Rat & Tat

New Skills - Schriftzug

Du möchtest dich gerne mit neuen Dingen auseinandersetzen, weißt aber nicht genau, wie und was du machen sollst? Dann bist du hier genau richtig! Denn hier werden dir Themen erklärt und du erhältst hilfreiche Tipps!

VON FELIX

Heute wurde in der Georg-Weerth-Schule in Berlin-Friedrichshain das Beratungsprojekt jugendnotmail.berlin gestartet. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein optimales Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren zu bieten. Da man einen selbst gewählten Namen verwenden kann, ist das Angebot auch anonym nutzbar.

Die ersten Beratungsmöglichkeiten gab es in Deutschland schon seit den 80er Jahren. Doch erst mit Telefon und Internet wurde es Kindern und Jugendlichen leichter gemacht, ein solches Angebot wahrzunehmen, da hier die Hemmschwelle um einiges niedriger liegt. Und Beratungsangebote haben einen hohen Bedarf. So wurde im Jahr 2017 345.000 mal die Nummer gegen Kummer gewählt. Mehr als die Hälfte der Gründe für den Anruf war dabei der Anrufende selbst, wie es aus dem Statistikbericht des gemeinsamen Berichtes der Kinder- und Jugendtelefone hervorgeht.

VON OLIVER MATTUTAT

„Education“, also Bildung, ist eines der Schlüsselwörter, die oft bei Apple fallen. Neben ihren zahlreichen Aktionen wie der Hour of Code, in denen Kinder die ersten Programmierschritte gehen (wir berichteten),kann auch das neue ‘günstige’ iPad zum Educationprogramm des Milliardenkonzerns aus dem Silicon Valley eingeordnet werden. Hauptsächlich hat der Konzern damit Schulen und damit verbunden Schüler*innen und Lehrer*innen im Blick. Greg Joswiak, Apple Vice President of Product Marketing, fasst das so zusammen: “Dieses neue [...] iPad nimmt alles, was die Leute an unserem beliebtesten iPad schätzen, und macht es noch besser, um Kreativität und Lernen zu inspirieren."
Was es wirklich leistet, sehen wir noch.

 

Die wichtigsten technischen Fakten kurz im Überblick:

  • 9,7 Zoll Display, 2048 x 1536 Pixel
  • drei Farben: Silber, Space Grau und Gold
  • zwei Speichergrößen: 32 GB und 128 GB
  • zwei Kameras: Frontkamera mit 1,2 Megapixel und die Kamera auf der Rückseite mit 8 Megapixel
  • Der Akku soll bis zu zehn Stunden halten
  • Unterstützung von Touch ID, also Entsperren durch Fingerabdruck möglich

 

Preis bleibt üppig

Zu haben ist das Gerät ab 349€. Wirklich günstig ist das erstmal auch nicht. Schaut man sich in Apples Produktwelt um, sieht man, dass es die weiteren verfügbaren iPad-Modelle ab 429€ (iPad Mini 4) und ab 729€ (iPad Pro) gibt. Überzeugen soll das günstigste iPad mit dem Gesamtpaket.
 

Den Eingabestift gibt’s nicht dazu
Der Apple Pencil, der Eingabestift der Firma, gehört jedoch nicht zum Lieferumfang. Ihn muss man für 99€ dazu kaufen. Ebenfalls ein stolzer Preis. Wir konnten ihn aber auch in Verbindung mit dem iPad testen. Vorher war nur dem iPad Pro eine Kompatibilität mit dem Stift vorbehalten.
Ebenfalls verfügbar ist eine Schutzhülle. Diese muss zusätzlich für 49€ erworben werden.
 

Virtuelle Realität auf dem Vormarsch
Eine große Technologie zieht auch auf diesem iPad ein: Virtual Reality. So ist es nicht nur möglich imaginäre Möbelstücke in seinen Raum zu stellen, sondern auch für Bildungsthemen ist diese Technik sehr praktisch. Ein gutes Beispiel ist eine App, mit der man die Anatomie eines Frosches lernen kann. Das Gerät scannt die Umgebung und auf dem Display sieht es so aus, als wäre der Frosch direkt vor einem. Man kann weiter weggehen oder auch näher dran. In verschiedenen Modi lassen sich auch zum Beispiel nur die Knochen anzeigen. Und auch Sezieren lassen sich die virtuellen Frösche - ohne Blut und üblen Geruch.
 

Unser Langzeittest
Zwei Monate lang haben wir das Gerät und den Pencil auf Herz und Nieren geprüft. Der Start ist, wie für Apple bekannt, einfach und intuitiv. Schnell ist das Gerät eingerichtet und startklar. Das Display wirkt klar und reagiert flott. Videoinhalte machen auch hier Spaß! Die Akkulaufzeit ist gut. Die angestrebten zehn Stunden schaffen wir in unserem Test in Verwendung leider nicht, aber trotzdem ist es ein gutes Ergebnis.
Das iPad ist fix, dennoch darf man natürlich keine Wunderdinge erwarten. Für den normalen Gebrauch läuft es aber super. Nur sind uns ein paar Abstürze aufgefallen, die durch ein Systemupdate dann aber verschwunden sind. Der Sound des Geräts ist okay, aber nichts besonderes. Natürlich kann man aber fix seine Kopfhörer anschließen, um einen besseren Klang zu erzielen, dennoch ist der interne Sound nicht zu schlecht.

Zu guter Letzt zum vermeintlichen Herzstück des günstigen iPad: der Apple Pencil. Wie erwähnt, ist er nicht im Lieferumfang enthalten. In unseren Tests klappt das Zusammenspiel hervorragend. Am Anfang war es ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Den größten Nutzen haben Leute, die zeichnen können. Denn das iPad wird so zum digitalen Zeichenblock.
 

Apples neue Bildungsoffensive
Ende Juni kündigte Apple dann einen weiteren Teil seines Education-Programms an. Eine neue App für Lehrer ist nun kostenfrei verfügbar. Sie hört auf den Namen Schoolwork und soll den Lehrkräften helfen, einfach Inhalte zu erstellen, zu verteilen und mit den Schülern zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Schritt zum digitalen Klassenraum?
 

Fazit
Apple versucht, auch mit dem neuen iPad weiter im Bildungsbereich seinen Fußabdruck zu hinterlassen. Der Preis könnte für die meisten Bildungsträger aber leider schwer zu stemmen sein.
Das Gerät selbst hat in unserem Test kaum Schwächen offenbart. Das iPad kann beim Lernen helfen; viele nützliche Helfer sind darauf zu finden. Welche Rolle der Tech-Gigant in den nächsten Jahren im Bereich Bildung einnimmt, wird sich zeigen.

 

Kann das funktionieren? Das wollten wir wissen. Unser Redakteur wagt den Selbstversuch.

VON OLIVER MATTUTAT

Sprachen werden in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Ich für meinen Teil möchte mich im Urlaub zumindest mit grundlegenden Phrasen in der Landessprache verständigen können. Viele Angebote und Apps versprechen schnelle Erfolge. Ich habe mich für Babbel entschieden. Das Unternehmen, das in Berlin seinen Sitz hat, bietet 14 verschiedene Sprachen an und verspricht, dass ich mit wenigen Minuten am Tag schon nach einem Monat deutliche Fortschritte erkennen soll. Es gibt für jede Sprache sehr viele Lektionen. Diese werden von Sprachwissenschaftler*innen und Lehrer*innen erstellt.

Es gibt Anfängerlektionen, die dem Lernende die Grundlagen der Sprache vermitteln. Dabei sind die Lektionen sehr praxisnah gehalten. Fast immer gibt es Dialoge. Verschiedene Übungen halten die Konzentration hoch und sorgen für Abwechslung.

Neben den Anfängerlektionen gibt es auch welche für Fortgeschrittene und themenspezifische. Als Beispiele wären da Folgende zu nennen: Sport, Gesellschaft, Kleidung oder Kultur.

Bei den Englisch-Lektionen gibt es auch Business Englisch-Übungen, die sich zum Beispiel mit E-Mail schreiben und Telefonaten beschäftigen.

Dieser Umfang hat natürlich seinen Preis. Das Abo-Modell richtet sich nach der Vertragslaufzeit. Ein einzelner Monat ist mit 9,95€ am teuersten.  Entscheidet man sich für einen Jahresvertrag zählt man 4,95€ pro Monat.

 

Auch unterwegs Sprachen lernen

Nicht nur am heimischen Computer kann man seine Wunschsprache lernen, sondern auch ganz einfach unterwegs. Für Smartphones und Tablets sind Apps verfügbar. Ich selbst lerne lieber auf meinen mobilen Geräten. Die habe ich immer dabei und sie sind nicht so sperrig, wie zum Beispiel ein Laptop.

Die App fürs Smartphone ist übersichtlich aufgebaut und es lassen sich sogar Lektionen herunterladen, um ohne Internetverbindung weiter lernen zu können. Schade ist nur, dass nicht angezeigt wird, welche Lektionen man heruntergeladen hat und welche nicht. Sonst macht die App einen guten Eindruck. Sie lädt schnell und ebenso reagiert sie problemlos.

Letzten Mittwoch war jup! gedruckt! zu Gast bei der Schüler*innenzeitungsredaktion Kolumbus News an der Kolumbus Grundschule in Reinickendorf!

Workshopleiterin Corinna von Bodisco erklärte, wie man mit Aufnahmegerät und Mikro arbeitet und dann schwärmten die Teilnehmer*innen als Kiezreporter*innen aus. Thema der Recherche waren die Notinseln, die eine Projektgruppe in den Straßen rund um die Schule akquiriert hatte. Was das genau ist, eine Notinsel, und warum sie so wichtig sind, hört ihr schon bald auf jup.berlin in den Audio-Beiträgen der Schüler und Schülerinnen. Seid gespannt!

Mental Health ist kein einfaches Thema, beschäftigt viele von uns aber ununterbrochen. Sei es, weil wir mal wieder nicht wissen, wo uns der Kopf steht oder wie wir mit uns und unseren Gefühlen umgehen sollen oder auch, weil sich uns nahestehende Menschen mit ihren Problemen und Gedanken an uns wenden.

Kein Wunder, dass so viele Gefühle auch mal überfordern – gerade uns Jugendliche. Und weil dieses Thema für uns so wichtig ist, gab es auch auf der diesjährigen TINCON in Berlin viel Raum für Austausch.

 

Moderiert von Jans  widmeten sich Maria Popov  und Nate  am zweiten Tag der Teenage Internetwork Convention der Frage: „Wie spricht man über Mental Health?“, erzählten von ihren Erfahrungen und teilten ihre Ratschläge mit den Jugendlichen, die es sich in der FUNK-Lounge gemütlich gemacht hatten.

Hier wurde allerdings nicht nur zugehört: Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ergriffen viele die Chance bzw. das legendäre Wurf-Würfel-Mikrofon, um ihre Gefühle mit allen zu teilen und die drei Experten und Expertinnen um Rat zu fragen.

 

Aber wie redet man denn nun über Mental Health?

Aus 60 Minuten ehrlichem und bemerkenswert offenen TINCON-Talk in der Funk-Lounge habe ich drei wichtige Punkte mitgenommen, die Dir vielleicht helfen können, wenn Du mal nicht mehr weiter weißt.

 

1. Raus mit den Gedanken!

Es kann immer sein, dass man sich nicht gut fühlt. Das liegt am Wetter, an der anstehenden Arbeit, am Stress mit der Familie oder den Freunden und ist vor allem: GANZ NORMAL.

Manchmal verlangt das Leben einfach mehr, als man eigentlich leisten kann und schon holt einen ein ungutes Gefühl ein und verdunkelt die Stimmung. Im besten Fall verflüchtigt sich dieses Gefühl von allein, aber wenn dem mal nicht so sein sollte, dann solltest Du Dich anderen mitteilen. Es bringt nichts, all die unguten Gedanken bei sich zu behalten und sich immer mehr zurückzuziehen. Teil Dich mit und fang an, mit jemandem über das zu reden, was Dich umtreibt. Gedanken zuzulassen und Raum zu geben und eben zu akzeptieren, dass es einem schlecht geht, ist ein wichtiger Schritt und kann manchmal schon Wunder bewirken.

 

2. Such Dir Vertrauenspersonen!

Ich sage Dir zwar, dass Du mit jemandem reden solltest, aber mit wem denn bloß?

Freunde und Familie zu involvieren ist immer mein erster Rat. Auch Vertrauenslehrer*innenn oder dem Lehrer oder der Lehrerin, dem oder der man vertraut, hilft es, sich mitzuteilen. So kann sich Dein Umfeld im besten Fall sogar darauf einstellen, wie es Dir gerade geht. Das sind schließlich die Menschen, die Dich gut kennen und sicher den einen oder anderen Rat für Dich haben oder Dir dabei helfen können, die Perspektive zu wechseln.

Allerdings kann es manchmal sein, dass man jemanden braucht, der gar nichts mit der Situation zu tun hat, in der man sich gerade befindet. Hier kann es sinnvoll sein, sich Hilfe von außen zu suchen.

GANZ WICHTIG: Kein Problem ist zu klein, um es anzusprechen. Oft höre ich, dass einige Angst haben, etwas anzusprechen, weil es ihnen zu irrelevant erscheint. Auch dass es anderen schlechter geht oder gehen könnte, ist kein Argument! Du bist wichtig und jedes Problem, dass Dich belastet, ist ein Problem zu viel.

Sorgentelefone, Online-Beratungen, Krisendienste und Co. sind für jede*n da. Mindestens dort haben sie immer ein offenes Ohr für Deine Anliegen. Gemeinsam könnt ihr Euch überlegen, was Du brauchst und wie ihr das Problem angehen wollt. Vielleicht reicht ein Gespräch, vielleicht begleiten sie Dich über den „kritischen“ Zeitraum hinweg, vielleicht brauchst Du aber auch mehr als temporäre Hilfe. Und hier komme ich schon zu meinem letzten Punkt.

 

3. Nimm Hilfe an!

Hilfe ist da, um sie anzunehmen. Es gibt, gerade in großen Städten wie Berlin, unheimlich viele Hilfsangebote. Das kann die Beratung, Nothilfe, Therapiegruppen, etc. sein. Welche Angebote es in Berlin gibt, haben wir auf unserer Seite Rat & Hilfe schon einmal zusammengesucht.

Aus Erfahrung weiß ich, dass man aus einigen Problemen allein einfach nicht mehr rauskommt, aber genau in solchen scheinbar ausweglosen Situationen kommen all die guten Hilfsangebote ins Spiel. Nicht ohne Grund gibt es ausgebildete Menschen, die Dir dabei helfen können, Deine Gedanken zu ordnen oder Dir Antworten auf Fragen zu geben, die Du alleine nicht finden kannst. Sie kennen sich aus und sind geübt darin, Lösungen zu finden, die Dir in schwierigen Zeiten helfen.

Hab also keine Angst davor, Dir Hilfe zu suchen und diese anzunehmen! Jedes ungute Gefühl ist es Wert, besprochen zu werden. Es ist wichtig, dass Du Dir die Zeit für Dich nimmst. Hab nicht den Anspruch, alles immer selbst wieder in den Griff zu bekommen, denn das musst Du nicht und manchmal ist das auch einfach nicht allein möglich.

Es ist auch kein Problem, Dir jemanden mitzunehmen, der Dich bei den ersten Schritten begleitet und Dich dabei unterstützt, das richtige für Deine Situation zu finden.

 

Du bist nicht allein.

Du kannst Dir sicher sein, dass Du nicht allein mit Deinen Problemen bist. Es gibt sehr viele Menschen, die ähnlich fühlen und mit denen sich deshalb der Austausch lohnt. Es kann sehr gut tun, Leuten zu begegnen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vielleicht schon Strategien mir Dir teilen können, die ihnen geholfen haben.

Dass es sich lohnt, offen über Probleme zu reden, hat auch die TINCON-Session in der Funk-Lounge gezeigt. Sowohl die mutigen Fragenstellenden als auch die stillen Zuhörer*innen konnten aus diesen 60 Minuten viel für sich mitnehmen. Allein zu wissen, dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn man mal zweifelt oder man auf der Suche nach seinem Platz in der Welt ist, tut der Seele gut.

Abschließend will ich nur sagen: Niemand sollte sich unwohl fühlen. Niemand muss es ertragen, schlecht behandelt zu werden. Krisen gehören zum Leben dazu, aber es ist möglich, aus jedem Tief wieder gestärkt hervorzugehen.

Man muss nur den Mut haben, sich Hilfe zu suchen und diese anzunehmen - Es lohnt sich!

 

VON MAREIKE

VON FRIEDERIKE

Dieses Wochenende geht die TINCON in die nächste Runde! „TINCON“ ist die Abkürzung für „Teenageinternetwork Convention“ und genau darum geht’s auch: Es gibt Talks, Workshops und Diskussionen, die sich rund um das Thema der digitalen Jugendkultur drehen. Die Messe geht von Freitag (8.06.2018) bis Sonntag (10.06.2018) und findet im Columbia Theater statt. Kommt vorbei und sprecht über Eure Zukunft!

 

Nachdem das jup!Team im letzten Jahr einige interessante Interviews führen und mehrere spannende Artikel für Euch bereithalten konnte, freuen wir uns auch dieses Mal wieder auf coole Talks und aufregende Gäste. Eben diese Gäste möchten wir Euch hier vorstellen und schon mal einen kleinen Ausblick auf die unterschiedlichen Themen geben:

 

Ranga Yogeshwar, ein Mann, den wir alle kennen und der uns schon das eine oder andere schulische Problem erklärt hat. In seiner Sendung „Quarks&Co“ erklärt er die Welt und ihre Wunder, wobei er aufregenden Phänomenen auf die Spur geht, ohne dabei den jungen Nicht-Wissenschaftler zu überfordern. In seinem Talk „Mensch und Maschine – wer programmiert wen?“ spricht er über die immerzu wachsenden Ausmaße von künstlicher Intelligenz und welche Veränderung diese mit sich bringen werden.

 

Ein anderer Speaker, der sich auf YouTube satirisch mit den Internet-Trends der Stunde befasst, ist Philipp Walulis. In einem AMA („Ask me anything“) könnt Ihr ihn mit all den Fragen löchern, die sich Euch zu…so ziemlich allem stellen. Bei ihm kann man mit einer witzigen und doch geistreichen Antwort rechnen – und seien wir mal ehrlich: Angefangen bei dem Namen seines Kanals „Walulis“ kommen einem doch wirklich noch viele weitere fragwürdige Dinge in den Sinn.

 

Der Workshop „How to animate“ wird von darkviktory und KostasKind geleitet. Die meisten von Euch kennen die beiden sicherlich durch ihre YouTube-Serie „TubeClash“, die im Netz sehr viel Anklang gefunden hat. Doch auch neben parodischen Videos und Animationen  setzen sich beide YouTuber mit gesellschaftlichen Problemen auseinander und sprechen auch sehr offen über Themen wie Homosexualität. In ihrem Workshop geht es allerdings – wie der Name es schon verrät – um die Technik des kreatives Animierens. Dabei nehmen sie bekannte Animationsserien (darunter natürlich auch TubeClash) auseinander.

 

Nach den Talks und während den Workshops und Diskussionen kann man mit den Gästen Fotos machen und auch einfach noch ein bisschen quatschen. Das ist dem etwas privaten Flair der Tincon geschuldet, die es ermöglicht, zu den verschiedenen Themen wirklich in die Tiefe zu gehen.

 

Neben diesen drei Programmpunkten wird in den drei Tagen zusätzlich noch über sexuelle Vielfalt, Gaming, Musik, Identität, Fandoms, Mental Health, Kunst und noch weitere Dinge gesprochen. Besonders interessant dürften dabei auch Themen wie Gaming-Selbsthilfegruppen oder Breakdance-Workshops werden.

 

Alles in allem erwartet uns ein vielseitiges und aufregendes Programm, das sicherlich ein paar interessante Überraschungen mit sich bringen wird.
Haltet also die Augen offen für neue Beiträge über die TINCON!

Wem das noch nicht reicht, kann sich auch alle Talks vollständig auf dem offiziellen YouTubeKanal der TINCON anschauen.

 

Thumbnail Video: Gregor Fischer/Raum 11

VON SINA

 

Vereine und Interessenverbände

Statt Mitglied in einer Partei(-organisation) zu werden, kann man sich auch in Vereinen ehrenamtlich engagieren. Ein Vorteil besteht darin, dass sich Vereine oft nur für einen politischen Aspekt, wie die Bildung, einsetzen und so das Beteiligungsfeld eher den eigenen Interessen entspricht. Viele Vereine haben offene Sitzungen, bei denen ihr auch bei Interesse reinschnuppern könnt.

 

Jugendverbände, z.B. Landesjugendring

Der Landesjugendring ist der Zusammenschluss aller Jugendverbände des Landes Berlin und steht ein für eine nachhaltige Kinder- und Jugendarbeit im Land Berlin, Mitbestimmung und Partizipation in allen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Bereichen, selbstbestimmte und selbstorganisierte Jugendarbeit innerhalb demokratischer Strukturen, ehrenamtliches Engagement und Parteilichkeit und Werteorientierung. Kinder und Jugendlichen wird durch ihn das Recht zugesprochen, sich in allen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Fragen zu beteiligen. Welcher Jugendverband für Euch der richtige ist, könnt ihr auf Jugendnetz nachlesen.

 

Schüler*innenvertretung

Die SV ist dafür da, im Schulkontext zu betraten, mitzuwirken und mitzubestimmen. Es finden Schüler*innenversammlungen statt und gewählte SV-Mitglieder nehmen an Entscheidungen von schulischen Gremien teil. Es gibt auch Schüler*innenvertretungen auf Bezirks-und  Landesebene.

Die LSV Berlin ist die freie basisdemokratische Vertretung der Schüler*innen Berlins. Sie tritt an Politiker heran und kommuniziert, wie die bildungspolitischen Maßnahmen umgesetzt werden sollten.

 

Politische Jugendorganisationen von Parteien

Auch wenn ihr in Parteien, wie der SPD und der CDU, schon ab einem Alter von 14, bzw. 16 Jahren eintreten dürft, haben fast alle Parteien auch eine Jugendparteiorganisation. Diese haben keine Pflicht zu Parteibüchern, d.h. um sich dort zu engagieren, müsst ihr nicht automatisch der Partei beitreten, sondern könnt auch so bei deren regelmäßigen Treffen und Sitzungen teilnehmen und mitdiskutieren. Als Mitglied ist man zudem dazu verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag (fünf bis 250 Euro) zu zahlen.

 

Partei gründen

Falls ein Eintritt in eine bereits vorhandene Partei oder -organisation keine Option ist, besteht auch die Möglichkeit, selbst eine zu gründen. Unabhängig von dem Namen der Partei, ihrem Sitz und dem Tätigkeitsfeld braucht ihr mindestens sieben Mitglieder, um euch in das Vereinsregister eintragen lassen zu können. Drei von diesen Personen müssen dabei den Vorstand bilden. Über ihn und das Parteiprogramm sollte in einer Mitgliederversammlung abgestimmt werden. In dem Programm sollten die Anliegen und Ziele der (neu gegründeten) Partei aufgelistet sein. Erst politisch aktiv werden kann die Partei jedoch erst, wenn vom dem Bundeswahlleiter der Vorgang der Gründung überprüft wurde. Dazu sendet ihr ihm, aktuell Dieter Sarreither, die Satzung, das Parteiprogramm und die Namen des Vorstandes sowie der Landesverbände und ein Gründungsprotokoll zu. Damit wird sichergestellt, dass die Wahl des Vorstandes geheim und demokratisch abgelaufen ist.

 

Wahlen /U18 Wahl

Oft werden  in Schulen die U18 oder Juniorwahlen durchgeführt. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit "wie die Erwachsenen" an Bundestags- und Landtagswahlen teilzunehmen. Die Wahlen finden nach dem demokratischen Prinzip der freien, geheimen, allgemeinen, gleichen und unmittelbaren Wahl statt; nur 9 Tage vorher. Auch außerhalb der Schule haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich an den Wahlen zu beteiligen. Ein Mindestalter gibt es nicht. Ob sich ein Wahllokal in deiner Nähe befindet, kannst du ein paar Tage vor der Wahl auf der U18-Website nachschauen.

 

Kinder- und Jugendparlamente

In Kinder- und Jugendparlamenten haben Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 21 Jahren die Möglichkeit, sich in ihrem Bezirk oder ihrere Stadt politisch zu beteiligen. Die Hauptaufgabe besteht darin, ein Sprachrohr für ihre Alterklasse darzustellen und über ihre Interessen und Anliegen zu informieren. Dazu sollen sie die beratende Funktion einnehmen, wenn es um die Wünsche anderer Kinder und Jugendliche in ihren Gemeinden geht. In Berlin gibt es Kinder- und Jugendparlamente in Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Demos organisieren

Um eine eigene Demo zu organisieren, müssen folgende Dinge beachtet werden: Um Komplikationen oder ein Verbot zu verhindern, sollten die Route und die Anzahl der Teilnehmer*innen voher festgelgt, bzw. kalkuliert werden. Was die Organisation betrifft, so sollte viel Werbung gemacht werden, um auch viel Aufsehen zu erlangen. Dazu gehört auch das Gestalten von Plakaten oder Flugblättern, die ihr während der Veranstaltung verteilen und hochhalten könnt. Beim Planen der Route sollte beachtet werden, dass manche Straßen nicht immer gesperrt werden können. Da sollte eine Absprache mit der Polizei stattfinden. Weiter sollte die Demo bei der Polizei oder dem Staatsschutz angemeldet werden. Der/Die Anmelder*in muss dabei mindestens 18 Jahre alt sein und bei der Meldung seinen Personalausweis mit sich führen. Erst nach der Genehmigung, welche ein paar Tage vor geplantem Beginn an die Veranstalter*innen gesendet wird, ist eure Demo offiziell. Die Anmeldung ist trotzdem bis zu 48 Stunden vor Beginn möglich. Der inoffizielle Weg ist zwar auch eine Möglichkeit, jedoch nicht empfehlenswert, da eine Demo ohne Anmeldung eher Schwierigkeiten mit der Polizei bedeutet, als einen politischen Erfolg.

 

Bürgerinitiativen

Bürgerinitiativen haben die Intention, die Öffentlichkeit zu mobilisieren und Druck auf die Behörden auszuüben. Als Zusammenschluss zwischen mehreren Menschen, die die Opposition darstellen, werden  Flugblätter, Zeitungsanzeigen und Artikel in der Lokalzeitung erstellt, auf und in welchen eine bestimmte Problematik thematisiert und ein eigener Standpunkt klar vertreten wird. Meistens bezieht man sich dabei nur auf einen bestimmten Aspekt/ eine Debatte und eine bestimmte Region, bzw. einen Bezirk. Zu beachten ist, dass erst nach genügend Öffentlichkeitsarbeit die Parteien und Fraktionen auf euch aufmerksam werden und anschließend auch zu Kompomissvorschlägen bereit sind. Ein entscheidener Vorteil der Bürgerinitiative ist, dass durch die Mobilisierung der Öffentlichkeit durch Euch auch Druck auf die Parteien ausgeübt wird. Je länger nach einer Lösung gesucht werden muss, desto mehr könnte es dem Bild der Partei schaden und eure Forderung wird eher durchgesetzt.

 

Petitionen starten, z.B. auf change.org

Eine Petition gleicht sich von dem Aufwand her mit dem Starten einer Bürgerinitiative. Und auch das Vorgehen ähnelt sich. Egal für welches Portal ihr euch entscheidet, euer Anliegen sollte konkret und ausführlich dagelegt werden. Dazu ist es wichtig, dass ihr eure Forderungen mit aktuellen Beispielen belegt ist und so die Relevanz hervorhebt. Auch sind Unterschriftensammlungen hilfreich, um zu zeigen, wie viele Menschen das Thema beschäftigt. Um an die Unterschriften zu kommen, spielt die Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle. Ihr müsst nämlich zuerst durch das Verteilen von Flugblättern oder dem Teilen und der Produktion von Artikeln und weiteren Beiträgen die Masse überzeugen, bevor ihr die Politiker überzeugt. Wenn ihr Eure Petition direkt auf der Webseite des Deutschen Bundestages einreicht, gelangt ihr schneller an den Kontakt mit den Fraktionen und könnt mehr erreichen (https://epetitionen.bundestag.de/epet/peteinreichen.html). Weitere Portale, auf denen ihr eine Petition starten könnt, bieten zum einen charge.org (https://www.change.org/start-a-petition?source_location=header) oder OpenPetition (https://www.openpetition.de/petition/neu). Damit euer Anliegen weiterhin beachtet wird, eignet es sich, die Petition auf den sozialen Medien oder weitere Öffentlichkeitsarbeit zu teilen, sodass auch mehr Bürger auf Euer Anliegen aufmerksam werden und Euch unterstützen können.

 

Besuch von Panels und Diskussionsveranstaltungen

Wenn ihr mit Eurer Meinung eine breite Masse erreichen wollt, eignen sich offene Diskussionsveranstaltungen oder sog. Panels. Zum einen gibt es das Jugendpolitikfestival Jugendforum. Jugendliche können neben den Aktionsständen von Jugeninitiativen und -organisationen an moderierten Diskussionen teilnehmen und dort mit Politiker*innen und Expert*innen nach Lösungen zu aktuellen Problemstellungen suchen. Auf dem diesjährigen #jufo werden Themen wie Kinder- und Jugendbeteiligung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit besprochen.

Das Festival für digitale Jugendkultur und die Gesellschaftskonferenz für Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren, die TINCON findet dieses Jahr zwischen dem 08. Juli und 10. Juli im Berliner Columbia Theater statt. Dort vertreten junge Journalisten, Aktivisten oder auch politisch engagierte Schüler*innen als Speaker*innen ihre Meinung. In sogenannten "Sessions" halten sie Vorträge zu den Themen, die sie interessieren und erreichen so nicht nur die Anwesenden Jugendlichen, sondern auch Zuschauer im Netz. Auch wenn die Meldefrist als Speaker*innen für die diesjährige TINCON schon vorbei ist, das Festival findet jedes Jahr auf neue in Berlin statt. Zudem beinhalten die Sessions auch Möglichkeiten, selbst Fragen zu stellen und sich zu beteiligen, um die Diskussion weiter anzuregen. Weitere Infos findest du hier.

 

Sich informieren über die Medien, selbst publizieren (Blog, Kommentar, eigenes Magazin)

Eine weitere Möglichkeit zur Mobilisierung bietet die Nutzung von Massenmedien. Egal ob ihr einen Blog startet, auf dem ihr Euren Standpunkt vertretet oder auf den sozialen Netzwerken für Aufmerksamkeit sorgt - eine Art sich zu engagieren ist auch, das Thema, das Euch interesiert, erst einmal ins Gespräch zu bringen. Falls es Euch an Informationen fehlt, könnt ihr die Wissenslücken mit eigener Online-Recherche füllen und Euch bei Verbänden oder der Bundes- und Landeszentrale für Politische Bildung informieren. Dort werden auch aktuelle Debaten aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert, sodass ihr nicht nur Euren, sondern auch andere Standpunkte verstehen könnt. (http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/).

 

Diskussionen unter Freunden

Oft ist es schon hilfreich, eine bestimmte Problematik in einem kleinen Kreis zu teilen. Eure Meinung vertreten und Interesse für andere Lösungsmöglichkeiten könnt ihr demnach schon in einer kleine Diskussion mit Freunden oder in der Familie. Das Engagement besteht dann nicht darin, in einem größeren Ausmaß etwas zu bewegen, sondern eher darin, Anreiz zu bieten und andere zum Mitmachen zu motivieren.

 

Mehr Infos findet ihr auch auf der Seite von Jugendnetz, Edition F und der Bundeszentrale für politische Bildung, die wir auch als Quellen für diesen Artikel verwendet haben.

Am diesjährigen Boys'Day probiert sich Florian als Medienpädagoge aus und trifft auf Schülerinnen, die sich am Girls'Day als Feuerwehrfrauen ausprobieren.

Viele gleichzeitige Experimente also und dann noch ganz viele interessante Informationen zum Brandschutz. Das Ergebnis dieses Tages auf der Feuerwache Buckow könnt ihr hier in Florians Bericht über den Tag lesen und im Video sehen. Viel Spaß

 

Medienpädagoge bei jup!

Für den Boys‘Day habe ich mich bei jup.Berlin als Medienpädagoge/in beworben. Mein Tag als Medienpädagoge hatte viel mit Kameras und Perspektiven zu tun gehabt, da ich nicht wie bei vielen anderen Angeboten in einem Büro saß, sondern den ganzen "Arbeitstag" draußen gefilmt habe. Das Ganze mit Begleitung. Zu Drehen gab es an diesem Tag den gleichzeitig laufenden Girls‘Day. Das fand in der Bukower Feuerwache in Neukölln statt. Als Medienpädagoge hat man einen gewissen Grad Anspannung ständig, da dauernd Sachen passieren, auf die man reagieren könnte. Das war mir teilweise ein wenig zu viel. Da war dann doch der "Kasten" nicht bereit zu Filmen. Und so zieht das ein oder andere Interessante uneingefangen an einem vorbei. Außerdem ist das Equipment ein wenig schwerer als erst erwartet aber auch das war nicht tragisch.

Medienpädagoge ist ein Beruf indem man viel machen und erleben kann jedoch ist das nichts für mich. Spaß machen tut es trotzdem. Gerne wieder.

Florian

Am 25. Februar besuchte Hannah den zweiten Stammtisch für Inklusives Wohnen. Was sie bewegt, beeindruckt und geschockt hat, das erfahrt ihr hier!

VON HANNAH

 

Beim zweiten Stammtisch für Inklusives Wohnen im Stadtteilzentrum Teutoburger Platz traf ich auf Jasper (22) und Linus (17), die gemeinsam das Projekt Handicap Lexikon ins Leben gerufen haben. Mit der Website www.handicap-lexikon.de, den dazugehörigen Social-Media-Aktivitäten und regelmäßigen Workshops möchten sie Kontaktängste zu Menschen mit Behinderungen nehmen, indem sie über Behinderungen aufklären. Zusammen mit Katja Sengelmann von der Wajekama Stiftung haben sie zudem den Stammtisch Inklusives Wohnen gegründet.

Jasper und Linus sind beste Freunde und wünschen sich, eines Tages gemeinsam in einer WG in Berlin zu wohnen. Jetzt denkt ihr vielleicht: "Na das wird doch kein Problem sein." Oh doch, und was für eins…

 

Das Wohnungsproblem

Bei den steigenden Mieten und der Wohnungsknappheit in Berlin eine Wohnung zu finden, die gefällt und gleichzeitig barrierefrei ist, ist für Menschen mit Behinderung schon genug zeit- und nervenaufreibend. Wenn es dann aber noch nicht einmal möglich ist, mit seiner besten Freundin oder seinem besten Freund in eine WG zu ziehen, ist dies umso trauriger und einfach nur unfair! Das Land Berlin ermöglicht aber derzeit noch keine Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung, sie sind lediglich auf stationäres Wohnen oder das Elternhaus angewiesen. In sogenannten "inklusiven Wohngemeinschaften" hingegen leben Menschen mit und Menschen ohne Behinderung zusammen unter einem Dach. Nur leider ist auch diese Wohnform noch nicht sehr stark in Deutschland etabliert. In Hamburg und München etwa gibt es diese Art von WGs schon vereinzelt, in Berlin aber noch nicht!

Um dem ein Zeichen zu setzen, fand letzten Monat wieder der Stammtisch für Inklusives Wohnen statt. Was mich sehr gefreut hat, war, dass so viele Leute an dem Stammtisch teilgenommen haben! Die meisten Teilnehmer*innen waren selbst Betroffene oder Eltern von Kindern mit Behinderung. Einzelne Geschichten, die ich von den Eltern oder ihren Kindern zu hören bekam, haben mich sehr berührt und beeindruckt.

 

Eine eigene Wohnung - ein ganz normaler Wunsch

Der 18-jährige Tony* z.B. hat eine geistige Behinderung und wohnt nun schon seit einem Jahr allein. Er war sich schon mit 14 Jahren sicher, dass er bald ausziehen möchte, auch wenn die Bindung zu seinen Eltern sehr groß ist. Nun wohnt er drei Stockwerke unter ihnen. Morgens kann er alleine aufstehen, sich anziehen und Frühstück machen. Manchmal geht er sogar zum Bäcker und fährt danach selbstständig zur Schule. Natürlich schaut seine Mutter jeden Tag mehrmals nach ihm und hilft bei allem, wo er noch Hilfe braucht. Trotzdem kann sie sehr stolz sein, was Tony schon alles alleine schafft!

Das stationäre Wohnen möchte sie ihrem Sohn nicht noch einmal antun. Dort gab es nur Streitigkeiten zwischen den Jugendlichen, die sich eine relativ kleine Wohnung teilen mussten, und eine heimische gemütliche Atmosphäre gab es auch nicht. Deshalb kämpfen Tony und seine Mutter, genau wie Jasper, Linus und viele andere junge Menschen mit Behinderung, für eine bessere, inklusive Wohnform in Berlin.

Natürlich soll dabei auf jede Person individuell eingegangen werden und Menschen, die auf eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung angewiesen sind, müssen diese auch weiterhin bekommen. Trotzdem sollten Menschen mit Behinderung in Berlin genauso in einer WG leben dürfen wie Menschen ohne Behinderung!

Wenn ihr der gleichen Meinung seid, schaut doch mal auf der Website www.handicap-lexikon.de vorbei oder besucht den nächsten Stammtisch in Berlin! Jasper und Linus freuen sich über jede Unterstützung und laden herzlich zu einem nächsten spannenden Workshop ein. Dieser wird organisiert von der Wajekama-Stiftung und WOHN:SINN.

 

Workshop Inklusive WGs – beleuchtet von 4 Seiten

Am 10. März wird sich alles um das inklusive Zusammenleben drehen: Tobias Polsfuß wohnt in einer inklusiven WG und hat die Plattform WOHN:SINN ins Leben gerufen. Christiane Strohecker ist Geschäftsführerin der Inklusiv Wohnen Köln e.V., einem noch ganz neuen Wohnprojekt. Zusammen leiten sie vier Workshops, die verschiedene Aspekte des inklusiven Wohnens beleuchten. Sie sind kompetent in vielen Fragen rund um Finanzierung, Zusammenleben und dem Weg zum Inklusiven Wohnen.

Für wen ist der Workshop gedacht?

Für alle, die überlegen, eine inklusive WG zu gründen, zum Beispiel:

  • Menschen mit einer sogenannten geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderung. Gern mit Begleitung durch ein Elternteil oder eine Assistenz.
  • Engagierte Angehörige behinderter Menschen (z.B. gesetzliche Betreuer*innen)
  • Mitarbeiter*innen aus Leistungsanbietern der Behindertenhilfe, Wohnungsbaugenossenschaften oder anderen sozialen Organisationen
  • Menschen ohne Behinderung auf der Suche nach einer besonderen Wohnform

Inhalte:

  • Workshop 1: Was ist eine inklusive WG?
  • Workshop 2: Wie will ich wohnen?
  • Workshop 3: Das richtige Finanzierungsmodell wählen und Wohnraum finden
  • Workshop 4: Meine Rolle als Eltern in einer inklusiven WG

 

Sa. 10. März 2018
15:00 Uhr – 18:00 Uhr

Tagungshaus Alte Feuerwache
Axel-Springer-Str. 40-41 | 10969 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung per Mail an sengelmann@wajekama-stiftung.de oder hier!

* Geänderter Name

Mit dem Swift 1 von der Firma Acer macht das Arbeiten und Surfen Spaß. Nur bei etwas aufwendigeren Anwendungen stößt es an seine Grenzen. Wir haben es getestet.

VON OLIVER MATTUTAT

 

Laptops gibt es viele. Es gibt sie in allen möglichen Größen, Ausstattungen und von verschiedensten Firmen. Das ACER SWIFT 1 gehört zu der mobilen Sorte mit guter Ausstattung. Mehrere Wochen haben wir es auf Herz und Nieren überprüft.

 

Die harten Fakten

Das Acer Swift 1 hat einen 13 Zoll großen Monitor, der mit voller HD-Auflösung daherkommt. Dazu hat es 4 GB Arbeitsspeicher und eine schnelle 256 GB große SSD an Bord. Der Prozessor ist ein 1,1GHz Quad Core Prozessor, der den nötigen Schwung mitbringt. Acer ruft für das Modell 599€ aus. Im Internet gibt es den Laptop auch ein wenig günstiger.

 

Gestochen scharfes Display

Wenn man das Gerät startet fällt sofort das gute Display auf. Das mit 1920 x 1080 Pixeln auflösende Display stellt Bilder gestochen scharf dar. Der Kontrast ist gut. So macht auch das schauen von Videos viel Spaß.

Genau die richtigen Anschlüsse

Obwohl das Swift 1 ziemlich schlank ist, hat es eine Reihe von Anschlüssen. So finden sich neben dem Klinkenausgang, dem SD-Kartenleser auch vier USB-Anschlüsse. Einer davon ist ein USB 2.0-Anschluss, die zwei weiteren sind USB 3.0-Anschlüsse und der letzte einer der neuen USB-C-Anschlüssen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten hat Acer sogar einen HDMI-Ausgang verbaut. Bei den Anschlüssen gibt es so überhaupt Nichts zu meckern.