Mitmischen

Heute waren wir in Steglitz-Zehlendorf unterwegs. Hier wurde in den letzten Monaten fleißig an der Erweiterung der Parkouranlage gearbeitet, die nun eröffnet wurde. Die Kinder und Jugendlichen des Bezirks planten und bauten die neuen Hindernisse gemeinsam mit dem Mobilen Wohnzimmer MoWo, dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, dem Nachbarschaftszentrum Wannseebahn e.V., den Fußgängern und vielen mehr.

 

Fotos: © jup! Berlin

Die Jugendredakteure Nushin und Janik Emil Hölzer waren Ende März im politischen und geographischen Herzen Europas unterwegs!
Sie begleiteten die Jugendkonferenz "Pimp my Europe -Level up!" in Brüssel, in der eine thematische Diskussion, mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, vorbereitet wurde.
Dabei drehte sich alles um die Themen Umwelt, Bildung, Krieg und Frieden, Europäische Projekte und Arbeit/(losigkeit).

Wenn ihr jetzt heiß seid, was sonst noch so alles passiert ist, dann klickt auf das Video!

 

Wie fängt man eigentlich an? Vor uns auf dem Tisch liegen eine NEON, eine DUMMY, ein PAROLI Magazin und weitere Magazine, deren Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene sind. Wir wollen uns inspirieren lassen: Wie ist ein Magazin eigentlich aufgebaut? Was ist ein Editorial? Was macht die Ausgaben so jugendlich? Und welche Formate können darin erscheinen?

Schnell finden wir Designs und Layouts, die uns gefallen und manche, die uns so gar nicht gefallen. Beim Sprechen darüber, kommen uns eigene Ideen, wie das jup!-Magazin sein könnte.

Ist Print out? jup! macht das Experiment und produziert gemeinsam mit der Jugendredaktion und allen, die Lust haben, mitzumachen, die erste jup! Printausgabe!

Du blätterst lieber Online? Hier gehts zum PDF Download.

Was geht in eurem Kiez? Was läuft schief, was läuft gut? Wo mischt ihr mit? Wem würdet ihr gerne mal eure Meinung sagen? Das Thema des Magazins ist MITMISCHEN!

 

Hier lest ihr alles über die einzelnen Schritte des Projekts und könnt euch anschauen, wie Stück für Stück das Magazin entsteht. Apropos: Jede*r kann jederzeit noch mitmachen. Wir suchen Leute, die gerne zeichnen, schreiben, fotografieren oder einfach nur wissen wollen, wie eine Zeitung entsteht.

Schreibt eine Mail an schneider@jup.berlin und seid bei unserem nächsten Kreativtreffen dabei!

Am Samstag ist es wieder soweit: Der 22. Berliner Kinderkarneval der Kulturen findet am Pfingstsamstag in Berlin-Kreuzberg statt! In diesem Jahr ist das Mottotier die Biene! Rechtzeitig ist auch das Musikvideo zum diesjährigen Motto-Song " Blütezeit" fertig!

Anschauen, Mitsummen, Mittanzen - und dabei sein beim "...so viele Bienen zusammen wir sind ein Schwarm!"

 

Es war mal wieder soweit. Der europäische Protesttag ging in eine neue Runde. Am 5. Mai 2018 startete der Marsch am Berliner Nollendorfplatz mit dem Motto: „Inklusion von Anfang an“.
Ich finde es immer wieder schön, unter Gleichgesinnten zu sein und sich gemeinsam für ein Thema stark zu machen. Und zwar Inklusion! Es ist zwar schon sehr viel passiert, aber das Ziel ist längst noch nicht erreicht.
Schön ist auch, viele Menschen wiederzusehen, denen man sonst nur auf Facebook und Co. begegnet. Laut Schätzungen waren um die 2.500 Teilnehmende vor Ort (Quelle: Berliner Behindertenzeitung).

Am Ende des Tages gab es die Kundgebung auf dem Breitscheidplatz, zu der auch alle Parteien eigeladen wurden, um über den aktuellen stand der Inklusion in der Politik zu diskutieren. Trauriger weise erschienen nur 3 von allen eingeladenen Parteien… An so etwas merkt man mal, wie wichtig den Parteien das Thema Inklusion ist. Die AFD hat sich übrigens selber eingeladen. Sie wurde aber mit einem netten Brief abgelehnt.

Zum Schluss wurde noch ein Preis namens „Inklusionsverhinderer 2018“ verliehen. Der ging an Stephan Dassel, Bezirksbürgermeister von Mitte. Doch der Preisträger hatte wohl wichtigeres zu tun... Wenn ihr wissen wollt, warum ihm der Preis verliehen wurde, lest doch den passenden Artikel in der Berliner Behindertenzeitung.

Es war ein sehr friedliche Tag und hat sehr viel Spaß gemacht.

von Linus

Mehr über Linus und Jasper und ihr Projekt Handicap Lexikon erfährst du hier!

Der Schüler*innenHaushalt, koordiniert und organisiert von der Servicestelle Jugendbeteiligung ist eine tolle Möglichkeit, um an eurer Schule mitzumischen!

jup! begleitet das Projekt von Beginn an. Hier findet ihr alle Artikel, die zu dem Thema bereits auf dem Jugendportal erschienen sind. Lest noch mal rein und infomiert euch, was der Schüler*innenHaushalt überhaupt ist und schaut in den Blog der Hemingway Schule!

Infos dazu findet ihr auch auf der Seite der Servicestelle Jugendbeteiligung!

 

Artikelbild © Pankaj Patel on Unsplash

40 junge Europäerinnen und Europäer gehen auf Forschungsreise durch Europa, um das Thema Populismus zu beleuchten. Am Wochenende 27.-29. April findet ein Vorbereitungsworkshop in Berlin statt. Gefördert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Seit 40 Jahren vergibt die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Reisestipendien an junge Leute, damit diese Europa kennenlernen und aktuell relevante Fragen erforschen können. In diesem Jahr arbeitet die Stiftung erstmalig mit der Bundeszentrale für politische Bildung als Partner der Reisestipendien zusammen. Das Thema: „Populismus – wie weiter?“.

Aus über 160 Bewerbungen wurden 40 deutsche und internationale Reisende aus insgesamt 14 Ländern ausgewählt, die zwischen Mai und September in unterschiedlichste europäische Länder reisen, Interviews führen und über ihre Erlebnisse berichten werden. Forschungsschwerpunkte werden u.a. Links- und Rechtspopulismus in den Niederlanden, in Italien oder Großbritannien sein. Ein Forschungsprojekt konzentriert sich auf den Vergleich von Ländern, mit wenig bzw. starkem populistischem Aufkommen. Auch die Situation in Deutschland wird unter die Lupe genommen.

Der Workshop in Berlin bereitet die Jugendlichen auf die Reise vor. So wird eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Populismus stattfinden. Ebenso werden ehemalige Reisende und Medienexperten zu Wort kommen mit dem Ziel, die Programmteilnehmenden auch methodisch gut auf die Reisen vorzubereiten.

Die gewonnenen Ergebnisse werden in einem weiteren Workshop im Oktober zusammengetragen und dokumentiert.

Das Ziel der 1971 in Hamburg gegründeten Schwarzkopf-Stiftung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens.

Ihr seid kreativ und habt Lust euch beim Sprayen auszuprobieren? Dann kommt ab sofort zur Hall of Fame am Nauenener-Platz! Seit Anfang April sind zwei Abschnitte des Bauzaunes an der Straßenecke Reinickendorfer Straße/Schulstraße für Graffiti-Kunst freigegeben. Bereits am Eröffnungstag Anfang April waren viele kleine und große Künstler*innen vor Ort! Und jetzt seid ihr dran: Gestaltet die Wand mit!

Das Ganze ist Ein Projekt vom Haus der Jugend Mitte, der Graffiti Lobby und jup! Berlin.

Wir haben für euch ein kleines Video vom Eröffnungstag gedreht:

 

jup! sucht KREATIVE UND KRITISCHE KÖPFE für das erste jup!-Printmagazin!

Wir wollen in Kombination mit unseren digitalen Kanälen das Experiment „jup! gedruckt“ wagen und eure Anliegen, Vorschläge und Ideen noch sichtbarer machen! Bei jup! gedruckt werdet ihr zu Reporter*innen für euren Stadtbezirk und erlebt die Entstehung eines Magazins von Anfang bis Ende mit! Thema der ersten Ausgabe ist MITMISCHEN!

Wie beteiligt ihr euch in Berlin? Wo mischt ihr schon mit oder würdet gerne mitmischen? Welche Initiativen und Projekte kennt ihr und findet ihr gut? Wo läuft es noch nicht so? Wo wünscht ihr euch noch Unterstützung? jup! gedruckt bietet Platz für eure Berichte aus Bezirken und Kiezen! Gestalterisch und inhaltlich liegen die Entscheidungen bei euch! Ihr seid die Redaktion!

 

Ihr seid schon eine (Schüler*innenzeitungs-)Redaktion oder schreibt einfach so für euer Leben gern? Bei jup! gedruckt könnt ihr auf verschiedenen Wegen mitwirken:

1 jup! geht auf Tour und kommt zu euch/Ihnen in die Einrichtung oder Schule, um mit den Jugendlichen Mini-Redaktionsworkshops (ein Termin, 2-3 Stunden) durchzuführen (Mai/ Juni). Dieser kann zum Beispiel auch im Rahmen einer Schüler*innenzeitungssitzung stattfinden. Wenn ihr bereits eine Redaktion seid oder euch in einer Initiative engagiert, die im Magazin präsent sein soll, meldet euch für jup! gedruckt an!

2 Ihr könnt auch mit Texten und Beiträgen im Magazin erscheinen, ohne an einem Workshop teilgenommen zu haben. Welches Format ihr wählt, ist frei, jedoch sollte ein inhaltlicher Bezug zur Stadt, zum Bezirk oder zum Kiez deutlich werden. Dazu sendet ihr uns den Beitrag unter Angabe von Name, Alter und Bezirk zu. Bitte sagt uns bis Ende Mai Bescheid, wenn ihr mitmachen wollt, den Beitrag könnt ihr noch bis zum Sommer schicken.

3 jup! wird mit einem Aktionsstand auf dem jugendFORUM 2018 dabei sein. Auch von den Themen hier sollen Berichte im Magazin erscheinen. Wenn ihr Lust habt, für uns als Reporter*in vom jufo zu berichten, meldet euch!

 

Die Release-Veranstaltung mit euch und allen Beteiligten ist im Herbst geplant! Im Anschluss wird das jup!-Magazin in möglichst vielen Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und Bezirksämtern Berlins zur kostenlosen Mitnahme ausliegen! Auch online werden die Themen aus dem Projekt zu finden sein und sie werden über unsere Social Media-Kanäle verbreitet.

Gesucht:

  • Jugendliche, die Lust haben zu schreiben, zu fotografieren, zu zeichnen, zu layouten
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit: Plakate aufhängen, E-Mail-Verteiler
  • Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und andere, die bei unseren Mini-Redaktionsworkshop mitmachen und uns zu sich einladen

 

Meldet euch an, wenn ihr bei jup! gedruckt dabei sein wollt! Dazu reicht eine kurze Mail an schneider@jup.berlin, in der ihr durchgebt, in welcher Form ihr euch gerne an dem Projekt beteiligen wollt (noch nicht final, nur als Idee). Bei Fragen könnt ihr uns auch anrufen: 030-284701938.

 

Seid dabei!

 

Plakat © Saskia Radtke Illustration