Sport

19.11.2017
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26.11.2017
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03.12.2017
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10.12.2017
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Am 27. August 2017 fand das ISTAF in Berlin statt. Deutsche Leichtathlet*innen und weitere aus anderen Ländern kämpften um den Sieg in verschiedenen Disziplinen. Das Internationale Stadionfest Berlin wurde von 42.500 Fans begleitet und bejubelt.
„Die Leichtathletik gehört Berlin“, äußerte sich der regierende Bürgermeister und zeigte so, dass das Internationale Stadionfest immer noch Tradition hat. Viele Spitzensportler*innen sind begeistert und wollen jedes Jahr beim ISTAF neue Rekorde erzielen. Wir haben für euch eine kleine Bilderschau zusammengestellt.

von Patrice Großkreuz

Konami feilt weiter an seinem Spiel Pro Evolution Soccer. Wir haben uns für euch mal die Neuerungen angeschaut. Ganz neu ist ein kompetitiver Koop-Modus, der viel Spaß verspricht.

VON OLIVER MATTUTAT

 

Ganze drei Jahre entwickelten die Entwickler bei Konami an Pro Evolution Soccer 2018. Das verriet uns Adam Bhatti auf der Gamescom. Adam ist Brand Manager bei Konami für Pro Evolution Soccer und man merkt ihm einfach an, dass das sein Traumjob ist. Er und seine Jungs und Mädels haben wieder mit Herzblut am neuen Teil, der seit 15.09.2017 erhältlich ist, gearbeitet.

„Das Hauptaugenmerk lag auf dem Gameplay“, so Adam. Das sei einer der Hauptgründe, warum die Gamer PES liebten. Sie haben in den drei Jahren das komplette Animationssystem überarbeitet. Auch die Ballführung haben sie angepackt. Das Spiel ist außerdem deutlich langsamer als der Vorgänger.
Und das Ergebnis ist ein stimmiges Spiel, das schon einen sehr großen Schritt in Richtung realem Vorbild macht. Diesen Eindruck verstärkt auch die, wie immer, herausragende Grafik des Spiels. Die meisten Spieler kommen ihrem echten Ebenbild zum Verwechseln nah. Auch den Stadien wurde viel Detailliebe zu teil. Gerade bei den Vereinen, die eine Partnerschaft mit PES haben, fällt das stark auf. So ist das Camp Nou, die Heimstätte des FC Barcelonas, atemberaubend. Die Stimmung ist ebenfalls greifbar. Fehlt nur noch, dass man den Rasen riechen könnte.

Aber auch an den Spielmodi hat Konami gearbeitet. Der beliebte Zufallsauswahl-Modus ist wieder zurück. Wenn auch erstmal nur offline. Darin wählt ihr mehrere Mannschaften aus und der Computer baut euch daraus ein zufälliges Team zusammen.

Auch Online hat sich etwas getan. Die größte Neuerung ist der 3-gegen-3 beziehungsweise 2-gegen-2 Koop-Modus. Darin spielt man zu zweit oder zu dritt gegen zwei bzw. drei Gegner. Am Ende bekommt man für seine Leistung Punkte und kann in der Rangliste aufsteigen. Dabei ist aber nicht nur entscheidend, wie viele Tore man macht, sondern auch wie gut man als Teamspieler fungiert. Es ist also an der Zeit mit deinen Freunden, die Weltspitze zu erobern.

Mit 3-gegen-3 möchte Konami auch den Einstieg in den E-Sport für jedermann schaffen. Zusätzlich lassen sich jetzt auch die PES League sofort im Spiel verwalten, sodass der Schritt für die Spieler in den kompetitiven Bereich immer kleiner wird.

Ein wenig störend sind bei längerem Spielen die beiden Kommentatoren. Ihr Sprüche-Repertoire ist doch arg begrenzt. So kommt es dann auch schon mal vor, dass man ein und denselben Spruch in einer Partie doppelt hört.

Ganz besonders freuen können sich die PC-Spieler. Denn dieses Jahr verspricht Konami das die PC-Version auf einem Level mit den Next-Gen-Konsolen-Versionen sein soll. Sie soll sogar einen Ticken besser aussehen. Da sind wir auf das Feedback der PC-Spieler gespannt. Wir haben das Spiel nämlich auf der Playstation 4 getestet.

Die Entwickler aber auch viele Kritiker sprechen von dem größten Qualitätssprung der Serie seit Jahren. Dem kann man vor allem im Gameplay zustimmen. PES 2018 ist ein gutes Fußballspiel, das Spaß macht. Kleiner Wermutstropfen ist, dass in PES, wie jedes Jahr, leider einige Lizenzen fehlen und nicht alle Mannschaften originalgetreu im Spiel sind. Die Lösung zumindest für Offline-Spiele sind Patches, die die PES-Community jedes Jahr in großer Zahl erstellt. Gerade aber der 3-gegen-3-Koop-Modus ist etwas Besonderes und macht sehr viel Spaß. Dieses Jahr macht Pro Evolution Soccer einen guten Schritt nach vorne und durch den Spaß, den das Gameplay und die Modi verbreiten, lassen sich die fehlenden Lizenzen ein wenig verkraften.

Union Berlin kann seine Heimpremiere mit 4:3 gewinnen. Dabei vielen in der ersten halben Stunde schon sechs Treffer. 

VON OLIVER MATTUTAT, 04. August 2017

Zum Saisonbeginn bekommt es Union mit den zwei Extremen der Liga zu tun. Letzte Woche am ersten Spieltag waren sie beim Bundesligaabsteiger Ingolstadt zu Gast. Die Partie konnten sie mit 1:0 gewinnen und somit gleich zu Anfang der Saison die ersten drei Punkte einfahren. 
Heute war nun der Aufsteiger aus Kiel zu Besuch in der Alten Försterei. "Wir wollen das Stadion An der Alten Försterei von Anfang an zur Festung machen.", sagte Trainer Jens Keller vor der Partie.

Die erste große Möglichkeit hat Union schon in der sechsten Minute. Neuzugang Hartel bringt den Ball von links nach innen und findet Kreilach, der den Ball über das Tor setzt. Union bleibt, von den eigenen Fans nach vorne gepeitscht, in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und hielt den Druck auf die Holstein-Abwehr hoch. 
Doch es sind in der zwölften Minute die Gäste, die überraschend in Führung gehen. Ex-Unioner Dominic Peitz schickt Kingsley Schindler auf die Reise, der zunächst an Union-Keeper Busk scheitert, den Nachschuss aber in Netz schiebt. Nur zwei Minuten später steht es aber schon 1:1. Einen Freistoß von Trimmel versenkte Kreilach mit dem Kopf. 
Aber der Aufsteiger aus dem Norden der Republik erzielt postwendend die erneute Führung. Wieder ist es Schindler, der in der 16. Minute schießt. Pedersen versucht noch auf der Linie zu klären, und erzielt so das 1:2 ins eigene Tor. In den nächsten Minuten drückt Union auf den Ausgleich und ist die klar bessere Mannschaft. In der 24. Minute wird es dann wieder laut in Köpenick. Kreilach hebt den Ball über die Abwehrreihe und Skrzybski kann zum 2:2 einschieben. Keine drei Minuten später dreht Union verdient das Spiel. Skrzybski steckt den Ball auf Hedlund durch, der souverän zum 3:2 abschließt. Aber auch diese Führung sollte nur knapp fünf Minuten halten. In der 32. Minute ist es nämlich Drexel, der für Kiel wieder auf Unentschieden stellt. Mit dem verrückten 3:3 geht es auch in die Pause.
Die Union-Mannschaft kommt ein wenig früher aus der Kabine, um sich nochmal heiß zu machen. Nach sieben Minuten, in der 52., dann die erste Chance in der zweite Halbzeit. Skrzybski kommt im Strafraum zum Abschluss. Dem linken Hammer kann Keeper Kronholm nur nachschauen - 4:3.
Union bleibt spielbestimmend, aber im Gegensatz zur ersten Halbzeit hält die Führung in der Folge. So richtig sicher wirkt die Verteidigung der Berliner an diesem Sommerabend dennoch nicht. Union-Stürmer Polter findet noch nicht wirklich statt. In der 66. Minute dann seine erste Chance. Einen Ball aus der eigenen Hälfte von Kreilach nimmt er an und kommt 18 Meter vorm Tor zum Abschluss. Kiels Keeper reagiert klasse. Auch in der Folge bleibt Union die bessere Mannschaft, auch wenn Kiel immer mal für Aufregung in der Hintermannschaft der Berliner sorgen kann. In der 84. Minute verpasst Polter die Chance mit einem Treffer, für etwas Ruhe zu sorgen. Nach Zuspiel von Skrzybski verfehlt sein Drehschuss das Tor. 
Um 20:20 haben es Union und seine Fans geschafft. Schiedsrichter Frank Willenborg, der das eine oder andere Mal ein wenig unglücklich agierte, pfeift die Partie bei 4:3 ab. Der Jubel ist groß.
Damit haben die Unioner nach zwei Siegen in zwei Spielen einen perfekten Start hingelegt.
Trainer Jens Keller äußert sich nach dem Spiel auch kritisch: "Unsere Taktik in der Offensive war die erste halbe Stunde gut. In der Defensive haben wir viele Fehler gemacht, die wir sonst nicht machen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein wenig vergessen, Fußball zu spielen." Kiel-Trainer Markus Anfang zeigt sich enttäuscht: "Es tut natürlich weh, wenn du ohne Punkt nach Hause fährst. Es war ein richtig gutes Fußballspiel mit viel Leidenschaft."
Nächste Woche pausiert die Liga erstmal, denn der DFB Pokal steht an. Für Union geht es nach Saarbrücken. Das nächste Ligaspiel bestreiten sie in Nürnberg am 20. August.

 

Das Spiel im Überblick:
So spielte Union:
Busk - Pedersen, Torrejón, Leistner, Trimmerl - Hedlund (81' Redondo) , Kroos (60' Fürstner), Kreilach - Hartel (75' Hosiner), Polter, Skrzybski

Tore: 0:1 Schindler (12')
           1:1 Kreilach (14')
           1:2 Pedersen, Eigentor (16')
           2:2 Skrzybski (24')
           3:2 Hedlund (27')
           3:3 Drexler (32')
           4:3 Skrzybski (52')

Zuschauer: 21.242
Besondere Vorkommnisse: Keine

 

Friederike und Charlotte haben auf der YOU 2017 die weltweit erste aufblasbare Surfstation ausprobiert! Wie sie sich dabei geschlagen haben und ob sie nass geworden sind seht ihr hier. 

 

Von Freitag bis Sonntag finden auf der YOU Berlin die Berliner Streetdance-Meisterschaften statt. In gemischten Teams aller Altersgruppen treten hier Tanzmannschaften aus ganz Deutschland in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Am Samstag kämpften Duos und Gruppen bis 16 Jahren um die begehrten Trophäen. Am Sonntag sind jetzt die Gruppen ab 16 Jahren dran und die Halle ist wieder randvoll und tobt. Den krönenden Abschluss bilden heute die HipHop-Battles, bei denen wir natürlich auch live für euch dabei sein werden. Das Video folgt! Soviel kann ich verraten: Wir waren gestern schon schwer beeindruckt...
 

Eines der Highlights des diesjährigen 35. Internationalen Deutschen Turnfestes (IDTF) ist die große Stadiongala. Zusammen mit der Turnfestgala, die gleich drei Mal vorgestellt wird, ist es ein Teil der Show-Veranstaltungen, mit denen bei Zuschauern das Interesse am Turnen geweckt werden soll.

VON SINA

„Wie bunt ist das denn!“ lautet das Motto des 35. IDTF. Doch was bedeutet bunt in diesem Sinne?

Bunt beinhaltet die Vielseitigkeit an Sportarten, die der Überbegriff „Turnen“ eigentlich bietet. Die kleiner ausfallende Turnfestgala, ausgetragen in der Mercedes-Benz-Arena, bietet schon reichlich Bewegung und Individualität. Darbietungen, die beim Zusehen wehtun, die sich (vermeintlich) im Schwierigkeitsgrad unterscheiden, aber im Endeffekt einfach spektakulär sind. Mit ca. 11.000 Zuschauern pro Vorführung ist die Halle schon gut besetzt. Etwa 11.000 Zuschauer haben jedoch gefehlt, um das Berliner Olympiastadion in den Ausverkauft-Zustand zu versetzten. Denn knapp 60.000 Menschen begaben sich auch bei strömenden Regen zu einem Event, das unter der Regie von Harald Stephan schon seit 18 Monaten organisiert wird. Geboten wird dem Zuschauer Musik, Formen des Tanzes, aber auch unter anderem eine Reflexion der aktuell stattfindenden Deutschen Meisterschaften des Rope-Skipping-Springseilspringen.

Zu erwähnen ist dabei auch, dass sich der Aufwand in beiden Shows widerspiegelt. Bei der Turnfestgala sind es unter anderem die Lichteffekte, die eindrucksvoll den jeweiligen Act in Szene setzen. Bei der Stadiongala allein die Kunst, 6.000 Mitwirkende zu koordinieren. Dennoch macht es den Eindruck, als habe man sich konstant so gefühlt, als müsse man die große Fläche, die in beiden Arenen geboten wird, bis auf den letzten Zentimeter ausfüllen. Eröffnet wurde die Gala mit dem Ex-Weltmeister Eberhard Gienger, der mit einem Fallschirm auf der Rasenfläche im Stadion landete.

 

Ein Spiel mit Höhen und Tiefen und mit traurigem Ende für jeden Alba-Fan. Mit 5 Punkten (82:87) Rückstand verliert Alba gegen den FC Bayern und muss die Saison abhaken.  9100 Zuschauer sahen am 16.05.2017 in der Mercedes Benz Arena das Drama.

 

VON PATRICE

Die Saison für Alba Berlin ist nun vorbei. Mit hängenden Köpfen gingen die Spieler vom Spielfeld und der eine oder andere Fan verlor eine Träne.

Alba hatte es in die "Best of Five" der Play-offs geschafft und hatte eine reelle Chance zu gewinnen. Doch es sollte nicht sein.

Das Spiel begann und man sah gleich, dass beide Teams sehr ausgeglichen spielten, obwohl Alba auf Carl English verzichten mussten. Doch Tony Gaffney  übernahm seine Distanzwürfe und konnte so Alba einen Punkt vor Bayern bringen. (22:21)

Nach der der Halbzeit stand es 43:43 und Bayern ging nach wenigen Minuten in Führung. Doch Alba konterte und am Ende des dritten Viertels stand es 64:61 für Alba.

Im viertem Viertel kämpften die Albatrosse mit vielen Punkten von Vargas und Radosavljevic zur ersten etwas höheren Führung. 8 Punkte in Führung und die Mercedes-Benz-Arena war noch nie lauter gewesen. Alba-Fans trommelten und schreiten für die Albatrosse. Der  Sieg war greifbar.

Bei 5:30 Minuten Restzeit lagen sie 74:66 in vorn, angeführt von Gaffney. Das Alba-Team verlor seine Kräfte und Bayern nutzte das aus. 16 Sekunden vor dem Schluss lag es an Reggie Redding, die Partie zu retten. Er warf und traf, 84 zu 82. Alba sah die Chance und wollten das Spiel mit einen 3-Punkte-Wurf gewinnen. Doch diese Chance verspielten die Albatrosse durch einen Ballverlust.

Nur Kleinigkeiten haben entschieden, wer an diesen Abend ins Halbfinale ging. Alba stach mit Willen, Zusammenhalt und Qualität heraus und musste dennoch eine Niederlage hinnehmen. Für Bayern ein verdienter Sieg mit kleinen Foulproblemen.

 

Das Internationale Deutsche Turnfest ist mit über 70.000 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern das größte Wettkampf- und Breitensportevent der Welt. 2005 fand es schon einmal in Berlin statt und 12 Jahre später erwarten die Veranstalter vom 03. bis 10. Juni 2017 wieder zahlreiche Interessenten.

 

Highlights:

Der Festzug – 03.06, 17.30 Uhr, Brandenburger  Tor

Der Festzug ist die feierliche Eröffnung des Deutschen Turnfestes und wird 2017 Berlin durch einen Straßenumzug miteinbeziehen.

 

Die Turnfestgala – 04.06, 05.06 & 07.06, 20.00 Uhr, Mercedes Benz  Arena

Die Vielfalt des Turnens in Verbindung mit dem lebhaften Berlin offenbart sich in der künstlerischen Darstellung der Show. Kreative Choreographien. sportliche Höchstleistungen und technische Effekte vermengen sich zu einem Höhepunkt des Deutschen Turnfestes 2017.

 

Stadiongala – 06.06, 20.00 Uhr, Olympiastadium

Ein ganz besonderes Highlight des Turnfests Berlin 2017 wird die große Stadiongala im Berliner Olympiastadion sein. Es erwartet uns ein unvergessliches, emotionales Erlebnis mit insgesamt über 6.000 Mitwirkenden die eine bunte und bewegende Show ins Olympiastadion zaubern werden.

 

Tuju-Show – 08.06, 16.00 Uhr, Halle 18

Unter dem Motto: „Mal eben meine Welt retten“ präsentieren ausgewählte Gruppen der Deutschen Turnerjugend die Tuju-Show.  Es wird emotional, spannend, großartig, luftig und unvergesslich.

Wollt Ihr bei dieser einzigartigen Show dabei sein? Dann schickt eine E-mail mit eurer Lieblingsportart an fsj@jup.berlin für die Chance zwei Tickets zu gewinnen.

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