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Junger Fotograf aus Berlin, Neukölln und FSJler bei jup!

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Ein Beitrag von Abdu Baack
3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs, die er damals live miterlebte. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken. Seinen Bericht von Tag 1 findet ihr hier.

8:30 Uhr am 15. November geht es los. Zuerst kurz zum Bäcker auf einen Café Crème und ein Croissant. Danach weiter zum Place de la République. Dort treffen wir uns mit Diana. Das Wetter ist unangenehm. Bewölkt und ab und zu nieselt es. Passt aber ganz gut zum Tag und zur Stimmung.

Zuerst geht es zum Bataclan. Die Trauerveranstaltung hat noch nicht begonnen, es herrscht Trubel. Die zahlreichen Journalisten werden auf Sprengstoff untersucht. Ein sehr süßer Sprengstoffhund schnüffelt die Kameras und Stative der Journalisten ab. Aus Respekt vor den Opfern, Zeugen und Hinterbliebenen soll am Haupteingang nicht fotografiert werden, woran sich alle halten.

Von der anderen Seite der Absperrung versuchen wir, die Ankunft von Hollande und weiteren wichtigen französischen Politikern zu beobachten und gegebenenfalls zu fotografieren. Einige Leute stehen auf den Bürgersteigen, um die Ankunft zu beobachten. Einige - in meinem Empfinden zu wenige - Polizisten sichern die Straße. Dann kommen die Politiker, es geht alles ziemlich schnell und schwupps sind sie im abgesperrten Bereich. Nach der langen Zeit in Regen und Kälte brauchen wir erst einmal einen Kaffee.

Anschließend beschließen wir, zum Stade de France, zum Fußballstadion, weiterzuziehen. Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder dort zu sein. Wie gut kann ich mich noch an das Stadion erinnern? Was wird mir dieser Ort eventuell ins Gedächtnis rufen? Wird am Stadion etwas los sein?

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

Erste Ausschreibung 2017 im Jugend-Demokratiefonds Berlin

Im Herbst wird in Deutschland der Bundestag gewählt – und vorher  hast Du die Möglichkeit bei U18 Deine Stimme abzugeben.

Doch wofür stehen die einzelnen Parteien und was sind ihre Positionen? Frag' sie doch einfach!

Wenn Ihr eine Frage oder auch mehrere an die Parteien habt, schickt sie uns. Egal ob zu Spielplätzen, Schulunterricht, Geflüchteten oder Tierhaltung: Jede Frage ist erlaubt. Die Fragen werden von uns gesammelt, sortiert, die häufigsten Fragen ausgewählt und an die Parteien zur Beantwortung weitergeleitet. Damit auch Deine Frage nicht unbeantwortet bleibt!

Schreibt uns die Fragen bis 19. April hier in die Kommentare!

oder schickt sie per Mail an: berlin@u18.org

oder meldet euch per Telefon: 030 49300194

oder - wenn ihr es oldschool wollt - schickt mal wieder einen Brief:
U18-LKS Berlin c/o Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
Stiftung SPI
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin

Hier findet ihr - als Anregung - die Fragen vom letzten Jahr als PDF.

VON CHARLOTTE UND SANDY

 

Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Nur Klischees? Oder auch etwas Wahres dran?
Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule setzen sich in ihrem eigenen Theaterstück "Stören²" mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

Aufgeführt wir das Stück auf dem TUSCH FESTIVAL vom 28.- 31. März

Charlotte und Sandy waren bei einer Probe dabei und haben mit Iman, Claudia und Philipp über ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag und ihr Theaterstück gesprochen!

 

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

03.04.2017
18.30
10.04.2017
18.30
17.04.2017
18.30
24.04.2017
18.30
01.07.2017
00.00
02.04.2017
14.00
09.04.2017
14.00
16.04.2017
14.00
23.04.2017
14.00

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 27. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

 

Dein Girls'Day | Boys'Day auf jup! Berlin

Berichte von deinem Zukunftstag auf jup! Berlin. Egal ob Artikel, kleines Video oder Fotostory - du entscheidest, worauf du Lust hast. Melde dich einfach unter info@jup.berlin! Weitere Infos findest du auch in dem jeweiligen Girls'Day  bzw. Boys'Day Aufruf hier unten.

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOSY

 

Im Rahmen des FÖJs ist es möglich, einen Austausch zu machen: Das Ökiglück. Dieser Austausch ist sozusagen eine Art Praktikum in einer anderen Einsatzstelle. Es kann für eine Woche sein oder auch länger. Je nachdem wie lange dich deine Einsatzstelle entbehren kann.

Nun ist die Frage, wie findet man überhaupt jemanden, der ebenfalls einen Austausch machen möchte und dessen Einsatzstelle du spannend findest? Auch dafür gibt es natürlich Abhilfe, denn in der Tauchbörse „Tauschrausch Ökiglück“ können FÖJler*innen sich und ihre Einsatzstellen vorstellen. So kann die FÖJler*innen untereinander eigenständig nette und interessierte Leute kennenlernen. Diese Aktion ist bundesweit möglich, so dass man auch andere Bundesländer und ihre FÖJler*innen kennenlernen kann. Leider werden die Fahrtkosten nicht von den Trägern übernommen, aber man kann meistens in der Unterkunft der Austausch-FÖJler*innen unterkommen, so dass zu mindestens die Übernachtungskosten wegfallen.

Das Ökiglück bietet den bundesweiten Austausch über das FÖJ mit anderen Freiwilligen, neue berufliche Orientierung und persönliche Weiterentwicklung. Und was natürlich der Hauptgrund ist: jede Menge neue Sachen und Spaß!

Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen! So habe ich in der Tauschbörse meinen Austausch-FÖJler Benni kennengelernt. Es passte gleich auf anhieb ziemlich gut, denn er wollte ans Meer (dort bin ich ja gerade) und er kommt aus Freiburg. Da ich letzten Sommer schon mal in Freiburg war und ich die Stadt und auch die Umgebung toll fand, wollte ich da natürlich am Liebesten nochmal hin. So kam es dazu, dass ich ihn Mitte Februar in Freiburg besucht habe und eine Woche mit in seiner Einsatzstelle gearbeitet habe.

 

Mein Ökiglück

Am 13. Februar 2017 ging es für mich los nach Freiburg. Und nun ja vom Darß (Halbinsel an der Ostsee bei Rostock) bis nach Freiburg im Schwarzwald ist sozusagen einmal quer durch Deutschland – von Nord nach Süd. Das bedeutet eine lange Zugfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die „neue“ Einsatzstelle

Bennis Einsatzstelle ist die „WaldHaus Stiftung Freiburg“, welche am Rand von Freiburg gelegen ist, direkt am Freiburger Stadtwald. So ähnlich wie in meiner Einsatzstelle, dem Nationalparkamt Vorpommern, geht es hier vor allem darum, Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen. Es gibt verschiedene Projekttage, aber auch andere Veranstaltungen für Groß und Klein. Man kann in der Grünholzwerkstatt Stühle bauen, im Labor arbeiten oder draußen die Bäume aus aller Welt bestaunen. Nebenbei werden die Räume auch für Veranstaltungen vermietet, es gibt wechselnde Ausstellungen und es gibt einen kleinen Shop. Das Haus an sich ist sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt, so dass es komplett aus heimischen Hölzern besteht. Das passt natürlich zur grünen Stadt Freiburg!

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

Dein Auftrag: Setze künstlerisch um, welche Forderungen du an Politik und Gesellschaft richten möchtest oder zeige in deinem Kunstwerk Jugendliche, die das tun.

 

  • Wie können Jugendliche gehört werden?

  • Wie machen Jugendliche auf sich aufmerksam?

  • Was würdest du gerne von Politik und Gesellschaft einfordern?

  • Was muss sich verändern, damit Politik und Gesellschaft in Deutschland jugendgerechter werden?

 

Entstehen soll ein Bild im Querformat im Verhältnis 1,75 x 1 (mindestens 35 cm Breite und 20 cm Höhe. Bitte wähle keine kleinere Größe). In der Wahl deines künstlerischen Mittels bist du völlig frei – ob Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Graffiti, Tape Art oder eine andere Technik. Wir sind gespannt auf deine Ideen! Auch Gruppeneinreichungen sind möglich. Du kannst ein Bild einreichen wenn du zwischen 12 bis 27 Jahren alt bist.

 

Was kannst du gewinnen?

Dein Kunstwerk wird im Großformat gedruckt und öffentlichkeitswirksam während der JugendPolitikTage 2017 am Brandenburger Tor präsentiert sowie bei der Jugendmeile im Rahmen des Tags der offenen Tür im Bundesjugendministerium im August 2017 ausgestellt. Dein Name bzw. die Namen aller, die am Kunstwerk beteiligt waren, werden im Rahmen der Ausstellung natürlich genannt. Außerdem kannst du dich bzw. kann deine Gruppe sich über einen Gutschein im Wert von 200 Euro für Künstlerbedarf freuen.

 

Einreichungen sind bis zum 01. April 2017 hier online möglich!

 

Was passiert mit deiner Einreichung?

Eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesjugendministeriums, des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ der Jugendpresse Deutschland e.V. und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. zusammensetzt, wird sechs
Kunstwerke prämieren. Dafür werden die Einreichungen nach dem Alter in drei Altersklassen eingeteilt: 12 bis 16, 17 bis 21 sowie 22 bis 27. Aus jeder Altersklasse werden zwei Einreichungen gleichberechtigt ausgezeichnet. Wir geben dir Mitte April Bescheid, ob dein
Kunstwerk ausgezeichnet wird.

 

+++ Achtung, Achtung: Was musst du bei deiner Einreichung beachten? +++

  • Bitte reiche nur ein Kunstwerk zum Wettbewerb ein.
  • Bitte gib an, ob deine Einreichung in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden ist und nenne die Namen und das Alter aller Beteiligten.
  • Bitte gib an, zu welcher Altersklasse du oder deine Gruppe gehören. Ist deine Gruppe gemischt, gib bitte an zu welcher Altersgruppe die Mehrheit gehört.
  • Deine Einreichung übermittelst du digital im Upload-Portal der Jugendpresse. Zugelassene Dateiformate sind tif, jpeg oder pdf. Die Auflösung sollte 1.200 dpi betragen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dein Kunstwerk in einem Copyshop einscannen lassen – nenne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach die oben genannten technischen Anforderungen (Dateiformat und Auflösung).
  • Dein Kunstwerk sollte im Original mindestens 35cm mal 20cm groß sein, damit es sich für den Druck eignet. Aber Achtung: Davon werden später im Druck nur 34cm mal 18cm vollständig sichtbar sein – platziere also am besten keine wichtigen Gestaltungselemente am Rand.

Du hast noch Fragen offen? Dann melde dich bei Viktoria: v.hahn@jugendpresse.de

 

Quelle: www.jugendpresse.de

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

VON SARAH

 

Es ist 9:05 Uhr. Um 9:00 Uhr hat die Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus angefangen. Stefan Ziller, sein Mitarbeiter Hans Jagnow und ich machen uns mit einer riesigen Tasse Kaffee im Schlepptau auf den Weg nach unten. Einige Meter vom Besprechungsraum entfernt befinden sich die prunkvollen, mit rotem Teppich ausgelegten Treppen und der Eingang des Abgeordnetenhauses, das ich an diesem Donnerstagmorgen beim U18 Minipraktikum zum ersten Mal in meinem Leben betreten habe.

Nach kurzer Besprechung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht es los zu einem Photoshoot. Statt mit der neuesten Mode sind die Abgeordneten aber mit wiederverwendbaren grünen Teebechern ausgestattet: eine Kampagne gegen Verschwendung und Umweltverschmutzung.

 

 

Im September hat Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Die Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Aber welche Aufgaben hat ein Abgeordneter? Diskutieren die Abgeordneten den ganzen Tag? Wie wird man Politiker?

Die Ansprüche an Politik und ihre Vertreter sind zahlreich. „U18 – die Wahl für Kinder und Jugendliche“ hat junge Menschen eingeladen, nach der Wahl die politischen Vertreter kennenzulernen. Für einen Tag konnten sie einen Abgeordneten der Regierungspartei begleiten. Was sie erlebt haben? Lest selbst!

02.04.2017
14.00
09.04.2017
14.00
16.04.2017
14.00
23.04.2017
14.00
08.03.2017 bis 08.03.2017 (Ganztägig)

Berlins großer Schulwettbewerb läuft schon wieder auf Hochtouren: Bis zum 30. Mai könnt ihr mit euren Klassen, Kurse oder Arbeitsgemeinschaften – drei Schüler*innen samt Lehrperson sollen es mindestens sein – noch eure Ideen und Projekte zum Thema Klimaschutz einreichen und attraktive Preise von bis zu 5.000 Euro für eure Schule gewinnen.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt viele von uns, doch was kann man tun? Für Berliner Schüler*innen liegt die Antwort auf der Hand: Mitmachen natürlich! Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ bietet neben attraktiven Preisen nämlich auch die Möglichkeit, mit den eigenen Ideen und Arbeiten andere zu inspirieren, sich darüber auszutauschen und zu hören, was andere darüber so denken.

Wer noch dabei sein will, muss wissen: Bis Ende Februar können Teams noch eine Anschubfinanzierung beantragen, um zum Beispiel Bastelmaterial zu kaufen, eine Ausstellung zu besuchen oder auch einen Workshop zu finanzieren. Am einfachsten geht hier per Online-Formular.

Als Beitrag sind Arbeiten und Ideen rund um Klima und Klimaschutz zulässig, von der Posterausstellung über die Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theaterstück bis zum Energiesparprojekt. Wer eine Idee hat und sich nicht sicher ist, kann über das Wettbewerbsbüro (kontakt@berliner-klimaschulen.de) Rat und Hilfe bekommen.

Für die Gewinnerschulen gibt es stolze Preisgelder bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich wird neben dem Sonderpreis „KiezKlima – für besonders Engagement im schulischen Umfeld“ auch in diesem Jahr der Publikumspreis per Online-Abstimmung verliehen.

Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird durchgeführt vom Land Berlin und der GASAG AG. Partner sind jup! Berlin, der BUND Berlin e.V. sowie A&O Hotels und Hostels.

Weitere Info: www.berliner-klimaschulen.de

 

 

Ein Tag im Berliner Abgeordnetenhaus. Wow! War ich aufgeregt, als ich erfuhr, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die ein Minipraktikum dort absolvieren dürfen. Meine Wunsch-Parteien waren Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke. Mein Praktikum absolvierte ich letztendlich bei dem Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, der Mitglied der SPD-Fraktion ist.

 

Am 12. Januar fand mein Mini-Praktikums-Tag statt. An diesem Tag fand das erste Plenum der neuen Berliner Regierung statt, wo ich von der Besuchertribüne aus zugucken durfte.

Am Morgen hatte ich mich mit der Leiterin des Wahlbüros von Matthias Kollatz-Ahnen in Berlin Steglitz verabredet und bin zusammen mit ihr zum Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. In der U-Bahn haben wir uns hauptsächlich über das Berliner bzw. das deutsche Schulsystem unterhalten. Als wir im Abgeordnetenhaus ankamen, war bereits alles voller Politiker und Journalisten. Als erstes wurde mir das Büro von  Matthias Kollatz-Ahnen gezeigt und nachdem wir uns zuerst verirrt hatten, sind wir anschließend in den Plenarsaal gegangen.

Das Plenum begann mit einer Trauerminute für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidtplatz. Es folgte eine Eröffnungsrede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und eine Rede des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Anschließend hielt ein Vertreter von jeder Partei eine Rede. Dafür gab es eine bestimmte Zeitvorgabe. Dadurch, dass die Regierung neu gewählt wurde, ist nun auch die AfD im Abgeordnetenhaus vertreten, was dazu führt, dass ab und an Turbulenzen aufkommen. Ich fand es sehr erstaunlich, dass die Abgeordneten der AfD, der FDP und die der CDU die meiste Zeit zu den gleichen Sachen klatschten und auch jeweils sich sehr über die Kommentare der anderen Parteien lautstark erfreuten. Aber trotzdem hatten die CDU und auch die FDP ein sehr großes Problem damit, gegebenenfalls neben der AfD sitzen zu müssen. Hauptsächlich ging es in dem Plenum um die Frage der Sicherheit, und – für die AfD und die CDU anscheinend ein starkes Problem – die Frage der Unisex-Toiletten.

Dadurch, dass Matthias Kollatz-Ahnen die meiste Zeit von der Besuchertribüne aus gesehen rechts vom Präsidenten saß, hatte er nur ganz kurz beim Mittagessen Zeit für mich. Da ich nicht wirklich Fragen an ihn hatte, erklärte er mir, was er als Finanzsenator alles für Aufgaben hat. Dabei bekam ich zum Beispiel mit, dass er mit noch einer anderen Senatorin dafür gesorgt hatte, dass ein Flüchtlingsheim in einer Turnhalle aufgelöst wurde und in ein angemessenes Gebäude umverlegt wurde. Da  Matthias Kollatz-Ahnen so wenig Zeit hatte, haben wir ausgemacht, dass ich ihn mal in seinem Wahlbüro besuche, damit wir uns ein bisschen mehr unterhalten können.

Diese Erfahrung würde ich auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die wissen wollen, wie genau so ein Plenum und die Arbeit eines Politikers aussehen.

 

Eva

28.02.2017 bis 28.02.2017 (Ganztägig)
15.02.2017 bis 15.02.2017 (Ganztägig)

 

Eindrücke meines Minipraktikums am 25.01.17 im Abgeordnetenhaus Berlin

 

Gestern war es wieder so weit: kleine und große, junge und ältere Journalisten und Journalistinnen strömten ins Rote Rathaus. Ihr Ziel: Die 14. Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbes.  Dort wurden die besten Schülerzeitungen der Stadt geehrt. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 3000 Euro.

 

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung wurden die Gäste von den jungen Moderator*innen Andrin Bergmann und Lona Spahija von Boardcast begrüßt, die mit ihrem gesamten Team vor Ort waren, um die Preisverleihung filmisch festzuhalten und die Teilnehmer*innen zu interviewen. Mit viel Witz und Charme führten die beiden souverän durch das Programm und ließen sich auch durch die anwesenden Veranstalter (Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Chefredakteur der Berliner Morgenpost Carsten Erdmann und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V.) nicht verunsichern.

 

Gewinner küren – keine leichte Sache für die Fachjury

Bereits im Dezember entschied eine achtköpfige Fachjury aus der Senatsverwaltung und der Berliner Medienlandschaft über die begehrten Plätze. Einen Tag lang setzten sie sich zusammen, lasen alle eingereichten Schülerzeitungen, diskutierten über Artikel, Themen und Layout und kürten die Gewinner. Fazit:  Die jungen Nachwuchsredakteur*innen waren fleißig und haben sich in ihren Schülerzeitungen mit  vielfältigen Themen beschäftigt.  So wurden neben Beiträgen aus dem  Schulalltag u. a. auch Themen wie Freundschaft, der Weg zur Selbstfindung, Drogen, Homosexualität, Diversität, Digitalisierung, Schönheitsideale und Kinderrechte aufbereitet. Schülerzeitungen sind somit ein wichtiges Sprachrohr der Schüler*innen und ein Mehrwert für jede Schule.

 

Von Josy

Am Samstag, den 21.01.2017, fand die 7. „Wir haben es satt!“-Demo statt. Groß und Klein versammelten sich, um mit Fahnen, selbstgemalten Schildern, Trillerpfeifen und Trommeln auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie wollen und fordern eine faire und naturnahe Landwirtschaft. Frei nach dem Motto der ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) : „Power to the Bauer“.

Laut Veranstalter kamen 18.000 Menschen. Und um dem noch einen drauf zu setzten, kamen noch rund 130 Traktoren aus ganz Deutschland. Denn diese Demo war nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Erzeuger. Hand in Hand wollten sie so zeigen, dass nur eine bäuerliche Landwirtschaft die Menschen mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln versorgen kann.

Der Umzug:

Zu Einstimmung hielten unter anderem der Vorsitzende des BUNDs Hubert Weigert und viele andere eine Rede und stellten erste Forderungen an Politik und auch an die Verbraucher, denn der Kassenzettel wird hier als Stimmzettel gesehen.

Wer spontan kam und noch kein Schild oder Fahne hatte, konnte sich an zahlreichen Ständen schon zu Beginn der Veranstaltung eindecken.

Den Auftakt des Umzugs der Demo bildeten die rund 130 Traktoren, die mit Schildern geschmückt als erste los durften, begeistert hupten und die Menge anheizten. Sprüche wie: „Minister Schmidt, sei nicht so matt – wir kriegen sicher alle satt“, „Rogge‘n‘Roll“ und „Lasst die Konzerne in weiter Ferne – pflanzt Kleegras und Luzerne!“ zeigten die Bauern ihren Unmut und ihre Forderungen für eine gerechtere Landwirtschaft.

Von Josy

Immer häufiger in den Medien und auch auf Instagram und Co. sieht man den Trend und die Bewegung „zero waste“. Aber was ist  das eigentlich und wie verringert man ohne viel Aufwand seinen Plastikmüll bzw. Müll allgemein?

Seit Kurzem beschäftige ich mich selbst intensiv mit dem Thema - seitdem ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Ostsee mache. Ich ertrage einfach die Müllberge am Strand und auch die Reste im Wald nicht mehr! Und was liegt da näher, als erstmal bei sich selbst etwas zu ändern?

Schon seit ein paar Jahren finde ich das Thema interessant. Das kam damals vor allem durch Lauren Singer die ich bei Galileo gesehen hatte. Sie zeigt den Menschen auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ (http://www.trashisfortossers.com/), wie du und ich mit einfachen Schritten Müll vermeiden können. Am Anfang dachte ich, dass es viel zu kompliziert sei und habe nur beim Nötigsten gespart: Einkaufstasche statt Tüte, kein verpacktes Obst und Gemüse, schlichtweg also nur beim Essen. Doch vor ein paar Monaten hat es Klick gemacht. Damit unsere Erde nicht komplett in Müllbergen versinkt, müssen wir dringend etwas ändern. Und deshalb möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, kleine Sachen, die jeder ohne viel Aufwand ändern kann.

 

VON ANNI

 

Ich hatte das Glück als eine von zehn Jugendlichen unter 18 Jahren zu einem Minipraktikum bei einer/einem Abgeordneten aus der Partei meiner Wahl zugelassen zu werden. Ich entschied mich für Bündnis 90/Die Grünen und durfte nun Berlins jüngste Abgeordnete, June Tomiak, an ihrem normalen Arbeitstag im Abgeordnetenhaus in Berlin-Mitte begleiten.

Am 13. Dezember 2016 fand der Praktikumstag statt. Ich wurde in der riesigen Eingangshalle von June Tomiaks Sekretärin empfangen, die mich durch das Gebäude führte und mir zu vielem etwas erklärte. Sie zeigte mir, wo die verschiedenen Fraktionen (Vereinigung von Mitgliedern einer Partei) ihren Sitz und ihren Fraktionssaal haben. Was ich besonders interessant fand, war der Plenarsaal, in dem einmal pro Woche eine Plenarsitzung stattfindet. In dieser versammeln sich dann alle Fraktionen (SPD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/Die GRÜNE, AFD und FDP), um über Themen zu diskutieren und gemeinsame Kompromisse zu finden. Jede Fraktion hat eine genaue Anzahl an Sitzplätzen und ihr wird ein bestimmter Rang zugeteilt.

 

Immer wieder sieht man Bilder von Tieren, die in kleinen Boxen in ihren eigenen Fäkalien liegen. Monokulturen so weit das Auge reicht. Und trotz des ganzen Überflusses hungern Millionen von Menschen. Das kann doch nicht richtig sein. Ihr wollt was ändern? Dann geht zur „Wir haben es satt“-Demo am Samstag.

 

VON JOSY

Am Samstag, dem 21. Januar, findet in Berlin am Potsdamer Platz die siebte „Wir haben es satt“- Demo statt. Um 12 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung und dann geht es los. Ziel: Das Brandenburger Tor. Zu Fuß oder zu „Trecker“, denn ja, es gibt eine Treckerumzug!

Bei dem Umzug durch die Innenstadt wird lauthals auf wichtige Themen aufmerksam gemacht: Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid, Demokratie statt Konzernmacht! Auch Organisationen wie NABU, BUND oder auch Peta sind vor Ort.

Am Brandenburger Tor angekommen gibt es dann eine Abschlusskundgebung und ein Konzert. Hier könnt ihr die Demo beim Supp‘N Talk ausklingen lassen. Des Weiteren gibt es Stände von vielen unterschiedlichen Organisationen, bei denen ihr euch informieren und nette Leute kennlernen könnt.

 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wünscht ihre euch bezahlbare und gesunde Lebensmittel für euch und die Welt, einen gerechten Welthandel und Zugang für alle zu Nahrung, Wasser, Saatgut, Land und Bildung oder seid ihr für bäuerliche und ökologische Landwirtschaft, regionale Produkte, Artgerechte Tierhaltung und Tierechte, gegen Gentechnik? Kurzgesagt: Seid ihr für Umweltschutz und eine Welt ohne Hunger?

Dann kommt vorbei mit Schildern, Flaggen, Trillerpfeifen oder Megafonen und zeigt eure Meinung. Denn auch ihr könnt was verändern und der erste Schritt zu einer guten Welt ist immer, erst bei sich etwas zu ändern.

Wie ihr hinkommt, der Ablauf und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.wir-haben-es-satt.de

 

Am 16. Januar öffnete die jährliche Ausstellung des Jugendforums „denk!mal '17“ im Berliner Abgeordnetenhaus ihre Tore. Thema ist der Gedenktag für die Opfer des  Nationalsozialismus. Der besondere Fokus liegt dieses Jahr auf Homosexuellen. jup!-Redakteurin Sina war vor Ort und hat sich die von Kindern und Jugendlichen erstellten Ausstellungsstücke angeschaut.

 

VON SINA

 

„Alles was auch nur im entferntesten mit Nationalsozialismus zu tun hat, kommt rein“, erzählt mir Projektleiterin Talita Gergely. Tatsächlich sind es sehr vielfältige Projekte, die am ersten Ausstellungstag auf mich warten. Projekte, die thematisch rein gar nicht weit entfernt waren. Im Gegenteil  Projekte, die den Nagel auf den Kopf treffen. Projekte, von denen man gar nicht meinen mag, sie stammen von jungen Menschen. Es sei sehr wichtig, dass sich gerade Jugendliche, die entfernteste Generation, mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur um zu gedenken, sondern auch zu prävenieren.

Wenn man das Casino des Berliner Abgeordnetenhauses betritt, kommt man zuerst in einen kleinen Vorraum. Eher unscheinbar, denke ich mir, zu unscheinbar. Doch schaut man genauer hin, sieht man - im wahrsten Sinne des Wortes - die Gedanken von Schüler*innen, welche sich zum Projekt eine ausdrucksstarke Nachricht überlegt haben. Auffällig ist zuerst das Wort Rassismus. Rassismus und Nationalsozialismus. Passt zusammen, aber das kann doch nicht das Einzige sein, finde ich. Es muss mehr sein. Und das ist es.

Gemeinsam mit Frau Gergely betrete ich den Hauptausstellungsraum. Dort wird man mit mehr als nur Rassismus konfrontiert. Propaganda, Rebellen, Hierarchien außerhalb einer ethnischen Ansicht. Man bedenke: Es sind Werke von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten sind gerade acht Jahre alt und haben sich oftmals innerhalb ihrer Klasse damit auseinandergesetzt. Ich frage mich, was in so einem Kinderkopf vorgeht? Wie sie darauf gekommen sind? Nur ein Schulprojekt? Oder gibt es bei einigen sogar biografische Bezüge? Ob sie wissen,  was für eine Aussagekraft ihre Notizen in einem ausgestellten Tagebuch haben?

 

Ohne Hose  in der U-Bahn? Und das im Januar? „Klar!“, dachte sich jup!- Redakteurin Laura und hat sich das Event am ersten Sonntag im Januar nicht nur angeguckt, sondern auch mitgemacht.

 

VON LAURA

 

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

 < 10. QUAL DER WAHL ODER AUCH LEBEN IM ÜBERFLUSS > 

 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

Am 5. Dezember 2016 wurde jup! Berlin ein Jahr alt – jup! jup! hurra!

Seit dem Start des Berliner Jugendportals durch Bildungssenatorin Sandra Scheeres auf dem jugendFORUM 2015 ist jede Menge passiert. Als wir in Vorbereitung der jup!iläums-Feier all unsere Veranstaltungen, Projekte, Kooperationen und Workshops durchgegangen und (peinliche) Fotos rausgekramt haben, konnten wir selbst kaum glauben, was in den letzten anderthalb Jahren los war. „jup! Berlin hat in seinem ersten Lebensjahr nicht nur krabbeln und laufen gelernt, sondern ist richtig losgerannt“, lobte Frau Fussan aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auf der jup!iläums-Feier.  

Wir haben uns sehr gefreut, dass Partner*innen aus den verschiedensten Institutionen und Projekten  sowie zahlreiche jup!-Redakteurinnen am Montag im Jugendkulturzentrum Die Linse in Berlin-Lichtenberg zusammengekommen sind, um gemeinsam mit uns das erste jup!-Jahr Revue passieren zu lassen, einen Blick nach vorne zu werfen und gemeinsam auf das Erreichte anzustoßen.

Und da durfte der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hier ein kleines Video von unserer jup!iläums-Feier:

 

Heute haben wir ein exklusives Mark Forster Fan Paket für euch! Bist du der ultimative Fan? Dann mach an unserem Gewinnspiel mit und sag uns bei Facebook oder Instagram warum du es verdient hast zu gewinnen!

 

via GIPHY

Am 20. November 2016 fand der Höhepunkt des KUKI- Festivals, die Preisverleihung der besten Kurzfilme, im Filmtheater am Friedrichshain statt.

KUKI, das ist das Internationale Kinder und Jugendfilmfestival, dass vom 13.11 – 20.11.2016 zum neunten Mal in Berlin stattfand und in diesem Rahmen rund 100 internationale Kurzfilme zeigte.

Bei der Preisverleihung wurden Preise im Wert von 6.500 Euro für den besten KUKI Kurzfilm, den besten Kurzfilm des Teenscreen, den Wettbewerb Spark– Filme für die schulische Bildungsarbeit und der Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm für Kinder vergeben.

Die Preisträger des besten KUKI Kurzfilms und des besten Kurzfilms des Teenscreen wurden von einer Kinder- bzw. Jugendjury ausgewählt. Die Kinder und Jugendlichen sahen sich zuvor alle nominierten Filme gemeinsam an und diskutierten im Anschluss über die Preispräger, die mit einer Urkunde gewürdigt werden sollten. Die Kinderjury entschied über Filme ab 6, ab 8 und ab 10 Jahren und die Jugendjury war für die Filme ab 12 und ab 14 Jahren zuständig.

Bedauerlicherweise waren viele der Preisträger nicht persönlich anwesend, hatten aber ein Video als Dank hinterlassen. Ausnahmslos jeder Gewinner hat sich über seinen Preis gefreut und sich bei der Jury und den Veranstaltern des KUKI bedankt. Als Claude Demers (Regisseur des Films „Mon dernière été“) und Anne-Claire Jaulin (Regisseurin des Films „A qui la faute“) nach ihrer Auszeichnung gefragt wurden, was sie mit dem gewonnen Geld machen würden, sagten beide, dass sie das gewonnene Geld dafür verwenden würden, noch mehr Kurzfilme für Kinder und Jugendliche zu drehen.

Für manche Filme, wie „Opération Commando“, war dies sogar die erste Auszeichnung, die sie erhalten haben. Im Anschluss wurden alle ausgezeichneten Filme ein letztes Mal auf der großen Leinwand gezeigt.

Des Weiteren feierten zwei Filme an diesem Tag Premiere bei der Preisverleihung: ein Film des Projektes „Kinder machen Kurzfilm“ und der in der Festivalwoche im [zapf]TrickTruck entstandene Film aus dem Animationsworkshop.

 

Die Preisträger:

  • bester KUKI Kurzfilm:

    • 1. Platz: 1.000€ von Zapf Umzüge an „Opération Commando“ aus der Schweiz

    • 2. Platz: 500€ vom deutschen Kinderhilfswerk an „Mindenki“ aus Ungarn

    • lobende Erwähnung: „Chika, die Hündin im Ghetto“ aus Deutschland und „Camise cap al cel“ aus Spanien

       

  • bester Kurzfilm des Teenscreen:

    • 1. Platz: 1.000€ vom Jinzhen International Short Film Festival an „Mon dernière été“ aus Kanada

    • 2. Platz: 500€ von Green Fuzz und der Schwimmschule Balon an „A qui la faute“ aus Frankreich

    • lobende Erwähnung: „En la azotea“ aus Spanien

       

  • Wettbewerb Spark – Filme für die schulische Bildungsarbeit:

    • 1. Platz: 2.000€ von der pädagogischen Hochschule Zug an „AlieNation“ aus Deutschland

    • 2. Platz: 1.000€ von der pädagogischen Hochschule Zug an „Flea“ aus England

       

  • Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm für Kinder:

    • 1. Platz: 500€ von Alperman an „Gabriel verslaat het WK“ aus den Niederlanden

Die neuen jup!-Beutel sind da! Wer sie hergestellt hat und was die Firma mit unseren jup!-Beuteln zu tun hat, erklären wir hier.

 

VON ABDU

 

Die neue Generation unserer jup!-Beutel gaben wir bei der Schülerfirma „The Green School Shop“ (TGSS) der Schule an der Jungfernheide in Auftrag. Diese Schule bietet den Schülern die Möglichkeit, Teil der Schülerfirma zu sein und ihnen so frühzeitig praktisch und spielerisch Organisation, Verantwortung und Handwerk zu vermitteln. Sie produzieren mittels Siebdruck Beutel, Shirts und noch viele andere Dinge.

In ihrer (wirklich Harry-Potter-Zimmer-unter-der-Treppe-artig) kleinen Siebdruckwerkstatt produziert die Schülerfirma neben Produkten für den eigenen Schulbedarf auch externe Aufträge. Dort zeigten und erklärten sie uns bei unserem Besuch auch den Produktionsablauf und die verschiedenen Arbeitsschritte von der Erstellung der Druckplatte, über das Bedrucken bis hin zum Trocknen und Verpacken jedes einzelnen Beutels: Da sind Koordination und Teamwork gefragt! Mit den Erträgen werden neben der Refinanzierung der Firma Ausflüge und Aktivitäten für die teilnehmenden Schüler finanziert.  Angesichts der Tatsache, dass wir den größten Auftrag der Schülerfirmengeschichte aufgaben, waren wir nicht nur sehr zufrieden, sondern auch beeindruckt von der Effektivität des doch kleinen TGSS-Teams. Das Kernproduktionsteam bildeten lediglich drei Schülerinnen und Stephan Schmidt, der verantwortliche Lehrer. In nur fünf Sitzungen hatten sie die insgesamt 400 Beutel fertigstellen können. Stephan Schmidt war begeistert vom reibungslosen Ablauf: „Das war nur möglich, weil das Team so gut eingespielt ist.“

Der positive Eindruck der Schülerfirma hat bei mir allerdings auch dazu geführt, mich an meine eigene (gerade erst beendete) Schulzeit zu erinnern und mich mal wieder zu ärgern, dass ich solche Angebote nicht selbst wahrgenommen habe. Ich habe immer bereut, ein bestimmtes Fach nicht belegt zu haben: NFTE war ein Wahlpflichtfach an meiner Schule, in dem es darum geht, seine eigene Geschäftsidee zu entwickeln und diese dann auch nach und nach aufzubauen. Innerhalb dieses Unterrichts gibt es dann auch regionale, nationale und internationale Wettbewerbe, in denen die besten Ideen ausgezeichnet und unterstützt werden. An meiner Schule gab es vor ein paar Jahren die Idee von Teaster, einem Eistee „to go“, den du dir selbst zuckern beziehungsweise süßen kannst. Diese Idee entwickelte sich zu einer Schulfirma, welche dann auch zum Beispiel auf Schulfesten ihren Eistee verkaufte. Dies ist ein Idealbeispiel für gelungenen NFTE-Unterricht. Die Grundidee von NFTE ist es, den Schülern frühzeitig spielerisch organisatorisches, darstellendes und verkaufendes Können beizubringen. NFTE ist ein sich selbst organisierendes Netzwerk von Schulen und Vereinen, welche Interesse an diesem Unterricht und diesen Fortbildungsmöglichkeiten haben. Für Jugendliche bietet es gute praktische Lernmöglichkeiten und selbstorganisierendes Arbeiten. So im Nachhinein wäre das vielleicht ganz sinnvoll gewesen…

Alles in allem waren wir mehr als zufrieden von der Arbeit der Schülerfirma und freuen uns schon auf die nächste Bestellung. Vielen Dank, liebe TGSSler! : )

Der US-Wahlkampf ist vorbei, Trump wird Präsident und keiner kann's fassen. Doch was erwartet uns jetzt?

 

Ein Kommentar von Lucas Niño.

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 14. Mal das Jugendforum denk!mal.

Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus einzubringen und so die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Was ist das Jugendforum denk!mal? 

30.11.2016 bis 06.12.2016 (Ganztägig)

Was ist das Escape Game?

 
Escape Games gehören zu dem Genre der Adventuregames.
Es läuft folgendermaßen ab: Man wird mit einer Gruppe von Menschen in einem Themenzimmer eingeschlossen und hat eine Stunde Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Als Urvater dieses Spieles gilt das Onlinespiel „Crimson Room“ des Japaners Toshimitus Takagi.
Das allererste Live-Game wurde im Jahre 2007 ebenfalls in Japan gestartet. Damit begann der Erfolgsweg der Escape Games über die ganze Welt. Gerade in Deutschland stieg die Anzahl der Escape-Game Anbieter im Jahr 2015 enorm an.
Die Escape-Games erfahren auch im Zeitalter der multimedialen Welt einen neuen Aufschwung.
Inzwischen gibt es schon Angebote für interaktive VR Erfahrungen.
Und für die Oldtimer unter euch: erste Escape-Games werden auch schon in Brettspielvariante veröffentlicht…
 
 

 

16.10.2016 bis 16.10.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 04.11.2016 (Ganztägig)

Unter dem Motto „Gropiusstadt Reloaded – Pimp Deinen Kiez in Minecraft!“ kannst du ab dem 10. Oktober die häufig ungenutzten Freiflächen in der Gropiusstadt nach deinen Vorstellungen und Wünschen neugestalten und tolle Preise gewinnen.

24.10.2016 bis 29.10.2016 (Ganztägig)

Wie argumentiere ich am effektivsten gegen fremdenfeindliche Sprüche? Was sind die besten Gegenstrategien bei rassistischen und diskriminierenden Gesprächssituationen?

 

VON NUSEYBA

 

Mit diesen Fragen im Kopf bin ich zum Tagesseminar am 14.09.16 in die Linse nach Lichtenberg gefahren. Die ganze Thematik um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit war für mich und ist für viele andere wahrscheinlich mittlerweile nichts Neues mehr. Durch die ganzen Debatten um die Flüchtlinge und die immer deutlicher werdende rechte Bewegung, haben sich viele zum ersten Mal die gleichen Fragen gestellt. Obwohl ich schon persönlich oft mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu kämpfen hatte, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dem Seminar erwartet. Deswegen war ich umso überraschter, was wir innerhalb von ein paar Stunden erreicht haben und denke mir, dass jeder von diesen Ergebnissen profitieren kann.

Meine Eindrücke aus der Politik Orange Jugendredaktion.

 

VON ABDU

 

Erster Treffpunkt der Redaktion ist in einem Hostel in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße. Die meisten der Redaktionsmitglieder kommen eben nicht aus Berlin und kommen hier unter. Das Hostel ist durchschnittlich, reicht aber aus. Da ich letzter war wurde ich natürlich bei der Ankunft besonders genau angeschaut. Dazu kam, dass ich schonmal frischer aussah, da ich am Abend davor bei einem Freund war und Gemeinschaftsspiele gespielt haben, was ich übrigens jedem empfehlen kann, und der Abend etwas länger ging. Bereits zu diesem Zeitpunkt haben die anderen einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Nachdem die „Nicht-Berliner“ ein Zimmer zugewiesen bekommen haben, ging es dann auch schon los Richtung BCC.
Die Gruppe ist nett, alles junge motivierte Freizeitjournalisten, die sich eventuell in der Zukunft vielleicht mal vorstellen können, etwas in die Richtung auch beruflich zu machen, aber nicht jeder und auch nicht absolut sicher. Zwanzig Minuten müssen wir laufen, man kommt schnell ins Gespräch.
Das BCC sieht von außen sehr schlicht und unauffällig aus. Man kann es leicht übersehen, wenn man es nicht kennt. Ich finde es sehr aufregend, mal in einer anderen Jugendredaktion zu arbeiten. Man lernt interessante neue Leute und neue Arbeitsweisen kennen. Der Sonntag besteht aus reiner Vorbereitung. Man macht sich mit seinem Team und seinen Aufgaben vertraut und sucht sich gegebenenfalls auch schon Themen raus, zu denen man Content produzieren möchte. Wir sind bis 18:30 im BCC sowohl der Fotograf Jonas als auch die Videoredaktion inklusive mir bricht danach zur inoffiziellen Eröffnung des Zeitungskongresses, in eine Galerie in der nähe vom Rosa-Luxemburg-Platz auf.
Dort treffe ich auf eine zutiefst interessante, aber für meine Zukunft keine erstrebenswerte, neue Welt. Gäste sind Verleger und Journalisten, denen es offensichtlich nicht an Geld mangelt. Die Uniform des Abends ist für die Männer ein schicker Anzug, die Frauen haben sich im Konsens für ein schickes Abendkleid entschieden. Zu trinken gibt es, neben dem standardmäßig angebotenen Prosecco, Weißwein und Sekt, Bierr und Limo. Essen gab es super leckeren Truthahn-Burger. Wenn einem solche Veranstaltungen gefallen, bitte. Mir war die Veranstaltung gestern bei Weitem zu steif. Der Altersdurchschnitt lag bei über 40 vermutlich, weshalb wir nicht nur wegen unserer unpassenden Kleidung auffielen. Alles in allem war der erste Tag jedoch ein sehr schöner und interessanter Tag. Ich habe viele neue Eindrücke und Kontakte gesammelt und freue mich auch schon auf morgen.

Pinke Hinweisschilder  im Schulflur der Grundschule Neues Tor weisen bereits auf das besondere Ereignis hin: Wahltag! Genauer gesagt: Die Wahl des SchülerHaushalts 2016 . Kurz vor dem Start der Sommerferien war es so weit: Fast 400 Kinder der Grundschule waren aufgerufen, ihre Stimme für den SchülerHaushalt abzugeben. jup! war am 12. Juli bei der Wahl dabei und hat das junge Organisationsteam besucht.

 

Wählen gehen oder über Geld entscheiden dürfen nur die Großen – falsch gedacht! Das Projekt SchülerHaushalt macht es möglich, dass Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Nachdem die SJB das Projekt zunächst in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung betreute, setzt sie es seit 2014 unentgeltlich fort und arbeitet mit den teilnehmenden Schulen eng zusammen.

Die Grundschule Neues Tor nahm  dieses Jahr zum ersten Mal am Projekt SchülerHaushalt teil. Das Budget von 4000 Euro setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes Mitte zusammen.

 

KLAK- Drehbuchideen-Wettbewerb

Bei KLAK  können junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren auf großer Leinwand erzählen, wie sie die Welt sehen und welche Visionen sie für die Zukunft haben. Beim jetzt gestarteten KLAK-Drehbuchideen-Wettbewerb werden Drehbuchideen dafür gesucht. Gesucht werden Ideen für einen 1-3-minütigen Kurzfilm zum Thema Energie - Konsum - Mobilität. Einsendeschluss ist der 31.12.2016.

Aus den zehn besten Drehbuchideen entstehen Klima-Kurzfilme, die Jugendliche in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und anderen Fachleuten aus dem Film- und Medienbereich produzieren werden.

 

Was muss ich einreichen?

Der Umfang sollte eine DIN A4-Seite für Text, drei DIN A 4 Seiten für eine Fotogeschichte, drei Minuten für ein Video nicht überschreiten. Das Video zum Upload hat das Format wmv, mpeg, mov oder avi und ist nicht größer als 5 MB. Bei Youtube oder Vimeo bist du frei in der Wahl der Größe und des Formats.

 

Wie reiche ich meine Idee ein?

Ganz einfach! Fülle einfach das Online-Formular aus! Die gesamten Teilnahmebedingungen findest du hier!

 

Das Klima-Kurzfilmprogramm geht 2018 auf Fahrradkino-Tour – mit 16 Tourstops bundesweit. Dabei werden die Besucher*innen selbst aktiv und auf praktische Art und Weise für den Klimaschutz sensibilisiert, denn die erforderliche Energie für das Kino wird durch Fahrräder mit Generatoren erzeugt. Der Wettbewerb und die Fahrradkino-Tour sind Teil des KLAK-Projekts, das Solare Zukunft e.V. und das Unabhängige Insitut für Umweltfragen e.V. durchführen.

 

Hier noch ein Trailer zum Wettbewerb! Viel Erfolg!

Radio Energy startete am 3. September eine weitere Radio Music Tour mit Tom Odell, Zara Larsson und Mark Forster als Headliner. Tanz, Live-Musik und tolle Geschenke erwarteten die Zuschauer an diesem Abend.

 

Ein Beitrag von Anne

 

Bereits um 16 Uhr begann der Einlass in der Kulturbrauerei. Das war auch gut so, denn die Schlange konnte man bereits von Weitem sehen. Offiziell ging es erst um 17 Uhr los, bis dahin wurde den Besuchern jedoch einiges geboten: Für die musikalische Unterhaltung sorgte der DJ "Helmo". Ich machte mir währenddessen einen Überblick über das Gelände: Für Essen und Trinken war zu wirklich fairen Preisen gesorgt, dominiert wurde das Angebot von Bratwurst, Burgern und Co.
Außerdem konnte man sich an verschiedenen Ständen erkundigen und auch an Gewinnspielen teilnehmen. Eine Krankenkasse verloste Justin Bieber Konzerttickets und bei der Bundeswehr konnte man ein Tablet Mini abstauben.

 

Das Programm

Wie bereits erwähnt, eröffnete DJ Helmo die Bühnenshow. Es folgte eine Männertanzgruppe, bestehend aus vier Mitgliedern. Sie führten eine kurze Performance auf und das Publikum war sichtlich begeistert.
Die Radio Energy Moderatoren betreten die Bühne und stellen noch einmal das genaue Bühnenprogramm vor. Besonders cool fand ich, dass sie während jeder Pause eine bestimmte Aktion geplant hatten. So holten sie zum Beispiel den beliebten Tattoo Krause auf die Bühne und verschenkten mit Hife von JJ, bekannt aus Berlin Tag und Nacht, Tattoogutscheine. Man konnte am Pausenprogramm auch aktiv als Besucher teilnehmen: Eine Kamera schwänkte über das Publikum und pickte vereinzelt Besucher heraus. Diese sollten dann eine kurze Performance abliefern, dafür gab es dann auch einen Preis.

Bereits nach wenigen Minuten fiel mir auf, dass die Radio Energy Music Tour von motivierten Mitmenschen besucht wurde. Zwischenrufe gehörten hier zur guten Manier. Allerdings reichte es irgendwann auch, besonders weil einige dieser Rufe wirklich fehl am Platz waren. So wurden zum Beispiel bei Zara Larssons knappen Kleid unangebrachte Kommentare gebracht und einige Besucher hatten definitv zu viel Bier konsumiert. Vor uns stand ein Herr, der sicherlich sieben Bier im Laufe des Abends getrunken hatte. Schwankend und unglaublich nervig pöbelte er dann auch noch herum, aber ein Akt der Zivilcourage: Die umherstehenden Menschen griffen ein.
Naja, aber gegen solche Menschen kann man leider nicht viel machen. Wäre das noch so weitergegagen, hätten wir das Security benachrichtigt.

Und nun zu den wirklich interessanten Fakten:
Tom Odell legte eine wunderbare Performance ab, genau wie man es sich vorstellen würde: Sehr ruhig, ohne große Bühnenshow, aber durch und durch überzeugend.

Zara Larsson. Was soll ich zu ihr sagen? Sie ist 18 Jahre alt! 18 Jahre und steht auf der Bühne! Unglaublich, was sie bereits in so jungen Jahren erreicht hat. Ihre Performance war auf jeden Fall der Hammer! Sie hatte vier Tänzerinnen und ihre Band auf der Bühne, zu fast jedem Song wurde eine Choreo aufgeführt. Mal davon abgesehen, was sie für eine Kondition haben muss, denn auch während ihren Tanzeinlagen sang sie problemlos und live (!) weiter.

Mark Forster bildete schließlich den krönenden Abschluss des Abends. Das Publikum rückte sofort näher zusammen und Mark betrat die Bühne. Bereits beim Helene Beach Festival habe ich mir seinen Auftritt angeschaut und er wirkte einfach unglaublich sympathisch! Dieser Eindruck festigte sich auf der Radio Energy Music Tour. Immer ein Lächeln auf den Lippen und immer für einen Scherz zu gebrauchen.
Bei seinen größten Hits sangen viele der Besucher mit und Mark hatte als einziger der Acts Pyrotechnik.

Bist DU auch Erstwähler*in? Am Freitag werden das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen (Bezirksparlamente) gewählt. Alle ab 16 können dabei sein.

Warum gehst DU hin? Schick' uns dein Foto und ein kurzes Statement, warum du am Freitag wählen gehst an info@jup.berlin und wir nehmen dich mit in die Liste auf!!! Oder hinterlasse uns einen Kommentar mit deinem Statement!
 

Ich geh' wählen,...

Was ist toll am Wedding? Was stört? Was muss verändert werden? Das Projekt „Check den Wedding!“ ist diesen Fragen nachgegangen. Ziel war es, zu erfahren, wie junge Menschen den Wedding empfinden, ob vorhandene Angebote der Jugendhilfe genutzt werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Herausgekommen ist viel mehr.

 

Maude Fornaro ist als Stadtteilkoordinatorin für die Kinder- und Jugendbeteiligung  in Gesundbrunnen verantwortlich. Im letzten Jahr bekam sie vom Jugendhilfeplaner Marcus Lehmann den Auftrag, die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen zu erfassen, um diese in der Jugendhilfeplanung berücksichtigen zu können. Und das alles unter der Mitarbeit von Kindern und Jugendlichen. Herausgekommen ist das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“, das von STARK gemacht! Jugend nimmt Einfluss (Jugenddemokratiefonds Berlin) gefördert wurde.

Der Startschuss für das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“ fiel im März 2016. Von da an hieß es für die Projektleiterin: Kooperationspartner finden und Mitmach-Aufrufe starten. Von Beginn an dabei war das Team und die Mädchen des Jugendclubs MÄDEA: Aufgeweckte junge Damen, die das Projekt als Hauptpartner mitgestaltet haben. Weitere Unterstützung gab es von den Grundschulen aus der Umgebung und dem Jugendclub Badstraße.

 

„Was gefällt euch am Wedding? Was stört euch?“ – eine Straßenumfrage

Im ersten Schritt führten die Jungen und Mädchen eine Umfrage durch. Ausgestattet mit Fragebögen zogen sie in kleinen Gruppen durch die Straßen im Wedding/Gesundbrunnen und befragten andere Kinder und Jugendliche, was ihnen am Wedding gefällt, was sie stört und was sie sich für ihren Kiez wünschen.

Viele Heranwachsende mögen ihren Stadtteil und haben viel Spaß im Gesundbrunnen Center und auf den Spiel- und Fußballplätzen. Jedoch wünschen sich viele der Befragten sauberere Parks und Spielplätze, mehr Beleuchtung auf den Fußwegen und das Zurückschneiden von großen Gebüschen sowie viel mehr Freizeitangebote im Kiez. Auch ein respektvollerer Umgang der Kinder und Jugendlichen untereinander wurde genannt. Zudem fürchten sich einige vor den Alkohol trinkenden Menschen in den Parks oder vor und auf den Spielplätzen. 

Insgesamt wurden bei der Peer-to-Peer-Befragung in Freizeiteinrichtungen, Schulen und im öffentlichen Raum über 500 Fragebögen ausgefüllt. Eine Zahl, auf die die Mädchen und Jungen stolz sein können.

Die Bonner Firma „true fruits“ hat in den letzten Tagen viel Kritik einstecken müssen für ihre Werbeplakate. Diese wurden teilweise auch verboten. Im folgenden Text erkläre ich, warum ich die Kritik für inkonsequent halte.

 

Ein Kommentar von Abdu Baack

 

Kurze Erklärung der Situation

Die in Bonn ansässige Firma „true fruits“,welche 2006 von drei Freunden gegründet wurde, sich mittlerweile um 21 Leute vergrößert hat und übrigens auch zu den Smoothie-Marktführern in Deutschland gehört, hat seit circa einer Woche eine Werbekampagne für ihre Smoothie-Produkte am Laufen, welche für viel Aufsehen sorgt. In zwei Städten wurden bereits partiell Plakate verboten. In München drei der vier Plakate. Aufstellen darf „true fruits“ dort nur noch das „Besamt und befruchtet“-Plakat. Durch einen rechtlichen Trick kann die Firma die restlichen Plakate jedoch trotzdem aufstellen. Indem dafür private Grundstücke genutzt werden, wird es den Münchnern möglich gemacht, Sätze wie „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“, „Bei Samenstau schütteln“ und „2 Samenspender aus gutem Hause“  zu lesen.

02.09.2016 bis 02.09.2016 (Ganztägig)
25.09.2016 bis 25.09.2016 (Ganztägig)
08.09.2016 bis 08.09.2016 (Ganztägig)
09.02.2017 bis 09.02.2017 (Ganztägig)
01.03.2016 bis 01.03.2016 (Ganztägig)

Spiel, Spaß und Spannung im FEZ! Vom 25.07 bis 31.08.2016 sind alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren herzlich in die Spielstadt FEZitty eingeladen. Auch jup!-Redakteurin Natalie war bei der feierlichen Eröffnung mit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, letzte Woche dabei.

 

VON NATALIE

 

Das FEZ Berlin - bei dem Namen klingelt es in den Ohren vieler Berliner*innen. Doch beim erklingen des Wortes FEZitty zeichnet sich ein dickes Fragezeichen auf den Gesichtern der meisten Menschen ab.

 

FEZitty - Kinder bauen sich ihre Stadt

Rathaus, Supermarkt, Stadtreinigung und Hühnerhof, hier lassen sich alle wesentlichen Merkmale einer waschechten Stadt wiederfinden. Egal, wofür sich die Kinder interessieren, hier werden sie mit Sicherheit fündig. Ursprünglich stammt die Idee der Spielstadt aus München. Sie wurde in den 1990 Jahren entdeckt und anschließend auch in Berlin eingeführt. Neben Rathaus, Supermarkt, Jobcenter und Bank im Stadtzentrum lässt sich draußen im Neuland ein riesiges Wasserbecken finden, das an besonders heißen Tagen auch für eine kühle Erfrischung zur Seite steht. Direkt gegenüber schließt sich das Gewerbegebiet an. Aus Ton, Holz oder anderen Materialien werden hier Produkte hergestellt, die im Nachhinein im Supermarkt oder stadteigenen Café verkauft werden. Der mächtige Wald säumt die hintere Hälfte der Spielstadt und bietet neben vielen schattigen Plätzen einen großen Stall mit 100 Hühnern, die am Tag rund 80 Eier legen, das Forscherland und ein kunterbuntes Zirkuszelt, in dem die jungen Sprösslinge sportlich aktiv werden können. Selbstverständlich verfügt FEZitty, genauso wie eine richtige Stadt, über seine eigene Währung, die man durch eigene Arbeit verdient und im Supermarkt oder Café wieder loswerden kann.

 

Wer jetzt schon denkt, das war alles - falsch gedacht, das war nur ein minimaler Einblick in die vom FEZ geschaffene Welt. Insgesamt gibt es 32 verschiedene Orte, die es sich zu besuchen lohnt, mit 100 unterschiedlichen "Jobs".

Am 14. Juli fand in Lichtenberg eine Kinder-Bezirksverordnetenversammlung (BVV) statt. 60 Fünftklässler*innen von der Brodowin-Grundschule, von der Grundschule am Roederplatz und der Selma-Lagerlöff-Schule waren vor Ort und stellten ihre Ideen und Lösungsvorschläge für ein besseres Leben in Lichtenberg vor.

 

ein Text von Anne

 

Die Vorbereitung: Zukunftswerkstatt aus Klage, Utopie und Umsetzung

Erarbeitet wurden die Vorschläge und die dazugehörigen Plakate in einem dreitägigen Workshop, der von Mitarbeiter*innen der ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. durchgeführt wurde. Zu Beginn der Workshops konnten sich die Kinder Kleingruppen und Fraktionen zuordnen. Jede Gruppe durchlief eine Zukunftswerkstatt, die aus einer Klagephase,  einer Utopiephase und anschließenden Überlegungen zur Umsetzung bestand.

Außerdem wurden Ausschüsse gebildet, die sich mit den Themen beschäftigen, die den Kindern am wichtigsten waren. So setzten sich die Kinder in den Ausschüssen Gerechtigkeit, Schule/Freizeit, Verkehr, Umwelt und Sicherheit/Frieden mit Problemen, ihren Wünschen und Lösungsmöglichkeiten auseinander, gestalteten Wandplakate, dachten sich Rollenspiele aus und übten die Präsentation ihrer Ergebnisse.

 

Der große Tag der Kinder-BVV

Der eigentliche Tag der Kinder-BVV begann im Rathaus Lichtenberg. Begrüßt wurden die Kinder von Manuela Elsaßer, der Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin-Lichtenberg. Nach einer kurzen mündlichen Einführung stellte sie anhand einer Schautafel kurz die Mitglieder des Bezirksamtes vor. Dazu zählen die Bezirksbürgermeisterin Frau Birgit Monteiro und die Bezirksstadträt*innen Dr. Andreas Prüfer, Kerstin Beurich, Dr. Sandra Obermeyer und Wilfried Nünthel.

Doch es sollte nicht bei dem Vortrag bleiben, eine kleine Rathausführung mit Dachbodeneroberung und Besichtigung des Trauzimmers stand auf dem Programm. Innerhalb weniger Sekunden hatten die Kinder ihre Handys gezückt und machten fleißig Bilder von dem alten Gebäude. Das Standesamt im Erdgeschoss war für sie nicht weniger beeindruckend. Frau Elsaßer führte zwei Spaßhochzeiten durch und die Kinder waren begeistert. Das Trauzimmer an sich war bereits sehr beeindruckend, Holzvertäfelungen und Blattgold an der Decke zierten den Raum.

Danach zog die Gruppe weiter in die Aula der Max-Taut –Schule, wo schon alles für die Kinder-BVV aufgebaut war:  die Schaubilder hingen an Stellwänden, die Stühle waren aufgereiht und die Kameras aufgebaut. Neben den betreuenden Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen waren auch einige Eltern und Verordnete der Erwachsenen BVV gekommen, um sich die Präsentationen der Kinder anzuschauen.

 

„Ich erkläre hiermit die Kinder-BVV für eröffnet.“

Eröffnet wurde die Kinder-BVV vom Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Herr Rainer Bosse, der die Kinder freundlich begrüßte und die drei anwesenden Bezirksstadträt*innen und die Bürgermeisterin des Bezirks Lichtenbergs vorstellte. Anschließend stellte jeder Ausschuss seine Ideen und Wünsche vor.

 

Ausschuss „Gerechtigkeit“

Den Anfang  machte die Gruppe „Gerechtigkeit“.  Sie führte u.a. ein kleines Rollenspiel passend zum Thema auf. Die Szene zeigte zwei Menschen, von denen einer ausländerfeindliche Sprüche äußerte. Im zweiten Durchlauf zeigten die Schüler*innen, wie man mit solch einer Situation umgehen sollte: Sie kritisierten die ausländerfeindlichen Aussagen und starteten eine Diskussion mit dem Aggressor.

Auch die vielen Obdachlosen in Berlin wurden von den Kindern thematisch aufgegriffen. So möchten sie ein Fest für Obdachlose veranstalten, um damit auf die Zustände aufmerksam zu machen und den Betroffenen zu helfen.

23.07.2016 bis 23.07.2016 (Ganztägig)

Weißte noch nicht? Dan schau' hier mal rein!

Am 18. September finden die Berliner Abgeordnetenhauswahlen statt. Parallel dazu werden auch noch die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt. Und wer noch nicht 18 bzw. 16 Jahre ist, kann das Ganze am 9. September bei den U18-Wahlen schon mal testen. Ganz schön politisch, dieser September! Das wirft doch einige Fragen auf wie z. B.: Wen soll ich da überhaupt wählen? Wofür stehen die verschiedenen Parteien? Interessiert die überhaupt, was mich interessiert?

Auf all diese Fragen muss es Antworten geben!

Die Datteltäter, i,Slam, Jilet Ayse, RobBubble, Jule Eckert, Nhi Le, Simon Grohé und Sebastian Lehmann haben für euch von Anfang August bis Anfang September jugendpolitische Themen aufgegriffen,  sie näher beleuchtet und die Wahlprogramme auseinandergenommen. Hier findet ihr aus jeder Woche ein Video von den Datteltätern, in dem sie  eines der Wahlprogramme ins Visier nehmen, ein Themenvideo der Special Guests und eine Gesprächsrunde mit einem der jugendpolitischen Sprecher*innen. In den Gesprächsrunden fühlen die jup!-Freunde SPD, CDU, der Linken, AfD und B’90/Die Grünen auf den Zahn: „Was steht eigentlich in eurem Wahlprogramm? Was wollt ihr für Berlin? Welche Rolle spielen die Bedürfnisse der Jugendlichen darin?“

Ihr wisst immer noch nicht, wo ihr euer Kreuz setzen sollt?

Spielt den Wahl-O-Mat und den Bezirk-O-Mat und schaut nach, mit welchen Parteien ihr bei euren Herzensthemen die größte Übereinstimmung habt.

Einigkeit herrschte bei dem Schlussappell der Politiker*innen, die sich an dem  Politiker*innenparcours am 30. Juni 2016  in der Carl- von- Ossietzky-Schule (Gemeinschaftsschule) in Kreuzberg beteiligten. Ihnen allen war die Motivierung der Schüler*innen, sich an der Wahl zum Abgeordnetenhaus bzw. zur Bezirksverordnetenversammlung als auch an der U18-Wahl zu beteiligen,  sehr wichtig. Vorausgegangen war ein Austausch zwischen den ca. 70 Schüler*innen der Sek II und den Politiker*innen auf Augenhöhe. An diesem nahm Annika Klose von den Jusos, Roman-Francesco Rogat von den Jungen Liberalen, Christoph Brzezinski von der Jungen Union, June Tomiak von der Grünen Jugend und Therese Lehnen von der Piratenpartei teil. Leider fehlte der angefragte Vertreter der Linksjugend.

In kleinen Gesprächskreisen stellten die Schüler*innen jeweils einem/r  Vertreter*in der Parteien ihre Frage.  Alle Schüler*innen hatten sich zuvor in ihrem jeweiligen PW-Kurs mit dem Wahlsystem, den Positionen der Parteien auseinandergesetzt und jeweils einem Themengebiet intensiv vorbereitet. Dementsprechend gab es fünf verschiedene Themenkreise: Miete und Wohnungsbau; Arbeit und Soziales; Bildung; Innere Sicherheit, Datenschutz und Umwelt; Zuwanderung und Integration.  Nachdem jeweils ein/e Politiker*in den Schüler*innen 15 Minuten Rede und Antwort gestanden hatte, rotierte diese/r weiter zur nächsten Themenrunde. Vertreter*innen der Kurse blieben in ihren Themenkreis sitzen, um den/r nächsten Politiker*in Fragen zu stellen und die Antworten zu protokollieren, während alle anderen frei wählen konnten, ob sie einer/m Politiker*in folgen  oder einfach alle Themenrunden einmal durchlaufen.

Wanted: YOU!

jup! Berlin ist bereit: Die Videobox steht, alle Akkus sind aufgeladen, die Bleistifte der Tagesredaktion sind gespitzt und der Bulle ist warmgelaufen! Schaut vorbei und besucht uns in der Messe-Halle 22a! 

Wir freuen uns auf euch!

Draußen ist's schöner

 

Heute war jup! live beim Berliner jugendFORUM. Während des jugendFORUMs habt ihr auch mal die Möglichkeit mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen und eure Meinung zu vertreten. Ziel des juFO (jugendFORUM) ist es, eure Interessen und Gedanken der Berliner Politik und Öffentlichkeit näherzubringen.

Stand-Up Comedian Jilet Ayse eröffnete bei strahlendem Sonnenschein das juFO 2016 und legte damit den Startschuss für ein wunderbares Bühnenprogramm, gefüllt mit unzähligen Tanz-Performances, Musik oder auch Poetry-Slam und Trommelaction.

Bei Aktionsständen und Open Spaces konnte man sich in spontanen Sessions und Flashmobs austoben. Zudem zeigte ein Repair-Café den Besuchern, wie man aus alten Dingen neue basteln kann. Wem das alles zu viel wurde, konnte an einem der unzähligen Hang-Out-Spots chillen.

Doch auch in den Diskussionsrunden mit den Politiker*innen ging es dem Wetter entsprechend heiß her. Themen wie Flüchtlingspolitik, Identitäts- und Genderfragen, Gentrifizierung und Wahlrecht erhitzten die Gemüter.

Beim letzten jugendFOURM im Dezember wurde jup! Berlin offiziell gestartet. Nicht nur deswegen haben wir eine ganz besondere Beziehung zum juFO-Team.

Eigentlich findet das jugendFORUM immer im Abgeordnetenhaus statt. Doch in diesem Jahr entschied sich das juFO-Team dafür, auf den Mariannenplatz in Kreuzberg zu ziehen. Wir würden sagen: Die erste Open-Air-Variante war ein voller Erfolg, hat der Veranstaltung sehr gut getan und sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

 

Ihr habt eine spannende YouTube-Idee?  Ob Comedy-Szenen, Videogames, Tutorials, Skaterfilme oder vielleicht auch Erfahrungen aus eurem Leben - alles ist möglich!

 

Mit JuMP [Jugend- und MedienProjekte] - dem 5.000 ! Förderfonds für innovative Medienprojekte - geben das Medienkompetenzzentrum Die Lücke jungen Menschen [von 12-27 Jahren] die Möglichkeit, inhaltliche und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung/Verwirklichung ihrer YouTube-Projekte zu erhalten!

Projekte können mit bis zu maximal 500 Euro gefördert werden. Dafür müsst ihr ein kleines Antragsformular ausfüllen und kurz beschreiben, was ihr vorhabt. Antragsschluss für die erste Förderrunde 2016 ist der 27. Juni 2016.

Alle Infos und Teilnahmebedingungen unter: tubetv-berlin.de

Wenn ihr mehr erfahren und Eure Teilnahme-Chance erhöhen wollt, könnt ihr am Montag, den 20.06. um 16 Uhr zum Infotreffenin Die Lücke kommen.

 

Adresse:

Die Lücke

Schulze-Boysen-Str. 38

10365 Berlin

27.08.2016 bis 28.08.2016 (Ganztägig)

Preisverleihung des jup!-Schulwettbewerbs

 

ein Beitrag von Lotta

 

Seit Anfang April haben Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin fleißig die jup!-App heruntergeladen. Neben den vielen tollen Artikeln und aktuellen Events, die in der App zu finden sind, hatten die ersten drei Schulen mit den meisten App-Installationen die Möglichkeit, jeweils 500 Euro für die Schulkasse zu gewinnen.

Viele Berliner Schüler*innen haben mittlerweile jup! auf ihrem Handy immer mit dabei. Das freut uns natürlich sehr, besonders konnten sich nun aber die Schüler*innen der Bettina-von-Arnim-Schule in Reinickendorf freuen.

Dicht gefolgt von der Melanchthon-Schule aus Marzahn-Hellersdorf und der Johanna-Eck-Schule aus Tempelhof-Schöneberg, schafften sie es auf den ersten Platz des jup!-Schulwettbewerbs. Deshalb vorab erstmal:

 

Herzlichen Glückwunsch an jeden einzelnen von euch, der mit seinem Download seine Schule unterstützt hat!

 

Die Belohnung für so viel Einsatz gab es letzten Freitag bei einer feierlichen Preisverleihung in der Siegerschule.

Zu Beginn begrüßte Direktor Herr Heitmann seine Schüler*innen und zwei Schülerinnen von der Johanna-Eck-Schule, die stellvertretend für ihre Schule, das Preisgeld entgegen nahmen. Anschließend gratulierte jup!-Projektleiterin Lisa Dres den Gewinnerschulen und stellte Jugendportal jup! nochmal kurz vor. Überreicht wurden die Preise stellvertretend für die Staatsekretärin für Familie und Jugend Sigrid Klebba, die kurzfristig an einer Sitzung zum Asyl-Recht im  Bundesministerium teilnehmen musste, von der Referatsleiterin Frau Stappenbeck.

Stellvertretend für die gesamte Schülerschaft nahmen die Schülersprecher*innen die Gutscheine entgegen. An der Bettina-von-Arnim-Schule soll das Geld für die Modernisierung des Haus 2 und für zukünftige Projekte der Schülervertretung genutzt werden. An der Johanna-Eck-Schule wird von dem Geld ein Sommerfest finanziert, um die Schulleiterin zu verabschieden, die dieses Jahr in den Ruhestand geht.

Das eigentliche Sahnehäubchen war dann aber doch wohl eher die Life-Performance von Simon Grohé.

Der Kölner Musiker war für diesen Anlass extra mit seinem Schlagzeuger angereist und heizte den glücklichen Gewinner*innen mit seiner Musik ordentlich ein. Und die ist, das kann ich bestätigen, definitiv auch was für diejenigen unter euch, die mit Hip-Hop normalerweise nicht so viel anfangen können. Hört doch mal in seine Hits „Morgensonne“ oder „Offline“ rein, die gab er nämlich auch bei der Verleihung zum Besten. Der krönende Abschluss war dann ein Rap Medley einiger anderer Songs, das alle überzeugt hat. Hinterher wurden nämlich noch fleißig Autogramme gegeben und Selfies geknipst, und ja, auch wir haben uns am Ende noch mit in die Schlange eingereiht.

Eine Zusammenfassung der Preisverleihung und des Live-Auftritts könnt ihr euch hier anschauen:

"Politik interessiert mich nicht. Ist eh egal, was ich sage. Als ob das irgendeinen Politiker interessiert!" Das sind Aussagen, mit denen ich täglich konfrontiert werde, wenn es um das Thema Politik geht. Viele Jugendliche in meinem Alter äußern Frustration statt Engagement. Doch dem versucht die deutsche Politik mit dem Programm 'It's your Choice!' entgegenzuwirken Dort besuchen Politiker*innen Berliner Schulen und stellen sich den Fragen der Jugendlichen. So will man den Dialog ermöglichen und uns jungen Menschen die Chance geben, uns an Politik zu beteiligen.

Ein Text von Anne

 

Was ist "It’s your choice"?

Das Projekt wird wie folgt beschrieben: “Die 'It’s Your Choice'-Tour ist eine Initiative der Deutschen Schulmarketing Agentur, DSA youngstar. Sie wurde ins Leben gerufen, um jungen Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass Politik sie direkt betrifft und deshalb alles andere als langweilig ist. Das Konzept bringt junge Politikerinnen und Politiker direkt in die Schulen. Sie stehen dort der  Schülerschaft Rede und Antwort. Das Format der Diskussion ist bewusst offen gehalten – das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die jungen Politikerinnen und Politiker mit eigenen Fragen zu löchern.“ (its-your-choice.net)

 

Eröffnung der "It’s Your Choice“ - Schultour in Neukölln

Fast 300 Schüler*innen versammelten sich im OSZ Informations- und Medizintechnik, um sich an der Diskussion mit den Politiker*innen zu beteiligen.
Geladen waren Clara West (SPD), Robbin Juhnke (CDU), Benedikt Lux (Die Grünen), Wolfgang Albers (Die Linke), Simon Kowalewski (Piraten) und sogar Herr Wieland, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Dieser eröffnete auch die Diskussion mit einer kurzen Rede, danach übernahm auch schon einer der Schüler das Mikrofon.

Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass ein Schüler selbst die Rolle des Moderators übernahm, das lockerte die Stimmung etwas auf und senkte auch die Hemmungsschwelle der Jugendlichen. Schließlich traut sich nicht jeder, eine Frage an einen Politiker zu stellen und das auch noch vor all seinen Klassenkameraden.
Der Moderator bat die Gäste, sich kurz vorzustellen. Diese erzählten neben ihrem Namen und Alter auch kurz, wie sie zur Politik gekommen sind.

Als Hauptthemen standen das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und die deutsche Drogenpolitik an. Ein kurzes Brainstorming ermöglichte es den Schüler*innen jedoch, weitere Themen einfach in den Raum zu rufen. Dabei kamen Themen wie TTIP, Ceta, der neue Berliner Flughafen und die Zukunft Deutschlands in Europa auf.

Damit die Jugendlichen auch aktiv an der Diskussion teilnehmen und ihre Meinung zu dem Gesagten äußern konnten, lagen auf jedem Stuhl 'Dafür'-und 'Dagegen'-Karten. So erhielt man als Zuschauer und natürlich auch die Politiker*innen einen Eindruck, bei welchen Themen die Jugendlichen ihnen zustimmten oder anderer Meinung waren.

jup!-Reporter Janik  Emil nimmt beim Auftakt einer globalen Kampagne teil.

 

Ein Beitrag von Janik Emil

 

„Wie mache ich die Welt besser?“, fragt die Initiative „selfmadefuture“. Alle Internetnutzer werden dabei aufgefordert, Antworten zu geben. Gesucht werden ganz alltägliche und kreative Ideen, denn viele kleine werden zusammen etwas bewegen. 

Die Aktion möchte deshalb eine Million Stimmen aus 193 Ländern sammeln und zeigen, dass Nachhaltigkeit alle etwas angeht und jede*r etwas zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann.

Erster prominenter Teilnehmer war am Dienstag zum Auftakt der Woche der Umwelt der Bundespräsident Joachim Gauck. Seitdem wird das Projekt in die ganze Welt getragen. Und das passsiert ganz wörtlich, denn 50 blaue Kugeln werden Personen in die Hand gegeben, die diese wiederum weiter geben, bis alle Kugeln rund um den Globus verteilt sind. Jeder, der diese Kugel bekommt, kann ein Bild von sich machen und schreiben, wie er die Welt besser macht. Natürlich kannst du deine Antwort auch mit einem Bild mit einer anderen Kugel zusammen posten.

 

Und so geht’s:

  1. Schnapp Dir eine der blauen Kugeln oder irgendeine andere Kugel.
  2. Poste Deine Antwort auf „Wie mache ich die Welt besser?“ als kurzes Video oder mit einem Foto von Dir und der Kugel unter dem Hashtag #selfmadefuture auf Facebook, Twitter oder Instagram!

  3. Folge und teile die Aktion mit deinen Freund*innen!

 

Ich mache natürlich auch bei der Aktion mit und vielleicht folgen ja einige von Euch!

Mir ist meine Umwelt wichtig, deshalb achte ich darauf, nur fair gehandelte Schokolade zu kaufen und zum Laden dafür fahre ich natürlich mit dem Rad.

Dieser und anderen Fragen geht die Demokratiekonferenz am 15. Juni von 09.15 Uhr bis 14 Uhr im Rathaus Charlottenburg auf den Grund.

 
Du kommst aus Charlottenburg-Wilmersdorf und dich interessieren Fragen wie ,, Ist meine Stimme überhaupt etwas wert?" oder ,,Wie werden Wahlprogramm ersrellt?", dann ist die Demokratiekonferenz zum Thema Berlin-Wahlen genau richtig für dich. Neben ein, zwei Inputs zum Thema Wählen kannst du dich selbst an Stationen ausprobieren und zum Beispiel mit Jungpolitikern über die Themen, die dir am Herzen liegen, diskutieren oder eigene Wahlprogramme schreiben. Außerdem steht der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann Rede und Antwort.
 
Anmelden kannst du dich bei Herrn Leon Friedel per E-Mail pfd-cw@stiftung-spi.de oder Telefon (030) 9029-12516. Dort bekommst du auch weitere Informationen!

Bio! Bio! - überall bio! Biologisch angebaut, ökologisch angebaut, Siegel über Siegel! Wer soll da noch durchblicken?

 

ein Beitrag von Josy

 

Jeder spricht von naturnaher Wirtschaftsweise und umweltschonenden Produkten, die fair gehandelt werden. Doch stimmt das alles? Sind die Bio-Produkte überhaupt nachhaltig und gut für die Umwelt? Lohnt sich der Preis? Und vor allem: Warum gibt es so viele Siegel? Auf welche kann man sich verlassen? Was steckt hinter den Siegeln?

 

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, wenn sie etwas über Bio-Produkte und Bio-Siegel hören. Dutzende von Siegel zieren die Verpackungen unserer täglichen Lebensmittel; von gentechnikfrei bis vegan, über biologische Landwirtschaft bis zum nachhaltigen Fischfang. Doch was soll man denn da überhaupt noch glauben, bei all den bunten kleinen Zeichen? Sie prangen auf jeder Verpackung und alle bedeuten irgendetwas anderes. Dabei will ich doch einfach nur schnell meinen Einkauf erledigen, ohne lange nachzudenken, ob ich jetzt das richtige Siegel gewählt habe. Und dann findet man weder auf der Verpackung noch in den Läden eine Erklärung der Siegel.

 

Sind die Siegel überhaupt verlässlich bzw. geschützt?

Einmal Aufatmen für die Ökos: die Wörter „biologisch“ und „ökologisch“ sind geschützt. Eine unabhängige Prüfstelle garantiert über einen Code auf der Rückseite der Produkte, dass diese Produkte mindestens der EG-Öko-Verordnung entsprechen, also kurz gesagt den Grundstandards der biologischen Landwirtschaft.

Hingegen sind andere Wörter wie „umweltschonend“, „alternativ“ und „nachhaltig“ nicht geschützt. Hinter diesen Produkten verstecken sich keine geprüften Bio-Produkte. Jeder kann sich also Siegel mit diesen Wörtern ausdenken, ohne etwas über die wirkliche Nachhaltigkeit des Produkts auszusagen.

Aber auch zwischen den kontrollierten Siegeln gibt es Unterschiede.

 

Überblick im Schilderwald:

Im Allgemeinen kann man sagen: Ja, ein Bio-Siegel ist besser als kein Siegel, denn diese Produkte müssen gewissen Grundstandards einhalten. Aber es gibt gewisse Unterschiede zwischen den jeweiligen Bio-Siegeln. Jedes Bio-Produkt muss mindestens der EG-Öko-Verordnung gerecht werden, was man sozusagen als Grundlage des Bio-Anbaus sehen kann. Außerdem werden die Standards der Betriebe streng kontrolliert und müssen genau Buchhalten über ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Die konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe werden nicht staatlich geprüft und müssen sich nur an allgemeine Auflagen halten. Das EU-Öko-Siegel und das deutsche Bio-Siegel weisen die Grundstandards auf. Somit ist ein Bio-Produkt, was diese Siegel aufweist, nachhaltiger als ein Produkt ohne Bio-Siegel.

Demgegenüber weisen die Bio-Siegel der deutschen Anbauverbände, wie Demeter, Naturland und Bioland nochmals höhere Richtlinien auf. Jeder Anbauverband unterscheidet sich hierbei noch mal in seiner Grundphilosophie, aber vor allem ist eine Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese lassen zum Beispiel nur eine Gesamtumstellung der Betriebe auf die biologische Landwirtschaft zu. Im Gegensatz dazu lässt die EG-Öko-Verordnung auch eine Teilumstellung zu. Des Weiteren wird in Betrieben, die ein Siegel der deutschen Anbauverbände besitzen, mehr Freilauf für die Tiere geboten, sie haben absolutes Gentechnikverbot und verzichten auf synthetische Dünger und Pestizide. So sind also die Siegel der deutschen Anbauverbände noch einmal nachhaltiger als die der Bio-Standards.

Gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere durch eine verstärkte Zuwanderung, erzeugen in großen Teilen der Bevölkerung Verunsicherung und Ängste und verändern das gesellschaftliche Klima in Deutschland merklich. Während sich viele Bürger und Bürgerinnen aktiv für Flüchtlinge und gegen Extremismus einsetzen, erstarken gleichzeitig radikale Kräfte bis in die Mitte der Gesellschaft. Dabei bleibt Rechtsextremismus eine Herausforderung für unser demokratisches Zusammenleben. Aber auch islamistischer Extremismus wird in der Gesellschaft präsenter und kann eine wachsende Anziehungskraft gerade auf Jugendliche entfalten.

Neben dem Staat sind zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus von großer Bedeutung. Dabei spielt das Engagement von Jugendlichen eine besonders wichtige Rolle. Ihr Interesse an Politik wächst und sie entwickeln eine eigene Haltung zu gesellschaftlichen Diskursen. Sie sind dabei verstärkt im Internet aktiv und liken, teilen und informieren sich dort.

Daher fördern wir das Engagement von Jugendlichen, die sich gegen die Entwicklung extremistischer Strömungen in unserer Gesellschaft engagieren und ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus setzen wollen - offline wie online.

Wer sich bewerben kann:

  • Gemeinnützig organisierte Jugendgruppen, wie zum Beispiel Jugendhäuser, Schulklassen, religiöse Organisationen oder andere Initiativen und Vereine aus ganz Deutschland.
  • Die Jugendlichen sollen zwischen 16 und 23 Jahren alt sein.
  • Das Projekt muss von und mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.
  • Die Mindestlaufzeit der Projekte sollte drei Monate inkl. Vor- und Nachbereitung betragen; Einzelveranstaltungen sind damit aus der Förderung ausgeschlossen.
  • Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 € beantragt werden.
  • Bewerbungen sind bis zum 15.01.2017 möglich.

 

Quelle und mehr Infos unter bosch-stiftung.de

Junge Menschen in Deutschland und Europa stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Viele treffen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, andere spüren hohen Leistungsdruck oder gesellschaftliche Ausgrenzung. Manche haben Angst: zum Beispiel vor Überfremdung oder Terror. Zudem beschäftigt viele junge Menschen die Situation Geflüchteter oder die Diskussion um eine vielfältige Gesellschaft.

Diese Herausforderungen führen zu Veränderungen in unserem Alltagsleben und haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Junge Menschen müssen sich mit immer neuen Situationen, Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen. Das birgt Chancen, kann aber auch Ängste hervorrufen.

Deshalb geht es im Strukturierten Dialog bis Mitte 2017 um die Frage, was junge Menschen brauchen, um mit den Veränderungen umzugehen und wie sie das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und Europa aktiv mitgestalten können.

Start der Beteiligungsrunde "Zusammenleben mitgestalten"

Sagt online eure Meinung!

Die Beteiligungsrunde „Zusammenleben mitgestalten“ ist Teil eines längeren, europaweiten Prozesses. Europaweit suchen junge Menschen zusammen mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung derzeit nach Antworten und entwickeln gemeinsam Verbesserungsvorschläge.

Mitmachen ist erwünscht! Wie soll das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Zukunft aussehen? Meinungen, Wünsche und Vorstellungen können bis zum 24. Juli 2016 online geäußert werden unter http://go.dbjr.de/zusammen.

(JUGEND für Europa)

Hey Leute,

nach einiger Zeit melde auch ich mich wieder, um euch von neuen Erfahrungen in meinem FSJ zu berichten. Zunächst einmal kann ich euch ja den Grund nennen, warum erst jetzt wieder ein Bericht von mir kommt, denn der ist ganz einfach, erst jetzt im Mai habe ich wieder viel Neues erlebt, worüber es sich zu berichten lohnt. Aber dennoch möchte ich euch auch erzählen, was seit meinem letzten Bericht so geschehen ist.

In dieser Zeit hatte ich wieder zwei FSJ-Seminare, in welchen wir uns einmal mit unseren Berufswünschen beschäftigten und auch über Kommunikation und Konflikte sprachen. Besonders das zweite Thema fand ich sehr interessant und auch ansprechend. Und auch in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein war ich mitunter wieder mit einigen kreativen Aufgaben beschäftigt. So konnte ich erneut einen Bilderrahmen neugestalten und mich auch an Darstellungen in Excel versuchen, was mir auch sehr viel Spaß bereitet hat. Auch sollten wir für unseren Träger Einsatzstellenportraits schreiben, damit sich zukünftige Freiwillige einen besseren Einblick über die Einsatzstellen verschaffen können. So könnt ihr euch in meinem Portrait auch erneut einen allgemeinen Überblick in meine Arbeit verschaffen (Hier findet ihr mein Portrait).

Auch bin ich mir nun sicher, was ich studieren möchte. Die Mathematik soll es sein. Aktuell überlege ich aber noch, welches Nebenfach ich nehmen soll, da ich dabei mehrere Präferenzen habe.

Nun komme ich aber zum Mai, in diesem Monat habe ich gleich drei Seminare mitgeteamt, das heißt, dass ich nicht nur hospitierend begleitet, sondern selbst mit Kleingruppen gearbeitet habe.

Vom 2. Mai an habe ich mit zwei weiteren Teamenden drei Tage lang ein Kommunikationstraining mit einer fünften Klasse gestaltet, welches sowohl bei den Schüler*innen als auch bei den Lehrkräften gut ankam. Während dieser halben Woche haben wir auch einige erlebnispädagogische Methoden angewandt, die mir dann auch zwei Wochen später beim nächsten Seminar helfen sollten. Das entspannte an diesem Seminar war für mich, dass wir nicht vollständig in Kleingruppen waren, sondern nur für einzelne Methoden oder auch für Auswertungen in diese Konstellation gegangen sind.