Lifestyle

Mädchen mit Kopfhörern

Von Mode, Rezepten und außergewöhnlichen Hobbys über Musiktipps bis hin zu Netz-Trends – hier findest du alles, was das Leben schöner macht! 

Der neue Teil des Footballgames Madden NFL ist erschienen. Wir haben es für Euch angezockt. Wir verraten Euch, was neu ist und ob das Spiel auch etwas für Einsteiger ist.

VON OLIVER MATTUTAT

Im Herbst jeden Jahres gehen die Sportgames in ihre neue Saison. Traditionell früh dran ist Madden NFL von Electronic Arts. Es bildet den Startschuss für einen heißen Spieleherbst. Madden NFL 19 erschien am 10. August für PS4, XboxOne und für PC. Ja, richtig gehört! Nach über elf Jahren kommt die Mutter aller Footballspiele wieder auf den PC.
Wir haben uns für Euch die PS4-Version näher angeschaut. Zwei Exemplare für die PS4 verlosen wir am Ende dieses Tests.

 

Rein ins Getümmel

Das Erste, was ich bei unserem Test mache, ist eine einfache, klassische Partie gegen den Computer.

Ich spiele den diesjährigen Super Bowl nach - die Philadelphia Eagles gegen die New England Patriots. Ich nehme das Team aus Philadelphia, das in echt den Titel gewinnen konnte. Auch in diesem Jahr hat der Entwickler wieder an der Grafik gearbeitet. Das Spiel sieht schick aus. Aber auch am Gameplay wurde gewerkelt. Durch eine neue Technologie gibt es viele neue Animationen. So wirkt das Spiel noch ein wenig näher an seinem realen Vorbild. Und auch in Sachen Taktik hat sich etwas getan. Die computergesteuerten Gegenspieler verhalten sich nun klüger und reagieren besser auf meine Taktiken. Bin ich im Angriff, wird mein Quarterback auch mehr unter Druck gesetzt.

Witzig ist, dass man die Touchdown-Tänze selbst auswählen kann. So kann ich nach jedem Touchdown auf individuelle Weise feiern.

Das Spiel endete übrigens 28 zu 7 für mich. Ob es eine der Mannschaften auch in den Super Bowl 2019 in Atlanta schafft, wird die reale Saison zeigen. Mir haben das Match und die Atmosphäre zumindest viel Spaß gemacht.

Vom 2. bis 5. Juli fand die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt. Sie ist sozusagen das Gipfeltreffen der deutschen Modeszene. Ich war live vor Ort und erkläre euch hier die wichtigsten Fashion-Begriffe, verrate Insider- und Verhaltens-Tipps und wie ihr es schafft, die Modewoche selbst zu erleben!

VON HANNAH

 

A – Akkreditierung

Auf jeder Fashion Week gilt: Ohne Einladung, keine Show. Und solange man nicht zu den bekanntesten Gesichtern der Branche gehört, passiert es leider eher selten, dass man eine direkte Einladung für eine Show erhält. Das heißt aber nicht, dass man gleich aufgeben sollte, nur weil man nicht Gigi Hadid heißt oder einer der erfolgreichsten Designer der Stadt ist – der Großteil der Plätze wird nämlich über Akkreditierungen vergeben. Wer also unbedingt dabei sein möchte, muss sich im Vorfeld über die PR-Agenturen der Designer und Labels schriftlich für die Shows akkreditieren (Zur Website). Allein das kostet schon einmal 20 Euro. Außerdem wird auch nicht jeder, der sich akkreditiert, eingeladen. Es muss also ein aussagekräftiger Text her, der die Agenturen überzeugt, dass ausgerechnet DU dabei sein solltest – natürlich auch, um im Nachgang über die Shows zu berichten.

B – Backstage

Der abgeschirmte Treffpunkt vor jeder Fashion Show ist der „Backstage“-Bereich. Hier trifft der Designer vorab Models, Stylisten, Make-up Artists, Choreographen, PR-Agenten und Stars, um alle Vorbereitungen für die Show zu treffen, Interviews zu geben und Gäste zu empfangen. Bis zum Schluss wird geföhnt, gelockt und gesteckt, die Luft ist vernebelt von Wolken aus Puder und Haarspray. „Schnell, schnell, schnell!“ Oft bleiben den Models nur wenige Sekunden zum Umziehen, da sie in der Regel mehrere Kleider eines Designers präsentieren.

C – Chaos

Sowohl hinter der Bühne als auch mitten im Geschehen geht es chaotisch zu: Im Grunde ist die ganze Fashion Week ein einziges Hin und Her-Gerenne. Es bleibt nicht viel Zeit, um sich mal um sich selbst zu kümmern oder in einer Sitzecke zu entspannen – jedenfalls für die meisten Gäste, die zu verschiedenen Shows an verschiedenen Orten eingeladen wurden. Dank der neuen Fashion-Week-Shuttle-Busse kommt man aber schnell von A nach B und muss nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Show zu Show fahren.

D – Dresscode

Gibt es nicht. Wenn, dann heißt er: "Anything goes!" ;-) Von Clogs bis Killer-High-Heels ist alles möglich. Je verrückter man sich kleidet, desto häufiger wird man fotografiert. Aber selbst wenn man absichtlich in einem Understatement-Look antanzt, wird man mindestens einmal von einem Fotografen vor die MBFW-Wand gezerrt und aufgerufen, „Action“ und „Posing“ zu machen.

E – Erste Reihe

Die Front Row ist für Promis, Designer und einflussreiche Blogger und Modejournalisten reserviert. Wer hier sitzt, ist „wichtig“, und das soll jeder sehen: Deshalb wird während einer Show immer nur die erste Reihe mit Scheinwerfern beleuchtet.

F – Fotos und Fotografen

Nicht nur das Geschehen auf dem Catwalk oder im Backstage-Bereich wird im Bild festgehalten. Streetstyle- und Star-Fotografen sind mittlerweile fester Bestandteil jeder Fashion Week und tummeln sich draußen auf den Straßen rund um das Gebiet der Location. Dort erhaschen sie Gäste auf dem Weg zur Show oder einfach nur Menschen, die mit einem auffälligen oder besonders stylishem Outfit aus der Masse herausstechen.

G – Goodie Bag

Die Gäste einer Show erhalten oft eine kleine Aufmerksamkeit – meist ein Beutel gefüllt mit Beauty Produkten, Getränken oder – wenn man Glück hat – ein kleines Designerstück. Bei manchen Shows ist es jedoch üblich, dass nur Leute aus der ersten Reihe eine Goodie Bag bekommen.

H – Handy

Das Handy ist definitiv das wichtigste Werkzeug auf der Berliner Fashion Week. Große Kameras, außer natürlich die der Fotografen, sind nicht gerade erwünscht. Außerdem wollen die meisten die Momente mit ihren Instagram-Followern teilen und zücken deshalb bei jeder Gelegenheit ihr Handy, um Fotos und Videos für ihre Story zu machen. Eine Fashion Week ohne Instagram? Unvorstellbar.

I – Influencer

Da sind wir auch gleich beim Thema: Influencer und Instagram gehören schließlich zusammen wie… Bratwurst und Senf? Was früher die „Blogger“ waren, die den größten Teil des Publikums bei einer Show ausmachten, sind heute die „Influencer“. Sie nutzen ihre Reichweite auf Social Media, um für sich und bestimmte Marken, die auf der Fashion Week vertreten sind, Werbung zu machen. Von Anfang bis Ende begleiten sie ihre Follower durch die Woche und geben ihnen Einblick in das Showgeschäft.

J – Journalismus

Modejournalisten begeben sich beruflich auf die Fashion Week, um sich über die Looks der kommenden Saison zu informieren, die sie dann ein halbes Jahr in den Magazinen für Fotoshootings und Artikel stylen. Zum anderen berichten Modekritiker urteilssicher über die Entwürfe und das Geschehen rund um die Modewoche. Eine herbe Kritik kann dazu führen, dass sie nicht mehr eingeladen werden. Aber auch das ist letztlich eine Anerkennung ihrer Arbeit und ihres Einflusses.

K – Klatschen

Nach jeder Show wird geklatscht. Aber auch bitte nur danach! Johlen oder aufstehen gilt ebenso als unangemessen.

L – Location

Die Location dieses Jahr war das E-Werk Berlin nahe des Potsdamer Platzes. Es ist ein altes Umspannwerk, das mit seinem alten, aber individuellen Design die perfekte Location für die diesjährige Berliner Fashion Week darstellte. Drinnen wurden täglich neue Kollektionen verschiedener internationaler Designer vorgestellt, während sich auf der anderen Seite der Location der Eingang zu den Runway Shows befand. Auch der Außenbereich war sehr stilvoll gestaltet und ein guter Ort, um mit den anderen Leuten ins Gespräch zu kommen und sich ein Erfrischungsgetränk vom Food Court zu gönnen.

 

 

VON LILI

Morgens nach dem Aufstehen, an der Bushaltestelle, im Bus, in der Schule, an der Uni oder auf der Arbeit, vor dem Einschlafen – Instagram begleitet Manche den ganzen Tag. Man wird überschüttet mit einer Welle an Posts, die einem zeigen, wie das vermeintlich beste Leben aussieht. Eine Welle an Luxus, Food-Porn und Werbung. Natürlich unterstützt mit einer Vielfalt an Hashtags - für neue Follower, für mehr Reichweite, für mehr Profit. „Influencer“ ist jetzt der neue Traumberuf der Jugend. Fotoshootings, Reisen, Luxus. Qualität und Tiefgründigkeit sind meistens nicht die Wörter, die die meisten mit Instagram verbinden. Diese Grenze wurde allerdings mit dem Instagram-Walk vom Grips Theater am Hansaplatz überwunden.  Ins Leben gerufen von der FSJ-lerin Sophia, wurde die Aktion dieses Jahr das erste mal durchgeführt – und das mit Erfolg. Aber alles von Anfang.

 

Das Theater für Kinder und Jugendliche

Angekommen im bunten Foyer, bemalt durch die typischen Figuren des Theaters (von dem Bruder des Gründers), schlossen wir uns der kleinen Gruppe an. Schon hier haben wir mitbekommen, dass es kein gewöhnliches Theater ist, in dem schick angezogene Leute über irgendwelche Details in der Inszenierung fachsimpeln. Alltägliche Zuschauer und vor allem Kinder, die von der Handlung lernen sollen. An der sogenannten „Wall of Fame“ konnten wir mitverfolgen, wer alles in dem Theater spielt bzw. gespielt hat. Neben dem festen Ensemble sind aber auch Techniker*innen oder die Schneider*innen verewigt. Auch wurde uns erzählt, dass das Theater vom Gründer Volker Ludwig für Kinder und Jugendliche errichtet wurde, da Theater in den 60ern nur für Erwachsene zugänglich und verständlich war.

 

Anschließend wurde uns auch schon die Bühne für den Tag gezeigt- mit der aufgebauten Kulisse zu „Phantom (Ein Spiel)“. Durch die Bankreihen gehend, haben wir die Bühne in den unterschiedlichsten Perspektiven gesehen. Es war der erste Einblick und sollte der Oberflächigste bleiben.

 

VON KAJA

 

Aktuell: Ocean's 8 (US 2018, R: Gary Ross, FSK 0)

Jedes Jahr im Mai findet die weltbekannte MET Gala des Metropolitan Museum of Arts statt und jedes Jahr gibt es auf dieser Gala ein enormes Staraufgebot. OCEAN'S 8 nimmt dieses Megaevent und integriert es in seine Gaunergeschichte.

 

Debby Ocean (Sandra Bullock), die Schwester von Danny Ocean (George Clooney), ist wieder aus dem Gefängnis da und will mit ihrer Partnerin Lou (Cate Blanchett) den nächsten großen Coup durchführen, den sie sich über die letzten fünf Jahre ausgedacht hat. Die beiden wollen mit acht weiteren Frauen das 150 Millionen Dollar Collière von Cartier stehlen. Dazu holen sie sich die Juwelierin Amita (Mindy Kaling), die Trickbetrügerin Constance (Awkwafina), die Hehler-Expertin Tammy (Sarah Paulson), die Hackerin Nine Ball (Rihanna) und die Modedesignerin Rose (Helena Bonham Carter) mit ins Boot.

Wem nun der Name Danny Ocean oder der Filmtitel bekannt vorkommt, aber nicht weiß, wo er diese Namen schoneinmal gehört hat, dem möchte ich mal etwas auf die Sprünge helfen. OCEAN'S 8 ist das weibliche Spin-Off zu der Ocean's-Reihe mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und weiteren bekannten Gesichtern, die Anfang der 2000er Jahren mehrere Banken mit mal mehr, mal weniger Erfolg ausraubten.

 

Wer von euch sich jetzt fragt, wieso man erfolgreiche Filme mit einem weiblichen Spin-Off "kaputt" machen muss (und ja solche Kommentare habe ich wirklich gelesen), dem würde ich wärmsten empfehlen im Jahr 2018 anzukommen, sich mal mit dem Thema Feminismus zu befassen und einfach zu aktzeptieren, dass auch wir Frauen so einiges auf dem Kasten haben. Allerdings gibt es auch einige Kleinigkeiten, die ich zu kritisieren habe, die den Film meiner Meinung nach im Allgemeinen allerdings nicht schlechter machen. Mir fiel rückblickend auf, dass die dargestellten Frauen Figuren im Grunde Klischées oder besser einem bestimmten Schema folgen. Eine etwas Verrückte, eine Mutter, eine Asiatin, eine Hackerin und dann noch die eine, die von ihrem Ex hintergangen wurde und so lässt sich die "Checkliste" der Frauenfiguren erweitern. Selbstverständlich bringt jede dieser Frauenfiguren ihre ganz eigenen Fähigkeiten in die Gruppe ein, jedoch scheint ihr Hintergrund nur zu Beginn eine Rolle zu spielen und im folgenden nicht mehr von Wichtigkeit zu sein. Tammy ist zwar Mutter, jedoch telefoniert sie ein einziges Mal mit ihrem Sohn und dann wird diese Tatsache so gut wie ausgeblendet. Allein Debbys Vergangenheit holt sie ein und das auch nur, da es für den Plan von Wichtigkeit sein könnte. Desweiteren scheint alles, was die Frauen unternehmen ohne Konsequenzen abzulaufen. Die führen den Raub durch und ...
(vorsicht, jetzt folgt ein Spoiler! Wer den nicht sehen will, liest bitte ab dem kommenden Absatz weiter)
...kommen damit im Enteffekt sogar durch. Nichts geht schief! Alles läuft so, wie sie es sich vorgestellt haben und am Ende scheinen alle glücklich zu sein. Tammy kehrt zu ihrer Familie zurück und Rose entwirft die nächste große Kollektion. Irgendwie etwas unglaubwürdig, dass das alles so glatt läuft und sie für keine ihrer Taten Konsequenzen befürchten müssen.

Desweiteren wurde sowohl das Drehbuch, die Regie, als auch die Produktion von Männern geleitet. Wenn schon Frauen im Vordergrund eines Filmes stehen, sollte man doch meinen, dass sie ebenfalls in der Jobverteilung vermehrt vertreten sind. Jedoch scheint dies bei OCEAN'S 8 leider nicht der Fall zu sein. Etwas positiv zu nennen ist dennoch, dass jeweils eine Frau beim Drehbuch und der Produktion an zweiter Stelle im Wikipedia Artikel angeführt sind. Es bleibt also die Hoffnung, dass sie in diesen Bereichen mitarbeiten durften.

OCEAN'S 8 ist wirklich ein toller Film, der sehr viel Spaß macht und der sich super gut für einen Mädelsabend eignet oder einfach um Spaß zu haben, auch wenn die dargestellten Frauen noch mehr Tiefe und Facettenreichtum vertragen könnten. Es gibt übrigends neben den tollen Hauptdarstellerinnen auch einige Cameo Auftritte (was das ist, habe ich hier ziemlich weit am Ende erklärt: https://jup.berlin/FilmFeedback5) bekannter Stars. Wenn der Raub auf der MET Gala durchgeführt wird, kann man fast schon auf Starsuche gehen, so viele bekannte Gesichter gibt es zu sehen. Leider gehen einige Witze oder Anekdoten in der deutschen Synchro verloren, wie beispielsweise dass Sandra Bullock und Heidi Klum eine kurze Konversation auf deutsch führen. Das bemerkt man in einem komplett deutschen Film natürlich nicht.
Aber alles in allem kann ich euch OCEAN'S 8 nur wärmstens ans Herz legen.
 

Hier gehts zum Trailer.

 

Klassiker: Dirty Dancing (US 1987, R: Emile Ardolino, FSK 12)

"Aaaannnddd ... I had the time of my life"

Das ist wohl eines der berühmtesten Zitate aus DIRTY DANCING mit Patrick Swayze und Jennifer Grey. Aber auch Zitate wie "Nobody puts Baby in the corner" (dt.:"Mein Baby gehört zu mir") oder "I carried a watermelon" ("Ich habe eine Wassermelone getragen") sind Anwärter auf den Preis des bekanntesten Zitats dieses Films.

Die Mädchen und jungen Frauen unter euch haben diesen Film wahrscheinlich schon mindestens gefühlte hundert Mal gesehen und wahrscheinlich quält ihr euren Freund damit, dass er ihn sich doch endlich mal mit euch zusammen anschauen soll. Für euch Jungs ist DIRTY DANCING hingegen wohl fast so schlimm wie TITANIC, über den ich bereits in einer anderen Folgen gesprochen hatte (https://jup.berlin/FilmFeedback4). Aber die Geschichte von DIRTY DANCING ist einfach etwas, dass sich die meisten Mädchen wohl mindestens einmal in ihrem Leben gewünscht oder zumindest vorgestellt haben. Mit dem eigenen Partner tolle Figuren aufs Pakett zaubern, denn dem Tanzen sagt man bekanntlicherweise nach, dass es die Beziehung verbessern kann.

 

Es ist Sommer 1963. Die 17-jährige Frances Houseman (Jennifer Grey), genannt Baby, verbringt die Sommerferien mit ihrer Familie in einem Wellness Resort, wo sie den attraktiven Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) kennenlernt. Fasziniert von seinen Tanzkünsten steigt auch bei Baby die Lust auf leidenschaftliches Tanzen. Als Johnnys Tanzpartnerin Penny (Cynthia Rhodes) ausfällt, bietet Baby ihre Hilfe an und ergreift so ihre Chance beim Tanz Trainig Johnny näher zu kommen. Zunhemend kann auch er sich Babys Charme nicht mehr entziehen, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern.

 

DIRTY DANCING ist einfach nur ein toller Film. Ich weiß, ich bin voreingenommen, weil ja alle Mädchen diesen Film toll finden (*hust* Klischée *hust*), aber er ist wirklich gut. DIRTY DANCING macht einfach Spaß. Die Tänze und Dialoge sind so gut aufeinander abgestimmt und auch am richtigen Anteil an Humor fehlt es in diesem Film nicht. Dennoch kann er auch sehr ernst sein und seinen Fokus auf die Probleme der Figuren lenken, ohne dass es seltsam wirkt. DIRTY DANCING ist einfach richtig gut. Schaut ihn euch an. Punkt!

Das Remake von 2017 (Regie unter Wayne Blair), mit Abigail Breslin und Colt Prattes als Baby und Johnny hingegen, ist nicht sooo schlecht. Versteht mich nicht falsch, der Film ist schlecht, aber nun mal nicht so extrem schlecht. Er versucht zu sehr wie das Original zu sein, weswegen die Schauspieler*innen, die Tänze und die Gespräche steif und einstudiert wirken. Man merkt förmlich, wie die Schauspieler*innen versuchen, den Originalen nachzueifern und im Vornherein wissen: „so muss ich mich jetzt geben“ und „so muss ich mich verhalten, um dem Original nahe zu kommen.“. Besonders wenn man die bereits erwähnten Zitate so gut kennt. In diesem Film kommen sie einfach nicht gut zur Geltung. Es fühlt sich schlichtweg nicht richtig an.
 

Im Original wirken die Tänze, wie bereits erwähnt, leicht und spaßig und leidenschaftlich. Aber im Remake hingegen wirken alle Beteiligten steif. Die Tänze sehen nicht nach Spaß, sondern nach sehr viel Übung und auswendig lernen aus. Der Spaß-Faktor am Tanzen, den der Film von 1987, noch vermittelt, fehlt in dieser Version.
Der Film WILL gut sein und im Trailer wird gesagt „Es ist ein Musical für eine eine neue Ära“, aber was ist denn so schlimm daran sich einfach das Original anzusehen? Da hat man wenigstens noch echte Gefühle und nicht nur ein paar extra Szenen, damit nicht der gesamte Film wirkt, wie einfach übernommen und kopiert.

DIRTY DANCING 2017 will einen guten Job abliefern und gerade, weil sie es so verkrampft versuchen, scheitern sie! Das Original ist um Längen besser, also schaut euch lieber den Film an.   

 

 

Kann das funktionieren? Das wollten wir wissen. Unser Redakteur wagt den Selbstversuch.

VON OLIVER MATTUTAT

Sprachen werden in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Ich für meinen Teil möchte mich im Urlaub zumindest mit grundlegenden Phrasen in der Landessprache verständigen können. Viele Angebote und Apps versprechen schnelle Erfolge. Ich habe mich für Babbel entschieden. Das Unternehmen, das in Berlin seinen Sitz hat, bietet 14 verschiedene Sprachen an und verspricht, dass ich mit wenigen Minuten am Tag schon nach einem Monat deutliche Fortschritte erkennen soll. Es gibt für jede Sprache sehr viele Lektionen. Diese werden von Sprachwissenschaftler*innen und Lehrer*innen erstellt.

Es gibt Anfängerlektionen, die dem Lernende die Grundlagen der Sprache vermitteln. Dabei sind die Lektionen sehr praxisnah gehalten. Fast immer gibt es Dialoge. Verschiedene Übungen halten die Konzentration hoch und sorgen für Abwechslung.

Neben den Anfängerlektionen gibt es auch welche für Fortgeschrittene und themenspezifische. Als Beispiele wären da Folgende zu nennen: Sport, Gesellschaft, Kleidung oder Kultur.

Bei den Englisch-Lektionen gibt es auch Business Englisch-Übungen, die sich zum Beispiel mit E-Mail schreiben und Telefonaten beschäftigen.

Dieser Umfang hat natürlich seinen Preis. Das Abo-Modell richtet sich nach der Vertragslaufzeit. Ein einzelner Monat ist mit 9,95€ am teuersten.  Entscheidet man sich für einen Jahresvertrag zählt man 4,95€ pro Monat.

 

Auch unterwegs Sprachen lernen

Nicht nur am heimischen Computer kann man seine Wunschsprache lernen, sondern auch ganz einfach unterwegs. Für Smartphones und Tablets sind Apps verfügbar. Ich selbst lerne lieber auf meinen mobilen Geräten. Die habe ich immer dabei und sie sind nicht so sperrig, wie zum Beispiel ein Laptop.

Die App fürs Smartphone ist übersichtlich aufgebaut und es lassen sich sogar Lektionen herunterladen, um ohne Internetverbindung weiter lernen zu können. Schade ist nur, dass nicht angezeigt wird, welche Lektionen man heruntergeladen hat und welche nicht. Sonst macht die App einen guten Eindruck. Sie lädt schnell und ebenso reagiert sie problemlos.

KAZE Anime Night hat die erste Episode von Detektiv Conan gezeigt. Jup! Redakteurin Annika war für euch mit dabei.

VON ANNIKA

Den ganzen Film lang sah ich mich als kleines Kind vor dem Fernseher sitzen und Shinichi, den Meister/- Schülerdetektiv der Seika- Oberschule, für seinen Mut bewundern. Jeder „Detektiv Conan“-Fan kennt die berühmte Szene, in der aus dem Oberschüler Shinichi Kudo Klein-Conan-Edogawa wird und Ran, die Kindheitsfreundin von Shinichi, verzweifelt nach ihm sucht.

Als ich die Folge das erste Mal gesehen hatte und die Männer in Schwarz ihm das Gift einflößten, das ihn umbringen sollte, hatte ich Angst, dass es schon vorbei ist. Doch die Erleichterung als Shinichi “nur” geschrumpft wurde und nicht tot war, war auch in diesem Fall sehr groß. Auch wenn der Mordfall, an dem Shinichi in der ersten Folge mithilft, schnell gelöst wird, hat man doch viel Spannung und auch kleine Lacher dabei. Die Organisation ist, wie der Name schon etwas verrät, eine Organisation, die vor allem mit illegalem Waffenhandel Geschäfte macht. Zwei der Männer aus der Organisation, deren Hauptmerkmal die komplett schwarze Kleidung aller Mitglieder ist, sind während dem Mord im Vergnügungspark Tropical Land mit als Zeugen und Verdächtige dabei.

Nachdem der Mord gelöst und die Täterin überführt wurde, ihren Ex-Freund mit einer Perlenkette geköpft zu haben, sieht Shinichi die beiden Männer in schwarz, wie sie einen Waffenhandel durchführen. Leider bemerkt er aber nicht einen anderen Mann von der Organisation, der hinter ihm steht und ihn niederschlägt.

Man erfährt während des Filmes, der auch viele Extraszenen mit Informationen zur Organisation der Männer in schwarz bereithält, was nach dem Verschwinden von Shinichi passiert und wie genau Haibara, in der Organisation bekannt als Sherry, in die ganze Sache mit verwickelt ist.

Im Gesamten ist diese Episode, im Gegensatz zur Erstausstrahlung der Episode der Serie am Montag, den 8. Januar 1996 in japanischen Fernsehsendern Yomiuri TV und Nippon TV und am 10. April 2002 in Deutschland, an die heutige Zeit angepasst. Die Kinder haben Smartphones und die Autos sind an die heutigen Modelle angepasst.

Der Film ist, auch wenn man sich nicht mit Detektiv Conan auskennt, ein schön gestalteter und kinderfreundlicher Film, in dem Mädchen und Jungs begeistert werden.

 

Warum es in dem ganzen Trubel auch mal wichtig ist, zu entspannen, und welche einfachen Möglichkeiten ihr habt, in eurem Alltag Yoga zu machen, verrät uns David von Yoga Vidya im Interview.

 

 

YOU SQUAD bei jup! Berlin - Noch bevor die Hallen am Samstag geöffnet wurden, hatten wir die Special-Guests der YOU zu Gast am jup!-Stand: Joyatheresa, Annika Sofie, Mone@Supergirl, Nathan von KekseTV und Justin Prince sind die YOU SQUAD in diesem Jahr. Ihr kennt sie von Instagram, musical.ly und YouTube. Zusammen batteln sie sich mit ihren Fans in verschiedenen Challenges. Worauf sie sich besonders freuen, verraten sie uns u.a. im Interview!

YOU - Europas größtes Jugendevent

Das  YOU Summer Festival startet am Freitag, den 22. Juni. BIs zum Sonntag gibt es im Sommergarten eine große Auswahl, sich sportlich zu betätigen oder auch die Möglichkeit, neben der großen Bühne mit Musik das Wetter zu genießen. In den Hallen 18-20 des Messegeländes Berlin wiederum ist von Gaming über Beauty bis hin zu Informationsständen über Ausbildungsmöglichkeiten alles vertreten. Ein weiteres Highlight stellt wie jedes Jahr das Meet and Greet mit YouTube- und Musically-Stars dar.

jup! Berlin wird zusammen mit ALEX Berlin, sowie dem Berliner Abgeordnetenhaus und der Landeszentrale für politische Bildung auf der YOU mit dem „Mediengarten“ vertreten sein. Die Tagesredaktion aus den Redakteur*innen von ALEX und jup! berichtet über die vorhandenen Angebote und verschafft sich anhand von Interviews mit Besucher*innen einen Überblick über die Messe. Auch zu den Meet-and-Greets, sowie den Streetdance-Meisterschaften wird es ausführliche Berichte geben, sodass ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt. Zudem finden täglich Gesprächsrunden mit Politiker*innen statt, in welchen über die gesellschafts-politischen Themen aus dem Abgeordnetenhaus gesprochen und diskutiert wird. Die Talks könnt ihr im Livestream auf YouTube und jup.berlin  oder direkt am Stand verfolgen. Weiter haben wir Gewinnspiele und interaktive Social-Media Aktionen für euch vorbereitet.

Hier gibt es alle Berichte von der YOU! Wer es nicht erwarten kann, schaut nochmal, was letztes Jahr so los war!

 

Die FSJler Kultur haben die wundervolle Aufgabe ein eigenverantwortliches Projekt zu gestalten über das Jahr. Wir FSJler von jup! Berlin haben uns gedacht, wir besuchen andere FSJler*innen in anderen Einsatzstellen und stellen denen ein paar Fragen zur Einsatzstelle und zum FSJ Kultur. 
Wir haben dies mal Antje vom "Alice- Museum für Kinder" Interviewt.