Lifestyle

 

Junger Fotograf aus Berlin, Neukölln und FSJler bei jup!

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VON MORITZ KNOLL

 

Ich traf Jérôme Depierre vergangenen Monat am 'Zwingli', einem kleinen Parkourpark in Moabit. Der saltoschlagende Schweizer zückte nach vollendetem Sideflip eine Visitenkarte bezüglich meiner Nachfrage nach dem Zweck seines Aufenthalts in Berlin.
Ein Student der Fotografie an der BTK, bereits sehr profiliert, doch mit dem Verlangen nach mehr Wissen und einem Szenewechsel in die Stadt der Städte gekommen.Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und treffen uns einige Wochen später in einem Café am Kottbusser Tor.

Jérôme ist 23. Er ist zum vergangenen Wintersemester nach Berlin gekommen. Fand nach der üblichen Odyssee durch den Berliner Wohnungsdschungel schließlich ein Zuhause in Charlottenburg. Mit Wurzeln in Italien, der Welschschweiz und Tschechien sehr international aufgewachsen, spricht der sympathische Student fünf Sprachen.  Seine Passion gilt neben dem Fotografieren dem Film, dem Radfahren, dem Abschalten und dem Wertschätzen des Moments. In der Lage zu sein, zu fokussieren, die Kamera oder das Smartphone wegzulegen und durchzuatmen.

Wir beobachten einige Zeit die rauchenden und Shawarma verschlingenden Passanten durch die riesige Glasfront des 'Luzia' und widmen uns dann dem Milchkaffee und dem mit Fragen übersäten Zeichenblock.

 

VON ZORA

 

Sprechende Bäume, riesige Roboterspinnen, misslungene Zeitreisen, weinende Drachen, tief dunkle Bunker und ein Plan zur Vernichtung der Menschheit: all das und vieles mehr steckt in Green Net – dem Roman von Wilfried von Manstein (erschienen im INMO-Verlag).

 

Hauptcharakter der Geschichte ist der 12-jährige Mario, welcher viel lieber mit Bäumen als mit Menschen redet.

Schule macht ihm keinen Spaß, seine besten Freunde sind die alte Kastanie Äskulus und dessen Efeu-Frau Hallucia. Mario selbst bezeichnet sich als Kastatienkind. Er führt ein rund um sorgloses und normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter während eines Besuchs beim Kinderpsychologen angegriffen wird und ins Koma fällt. Doch mit der Zeit wachsen ihr Wurzeln aus den Füßen. Mit Rado, der 14-jährigen Schülerzeitungsredakteurin, teilt er nun dasselbe Schicksal, denn Rados Vater, der Psychologe, ist ebenfalls betroffen.

 

Rado sucht den Erfinder und Zeitreisenden Lam-Pi-Jong auf. Dieser weiß sofort, dass es sich hierbei um eine seiner Erfindungen handelt. Den sogenannten Zeiter. Der Zeiter ermöglicht es, Pflanzen zu beschleunigen, so dass diese laufen und mit Menschen reden können. Allerdings klappt dieser Vorgang auch andersherum. Währenddessen nimmt Mario mit Äskulus und Hallucia an der Pflanzenversammlung teil, um den Weltbaum Yggdrasil um Hilfe zu bitten. Doch Mario wird entdeckt und soll, als Strafe für sein Eindringen, sterben.

 

Die Übernahme eines gefährlichen Auftrags ist die einzige Chance, lebend aus der Sache heraus zu kommen. Er soll die rebellierende Würgefeige Reginald, welche im nahliegenden Zoo steht, ausspionieren und Bericht erstatten. Doch beim Versuch Reginald auszukundschaften, gerät Mario in Gefangenschaft und muss mehrere Monate in einem Bunker ausharren. Erst eine, von seiner Freundin Rado und Lam-Pi-Jong initialisierte, Zeitreise rettet Marion.

 

13.05.2017
10.00
24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)
17.03.2017 bis 17.03.2017 (Ganztägig)
15.03.2017 bis 15.03.2017 (Ganztägig)

Braucht man unbedingt eine Smartwatch? Dieser Frage ist unser Redakteur Olli nachgegangen und hat die neuste ZenWatch von Asus auf Herz und Nieren getestet!

VON OLIVER MATTUTAT

Ich bin nie ein großer Freund von Smartwatches gewesen. Zu meiner Schande muss ich aber auch gestehen, dass ich weder je eine besessen habe, noch habe ich wirklich tiefergehend mit der Thematik befasst. Das sollte sich jetzt ändern: Der Hersteller Asus schickte mir ein Testgerät seiner neusten „schlauen Uhr", der ZenWatch3, zu, das ich zwei Wochen lang bei mir beziehungsweise an mir trug.

Aber erstmal zu den harten Fakten:
Die ZenWatch der dritten Genration ist die erste, die rund ist. Die beiden Vorgänger waren noch eckig. So wirkte sie auf den ersten Blick mehr wie eine „echte" Uhr. Außerdem gibt es eine Menge Apps wie zum Beispiel den FaceDesigner. Mit ihm kann man ganz einfach eigene Zifferblätter erstellen. Mehr dazu später. Die Uhr bekommt man ab 229€. Im Vergleich mit der Konkurrenz bietet sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und sie besitzt eine Schnelllade-Funktion.

Das Einrichten geht sehr schnell und einfach. Bluetooth beim Smartphone einschalten und das Koppeln funktioniert problemlos. Die Uhr synchronisiert sich mit dem Smartphone und lädt die Apps, die auch schon auf dem Handy vorhanden und mit der Uhr kompatibel sind.

Die Grundlagen

Grundsätzlich ist die Uhr, wenn verbunden, der verlängerte Arm des Handys. Sie zeigt die Benachrichtigungen an, man kann sehen, welche Musik gespielt wird und diese steuern. Außerdem werden natürlich auch eingehende Anrufe angezeigt. Zu den Benachrichtigungen gehören alle, die man auch vom Handy kennt. So zeigt die Uhr zum Beispiel WhatsApp-Nachrichten an und lässt einen sofort drauf antworten oder erinnert an Kalendereinträge.

Der Akku lässt sich dank Schnellladesystem, das 60% in 15 Minuten bringt, fix laden. Je nach Nutzung hielt er bei mir etwas mehr als einen Tag. Damit befindet er sich beim Durchschnittswert, den auch andere Smartwatches abliefern.

Auf den Knopfdruck kommt's an

Die ZenWatch 3 hat drei seitliche Knöpfe. Der mittlere fungiert dabei ein wenig wie eine Mischung aus Home-Button und Sperrtaste. Mit ihm kann man, wenn man ihn gedrückt hält, das Menü aufrufen. Drückt man ihn einmal, kann man das Display abschalten. Dabei ist es entscheidend, ob man die Option eingeschaltet hat, dass das Display immer eingeschaltet bleiben soll. Dabei wechselt das Display beim Drücken in einen Ambient-Modus. Heißt: Das Uhrlayout wird entweder reduziert oder zumindest ein wenig dunkler. Drückt man den mittleren Knopf zweimal, geht das Display, egal, was eingestellt ist, aus.

Die anderen beiden Knöpfe lassen sich frei mit den Apps belegen, die man schnell erreichen möchte.

Der richtige Wischer"

Schaut man auf das normale Ziffernblatt, gibt es drei Möglichkeiten, mit einer Geste zu arbeiten. Wischt man auf dem Display nach unten kommt man in eine Art Schnelleinstellungsmenü, das man auch von Android-Smartphones kennt. Hier kann man unter anderem wählen, ob der Ton an sein oder die Helligkeit erhöht werden soll.

Wischt man nach oben, kann man sich seinen Weg durch die Benachrichtigungen bahnen.

Diese beiden „Wischer" kann man auch durch Bewegungen des Handgelenks erreichen. Dreht man das Handgelenk zum Körper entspricht das dem Runterwischen. Dreht man wiederum das Handgelenk vom Körper weg, kommt man wie beim Hochwischen zu den Benachrichtigungen.

Wischt man von rechts nach links gelangt man ins Menü: Auf der ersten Seite bekommt man eine Übersicht seiner Apps und kann diese aufrufen. Auf der zweiten Seite hat man eine Auswahl seiner Kontakte. Diesen kann man dann eine Nachricht per SMS/WhatsApp senden oder anrufen. Auf der dritten Seite bekommt man eine Übersicht von Sprachbefehlen, die man der Uhr geben kann.

Die Uhr versteht mich

Die genannten Sprachbefehle kennt man auch vom Smartphone. So kann man zum Beispiel einen Wecker stellen oder eine Nachricht an jemanden schreibe. Ganz komfortabel, ohne das Handy aus der Hosentasche zu nehmen. Es muss sich nur in Bluetooth-Reichweite befinden. Für manche Befehle wie Wecker stellen oder Ähnliches wird das Handy gar nicht benötigt. Aktivieren kann man das, indem man Okay, Google sagt. Dann hört die Uhr zu und setzt die Befehle um. Bei unseren Tests ist das Verständnis der Uhr ausgesprochen gut.

Fürs Telefonieren doch lieber das Handy

Es hat ein bisschen was von einem Agentenfilm, wenn man mit seiner Uhr redet. Aber mit der ZenWatch 3 ist es auch möglich, zu telefonieren. Sowohl Mikrofon als auch Lautsprecher sind an Bord. Die Qualität bleibt aber ausbaufähig. Mein Gesprächspartner kann mich nicht wirklich gut hören und auch ich habe Probleme, alles wirklich zu verstehen. Außerdem für die Öffentlichkeit ist das auch eher nicht nützlich. Ich möchte zumindest nicht, dass mir meine ganze Umgebung das ganze Gespräch verfolgen kann. Ich greife da auch in Zukunft zum Smartphone.

Die persönliche Note

Für die ZenWatch gibt es ein paar Apps. Ganz besonders gut hat mir der FaceDesigner gefallen. Mit ihm kann man die Smartwatch zu SEINER Smartwatch machen. Er gibt einem nämlich die Möglichkeit, das Zifferblatt nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Vom Hintergrund über Zeiger und den Tick. Zusätzlich kann man sich auch Symbole oder sogenannte Widgets aufs Zifferblatt legen. Darunter unter anderem das Datum, das Wetter oder der Akkustand der Uhr oder des Telefons. Einfach abspeichern und anwenden und schon ändert sich der Look des Zifferblatts. Darüber hinaus gibt es auch einige mitgelieferte und auch im Android Wear-Store, dem Store für Android Smartwatches, kann man sich welche laden.

Fazit

Die Smartwatch ist in vielen Belangen ein hilfreicher Begleiter. Man ist weniger gezwungen, sein Handy aus der Tasche zu holen. Dennoch bleibt es auch viel technische Spielerei, die zwar nicht unnötig, aber auch nicht notwendig ist. Eine schöne Idee ist vor allem das Anpassen des Ziffernblatts nach den eigenen Vorlieben und Wünschen. Auch wenn der Preis von 229€ für eine Smartwatch mit dem Umfang vergleichsweise günstig ist, muss man doch recht gut überlegen, ob einem eine Uhr das viele Geld wert ist. Das gilt sowohl für die ZenWatch als auch für andere Smartwatches. Ich selbst würde im Moment nicht so viel Geld für eine Uhr ausgeben. Weder für eine digitale „Schlaue" noch für eine analoge.

Das Motto von FEWJAR: Immer eine "Qualitatätsstufe drauflegen"! Damit ist das Polygenre-Duo ziemlich erfolgreich. Wie Felix und Jako ihre Tour erleben und ob sie jetzt Musiker oder YouTuber sind, erzählen sie jup! Redakteurin Kaja im Interview! Auf jeden Fall sehr nice!

 

 

"Katzelmacher" ist das neue Theaterstück des Jungen Deutschen Theater, welches auf der Inszenierung von Rainer Werner Fassbinder basiert. Das Stück behandelt die alltäglichen Konflikte und Probleme Jugendlicher, hat aber als Hauptfokus das Thema Immigration und den Umgang damit.

VON CHARLOTTE

Nachdem ich Anfang Februar schon die Möglichkeit hatte, mir die Proben des Stückes anzugucken, war ich jetzt sehr gespannt, das Endergebnis auf der Bühne zu sehen. Obwohl das Stück von Jugendlichen aufgeführt wird, ist es auf jeden Fall kein Kindertheater, sondern eine ernstzunehmende professionelle Inszenierung.  Das Bühnenbild stellt ein Dach dar, auf dem sich die Jugendlichen treffen und bleibt die ganze Vorstellung gleich. Das Außergewöhnliche sind die Schornsteine, die Rauch abgeben sowie die Möglichkeit, es auf der Bühne regnen zu lassen.

Der Gastarbeiter Jorgos, der im Mittelpunkt des Stückes steht, wird nicht durch einen Schauspieler verkörpert, sondern die anderen Schauspieler*innen reden nur über ihn. Dadurch wirkt das Stück zum einen abstrakt, zum anderen wird durch dieses Element jeder dazu gebracht, sich selbst seinen eigenen Jorgos vorzustellen. Durch diese etwas ungewöhnliche Umsetzung könnte es für jüngere Zuschauer schwierig sein, dem Geschehen zu folgen, weshalb ich einen Besuch erst ab einem Alter von 12 Jahren empfehlen würde.

Meiner Meinung nach zeigt der "Katzelmacher" Konflikte und Situationen aus dem Alltag, in die man sich gut hineinversetzen kann und ist durch die Flüchtlingsthematik immer noch sehr aktuell und relevant. Alles in allem ist es für mich eine sehr gelungene Inszenierung die auf alle Fälle sehr empfehlenswert ist.

Das Theaterstück läuft noch bis zum 24.04.2017 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters und für Schüler*innen, Auszubildende und Studenten*innen kosten die Karten 9 €.

Ihr wollt mehr über die Schauspieler*innen und die Moral des Stückes wissen? Abdu und ich haben die Proben mit der Videokamera begleitet und Interviews geführt!

 

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

Auf dem jup!od sind immer die neuesten Hits für euch.  Jup!-Redakteur Olli hört sich die neusten Alben der Woche an. Ihr habt Wünsche? Dann schreibt an oliver@jup.berlin!

Es wird wieder bunt in den deutschen Kinos: Ab dem 23.02.2017 startet der vierte Teil der "Bibi und Tina"-Reihe! Mit dabei sind auch dieses Mal Lina Larissa Strahl aka Bibi, Lisa-Marie Koroll aka Tina und Louis Held aka Alexander. In "Tohuwabohu total"  steht aber auch ein neues Gesicht im Mittelpunkt: Lea van Acken aka Aladin/ Adea. Ihr kennt die Jungschauspielerin bestimmt schon aus dem Film "Das Tagebuch der Anne Frank".

 

Worum geht es in "Tohuwabohu total"?

Im vierten Teil begegnen Bibi und Tina einem ruppigen Ausreißer, der sich als Mädchen entpuppt und von seiner Familie verfolgt wird. Das Familienoberhaupt ist weltfremd, engstirnig und stur und lässt sich auch von Bibis Hexerei nicht überzeugen. Außerdem ist Schloss Falkenstein „under contruction“ und der Graf völlig überfordert, während Alex ein Musik-Festival auf Falkenstein plant und sich seinem Vater widersetzt.

 

Die jup! Redakteurinnen Lotta und Zora trafen Lina, Lisa, Louis, Lea und den Regisseur Detlev Buck vorab zum Interview. Warum Lina den Streit vermisst und partout keiner singen wollte? Schaut es euch an!

 

 

„Unterleuten“ - ein „große[r] Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit […], der sich hochspannend wie ein Thriller liest.“

 

VON MAREIKE

Wenn man eine solche Bewertung auf dem Bucheinschlag eines Romans liest, hat man doch gleich etwas weniger Angst vor einem über 600-seitigen Roman aus dem Jahre 2016, den man unter Zeitdruck verschlingen muss. Der Titel „Unterleuten" allein verrät nun zunächst aber gar nichts über Inhalt oder Art des Romans von Juli Zeh, deren Name mir zuvor ebenfalls noch nie begegnet war. Erst im Nachhinein erkennt man das kluge Wortspiel und ist froh, nicht unter diesen Leuten zu sein.

Ohne eine leiseste Ahnung davon, was mich erwarten könnte, begann ich also zu lesen - ich als Person, die eher  Sachbücher und dokumentarische Werke präferiert, bei denen es nicht auf kontinuierliches Lesen ankommt.
Zunächst bedarf es zugegebenermaßen einiges an Disziplin, sich in „Unterleuten" zurechtzufinden. Ist man jedoch erst  einmal in dem brandenburgischen Dorf angekommen, will man dann doch wissen, wie sich die Dinge entwickeln.

 

VON CHARLOTTE

Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein kanadisches Filmdrama der Regisseure Mathieu Denis und Simon Lavoie aus dem Jahr 2016. Beide Regisseure haben an der Université du Québec in Montréal Film studiert und dies ist ihr zweites gemeinsames Projekt.

Der Film handelt von einer Splittergruppe, die nach dem verebben der „Ahorn Frühling“ -Proteste in Quebec  (in Anlehnung an den Arabischen Frühling) eine tiefe Unzufriedenheit mit der Gesellschafft verspüren und etwas verändern wollen. Sie agieren sehr gewalttätig und rücksichtslos mit Spaßguerilla– und Molotowcocktail-Aktionen. Durch die Point-of-View-Perspektive, bei der die Kamera die Sicht eines Protagonisten einnimmt, hat man das Gefühl, ein Teil der Studentengruppe zu sein. Dies führt dazu, dass man auch ihre Anspannung, Ängste und Gefühle mitfühlt, was sehr mitreißend sein kann, aber an einigen Stellen auch sehr schwer auszuhalten ist. Im Hintergrund ist selten wirkliche Filmmusik zu hören. Meist sind es verzerrte, laute und verstörende Geräusche, die der Zuschauer wahrnimmt und die dem Film etwas sehr Dunkles und fast Bösartiges verleihen. Außerdem sind die Farben generell sehr dunkel gehalten, wodurch die düstere Stimmung verstärkt wird.

Einen klaren Handlungsstrang zu erkennen, war für mich sehr schwierig, da die Szenen eher wahllos aneinander gereiht scheinen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist wie die Filmemacher mit typischen Geschlechter Stereotypen spielen. Zum Beispiel sieht man in einer Szene eine Person mit rosafarbenem Nachtkleid, was vermuten lässt, es handle sich um ein Mädchen, was sich im Nachhinein jedoch als falsch herausstellt.  Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein Film mit viel Nacktheit und Gewalt, der Sehnsüchte, Fantasien und Ängste junger Menschen darstellt. Filmisch ist der Film, außergewöhnlich gut, aber mir persönlich war er viel zu gewalttätig und mir fehlte eine nachvollziehbare Handlung.

 

Im Berlinale Programm

So 12.02. 20:00 HKW

Mo 13.02. 14:30 CinemaxX 3

Sa 18.02. 20:00 HKW

 

VON CHARLOTTE

 

Poi E ist ein Neuseeländischer Dokumentarfilm über die Geschichte eines Popsongs in maorischer Sprache, der 1984 wider Erwarten die Spitze der Charts erreichte. Es grenzte damals an ein Wunder, dass ein Song in traditioneller Sprache so ein Erfolg hatte. Der Sänger Dalvanius Prime hatte davor schon internationalen Erfolg, aber nur mit englischsprachigen Soul-Liedern. Im Laufe seiner Kariere hat er sich immer weiter von seinen Ursprüngen entfernt und auch zum größten Teil die Sprache der Maori verlernt. Hierfür schämte er sich und als er zurück in seine Heimatstadt kam, fing er an, die Sprache wieder zu lernen und sich mit seiner Kultur zu beschäftigen. Der Regisseur Tearepa Kahi ist selber maorischer Abstammung und tourte schon als Jugendlicher durch Neuseeland mit einer Maori Tanzgruppe. Später studierte er Geschichte und Maori Studies an der Universität Auckland und führte Regie bei diversen Dokumentarfilmen und preisgekrönten Kurzfilmen. Sein Spielfilmdebüt „Mt Zion“ gewann mehrere Preise bei den New Zealand Film Awards und war in Australien und Neuseeland ein großer Publikumserfolg.

Poi E ist ein herzerwärmender, teilweise lustiger und filmisch wunderschöner Dokumentarfilm. Der Film begleitet die Geschichte der Entstehung des Liedes und die enormen Auswirkungen auf die Kultur der Maori.  Poi E ist generell in sehr strahlenden, bunten Farben gehalten  und vermittelt dadurch sofort gute Laune. Es ist ein Film über Kultur, Herkunft und Musik, der mehr als empfehlenswert ist, wenn man sich für die Geschichte der Maori und Musik interessiert.

 

Auf der Berlinale:

Di 14.02. 17:30  HKW

Mi 15.02. 17:30 CinemaxX 1

Sa 18.02. 11:30 CinemaxX 3

So 19.02. 15:30 Filmtheater am Friedrichshain

 

VON JANIK EMIL

 

Nalu, ein 16-jähriges Mädchen, muss sich nach dem Tod ihrer Großmutter allein um ihren blinden Vater kümmern. Von dem Haushaltmanagement über die Zubereitung verschiedener Mahlzeiten bis hin zur Gartenpflege. Ihr größter Traum, ein Leben außerhalb des tristen Landlebens – in der großen Stadt, scheint nun zur immer größer werdenden Utopie heranzuwachsen.

Nicht nur die Verantwortung gegenüber ihrem Vater, die Aussicht auf ein Leben in dem trostlosen Dorf, sondern auch die aussichtslose Liebe lässt sie zunehmend verzweifeln. Rückhalt und Kraft erhält sie durch ihre besorgte Kunstlehrerin. Als sie von dem Schicksal der jungen Nalu erfährt, beschließt sie, den blinden Vater aus seiner tiefen Depression zu holen. Es stellte sich heraus, dass der resignierte Vater vor seiner Erblindung ein begeisterter Künstler gewesen war. Die Lehrerin beschließt,  dieses verborgene Talent bei Nalus Vater wieder zu wecken. Aus dieser anfänglichen Hilfe entwickelte sich eine tiefe Verbindung.

 

Von Josy

Immer häufiger in den Medien und auch auf Instagram und Co. sieht man den Trend und die Bewegung „zero waste“. Aber was ist  das eigentlich und wie verringert man ohne viel Aufwand seinen Plastikmüll bzw. Müll allgemein?

Seit Kurzem beschäftige ich mich selbst intensiv mit dem Thema - seitdem ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Ostsee mache. Ich ertrage einfach die Müllberge am Strand und auch die Reste im Wald nicht mehr! Und was liegt da näher, als erstmal bei sich selbst etwas zu ändern?

Schon seit ein paar Jahren finde ich das Thema interessant. Das kam damals vor allem durch Lauren Singer die ich bei Galileo gesehen hatte. Sie zeigt den Menschen auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ (http://www.trashisfortossers.com/), wie du und ich mit einfachen Schritten Müll vermeiden können. Am Anfang dachte ich, dass es viel zu kompliziert sei und habe nur beim Nötigsten gespart: Einkaufstasche statt Tüte, kein verpacktes Obst und Gemüse, schlichtweg also nur beim Essen. Doch vor ein paar Monaten hat es Klick gemacht. Damit unsere Erde nicht komplett in Müllbergen versinkt, müssen wir dringend etwas ändern. Und deshalb möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, kleine Sachen, die jeder ohne viel Aufwand ändern kann.

 

02.02.2017 bis 02.02.2017 (Ganztägig)

Ein Erlebnisbericht von Zora

 

„Zoriiiii?“ – „Jaaaaa Schwesterchen?“ – „Tust du mir einen Gefallen?“
Ich hatte ja keine Ahnung, dass sie mich daraufhin mit zum JapanFestival schleifen wollte!
Nun gut, ich las schon mal Mangas und Cosplay fand ich echt cool, aber eine ganze Messe voll damit? Ich war skeptisch. Doch wer kann schon den großen, süßen, bettelnden Hundeaugen der kleinen Schwester widerstehen und „Nein“ sagen? Ich nicht.

Mit der U1 also zum Nollendorfplatz und dann nochmal um die nächste Ecke. Schon werden wir von einer „Rettet die Delfine!“-Demo begrüßt. Sie protestieren gegen den Fang und Verkauf von Walen und Delfinen auf dem japanischen Fischmarkt. Vorbei an den Demonstranten geht es weiter zur Urania, wo das JapanFestival stattfinden soll.

Im Gebäude angekommen kaufen wir die – echt ziemlich teuren – Karten und folgen den Massen hinein. Wie erwartet sitzen (und stehen) überall Cosplayer in verschiedensten Kostümierungen. Von Naruto, über Sailor Moon bis hin zu Loki ist einiges dabei. Alle sind in Gruppen unterwegs. Und während meine Schwester von einem Verkaufstand zum nächsten sprintet, fühle ich mich wie ein Spion aus einem fremden Fandom. 

 

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

 

Heute: Diana, 23 Jahre, Paris

 

05.02.2017 bis 05.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

 < 10. QUAL DER WAHL ODER AUCH LEBEN IM ÜBERFLUSS > 

 

2016 war - genauso wie die vergangenen Jahre - Jellas Jahr! Ihr Gesicht ist seit dem ersten Teil von Fack ju Göthe deutschlandweit bekannt, doch nicht nur das. Die junge Schauspielerin hat ihre Rolle „Chantal” zur absoluten Kultfigur gemacht! Wir haben mit Jella über ihr neuestes Projekt Ritter Rost 2 - DAS SCHROTTKOMPLOTT gesprochen, Lebensweisheiten ausgetauscht und in die Zukunft geschaut.

 

VON LOTTA

 

Obwohl Jella (24) auch schon ernstere Rollen gespielt hat und mittlerweile eine der erfolgreichsten Jungschauspielerinnen Deutschlands ist, denken viele bei ihrem Gesicht nur an: „Chantal, heul' leiser!“ Dabei hat die junge Berlinerin noch einiges mehr zu bieten.

 

Jella wuchs in Kreuzberg auf, entdeckte die Schauspielerei schon als Kind für sich. 2009 erhielt sie ihre erste Filmrolle, der seitdem einige weitere folgen sollten. 2013 dann der große Durchbruch mit Fack ju Göthe.

Neben der Schauspielerei liegt ihr soziales Engagement sehr am Herzen. So war sie u.a. Teil des Projekts Über den Tellerrand kochen, welches durch Kochkurse mit Berlinern und Geflüchteten „ein Kennenlernen auf Augenhöhe“ ermöglicht.

Als überzeugte Vegetarierin engagiert sie sich außerdem für Peta2, der Jugendkampagne der Organisation Peta, welche sich für die Rechte der Tiere einsetzt.

 

Ihr seht also, Jella ist nicht gleich Chantal. Im Gespräch mit ihr durften wir von der Offenheit profitieren, die sie dann doch mit Chantal verbindet.

 

 

 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

Sophie, Sarina und Konstantin haben DieLochi-Zwillinge interviewt! Wie es aussieht, wenn DieLochis ihr allererstes YouTube-Video nachstellen und was sie zu Weihnachten machen - schaut es euch an!

...gehören zu den absoluten Klassikern beim Weihnachtstee - und das zu Recht! Dennoch gibt es das unglaublich leckere Gebäck nur selten zu kaufen, und wenn, dann sind sie niemals so gut wie selbstgebacken!

 

VON LOTTA | FOTOS: LUCAS

 

10.12.2016 bis 11.12.2016 (Ganztägig)

Ein Beitrag von Sandy und Sophie

Sophie und Sandy waren auf der German Comic Con

VON SARINA

 

„Es ist das größte YouTuber-Treffen Europas. Mit knapp 10.000 Besuchern fand die bis dahin größte YouTube-Show der Welt 2013 in der Lanxess-Arena in Köln statt.“

 

So beschreiben die Videodays ihr Event selbst. Die Videodays sind von der erstmaligen Messe im Jahr 2010 mit 400 Teilnehmern mittlerweile auf 15.000 Teilnehmer in Köln und 6.000 Teilnehmer in Berlin in 2015 gewachsen. Allein schon die Besucherzahlen sprechen für das große Interesse an der Veranstaltung. Die vorherigen Jahre waren sie auch für mich ein voller Erfolg. Ich persönlich interessiere mich schon seit Ende 2013 für YouTube und war somit schon 2014, 2015 (Berlin und Köln) und auch dieses Jahr in Köln und Potsdam dabei. Um ehrlich zu sein, war ich jedes Mal begeistert von dem Event. Zwar gab es (wie auf so gut jeder anderen Veranstaltung) ein paar Mängel, Schwierigkeiten mit der Planung oder Derartiges. Jedoch war es immer so, dass ich im Nachhinein sagen konnte, dass sich der Besuch alle Male gelohnt hat. Ausgenommen von den Videodays am 2. und 3. Oktober.

 

Die Videodays – fast ohne uns

Zu allererst: Wir haben auf unsere Akkreditierungsanfrage gar keine Rückmeldung bekommen. Ich hatte aber noch Tickets, da ich diese schon vor einem Jahr gekauft hatte und bin somit trotzdem auf die Videodays gegangen. Die Location, welche die Metropolis Halle im Filmpark Babelsberg war, war super. Die Halle lag circa 5 Minuten vom Bahnhof weg, dadurch war sie für alle Besucher leicht zu finden. Auch die berühmte Filmkulisse des Vulkans hinter der Halle war sehr beeindruckend. Über Wartezeiten vor dem Einlass sollte man sich vorher bewusst sein, daher war auch das nicht allzu schlimm. Jedoch merkte man im Laufe der Show relativ schnell, dass einige Dinge nicht so liefen, wie sie angekündigt und gewollt waren. Viele Showacts – wie Kayef, Liont oder Lisa und Lena- waren gar nicht erst auf der Veranstaltung und somit auch nicht auf der Bühne. Die Showacts, die es gab, waren nicht gerade fesselnd und schienen sich alle ziemlich ähnlich. Ab und zu waren Künstler wie Mika Setzer dabei, die wirklich erstklassige Musik gemacht haben und die man sich auch gern angeschaut hat. Nur leider waren sie in der Minderheit. Die Moderation hingegen, die unter anderem wieder Dominik Porschen übernahm, war durchweg ausgezeichnet. Die Push-Nachrichten der App kamen auch immer circa 30 Minuten zu spät, was dann auch keinen Sinn mehr gemacht hat. Während und nach der Show schien die Stimmung teilweise gelangweilt, aber wenn man eine Person getroffen hat, mit der man ein Foto wollte, hatte man in den meisten Fällen sogar noch genug Zeit, um miteinander zu reden, was sehr positiv war. Dominik Porschen hat später auch im Gespräch erwähnt:

 

„Eine kleine Location und nicht so viele Besucher sind zwar bei der Show und beim Moderieren etwas schwerfälliger, jedoch hat man außerhalb so einen familiären Umgang miteinander und man kann sich für jeden einzelnen beim Fotos machen und beim Gespräch so viel mehr Zeit nehmen. Das wäre beispielsweise in Köln niemals so möglich.“

 

Mit dieser Aussage stimme ich vollkommen überein. Jedoch hat mir eine Sache sehr gefehlt. Und zwar die YouTuber!

Der japanische Spieleentwickler Konami bringt den neuen Teil seiner Fußballsimulation Pro Evolution Soccer auf den Markt. Wir haben das Spiel auf der PS4 für euch angezockt.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Auf dem Markt der Fußballsimulationen gibt es wie jedes Jahr einen Zweikampf. Konami und Electronic Arts befinden sich im Wettstreit um die Gunst der Gamer. Wie üblich sind die Japaner von Konami ein wenig früher dran. So veröffentlichten sie am 15. September Pro Evolution 2017.

Dieses Jahr sollen vor allem bessere taktische Möglichkeiten und intelligentere KI die Spieler überzeugen. Aber auch in Sachen Lizenzierung wurde einiges bewegt. So hat sich Konami Kooperationen u.a. mit den Fußballgrößen des FC Liverpool, des Borussia Dortmunds und des FC Barcelona gesichert. Beim letzteren hat man seinem ewigen Konkurrenten Electronic Arts sogar die Rechte am legendären Stadion Camp Nou abgeluchst.

Grafisch ist das Spiel dieses Jahr wieder top. Die Spieler sehen ihren echten Vorlagen zum Verwechseln ähnlich und auch die Stadien sind super umgesetzt.

Es spielt sich wirklich gut. Das unter Real Touch beworbene echte Ballgefühl spürt man wirklich an der Konsole. Der Ball fliegt realistisch.

Auch einen großen Kritikpunkt des Vorgängers hat Konami ausgemerzt. Die Torhüter halten besser, manchmal vielleicht sogar zu gut. Die Schiedsrichter machen auf dem Feld auch einen soliden Eindruck.

Nun kommen wir zum Herzstück des 2017er Teils, den Möglichkeiten im taktischen Bereich. Durch die Schnellwahl über das Steuerkreuz kann man im Spiel flexibel auf Situationen reagieren. Man kann den Spieler die Anweisung geben, dass sie Tiki Taka spielen. Also das gefürchtete Kurzpassspiel des FC Barcelona. Oder man sagt ihnen, dass sie offensiv das Spiel breit machen soll. Sollen die Außenverteidiger mit über außen angreifen oder doch lieber defensiv denken. Kein Problem, stell' es ein! Konami zeigt hier gut, dass jedes Team anders spielt und man versuchen muss jeden Gegner mit den passenden Taktiken zu knacken. Aber der Gegner lernt dazu und stellt sich auf deine Taktiken ein. Da kann es gut zu einer Partie Rasenschach kommen. Man bekommt so die Möglichkeiten, wie ein richtiger Trainer taktisch zu reagieren.

Die Menüs wirken aufgeräumter und ein wenig frischer. Ähnlichkeiten zwischen PES und FIFA sind deutlich erkennbar.

An den Spielmodi hat sich nicht viel getan. Mit an Bord sind wie üblich die Meisterliga, der Anstoßmodus, Onlinespiele und myClub. Letzterer ist das Pendant zu FIFAs Ultimate Team. In diesem Modus kann man sich eigene Teams zusammenstellen. Dabei gibt es verschiedenen Kriterien für die Teambewertung, zum Beispiel Teamgeist und den Weg an Spieler zu kommen. PES und FIFA ähneln sich bei diesem Modus. Die Präsentation von myClub ist ein wenig zu klinisch und auch das Durchdringen des Modus ist zu Anfang schwer.

Ein cooles Feature für die PS4 ist dieses Jahr, die Möglichkeit editierte Daten zu teilen. Über USB können erstellte Spieler und Vereine geteilt werden. Dabei gäbe es auch die Möglichkeiten, sich die Bundesliga nach zu bauen. 

Auch wenn Konami sich in Sachen Lizenzierung mächtig ins Zeug gelegt hat, an Electronic Arts kommen sie nicht ran. Gerade weil PES nur wenige Bundesligateams hat, wird es sich auf dem deutschen Markt schwer tun. Da hilft die Champions League / Euro League Lizenz auch nur marginal. Man kann sich per Modifikationen natürlich erstellte Teams z.B. aus der Bundesliga auf die Konsole holen, aber diese sind nicht in den Onlinemodi verfügbar.

 

Fazit:

Pro Evolution Soccer 2017 hält, was es verspricht. Es spielt sich realitätsnah und die Grafik ist wieder top. Das Ballgefühl ist nahezu perfekt. Die Menüs wirken leider immer noch ein wenig klinisch. Wem die fehlenden Lizenzen nichts ausmachen, kann sich über ein super Fußballspiel freuen.

Yura Lee ist eine weltberühmte Violinistin und Bratschistin. Als Solistin ist sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten. Natalie traf sie beim Young Euro Classic Festivalund sprach mit ihr über ihre Karriere und die Bedeutung der klassischen Musik in der heutigen Zeit.

 

VON NATALIE | ÜBERSETZUNG: SARINA

 

jup!: Du wurdest in Südkorea geboren, aber dann bist du in die USA gezogen. Gibt es Gründe für den Umzug?

Yura: Mein Vater hat einen neuen Job bekommen, der in New York war. Meine ganze Familie ist daraufhin umgezogen. In der Nähe der Arbeit war die Juilliard School, welche die größte Schule für Musik ist. Deswegen war es für mich sehr einfach Musik (weiter) zu studieren.

 

Also hat der Umzug nichts mit Musik oder dem Studium zu tun?

Nicht wirklich. Bei einigen meiner Freunde war Musik der Grund, warum ihre Leben sich veränderten, aber für mich war es mit der Musik nicht so ernst, als ich jünger war.

 

Hast du geplant, jemals eine professionelle Musikerin zu werden?

Ich habe nicht daran gedacht, es professionell zu machen, aber ich habe mein erstes Konzert gespielt, als ich neun Jahre alt war. Das war sehr früh, aber ich mochte es. Deswegen habe ich immer weitergemacht, bevor ich überhaupt merken konnte, dass ich es professionell tue.

 

Gibt es bestimmte Probleme, die mit diesem Beruf verbunden sind?

Ja natürlich, viele. Zuerst muss ich sagen, dass die Probleme, im Gegensatz zu dem Spaß, den ich habe, wenig sind. Also, es gibt Probleme, aber natürlich auch viele, viele gute Dinge. Ein Problem ist, dass ich immer reise und unterwegs bin. Es ist dadurch schwierig, Freundschaften oder Beziehungen zu führen und aufrechtzuerhalten. Es ist eigentlich fast unmöglich.

 

Aber dafür siehst du viele verschiedene Plätze auf der Welt!

Ja, das stimmt, ich kann viele verschiedene Orte sehen und das ist toll. Ich denke, viele Musiker werden ziemlich einsam, weil wir immer allein sind, aber gleichzeitig lässt es uns die Welt ein bisschen anders sehen. Weil es meistens so ist, dass es nur mich und den Rest der Welt gibt. So ist man nicht immer in Gruppen und sieht alles auf eine andere Weise.

 

Der Publisher 2K hat den neuen Teil seines Basketballspiels auf den Markt gebracht. Unser Redakteur Oliver hat NBA2K17 auf der PS4 angespielt und sagt euch, was im Storymodus alles möglich ist.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Da liegt sie nun vor mir, die CD des Spiels NBA2K17. Ein großer Basketballfan bin ich eigentlich nicht, aber dieses Spiel hat mich immer wieder fasziniert. Auch der diesjährige Ableger weiß mit seiner Grafik zu überzeugen. Die Spieler sehen ziemlich authentisch aus und auch die Atmosphäre in der Halle, lässt einen kurz denken, man sei wirklich vor Ort. Auch der Soundtrack zum Spiel liest und hört sich hervorragend. Imagine Dragon, Drake und auch Rapper Cro sind dabei, um nur einige zu nennen.

Die Entwickler haben dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf das Gameplay gelegt. So hat der Spieler nun viel mehr Möglichkeiten, seine Würfe zu gestalten. Und auch an der Präsentation in den Hallen wurde gearbeitet. So gibt es schon mal eine verrückte Einlaufshow. Die Hallen kommen ihren realen Ebenbildern sehr nahe. Außerdem haben die Entwickler die Sounds in den echten Hallen aufgenommen. Für jedes Spiel wechseln sich verschiedene Kommentare ab und es wirkt wirklich wie eine TV-Übertragung. Es gibt sogar eine Pre-Match-Show. In Sachen Vereine kommen auch deutsche Basketballfans auf ihre Kosten. Neben den Teams aus der NBA lassen sich auch 21 Euro League Teams steuern, darunter auch Alba Berlin, Brose Bamberg, FC Bayern München und Ratiopharm Ulm.
Einen neuen Anstrich hat auch der beliebte Modus Meine Karriere bekommen. Das ist der Storymodus, für den die Serie bekannt ist. Den habe ich mir mal ein wenig genauer angeschaut:

Ein Beitrag von Anne und Alina

 

Vom 12. bis 14. August war es soweit: Die alljährliche Tattoo Convention fand zum 26. Mal in Berlin statt.

Verschiedenste Künstler aus aller Welt zeigten ihre Werke und stellten ihr Können unter Beweis. Es gab eine Menge zu entdecken - von spannenden Contests auf der Bühne, bis zu Spontan- Tättowierungen mancher Besucher. Aber seht am besten selbst, Anne und Alina waren für euch vor Ort und haben ihre Eindrücke in einem Videobeitrag festgehalten.

 

Bekommt man alle Jugendwort-Anwärter in einen Text? Das schafft nur die Swaggernautin!

Und die kommt frisch aus den Sommerferien

Yo!

 

Hätte mich gern früher gemaildet, aber ich war tierisch am fly sein auf Malle und da gab’s nur Bambusleitungen. Und mein Alter mit seinem Overcut hat voll genervt, weil der Googleschreiber mal einmal nicht das Internet ausdrucken konnte. Dafür gab’s dann umso mehr Hopfensmoothies für ihn. Da wurde er wieder schmoof. 

 

Naja, wenigstens mal ein bisschen Urlaub vom üblichen Banalverkehr mit euch Uhrensöhnen - isso! Abgesehen davon war ich auch ganz schön beschäftigt mit meinem Urlaubs-Tindergarten. Einige davon hätten mal zum Fleischdesigner gekonnt, aber die meisten waren voll die Süßmos. War halt ein blöder Dummfall, dass die sich irgendwann alle über den Weg gelaufen sind… Bin aber ganz cheedo geblieben.

Und bevor ihr jetzt hier nen Tweef anfangt mit euren Interneteiern und mich hier volldarthvadert: Yologamie bae! Da sind ja wohl eher gz fällig, Mois!

 

Hab übrigens was krasses gesehen: `Nen Tintling mit Vollpfostenantenne! - Die sind sich auch für nix mehr zu schade.

 

Jetzt muss ich aber mal was essen. Bin schon den ganzen Tag am modeln. Und mein Swagphone muss an die Ladestation. Und leider geht’s dann ja auch morgen wieder in die Schule… aber dieses Jahr slearn’ ich auch noch weg! Meine Eltern freuen sich schon wieder auf den Analog-Spam von der Schulleitung.

 

Later,

eure Swaggernautin!

Und? Habt ihr was verstanden?

Welches Jugendwort gefällt euch am besten? Einfach hier abstimmen: www.jugendwort.de

13.09.2016 bis 13.09.2016 (Ganztägig)

Vom 02.-07.September fand auf dem Berliner Messegelände die IFA (Internationale Funkausstellung) statt. Wie in den Jahren zuvor gab es einen Bereich, speziell für die jünger Zielgruppe: YoungIFA in Halle 15.2! Lucas und Sandy von jup! waren am Samstag vor Ort und haben sich durch das Programm treiben lassen. Spezielles Highlight: Die 7. Offene Berliner Meisterschaft im Cosplay unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft!

 

VON LUCAS UND SANDY

 

Messe Berlin, Eingang Ost, dann die Treppe nach ganz oben und dann rechts. Da war sie: Die Halle 15.2! Der  YoungIFA-Bereich! Was begegnete uns gleich zuerst? Ein Stand von NHK, offensichtlich ein japanischer Fernsehsender,  bei dem wir uns mit den freundlichen Mitarbeiter*innen unterhielten, um zu wissen, was es damit auf sich hat:

 

,,Also, NHK sind die Kürzel für Nippon Hoso Kyokai und das steht für NHK als Fernsehsender. NHK ist ein Fernsehprogramm, ein öffentlich-rechtlicher und ist quasi ein Äquivalent zu  ‚Das Erste‘. Unser Hauptfokus liegt auf NHK World, dazu ist auch unser Stand hier auf der Young IFA.‘‘

 

Doch welchen Schwerpunkt hat der Fernsender?

 

,,Der besondere Schwerpunkt von NHK ist NHK World. Ein Programm, mit dem unsere Angebote auch im Westen ankommen und verstanden werden können. Das geschieht durch Dokumentationen, durch Nachrichten über Asien und natürlich auch über Japan. Der Fokus liegt auf Japan, aber auch über den Rest Asiens und auch seine Pop-Kultur berichtet NHK World.‘‘

 

Das erfuhren wir also zuerst über diesen Fernsehsender an sich. Darüber hinaus geisterte noch ein großes, braunes Maskottchen, das NHK mitgebracht hatte, durch die Halle: Domo! Doch Domo war nicht allein unterwegs. Auch Bunny - ein rosa Wesen – war mit vor Ort. Beide konnten von jedem geknuddelt und für lustige Fotos genutzt werden.

Plötzlich, kurz vor elf Uhr, wurde die Halle dann von dutzenden Cosplayern überschwemmt.

Die Bonner Firma „true fruits“ hat in den letzten Tagen viel Kritik einstecken müssen für ihre Werbeplakate. Diese wurden teilweise auch verboten. Im folgenden Text erkläre ich, warum ich die Kritik für inkonsequent halte.

 

Ein Kommentar von Abdu Baack

 

Kurze Erklärung der Situation

Die in Bonn ansässige Firma „true fruits“,welche 2006 von drei Freunden gegründet wurde, sich mittlerweile um 21 Leute vergrößert hat und übrigens auch zu den Smoothie-Marktführern in Deutschland gehört, hat seit circa einer Woche eine Werbekampagne für ihre Smoothie-Produkte am Laufen, welche für viel Aufsehen sorgt. In zwei Städten wurden bereits partiell Plakate verboten. In München drei der vier Plakate. Aufstellen darf „true fruits“ dort nur noch das „Besamt und befruchtet“-Plakat. Durch einen rechtlichen Trick kann die Firma die restlichen Plakate jedoch trotzdem aufstellen. Indem dafür private Grundstücke genutzt werden, wird es den Münchnern möglich gemacht, Sätze wie „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“, „Bei Samenstau schütteln“ und „2 Samenspender aus gutem Hause“  zu lesen.

Vom 02.-07.September steht die IFA (Internationale Funkausstellung) auf dem Programm des Berliner Messegeländes. jup!-Reporterin Sina nutzte diesen Anlass und begleitete gleich am ersten Tag eine Schulklasse aus Magdeburg, um sich einen kleinen Überblick zu verschaffen.

 

VON SINA

 

Ich hab des öfteren schon was von der IFA gehört, aber aus welchen Gründen auch immer hat es mich erst dieses Jahr hierher geführt. Da es mein erstes Mal hier ist, habe ich relativ schnell beschlossen, dass so eine Schul-Tour - ich wählte die zu Alcatel, De Longhi und Sony -vielleicht ganz hilfreich sein kann. 

 

Schnelle Schritte übers Messegelände

Erhofft hatte ich mir natürlich eine ausführliche Vorstellung neuer Geräte genannter Konzerne und auch ein paar Fakten, die Kinder und Jugendliche besonders ansprechend finden. Bekommen habe ich eine unorganisiert erscheinende Präsentation eines Kaffeevollautomaten, den man übers Handy steuern kann. Geplant war, mit uns über die schnelle Zubereitung gesunder Mahlzeiten zu reden. 

 

Weiter ging es zum Sony-Stand. Ca. 10 Minuten sind wir dann voller Vorfreude auf mehr zur nächsten Halle gegangen. Das Tempo, was die Leiterin vorgelegt hat, konnte man dabei aber weniger begrüßen. Dort angekommen, wurden wir von der Security abgewiesen - der Programmpunkt fiel somit aus.

 

Gelangweilte Gesichter 

Die jungen Magdeburger saßen also an der Wand und spielten mit ihren Handys, die Betreuer konnten sich ihre Kommentare nicht verkneifen. Die letzte Station, Alcatel, ist dann auch unbesichtigt geblieben- nur zwei weitere Schülerinnen haben sich noch mit Kameras zufrieden gegeben.

 

Man kann also sagen, dass diese Tour nichts als Schmerzen vom vielen Laufen bei mir hinterlassen hat. Meine Erwartungen wurden dabei alles andere als erfüllt und auch die kleineren Jungs konnten sich nicht an der Trinkschokolade erfreuen.

Wasser. Strahlender Sonnenschein. Gute Musik. Wo befinden ich mich? Auf Mallorca? Nein, ich war in Hamburg auf dem MS Dockville! Das Festival feierte zehnjähriges Jubiläum und ich war dabei. Meine Tops und Flops des Wochenendes erzähle ich euch hier.

 

VON ANNE
 

Ich war nun bereits zum sechsten Mal in Hamburg und es regnete immer bei meinen Besuchen. Ich war also umso überraschter, als ich am 19. August auf dem MS Dockville Gelände ankam und die Sonne schien. Das Festival ging offiziell bis zum 21. August, meine Freunde und ich blieben jedoch noch bis Montag und reisten in aller Ruhe ab.

 

Freitag - Und es geht los!

Was macht man am ersten Tag eines Festivals? Richtig, man baut sein Zelt auf und erkundet das Gelände! Meine Freunde waren bereits am Donnerstag angereist, also konnte ich mir das quälende Zeltaufbauen sparen, einfach meinen Rucksack in unser Zelt werfen und mich auf Erkundungstour begeben.
Wir waren wirklich überrascht, wie groß das Gelände war! Elf Bühnen waren auf dem Platz verteilt, manche bestanden lediglich aus einem liebevoll geschmückten Bus, auf welchem DJ's auflegten. Besonders beeindruckend fanden wir die kleinen Wege, welche die kleinen Stages miteinander verbanden. Diese führten vorbei an Bäumen, wo sich Hängematten und wunderschöne selbstgemachte Sitzgelgenheiten befanden. Da man sich so etwas oft schlecht vorstellen kann, habe ich für euch einige Bilder gemacht, also schaut selbst!

Als es dann auf die großen Bühnen zuging, waren wir zunächst etwas verwirrt, da diese nicht beschriftet waren und man sich daher erst einmal kurz zurecht finden musste. Auch das war schnell erledigt, schließlich erhielt jeder Festivalbesucher einen kleinen Ablaufplan mit dem aufgezeichneten Geländeplan auf der Rückseite.

Für mich ging es am Freitag direkt mit einer meiner Liebingsbands los: The Neighbourhood! Ich war bereits vor einigen Jahren auf einem Konzert der US-amerikanischen Alternative-Rock-Band und muss leider sagen, dass dieser Konzertauftritt damals sehr enttäuschend war. Ich bin wirklich ein großer Fan ihrer Lieder, allerdings lieferten sie keinerlei Bühnenperformance ab. Jesse, der Frontmann, bewegte sich keinen Zentimeter und interagierte auch überhaupt nicht mit dem Publikum. Die Show war nach nur etwas mehr als einer Stunde vorbei, eine richtige Enttäuschung für den Hauptact eines Konzerts. Demnach ging ich mit gemischten Gefühlen an die Performance auf dem Festival heran und genauso verließ ich die Show auf dem Dockville auch wieder. Zwar erwies sich, dass Jesse sich doch bewegen und sich mit dem Publikum unterhalten kann, dennoch kam die Band 20 Minuten zu spät und hörte pünktlich auf! Naja, das gehört vielleicht auch einfach zum Image einer Rockband. Da gab es definitiv überzeugendere und überraschendere Bands, dazu gleich mehr.

Eine weitere Entdeckung, die wir schnell machten, war, dass keine Band einen Banner oder ähnliches auf der Bühne hatte. Auch keine Monitore waren aufgebaut, also blieb die Bühne selbst meist schwarz. Nur einzelene Acts, wie zum Beispiel Aurora, welche einen Wald im Hintergrund projiziert bekam und nebenbei auch noch selbst Seifenblasen auf der Bühne machte, widerlegten die Regel.

08.09.2016 bis 08.09.2016 (Ganztägig)
09.12.2016 bis 09.12.2016 (Ganztägig)
15.03.2017 bis 15.03.2017 (Ganztägig)

Vom 19. August bis zum 21. August feiert das MS DOCKVILLE dieses Jahr Zehnjähriges mit Acts wie Bastille, K.I.Z., Milky Chance, Frittenbude, Crystal Fighters, The Neighbourhood, OK KID und vielen mehr! Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und berichten für euch live von dem mega Event!

 

EIN BEITRAG VON ANNE

 

Was macht man im Sommer? Natürlich auf Festivals gehen! Für mich steht das MS DOCKVILLE diesen Monat in Hamburg an. Ich habe vor einigen Wochen von dem Event erfahren und allein K.I.Z. und The Neighbourhood waren für mich Grund genug, um meine sieben Sachen zu packen und mich in einen Bus nach Hamburg zu setzen.

Letztes Jahr waren unglaubliche 25.000 Besucher bei knapp 130 Acts mit dabei.
Dieses Jahr erwarten uns:

 

Freitag:

Bastille, Milky Chance, The Neighbourhood, David August, Feine Sahne Fischfilet, Matt Corby, Ry X, Unknown Mortal Orchestra, Dcvdns, Super Flu, Niconé & Sascha Breamer, Nahko And Medicine For The People, Abby, Erobique, Sookee, Sara Hartman, Lola Marsh, U3000, Coma, Einmusik, Dj Paypal, Soukie & Windish, Die Boys, Fil Bo Riva, Moglebaum, B-Ju, Ticklish, Tereza, Bastard Sugar, Sick Hyenas, Yoki, Tanzklub Nord, Smirnoff Sounc Collective Camp, Hoch10 Floor

 

Samstag:

Foals, Crystal Fighters, Bilderbuch, Aurora, Ok Kid, Karate Andi, Rødhåd, Monkey Safari, Stimming, Die Goldenen Zitronen, Schnipo Schranke, Bebetta, L’aupaire, Honne, Vök, Kytes, Lambert, Grandbrothers, Drangsal, Fakear, Oscar, The Garden, Meute, Pretty Pink, Ekali, Kassem Mosse, Fjaak, Thomas Lizzara, Lawrence, Zomby, Mc Bomber, Beaty Heart, Loyle Carner, Dicht & Ergreifend, Rss Disco, Haiyti Aka Robbery, Shy Shy Shy, King Kong Kicks, Moscoman Born In Flamez, Kuf, Smirnoff Sounc Collective Camp

 

Sonntag:

K.I.Z., Kakkmaddafakka, Frittenbude, Half Moon Run, Gloria, Megaloh, King Gizzard & The Lizard, Wizard, Hinds, Enno Bunger, Graham Candy, Die Nerven, Möwe, Egotronic, Frances, Isolation Berlin, Waving The Guns, Elias, Faber, Lex Lugner, Juicy Gay, Johannes Albert, Matzingha, Suburbians, Mono Schwarz, Consolers, Mis-Shapes, Liebemachen., Smirnoff Sound Collective Camp, Audiolith

Dass YouTuber auf Tour gehen, ist nichts Neues. Zumeist sind es aber Musiker, die den Weg auf die Bühnen dieser Welt wagen. MIRANDA SINGS ist Komikerin und ist nun auf ihrer ersten Deutschland-Tour.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Seit Ende Januar 2008 ist die Amerikanerin Colleen Ballinger-Evans auf der Videoplattform YouTube als MIRANDA SINGS aktiv. Sie ist einer der Stars der Szene. Sie ist weltbekannt. Ihr Kanal hat über 6 Millionen Abonnenten. Nebenbei gibt es ein Spiel fürs Handy von ihr und sie hat eine Comedy-Show, die auf ihrem Buch „Selp-Helf“ basiert. Jetzt geht sie sogar auf Welttournee. Am 25. August gastiert sie im ehrwürdigen Berliner Admiralspalast. Es ist eine dieser märchenhaften Karrieren, die YouTube hervorgebracht hat. Die 29-Jährige hat ihre Figur MIRANDA SINGS erfunden, um sich über all die schlechten Sänger lustig zu machen, die denken, dass sie mit YouTube ihren Durchbruch schaffen können. Markant sind die ein wenig misslungen rot angemalten Lippen. In ihren meist relativ kurzen Videos, schafft sie eine Parodie der digitalen Welt. Sie singt ab und an, aber das nicht wirklich gut, ordnet aktuelle Ereignisse nicht immer ganz korrekt ein und schafft Tutorials, die nicht so recht helfen. Aber das Wichtigste, und das ist ganz ernst gemeint, sie ist dabei mega witzig.

Wenn du MIRAND SINGS live erleben möchtest, dann am 25. August ab in den Admiralspalast. Karten sind noch an den bekannten Vorverkaufsstellen vorhanden. Vielleicht geht sie auch an diesem Abend einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nach: Sich über Hater aufregen.

Hier bekommt ihr einen kleinen Vorgeschmack, was MIRANDA SINGS ausmacht.  Das Video „Do-IT-Yourself Snapchat-Filter“ nimmt die Snapchat-Nutzer auf die Schippe:

Wie jedes Jahr erscheint ein neuer Teil der Fußball-Simulation FIFA aus dem Hause Electronic Arts (EA). Wir konnten das Spiel beim Community-Event in Berlin schon mal antesten.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Für jeden "FIFA"-Fan ist der September ein ganz besonderer Monat. Denn dann bringt der Gaming-Riese EA einen neuen Teil seines Fußballspiels heraus. Bis dahin heißt es: gedulden und abwarten. Neben der Gamescom ist es sonst fast ausschließlich der Fachpresse vorenthalten, das Spiel vor der Veröffentlichung zu spielen. Aber wie auch schon letztes Jahr lädt EA die Community, also die Fangemeinschaft, zu Events ein.
Knapp neun Wochen vor dem Release am 29. September hatten gestern Abend 65 Leute die Möglichkeit, das Spiel in Berlin zu testen. Plätze für die sechs Events, die u.a. auch noch in Dresden und München stattfinden, konnte man ausschließlich gewinnen. Auch für Essen und Trinken wurde gesorgt und so konnte der launige FIFA-Abend im Berliner Industrieloft 5213 beginnen.

Die erste Auffälligkeit bringt in diesem Jahr das Cover des Spiels mit sich. Es ist nicht mehr Lionel Messi drauf zu sehen, sondern der Dortmunder Marco Reus. Der deutsche Nationalspieler hatte sich in einem weltweiten Voting von EA gegen James Rodriguez von Real Madrid, Eden Hazard von Chelsea London und Shootingstar Anthony Martial von Manchester United durchgesetzt. Somit ist Reus der erste deutsche Spieler auf der internationalen Version des Spiels.

Anspielen konnten wir eine Version des Spiels, die ungefähr zu 60% fertiggestellt war.  Aber auch hier machten sich die Unterschiede zum Vorgänger deutlich bemerkbar.  Die Spieler, die du nicht steuerst, bewegen sich jetzt schlauer und laufen auch in den freien Raum, sodass du sie besser anspielen kannst. Auch die Grafik hat sich ein wenig verbessert, was auch an der neu in FIFA verwendeten Frostbite Engine liegt. Diese Technik, auf der das Spiel basiert, sorgt auch dafür, dass Zweikämpfe und Gerangel viel realistischer aussehen. Wie jedes Jahr spendierte EA seinem Fußballspiel auch ein neues Menüdesign. Großen Frust gab es bei den Spielern bei den überarbeiteten Standardsituationen wie Elfmeter oder Eckbälle. Da geschah es auch mal, dass sich ein Elfmeterschießen ziemlich in die Länge zog und somit an das Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft bei der EM gegen Italien erinnerte.
Dass das Spiel nicht schon perfekt lief, lag auch am Arbeitsstand von schon erwähnten 60%. Da kam es schon mal vor, dass die Trikotauswahl misslang und man plötzlich mit anderen Trikots auf dem Rasen stand, der Schiedsrichter grob daneben lag oder noch andere Fehler auftraten. Die EA-Mitarbeiter vor Ort sammelten kräftig Feedback, um dieses den Entwicklern in Kanada  weiterzugeben. 

Neben FIFA konnte man aber auch "Madden NFL 17" anzocken. Madden ist das (American) Football Spiel von EA. Hier konnte man schon in den Genuss der Vollversion kommen, die in knapp einen Monat am 25. August in den Regalen stehen wird. Hier zeigte sich schnell, wie komplex diese Sportart ist und was für eine endlose Zahl an Spielzügen man sich ausdenken kann. Sich durch die gegnerischen Abwehrschränke durchzutanken oder mit einem öffnenden Pass des Quarterbacks viel Platz zu schaffen und dann den Touch Down zu erzielen, brachte sehr viel Spaß. 

Der Zeitpunkt des Events war natürlich nicht ohne Grund so gelegt, es bildet den Startschuss für die Gamescom, die Mitte August in Köln stattfinden wird. Wir werden auch für euch in Köln dabei sein und euch über die Spielemesse, die neuste Games und die heißesten Trends berichten. 

19.08.2016 bis 21.08.2016 (Ganztägig)
23.07.2016 bis 23.07.2016 (Ganztägig)
22.08.2016 bis 22.08.2016 (Ganztägig)

Pokémon GO ist erschienen und verändert die Welt für alle Android und IOS Nutzer. 

 

VON NIELS

Ich habe mir die Spiele-App vor zwei Tagen runtergeladen und getestet. Ich muss sagen, dass das Spiel richtig viel Spaß bietet und auch verbindet. Ich bin direkt mit einem Freund 3 Stunden rumgelaufen, um Pokémons zu fangen und wir haben in der Zeit 5 neue Leute kennengelernt mit denen wir uns jetzt öfter treffen wollen, um zusammen auf Pokémon-Suche zu gehen. 

Das Spiel hat momentan noch ein paar Bugs, ist aber spielbar.  Niantic Labs, der Entwickler, ist sehr schnell mit Hotfixes von schwerwiegenden Bugs hinterher. Ich habe ein IOS Gerät und habe jetzt die Version 1.0.2, d.h. innerhalb von 24 Stunden ist ein Patch und ein Hotfix rausgekommen, was für die gute Arbeit der Entwickler spricht. Leider zieht das Spiel ziemlich viel Akku, also nehmt euch eine Powerbank mit. 

Dennoch bin ich durch dieses Spiel gestern 3,5 km gelaufen, also hat es auch noch einen „Fit halte Faktor“. Ich habe gestern das Spielelevel 5 erreicht, ab dort kann man sich dann einer der Fraktion anschließen: Gelb ist das Team Intuition, Blau ist das Team Weisheit und Rot ist das Team Wagemut. Auf der ganzen Welt gibt es Arenen, in denen man sich messen kann und jedes Team kann nur gegen die anderen beiden Teams antreten, damit sie die Arenen besetzen können. 

Das und vieles mehr erwartet euch in der Welt von Pokémon GO, ich wünsche euch viel Spaß beim entdecken der Welt und bitte achtet auf eure Umwelt (Straßen, Autos, Straßenlaternen etc.), während ihr unterwegs seid. 

Ein Beitrag über K-Pop und den deutschen Vorentscheid für das K-Pop World Festival 2016.

 

VON LUCAS

 

Am 25.6. fand im Tempodrom der deutsche Vorentscheid für das K-Pop World Festival 2016 in Südkorea statt. Aber, Moment mal, ist K-Pop nicht eine Musikrichtung? Wie kann es dafür einen ''Vorentscheid'' geben?

 

K-Pop: Was ist das überhaupt?

K-Pop oder Korean Pop ist Popmusik aus Korea, so wie es auch Popmusik aus z.B. Schweden gibt. Hört man sich nun etwas davon an, klingt das Ganze zunächst sehr westlich, enthält aber bisweilen auch Elemente typisch ''asiatischer'' Musik. Am auffälligsten ist hierbei bspw. ein anderes Tonsystem. Wichtig zu wissen ist, dass sich die Bezeichnung K-Pop weniger auf musikalische Parameter sondern auf die Herkunft - Korea - bezieht. Wer jetzt etwas aus den koreanischen Charts hört, wird aber schockiert feststellen, dass die Elemente dieser Musikrichtung sich oft kaum vom amerikanischen Pop unterscheiden.

 

Meiner Meinung nach liegen die Unterschiede in der Kombination der Elemente, wie auch dem Umfeld aus dem K-Pop kommt. So sind die Lieder durchschnittlich schneller und wirken strukturierter. Sogar viele Balladen haben einen auffällig durchgängigen Rhythmus. Der Fokus liegt eher auf der richtigen Ausführung einer vorgegebenen Form als auf einer situativ angepassten vielschichtigen musikalischen Interpretation. 

 

Improvisationen (zumindest im musikalischen Bereich) sind viel ungewöhnlicher als im Westen. Dafür sind beeindruckend ausgefeilte Bühnenshows häufig zu finden. Einzelkünstler sind seltener als im Westen und haben auch eine ganz andere Stellung. K-Pop wird fast ausschließlich von reingeschlechtlichen Gruppen aufgeführt, die zu der Musik synchron oder komplementär tanzen und abwechselnd singen bzw. rappen.

 

Der Tanzstil ist sehr westlich und meistens als Ausdruckstanz zu bezeichnen. Die männlichen Gruppen orientieren sich allerdings mehr in Richtung Hip-Hop-/ Streetdance. Tatsächlich gibt es in vielen, v.a. männlichen Gruppen, eine Aufteilung in Tänzer, Sänger und Rapper. Außerhalb der Musik wird das Leben dieser Gruppen mithilfe von sozialen Medien sehr ausführlich dokumentiert bzw. inszeniert. Die verschiedenen Mitglieder stellen unterschiedliche – vielleicht auch echte – Charaktere dar und bilden so ein auffälliges, soziales Gefüge.

 

Tatsächlich entstanden die ersten Girl-/Boygroups lange vor den Backstreet Boys und New Kids on the Block im Japan der 1970er Jahre. Passend zur ostasiatische Gruppenmentalität: ''Hege möglichst enge Beziehungen mit deinem unmittelbaren (Kollegen-) Umfeld'' oder der Faustregel: ''In Ostasien ist die Gruppe wichtiger als das Individuum''.

 

Der (bei den westlichen Gruppen) vorherrschende Gedanke, dass diese Gruppen die Peergroup/das Freundesumfeld aus der Pubertät widerspiegeln, ist eher zweitrangig. 

 

Ursprünglich gar nicht für den Weltmarkt gedacht, erfreut sich genau diese Musik wachsender Beliebtheit. Nicht nur in Ostasien oder Lateinamerika. So fanden sich also auch in Deutschland genug Jugendliche, die ihre Tanz- und Gesangsfähigkeiten unter Beweis stellen wollten.

 

K-Pop World Festival 2016 – Der Vorentscheid

Im Vorfeld konnten sich verschiedene Gruppen in den Kategorien Tanzcover mit mehr als 5 Personen, Tanzcover mit weniger als 5 Personen, Gesangscover; Tanzfreestyle sowie Eigene Choreo zu bestehenden Songs bewerben. Tatsächlich fiel die letzte Kategorie, evtl. aufgrund Bewerbermangels, jedoch weg.  

 

Die Auswahl der präsentierten Songs war meiner Meinung nach sehr vielfältig, genau wie die Qualität der Präsentationen. Bekannte Choreos wie Astro - Hide & Seek, EXO - Mama, Gfriend - me gustas tu... waren ebenso vertreten wie unbekanntere.

Für das meiste Aufsehen sorgte das Finale der Freestyler. Zwar ist ein Tanz, den man direkt im Moment erfindet, natürlich nicht so aufgebaut wie einer, den man eingeübt hat. Aber die Fähigkeiten einiger Teilnehmer waren atemberaubend und unbedingt sehenswert.

 

Die unter den großen Gruppen (und unter den Bewerbern vielleicht bekannteste) Gruppe Yeolli dancecrew hat nicht den ersten Platz gemacht und landete nur auf Platz 5. Die Gewinner (meiner Meinung nach war das gleich nach ihrem Auftritt klar) war Obsccrew mit ''Fly'' von Got7.

 

Was die Kleingruppen angeht, sind die liebenswerten Omochi mit „Me gustas tu“ leider nicht Erste geworden. Es wurde dann smv dancecrew.

 

Diese Teilnehmer fahren also dieses Jahr nach Südkorea zur K-Pop Weltmeisterschaft. Wie das zweite K-Pop World Festival, bei dem sich Interessierte aus vielen Ländern der Welt treffen, aussehen wird, bleibt abzuwarten.

Text und Interview von Hana

 

Das YouTube in den vergangen Jahren immer stärker an Bedeutung gewonnen hat, dürfte vermutliche jedem soweit bewusst sein. Heute zählt YouTube mehr als eine Milliarde Nutzer- das entspricht fast einem Drittel aller Internetnutzer. 

Besonders im letzten Jahr ist die Zahl der YouTube-Nutzer merklich angestiegen. Die von YouTube veröffentlichten Darlegungen machen das Ganze noch einmal deutlicher. Denen nach, sei die tägliche Anzahl an YouTube-Nutzern seit März 2014 um 40% gestiegen und die durchschnittliche Wiedergabezeit ist auf über 40 Minuten angestiegen. Doch nicht nur die Anzahl der Zuschauer steigt, sondern auch die der neu entstehenden Kanäle. Doch um sich tatsächlich im YouTube-Geschäft durchsetzen und sich eine eigene Community aufbauen zu können, bedarf es viel Zeit und vor allem sehr, sehr viel Arbeit. Damit solche kleineren Kanäle besser unterstützt werden können, eröffnete Google 2012 an mehreren Standorten weltweit „YouTube Spaces“, so auch in Berlin. Hier werden Programme und Workshops angeboten, um YouTubern bei dem Ausbau ihrer Kanäle und bei der Entwicklung neuer Techniken zu helfen, sowie ihnen die Möglichkeit zu geben, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen YouTubern zu vernetzen. 

Im Juni dieses Jahres lud das YouTube Space zum Open House BBQ in die Met Film School Berlin ein. Die Met Film School ist mit vielen kleinen Drehsets, die YouTuber zum Drehen ihrer Videos nutzen können und entsprechender modernster Technik ausgestattet. Auf dem Open House BBQ hatte ich die Chance, mich mit vielen verschiedenen YouTubern zu unterhalten, unter anderem mit Florian von RyloTV. In einem Interview stellte er sich vor und verriet mir ein bisschen mehr über seine Sicht auf YouTube.

Vom 27. bis 29. Mai fand in diesem Jahr zum ersten Mal die Tincon im Hause der Berliner Festspiele statt. Der Sinn der „teenageinternet convention“ war, den Besucher*innen, die nur zwischen 13 und 21 Jahren sein durften, neue Informationen in Themengebieten wie Berufe, Musik, Politik aber auch Computerspiele oder Technik zu geben. Dies war den Jugendlichen möglich, indem sie an den verschiedensten Workshops teilnehmen konnten, aber auch vielfältige Vorträge anhören konnten. Darunter waren Dinge wie: Berufe, die kein Schwein kennt, Robotern Befehle erteilen oder Komponieren auf dem Smartphone.

Außerdem waren die Speaker (Referenten) der verschiedenen Vorträge unter anderem YouTuber*innen oder bekannte Persönlichkeiten, wie z.B. ColdMirror (Kathrin Fricke), Oguz Yilmaz (einer von dreien der YouTube Gruppe Y-Titty) oder Ralph Caspers (Moderator von z.B. Wissen macht Ah!), diesen konnte man nach ihren Vorträgen auch noch ausgiebig Fragen stellen.

Jeder der Speakers hat eine Show erstellt, die dem Zuhörer zuerst einmal einen Einblick in das Thema geben sollte und danach bekam man die Möglichkeit, über diese gemeinsam zu diskutieren. Oguz gab einen Einblick, wie er mit der Verantwortung seiner Millionen Zuschauer umgeht und ColdMirror ist auf unterschiedlichste Fragen aus dem Publikum eingegangen. Darunter waren viele zur Thematik ihrer YouTube-Laufbahn und unterschiedlichster Videos auf ihrem Kanal.

Die Tincon wollte jedoch im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen wie den Video-Days etwas anderes als eine Verkaufsmesse von Marken sein: Sie wollte Jugendliche mit den “Stars“ zusammenbringen, sodass diese sich unterhalten können, voneinander lernen können und besonders ganz viel Spaß haben.

Darüber hinaus gab es auf dem Gelände auch unterhaltsame Workshops in denen man erfahren konnte wie ein 3D-Drucker funktioniert oder man einfach eine Virtual Reality Brille austesten und damit verschiedene Filmsequenzen anschauen konnte. Außerdem standen Angebote wie ein Fotobus und einem Virtual Reality-Rollenspiel, namens „Wake Up“, in dem man in einem Rollenstuhl aus einem Krankenhaus fliehen musste, zur Verfügung.

Alles in allem hat uns die Tincon, die wir am zweiten Veranstaltungstag besucht haben, sehr gut gefallen. Alles war gut organisiert und die Angebote vor Ort waren für jeden Geschmack etwas. Was wir uns wünschen würden, wäre, dass die Messe mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Besucher bekommt.

 

ein Beitrag von Sarina und Konstantin

 

 

Du willst mehr? Einen weiteren Beitrag über den ersten Tag der Tincon 2016 findest du hier!

ein Beitrag von Hana

Vom 24 bis 26. Juni fand dieses Jahr das Kunstfestival "48 Stunden Neukölln" zum 18. Mal statt. 48 Stunden lang öffnen Kunstgalerien und Ausstellungen mit künstlerischen Projekten der Berliner Kunstszene, welche aktuelle gesellschaftliche Themen reflektieren sollen, ihre Türen für Besucher. Dieses Jahr standen die künstlerischen Beiträge unter dem Motto „SATT“. Wie auch in vergangenen Jahren nahmen viele verschiedene Künstler am Festival teil, die das Thema alle anders interpretierten, sodass schließlich eine bunte Mischung mit vielen herausragenden Projekten entstand. So bezogen viele Teilnehmer „SATT“ sein, nicht auf unser menschliches Grundbedürfnis, sondern auf unser ständiges Nie-Genug-Haben im Alltag, unser Konsumverhalten, einem Hunger, der nie gestillt werden kann, obwohl wir doch eigentlich auf einem satten Kontinent leben. Auch ich habe mich im Zuge des "48 Stunden Neukölln" auf den Weg gemacht und einige beachtliche Kunstwerke gesehen, Künstler getroffen und viele Eindrücke gewonnen. 

 

Eröffnet wurde das Kunstfestival am Freitagmorgen mit dem Programm der „Jungen Kunst NK“ im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, welches sich rund um das Thema Schlaraffenland drehte. So führten z.B. Jugendliche der Werkschule Löwenherz zusammen mit Flüchtlingskindern eine Neuköllner Version des Märchens „Vom Fischer und seiner Frau“ auf.

 

Der offizielle Beginn des "48 Stunden Neukölln" folgte dann um 19 Uhr am selben Tag. Ich besuchte zuerst das Vollgutlager oder auch alte Kindl Brauerei im Passagen Kiez. Hier fanden sich viele verschiedene eindrucksvolle künstlerische Beiträge. Am besten gefiel mir jedoch das Projekt „KONKURRENZ- Worte, die wir satt haben“ von Künstlerinnen des Frauenmuseums Berlin. Sie gestalteten Worte, die sie satt haben, aus essbarem Material an einer Wand hängend und bereit, von den Besuchern weggegessen - vernichtet - zu werden. So verschwanden nach und nach die ungeliebten Wörter. Genial! Der Prozess wurde dabei fotografisch dokumentiert. Annette Selle, Künstlerin des Frauenmuseums, verriet mir in einem Interview, dass dies nicht der erste Beitrag sei, den sie zum Kunstfestival leisten. Bereits 2014 beeindruckten sie mit ihrem Projekt „5 Minuten Sammlerin sein“. Auf die Frage, ob sie auch nächstes Jahr beim "48 Stunden Neukölln" dabei sein werden, antwortet sie schmunzelnd: "Vielleicht, wenn uns etwas Gutes zum Thema einfällt."

 

Im Vollgutlager fanden sich natürlich viele weitere zutiefst beeindruckende Kunstwerke, wie z.B. der Beitrag von Eva Schmeckenbecher, „Festmahl“ genannt, welcher aus verfremdeten Familienfotos einer Familienfeier besteht. Ebenso „Die Tafel“ von Barbara Duisberg, welche mit vergoldeten leeren Essensverpackungen die Frage über den Wert von Essen in den Raum stellt. Und „Supranatural“ von Uli Westphal, der Landschaften aus Naturdarstellungen von Lebensmittelverpackungen zusammensetzte, welche dann doch höchst utopisch statt realistisch waren. 

 

Die nächste Ausstellung, die ich besuchte, befand sich in der Galerie im Saalbau an der Karl-Marx-Straße und nannte sich „Bizim Deniz - unser Meer“ von Birgit Auf der Lauer und Caspar Pauli. Besonders bestaunenswert war hier eine Installation: ein Schattentheater, das verschiedene Wege und Grenzüberschreitungen von flüchtenden Menschen aus dem Krieg zu uns zeigt. Im Kontrast dazu stand ein weiteres Schattentheater, welches die Grenzüberschreitungen in Berlin während der Mauerjahre thematisiert. Daneben fanden sich außerdem sehr schöne Gemälde, in denen menschliche Figuren Leerstellen in Landschaften hinterließen und so zum Nachdenken über unser aller Dasein als Menschen anregen. 

 

Insgesamt kann ich sagen, dass das "48 Stunden Neukölln" für Kunstinteressierte ein absolutes Muss ist. Neben zahlreichen Denkanstößen und Eindrücken kann man hier auch neue Inspiration finden.

Anton a.k.a. YouTuber Reyst zeigt uns seinen ganz eigenen Traum, der nun Realität werden soll.

 

ein Beitrag und Interview von Hana

 

Er hat seine Wohnung in Berlin aufgegeben und wohnt nun stattdessen in einem kleinen Wohnwagen draußen in der Natur. Der eine oder andere hätte an dieser Stelle schon kopfschüttelnd die Handfläche gegen die Stirn geschlagen. Doch für Anton, auf YouTube auch als Reyst bekannt, sind die Mietkosten eingespartes Geld, das er stattdessen in die Verwirklichung seines Traumes steckt: Der Traum vom eigenen Film. 

„So, jetzt werden Träume verwirklicht!“

Mit diesen Worten begann Anton ein Video, das vor kurzem auf seinem YouTube Channel erschien und erste nähere Informationen zu seinem Film preisgibt. Der Titel spricht jedoch von „UNSEREM Film“, denn in seinem Video ruft der YouTuber jeden dazu auf, der der Meinung ist, einen Beitrag zur Entstehung des Film leisten zu können und bereit ist mitzumachen, ihn über eine E-Mail zu kontaktieren. So soll ein vielfältiges Team aus talentierten Leuten entstehen, die alle zusammen die Idee vom eigenen Film verwirklichen wollen. Erst im April verkündete der 19-Jährige seinem YouTube-Publikum sein Vorhaben. Momentan schreibt er am Drehbuch für seinen Film. Ein unmögliches Projekt? Nein, nicht unbedingt! Man müsse nur kreativ werden, so Anton. In einem Interview verriet er mir mehr über seinen geplanten Film und beantwortete einige meiner Fragen. 

Bio! Bio! - überall bio! Biologisch angebaut, ökologisch angebaut, Siegel über Siegel! Wer soll da noch durchblicken?

 

ein Beitrag von Josy

 

Jeder spricht von naturnaher Wirtschaftsweise und umweltschonenden Produkten, die fair gehandelt werden. Doch stimmt das alles? Sind die Bio-Produkte überhaupt nachhaltig und gut für die Umwelt? Lohnt sich der Preis? Und vor allem: Warum gibt es so viele Siegel? Auf welche kann man sich verlassen? Was steckt hinter den Siegeln?

 

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, wenn sie etwas über Bio-Produkte und Bio-Siegel hören. Dutzende von Siegel zieren die Verpackungen unserer täglichen Lebensmittel; von gentechnikfrei bis vegan, über biologische Landwirtschaft bis zum nachhaltigen Fischfang. Doch was soll man denn da überhaupt noch glauben, bei all den bunten kleinen Zeichen? Sie prangen auf jeder Verpackung und alle bedeuten irgendetwas anderes. Dabei will ich doch einfach nur schnell meinen Einkauf erledigen, ohne lange nachzudenken, ob ich jetzt das richtige Siegel gewählt habe. Und dann findet man weder auf der Verpackung noch in den Läden eine Erklärung der Siegel.

 

Sind die Siegel überhaupt verlässlich bzw. geschützt?

Einmal Aufatmen für die Ökos: die Wörter „biologisch“ und „ökologisch“ sind geschützt. Eine unabhängige Prüfstelle garantiert über einen Code auf der Rückseite der Produkte, dass diese Produkte mindestens der EG-Öko-Verordnung entsprechen, also kurz gesagt den Grundstandards der biologischen Landwirtschaft.

Hingegen sind andere Wörter wie „umweltschonend“, „alternativ“ und „nachhaltig“ nicht geschützt. Hinter diesen Produkten verstecken sich keine geprüften Bio-Produkte. Jeder kann sich also Siegel mit diesen Wörtern ausdenken, ohne etwas über die wirkliche Nachhaltigkeit des Produkts auszusagen.

Aber auch zwischen den kontrollierten Siegeln gibt es Unterschiede.

 

Überblick im Schilderwald:

Im Allgemeinen kann man sagen: Ja, ein Bio-Siegel ist besser als kein Siegel, denn diese Produkte müssen gewissen Grundstandards einhalten. Aber es gibt gewisse Unterschiede zwischen den jeweiligen Bio-Siegeln. Jedes Bio-Produkt muss mindestens der EG-Öko-Verordnung gerecht werden, was man sozusagen als Grundlage des Bio-Anbaus sehen kann. Außerdem werden die Standards der Betriebe streng kontrolliert und müssen genau Buchhalten über ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Die konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe werden nicht staatlich geprüft und müssen sich nur an allgemeine Auflagen halten. Das EU-Öko-Siegel und das deutsche Bio-Siegel weisen die Grundstandards auf. Somit ist ein Bio-Produkt, was diese Siegel aufweist, nachhaltiger als ein Produkt ohne Bio-Siegel.

Demgegenüber weisen die Bio-Siegel der deutschen Anbauverbände, wie Demeter, Naturland und Bioland nochmals höhere Richtlinien auf. Jeder Anbauverband unterscheidet sich hierbei noch mal in seiner Grundphilosophie, aber vor allem ist eine Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese lassen zum Beispiel nur eine Gesamtumstellung der Betriebe auf die biologische Landwirtschaft zu. Im Gegensatz dazu lässt die EG-Öko-Verordnung auch eine Teilumstellung zu. Des Weiteren wird in Betrieben, die ein Siegel der deutschen Anbauverbände besitzen, mehr Freilauf für die Tiere geboten, sie haben absolutes Gentechnikverbot und verzichten auf synthetische Dünger und Pestizide. So sind also die Siegel der deutschen Anbauverbände noch einmal nachhaltiger als die der Bio-Standards.

Die erste TINCON 2016

 

ein Beitrag von Olivia

 

Am letzten Freitag ging die TINCON an den Start - die allererste Convention für digitale Jugendkultur. YouTuber, virtuelle Realitäten und andere Attraktionen sollten die Generation Smartphone vergangenes Wochenende ins Haus der Festspiele locken - mit, zugegeben, mäßigem Erfolg. Das Gebäude wirkte irgendwie leer. Aber selbst wenn die großzügig verteilten Sitzmöglichkeiten voll besetzt gewesen wären, hätte das die Angelegenheit nicht retten können.

Die Stände, an welchen unter anderem Virtual-Reality-Brillen getestet oder selbst Musik gemacht werden konnte, waren wenig spektakulär. Zum Glück gab es neben den offenen Angeboten jede Menge Vorträge auf der "Main Stage" - denkste! Ein paar verloren wirkenden Jugendlichen, die kaum die ersten Reihen des Auditoriums füllten, wurden auf bemerkenswert schulähnliche Weise Dinge erzählt, die sie vermutlich selbst viel besser wissen. Für Vollblut-YouTube-Fans hat sich der Besuch wohl vor allem wegen der teils hochkarätigen YouTube-Stars, die sich zwischendurch auf den Fluren tummelten, gelohnt. Alle anderen wären, ehrlich gesagt, besser beraten gewesen, wenn sie den Freitag im Park verbracht hätten.

Aber wie schon gesagt, es war Premiere für die TINCON, und ich will mal nicht so sein - betrachtet man es als Testlauf, war es wohl ganz okay. Das Potenzial ist ja da, die Idee an sich recht vielversprechend. Wenn die Veranstalter ein bisschen dazulernen, und es schaffen, tatsächlich interessante Digitalitäten aus dem Internet oder woher auch immer zu kramen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich die TINCON in den nächsten Jahren noch zu einem relevanten Festival für Teens entwickeln kann.

 

Fotos von  Abdu Baack U&C Photography:

Sommerzeit ist Eiszeit. Doch wo gibt es die besten Eisdielen in Berlin? Wir können uns einfach nicht entscheiden und haben deshalb so viele Eisläden wie möglich auf unserer jup-Karte (Orte / Im Freien / Eisdielen) gesammelt! Welche ist eure Lieblings-Eisdiele in Berlin?

Schick uns deine Orte direkt über unser Orte-Formular oder taggt uns bei Instagram (@jup_berlin) mit dem hashtag #jupschmeckts. Gerne nehmen wir deine Lieblings-Orte in unserer jup! Karte auf. 

15.07.2016 bis 15.07.2016 (Ganztägig)
27.05.2016 bis 27.05.2016 (Ganztägig)
18.05.2016 bis 18.05.2016 (Ganztägig)
19.05.2016 bis 19.05.2016 (Ganztägig)

Am Samstag fand der diesjährige Eurovision Song Contest in Schweden statt. jup!-Redakteur Lucas - ein großer Fan der Show - hat sich das Spektakel angeschaut und stellt euch die Gewinnerin vor.

 

ein Beitrag von Lucas

 

„Inbrünstig und gramgebeugt - Das sieht man bei diesem Wettbewerb eher selten'', sagte der deutsche Kommentator Peter Urban 2012 zu der schrillen aber tiefemotionalen albanischen Ballade Suus. Eine enorme gesangliche Leistung, die damals niemand recht einordnen konnte und die so auf Platz 5 landete. Genau dasselbe dachten sich sicherlich viele am Samstag, als die ukrainische Sängerin Jamala mit ihrer selbstverfassten, dunklen Ballade „1944“ die Eurovision Song Contest-Bühne betrat. Ihr Lied handelt von der Deportation der Krimtataren nach Zentralasien unter Stalin im Jahr 1944, von der auch ihre Vorfahren betroffen waren.

Beeindruckendes Lied, tiefe Emotionen, dezente aber bedeutungsgewaltige Show. Aber kann so etwas bei dem Pop-Eurovision Song Contest gewinnen? Nein, sagte der Realismus vieler Beobachter. Und so schien es auch, als  nacheinander jedes Land die Ergebnisse seiner Jurywertung ansagte. Australien baute sich mit einem sauber gesungenen Popsong à la Taylor Swift einen scheinbar uneinholbaren Vorsprung auf. Neu war, dass für jedes Land einzeln angesagt wurde, wie viele Punkte es durch die europaweite Telefonabstimmung, Televoting genannt, erhalten hat. Die Zuschauer hatten offensichtlich einen anderen Geschmack. Bis zuletzt wurden durch ihre Stimmen Lieder von den hinteren Plätzen auf die vorderen Plätze geholt. Die Spannung stieg, als plötzlich Australien seine Punkte bekam und nur durch die Ukraine oder Russland eingeholt werden konnte.  Die Ukraine erhielt 323 Punkte durch die Publikumswertung - Jamala hatte gewonnen.

 

Doch was ist das für ein Lied, das so berührte aber auch polarisierte?

Ein traditionelles Holzblasinstrument erklingt. Diese ernst schauende Dame schleicht zielstrebig voran und beginnt in einfacher Sprache zu erzählen. Tiefe, futuristische Elektroklänge begleiten sie. Als der Refrain beginnt, nimmt ihr Lied an Fahrt auf und sie wechselt in das Krimtartarische. Das Ganze wiederholt sich. In der zweiten Strophe singt sie im Kontrast zum sanft gesungenen Refrain mit einer vollen, anklagenden Gospelstimme. Besonders beeindruckend ist, wie sie von jetzt auf gleich in den zweiten Refrain umschaltet. Aber dieser gesangliche und emotionale Wechsel wirkt nicht ruckartig, eher wie ein Atmen. Eine schließlich interessante, für Balladen aber nicht untypische musikalische Wendung nimmt das Stück, als sie in einem traditionellen Vokalgesang beginnt und nicht mehr Wut, sondern tiefe innere Erschütterung, Trauer und Verbitterung hervorbringt. Als man fast meint, die Ballade wäre zu Ende, erreicht sie ihren musikalischen Höhepunkt. Das, was vorher an Melodie zugunsten von Bässen ausgelassen wurde, entfaltet sich nun mit unbeschreiblicher Wirkung.

 

Dieser Sieg kam unerwartet und er war auch nicht umstritten. Die Beschwerde Russlands, der Text sei politisch motiviert und kritisiere die russische Übernahme der Krim 2014, wurde abgewiesen - der Text enthält keine Passagen, die explizit auf das Handeln eines Staates oder einer politischen Institution eingehen.Vielleicht sollte  man den Beitrag eher als Ausblick anstatt als Mahnung verstehen. Als auch sehr aktuelle Mahnung, dass es oft zu tiefgreifenden Problemen kommt, wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Was nun die Wahrheit hierrüber ist, wird man vermutlich nie erfahren. Es bleibt jedem selbst überlassen, was er glaubt. Sicher ist nur, dass der ESC 2017 erstmalig in einem Land stattfinden wird, das sich - dann wahrscheinlich immer noch - im Krieg befindet.
 

Aber um zur Musik zurückzukommen: Ich als langjähriger ESC-Fan bin beeindruckt und muss sagen, dass dies der erste Gewinnerbeitrag seit 2007 oder vielleicht 2009 ist, mit dem ich vollends einverstanden bin. Mit tiefen, aber auch vielfältigen und trotzdem authentischen Emotionen, einem feinen musikalischen Konzept und wahnsinniger Performance brillierte Jamala und lies Europa staunen.

Der Countdown läuft: Der Sommer nähert sich mit großen Schritten und somit auch das Helene Beach Festival 2016. Auch wenn es bis Ende Juli noch ein paar Wochen sind, kann man nicht früh genug anfangen, sich damit zu beschäftigen. Das fanden zumindest die jup!-Redakteure Anne und Janik Emil, die für uns vom Festival berichten werden. Sie haben sich einige der Headliner näher angeschaut und stellen sie euch kurz vor.
 

ein Text von Janik Emil

 

Fritz Kalkbrenner

Name: Fritz Kalkbrenner                              

Alter: 30 Jahre

Musikgenre: Techno/ Elektro

Erfolgreichster Titel: "Sky and Sand" zusammen mit seinem Bruder Paul Kalkbrenner

Schon mal beim Helene Beach gewesen?: Nein??????!!!!

Coolheitsfaktor: Auf jeden Fall 9 (von 10 Punkten)! Mit Tendenz zu besser. 

 

MoTrip

Name: Mohamed El Moussaoui

Alter: 28 Jahre

Musikgenre: Deutsch-Rap

Erfolgreichster Titel: "Embryo"

Schon mal auf dem Helene Beach gewesen?: Ja und nein. Aufgrund eines Unwetters wurde sein Auftritt letztes Jahr kurzfristig abgesagt.

Coolheitsfaktor: Immer einen Punkt mehr als Fritz Kalkbrenner.

 

Namika

Name: Hanan Hamdi

Alter: 25 Jahre

Musikgenre: Alternative-Pop/ Deutsch-Rap/ Hip-Hop

Erfolgreichster Titel: "Lieblingsmensch"

Schon mal auf dem Helene Beach gewesen?: Nein

Coolheitsfaktor: Puhh, reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

 

Mark Forster

Name: Mark Forster

Alter: 32 Jahre

Musikgenre: Deutsch-Pop

Erfolgreichster Titel: "Karton"

Schon mal auf dem Helene Beach Festival?: Nein

Coolheitsfaktor: Hat bestimmt seine Fan-Base, aber du bekommst heute leider kein Bild von mir.
 

 

Was ist Acai-Bowl ?

Die Acai-Bowl kommt ursprünglich aus Brasilien und ist der „neueste“ Trend aus den USA und Südamerika. Dieses Power-Frühstück ist ein Müsli ähnliches Gericht, wobei die wichtigste Zutat die Acaibeere ist. Da diese ausschließlich im Amazonasgebiet wächst, verwenden wir daher in Deutschland sowie auch in anderen Ländern entweder Acaipulver oder Acaipüree. Die Acai-Bowls wird durch verschiedene Obstsorten und zum Beispiel Honig verfeinert. Oben drauf kann man noch verschiedene Toppings wie Müsli, Nüsse oder weitere Früchte packen.

 

Warum ist es ein „Power“-Frühstück?

Wie erwähnt ist der wichtigste Bestandteil dieses Gerichtes die Acaibeere. Jene Beere schmeckt nicht nur fruchtig, sondern ist zusätzlich auch sehr gesund. Kaum eine andere Frucht enthält so viele Antioxidantien, welche unseren Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Zudem hat sie einen sehr geringen Zuckeranteil, ist dafür aber reich an Mineralien und essentiellen Fettsäuren.

 

Die Zubereitung

Da in Deutschland, wie erwähnt, keine Acaibeeren wachsen, empfehlen wir hier ein Acaipüree aus dem Bioladen oder dem Onlineshop zu nehmen.

Im ersten Schritt wird das Acaipüree zusammen mit Bananen, angetauten Früchten und Mandelmilch gut durch püriert. Die Früchte müssen sich gut mit dem Rest vermischen, so dass es eine smothie-/cremeartige Substanz ergibt. Anschließend wird das Ganze nur noch in eine Schüssel gegeben und wahlweise mit Toppings verfeinert. Wir empfehlen dabei nicht auf Honig oder Guarana-Sirup zu verzichtet, da diese dem Ganzen nochmal ein schönes süßliches Aroma verleihen.

 

Mengenangabe ( 2 Portionen):

  • 2 Packungen Acaipüree
  • 2-3 Bananen
  • 200 g Früchte
  • 200 ml Mandelmilch

Alternativ kann anstatt Mandelmilch auch Kokosnuss- oder Sojamilch verwendet werden. Unter diesem Beitrag könnt ihr euch nochmal ein Video zur Zubereitung für das eben genannte Rezept anschauen.

 

Welches Acaipüree sollte ich verwenden und wo kann ich es kaufen?

Die Acaibeeren sind von Natur aus sehr trocken, daher wird bei der Gewinnung der Trockenmasse Wasser hinzugegeben. Die Menge des Wassers bestimmt dadurch die Qualität. Beim Kauf solltet ihr besonders darauf achten, was in der Produktbeschreibung steht. So steht: „Acai fino“ für geringe bis mittlere Trockenmasse, „Acai medio“ für mittlere bis hohe Trockenmasse und „Acai grosso“ für eine sehr hohe Trockenmasse. Wir empfehlen ein Acaipüree mit einer hohen Trockenmasse, da es zum einen über einen höheren Nährwert und zum anderen über einen intensiveren Geschmack verfügt.
Zu kaufen gibt es Acaipüree in fast jedem Biomarkt. Um euch das Gerenne von Markt zu Markt zu sparen, könnt ihr das Püree online zum Beispiel bei Fine Fruits Club Deutschland  bestellen oder zum nächsten Alnatura-Markt in eurer Nähe gehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

ein Beitrag und Video von Laura

 

Bei „Green Hack“ kannst Du gemeinsam mit Experten eine Klima-App entwickeln und Deine Leidenschaft fürs Programmieren nutzen, um Deinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!

 

Green Hack - Open Innovation for Climate“, der 48-stündige Hackathon, bei dem eine Klima-App entwickelt wird, findet im Sommer im Rahmen des Tech Open Air Berlin statt. Hier versammeln sich jedes Jahr internationale Gründer der IT- und Start up-Szene - und Du hast die Chance, dabei zu sein! Um an der Entwicklung der App teilzuhaben, stehen Dir aber schon vor dem Hackathon vielfältige Möglichkeiten offen: Über WhatsApp und Instagram kannst Du Ideen zu Themen und Funktionen der App einreichen, sie bei Workshops vertiefen und so die Grundlage für die Gestaltung einer neuen, grünen App schaffen! 

Reiche deine Ideen bis zum 31. Mai per Mail, Instagram, Twitter oder WhatsApp ein und und melde Dich an, um im Sommer mitzuhacken! Die genauen Infos, wie du deine Ideen einreichen kannst, findest du im Schüleraufruf (siehe unten) oder auf der Webseite.

 

Du willst daraus ein Klassenprojekt machen? Kein Problem! Den Ideenaufruf für Schüler und Lehrer, der es ermöglicht, als Schulklasse Ideen zu Funktionen und Themen der Klima-App zu entwickeln, findest du online (PDF):

Ideenaufruf für Lehrer zum Download (PDF)

Ideenaufruf für Schüler zum Download (PDF)

 

 

28.04.2016 bis 28.04.2016 (Ganztägig)

11 Uhr an einem Samstag, Berlin Alexanderplatz. Massen strömen aus der Primarkfiliale, voll bepackt mit riesigen Papiertüten, erschöpft, aber zufrieden vom Beutezeug durch ein vermeintliches Klamottenparadies. Doch das Glücksgefühl währt nicht lange, bald schon werden die Teile in der hintersten Schrankecke deponiert. Die Faszination schwindet, besonders  wenn die Erkenntnis folgt, dass der Kauf der meisten Teile nur eine Begleiterscheinung des Konsumrausches war. Doch daraus resultiert keine Lehre, denn die Verlockung, trendige Styles zu kleinsten Preisen zu ergattern, ist einfach zu groß. Wenn kein Umdenken erfolgt, so setzt sich das Erfolgskonzept des irischen Modeproduzenten fort, denn es wird weiter billig auf Masse verkauft und die maßlose Verschwendung  von Textilien angeregt.

Das Verkaufskonzept Primarks unterscheidet sich dabei erheblich von dem anderer Firmen. Die Produktionsumstände sind bei anderen Marken zwar ähnlich, aber der Unterschied besteht darin, dass Primark die Ware billiger verkauft. Nach Aussage von Primark können diese Preise so gering gehalten werden, da auf teure Werbung mit Models verzichtet würde, es keine Zwischenhändler gäbe. Außerdem werde an der Verwaltung gespart,  die Ware in Massen und daher vergünstigt eingekauft und ihre Textilien rationalisiert hergestellt. Das Verkaufsprinzip funktioniert jedoch nur, wenn die Konsumenten dieses bedienen und große Mengen beziehen, nur so rentieren sich die niedrigen Preise für Primark. Und die Konsumenten spielen mit, denn auf den ersten Blick wirkt das Prinzip für sie positiv. Besonders für Teenager sind die Primark-Shops einladend, da sie nur wenig Geld für trendige Mode ausgeben müssen.

Die Kehrseite des Ganzen wird vielen gar nicht bewusst. Ein versteckter Aspekt des Konsums ist die enorme Entstehung von Abfall während und nach der Textilproduktion. Chemikalien wie Formaldehyde als Knitterschutz oder Färbemittel werden dort verwendet und erfordern eine fachgerechte Entsorgung, die nicht immer gewährleistet ist. So werden umliegende Gewässer und die Umwelt folgenschwer geschädigt. Des Weiteren trägt anfallendes Verpackungs- und Versandmaterial zum wachsenden Müllberg bei. Wie beispielsweise Plastiktüten und Kartons für den Transport der Ware von den Produktions- zu den Verkaufsstätten. Aber auch Papiertüten, welche bei jedem Einkauf mitgegeben werden.

24.04.2016 bis 24.04.2016 (Ganztägig)

Neue Medien werden zur neuen Heimat

Zum 18. Mal sind junge Medienmacher und Medienmacherinnen dazu eingeladen, sich am Deutschen Multimediapreis mb21 zu beteiligen. Wenn du nicht älter als 25 Jahre bist, kannst du dein Projekt einreichen und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen.

KJF, 04. April 2016 -  Falls du Spaß am kreativen Umgang mit Medien hast, kannst du dich ab sofort wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der Wettbewerb prämiert digitale, netzbasierte, interaktive und crossmediale Projekte und Produktionen, die in KiTa, Schule, Hochschule oder in der Freizeit entstanden sind. Egal, ob App, Website, Video-Channel, Game, Installation oder Performance – alle Projekte, die verschiedene Medienformate miteinander verbinden, sind erlaubt! Mitmachen können alle Medienbegeisterten, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 07. August 2016.

 

Zweite Heimat – Das Sonderthema 2016

Alle Wettbewerbseinreichungen werden in fünf verschiedenen Altersgruppen und mehreren Sonderkategorien bewertet. Zusätzliche Gewinnchancen bietet der Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema »Zweite Heimat«. „Damit möchten wir zu Einreichungen aufrufen, die mit dem vermeintlichen Gegensatz zwischen realer und virtueller Welt spielen“, erläutert Thomas Hartmann, Projektleiter beim Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. Gleichzeitig bietet das Thema aber auch Anknüpfungspunkte zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Flüchtlingssituation.

Seit 1998 hat sich der Deutsche Multimediapreis mb21 als eines der wichtigsten bundesweiten Foren junger digitaler Medienkultur behauptet. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und das Medienkulturzentrum Dresden.

 

Quelle: www.mb21.de

10.03.2016 bis 24.04.2016 (Ganztägig)

Startschuss für das dreitägige Projekt „Das DIY für deinen YouTube-Hit“ im Lernzentrum von Helliwood! Hier erfährst du, was die Teilnehmenden des Workshops alles erleben und lernen!
 

Ein Beitrag von Hans und Alina aus dem Lernzentrum Helliwood

 

DIY für deinen YouTube-Hit: Tag 1

An Tag eins war das Ziel, hinter die Kulissen der beliebten Video-Plattform zu schauen. Zum lockeren Einstieg begann der Tag mit einem Experten-Quiz – wer weiß, welches das meistgesehene Video auf YouTube ist? Oder wie viele Stunden Videomaterial werden eigentlich pro Tag hochgeladen? Fragen über Fragen, die nach und nach eine ganze Menge interessanter Fakten  hervorbrachten.

 

Weiter ging es im Programm: Neben einer Videoanalyse, in der alle relevanten Aspekte eines guten Videos herausgearbeitet wurden, bildete das Thema Werbung einen wichtigen Bestandteil. Und jetzt durften die Teilnehmer*innen alles selbst ausprobieren: Jede Gruppe bekam einen Alltagsgegenstand, den sie so überzeugend wie möglich in einem Kurzvideo anpreisen sollte. Gar nicht so einfach, aber alle meisterten die Aufgabe mit Witz und Kreativität!

 

Special Guest: YouTuber RobBubble

Highlight des Tages war ganz klar der Besuch von YouTuber RobBubble. Aufgeregt begrüßten die Jugendlichen den Internetstar und durften ihn anschließend alles fragen, was ihnen rund um das Thema YouTube auf der Seele brannte. Der Berliner nahm sich Zeit zum Beantworten aller Fragen und plauderte über sein Leben als YouTuber. Zudem gab er den YouTube-Anfängern Tipps für ihren eigenen Kanal. Seine wichtigste Botschaft: Macht das, was euch Spaß macht, egal ob dies gerade angesagt ist oder nicht. Natürlich war auch für Autogramme und Fotos danach noch Zeit.

Zu schnell war der Tag vorbei, aber das Projekt geht weiter! Morgen ist der große Drehtag, wir sind gespannt, welche Videoideen die Jugendlichen entwickeln.

"Ich wage zu behaupten, dass ich auch ein ganz netter Typ bin."

Anfang März war Louis Held, der Alexander von Falkenstein aus den "Bibi & Tina"-Filmen im Interivew mit jup!-Redakteuren Lukas und Amanda. Dort berichtete er über die Dreharbeiten, das Verhältnis zu seinem Film-Charakter, seiner Reiselust und wie er zum Schauspielern überhaupt gekommen ist. Aber seht selbst!

Flohmärkte als Alternative zur Mülltonne

Berlin, die Hauptstadt und Hochburg alternativer Kunst und nachhaltiger Lifestyles. „Aus Alt mach Neu“ ­­­– ein Motto vieler Menschen unserer Stadt. Mit guter Laune und genervtem Freund im Schlepptau, bestimmen vor allem junge Frauen das Bild, welches sich uns an diesem Wochenende bietet. Wir sind auf dem Weg zu einem der größten Flohmärkte der Stadt. Dem Flohmarkt am Mauerpark in Berlin-Mitte. Wir wollen wissen, warum etliche Menschen lieber alte, gebrauchte Sachen, als neue und moderne Dinge kaufen. Wir haben mit Händlern gesprochen und erstaunliches herausgefunden.

Als Martin L. mit dem Sammeln alter Flaschendeckel begann, suchte er eigentlich ein Geschenk für seinen besten Freund. „Meine Kumpel und ich wollten ihm einen Hocker aus alten Bierdeckeln schenken“, erklärte uns Martin  und musste dabei etwas schmunzeln. Heute kann er nicht einmal mehr die Straße entlang laufen, ohne sich dabei nach herumliegenden Flaschendeckeln zu bücken: „Es ist schon beachtlich, was für eine Menge an Deckeln da zusammenkommt. Ich kann sie nicht einfach liegen lassen, denn ich sehe in jedem ein neues Produkt“, berichtet uns Martin. Somit kam er auch auf seine Idee. Aus den gesammelten Flaschendeckeln macht er Magnete, Ketten- und Schlüsselanhänger, Ringe und sogar Vorhänge aus Plastikdeckeln. Sein Ideenreichtum ist dabei unerschöpflich. Er probiert ständig neue Produkte aus. Martin:  „Man glaubt gar nicht, wie vielfältig Flaschendeckel sein können, wenn man sich nur näher mit ihnen beschäftigt.“ Er funktioniert sie nicht nur um, so sagt er selbst, er erschaffe vielmehr neue Möglichkeiten, um vermeintlichen Müll zu recyceln. Sonntags verkauft er seine Produkte dann auf dem Flohmarkt und er ist nicht der Einzige. Wer sich als Besucher näher umschaut, wird schnell sehen, dass der Trend vom „Upcycling“ sich bereits auf vielen Berliner Flohmärkten durchgesetzt hat. „Meine Kunden sind begeistert und ich bin es auch. Ich hätte vor ein paar Jahren nie daran gedacht, dass ich meine freien Sonntage auf einem Flohmarkt verbringen würde und schon gar nicht als Händler“, erinnert sich Martin an früher, als er sonntagmorgens noch gemütlich Kaffee getrunken und dabei die Tagesschau gesehen hatte. Jetzt beginnen die Sonntage für den 25- jährigen Studenten schon um acht Uhr morgens, wenn er seinen Stand im Mauerpark, Bernauer Str. 63, in Mitte aufbaut. „Für mich ist der Flohmarkt eine willkommene Abwechslung zur Uni“, meint Martin. Einen überdachten Stand möchte er sich allerdings nicht leisten, der wäre ihm viel zu teuer. Daher bringt er jeden Sonntag seinen eigenen Klapptisch mit. „Für drei Meter Länge bezahle ich 21 Euro“, das reicht ihm auch aus.

Save the Date: Pfingstakademie Jugendbeteiligung
 

Die 16. Pfingstakademie steht unter dem Motto,
Identität(en) – Wer wir sind und wer wir werden wollen?
und findet in diesem Jahr, vom 13. bis 17. Mai 2016 im Berliner wannseeFORUM statt.

 

Am Thementag werdet ihr euch folgenden Schwerpunkten widmen:
• Identität(en) in der Einwanderungsgesellschaft
• Netzidentität(en)
• Sexuelle Identität(en)
• Identität(en) und Arbeitsmarkt

Am Werkzeugtag sind folgende Fortbildungen geplant:
• Projektmanagement
• Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit (Social Media)
• Visualisierung
• Großgruppenmoderation
• Politische Aktionsformen
• Musik

und Akademie begleitend:
• Journalistisches Arbeiten/Dokumentation im Blog

 

Und natürlich wird es auch wieder ein Barcamp geben.

Teilnehmen können Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren. Die Kosten liegen bei 68 € pro Person.

Aktuelle Infos zum Programm folgen…

Den aktuellen Flyer könnt ihr hier downloaden.

Bei Fragen schickt einfach eine Mail an: soerje@wannseeforum.de

Am 17.03. ist die große Premiere von dem gesellschaftskritischen Projekt 'KLASSEN.LOS!' im Maxim Gorki Theater. jup!-Redakteurin Anne war bei einer Probe dabei.
 

Vorurteile. Jeder von uns hat sie, auch wenn man es nicht gerne zugibt.
Egal ob es um einen bestimmten Bezirk, einen TV-Sender oder die Herkunft eines Menschen geht, oftmals verbinden wir sofort und unbewusst Eindrücke mit dem Genannten. Verstärkt wird diese Angewohnheit durch Filme wie "Fack ju Göhte", die absichtlich mit Klischees arbeiten und Namen wie Chantal wohl für Jahre geprägt haben.

Das Projekt "KLASSEN.LOS!" beschäftigt sich mit genau diesem Thema.
Im Rahmen des Projektes haben sich sechs Berliner Klassen gefunden. Sie besuchen sich gegenseitig in ihren Bezirken und tauschen sich über unsere heute Gesellschaft aus. Bereits bei dem ersten Treffen sprachen sie über Vorurteile, welche sie voneinander hatten und es stellte sich heraus, dass viele davon sogar der Wahrheit entsprachen.

jup! Berlin war bei einer der Proben des Heinz-Berggruen-Gymnasiums dabei. Wie die anderen Klassen beschäftigen sich die Schüler*innen künstlerisch mit dem Thema: Sie haben sich eine Performance überlegt, in der sie die historische Entwicklung von gesellschaftlichen Klassenunterschieden darstellen und kritisieren. Ergänzt wird das Schauspiel durch Musik, sodass es auf gar keinen Fall langweilig werden wird.

Auffallend war, wie gut die Gruppe zusammengearbeitet hat. Sie haben viel miteinander gesprochen und haben einige Aspekte ihrer Performance gemeinsam verändert. Ich hatte den Eindruck, dass die Schüler selbst sehr interessiert an dem Projekt sind, denn wirklich jeder hat sich eingebracht und eigene Ideen vorgeschlagen.
Bei der Probe selbst gab es keinerlei Hemmungen, jeder der neun Jugendlichen (einige waren krank) schien sich wohlzufühlen.  

So haben sie zum Beispiel die deutsche Klassengesellschaft in der Geschichte durch Standbilder veranschaulicht und den Zuschauer so unter anderem das Leben im Mittelalter oder der Industrialisierung nahegelegt.
Während der Probe kamen viele gesellschaftskritische Themen auf: Rassismus, Ausgrenzung oder das Leben mit Hartz IV.
Das Motto „Ein Mensch ist ein Mensch“ zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Performance.

Aber genug davon, ich will euch ja nicht alles verraten! Was ich euch allerdings sagen kann ist, dass die Premiere von ‚KLASSEN.LOS!‘ am 17.03. im Gorki stattfindet. Die jup!-Redaktion wird auf jeden Fall dabei sein und von der Premiere berichten. Kommt vorbei!

ein Text von Anne

17.09.2016 bis 17.09.2016 (Ganztägig)

Es gleicht einem Traum, sein liebstes Kindheitsspiel zum Beruf zu machen. Es gleicht einer Illusion, zu beobachten, wie harmonische Familienkooperation funktioniert. Und es gleicht einem Verbrechen, Geldscheine vor über 10.000 Zuschaueraugen zu verdoppeln und dann nicht zu verraten, WIE MAN DAS BLOß  ANGESTELLT HAT.

Und somit kommen wir auch zu meinen Valentinstags-Erlebnissen: Nein, ich bin nicht aufgewacht, weil mir ein riesiger Rosenstrauß die Nasenflügel kitzelte. Ebenso wenig öffnete ich ein Päckchen von einem Versandhaus für Erwachsene. Dafür beobachtete ich ganz entspannt und vor allem aus Bühnennähe, wie die „Ehrlich Brothers“, Andreas und Christian Reinelt, Bahngleise zu einem überdimensionalen Herz formten. Ganz davon abgesehen, dass sie das natürlich durch ihre bloße „Manneskraft“ taten und anschließend das Objekt der Begierde den Selfi-Jägern überließen, durfte ihre anzügliche Kamel-Handpuppe, als Gast in der Show nicht fehlen. Schließlich besaß sie, noch vor Mario Barth, die unglaubliche Kraft, weibliche Gedanken lesen zu können. Standing Ovations inbegriffen.
 

„Berlin ist anders.“

 

Was meinten die „Ehrlich Brothers“ mit ihrer Jahrhunderterkenntnis? Vielleicht haben wir Berliner einen anderen Humor, als er üblicherweise in der Bundesrepublik Deutschland kursiert? Die AFD, der Narr am Hofe, ausgeschlossen. Vielleicht sind wir zu misstrauisch, um an „echte“ Magie zu glauben. Vielleicht reicht auch schon ein einsamer blinder Bahnkontrolleur, um einen „magischen“ Montag zu erleben. Die zweite Weisheit  der Veranstaltung stützte sich auf die Biografie der beiden Brüder. Schon von Kindesbeinen an experimentierten Andreas und Christian mit ihren Zauberkoffern. In ihrer Show ermunterten sie das Publikum, es ihnen gleich zu tun:

 

 „Lebe deinen Traum!“

 

Schnippisch könnte man beide Zitate kombinieren, etwa in dem man das Gefühl der Dankbarkeit verspürt. Man könnte allerdings diese Worte auch gern in den nächsten Kiosk tragen, dort gegen ein „Sterni“ eintauschen, sich vielleicht auch noch an sie erinnern, während man quasi einen „Zauberkoffer“ mit ganz vielen bunten „Elixieren“ am Görlitzer Bahnhof „findet“ und anschließend versuchen, dem Vorbild zufolge, den Inhalt in Geld umzuzaubern.

Aber Spaß bei Seite, wenn du - so wie ich natürlich - nicht ohne Lungenschmerzen vom passiven Haarspraykonsum leben kannst, wenn du Strasssteine nicht nur gern am ganzen Körper trägst, sondern sie auch Hauptbestandteil deiner Nahrung sind und wenn du Goa-Moves für normale, alltägliche Kommunikation ansiehst, dann sind die „Ehrlich Brothers“ das beste Entertainment, das ich dir raten kann. Keine Sorge, du wirst nicht allein sein. Die Show war beinahe ausverkauft.

 

ein Text von Amanda

15.05.2016 bis 15.05.2016 (Ganztägig)

jup!-Redakteurin Anne war dieses Wochenende auf der allererste deutschen ‚Pretty Little Liars‘ Convention in Köln unterwegs!

Auf einer Convention hat man die Chance, die Schauspieler einer Serie zu treffen, Autogramme und Fotos zu kaufen und andere Fans zu treffen. Die Darsteller halten sogenannte Panels, bei denen sie auf der Bühne sitzen und die Fragen der Fans beantworten.

 

Aber was genau ist denn ‚Pretty Little Liars' genau?

Die erste Folge ‚Pretty Little Liars‘ erschien 2010 in den USA und momentan läuft dort Staffel sechs.
Es geht um fünf Freundinnen: Spencer, Hanna, Aria, Emily und ihre Anführerin Alison, welche nach einer Pyamaparty spurlos verschwand. Seitdem bekommen die restlichen vier Freunde Drohungen von einer unbekannten Person, welche sich ‚A‘ nennt.
 

Für meine Freundin und mich ging  es Samstagmorgen schon früh los, wir mussten anderthalb Stunden zum Conventionhotel fahren.
Ab 8 Uhr stand die Registrierung auf dem Plan: Wir nahmen lediglich am Samstag an dem Event teil und nach wenigen Minuten, hatten wir unser grünes Tagesbändchen am Handgelenk.

Ich muss sagen, dass mich die Organisation positiv überraschte. Ich war bereits auf einigen Conventions, das war allerdings meine erste von diesen Veranstaltern und die Planung hat mich alles in allem überzeugt. Die Crewmitglieder waren super nett und halfen uns gerne weiter.

Einzig zwei Punkte störten mich doch sehr bei der Convention:

 

  1. Nach der Registrierung durften wir in die Panelräume (der Raum in dem die Darsteller später Fragen der Fans beantworten). Leider haben die Veranstalter tiefe Sessel für die Schauspieler bereitgestellt, sobald sie sich also setzten, konnte man absolut nichts mehr sehen.
  2. Außerdem haben sie die Schlange der Fans, welche eine Frage stellen wollten, direkt zwischen den beiden Sitzreihen platziert, erneut eine enorme Sichtblockade!

Ich stand also während den Panels am Rand und konnte von dort alles verfolgen.

Als Gäste geladen waren Ian Harding (Ezra), Keegan Allen (Toby), Janel Parrish (Mona) und Sasha Pieterse (Alison). Die Panel der Stars dauerten jeweils 20 Minuten und viele Fans ergriffen ihre Chance und stellten Fragen.

Zusätzlich hatte man die Chance sich ein Autogramm  oder ein Foto mit seinem Liebling zu kaufen, ein Foto mit Sasha Pieterse kostete zum Beispiel 50€, ein Autogramm 30€.

Ich habe mir weder Foto noch Autogramm gekauft, bin jedoch während der Autogrammstunde zu Sasha und Janel gegangen und hatte die Chance, sie einmal zu drücken und hallo zu sagen.

Abends stand eine Party mit dem Motto ‚Funeral‘ (deutsch: Beerdigung) an. Viele der Besucher gaben sich mit ihrem Outfit wirklich sehr viel Mühe, ich war wirklich beeindruckt!
Von den Stargästen war niemand auf der Party, trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und haben ordentlich getanzt!

Mein Fazit: Ich war sehr überrascht, wie gut die Convention geplant war! Trotz wenigen Patzern hatte ich jede Menge Spaß und hoffe sehr, dass es nächstes Jahr eine weitere Convention geben wird!

 

ein Text von Anne

Veranstaltungsart:
Konferenz/Kongress

Veranstaltungsort:
Europäisches Parlament , - Straßburg, Frankreich

Veranstalter:
Europäisches Parlament

Kurzinfo:

Das EYE 2016 bietet Tausenden jungen Europäern eine einzigartige Chance, sich Gehör zu verschaffen. Die Jugendlichen tauschen sich während der Veranstaltung über ihre Ideen und Ansichten zu Fragen aus, die für sie relevant sind, sie arbeiten innovative Lösungen für entscheidende Zukunftsfragen aus und treffen auf europäische Entscheidungsträger und Redner mit breitgefächerter beruflicher und fachlicher Erfahrung.
 

Das EYE bietet auch die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der Europäischen Union zu erleben – es stehen verschiedene künstlerische Darbietungen und Aufführungen auf dem Programm.

Nach der Veranstaltung wird ein Bericht über die erörterten Ideen erstellt. Dieser wird allen Mitgliedern des Europäischen Parlaments übermittelt. Zudem werden ehemalige EYE-Teilnehmer die konkretesten von den jungen Menschen während des EYE ausgearbeiteten Ideen in verschiedenen parlamentarischen Ausschüssen vorstellen und von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments auch entsprechendes Feedback erhalten.

Es werden nur Gruppenanmeldungen akzeptiert.

Weitere Infos gibt es hier!

 

Quelle: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Für alle, die sich Theater nicht nur anschauen, sondern eine Meinung dazu haben.
Für alle, die ihr Meinung in Text, Ton oder Bild festhalten und veröffentlichen möchten.
Und für alle, die damit bisher noch gar nichts am Hut hatten.

Vom 12. bis zum 14. Februar bietet die Junge Presse Berlin e.V. eine Themenwerkstatt Kunstkritik an. Gemeinsam werdet ihr ins Theater gehen, mit dem Kulturjournalisten Georg Kasch über die Arbeit in der Kunstkritik und den digitalen Journalismus sprechen, Frühstücken und euch selbst ausprobieren.
Keine Übernachtung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm:

Freitag, 12. Februar:

Wenn ihr euch für den Workshop anmeldet, organisiert die Junge Presse Berlin e.V. euch einen kostenfreien Besuch in einem Berliner Theater am Freitagabend. Ihr könnt aus unterschiedlichen Vorstellungen wählen. Geplant sind:

  • „der herzlfresser“ / Deutsches Theater / 19.30 Uhr
  • „Mongoflipper“ / Theaterdiscounter / 20.00 Uhr
  • „Hans im Glück“ / Berliner Ensemble / 19.30 Uhr

Samstag, 13. Februar:

11:00 – 13:00 Uhr: Kennenlernen
13.30 – 17:00 Uhr: Gespräch mit Georg Kasch, Kulturjournalist und Redakteur des Theaterportals nachtkritik.de

Sonntag, 14. Februar:

10:00 – 12:30 Uhr: Theaterfrühstück
12:30 – 16:00 Uhr: Kritik-Werkstatt in Gruppen
16:00 – 18:00 Uhr: Präsentation

In der Kritik-Werkstatt habt ihr die Freiheit, euch mit dem von euch gesehenen Stück auseinanderzusetzen. Ob als Podcast, Video oder Text: Ihr habt die Wahl.

Anmeldung:

Fragen und Anmeldungen bitte an: ilja.wehrenfennig@jpb.de

Bitte melde dich mit einem Erst- und Zweitwunsch für die favorisierte Vorstellung bis zum 10. Februar an.

Veranstaltungskategorie: Workshop

Veranstalter

Junge Presse Berlin e.V.

Telefon: 030 30 87 845-55

E-Mail: jpb@jpb.de

Webseite: www.jpb.de

08.02.2016 bis 08.02.2016 (Ganztägig)
22.06.2016 bis 16.07.2016 (Ganztägig)
11.12.2015 bis 03.07.2016 (Ganztägig)
27.05.2016 bis 29.05.2016 (Ganztägig)
30.01.2016 bis 30.01.2016 (Ganztägig)
21.01.2016 bis 21.01.2016 (Ganztägig)

Schon mal daran gedacht, Musik zu machen? Oliver von der DIGGA-Redaktion erklärt dir, wie es geht!

Vor zwei Jahren habe ich angefangen Musik zu machen, allerdings nur mit meinem kleinen Keyboard. Leider habe ich keine Möglichkeit gehabt, meine Musik aufzunehmen oder zu bearbeiten, bis mir meine Eltern zu Weihnachten eine Software gekauft haben, mit der man Musik machen kann. Diese Software heißt „FL Studio“. Seitdem ich diese besitze, mache ich die gesamte Zeit meiner Freizeit Musik am Computer. Meine Musik lade ich immer im Internet hoch. Ich werde öfters von anderen Musikern angeschrieben, ob wir mal einen Song zusammen machen könnten. Es macht richtig Spaß, zusammen über das Internet mit Leuten Musik zu machen. Ich kann das nur jedem empfehlen!

Mit FL Studio sind sehr viele bekannte Lieder entstanden, z.B. das Lied „Animals” von Martin Garrix oder „Levels” von Avicii. Dieses Programm bietet sehr viele Möglichkeiten und ist auch für Anfänger leicht zu bedienen. Ich werde dir jetzt erklären, wie du einen kleinen Beat erstellen kannst. Ein Beat bzw. Beatmusik ist Musik, die mit Pop – und Rock – Instrumenten gespielt wird.

In FL Studio gibt es fünf wichtige Fenster, mit denen du arbeitest.
Eins davon ist der Browser (ein Suchprogramm für Dokumente oder sonstiges). Der Browser ist deine Datenbank. Dort findest du alle deine Samples und Plug-Ins (Plug-Ins sind Extras die man in einem Programm installieren kann). Öffnen kannst du deine ganzen Fenster oben an dem Shortcut Panel (Abb.1).

Vom Browser ziehst du deine Sounds in den Patter hinein. Patter, in Englisch „Muster“, sind Elemente oder Blöcke mit Instrumenten besetzt. Im Patter legst du deine Steps (mit Steps steuerst du deinen Rhythmus) oder deine Noten. Die Piano-roll (Fenster mit Notensteuerung) öffnest du, indem du wieder auf das Piano-roll Icon im Shortcut Panel klickst. Wie man schon vermutet, kannst du in deine Piano-roll die Melodien und Akkorde legen, die dann später im Patter angezeigt werden. (Abb. 2)

Das nächste Fenster ist die Playlist. Dort baust du deinen Song mit den Patter auf. Du legst dein erstelltes Patter in die Playlist und drückst auf ,,Play”. Du kannst auch mehrere Patter erstellen und sie alle in die Playlist legen und so einen langsamen Aufbau des Songs erreichen. (Abb. 3)

10.01.2016 bis 10.01.2016 (Ganztägig)
10.01.2016 bis 10.01.2016 (Ganztägig)
23.01.2016 bis 24.01.2016 (Ganztägig)

Serien bewegen uns, egal ob im Fernsehen oder bei Online-Streaming-Diensten. Im Gespräch mit Ernst Feiler (Technischer Leiter, UFA Serial Drama) sprechen wir über das Rezept für gute Serien, die Konkurrenz durch On-Demand und den technischen Wandel im Medienbereich.
 

Ein Interview von jup!-Redakteur Oliver Mattutat
 

Was ist das Besondere an der Produktion von Serien?

Bei normalen narrativen Einzelstücken, sprich Spielfilmen, fügen sich Teams wie bei einem 100 Meter- Lauf kurz zusammen, geben alles und stürzen hechelnd ins Ziel, aber verstreuen sich danach in alle Winde. Bei Serien ist das ein ganzes Stück anders, weil man über eine längere Dauer Zeit miteinander verbringt. Das führt dazu, dass man sich anders organisiert und manchmal auch anders verhält, weil man viel stärker und länger auf einander angewiesen ist. Und deswegen machen Serien Produktionen von Serien sehr viel Spaß.
 

Gibt es ein Geheimnis für gute und erfolgreiche Serien?

Wenn es das geben würde, wäre es wie das Cola-Rezept - die Lizenz zum Gelddrucken. Man sieht ja, dass es das nicht gibt, sonst würde nicht so viel schief gehen. Das ist auch kein deutsches Problem, sondern ein globales. Das einzige Geheimnis, das ich preisgeben würde, ist: Es muss sich ein hervorragendes Team mit viel Leidenschaft bilden, das an seine Sache glaubt. Dann hat es eine Chance.
 

Man bekommt das Gefühl, dass US-Amerikanische Serien meistens erfolgreich sind und deutsche Produktionen oft Probleme haben. Auch in den Medien wird das so dargestellt. Stimmt das eigentlich?

Das ist Großteils eine Unkenntnis der Marktmechanismen. Man muss zwei Dinge völlig auseinander halten. Zum einen sehen wir nur das Erfolgreiche aus den USA. Das ist wie die Spitze eines Eisbergs. Die anderen 90% sehen wir gar nicht. Und zweitens, wenn wir mal in die Richtung von „Game of Thrones“ oder „House of Cards“ gehen, sieht man dort ein völlig anderes Geschäftsmodell. Deren Geschäftsmodell ist, eine Nische zu bedienen. Weil es ein Programm für ein spitzes Publikum ist, wird es als gut empfunden. Es ist nur wirtschaftlich erfolgreich, weil dieser spitze Markt global gesehen viel größer ist als der deutsche Markt. Deutsche Serien für deutsche Sender müssen ein viel breiteres Publikum erreichen und müssen viel breiter erzählt sein, um wirtschaftliche Relevanz zu erzeugen. Da werden häufig Äpfel mit Birnen verglichen, auch von der Fachpresse. Wir sind viel besser, als die Presse es suggeriert.
 

Wie gehen Sie mit einem Flop um? Als Beispiel fällt mir das die Serie „Mila“ ein, die auch von der UFA Serial Drama produziert wurde.

„Mila“ war aus unserem Blickwinkel, was Produktionstechnologie betrifft, hervorragend aufgestellt und sehr erfolgreich. Dass es vom deutschen Publikum nicht angenommen wurde, ist jetzt noch ein anderes Thema, bei dem man sehr viel über das Verhältnis zwischen Auftrag gebenden Sender und ausführendem Produzenten sagen kann. Wir als Produzent habe die Lehre daraus gezogen, dass wir viel egoistischer werden müssen und unsere Chefautoren ihre Ideen stärker verteidigen. In Amerika ist das „Showrunner-Prinzip“ sehr beliebt. Dort steht der Autor jeden Tag mit am Set und der Regisseur und der Sender müssen erst den Autoren fragen, wenn sie an der Originalidee etwas ändern möchten. Das ist ein ganz anderes Kräfteverhältnis als in Deutschland. Außerdem sind wir der Meinung, dass der deutsche Markt sich genauso internationalisieren muss wie alle anderen Märkte auch. Das tun wir gerade massiv und die Serie „Deutschland 83“ ist ein gutes Beispiel dafür.
 

Welche Rolle spielt die Technik bei der Umsetzung von Ideen?

Technologie und Inhalt lassen sich spätestens seit „Herr der Ringe“ nicht mehr auseinander bringen. Die Ansprüche werden immer höher. Die Technologie ist seit „Herr der Ringe“ und „Matrix“ in der Lage, jedes Bild im Kopf eines Autors zu realisieren. Die Frage: „Geht es oder geht es nicht?“, wie in den ersten 100 Jahren Filmgeschichte stellt sich nicht mehr. Die Antwort heute lautet immer: „Natürlich geht es!“Technologie ist mittlerweile für Autoren ein „Möglichmacher“ und nicht mehr ein Flaschenhals. Deswegen sitze ich auf dem Autorenflur und nirgendwo anders. So kann ich ihnen sagen, was es schon wieder Neues auf dem Markt gibt, was ihnen hilft ihre Geschichten zu realisieren. Wir sind jetzt in einer Zeit, in der schlicht weg alles möglich ist. Es ist nur eine Frage von Intelligenz, vorherigen Verabredungen und in wie weit das Budget trägt.

 

Wir erleben gerade den Wandel vom normalen Fernsehprogramm zum Video-on-Demand. Also: „Ich schaue das, wann ich möchte!“ Wie beurteilen Sie aus Produzentensicht diese Entwicklung?

Die Entwicklung ist großartig. Am Ende ist es so, dass die Geschichte der Medien zeigt, dass nichts das andere ersetzt, sondern immer nur etwas dazukommt. Es ist immer ein „und“, auch wenn die Presse vom „Tod des Fernsehens“ spricht. Das ist Blödsinn. Es zeigen alle Prognosen, dass das klassische Fernsehen auch die nächsten zehn Jahre noch weiter existieren wird und bei weitem nicht untergeht. Für uns Produzenten kommt eine neue Möglichkeit dazu, unsere Geschichten zu präsentieren.

Was passiert aus Ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren technisch bei der Produktion und der Ausstrahlung?
 

Schauen wir mal in die letzten fünf Jahre: Da war die Kameraentwicklung oder genauer gesagt die Entwicklung der Kamerachips ein fantastischer Treiber, um völlig neue Dinge in einer neuen Qualität zu ermöglichen. Bei uns gibt es keine Serie mehr, die nicht in Kinoqualität produziert wird. In den nächsten Jahren wird das im Zuge von 4K beziehungsweise UHD für alle anderen Programme zur Verfügung stehen. Gerade bei großen Shows werden 4K und die neuen Kameras eine Qualitätsoffensive auslösen, weil die Kameras so gut sind, dass ganz neue Lichtkonzepte und (Show-)Acts möglich werden. Zum Beispiel eine Feuerperfomance sieht vor klassischen Studiokameras eher bescheiden aus. Das nächste große Hypethema ist Virtual-Reality (VR). Jeder, der etwas auf sich hält, macht jetzt schon ein 360° Video. Da freuen wir Geschichtenerzähler uns erst Recht, wenn die ganzen VR-Brillen auf den Markt kommen, denn die brauchen alle intelligenten Inhalt. Wir fühlen uns da sehr wohl und sind gut aufgestellt. Es ist nichts, was Kino oder Fernsehen ersetzt. Es wird eine Mischform sein und es werden viele neue Medienformen entstehen. Die nächsten fünf Jahre werden noch bewegter, als es die letzten schon waren.
 

Worauf liegt im Moment ihr Hauptaugenmerk als Technischer Leiter der UFA Serial Drama?

Ich beschäftige mich im Moment intensiv mit dem Thema 4K/UHD, weil RTL das auch schon als Meilenstein auf dem Fahrplan hat. Das zweite große Thema, mein Lieblingsthema, ist die sogenannte „Cloud-Production“. In der idealen Welt ist es so, dass das aufnehmende Medium, ob Smartphone oder Kamera, die Daten gleich in eine Cloud schickt und dort sie für weitere Bearbeitung zur Verfügung stehen. „Cloud-Production“ wird die nächste Welle sein, mit der wir viel schneller und effizienter mit den Menschen kollaborativ, also im Team, arbeiten können. Kollaborativ ist das Zauberwort. Es werden nicht weniger Menschen von Nöten sein, aber die die nötig sind, können viel flexibler arbeiten.

 

In den Herbstferien fand im Neuköllner Mädchenzentrum Szenenwechsel der talentCAMPus mit zahlreichen Projekten statt. U.a. haben über 30 Jugendliche zwei Wochen lang jeden Tag geprobt und ein Tanz-Theaterstück mit dem Titel „Metro International“ erarbeitet. Am 31. Oktober war die Uraufführung des ein-stündigen Stücks im Türkischen Theater Tiyatrom – und das vor vollem Haus! Wer den großen Auftritt verpasst hat, kann sich demnächst die Videodokumentation im Szenenwechsel anschauen. Sobald der Veranstaltungstermin feststeht, lassen wir es euch auf jup! wissen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die komplette Videodokumentation bekommt ihr in diesem Clip. Um auf ihre Abschlussveranstaltung aufmerksam zu machen, haben die Jugendlichen im Oktober spontan eine Freestyle Performance auf dem Alfred-Scholz-Platz gemacht. Schaut es euch an!

06.12.2015 bis 06.12.2015 (Ganztägig)
15.12.2015 bis 15.12.2015 (Ganztägig)

Bianca und Tiemo von Bubble Gum TV berichten von der zweiten Manga Convention im Berliner Metronom

Ende November fand im Berliner Freizeit-, Sport- und Kulturzentrum Metronom die Manga Convention "Sakana Matsuri" statt. Bianca und Tiemo von der Bubble Gum TV-Redaktion waren mit dabei und erklären, was "Sakana Matsuri" überhaupt bedeutet und was Cossplayer sind. Schau selbst!
 

DIGGA-Redakteurin Charlotte erklärt, was Cannabis überhaupt ist und warum es bei vielen Jugendlichen so beliebt ist

Cannabisblätter auf Socken, Hosen, Pullis oder Kappen mit der Aufschrift Weed sind mittlerweile normal und äußerst beliebt bei Jugendlichen. Sie tragen es, weil Kiffen zum Symbol der Coolheit geworden ist. Aber was ist eigentlich Cannabis und wieso ist es so beliebt? Um das und noch mehr über das Thema herauszufinden, habe ich zwei ehemalige Kiffer und eine Schülerin, die zwar selber keine Erfahrung mit Drogen hat, aber in ihrer Klasse Mitschüler hat, die kiffen, zu dem Thema befragt.

Ein Beitrag von DIGGA-Redakteurin Charlotte Heusler

Bianca von Bubble Gum TV erklärt dir, wie du mit ein paar einfachen Handgriffen und wenig Geld, eine tolle und günstige Winterdeko für dein Zimmer selber basteln kannst.

„Ich esse auch Burger. Ganz normal!“

 

Welche junge Frau träumt nicht davon? Ein großer Star zu sein auf dem Catwalk und sich regelmäßig auf den Titelseiten der Illustrierten wiederzufinden. Doch ist dieser Traubjob wirklich das, was er verspricht? Welche Klischees stimmen und welche nicht? Die beiden Profis in spe, Naima Abt und Vicenca Petrovic, beantworten die Fragen vieler Jugendlicher.

 

Ein Beitrag von den BerlinImPuls-Reporter*innen Lennard, Julia, Celine und Oliver

Zu Beginn des Clips erklärt Antonio ein paar Fakten über YouTube. Anschließend geht es um die Fragen: Warum ist YouTube wichtig? Was schaut ihr euch auf YouTube an? Was bietet YouTube euch? Schreibt ins Kommentarfeld!

Phil von der STARK TV - Redaktion führt euch in die Welt der Mangas ein 

Hier seht ihr ein paar witzige Fakten über Mangas und Animes und ihr erfahrt, warum viele Jugendliche die Comics und Filme so toll finden.
Aber wie findet ihr Mangacomics? Und was gefällt euch an Anime-Filmen? Schreibt eure Meinung ins Kommentarfeld!