Mitmischen

Auch dieses Jahr hat das Abgeordnetenhaus von Berlin mit dem Jugendforum denk!mal Jugendliche und junge Erwachsene aufgerufen, mit kreativen Projekten an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zu erinnern und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Unter dem Motto "Nichts ist verloren - wenn Du es erzählst!" sowie den Schlagworten mach!mal, schreib!mal, sing!mal und mal!mal konnten Jugendliche ihre Ideen in die Tat umsetzen und ihre Gedanken und Aktionen in den verschiedensten Formen präsentieren. Neben einer Ausstellung der eingereichten Projekte wird es am 20. Januar eine Abendveranstaltung geben. Die Abendveranstaltung könnt ihr vor dem Fernseher von Zuhause verfolgen, da sie ab 18:00 Uhr vom Sender ALEX live übertragen wird.

 

Ausstellung 18. – 25. Januar 2016

Während des Jugendforums denk!mal verwandelt sich das Casino des Abgeordnetenhauses von Berlin in einen Ausstellungsraum für die Projekte der Jugendlichen.

Vom 18. bis 25. Januar 2016 werden die  eingereichten Projekte dort präsentiert und ausgestellt. Ihr könnt in der Ausstellung u.a. Filme sehen, Skulpturen bewundern, Tonaufnahmen hören oder Fotos betrachten. Durch die kreativen Projekte anderer Jugendlicher könnt ihr viel über die Geschichte des Nationalsozialismus lernen – abseits des Klassenraumes und des Geschichtsbuches.

Die Ausstellung ist an Wochentagen von 9 bis 18 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Wenn ihr sie als Klasse, Jugendgruppe oder Einzelperson besichtigen möchtet, meldet euch bitte beim Projektteam an. Die Team-Mitglieder können euch dann am Eingang willkommen heißen.

Das Projektteam erreicht ihr per:

E-Mail: denkmal@parlament-berlin.de

Telefon: (030) 23 25 2010

 

 

 

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zum Schutz des Klimas beitragen: z. B. durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Konsum regionaler Produkte oder den Einsatz effizienter und neuer Technologien. Aber wie genau geht Klimaschutz? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist Sinn des Schulwettbewerbs „Berliner Klima Schulen“. Dabei geht es nicht nur um die Maßnahmen auf politischer Ebene, sondern vor allem auch darum, zu erkennen, was jeder Einzelne oder ein kleines Team konkret tun können und was andere motiviert, dabei mitzumachen.

Wer kann mitmachen?

Ihr! Also alle Berliner Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule sind dazu aufgerufen, eigene Ideen zu den Themen Klima und Klimaschutz zu entwickeln.

Wie finde ich ein Thema?

Ihr habt Probleme ein Thema zu finden? Kein Problem! Ein Thema kann man überall finden. Denn Klimaschutz berührt fast alle Bereiche unseres Lebens. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf Vieles, was wir tun oder lassen.

Die Schüler*innen der  Robert-Havemann-Schule in Pankow haben zum Beispiel in ihrem Projekt „Elektromobilität zum Anfassen“ ein E-Kettcar gebaut und damit im letzten Jahr den dritten Preis gewonnen.  Die Wettbewerbsteilnehmer*innen der Gustav-Falk-Schule aus Mitte haben sich über einen langen Zeitraum mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Auto überhaupt umweltfreundlich sein kann. Dafür besuchten sie die BSR, fuhren mit einem Müllauto mit und lauschten einer Umwelt- und Zukunftsforscherin. Ein Ergebnis war ihr selbst geschriebener Song „Ja Mann, ich will Fahrrad fahr’n!“, den sie auch auf der Abschlussveranstaltung vor dem Publikum performten. Weitere Beispiele findet ihr hier.

Ihr merkt schon, bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt!

 

Der Clip zum Jugendportal

Für den Start haben wir einen kleinen Clip produziert. Hier könnt ihr euch einen Eindruck über die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von jup! Berlin verschaffen, vielleicht ein paar Ideen bekommen und euch über jup! Berlin informieren.

Aber am wichtigsten ist natürlich: Stöbert einfach herum und schaut, was ihr entdeckt. Und wenn euch etwas auffällt, ihr noch eine Idee habt, euch etwas fehlt, dann sprecht uns unbedingt an.

 

Bei jup! mitmischen

Ihr wollt bei jup! mitmachen? Ideen und Themen einbringen, Medien produzieren oder Projekte anstoßen?

Dann schaut hier vorbei!

Ein Kurzfilm über junge Flüchtlinge in Deutschland und ihre Lebenssituation 

Am 30.09.15 veranstaltete der Jugendverband djo-Deutsche Jugend in Europa eine Dialogveranstaltung in Berlin, wo junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung auf Politiker*innen trafen. Es wurde gemeinsam diskutiert, wie die Perspektiven von jungen Geflüchteten in Deutschland verbessert werden könnten. Das Dialogforum wurde von Jugendlichen vorbereitet und durchgeführt. Es gab Live-Acts und eine Ausstellung über Projekte von und mit geflüchteten Jugendlichen. Medial begleitet wurde die Veranstaltung u.a von vier Jugendlichen, die O-Töne sammelten, die Vorbereitungen begleiteten, kritische Fragen stellten, Interviews führten und die Atmosphäre einfingen. Auch ein Teil des jugendlichen Filmteams ist in den letzten 2 Jahren nach Deutschland geflüchtet. Das Thema ist somit ein Aspekt ihres Lebens. 

Politik findet nicht nur in Bundestagssitzungen statt,

sondern auch im Lebensumfeld der Jugendlichen. Das verdeutlicht das Projekt „Den Kiez gestalten – Politik erleben“.

In den Augen vieler Jugendlicher ist Politik etwas Abstraktes, das nicht unmittelbar mit ihrem Alltag zu tun hat. Dass Politik nicht nur in Europarats- und Bundestagssitzungen weit entfernt stattfindet, sondern auch im Lebensumfeld von Jugendlichen, soll das Projekt „Den Kiez gestalten – Politik erleben“ verdeutlichen.

Bei dem Projekt werden die Jugendlichen aufgefordert, ungenutzte Potenziale im eigenen Wohnumfeld und dessen Missstände zu erkunden, ihre Interessen und Ideen zu formulieren, in einer Kampagne über unterschiedlichste Kanäle digitaler Medien zu kommunizieren und im besten Falle durchzusetzen.

Im Gespräch mit realen Akteur*innen der Politik und Verwaltung lernen die Jugendlichen, ihre Ideen und Interessen zu vertreten und Berührungsängste zu überwinden. Mit Hilfe des Spieles Minecraft setzten die Schülerinnen und Schüler anschließend ihre eigenen Ideen für diese Orte digital um.

Der Clip gibt einen ersten Einblick wie sich die Jugendlichen ihren Stadtteil vorstellen.

 

Wie würdest du bisher ungenutzte Orte in deiner Umgebung gestalten? Schreib ins Kommentarfeld!

05.01.2019
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02.02.2019
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02.03.2019
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06.04.2019
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Tipps und Tricks rund um eure Schülerzeitung

„Was? Wir haben eine Schülerzeitung an unserer Schule?!“  - Wie oft hat man diesen Satz in seiner Schulzeit gehört! Schüler, die nicht einmal wissen, dass ihre Schule eine Schülerzeitung veröffentlicht.
Damit dir das mit deiner Zeitung nicht passiert, haben wir hier ein paar Tipps für dich, wie du deine Schulzeitung unvergesslich machen kannst!

Leider ist es nicht ganz so einfach, seine eigene Schülerzeitung zu erstellen. Du musst verschiedene Dinge berücksichtigen, so musst du zum Beispiel das Urheberrecht bei Bildern oder Videos beachten. Da man nicht einfach irgendwelche Bilder aus dem Internet verwenden darf, haben wir hier einige Links für dich. Diese Seiten sind für genau für solche Fälle da. Sie geben dir an, ob und unter welchen Bedingungen du das Bild verwenden darfst.

Für alle anderen Fragen oder Probleme gibt es extra Seiten, welche dir beim Erstellen helfen wollen:

www.schuelerzeitung.de
Ein komplettes Handbuch zum Thema "Wie mache ich eine Schülerzeitung?" erwartet dich  auf dieser Seite. Dabei wird auf Punkte wie Themen, Layout, Werbung und PR, Rechtliches und Finanzen eingegangen. Selbst erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schülerzeitungen werden hier bestimmt fündig.

www.zeitungsfieber.de
Einen Schritt weiter sind die Redakteurinnen und Redakteure der Schülerzeitung "FATAL" des Otto-Hahn-Gymnasiums Dinslaken mit Zeitungsfieber.de gegangen: sie bieten nicht nur eine Schülerzeitung an, sondern auch gleich noch ein deutschlandweites Portal für Gleichgesinnte. Neben anderen Schülerzeitungen findest du hier auch Infos zu Stilkunde, Workshops, einen Blog und ein Forum.

www.jpb.de
60 Jahre Junge Presse Berlin: Mit Liebe gebacken. Die JPB ist der Zusammenschluss der Berliner Jugendmedienlandschaft, egal ob Schülerzeitung, Studentenradio oder Internetmagazin. Angeboten werden das Berliner Jugendforum, die Mobile Akademie, Seminare, Pressebesuche sowie das Aktivenbrot - ein Abendbrot der Aktiven Ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Lust auf Medien? Mach was draus!

Du wolltest schon immer mal dein eigenes Medienprojekt starten? Deinen eigenen YouTube-Channel oder einen Kurzfilm drehen? Dir hat bisher aber das passende Equipment, die finanzielle Unterstützung oder eine genaue Umsetzungsidee gefehlt? Dafür gibt es die JuMP Jugendprojekte!

Du hast die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit den Medienkompetenzzentren in Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg an deinem eigenen Projekt zu arbeiten. Jedem Bezirk stehen dafür jährlich 5.000 Euro zur Verfügung und du kannst mitentscheiden!

Gibt es Bedingungen?

Du solltest zwischen 12 und 18 Jahren sein und eine Projektidee haben, die du allein oder mit Freunden umsetzen möchtest. Sonst noch Bedingungen? Nein! Wir wollen, dass du dein Ding durchziehst, ansonsten hast du keinerlei Vorgaben.

Wie kann ich teilnehmen?

Das ist je nach umsetzendem Medienkompetenzzentrum unterschiedlich.

  • In Reinickendorf gibt es mindestens zwei offene/bezirksweite Ausschreibungen zum Förderfonds und zur Bildung des Jugend-Medienrats.
  • In Lichtenberg gibt es einen offenen/bezirksweiten Aufruf zur Bildung eines festen Jugend-Medienrats, mit zeitlicher Befristung, und Mehrfachausschreibung des Förderfonds.
  • In Marzahn-Hellersdorf dagegen bilden sich „temporäre“ Jugend-Medienräten zur Ideenfindung und Umsetzung im Rahmen von Schulprojektwochen.

Es gibt auch schon einige veröffentlichte Projekte:

Das Meredo in Reinickendorf startete das JuMP Projekt Anfang 2015 und Jugendprojekte wie zum Beispiel ein eigener Rap-Song, eine James Bond Parodie oder ein eigener Dokumentationsfilm über die Manga Convention wurden gefördert. Den aktuellen Stand der Projekte findet ihr auf dem JuMP-Projektblog.

Das Helliwood in Marzahn-Hellersdorf setzte JuMP-Projekte im Rahmen des Profilkurses "Medien" der Konrad-Wachsmann-Oberschule und des Feriencheckhefts 2015 "Makerspace - Dein Raum für Ideen" um. Die Jugend-Medienräte entschieden sich u.a. für die Projekte "Musizieren ohne Instrumente", "Traumwelten in Minecraft" und "YouTube-Channel Megtron". Die Projektergebnisse findet ihr hier.

Na, Interesse geweckt?

Hier gibt's weitere Infos und Bewerbungsunterlagen für:
JuMP in Reinickendorf
JuMP in Lichtenberg
JuMP in Marzahn-Hellersdorf.
 

In Berlin gibt es so viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen: Was passiert in meinem Kiez? Wie soll sich dieser entwickeln? Was macht die Politik in Berlin und wie vertritt sie meine Interessen? Wie kommuniziert die Jugend in Berlin? Wer stellt Informationen zur Verfügung und wie können wir uns vernetzen? Wo kann ich in Berlin andere unterstützen, helfen, mich engagieren?  

Du willst aktiv werden, gestalten, helfen, produzieren, dich äußern! - Hier findest du verschiedene Möglichkeiten, Hinweise, Ideen und interessante Ansprechpartner. 

Max berichtet über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

 

Hallo,

schön, dass ihr zu meinem ersten Beitrag gefunden habt. Mein Name ist Max und seit September dieses Jahres führe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) durch. Regelmäßig möchte ich auf jup! über meine FSJ-Zeit berichten, um auch anderen dieses Jahr eventuell schmackhaft zu machen.

Ein paar Fakten über mich

Jetzt werde ich mich allerdings erst einmal selbst vorstellen, damit ihr euch auch ein Bild machen könnt, wer ich denn so bin. Ich bin 19 Jahre alt und in Neuruppin geboren, ich lebe aber schon die größte Zeit meiner Erinnerung in Berlin. Zu meinen Hobbys gehört auf jeden Fall das Schreiben, was mich dann auch dazu  gebracht hat, hier Beiträge schreiben zu wollen. Auch lese ich sehr gerne, z.B. (historische) Romane, wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Kommunikationstheorie, Mathematik), aber auch anderes, Niccolò Machiavelli u.a. ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter italienischer Philosoph und Politiker des 15. und 16.  Jahrhunderts. Sprachen begeistern mich auch sehr, weshalb ich momentan – auch wenn ich es gerade eher etwas pausiere – freiwillig Italienisch lerne. Außerdem habe ich dieses Jahr mein Abitur gemacht und nach meinem FSJ werde ich höchstwahrscheinlich studieren.

Aber warum habe ich mich eigentlich für ein FSJ entschieden?

Mein Hauptanliegen war es, Zeit zu haben, mich um meine berufliche Orientierung kümmern zu können, mir sicher zu werden, was ich denn eigentlich machen möchte. Gleichzeitig war ich aber auch daran interessiert, erste praktische Erfahrungen zu sammeln, die über ein Praktikum hinaus gehen. Ein einjähriges FSJ sei dafür nämlich sehr optimal.

Ein FSJ in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Mein FSJ mache ich an der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in der Brandenburger Kleinstadt Werneuchen. Vom ersten Tag an habe ich mich dort direkt wohl gefühlt, da das Mitarbeitermiteinander (ein sehr schönes Wort ;P) auch sehr entspannt abläuft. Auch gehören zu einem Freiwilligen Jahr Seminare, die sowohl  eine thematische Fortbildung als auch eine lustige Zeit mit anderen FSJlern beinhalten. Doch dazu und zu meinen eigentlichen Tätigkeiten an meiner Einsatzstelle komme ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Damit verabschiede ich mich für's Erste und vielen Dank, dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt.

Euer Max :)