feminationSZ

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Die wandelbare Frau

Woher kommt die Frau? Was war das einheitliche Bild, welche Facetten verbergen sich? Wie vielfältig kann “Frau” sein? Und vor allem: Welche Chancen sind aus ihrer revolutionellen Entwicklung hervorgegangen? Genau mit diesen Fragen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zum Frauenwahlrecht in 2018 beschäftigen sich die beiden Fotografinnen Gisela Gürtler und Milena Zara in ihrer Fotoausstellung.

Tragend für das Projekt waren Mädchen im Alter von 10 bis 21 Jahren, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Schuhe der Vergangenheit geschlüpft sind, um sich in verschiedenen Zeitepochen ablichten zu lassen. Heraus kamen dabei zwei Fotostrecken, die den wandelbaren Charakter der Frau im Laufe des 20. Jahrhundert modisch in Szene setzen und dabei visuell ansprechend dokumentieren.

“feminationSZ” nennt sich das Ganze - eine Hommage an das bewusste, moderne Frauenbild, das sich ihren Weg durch Normen, Rollenvorgaben und Unterdrückung erkämpfen musste; lang war dieser Weg, und lang wird er noch sein. Auch heute noch müssen und werden bedeutende Schritte getan, wie seit neustem die Einführung des Weltfrauentags am 8. März als gesetzlichen Feiertag in Berlin. Bemerkenswert, wo Frauen früher nicht mal Mitspracherecht in politischen Entscheidungs- und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen hatten, leisten wir heute bereits bei den ganz Jungen Förderarbeit, um das Nachdenken anzuregen.

So auch mit dieser Fotoreihe, die bis zum 27.9. im Rathaus Zehlendorf ausgestellt wird: Die Mädchen konnten sich aktiv beteiligen, experimentierten viel mit den verschiedenen Stilen und Details, um sich auch ein Stück weit hineinzufühlen.

Zudem gibt es am 19. September 2019 eine Finissage mit Überraschungsprogramm und -gästen, um die Fotoaustellung feierlich zu verabschieden. Um 17:30 Uhr wird auf das vergangene Projektjahr in seinen unterschiedlichen Dimensionen zurückgeblickt. Nicht verpassen: Es wird ein Vorgeschmack auf das digitale Spiel zum Thema geben - entwickelt von den Mädchen, die sich an dem Projekt beteiligt haben.

Na, gespannt auf das Projekt? jup! Redakteurin Mara war vor Ort und hat sich die Ausstellung angeschaut - ihren Bericht gibt es hier!

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