Musik machen

Irie Révoltés - zu Deutsch; Glückliche und freie Revolutionäre. So nennen sich die neun Heidelberger Jungs mit teilweise französischen Wurzeln. Das passt ganz gut, wenn man sich ihre Texte und ihr soziales Engagement einmal genauer anschaut. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen!

VON LOTTA

Ihre Musik ist zwar schwer nur einem Genre zuzuordnen, dafür aber immer sozialkritisch und mit einer klaren politischen Botschaft. Nein zu Vorurteilen, Rassismus, Homophonie und Sexismus!

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Bereits seit 17 Jahren sind sie im Geschäft, spielten bereits über 500 Konzerte und sind regelmäßig auf den Bühnen der größten deutschen Musikfestivals zu sehen. Dieses Jahr u.a. auf dem Hurricane, wo wir ihnen nicht nur aus der Menge heraus zujubeln durften, sondern für euch sogar persönlich mit Carlito, einem der beiden Sänger, sprechen konnten. Wer also wissen möchte, was die Motivation hinter ihren politischen Texten ist, und warum sie als Band trotzdem bald in Rente gehen, der liest am besten weiter!

 

Seit 2011 ist ihr Hauptkanal „ApeCrime“ online. Und seitdem ging es für die YouTuber Cengiz, Andre und Jan von ApeCrime steil bergauf. Über gruselige Fangeschichten bis hin zum neuen Game of Thrones - Trailer. jup! Redakteurin Zora hat mit ihnen telefoniert und sie ausgefragt. Hört euch das Interview an oder lest es nach (siehe unten).

 

21.07.2017
19.00
28.07.2017
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04.08.2017
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11.08.2017
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23.10.2017
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24.10.2017
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25.10.2017
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26.10.2017
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Sophie, Sarina und Konstantin haben DieLochi-Zwillinge interviewt! Wie es aussieht, wenn DieLochis ihr allererstes YouTube-Video nachstellen und was sie zu Weihnachten machen - schaut es euch an!

Yura Lee ist eine weltberühmte Violinistin und Bratschistin. Als Solistin ist sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten. Natalie traf sie beim Young Euro Classic Festivalund sprach mit ihr über ihre Karriere und die Bedeutung der klassischen Musik in der heutigen Zeit.

 

VON NATALIE | ÜBERSETZUNG: SARINA

 

jup!: Du wurdest in Südkorea geboren, aber dann bist du in die USA gezogen. Gibt es Gründe für den Umzug?

Yura: Mein Vater hat einen neuen Job bekommen, der in New York war. Meine ganze Familie ist daraufhin umgezogen. In der Nähe der Arbeit war die Juilliard School, welche die größte Schule für Musik ist. Deswegen war es für mich sehr einfach Musik (weiter) zu studieren.

 

Also hat der Umzug nichts mit Musik oder dem Studium zu tun?

Nicht wirklich. Bei einigen meiner Freunde war Musik der Grund, warum ihre Leben sich veränderten, aber für mich war es mit der Musik nicht so ernst, als ich jünger war.

 

Hast du geplant, jemals eine professionelle Musikerin zu werden?

Ich habe nicht daran gedacht, es professionell zu machen, aber ich habe mein erstes Konzert gespielt, als ich neun Jahre alt war. Das war sehr früh, aber ich mochte es. Deswegen habe ich immer weitergemacht, bevor ich überhaupt merken konnte, dass ich es professionell tue.

 

Gibt es bestimmte Probleme, die mit diesem Beruf verbunden sind?

Ja natürlich, viele. Zuerst muss ich sagen, dass die Probleme, im Gegensatz zu dem Spaß, den ich habe, wenig sind. Also, es gibt Probleme, aber natürlich auch viele, viele gute Dinge. Ein Problem ist, dass ich immer reise und unterwegs bin. Es ist dadurch schwierig, Freundschaften oder Beziehungen zu führen und aufrechtzuerhalten. Es ist eigentlich fast unmöglich.

 

Aber dafür siehst du viele verschiedene Plätze auf der Welt!

Ja, das stimmt, ich kann viele verschiedene Orte sehen und das ist toll. Ich denke, viele Musiker werden ziemlich einsam, weil wir immer allein sind, aber gleichzeitig lässt es uns die Welt ein bisschen anders sehen. Weil es meistens so ist, dass es nur mich und den Rest der Welt gibt. So ist man nicht immer in Gruppen und sieht alles auf eine andere Weise.

 

VON AMANDA

 

Seine Waffe? Rot und aus Stahl. Seine Erscheinung? Gelassen und Scherzend. Von wem die Rede ist? Von Nils Landgren. Wer ihn noch nicht kennt, ist nicht zwangsläufig selber schuld. Denn Mr. Redhorn ist eher unserer Elterngeneration bekannt durch Kooperation mit ABBA, eigenem Funklabel „Funkunit“ und einem begnadeten Beherrschen der Posaune. Als wäre es nicht genug des Guten, singt er auch sehr sanft und ist seit über 38 Jahren glücklich verheiratet. Ihr werdet es ahnen, Nils Landgren ist für mich etwas wie ein moderner Superheld.

Auf dem Young Euro Classic Festival hatte ich die Chance, ihn persönlich kennen zu lernen und ihn für ein Interview zu gewinnen. Dort stellte er sein Improvisationstalent beim „Klassik meets Jazz-Abend“ vor.

“Get ready for FestiWal“ – so lautete das Motto am letzten Wochenende im FEZ-Berlin. Wie bei einem „richtigen“ Musikfestival gab es zahlreiche Bühnen – und zwar drinnen und draußen.

 

1.000 junge Akteure aus 70 Organisationen, Projekten, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendkultur – insbesondere aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf – nutzten die Chance und sangen, musizierten, tanzten und performten vor Publikum. Und auch wer seinen Auftritt z.B. auf der etwas abgeschiedenen, aber wunderbar idyllisch gelegenen Gartenbühne im Grünen hatte, durfte sich wie alle anderen Künstler zuvor auf der Wasserbühne, der „Mainstage“, präsentieren. Dort führte das gesamte Wochenende die Moderatorin Saschinka Tillner durch das Programm.

Groß und Klein waren gekommen, um sich das Bühnenprogramm anzuschauen und das FEZ-Gelände mit den zahlreichen Aktionen und Mitmach-Angeboten zu erobern. Auch jup! war für euch vor Ort und hat neben dem FestiWal die FEZblogger besucht, die auf fezblogger.de und auf jup.berlin regelmäßig über Veranstaltungen im FEZ und andere spannende Themen berichten. Zusammen besuchten wir u.a. die Künstlerin Birgit Schöne, die den FestiWal entworfen hat und vor Ort zum kreativen Malen von kleinen Monstern – sogenannten Mummelsolls – einlud. Inspiration dafür fanden die kleinen und großen Gäste in der Kunst-Installation „Mummelsolls wunderbare Welt“, die aus großen bunten Monstern bestand. Zum Leben erweckt wurden diese von den Schülerinnen und Schülern der „Schule am Mummelsoll“ im Rahmen einer Projektwoche. Darüber hinaus gab es viele andere Attraktionen, die euch die FEZblogger nun in eigenen Berichten persönlich vorstellen.

11.08.2017
19.00
08.09.2017
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13.10.2017
19.00
10.11.2017
19.00

Ihr habt eine tolle Theater-AG in der Schule? Ihr macht in eurer Freizeit Musik oder dreht Videoclips? Dann beteiligt euch am jungen Berliner Kulturfest FestiWal im FEZ-Berlin!

Am 18. und 19. Juni haben Organisationen, Projekte, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendkultur die Möglichkeit, ihre künstlerischen und kulturellen Arbeiten und Projekte sich im FEZ-Berlin zu präsentieren. Egal ob Musik, Theater, Medien, Literatur, Film, Zirkus oder Mode – die Genres sind offen! Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

 

Richtig präsentieren!

Vom 13. bis 17. Juni findet im Vorfeld eine Projektwoche statt, in der die Kinder- und Jugendgruppen unter fachkundiger Begleitung ihr künstlerisches Projekt weiterentwickeln können, um es bei FestiWal zu präsentieren.

 

Anmelden und weitere Informationen

Ihr wollt noch weitere Informationen oder euch anmelden? Dann meldet euch telefonisch (030 530 714 21) oder per Mail (s.schwarz@fez-berlin.de) bei Sylvia Schwarz.

Ein Beitrag von FEZblogger David

 

Bis zum 10. März 2016 lief im FEZ-Berlin das musikfestival klangwelten der Landesmusikakademie Berlin. Ich habe mir die Veranstaltung zum Anlass genommen, euch über die geschichtliche Entwicklung der Musik zu informieren. Im Laufe der Zeit haben sich nämlich verschiedene Musikstile entwickelt. Vor allem möchte ich auch klären, welchen Einfluss Musik auf unsere Gesellschaft hat.

Schon mal daran gedacht, Musik zu machen? Oliver von der DIGGA-Redaktion erklärt dir, wie es geht!

Vor zwei Jahren habe ich angefangen Musik zu machen, allerdings nur mit meinem kleinen Keyboard. Leider habe ich keine Möglichkeit gehabt, meine Musik aufzunehmen oder zu bearbeiten, bis mir meine Eltern zu Weihnachten eine Software gekauft haben, mit der man Musik machen kann. Diese Software heißt „FL Studio“. Seitdem ich diese besitze, mache ich die gesamte Zeit meiner Freizeit Musik am Computer. Meine Musik lade ich immer im Internet hoch. Ich werde öfters von anderen Musikern angeschrieben, ob wir mal einen Song zusammen machen könnten. Es macht richtig Spaß, zusammen über das Internet mit Leuten Musik zu machen. Ich kann das nur jedem empfehlen!

Mit FL Studio sind sehr viele bekannte Lieder entstanden, z.B. das Lied „Animals” von Martin Garrix oder „Levels” von Avicii. Dieses Programm bietet sehr viele Möglichkeiten und ist auch für Anfänger leicht zu bedienen. Ich werde dir jetzt erklären, wie du einen kleinen Beat erstellen kannst. Ein Beat bzw. Beatmusik ist Musik, die mit Pop – und Rock – Instrumenten gespielt wird.

In FL Studio gibt es fünf wichtige Fenster, mit denen du arbeitest.
Eins davon ist der Browser (ein Suchprogramm für Dokumente oder sonstiges). Der Browser ist deine Datenbank. Dort findest du alle deine Samples und Plug-Ins (Plug-Ins sind Extras die man in einem Programm installieren kann). Öffnen kannst du deine ganzen Fenster oben an dem Shortcut Panel (Abb.1).

Vom Browser ziehst du deine Sounds in den Patter hinein. Patter, in Englisch „Muster“, sind Elemente oder Blöcke mit Instrumenten besetzt. Im Patter legst du deine Steps (mit Steps steuerst du deinen Rhythmus) oder deine Noten. Die Piano-roll (Fenster mit Notensteuerung) öffnest du, indem du wieder auf das Piano-roll Icon im Shortcut Panel klickst. Wie man schon vermutet, kannst du in deine Piano-roll die Melodien und Akkorde legen, die dann später im Patter angezeigt werden. (Abb. 2)

Das nächste Fenster ist die Playlist. Dort baust du deinen Song mit den Patter auf. Du legst dein erstelltes Patter in die Playlist und drückst auf ,,Play”. Du kannst auch mehrere Patter erstellen und sie alle in die Playlist legen und so einen langsamen Aufbau des Songs erreichen. (Abb. 3)

Du spielst in einer jungen Band, die Lust hat, auf einer Bühne vor Publikum zu spielen? Du schreibst Texte und willst diese mit Menschen teilen? Oder bist du der geborene Entertainer oder Comedian, der Leute begeistern kann? Dann melde dich an zum nächsten Zille’s Open Mic!

Nächster Termin: Freitag, 12. Mai 2017

Dieses Mal mit dabei: Der Deutsch-Rapper 26 aus Hamburg!

Jeden zweiten Freitag im Monat gibt es im Haus der Jugend Charlottenburg eine offene Bühne für junge Musiker, Slammer, Comedians und Entertainer ab 14 Jahren. Open Mic steht frei übersetzt für „offenes Mikro“, das heißt, jeder kann vorbeikommen und nach dem Mikrofon verlangen.

Das sagen unsere internationale Gäste über unsere Bühne:

Kaisle Grai aus London:
You have fantastic music! so happy and lively! I was so happy in Berlin and it was such a pleasure. I’m finally back in London, missing Berlin already! Thank you so much for inviting me to your night, so great to see the rising stars of Charlottenburg! I had so much fun and met some really cool people. Your music was so great!Lots of Love, Kaisle Grai

Antonello D’Ippolito: 
It’s been a pleasure for me to play togheter with those young guys, the atmosphere was nice and you can still see the enthusiasm for play. Berlin is an active and musically effervescent city! Cheers, Antonello

Ich bin auf dem Jugendforum ziellos herumgelaufen, da ich keine Ahnung hatte, wo ich hingehen soll. Ich kam in einen Raum, in dem eine  Band mit drei Mitgliedern spielte. Es war ein Song, den ich kannte, und so, wie die Band ihn performte, klang er echt gut. Nach meinem Geschmack waren sie echt cool und ich wollte mir ein paar YouTube-Videos oder ähnliches angucken. Also fragte ich die drei nach ihrem Auftritt, wie die Band heißt. Ich erfuhr, dass sie eine Schulband sind und noch keinen Namen haben. Schade, aber vielleicht hört man bald etwas von ihnen. Ich fand es echt schön.

Hier könnt ihr es euch einfach selbst anschauen!

Katharina, 13 Jahre, von der jup!-Redaktion