Musik machen

21.11.2017
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28.11.2017
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05.12.2017
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12.12.2017
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Irie Révoltés - zu Deutsch; Glückliche und freie Revolutionäre. So nennen sich die neun Heidelberger Jungs mit teilweise französischen Wurzeln. Das passt ganz gut, wenn man sich ihre Texte und ihr soziales Engagement einmal genauer anschaut. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen!

VON LOTTA

Ihre Musik ist zwar schwer nur einem Genre zuzuordnen, dafür aber immer sozialkritisch und mit einer klaren politischen Botschaft. Nein zu Vorurteilen, Rassismus, Homophonie und Sexismus!

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Bereits seit 17 Jahren sind sie im Geschäft, spielten bereits über 500 Konzerte und sind regelmäßig auf den Bühnen der größten deutschen Musikfestivals zu sehen. Dieses Jahr u.a. auf dem Hurricane, wo wir ihnen nicht nur aus der Menge heraus zujubeln durften, sondern für euch sogar persönlich mit Carlito, einem der beiden Sänger, sprechen konnten. Wer also wissen möchte, was die Motivation hinter ihren politischen Texten ist, und warum sie als Band trotzdem bald in Rente gehen, der liest am besten weiter!

 

Seit 2011 ist ihr Hauptkanal „ApeCrime“ online. Und seitdem ging es für die YouTuber Cengiz, Andre und Jan von ApeCrime steil bergauf. Über gruselige Fangeschichten bis hin zum neuen Game of Thrones - Trailer. jup! Redakteurin Zora hat mit ihnen telefoniert und sie ausgefragt. Hört euch das Interview an oder lest es nach (siehe unten).

 

17.11.2017
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24.11.2017
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01.12.2017
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08.12.2017
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Sophie, Sarina und Konstantin haben DieLochi-Zwillinge interviewt! Wie es aussieht, wenn DieLochis ihr allererstes YouTube-Video nachstellen und was sie zu Weihnachten machen - schaut es euch an!

Yura Lee ist eine weltberühmte Violinistin und Bratschistin. Als Solistin ist sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten. Natalie traf sie beim Young Euro Classic Festivalund sprach mit ihr über ihre Karriere und die Bedeutung der klassischen Musik in der heutigen Zeit.

 

VON NATALIE | ÜBERSETZUNG: SARINA

 

jup!: Du wurdest in Südkorea geboren, aber dann bist du in die USA gezogen. Gibt es Gründe für den Umzug?

Yura: Mein Vater hat einen neuen Job bekommen, der in New York war. Meine ganze Familie ist daraufhin umgezogen. In der Nähe der Arbeit war die Juilliard School, welche die größte Schule für Musik ist. Deswegen war es für mich sehr einfach Musik (weiter) zu studieren.

 

Also hat der Umzug nichts mit Musik oder dem Studium zu tun?

Nicht wirklich. Bei einigen meiner Freunde war Musik der Grund, warum ihre Leben sich veränderten, aber für mich war es mit der Musik nicht so ernst, als ich jünger war.

 

Hast du geplant, jemals eine professionelle Musikerin zu werden?

Ich habe nicht daran gedacht, es professionell zu machen, aber ich habe mein erstes Konzert gespielt, als ich neun Jahre alt war. Das war sehr früh, aber ich mochte es. Deswegen habe ich immer weitergemacht, bevor ich überhaupt merken konnte, dass ich es professionell tue.

 

Gibt es bestimmte Probleme, die mit diesem Beruf verbunden sind?

Ja natürlich, viele. Zuerst muss ich sagen, dass die Probleme, im Gegensatz zu dem Spaß, den ich habe, wenig sind. Also, es gibt Probleme, aber natürlich auch viele, viele gute Dinge. Ein Problem ist, dass ich immer reise und unterwegs bin. Es ist dadurch schwierig, Freundschaften oder Beziehungen zu führen und aufrechtzuerhalten. Es ist eigentlich fast unmöglich.

 

Aber dafür siehst du viele verschiedene Plätze auf der Welt!

Ja, das stimmt, ich kann viele verschiedene Orte sehen und das ist toll. Ich denke, viele Musiker werden ziemlich einsam, weil wir immer allein sind, aber gleichzeitig lässt es uns die Welt ein bisschen anders sehen. Weil es meistens so ist, dass es nur mich und den Rest der Welt gibt. So ist man nicht immer in Gruppen und sieht alles auf eine andere Weise.

 

VON AMANDA

 

Seine Waffe? Rot und aus Stahl. Seine Erscheinung? Gelassen und Scherzend. Von wem die Rede ist? Von Nils Landgren. Wer ihn noch nicht kennt, ist nicht zwangsläufig selber schuld. Denn Mr. Redhorn ist eher unserer Elterngeneration bekannt durch Kooperation mit ABBA, eigenem Funklabel „Funkunit“ und einem begnadeten Beherrschen der Posaune. Als wäre es nicht genug des Guten, singt er auch sehr sanft und ist seit über 38 Jahren glücklich verheiratet. Ihr werdet es ahnen, Nils Landgren ist für mich etwas wie ein moderner Superheld.

Auf dem Young Euro Classic Festival hatte ich die Chance, ihn persönlich kennen zu lernen und ihn für ein Interview zu gewinnen. Dort stellte er sein Improvisationstalent beim „Klassik meets Jazz-Abend“ vor.