Mit ca. 70 FSJler*innen ging es in das Kurt-Löwenstein-Haus, um die nächsten 6 Tage in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Nachdem bereits erwarteten Ansturm auf die Zimmerschlüssel, sammelten wir uns im Plenum, um eine Vielzahl an teilweise lustigen aber auch nervigen Kennlernspielen/Energizer zu absolvieren. Der folgende Tag stand unter dem Schirmmantel der weiteren Berufsausbildung. Mit den verschiedensten Methoden wurden Zukunftsängste, die Ungewissheit vor dem Neuen und Ideenlosigkeit für den weiteren Lebensweg versucht zu mindern oder gar ganz schwinden zu lassen.

Die folgenden Tage waren geprägt durch die Workshoparbeiten. Denn jede/r FSJler*in hatte die Möglichkeit im Vorhinein einen Workshop zu wählen. Für diese Seminarfahrt waren das: Yoga, Drawing, Theater, kreatives Schreiben, Betzavta und analoge Photographie. Ich hatte mich für die analoge Photographie entschieden und konnte daher mit anderen Photographinnen, auf der Suche nach dem perfekten Motiv, durch die Umgebung laufen. Doch damit noch nicht genug, denn wir bekamen sogar die Chance den ganzen Prozess einer Fotoentwicklung mitzumachen: von der Verzweiflung beim Öffnen des Films im komplett dunklen Raum, der zeitaufwendigen Entwicklung der Negative bis hin zum Erstellen der eigenen Abzüge. Die entwickelten Endprodukte wurden schließlich am letzten Tag ausgestellt und den anderen FSJler*innen somit präsentiert. So neigte sich auch eine Woche voller Spaß, photographieren und Energizer dem Ende zu. Es war, wie auch die erste Bildungsseminarfahrt, eine coole Mischung aus Arbeit und vielseitiger Abend- und Freizeitgestaltung.

Redaktionsworkshop Innovativ International

Da es ja in der letzten Zeit nicht schon genug Seminarfahrten gab, ging es einen Tag nach der 2. Bildungsseminarfahrt weiter auf die Nächste. Diesmal besuchte ich einen Redaktionsworkshop von Innovativ International, welcher in dem Wannsee Forum stattfand. Hier wurde über zwei Tage hinweg erarbeitet, wie man einen Text oder auch ein Interview aufbaut, was der Pressekodex ist, wie richtiges Storytelling funktioniert oder wie man am besten in einer Redaktion mit einander kommuniziert.

Doch was ist Innovativ International?

Hier begleitet die Jugendredaktion 14 journalistische Projekte der internationalen Jugendarbeit und -politik, die im Rahmen des „Innovationsfonds“ von 2017 bis 2019 vom BMFSFJ gefördert werden. Alle Beiträge, die hier veröffentlicht werden, können frei weiter genutzt werden. In Zusammenarbeit mit Innovativ International bekomme ich Ende März die Chance für 3 Tage nach Brüssel zu reisen, um von dort von einer Jugendkonferenz zu berichten… Also seid gespannt auf meine nächsten Berichte! ;)

Hier gehts zu dem letzten Bericht von meinem Kollegen Kai!

FSJer

FSJ - Wahnsinn pur!

Hey! Wir sind Hannah, Janik und Kai und wir machen von September 2017 bis August 2018 unser FSJ Kultur bei jup! Berlin bzw. jugendnetz-berlin! Damit ihr auch wisst, was wir in unserer Zeit als Freiwillige überhaupt so für Aufgaben haben, halten wir euch hier auf dem Laufenden. Alle zwei Wochen werden wir euch abwechselnd erzählen, was wir Spannendes erlebt haben! Wir wollen euch zeigen, warum es sich lohnt, ein FSJ zu machen.

von Kai und Janik Emil
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