Lifestyle

Mädchen mit Kopfhörern

Von Mode, Rezepten und außergewöhnlichen Hobbys über Musiktipps bis hin zu Netz-Trends – hier findest du alles, was das Leben schöner macht! 

Die 40. jup!od- Folfe ist ein Weihnachts-Special ! Wir haben uns nach den besten Coverversionen, den erfolgreichsten Weihnachtsalben und anderen Winter- und Weihnachtssongs für euch umgesehen, die eure Playlist für die Festtage aufpeppen werden.

                                                        

VON SINA, 15.12.2017

 

Sobald Halloween vorbei ist, beginnen die meisten Radiosender die guten alten Klassiker „Last Christmas“ von Wham! oder Mariah Carey’s „All I Want For Christmas Is You“ rauf und runter zu spielen. Nach 31, bzw. 23 Jahren nach Veröffentlichung ist es dabei kein Wunder, wenn man Lust auf etwas anderes hat und die Standard-Songs nicht mehr hören kann.
Da diese Klassiker allerdings nicht fehlen dürfen, gibt es die Alternative der Coverversionen. Dazu ist vorab zu sagen, dass sich die Songs auf diesen Alben oft ähneln, da oft dieselben Lieber in andere Versionen umgeschrieben werden. Coverversionen sind deshalb etwas für Menschen, die nicht von den Liedern an sich, sondern von der einen bestimmten Art der Umsetzung genug haben.

           

Zum einen gibt es da die Puppini Sisters. Marcella Puppini, Kate Mullins und Stephanie O’Brien verbreiten mit ihrem vom Jazz geprägten Gesang eine durchaus lockere Stimmung. Ihr 2010 erschienenes Album „Christmas with the Puppini Sisters“ enthält dabei eigene Songs sowie Coverversionen. „Step into Christmas“ verkörpert schon zu Beginn eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Harmonien werden durch die Melodik der Bläser verstärkt. Trotz des schnellen Tempos entsteht jedoch keine Hektik, wodurch man diesen Song auf jeden Fall auf die Weihnachtsplaylist setzten kann. Da sie ihren eigenen Stil durch das Album fortsetzen, werden auch  aus Traditionsliedern wie „Jiggle Bells“, welches oft von Grundschülern gesungen wird, in eine poppige 50er-Jahre-Version verzaubert. Der Rhythmus ist dabei abgewandelt und im Hintergrund durch Drums verdeutlicht. Definitiv eine gute Abwechslung!

Auch Michael Bublé macht aus „All I Want For Christmas Is You“ eine sinnlichere Version. Keine Steigerung im Tempo, dafür wird viel auf das Gefühl geachtet. Grundlegend wird er vom Klavier begleitet. Gut passend für kalte Winterabende vor dem Kamin. In „It’s Beggining To Look A Lot Like Christmas“ wird die Vorweihnachtszeit thematisiert. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass Bublés Stimme nicht nur für diesen Song, sondern generell für die Übermittlung von Weihnachtsstimmung wie gemacht ist.

Songs wie „Silent Night“ (im Deutschen „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Joseph Mohr aus dem Jahr 1816) hören sich in jeder Versionen jedoch ziemlich ähnlich an. Ob Destiny’s Child oder Demi Lovato. Im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks, welche Stimme man für den Song am passendsten findet. Zu garantieren ist bei jeder Interpretation der Gänsehautmoment.

Jessica von der Schülerzeitung MORON rezensiert den erschütternden Dokumentarfilm aus Syrien.

Ich stehe vor dem Spiegel auf der Toilette des Kinos in den Hackeschen Höfen und wische mir die Tränen aus den Augen. Schockiert und völlig fassungslos starre ich in mein bleiches Gesicht und versuche ruhig zu atmen.
Die Bilder, die ich in den letzten anderthalb Stunden gesehen habe,  werden mich wahrscheinlich noch ewig verfolgen. Leid und Elend, von dem wir alle denken, dass wir es kennen. Allerdings ist es ganz anders. Wir verschließen die Augen... aus Selbstschutz?  Aus Angst? Viel zu häufig denken wir, dass wir Bescheid wissen; dass wir gut informiert sind und dass wir den Überblick haben. Ich betrachte mein Spiegelbild. „Was hast du denn erwartet“, frage ich mich.
Ich weiß es nicht...

Der Film, um den es geht, ist ein dänisch/syrischer Dokumentarfilm mit dem Namen „Die letzten Männer von Aleppo“ (Original: „The last men in Aleppo“).
Er handelt von einer Gruppe Männern,die sich die يروسلا يندملا عافدلا (dt.:die Weißhelme) nennen. Sie sind der syrische  Zivilschutz, der sich gebildet hat, um in den Trümmern Syriens nach Menschen zu suchen. Nachdem Bomben explodiert sind, oder Schüsse gefallen sind, fahren sie zu den Unfallorten und versuchen Leben zu retten. Zwei von ihnen sind Khaled und Mahmoud.

Ein Kamerateam begleitet die zwei für knapp zwei Jahre durch die zerfallene Stadt Aleppo. Neben seiner freiwilligen Arbeit bei den Weißhelmen ist Khaled Familienvater. Das Lachen seiner Kinder erhellt den Film. Es ist das Einzige, was den Film zu etwas Schönem macht.
Obwohl sie Kinder sind, wissen sie mehr über den Krieg, als sie sollten. Sie hören tagtäglich Bomben fallen. Sie dürfen nicht draußen spielen und sind krank, weil sie kaum etwas zu essen haben. Und trotzdem ist es für sie das Größte, als sie während einer Waffenruhe mit
ihrem Vater auf einen Spielplatz gehen können. Die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn sie müssen den Spielplatz schnell räumen, als ein Jet über der Stadt seine Kreise zieht. Diese Abfolge der Ereignisse zieht sich durch den gesamten Film. Nette Gespräche, Gesänge und Lachen; das Leben in Syrien zeigt sich von seiner schönen und menschlichen Seite.
Dann fallen Schüsse. Die Sequenzen, in denen es Bomben regnet, sind mit dramatischer Musik untermalt, während der Rest des Films nur die Geräusche der Stadt zeigt. Es ist beeindruckend und lässt einen selbst Teil der Katastrophe werden. Sirenen ertönen und Menschen
schreien. „Sechs Personen sind hier irgendwo begraben, drei Kinder, zwei Männer und eine Frau.“ Ein Baby wird vorsichtig unter einem Stein hervorgezogen. Es ist tot. Ein weiterer Arm ist zu sehen. Ein Junge, der noch zu leben scheint, doch dessen Kopf mit Blut überströmt ist. Er wird zu einem Rettungswagen getragen. Wieder ein totes Baby. Ein Mann fängt an zu schreien. Ein ohrenbetäubendes Weinen. Mahmoud und weitere Helfer graben und graben, bis sie die gesuchte Frau finden. Sie ist zum Glück wohlauf. Ein Fuß wird gefunden. Wem könnte er gehören?

Der Film zeigt eine ungeschnittene Wahrheit der Ereignisse. Eine Mischung aus temporärer Freude und doch unmenschlicher Hoffnungslosigkeit. Khaled wird gefragt, ob er Aleppo verlassen möchte, oder ob er wenigstens seine Familie in Sicherheit bringen will.„Ich bin in Aleppo groß geworden. Ich werde meine Stadt nicht einfach kampflos zurücklassen. Wenn meine Kinder sterben, dann soll es vor meinen Augen geschehen und nicht irgendwo anders. Ich werde Aleppo nicht verlassen.“ Diese Meinung haben viele. Immer wieder betonen sie, dass sie gemeinsam sterben wollen.

Der Film ist meiner Meinung nach zu hundert Prozent sehenswert. Er spielt nichts vor. Er betrügt nicht und gibt keine falschen Hoffnungen, aber vor allem zeigt er, dass jeder Tote nur einer von vielen ist. Es ist für Außenstehende gar nicht möglich, um jeden einzelnen zu
trauern. Nicht einmal um „vertraute Gesichter“, denn auch Khaled stirbt noch während den Dreharbeiten. Der Film heuchelt jedoch keine falsche Fassungslosigkeit, denn man empfindet den Tod von Khaled nicht als schrecklichen Höhepunkt. Wie jeder andere zuvor gezeigte Tote wird er
von einer großen Gruppe Menschen zu einer Art Friedhof gebracht und vergraben. Der Film wird im Originalton, also auf Arabisch mit deutschem, je nach Kino auch mit englischem Untertitel gezeigt. Somit ist es noch einfach, sich in den Film hineinzudenken. Man hört die grauenhafte und ehrliche Wahrheit in den Stimmen der Menschen.

Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ suchen Start-ups einen Investor. Wir schauen uns Start-ups an, die einen Investor gefunden haben. In unserem zweiten und letzten Teil blicken wir auf Morotai. Wir haben uns für euch die Sportbekleidung angeschaut und mit dem Geschäftsführer und Chef-Designer Rafy Ahmed gesprochen.

VON OLIVER MATTUTAT, 15.12.2017

(Du möchtest den ersten Teil unseres „Höhle der Löwen“-Features lesen? Dann klicke hier!)

Der Sportkleidungsmarkt ist umkämpft. Die amerikanische Firma Nike und die deutsche Firma Adidas tun sich als Marktführer aus der Masse hervor. In dem Markt möchte Morotai auch mitmischen. Noch mehr, sie wollen den Großen Konkurrenz machen. Dafür suchten sie in der Höhle der Löwen einen Investor.  
Das Team um Geschäftsführer und Chef-Designer Rafy Ahmed legte einen guten Auftritt hin und wusste, sowohl mit den Produkten als auch mit den Zahlen zu überzeugen.
Am Ende investierte Dagmar Wöhrl. Sie gab 100.000€ für 20% Firmenanteile.
Gegründet wurde Morotai erst Anfang 2017. Sie wollen mit ihrer Sportkleidung, Stil, Qualität und höchstmögliche Funktionalität vereinen.

„Morotai ist aus einer Bachelor-Arbeit entstanden. Ich habe selbst früh angefangen, Sport zu treiben. Ich habe viele verschiedene Sportarten betrieben. Dann habe ich schließlich Design studiert. Morotai ist die Kombination aus meinen beiden Leidenschaften Sport und Design“, erklärt mir Rafy im Telefoninterview die Gründung der Firma. Der Firmenname hat seinen Ursprung in Asien: „Ich war viel in Asien unterwegs. Da gibt es die Geschichte, dass auf der indonesischen Insel Morotai ein einziger Krieger im Zweiten Weltkrieg gegen die Amerikaner gekämpft hat. Für mich ist das für eine Marke ein starker Name.“ Während des gesamten Interviews merke ich, dass Rafy für das brennt, was er macht. Gerade bei seinen sportlichen Aktivitäten merkte er, dass die vorhandene Sportbekleidung seinen Ansprüchen nicht genügt.

Seine Produkte beschreibt er mit den Worten intelligent und multifunktional. Was er damit meint, sieht man, wenn man sich durch die Produkte auf der Webseite klickt. Denn die Kleidung, zum Beispiel Hosen oder Hoodies, beachtet, was der Sportler alles so bei sich trägt. Es gibt spezielle, versteckte Taschen für das Handy oder die Mitgliederkarte des Fitnessstudios. So fallen sie nicht aus den Taschen raus, aber stören auch nicht beim Sport. Außerdem gibt es eine klare und schlichte Linie. Denn die Produkte gibt es nur in drei Farben: weiß, grau und schwarz. Diese Schlichtheit ist ein Markenzeichen von Morotai.

Die klassischen Marken wie Adidas oder Nike sieht er dabei natürlich als Konkurrenten, aber mit anderen Schwerpunkten: „Wir haben einen anderen Fokus als Adidas oder Nike. Wir schauen auf den Freizeitsportler und versuchen unsere Produkte auf die Bedürfnisse eines Freizeitsportlers anzupassen. Unsere Produkte sind auch gut miteinander zu kombinieren. Das heißt unsere Bekleidung kann für die gängigsten Sportarten genutzt werden. Aber sie sieht nicht so sehr nach Sportkleidung aus. Man kann damit auch zur Arbeit gehen.“

Die Produktpalette besteht aus rund 60 Produkten für Frauen und Männer. Darunter zum Beispiel klassische T-Shirts, Hoodies, Jogginghosen und Tights. Die Kleidungstücke von Morotai werden in Pakistan gefertigt. Zum einen wird dort schon viel Sportbekleidung hergestellt und zum anderen ist es Rafys Heimat, somit hat er da keine Sprach- oder Kulturprobleme: „Mein Ziel ist es, Pakistan, das ein ärmeres Land ist, wirtschaftlich auf die Beine zu bringen. Wir stellen Arbeitsstandards auf, zahlen unseren Mitarbeitern Essensgeld und bezahlen Überstunden. Ich bin auch öfter selbst vor Ort.“
Bei den Preisen liegt Morotai in einem Bereich mit den Top-Marken. Tights für Damen kostet zum Beispiel 55€  und einen Hoodie bekommt man für 65€.
Mit Morotai möchte er Leuten wieder Lust auf Sport machen und den Markt revolutionieren. „Weniger ist mehr“, ist sein Motto in der Hinsicht.
Nach der Ausstrahlung und dem Investment von Dagmar Wöhrl hat sich einiges getan: „Durch das Investment war es für uns möglich, viel größere Stückzahlen unserer Produktlinie herstellen zu lassen. Außerdem haben wir eine neue Kollektion entworfen. Dazu haben wir enorm viele Bestellungen und kriegen unglaublich viele Rückmeldungen.
Leider konnten wir die Produkte noch nicht testen, aber wenn sie dem entsprechen, was Rafy und sein Team uns erzählt haben, kann Morotai in den nächsten Jahren zu einer ernsthaften Konkurrenz für die etablierten Marken werden.
2018 kommt die zweite Kollektion und da gab uns Rafy auch schon einen kleinen Einblick: „Der Design-Fokus ist nochmal viel größer und es werden mehr leichte Materialien benutzt. Es kommen viele Sachen, die man im Sportbereich so noch nicht kennt.“

Wir werden die Entwicklung für euch gespannt beobachten.
 

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ suchen Start-ups einen Investor. Wir schauen uns Start Ups an, die einen Investor gefunden haben. In unserem ersten von zwei Teilen blicken wir auf die happybrush. Wir haben für euch die neue Schallzahnbürste mal gründlich ausprobiert.

VON OLIVER MATTUTAT, 04.12.2017

 

Die Höhle der Löwen ist die erfolgreichste TV-Show für Start-ups im deutschen Fernsehen. Dort stellen sich Leute mit ihrer Unternehmensidee und ihrem Produkt vor fünf möglichen Investoren, den Löwen, vor. Die Investoren sind alles Experten, die schon an unzähligen Firmen beteiligt sind und hier ihr eigenes Geld einsetzen. Dabei sind Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Frank Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen. Dabei müssen aber nicht nur die Produkte überzeugen. Auch die Präsentation der  Gründer und die Unternehmenszahlen müssen die Löwen zu einem Investment bewegen. Die Löwen geben dann Kapital und Know-how für Anteile am Unternehmen.

Im Herbst lief nun mehr die vierte Staffel der Sendung. Und wieder wurden einige Deals geschlossen. Unter den Glücklichen, die einen Deal mit einem Löwen erzielen konnten, waren auch Florian Kieber und Stefan Walter von happybrush. Sie konnten Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer für sich gewinnen. Die beide investierten 500.000€ für 20% der Unternehmensanteile.

Aber was ist so besonders an happybrush? Zahnbürsten gibt es auf dem Markt viele. Die Gründer haben auch schon in einem Unternehmen gearbeitet, zu dem Zahnpflege-Marken gehören. Happybrush ist seit Oktober 2016 auf dem Markt. Die Produkte haben die Gründer mit Zahnärzten, Ingenieuren und Produktdesignern entwickelt. Im Moment vertreiben sie hautsächlich zwei Zahnbürsten. Einmal eine elektronisch rotierende Zahnbürste. Zum anderen die Schall Vibe v2. Eine Schallzahnbürste.
Auf die Schall Vibe v2 kommen wir gleich noch ausführlicher zu sprechen.
Die rotierende Zahnbürste kommt mit einer Ladestation mit Uhr, zwei Bürsten und einem Ladekabel. Sie hat vier Modi und rotiert bis zu 8.800 Mal pro Minute.
Neben den Produkten kann auch die faire Preispolitik überzeugen. Beide Zahnbürsten kosten im Starterpaket mit zwei Aufsteckbürsten und einer Zahnpasta knappe 50€. Zwei neue Bürsten für die rotierende Zahnbürste kosten 5€, drei neue für die Schallzahnbürste 10€. Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten sind sie günstiger.

Wir haben die Schallzahnbürste Vibe v2 mal in der Praxis getestet. Im Starterpaket, bei dem komplett auf Plastik als Verpackung verzichtet wird, findet sich die Schallzahnbürste, zwei Aufsteckbürsten, eine Ladestation und eine Zahnpasta. Diese Verpackung wirkt aufgeräumt und hochwertig.
Die Schallzahnbürste hat vier Modi. Normal, Sensitiv, Polieren und Massage. Diese kann man durch Drücken des Startknopfs wechseln. Einmal drücken für Normal, zweimal für Sensitiv, dreimal für Polieren und viermal für Massage. Die Modi sind auch auf der Zahnbürste notiert und das jeweilige Licht leuchtet. Den Namen des Modus erkennt man aber leider schwer. Die Modi unterscheiden sich in der Anzahl der Vibrationen und der Intensität. So kann die Schallzahnbürste im Modus Massage bis zu 37.500 Mal pro Minute vibrieren. Das ist auch das Maximum bei der Bürste. Alle 30 Sekunden hört die Zahnbürste kurz auf. Da soll den Anwender darauf hinweisen, dass nun ein anderer Teil der Zähne gereinigt werden soll. Ausgelegt ist die Zahnbürste auf zwei Minuten putzen. Also für die vier sogenannten Quadranten. Die Außenseiten oben und unten und die Kauflächen oben und unten. Laut Hersteller hat der Akku eine Betriebsdauer von circa drei Wochen. In unserem Test konnte sich dies bestätigen.
 

Bei „The Voice Of Germany“ ist er im Moment wöchentlich im TV zu sehen. Nebenbei tourt er mit seinem aktuellen Album „TAPE“ durch Deutschland. Am Dienstag machte er dabei halt in der Berliner Max-Schmeling Halle und begeisterte rund 7.000 Zuschauer aller Altersklassen: Mark Forster.

VON SINA

Für jeden was dabei

Man könnte meinen, durch den Job als Coach bei „The Voice Kids“ sowie „The Voice Of Germany“ hätte Mark Forster eher Fans aus dem jüngeren Publikum. Denkste! Nicht nur Grundschüler*innen mit ihren Eltern waren bei dem Konzert, auch wurde das Event als Gelegenheit für einen Mädelsabend genutzt oder einen netten Abend zu zweit. Das Alter erstreckte sich dabei bis in die Rentnerklasse.

Genau wie das Alter erstreckt sich auch die Art seiner Musik über ein weites Spektrum. Mal leise, mal laut, mal in einem schnelleren Rhythmus, aber immer wurde mitgesungen, geschrien und  getanzt. Besonders der Wechsel der Songs in der Melodik war sehr passend. Zudem wurden nicht nur Songs des „TAPE“-Albums, sondern auch der anderen beiden Alben, „Karton“ und „Bauch Und Kopf“ gespielt. Daran merkbar wurde allerdings, dass sich der Stil Forsters kaum verändert hat. Liegen „Karton“ und „TAPE“ auch vier Jahre auseinander, so war es für einen nicht möglich, herauszufinden, welches Lied jetzt welchem Album angehört – außer man verfolgt die Musik von Beginn an.

Überraschungen

Die erste Überraschung des Abends war der Besuch von Lena Meyer-Landruth, um den Song „Natalie“ als Duett-Partnerin zu performen. Die Harmonien der beiden waren dabei gut getroffen. Durch die zarte Stimme Lenas bekam der Song, der von Forsters Schwester handelt, etwas mehr Zerbrechlichkeit im Gefühl, was der Message des Songs durchaus zu Gute kam.

Der zweite unangekündigte Special-Guest war Amanda. Nachdem die Bühne etwas verkleinert wurde und die Ballung der Instrumente eine Jam-Session-Stimmung herstellte, erzählte Forster, wie er Amanda auf Tour mit Sido vor einigen Jahren kennenlernte. Die beiden hätten sich so gut verstanden, dass sie unbedingt zusammen Musik machen wollten. Und so entstand Amandas Song „Blau“ in einem WhatsApp-Chat, während Mark Forster auf Teneriffa sein Album aufnahm. Natürlich wurde sie anschließend auf die Bühne gebeten. Allerdings hat man den sonst fröhlichen Song in eine Gitarren-Akustik-Version verwandelt. Auch diese Abwandlung war schön anzuhören, zumal die Stimmen des Publikums durch das Fehlen der starken Drums besser zur Geltung kamen. Zur Verabschiedung Amandas wurde ihr, wider ihres Wissens, die goldene Platte für den Song überreicht – mit Freudentränen verließ sie die Bühne und ließ das sich mit ihr freuende Publikum zurück.

Ganz nach dem Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ wurde noch eine Liveschalte zum Reggae-Musiker Gentleman hergestellt, welcher, ebenfalls wie Lena, mit Mark bei der Fernsehsendung „Sing Mein Song – Das Tauschkonzert“ teilgenommen hat. Gesungen hat er allerdings nicht. „Kannst Du mir `n paar Tipps geben, wie du immer diese Übergänge machst?“, fragte er, um sein eigenes Lied „Ich trink auf dich“ in der Gentleman-Version möglichst authentisch zu performen. Und so coverte Mark Forster seinen eigenen Song.

Eine unglaubliche Band

An dem Punkt der Diversität muss man ein großes Lob an die Live-Band Forsters aussprechen. Selten erlebt man solche Leidenschaft einer Band, welche im Endeffekt nur Nebenact neben dem Sänger ist. Das Wechselspiel und den Zusammenhalt hat man jedoch mehr als gespürt, sodass der Fokus das ein oder andere Mal vom Frontsänger abgewichen ist. Ebenfalls erwähnenswert ist das Bläsertrio, welches in eigentlich jedem Song eine Rolle spielte. Den großen Auftritt hatten sie schon zu Beginn. Der Song „Sowieso“, welcher mit Bläserharmonien beginnt, hatte das Privileg, die Show zu eröffnen. Um ehrlich zu sein, gab es meiner Meinung nach keinen besseren Song zum Start. Von der Thematik und der Melodik ist der Song auf einer Linie mit „Chöre“. Der Gute-Laune-Hit wurde jedoch wie erwartet bis zum Ende aufgehoben. Chöre aus dem Publikum und der Band sorgten für nur einen der Gänsehautmomente des Abends.

Einen weiteren lieferte die Performance des ruhigen Liedes „Flüsterton“. Bei jedem Konzert kommt der Moment, wenn die Zuschauer ihre Handys rausholen, die Taschenlampe anmachen und ihre Arme schwenken und so ein Meer aus Lichtern herstellen. Dieser Moment war gekommen. Auch bei „Kogong“, welches aktuell im Radio zu hören ist, entstand eine besondere Stimmung. Nicht nur die Stimme und der Text vermittelten die Atmosphäre des Heimwehs und Verzweifelten. Wieder einmal war es die Band, die gerade bei diesem Song, wie magisch, die Mitte zwischen Gefühl und Kraft gefunden hat.

Immer schön anzusehen

Mit 140 Minuten Auftrittzeit war das Konzert definitiv verhältnismäßig lang. Allerdings hat Mark Forster es durch die verschiedenen Titel und auch geänderten Versionen es geschafft, den Abend abwechslungsreich zu gestalten, und sich selbst treu zu bleiben. Neben seinen Chart-Songs wurde viel Wert drauf gelegt, seine auch unbekannteren Songs in Szene zu setzen, was ihm eindeutig gelungen ist. Das Konzert hat deutlich Lust auf mehr gemacht und ich persönlich freu mich schon auf das neue Album und bin gespannt, ob Forster seinen aktuellen Höhenflug durch die deutschen Charts noch weiter ausbauen kann.

 

Hier findest du alle Folgen vom jup!od!

 

Es ist wieder soweit: Pünktlich zum Filmstart von „Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi“ gibt es den zweiten Neuaufleger der „Battlefront“ - Reihe. Wir haben ihn für euch auf’m PC getestet.

VON JONATHAN WINKLER UND OLIVER MATTUTAT

 

Nach dem holprigen Debüt im Jahr 2015 verspricht Publisher Electronic Arts nun mit Star Wars Battlefront II ein weitaus umfangreicheres Spiel. Mehr Ären, mehr Schauplätze, mehr Helden und Fahrzeuge. Rundum also ein komplett neues Spielerlebnis, das den Spieler voll und ganz in imaginären Schlachten im Star Wars Universum eintauchen lassen soll. Doch kann das Spiel halten, was es verspricht?

Zunächst sei gesagt: Wer Star Wars hautnah erleben will, der ist mit „Star Wars Battlefront II“ bestens bedient. Die atemberaubende Grafik erweckt viele bekannte Schauplätze aus den Filmen zum Leben, darunter unter anderem die Heimatwelt der Wookiees, Kashyyyk, und natürlich auch den ikonische Todesstern. Untermalt werden die Schlachten von erstklassigem Sound Design. Dabei ist es egal, ob man als Klon-Fußsoldat in den Straßen von Theed kämpft oder im Tie-Fighter in spektakulären Raumgefechten die Rebellen-Allianz jagt. Alle Trilogien sind vertreten und bringen unterschiedliche Waffen, Fahrzeuge und Helden mit sich.

So richtiges „Star Wars - Feeling“ kommt vor allen Dingen auf, wenn man in die Haut eines bekannten Charakters des Universums schlüpft. Luke Skywalker, Darth Maul, Kylo Ren und Han Solo sind nur einige der insgesamt 14 spielbaren Helden und Schurken. Im Spiel werden diese, genauso wie Fahrzeuge und andere Sondereinheiten, durch Kampfpunkte freigeschaltet. Kampfpunkte erhält man durch Abschüsse und andere spielrelevante Tätigkeiten, die dem eigenen Team helfen.
Wer aber sofort mit „seinem“ Lieblingscharakter spielen möchte, kann dies im Spielmodus „Helden vs. Schurken“.

Apple, Samsung und Huawei regieren den Smartphone-Markt. Nun schickt sich HTC an, dem Trio wieder Konkurrenz zu machen. Nach letzten schwächeren Modellen soll das HTC U11 einschlagen. Wir haben es getestet.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 21.11.2017

Bei HTC waren die letzten Jahre ein einziges Auf und Ab. 2007 waren sie noch eine der treibenden Kräfte im Smartphone-Markt, doch die starke Konkurrenz durch zum Beispiel Huawei und einigen missglückten Produkten machten es dem Konzern aus Taiwan nicht einfach. 20 Jahre nach Firmengründung (1997) soll nun alles besser werden.

Vor ein paar Monaten veröffentlichten sie mit dem HTC U11 eines ihrer neuen Flaggschiffe.

 

Der erste Eindruck

Nach dem Auspacken fällt sofort auf, dass das Gerät gut in der Hand liegt. Die abgerundeten Kanten helfen bei der Handhabung auch ungemein. Äußerlich sieht die schwarze Variante, die wir für den Test zur Verfügung hatten, ansprechend und elegant aus. Die Rückseite, die aus Glas besteht, ist aber leider sehr fingerabdruckanfällig. Da gilt es, öfter die Rückseite auch zu säubern. Dafür liegen auch ein Microfaser-Tüchlein und eine durchsichtige Kunststoffhülle dem Handy bei. Außerdem reflektiert die Rückseite sehr stark. Als Spiegel ist sie somit durchaus brauchbar, für Leute, die es schlicht mögen, ist es aber eher nichts.

 

(K)ein Anschluss unter dieser Nummer

Auch HTC geht den Weg, den andere Handyhersteller einschlagen. Sie haben die Klinkenbuchse weggelassen. Das Handy verfügt nur über einen einzigen Anschluss und das ist die neuere USB-C-Schnittstelle. Musikhören geht dann entweder über Bluetooth oder den mitgelieferten Wandler von Klinke auf USB-C. Außerdem liefert HTC auch gleich Kopfhörer mit USB-C-Stecker mit, auf die ich später noch zu sprechen komme.
Das bedeutet aber auch, dass man sich entscheiden muss, wenn man kabelgebunden Musikhören möchte. Denn gleichzeitiges Aufladen ist dann nicht möglich. Leider hat das HTC U11 nicht den Qi-Standard für kabelloses Laden.

 

Gestochen scharf

Auf den ersten Blick macht das Display einen unglaublich guten Eindruck. Das Quad HD-Display vereinigt 2.560 x 1.440 Pixel auf 5,5 Zoll Größe. Bilder sind gestochen scharf und auch das Schauen von Videos macht so sehr viel Spaß.

 

Der schlaue Rahmen

Als DAS Feature des U11s hat HTC die sogenannte Edge Sense-Funktion präsentiert. Erstmal zur Funktionsweise: Der Rahmen im unteren, seitlichen Bereich auf beiden Seiten druckempfindlich. Die Aktion, die dieses Drücken auslöst, kann angepasst werden. Standardmäßig öffnet sich die Kamera-App. Es ist aber auch möglich, eine andere App darüber zu starten, oder zum Beispiel die Taschenlampe ein- bzw. auszuschalten oder eine Sprachaufnahme zu starten. Darüber kann man erweitert noch entscheiden, ob kurzes Drücken eine andere Aktion nach sich zieht als das Drücken und Halten. Außerdem gibt es in Apps auch Aktionen, die man ausführen kann. In der Kamera ist der Druck auf den Rahmen der Auslöser für Fotos. Zusätzlich kann man auch eigene Aktionen erstellen und sich so individuell die Aktionen zusammenbauen, die man in einer App braucht. Ein Beispiel: In der Dropbox App kann ich so einstellen, dass mit einem Rahmendruck mir das Menü für den Upload auf gemacht wird.
Wie sich diese Funktion im Alltag macht, erfahrt ihr später im Alltagstest.

Newcomer sind in der Musikbranche immer besonders im Fokus. Nur sind Marcus und Martinus keine Newcomer mehr. 2012 gewannen die Zwillinge aus Trofors (Norwegen) bei der nationalen Castingshow Melodi Grand Prix Junior, 2015 folgte das Debutalbum „Hei“. Diesen Freitag erschien ihr drittes Studioalbum „Moments“ und wir haben für euch reingehört.

VON SINA, 19.11.2017

 

Zugegeben, vielen mag der Name „Marcus & Martinus“ hauptsächlich durch die Plattform Musical.ly ein Begriff sein, dementsprechend waren auch die Erwartungen an das Album. Tatsächlich wird man aber schon beim ersten Song „Make You Believe In Love“ überrascht, so klingen die Stimmen durchaus erwachsen, vor allem, wenn sie im Refrain zusammen singen. Wenn nicht schon Mitte November wäre, hätte der Song durch seine einprägsame Rhythmik und seinen einfachen Text durchaus Sommerhit-Potential. Das Pendant dazu bildet der Song „Like it like it“, welcher es tatsächlich in diverse Fernsehwerbungen geschafft hat. Als erste veröffentlichte Single des Albums konnte man dabei schon deutlich den Charakter des gesamten Albums erahnen. Mit Silentó („Watch Me“) als Featurette und damit eingebauten Passagen, die sich stimmlich abheben, wirkt das Werk definitiv vielseitiger und hat mehr Wiedererkennungswert.

Im Vergleich zu den anderen Liedern des Albums verändert sich die Thematik der Texte jedoch nicht wirklich. Bevorzugter Weise geht es dabei um ein Mädchen, welches sie toll finden und mit dem sie tanzen wollen. Sie machen ihr Komplimente und beschreiben, wie sie ihr näher kommen wollen. Auch der Rhythmus der verstärkten Drums verändert sich kaum merklich.

Schaut man sich erste Reaktion der Fans an, so ist vor allem „Guitar“ der Favorit. Die Zielgruppe sind dabei oft heranwachsende jugendliche Mädchen. Die Texte erinnern an typische Popsongs: „I'm gonna find a way to make you mine, but now you won't get on (…) I'm gonna play you like a guitar“ (dt.: Ich werde einen Weg finden, dass du mir gehörst, aber im Moment gehst du noch nicht darauf ein (…) ich werde dich wie eine Gitarre spielen). Auch wenn zwischendurch spanische Textphrasen vorhanden sind, ist der Song wenig hervorstechend. Zudem merkt man, dass Marcus und Martinus eben erst zarte 15 Jahre alt sind und die ein oder andere Übung gebrauchen können.

„First Kiss“, in welchem es über die überwältigenden Gefühle des ersten Kusses geht, ist das Tempo ein wenig ruhiger, sodass auch der Text besser rübergebracht werden kann. Die Stimme wirkt dadurch kontrollierter und weniger gedrückt, viel ausdrucksstärker und tatsächlich erwachsener. Auch der Beat verändert sich. Keine markanten Drums mehr. Für mich das beste Lied des Albums. Aber auch „Never“ (feat. OMI), welches sich melodisch wie „Cold Water“ von Justin Bieber anhört, hat Ohrwurmpotenzial.

„Moments“ als Album ist definitiv ein Album, auf welches es sich zu warten gelohnt hat. In 10 Songs spiegeln Marcus und Martinus die Interessen von Jugendlichen, perfekt wieder, allerdings ist dabei wenig Überraschungspotenzial vorhanden. Es fehlt Abwechslung bei den Instrumenten, der Rhythmik und den Texten. Dafür, dass es auch zwei Personen sind, ist oft nicht zu unterscheiden, wer gerade singt, da sich die Stimmen so gut wie gleich anhören. Es bleibt meiner Meinung nach abzuwarten, ob sie sich noch weiterentwickeln, wobei es mich freuen würde, wenn sie in ein paar Jahren mit erwachsener Musik ebenso erfolgreich wären, wie sie es jetzt sind.

Sega bringt ein weiteres Spiel aus der Sonic-Reihe auf den Markt. Wir verraten euch, ob sich der Kauf lohnt. Denn in den letzten Jahren glichen Sonic-Spiele einer Wundertüte.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 15.11.2017

Die nächste Kultfigur ist zurück. Nachdem Super Mario vor ein paar Wochen wieder die Spiele-Bühne betrat, folgt ihm nun Sonic, bei dem die Schlagzahl der Spiele in den letzten Jahren aber deutlich höher war als bei seinem Kollegen aus dem Hause Nintendo. Denn es ist schon das zweite Sonic-Spiel in diesem Jahr.
Bei Super Mario kann man eigentlich immer von einem guten bis sehr gutem Spiel ausgehen, bei Sonic war das in den Neunzigern auch noch so. Die letzten Spiele waren mal super, aber dann auch wieder deutlich schwächer. Wo geht es mit Sonic Forces hin? Wir haben uns die Nintendo Switch Version angeschaut.
Auch bei Sonic gibt es einen Bösewicht. Der heißt Dr. Eggman und auch in Sonic Forces greift er wieder mal die Welt an. Diesmal erhält er dabei Unterstützung von Shadow the Hedgehog, Metal Sonic, Chao, Zavok und Infinite, der neu dabei ist.
Ebenfalls neu bei diesem Spiel ist die Möglichkeit, einen eigenen Charakter zu erstellen. Dort kann man auch zwischen verschiedenen Tierarten entscheiden, die spezielle Eigenschaften haben. Zum Beispiel: Mit immer mehr Spielzeit bekommt man auch mehr Klamotten und Accessoires.
Am Anfang der Geschichte läufst du mit Sonic in die Stadt, die von Dr. Eggman angegriffen wird. Dort erfährt Sonic gleich eine bittere Niederlage. Denn er verliert gegen die Bösewichte, die für Dr. Eggman arbeiten. Vor allem der neue Infinite besiegt Sonic nach allen Regeln der Kunst. Nach wenigen Monaten haben Dr. Eggman und seine Kumpanen die Weltherrschaft an sich gerissen. Sonic ist derweil im Weltraumgefängnis und Knuckles und andere Charaktere aus der Sonic-Geschichte tun sich zusammen, um Dr. Eggman zu schlagen. Dabei kommst du mit deinem selbsterstellten Helden ins Spiel. Denn du schließt dich der Truppe an.
Zu Anfang beherrscht Dr. Eggman 99,9% der Welt. Mit dem Gewinnen von Leveln schafft man es, die Welt Stück für Stück zurück zu erobern. Die Level sind kunterbunt. Verlieren kann man eigentlich nicht, denn man hat unendlich viele Leben. Die vielen Zwischensequenzen machen das Spiel bildgewaltig. Sehr schön ist auch, dass das Spiel zwischen 2D und 3D wechselt.
Die Dialoge sind komplett mit deutscher Synchronisation, die echt gut ist.

Das Spiel ist schnell. An einigen Stellen ist Sonic Forces sogar zu schnell. Die Figuren rasen förmlich über den Bildschirm.
Das Spiel ist für Xbox One, Playstation 4, PC und Nintendo Switch erschienen.
Es macht schon Spaß Sonic Forces zu spielen. Aber irgendwie fehlt mir an manchen Stellen das Gewisse etwas. Dennoch kann die Grafik auch auf der Switch überzeugen. Ich habe nur sporadisch andere Sonic Spiele gespielt. Insgesamt wird Sonic Forces  von den Kritikern als sehr schwach eingestuft. So drastisch sehe ich das jedoch nicht.

 

Ihr wollt Euch selbst vom Spiel überzeugen? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel.

GEWINNSPIEL:

Welche Farbe hat Sonic?
a) Blau                b) Lila

 

1.Preis: 1x Sonic Forces für die Nintendo Switch + 1x ikonische Sonic-Mütze
2. + 3.Preis: je 1x ikonische Sonic-Mütze

*Schicke die richtige Antwort an oliver@jup.berlin . Einsendeschluss ist der 20.11.2017 um 12 Uhr. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Eine doppelte Teilnahme ist ausgeschlossen.
Wir wünschen Dir viel Glück!

Mit Need For Speed Payback möchte der Entwickler EA seine Rennspiel-Reihe wieder nach vorne bringen. Ob das gelingt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 13.11.2017

Die ersten Minuten von Need For Speed Payback beginnen turbulent. Als erstes wird man in die Rolle von Tyler geworfen. Durch eine Wüstenlandschaft fährt man ein Rennen gegen seine beiden Freunde Sean und Jessica. Und schon dort wird ein Feature eingeführt, dass uns im Folgenden wieder begegnen wird. Denn man wechselt zwischen den Charakteren her. Zunächst übernimmt man Sean und dann auch Jessica. Ziel des Rennens ist die Werkstatt von Rav. Rav wartet dort mit einem getunten Wagen. Dass ich mit Jessica als erstes ankomme, aber in der folgende Zwischensequenz Tyler als Sieger gefeiert wird, bleibt nicht die einzige Ungereimtheit.

Bei Rav treffen wir dann auch auf Lina, die im weiteren Storyverlauf eine entscheidene Rolle einnehmen wird. Wir fahren also den getunten Mustang nach Forture Valley. Das ist die Stadt in dem Need For Speed Payback spielt. Schwups sitzen wir schon wieder in einem anderen Auto. Einem zwei Millionen teuren Rennwagen, um genau zu sein. Wir starten bei einem illegalen Straßenrennen. Das Auto haben wir von Marcus Weir, der nur Der Spieler genannt wird. Aber unser Plan ist gar nicht, dass wir das Rennen gewinnen, sondern wir wollen den Wagen stehlen. Natürlich möchten uns jede Menge Polizisten aufhalten. In den Verfolgungsjagden wechseln wir wieder zwischen den drei Charakteren. Da können wir aber nicht frei durchführen, sondern das wird durch das Spiel vorgegeben. Immer wieder sieht man in Kinoreifen-Zwischensequenzen, wie sich Polizeiautos überschlagen oder Ähnliches. Wir schaffen es schlussendlich zum Treffpunkt mit Rav. Doch Jessica hat ihn niedergeschlagen, nimmt sich das Auto und verschwindet. Auf unserer Flucht mit Tyler vor den Cops gelangen wir in eine brenzlige Lage. Marcus Weir hilft uns. Dafür müssen wir (Tyler) für ihn arbeiten. Die Crew ist zerschlagen und Tyler sinnt nach Rache - oder um beim Englischen Titel zu bleiben - nach Payback.

Dies kann durch Straßenevents wie Rennen geschehen. Die Geschichte erinnert an die Kinofilm-Reihe Fast & Furios.
Das Steuern der verschieden Wagen ist gut, auch das Driften klappt auf Anhieb relativ gut.
Zwischendurch kann man die riesige, offene Spielewelt erkunden. Forture Valley ist an Las Vegas angelehnt. Leider wirkt sie aber an einigen Stellen recht lieblos.
Das Spiel bietet auch einen großen Fuhrpark und viele Möglichkeiten seine Wagen weiterzuentwickeln. Aber da kommen wir zu einem weiteren Problem. Anstatt sich nämlich vom verdienten Geld, sich gezielte Teile zu kaufen, bekommt man nach Siegen Speed Cards. Man kann eine aus dreien auswählen. Man weiß vor der Auswahl nicht, welche Verbesserung sie enthält. Tuning wird da zum Zufallskonstrukt.
Die Missionen sind vielfältig. So musst du zum Beispiel Raubüberfälle auf Transporter begehen, um dort einen Wagen zu klauen.

Die eigentliche Story ist ziemlich lahm. Denn die Rachestory ist schon ziemlich ausgelutscht und Need For Speed schafft es auch nicht, sie neu und spannend zu erzählen.
Auch in Need For Speed halten die Mikrotransaktionen Einzug. So kann man sich mit Echtgeld Upgrades kaufen oder sich eben auch durch die riesige Welt teleportieren. Aber keine Angst: Du kannst das Spiel auch ohne den Einsatz von Echtgeld durchspielen.

Beim Multiplayermodus gibt es Ranglistenrennen und Rennen alla just for fun. So richtigen Langzeitspaß verspürte ich aber nicht. Nach ein paar Rennen war es dann für mich auch wieder online.
 

Es macht insgesamt viel Spaß, durch die Wüste und durch die Stadt mit PS-starken Boliden zu heizen. Dennoch konnte Need For Speed Payback das Need For Speed-Feuer in mir nicht neu entfachen. Es bleibt leider auf dem Niveau des Vorgängers, der auch nicht überragend war. Besonders schade finde ich, dass der Multiplayermodus nicht mehr zu bieten hat.