Mitmischen

Dosentelefon

In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen. Hier erfährst du, wie andere Jugendliche aktiv werden, ihren Kiez verändern, sich politisch engagieren und ihre Umwelt mitgestalten!

Im Rahmen der JugendPolitikTage gibt es auch dieses Jahr wieder einen Kunstwettbewerb. Diesmal unter dem Motto "Wie sieht Mitmachen aus? Szenen der Beteiligung".
Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Jugendpresse Deutschland e.V. organisierten JugendPolitikTage bringen 450 junge Menschen und Politikmachende aus ganz Deutschland zusammen, um über eine zukunftsfähige und demokratische Gesellschaft zu diskutieren.

Nun werden Jugendliche dazu aufgerufen das Thema "Beteiligung" künstlerisch und gestalterisch aufzugreifen. Die Wahl des Mediums steht euch frei und ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen. Egal ob Fotografien, Bilder, audiovisuelle oder plastische Beträge, dir sind keine Grenzen gesetzt. Also schnapp dir deine Kamera, einen Stift oder die Modeliermasse und leg einfach los!

Die Werke werden im Rahmen der JugendPolitikTage in Berlin vom 9. bis 12. Mai 2019 ausgestellt. Es warten attraktive Preise in Gutscheinform im Wert von 100 bis 500 Euro auf euch. Die Beiträge werden nach Kategorie und Altersklasse von einer fachkundigen Jury bewertet.

 

jup! drückt euch die Daumen!

 

Berlin, 13 Uhr, Rathaus Steglitz/ DAS SCHLOSS (Einkaufszentrum) VON MARA

30 junge Frauen, zwei Fotografinnen, eine Zeitreise - sie alle verbindet eine Geschichte. Eine Geschichte über Veränderung. Über Mut. Über die Freiheit zur Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Sie alle treten an ein Thema heran, dass so keinen von uns unberührt lässt. Die einen engagieren sich, die anderen blicken dem neugierig entgegen, manche wissen wiederum nicht, was sie davon halten sollen:

Feminismus.

Man hört es, man kennt es, doch so richtig mitdiskutieren ist gar nicht mal so einfach. Den meisten fällt zunächst eine Idee ein, und zwar die Emanzipation der Frau; sowohl in der Gesellschaft, in der Politik als auch als individuelle Persönlichkeit. Um diesen Gang nachvollziehen und jene Impulse zu & aus der Gleichberechtigung aufgreifen zu können, muss man sich an die Wurzeln dieser starken, aber auch gewagten Bewegung rantrauen.

Über 200 Schüler und Schülerinnen aus ganz Berlin haben die Konferenz besucht und an den Workshops teilgenommen. Die Workshops waren vielseitig: vom klassischen Klimavortrag über Bastelsessions zur Vision einer klimaneutralen Stadt, bis hin zu Klimaaktivismus und Obstsalat aus (vor dem Wegwerfen) geretteten Früchten – für jeden war etwas dabei.

Martin Schulz, aktuell Mitglied des Bundestages – letzter Kanzlerkandidat der SPD und ehemaliger Präsident des Europaparlaments war wohl der bekannteste Name auf der Gästeliste.

Seht hier, was er zum Thema zu sagen hat.

Während Freitags immer mehr Schüler*innen gegen den Klimawandel auf die Straße gehen, organisierten am 16.1.2019 Schüler*innen des Bezirksschülerausschusses (BSA) von Steglitz-Zehlendorf und das Zukunftsforum des Beethoven-Gymnasiums die Nachhaltigkeitskonferenz „Change!“. Da liegt anscheinend etwas in der Luft und das stinkt der jungen Generation.

Deshalb nun eine Konferenz von Schüler*innen für Schüler*innen – mit dem Ziel, Bewusstsein zu schaffen und Strategien für ein nachhaltigeres Leben zu diskutieren.

jup! Berlin war für euch vor Ort und hat Interviews mit den Organisator*innen, Gästen und Unterstützer*innen geführt.

Nachhaltigkeit – darüber wird schon sehr lang geredet, aber es geht nicht so recht voran damit. Der Klimawandel ist eine Realität, und was ein Anstieg von 2 Grad Celsius der Durchschnittstemperatur für den Planeten und die ihn bewohnenden Lebewesen bedeutet, ist eigentlich auch schon zur Genüge diskutiert. Und doch – es verändert sich nicht wirklich was. Und so reißt besonders Schüler*innen gerade der Geduldsfaden.

Alexander Carius, Politikberater und Mitbegründer der „Offenen Gesellschaft“, der den Frust der Schüler*innen gut verstehen kann durfte mit seinem Impulsvortrag die Nachhaltigkeitskonferenz einleiten. Direkt im Anschluss haben wir ihn befragt und konnten feststellen, dass man trotz der vielen schlechten Nachrichten trotzdem optimistisch an das Thema herangehen kann.

In der EUROPA-REDAKTION von jup! Berlin und politikorange!

Mischt mit in unserer Redaktion, die rund um das Thema Europawahl 2019 berichtet!

Ihr wollt andere über die Hintergründe der Wahl informieren, euch interessiert, wie die Europäische Union funktioniert? Ihr wollt bei Politiker*innen kritisch nachfragen?

Wo ist Europa in Berlin? Wo in euren Kiezen? Ihr setzt die Lupe an und findet es heraus!

Kommt am 23. März von 14 bis 17 Uhr zum großen Info-Redaktionstreffen der EUROPA-Redaktion in die Reinickendorfer Str. 45, 13347 Berlin-Wedding (U Nauener Platz).

Dort gibt es einen kostenlosen Workshop zum Thema Politischer Journalismus und die Redaktion geht gemeinsam an den Start!

Der Europa-Workshop der Redaktion findet dann in der ersten Osterferienwoche, voraussichtlich vom 15. Bis 18. April statt.

 
Ihr wollt vorbeikommen? Eine Anmeldung ist nicht zwingend notwendig, falls ihr aber einen Moment Zeit habt, sagt uns gerne Bescheid. So können wir besser planen. Dazu sendet ihr eine kurze Mail mit eurem Namen und Alter an: info@jup.berlin oder ihr schreibt uns auf Facebook, Instagram oder Twitter!
 
Es werden für die Osterferien-Redaktionstage noch eine Leitung, eine*n Fotograf*in und Teamer*innen gesucht. Die Ausschreibung findet ihr auf der Seite unserers Koop-Partners politikorange.

 

 

Foto: Marten Newhall on Unsplash
 

VON FELI

Am 30.01.2019 besuchte ich im Berliner Abgeordnetenhaus die Dialogveranstaltung denk!mal, in der Schüler und Schülerinnen der verschiedensten Schulen über ihre Projekte sprachen, die sie anlässlich der alljährlichen Ausstellung des Jugendforums denk!mal zum Teil über Monate hinweg fertiggestellt hatten. Das Jugendforum denk!mal erinnert Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 an die Opfer des Nationalsozialismus und soll dafür sorgen, dass der Holocaust nicht in Vergessenheit gerät.

Die Jugendlichen machten auf mich einen seriösen und interessierten Eindruck. Sie stellten kurz vor, woran sie gearbeitet haben und tauschten sich dann mit den Schüler*innen der anderen Schulen darüber aus. Sie redeten über bewegende Momente, die sie in der Zeit erfahren haben und über Probleme, die in der Projektzeit auftraten. Die Projekte waren so vielfältig, wie die Schüler*innen selbst. Es gab Filme, Hörspiele, Plakate, Figuren und vieles mehr. Manche haben mit Überlebenden gesprochen, andere wiederum haben Gedenkstätten besucht und darüber berichtet. Erlebnisse und Begegnungen, die die jungen Menschen bewegt haben.

 

"Wie können wir verhindern, dass so etwas nochmal passiert?"

Zu dieser Frage habe ich mich zu einer Gruppe gesetzt und zugehört, was die Jugendlichen für Lösungsvorschläge hatten. Ich war ziemlich erstaunt, zu welchen Lösungen sie gekommen waren. Aufklärung - die Menschen über die Geschichte aufklären und darüber reden, was damals passiert ist, Vorurteile aus dem Weg schaffen -, verschiedene Menschen aus verschiedenen Kulturen treffen und sie kennenlernen und mit ihnen reden, Zivilcourage zeigen - wenn Menschen, wegen ihrer Religion, Sexualität, politischen Gesinnung etc. angefeindet werden -,  sich für sie einsetzen, sie unterstützen. Gemeinsam auf die Straßen gehen und für demokratische Werte und gegen Faschismus und Diskriminierung demonstrieren.

 

Die Projekte-Ausstellung

Als ich nach unten in die Ausstellung ging, war ich ziemlich überrascht. Die Schüler und Schülerinnen haben mit viel Kreativität und Intensität gearbeitet und das spiegelte sich auch in den Werken wieder. Besonders bewegt und beeindruckt haben mich die Arbeiten zum Euthanasie-Programm. Auf den Fotos könnt ihr die Figuren sehen, die geistig- und körperlich behinderte Kinder zu diesem Thema gebaut haben.

Die Ausstellung könnt ihr noch bis zum 05. Februar im Abgeordnetenhaus besuchen und bestaunen. ;) Wer in die Geschichte von damals eintauchen möchte und nicht viel über die Zeit von 1933 bis 1945 weiß, dem empfehle ich unbedingt sich diese Ausstellung anzuschauen.

Im Übrigen gab es noch die Abendveranstaltung, über die Lili einen Artikel schreibt. Mehr dazu bald hier!

 

Neue Runde des Wettbewerbs startet am 20.2.!

 

DER AUFRUF VON STICKER GEGEN RECHTS:

Sticker gegen Rechts - Die Achte

Als wir diesen Wettbewerb vor über zehn Jahren das erste Mal veranstalteten, war die Frage nach dem Warum deutlich schwieriger zu beantworten. Heute ist das leider sehr viel einfacher geworden. Der Ruf nach Abkapselung in die eigenen vier vertrauten Wände ist laut aus vielen Ecken der Welt zu hören. Jede(r) gegen Jede(n) ist wieder das Motto. Und auch wenn die Ängste der Menschen an vielen Stellen verständlich sind, können wir die häufig gezogene Konsequenz nicht unkommentiert lassen, nämlich mit dem Finger auf einzelne Menschengruppen zu zeigen und diese, wofür im Einzelfall auch immer, zu denunzieren.

So möchten wir hier Antworten produzieren. Kurze Antworten. Sticker-Antworten eben. Die kraftvoll sind und ein Gegengewicht darstellen, aber nicht gegen rechte Menschen, sondern gegen rechte, ausgrenzende Ideen und Werturteile.

Leider brauchen wir diese heute wieder. Nun, dann wollen wir sie auch geben. Ohne Gewalt, aber mit gewaltiger Lautstärke.

Der Wettbewerb startet am 20.02.19 und endet am 20.03.19.

In diesem Zeitraum sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Mögliche Stickermotive, die sich klar von rechtspolitischem Gedankengut, Fremdenhass oder Ausgrenzung distanzieren, können in diesem Zeitraum hochgeladen, kommentiert sowie bewertet werden.

Aus den jeweiligen Motiven werden durch Eure Bewertungen die 3 Gewinnermotive ermittelt, anschließend gedruckt und fleißig verteilt. Die kreativen Köpfe erhalten prompt einen Schwung ihrer Gewinner-Motive (Genaue Mengenangaben siehe Teilnahmebedingungen) und können mit dem Verteilen und Verkleben der Motive beginnen.

Wichtig: Es handelt sich hier um einen friedlichen Protest. Gewaltverherrlichende oder menschenverachtende Motive werden herausgefiltert. Darüber hinaus dürfen die Einsendungen natürlich keine Bildrechte verletzen.

ALLE INFOS HIER!

Sticker gegen Rechts auf Facebook

Euer Sticker-gegen-Rechts-Team

Du:

  • bist zwischen 13 und 21 Jahren?
  • bist Nerd, Geek, YouTube-Junkie, willst eine gerechtere Welt, zockst für dein Leben gern, stehst auf DIY, bist Fashion-Victim, setzt dich für Datenschutz ein, hast Bock auf Gender Equality, willst Schule neu denken, findest Demokratie zwar wichtig wärst aber gern mehr Teil davon, liebst Memes & Gifs, bist auf Instagram & Snapchat zuhause, treibst dich auf buzzfeed, 9GAG, TikTok, reddit & Co rum, Menschenrechte sind dir nicht egal, brennst für neue Technologien, AI & AR sind keine Fremdworte für dich, hättest dein Taschengeld gern in Bitcoins?
  • hast Bock auf gute Gespräche, kontroverse Diskussionen und das am liebsten live mit deinen Heldinnen und Helden?
  • besitzt Laptop, Tablet oder Smartphone, bist gut vernetzt und kannst im Team arbeiten?

Prima, dann passt du ganz wunderbar zum TINCON-Team! Denn:

Die TINCON-Veranstalter:

  • veranstalten die TINCON mit Jugendlichen für Jugendliche
  • wollen jungen Menschen mehr Stimme und Öffentlichkeit geben und ihre Themen auf die Bühne bringen
  • haben Respekt vor Jugendkultur und bewerten nichts. Es gibt kein Richtig oder Falsch.
  • want to move it move it #tincon19 #alles

freuen sich wahnsinnig darauf, mit Dir zusammenzuarbeiten!

Gestalte deinen Kiez: Die bezirklichen Kinder- und Jugendjurys

Alle Infos zu den bezirklichen Kinder- und Jugendjurys findet ihr hier!

Ihr seid zwischen 12 und 21 und wollt euer Projekt vorstellen, mit dem ihr im Kiez aktiv werden wollt?

Reicht eure Projektideen und -vorschläge bei der jeweiligen Bezirks-Kinder- und Jugendjury ein, von der ihr dann auch Teil seid und mit abstimmen könnt!

Die Kinder- und Jugendjurys sind Teil des Programms Jugend Demokratiefonds Berlin von Stark gemacht.

Alle Infos und Ansprechpartner*innen zu den verschiedenen bezirklichen Kinder- und Jugendjurys findet ihr hier! Die Fristen und Termine sind von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich.

INFO: Die Termine für 2019 werden auf den jeweiligen Seiten der Bezirke veröffentlicht.

Die Kreuzberger Kinderstiftung sucht gemeinsam mit der Schwarzkopf-Stiftung und dem Haus Rissen 100 junge Berliner*innen, um diese über die EU zu informieren und sie zu befähigen am 26.Mai als Wahlhelfer*innnen bei der Europa-Wahl am 26.5. mitzuhelfen. Du bist zwischen 18 und 27 Jahren alt unt interessiert an diesem Projekt mitzuwirken, dann kannst du dich hier bis zum 20.Januar anmelden.

Das Projekt wird von der Schuspielerin Jella Haase unterstützt. Viele kenne sie aus dem Film "Vielmachglas" oder als Chantal aus dem Film "Fack ju Göhte".

 

Außerdem wird es einen Kaminabend zum Thema Brexit geben. Mehr Infos zu dieser Versanstaltung findest du hier, in unserem Veranstaltungskalender.