Mitmischen

Ein Beitrag von Abdu Baack
3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs, die er damals live miterlebte. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken. Seinen Bericht von Tag 1 findet ihr hier.

8:30 Uhr am 15. November geht es los. Zuerst kurz zum Bäcker auf einen Café Crème und ein Croissant. Danach weiter zum Place de la République. Dort treffen wir uns mit Diana. Das Wetter ist unangenehm. Bewölkt und ab und zu nieselt es. Passt aber ganz gut zum Tag und zur Stimmung.

Zuerst geht es zum Bataclan. Die Trauerveranstaltung hat noch nicht begonnen, es herrscht Trubel. Die zahlreichen Journalisten werden auf Sprengstoff untersucht. Ein sehr süßer Sprengstoffhund schnüffelt die Kameras und Stative der Journalisten ab. Aus Respekt vor den Opfern, Zeugen und Hinterbliebenen soll am Haupteingang nicht fotografiert werden, woran sich alle halten.

Von der anderen Seite der Absperrung versuchen wir, die Ankunft von Hollande und weiteren wichtigen französischen Politikern zu beobachten und gegebenenfalls zu fotografieren. Einige Leute stehen auf den Bürgersteigen, um die Ankunft zu beobachten. Einige - in meinem Empfinden zu wenige - Polizisten sichern die Straße. Dann kommen die Politiker, es geht alles ziemlich schnell und schwupps sind sie im abgesperrten Bereich. Nach der langen Zeit in Regen und Kälte brauchen wir erst einmal einen Kaffee.

Anschließend beschließen wir, zum Stade de France, zum Fußballstadion, weiterzuziehen. Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder dort zu sein. Wie gut kann ich mich noch an das Stadion erinnern? Was wird mir dieser Ort eventuell ins Gedächtnis rufen? Wird am Stadion etwas los sein?

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

Erste Ausschreibung 2017 im Jugend-Demokratiefonds Berlin

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Hier könnt ihr den Ablauf des Projektes verfolgen, vom Vorschläge sammeln bis zur Wahl und der Realisierung  der gewählten Wünsche.

Noch bis zum 21. Juni läuft die Online-Abstimmung über den Publikumspreis bei den "Berliner Klima Schulen".  Und jetzt seid ihr gefragt! Wer soll am 4. Juli den Publikumspreis für die beste Projektidee zum Klimaschutz erhalten? 

Stimmt ab für euer Lieblingsprojekt! Hier geht es zu den Beiträgen!

Die drei Beiträge mit den meisten Stimmen werden zur Preisverleihung eingeladen. Das Gewinnerteam wird dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet!

 

 

VON CORVIN

Bestimmt hast du es schon einmal gehört: "Es sollte mal jemand was gegen die Lebensmittelverschwendung tun". Oft wird dann der Tipp gegeben: Versuche weniger wegzuschmeißen. Das ist ein Anfang - aber da geht mehr!

Ich bin seit über einem halben Jahr beim Projekt Foodsharing als "Foodsaver" aktiv. Foodsaver holen bei Betrieben (Bäckereien, Obstständen und Supermärkten) übrig gebliebene Lebensmittel ab. Diese kann man dann selbst aufessen oder an Nachbarn/Freunde weitergeben. Alles bei Foodsharing ist geldfrei und ehrenamtlich.

Um mitmachen zu können, muss man die Regeln verstehen und danach ein Quiz absolvieren. Nach drei "Einführungsabholungen" bekommt man einen eigenen Foodsaver-Ausweis. Um abends bei Betrieben Lebensmittel abzuholen, trägt man sich auf der Webseite foodsharing.de in den Kalender des gewünschten Partner-Betriebes ein. Ganz wichtig: Viele Tüten und Brotdosen zur Abholung mitnehmen. Manchmal kann es viel werden. Mein aktueller Rekord liegt bei 75 Brötchen, die ich bei einer Bäckerei abgeholt habe.

Apropos: Was macht man, wenn man nicht alles los wird? Man bringt die Lebensmittel zu Freunden oder zu einem "Fairteiler". Fairteiler sind Kühlschränke und Regale, die irgendwo in der Stadt stehen. Meist bei Bürgerzentren oder in Bio-Läden. Dort kann man alle Lebensmittel reinlegen, die man nicht essen kann. Und man darf sich kostenlos so viel rausnehmen, wie man will.

 

VON FRIEDERIKE

Um dem entgegenzuwirken fand vom 9. bis zum 11. Juni 2017 die "3. Bundeskonferenz der Straßenkinder" in Jamlitz (Brandenburg) statt. Über 100 obdachlose Kinder und Jugendliche aus Notschlaf- und Erstanlaufstellen deutschlandweit kamen an diesem Wochenende zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam langfristige Lösungsmöglichkeiten für ihre Situation zu erarbeiten.

Organisiert wird diese Zusammenkunft von MOMO - The Voice of disconnected Youth, einem Projekt der Sozialgenossenschaft KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not Int. e. V. An diesem Projekt arbeiten Jugendliche, die selbst einmal auf der Straße gelebt haben und dadurch die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen nachvollziehen und sich ihnen auf dem richtigen Wege widmen können. Neben der Sozialarbeit kümmern sie sich nämlich in erster Linie darum, die Interessen der Straßenkinder an die Politik heranzutragen und ihnen eine Teilnahme an dieser zu ermöglichen. Sie wollen dadurch nachdrücklich auf die Probleme aufmerksam machen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erst wie welche wirken.

Die Ergebnisse dieser Fahrt wurden dann am 12. Juni im Zuge einer Pressekonferenz ausgewertet. In erster Linie allerdings richteten sich die Wünsche der Jugendlichen in Form von selbstentwickelten Utopien an die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Katarina Barley, die an diesem Montag interessiert und engagiert den Jugendlichen zuhörte.

Das Jugendhilfesystem ist fehlerhaft

So berichten die Straßenkinder, dass eines der größten Probleme das unausgereifte Jugendhilfesystem sei. Man ließe den Jugendlichen keine Freiheiten und würden ihnen nicht genug helfen, sich zu integrieren. Stattdessen unterziehe man sie zwangsweise ambulanter oder auch stationärer Behandlung, die nach rund zwei bis drei Jahren einfach ende und die Jugendlichen allein zurückließe.
Daher fordern die MOMOs langfristige Hilfe, die besonders durch mehr Sozialgenossenschaften wie KARUNA gewährleistet werden könnte und den jetzigen Straßenkindern endgültige Integration in die Gesellschaft ermöglichen würde. KARUNA bietet den Jugendlichen nämlich sowohl 3.500 Hilfseinrichtungen, als auch eine Familie, aus der sie nicht einfach wieder entlassen werden, sondern an die sie sich ein Leben lang wenden können.

 

Kinder sind bis zum Alter von 25 Jahren von ihren Eltern abhängig

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit der Kinder von ihren Eltern: Noch nach der Volljährigkeit sind Kinder bis sie 25 Jahre alt sind von ihren Eltern abhängig und können ohne Ausbildung nicht von zu Hause weg, da sie so nicht mehr als 100 Euro verdienen können und aus diesem Grund weiterhin bei ihren Eltern wohnen müssen. Das Gleiche gilt auch für Beratungen, die die Straßenkinder sich losgelöster von ihren Eltern erhoffen. Oft sind die Eltern nämlich Teil oder ein entscheidender Grund dafür, warum die Jugendlichen keinen sicheren Wohnort mehr haben.

 

Mehr Sozialpädagog*innen für die Schule

Nach dem Elternhaus ist die Schule der nächste große Faktor im Leben eines Kindes. Die Jugendlichen wünschen sich mehr Sozialpädagogen. "Es kann nicht sein, dass an einer Schule mit 1000 Schülern ein Schulpädagoge eine Stunde dasitzt", kritisiert Laura, eine der MOMOs.
Außerdem empfinden die Straßenkinder es als besonders wichtig, Schüler jeden Alters (im Grundschulalter beginnend) über sich selbst und ihre Lebenssituationen zu informieren. Sie möchten an Schulen gehen und von ihren Einzelschicksalen und den daraus resultierenden Lebensstilen erzählen.

Das waren nur wenige der auf der Pressekonferenz vorgetragenen Utopien und Wünsche, die die Straßenkinder in den drei Tagen erarbeitet haben.

 

09.06.2017 bis 09.06.2017 (Ganztägig)
08.06.2017 bis 08.06.2017 (Ganztägig)
08.06.2017 bis 08.06.2017 (Ganztägig)
06.06.2017 bis 08.06.2017 (Ganztägig)
06.06.2017 bis 06.06.2017 (Ganztägig)
10.06.2017 bis 10.06.2017 (Ganztägig)

Am Wochenende des 9.-11. Juni findet das diesjährige Bundesaktionswochenende des FÖJ statt! Jede*r FÖJ’ler*in in Deutschland, also ca. 2.768 Menschen, sind dazu angehalten, nach Berlin zu kommen. Das FÖJ wirkt auch generationenübergreifend, weshalb die lieben Ehemaligen gleichermaßen ausdrücklich eingeladen sind!

 

VON JOSY

Unsere eigentliche Aktion zum Thema Lebensmittelverschwendung „In den TOPF statt in die TONNE“ findet dabei auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor mit circa 80.000 Besuchern am Sonntag, den 11. Juni, statt. Dabei werden wir mit geretteten Lebensmitteln kochen, Essen verteilen, über den Ökologischen Fußabdruck und generell über Lebensmittelverschwendung aufklären und bei einem Flashmob als Gemüse verkleidet in Mülltonnen umherfahren. Zudem sind wir Teil des Bühnenprogramms auf der kleinen Bühne zum Thema Wasserverschwendung.

Egal ob FÖJler*innen oder nicht, ob Groß oder Klein: Alle sind zu dieser Aktion am 11.Juni herzlich eingeladen und willkommen! jup! Berlin wird für euch Live dabei sein ;)

 

Am 20. Mai veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Berlin das diesjährige Demokratiefest in ihren Räumlichkeiten im Amerikahaus nahe dem Bahnhof Zoo.

Zahlreiche Initiativen und Verbände stellten sich vor, zeigten ihre Arbeit und warben für ihre vielfältigen Angebote. Wir haben nachgehakt: Und was davon ist jetzt aktuell wichtig für Jugendliche? Hier unsere Zusammenfassung für euch:

 

29.08.2017
10.00
30.08.2017
10.00
31.08.2017
10.00
01.09.2017
10.00
27.05.2017 bis 27.05.2017 (Ganztägig)

Am 28.03.2017 hatte ich durch die Stiftung SPI die Möglichkeit, einen Tag mit einem Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses, von einer Partei meiner Wahl, zu verbringen. Ich durfte sehen, wie so ein Tag im Leben eines Abgeordneten aussieht, mit was für Themen er sich beschäftigt und womit sich die Politik in Berlin überhaupt beschäftigt. Für mich war es eine einmalige Erfahrung, durch die ich viel lernen konnte.

Der Tag lief folgendermaßen ab: Ich traf mich um 9:30 Uhr mit Herr Ronneburg von den Linken. Wir redeten eine Weile, was mir den Mut gab, Fragen zu stellen und auch sonst offen zu reden.

Zuerst gingen wir dann zusammen zum Petitionsausschuss, wo er mich allen vorstellte und ich von hinten zuhören durfte. Es gab dabei viele Dinge, die ich recht interessant fand, weil ich nicht wusste, dass die Abgeordneten von Parteien sich überhaupt damit beschäftigen, jedoch gab es auch vieles,was mir eher langweilig erschien und ich auch nicht ganz verstand.

Als nächstes zeigte mir Herr Ronneburg das Gebäude und erklärte mir, wer wo sitzt und was die einzelnen Aufgaben sind. Anschließend hatte ich die Ehre, zusammen mit der Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses in den Plenarsaal zu gehen und ich durfte sogar auf dem wichtigsten Stuhl sitzen: dem Stuhl des Präsidenten. Dies fand ich besonders toll und ich konnte davon viel mitnehmen.

Nachdem ich und Herr Ronneburg zu Mittag gegessen hatten, gingen wir zur Fraktionssitzung der Linken. Ich persönlich fand es sehr anstrengend, immer allen zu folgen und auch die Themen schienen eher kompliziert und zum Teil auch nervend zu sein. Sie sprachen meistens über Anträge und bevorstehende Termine.

Direkt im Anschluss folgte die Arbeitskreissitzung der Linken. Da ich schon sehr lange nur saß und zuhörte, wurde es immer anstrengender. Jedoch war es für mich sehr interessant und auch sehr aufregend, dabei zu sein.

Das Fazit des Tages ist, dass ich finde, dass dieses Mini-Praktikum eine wunderbare Möglichkeit für junge Leute ist, die sich für Politik interessieren, aber auch für Schüler, die einfach mal sehen wollen, wie dort alles abläuft. Ich kann mich nur bei Diana Föls und dem ganzen jup! Berlin-Team bedanken, dass ich diese Möglichkeit bekam und so viel lernen konnte.

 

VON SELINA

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 25 Jahren veranstaltet der Berliner Behindertenverband mit anderen Vereinen/Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe den Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Berlin.

In diesem Jahr war das 25-jährige Jubiläum des Protesttages. Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt. Einfach machen - Für alle!" zog der Demonstrationszug auf einer Jubiläums-Demoroute vom Bebelplatz zum Brandenburger Tor.

EIN KOMMENTAR VON KAJA UND KATHARINA

 

„Hearing Hands“ (zu Deutsch „Hörende Hände“) wird das Video betitelt, auf das ich letztens beim Durchstöbern des Internets gestoßen bin. Viele von euch können mit diesem Titel wahrscheinlich erstmal nicht sehr viel anfangen. Vielleicht ein Buchtrailer zu einer Neuerscheinung, in dem Menschen mit ihren Händen hören? Oder  worum geht es in diesem Video wirklich?

Im besagten Video macht „eine ganze Stadt“, wie viele Seiten schreiben, einem gehörlosen jungen Mann in Istanbul eine Freude, indem sie gebärden. Das Video ist allerdings ein Samsung Werbevideo für ein neues Videoanrufzentrum für Schwerhörige (ähnlich zu einer Kundenhotline).

Im ersten Moment fand ich das Video super toll und echt eine gute Aktion, doch dann habe ich mir ein YouTube-Video von Jesse Conrad, der selbst gehörlos ist, dazu angeschaut.

 

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Im ersten Schritt sollten wir Vorschläge sammeln. Dafür haben wir Wunschzettel gestaltet.

Als Profilkurs „Organisation & Beteiligung“ haben wir  alle Wunschzettel verteilt und somit auch viele Wünsche zurückbekommen. Insgesamt kamen 52 Wunschzettel zurück und 10 von 16 Klassen haben Wünsche eingereicht. Es sind viele verschiedene Vorschläge bei uns gelandet, die wir von dem Geld anschaffen könnten. Drei Wünsche haben wir als Beispiel rausgenommen und wir wollen diese euch präsentieren: einer der Wünsche ist, die Schule zu streichen, also Farben anzuschaffen. Ein anderer Wunsch sind neue Gardinen für die Klassenräume und als drittes Beispiel sollten neue Teller und neues Besteck für die Mensa besorgt werden.

Jetzt fangen wir an, die Wahl zu organisieren. Wir haben unser Organisationsteam in 2er-Gruppen eingeteilt, um die Wahl zu gestalten – eine der Gruppen gestaltet die Plakate, eine andere Gruppe erstellt Wahlzettel, eine weitere wertet die Wunschzettel aus und eine schreibt Texte für jup! Berlin!

Euer Profilkurs "Organisation & Beteiligung"

 

11.05.2017 bis 11.05.2017 (Ganztägig)

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Samstag war wohl einer der stressigsten Tage seit langem. Wir waren auf der diesjährigen MagicCon in Bonn. Was wir alles erlebt haben, die besten Cosplayer und unser Treffen mit Hollywoodstar Ian Somerhalder gibt es hier nachzulesen.

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Taxi, Flugzeug, Taxi, Maritim Hotel Bonn. So begann unser Samstag. Uns erwatete allerdings ein ereignisreicher Tag in Bonn. Grund für die weite Anreise war die sogenannte MagicCon, die erstmalig vom 21.04.-23.04.2017 stattfand.
FedCon GmbH, die Veranstalter des Events, holten unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" Hollywoodgrößen wie Andrew Scott, bekannt aus Sherlock oder einen der drei Hauptdarsteller der Hit TV Show 'The Vampire Diaries' Ian Somerhalder nach Deutschland. Die MagicCon ist der offizielle Nachfolger der RingCon, welche sie für 14 und der HobbitCon, die sie für vier Jahre hielten. Die Veranstalter konnten also schon einiges an Erfahrung und Wissen über die Jahre sammeln.

 

Was ist denn eine Convention überhaupt?

Eine Convention ist eine Veranstaltung für eine spezifische Interessensgruppe. Ihr habt wahrscheinlich schon einmal von zum Beispiel der Gamescom gehört. In dem Fall geht es eben um Spiele. Die MagicCon ist genau so ein Event für Film- und Serienfans. Die Besucher haben die Chance ein Foto oder Autogramm von ihrem Star zu kaufen. Man kann sich auch einfach einen sogenannten Panel anschauen, in welchem der Darsteller auf der Bühne Fragen der Fans beantwortet.
Außerdem kann der Besucher unzählige Cosplayer und jede Menge Merchandise bestaunen.

 

Conventions - Reines Schlangestehen?!

Ich kann behaupten, mit meinen bereits elf besuchten Conventions, relativ erfahren zu sein, was das Thema angeht. Mein erster Gedanke, wenn ich an Cons denke, ist Schlangestehen. Man muss für absolut alles anstehen: Die Registrierung, die Autogramme, die Fotos und sogar die Schlangen bei den Toiletten können einem die Laune vermiesen.
Mein erster Eindruck bei der MagicCon fiel allerdings sehr positiv aus.
Wir waren bereits um 8:30 Uhr am Maritim Hotel und daher muss man fairerweise sagen, dass die Schlange noch nicht wirklich lang war. Gegen neun Uhr startete die Registrierung und es ging tatsächlich zügig voran.
Besonders schön war, dass jeder Besucher einen Goody Bag im MagicCon Format erhielt. Enthalten war zum Beispiel ein Block, ein kleines Spiel, natürlich auch Werbung und das wohl wichtigste Goody: Das Programmheft!
Darin konnte man allerlei Infos bezüglich Fotos, Autogrammen oder den Stages nachlesen. Ein Lage- und Ablaufplan und die Preisübersicht der Darsteller konnte man ebenfalls entnehmen. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Heft unser treuer Begleiter war und wir uns dadurch super zurecht finden konnten.

 

Wer sind wir?

Wir sind Linus und Jasper, 16 und 21 Jahre. Linus geht noch zur Schule in die 10. Klasse. Er macht gerne Videos, diese sind auf dem YouTube Kanal von Handicap Lexikon zu sehen.
Jasper hat seinen MSA und eine erfolgreiche Ausbildung zum Mediengestalter bestanden. Seit Oktober arbeitet Jasper bei der Berliner Behindertenzeitung als Grafiker.

 

Was machen wir für ein Projekt?

Wir haben beide das Handicap Lexikon, online zu sehen auf www.handicap-lexikon.de, gegründet und betreiben die Webseite, um die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Handicap zu steigern. Menschen mit Handicap wollen nämlich auch nur ganz „normal" behandelt werden.

Linus hatte die Idee, da er vor knapp zwei Jahren die Nase voll hatte von den Fragen vieler Kinder, allerdings auch Erwachsener, wie z.B.: „"Ist er krank?", „Was hat er denn?" oder das scherzhafte Fragen von Jugendlichen "Bist du behindert oder was?". Deshalb hat Linus Jasper gefragt, ob er Lust hat, mitzumachen. Da Jasper Mediengestalter ist, hat er sofort ein Logo entworfen und die Website veröffentlicht. Seit 04. Dezember 2015 ist das Handicap Lexikon online, wird gut angenommen und bislang haben wir 10.000 Aufrufe. Auf unserer Webseite können Personen (egal ob mit oder ohne Handicap) ein Interview ausfüllen, die dann veröffentlicht werden und von jedem gelesen werden können. Daran sieht man, wie Menschen mit Handicap sind und dass sie einfach nur ganz normal behandelt werden wollen. Wir freuen uns total, dass wir demnächst auch auf jup! über unseren Alltag berichten werden. Wer bis dahin mehr wissen möchte, schaut am besten auf unsere Webseite www.handicap-lexikon.de oder gibt uns einen Like auf Facebook

Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. Zusammen mit anderen FÖJler*innen plant sie einen FÖJ Landesaktionstag in Rostock am 6. Mai in Rostock. Ihr seid selbst FÖJler*innen, Interessierte oder einfach nur an dem Tag in Rostock? Dann kommt vorbei! Was euch erwartet? Josy erklärt es euch!

 

Hallo ihr Weltretter,

die Gruppensprecher des Freiwilligen Ökologischen Jahres 2016/17 aus Mecklenburg-Vorpommern laden euch zu unserem diesjährigen Landesaktionstag, unter dem Motto „Mit jedem Schritt die Spuren kleiner machen!“ in Rostock ein.

Der Aktionstag findet am 6. Mai 2017 auf dem Kastanienplatz im Barnstorfer Wald, Rostock statt. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr wollen wir uns auf Picknickdecken mit verschiedenen Themen zum Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit beschäftigen. Solltet ihr vielleicht Lust haben uns beim Aufbau zu helfen  oder sogar einen der Picknickdecken zu betreuen, dann meldet euch einfach bei euren Gruppensprechern.

Zum Thema „Nachhaltigkeit“  wird es eine Decke unter dem Motto „Jute gegen Plastik“ geben, auf der man seine Plastiktüte gegen einen Stoffbeutel, welchen man auch selber bemalen kann, tauscht.

Zum Thema „Bienensterben“ wird es eine Decke geben, auf der man aus alten Konservendosen ein Insektenhotel bauen kann, sowie jede Menge Informationen über Bienen erhält. Zudem werden wir die Aktion “Samenspender - Blümchen für Bienchen” vom einheitlichen Landesaktionstag wiederholen. Wir werden dort die T-Shirts tragen und über 300 Samentüten verteilen.

Zum Thema „0-Waste“ wird es eine kleine Tauschbörse geben, bei der man seine Kleidung gegen andere tauschen kann (unentgeltlich). Aber auch aus alten, vermeintlichem Müll etwas Neues basteln und entstehen lassen.

Zum Thema „Ressourcenmanagement“ wird eine Handysammelbox aufgestellt. Der Erlös aus der Gewinnung seltener Metalle und Erden, die sich in einem Handy befinden, gehen an den FÖJ Aktiv e.V.

Des Weiteren werden beide Träger (Internationaler Bund u. Jugendwerk Aufbau Ost) des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern als Stand vertreten sein.

Um die Stimmung auf der Wiese und den Decken etwas aufzulockern, soll die Veranstaltung durch Musikdarbietungen von mehreren Freiwilligen begleitet werden. Falls auch du Lust hast ein bisschen für uns Stimmung zu machen, melde dich bitte bei deinen Gruppensprechern.

Damit wir an dem Tag auch ein kleines Buffet haben, durch welches wir unsere Unkosten decken können. Bitten wir jeden von euch etwas mitzubringen. Ein Kuchen, Saft, Wasser, Servietten oder ein Salat, alles ist gern gesehen und Willkommen.

Wir freuen uns über jede Hilfe, denn nur durch Euch kann dieser Tag zu einem Highlight eures Freiwilligen Jahres werden. Also bringt Freunde, Bekannte und Familie zu diesem Aktionstag mit, um unsere Veranstaltung noch größer werden zu lassen.

Bis dahin, bleibt schön öko!

Josy

#makefoejgreatagain

 

Programmbeschreibung des FÖJ Landesaktionstag 2017

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung
12.00-13.30 Uhr Musikdarbietung
14.30-16.00 Uhr Musikdarbietung
16.00 Uhr Ende der Veranstaltung mit Danksagung an alle Helfer

Vom 24. bis 30. April findet weltweit die Fashion Revolution Week statt. Eine Kampagne, die auf die schlechten Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Textilindustrie aufmerksam machen möchte. Sie erinnert an den Einsturz einer Textilfabrik am 24. April 2013 in Bangladesch. Bei dem Unglück starben über Tausend Arbeiter*innen. Am Aktionstag (24. April) werden alle dazu aufgerufen, ihre Kleidung auf Links zu tragen und so das „Made in…“-Schild sichtbar zu machen. In den sozialen Netzwerken könnt ihr die Aktion unter #whomademyclothes verfolgen und selbst mitmachen. Warum es so wichtig ist, sein Einkaufsverhalten zu ändern, erklärt euch Marco!   

 

VON MARCO 

Tim ist ein typischer Student und verfügt auch über ein solches Budget. Natürlich freut er sich beim Passieren der Einkaufspassagen über verlockend günstige Angebote: T-Shirts, die manchmal nicht einmal 3 Euro kosten, Schuhe für 7 Euro oder Jacken für 15 Euro. Darüber leuchten Logos in schillernd blauen oder roten Farben der Modeläden von Primark oder H&M. Warum Tims neues T-Shirt gerade mal so viel kostet wie ein großer Döner, ist für ihn in diesem Moment irrelevant, er spart. Ein passabler Auftritt für wenig Geld, klingt im ersten Moment nach einer super Sache.

Dieses Denken ist, zum Glück, nicht in den Köpfen aller junger und alter Menschen verankert, aber leider locken Konzerne, die günstig Mode verkaufen, zu leicht den inneren „Sparfuchs“ im Konsumenten.
Die Konzerne bieten diese Artikel nicht etwa so günstig an, weil sie eine besonders soziale Ader für den kleinen Verbraucher haben. Nein, die wahren Gründe für solch billige Preise sind hässliche und unangenehme Begleiter beim entspannten Flanieren durch die schillernden Einkaufsstraßen. 

 

Wer stopft heute noch Socken?

Tim ist, so wie viele Verbraucher überall auf der Welt, in einem drastisch schnell rotierenden Kreislauf gefangen. Im Kreislauf von Fast Fashion. Firmen müssen immer mehr produzieren, um den Kunden zufrieden zu stellen. 

Tim kauft nicht etwa unnachhaltig, weil er ein unmoralischer Mensch ist, sondern weil das Lockverhalten solch günstiger Angebote unsere unterschwellige Konsumlust befriedigt.
Wir wollen immer mehr und trotzdem so wenig wie möglich ausgeben. Heutzutage kaufen wir T-Shirts, ziehen sie für ein paar Wochen oder Monate an, verlieren die Lust und schmeißen sie dann in den Müll: ,,Sie waren ja so günstig.“ Kaum jemand stopft heutzutage noch  Socken oder repariert ein T-Shirt, der Aufwand dafür ist meist größer als ein neues T-Shirt zu kaufen. Außerdem macht Shoppen Spaß und der Kauf setzt das Glückshormon Endorphin frei, nicht umsonst stand in vielen ,,Freundebüchern’’ von jungen Schülern und Schülerinnen als eine der Lieblingsbeschäftigungen: Shoppen.

Kaufsucht ist ein allgegenwärtiges Problem. Experten gehen davon aus, dass mehr als 800.000 Deutsche von der Kaufsucht betroffen sind. Kaum wurde das neue T-Shirt drei Mal auf Partys, in der Uni, in der Schule oder beim Sport getragen, lockt das nächste Angebot. Der Wind der Veränderung dreht das Fast Fashion Karussell. 

 

04.05.2017 bis 04.05.2017 (Ganztägig)

Sie sind kaum zu bemerken und eigentlich ist auch noch keiner über sie gestolpert, doch der Eine oder Andere hat schon einmal festgestellt, dass in einigen Gehwegen der Berliner Straßen so genannte „Stolpersteine“ eingelassen sind. Beschriftet mit Namen von Personen, von denen man eigentlich noch nie gehört hat. Warum wurden diese Stolpersteine errichtet? Wo genau findet man sie eigentlich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, die Ihr jetzt sicherlich habt, gebe ich in diesem Beitrag. Und zeitgleich könnt Ihr hier noch etwas über die Geschichte von Deutschland lernen.

VON FEZblogger Kevin

 

13.04.2017 bis 13.04.2017 (Ganztägig)
19.04.2017 bis 19.04.2017 (Ganztägig)
29.04.2017 bis 29.04.2017 (Ganztägig)

Ihr habt Bock auf Action am Alexanderplatz? Seid zwischen 16 und 21 Jahren alt? Und habt schon lange genug davon, dass Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und HateSpeech Oberwasser gewinnen? Zeit zu überlegen, ob Ihr nicht mit dem Moabiter Ratschlag "FremdGehen" wollt und dem Alex in diesem Sommer mit Euren Ideen und Aktionen öffentlichkeitswirksam etwas von seinem einst verbindenden Charakter zurückgeben wollt. Anmeldeschluss ist am 23. April.

Logo: Moabiter RatschlagFür Vielfalt und Toleranz und gegen Gewalt, Hass, und Vorurteile: Für das Demokratieprojekt "FremdGehen" sucht der Moabiter Ratschlag eine Gruppe von 5 bis 10 Leuten zwischen 16 und 21 Jahren, die Lust haben zwischen Mai und Oktober 2017 kreative öffentliche Aktionen für ein besseres Verstehen und Zusammenleben auf dem Alexanderplatz zu planen und durchzuführen.

Der Moabiter Ratschlag stellt für die selbst organisierten Aktionen planerische und finanzielle Unterstützung. Fest geplant ist bereits eine große Graffitiaktion. Wie und was sonst noch dazukommt liegt in den Händen der jungen Engagierten. Ideen könnten zum Beispiel Straßentheater, Flash Mobs, Straßen-Rap, eine Demo oder anderes sein.

Bitte meldet Euch bis spätestens 23. April bei Tino Kretschmann an. Das Auftakttreffen für alle Interessierten findet am 26. April um 18:00 im Kreativhaus in Mitte statt. Eine erste Ideenwerkstatt findet im alternativen Wohn- und Lebensprojekt WUKANIA (inkl. See und Lagerfeuer) am Wochenende vom 19.-21. Mai statt.

Kontakt:
Tino Kretschmann
Tel.: 030 - 39 08 12 19 | 0176 - 43 25 65 76
E-Mail: platzmanagement@moabiter-ratschlag.de
Web: www.moabiter-ratschlag.de | www.facebook.com/alexspace2.0

Das Projekt "FremdGehen" wird aus Mitteln des Landesprogramms "STARK gemacht! - Jugend nimmt Einfluss" gefördert.

VON ZORA

 

Mit der U-Bahn verfahren, 5 Minuten zu spät und außer Atem ankommen. Ein super Start ins Wochenende! Empfangen werde ich nun schon von einem vollen Saal und den Schüler*innen der Tesla Schule. Diese sind gerade dabei ihre Wunschvorstellungen einer neuen Welt vorzustellen. Nach dem Weltuntergangscountdown bin ich mir sicher, spannend war das nicht. Doch das Stück warum ich hauptsächlich hier bin, findet erst noch statt.

Nach der kleinen Pause, in der man wunderbar auf dem Flur die Schüler*innen beim Bottleflippen mit dem Fuß beobachten konnte, geht es nun endlich los mit dem Stück „Life“ von der Hans-Gerade-Schule.

 

02.06.2017 bis 06.06.2017 (Ganztägig)

Im Herbst wird in Deutschland der Bundestag gewählt – und vorher  hast Du die Möglichkeit bei U18 Deine Stimme abzugeben.

Doch wofür stehen die einzelnen Parteien und was sind ihre Positionen? Frag' sie doch einfach!

Wenn Ihr eine Frage oder auch mehrere an die Parteien habt, schickt sie uns. Egal ob zu Spielplätzen, Schulunterricht, Geflüchteten oder Tierhaltung: Jede Frage ist erlaubt. Die Fragen werden von uns gesammelt, sortiert, die häufigsten Fragen ausgewählt und an die Parteien zur Beantwortung weitergeleitet. Damit auch Deine Frage nicht unbeantwortet bleibt!

Schreibt uns die Fragen bis zum 1. Mai hier in die Kommentare!

oder schickt sie per Mail an: berlin@u18.org

oder meldet euch per Telefon: 030 49300194

oder - wenn ihr es oldschool wollt - schickt mal wieder einen Brief:
U18-LKS Berlin c/o Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
Stiftung SPI
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin

Hier findet ihr - als Anregung - die Fragen vom letzten Jahr als PDF.

11.06.2017 bis 11.06.2017 (Ganztägig)
08.06.2017 bis 18.06.2017 (Ganztägig)

VON CHARLOTTE UND SANDY

 

Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Nur Klischees? Oder auch etwas Wahres dran?
Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule setzen sich in ihrem eigenen Theaterstück "Stören²" mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

Aufgeführt wir das Stück auf dem TUSCH FESTIVAL vom 28.- 31. März

Charlotte und Sandy waren bei einer Probe dabei und haben mit Iman, Claudia und Philipp über ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag und ihr Theaterstück gesprochen!

 

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

26.06.2017
18.30
03.07.2017
18.30
10.07.2017
18.30
17.07.2017
18.30
01.07.2017
00.00
25.06.2017
14.00
02.07.2017
14.00
09.07.2017
14.00
16.07.2017
14.00
05.06.2017 bis 10.06.2017 (Ganztägig)
26.05.2017 bis 28.05.2017 (Ganztägig)

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOSY

 

Im Rahmen des FÖJs ist es möglich, einen Austausch zu machen: Das Ökiglück. Dieser Austausch ist sozusagen eine Art Praktikum in einer anderen Einsatzstelle. Es kann für eine Woche sein oder auch länger. Je nachdem wie lange dich deine Einsatzstelle entbehren kann.

Nun ist die Frage, wie findet man überhaupt jemanden, der ebenfalls einen Austausch machen möchte und dessen Einsatzstelle du spannend findest? Auch dafür gibt es natürlich Abhilfe, denn in der Tauchbörse „Tauschrausch Ökiglück“ können FÖJler*innen sich und ihre Einsatzstellen vorstellen. So kann die FÖJler*innen untereinander eigenständig nette und interessierte Leute kennenlernen. Diese Aktion ist bundesweit möglich, so dass man auch andere Bundesländer und ihre FÖJler*innen kennenlernen kann. Leider werden die Fahrtkosten nicht von den Trägern übernommen, aber man kann meistens in der Unterkunft der Austausch-FÖJler*innen unterkommen, so dass zu mindestens die Übernachtungskosten wegfallen.

Das Ökiglück bietet den bundesweiten Austausch über das FÖJ mit anderen Freiwilligen, neue berufliche Orientierung und persönliche Weiterentwicklung. Und was natürlich der Hauptgrund ist: jede Menge neue Sachen und Spaß!

Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen! So habe ich in der Tauschbörse meinen Austausch-FÖJler Benni kennengelernt. Es passte gleich auf anhieb ziemlich gut, denn er wollte ans Meer (dort bin ich ja gerade) und er kommt aus Freiburg. Da ich letzten Sommer schon mal in Freiburg war und ich die Stadt und auch die Umgebung toll fand, wollte ich da natürlich am Liebesten nochmal hin. So kam es dazu, dass ich ihn Mitte Februar in Freiburg besucht habe und eine Woche mit in seiner Einsatzstelle gearbeitet habe.

 

Mein Ökiglück

Am 13. Februar 2017 ging es für mich los nach Freiburg. Und nun ja vom Darß (Halbinsel an der Ostsee bei Rostock) bis nach Freiburg im Schwarzwald ist sozusagen einmal quer durch Deutschland – von Nord nach Süd. Das bedeutet eine lange Zugfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die „neue“ Einsatzstelle

Bennis Einsatzstelle ist die „WaldHaus Stiftung Freiburg“, welche am Rand von Freiburg gelegen ist, direkt am Freiburger Stadtwald. So ähnlich wie in meiner Einsatzstelle, dem Nationalparkamt Vorpommern, geht es hier vor allem darum, Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen. Es gibt verschiedene Projekttage, aber auch andere Veranstaltungen für Groß und Klein. Man kann in der Grünholzwerkstatt Stühle bauen, im Labor arbeiten oder draußen die Bäume aus aller Welt bestaunen. Nebenbei werden die Räume auch für Veranstaltungen vermietet, es gibt wechselnde Ausstellungen und es gibt einen kleinen Shop. Das Haus an sich ist sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt, so dass es komplett aus heimischen Hölzern besteht. Das passt natürlich zur grünen Stadt Freiburg!

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

Dein Auftrag: Setze künstlerisch um, welche Forderungen du an Politik und Gesellschaft richten möchtest oder zeige in deinem Kunstwerk Jugendliche, die das tun.

 

  • Wie können Jugendliche gehört werden?

  • Wie machen Jugendliche auf sich aufmerksam?

  • Was würdest du gerne von Politik und Gesellschaft einfordern?

  • Was muss sich verändern, damit Politik und Gesellschaft in Deutschland jugendgerechter werden?

 

Entstehen soll ein Bild im Querformat im Verhältnis 1,75 x 1 (mindestens 35 cm Breite und 20 cm Höhe. Bitte wähle keine kleinere Größe). In der Wahl deines künstlerischen Mittels bist du völlig frei – ob Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Graffiti, Tape Art oder eine andere Technik. Wir sind gespannt auf deine Ideen! Auch Gruppeneinreichungen sind möglich. Du kannst ein Bild einreichen wenn du zwischen 12 bis 27 Jahren alt bist.

 

Was kannst du gewinnen?

Dein Kunstwerk wird im Großformat gedruckt und öffentlichkeitswirksam während der JugendPolitikTage 2017 am Brandenburger Tor präsentiert sowie bei der Jugendmeile im Rahmen des Tags der offenen Tür im Bundesjugendministerium im August 2017 ausgestellt. Dein Name bzw. die Namen aller, die am Kunstwerk beteiligt waren, werden im Rahmen der Ausstellung natürlich genannt. Außerdem kannst du dich bzw. kann deine Gruppe sich über einen Gutschein im Wert von 200 Euro für Künstlerbedarf freuen.

 

Einreichungen sind bis zum 01. April 2017 hier online möglich!

 

Was passiert mit deiner Einreichung?

Eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesjugendministeriums, des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ der Jugendpresse Deutschland e.V. und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. zusammensetzt, wird sechs
Kunstwerke prämieren. Dafür werden die Einreichungen nach dem Alter in drei Altersklassen eingeteilt: 12 bis 16, 17 bis 21 sowie 22 bis 27. Aus jeder Altersklasse werden zwei Einreichungen gleichberechtigt ausgezeichnet. Wir geben dir Mitte April Bescheid, ob dein
Kunstwerk ausgezeichnet wird.

 

+++ Achtung, Achtung: Was musst du bei deiner Einreichung beachten? +++

  • Bitte reiche nur ein Kunstwerk zum Wettbewerb ein.
  • Bitte gib an, ob deine Einreichung in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden ist und nenne die Namen und das Alter aller Beteiligten.
  • Bitte gib an, zu welcher Altersklasse du oder deine Gruppe gehören. Ist deine Gruppe gemischt, gib bitte an zu welcher Altersgruppe die Mehrheit gehört.
  • Deine Einreichung übermittelst du digital im Upload-Portal der Jugendpresse. Zugelassene Dateiformate sind tif, jpeg oder pdf. Die Auflösung sollte 1.200 dpi betragen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dein Kunstwerk in einem Copyshop einscannen lassen – nenne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach die oben genannten technischen Anforderungen (Dateiformat und Auflösung).
  • Dein Kunstwerk sollte im Original mindestens 35cm mal 20cm groß sein, damit es sich für den Druck eignet. Aber Achtung: Davon werden später im Druck nur 34cm mal 18cm vollständig sichtbar sein – platziere also am besten keine wichtigen Gestaltungselemente am Rand.

Du hast noch Fragen offen? Dann melde dich bei Viktoria: v.hahn@jugendpresse.de

 

Quelle: www.jugendpresse.de

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

07.04.2017 bis 13.04.2017 (Ganztägig)

VON SARAH

 

Es ist 9:05 Uhr. Um 9:00 Uhr hat die Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus angefangen. Stefan Ziller, sein Mitarbeiter Hans Jagnow und ich machen uns mit einer riesigen Tasse Kaffee im Schlepptau auf den Weg nach unten. Einige Meter vom Besprechungsraum entfernt befinden sich die prunkvollen, mit rotem Teppich ausgelegten Treppen und der Eingang des Abgeordnetenhauses, das ich an diesem Donnerstagmorgen beim U18 Minipraktikum zum ersten Mal in meinem Leben betreten habe.

Nach kurzer Besprechung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht es los zu einem Photoshoot. Statt mit der neuesten Mode sind die Abgeordneten aber mit wiederverwendbaren grünen Teebechern ausgestattet: eine Kampagne gegen Verschwendung und Umweltverschmutzung.

 

 

Im September hat Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Die Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Aber welche Aufgaben hat ein Abgeordneter? Diskutieren die Abgeordneten den ganzen Tag? Wie wird man Politiker?

Die Ansprüche an Politik und ihre Vertreter sind zahlreich. „U18 – die Wahl für Kinder und Jugendliche“ hat junge Menschen eingeladen, nach der Wahl die politischen Vertreter kennenzulernen. Für einen Tag konnten sie einen Abgeordneten der Regierungspartei begleiten. Was sie erlebt haben? Lest selbst!

25.06.2017
14.00
02.07.2017
14.00
09.07.2017
14.00
16.07.2017
14.00
08.03.2017 bis 08.03.2017 (Ganztägig)

Berlins großer Schulwettbewerb läuft schon wieder auf Hochtouren: Bis zum 30. Mai könnt ihr mit euren Klassen, Kurse oder Arbeitsgemeinschaften – drei Schüler*innen samt Lehrperson sollen es mindestens sein – noch eure Ideen und Projekte zum Thema Klimaschutz einreichen und attraktive Preise von bis zu 5.000 Euro für eure Schule gewinnen.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt viele von uns, doch was kann man tun? Für Berliner Schüler*innen liegt die Antwort auf der Hand: Mitmachen natürlich! Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ bietet neben attraktiven Preisen nämlich auch die Möglichkeit, mit den eigenen Ideen und Arbeiten andere zu inspirieren, sich darüber auszutauschen und zu hören, was andere darüber so denken.

Wer noch dabei sein will, muss wissen: Bis Ende Februar können Teams noch eine Anschubfinanzierung beantragen, um zum Beispiel Bastelmaterial zu kaufen, eine Ausstellung zu besuchen oder auch einen Workshop zu finanzieren. Am einfachsten geht hier per Online-Formular.

Als Beitrag sind Arbeiten und Ideen rund um Klima und Klimaschutz zulässig, von der Posterausstellung über die Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theaterstück bis zum Energiesparprojekt. Wer eine Idee hat und sich nicht sicher ist, kann über das Wettbewerbsbüro (kontakt@berliner-klimaschulen.de) Rat und Hilfe bekommen.

Für die Gewinnerschulen gibt es stolze Preisgelder bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich wird neben dem Sonderpreis „KiezKlima – für besonders Engagement im schulischen Umfeld“ auch in diesem Jahr der Publikumspreis per Online-Abstimmung verliehen.

Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird durchgeführt vom Land Berlin und der GASAG AG. Partner sind jup! Berlin, der BUND Berlin e.V. sowie A&O Hotels und Hostels.

Weitere Info: www.berliner-klimaschulen.de

 

 

Ein Tag im Berliner Abgeordnetenhaus. Wow! War ich aufgeregt, als ich erfuhr, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die ein Minipraktikum dort absolvieren dürfen. Meine Wunsch-Parteien waren Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke. Mein Praktikum absolvierte ich letztendlich bei dem Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, der Mitglied der SPD-Fraktion ist.

 

Am 12. Januar fand mein Mini-Praktikums-Tag statt. An diesem Tag fand das erste Plenum der neuen Berliner Regierung statt, wo ich von der Besuchertribüne aus zugucken durfte.

Am Morgen hatte ich mich mit der Leiterin des Wahlbüros von Matthias Kollatz-Ahnen in Berlin Steglitz verabredet und bin zusammen mit ihr zum Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. In der U-Bahn haben wir uns hauptsächlich über das Berliner bzw. das deutsche Schulsystem unterhalten. Als wir im Abgeordnetenhaus ankamen, war bereits alles voller Politiker und Journalisten. Als erstes wurde mir das Büro von  Matthias Kollatz-Ahnen gezeigt und nachdem wir uns zuerst verirrt hatten, sind wir anschließend in den Plenarsaal gegangen.

Das Plenum begann mit einer Trauerminute für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidtplatz. Es folgte eine Eröffnungsrede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und eine Rede des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Anschließend hielt ein Vertreter von jeder Partei eine Rede. Dafür gab es eine bestimmte Zeitvorgabe. Dadurch, dass die Regierung neu gewählt wurde, ist nun auch die AfD im Abgeordnetenhaus vertreten, was dazu führt, dass ab und an Turbulenzen aufkommen. Ich fand es sehr erstaunlich, dass die Abgeordneten der AfD, der FDP und die der CDU die meiste Zeit zu den gleichen Sachen klatschten und auch jeweils sich sehr über die Kommentare der anderen Parteien lautstark erfreuten. Aber trotzdem hatten die CDU und auch die FDP ein sehr großes Problem damit, gegebenenfalls neben der AfD sitzen zu müssen. Hauptsächlich ging es in dem Plenum um die Frage der Sicherheit, und – für die AfD und die CDU anscheinend ein starkes Problem – die Frage der Unisex-Toiletten.

Dadurch, dass Matthias Kollatz-Ahnen die meiste Zeit von der Besuchertribüne aus gesehen rechts vom Präsidenten saß, hatte er nur ganz kurz beim Mittagessen Zeit für mich. Da ich nicht wirklich Fragen an ihn hatte, erklärte er mir, was er als Finanzsenator alles für Aufgaben hat. Dabei bekam ich zum Beispiel mit, dass er mit noch einer anderen Senatorin dafür gesorgt hatte, dass ein Flüchtlingsheim in einer Turnhalle aufgelöst wurde und in ein angemessenes Gebäude umverlegt wurde. Da  Matthias Kollatz-Ahnen so wenig Zeit hatte, haben wir ausgemacht, dass ich ihn mal in seinem Wahlbüro besuche, damit wir uns ein bisschen mehr unterhalten können.

Diese Erfahrung würde ich auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die wissen wollen, wie genau so ein Plenum und die Arbeit eines Politikers aussehen.

 

Eva

28.02.2017 bis 28.02.2017 (Ganztägig)
05.05.2017 bis 07.05.2017 (Ganztägig)
15.02.2017 bis 15.02.2017 (Ganztägig)

 

Eindrücke meines Minipraktikums am 25.01.17 im Abgeordnetenhaus Berlin

 

14.02.2017 bis 14.02.2017 (Ganztägig)

Gestern war es wieder so weit: kleine und große, junge und ältere Journalisten und Journalistinnen strömten ins Rote Rathaus. Ihr Ziel: Die 14. Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbes.  Dort wurden die besten Schülerzeitungen der Stadt geehrt. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 3000 Euro.

 

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung wurden die Gäste von den jungen Moderator*innen Andrin Bergmann und Lona Spahija von Boardcast begrüßt, die mit ihrem gesamten Team vor Ort waren, um die Preisverleihung filmisch festzuhalten und die Teilnehmer*innen zu interviewen. Mit viel Witz und Charme führten die beiden souverän durch das Programm und ließen sich auch durch die anwesenden Veranstalter (Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Chefredakteur der Berliner Morgenpost Carsten Erdmann und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V.) nicht verunsichern.

 

Gewinner küren – keine leichte Sache für die Fachjury

Bereits im Dezember entschied eine achtköpfige Fachjury aus der Senatsverwaltung und der Berliner Medienlandschaft über die begehrten Plätze. Einen Tag lang setzten sie sich zusammen, lasen alle eingereichten Schülerzeitungen, diskutierten über Artikel, Themen und Layout und kürten die Gewinner. Fazit:  Die jungen Nachwuchsredakteur*innen waren fleißig und haben sich in ihren Schülerzeitungen mit  vielfältigen Themen beschäftigt.  So wurden neben Beiträgen aus dem  Schulalltag u. a. auch Themen wie Freundschaft, der Weg zur Selbstfindung, Drogen, Homosexualität, Diversität, Digitalisierung, Schönheitsideale und Kinderrechte aufbereitet. Schülerzeitungen sind somit ein wichtiges Sprachrohr der Schüler*innen und ein Mehrwert für jede Schule.

 

Von Josy

Am Samstag, den 21.01.2017, fand die 7. „Wir haben es satt!“-Demo statt. Groß und Klein versammelten sich, um mit Fahnen, selbstgemalten Schildern, Trillerpfeifen und Trommeln auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie wollen und fordern eine faire und naturnahe Landwirtschaft. Frei nach dem Motto der ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) : „Power to the Bauer“.

Laut Veranstalter kamen 18.000 Menschen. Und um dem noch einen drauf zu setzten, kamen noch rund 130 Traktoren aus ganz Deutschland. Denn diese Demo war nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Erzeuger. Hand in Hand wollten sie so zeigen, dass nur eine bäuerliche Landwirtschaft die Menschen mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln versorgen kann.

Der Umzug:

Zu Einstimmung hielten unter anderem der Vorsitzende des BUNDs Hubert Weigert und viele andere eine Rede und stellten erste Forderungen an Politik und auch an die Verbraucher, denn der Kassenzettel wird hier als Stimmzettel gesehen.

Wer spontan kam und noch kein Schild oder Fahne hatte, konnte sich an zahlreichen Ständen schon zu Beginn der Veranstaltung eindecken.

Den Auftakt des Umzugs der Demo bildeten die rund 130 Traktoren, die mit Schildern geschmückt als erste los durften, begeistert hupten und die Menge anheizten. Sprüche wie: „Minister Schmidt, sei nicht so matt – wir kriegen sicher alle satt“, „Rogge‘n‘Roll“ und „Lasst die Konzerne in weiter Ferne – pflanzt Kleegras und Luzerne!“ zeigten die Bauern ihren Unmut und ihre Forderungen für eine gerechtere Landwirtschaft.

Von Josy

Immer häufiger in den Medien und auch auf Instagram und Co. sieht man den Trend und die Bewegung „zero waste“. Aber was ist  das eigentlich und wie verringert man ohne viel Aufwand seinen Plastikmüll bzw. Müll allgemein?

Seit Kurzem beschäftige ich mich selbst intensiv mit dem Thema - seitdem ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Ostsee mache. Ich ertrage einfach die Müllberge am Strand und auch die Reste im Wald nicht mehr! Und was liegt da näher, als erstmal bei sich selbst etwas zu ändern?

Schon seit ein paar Jahren finde ich das Thema interessant. Das kam damals vor allem durch Lauren Singer die ich bei Galileo gesehen hatte. Sie zeigt den Menschen auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ (http://www.trashisfortossers.com/), wie du und ich mit einfachen Schritten Müll vermeiden können. Am Anfang dachte ich, dass es viel zu kompliziert sei und habe nur beim Nötigsten gespart: Einkaufstasche statt Tüte, kein verpacktes Obst und Gemüse, schlichtweg also nur beim Essen. Doch vor ein paar Monaten hat es Klick gemacht. Damit unsere Erde nicht komplett in Müllbergen versinkt, müssen wir dringend etwas ändern. Und deshalb möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, kleine Sachen, die jeder ohne viel Aufwand ändern kann.

 

VON ANNI

 

Ich hatte das Glück als eine von zehn Jugendlichen unter 18 Jahren zu einem Minipraktikum bei einer/einem Abgeordneten aus der Partei meiner Wahl zugelassen zu werden. Ich entschied mich für Bündnis 90/Die Grünen und durfte nun Berlins jüngste Abgeordnete, June Tomiak, an ihrem normalen Arbeitstag im Abgeordnetenhaus in Berlin-Mitte begleiten.

Am 13. Dezember 2016 fand der Praktikumstag statt. Ich wurde in der riesigen Eingangshalle von June Tomiaks Sekretärin empfangen, die mich durch das Gebäude führte und mir zu vielem etwas erklärte. Sie zeigte mir, wo die verschiedenen Fraktionen (Vereinigung von Mitgliedern einer Partei) ihren Sitz und ihren Fraktionssaal haben. Was ich besonders interessant fand, war der Plenarsaal, in dem einmal pro Woche eine Plenarsitzung stattfindet. In dieser versammeln sich dann alle Fraktionen (SPD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/Die GRÜNE, AFD und FDP), um über Themen zu diskutieren und gemeinsame Kompromisse zu finden. Jede Fraktion hat eine genaue Anzahl an Sitzplätzen und ihr wird ein bestimmter Rang zugeteilt.

 

12.02.2017 bis 12.02.2017 (Ganztägig)
28.04.2017 bis 01.05.2017 (Ganztägig)

Immer wieder sieht man Bilder von Tieren, die in kleinen Boxen in ihren eigenen Fäkalien liegen. Monokulturen so weit das Auge reicht. Und trotz des ganzen Überflusses hungern Millionen von Menschen. Das kann doch nicht richtig sein. Ihr wollt was ändern? Dann geht zur „Wir haben es satt“-Demo am Samstag.

 

VON JOSY

Am Samstag, dem 21. Januar, findet in Berlin am Potsdamer Platz die siebte „Wir haben es satt“- Demo statt. Um 12 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung und dann geht es los. Ziel: Das Brandenburger Tor. Zu Fuß oder zu „Trecker“, denn ja, es gibt eine Treckerumzug!