Das war der Safer Internet Day 2019 in Berlin

Der Safer Internet Day (SID) ist ein von der EU initiierter Aktionstag, der in 27 europäischen Ländern das Ziel verfolgt, die Medienkompetenz von Kindern, Eltern und Lehrer*innen zu fördern und sie für mögliche Risiken im Internet zu sensibilisieren. Dafür werden verschiedene Aktionen und Angebote zur Verfügung gestellt, an denen jede/r teilnehmen kann. Auch in Berlin!
In diesem Jahr fand der SID am 5. Februar statt. Zu diesem Anlass haben sich einige Medienkompetenz-Zentren in Berlin mit den Themen Hass und Sicherheit im Netz, Social Media bis hin zur Programmierung von Mini-Robotern beschäftigt und Angebote gestaltet. Wie das bei einigen Angeboten genau aussah, erfahrt ihr hier:  

 

Medientage (Treptow-Köpenick)

Die Medienetage hat sich im Nachmittagsbereich mit einem Quiz zum Thema Hatespeech/ Hass im Netz beschäftigt. Um das Ganze spielerisch aufzupeppen, haben sie das von Klicksafe entwickelte Quiz in das beliebte Computerspiel „Minecraft“ eingebaut. Ein weiterer Ansporn für die Kinder und Jugendlichen war das Zertifikat und der Gutschein für „Mediennutzungszeit im Haus“, die ihnen am Ende des Quiz ausgestellt wurde.

Haus der Jugend Charlottenburg

In Charlottenburg gab es eine Challenge zum Thema Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzwerken. Zusammen mit Dr. Suriv, einem bekannten Softwareexperten, haben die Kinder und Jugendlichen spielerisch erlernt, wie sie mit unbekannten Personen im Internet, Virenmail und anderen Stolpersteinen im Netz umgehen.

Szenenwechsel (Neukölln)

Das Medienkompetenz-Zentrum Neukölln hat dieses Jahr „Neuköllns next Medienexpertin“ gesucht und gefunden.
Die 15 Teilnehmerinnen im Alter von 10 bis 17 Jahren haben sich mit Hilfe eines Quiz zu den Themen Hatespeech, Datenschutz, Cybermobbing und Urheberrecht Runde für Runde zum Titel „Neuköllns next Medienexpertin“ gespielt. Die Schwierigkeit der Fragen hat sich am Alter der jeweiligen Kandidatin orientiert. Zusätzlich haben die jüngsten Teilnehmerinnen eine Patin als Unterstützung zur Seite gestellt bekommen.

Medienkompetenz-Zentrum Steglitz – Zehlendorf

Das Medienkompetenz-Zentrum Steglitz – Zehlendorf hat zusammen mit der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek einen Aktionsnachmittag für Kinder und ein Informationsangebot für Eltern veranstaltet.
Die  Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit  mit „Oculus Go VR-Brillen“ eine virtuelle Welt zu erkunden oder mit einer auf grafikbasierenden Sprache kleine Roboter zu programmieren, die dann einen Parcours absolvierten. Währenddessen konnten sich die Eltern zu Themen wie Mediennutzung in der Familie, Nutzungsdauer von Medien und einigen Internetseiten und Online-Spielen beraten lassen.

Mezen (Pankow)

In Pankow wurde im Rahmen des schon bestehenden „FUTURE MONSTER LAB“ Projektes der Umgang mit digitalen Medien kritisch hinterfragt.  So wurde ausgediente Medientechnik wie Computer, Radios und Uhren nicht mehr als „Schrott“, sondern als „Wertstoff der Zukunft“ bezeichnet. Mit Hilfe des 3D-Druckers wurden die Arbeitsmaterialien selbst erstellt.
Im zweiten Veranstaltungsteil „ZUKUNFTSWERKSTATT“ wurde mit Hilfe von Tablets und QR-Codes eine Schnitzeljagd veranstaltet.

Helliwood (Marzahn-Helllersdorf)

Unter dem Titel „Ein Eisbär sichert seinen Computer“ organisierte das Medienkompetenzzentrum Marzahn-Hellersdorf (HELLIWOOD) ein Programmierprojekt für Grundschulkinder. Dabei lernten die Kinder mit Hilfe von Lernrobotern und dem Programm "Scratch", wie Programmieren funktioniert. Anschließend programmierten sie ihre eigenen Computerspiele und bastelten eigene Controller zum Spielen mithilfe einer Platine.