Sport

Der neue Teil der FIFA-Serie erscheint. Wir durften ihn für Euch schon vorab auf der PS4 anzocken. Dabei gab es tolle Highlights, aber auch herbe Enttäuschungen.

VON OLIVER MATTUTAT

„Es ist doch jedes Jahr das Gleiche!“, sagen die einen. Die anderen fiebern jedes Jahr auf den Release des neuen Teils der Fußballsimulation FIFA von EA Sports hin. Durch die Weltmeisterschaft wurde für Fußball-Fans die Wartezeit auf FIFA 19 gefüllt. Nun am 28. September ist es aber soweit: FIFA 19 erscheint.
 

„Die Meister, Die Besten, Les grandes équipes, The champions“*

Die erste große Neuerung gibt es im Modus Anstoß zu bewundern. Im Anstoß-Modus lässt sich klassisch offline gegen einen menschlichen oder computergesteuerten Gegner antreten. Auch das funktioniert noch in FIFA 19, aber es sind einige Modi dazugekommen. Und der größte Coup von EA ist auch hier zu entdecken. Seit dieser Saison hält EA die Rechte an der Champions League und der Europa League. So kann man im Anstoß-Modus auch gleich Spiele in diesen Wettbewerben bestreiten. Daneben gibt es noch ein paar Spaßmodi: Zum Beispiel einen Modus, in dem es keine Regeln gibt, oder einen, in dem nur Volleys zählen. Da ist Spaß garantiert.
Da lohnt es sich wirklich, die ein oder andere Spielminute zu verbringen.
Eine grandiose, wenn auch in der FIFA-Serie nicht neue, Idee, bei der es die Entwickler leider versäumt haben, diese auch online spielbar zu machen.

*Auszug aus der offiziellen-Champions League-Hymne

Geht raus und spielt Fußball

„Wichtig ist auf’m Platz“, ist eines der bekanntesten Fußballzitate und das gilt auch für FIFA. Hier hat EA vor allem bei den Taktiken ordentlich Hand angelegt. Nun ist es möglich, bis zu vier individuellen Taktiken vor Spielbeginn festzulegen. Im Spiel kann man dann einfach zwischen den Taktiken wechseln. Diese sind in „sehr defensiv“, „defensiv“, „offensiv“ und „sehr offensiv“ eingeteilt. So kann man fix auf die Taktik oder den Spielstand reagieren.
Insgesamt wirkt das Spiel langsamer als im Vorjahr. Im Vorgänger war es noch relativ einfach, mit einem schnellen Angreifer einen Verteidiger einfach zu überlaufen. Das geht jetzt nicht mehr so einfach.
Außerdem wurde das Schusssystem komplett überarbeitet. Das sogenannte Timed Finishing ermöglicht, dass ihr eure Chance auf ein Tor erhöhen könnt. Drückt ihr die Schusstaste im richtigen Timing nochmal, leuchtet euer Spielersymbol grün auf. Ein Tor ist dadurch jedoch nicht garantiert. 

EA hat beim Gameplay an wichtigen Stellschrauben gedreht. Manchmal sind es auch nur die kleinen Dinge, die das Spiel angenehmer machen. So ist es jetzt nach einem Tor möglich mit einem Knopfdruck einen Zufallsjubel auszuführen. So entfällt das Auswendiglernen der Tastenkombinationen für die einzelnen Jubelaktionen.

Eine selbstgebaute Parkouranlage, allein durch Kinder, Jugendliche erbaut - wie cool ist das denn? Diese Vorstellung wurde nun Realität.

Kinder und Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf überlegten, planten und bauten zusammen eine Parkouranlage, die nicht nur sie nutzen können, sondern auch viele andere, die mal den Wunsch verspüren, Sport, Spaß und Gemeinschaft an einem Ort zu erleben.

Doch wie konnten sie das erreichen? Mit reichlicher Zusammenarbeit und Hilfe von Organisationen, wie dem Mobilen Wohnzimmer MoWo, dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, dem Nachbarschaftszentrum Wannseebahn e.V., den Fußgängern und vielen mehr. Alle halfen bei dem Projekt.

Und dafür erhielten sie auch einen Preis. Am Donnerstag, dem 20.10.2018, war der Gewaltpräventionstag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Theater an der Parkaue. Dort kamen Menschen zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man Gewalt in den verschiedensten Situationen vermeiden kann. Und eine Strategie kann es sein, die unterschiedlichsten Leute zusammenzuführen, um an einem Projekt gemeinsam als Team zu arbeiten. Denn in einem Team arbeitet man miteinander und nicht gegeneinander. Diese Gruppe hat dies getan und mit einem erfolgreichen Ergebnis, welches nun gewürdigt wurde.

Das Projekt  " MoWo- Mobiles Wohnzimmer für Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf " wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit dem Sonderpreis der "degewo AG" ausgezeichnet.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! (Mehr zum Projekt und ein Video gibt es hier)

Also, falls Ihr auch Bock habt, mal Eure Parkourfähigkeiten unter Beweis zu stellen, dann seid Ihr dort herzlichst willkommen.

18.10.2018
18.00
25.10.2018
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01.11.2018
18.00
08.11.2018
18.00
16.10.2018
15.00
18.10.2018
15.00
23.10.2018
15.00
25.10.2018
15.00

Rund zwei Wochen nach der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion fand ein weiteres Sport-Highlight statt. Die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Veranstaltet wurde die EM vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Auch Jasper und Linus von Handicap Lexikon waren dabei.

GASTBEITRAG VON JASPER | HANDICAP LEXIKON

Vom 20. August bis 26. August fand die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg statt. In dieser einen Woche begeisterten Sportler*innen aus ganz Europa die Zuschauer*innen mit ihren Leistungen. Da es unzählige verschiedene Behinderungen gibt, werden alle Athlet*innen im Vorhinein klassifiziert, das heißt in unterschiedliche Wettkampfklassen eingeteilt. Diese Einteilung ähnelt in gewisser Weise der Gruppierung nichtbehinderter Athlet*innen nach Alter, Gewicht oder Geschlecht. Es gibt nach der Definition des paralympischen Klassifizierungssystems drei Arten von Behinderungen: körperliche, geistige und Sehbehinderung. Die Klassifizierung reicht von T11 bis T64. Beispielsweise bedeutet die Wettkampfklasse T11 und T64 Unterschenkelverlust mit einer Protese. Dies bedeutet, dass eine Wettkampfklasse nicht unbedingt Athleten mit der gleichen Behinderung umfasst. Wenn unterschiedliche Behinderungen ähnliche Einschränkung verursachen, dürfen und müssen die Athlet*innen mit diesen Behinderungen gegeneinander antreten.

16.10.2018
07.00
17.10.2018
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18.10.2018
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19.10.2018
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Vor der Leichtathletik EM 2018 (07.August - 12. August) in Berlin veranstaltete Laufen.Springen.Werfen.Berlin in allen Bezirken Berlins den Kiez Cup. Alle Berliner*innen und Berliner Besucher waren herzlichst dazu eingeladen, sich sportlich zu betätigen und die verschiedenen Stationen auszuprobieren. Auch Lili und Sina waren vor Ort und haben neben den Challenges auch den Crossathletics-Parcour überwunden. Das Ganze könnt ihr hier sehen. Viel Spaß!

Bei der PARA Leichtathletik EM in Berlin im Sommer auf dem Treppchen ganz ob stehen, das ist der Traum von Kugelstoßer Matthias Schulze! Seit seiner Geburt hat er nur eine Hand, doch das hält ihn nicht auf. Im jup! Interview spricht der Paralympischer Leichtathlet über seinen Sport, seine Träume und erklärt, warum Inklusion so wichtig ist.

Auch Sebastian Dietz träumt von dem obersten Treppchen. Nach einem Unfall musste er seinen Traum von einer Fußballer-Karriere aufgeben. Doch er gab nicht auf und fand im Diskuswerden und Kugelstoßen seine neue Heimat. Auch ihn trafen wir vorab zum Interview.

Ihr wollt ihn live sehen? Hier gibt es Informationen zur Para Leichtathletik EM 2018!

Im Sommer startet die Para-Leichtathletik EM in Berlin. Doch schon jetzt wurde der Para Panda in Berlin gesichtet. Wo er herkommt und was seine Mission ist - wir haben nachgeforscht!

VON SINA

Jede EM braucht ein Maskottchen. Egal ob im Fußball oder in der Leichtathletik. Sie dient als Identifikationsfigur für ein bestimmtes Event und trägt den Wettkampf, wie bekannte Sportler*innen, nach außen. Für die Para-Leichtathletik-EM (20.08.-26.08.2018) in Berlin wurde der (Para-)Panda gewählt! Doch ist ein Panda ein Tier, das dem Anlass entspricht und zu einer Para EM passt? Welcher Gattung gehört der Para-Panda eigentlich an?

Der Para-Panda sieht aus wie ein Panda aus dem Zoo - nur als Stofftier und ungefähr fünfmal so groß. Schwarz-Weiß, fast so groß wie breit, wird von allen Besucher*innen im Berliner Zoo begrüßt. Doch ein kleines Detail macht dann doch den Unterschied. Der Para-Panda trägt eine Prothese am rechten Bein. Statt des Unterschenkels ist unterhalb des Knies eine silber glänzende Protheset aus Kunststoff und Metall angebracht. Um den Panda zoologisch in seiner Art einzuordnen, besprach der Zoodirektor des Zoo Berlin, Dr. Andreas Knieriem, mit den Schüler*innen der Toulouse-Lautrec-Schule Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Para-Pandas und seines Artgenossen im Gehege. Diese hörten gespannt zu und konnten ihre Kenntnisse zum Leben und Verhalten des Pandas zeigen. Als Unterschied stellten auch sie nur die Prothese fest.

Heute waren wir in Steglitz-Zehlendorf unterwegs. Hier wurde in den letzten Monaten fleißig an der Erweiterung der Parkouranlage gearbeitet, die nun eröffnet wurde. Die Kinder und Jugendlichen des Bezirks planten und bauten die neuen Hindernisse gemeinsam mit dem Mobilen Wohnzimmer MoWo, dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, dem Nachbarschaftszentrum Wannseebahn e.V., den Fußgängern und vielen mehr.

 

Fotos: © jup! Berlin