Die Zahnbürste des Löwens

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ suchen Start-ups einen Investor. Wir schauen uns Start Ups an, die einen Investor gefunden haben. In unserem ersten von zwei Teilen blicken wir auf die happybrush. Wir haben für euch die neue Schallzahnbürste mal gründlich ausprobiert.

VON OLIVER MATTUTAT, 04.12.2017

 

Die Höhle der Löwen ist die erfolgreichste TV-Show für Start-ups im deutschen Fernsehen. Dort stellen sich Leute mit ihrer Unternehmensidee und ihrem Produkt vor fünf möglichen Investoren, den Löwen, vor. Die Investoren sind alles Experten, die schon an unzähligen Firmen beteiligt sind und hier ihr eigenes Geld einsetzen. Dabei sind Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Frank Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen. Dabei müssen aber nicht nur die Produkte überzeugen. Auch die Präsentation der  Gründer und die Unternehmenszahlen müssen die Löwen zu einem Investment bewegen. Die Löwen geben dann Kapital und Know-how für Anteile am Unternehmen.

Im Herbst lief nun mehr die vierte Staffel der Sendung. Und wieder wurden einige Deals geschlossen. Unter den Glücklichen, die einen Deal mit einem Löwen erzielen konnten, waren auch Florian Kieber und Stefan Walter von happybrush. Sie konnten Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer für sich gewinnen. Die beide investierten 500.000€ für 20% der Unternehmensanteile.

Aber was ist so besonders an happybrush? Zahnbürsten gibt es auf dem Markt viele. Die Gründer haben auch schon in einem Unternehmen gearbeitet, zu dem Zahnpflege-Marken gehören. Happybrush ist seit Oktober 2016 auf dem Markt. Die Produkte haben die Gründer mit Zahnärzten, Ingenieuren und Produktdesignern entwickelt. Im Moment vertreiben sie hautsächlich zwei Zahnbürsten. Einmal eine elektronisch rotierende Zahnbürste. Zum anderen die Schall Vibe v2. Eine Schallzahnbürste.
Auf die Schall Vibe v2 kommen wir gleich noch ausführlicher zu sprechen.
Die rotierende Zahnbürste kommt mit einer Ladestation mit Uhr, zwei Bürsten und einem Ladekabel. Sie hat vier Modi und rotiert bis zu 8.800 Mal pro Minute.
Neben den Produkten kann auch die faire Preispolitik überzeugen. Beide Zahnbürsten kosten im Starterpaket mit zwei Aufsteckbürsten und einer Zahnpasta knappe 50€. Zwei neue Bürsten für die rotierende Zahnbürste kosten 5€, drei neue für die Schallzahnbürste 10€. Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten sind sie günstiger.

Wir haben die Schallzahnbürste Vibe v2 mal in der Praxis getestet. Im Starterpaket, bei dem komplett auf Plastik als Verpackung verzichtet wird, findet sich die Schallzahnbürste, zwei Aufsteckbürsten, eine Ladestation und eine Zahnpasta. Diese Verpackung wirkt aufgeräumt und hochwertig.
Die Schallzahnbürste hat vier Modi. Normal, Sensitiv, Polieren und Massage. Diese kann man durch Drücken des Startknopfs wechseln. Einmal drücken für Normal, zweimal für Sensitiv, dreimal für Polieren und viermal für Massage. Die Modi sind auch auf der Zahnbürste notiert und das jeweilige Licht leuchtet. Den Namen des Modus erkennt man aber leider schwer. Die Modi unterscheiden sich in der Anzahl der Vibrationen und der Intensität. So kann die Schallzahnbürste im Modus Massage bis zu 37.500 Mal pro Minute vibrieren. Das ist auch das Maximum bei der Bürste. Alle 30 Sekunden hört die Zahnbürste kurz auf. Da soll den Anwender darauf hinweisen, dass nun ein anderer Teil der Zähne gereinigt werden soll. Ausgelegt ist die Zahnbürste auf zwei Minuten putzen. Also für die vier sogenannten Quadranten. Die Außenseiten oben und unten und die Kauflächen oben und unten. Laut Hersteller hat der Akku eine Betriebsdauer von circa drei Wochen. In unserem Test konnte sich dies bestätigen.
 

 

Wir hatten die Schallzahnbürste nun mehrere Wochen im Test. Mit der Reinigung bin ich bisher zufrieden. Auch die Zahnpasta ist gut. Die verschiedenen Modi werden wohl auf lange Sicht sehr nützlich sein. Insgesamt eine gute Schallzahnbürste, die für den Preis von gut 50 € auch noch erschwinglich ist.

In unserem zweiten und finalem Teil am Freitag (15.12.) schauen wir auf eine weitere Firma, die in der Höhle der Löwen einen Investor gefunden hat. Soviel kann ich schon verraten: Es wird sportlich!

Schlagworte: 
Jugendmagazin Kategorien: 
Noch keine Bewertungen vorhanden
 

Neuen Kommentar schreiben

Hiermit bestätige ich die Nutzungsregeln für die Webseite jup.berlin und stimme der kurzfristigen Speicherung meiner IP-Adresse zu.