Mitmischen

Dosentelefon

In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen. Hier erfährst du, wie andere Jugendliche aktiv werden, ihren Kiez verändern, sich politisch engagieren und ihre Umwelt mitgestalten!

Beim politischen Aschermittwoch veranstalten viele Parteien auf regionaler Ebene Versammlungen, auf denen in Bierzelt-Atmosphäre politische Reden gehalten werden, die sich durch eine bunte Wortwahl und durch Seitenhiebe gegen andere Parteien auszeichnen. Eine Tradition, die AfD-Politiker André Poggenburg nutzte, um türkenfeindliche Äußerungen und Hetze zu verbreiten. Gegen den AfD-Parteichef von Sachsen-Anhalt wird nun in diesem Fall ermittelt. jup!-Redakteur Julius nahm das zum Anlass, um André Poggenburg einen ganz persönlichen Brief auf Instagram zu schreiben:

Lieber André!

Bei deiner letzten, natürlich rein sarkastischen Rede zum Aschermittwoch, ist mir neben zahlreichen Verfassungsbrüchen aufgefallen, dass du meintest, den Begriff „Patriotismus“ allein für die AfD gepachtet zu haben, den Begriff  jedoch, wie möglicherweise einige andere Begriffe auch, leider nicht zu verstehen scheinst.

Wer sein Land liebt und stolz darauf ist, der sollte auch auf all die Menschen stolz sein, die das Land zu dem gemacht haben, das du nun vorgibst lieben und beschützen zu wollen. Dazu gehören auch Menschen, die aus der Ferne hier hinkamen, sich integrierten und sich dazu entschieden, durch ihre Arbeit dein geliebtes Deutschland zu einem liebenswürdigen Ort zu machen. Von prächtiger deutscher Infrastruktur zu schwärmen, aber die Menschen, die diese errichteten, zu ächten, ist unpatriotisch.

Die Rheinbrücken lassen grüßen.

Zwischen 1961 und 1973 kamen ca. 867.000 Personen aus der Türkei nach Deutschland.

Viele von ihnen arbeiteten als Industriearbeiter und als Bauarbeiter bei wichtigen Infrastrukturprojekten. Beide aufstrebende Sektoren waren Teil des Deutschen Wirtschaftswunders.

Ja, die Qualität der Lebensverhältnisse von Ost und West sind immer noch unterschiedlich, aber ob man die bis heute rund zwei Billionen Euro für den Aufbau der Neuen Bundesländer ab der Wiedervereinigung ohne das Wirtschaftswachstum durch die Einwanderung von Gastarbeitern der Türkei hätte aufbringen können, ist strittig.

Gerade aus östlicher Perspektive sollte jener Aspekt dich zum Denken anregen. André, stell‘ dir doch mal vor, das nächstgelegene Gemeindehaus wurde von einem Haufen dieser „Kümmelhändler“ finanziert?

Lieber André, viele meiner deutsch-türkischen Mitbürger*innen, die du jetzt als „Kameltreiber“ bezeichnest und hinter den Bosporus zurück schicken magst, hatten und haben einen weitaus wichtigeren Beitrag zur Schaffung des Wohlstands in diesem Lande geleistet, als du meinst. „Wer Patriot ist, der liebt sein Land und dessen Volk.“

Das Deutschland, was rechtsorientierte Gruppierungen vorgeben zu lieben, ist jedoch nirgendwo auf diesem Planeten zu finden. Nationalstolz und Nationalliebe ohne Nation funktioniert nicht. Du scheint also ein Land zu lieben, das so nicht existiert. Und niemals existieren wird.

Dein Julius

 

Ihr wollt die genaue Rede sehen? Dann schaut hier!

 

Wir haben am 29.01.2018 einen Winterbasar gemacht. Teilgenommen haben die 7b, die 7d, die 10a und die 10c. Unsere Aufgaben als Profilkurs „Organisation und Beteiligung“ aus den Klassen 8b und 8d waren, alles zu planen und zu schauen, dass alles so wie geplant läuft.

Bevor der Winterbasar gestartet ist, haben wir E-Mails verschickt, um zu fragen, ob uns etwas gespendet wird, denn wir wollten ein Glücksrad machen, bei dem man Sachen gewinnen kann. So ein Glücksrad kann man einfach online erstellen und dann über das Smartbord laufen lassen. Hertha BSC hat uns ein tolles Paket geschickt: Dankeschön, Hertha BSC! Für Alba Berlin Basketball haben wir zu spät nachgefragt, sonst hätte sie uns auch etwas gespendet – sicher klappt es nächstes Jahr! Und jup! Berlin hat uns tolle Beutel mit Stickern drin, Stifte und CDs sogar persönlich vorbei gebracht: Danke, jup! Berlin!

Dann sind wir ins Gesundbrunnen Center gelaufen und haben da bei vielen Läden gefragt und viele waren so nett und haben uns für unseren Winterbasar tolle Sachen gespendet. U.a. Spiegel von Douglas, Anhänger von JD Sports, Artikel von Defshop und Schulartikel haben wir erhalten.

Rewe war so toll und hat uns ein wunderbares Buffet nach unseren Wünschen gesponsert, mit Getränken, Keksen, Chips, Obst und Gemüse.

Vielen Dank allen, die uns unterstützt haben, der Winterbasar war auch deswegen nämlich ein voller Erfolg.

Wir hatten drei Räume und den Flur im Erdgeschoss unserer Schule zur Verfügung. Wir vom Profilkurs haben mit Kids aus allen vier Klassen die Räume hergerichtet. Zuerst sah nämlich alles langweilig und kalt aus, doch danach sah alles toll und einladend aus.

Im Flur gab es ein großes Buffet mit ganz vielen Sachen, die Rewe uns gespendet hat und selbst gemachte Speisen der Schüler*innen. Alles war lecker!

Im dem ersten Raum konnte man Spiele wie Mensch-ärgere- dich-nicht, Schach, Uno usw. spielen. Über ein Radio lief Musik. Bottle-Flip wurde auch gespielt.

Im nächsten Raum konnte man Sitzbasketball spielen, was die 7d super organisiert hat. Da gab es sogar ein richtiges Turnier und ein Junge aus der 10a hat gewonnen. Außerdem konnten alle in dem Raum am Glücksrad drehen und tolle, gesponserte Preise gewinnen. Auch haben wir hier unsere coolen Hemingway-Pullis zum Kaufen angeboten.

Im dritten Raum konnte man essen und Musik hören. Es gab eine Musikwunschliste, die wir vom Profilkurs dann erfüllt haben. Die Mädchen aus der 10c haben dann toll getanzt.

Auch das Aufräumen zum Schluss hat super funktioniert und alles sah wieder wie vorher aus.

Es hat uns allen super gut gefallen, nichts ist zum Glück schiefgelaufen.

Im nächsten Jahr würden wir es auch gerne wiederholen. Wir hatten alle viel Spaß.

 

Alle Blogbeiträge von uns findest du hier!

Anlässlich des Jugendforums „denk!mal 2018“ erinnern Jugendliche an die Opfer des Nationalsozialismus.

VON HANNAH

Während der NS-Zeit ermordeten die Nationalsozialisten in Auschwitz über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers. Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist daher kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft – es bleibt die Hoffnung, aus der Vergangenheit zu lernen. Das beste Mittel gegen Völkerhass und Nationalsozialismus ist und bleibt die Erinnerung an die und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Es darf nicht verschwiegen oder hinter sich gelassen werden, was geschehen ist, denn nur so kann der Respekt und die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit lebendig gehalten werden.

Deshalb veranstaltete das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 16. Mal das Jugendforum denk!mal – anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Mehr als 40 Projekte beteiligten sich in diesem Jahr, so der Veranstalter. Das diesjährige Motto „Von Dir, nicht von gestern“ animierte die Projektgruppen dazu, ihr eigenes Denkmal im Zusammenhang mit den Geschehnissen des Nationalsozialismus zu errichten. Dabei konnten die Jugendlichen ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wie die Jahre davor beteiligten sich viele Kinder und Jugendliche in Form von Theaterstücken, Malereien, Gedichten, Tänzen, Musikstücken und vielem mehr!

Was neu war…

Es gab dieses Jahr aber auch eine Neuheit des Gedenktages im Berliner Abgeordnetenhaus für die Jugendlichen, die sich mit ihren Kunstwerken am Projekt beteiligt haben. 2018 gab es nämlich das erste Mal in Ergänzung zur Ausstellung und Bühnenpräsentation auch eine Dialogveranstaltung. Diese sollte den Jugendlichen eine Möglichkeit zum gemeinsamen Dialog und gegenseitigen Austausch über ihre Projekte geben. In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum fand die Dialogveranstaltung am Tag der Abendveranstaltung, am 31. Januar 2018, von 15 bis 17 Uhr statt. Moderiert wurde sie von Joachim Hausknecht, welcher selbst feststellen musste, dass die Veranstaltung fast auf eine Moderation hätte verzichten können. Die Kinder und Jugendlichen saßen sich an mehreren Tischen gegenüber und tauschten sich angeregt über ihre Projekte aus. Beim Herumgehen habe ich gleich gemerkt, wie eifrig und stolz sie am Erzählen waren, welches Projekt sie auf die Beine gestellt hatten und wie sie überhaupt auf die Idee kamen. Die Altersklassen der Schüler*innen reichten dabei von 7 bis 17 Jahre. Der Moderator tauschte manchmal die Gruppen, damit die Teilnehmer*innen die Möglichkeit hatten, mehr über die Projekte von noch unbekannten Gesichtern zu erfahren. Ich finde, diese Veranstaltung ist eine ganz besonders wichtige, bevor man die danach folgende Abendveranstaltung besucht. Nur so bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen und für neue Projekte inspirieren zu lassen.

Die Digga-Jugendredaktion von ALEX Berlin war auch vor Ort und hat ein Video zur erstmals stattgefundenen Dialogveranstaltung produziert:

Redakteurin Amanda war im Auftrag von dem Projekt Innovativ International auf der Auftaktsveranstaltung des Innovationsfonds des BMFSFJ. Hierbei stellte sie den Teilnehmer*innen die Frage: "Was ist und was braucht eigenständige Jugendpolitik?"
 

Für die Abendveranstaltung des Jugendforums "denk!mal 2018" wurde der Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses umgestaltet. Hier sollte eine Auswahl an verschiedensten Projekten vorgestellt werden. In der 90-minütigen Veranstaltung waren sowohl Theaterstücke, Lesungen, Musik, als auch Tanz oder andere kreative Projekte zu bestaunen.

von Janik Emil

Doch was ist eigentlich das Jugendforum denk!mal?

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltete das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 15. Mal das Jugendforum denk!mal. Das Grundkonzept dabei ist, dass die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus auf unterschiedlichste Art und Weise lebendig gehalten wird.

Unter dem Motto „Von dir, nicht von gestern“ sollen Berliner Kinder und Jugendliche aufgerufen werden, den Opfern in der Nazizeit zu gedenken und sich an die Schicksale zu erinnern.

Am Mittwoch, dem 31.1.2018 war es dann schließlich soweit. Das Jugendforum denk!mal fand seinen Höhepunkt in dieser Abendveranstaltung. Zahlreiche Jugendliche und Kinder, aber auch Eltern, Politiker und Zeitzeugen verteilten sich um 18 Uhr auf den Besucherreihen und den Stühlen der Abgeordneten. Durch den Abend führte Patrick Diemling, welcher sowohl die Projektteilnehmer interviewte als auch die folgenden Acts anmoderierte.

Die Höhepunkte des diesjährigen Jugendforums

Als erstes traten das deutsche Sartre Gymnasium und die israelische Schule - The Israel Goldstein Youth Village of HaNoar HaTzioni gemeinsam auf. In ihrem Stück („Musical Testimony“), welches durch selbst komponierte Live-Musik noch mehr an Ausdruck gewann (von Geigen, Klavier, Trompete, Cello, usw. war alles dabei), ging es um die Einzelschicksale der ermordeten Opfer im Nationalsozialismus. In dieser einzigartigen Aufführung wurden Jugendliche aus zwei Nationen zusammengeführt, um gemeinsam über ihre Geschichte zur reflektieren.

Nach dem kurzen Abbau der Instrumente ging es dann gleich weiter mit der nächsten Inszenierung. Die Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule stellte eine szenische Lesung über ein Mädchen der Kindertransporte zwischen 1938 und 1939 vor. Mit dem Titel „Das Mädchen mit der Nummer 152“ schlossen sie das Publikum in den Bann. Denn diese 5. Bzw. 6. - Klässler*innen setzten sich mit dem Mädchen mit der Nummer auf ganz persönliche Art und Weise auseinander. Besonders einprägsam war dabei der Satz, dass das Mädchen 152 genauso alt war wie die Kinder in dieser Szene. Dass das Mädchen 152 trotz des Alters schon solche Qualen durchleben musste…  

Anschließend folgte dann die Theaterperformance der Ernst-Haeckel-Schule. Mit ihrem Stück „Rastplatz Marzahn“ reflektierten sie die Verhältnisse des ehemaligen Zwangslagers für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn. Dabei setzten sie auf verschiedenste szenische und dramaturgische Elemente. So wurde die ganze Zeit über die Szene aus der Vogelperspektive von einer Kamera aufgenommen und an die dahinterstehende Wand projiziert. Dies sollte die andauernde Beobachtung der Nazis, gegenüber den Sinti und Roma, verstärken. Oder es wurde durch das rhythmische Klopfen auf Holz das Marschieren der Soldaten nachgeahmt. Diese Szenencollage war jedoch nur ein kleiner Ausschnitt der gesamt Performance. Laut Gesprächen mit den  Darstellern, wurde das Theaterstück mehr als ein halbes Jahr geprobt.

Als nächstes folgten noch ein Poetry-Slam der Künstlerin Aïcha Ben Mansour, welche die gegenwärtige Diskriminierung anprangerte und die Schülerin Leonie Kern, welche eine Rede über die Bedeutung von Erinnerung und Demokratie hielt.

Die Schlussworte

Als Abschluss folgte dann eine Zusammenfassung und Danksagung an die beteiligten Jugendlichen und anderweitigen Mitwirkenden durch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses – Ralf Wieland. 

So wurde nochmals betont, dass durch das Engagement der Beteiligten an diesem Abend ein ganz persönliches „Denkmal“ der Opfer des Nationalsozialismus gesetzt wurde.

 

Hannah berichtet über die Ausstellung und die Dialogveranstaltung, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfand!

 

 

 

Unter dem Motto „Gut vernetzt“ trafen sich Berliner Schülerzeitungen am Montag, dem 31. Januar im Roten Rathaus. Bei dem 15. Schülerzeitungswettbewerb wurden die besten Schülerzeitungen Berlins gekürt. Insgesamt versammelten sich 47 Redaktionen im Roten Rathaus, die alle ihre beste Ausgabe aus dem Jahr 2017 eingereicht hatten. Verliehen wurden die Auszeichnungen unter anderem von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost und Johan Stephanowitz von der junge Presse Berlin e.V., die auch jeweils eine kleine Rede hielten.

Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost sagte in seiner Rede, dass die neuen Medien immer wichtiger werden und wir noch mehr tun müssen, um attraktive Angebote zu entwickeln.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD)  sagte: "Beim Zeitungmachen setzen sich die Schüler mit Themen auseinander, die sie selbst, aber auch die Schulgemeinschaft interessieren könnten. Das hilft, einen eigenen Standpunkt zu finden und diesen auch zu formulieren"

Johan Stephanowitz von der junge Presse Berlin ist der Meinung, dass der Anfang bei einer Schülerzeitung die Basics sind, um einen Beruf als Journalist auszuüben.

Habt ihr auch eine Schülerzeitung? Dann bewirbt euch für die nächsten Runde des Schülerzeitungswettbewerbs!

Der Projektfonds Kulturelle Bildung wurde 10 Jahre alt - und bekam fast eine MIllion Euro zum Geburtstag! Wenn das mal keine Fete war...

Seit 10 Jahren fördert das Land Berlin mit dem Projektfonds Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Künstler*innen in Berlin. Über 150.000 Kinder und Jugendliche waren seit 2008 schon dabei. Und in Zukunft sollen es noch mehr werden. Statt der bisherigen 2 Millionen Euro im Jahr bekommt der Projektfonds ab sofort 2,9 Millionen jährlich!

Kinderrechte gehen uns alle an! Das wissen auch die Jungen und Mädchen, die am HIP HOP Projekt "Fight For Your Rights" teilgenommen haben. Doch wissen es auch die Menschen auf der Straße? Die Kinderrechte-Reporter*innen sind in Lichtenberg auf die Straße gegangen und haben nachgefragt: Wer kennt die Rechte? Wo findet man sie? Wer hat sie festgelegt? Wer ist im Bezirk dafür zuständig? Was wurde bisher gemacht und was fehlt für die Zukunft?
Entstanden ist folgender Interview-Film!

 

VON ZORA

Da saß ich nun. Mitten im Plenarsaal des deutschen Abgeordnetenhauses. Um mich herum fast 150 andere Teilnehmer*innen. Vor mir eine blaue Stimmkarte mit der Zahl 105 darauf.

„Du bist in der konservative Partei EVP!“,
„Du bist als Kroatin hier!“ ,
„Du stehst dafür ein!“

lief es mir, in Endlosschleife, durch den Kopf. Eineinhalb Tage wurden wir von dem Team der Jungen Europäischen Bewegung Berlin - Brandenburg (JEB)  auf die große Diskussionsrunde vorbereitet. Hierzu erhielten wir Informationen und Gesetzesanträge zu den Themen Brexit - EU der 27 und Innere Sicherheit - Terrorbekämpfung.

 

Tag 1 – Kennenlernen, Länderstudien und Vorbereitung

Die SIMEP ist zwar nur eine SIMulation des EuroPaparlaments, jedoch eine riesige, die dir die nötige Ehrfurcht einflößt.
Der Freitag begann mit ermunternden Reden sowohl von einigen Politiker*innen als auch von der Pressesprecherin, sowie der Vorsitzenden der JEB.
Daraufhin folgte eine Absprache in den Länder-Gruppen, wie wir am Folgetag unser wunderschönes Land vorstellen wollen. Die Informationen hierfür brachten wir mit. Hilfreich dabei war, dass wir drei richtige Kroat*innen in der Gruppe hatten. So gelang uns relativ schnell, eine kurze einminütige Erklärung was das neueste Mitglied der Europäischen Union so zu bieten hat.

Dann ging es in die Fraktion. In meinem Falle also die EVP. Vor ca. einer Woche hätte ich noch nicht einmal gewusst, dass es solch eine Fraktion gibt. Nun weiß ich: Wir sind die Konservativen!
Das heißt Rollenspiel! Oder auch nicht, je nachdem wie die eigenen politischen Standpunkte sind. Manchen gelang dies aber eher schlecht als recht.  Nachdem wir nun, nach einigem Hin und Her, die Abschüsse besprochen und unsere Änderungsanträge ausformuliert hatten, endete der erste Tag und ich hab nicht einmal das Mikrofon betätigt. Zwar unterstütze ich einige Punkte, wie z.B. die bessere Zusammenarbeit der übrigen Mitgliedsstaaten nach dem Brexit , allerdings ist es nicht so leicht, mit Parteimitgliedern mitzuhalten, die sich in einer riesigen Runde fachpolitisch austauschen.

 

Im August 2018 finden in Berlin zwei große Sportveranstaltung statt: Die Leichtathletik Europameisterschaft (7. bis 12. August) und die ParaLeichtathletik Europameisterschaft (20. bis 26. August).

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Berliner Leichtathletik Verband und der Behinderten- und RehabilitationsSportverband Berlin nutzen die Chance, bei dieser großen Veranstaltung ein Programm zu starten namens "Laufen.Springen.Werfen.Berlin". Es soll den Berliner*innen eine aktive Beteiligung an den Großsportveranstaltungen bieten.