Sport

19.02.2019
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26.02.2019
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05.03.2019
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12.03.2019
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Jeder tut es jedes Jahr wieder, nur die Umsetzung hakt bei vielen! Vor allem sportliche Vorsätze werden oft gebrochen. Wie man, auch mit Hilfe von Wireless In-Ears und Apple Watch, dagegenwirken kann, hat sich unser Redakteur Oliver mal genauer angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Wir kennen das alle von Silvester: „Ich nehme mir vor, nächstes Jahr sportlich wieder so richtig anzugreifen.“ Ein Monat ist das neue Jahr schon wieder alt. Na, durchgehalten? Oder wieder eingeknickt?
Wenn du auch zu denen gehörst, die jedes Jahr relativ schnell die sportlichen Vorsätze über Bord werfen, schäme dich nicht. Du bist nicht allein. Aber wie bekommen wir uns motiviert? Ich bin der Überzeugung, dass Technik uns da sehr helfen kann. Deshalb habe ich mir zwei Geräte angeschaut. Einmal true-Wireless Kopfhörer der Firma Jabra und die Smartwatch aus Cupertino – die Apple Watch.

 

Mit Musik geht alles leichter

Zunächst ein Blick auf die In-Ear-Kopfhörer. True-Wireless bedeutet, dass es wirklich gar keine Kabel gibt. Das ist bei den Elite Active 65t, wie der Hersteller sie getauft hat, der Fall. Zwei Kopfhörer, die man sich einfach in die Ohren steckt. Kein nerviges Kabel mehr.
Das Einrichten funktioniert problemlos. Fix sind die In-Ear-Kopfhörer mit dem Smartphone verbunden. Zusätzlich zu den Kopfhörern gibt es noch eine Aufbewahrungsbox, die gleichzeitig als Ladestation dient. Das ist im Alltag sehr praktisch. So wird die Akkulaufzeit deutlich verlängert. Der Hersteller gibt an, dass die Kopfhörer bis zu fünf Stunden durchhielten. Die Ladebox habe eine Kapazität für weitere zehn Stunden.
Sonst sind die Kopfhörer selbsterklärend. Bei Druck auf die Kopfhörer lässt sich unter anderem die Musik pausieren oder zum nächsten Titel schalten. Per App lässt sich unter anderem der Sound individualisieren.

 

Guter Klang und perfekter Sitz

Die entscheidende Frage ist natürlich: Wie machen sich die Kopfhörer beim Sport? Bei meinen Sporteinheiten überrascht mich der Klang. Es macht wirklich Spaß, mit den In-Ears zu trainieren. Meine Umgebung höre ich kaum noch und so kann ich mich uneingeschränkt auf mein Training konzentrieren. Dazu sitzen sie gut und rutschen nicht aus den Ohren. Für mich ein wirklich guter Trainingspartner. Und mit einer motivierenden Playlist, klappt der Workout fast von selbst.
Die In-Ear-Kopfhörer von Jabra sind hochwertig verarbeitet und haben einen tollen Klang. Ihr Preis bewegt sich mit 190€ im oberen Bereich.
Eine günstigere Alternative wären die JBL X Free für um die 120€.

Janine Rittel arbeitet seit  2011 im Kinder- und Jugendbüro Steglitz Zehlendorf. Von dort aus plant und koordiniert sie Beteiligungsprojekte für junge Menschen aus dem Bezirk. Zum Beispiel werden hier gemeinsam Spielplätze geplant, das Büro unterstützt den Bezirksschüler*innenausschuss und ist Ansprechpartner für die Bezirksjugendjury. Wenn Kinder und Jugendliche aus Steglitz-Zehlendorf Projektideen haben, sind sie hier an genau der richtigen Adresse.

 

jup! hat Janine Rittel bei der Einweihung der erweiterten Parkour-Anlage an der Schottenburg getroffen und sie gefragt, was Beteiligung eigentlich genau heißt und warum sie so wichtig ist.

 

jup!: Beteiligung ist ja ein ziemlich trockener Begriff. Was genau bedeutet er und gibt es ein Recht auf Beteiligung?

Janine Rittel: Erstmal – Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung! Viele denken immer, dass es eine Gunst ist, oft denken das auch sehr gerne Erwachsene und wissen gar nicht, dass es Kinderrechte gibt und dass  Beteiligung in vielen Gesetzen verankert ist. Zum Beispiel auch  im Baugesetzbuch, im Spielplatzgesetz in Berlin und in vielen anderen Gesetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche genau informiert sind, dass es diese Rechte gibt, dass sie diese Rechte haben, informieren aber auch Erwachsene darüber. Beteiligung heißt also auch Information: ihr habt dieses Recht, mitzumachen und mitzubestimmen, weil ihr ein Teil der Gesellschaft seid! Und sich beteiligen heißt, Gedanken einbringen zu können aber auch mitzugestalten und dadurch etwas zu entwickeln und auf die Beine zu stellen.

 

jup!: Kommen oft Jugendliche auf euch zu und suchen eure Unterstützung für eigene Projekte oder müsst ihr die Initiative ergreifen als Erwachsene?

JR: Das ist unterschiedlich, aber es gibt durch die Bezirksjugendjury viele Projektgruppen im Bezirk und dadurch entsteht der Kontakt. Wir erfahren von den Projektideen und können dann sagen: Hey, da können wir euch unterstützen oder da gibt es Kohle für eure Ideen. Oft ist es aber so, dass uns Fachkräfte ansprechen, also die  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Jugendfreizeiteinrichtungen und Schulstationen. Da geht es zum Beispiel um die Parkouranlage oder die legale Graffitiwand und wir werden gefragt, ob wir bei der Umsetzung unterstützen, einen Workshop dazu organisieren oder Orte dafür finden können. Meistens kommen die Kinder und Jugendlichen zu uns.

 

jup!: Was empfiehlst du Jugendlichen, die ein eigenes Projekt starten oder ihre Ideen umsetzen wollen. Wer sind ihre ersten Ansprechpartner oder -partnerinnen?

JR: Das Kinder- und Jugendbüro ist Anlaufstelle, wir haben Kontakt zu Personen im Grünflächenamt, die sind zuständig für die Spielplätze, wir haben Kontakt zu Politikern und Politikerinnen und können die Themen weitergeben oder auch die Verbindung herstellen. Jugendliche können sich auch an die Personen in den Jugendfreizeiteinrichtungen wenden und wenn es etwas ist, was das Kinder-und Jugendbüro übernehmen kann oder begleiten kann, dann sagen sie uns Bescheid.

 

jup!: Wieviel kann man in Berlin als junger Mensch mitmischen und wieviel ist auch Schein?

JR: Ich glaube in den Stadtteilen selber kann man ganz gut mitmischen, es kommt immer auf das Projekt an. Ich finde, dass Kinder und Jugendliche in vielen Bereichen gar nicht beteiligt werden, in manchen werden sie sehr viel beteiligt. Zum Beispiel an Bauverfahren, wenn es darum geht wie Straßen und Wege gebaut werden sollen oder bei der Frage, wo eine Jugendfreizeitrichtung entstehen soll, wie sie aussehen kann, da sieht es eher schlecht aus mit Beteiligungsverfahren. Zum Beispiel haben Jugendliche sich bei uns gewünscht, am Tempelhofer Feld mitzuwirken und dort auch etwas zu entwickeln, unter anderem einen Ort zu finden für eine große legale Graffitiwand. Und da sind die Strukturen oft nicht klar. Jugendliche aus Steglitz-Zehlendorf, die auch diesen Ort aufsuchen, wissen dann oft nicht wer zuständig ist. Zuständigkeiten sind häufig ein Problem.

 

jup!: Trotz mancher Hürde: Warum soll ich mich einmischen, mitmischen als junger Mensch?

JR: Weil es Spaß macht, Dinge mitzugestalten, weil Kinder und Jugendliche ein Teil unserer Gesellschaft sind und weil sie zukünftig in dieser Gesellschaft leben. Es ist einfach auch ein gutes Gefühl und stärkt Kinder und Jugendliche unglaublich, sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen und dann auch Ergebnisse zu sehen und die Dinge mitzugestalten.

Der neue Teil der FIFA-Serie erscheint. Wir durften ihn für Euch schon vorab auf der PS4 anzocken. Dabei gab es tolle Highlights, aber auch herbe Enttäuschungen.

VON OLIVER MATTUTAT

„Es ist doch jedes Jahr das Gleiche!“, sagen die einen. Die anderen fiebern jedes Jahr auf den Release des neuen Teils der Fußballsimulation FIFA von EA Sports hin. Durch die Weltmeisterschaft wurde für Fußball-Fans die Wartezeit auf FIFA 19 gefüllt. Nun am 28. September ist es aber soweit: FIFA 19 erscheint.
 

„Die Meister, Die Besten, Les grandes équipes, The champions“*

Die erste große Neuerung gibt es im Modus Anstoß zu bewundern. Im Anstoß-Modus lässt sich klassisch offline gegen einen menschlichen oder computergesteuerten Gegner antreten. Auch das funktioniert noch in FIFA 19, aber es sind einige Modi dazugekommen. Und der größte Coup von EA ist auch hier zu entdecken. Seit dieser Saison hält EA die Rechte an der Champions League und der Europa League. So kann man im Anstoß-Modus auch gleich Spiele in diesen Wettbewerben bestreiten. Daneben gibt es noch ein paar Spaßmodi: Zum Beispiel einen Modus, in dem es keine Regeln gibt, oder einen, in dem nur Volleys zählen. Da ist Spaß garantiert.
Da lohnt es sich wirklich, die ein oder andere Spielminute zu verbringen.
Eine grandiose, wenn auch in der FIFA-Serie nicht neue, Idee, bei der es die Entwickler leider versäumt haben, diese auch online spielbar zu machen.

*Auszug aus der offiziellen-Champions League-Hymne

Geht raus und spielt Fußball

„Wichtig ist auf’m Platz“, ist eines der bekanntesten Fußballzitate und das gilt auch für FIFA. Hier hat EA vor allem bei den Taktiken ordentlich Hand angelegt. Nun ist es möglich, bis zu vier individuellen Taktiken vor Spielbeginn festzulegen. Im Spiel kann man dann einfach zwischen den Taktiken wechseln. Diese sind in „sehr defensiv“, „defensiv“, „offensiv“ und „sehr offensiv“ eingeteilt. So kann man fix auf die Taktik oder den Spielstand reagieren.
Insgesamt wirkt das Spiel langsamer als im Vorjahr. Im Vorgänger war es noch relativ einfach, mit einem schnellen Angreifer einen Verteidiger einfach zu überlaufen. Das geht jetzt nicht mehr so einfach.
Außerdem wurde das Schusssystem komplett überarbeitet. Das sogenannte Timed Finishing ermöglicht, dass ihr eure Chance auf ein Tor erhöhen könnt. Drückt ihr die Schusstaste im richtigen Timing nochmal, leuchtet euer Spielersymbol grün auf. Ein Tor ist dadurch jedoch nicht garantiert. 

EA hat beim Gameplay an wichtigen Stellschrauben gedreht. Manchmal sind es auch nur die kleinen Dinge, die das Spiel angenehmer machen. So ist es jetzt nach einem Tor möglich mit einem Knopfdruck einen Zufallsjubel auszuführen. So entfällt das Auswendiglernen der Tastenkombinationen für die einzelnen Jubelaktionen.

Eine selbstgebaute Parkouranlage, allein durch Kinder, Jugendliche erbaut - wie cool ist das denn? Diese Vorstellung wurde nun Realität.

Kinder und Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf überlegten, planten und bauten zusammen eine Parkouranlage, die nicht nur sie nutzen können, sondern auch viele andere, die mal den Wunsch verspüren, Sport, Spaß und Gemeinschaft an einem Ort zu erleben.

Doch wie konnten sie das erreichen? Mit reichlicher Zusammenarbeit und Hilfe von Organisationen, wie dem Mobilen Wohnzimmer MoWo, dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, dem Nachbarschaftszentrum Wannseebahn e.V., den Fußgängern und vielen mehr. Alle halfen bei dem Projekt.

Und dafür erhielten sie auch einen Preis. Am Donnerstag, dem 20.10.2018, war der Gewaltpräventionstag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Theater an der Parkaue. Dort kamen Menschen zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man Gewalt in den verschiedensten Situationen vermeiden kann. Und eine Strategie kann es sein, die unterschiedlichsten Leute zusammenzuführen, um an einem Projekt gemeinsam als Team zu arbeiten. Denn in einem Team arbeitet man miteinander und nicht gegeneinander. Diese Gruppe hat dies getan und mit einem erfolgreichen Ergebnis, welches nun gewürdigt wurde.

Das Projekt  " MoWo- Mobiles Wohnzimmer für Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf " wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit dem Sonderpreis der "degewo AG" ausgezeichnet.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! (Mehr zum Projekt und ein Video gibt es hier)

Also, falls Ihr auch Bock habt, mal Eure Parkourfähigkeiten unter Beweis zu stellen, dann seid Ihr dort herzlichst willkommen.

Rund zwei Wochen nach der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion fand ein weiteres Sport-Highlight statt. Die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Veranstaltet wurde die EM vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Auch Jasper und Linus von Handicap Lexikon waren dabei.

GASTBEITRAG VON JASPER | HANDICAP LEXIKON

Vom 20. August bis 26. August fand die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg statt. In dieser einen Woche begeisterten Sportler*innen aus ganz Europa die Zuschauer*innen mit ihren Leistungen. Da es unzählige verschiedene Behinderungen gibt, werden alle Athlet*innen im Vorhinein klassifiziert, das heißt in unterschiedliche Wettkampfklassen eingeteilt. Diese Einteilung ähnelt in gewisser Weise der Gruppierung nichtbehinderter Athlet*innen nach Alter, Gewicht oder Geschlecht. Es gibt nach der Definition des paralympischen Klassifizierungssystems drei Arten von Behinderungen: körperliche, geistige und Sehbehinderung. Die Klassifizierung reicht von T11 bis T64. Beispielsweise bedeutet die Wettkampfklasse T11 und T64 Unterschenkelverlust mit einer Protese. Dies bedeutet, dass eine Wettkampfklasse nicht unbedingt Athleten mit der gleichen Behinderung umfasst. Wenn unterschiedliche Behinderungen ähnliche Einschränkung verursachen, dürfen und müssen die Athlet*innen mit diesen Behinderungen gegeneinander antreten.