Fairy Tail: Phoenix Priestess

am 03.05.2018
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Am 24.04.2018 ging die Kazé Anime Nights in die dritte Runde. Dieses Mal lief der Film „Fairy Tail: Phoenix Priestess“ mit deutschen Untertiteln. „Fairy Tail“ ist eine sehr bekannte Mangareihe, die demnächst auch eine deutsche Anime-Fassung bekommt. Diesbezüglich hatte Kazé die ersten drei Episoden am 29. August 2017 im Rahmen der Kazé Anime Nights 2017 gezeigt. Der aktuelle Film spielt nach Folge 201, wer also noch nicht so weit ist: Achtung, Spoiler-Warnung!

 

Was bisher geschah

Lucy Heartfilia hat sich der Magier-Gilde Fairy Tail angeschlossen. Mit ihren dort neu gewonnenen Freunden, Natsu Dragneel, Gray Fullbuster, Erza Scarlet, Wendy Marvell und den zwei magischen Katzen Happy und Charle erfüllt sie Aufträge der Gilde und geraten zusammen in das ein oder andere Abenteuer.

Ereignisse im Film

Das Dorf des Feuers wird während einer magischen Zeremonie plötzlich von Soldaten angegriffen. Alle werden getötet, nur die Priesterin Eclair konnte entkommen. Während ihrer Flucht kommt sie in Magnolia an, wo sie auf Lucy Heartfilia trifft. Eclair wird von Momon, einem Stofftier ähnlichen gelben Vogel begleitet. Eclair bricht vor Lucy zusammen, woraufhin Lucy sich um sie kümmert und sie in die Gilde mitnimmt. Dort stellt sich heraus, dass Eclair völlig entkräftet ist und unter Gedächtnisverlust leidet. Durch einzelne Fragmente weiß Eclair, dass sie eine Hälfte eines mysteriösen Steins zum Zauberer Kalard bringen muss, dieser soll sich im Grenzwald aufhalten. Lucy, Natsu Dragneel, Happy, Gray Fullbuster, Erza Scarlet, Wendy Marvell und Charle entschließen sich, Eclair zu begleiten. Auch wenn sie diese Hilfe nicht will, stellt sich schnell heraus, dass sie diese braucht.

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Fazit

Ich persönlich bin von dem Film nicht überzeugt. Als „Fairy Tail“ begeisterter kann man sich den Film ansehen, auch wenn er in sich geschlossen ist und damit keine Auswirkung auf die Hauptstory hat. Die Story ist ähnlich aufgebaut wie die Serie an sich. Was mich aber ab den ersten Moment gestört hat, war der veränderte Zeichenstil. Dieser wirkt kantiger und gröber und auch einzelne Sequenzen wirken wie aus einem anderen Anime und nicht wie „Fairy Tail“. Der Zeichenstil weicht von dem bisherigen ab, er hat die gleichen Grundeigenschaften, aber ich finde man hätte den Film auch als Fan-Art wahrnehmen können.

Viele Kinobesucher hat der Film auch nicht angezogen, wobei in dem Kino, in dem ich war (Berlin-Tegel), die Animes nie gut besucht sind. Es ist schon ein Unterschied, ob sechs Personen „Fairy Tail“ gucken oder fast 20 bei dem letzten Digimon Adventure Tri-Film da waren.

Mein Fazit, wer den Film gucken will, soll dies machen, wer sich aber an geänderten Zeichenstilen stört oder sich unsicher ist, muss den Film nicht unbedingt sehen. Ich freue mich auf den nächsten Fairy Tail-Film, denn dieser wird relevant sein für die Story und wieder im gewohnten Zeichenstil.

Der Film wird ab dem 15. Juni 2018 auf DVD- und Blu-ray veröffentlicht.

Der zweite Fairy Tail-Film „Dragon Cry“ wir im Rahmen der KAZÉ Anime Nights am 31.07.2018 gezeigt.

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