Lifestyle

Je länger man seine bloßen Handflächen gegeneinander schlägt, desto merkwürdiger erscheint einem dieses Geräusch. Doch dieses Stück hat jeden einzelnen Klatscher des Applauses verdient.

VON ZORA

Im Stück „Unconditional Love“ unter der Leitung von Theresa Henning geht es um bedingungslose Liebe, ob nun zwischen Liebenden oder mit sich selbst.

Ich gehe mit Kopfschmerzen in den Jugendclub des Jungen DT. Die auch einfach „Box“ genannte Bühne, ist ja bekannt für ihre eher auf Bewegung und Wirkung basierenden Stücke. Ich denke mir also, es wird sicher ein eher entspannter Abend werden. Doch prompt, als ich den Saal betrete, dröhnt mir schon basshaltige Musik in den Ohren.

Passend dazu Videoaufnahmen der Darsteller*innen, wie ein Musikvideo an die Wände der Bühne projiziert. Eine gewisse Vorfreude kommt auf.
Jetzt beginnt das Stück - mit Stille. Stille und Blicke. Es ist unheimlich... und in irgendeiner Weise doch lustig. Es wird Konfetti geworfen, Witze erzählt, getanzt und gestikuliert. Die Darsteller*innen verlassen die Bühne bis auf eine. Nach einer weiteren Videoshow zum Song BELLYACHE fängt sie an, einen eher poetischen und vollkommen nachvollziehbaren Monolog mit sich selbst zu führen - über Angst und Depression. Unterbrochen wird sie von einem hereinplatzenden Jungen, der das umherirrende Licht fangen will. Enttäuschung breitet sich in mir aus. Ich hätte ihr gerne noch länger zugehört.

Das Licht lässt sich nicht fangen und die Unendlichkeit überwältigt beide, als eine dritte Person in die Box tritt. In einer erfundenen Sprache schreit sie (vermutlich) ihren Freund an, der auf die Wände projiziert ist und auch mit ihr zu reden scheint. Jedoch, ohne einander zu verstehen. Dann schafft es der Darsteller vom Bildschirm doch auf die Bühne. Im Kleid und erfundene Worte rufend kommt er auf seine Partnerin zu und beide tanzen bzw. bewegen sich romantisch miteinander. Sie schreien sich und uns an. Mein Kopf dröhnt und meine Sitznachbarin schaut mich mit schiefem Blick fragend an.

Jahrelang lief Mark Maslow Marathon. Nun ist er Personaltrainer, betreibt einen Online-Blog und hat sein zweites Buch veröffentlicht. Wir haben mal reingeschaut und Mark ein paar Fragen gestellt.

VON OLIVER MATTUTAT

Fitnessstudios boomen. Auch immer mehr Teenager strömen in die Gyms dieser Nation. Mal mit mehr oder mal mit weniger erstrebenswerten Zielen. Doch um seinen Körper voll in Schuss zu bekommen, ist Sport nur eine Komponente. Zusätzlich sollte man auch auf seine Ernährung achten. Mark Maslow weiß, worauf man schauen muss. Er selbst betreibt einen Fitnessblog und einen Podcast zum Thema Fitness, der schon mehr als sieben Millionen Mal runtergeladen wurde. Er machte sein Hobby zum Beruf. Er hing seinen Job als Luftfahrt-Ingenieur an den Nagel und wurde Sportler. Seine Tipps gibt er nun in seinem schon zweiten Buch weiter.
Looking good naked Powerküche ist der etwas plakative Titel, der vor allem Aufmerksamkeit erregen möchte. Das schafft er. Darin vermittelt Mark den Lesenden aber nicht nur platte Plattitüden, sondern gibt wertvolle Hinweise. Ging es in seinem ersten Buch noch eher um Sportübungen, steht jetzt die Ernährung im Blickpunkt. Neben vielen Rezepten, erklärt er auch die Grundlagen, die aus seiner Sicht für einen guten Körper wichtig sind. Dazu gibt er Denkanstöße. Er schlägt er Ernährungspläne vor, die aber nicht zwingend sind. Mark Marslow möchte die Lesenden motivieren, leichter an ihren Zielen dran zu bleiben und dabei Spaß zu haben. Das gelingt ihm mit dem 160 Seiten starken Buch sehr gut.
Wir hatten die Möglichkeit, dem Autor Mark Marslow ein paar Fragen stellen:

Wann war der Zeitpunkt, dass Sie gemerkt haben, dass Sie Ihren Job aufgeben müssen, um Ihren Traum zu erfüllen?

Es muss um 2010 gewesen sein, als ich das Buch „Die 4 Stunden Woche“ von Tim Ferriss las. Zuvor bin ich nie auf die Idee gekommen, etwas Eigenes aufzubauen. Vermutlich auch, weil meine engsten Freunde wie ich angestellt waren. Aber durch die Lektüre realisierte ich, wie viele Möglichkeiten es heutzutage gibt, einem Beruf nachzugehen, der echten Mehrwert für andere Menschen bringt und es mir gleichzeitig erlaubt, einen meiner größten Werte zu leben: Freiheit.

Wie haben Sie den Einstieg in den Sport geschafft?

Eher zufällig. Bis zum Abi war ich alles andere als eine Sportskanone. Heute weiß ich auch, warum: Ich hatte „meinen“ Sport einfach noch nicht gefunden. Dass ich ihn dann doch entdeckte, habe ich der Bundeswehr zu verdanken, denn dort standen täglich Kraft- und Ausdauersport auf dem Plan. Ich bin ganz ehrlich, die ersten Wochen waren eine Tortur. Aber bald spürte ich, wie ich fitter wurde – Woche für Woche. Das Schöne am Kraft- und Ausdauersport ist, dass Du Deinen Erfolg vollständig selbst in der Hand hast. Das hat mich unheimlich motiviert und das Selbstvertrauen gegeben, dass ich, wenn ich mir Ziele setze und an ihnen dranbleibe, auch in anderen Lebensbereichen erfolgreich sein kann.

An wen richtet sich Ihr Buch?

An alle, die nackt gut aussehen wollen, sich sagen „da geht noch was in puncto Fitness“ und keinen Bock auf Diäten und Totalverzicht haben. Bei „Looking Good Naked Powerküche“ geht’s um eine ausgewogene Fitness-Ernährung, die Spaß macht.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Sport?

Sport muss mir langfristig mehr Energie geben als nehmen. Mich persönlich motiviert Fortschritt. Beim Krafttraining heißt das, dass ich diese Woche ein klitzekleines bisschen stärker sein will, als vergangene Woche.

Was sind die größten Irrtürmer, denen Sie in Sachen Fitness begegnet sind?

Einer der größten Irrtümer ist, dass nur einen einzigen „besten“ Weg zur Traumfigur gibt. Und dass es sich lohnt, erst einmal alles Wissen in sich aufzusaugen, bevor Du zur Tat schreitest und anfängst. Wer an einem unperfekten Trainingsplan dranbleibt, der Spaß macht, erreicht langfristig viel mehr, als einen perfekten Plan zu haben, den er nur unregelmäßig in die Tat umsetzt.

Welche Tipps haben Sie für Einsteiger, die gerade anfangen wollen, an Ihrem Körper zu arbeiten?

Einer der größten Erfolgsverhinderer für Anfänger ist Überinformation. Sprich mit 5 verschiedenen Fitness-Experten und Du bekommst 5 Ratschläge – von denen sich einige vermutlich sogar widersprechen. Am besten suchst Du Dir jemanden, dem Du vertraust und der den Weg vor Dir schon einmal gegangen ist.

Welches ist Ihr Lieblingsrezept?

Momentan sind die Pancakes mit Heidelbeeren (S. 85) mein absoluter Favorit.

Gibt es auch Tage, an denen Sie cheaten?

Cheaten gibt’s in meiner Welt nicht. Ich mag den Begriff im Zusammenhang mit Essen einfach nicht, weil er suggeriert, etwas Verbotenes zu tun. Das führt bei vielen Menschen zu einem schlechten Gewissen – was wiederum eine ziemliche Spaßbremse ist. Es gibt für mich keine guten und keine schlechten Lebensmittel – nur gute oder schlechte Gründe, sie zu essen.

Zu guter Letzt: Verraten Sie uns noch Ihre Lieblingsübung beim Fitness?

Ich liebe das Schulterdrücken mit der Langhantel.

VON NUSHIN

Die frischgewordene 19 jährige Newcomerin Madison Beer ist mit 10.7 Millionen Abonnenten auf Instagram ein kleiner Weltstar.
Sie zog 2012 nach Los Angeles und begann dort, mit Hilfe ihrer Familie an ihrer Musikkarriere zu arbeiten.
Den großen Durchbruch verdankt sie Justin Bieber, der auf sie aufmerksam wurde und Videos von ihr teilte. Inzwischen ist sie in den ganzen USA bekannt.

Ihre erste Europatour startete am 11. März in Mailand. Zwei Tage später konnten ich, Janik und Kai das US-Sternchen Madison Beer für jup! vor ihrem Konzert in Berlin Backstage treffen.
Nach dem gelungenen Interview waren ich und die Jungs noch auf dem Konzert von der Amerikanischen Popsängerin.

Die Fans haben gejubelt und mitgesungen und es sah aus, als hätte jede/r der circa 300 Besucher*innen großen Spaß gehabt. Madisonss Playlist bestand aus ihren eigenen Liedern und ein paar Covern. Der „Melodies“-Sängerin war die Nervosität wie ins Gesicht geschrieben. Sie hatte viele Texthänger, war manchmal nicht im richtigen Rhythmus und traf nicht jeden Ton perfekt. Jedoch überspielte sie ihre Patzer lächelnd und ließ sich nicht abbringen, ihrem Publikum eine gute Show zu liefern. Wir hatten eine spannende Zeit und freuen uns, dass wir Madison Beer persönlich kennenlernen durften.

Hier das Interview mit Madison Beer:

 

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI
 

Videoformat „(D)ein FSJ…“

Das erste Video ist nun endlich online! Das Projekt „(D)ein FSJ...“ ist gestartet! Wie Janik im letzten FSJ Bericht geschildert hat, haben wir eine neue Rubrik ins Leben gerufen. Dabei wollen wir die FSJler*innen zum einem filmisch durch ihren Alltag begleiten und zum anderen haben wir vor, ihnen Fragen zu ihrem Freiwilligenjahr zu stellen! Unser Ziel ist es, jungen Menschen, die gern ein FSJ machen möchten, einen besseren Überblick über die Einsatzstellen zu geben. Schaut es euch an und bald gibt es mehr davon!

 

 

Der dritte Film des Marvel-Helden Thor ist jetzt auf BluRay und DVD erhältlich. Mit dabei viele andere bekannte Marvel-Größen. Unser Redakteur Olli hat für euch schon einmal in den Film reingeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT
 

Im nun mehr dritten Teil der Thor-Reihe aus dem Hause Marvel hat der Gott des Donners (gespielt von Chris Hemsworth) wieder alle Hände voll zu tun. Dabei trifft er auch auf alte Bekannte. 
 

Thor befindet sich zu Anfang des Films gefangen in der Höhle von einem drachenartigen Feuerdämon, der davon besessen ist, Asgard zu zerstören. Thor kann sich befreien und die Gefahr abwenden. Doch der nächste Rückschlag lässt nicht lange auf sich warten. Thors Vater Odin, König von Asgard (gespielt von Anthony Hopkins), ist noch nicht wieder zurück auf seinem Planeten. Zusammen mit seinem, meist bösen, Bruder Loki (gespielt von Tom Hiddleston) begibt sich Thor auf die Erde, um seinen Vater zu finden. Dabei treffen sie auf Doctor Strange (gespielt von Benedict Cumberbatch), der Loki als Gefahr für die Erde sieht. Dennoch zeigt er beiden, wo ihr Vater ist. Doch kurz nachdem sie ihn finden und mit ihm sprechen, stirbt Odin. Kurz darauf erscheint die Todesgöttin Hela (gespielt von Cate Blanchett), die gleichzeitig auch die Schwester von Thor und Loki ist. Sie ist festentschlossen, ihren Platz als Königin von Asgard einzunehmen und den Kriegszug, den sie vor vielen Jahren mal mit ihrem Vater führte, wieder aufleben zu lassen. In der Folge kommt Thor auf einen für ihn fremden Planeten. Dort trifft er auf alte Bekannte und neue Gestalten.

Der Hauptdarsteller Chris Hemsworth beschreibt den neuen Teil so: “Wir haben hier einen recht ungewöhnlichen und einzigartigen Film auf die Beine gestellt - mit einer Geschichte, die für sich steht. Er hat den Königstitel von Asgard ausgeschlagen und auf der Erde gelebt. Weil aber die Erde nun einmal nicht seine Heimat ist, passt er in dieses neue Leben nicht wirklich hinein. Deshalb verlässt er die Erde, sucht nach Antworten und entdeckt auf seiner Reise durch dir außerirdischen Reiche überall Chaos.“

Ein bildgewaltiges Spektakel mit sehr viel Action und Humor. Dabei gelingt Marvel für meinen Geschmack wieder mal der Tanz auf der Rasierklinge. Denn einige Gags wiederholen die Macher und irgendwann dachte ich mir: „Noch einmal und der Witz ist über.“ Genau dann ließen sie es auch sein. Über zwei Stunden wurde ich bestens unterhalten. Für mich einer der besten Marvel-Filme, die ich bis jetzt gesehen habe.

Wie es am Ende ausgeht und ob Thor Hela und Ragnarok aufhalten kann, erfahrt ihr ab sofort auf DVD und BluRay.

 

Das LG Q6 ist verglichen mit den heutigen Smartphones eines der günstigen. Wie leistungsstark ist es wirklich und kann es überzeugen? Wir haben uns das Q6 mal angeschaut!

VON OLIVER MATTUTAT

 

Die Smartphones werden immer teuerer. Mit dem iPhone X durchbrach Apple die 1000€ Schallmauer. Aber muss es immer so viel Geld für ein Smartphone sein?
Mit einem Startpreis von 349€ startete das LG Q6 zwar im Mittelklasse-Segment. Jetzt gibt es das Smartphone schon für unter 200€, dabei ist es erst im Spätsommer 2017 erschienen.

 

Der erste Eindruck

Holt man das Gerät zum ersten Mal aus der Verpackung fällt einem sofort das riesige 5,5-Zoll-Display auf. Dies fällt besonders auf, weil es an den Seiten randlos ist. Nur oben und unten gibt es Ränder. Sonst sind es zu meist nur die Spitzenmodelle, die mit wenig Rand auf dem Markt kommen.
Einen Home-Button gibt es nicht. Ebenso wenig einen Fingerabdrucksensor. Dafür gibt es eine Gesichtserkennung, die recht gut funktioniert. Aber dazu später mehr.  So gut die Vorderseite auch aussieht, auf der Rückseite sieht man dem LG Q6 seinen Preis an. Denn der Rücken sieht weniger wertig aus.

Das Display ist auch aufgrund seiner Schärfe ein echter Hingucker. 2160 x 1080 Pixel tummeln sich auf dem 18:9 Display, das zudem abgerundet ist.

Neben dem älteren Micro-USB-Anschluss ist auch ein Audio-Klinkenausgang im Gerät verbaut. Der interne Speicher von 32 GB lässt sich problemlos mit einer microSD-Karte vergrößern – maximal um bis zu 2TB. Das Gerät wiegt nur 149 Gramm.

Neben dem Gerät findet man noch ein Ladekabel samt Adapter und Kopfhörer in der Verpackung. Die Kopfhörer wirken leider sehr billig.

 

Ausdauernder Akku

Mit 3.000 mAh hat LG sein Q6 kräftig ausgestattet. Und auch in unserem Test kommt man mit dem Akku gut über die Runden. So kann man mit dem Gerät, wenn man gut haushaltet, zwei Tage über die Runden kommen. Leider besitzt das Smartphone keine Schnelladefunktion. Dem entsprechend ist die Ladezeit auch recht lang.

 

Leistung eher Mittelmaß

Bei der Performance merkt man dem LG Q6 seine Preisklasse auch an. Mit seinem Namensvetter des Autobauers aus Ingolstadt ist er nicht zu vergleichen.
Verbaut ist ein Prozessor, der zur Einsteiger- beziehungsweise Mittelklasse gehört. Doch unter anderem die 3GB-Arbeitsspeicher helfen, dem Handy einen gewissen Schub zu geben. Man darf nicht zu viel erwarten, doch es läuft doch ganz solide.

 

 

Fossil mischt kräftig im Smartwatch-Geschäft mit. Wir haben uns eine Smartwatch der amerikanischen Firma mal genau angeschaut. Was kann die Fossil Q Explorist und was nicht?

VON OLIVER MATTUTAT

 

Viele Uhren der Firma Fossil sind schick, ebenso auch die Taschen, die sie herstellen. Doch sie haben auch ein paar schlaue Uhren, also Smartwatches, unter ihren normalen Uhren. Wir haben uns eine Herrenversion der Fossil Q, die Explorist, angeschaut und am Handgelenk getragen. Genauer gesagt haben wir die 3. Generation Probe getragen.

 

Ausgepackt

Beim ersten Auspacken der Uhr fällt sofort auf, wofür Fossil auch bekannt ist: Die Uhr sieht sehr hochwertig aus. Das Metallarmband passt wunderbar zum Gehäuse der Uhr. Wer nicht so auf Metall steht, für den gibt es die Uhr auch in anderen Armbandvarianten und außerdem lässt sich das Armband auch durch jedes beliebige 22mm-Armband ersetzen. Das macht die Uhr vielseitig. Neben der Uhr findet sich nicht allzu viel im Karton. Das Ladekabel, eine Anleitung und die Garantie-Karte. Das Besondere am Laden der Uhr ist, dass nicht eingesteckt werden muss. Sie lädt induktiv, indem man den Magneten des Ladekabels an die Rückseite des Uhrengehäuses anbringt. Schon beginnt der Akku zu laden. Mehr zum Akku gibt es in unserem Alltagstest. Das Gehäuse misst 46mm und is 12,5mm hoch. Fossil ruft selbst 279€ für die Uhr aus. Im Netz findet man sich schon unter 250€.

 

Touch me

Das Display ist scharf und stellt Farben super da. Es reagiert gut auf die Finger. Selbstverständlich lassen sich Fingerabdrücke bei Benutzung nicht verhindern. Da muss man dann ab und an das Display saubermachen. Doch das gelingt problemlos. An der rechten Seite des Gehäuses sind drei Knöpfe. Der obere und untere lassen sich mit Apps belegen. Der mittlere ist eine Art Multifunktionsbutton. Mit ihm lässt sich die Uhr ein- beziehungsweise ausschalten. Darüberhinaus „weckt“ man die Uhr damit auf und ruft das App-Menü auf. Dazu kommt man beim Drücken des mittleren Buttons immer wieder zurück zum Zifferblatt. Eine weitere nützliche Funktion ist, dass man durch das Drehen des Knopfs scrollen kann. Das erleichtert die Navigation im Menü. Zusätzlich könnte man auch eine Bewegungssteuerung einstellen. Durch Bewegungen des Handgelenks lässt sich dann unter anderem hoch und runter scrollen.

 

Im Herzen Android

Die Uhr funktioniert mit dem Betriebssystem Android Wear 2.0. Insgesamt lässt sich auch sagen, dass sie besser mit einem Android-Smartphone als mit einem iPhone genutzt werden sollte. Denn einige Feature funktionieren nur im Zusammenspiel von Android und Android richtig gut.
Das Betriebssystem funktioniert gut. Es gibt unzählige Apps und auch neue Zifferblätter lassen sich problemlos runterladen. Diese kann man im Nachgang auch nach seinen Vorstellungen bearbeiten. Die Fossil Q synchronisiert sich automatisch mit dem Smartphone. So hat man alle seine Aktivitäten und Benachrichtigungen auch auf der Uhr. So bekommt man Anrufe, Nachrichten oder Benachrichtigungen von Apps aufs Handgelenk. Im Gegensatz zu anderen Uhren lässt sich auch auf Nachrichten bei zum Beispiel WhatsApp antworten. Entweder mit vorgefertigten Antworten oder auf der Tastatur der Uhr. Zugegeben: Für Leute mit großen Fingern ist das eher nichts. Für die wird das Tippen nämlich zur Qual. Denn die richtigen Buchstaben zu treffen, erweist sich nicht immer so einfach. Außerdem kann man auch die Musik auf dem Smartphone steuern und es lässt sich telefonieren. Wie das funktioniert, sagen wir euch im Alltagstest. Eingebaut ist auch ein Lautsprecher, der Klingeltöne oder Wecksignale wiedergibt.

 

 

VON SOPHIA

Für sein neues Video zum Song „God’s Plan“ bekam der amerikanische Rapper Drake ein Budget von 996.631.90 US-Dollar. Doch anstatt es für die Produktion eines extravaganten Videos auszugeben, spendete er es.

Als Location dafür diente die Stadt Miami. Sein Spendenmarathon startete in einem Supermarkt, in dem er die Leute dazu aufforderte, alles was sie wollen, mitzunehmen, da es für sie kostenlos sei. Eine weitere Spende über 50.000 US-Dollar ging an das Stipendiaten-Programm der University of Miami. Drake selbst überreichte der vorsitzenden Studentin des Programms den Scheck und sie war aus dem Häuschen. Klar, wer wäre das nicht? Es ist schließlich Drake mit einer riesen Spende! Weitere Spenden gingen an ein Frauenhaus, das Miami Fire Department, eine Senior High School, eine Jugendeinrichtung und viele mehr. Zudem überraschte er Passanten auf der Straße und schenkte ihnen Geld und ermutigende Worte, er verschenkte sogar Autos und Spielzeug.

Drake selbst schreibt unter seinen Instagram Post, dass es das Wichtigste war, was er in seiner Karriere je getan hat. Mit seinem Musikvideo zeigt der Rapper wie leicht es ist, Menschen eine Freude zu bereiten und zu helfen, er zeigt der Welt auf eine ganze einfache Weise, Nächstenliebe zu zeigen und zu helfen. Denn das kann jeder. Jeder kann die Welt etwas besser machen, auch ohne Geld.

Doch nicht jeder kann Geld spenden, was einem sein Label zur Verfügung stellt. Wenn wir das ganze mal aus einem anderen Winkel betrachten, hat Drake gar nicht sein eigenes Geld verschenkt, sondern das des Labels. Versteht mich nicht falsch, ich persönlich finde es super, dass er so viel Geld verschenkt und gespendet hat und ich gönne es den Menschen und Einrichtungen, denen das zugutekam vom ganzen Herzen!

Aber warum kommt Drake als berühmter US-amerikanischer Rapper, der selbst die ein oder andere Million auf dem Konto hat, nicht auf die Idee, sein eigenes Geld zu spenden, sondern nutzt das vom Label?  Dazu sollte man noch wissen, dass Drake zurzeit der am besten bezahlte Sänger der Welt ist und sein Vermögen auf 91 Mio. US-Dollar geschätzt wird.

Ich finde, es ist ein großer Unterschied, fremdes Geld vor laufender Kamera zu spenden oder sein eigenes,  hart verdientes Geld. Auf den ersten Blick vermittelt die Aktion also ein super großzügiges Bild von Drake, wenn man jedoch nochmal drüber nachdenkt, hätte es ihm keines falls wehgetan, etwas von seinen eigenen Millionen abzugeben und das zu filmen. Die Geste wäre meiner Meinung nach ehrlicher gewesen. Vielleicht im nächsten Video?

Hier das Musikvideo:

Sonys WH-H900N sind Bluetooth-Kopfhörer, die über sogenannten Noise Canceling verfügen. Was das ist und ob du mit den Kopfhörern deine Lieblingsmusik genießen kannst? Wir haben die Premium-Kopfhörer ausprobiert.

VON OLIVER

 

Musik hören ist von vielen Leuten eine der Lieblingsbeschäftigungen. So auch bei mir. Da ich viel unterwegs bin, komme ich nicht umhin mit Kopfhörern meiner Musik zu lauschen. Der Sony WH-H900N, der auch den Namen h.ear on 2  trägt, ist da schon einer aus der Premiumsparte. Rein preislich ist der Over-Ear-Kopfhörer mit seinem Preis von 299€ im Bereich der „it“-Kopfhörer aus dem Hause Beats anzusiedeln. Im Internet findet man den Kopfhörer schon ab 199€. Ob der Kopfhörer seinen Preis wert ist, sehen wir am Ende in unserem Alltagstest.

Mit Kabeln und Beutel

Der Kopfhörer kommt mit einem Micro-USB-Kabel zum Laden und einem Klinkenkabel. Dazu gibt es noch einen grauen Beutel, in dem sich der Kopfhörer und die Kabel verstauen lassen. Und natürlich gibt es die obligatorischen Anleitungen.
Die Kopfhörer, die Kabel und der Beutel sind gut verarbeitet. Der Kopfhörer lässt sich auch platzsparend zusammenklappen.
 

Was der Kopfhörer kann

Die wichtigste Funktion der Kopfhörer ist natürlich, dass sie Musik spielen. Das klappt entweder per Kabel oder durch eine Bluetooth-Verbindung. Die Verbindung der Kopfhörer funktionierte bei uns ohne Probleme. Der Akku soll laut Hersteller bis zu 28 Stunden halten. In unserem Test konnten wir uns davon überzeugen, dass die Akkulaufzeit in diesen Bereich kommen, wenn nicht sogar noch ein wenig länger sein kann.

Ein großes Feature ist das Noise Cancelling. Das bedeutet, dass der Kopfhörer die Umgebungsgeräusche „ausblendet“, damit man sich vollständig auf seine Musik konzentrieren kann. Wie das in der Praxis funktioniert, haben wir natürlich auch getestet. Dazu in unserem Alltagstest mehr.

VON NUSHIN

Seit dem 8. Februar ist es wieder so weit: Tausende weibliche Teenager suchen ihre einmalige Chance im Modelbusiness durchzustarten. Mit oberflächlichen Blicken werden die “Auserwählten“ rausgefiltert und für den Job als Nachwuchsmodel vorbereitet. In der Castingshow Germany‘s Next Topmodel (GNTM) von Heidi Klum, einem internationalem Topmodel, geht es darum, Deutschlands „nächstes Topmodel“ durch das Prinzip eines großen Wettbewerbes zu finden. Die Teilnehmerinnen werden mit unterschiedlichen Aufgaben und Fotoshootings konfrontiert. Das Ziel einer jeden Staffel ist es, einer jungen Frau den Einstieg in die Modebranche als Model zu vereinfachen. Die Gewinnerin der Staffel erhält einen Sach- oder Geldpreis, ein Covershoot für ein bekanntes Modemagazin und einen zunächst befristeten Modelvertrag in einer renommierten Agentur – zufällig die Agentur von Heidi Klums Vater Günther Klum. Somit öffnet sich angeblich für die Gewinnerin die Tür zum Traumberuf als Model.

 

Donnerstag, 20:15 Uhr, Fernseher an!

Jeden Donnerstag heißt es für mich um 20:15 ProSieben einschalten. Ja, auch ich gehöre zu den regelmäßigen GNTM-Guckern. Auch wenn ich jedes Mal vorm Fernsehen sitze und mich mit meiner Mutter über die Umstände und das vermittelte Schönheitsbild aufrege, ist der Unterhaltungsfaktor zu groß, um wegzuschalten. Die Mädchen zicken rum, beschweren sich wegen den unnötigsten Dingen und versuchen krampfhaft die Aufmerksamkeit der Kamera, den Jurymitgliedern und Auftraggebern auf sich zu ziehen – was davon echt ist oder nur geschickter Zusammenschnitt durch die Produktionsfirma, die Zuschauer*innen erfahren es nicht.

 

Das Gefälschte, über das Niemand redet.

Fest steht: Die Einschaltquoten haben immer Vorrang und die Teilnehmerinnen geben in der  Fernsehshow viel über ihr Leben preis. Sie begeben sich in die Gefahr, für immer den Stempel der Teilnehmerin einer Deutschen Unterhaltungsshow an sich haften zu haben. Etwas, was im internationalen Business nicht immer gut ankommt.

Die Kandidatinnen wohnen jedes Jahr in einer Villa im Herzen von Los Angeles. Natürlich mit All-Inclusive-Service, in einer Location wie man sie sonst nur aus Hollywood-Filmen kennt. Heidi Klum scheint wie die Mutti der Teilnehmerinnen vor Ort zu sein. Dass dieses sorglose Leben von den GNTM-Teilnehmerinnen nicht annähernd der Realität von Topmodels entspricht, konnten vorherige Gewinnerinnen wie Jana Beller bestätigen. Jana Beller klagte sich zwei Monate nach ihrem Gewinn der Staffel 2011 mit einem Anwalt aus dem GNTM-Vertrag (Agentur One) heraus. Für sie war schnell klar, dass das Modelleben selten ein perfektes und glückliches Leben repräsentiert: „Das Model-Business ist extrem tough, und wenn man ehrlich ist, kann nur eine Handvoll Models gut davon leben.“ (Quelle: Stern 2011)