Linke Gewalt in Berlin

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Berlin ist besonders stark von linker Gewalt betroffen. Laut Verfassungsschutz leben hier die meisten „linksorientierten“ Gewalttäter in Deutschland.

Linke Gewalt hat viele Facetten in Berlin. Brandstiftungsdelikte, das Geschehen rund um den 1. Mai oder auch der Widerstand gegen rechtsextremistische Veranstaltungen sind nur einige Beispiele.

Der aktuelle Fokus der linken Szene liegt verstärkt auf dem „Kampf gegen rechts“ und der fortschreitenden Gentrifizierung Berlins, was sich auch in den Aktivitäten der Szene zeigt.

In Berlin existiert mit der Region Nord-Neukölln, Kreuzberg und nördliches Friedrichshain eine hohe Konzentration linker Gewalt.

Friedrichshain-Kreuzberg nimmt dabei eine besondere Rolle ein, denn hier (hauptsächlich in Kreuzberg) findet sich knapp die Hälfte aller Treffpunkte der linken Szene in Berlin.

Zur wichtigsten Zentrum innerhalb der linken Szene in Berlin, hat sich in den vergangenen Jahren die „Rigaer 94“ entwickelt. Die „Rigaer 94“ war und ist Ausgangspunkt zahlreicher linksorientierter Aktionen, die sich gegen Rechtsextreme, die Polizei, aber auch gegen bauliche Veränderungen (Gentrifizierung) richten.

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Gerichts-Verhandlung um Rigaer 94 (Polizei)

Dabei handelt es sich hauptsächlich um einen Gebäudekomplex in der zweiten Häuserreihe der Rigaer Straße in Friedrichshain. Teile der Bewohner und Besucher des Wohnprojektes zählen zum harten Kern der autonomen „Anarcho“-Szene Berlins.

In der Rigaer Straße kommt es seit längerem zu Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und Polizei. Im Jahr 2016 kam es aufgrund von ungenehmigten und teilweise rücksichtslosen Räumungsversuchen der Polizei zu gravierenden Ausschreitungen.

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