Liebe ohne Linie

"Loveline" im Podewil

VON SINA | CHARLOTTE

 

„TANZKOMPLIZEN: Zeitgenössische Tanzproduktionen für Menschen jeglichen Alters. Die aktuelle Reihe befasst sich mit dem Element Feuer in all seiner schönen, gefährlichen Kraft.“

 

Das erste Stück trägt den Namen „Loveline“. Ein Theater, teilweise im wahrsten Sinne, über flammende Liebe. Eine Vier-Mann-Produktion bestehend aus einer weiblichen und zwei männlichen Protagonisten und einem unterstützenden Licht- und Tontechniker. Aufgeführt wird das Ganze im Podewil, ein Teil des Grips-Theaters in Berlin-Mitte. Dr. Loveline, erkennbar an einem auffälligen äußeren Erscheinungsbild, gibt den beiden Verliebten, Izi und Otto, Tipps und stellt einen menschlichen Ratgeber da. Eine große Unterstützung bieten dabei seine zwei Monologe, die die Darbietungen der monotonen halb-akrobatischen Leistungen in Sachen Verständnis unterstützt.

Wenn man rein kommt, erwartet einen eine schöne Tanzfläche. Die Erwartungen steigen. Dem Namen „TANZKomplizen“ soll das gerecht werden. Den Stil beschreiben, mit welchem Werte in dem Stück vermittelt werden, kann man jedoch nicht ganz. Eine spezielle Art des Contemporary. Eine Variante des Dramas. Der Aspekt, dass Raum zur persönlichen Auseinandersetzung bleibt, könnte es auch zu einer Komödie machen. So außergewöhnlich der Aufbau des Stückes auch ist, die Darstellung ist außergewöhnlicher.

Für wen die Produktion am besten geeignet ist, lässt sich schwer sagen. Empfehlenswert ist sie dennoch für Jugendliche ab 12 Jahren, da es sonst schwer werden könnte, dem Geschehen zu folgen. Auch das Geschehen richtig einzuordnen, könnte schwer werden. Aber an alle Kunst- und Interpretationsliebhaber: Geht ins Theater und schaut euch „Loveline“ an.

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