jup!od #40

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am 14.12.2017
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Die 40. jup!od- Folfe ist ein Weihnachts-Special ! Wir haben uns nach den besten Coverversionen, den erfolgreichsten Weihnachtsalben und anderen Winter- und Weihnachtssongs für euch umgesehen, die eure Playlist für die Festtage aufpeppen werden.

 

15.12.2017

 

Sobald Halloween vorbei ist, beginnen die meisten Radiosender die guten alten Klassiker „Last Christmas“ von Wham! oder Mariah Carey’s „All I Want For Christmas Is You“ rauf und runter zu spielen. Nach 31, bzw. 23 Jahren nach Veröffentlichung ist es dabei kein Wunder, wenn man Lust auf etwas anderes hat und die Standard-Songs nicht mehr hören kann.
Da diese Klassiker allerdings nicht fehlen dürfen, gibt es die Alternative der Coverversionen. Dazu ist vorab zu sagen, dass sich die Songs auf diesen Alben oft ähneln, da oft dieselben Lieber in andere Versionen umgeschrieben werden. Coverversionen sind deshalb etwas für Menschen, die nicht von den Liedern an sich, sondern von der einen bestimmten Art der Umsetzung genug haben.

 

Zum einen gibt es da die Puppini Sisters. Marcella Puppini, Kate Mullins und Stephanie O’Brien verbreiten mit ihrem vom Jazz geprägten Gesang eine durchaus lockere Stimmung. Ihr 2010 erschienenes Album „Christmas with the Puppini Sisters“ enthält dabei eigene Songs sowie Coverversionen. „Step into Christmas“ verkörpert schon zu Beginn eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Harmonien werden durch die Melodik der Bläser verstärkt. Trotz des schnellen Tempos entsteht jedoch keine Hektik, wodurch man diesen Song auf jeden Fall auf die Weihnachtsplaylist setzten kann. Da sie ihren eigenen Stil durch das Album fortsetzen, werden auch aus Traditionsliedern wie „Jiggle Bells“, welches oft von Grundschülern gesungen wird, in eine poppige 50er-Jahre-Version verzaubert. Der Rhythmus ist dabei abgewandelt und im Hintergrund durch Drums verdeutlicht. Definitiv eine gute Abwechslung!

Auch Michael Bublé macht aus „All I Want For Christmas Is You“ eine sinnlichere Version. Keine Steigerung im Tempo, dafür wird viel auf das Gefühl geachtet. Grundlegend wird er vom Klavier begleitet. Gut passend für kalte Winterabende vor dem Kamin. In „It’s Beggining To Look A Lot Like Christmas“ wird die Vorweihnachtszeit thematisiert. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass Bublés Stimme nicht nur für diesen Song, sondern generell für die Übermittlung von Weihnachtsstimmung wie gemacht ist.

Songs wie „Silent Night“ (im Deutschen „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Joseph Mohr aus dem Jahr 1816) hören sich in jeder Versionen jedoch ziemlich ähnlich an. Ob Destiny’s Child oder Demi Lovato. Im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks, welche Stimme man für den Song am passendsten findet. Zu garantieren ist bei jeder Interpretation der Gänsehautmoment.

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Wer eine abwechslungsreiche Playlist für Weihnachten haben mag, der kommt nicht an den Weihnachtssongs der Pentatonix! vorbei. Statt Instrumente setzt die sechsköpfige A-Cappella-Band aus Texas nur auf ihre Stimmen. Kevin Olusola legt dazu durch Beatboxen etwas weihnachts-untypische Elemente als Ausgleich zu den Stimmen auf, jedoch wird dabei eine Einzigartigkeit auch in der Weihnachtsmusik hergestellt. Es mag nicht die Musik sein, die traditionelle Weihnachtsliebhaber auf Familienfesten hören, aber durch stimmige Harmonien sowie die gleichmäßige Verteilung des Fokus auf den Text und die Faszination über die Stimmen, wird ein sehr guter Ausgleich zu den älteren Weihnachtsliedern geschaffen, die gerade für die jüngere Generation sehr ansprechend sein kann. An weiteren Weihnachtsalben kann man demnach „That’s Christmas To Me“ und „A Pentatonix Christmas“ bzw. „A Pentatonix Christmas Deluxe“ empfehlen!

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Was die Generation der Teenie-Stars angeht, haben auch sie in den vergangenen Jahren großartige Weihnachtslieder für Jugendliche veröffentlicht. Justin Bieber nahm 2011 zu Beginn seiner Karriere den Song „Mistletoe“ auf. Im Musikvideo klassischer Weise durchgehend mit einem Mädchen bei seiner Seite zu sehen, hat auch der Text die Aussage, dass Weihnachten ohne die Geliebten kein richtiges Weihnachtsfest ist. Ariana Grande richtet sich in „Santa Tell Me“ an Santa und wünscht sich ebenfalls, dass „er“ dieses Weihnachten bei ihr sein wird. Sie ist es auch, die es mit ihrem Cover von „Last Christmas“ auf Platz 1 der US Holiday Digital Song Sales geschafft hat. Und das verdient. Den älteren Charakter durch andere Instrumente erneuert und durch stimmliche Kontraste zu George Michael hat sie den Song ins neue Jahrhundert versetzt.

Und die britische Newcomer-Band New Hope Club stellt mit „Whoever He Is“ einen Weihnachtsohrwurm zur Verfügung, der durch die drei Leadstimmen von George Smith, Blake Richardson und Reece Bibby und die Gitarren im Hintergrund hergestellt wird. Auf meiner Liste darf zudem auch nicht „This Christmas“ von Donny Hathawys fehlen. Auch dieser Song, aus dem Jahr 1971, wurde 2000 von Christina Aguilera neu interpretiert. Auch Sarah ConnorsIt’s Christmas In My Heart“ gehört zu meinen Favoriten. Auch wenn es also teilweise sehr gute Weihnachtssongs gibt, ist zu bezweifeln, dass diese jemals an den Bekanntheitsgrad von Mariah Carey und Wahm! herankommen werden. Was wäre außerdem ein Weihnachten ohne die Lieder, die bei vielen fest in den Erinnerungen an den Heiligen Abend der Kindheit hängen? Trotzdem ist es nicht verkehrt, die Monotonie ein wenig durch neuere Hits aufzupeppen.

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