Argumentieren gegen Rechts

Rechtes Gedankengut auf dem Vormarsch

Durch die aufgeheizte Debatte um das Thema Zuwanderung hat sich das gesellschaftliche Klima deutlich nach rechts verschoben. Rechtes Gedankengut ist wieder „salonfähig“ geworden und zunehmend auch im Alltag spürbar.

Egal ob im Internet, auf einer Familienfeier oder in Bus und Bahn: Getreu dem Motto "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“, wird beleidigt, gehetzt und teilweise sogar Gewalt ausgeübt. Ziel dieser "Angriffe" sind vor allem Geflüchtete, Muslime, POC’s, Juden, sexuelle Minderheiten und "die Lügenpresse".

 

Aufstehen gegen rechte Meinungsmache

Oft ist man geschockt und sprachlos in solchen Situation. Weiß nicht, wie man reagieren oder antworten soll. Doch wir können überall etwas dagegen tun. Es ist wichtig, abwertende und ausgrenzende Äußerungen nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern an Ort und Stelle etwas dagegen zu sagen. 

Es gibt zwar keine perfekte Anleitung - aber eine Reihe von hilfreichen Tipps, die dir helfen können, angemessen auf die Situation zu reagieren.

Argumentation gegen Hate Speech im Netz

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Die sogenannte Counter Speech (engl. für Gegenrede) gehört zu den wichtigen Mitteln, um rechten Gedankengut zu begegnen. Mit faktischen Argumenten, Humor und neuen Perspektiven wird rechtes Gedankengut als falsch und menschenverachtend entlarvt.

Gleichzeitig setzt man ein Zeichen und signalisiert das rechtes Gedankengut nicht geduldet wird bzw. nicht die Mehrheitsmeinung abbildet. Counter Speech zeigt Betroffenen, dass sie nicht allein sind. Wer sich einmischt und mit Betroffenen solidarisiert, setzt sich für Menschenrechte ein und stärkt die Demokratie.
 

"Es geht darum, rechtem Gedankengut konsequent zu widersprechen. Also Zivilcourage aufbringen, im privaten Kreis, in der Nachbarschaft, in der U-Bahn oder auf dem Fußballplatz konsequent zu widersprechen, wenn abfällige oder ausgrenzende Bemerkungen über Gruppen der Gesellschaft geäußert werden. Wir müssen den Spieß wieder umdrehen: Diejenigen, die beleidigen oder diskriminieren, sollen sich erklären müssen" (Berlins Staatssekretärin; Sawsan Chebli)

 

     
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