Schule (und dann?)

Du gehst noch zur Schule und willst wissen, was es darüber alles zu berichten gibt? Oder steht das Ende deiner Schulzeit bevor und du weißt nicht, wie es danach weitergehen soll? Egal ob Ausbildung, Studium, Auslandsjahr oder Freiwilligendienst - hier erfährst du, wie andere sich entschieden haben und was sie erleben!

Auch diese Jahr wurden wieder im Roten Rathaus die besten Schülerzeitungen Berlins gekürt. Diesmal unter dem Motto „Mut zur Meinung“. Insgesamt haben 43 Redaktionen ihre Schülerzeitungen beim Wettbewerb eingereicht. Organisiert wird der Schülerzeitungswettbewerb jedes Jahr von der Senatsverwaltung für Bildung, der Berliner Morgenpost und der Jungen Presse Berlin.

 

Die Nerven liegen blank

Bevor es für die Schüler*innen in den großen Festsaal zur Verleihung ging, wuselten sie alle im Foyer herum und deckten sich mit unseren prall gefüllten, super coolen jup! Berlin Beuteln ein. Man konnte die Aufregung deutlich spüren, alle hatten viel Mühe in ihre Schülerzeitungen gesteckt und wollten dementsprechend auch gewinnen. Dann ging es endlich in den Saal, wo auf jedem Stuhl unser leckeres Himbeer-jup! Pulver lag um die Nerven zu beruhigen.

 

Die Preise im Überblick

Wie jedes Jahr gibt es für die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten Preisgelder  in Höhe von insgesamt knapp 3000€. Die Erst- und Zweitplatzierten des Wettbewerbs nehmen automatisch am bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb teil.
Auch Beiträge und Artikel zu bestimmten Themen oder besondere Ideenwerden belohnt. Dieses Jahr gab es Sonderpreise unter anderem zu Themen wie: „Europa ist hier“, „Theater im Blick“ und „inklusives Design“. Verliehen wurden die Preise von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Christine Richter (Chefredakteurin der Berliner Morgenpost) und Johann Stephanowitz (Junge Presse Berlin e.V.)
Wir gratulieren allen Gewinner*innen und freuen uns auf den nöchsten Schülerzeitungswettbewerb!

 

Als Schülerzeitung auf jup.berlin

Ihr seid Mitglied einer Schülerzeitungsredaktion und habt Lust, dass eure Artikel auch auf jup! Berlin veröffentlich werden und somit noch mehr Leute erreichen? Dann meldet euch bei uns unter info@jup.berlin

 

Während Freitags immer mehr Schüler*innen gegen den Klimawandel auf die Straße gehen, organisierten am 16.1.2019 Schüler*innen des Bezirksschülerausschusses (BSA) von Steglitz-Zehlendorf und das Zukunftsforum des Beethoven-Gymnasiums die Nachhaltigkeitskonferenz „Change!“. Da liegt anscheinend etwas in der Luft und das stinkt der jungen Generation.

Deshalb nun eine Konferenz von Schüler*innen für Schüler*innen – mit dem Ziel, Bewusstsein zu schaffen und Strategien für ein nachhaltigeres Leben zu diskutieren.

jup! Berlin war für euch vor Ort und hat Interviews mit den Organisator*innen, Gästen und Unterstützer*innen geführt.

Nachhaltigkeit – darüber wird schon sehr lang geredet, aber es geht nicht so recht voran damit. Der Klimawandel ist eine Realität, und was ein Anstieg von 2 Grad Celsius der Durchschnittstemperatur für den Planeten und die ihn bewohnenden Lebewesen bedeutet, ist eigentlich auch schon zur Genüge diskutiert. Und doch – es verändert sich nicht wirklich was. Und so reißt besonders Schüler*innen gerade der Geduldsfaden.

Alexander Carius, Politikberater und Mitbegründer der „Offenen Gesellschaft“, der den Frust der Schüler*innen gut verstehen kann durfte mit seinem Impulsvortrag die Nachhaltigkeitskonferenz einleiten. Direkt im Anschluss haben wir ihn befragt und konnten feststellen, dass man trotz der vielen schlechten Nachrichten trotzdem optimistisch an das Thema herangehen kann.

Wie lebt es sich in Steglitz-Zehlendorf? Welche Freizeitangebote bietet der Bezirk für Jugendliche?

Die Schüler*innen des Wahlpflichtkurses Sozialwissenschaften des Paulsen-Gymnasiums haben sich auf dem Schulhof und im Bezirk umgehört und stellen euch einige Angebote im Freizeit-Check vor!

Welche Angebote nutzt ihr? Was fehlt euch im Bezirk? Schreibt es uns in die Kommentare!

Ich bin Paulina, komme aus Polen und mache ein Auslandssemester an der Freien Universität Berlin. Auf jup! Berlin erzähle ich euch, was mir im Alltag in Deutschland so auffällt. Heute: Das Unileben!

VON PAULINA

 

Die Prüfungszeit nähert sich mit großen Schritten. Mein erstes Semester an der FU Berlin  und zugleich mein vorletztes an der polnischen Uni  ist bald vorbei. Was für Unterschiede oder Gemeinsamkeiten gibt es? Was war positiv, was war negativ? Hier meine Eindrücke.

 

Der erste Eindruck: Praktisch muss es sein!

Nein, es war nicht das Gebäude der FU, das mir sofort ins Auge fiel. Es waren die Studierenden, vor allem die weiblichen Studentinnen. Denn die deutschen Studentinnen tragen immer (oder sehr oft) Rücksäcke und scheinen immer ‘praktisch’ und bequem gekleidet zu sein – das macht natürlich Sinn, schließlich ist die Uni kein Laufsteg. Polnische Studentinnen dagegen  und auch viele andere Studentinnen aus dem Ausland sind im Vergleich oft voll geschminkt und tragen Damenhandtaschen anstatt Rücksäcke. So lässt sich also schon äußerlich schnell feststellen, wer keine „richtige“ deutsche Studentin ist.

 

Seminare

Sowohl an polnischen als auch an deutschen Unis gibt es neben Vorlesungen auch Seminare. Natürlich sind sie anders organisiert: andere Credit-Points, andere Lehr- und Arbeitsmethoden und ­­was damit auch verbunden ist: andere Prüfungsaufgaben. An deutschen Universitäten werden viel mehr Hausarbeiten geschrieben als an polnischen Unis (Bezug: humanistische Studiengänge). Eine schriftliche Arbeit, die ca. 30 Seiten umfasst,  wäre schon eine gute Bachelorarbeit in Polen – in Deutschland dagegen nur eine Hausarbeit von vielen. So scheint es hier normal zu sein, dass Hausarbeiten um die 15-20 Seiten lang sein müssen. Das ist natürlich anstrengend. Jedoch bringt es einen enormen Vorteil: Die deutschen Studierenden haben sicherlich viel weniger Probleme beim Schreiben der Abschlussarbeit, weil sie es über ihre gesamte  Studienzeit geübt haben.

 

Diskussionskultur

Die deutschen Studierenden diskutieren gerne. In Polen muss der oder die Dozent*in sehr oft  eine bestimmte Person direkt ansprechen, um eine Antwort bzw. Aussage zu bekommen. Das ist hier anders. Die Studierenden melden sich von selbst, um etwas zu sagen oder etwas nachzufragen.

 

Wer studiert eigentlich?

Wer entscheidet sich eigentlich für ein Studium? In Polen heutzutage jeder. Egal, ob er oder sie will oder eher nicht, (fast) alle gehen studieren, also tut man es selbst auch.  Auch in Deutschland entscheiden sich viele für ein Studium. Das zeigen auch die vielen offenen Lehrstellen, für die sich keine Auszubildenden finden lassen. Meine Erfahrung ist, dass meine deutschen Kommilitonen oft genau wissen, warum sie etwas studieren und es daher auch wirklich wollen.

Doch was verbindet uns? Sowohl in  Deutschland als auch in Polen fängt der Großteil der Studierenden zu spät an, sich auf die Prüfungen vorzubereiten : ) Also bis bald, ich muss lernen!

 

Hier noch ein paar Bilder von der FU Berlin und der Universität Breslau/Wrocław, wo ich sonst studiere:

Glänzende Steine mit Namen, Zahlen und Daten - sogenannte Stolpersteine. Was haben sie zu bedeuten? Wofür stehen sie? An wen sollen sie erinnern?
Die 10. Klasse des Europa-Gymnasiums hat sich auf die Suche begeben und Expert*innen befragt. In dem Videoprojekt "Erklär' deine Stadt" stellen Schulklassen Orte und Personen in ihrem Kiez bzw. Bezirk vor.

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir berichten euch von der Werte-Wahl, die am 12. Dezember 2018 und am 13. Dezember 2018 an der Hemingway-Schule stattgefunden hat.

Das Projekt „Denk-Mal-Werte“ ist ein Beteiligungsprojekt mit Einbeziehung aller Schüler und Schülerinnen der Schule. Die Grundsteine des Projektes sind zum einen die Durchführung eines demokratischen Wahlverfahrens mit dem Ziel, ein sichtbares und dauerhaftes Ergebnis in der Schule zu haben und zum anderen die Auseinandersetzung mit Werten des gesellschaftlichen Miteinanders. (Mehr Infos hier)

Jede Klasse konnte einzeln wählen gehen und ist zu einem vorbereiteten Raum gegangen.

Die Schüler und Schülerinnen standen alle in einer Reihe und haben nacheinander gewählt. Dafür müssten sie sich vorher ausweisen und in einer Liste abhaken lassen.

Mit dem Wahlzettel, auf den 20 verschiedene Werte draufstanden, ging es in eine Wahlkabine, damit die Wahl auch geheim stattfand. Anschließend haben wir die Zettel in einen Kasten reingeworfen. Das war wie bei einer richtigen Wahl.

Und kurz nach den beiden Wahltagen stand das Ergebnis fest:

Die am meisten gewählten Werte waren Loyalität mit 90 Stimmen, Respekt mit 78 Stimmen, und Gerechtigkeit mit 31 Stimmen.

VON FELIX

2018 fand wieder der Schüler*innenHaushalt statt  - zum ersten Mal nicht nur im Bezirk Mitte, sondern auch in vielen anderen Bezirken wie Marzahn-Hellersdorf und LichtenbergMit dem Projekt soll es Schüler*innen ermöglicht werden, über Anschaffungen der Schule besser mitzubestimmen. Das besondere dabei ist, dass die Schüler*innen selbst Vorschläge zur Verwendung des Schulbudgets machen können. Im Rahmen eines geheimen Wahlvorgangs wird dann über die einzelnen Vorschläge an einer Schule abgestimmt. Die Wahlbeteiligung ist, wenn man diese Wahl mit anderen Wahlen an zum Beispiel Universitäten vergleicht, sehr hoch: Fast 80% der Schüler*innen nahmen an der Wahl teil. Das Projekt oder die Projekte mit den meisten Stimmen werden dann letztendlich umgesetzt bzw. Dinge angeschafft. Dadrunter waren dann zum Beispiel eine Playstation oder neue Uhren für den Schulhof. Begleitet und umgesetzt wird das Projekt von der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V.

 

Wir an der Hemingway-Oberschule haben unseren ersten Motto-Tag gehabt!
Wie wir auf die Idee dafür gekommen sind?

Wir wollten, dass die Leute wissen, dass wir alle aus einer Schule kommen und mal als Schule alle etwas gemeinsam machen. Dann kam einer Schülerin aus dem Organisations-Profilkurs die Idee, einen Motto-Tag einzuführen.

Das Motto war, dass wir alle am 06.12.2018 ein rotes Oberteil anziehen.

Warum ROT?

Wir haben die Farbe Rot genommen, weil am 06.12.2018 der Nikolaus-Tag ist und das gut gepasst hat.

Es haben sehr viele Schüler*innen und sogar fast alle Lehrer*nnen mitgemacht. Auch der Schulleiter hatte ein rotes Hemd an. Am besten ist das in den 7. und 8. Jahrgängen angekommen.

Als wir alle ein rotes Oberteil anhatten, hat es einem ein Gruppengefühl gegeben.

Es hat den anderen Leuten gezeigt, wir kommen aus einer Schule und wir gehören zusammen.

Dafür, dass das der erste Motto-Tag war, haben viele mitgemacht und es wird auf jeden Fall noch einen Motto-Tag geben.

 

Eure Iman aus dem PK Orga

Vor einigen Monaten sind wir mit dem Demokratieprojekt Schüler*innenHaushalt für den Publikumspreis des Engagementpreis 2018 nominiert worden. Das war echt krass.

Und wir haben versucht, den Preis zu gewinnen, dafür mussten wir so viele Stimmen wie möglich kriegen und haben ganz viel Werbung für uns gemacht.

Leider hatten wir nicht genug Stimmen erhalten um zu gewinnen. Vielleicht nächstes Jahr ;)

Wir wurden aber trotzdem zur Preisverleihung im Tipi am Kanzleramt eingeladen. Wir haben uns alle sehr über die Einladung gefreut und haben uns schon darüber Gedanken gemacht, was wir anziehen sollen, weil es ja ein sehr besonderer Anlass war.

Wir haben uns jedoch zu früh gefreut, denn wir haben nach einer Woche erfahren, dass es nur zwei Plätze für uns gab.

Da zwei Schüler*innen nicht alleine gehen durften, entschieden wir, dass ein Erwachsener und einer aus der Gruppe gehen sollte. Alle waren einverstanden, dass Frau Lämmel und ich, Nouhad, hineingehen.

Auch 2019 findet wieder der Girls'Day statt. Nächstes Jahr schon am 28.März 2019.
Wie jedes Jahr könnt ihr beim Girls'Day aus vielen verschiedenen Angeboten und Arbeitsgruppen auswählen und für einen Tag in die Berufswelt reinschnuppern und euch beruflich orientieren.

Du hast noch nie vom Girls'Day gehört?

Der Girls'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.
Mehr dazu findest du hier: Girls'Day und Boys'Day

 

Warum lohnt es sich beim Girls'Day mitzumachen?

Hier erzählen ehemalige Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen, die sie beim Girls'Day sammeln konnten.