Lifestyle

Das iPhone XR ist das günstigste der drei neuen iPhones von Apple. Wir konnten es testen und verraten Euch, ob es sein Geld wert ist. Soviel vorweg: Billig ist es nicht.

VON OLIVER MATTUTAT, 26. Oktober 2018

Es ist immer ein magischer Moment, wenn Tim Cook, CEO von Apple, auf die Bühne tritt und die Keynote für neue Geräte startet. Klar, es ist eine riesige Marketing-Show, aber auch diese Inszenierung trägt ihren Teil dazu bei, den Mythos Apple aufrechtzuerhalten. Erst vor kurzem hat das Unternehmen als erstes überhaupt den Firmenwert von einer Billionen Dollar geknackt.

Mitte September stellte Apple ein neues Premium-iPhone in zwei Versionen - das iPhone XS und das iPhone XS Max - vor, die mal wieder den Preisrahmen sprengen. Bis zu 1650€ kostet das neue Flaggschiff. Als ,,heimlicher Star” der Keynote wurde aber das iPhone XR gefeiert. Apple preist es als günstige Variante an. Mit einem Preis ab 849€ kostet es zwar 300€ weniger als der große Bruder, aber günstig ist das erstmal nicht. Entsprechend hoch sind die Erwartungen vor dem Verkaufsstart am heutigen 26. Oktober.

 

Nicht mehr nur Schwarz und Silber

Beim iPhone XR macht Apple etwas, was es lange nicht mehr gemacht hat. Es bringt Farbe ins Spiel. Sechs kunterbunte Farbvarianten gibt es. Unter anderem Blau und Gelb. Diese Vielfalt hatten viele Kunden lange vermisst.
Das Gerät hat ein 6,1 Zoll Display - natürlich mit Notch, wie man sie von den meisten aktuellen Handys kennt. Die Notch ist die schwarze Aussparung, die in das Display reinragt, in der sich Kameratechnik und Lautsprecher befinden. Auch bei diesem Modell verzichtet Apple auf einen Klinkenanschluss.

Einteiler, sogenannte Onesies erfreuen sich größter Beliebtheit. Eine norwegische Firma möchte jetzt einen Onesie fürs Reisen rausbringen. Wir verraten Euch, was dahinter steckt!

VON OLIVER MATTUTAT

Wie möglichst bequem auf einer Reise kleiden? Das ist eine Frage, die sich viele vor längeren Reisen gerne stellen. Oft fällt da die Wahl auf Jogginghose und Pullover. Voll im Trend sind auch Einteiler, sogenannte Onesies.

Die Firma Onepiece, die schon Onesies herstellt, möchte jetzt das perfekte Reise-Outfit kreiert haben. Bisher sind ihre Outfits in verschiedene Farben und Mustern erhältlich.
Einer der Klassiker ist der Onesie „Original“. Wir hatten die Möglichkeit uns das Modell ein wenig genauer anzuschauen. Er besteht aus 80% Baumwolle und 20% Polyester. Er hat ein angenehmes, weiches Innenfutter. Geöffnet und geschlossen wird er durch einen Zwei-Wege-Reißverschluss. Dazu gibt‘s Seitentaschen, die ebenfalls mit Reißverschluss sind. Nicht fehlen darf natürlich die Kapuze.
Insgesamt ist der Onesie sehr bequem. Die Qualität ist hochwertig. Das schlägt sich auch im Preis nieder. 119€ kostet das Modell. Doch das Produkt wirkt so, dass es auch eine lange Haltbarkeit besitzt. Dennoch bleibt es ein stolzer Preis.

Aber die Firma möchte mehr. Unter dem Titel „Inflatable Travel Jumpsuit“ sammelt sie gerade Geld per Crowdfunding  ein. Nach zwei Stunden war das Projekt schon vollständig finanziert. Damit das Modell zum perfekten Reiseoutfit wird, haben sie unzählige Features integriert.
„Dieser Onesie ist kein reguläres Outfit. Vielmehr ermöglicht er Gleichberechtigung auf Reisen und erlaubt es jedem, Erster Klasse zu reisen!“, sagt Thomas Adams, der Mitgründer von Onepiece.

Insgesamt 15 Features soll der Jumpsuit haben. Hier nur einige davon:
Eine Schlafmaske, die sich in der Kapuze befindet. Diese Kapuze lässt sich ebenso aufblasen wie ein eingearbeitetes Nackenkissen. Dazu gibt es abnehmbare Innentaschen und eine XXL Innentasche. Wer noch mehr Stauraum braucht, findet den in der Kängurutasche mit Reißverschluss oder in den Cargo-Taschen. Daumenlöcher und klappbare Ärmel halten die Hände warm. Außerdem gibt es einen Reißverschluss hinten, damit man beim Toilettengang nicht den kompletten Jumpsuit ausziehen muss.

Wie das Produkt am Ende aussieht, wird sich zeigen. Die Idee ist kurios und genial zugleich. Wir freuen uns so schon auf die nächste Reise! Und für wen das alles Nichts ist, wird es dann bei der nächsten Reise wieder Hoodie und Jogginghose einzeln.

Auf der Spielemesse EGX werden neue Videospiele vorgestellt. Patrice war für euch in der Station Berlin und hat sich umgesehen.

VON PATRICE

Trends

Die Spielebranche wandelt sich ständig. Wir können daher sicher sein, dass in den nächsten Jahren viele neue Spiele in allen Bereichen auf den Markt kommen - mal Gute, mal Schlechte. Spielekonsolen werden immer beliebter, da sie eine günstige Alternative zu den Computerspielen sind. Immer noch im Trend sind „Online“-Spiele. Immer mehr dieser Spiele kommen auf den Markt und verdrängen die klassischen Solo-Spiele.

Virtuelle Realität

Zwei Jahre ist es her, dass Sony die Playstation VR herausgebracht hat, jedoch war bisher das Spieleangebot sehr mager. Umso erstaunlicher ist es, dass Sony auf der EGX viele neue VR-Games zeigte.  Wer jetzt nicht weiß was, VR ist, hier eine kleine Erklärung: VR bedeutet Virtual Reality und bezeichnet das Eintauchen in virtuelle Welten mithilfe einer Brille. Das neue Spiel Astro Bot Rescue Mission zeigt spielerisch, was alles in der virtuellen Realität möglich ist. Das Ziel des Spiels ist es, in kleinen Minispielen weiterzukommen und die kleinen Astrobots zu retten.

Die Tischtennisplatte auf dem Spielplatz ist kaputt, Ihr möchtet, dass euer Schulweg sicherer wird, der Fußballplatz braucht dringend neue Tore oder Ihr wünscht euch Spielgeräte, die man ausleihen kann? Dann klinkt euch in den Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf ein!

Mischt euch ein! Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Mitbestimmung und können beim Bürgerhaushalt über das Geld, welches dem Bezirk zur Verfügung steht, mitentscheiden – auch wenn nicht alle Vorschläge umgesetzt werden können.

Ihr als Kinder und Jugendliche könnt vom 17. September bis 15. Oktober 2018 vorschlagen, wofür das knappe Geld ausgegeben werden soll.

Ihr könnt kleinere und mittlere Vorschläge, die bis zu 20.000 Euro kosten, einreichen. Pro Jahr stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Ihr habt die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen, an die sich die Politikerinnen und Politiker verbindlich halten.

Wie könnt Ihr da mitmachen?

Ihr könnt dem Team eure Vorschläge per Mail an kjb@hvd-bb.de mit kurzer Begründung senden oder das Team kommt einfach in eure Schule oder in den Jugendclub! In Workshops zum Thema Bürgerhaushalt erklären sie Euch, wofür ein Bezirk Geld ausgibt. Sie führen ein Wahlverfahren durch, bei dem sie Euch helfen, Eure Favoriten zu bestimmen.

Also, wenn ihr neugierig seid, meldet Euch bei:
Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf / https://www.berlin.de/buergerhaushalt-marzahn-hellersdorf/buergerhaushalt/informieren/misch-mit-525153.php

 

www.berlin.de © Bild: Tom Henkel

13.12.2018
18.00
20.12.2018
18.00
27.12.2018
18.00

Vom 2. bis 5. Juli fand die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt. Sie ist sozusagen das Gipfeltreffen der deutschen Modeszene. Ich war live vor Ort und erkläre euch hier die wichtigsten Fashion-Begriffe, verrate Insider- und Verhaltens-Tipps und wie ihr es schafft, die Modewoche selbst zu erleben!

VON HANNAH

 

A – Akkreditierung

Auf jeder Fashion Week gilt: Ohne Einladung, keine Show. Und solange man nicht zu den bekanntesten Gesichtern der Branche gehört, passiert es leider eher selten, dass man eine direkte Einladung für eine Show erhält. Das heißt aber nicht, dass man gleich aufgeben sollte, nur weil man nicht Gigi Hadid heißt oder einer der erfolgreichsten Designer der Stadt ist – der Großteil der Plätze wird nämlich über Akkreditierungen vergeben. Wer also unbedingt dabei sein möchte, muss sich im Vorfeld über die PR-Agenturen der Designer und Labels schriftlich für die Shows akkreditieren (Zur Website). Allein das kostet schon einmal 20 Euro. Außerdem wird auch nicht jeder, der sich akkreditiert, eingeladen. Es muss also ein aussagekräftiger Text her, der die Agenturen überzeugt, dass ausgerechnet DU dabei sein solltest – natürlich auch, um im Nachgang über die Shows zu berichten.

B – Backstage

Der abgeschirmte Treffpunkt vor jeder Fashion Show ist der „Backstage“-Bereich. Hier trifft der Designer vorab Models, Stylisten, Make-up Artists, Choreographen, PR-Agenten und Stars, um alle Vorbereitungen für die Show zu treffen, Interviews zu geben und Gäste zu empfangen. Bis zum Schluss wird geföhnt, gelockt und gesteckt, die Luft ist vernebelt von Wolken aus Puder und Haarspray. „Schnell, schnell, schnell!“ Oft bleiben den Models nur wenige Sekunden zum Umziehen, da sie in der Regel mehrere Kleider eines Designers präsentieren.

C – Chaos

Sowohl hinter der Bühne als auch mitten im Geschehen geht es chaotisch zu: Im Grunde ist die ganze Fashion Week ein einziges Hin und Her-Gerenne. Es bleibt nicht viel Zeit, um sich mal um sich selbst zu kümmern oder in einer Sitzecke zu entspannen – jedenfalls für die meisten Gäste, die zu verschiedenen Shows an verschiedenen Orten eingeladen wurden. Dank der neuen Fashion-Week-Shuttle-Busse kommt man aber schnell von A nach B und muss nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Show zu Show fahren.

D – Dresscode

Gibt es nicht. Wenn, dann heißt er: "Anything goes!" ;-) Von Clogs bis Killer-High-Heels ist alles möglich. Je verrückter man sich kleidet, desto häufiger wird man fotografiert. Aber selbst wenn man absichtlich in einem Understatement-Look antanzt, wird man mindestens einmal von einem Fotografen vor die MBFW-Wand gezerrt und aufgerufen, „Action“ und „Posing“ zu machen.

E – Erste Reihe

Die Front Row ist für Promis, Designer und einflussreiche Blogger und Modejournalisten reserviert. Wer hier sitzt, ist „wichtig“, und das soll jeder sehen: Deshalb wird während einer Show immer nur die erste Reihe mit Scheinwerfern beleuchtet.

F – Fotos und Fotografen

Nicht nur das Geschehen auf dem Catwalk oder im Backstage-Bereich wird im Bild festgehalten. Streetstyle- und Star-Fotografen sind mittlerweile fester Bestandteil jeder Fashion Week und tummeln sich draußen auf den Straßen rund um das Gebiet der Location. Dort erhaschen sie Gäste auf dem Weg zur Show oder einfach nur Menschen, die mit einem auffälligen oder besonders stylishem Outfit aus der Masse herausstechen.

G – Goodie Bag

Die Gäste einer Show erhalten oft eine kleine Aufmerksamkeit – meist ein Beutel gefüllt mit Beauty Produkten, Getränken oder – wenn man Glück hat – ein kleines Designerstück. Bei manchen Shows ist es jedoch üblich, dass nur Leute aus der ersten Reihe eine Goodie Bag bekommen.

H – Handy

Das Handy ist definitiv das wichtigste Werkzeug auf der Berliner Fashion Week. Große Kameras, außer natürlich die der Fotografen, sind nicht gerade erwünscht. Außerdem wollen die meisten die Momente mit ihren Instagram-Followern teilen und zücken deshalb bei jeder Gelegenheit ihr Handy, um Fotos und Videos für ihre Story zu machen. Eine Fashion Week ohne Instagram? Unvorstellbar.

I – Influencer

Da sind wir auch gleich beim Thema: Influencer und Instagram gehören schließlich zusammen wie… Bratwurst und Senf? Was früher die „Blogger“ waren, die den größten Teil des Publikums bei einer Show ausmachten, sind heute die „Influencer“. Sie nutzen ihre Reichweite auf Social Media, um für sich und bestimmte Marken, die auf der Fashion Week vertreten sind, Werbung zu machen. Von Anfang bis Ende begleiten sie ihre Follower durch die Woche und geben ihnen Einblick in das Showgeschäft.

J – Journalismus

Modejournalisten begeben sich beruflich auf die Fashion Week, um sich über die Looks der kommenden Saison zu informieren, die sie dann ein halbes Jahr in den Magazinen für Fotoshootings und Artikel stylen. Zum anderen berichten Modekritiker urteilssicher über die Entwürfe und das Geschehen rund um die Modewoche. Eine herbe Kritik kann dazu führen, dass sie nicht mehr eingeladen werden. Aber auch das ist letztlich eine Anerkennung ihrer Arbeit und ihres Einflusses.

K – Klatschen

Nach jeder Show wird geklatscht. Aber auch bitte nur danach! Johlen oder aufstehen gilt ebenso als unangemessen.

L – Location

Die Location dieses Jahr war das E-Werk Berlin nahe des Potsdamer Platzes. Es ist ein altes Umspannwerk, das mit seinem alten, aber individuellen Design die perfekte Location für die diesjährige Berliner Fashion Week darstellte. Drinnen wurden täglich neue Kollektionen verschiedener internationaler Designer vorgestellt, während sich auf der anderen Seite der Location der Eingang zu den Runway Shows befand. Auch der Außenbereich war sehr stilvoll gestaltet und ein guter Ort, um mit den anderen Leuten ins Gespräch zu kommen und sich ein Erfrischungsgetränk vom Food Court zu gönnen.

 

KAZE Anime Night hat die erste Episode von Detektiv Conan gezeigt. Jup! Redakteurin Annika war für euch mit dabei.

VON ANNIKA

Den ganzen Film lang sah ich mich als kleines Kind vor dem Fernseher sitzen und Shinichi, den Meister/- Schülerdetektiv der Seika- Oberschule, für seinen Mut bewundern. Jeder „Detektiv Conan“-Fan kennt die berühmte Szene, in der aus dem Oberschüler Shinichi Kudo Klein-Conan-Edogawa wird und Ran, die Kindheitsfreundin von Shinichi, verzweifelt nach ihm sucht.

Als ich die Folge das erste Mal gesehen hatte und die Männer in Schwarz ihm das Gift einflößten, das ihn umbringen sollte, hatte ich Angst, dass es schon vorbei ist. Doch die Erleichterung als Shinichi “nur” geschrumpft wurde und nicht tot war, war auch in diesem Fall sehr groß. Auch wenn der Mordfall, an dem Shinichi in der ersten Folge mithilft, schnell gelöst wird, hat man doch viel Spannung und auch kleine Lacher dabei. Die Organisation ist, wie der Name schon etwas verrät, eine Organisation, die vor allem mit illegalem Waffenhandel Geschäfte macht. Zwei der Männer aus der Organisation, deren Hauptmerkmal die komplett schwarze Kleidung aller Mitglieder ist, sind während dem Mord im Vergnügungspark Tropical Land mit als Zeugen und Verdächtige dabei.

Nachdem der Mord gelöst und die Täterin überführt wurde, ihren Ex-Freund mit einer Perlenkette geköpft zu haben, sieht Shinichi die beiden Männer in schwarz, wie sie einen Waffenhandel durchführen. Leider bemerkt er aber nicht einen anderen Mann von der Organisation, der hinter ihm steht und ihn niederschlägt.

Man erfährt während des Filmes, der auch viele Extraszenen mit Informationen zur Organisation der Männer in schwarz bereithält, was nach dem Verschwinden von Shinichi passiert und wie genau Haibara, in der Organisation bekannt als Sherry, in die ganze Sache mit verwickelt ist.

Im Gesamten ist diese Episode, im Gegensatz zur Erstausstrahlung der Episode der Serie am Montag, den 8. Januar 1996 in japanischen Fernsehsendern Yomiuri TV und Nippon TV und am 10. April 2002 in Deutschland, an die heutige Zeit angepasst. Die Kinder haben Smartphones und die Autos sind an die heutigen Modelle angepasst.

Der Film ist, auch wenn man sich nicht mit Detektiv Conan auskennt, ein schön gestalteter und kinderfreundlicher Film, in dem Mädchen und Jungs begeistert werden.

Das YOU- Summer Festival wurde am vergangenen Wochenende (22.06.-24.06.2018) von über 42.000 Jugendlichen besucht. Auch waren über 200 Aussteller in den Bereichen Sport, Lifestyle und Bildung vertreten. Ein Erfolg?

VON SINA

Vergleicht man die YOU-Messen der letzten Jahre miteinander, so fällt einem auf, dass in den Hallen des Messegeländes aufgeräumt und aussortiert wurde. Nach dem Motto des Summer-Festivals wurden Essens-Stände und der Actionbereich nach draußen in den IFA-Sommergarten verschoben. Der große Pool als Hauptattraktion und daneben die Summer-Stage sollten die Besucher*innen nach draußen locken und ihnen einen gemütlichen Platz in der Sommersonne bieten. Aber nichts da! Statt dem Geruch von Sonnencreme und dem freudenerfüllenden Gekreische Jugendlicher im Pool wird man draußen von Wolken und unangenehmen Nieselregen umgeben.

Man mag nun meinen, dass die Messehallen 19, 20 und 21 voll sind. Dass man von Massen weitergedrückt wird und kaum stehen bleiben kann, um sich an Informationsständen zur Ausbildung und dem Studium Material anzuschauen. Dass sich die Vertreter*innen vor Enge kaum noch von den Besucher*innen unterscheiden. Aber tatsächlich ist nichts davon eingetreten! Man kann sich ausführlich und ohne Druck eine Studienberatung geben lassen. Lediglich bei einzelnen Attraktionen stehen lange Schlangen von jungen Menschen.

 

Wenn die Meet and Greet Area nicht wäre…

Wo in der Bildungshalle der Ansturm nicht ist, so konnten sich manche Personen des öffentlichen Lebens kaum vor dem Ansturm retten. Nachdem am Freitag, dem Schulklassen-Tag die Jugendlichen noch durch alle Hallen gingen und sich in Ruhe umschauten, hatten die Besucher*innen am Wochenende schon zielstrebigere Blicke auf dem Gesicht. Sie wussten genau, wo sie hinwollten, und sie wussten genau, wie sie ihr Foto mit Influencer*innen wie Mike Leon, MissNici und vielen weiteren bekamen. Der Merck war angezogen und der Stift genügt. Und schon ging es über den Eingang in Halle 19 direkt in Halle 18 an der SportsArea vorbei zur Meet and Greet-Area. Begrenzt durch Absperrungen reihten sich die Fans auf und konnten endlich ihre Idole treffen. Dass sie sich nur ein paar Meter weiter um ihre beruflichen Perspektiven kümmern konnten, schien sie nicht zu interessieren.

Der IFA Sommergarten blieb durch den nicht aufhörenden Regen größtenteils leer. Kein Spaß im Action-Pool, kein Picknick auf der großen Wiese drum herum. Nur ist immer wieder Gekreische zu hören. Das liegt an der Summerstage auf der anderen Seite des Pools. Während die danebenliegenden Aktionen wie dem Bogenschießen oder dem Laser-schießen ziemlich leer blieben, bildete sich ein großes Rudel um die Bühne, auf der unter anderem Mike Singer und Lukas Rieger auftraten.
Auffällig war jedoch, dass das Line-Up dieses Jahr eher aus Musical.ly-Bekannheiten bestand und sich somit an noch jüngere Zuschauer*innen richtete. Personen, die durch YouTube zur Bekanntheit kamen, waren weniger vertreten. Besonders angekündigt wurde die YOU-Squad bestehend aus Mone @Supergirl, Justin Prince, Annika Sofie, Joyatheresa und Nathan von KekseTV. Zusammen stellten sie sich lustigen Challenges, welche sie über ihre Social Media Kanäle teilten.

Für weitere Stimmung sorgte die Streetdance Meisterschaft, die im Rahmen der Messe stattfand. So sah man rund um den Sommergarten sich eintanzende Jugendliche mit ihren Trainer*innen. Aus der Halle schallte Musik und Gejubel von den Zuschauer*innen auf den Rängen. Diese waren restlos voll, um den Eingang zur Tribüne versuchen sich weitere Besucher*innen der Messe (vergeblich) einen Blick zu erhaschen. Aber zu voll war der Bereich um die Bühne bereits.

 

Eine Miniatur-Version?

Ehrlich zugegeben, es gab definitiv schon einmal mehr Angebote auf der YOU. Auch Angebote, die eine breitere Masse von Jugendlichen angesprochen hat. Das Hauptaugenmerk wurde auf Influencer*innen gelegt. Ein breites Spektrum an weiteren Themenbereichen gab es zwar, aber diese waren wenig besetzt. Es gab den Ausbildungs-Bereich, einen Sportbereich und die DIY-Area für kreative Köpfe. Auch ein Essensangebot (Fit- und Fast-Food) war vorhanden - nur eben nicht so abwechslungsreich. So gab es gefühlt zehn Imbisse, an denen man Wurst und Pommes essen konnte, Burger wurden einem verwehrt. Wer was Süsses wollte hatte Crêpes zum Essen. Auch war der Medieninformatik und Gestaltungsbereich in der Bildungshalle am breitesten vertreten. Technische oder medizinische Tätigkeitsbereiche eher weniger. Was die Größe der einzelnen Info- und Aktionsstände anging, so war man teilweise aneinandergequetscht und wusste als Besucher*in manchmal nicht, wann der eine Stand aufhörte und der andere anfing. Auffällig war die Bundeswehr, die sich die Mitte der Bildungshalle 20 nahm und dort neben einem Panzer auch eine Kletteranlage und weitere kleine Informationsstände aufstellte.

Politische Bildung fand man lediglich am Stand des Abgeordnetenhauses. Bei den Talks mit Politiker*innen, welche direkt nebenan am Stand von jup! Berlin und AlexTV stattfanden, konnten die Besucher*innen interessanten Diskussionen zuschauen.

 

Der Kommerz nimmt zu

Man hatte das Gefühl, es geht nur noch ums Gesehen werde. Die YouTube-, Musical.ly- und andere Stars gingen durch die Hallen und warteten quasi darauf, von Leuten angesprochen zu werden. Auch wenn das der Reiz für die jungen Besucher*innen ist. Und wenn man nicht genug gesehen wird, geht man stärker auf die Leute zu. Einmal sich alles anschauen wollen, und eine Horde von ADAC-Mitarbeiter*innen wollte einem eine kostenlose Mitgliedschaft andrehen. Die Vertreter von Jugend-gegen-Aids drückten einem eine handvoll Kondome in die Hand, und die freiwilligen Messevertreter überredeten dich zu einer Umfrage, die „gar nicht lange dauert“, aber über 50 Fragen beinhaltete.
Auch Marken wie Adidas waren vertreten, aber anstatt die Chance zu nutzen und Besucher durch Gratis-Geschenke anzuwerben, wurden die Sachen für teures Geld verkauft. Daneben fiel der Merch-Stand diverser YouTuber*innen auf. Zu bedruckende Beutel kosteten um die 12,50 €. So als wenn der Eintrittspreis von 10 bis16 € pro Schüler*in nicht schon genug war.

Um ehrlich zu sein, konnte man sich unter dem Motto des „Summer Festival“ mehr vorstellen, als es schlußendlich tatsächlich gab. Auch wenn das Wetter angemessen gewesen wäre, hätte sich das vorhandene Angebot nicht geändert, nur die Besucherzahl. Was die Meet and Greets anging, so kann man die YOU 2018 als Erfolg ansehen.

 

Warum es in dem ganzen Trubel auch mal wichtig ist, zu entspannen, und welche einfachen Möglichkeiten ihr habt, in eurem Alltag Yoga zu machen, verrät uns David von Yoga Vidya im Interview.

 

 

YOU SQUAD bei jup! Berlin - Noch bevor die Hallen am Samstag geöffnet wurden, hatten wir die Special-Guests der YOU zu Gast am jup!-Stand: Joyatheresa, Annika Sofie, Mone@Supergirl, Nathan von KekseTV und Justin Prince sind die YOU SQUAD in diesem Jahr. Ihr kennt sie von Instagram, musical.ly und YouTube. Zusammen batteln sie sich mit ihren Fans in verschiedenen Challenges. Worauf sie sich besonders freuen, verraten sie uns u.a. im Interview!