Mitmischen

Ein Beitrag von Abdu Baack
3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs, die er damals live miterlebte. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken. Seinen Bericht von Tag 1 findet ihr hier.

8:30 Uhr am 15. November geht es los. Zuerst kurz zum Bäcker auf einen Café Crème und ein Croissant. Danach weiter zum Place de la République. Dort treffen wir uns mit Diana. Das Wetter ist unangenehm. Bewölkt und ab und zu nieselt es. Passt aber ganz gut zum Tag und zur Stimmung.

Zuerst geht es zum Bataclan. Die Trauerveranstaltung hat noch nicht begonnen, es herrscht Trubel. Die zahlreichen Journalisten werden auf Sprengstoff untersucht. Ein sehr süßer Sprengstoffhund schnüffelt die Kameras und Stative der Journalisten ab. Aus Respekt vor den Opfern, Zeugen und Hinterbliebenen soll am Haupteingang nicht fotografiert werden, woran sich alle halten.

Von der anderen Seite der Absperrung versuchen wir, die Ankunft von Hollande und weiteren wichtigen französischen Politikern zu beobachten und gegebenenfalls zu fotografieren. Einige Leute stehen auf den Bürgersteigen, um die Ankunft zu beobachten. Einige - in meinem Empfinden zu wenige - Polizisten sichern die Straße. Dann kommen die Politiker, es geht alles ziemlich schnell und schwupps sind sie im abgesperrten Bereich. Nach der langen Zeit in Regen und Kälte brauchen wir erst einmal einen Kaffee.

Anschließend beschließen wir, zum Stade de France, zum Fußballstadion, weiterzuziehen. Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder dort zu sein. Wie gut kann ich mich noch an das Stadion erinnern? Was wird mir dieser Ort eventuell ins Gedächtnis rufen? Wird am Stadion etwas los sein?

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

Erste Ausschreibung 2017 im Jugend-Demokratiefonds Berlin

VON MAREIKE

Mal ehrlich, wer kennt die Jungs von TheSimpleClub nicht?
Wie viele Stunden haben wir der unverwechselbaren Stimme von Alex gelauscht, um uns auf bevorstehende Unterrichtsstunden, Tests, Klausuren oder sogar das Abitur vorzubereiten?

Vermutlich zu viele. Und genau hier liegt das Problem.
Wie kann es denn sein, dass so viele von uns Schülern auf Nachhilfevideos zurückgreifen müssen, weil Lehrkräfte es nicht schaffen, uns den relevanten Stoff verständlich zu vermitteln?
Selbstverständlich liegt diese Schuld nicht nur bei den Lehrern selbst. Dem Unterricht zugrunde liegen Rahmenlehrpläne, Leitfäden und Reglementierungen, die die Inhalte und Methoden des Unterrichts weitestgehend vorgeben. Vielen Lehrern fehlen zudem offenbar Mut und Kraft, (erfolgreich) mit den Konventionen zu brechen und neue Wege zu gehen, die ihre Schüler, uns, wirklich erreichen.

Für alle die TheSimpleClub noch nicht kennen:
Auf den acht YouTube-Kanälen von TheSimpleClub findet man kostenlose Nachhilfe in Erdkunde, Wirtschaft, Geschichte, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Mathe. In kurzen Videos gelingt es dem Team, jegliche Inhalte humorvoll, kompakt und vor allem eingängig zu erläutern. Außerdem wird jede Erklärung durch lebhafte Präsentationen und aufwendige Grafiken unterstützt, die das Gesagte illustrieren. Dieses Konzept stammt von Alexander Giesecke und Nicolai Schork, die mittlerweile ein großes Team hinter sich haben, um wöchentlich neue Videos produzieren zu können.
 

TheSimpleClub auf der TINCON

Zurück zu meinem eigentlichen Anliegen: Auf der TINCON 2017 hielten Alex und Nico einen Vortrag, in dem sie das Bildungssystem scharf kritisierten und Alternativen vorschlugen, die uns den Schulalltag – theoretisch – maßgeblich versüßen könnten. Für alle, die also nicht bei der TINCON dabei sein konnten, habe ich den Talk hier zusammengefasst und die zentralen (fettgeschriebenen) Aussagen von TheSimpleClub kommentiert. Dabei habe ich mich an deren Argumenten orientiert, aber ebenso auf meine eigenen Erfahrungen zurückgegriffen, die ich, bis zu meinem frisch erworbenen Abitur in diesem Jahr, machen durfte.

Schule also ...

Derzeit sitzen wir laut den Jungs von TheSimpleClub alle in einer Art altertümliche Kutsche – der Schule –, die sich über die Jahrhunderte ganz gut bewährt hat, in Zeiten des Strebens nach frühzeitiger individueller Entfaltung und Profilierung jedoch nicht mehr wirklich zielführend ist. Jeder Schüler muss weitestgehend unabhängig von seinen Fähigkeiten oder seiner Geschwindigkeit über 12 oder 13 Jahre die gleichen Inhalte lernen und dieses (temporäre) Wissen in regelmäßigen Prüfungssituationen unter Beweis stellen.

Wenn wir nun aber die Möglichkeit hätten, eine neue Schule zu gründen, wie würden wir sie gestalten?

  • Wozu lernen wir überhaupt?

  • Was sollen wir lernen?

  • Wie wollen wir lernen?

 

Lasst uns gemeinsam überlegen:

VON ANNIKA

Die Geschichte des CSD

Der Christopher Street Day, auch kurz CSD genannt, kommt ursprünglich aus dem New Yorker Viertel Greenwich Village. Dort kam es nach mehreren gewalttätigen Razzien gegenüber Trans-und Homosexuellen, vor allem Latein- und Afroamerikanern, am 28. Juni 1969 zu einem Aufstand. Der Aufstand fand in der Stonewall Inn-Bar in der Christopher Street statt, was ihm den Namen Stonewall- Aufstand gab. An diesem Tag wehrten sich insbesondere Dragqueens und transsexuelle Latein- und Afroamerikaner, was zu mehrtägigen Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei führte. Ein Jahr nach dem Aufstand wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Seit diesem Tag wird in New York jedes Jahr am letzten Samstag im Juni der Christopher Street Liberation Day gefeiert.

 

Der Weg nach Europa

Auch in vielen Städten Europas hat diese Bewegung Anklang gefunden. Die ersten CSDs fanden in Deutschland 1979 in Bremen und Berlin statt, doch größere Lesben- und Schwulen- Demonstrationen gab es schon im Jahre 1972. Die erste Bewegung in Deutschland gab es am 29. April 1972 in Münster.

Heute gibt es in beinah jeder größeren Stadt in Deutschland eine CSD, doch die beiden größten gibt es in Köln (Cologne Pride) und in Berlin. In Berlin gibt es seit 1998 auch den transgenialen CSD, auch Kreuzberger CSD genannt. In diesem Jahr sollte der Alternative Pride March jedoch durch ein queeres Picknick am Mariannen Platz ersetzt werden. Aus organisatorischen Gründen wurde es jedoch kurz vorher vom Veranstalter abgesagt.
Der Kölner CSD hatte im Jahre 2002 als Euro-Pride über 1,2 Millionen Beteiligte (Besucher*innen und Teilnehmer*innen) und somit mehr Besucher in der Stadt als zum Rosenmontagszug. Seitdem  gilt die Cologne Pride als größter CSD in ganz Europa.

In Deutschland findet der CSD nicht am historischen Datum, dem 28.Juni, statt, sondern an den Wochenenden von Juni bis August. Er wird als Demonstration angemeldet und durchgeführt, meistens von ehrenamtlichen Organisationen oder Vereinen.

Die Demonstration hat meist ein politisch-bezogenes Motto, was eine abschließende Kundgebung mit sich bringt, bei der Künstler*innen die Parade unterstützen. Doch vor der Kundgebung wird gefeiert. Es werden der Lebensstil und der Stolz aller Beteiligten gefeiert. Daraus stammt auch der Begriff Gay Pride (zu dt.:  homosexueller Stolz)  und der Name der CSD-Paraden in englischsprachigen Ländern ist. In vielen Städten ist der CSD ein mehrtägiges Festival mit Straßenfesten, Bekundungen, vielen künstlerischen und politischen Veranstaltungen, Vorträgen und Lesungen und natürlich viel Party.

 

„Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts“

Dieses Jahr findet die CSD-Parade in Berlin am 22. Juli statt. Das Motto lautet:  „Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts“. Los geht es um 12 Uhr am Kurfürstendamm.  Die Route führt über den Wittenbergplatz, Nollendorfplatz, Lützowplatz, vorbei an der Siegessäule zum Brandenburger Tor, wo am Nachmittag das Hauptprogramm startet. Alle  Infos gibt es auf der Webseite des Veranstalters.

 

Wir sind Lasse, Georg, Carolin und Jule und werden unterstützt von Julia.
Wir haben in unserem Kiez ein ekliges Problem entdeckt: Die Baumscheiben – das sind die Wurzelflächen des Baumes - sind unglaublich verdreckt, mit Hundekot, Verpackungen, Müll, Zigaretten, Papier, usw.

Wenn wir nichts dagegen tun, könnten unsere Stadtbäume langsam absterben. Aber das ist nur eine von vielen Folgen des Verhaltens von den Menschen. Wenn die Bäume die Luft nicht mehr filtern können (ein gesunder 100 Jahre alter Baum produziert täglich so viel Sauerstoff wie ca. 50 Menschen „veratmen“), bleibt immer mehr Feinstaub in der Luft und gesunde Luft wird hier in der Stadt immer knapper, der Schatten verschwindet, es wird wärmer an heißen Tagen und auch die Lebensräume für kleine Tiere verschwinden.

Unsere Gruppe hat sich überlegt, die Geschäfte zu fragen, ob sie Baumpaten werden wollen. Das bedeutet, dass man den Baum offiziell einweiht, ihn in guten und in schlechten Zeiten hegt und pflegt, gießt und bepflanzt. Dadurch möchten wir einen sauberen Kiez erschaffen, in dem man sehen kann, dass Leute sich engagieren und andere Menschen Lust bekommen, in ihrem Kiez etwas dazu beizutragen.

Wir haben für jeden Paten selbstgemalte Schilder hergestellt mit coolen Sprüchen, die die Hundebesitzer davon abhalten sollen, ihre Hunde in die Baumscheibe scheißen zu lassen. Dieses Schild bekommt jeder Pate bei der Einweihung.

Da wir einen Baumscheibenpflegeworkshop gemacht haben, wissen wir, dass Hundepipi die Rinde der Bäume wegätzt, wie man Baumscheiben pflegt, wie man Wasserspender baut, welche Pflanzen dort wachsen dürfen usw.

Also haben wir Schilder gebaut, Pflanzen vorgezogen, damit die Paten schon einen bunten Anfang haben, die Baumscheiben gesäubert, je einen schönen Zaun aufgestellt und die kleinen Pflanzen gesetzt, damit die Paten schon einen bunten Anfang haben.

DANN ging es los: Eine würdevolle Patenfeier haben wir uns für die ersten 10 Paten

überlegt. Wir haben alle unsere schönsten Klamotten angezogen, ein Musikstück mit Saxophon, zwei Trompeten, einer Gitarre und einer Trommel erfunden und vorbereitet, einen roten Teppich beim Frisör ausgeliehen, Urkunden entworfen und kleine Infohefte für die Baumpaten zusammengestellt.

DANN ging`s los, am 28.3.2017: Erst wurden die Paten vor ihrem Laden begrüßt und wir haben uns offiziell bedankt – gleich mit einem Tusch.

Die Paten mussten Folgendes geloben:

„Hiermit gelobe ich, dass wir unseren Baum ………………………………..(Name des Baumes) in guten wie auch schlechten Zeiten hegen und pflegen werden.
Wir werden den Baum gießen und vor Müll und Hundeexkrementen befreien.

Unsere Baumscheibe soll immer grün und schön aussehen. Dies geloben wir von ganzem Herzen und vollem Stolz.“

Danach überreichten wir in einem festlichen Akt die selbstentworfenen Urkunden, das Warnschild für Hundebesitzer und bewarfen den Baumscheibenpaten mit einer Handvoll Blütenblättern.

Die Paten waren zutiefst gerührt und freuten sich sehr. Wir haben sie gleich zu unserem Hoffest eingeladen, um dort noch mehr Paten zu werben und auf die Situation der Baumscheiben aufmerksam zu machen.

Es war sehr schön und hat sehr viel Spaß gemacht. Außerdem sind viele Leute auf die Aktion aufmerksam geworden und haben die schönen Baumscheiben ohne Müll bewundert - das war super!!!

Wir werden jeden Monat kontrollieren, ob die Geschäfte die Baumscheiben auch mit ganzem Herzen pflegen!!!!

Am 27.6. und 28.6.2017 fand die Schülerhaushaltswahl 2017 an der Hemingway-Schule statt.

In den Mittagspausen hatten alle Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit zu wählen. Die Wahl war anonym und freiwillig.

Die Wahl fand am Bauwagen statt. Nur als es angefangen hat zu regnen, sind wir mit allen Sachen unter das Vordach des Eingangs der Schule geflüchtet und haben dort weiter gemacht. Fr. Lämmel wurde fleißig unterstützt vom Organisationsteam der Schule, das extra für die Wahl vom Unterricht befreit wurde.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Möglichkeit in zwei Teilen je zwei Kreuze zu machen und so insgesamt bis zu vier Wünsche abzugeben. Es sollen auch insgesamt 4 Wünsche erfüllt werden.

Nachdem das Organisations-Team die Wahlzettel gezählt und ausgewertet hat, steht das Ergebnis fest:

Es haben sich 229 Schüler und Schülerinnen von 416 aus allen Klassen an der Wahl beteiligt. Also lag die Wahlbeteiligung bei 55%.

Die Wahlsieger sind im ersten Teil bequeme Stühle für die Klassenzimmer und Kissen für die Stühle im Klassenzimmer. Aber um mindestens einen Klassensatz neuer Stühle anschaffen zu können, werden wir nur den ersten Sieger kaufen.

Im zweiten Teil wurden Tablets auf den ersten Platz gewählt und auf den zweiten Platz wurden Farbe und Zubehör zum Streichen von Klassenzimmern gewählt, die dann für Schülerprojekte zum Verschönern der Klassenräume zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse der Wahl werden in der Schule auf Plakaten ausgehängt und durch das Organisations-Team beim Sommerfest der Hemingway-Schule am 17.07.17 vorgestellt.

Es war eine spannende Wahl.

Jetzt müssen die Wünsche nur noch umgesetzt werden.

 

Abdulla und euer Organisations-Team der Hemingway-Schule

Jugend, Ausschuss - Darunter kann man sich schon etwas vorstellen. Aber was macht der Jugendausschuss denn genau?
Hierzu hat die Digga-Redaktion die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie Frau Demirbüken-Wegner, Frau Kühnermann, Frau Bentele, Frau Möller und Herrn Kerker auf unsere Couch eingeladen. Denn sie müssen es ja schließlich wissen!

Was ist eigentlich eine Petition? Wer bestimmt, welche umgesetzt werden? Und was sind die lustigsten Petitionen, die dem Petitionsausschuss jemals vorgelegt wurden?
Diese und andere Fragen stellte die Digga-Redaktion den Mitgliedern des Petitionsausschusses: Frau Kofbringer (Bündnis 907DIE GRÜNEN), Herr Ronneburg (LINKE), Herr Kugler (SPD) und Herr Penn (CDU) stehen Rede und Antwort.

Von Freitag bis Sonntag (7. bis 9. Juli) findet auf dem Messegeländer Berlin wieder die YOU Jugendmesse statt. Und wir sind mit der Jugendredaktion, der Digga-Redaktion von ALEX und dem Abgeordnetenhaus Berlin mittendrin statt nur dabei! In Halle 21b gibt es Aktionen, Talkrunden und vieles Mehr. Also schaut vorbei!

Bis dahin gibt's hier laufend alle entstandenen Berichte, Umfragen und Livestreams!

AKTUELL:  Ist Zivilcourage heute wichtiger als früher?

Die YOU ist gestartet und mit ihr die Talkrunden des Abgeordnetenhauses in Kooperation mit der Digga-Redaktion.

Habt ihr euch schonmal gefragt, wofür so ein Parlament eigentlich da ist und was die da machen? Findet es jetzt heraus!

Nachdem sich der SchülerHaushalt in den vergangenen drei Jahren an zwölf Schulen im Bezirk Berlin-Mitte erfolgreich etablieren konnte, wagt die Servicestelle Jugendbeteiligung  nun den Schritt über die Bezirksgrenzen.

 

Gastbeitrag: Sabrina, SJB

Wir bieten im kommenden Schuljahr (2017/18) fünf Schulen aus den übrigen Berliner Bezirken eine kostenlose Begleitung in der Durchführung des SchülerHaushaltes an. Bei Interesse bitten wir um eine formlose Interessenbekundung bis zum 07.Juli 2017 an sh@jugendbeteiligung.info. Die ganze Ausschreibung findet ihr hier (PDF)!

 

Was ist der SchülerHaushalt?

Der SchülerHaushalt ist ein Beteiligungsverfahren zur Demokratieförderung, bei dem Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines festgelegten Budgets entscheiden. Der SchülerHaushalt gibt jungen Menschen die Möglichkeit echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben und ihr Umfeld in einem demokratischen Prozess aktiv zu gestalten.

Kostenneutral und mit geringem Aufwand, aber großer Wirkung bezieht das Projekt jede*n einzelne*n Schüler*in mit ein und fordert ihr Mitwirken.

 

Was haben Schulen vom SchülerHaushalt?

Junge Menschen haben in unserer Gesellschaft nur wenige Möglichkeiten, echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben – eine schlechte Basis für die Zukunft unserer Demokratie. Der SchülerHaushalt bietet ihnen die Chance, durch ihr Engagement und ihre Ideen das Leben in ihrem Umfeld zu verändern. Sie lernen, eigene Lösungen für Probleme zu finden, für ihre Interessen einzutreten und erhalten Einblick in die Politik ihrer Stadt. Dabei ist der SchülerHaushalt so angelegt, dass sich auch zurückhaltende Schülerinnen und Schüler aktiv einbringen und mitgestalten können.

 

Berliner Schüler und Schülerinnen fordern politische Bildung! Bisher gibt es das nur als Wahlfach an - manchen - Oberschulen. Aber viele Schüler*innen in Berlin wollen mehr. Im Herbst soll nun nach Angaben der Bildungsverwaltung entschieden werden, ob es zukünftig ein für alle verbindliches Pflichtfach Politik an den Sekundarschulen und Gymnasien geben wird. 

Was ich über Politik weiß, ist peinlich!

Ich für meinen Teil, habe dieses Fach bisher nie gehabt und merke: Ich komme nicht mehr mit. Es ist fast als „peinlich“ zu bezeichnen, wie wenig ich über meine Rechte und Pflichten auf politischer Ebene weiß. Ich darf anscheinend mit meinen 16 Jahren schon wählen gehen. Ich darf über die Abgeordneten in den Bezirksparlamenten wählen. Doch, was soll ich denn wählen, wenn ich vorher nicht genug informiert bin? Klar, ich kann mit dem Strom gehen, glauben, dass die CDU oder die SPD schon einen guten Job machen, wenn sie in den vorjährigen Landtags- und Bundestagswahlen die meisten Prozentsätze hatten. Ich kann glauben, dass die AfD eine Gefährdung ist, und denen nicht mein Kreuzchen auf dem Zettel geben, während ich in der Wahlkabine sitze und so tue, als wüsste ich jedes einzelne Wahlprogramm in- und auswendig.

Politik muss in die Schule - in alle Fächer!

„Politikwissenschaften war heut’ so interessant! Wir haben miteinander diskutiert, inwiefern…“, höre ich oft von meinen Freundinnen. Ich nicht. Ich kann euch lediglich Auskunft über die Entstehung der Demokratie und deren Verbreitung in Europa geben - das war Teil meines Geschichtsunterrichts. Falls der Entschluss fällt, kein eigenständiges Pflichtfach „Politik“ einzuführen, ist die weitere Überlegung, es als Teilgebiet in anderen Fächer, wie eben Geschichte oder Ethik zu etablieren. Inwiefern man aber bereit ist, den Unterrichtsstoff dieser Fächer zu kürzen, ist auch noch unklar. Meiner Meinung ist es jedoch relativ egal, in welcher Form oder zu welchem Anlass Politik in der Schule thematisiert wird. Hauptsache, es tut sich endlich was! Wie schon angesprochen, lassen sich zum Beispiel auch geschichtliche und politische Inhalte wunderbar verbinden. 

Fakt ist: Demokratie funktioniert nur mit wahlbereiten Menschen, die sich für ihre Interessen einsetzen und so die Gesellschaft mitbestimmen können. Was aber, wenn wir gar nicht wissen, wo unsere Interessen liegen, oder gar nicht wissen, welcher Wert unsere eigene politische Meinung eigentlich hat? „Politik“ als Fach bietet Basiswissen, klärt auf und legt Grundlagen für das Bilden eigener Meinungen über die aktuelle politische Lage auf der ganzen Welt. 

Diskutieren statt „Nachbeten“

Eine andere Problematik stellt die Vermittlung des Unterrichtes dar. In Berlin findet meist sogenannter „Frontalunterricht“ statt. Unabhängig von dem Fach, Schüler bekommen Informationen und haben diese auf Knopfdruck zu verarbeiten und zu lernen. Nach schriftlichen Arbeiten, sind diese wieder vergessen. Eigene Meinung sind eher weniger gefragt, was die intensive Verinnerlichung dieser Informationen nicht möglich macht. Bekommt der Schüler aber von dem Vermittler, dem Lehrer, Meinungen gestellt, so wird der Schüler ebenfalls gelenkt und in seinem Denken in gewisser Weise eingeschränkt. Wir müssen überlegen, wie der Politikunterricht gestaltet wird, sodass er auch seine Wirkung erzielt. Die Lehrerausbildung wurde zwar schon verändert, doch in den Schulen ist das noch längst nicht überall angekommen.

Wie können wir nun unter Schülern zu einer kontroversen Diskussion kommen, wenn wir uns Anhaltspunkte bei unseren Autoritätspersonen suchen? Ich ertappe mich sogar selber dabei, zu fragen, wie die Meinung meines Lehrers zu einem bestimmten Konflikt ist. Mal bekomme ich „Das darf ich dir nicht sagen“ als Antwort, oft ist es jedoch eine genaue Schilderung von eigenen Pro- und Kontraargumenten. Was ich mir wünsche, sind Lehrer, die mir ihre Meinung sagen können, die sich in unsere Gespräche einbinden, ohne mir das Gefühl zu geben, sie würden mich in meiner Einstellung leiten.

WER soll das eigentlich unterrichten?

Beim Thema Lehrer: Mehr als 130 Lehrkräfte würden bei der Einführung von Politik als Pflichtfach in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 benötigt. Bei fast chronischem Lehrkräftemangel, der in Berlin herrscht, entstünde ein zusätzliches Problem. Viele Eltern klagen über Unterrichtsausfall ihrer Kinder, in Oberstufen steht nicht selten EVA (eigenverantwortliches Arbeiten) auf dem Plan. Ein erfreulicher Anblick, wenn man auf den Vertretungsplan schaut. Die Quittung werd ich dann aber bekommen, wenn ich verzweifelt vor meinen Abiturklausuren sitze und mir wünsche, ich hätte diesen Unterricht gehabt. 

Für mich ergibt sich dann nun, was es mir bringt, wenn ich ein zusätzliches Fach „Politik“ habe, aber niemanden der es unterrichten kann, ohne dass dafür wieder etwas anderes ausfällt?

Ich schätze es liegt in der Hand der Politiker*innen, wo die Prioritäten liegen. Ich hoffe, die Menschen, die keinen Politikunterricht hatten, haben sich gut ausgesucht, wer in eine solch wichtigen Entscheidung das letzte Wort hat.

 

Sina (16 ) Lilienthal-Gymnasium, dieser Artikel entstand im Rahmen des Mentoringprogrammes auf dem Berliner jugendFORUM 2017

Es ist so weit: Der Bundestag hat die Ehe für alle beschlossen. Was denkt ihr darüber? Wir haben auf dem Berliner jugendFORUM nachgefragt!

 

Trotz apokalyptischer Wetterlage, findet das jugendFORUM ein weiteres Mal in Berlin statt. Hier wird Berliner Schüler*innen ein Austausch mit Politiker*innen ermöglicht. Zu Themen wie dem Abschiebungsstopp, Politik in der Schule oder #BusBahnBike- wo bleibt unser smart Berlin?  werden Diskussionsrunden angeboten und darin heftig debattiert.

Passend zur heutigen Abstimmung, der „Ehe für Alle“, welche nun (endlich!) möglich gemacht wird, gab es großen Andrang in der Runde #Tabuschool - wir sind Queer & was seid Ihr?.
Mit dabei Anja Kofbringer (Die Grünen), Tobias Dolles (CDU), Melanie Kühnemann (SPD),  Florian Swyter (FDP) und ca. 30 Schüler*innen.
Probleme zwischen den Altersunterschieden gab es nach einem kurzen „Wir Duzen uns mal“ nicht mehr und die Diskussion war schnell in vollem Gange.
Schüler*innen forderten eine Erklärung dafür, warum im Rahmenlehrplan nur schwammige Aussagen zum Thema queere Schule und sexuelle Vielfalt/ Gender/ Aufklärung steht. Mit bedauern wurde mitgeteilt, dass man den Rahmenlehrplan nur alle zehn Jahre ändern kann (der letzte wurde vor zwei Jahren beschlossen) und dieses Themenfeld schlichtweg vergessen wurde.
Man habe versucht, wenigstens etwas noch mit einzuschieben und sitze an Änderungsanträgen.

Laut schulinternem Curriculum müsste es an jeder Schule eine*n „Sexuelle Vielfalt“-Beauftragte*r  geben, dies sei nur bei den wenigsten Anwesenden bekannt. Jede*r Lehrer*in sollte Ansprechpartner*in sein, jede*r Schüler*in seine Meinung äußern können und jede Schule die Motivation und den Umsetzungswillen haben, gegen Diskriminierung vorzugehen!

Dazu, ob das Schulfach „Ethik“ zu „Toleranz“ umbenannt werden soll, sind sich alle einig: Nein, das schränkt zu sehr ein!

(Kurze Definition: Toleranz, die: „etwas hinnehmen/ erdulden“)

Zwar mögen einem manche Themen des Ethikunterrichtes als nicht ganz so wichtig erscheinen, doch die Aufgabe der Aufklärung könne nicht allein auf dem Fach Ethik liegen. Man müsse in ALLEN Fächern darüber reden und die Aufgaben anpassen, sodass das Leben von so vielen Menschen auch als Norm in der Gesellschaft angesehen wird.

Und mit den Worten von Florian Swyter (FDP): „[Wir] lieben Vielfalt!“ und das hat man heute einmal mehr gesehen.

VON ZORA ROHR (15)

 

Es ist geschafft! Das jugendFORUM fällt nichts ins Wasser. Auch wenn es am Donnerstag den ganzen Tag heftig geregnet hat und das juFO-Team vergeblich versucht hat, gegen den Sturm und die Wassermassen anzukommen, konnte die Veranstaltung gerettet werden. Am späten Abend kam die erlösende Information: Eine Ersatzlocation war gefunden! Zwar nicht draußen, aber trotzdem schön: Pfefferberg Haus13 in der Schönhaußer Allee 176.
Seit den frühen Morgenstunden baute das juFO-Team mit seinen fleißigen Helfer*innen und die teilnehmenden Organisationen das neue juFO-Gelände auf. Pünktlich um 12 Uhr konnte das juFO 2017 eröffnet werden.

Sehr viele Personen waren dabei und die Moderator*innen haben die Gäste herzlich begrüßt und erklärt, was heute alles auf dem Programm steht und wo sich alles genau befindet. Und das nicht nur in der deutscher Sprache, sondern für andere Personen, die aus andere Ländern gekommen sind, auch in englischer und arabischer Sprache.

Das jugendFORUM wird von jungen Leuten geplant, organisiert und inhaltlich gestaltet. Es gibt Diskussionsrunden zu Themen wie Europa, Gender und Politik. Außerdem gibt es viele Aktionsstände, die zum Mitmachen einladen.

(Wiktor)

 

"Warum sind Jugendliche zwar politisch interessiert, haben jedoch keinen Bock auf Parteien? Wie digital ist Ihr Leben? Welche YouTube-Channels schauen Sie?" - die jup! Redaktion interviewte im Vorfeld der TINCON die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Katarina Barley. Was sie geantwortet hat? Schaut es euch an! Entweder die Short- oder Longversion!

Ein Video von Abdu, Patrice, Dat, Janik Emil!

Kurzversion:

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Hier könnt ihr den Ablauf des Projektes verfolgen, vom Vorschläge sammeln bis zur Wahl und der Realisierung  der gewählten Wünsche.

Noch bis zum 21. Juni läuft die Online-Abstimmung über den Publikumspreis bei den "Berliner Klima Schulen".  Und jetzt seid ihr gefragt! Wer soll am 4. Juli den Publikumspreis für die beste Projektidee zum Klimaschutz erhalten? 

Stimmt ab für euer Lieblingsprojekt! Hier geht es zu den Beiträgen!

Die drei Beiträge mit den meisten Stimmen werden zur Preisverleihung eingeladen. Das Gewinnerteam wird dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet!

 

 

VON CORVIN

Bestimmt hast du es schon einmal gehört: "Es sollte mal jemand was gegen die Lebensmittelverschwendung tun". Oft wird dann der Tipp gegeben: Versuche weniger wegzuschmeißen. Das ist ein Anfang - aber da geht mehr!

Ich bin seit über einem halben Jahr beim Projekt Foodsharing als "Foodsaver" aktiv. Foodsaver holen bei Betrieben (Bäckereien, Obstständen und Supermärkten) übrig gebliebene Lebensmittel ab. Diese kann man dann selbst aufessen oder an Nachbarn/Freunde weitergeben. Alles bei Foodsharing ist geldfrei und ehrenamtlich.

Um mitmachen zu können, muss man die Regeln verstehen und danach ein Quiz absolvieren. Nach drei "Einführungsabholungen" bekommt man einen eigenen Foodsaver-Ausweis. Um abends bei Betrieben Lebensmittel abzuholen, trägt man sich auf der Webseite foodsharing.de in den Kalender des gewünschten Partner-Betriebes ein. Ganz wichtig: Viele Tüten und Brotdosen zur Abholung mitnehmen. Manchmal kann es viel werden. Mein aktueller Rekord liegt bei 75 Brötchen, die ich bei einer Bäckerei abgeholt habe.

Apropos: Was macht man, wenn man nicht alles los wird? Man bringt die Lebensmittel zu Freunden oder zu einem "Fairteiler". Fairteiler sind Kühlschränke und Regale, die irgendwo in der Stadt stehen. Meist bei Bürgerzentren oder in Bio-Läden. Dort kann man alle Lebensmittel reinlegen, die man nicht essen kann. Und man darf sich kostenlos so viel rausnehmen, wie man will.

 

VON FRIEDERIKE

Um dem entgegenzuwirken fand vom 9. bis zum 11. Juni 2017 die "3. Bundeskonferenz der Straßenkinder" in Jamlitz (Brandenburg) statt. Über 100 obdachlose Kinder und Jugendliche aus Notschlaf- und Erstanlaufstellen deutschlandweit kamen an diesem Wochenende zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam langfristige Lösungsmöglichkeiten für ihre Situation zu erarbeiten.

Organisiert wird diese Zusammenkunft von MOMO - The Voice of disconnected Youth, einem Projekt der Sozialgenossenschaft KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not Int. e. V. An diesem Projekt arbeiten Jugendliche, die selbst einmal auf der Straße gelebt haben und dadurch die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen nachvollziehen und sich ihnen auf dem richtigen Wege widmen können. Neben der Sozialarbeit kümmern sie sich nämlich in erster Linie darum, die Interessen der Straßenkinder an die Politik heranzutragen und ihnen eine Teilnahme an dieser zu ermöglichen. Sie wollen dadurch nachdrücklich auf die Probleme aufmerksam machen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erst wie welche wirken.

Die Ergebnisse dieser Fahrt wurden dann am 12. Juni im Zuge einer Pressekonferenz ausgewertet. In erster Linie allerdings richteten sich die Wünsche der Jugendlichen in Form von selbstentwickelten Utopien an die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Katarina Barley, die an diesem Montag interessiert und engagiert den Jugendlichen zuhörte.

Das Jugendhilfesystem ist fehlerhaft

So berichten die Straßenkinder, dass eines der größten Probleme das unausgereifte Jugendhilfesystem sei. Man ließe den Jugendlichen keine Freiheiten und würden ihnen nicht genug helfen, sich zu integrieren. Stattdessen unterziehe man sie zwangsweise ambulanter oder auch stationärer Behandlung, die nach rund zwei bis drei Jahren einfach ende und die Jugendlichen allein zurückließe.
Daher fordern die MOMOs langfristige Hilfe, die besonders durch mehr Sozialgenossenschaften wie KARUNA gewährleistet werden könnte und den jetzigen Straßenkindern endgültige Integration in die Gesellschaft ermöglichen würde. KARUNA bietet den Jugendlichen nämlich sowohl 3.500 Hilfseinrichtungen, als auch eine Familie, aus der sie nicht einfach wieder entlassen werden, sondern an die sie sich ein Leben lang wenden können.

 

Kinder sind bis zum Alter von 25 Jahren von ihren Eltern abhängig

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit der Kinder von ihren Eltern: Noch nach der Volljährigkeit sind Kinder bis sie 25 Jahre alt sind von ihren Eltern abhängig und können ohne Ausbildung nicht von zu Hause weg, da sie so nicht mehr als 100 Euro verdienen können und aus diesem Grund weiterhin bei ihren Eltern wohnen müssen. Das Gleiche gilt auch für Beratungen, die die Straßenkinder sich losgelöster von ihren Eltern erhoffen. Oft sind die Eltern nämlich Teil oder ein entscheidender Grund dafür, warum die Jugendlichen keinen sicheren Wohnort mehr haben.

 

Mehr Sozialpädagog*innen für die Schule

Nach dem Elternhaus ist die Schule der nächste große Faktor im Leben eines Kindes. Die Jugendlichen wünschen sich mehr Sozialpädagogen. "Es kann nicht sein, dass an einer Schule mit 1000 Schülern ein Schulpädagoge eine Stunde dasitzt", kritisiert Laura, eine der MOMOs.
Außerdem empfinden die Straßenkinder es als besonders wichtig, Schüler jeden Alters (im Grundschulalter beginnend) über sich selbst und ihre Lebenssituationen zu informieren. Sie möchten an Schulen gehen und von ihren Einzelschicksalen und den daraus resultierenden Lebensstilen erzählen.

Das waren nur wenige der auf der Pressekonferenz vorgetragenen Utopien und Wünsche, die die Straßenkinder in den drei Tagen erarbeitet haben.

 

Am Wochenende des 9.-11. Juni findet das diesjährige Bundesaktionswochenende des FÖJ statt! Jede*r FÖJ’ler*in in Deutschland, also ca. 2.768 Menschen, sind dazu angehalten, nach Berlin zu kommen. Das FÖJ wirkt auch generationenübergreifend, weshalb die lieben Ehemaligen gleichermaßen ausdrücklich eingeladen sind!

 

VON JOSY

Unsere eigentliche Aktion zum Thema Lebensmittelverschwendung „In den TOPF statt in die TONNE“ findet dabei auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor mit circa 80.000 Besuchern am Sonntag, den 11. Juni, statt. Dabei werden wir mit geretteten Lebensmitteln kochen, Essen verteilen, über den Ökologischen Fußabdruck und generell über Lebensmittelverschwendung aufklären und bei einem Flashmob als Gemüse verkleidet in Mülltonnen umherfahren. Zudem sind wir Teil des Bühnenprogramms auf der kleinen Bühne zum Thema Wasserverschwendung.

Egal ob FÖJler*innen oder nicht, ob Groß oder Klein: Alle sind zu dieser Aktion am 11.Juni herzlich eingeladen und willkommen! jup! Berlin wird für euch Live dabei sein ;)

 

Am 20. Mai veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Berlin das diesjährige Demokratiefest in ihren Räumlichkeiten im Amerikahaus nahe dem Bahnhof Zoo.

Zahlreiche Initiativen und Verbände stellten sich vor, zeigten ihre Arbeit und warben für ihre vielfältigen Angebote. Wir haben nachgehakt: Und was davon ist jetzt aktuell wichtig für Jugendliche? Hier unsere Zusammenfassung für euch:

 

29.08.2017
10.00
30.08.2017
10.00
31.08.2017
10.00
01.09.2017
10.00

Am 28.03.2017 hatte ich durch die Stiftung SPI die Möglichkeit, einen Tag mit einem Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses, von einer Partei meiner Wahl, zu verbringen. Ich durfte sehen, wie so ein Tag im Leben eines Abgeordneten aussieht, mit was für Themen er sich beschäftigt und womit sich die Politik in Berlin überhaupt beschäftigt. Für mich war es eine einmalige Erfahrung, durch die ich viel lernen konnte.

Der Tag lief folgendermaßen ab: Ich traf mich um 9:30 Uhr mit Herr Ronneburg von den Linken. Wir redeten eine Weile, was mir den Mut gab, Fragen zu stellen und auch sonst offen zu reden.

Zuerst gingen wir dann zusammen zum Petitionsausschuss, wo er mich allen vorstellte und ich von hinten zuhören durfte. Es gab dabei viele Dinge, die ich recht interessant fand, weil ich nicht wusste, dass die Abgeordneten von Parteien sich überhaupt damit beschäftigen, jedoch gab es auch vieles,was mir eher langweilig erschien und ich auch nicht ganz verstand.

Als nächstes zeigte mir Herr Ronneburg das Gebäude und erklärte mir, wer wo sitzt und was die einzelnen Aufgaben sind. Anschließend hatte ich die Ehre, zusammen mit der Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses in den Plenarsaal zu gehen und ich durfte sogar auf dem wichtigsten Stuhl sitzen: dem Stuhl des Präsidenten. Dies fand ich besonders toll und ich konnte davon viel mitnehmen.

Nachdem ich und Herr Ronneburg zu Mittag gegessen hatten, gingen wir zur Fraktionssitzung der Linken. Ich persönlich fand es sehr anstrengend, immer allen zu folgen und auch die Themen schienen eher kompliziert und zum Teil auch nervend zu sein. Sie sprachen meistens über Anträge und bevorstehende Termine.

Direkt im Anschluss folgte die Arbeitskreissitzung der Linken. Da ich schon sehr lange nur saß und zuhörte, wurde es immer anstrengender. Jedoch war es für mich sehr interessant und auch sehr aufregend, dabei zu sein.

Das Fazit des Tages ist, dass ich finde, dass dieses Mini-Praktikum eine wunderbare Möglichkeit für junge Leute ist, die sich für Politik interessieren, aber auch für Schüler, die einfach mal sehen wollen, wie dort alles abläuft. Ich kann mich nur bei Diana Föls und dem ganzen jup! Berlin-Team bedanken, dass ich diese Möglichkeit bekam und so viel lernen konnte.

 

VON SELINA

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 25 Jahren veranstaltet der Berliner Behindertenverband mit anderen Vereinen/Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe den Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Berlin.

In diesem Jahr war das 25-jährige Jubiläum des Protesttages. Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt. Einfach machen - Für alle!" zog der Demonstrationszug auf einer Jubiläums-Demoroute vom Bebelplatz zum Brandenburger Tor.

EIN KOMMENTAR VON KAJA UND KATHARINA

 

„Hearing Hands“ (zu Deutsch „Hörende Hände“) wird das Video betitelt, auf das ich letztens beim Durchstöbern des Internets gestoßen bin. Viele von euch können mit diesem Titel wahrscheinlich erstmal nicht sehr viel anfangen. Vielleicht ein Buchtrailer zu einer Neuerscheinung, in dem Menschen mit ihren Händen hören? Oder  worum geht es in diesem Video wirklich?

Im besagten Video macht „eine ganze Stadt“, wie viele Seiten schreiben, einem gehörlosen jungen Mann in Istanbul eine Freude, indem sie gebärden. Das Video ist allerdings ein Samsung Werbevideo für ein neues Videoanrufzentrum für Schwerhörige (ähnlich zu einer Kundenhotline).

Im ersten Moment fand ich das Video super toll und echt eine gute Aktion, doch dann habe ich mir ein YouTube-Video von Jesse Conrad, der selbst gehörlos ist, dazu angeschaut.

 

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Im ersten Schritt sollten wir Vorschläge sammeln. Dafür haben wir Wunschzettel gestaltet.

Als Profilkurs „Organisation & Beteiligung“ haben wir  alle Wunschzettel verteilt und somit auch viele Wünsche zurückbekommen. Insgesamt kamen 52 Wunschzettel zurück und 10 von 16 Klassen haben Wünsche eingereicht. Es sind viele verschiedene Vorschläge bei uns gelandet, die wir von dem Geld anschaffen könnten. Drei Wünsche haben wir als Beispiel rausgenommen und wir wollen diese euch präsentieren: einer der Wünsche ist, die Schule zu streichen, also Farben anzuschaffen. Ein anderer Wunsch sind neue Gardinen für die Klassenräume und als drittes Beispiel sollten neue Teller und neues Besteck für die Mensa besorgt werden.

Jetzt fangen wir an, die Wahl zu organisieren. Wir haben unser Organisationsteam in 2er-Gruppen eingeteilt, um die Wahl zu gestalten – eine der Gruppen gestaltet die Plakate, eine andere Gruppe erstellt Wahlzettel, eine weitere wertet die Wunschzettel aus und eine schreibt Texte für jup! Berlin!

Euer Profilkurs "Organisation & Beteiligung"

 

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Samstag war wohl einer der stressigsten Tage seit langem. Wir waren auf der diesjährigen MagicCon in Bonn. Was wir alles erlebt haben, die besten Cosplayer und unser Treffen mit Hollywoodstar Ian Somerhalder gibt es hier nachzulesen.

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Taxi, Flugzeug, Taxi, Maritim Hotel Bonn. So begann unser Samstag. Uns erwatete allerdings ein ereignisreicher Tag in Bonn. Grund für die weite Anreise war die sogenannte MagicCon, die erstmalig vom 21.04.-23.04.2017 stattfand.
FedCon GmbH, die Veranstalter des Events, holten unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" Hollywoodgrößen wie Andrew Scott, bekannt aus Sherlock oder einen der drei Hauptdarsteller der Hit TV Show 'The Vampire Diaries' Ian Somerhalder nach Deutschland. Die MagicCon ist der offizielle Nachfolger der RingCon, welche sie für 14 und der HobbitCon, die sie für vier Jahre hielten. Die Veranstalter konnten also schon einiges an Erfahrung und Wissen über die Jahre sammeln.

 

Was ist denn eine Convention überhaupt?

Eine Convention ist eine Veranstaltung für eine spezifische Interessensgruppe. Ihr habt wahrscheinlich schon einmal von zum Beispiel der Gamescom gehört. In dem Fall geht es eben um Spiele. Die MagicCon ist genau so ein Event für Film- und Serienfans. Die Besucher haben die Chance ein Foto oder Autogramm von ihrem Star zu kaufen. Man kann sich auch einfach einen sogenannten Panel anschauen, in welchem der Darsteller auf der Bühne Fragen der Fans beantwortet.
Außerdem kann der Besucher unzählige Cosplayer und jede Menge Merchandise bestaunen.

 

Conventions - Reines Schlangestehen?!

Ich kann behaupten, mit meinen bereits elf besuchten Conventions, relativ erfahren zu sein, was das Thema angeht. Mein erster Gedanke, wenn ich an Cons denke, ist Schlangestehen. Man muss für absolut alles anstehen: Die Registrierung, die Autogramme, die Fotos und sogar die Schlangen bei den Toiletten können einem die Laune vermiesen.
Mein erster Eindruck bei der MagicCon fiel allerdings sehr positiv aus.
Wir waren bereits um 8:30 Uhr am Maritim Hotel und daher muss man fairerweise sagen, dass die Schlange noch nicht wirklich lang war. Gegen neun Uhr startete die Registrierung und es ging tatsächlich zügig voran.
Besonders schön war, dass jeder Besucher einen Goody Bag im MagicCon Format erhielt. Enthalten war zum Beispiel ein Block, ein kleines Spiel, natürlich auch Werbung und das wohl wichtigste Goody: Das Programmheft!
Darin konnte man allerlei Infos bezüglich Fotos, Autogrammen oder den Stages nachlesen. Ein Lage- und Ablaufplan und die Preisübersicht der Darsteller konnte man ebenfalls entnehmen. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Heft unser treuer Begleiter war und wir uns dadurch super zurecht finden konnten.

 

Wer sind wir?

Wir sind Linus und Jasper, 16 und 21 Jahre. Linus geht noch zur Schule in die 10. Klasse. Er macht gerne Videos, diese sind auf dem YouTube Kanal von Handicap Lexikon zu sehen.
Jasper hat seinen MSA und eine erfolgreiche Ausbildung zum Mediengestalter bestanden. Seit Oktober arbeitet Jasper bei der Berliner Behindertenzeitung als Grafiker.

 

Was machen wir für ein Projekt?

Wir haben beide das Handicap Lexikon, online zu sehen auf www.handicap-lexikon.de, gegründet und betreiben die Webseite, um die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Handicap zu steigern. Menschen mit Handicap wollen nämlich auch nur ganz „normal" behandelt werden.

Linus hatte die Idee, da er vor knapp zwei Jahren die Nase voll hatte von den Fragen vieler Kinder, allerdings auch Erwachsener, wie z.B.: „"Ist er krank?", „Was hat er denn?" oder das scherzhafte Fragen von Jugendlichen "Bist du behindert oder was?". Deshalb hat Linus Jasper gefragt, ob er Lust hat, mitzumachen. Da Jasper Mediengestalter ist, hat er sofort ein Logo entworfen und die Website veröffentlicht. Seit 04. Dezember 2015 ist das Handicap Lexikon online, wird gut angenommen und bislang haben wir 10.000 Aufrufe. Auf unserer Webseite können Personen (egal ob mit oder ohne Handicap) ein Interview ausfüllen, die dann veröffentlicht werden und von jedem gelesen werden können. Daran sieht man, wie Menschen mit Handicap sind und dass sie einfach nur ganz normal behandelt werden wollen. Wir freuen uns total, dass wir demnächst auch auf jup! über unseren Alltag berichten werden. Wer bis dahin mehr wissen möchte, schaut am besten auf unsere Webseite www.handicap-lexikon.de oder gibt uns einen Like auf Facebook

Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. Zusammen mit anderen FÖJler*innen plant sie einen FÖJ Landesaktionstag in Rostock am 6. Mai in Rostock. Ihr seid selbst FÖJler*innen, Interessierte oder einfach nur an dem Tag in Rostock? Dann kommt vorbei! Was euch erwartet? Josy erklärt es euch!

 

Hallo ihr Weltretter,

die Gruppensprecher des Freiwilligen Ökologischen Jahres 2016/17 aus Mecklenburg-Vorpommern laden euch zu unserem diesjährigen Landesaktionstag, unter dem Motto „Mit jedem Schritt die Spuren kleiner machen!“ in Rostock ein.

Der Aktionstag findet am 6. Mai 2017 auf dem Kastanienplatz im Barnstorfer Wald, Rostock statt. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr wollen wir uns auf Picknickdecken mit verschiedenen Themen zum Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit beschäftigen. Solltet ihr vielleicht Lust haben uns beim Aufbau zu helfen  oder sogar einen der Picknickdecken zu betreuen, dann meldet euch einfach bei euren Gruppensprechern.

Zum Thema „Nachhaltigkeit“  wird es eine Decke unter dem Motto „Jute gegen Plastik“ geben, auf der man seine Plastiktüte gegen einen Stoffbeutel, welchen man auch selber bemalen kann, tauscht.

Zum Thema „Bienensterben“ wird es eine Decke geben, auf der man aus alten Konservendosen ein Insektenhotel bauen kann, sowie jede Menge Informationen über Bienen erhält. Zudem werden wir die Aktion “Samenspender - Blümchen für Bienchen” vom einheitlichen Landesaktionstag wiederholen. Wir werden dort die T-Shirts tragen und über 300 Samentüten verteilen.

Zum Thema „0-Waste“ wird es eine kleine Tauschbörse geben, bei der man seine Kleidung gegen andere tauschen kann (unentgeltlich). Aber auch aus alten, vermeintlichem Müll etwas Neues basteln und entstehen lassen.

Zum Thema „Ressourcenmanagement“ wird eine Handysammelbox aufgestellt. Der Erlös aus der Gewinnung seltener Metalle und Erden, die sich in einem Handy befinden, gehen an den FÖJ Aktiv e.V.

Des Weiteren werden beide Träger (Internationaler Bund u. Jugendwerk Aufbau Ost) des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern als Stand vertreten sein.

Um die Stimmung auf der Wiese und den Decken etwas aufzulockern, soll die Veranstaltung durch Musikdarbietungen von mehreren Freiwilligen begleitet werden. Falls auch du Lust hast ein bisschen für uns Stimmung zu machen, melde dich bitte bei deinen Gruppensprechern.

Damit wir an dem Tag auch ein kleines Buffet haben, durch welches wir unsere Unkosten decken können. Bitten wir jeden von euch etwas mitzubringen. Ein Kuchen, Saft, Wasser, Servietten oder ein Salat, alles ist gern gesehen und Willkommen.

Wir freuen uns über jede Hilfe, denn nur durch Euch kann dieser Tag zu einem Highlight eures Freiwilligen Jahres werden. Also bringt Freunde, Bekannte und Familie zu diesem Aktionstag mit, um unsere Veranstaltung noch größer werden zu lassen.

Bis dahin, bleibt schön öko!

Josy

#makefoejgreatagain

 

Programmbeschreibung des FÖJ Landesaktionstag 2017

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung
12.00-13.30 Uhr Musikdarbietung
14.30-16.00 Uhr Musikdarbietung
16.00 Uhr Ende der Veranstaltung mit Danksagung an alle Helfer

Vom 24. bis 30. April findet weltweit die Fashion Revolution Week statt. Eine Kampagne, die auf die schlechten Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Textilindustrie aufmerksam machen möchte. Sie erinnert an den Einsturz einer Textilfabrik am 24. April 2013 in Bangladesch. Bei dem Unglück starben über Tausend Arbeiter*innen. Am Aktionstag (24. April) werden alle dazu aufgerufen, ihre Kleidung auf Links zu tragen und so das „Made in…“-Schild sichtbar zu machen. In den sozialen Netzwerken könnt ihr die Aktion unter #whomademyclothes verfolgen und selbst mitmachen. Warum es so wichtig ist, sein Einkaufsverhalten zu ändern, erklärt euch Marco!   

 

VON MARCO 

Tim ist ein typischer Student und verfügt auch über ein solches Budget. Natürlich freut er sich beim Passieren der Einkaufspassagen über verlockend günstige Angebote: T-Shirts, die manchmal nicht einmal 3 Euro kosten, Schuhe für 7 Euro oder Jacken für 15 Euro. Darüber leuchten Logos in schillernd blauen oder roten Farben der Modeläden von Primark oder H&M. Warum Tims neues T-Shirt gerade mal so viel kostet wie ein großer Döner, ist für ihn in diesem Moment irrelevant, er spart. Ein passabler Auftritt für wenig Geld, klingt im ersten Moment nach einer super Sache.

Dieses Denken ist, zum Glück, nicht in den Köpfen aller junger und alter Menschen verankert, aber leider locken Konzerne, die günstig Mode verkaufen, zu leicht den inneren „Sparfuchs“ im Konsumenten.
Die Konzerne bieten diese Artikel nicht etwa so günstig an, weil sie eine besonders soziale Ader für den kleinen Verbraucher haben. Nein, die wahren Gründe für solch billige Preise sind hässliche und unangenehme Begleiter beim entspannten Flanieren durch die schillernden Einkaufsstraßen. 

 

Wer stopft heute noch Socken?

Tim ist, so wie viele Verbraucher überall auf der Welt, in einem drastisch schnell rotierenden Kreislauf gefangen. Im Kreislauf von Fast Fashion. Firmen müssen immer mehr produzieren, um den Kunden zufrieden zu stellen. 

Tim kauft nicht etwa unnachhaltig, weil er ein unmoralischer Mensch ist, sondern weil das Lockverhalten solch günstiger Angebote unsere unterschwellige Konsumlust befriedigt.
Wir wollen immer mehr und trotzdem so wenig wie möglich ausgeben. Heutzutage kaufen wir T-Shirts, ziehen sie für ein paar Wochen oder Monate an, verlieren die Lust und schmeißen sie dann in den Müll: ,,Sie waren ja so günstig.“ Kaum jemand stopft heutzutage noch  Socken oder repariert ein T-Shirt, der Aufwand dafür ist meist größer als ein neues T-Shirt zu kaufen. Außerdem macht Shoppen Spaß und der Kauf setzt das Glückshormon Endorphin frei, nicht umsonst stand in vielen ,,Freundebüchern’’ von jungen Schülern und Schülerinnen als eine der Lieblingsbeschäftigungen: Shoppen.

Kaufsucht ist ein allgegenwärtiges Problem. Experten gehen davon aus, dass mehr als 800.000 Deutsche von der Kaufsucht betroffen sind. Kaum wurde das neue T-Shirt drei Mal auf Partys, in der Uni, in der Schule oder beim Sport getragen, lockt das nächste Angebot. Der Wind der Veränderung dreht das Fast Fashion Karussell. 

 

Sie sind kaum zu bemerken und eigentlich ist auch noch keiner über sie gestolpert, doch der Eine oder Andere hat schon einmal festgestellt, dass in einigen Gehwegen der Berliner Straßen so genannte „Stolpersteine“ eingelassen sind. Beschriftet mit Namen von Personen, von denen man eigentlich noch nie gehört hat. Warum wurden diese Stolpersteine errichtet? Wo genau findet man sie eigentlich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, die Ihr jetzt sicherlich habt, gebe ich in diesem Beitrag. Und zeitgleich könnt Ihr hier noch etwas über die Geschichte von Deutschland lernen.

VON FEZblogger Kevin

 

Ihr habt Bock auf Action am Alexanderplatz? Seid zwischen 16 und 21 Jahren alt? Und habt schon lange genug davon, dass Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und HateSpeech Oberwasser gewinnen? Zeit zu überlegen, ob Ihr nicht mit dem Moabiter Ratschlag "FremdGehen" wollt und dem Alex in diesem Sommer mit Euren Ideen und Aktionen öffentlichkeitswirksam etwas von seinem einst verbindenden Charakter zurückgeben wollt. Anmeldeschluss ist am 23. April.

Logo: Moabiter RatschlagFür Vielfalt und Toleranz und gegen Gewalt, Hass, und Vorurteile: Für das Demokratieprojekt "FremdGehen" sucht der Moabiter Ratschlag eine Gruppe von 5 bis 10 Leuten zwischen 16 und 21 Jahren, die Lust haben zwischen Mai und Oktober 2017 kreative öffentliche Aktionen für ein besseres Verstehen und Zusammenleben auf dem Alexanderplatz zu planen und durchzuführen.

Der Moabiter Ratschlag stellt für die selbst organisierten Aktionen planerische und finanzielle Unterstützung. Fest geplant ist bereits eine große Graffitiaktion. Wie und was sonst noch dazukommt liegt in den Händen der jungen Engagierten. Ideen könnten zum Beispiel Straßentheater, Flash Mobs, Straßen-Rap, eine Demo oder anderes sein.

Bitte meldet Euch bis spätestens 23. April bei Tino Kretschmann an. Das Auftakttreffen für alle Interessierten findet am 26. April um 18:00 im Kreativhaus in Mitte statt. Eine erste Ideenwerkstatt findet im alternativen Wohn- und Lebensprojekt WUKANIA (inkl. See und Lagerfeuer) am Wochenende vom 19.-21. Mai statt.

Kontakt:
Tino Kretschmann
Tel.: 030 - 39 08 12 19 | 0176 - 43 25 65 76
E-Mail: platzmanagement@moabiter-ratschlag.de
Web: www.moabiter-ratschlag.de | www.facebook.com/alexspace2.0

Das Projekt "FremdGehen" wird aus Mitteln des Landesprogramms "STARK gemacht! - Jugend nimmt Einfluss" gefördert.

VON ZORA

 

Mit der U-Bahn verfahren, 5 Minuten zu spät und außer Atem ankommen. Ein super Start ins Wochenende! Empfangen werde ich nun schon von einem vollen Saal und den Schüler*innen der Tesla Schule. Diese sind gerade dabei ihre Wunschvorstellungen einer neuen Welt vorzustellen. Nach dem Weltuntergangscountdown bin ich mir sicher, spannend war das nicht. Doch das Stück warum ich hauptsächlich hier bin, findet erst noch statt.

Nach der kleinen Pause, in der man wunderbar auf dem Flur die Schüler*innen beim Bottleflippen mit dem Fuß beobachten konnte, geht es nun endlich los mit dem Stück „Life“ von der Hans-Gerade-Schule.

 

Im Herbst wird in Deutschland der Bundestag gewählt – und vorher  hast Du die Möglichkeit bei U18 Deine Stimme abzugeben.

Doch wofür stehen die einzelnen Parteien und was sind ihre Positionen? Frag' sie doch einfach!

Wenn Ihr eine Frage oder auch mehrere an die Parteien habt, schickt sie uns. Egal ob zu Spielplätzen, Schulunterricht, Geflüchteten oder Tierhaltung: Jede Frage ist erlaubt. Die Fragen werden von uns gesammelt, sortiert, die häufigsten Fragen ausgewählt und an die Parteien zur Beantwortung weitergeleitet. Damit auch Deine Frage nicht unbeantwortet bleibt!

Schreibt uns die Fragen bis zum 1. Mai hier in die Kommentare!

oder schickt sie per Mail an: berlin@u18.org

oder meldet euch per Telefon: 030 49300194

oder - wenn ihr es oldschool wollt - schickt mal wieder einen Brief:
U18-LKS Berlin c/o Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
Stiftung SPI
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin

Hier findet ihr - als Anregung - die Fragen vom letzten Jahr als PDF.

VON CHARLOTTE UND SANDY

 

Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Nur Klischees? Oder auch etwas Wahres dran?
Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule setzen sich in ihrem eigenen Theaterstück "Stören²" mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

Aufgeführt wir das Stück auf dem TUSCH FESTIVAL vom 28.- 31. März

Charlotte und Sandy waren bei einer Probe dabei und haben mit Iman, Claudia und Philipp über ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag und ihr Theaterstück gesprochen!

 

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

24.07.2017
18.30
31.07.2017
18.30
07.08.2017
18.30
14.08.2017
18.30
23.07.2017
14.00
30.07.2017
14.00
06.08.2017
14.00
13.08.2017
14.00

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOSY

 

Im Rahmen des FÖJs ist es möglich, einen Austausch zu machen: Das Ökiglück. Dieser Austausch ist sozusagen eine Art Praktikum in einer anderen Einsatzstelle. Es kann für eine Woche sein oder auch länger. Je nachdem wie lange dich deine Einsatzstelle entbehren kann.

Nun ist die Frage, wie findet man überhaupt jemanden, der ebenfalls einen Austausch machen möchte und dessen Einsatzstelle du spannend findest? Auch dafür gibt es natürlich Abhilfe, denn in der Tauchbörse „Tauschrausch Ökiglück“ können FÖJler*innen sich und ihre Einsatzstellen vorstellen. So kann die FÖJler*innen untereinander eigenständig nette und interessierte Leute kennenlernen. Diese Aktion ist bundesweit möglich, so dass man auch andere Bundesländer und ihre FÖJler*innen kennenlernen kann. Leider werden die Fahrtkosten nicht von den Trägern übernommen, aber man kann meistens in der Unterkunft der Austausch-FÖJler*innen unterkommen, so dass zu mindestens die Übernachtungskosten wegfallen.

Das Ökiglück bietet den bundesweiten Austausch über das FÖJ mit anderen Freiwilligen, neue berufliche Orientierung und persönliche Weiterentwicklung. Und was natürlich der Hauptgrund ist: jede Menge neue Sachen und Spaß!

Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen! So habe ich in der Tauschbörse meinen Austausch-FÖJler Benni kennengelernt. Es passte gleich auf anhieb ziemlich gut, denn er wollte ans Meer (dort bin ich ja gerade) und er kommt aus Freiburg. Da ich letzten Sommer schon mal in Freiburg war und ich die Stadt und auch die Umgebung toll fand, wollte ich da natürlich am Liebesten nochmal hin. So kam es dazu, dass ich ihn Mitte Februar in Freiburg besucht habe und eine Woche mit in seiner Einsatzstelle gearbeitet habe.

 

Mein Ökiglück

Am 13. Februar 2017 ging es für mich los nach Freiburg. Und nun ja vom Darß (Halbinsel an der Ostsee bei Rostock) bis nach Freiburg im Schwarzwald ist sozusagen einmal quer durch Deutschland – von Nord nach Süd. Das bedeutet eine lange Zugfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die „neue“ Einsatzstelle

Bennis Einsatzstelle ist die „WaldHaus Stiftung Freiburg“, welche am Rand von Freiburg gelegen ist, direkt am Freiburger Stadtwald. So ähnlich wie in meiner Einsatzstelle, dem Nationalparkamt Vorpommern, geht es hier vor allem darum, Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen. Es gibt verschiedene Projekttage, aber auch andere Veranstaltungen für Groß und Klein. Man kann in der Grünholzwerkstatt Stühle bauen, im Labor arbeiten oder draußen die Bäume aus aller Welt bestaunen. Nebenbei werden die Räume auch für Veranstaltungen vermietet, es gibt wechselnde Ausstellungen und es gibt einen kleinen Shop. Das Haus an sich ist sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt, so dass es komplett aus heimischen Hölzern besteht. Das passt natürlich zur grünen Stadt Freiburg!

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

Dein Auftrag: Setze künstlerisch um, welche Forderungen du an Politik und Gesellschaft richten möchtest oder zeige in deinem Kunstwerk Jugendliche, die das tun.

 

  • Wie können Jugendliche gehört werden?

  • Wie machen Jugendliche auf sich aufmerksam?

  • Was würdest du gerne von Politik und Gesellschaft einfordern?

  • Was muss sich verändern, damit Politik und Gesellschaft in Deutschland jugendgerechter werden?

 

Entstehen soll ein Bild im Querformat im Verhältnis 1,75 x 1 (mindestens 35 cm Breite und 20 cm Höhe. Bitte wähle keine kleinere Größe). In der Wahl deines künstlerischen Mittels bist du völlig frei – ob Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Graffiti, Tape Art oder eine andere Technik. Wir sind gespannt auf deine Ideen! Auch Gruppeneinreichungen sind möglich. Du kannst ein Bild einreichen wenn du zwischen 12 bis 27 Jahren alt bist.

 

Was kannst du gewinnen?

Dein Kunstwerk wird im Großformat gedruckt und öffentlichkeitswirksam während der JugendPolitikTage 2017 am Brandenburger Tor präsentiert sowie bei der Jugendmeile im Rahmen des Tags der offenen Tür im Bundesjugendministerium im August 2017 ausgestellt. Dein Name bzw. die Namen aller, die am Kunstwerk beteiligt waren, werden im Rahmen der Ausstellung natürlich genannt. Außerdem kannst du dich bzw. kann deine Gruppe sich über einen Gutschein im Wert von 200 Euro für Künstlerbedarf freuen.

 

Einreichungen sind bis zum 01. April 2017 hier online möglich!

 

Was passiert mit deiner Einreichung?

Eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesjugendministeriums, des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ der Jugendpresse Deutschland e.V. und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. zusammensetzt, wird sechs
Kunstwerke prämieren. Dafür werden die Einreichungen nach dem Alter in drei Altersklassen eingeteilt: 12 bis 16, 17 bis 21 sowie 22 bis 27. Aus jeder Altersklasse werden zwei Einreichungen gleichberechtigt ausgezeichnet. Wir geben dir Mitte April Bescheid, ob dein
Kunstwerk ausgezeichnet wird.

 

+++ Achtung, Achtung: Was musst du bei deiner Einreichung beachten? +++

  • Bitte reiche nur ein Kunstwerk zum Wettbewerb ein.
  • Bitte gib an, ob deine Einreichung in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden ist und nenne die Namen und das Alter aller Beteiligten.
  • Bitte gib an, zu welcher Altersklasse du oder deine Gruppe gehören. Ist deine Gruppe gemischt, gib bitte an zu welcher Altersgruppe die Mehrheit gehört.
  • Deine Einreichung übermittelst du digital im Upload-Portal der Jugendpresse. Zugelassene Dateiformate sind tif, jpeg oder pdf. Die Auflösung sollte 1.200 dpi betragen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dein Kunstwerk in einem Copyshop einscannen lassen – nenne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach die oben genannten technischen Anforderungen (Dateiformat und Auflösung).
  • Dein Kunstwerk sollte im Original mindestens 35cm mal 20cm groß sein, damit es sich für den Druck eignet. Aber Achtung: Davon werden später im Druck nur 34cm mal 18cm vollständig sichtbar sein – platziere also am besten keine wichtigen Gestaltungselemente am Rand.

Du hast noch Fragen offen? Dann melde dich bei Viktoria: v.hahn@jugendpresse.de

 

Quelle: www.jugendpresse.de

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

VON SARAH

 

Es ist 9:05 Uhr. Um 9:00 Uhr hat die Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus angefangen. Stefan Ziller, sein Mitarbeiter Hans Jagnow und ich machen uns mit einer riesigen Tasse Kaffee im Schlepptau auf den Weg nach unten. Einige Meter vom Besprechungsraum entfernt befinden sich die prunkvollen, mit rotem Teppich ausgelegten Treppen und der Eingang des Abgeordnetenhauses, das ich an diesem Donnerstagmorgen beim U18 Minipraktikum zum ersten Mal in meinem Leben betreten habe.

Nach kurzer Besprechung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht es los zu einem Photoshoot. Statt mit der neuesten Mode sind die Abgeordneten aber mit wiederverwendbaren grünen Teebechern ausgestattet: eine Kampagne gegen Verschwendung und Umweltverschmutzung.

 

 

Im September hat Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Die Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Aber welche Aufgaben hat ein Abgeordneter? Diskutieren die Abgeordneten den ganzen Tag? Wie wird man Politiker?

Die Ansprüche an Politik und ihre Vertreter sind zahlreich. „U18 – die Wahl für Kinder und Jugendliche“ hat junge Menschen eingeladen, nach der Wahl die politischen Vertreter kennenzulernen. Für einen Tag konnten sie einen Abgeordneten der Regierungspartei begleiten. Was sie erlebt haben? Lest selbst!

23.07.2017
14.00
30.07.2017
14.00
06.08.2017
14.00
13.08.2017
14.00

Berlins großer Schulwettbewerb läuft schon wieder auf Hochtouren: Bis zum 30. Mai könnt ihr mit euren Klassen, Kurse oder Arbeitsgemeinschaften – drei Schüler*innen samt Lehrperson sollen es mindestens sein – noch eure Ideen und Projekte zum Thema Klimaschutz einreichen und attraktive Preise von bis zu 5.000 Euro für eure Schule gewinnen.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt viele von uns, doch was kann man tun? Für Berliner Schüler*innen liegt die Antwort auf der Hand: Mitmachen natürlich! Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ bietet neben attraktiven Preisen nämlich auch die Möglichkeit, mit den eigenen Ideen und Arbeiten andere zu inspirieren, sich darüber auszutauschen und zu hören, was andere darüber so denken.

Wer noch dabei sein will, muss wissen: Bis Ende Februar können Teams noch eine Anschubfinanzierung beantragen, um zum Beispiel Bastelmaterial zu kaufen, eine Ausstellung zu besuchen oder auch einen Workshop zu finanzieren. Am einfachsten geht hier per Online-Formular.

Als Beitrag sind Arbeiten und Ideen rund um Klima und Klimaschutz zulässig, von der Posterausstellung über die Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theaterstück bis zum Energiesparprojekt. Wer eine Idee hat und sich nicht sicher ist, kann über das Wettbewerbsbüro (kontakt@berliner-klimaschulen.de) Rat und Hilfe bekommen.

Für die Gewinnerschulen gibt es stolze Preisgelder bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich wird neben dem Sonderpreis „KiezKlima – für besonders Engagement im schulischen Umfeld“ auch in diesem Jahr der Publikumspreis per Online-Abstimmung verliehen.

Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird durchgeführt vom Land Berlin und der GASAG AG. Partner sind jup! Berlin, der BUND Berlin e.V. sowie A&O Hotels und Hostels.

Weitere Info: www.berliner-klimaschulen.de

 

 

Ein Tag im Berliner Abgeordnetenhaus. Wow! War ich aufgeregt, als ich erfuhr, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die ein Minipraktikum dort absolvieren dürfen. Meine Wunsch-Parteien waren Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke. Mein Praktikum absolvierte ich letztendlich bei dem Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, der Mitglied der SPD-Fraktion ist.

 

Am 12. Januar fand mein Mini-Praktikums-Tag statt. An diesem Tag fand das erste Plenum der neuen Berliner Regierung statt, wo ich von der Besuchertribüne aus zugucken durfte.

Am Morgen hatte ich mich mit der Leiterin des Wahlbüros von Matthias Kollatz-Ahnen in Berlin Steglitz verabredet und bin zusammen mit ihr zum Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. In der U-Bahn haben wir uns hauptsächlich über das Berliner bzw. das deutsche Schulsystem unterhalten. Als wir im Abgeordnetenhaus ankamen, war bereits alles voller Politiker und Journalisten. Als erstes wurde mir das Büro von  Matthias Kollatz-Ahnen gezeigt und nachdem wir uns zuerst verirrt hatten, sind wir anschließend in den Plenarsaal gegangen.

Das Plenum begann mit einer Trauerminute für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidtplatz. Es folgte eine Eröffnungsrede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und eine Rede des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Anschließend hielt ein Vertreter von jeder Partei eine Rede. Dafür gab es eine bestimmte Zeitvorgabe. Dadurch, dass die Regierung neu gewählt wurde, ist nun auch die AfD im Abgeordnetenhaus vertreten, was dazu führt, dass ab und an Turbulenzen aufkommen. Ich fand es sehr erstaunlich, dass die Abgeordneten der AfD, der FDP und die der CDU die meiste Zeit zu den gleichen Sachen klatschten und auch jeweils sich sehr über die Kommentare der anderen Parteien lautstark erfreuten. Aber trotzdem hatten die CDU und auch die FDP ein sehr großes Problem damit, gegebenenfalls neben der AfD sitzen zu müssen. Hauptsächlich ging es in dem Plenum um die Frage der Sicherheit, und – für die AfD und die CDU anscheinend ein starkes Problem – die Frage der Unisex-Toiletten.

Dadurch, dass Matthias Kollatz-Ahnen die meiste Zeit von der Besuchertribüne aus gesehen rechts vom Präsidenten saß, hatte er nur ganz kurz beim Mittagessen Zeit für mich. Da ich nicht wirklich Fragen an ihn hatte, erklärte er mir, was er als Finanzsenator alles für Aufgaben hat. Dabei bekam ich zum Beispiel mit, dass er mit noch einer anderen Senatorin dafür gesorgt hatte, dass ein Flüchtlingsheim in einer Turnhalle aufgelöst wurde und in ein angemessenes Gebäude umverlegt wurde. Da  Matthias Kollatz-Ahnen so wenig Zeit hatte, haben wir ausgemacht, dass ich ihn mal in seinem Wahlbüro besuche, damit wir uns ein bisschen mehr unterhalten können.

Diese Erfahrung würde ich auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die wissen wollen, wie genau so ein Plenum und die Arbeit eines Politikers aussehen.

 

Eva

 

Eindrücke meines Minipraktikums am 25.01.17 im Abgeordnetenhaus Berlin

 

Gestern war es wieder so weit: kleine und große, junge und ältere Journalisten und Journalistinnen strömten ins Rote Rathaus. Ihr Ziel: Die 14. Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbes.  Dort wurden die besten Schülerzeitungen der Stadt geehrt. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 3000 Euro.

 

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung wurden die Gäste von den jungen Moderator*innen Andrin Bergmann und Lona Spahija von Boardcast begrüßt, die mit ihrem gesamten Team vor Ort waren, um die Preisverleihung filmisch festzuhalten und die Teilnehmer*innen zu interviewen. Mit viel Witz und Charme führten die beiden souverän durch das Programm und ließen sich auch durch die anwesenden Veranstalter (Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Chefredakteur der Berliner Morgenpost Carsten Erdmann und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V.) nicht verunsichern.

 

Gewinner küren – keine leichte Sache für die Fachjury

Bereits im Dezember entschied eine achtköpfige Fachjury aus der Senatsverwaltung und der Berliner Medienlandschaft über die begehrten Plätze. Einen Tag lang setzten sie sich zusammen, lasen alle eingereichten Schülerzeitungen, diskutierten über Artikel, Themen und Layout und kürten die Gewinner. Fazit:  Die jungen Nachwuchsredakteur*innen waren fleißig und haben sich in ihren Schülerzeitungen mit  vielfältigen Themen beschäftigt.  So wurden neben Beiträgen aus dem  Schulalltag u. a. auch Themen wie Freundschaft, der Weg zur Selbstfindung, Drogen, Homosexualität, Diversität, Digitalisierung, Schönheitsideale und Kinderrechte aufbereitet. Schülerzeitungen sind somit ein wichtiges Sprachrohr der Schüler*innen und ein Mehrwert für jede Schule.

 

Von Josy

Am Samstag, den 21.01.2017, fand die 7. „Wir haben es satt!“-Demo statt. Groß und Klein versammelten sich, um mit Fahnen, selbstgemalten Schildern, Trillerpfeifen und Trommeln auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie wollen und fordern eine faire und naturnahe Landwirtschaft. Frei nach dem Motto der ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) : „Power to the Bauer“.

Laut Veranstalter kamen 18.000 Menschen. Und um dem noch einen drauf zu setzten, kamen noch rund 130 Traktoren aus ganz Deutschland. Denn diese Demo war nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Erzeuger. Hand in Hand wollten sie so zeigen, dass nur eine bäuerliche Landwirtschaft die Menschen mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln versorgen kann.

Der Umzug:

Zu Einstimmung hielten unter anderem der Vorsitzende des BUNDs Hubert Weigert und viele andere eine Rede und stellten erste Forderungen an Politik und auch an die Verbraucher, denn der Kassenzettel wird hier als Stimmzettel gesehen.

Wer spontan kam und noch kein Schild oder Fahne hatte, konnte sich an zahlreichen Ständen schon zu Beginn der Veranstaltung eindecken.

Den Auftakt des Umzugs der Demo bildeten die rund 130 Traktoren, die mit Schildern geschmückt als erste los durften, begeistert hupten und die Menge anheizten. Sprüche wie: „Minister Schmidt, sei nicht so matt – wir kriegen sicher alle satt“, „Rogge‘n‘Roll“ und „Lasst die Konzerne in weiter Ferne – pflanzt Kleegras und Luzerne!“ zeigten die Bauern ihren Unmut und ihre Forderungen für eine gerechtere Landwirtschaft.

Von Josy

Immer häufiger in den Medien und auch auf Instagram und Co. sieht man den Trend und die Bewegung „zero waste“. Aber was ist  das eigentlich und wie verringert man ohne viel Aufwand seinen Plastikmüll bzw. Müll allgemein?

Seit Kurzem beschäftige ich mich selbst intensiv mit dem Thema - seitdem ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Ostsee mache. Ich ertrage einfach die Müllberge am Strand und auch die Reste im Wald nicht mehr! Und was liegt da näher, als erstmal bei sich selbst etwas zu ändern?

Schon seit ein paar Jahren finde ich das Thema interessant. Das kam damals vor allem durch Lauren Singer die ich bei Galileo gesehen hatte. Sie zeigt den Menschen auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ (http://www.trashisfortossers.com/), wie du und ich mit einfachen Schritten Müll vermeiden können. Am Anfang dachte ich, dass es viel zu kompliziert sei und habe nur beim Nötigsten gespart: Einkaufstasche statt Tüte, kein verpacktes Obst und Gemüse, schlichtweg also nur beim Essen. Doch vor ein paar Monaten hat es Klick gemacht. Damit unsere Erde nicht komplett in Müllbergen versinkt, müssen wir dringend etwas ändern. Und deshalb möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, kleine Sachen, die jeder ohne viel Aufwand ändern kann.

 

VON ANNI

 

Ich hatte das Glück als eine von zehn Jugendlichen unter 18 Jahren zu einem Minipraktikum bei einer/einem Abgeordneten aus der Partei meiner Wahl zugelassen zu werden. Ich entschied mich für Bündnis 90/Die Grünen und durfte nun Berlins jüngste Abgeordnete, June Tomiak, an ihrem normalen Arbeitstag im Abgeordnetenhaus in Berlin-Mitte begleiten.

Am 13. Dezember 2016 fand der Praktikumstag statt. Ich wurde in der riesigen Eingangshalle von June Tomiaks Sekretärin empfangen, die mich durch das Gebäude führte und mir zu vielem etwas erklärte. Sie zeigte mir, wo die verschiedenen Fraktionen (Vereinigung von Mitgliedern einer Partei) ihren Sitz und ihren Fraktionssaal haben. Was ich besonders interessant fand, war der Plenarsaal, in dem einmal pro Woche eine Plenarsitzung stattfindet. In dieser versammeln sich dann alle Fraktionen (SPD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/Die GRÜNE, AFD und FDP), um über Themen zu diskutieren und gemeinsame Kompromisse zu finden. Jede Fraktion hat eine genaue Anzahl an Sitzplätzen und ihr wird ein bestimmter Rang zugeteilt.

 

Immer wieder sieht man Bilder von Tieren, die in kleinen Boxen in ihren eigenen Fäkalien liegen. Monokulturen so weit das Auge reicht. Und trotz des ganzen Überflusses hungern Millionen von Menschen. Das kann doch nicht richtig sein. Ihr wollt was ändern? Dann geht zur „Wir haben es satt“-Demo am Samstag.

 

VON JOSY

Am Samstag, dem 21. Januar, findet in Berlin am Potsdamer Platz die siebte „Wir haben es satt“- Demo statt. Um 12 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung und dann geht es los. Ziel: Das Brandenburger Tor. Zu Fuß oder zu „Trecker“, denn ja, es gibt eine Treckerumzug!

Bei dem Umzug durch die Innenstadt wird lauthals auf wichtige Themen aufmerksam gemacht: Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid, Demokratie statt Konzernmacht! Auch Organisationen wie NABU, BUND oder auch Peta sind vor Ort.

Am Brandenburger Tor angekommen gibt es dann eine Abschlusskundgebung und ein Konzert. Hier könnt ihr die Demo beim Supp‘N Talk ausklingen lassen. Des Weiteren gibt es Stände von vielen unterschiedlichen Organisationen, bei denen ihr euch informieren und nette Leute kennlernen könnt.

 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wünscht ihre euch bezahlbare und gesunde Lebensmittel für euch und die Welt, einen gerechten Welthandel und Zugang für alle zu Nahrung, Wasser, Saatgut, Land und Bildung oder seid ihr für bäuerliche und ökologische Landwirtschaft, regionale Produkte, Artgerechte Tierhaltung und Tierechte, gegen Gentechnik? Kurzgesagt: Seid ihr für Umweltschutz und eine Welt ohne Hunger?

Dann kommt vorbei mit Schildern, Flaggen, Trillerpfeifen oder Megafonen und zeigt eure Meinung. Denn auch ihr könnt was verändern und der erste Schritt zu einer guten Welt ist immer, erst bei sich etwas zu ändern.

Wie ihr hinkommt, der Ablauf und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.wir-haben-es-satt.de

 

Am 16. Januar öffnete die jährliche Ausstellung des Jugendforums „denk!mal '17“ im Berliner Abgeordnetenhaus ihre Tore. Thema ist der Gedenktag für die Opfer des  Nationalsozialismus. Der besondere Fokus liegt dieses Jahr auf Homosexuellen. jup!-Redakteurin Sina war vor Ort und hat sich die von Kindern und Jugendlichen erstellten Ausstellungsstücke angeschaut.

 

VON SINA

 

„Alles was auch nur im entferntesten mit Nationalsozialismus zu tun hat, kommt rein“, erzählt mir Projektleiterin Talita Gergely. Tatsächlich sind es sehr vielfältige Projekte, die am ersten Ausstellungstag auf mich warten. Projekte, die thematisch rein gar nicht weit entfernt waren. Im Gegenteil  Projekte, die den Nagel auf den Kopf treffen. Projekte, von denen man gar nicht meinen mag, sie stammen von jungen Menschen. Es sei sehr wichtig, dass sich gerade Jugendliche, die entfernteste Generation, mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur um zu gedenken, sondern auch zu prävenieren.

Wenn man das Casino des Berliner Abgeordnetenhauses betritt, kommt man zuerst in einen kleinen Vorraum. Eher unscheinbar, denke ich mir, zu unscheinbar. Doch schaut man genauer hin, sieht man - im wahrsten Sinne des Wortes - die Gedanken von Schüler*innen, welche sich zum Projekt eine ausdrucksstarke Nachricht überlegt haben. Auffällig ist zuerst das Wort Rassismus. Rassismus und Nationalsozialismus. Passt zusammen, aber das kann doch nicht das Einzige sein, finde ich. Es muss mehr sein. Und das ist es.

Gemeinsam mit Frau Gergely betrete ich den Hauptausstellungsraum. Dort wird man mit mehr als nur Rassismus konfrontiert. Propaganda, Rebellen, Hierarchien außerhalb einer ethnischen Ansicht. Man bedenke: Es sind Werke von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten sind gerade acht Jahre alt und haben sich oftmals innerhalb ihrer Klasse damit auseinandergesetzt. Ich frage mich, was in so einem Kinderkopf vorgeht? Wie sie darauf gekommen sind? Nur ein Schulprojekt? Oder gibt es bei einigen sogar biografische Bezüge? Ob sie wissen,  was für eine Aussagekraft ihre Notizen in einem ausgestellten Tagebuch haben?

 

Ohne Hose  in der U-Bahn? Und das im Januar? „Klar!“, dachte sich jup!- Redakteurin Laura und hat sich das Event am ersten Sonntag im Januar nicht nur angeguckt, sondern auch mitgemacht.

 

VON LAURA

 

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

 < 10. QUAL DER WAHL ODER AUCH LEBEN IM ÜBERFLUSS > 

 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

Am 5. Dezember 2016 wurde jup! Berlin ein Jahr alt – jup! jup! hurra!

Seit dem Start des Berliner Jugendportals durch Bildungssenatorin Sandra Scheeres auf dem jugendFORUM 2015 ist jede Menge passiert. Als wir in Vorbereitung der jup!iläums-Feier all unsere Veranstaltungen, Projekte, Kooperationen und Workshops durchgegangen und (peinliche) Fotos rausgekramt haben, konnten wir selbst kaum glauben, was in den letzten anderthalb Jahren los war. „jup! Berlin hat in seinem ersten Lebensjahr nicht nur krabbeln und laufen gelernt, sondern ist richtig losgerannt“, lobte Frau Fussan aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auf der jup!iläums-Feier.  

Wir haben uns sehr gefreut, dass Partner*innen aus den verschiedensten Institutionen und Projekten  sowie zahlreiche jup!-Redakteurinnen am Montag im Jugendkulturzentrum Die Linse in Berlin-Lichtenberg zusammengekommen sind, um gemeinsam mit uns das erste jup!-Jahr Revue passieren zu lassen, einen Blick nach vorne zu werfen und gemeinsam auf das Erreichte anzustoßen.

Und da durfte der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hier ein kleines Video von unserer jup!iläums-Feier:

 

Heute haben wir ein exklusives Mark Forster Fan Paket für euch! Bist du der ultimative Fan? Dann mach an unserem Gewinnspiel mit und sag uns bei Facebook oder Instagram warum du es verdient hast zu gewinnen!

 

via GIPHY

Am 20. November 2016 fand der Höhepunkt des KUKI- Festivals, die Preisverleihung der besten Kurzfilme, im Filmtheater am Friedrichshain statt.

KUKI, das ist das Internationale Kinder und Jugendfilmfestival, dass vom 13.11 – 20.11.2016 zum neunten Mal in Berlin stattfand und in diesem Rahmen rund 100 internationale Kurzfilme zeigte.

Bei der Preisverleihung wurden Preise im Wert von 6.500 Euro für den besten KUKI Kurzfilm, den besten Kurzfilm des Teenscreen, den Wettbewerb Spark– Filme für die schulische Bildungsarbeit und der Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm für Kinder vergeben.

Die Preisträger des besten KUKI Kurzfilms und des besten Kurzfilms des Teenscreen wurden von einer Kinder- bzw. Jugendjury ausgewählt. Die Kinder und Jugendlichen sahen sich zuvor alle nominierten Filme gemeinsam an und diskutierten im Anschluss über die Preispräger, die mit einer Urkunde gewürdigt werden sollten. Die Kinderjury entschied über Filme ab 6, ab 8 und ab 10 Jahren und die Jugendjury war für die Filme ab 12 und ab 14 Jahren zuständig.

Bedauerlicherweise waren viele der Preisträger nicht persönlich anwesend, hatten aber ein Video als Dank hinterlassen. Ausnahmslos jeder Gewinner hat sich über seinen Preis gefreut und sich bei der Jury und den Veranstaltern des KUKI bedankt. Als Claude Demers (Regisseur des Films „Mon dernière été“) und Anne-Claire Jaulin (Regisseurin des Films „A qui la faute“) nach ihrer Auszeichnung gefragt wurden, was sie mit dem gewonnen Geld machen würden, sagten beide, dass sie das gewonnene Geld dafür verwenden würden, noch mehr Kurzfilme für Kinder und Jugendliche zu drehen.

Für manche Filme, wie „Opération Commando“, war dies sogar die erste Auszeichnung, die sie erhalten haben. Im Anschluss wurden alle ausgezeichneten Filme ein letztes Mal auf der großen Leinwand gezeigt.

Des Weiteren feierten zwei Filme an diesem Tag Premiere bei der Preisverleihung: ein Film des Projektes „Kinder machen Kurzfilm“ und der in der Festivalwoche im [zapf]TrickTruck entstandene Film aus dem Animationsworkshop.

 

Die Preisträger:

  • bester KUKI Kurzfilm:

    • 1. Platz: 1.000€ von Zapf Umzüge an „Opération Commando“ aus der Schweiz

    • 2. Platz: 500€ vom deutschen Kinderhilfswerk an „Mindenki“ aus Ungarn

    • lobende Erwähnung: „Chika, die Hündin im Ghetto“ aus Deutschland und „Camise cap al cel“ aus Spanien

       

  • bester Kurzfilm des Teenscreen:

    • 1. Platz: 1.000€ vom Jinzhen International Short Film Festival an „Mon dernière été“ aus Kanada

    • 2. Platz: 500€ von Green Fuzz und der Schwimmschule Balon an „A qui la faute“ aus Frankreich

    • lobende Erwähnung: „En la azotea“ aus Spanien

       

  • Wettbewerb Spark – Filme für die schulische Bildungsarbeit:

    • 1. Platz: 2.000€ von der pädagogischen Hochschule Zug an „AlieNation“ aus Deutschland

    • 2. Platz: 1.000€ von der pädagogischen Hochschule Zug an „Flea“ aus England

       

  • Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm für Kinder:

    • 1. Platz: 500€ von Alperman an „Gabriel verslaat het WK“ aus den Niederlanden

Die neuen jup!-Beutel sind da! Wer sie hergestellt hat und was die Firma mit unseren jup!-Beuteln zu tun hat, erklären wir hier.

 

VON ABDU

 

Die neue Generation unserer jup!-Beutel gaben wir bei der Schülerfirma „The Green School Shop“ (TGSS) der Schule an der Jungfernheide in Auftrag. Diese Schule bietet den Schülern die Möglichkeit, Teil der Schülerfirma zu sein und ihnen so frühzeitig praktisch und spielerisch Organisation, Verantwortung und Handwerk zu vermitteln. Sie produzieren mittels Siebdruck Beutel, Shirts und noch viele andere Dinge.

In ihrer (wirklich Harry-Potter-Zimmer-unter-der-Treppe-artig) kleinen Siebdruckwerkstatt produziert die Schülerfirma neben Produkten für den eigenen Schulbedarf auch externe Aufträge. Dort zeigten und erklärten sie uns bei unserem Besuch auch den Produktionsablauf und die verschiedenen Arbeitsschritte von der Erstellung der Druckplatte, über das Bedrucken bis hin zum Trocknen und Verpacken jedes einzelnen Beutels: Da sind Koordination und Teamwork gefragt! Mit den Erträgen werden neben der Refinanzierung der Firma Ausflüge und Aktivitäten für die teilnehmenden Schüler finanziert.  Angesichts der Tatsache, dass wir den größten Auftrag der Schülerfirmengeschichte aufgaben, waren wir nicht nur sehr zufrieden, sondern auch beeindruckt von der Effektivität des doch kleinen TGSS-Teams. Das Kernproduktionsteam bildeten lediglich drei Schülerinnen und Stephan Schmidt, der verantwortliche Lehrer. In nur fünf Sitzungen hatten sie die insgesamt 400 Beutel fertigstellen können. Stephan Schmidt war begeistert vom reibungslosen Ablauf: „Das war nur möglich, weil das Team so gut eingespielt ist.“

Der positive Eindruck der Schülerfirma hat bei mir allerdings auch dazu geführt, mich an meine eigene (gerade erst beendete) Schulzeit zu erinnern und mich mal wieder zu ärgern, dass ich solche Angebote nicht selbst wahrgenommen habe. Ich habe immer bereut, ein bestimmtes Fach nicht belegt zu haben: NFTE war ein Wahlpflichtfach an meiner Schule, in dem es darum geht, seine eigene Geschäftsidee zu entwickeln und diese dann auch nach und nach aufzubauen. Innerhalb dieses Unterrichts gibt es dann auch regionale, nationale und internationale Wettbewerbe, in denen die besten Ideen ausgezeichnet und unterstützt werden. An meiner Schule gab es vor ein paar Jahren die Idee von Teaster, einem Eistee „to go“, den du dir selbst zuckern beziehungsweise süßen kannst. Diese Idee entwickelte sich zu einer Schulfirma, welche dann auch zum Beispiel auf Schulfesten ihren Eistee verkaufte. Dies ist ein Idealbeispiel für gelungenen NFTE-Unterricht. Die Grundidee von NFTE ist es, den Schülern frühzeitig spielerisch organisatorisches, darstellendes und verkaufendes Können beizubringen. NFTE ist ein sich selbst organisierendes Netzwerk von Schulen und Vereinen, welche Interesse an diesem Unterricht und diesen Fortbildungsmöglichkeiten haben. Für Jugendliche bietet es gute praktische Lernmöglichkeiten und selbstorganisierendes Arbeiten. So im Nachhinein wäre das vielleicht ganz sinnvoll gewesen…

Alles in allem waren wir mehr als zufrieden von der Arbeit der Schülerfirma und freuen uns schon auf die nächste Bestellung. Vielen Dank, liebe TGSSler! : )

Der US-Wahlkampf ist vorbei, Trump wird Präsident und keiner kann's fassen. Doch was erwartet uns jetzt?

 

Ein Kommentar von Lucas Niño.

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 14. Mal das Jugendforum denk!mal.

Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus einzubringen und so die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Was ist das Jugendforum denk!mal? 

Was ist das Escape Game?

 
Escape Games gehören zu dem Genre der Adventuregames.
Es läuft folgendermaßen ab: Man wird mit einer Gruppe von Menschen in einem Themenzimmer eingeschlossen und hat eine Stunde Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Als Urvater dieses Spieles gilt das Onlinespiel „Crimson Room“ des Japaners Toshimitus Takagi.
Das allererste Live-Game wurde im Jahre 2007 ebenfalls in Japan gestartet. Damit begann der Erfolgsweg der Escape Games über die ganze Welt. Gerade in Deutschland stieg die Anzahl der Escape-Game Anbieter im Jahr 2015 enorm an.
Die Escape-Games erfahren auch im Zeitalter der multimedialen Welt einen neuen Aufschwung.
Inzwischen gibt es schon Angebote für interaktive VR Erfahrungen.
Und für die Oldtimer unter euch: erste Escape-Games werden auch schon in Brettspielvariante veröffentlicht…
 
 

 

Unter dem Motto „Gropiusstadt Reloaded – Pimp Deinen Kiez in Minecraft!“ kannst du ab dem 10. Oktober die häufig ungenutzten Freiflächen in der Gropiusstadt nach deinen Vorstellungen und Wünschen neugestalten und tolle Preise gewinnen.

Wie argumentiere ich am effektivsten gegen fremdenfeindliche Sprüche? Was sind die besten Gegenstrategien bei rassistischen und diskriminierenden Gesprächssituationen?

 

VON NUSEYBA

 

Mit diesen Fragen im Kopf bin ich zum Tagesseminar am 14.09.16 in die Linse nach Lichtenberg gefahren. Die ganze Thematik um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit war für mich und ist für viele andere wahrscheinlich mittlerweile nichts Neues mehr. Durch die ganzen Debatten um die Flüchtlinge und die immer deutlicher werdende rechte Bewegung, haben sich viele zum ersten Mal die gleichen Fragen gestellt. Obwohl ich schon persönlich oft mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu kämpfen hatte, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dem Seminar erwartet. Deswegen war ich umso überraschter, was wir innerhalb von ein paar Stunden erreicht haben und denke mir, dass jeder von diesen Ergebnissen profitieren kann.

Meine Eindrücke aus der Politik Orange Jugendredaktion.

 

VON ABDU

 

Erster Treffpunkt der Redaktion ist in einem Hostel in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße. Die meisten der Redaktionsmitglieder kommen eben nicht aus Berlin und kommen hier unter. Das Hostel ist durchschnittlich, reicht aber aus. Da ich letzter war wurde ich natürlich bei der Ankunft besonders genau angeschaut. Dazu kam, dass ich schonmal frischer aussah, da ich am Abend davor bei einem Freund war und Gemeinschaftsspiele gespielt haben, was ich übrigens jedem empfehlen kann, und der Abend etwas länger ging. Bereits zu diesem Zeitpunkt haben die anderen einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Nachdem die „Nicht-Berliner“ ein Zimmer zugewiesen bekommen haben, ging es dann auch schon los Richtung BCC.
Die Gruppe ist nett, alles junge motivierte Freizeitjournalisten, die sich eventuell in der Zukunft vielleicht mal vorstellen können, etwas in die Richtung auch beruflich zu machen, aber nicht jeder und auch nicht absolut sicher. Zwanzig Minuten müssen wir laufen, man kommt schnell ins Gespräch.
Das BCC sieht von außen sehr schlicht und unauffällig aus. Man kann es leicht übersehen, wenn man es nicht kennt. Ich finde es sehr aufregend, mal in einer anderen Jugendredaktion zu arbeiten. Man lernt interessante neue Leute und neue Arbeitsweisen kennen. Der Sonntag besteht aus reiner Vorbereitung. Man macht sich mit seinem Team und seinen Aufgaben vertraut und sucht sich gegebenenfalls auch schon Themen raus, zu denen man Content produzieren möchte. Wir sind bis 18:30 im BCC sowohl der Fotograf Jonas als auch die Videoredaktion inklusive mir bricht danach zur inoffiziellen Eröffnung des Zeitungskongresses, in eine Galerie in der nähe vom Rosa-Luxemburg-Platz auf.
Dort treffe ich auf eine zutiefst interessante, aber für meine Zukunft keine erstrebenswerte, neue Welt. Gäste sind Verleger und Journalisten, denen es offensichtlich nicht an Geld mangelt. Die Uniform des Abends ist für die Männer ein schicker Anzug, die Frauen haben sich im Konsens für ein schickes Abendkleid entschieden. Zu trinken gibt es, neben dem standardmäßig angebotenen Prosecco, Weißwein und Sekt, Bierr und Limo. Essen gab es super leckeren Truthahn-Burger. Wenn einem solche Veranstaltungen gefallen, bitte. Mir war die Veranstaltung gestern bei Weitem zu steif. Der Altersdurchschnitt lag bei über 40 vermutlich, weshalb wir nicht nur wegen unserer unpassenden Kleidung auffielen. Alles in allem war der erste Tag jedoch ein sehr schöner und interessanter Tag. Ich habe viele neue Eindrücke und Kontakte gesammelt und freue mich auch schon auf morgen.

Pinke Hinweisschilder  im Schulflur der Grundschule Neues Tor weisen bereits auf das besondere Ereignis hin: Wahltag! Genauer gesagt: Die Wahl des SchülerHaushalts 2016 . Kurz vor dem Start der Sommerferien war es so weit: Fast 400 Kinder der Grundschule waren aufgerufen, ihre Stimme für den SchülerHaushalt abzugeben. jup! war am 12. Juli bei der Wahl dabei und hat das junge Organisationsteam besucht.

 

Wählen gehen oder über Geld entscheiden dürfen nur die Großen – falsch gedacht! Das Projekt SchülerHaushalt macht es möglich, dass Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Nachdem die SJB das Projekt zunächst in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung betreute, setzt sie es seit 2014 unentgeltlich fort und arbeitet mit den teilnehmenden Schulen eng zusammen.

Die Grundschule Neues Tor nahm  dieses Jahr zum ersten Mal am Projekt SchülerHaushalt teil. Das Budget von 4000 Euro setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes Mitte zusammen.

 

KLAK- Drehbuchideen-Wettbewerb

Bei KLAK  können junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren auf großer Leinwand erzählen, wie sie die Welt sehen und welche Visionen sie für die Zukunft haben. Beim jetzt gestarteten KLAK-Drehbuchideen-Wettbewerb werden Drehbuchideen dafür gesucht. Gesucht werden Ideen für einen 1-3-minütigen Kurzfilm zum Thema Energie - Konsum - Mobilität. Einsendeschluss ist der 31.12.2016.

Aus den zehn besten Drehbuchideen entstehen Klima-Kurzfilme, die Jugendliche in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und anderen Fachleuten aus dem Film- und Medienbereich produzieren werden.

 

Was muss ich einreichen?

Der Umfang sollte eine DIN A4-Seite für Text, drei DIN A 4 Seiten für eine Fotogeschichte, drei Minuten für ein Video nicht überschreiten. Das Video zum Upload hat das Format wmv, mpeg, mov oder avi und ist nicht größer als 5 MB. Bei Youtube oder Vimeo bist du frei in der Wahl der Größe und des Formats.

 

Wie reiche ich meine Idee ein?

Ganz einfach! Fülle einfach das Online-Formular aus! Die gesamten Teilnahmebedingungen findest du hier!

 

Das Klima-Kurzfilmprogramm geht 2018 auf Fahrradkino-Tour – mit 16 Tourstops bundesweit. Dabei werden die Besucher*innen selbst aktiv und auf praktische Art und Weise für den Klimaschutz sensibilisiert, denn die erforderliche Energie für das Kino wird durch Fahrräder mit Generatoren erzeugt. Der Wettbewerb und die Fahrradkino-Tour sind Teil des KLAK-Projekts, das Solare Zukunft e.V. und das Unabhängige Insitut für Umweltfragen e.V. durchführen.

 

Hier noch ein Trailer zum Wettbewerb! Viel Erfolg!

Radio Energy startete am 3. September eine weitere Radio Music Tour mit Tom Odell, Zara Larsson und Mark Forster als Headliner. Tanz, Live-Musik und tolle Geschenke erwarteten die Zuschauer an diesem Abend.

 

Ein Beitrag von Anne

 

Bereits um 16 Uhr begann der Einlass in der Kulturbrauerei. Das war auch gut so, denn die Schlange konnte man bereits von Weitem sehen. Offiziell ging es erst um 17 Uhr los, bis dahin wurde den Besuchern jedoch einiges geboten: Für die musikalische Unterhaltung sorgte der DJ "Helmo". Ich machte mir währenddessen einen Überblick über das Gelände: Für Essen und Trinken war zu wirklich fairen Preisen gesorgt, dominiert wurde das Angebot von Bratwurst, Burgern und Co.
Außerdem konnte man sich an verschiedenen Ständen erkundigen und auch an Gewinnspielen teilnehmen. Eine Krankenkasse verloste Justin Bieber Konzerttickets und bei der Bundeswehr konnte man ein Tablet Mini abstauben.

 

Das Programm

Wie bereits erwähnt, eröffnete DJ Helmo die Bühnenshow. Es folgte eine Männertanzgruppe, bestehend aus vier Mitgliedern. Sie führten eine kurze Performance auf und das Publikum war sichtlich begeistert.
Die Radio Energy Moderatoren betreten die Bühne und stellen noch einmal das genaue Bühnenprogramm vor. Besonders cool fand ich, dass sie während jeder Pause eine bestimmte Aktion geplant hatten. So holten sie zum Beispiel den beliebten Tattoo Krause auf die Bühne und verschenkten mit Hife von JJ, bekannt aus Berlin Tag und Nacht, Tattoogutscheine. Man konnte am Pausenprogramm auch aktiv als Besucher teilnehmen: Eine Kamera schwänkte über das Publikum und pickte vereinzelt Besucher heraus. Diese sollten dann eine kurze Performance abliefern, dafür gab es dann auch einen Preis.

Bereits nach wenigen Minuten fiel mir auf, dass die Radio Energy Music Tour von motivierten Mitmenschen besucht wurde. Zwischenrufe gehörten hier zur guten Manier. Allerdings reichte es irgendwann auch, besonders weil einige dieser Rufe wirklich fehl am Platz waren. So wurden zum Beispiel bei Zara Larssons knappen Kleid unangebrachte Kommentare gebracht und einige Besucher hatten definitv zu viel Bier konsumiert. Vor uns stand ein Herr, der sicherlich sieben Bier im Laufe des Abends getrunken hatte. Schwankend und unglaublich nervig pöbelte er dann auch noch herum, aber ein Akt der Zivilcourage: Die umherstehenden Menschen griffen ein.
Naja, aber gegen solche Menschen kann man leider nicht viel machen. Wäre das noch so weitergegagen, hätten wir das Security benachrichtigt.

Und nun zu den wirklich interessanten Fakten:
Tom Odell legte eine wunderbare Performance ab, genau wie man es sich vorstellen würde: Sehr ruhig, ohne große Bühnenshow, aber durch und durch überzeugend.

Zara Larsson. Was soll ich zu ihr sagen? Sie ist 18 Jahre alt! 18 Jahre und steht auf der Bühne! Unglaublich, was sie bereits in so jungen Jahren erreicht hat. Ihre Performance war auf jeden Fall der Hammer! Sie hatte vier Tänzerinnen und ihre Band auf der Bühne, zu fast jedem Song wurde eine Choreo aufgeführt. Mal davon abgesehen, was sie für eine Kondition haben muss, denn auch während ihren Tanzeinlagen sang sie problemlos und live (!) weiter.

Mark Forster bildete schließlich den krönenden Abschluss des Abends. Das Publikum rückte sofort näher zusammen und Mark betrat die Bühne. Bereits beim Helene Beach Festival habe ich mir seinen Auftritt angeschaut und er wirkte einfach unglaublich sympathisch! Dieser Eindruck festigte sich auf der Radio Energy Music Tour. Immer ein Lächeln auf den Lippen und immer für einen Scherz zu gebrauchen.
Bei seinen größten Hits sangen viele der Besucher mit und Mark hatte als einziger der Acts Pyrotechnik.

Bist DU auch Erstwähler*in? Am Freitag werden das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen (Bezirksparlamente) gewählt. Alle ab 16 können dabei sein.

Warum gehst DU hin? Schick' uns dein Foto und ein kurzes Statement, warum du am Freitag wählen gehst an info@jup.berlin und wir nehmen dich mit in die Liste auf!!! Oder hinterlasse uns einen Kommentar mit deinem Statement!
 

Ich geh' wählen,...

Was ist toll am Wedding? Was stört? Was muss verändert werden? Das Projekt „Check den Wedding!“ ist diesen Fragen nachgegangen. Ziel war es, zu erfahren, wie junge Menschen den Wedding empfinden, ob vorhandene Angebote der Jugendhilfe genutzt werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Herausgekommen ist viel mehr.

 

Maude Fornaro ist als Stadtteilkoordinatorin für die Kinder- und Jugendbeteiligung  in Gesundbrunnen verantwortlich. Im letzten Jahr bekam sie vom Jugendhilfeplaner Marcus Lehmann den Auftrag, die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen zu erfassen, um diese in der Jugendhilfeplanung berücksichtigen zu können. Und das alles unter der Mitarbeit von Kindern und Jugendlichen. Herausgekommen ist das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“, das von STARK gemacht! Jugend nimmt Einfluss (Jugenddemokratiefonds Berlin) gefördert wurde.

Der Startschuss für das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“ fiel im März 2016. Von da an hieß es für die Projektleiterin: Kooperationspartner finden und Mitmach-Aufrufe starten. Von Beginn an dabei war das Team und die Mädchen des Jugendclubs MÄDEA: Aufgeweckte junge Damen, die das Projekt als Hauptpartner mitgestaltet haben. Weitere Unterstützung gab es von den Grundschulen aus der Umgebung und dem Jugendclub Badstraße.

 

„Was gefällt euch am Wedding? Was stört euch?“ – eine Straßenumfrage

Im ersten Schritt führten die Jungen und Mädchen eine Umfrage durch. Ausgestattet mit Fragebögen zogen sie in kleinen Gruppen durch die Straßen im Wedding/Gesundbrunnen und befragten andere Kinder und Jugendliche, was ihnen am Wedding gefällt, was sie stört und was sie sich für ihren Kiez wünschen.

Viele Heranwachsende mögen ihren Stadtteil und haben viel Spaß im Gesundbrunnen Center und auf den Spiel- und Fußballplätzen. Jedoch wünschen sich viele der Befragten sauberere Parks und Spielplätze, mehr Beleuchtung auf den Fußwegen und das Zurückschneiden von großen Gebüschen sowie viel mehr Freizeitangebote im Kiez. Auch ein respektvollerer Umgang der Kinder und Jugendlichen untereinander wurde genannt. Zudem fürchten sich einige vor den Alkohol trinkenden Menschen in den Parks oder vor und auf den Spielplätzen. 

Insgesamt wurden bei der Peer-to-Peer-Befragung in Freizeiteinrichtungen, Schulen und im öffentlichen Raum über 500 Fragebögen ausgefüllt. Eine Zahl, auf die die Mädchen und Jungen stolz sein können.

Die Bonner Firma „true fruits“ hat in den letzten Tagen viel Kritik einstecken müssen für ihre Werbeplakate. Diese wurden teilweise auch verboten. Im folgenden Text erkläre ich, warum ich die Kritik für inkonsequent halte.

 

Ein Kommentar von Abdu Baack

 

Kurze Erklärung der Situation

Die in Bonn ansässige Firma „true fruits“,welche 2006 von drei Freunden gegründet wurde, sich mittlerweile um 21 Leute vergrößert hat und übrigens auch zu den Smoothie-Marktführern in Deutschland gehört, hat seit circa einer Woche eine Werbekampagne für ihre Smoothie-Produkte am Laufen, welche für viel Aufsehen sorgt. In zwei Städten wurden bereits partiell Plakate verboten. In München drei der vier Plakate. Aufstellen darf „true fruits“ dort nur noch das „Besamt und befruchtet“-Plakat. Durch einen rechtlichen Trick kann die Firma die restlichen Plakate jedoch trotzdem aufstellen. Indem dafür private Grundstücke genutzt werden, wird es den Münchnern möglich gemacht, Sätze wie „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“, „Bei Samenstau schütteln“ und „2 Samenspender aus gutem Hause“  zu lesen.

Spiel, Spaß und Spannung im FEZ! Vom 25.07 bis 31.08.2016 sind alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren herzlich in die Spielstadt FEZitty eingeladen. Auch jup!-Redakteurin Natalie war bei der feierlichen Eröffnung mit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, letzte Woche dabei.

 

VON NATALIE

 

Das FEZ Berlin - bei dem Namen klingelt es in den Ohren vieler Berliner*innen. Doch beim erklingen des Wortes FEZitty zeichnet sich ein dickes Fragezeichen auf den Gesichtern der meisten Menschen ab.

 

FEZitty - Kinder bauen sich ihre Stadt

Rathaus, Supermarkt, Stadtreinigung und Hühnerhof, hier lassen sich alle wesentlichen Merkmale einer waschechten Stadt wiederfinden. Egal, wofür sich die Kinder interessieren, hier werden sie mit Sicherheit fündig. Ursprünglich stammt die Idee der Spielstadt aus München. Sie wurde in den 1990 Jahren entdeckt und anschließend auch in Berlin eingeführt. Neben Rathaus, Supermarkt, Jobcenter und Bank im Stadtzentrum lässt sich draußen im Neuland ein riesiges Wasserbecken finden, das an besonders heißen Tagen auch für eine kühle Erfrischung zur Seite steht. Direkt gegenüber schließt sich das Gewerbegebiet an. Aus Ton, Holz oder anderen Materialien werden hier Produkte hergestellt, die im Nachhinein im Supermarkt oder stadteigenen Café verkauft werden. Der mächtige Wald säumt die hintere Hälfte der Spielstadt und bietet neben vielen schattigen Plätzen einen großen Stall mit 100 Hühnern, die am Tag rund 80 Eier legen, das Forscherland und ein kunterbuntes Zirkuszelt, in dem die jungen Sprösslinge sportlich aktiv werden können. Selbstverständlich verfügt FEZitty, genauso wie eine richtige Stadt, über seine eigene Währung, die man durch eigene Arbeit verdient und im Supermarkt oder Café wieder loswerden kann.

 

Wer jetzt schon denkt, das war alles - falsch gedacht, das war nur ein minimaler Einblick in die vom FEZ geschaffene Welt. Insgesamt gibt es 32 verschiedene Orte, die es sich zu besuchen lohnt, mit 100 unterschiedlichen "Jobs".

Am 14. Juli fand in Lichtenberg eine Kinder-Bezirksverordnetenversammlung (BVV) statt. 60 Fünftklässler*innen von der Brodowin-Grundschule, von der Grundschule am Roederplatz und der Selma-Lagerlöff-Schule waren vor Ort und stellten ihre Ideen und Lösungsvorschläge für ein besseres Leben in Lichtenberg vor.

 

ein Text von Anne

 

Die Vorbereitung: Zukunftswerkstatt aus Klage, Utopie und Umsetzung

Erarbeitet wurden die Vorschläge und die dazugehörigen Plakate in einem dreitägigen Workshop, der von Mitarbeiter*innen der ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. durchgeführt wurde. Zu Beginn der Workshops konnten sich die Kinder Kleingruppen und Fraktionen zuordnen. Jede Gruppe durchlief eine Zukunftswerkstatt, die aus einer Klagephase,  einer Utopiephase und anschließenden Überlegungen zur Umsetzung bestand.

Außerdem wurden Ausschüsse gebildet, die sich mit den Themen beschäftigen, die den Kindern am wichtigsten waren. So setzten sich die Kinder in den Ausschüssen Gerechtigkeit, Schule/Freizeit, Verkehr, Umwelt und Sicherheit/Frieden mit Problemen, ihren Wünschen und Lösungsmöglichkeiten auseinander, gestalteten Wandplakate, dachten sich Rollenspiele aus und übten die Präsentation ihrer Ergebnisse.

 

Der große Tag der Kinder-BVV

Der eigentliche Tag der Kinder-BVV begann im Rathaus Lichtenberg. Begrüßt wurden die Kinder von Manuela Elsaßer, der Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin-Lichtenberg. Nach einer kurzen mündlichen Einführung stellte sie anhand einer Schautafel kurz die Mitglieder des Bezirksamtes vor. Dazu zählen die Bezirksbürgermeisterin Frau Birgit Monteiro und die Bezirksstadträt*innen Dr. Andreas Prüfer, Kerstin Beurich, Dr. Sandra Obermeyer und Wilfried Nünthel.

Doch es sollte nicht bei dem Vortrag bleiben, eine kleine Rathausführung mit Dachbodeneroberung und Besichtigung des Trauzimmers stand auf dem Programm. Innerhalb weniger Sekunden hatten die Kinder ihre Handys gezückt und machten fleißig Bilder von dem alten Gebäude. Das Standesamt im Erdgeschoss war für sie nicht weniger beeindruckend. Frau Elsaßer führte zwei Spaßhochzeiten durch und die Kinder waren begeistert. Das Trauzimmer an sich war bereits sehr beeindruckend, Holzvertäfelungen und Blattgold an der Decke zierten den Raum.

Danach zog die Gruppe weiter in die Aula der Max-Taut –Schule, wo schon alles für die Kinder-BVV aufgebaut war:  die Schaubilder hingen an Stellwänden, die Stühle waren aufgereiht und die Kameras aufgebaut. Neben den betreuenden Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen waren auch einige Eltern und Verordnete der Erwachsenen BVV gekommen, um sich die Präsentationen der Kinder anzuschauen.

 

„Ich erkläre hiermit die Kinder-BVV für eröffnet.“

Eröffnet wurde die Kinder-BVV vom Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Herr Rainer Bosse, der die Kinder freundlich begrüßte und die drei anwesenden Bezirksstadträt*innen und die Bürgermeisterin des Bezirks Lichtenbergs vorstellte. Anschließend stellte jeder Ausschuss seine Ideen und Wünsche vor.

 

Ausschuss „Gerechtigkeit“

Den Anfang  machte die Gruppe „Gerechtigkeit“.  Sie führte u.a. ein kleines Rollenspiel passend zum Thema auf. Die Szene zeigte zwei Menschen, von denen einer ausländerfeindliche Sprüche äußerte. Im zweiten Durchlauf zeigten die Schüler*innen, wie man mit solch einer Situation umgehen sollte: Sie kritisierten die ausländerfeindlichen Aussagen und starteten eine Diskussion mit dem Aggressor.

Auch die vielen Obdachlosen in Berlin wurden von den Kindern thematisch aufgegriffen. So möchten sie ein Fest für Obdachlose veranstalten, um damit auf die Zustände aufmerksam zu machen und den Betroffenen zu helfen.

Einigkeit herrschte bei dem Schlussappell der Politiker*innen, die sich an dem  Politiker*innenparcours am 30. Juni 2016  in der Carl- von- Ossietzky-Schule (Gemeinschaftsschule) in Kreuzberg beteiligten. Ihnen allen war die Motivierung der Schüler*innen, sich an der Wahl zum Abgeordnetenhaus bzw. zur Bezirksverordnetenversammlung als auch an der U18-Wahl zu beteiligen,  sehr wichtig. Vorausgegangen war ein Austausch zwischen den ca. 70 Schüler*innen der Sek II und den Politiker*innen auf Augenhöhe. An diesem nahm Annika Klose von den Jusos, Roman-Francesco Rogat von den Jungen Liberalen, Christoph Brzezinski von der Jungen Union, June Tomiak von der Grünen Jugend und Therese Lehnen von der Piratenpartei teil. Leider fehlte der angefragte Vertreter der Linksjugend.

In kleinen Gesprächskreisen stellten die Schüler*innen jeweils einem/r  Vertreter*in der Parteien ihre Frage.  Alle Schüler*innen hatten sich zuvor in ihrem jeweiligen PW-Kurs mit dem Wahlsystem, den Positionen der Parteien auseinandergesetzt und jeweils einem Themengebiet intensiv vorbereitet. Dementsprechend gab es fünf verschiedene Themenkreise: Miete und Wohnungsbau; Arbeit und Soziales; Bildung; Innere Sicherheit, Datenschutz und Umwelt; Zuwanderung und Integration.  Nachdem jeweils ein/e Politiker*in den Schüler*innen 15 Minuten Rede und Antwort gestanden hatte, rotierte diese/r weiter zur nächsten Themenrunde. Vertreter*innen der Kurse blieben in ihren Themenkreis sitzen, um den/r nächsten Politiker*in Fragen zu stellen und die Antworten zu protokollieren, während alle anderen frei wählen konnten, ob sie einer/m Politiker*in folgen  oder einfach alle Themenrunden einmal durchlaufen.

Wanted: YOU!

jup! Berlin ist bereit: Die Videobox steht, alle Akkus sind aufgeladen, die Bleistifte der Tagesredaktion sind gespitzt und der Bulle ist warmgelaufen! Schaut vorbei und besucht uns in der Messe-Halle 22a! 

Wir freuen uns auf euch!

Draußen ist's schöner

 

Heute war jup! live beim Berliner jugendFORUM. Während des jugendFORUMs habt ihr auch mal die Möglichkeit mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen und eure Meinung zu vertreten. Ziel des juFO (jugendFORUM) ist es, eure Interessen und Gedanken der Berliner Politik und Öffentlichkeit näherzubringen.

Stand-Up Comedian Jilet Ayse eröffnete bei strahlendem Sonnenschein das juFO 2016 und legte damit den Startschuss für ein wunderbares Bühnenprogramm, gefüllt mit unzähligen Tanz-Performances, Musik oder auch Poetry-Slam und Trommelaction.

Bei Aktionsständen und Open Spaces konnte man sich in spontanen Sessions und Flashmobs austoben. Zudem zeigte ein Repair-Café den Besuchern, wie man aus alten Dingen neue basteln kann. Wem das alles zu viel wurde, konnte an einem der unzähligen Hang-Out-Spots chillen.

Doch auch in den Diskussionsrunden mit den Politiker*innen ging es dem Wetter entsprechend heiß her. Themen wie Flüchtlingspolitik, Identitäts- und Genderfragen, Gentrifizierung und Wahlrecht erhitzten die Gemüter.

Beim letzten jugendFOURM im Dezember wurde jup! Berlin offiziell gestartet. Nicht nur deswegen haben wir eine ganz besondere Beziehung zum juFO-Team.

Eigentlich findet das jugendFORUM immer im Abgeordnetenhaus statt. Doch in diesem Jahr entschied sich das juFO-Team dafür, auf den Mariannenplatz in Kreuzberg zu ziehen. Wir würden sagen: Die erste Open-Air-Variante war ein voller Erfolg, hat der Veranstaltung sehr gut getan und sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

 

Ihr habt eine spannende YouTube-Idee?  Ob Comedy-Szenen, Videogames, Tutorials, Skaterfilme oder vielleicht auch Erfahrungen aus eurem Leben - alles ist möglich!

 

Mit JuMP [Jugend- und MedienProjekte] - dem 5.000 ! Förderfonds für innovative Medienprojekte - geben das Medienkompetenzzentrum Die Lücke jungen Menschen [von 12-27 Jahren] die Möglichkeit, inhaltliche und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung/Verwirklichung ihrer YouTube-Projekte zu erhalten!

Projekte können mit bis zu maximal 500 Euro gefördert werden. Dafür müsst ihr ein kleines Antragsformular ausfüllen und kurz beschreiben, was ihr vorhabt. Antragsschluss für die erste Förderrunde 2016 ist der 27. Juni 2016.

Alle Infos und Teilnahmebedingungen unter: tubetv-berlin.de

Wenn ihr mehr erfahren und Eure Teilnahme-Chance erhöhen wollt, könnt ihr am Montag, den 20.06. um 16 Uhr zum Infotreffenin Die Lücke kommen.

 

Adresse:

Die Lücke

Schulze-Boysen-Str. 38

10365 Berlin

Preisverleihung des jup!-Schulwettbewerbs

 

ein Beitrag von Lotta

 

Seit Anfang April haben Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin fleißig die jup!-App heruntergeladen. Neben den vielen tollen Artikeln und aktuellen Events, die in der App zu finden sind, hatten die ersten drei Schulen mit den meisten App-Installationen die Möglichkeit, jeweils 500 Euro für die Schulkasse zu gewinnen.

Viele Berliner Schüler*innen haben mittlerweile jup! auf ihrem Handy immer mit dabei. Das freut uns natürlich sehr, besonders konnten sich nun aber die Schüler*innen der Bettina-von-Arnim-Schule in Reinickendorf freuen.

Dicht gefolgt von der Melanchthon-Schule aus Marzahn-Hellersdorf und der Johanna-Eck-Schule aus Tempelhof-Schöneberg, schafften sie es auf den ersten Platz des jup!-Schulwettbewerbs. Deshalb vorab erstmal:

 

Herzlichen Glückwunsch an jeden einzelnen von euch, der mit seinem Download seine Schule unterstützt hat!

 

Die Belohnung für so viel Einsatz gab es letzten Freitag bei einer feierlichen Preisverleihung in der Siegerschule.

Zu Beginn begrüßte Direktor Herr Heitmann seine Schüler*innen und zwei Schülerinnen von der Johanna-Eck-Schule, die stellvertretend für ihre Schule, das Preisgeld entgegen nahmen. Anschließend gratulierte jup!-Projektleiterin Lisa Dres den Gewinnerschulen und stellte Jugendportal jup! nochmal kurz vor. Überreicht wurden die Preise stellvertretend für die Staatsekretärin für Familie und Jugend Sigrid Klebba, die kurzfristig an einer Sitzung zum Asyl-Recht im  Bundesministerium teilnehmen musste, von der Referatsleiterin Frau Stappenbeck.

Stellvertretend für die gesamte Schülerschaft nahmen die Schülersprecher*innen die Gutscheine entgegen. An der Bettina-von-Arnim-Schule soll das Geld für die Modernisierung des Haus 2 und für zukünftige Projekte der Schülervertretung genutzt werden. An der Johanna-Eck-Schule wird von dem Geld ein Sommerfest finanziert, um die Schulleiterin zu verabschieden, die dieses Jahr in den Ruhestand geht.

Das eigentliche Sahnehäubchen war dann aber doch wohl eher die Life-Performance von Simon Grohé.

Der Kölner Musiker war für diesen Anlass extra mit seinem Schlagzeuger angereist und heizte den glücklichen Gewinner*innen mit seiner Musik ordentlich ein. Und die ist, das kann ich bestätigen, definitiv auch was für diejenigen unter euch, die mit Hip-Hop normalerweise nicht so viel anfangen können. Hört doch mal in seine Hits „Morgensonne“ oder „Offline“ rein, die gab er nämlich auch bei der Verleihung zum Besten. Der krönende Abschluss war dann ein Rap Medley einiger anderer Songs, das alle überzeugt hat. Hinterher wurden nämlich noch fleißig Autogramme gegeben und Selfies geknipst, und ja, auch wir haben uns am Ende noch mit in die Schlange eingereiht.

Eine Zusammenfassung der Preisverleihung und des Live-Auftritts könnt ihr euch hier anschauen:

"Politik interessiert mich nicht. Ist eh egal, was ich sage. Als ob das irgendeinen Politiker interessiert!" Das sind Aussagen, mit denen ich täglich konfrontiert werde, wenn es um das Thema Politik geht. Viele Jugendliche in meinem Alter äußern Frustration statt Engagement. Doch dem versucht die deutsche Politik mit dem Programm 'It's your Choice!' entgegenzuwirken Dort besuchen Politiker*innen Berliner Schulen und stellen sich den Fragen der Jugendlichen. So will man den Dialog ermöglichen und uns jungen Menschen die Chance geben, uns an Politik zu beteiligen.

Ein Text von Anne

 

Was ist "It’s your choice"?

Das Projekt wird wie folgt beschrieben: “Die 'It’s Your Choice'-Tour ist eine Initiative der Deutschen Schulmarketing Agentur, DSA youngstar. Sie wurde ins Leben gerufen, um jungen Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass Politik sie direkt betrifft und deshalb alles andere als langweilig ist. Das Konzept bringt junge Politikerinnen und Politiker direkt in die Schulen. Sie stehen dort der  Schülerschaft Rede und Antwort. Das Format der Diskussion ist bewusst offen gehalten – das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die jungen Politikerinnen und Politiker mit eigenen Fragen zu löchern.“ (its-your-choice.net)

 

Eröffnung der "It’s Your Choice“ - Schultour in Neukölln

Fast 300 Schüler*innen versammelten sich im OSZ Informations- und Medizintechnik, um sich an der Diskussion mit den Politiker*innen zu beteiligen.
Geladen waren Clara West (SPD), Robbin Juhnke (CDU), Benedikt Lux (Die Grünen), Wolfgang Albers (Die Linke), Simon Kowalewski (Piraten) und sogar Herr Wieland, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Dieser eröffnete auch die Diskussion mit einer kurzen Rede, danach übernahm auch schon einer der Schüler das Mikrofon.

Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass ein Schüler selbst die Rolle des Moderators übernahm, das lockerte die Stimmung etwas auf und senkte auch die Hemmungsschwelle der Jugendlichen. Schließlich traut sich nicht jeder, eine Frage an einen Politiker zu stellen und das auch noch vor all seinen Klassenkameraden.
Der Moderator bat die Gäste, sich kurz vorzustellen. Diese erzählten neben ihrem Namen und Alter auch kurz, wie sie zur Politik gekommen sind.

Als Hauptthemen standen das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und die deutsche Drogenpolitik an. Ein kurzes Brainstorming ermöglichte es den Schüler*innen jedoch, weitere Themen einfach in den Raum zu rufen. Dabei kamen Themen wie TTIP, Ceta, der neue Berliner Flughafen und die Zukunft Deutschlands in Europa auf.

Damit die Jugendlichen auch aktiv an der Diskussion teilnehmen und ihre Meinung zu dem Gesagten äußern konnten, lagen auf jedem Stuhl 'Dafür'-und 'Dagegen'-Karten. So erhielt man als Zuschauer und natürlich auch die Politiker*innen einen Eindruck, bei welchen Themen die Jugendlichen ihnen zustimmten oder anderer Meinung waren.

jup!-Reporter Janik  Emil nimmt beim Auftakt einer globalen Kampagne teil.

 

Ein Beitrag von Janik Emil

 

„Wie mache ich die Welt besser?“, fragt die Initiative „selfmadefuture“. Alle Internetnutzer werden dabei aufgefordert, Antworten zu geben. Gesucht werden ganz alltägliche und kreative Ideen, denn viele kleine werden zusammen etwas bewegen. 

Die Aktion möchte deshalb eine Million Stimmen aus 193 Ländern sammeln und zeigen, dass Nachhaltigkeit alle etwas angeht und jede*r etwas zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann.

Erster prominenter Teilnehmer war am Dienstag zum Auftakt der Woche der Umwelt der Bundespräsident Joachim Gauck. Seitdem wird das Projekt in die ganze Welt getragen. Und das passsiert ganz wörtlich, denn 50 blaue Kugeln werden Personen in die Hand gegeben, die diese wiederum weiter geben, bis alle Kugeln rund um den Globus verteilt sind. Jeder, der diese Kugel bekommt, kann ein Bild von sich machen und schreiben, wie er die Welt besser macht. Natürlich kannst du deine Antwort auch mit einem Bild mit einer anderen Kugel zusammen posten.

 

Und so geht’s:

  1. Schnapp Dir eine der blauen Kugeln oder irgendeine andere Kugel.
  2. Poste Deine Antwort auf „Wie mache ich die Welt besser?“ als kurzes Video oder mit einem Foto von Dir und der Kugel unter dem Hashtag #selfmadefuture auf Facebook, Twitter oder Instagram!

  3. Folge und teile die Aktion mit deinen Freund*innen!

 

Ich mache natürlich auch bei der Aktion mit und vielleicht folgen ja einige von Euch!

Mir ist meine Umwelt wichtig, deshalb achte ich darauf, nur fair gehandelte Schokolade zu kaufen und zum Laden dafür fahre ich natürlich mit dem Rad.

Dieser und anderen Fragen geht die Demokratiekonferenz am 15. Juni von 09.15 Uhr bis 14 Uhr im Rathaus Charlottenburg auf den Grund.

 
Du kommst aus Charlottenburg-Wilmersdorf und dich interessieren Fragen wie ,, Ist meine Stimme überhaupt etwas wert?" oder ,,Wie werden Wahlprogramm ersrellt?", dann ist die Demokratiekonferenz zum Thema Berlin-Wahlen genau richtig für dich. Neben ein, zwei Inputs zum Thema Wählen kannst du dich selbst an Stationen ausprobieren und zum Beispiel mit Jungpolitikern über die Themen, die dir am Herzen liegen, diskutieren oder eigene Wahlprogramme schreiben. Außerdem steht der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann Rede und Antwort.
 
Anmelden kannst du dich bei Herrn Leon Friedel per E-Mail pfd-cw@stiftung-spi.de oder Telefon (030) 9029-12516. Dort bekommst du auch weitere Informationen!

Bio! Bio! - überall bio! Biologisch angebaut, ökologisch angebaut, Siegel über Siegel! Wer soll da noch durchblicken?

 

ein Beitrag von Josy

 

Jeder spricht von naturnaher Wirtschaftsweise und umweltschonenden Produkten, die fair gehandelt werden. Doch stimmt das alles? Sind die Bio-Produkte überhaupt nachhaltig und gut für die Umwelt? Lohnt sich der Preis? Und vor allem: Warum gibt es so viele Siegel? Auf welche kann man sich verlassen? Was steckt hinter den Siegeln?

 

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, wenn sie etwas über Bio-Produkte und Bio-Siegel hören. Dutzende von Siegel zieren die Verpackungen unserer täglichen Lebensmittel; von gentechnikfrei bis vegan, über biologische Landwirtschaft bis zum nachhaltigen Fischfang. Doch was soll man denn da überhaupt noch glauben, bei all den bunten kleinen Zeichen? Sie prangen auf jeder Verpackung und alle bedeuten irgendetwas anderes. Dabei will ich doch einfach nur schnell meinen Einkauf erledigen, ohne lange nachzudenken, ob ich jetzt das richtige Siegel gewählt habe. Und dann findet man weder auf der Verpackung noch in den Läden eine Erklärung der Siegel.

 

Sind die Siegel überhaupt verlässlich bzw. geschützt?

Einmal Aufatmen für die Ökos: die Wörter „biologisch“ und „ökologisch“ sind geschützt. Eine unabhängige Prüfstelle garantiert über einen Code auf der Rückseite der Produkte, dass diese Produkte mindestens der EG-Öko-Verordnung entsprechen, also kurz gesagt den Grundstandards der biologischen Landwirtschaft.

Hingegen sind andere Wörter wie „umweltschonend“, „alternativ“ und „nachhaltig“ nicht geschützt. Hinter diesen Produkten verstecken sich keine geprüften Bio-Produkte. Jeder kann sich also Siegel mit diesen Wörtern ausdenken, ohne etwas über die wirkliche Nachhaltigkeit des Produkts auszusagen.

Aber auch zwischen den kontrollierten Siegeln gibt es Unterschiede.

 

Überblick im Schilderwald:

Im Allgemeinen kann man sagen: Ja, ein Bio-Siegel ist besser als kein Siegel, denn diese Produkte müssen gewissen Grundstandards einhalten. Aber es gibt gewisse Unterschiede zwischen den jeweiligen Bio-Siegeln. Jedes Bio-Produkt muss mindestens der EG-Öko-Verordnung gerecht werden, was man sozusagen als Grundlage des Bio-Anbaus sehen kann. Außerdem werden die Standards der Betriebe streng kontrolliert und müssen genau Buchhalten über ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Die konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe werden nicht staatlich geprüft und müssen sich nur an allgemeine Auflagen halten. Das EU-Öko-Siegel und das deutsche Bio-Siegel weisen die Grundstandards auf. Somit ist ein Bio-Produkt, was diese Siegel aufweist, nachhaltiger als ein Produkt ohne Bio-Siegel.

Demgegenüber weisen die Bio-Siegel der deutschen Anbauverbände, wie Demeter, Naturland und Bioland nochmals höhere Richtlinien auf. Jeder Anbauverband unterscheidet sich hierbei noch mal in seiner Grundphilosophie, aber vor allem ist eine Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese lassen zum Beispiel nur eine Gesamtumstellung der Betriebe auf die biologische Landwirtschaft zu. Im Gegensatz dazu lässt die EG-Öko-Verordnung auch eine Teilumstellung zu. Des Weiteren wird in Betrieben, die ein Siegel der deutschen Anbauverbände besitzen, mehr Freilauf für die Tiere geboten, sie haben absolutes Gentechnikverbot und verzichten auf synthetische Dünger und Pestizide. So sind also die Siegel der deutschen Anbauverbände noch einmal nachhaltiger als die der Bio-Standards.

Gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere durch eine verstärkte Zuwanderung, erzeugen in großen Teilen der Bevölkerung Verunsicherung und Ängste und verändern das gesellschaftliche Klima in Deutschland merklich. Während sich viele Bürger und Bürgerinnen aktiv für Flüchtlinge und gegen Extremismus einsetzen, erstarken gleichzeitig radikale Kräfte bis in die Mitte der Gesellschaft. Dabei bleibt Rechtsextremismus eine Herausforderung für unser demokratisches Zusammenleben. Aber auch islamistischer Extremismus wird in der Gesellschaft präsenter und kann eine wachsende Anziehungskraft gerade auf Jugendliche entfalten.

Neben dem Staat sind zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus von großer Bedeutung. Dabei spielt das Engagement von Jugendlichen eine besonders wichtige Rolle. Ihr Interesse an Politik wächst und sie entwickeln eine eigene Haltung zu gesellschaftlichen Diskursen. Sie sind dabei verstärkt im Internet aktiv und liken, teilen und informieren sich dort.

Daher fördern wir das Engagement von Jugendlichen, die sich gegen die Entwicklung extremistischer Strömungen in unserer Gesellschaft engagieren und ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus setzen wollen - offline wie online.

Wer sich bewerben kann:

  • Gemeinnützig organisierte Jugendgruppen, wie zum Beispiel Jugendhäuser, Schulklassen, religiöse Organisationen oder andere Initiativen und Vereine aus ganz Deutschland.
  • Die Jugendlichen sollen zwischen 16 und 23 Jahren alt sein.
  • Das Projekt muss von und mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.
  • Die Mindestlaufzeit der Projekte sollte drei Monate inkl. Vor- und Nachbereitung betragen; Einzelveranstaltungen sind damit aus der Förderung ausgeschlossen.
  • Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 € beantragt werden.
  • Bewerbungen sind bis zum 15.01.2017 möglich.

 

Quelle und mehr Infos unter bosch-stiftung.de

Junge Menschen in Deutschland und Europa stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Viele treffen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, andere spüren hohen Leistungsdruck oder gesellschaftliche Ausgrenzung. Manche haben Angst: zum Beispiel vor Überfremdung oder Terror. Zudem beschäftigt viele junge Menschen die Situation Geflüchteter oder die Diskussion um eine vielfältige Gesellschaft.

Diese Herausforderungen führen zu Veränderungen in unserem Alltagsleben und haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Junge Menschen müssen sich mit immer neuen Situationen, Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen. Das birgt Chancen, kann aber auch Ängste hervorrufen.

Deshalb geht es im Strukturierten Dialog bis Mitte 2017 um die Frage, was junge Menschen brauchen, um mit den Veränderungen umzugehen und wie sie das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und Europa aktiv mitgestalten können.

Start der Beteiligungsrunde "Zusammenleben mitgestalten"

Sagt online eure Meinung!

Die Beteiligungsrunde „Zusammenleben mitgestalten“ ist Teil eines längeren, europaweiten Prozesses. Europaweit suchen junge Menschen zusammen mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung derzeit nach Antworten und entwickeln gemeinsam Verbesserungsvorschläge.

Mitmachen ist erwünscht! Wie soll das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Zukunft aussehen? Meinungen, Wünsche und Vorstellungen können bis zum 24. Juli 2016 online geäußert werden unter http://go.dbjr.de/zusammen.

(JUGEND für Europa)

Hey Leute,

nach einiger Zeit melde auch ich mich wieder, um euch von neuen Erfahrungen in meinem FSJ zu berichten. Zunächst einmal kann ich euch ja den Grund nennen, warum erst jetzt wieder ein Bericht von mir kommt, denn der ist ganz einfach, erst jetzt im Mai habe ich wieder viel Neues erlebt, worüber es sich zu berichten lohnt. Aber dennoch möchte ich euch auch erzählen, was seit meinem letzten Bericht so geschehen ist.

In dieser Zeit hatte ich wieder zwei FSJ-Seminare, in welchen wir uns einmal mit unseren Berufswünschen beschäftigten und auch über Kommunikation und Konflikte sprachen. Besonders das zweite Thema fand ich sehr interessant und auch ansprechend. Und auch in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein war ich mitunter wieder mit einigen kreativen Aufgaben beschäftigt. So konnte ich erneut einen Bilderrahmen neugestalten und mich auch an Darstellungen in Excel versuchen, was mir auch sehr viel Spaß bereitet hat. Auch sollten wir für unseren Träger Einsatzstellenportraits schreiben, damit sich zukünftige Freiwillige einen besseren Einblick über die Einsatzstellen verschaffen können. So könnt ihr euch in meinem Portrait auch erneut einen allgemeinen Überblick in meine Arbeit verschaffen (Hier findet ihr mein Portrait).

Auch bin ich mir nun sicher, was ich studieren möchte. Die Mathematik soll es sein. Aktuell überlege ich aber noch, welches Nebenfach ich nehmen soll, da ich dabei mehrere Präferenzen habe.

Nun komme ich aber zum Mai, in diesem Monat habe ich gleich drei Seminare mitgeteamt, das heißt, dass ich nicht nur hospitierend begleitet, sondern selbst mit Kleingruppen gearbeitet habe.

Vom 2. Mai an habe ich mit zwei weiteren Teamenden drei Tage lang ein Kommunikationstraining mit einer fünften Klasse gestaltet, welches sowohl bei den Schüler*innen als auch bei den Lehrkräften gut ankam. Während dieser halben Woche haben wir auch einige erlebnispädagogische Methoden angewandt, die mir dann auch zwei Wochen später beim nächsten Seminar helfen sollten. Das entspannte an diesem Seminar war für mich, dass wir nicht vollständig in Kleingruppen waren, sondern nur für einzelne Methoden oder auch für Auswertungen in diese Konstellation gegangen sind.

Junge Menschen stecken häufig voller Ideen, bloß für die Umsetzung fehlt oftmals das nötige Geld. Der Jugend-Demokratiefonds Berlin und der Bezirk Spandau stellen Geld zur Verfügung, das die Projektgruppen dann für ihre Aktionen selbst verwalten können. Das Besondere ist dabei, dass die Vergabe der Gelder durch die beantragenden Jugendgruppen selbst erfolgt – sie überlegen gemeinsam, welches Projekt wie viel Geld wofür brauchen könnte.

In 2016 stehen für eure Projekte wieder mehrere Tausend Euro zur Verfügung! Die beiden Entscheidungsrunden finden in der Bezirkszentralbibliothek Spandau  und in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau statt. Entscheidet euch, zu welcher Ausschüttung ihr euer Projekt anmelden möchtet!

 

Termine und Fristen:

Erste Entscheidungsrunde am Sa., 09.07.2016 in der Bezirkszentralbibliothek (Anmeldung bis 25.06.2016).

Ideenwerkstatt am Sa., 23.07.2016 beim Barcamp in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau.

Zweite Entscheidungsrunde am Sa., 01.10.2016 in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau  (Anmeldung bis 17.09.2016).

Ihr könnt bis maximal €1000 pro Projekt beantragen (je nachdem wieviele Projekte bewilligt werden, kann die Summe aber erheblich kleiner ausfallen). Und bei der Entscheidungsrunde am 09.07. stehen €1500 Extragelder für U18-Projekte zur Verfügung! (Hier gibt's Infos zur U18-Jugendwahl am 09.09.2016)

Na, Interesse geweckt? Hier gibt es mehr Infos rund um die Jugendjury Spandau 2016!

Am 19. Mai war der Einsendeschluss für die aktuelle Wettbewerbsrunde von „Berliner Klima Schulen“.

Viele tolle Projekte sind bis dahin im Wettbewerbsbüro eingegangen und stellen sich jetzt der Online-Abstimmung für den Publikumspreis auf der Webseite des Wettbewerbs.

 

Und jetzt bist du gefragt!

Noch bis zum 14. Juni kannst du für dein Lieblingsprojekt voten und die Projektgruppe mit deiner Stimme unterstützen. Welches Projekt hat das Thema Klimaschutz am besten umgesetzt? Von welcher Idee bist du am meisten überzeugt?

Schau dir alle Projekte an und entscheide dann, welche Teams am 29.  Juni zur feierlichen Preisverleihung in die Neuköllner Oper eigeladen werden. Dort werden sowohl die Platzierungen der Juryentscheidung als auch das endgültige Ergebnis der Online-Abstimmung bekanntgegeben und die Gewinner gekürt.

Aber Achtung: Jeder Teilnehmer der Online-Abstimmung hat nur eine Stimme! Hier geht es zur Wahl!

Lennart besucht die Sportschule in Potsdam und gründete im Jahr 2014 das Projekt „TrinkWasser!".  Nachdem ihm aufgefallen war, dass die Mehrheit der Schüler*innen und Lehrer*innen Wasser aus PET-Einwegflaschen trinkt, stellte er sich die Frage nach der Umweltverträglichkeit dieses Verhaltens. Es stellte sich heraus, dass jedes Jahr ca. 5 Tonnen Kunststoffmüll nur aus Plastikflaschen anfallen. Lennart recherchierte zu dem Thema und kam zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei tatsächlich um eine vermeidbare Umweltbelastung handelt. Zur Lösung des Problems sollte ein Trinkwasserspender an der Schule installiert werden. Außerdem soll jede/r Schüler*in und Lehrer*in eine besondere Flasche - er nennt sie InBottle - erhalten. Um sein Projekt in der Schule und darüber hinaus bekannt zu machen, drehte er diesen Film. Außerdem reichte er den Beitrag beim Wettbewerb für Junge Reporter für die Umwelt ein (mehr Infos unten). Über den aktuellen Stand des Projekts "TrinkWasser!" könnt ihr euch auf der Projekt-Facebookseite informieren.

22.07.2017
18.30
29.07.2017
18.30
05.08.2017
18.30
12.08.2017
18.30

Unter dem Motto „JUGEND WÄHLT BERLIN” hat der Landesjugendring eine Kampagne im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gestartet. Mit monatlichen Forderungen macht der Landesjugendring deutlich, wo die Politik für eine kinder- und jugendfreundliche Stadt dringend nachbessern muss. Die Themen reichen von besseren Chancen für junge Geflüchtete und von Armut bedrohten Kindern und Jugendlichen bis zu einer besseren Anerkennungskultur von ehrenamtlichem Engagement und Interessenvertretungen junger Menschen. Jede Forderung wird mit konkreten Beispielen aus der Jugendverbandsarbeit unterstützt.

Alle Informationen gibt es unter http://www.jugend-waehlt-berlin.de/.

ein Beitrag von Abdu

 

Neukölln ist bunt, bleibt bunt und wird auch immer bunt bleiben!

 

Für den vergangenen Freitag, den 20.05.2016, kündigte die NPD Berlin eine Kundgebung in der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln an. Unter dem Motto „Überfremdung stoppen“ wollte die NPD ihre rassistische, menschenverachtende und diskriminierende Ideologie verbreiten.

Nachdem sich in den Tagen davor massig Gegenprotest ankündigte, hatte die NPD nach eigenen Aussagen bereits am Donnerstag ihre Kundgebung abgesagt. Aus Unsicherheit über die Wahrhaftigkeit dieser Aussage versammelten sich am Freitag trotzdem mindestens 200 Leute um gegen Rassismus und Diskriminierung aufzustehen. Inoffiziell wurde im Vorhinein von vier Gegendemos gesprochen, welche sich an verschiedenen Orten um die NPD-Demo positioniert hätten. Aufgrund der fehlenden NPD’ler schloss sich ein Großteil der Leute später einer Kundgebung an der Karl-Marx-Straße Ecke Herrnhuter Weg an.

Bis 19 Uhr war ich vor Ort, in der Zeit von 18 – 19 Uhr gab es politische Reden und gute Musik. Man tauschte sich aus und war froh über den kleinen, aber wichtigen Erfolg, den man an diesem Tag erzielen konnte: Denn Neukölln hat keinen Platz für Nazis und dies muss auch immer wieder bewiesen und gezeigt werden.

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Beitrag von Abdu, 20. Mai 2016

 

Das Aufkommen rechtspopulistischer Parteien und Strömungen hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Die „liberale Mittelschicht“ bricht weg und wird politisch. Leider wird sie teilweise auch rechts.

Die NPD möchte am kommenden Freitag, den 20.05.2016, ihre rassistischen und diskriminierenden Forderungen in der Karl-Marx-Straße verbreiten. Dies darf nicht ohne Protest hingenommen werden. Denn egal wo Rechte ihre Parolen und Propaganda verbreiten, muss sichtbar sein, dass wir als Gesellschaft weltoffen, tolerant und hilfsbereit sind und uns nicht von Hetze spalten lassen.

Unter dem Motto „Neukölln bleibt bunt: Rassistische Hetze stoppen! Geflüchtete willkommen: NPD-Veranstaltung verhindern!“ ruft das Bündnis Neukölln zum Gegenprotest auf. Als Treffpunkt gibt die NPD den U-Bahnhof Ausgang Karl-Marx-Straße/Uthmannstraße um 18:30 Uhr an. Lasst uns gemeinsam gegen diese Hetze vorgehen und trefft uns am Freitag, den 20.05.2016, um 18 Uhr am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße.

 

Mehr Infos:

http://berlin-gegen-nazis.de/freitag-20-05-2016-neukoelln-npd-kuendigt-vortragsveranstaltung-an/

http://buendnis-neukoelln.de/2016/05/13/rassistische-hetze-stoppen-npd-veranstaltung-verhindern/

 

 

Diesen Mai war es wieder so weit: das Städtebattle im Poetry Slam ging am 12. Mai in die nächste Runde. An diesem Donnerstagabend standen sich im SO36 in Berlin Kreuzberg die besten Poeten aus Hamburg und Berlin gegenüber und lieferten sich ein spannendes Battle, in dem sich entscheiden sollte, welche Stadt der wahre Mittelpunkt des deutschsprachigen Poetry Slams ist. Die einzige Regel: Die selbstverfassten Texte mussten in fünf Minuten ohne jegliche Requisiten vorgetragen werden.

 

Ein Text von Hana
 

Für Berlin traten Sarah Bosetti, Paul Weigl, Noah Klaus und Wolf Hogekamp gegen David Friedrich, Lennart Hamann, Hinnerk Köhn und Victoria Helene Bergemann für Hamburg an. Moderiert wurde das Städtebattle von Sebastian Lehmann. Zum Zeitpunkt des Battles stand es 4 zu 3 für Hamburg.
Nun würde sich entscheiden, ob Hamburg mit einem zusätzlichen Punkt die Führung weiter ausbaut oder ob Berlin den Gleichstand schafft.

Was würdest du als Berliner Bürgermeister*in tun? Was gefällt dir gut in Berlin und was nicht? Lohnt sich Wählen gehen überhaupt? - Das und noch viel mehr würden wir in den nächsten Monaten gern mit euch diskutieren, denn im September wird in Berlin gewählt!

Hier stellen wir gemeinsam mit den U-18-Wahlen unsere "5 Fragen an..." die verschiedensten Leute.

Was ist mit dir?

Schick uns deine Antworten als Video mit dem hashtag #5Fragen über unser Instagram, Facebook, YouTube, Mail oder schreib deine Antworten als Kommentar unter diesen Beitrag

Wir sind gespannt auf eure Antworten...

Rund 2.700 Schüler*innen und Student*innen nahmen laut Polizeiangaben in Berlin am 27.04. 2016 an dem bundesweiten Schul- und Unistreik ,,Jugend gegen Rassismus“ teil.

 

ein Beitrag von Katharina

 

Was war der Grund?

Organisiert wurde dieser Streik von dem bundesweiten Bündnis ,,Jugend gegen Rassismus“, welches am selben Tag auch in Bonn, Dresden, Frankfurt/Main, Fulda, Kiel, München und in weiteren deutschen Städten Demonstrationen organisiert hatte, um ein Zeichen zu setzen. Doch Wofür?

 

Vor allem, dass sie gegen Rassismus in allen Formen sind und dass sie die bisherige Behandlung der Geflüchteten nicht gut heißen. Denn nach wie vor gibt es Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Hinzu kommen vermehrt schnellere Abschiebungen in vermeintlich ,,sichere Herkunftsländer“. Gefordert wurde von den Schüler*innen und Student*innen an diesem Tag vor allem offene Grenzen, freie Bildung für jeden, freie Entscheidung der eigenen sexuellen Orientierung und noch vieles mehr.

 

Wie war die Stimmung?

Geplant war der Start des Umzuges um 11 Uhr vom S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen, aber aufgrund einiger fehlender Gruppen von den Zubringerdemos fing die Demonstration erst um 12 Uhr an. Schüler*innen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums konnten sich nicht einer Zubringerdemo anschließen, da das Lehrerkollegium und auch Polizisten dies durch eine Blockierung des Ausgangs verhinderten.

 

Auf dem geräumigen Platz vor dem Bahnhof Gesundbrunnen standen viele Umzugswagen, aus denen laute Musik erklang, welche durchgängig während des Umzuges anhielt. Über die Lautsprecher war es zudem möglich, neue Informationen zu verbreiten. So hielt ein Jugendlicher zu Beginn der Demonstration eine kurze Rede darüber, wie super es sei, dass viele Schüler*innen vor Ort seien und erklärte darüber hinaus die Verhaltensregeln. Wenn wir beispielsweise von der Polizei festgenommen werden sollten, sollten wir nur die Angaben auf unserem Personalausweis nennen. Diese Vorstellung löste ein wenig Unbehagen bei einigen meiner Mitschüler*innen aus und es wurden die schlimmsten Szenarien ausgemalt.
Aber diese Befürchtungen bestätigten sich nicht , denn der Umzug verlief sehr friedlich.

Während wir alle von Gesundbrunnen bis zum Hauptbahnhof liefen, stellte sich ein gewisses Gefühl von Zusammengehörigkeit ein. Alle waren für eine Sache, alle waren jung und es ist selten, dass es so eine Demo gibt. Flaggen von verschiedenen linken Jugendgruppen schwenkten durch die Luft, aber auch viele selbst gemalte Schilder und Transparente waren zu sehen. Die selbst gemalten Schilder sollten vor allem ausdrücken, dass man bewusst nicht einen bestimmten Block unterstützen wollte.

So stand beispielsweise auf einem selbst gemalten Schild eines Schülers:

 

,,Zwar kannst du die AfD wählen- bist dann aber Kacke!“

 

Auch Hausbewohner unterstützten unsere Demonstration von ihren Balkons aus mit Transparenten und auch mit Luftballons, auf einem Balkon wurde sogar ein kleines Feuerwerk angezündet. Die Hausbewohner mit den Luftballons schienen auf den Umzug gewartet zu haben, denn sie holten eine riesige Plastiktüte und ließen viele bunte Luftballons in den Himmel steigen. Es wirkte so, als wären sie glücklich, dass wir Jugendlichen demonstrierten.

 

Erschöpft, aber zufrieden

Meine Mitschüler*innen und ich sind nach 13,2 km von der Demonstration weggegangen, da wir alle erschöpft waren, aber mit dem Wissen, dass wir ein Zeichen gesetzt hatten. Wir verpassten dadurch die Abschlusskundgebung am Hauptbahnhof, bei der nochmal die wichtigsten Anliegen zusammengefasst wurden.

 

 

Wie geht es weiter?

Mit dieser Demonstration wurde auch versucht, ein neues, gemeinsames Bündnis von Jugendlichen zu schaffen, die sich regelmäßig zu bestimmten Aktionen treffen wollen. Koordiniert werden diese Treffen über WhatsApp oder andere Messenger. Im Großen und Ganzen war diese Demonstration ein wichtiges Ereignis und es zeigt, dass sich die Jugend von heute doch mehr für die Politik interessiert als viele Erwachsene denken.

 

Weitere Infos findest du hier: https://refugeeschulstreik.wordpress.com/

 

Fotograf: Abdu Baack U&C Photography

Jetzt mit neuen Projekten bewerben!

Du bist zwischen 11 und 27 Jahren alt? Hast Ideen für ein Projekt im Bereich Politischer Bildung wie U18-Wahlen, für Schule ohne Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, gemeinsam mit Flüchtlingen aus den Willkommensklassen deiner Schule oder aus dem Kontakt den ihr im Jugendclub aufgebaut habt …

Du willst das in Friedrichshain-Kreuzberg durchführen, kommst von hier und willst etwas bewegen,... Alles klar! Nur ohne Geld???? 

Dann mach mit bei der Jugendjury des Bezirks, der des Jugend-Demokratiefonds sowie der zu den U18-Wahlen und der der „Partnerschaften für Demokratie“! Hier wird eure Projektidee finanziert!

Ihr bildet mit den anderen Kindern und Jugendlichen die Jury, stellt Euch den anderen Projektideen und entscheidet mit den anderen einreichenden Kindern und Jugendlichen gemeinsam und selbst über die Vergabe der zur Verfügung stehenden Mittel.

Ihr werdet mit max. 750,- € gefördert!

Den Antrag findet Ihr hier

Einfach online ausfüllen und per mail einreichen bis 23. Mai 2016

unter mail@kjbb-friedichshain-kreuzberg.de und jacobi@kjbb-friedrichshain-kreuzberg.de

 

SAVE THE DATE! PFLICHTTERMINE!!!

Die Jurysitzung findet statt am 3. und 4. Juni 2016

Abgabe der Abrechnung (Originale mitbringen) und der Dokumentation (digital!!!!!) spätestens am 7. November  2016

von 13.30 - 17.30 im KJBb Waldemarstr.57, 10997 Berlin, 3.OG

Die Präsentation der umgesetzten Projekte der Jury ist am 18. November 2016

Orte werden mit der Einladung bekannt gegeben!

Die Jury wird gefördert aus dem Jugendfonds "Partnerschaften für Demokratie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aus dem Demokratiefonds der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend, Wissenschaft des Landes Berlin und Jugendamtsmitteln des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporter Florian war für einen Tag Materialforscher. Was er alles erlebt hat, erfährst du in seinem Bericht.
 

ein Beitrag von Florian

 

Ich war aufgrund des Boys Days in Teltow beim Helmholtz Zentrum Geesthacht - Institut für Biomaterialforschung. Als erstes sollten wir in das neuste Haus des Institutes. Da wurden wir gebeten, unseren Namen in eine Teilnehmerliste einzutragen, damit sie sehen konnten, wer da war. Anschließend haben wir Aufkleber mit gelben Punkt bekommen. Es gab rot-gelbe, grün-gelbe und blau-gelbe Aufkleber. Ich war Teil der grün-gelben Gruppe.

Danach sollten wir in den Hörsaal „M“ gehen, Dort wurde uns erst der Ablauf des Tages erklärt und dann etwas über Kunststoffarten, sogenannte Polymere. In dem Institut wird nämlich mit Zellen und Polymeren geforscht. Das Ziel des Ganzen ist, ein Implantat zu konstruieren, welches aus Polymer besteht, aber mit dem Körper (also den Zellen) „kommunizieren“ kann. Dann sollten wir zu unseren Guides. Anschließend wurden wir in das Haus „A“ geführt. Dort haben wir u.a. Gele produziert. Wie in diesem Bild zusehen ist. Dann sind wir weiter zu einem Biologen gegangen. Dort konnten wir uns dann auch Zellen unter einem Laser-Mikroskop anschauen. Anschließend haben wir bemerkt, dass die Zellen sich vernetzen. Als wir dort fertig waren, sind wir in die Pause gegangen. 30 Minuten später, also um 12:30 Uhr, ging es dann weiter zur letzten Station. Dort hatten wir Pipetten und Petrischalen. Mit den Pipetten haben wir Farbstoff in die Petrischale gespritzt. Anschließend haben wir noch einmal eine Zellenprüfstation und eine große Zellen-Kolonie angesehen. Dann wurden wir von unserem Guide zum Ausgang gebracht. Insgesamt war das ein richtig toller Tag.        

Ihr habt eine tolle Theater-AG in der Schule? Ihr macht in eurer Freizeit Musik oder dreht Videoclips? Dann beteiligt euch am jungen Berliner Kulturfest FestiWal im FEZ-Berlin!

Am 18. und 19. Juni haben Organisationen, Projekte, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendkultur die Möglichkeit, ihre künstlerischen und kulturellen Arbeiten und Projekte sich im FEZ-Berlin zu präsentieren. Egal ob Musik, Theater, Medien, Literatur, Film, Zirkus oder Mode – die Genres sind offen! Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

 

Richtig präsentieren!

Vom 13. bis 17. Juni findet im Vorfeld eine Projektwoche statt, in der die Kinder- und Jugendgruppen unter fachkundiger Begleitung ihr künstlerisches Projekt weiterentwickeln können, um es bei FestiWal zu präsentieren.

 

Anmelden und weitere Informationen

Ihr wollt noch weitere Informationen oder euch anmelden? Dann meldet euch telefonisch (030 530 714 21) oder per Mail (s.schwarz@fez-berlin.de) bei Sylvia Schwarz.

Bei „Green Hack“ kannst Du gemeinsam mit Experten eine Klima-App entwickeln und Deine Leidenschaft fürs Programmieren nutzen, um Deinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!

 

Green Hack - Open Innovation for Climate“, der 48-stündige Hackathon, bei dem eine Klima-App entwickelt wird, findet im Sommer im Rahmen des Tech Open Air Berlin statt. Hier versammeln sich jedes Jahr internationale Gründer der IT- und Start up-Szene - und Du hast die Chance, dabei zu sein! Um an der Entwicklung der App teilzuhaben, stehen Dir aber schon vor dem Hackathon vielfältige Möglichkeiten offen: Über WhatsApp und Instagram kannst Du Ideen zu Themen und Funktionen der App einreichen, sie bei Workshops vertiefen und so die Grundlage für die Gestaltung einer neuen, grünen App schaffen! 

Reiche deine Ideen bis zum 31. Mai per Mail, Instagram, Twitter oder WhatsApp ein und und melde Dich an, um im Sommer mitzuhacken! Die genauen Infos, wie du deine Ideen einreichen kannst, findest du im Schüleraufruf (siehe unten) oder auf der Webseite.

 

Du willst daraus ein Klassenprojekt machen? Kein Problem! Den Ideenaufruf für Schüler und Lehrer, der es ermöglicht, als Schulklasse Ideen zu Funktionen und Themen der Klima-App zu entwickeln, findest du online (PDF):

Ideenaufruf für Lehrer zum Download (PDF)

Ideenaufruf für Schüler zum Download (PDF)

 

 

Am Dienstag übergab das Kinder- und Jugendparlament Tempelhof – Schöneberg die Wahlkampfprüfsteine an die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Diese hatten die Mitglieder zuvor mit dem Bezirksschülerausschuss ausgearbeitet. jup! Redakteurin Anne war bei der Übergabe dabei.
 

Ein Text von Anne

 

Bevor ich euch nun von der Übergabe der Wahlkampfprüfsteine erzähle, stellt sich dem einen oder anderen die Frage:

 

Was sind Kinder- und Jugendparlamente überhaupt und wozu gibt es sie?

In der Politik entscheiden bekanntlich die Erwachsenen. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht wenigstens versuchen kann, seine Wünsche und Ideen einzubringen. Keine Stimme bleibt ungehört.
Dafür gibt es diese Parlamente für nun schon seit über zehn Jahren: Die Kinder- und Jugendparlamente stehen stellvertretend für die Kinder und Jugendlichen in ihrem jeweiligen Bezirk.
Sie ermöglichen den Austausch mit den Politikern und machen das Mitwirken auf kommunaler Ebene möglich.

 

 

Was sind Wahlkampfprüfsteine?

Die Wahlkampfprüfsteine beinhalten die Forderungen der Kinder und Jugendlichen in ihrem Bezirk an die Landes- und Bezirkspolitik für die bevorstehende Wahlperiode 2016-2021. Die Parteien haben somit die Chance, in ihrer Politik Rücksicht auf die Wünsche der Berliner Kinder und Jugend zu nehmen.

Die Wahlkampfprüfsteine werden an die Parteien und Fraktionen im Bezirk und im Land Berlin weitergereicht.

Inhaltlich sind die Prüfsteine in Schul- (z.B. Anerkennung von Biologie als vollwertige Naturwissenschaft), Bezirks- (z.B. Sanierung der Schulen, Erhaltung von Kinder- und Jugendzentren) und Landespolitik (z.B. Wahlrecht ab 16 Jahren auf Landesebene) unterteilt.
Ich persönlich war überrascht, wie sorgfältig die Forderungen zusammengetragen wurden und eigentlich jede einzelne davon, kann ich voll und ganz nachvollziehen!
Ein Teil der Schulpolitik bestand aus der Idee, den Lehrplan für Ethik neu zu gestalten. Ein Junge beschrieb das Schulfach als „Fach in dem man nichts macht. Man erhält ein Blatt zum Judentum, ein Blatt zum Christentum, etc. und damit wüsste man ja schließlich alles über alle Weltreligionen“.  Ich war total erstaunt, denn genau das war der Fall bei mir in der Schule! Bis hin zu den Blättern zu jeder Weltreligion hat jedes Wort von ihm gestimmt!

 

Zustimmung von Frau Schöttler

Sie selbst war überrascht, dass Biologie nicht als vollwertige Naturwissenschaft zählt und konnte dies auch nicht nachvollziehen.
Ein weiterer Punkt der Schulpolitik ist die Lehrerevaluation, in welcher es den Schülern möglich werden soll, ihren Lehrern angemessene Rückmeldung zu geben und eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten des Unterrichts anzumerken. Schöttler erzählte daraufhin von ihrer Kindheit, wie ihre Klasse mit einem Lehrer total gut auskam, eine andere Klasse jedoch gar nicht. Sie gestand, dass sie das Konzept als sehr sinnvoll empfand.

Schließlich fragte Bezirksbürgermeisterin Schöttler alle Beteiligten nach ihrer Erwartungshaltung. Es sei schließlich klar, dass man alle Forderungen nicht in der Politik der nächsten Woche wiederfinden könne.
Daraufhin antwortete ein Junge, dass man lediglich Impulse für die nächsten Wahlen geben möchte, man wolle lediglich gehört werden!

Ich finde, dass diese Aussage die ganze Übergabe sehr gut beschreibt. Letztlich hat das Kinder- und Jugendparlament keinen direkten Einfluss auf die Politik und kann lediglich hoffen, dass man ihre Ideen hört und eventuell einbringt.

Ihr habt Lust, ein Teil des Kinder- und Jugendparlaments zu werden?  Dann schaut einfach oben rechts in die Infobox, dort findet ihr alle Kontaktdaten.

Falls ihr euch alle Wahlkampfprüfsteine durchlesen wollt, findet ihr sie hier (PDF-Download)!

Neue Medien werden zur neuen Heimat

Zum 18. Mal sind junge Medienmacher und Medienmacherinnen dazu eingeladen, sich am Deutschen Multimediapreis mb21 zu beteiligen. Wenn du nicht älter als 25 Jahre bist, kannst du dein Projekt einreichen und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen.

KJF, 04. April 2016 -  Falls du Spaß am kreativen Umgang mit Medien hast, kannst du dich ab sofort wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der Wettbewerb prämiert digitale, netzbasierte, interaktive und crossmediale Projekte und Produktionen, die in KiTa, Schule, Hochschule oder in der Freizeit entstanden sind. Egal, ob App, Website, Video-Channel, Game, Installation oder Performance – alle Projekte, die verschiedene Medienformate miteinander verbinden, sind erlaubt! Mitmachen können alle Medienbegeisterten, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 07. August 2016.

 

Zweite Heimat – Das Sonderthema 2016

Alle Wettbewerbseinreichungen werden in fünf verschiedenen Altersgruppen und mehreren Sonderkategorien bewertet. Zusätzliche Gewinnchancen bietet der Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema »Zweite Heimat«. „Damit möchten wir zu Einreichungen aufrufen, die mit dem vermeintlichen Ge