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Bio! Bio! - überall bio! Biologisch angebaut, ökologisch angebaut, Siegel über Siegel! Wer soll da noch durchblicken?

 

ein Beitrag von Josy

 

Jeder spricht von naturnaher Wirtschaftsweise und umweltschonenden Produkten, die fair gehandelt werden. Doch stimmt das alles? Sind die Bio-Produkte überhaupt nachhaltig und gut für die Umwelt? Lohnt sich der Preis? Und vor allem: Warum gibt es so viele Siegel? Auf welche kann man sich verlassen? Was steckt hinter den Siegeln?

 

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, wenn sie etwas über Bio-Produkte und Bio-Siegel hören. Dutzende von Siegel zieren die Verpackungen unserer täglichen Lebensmittel; von gentechnikfrei bis vegan, über biologische Landwirtschaft bis zum nachhaltigen Fischfang. Doch was soll man denn da überhaupt noch glauben, bei all den bunten kleinen Zeichen? Sie prangen auf jeder Verpackung und alle bedeuten irgendetwas anderes. Dabei will ich doch einfach nur schnell meinen Einkauf erledigen, ohne lange nachzudenken, ob ich jetzt das richtige Siegel gewählt habe. Und dann findet man weder auf der Verpackung noch in den Läden eine Erklärung der Siegel.

 

Sind die Siegel überhaupt verlässlich bzw. geschützt?

Einmal Aufatmen für die Ökos: die Wörter „biologisch“ und „ökologisch“ sind geschützt. Eine unabhängige Prüfstelle garantiert über einen Code auf der Rückseite der Produkte, dass diese Produkte mindestens der EG-Öko-Verordnung entsprechen, also kurz gesagt den Grundstandards der biologischen Landwirtschaft.

Hingegen sind andere Wörter wie „umweltschonend“, „alternativ“ und „nachhaltig“ nicht geschützt. Hinter diesen Produkten verstecken sich keine geprüften Bio-Produkte. Jeder kann sich also Siegel mit diesen Wörtern ausdenken, ohne etwas über die wirkliche Nachhaltigkeit des Produkts auszusagen.

Aber auch zwischen den kontrollierten Siegeln gibt es Unterschiede.

 

Überblick im Schilderwald:

Im Allgemeinen kann man sagen: Ja, ein Bio-Siegel ist besser als kein Siegel, denn diese Produkte müssen gewissen Grundstandards einhalten. Aber es gibt gewisse Unterschiede zwischen den jeweiligen Bio-Siegeln. Jedes Bio-Produkt muss mindestens der EG-Öko-Verordnung gerecht werden, was man sozusagen als Grundlage des Bio-Anbaus sehen kann. Außerdem werden die Standards der Betriebe streng kontrolliert und müssen genau Buchhalten über ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Die konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe werden nicht staatlich geprüft und müssen sich nur an allgemeine Auflagen halten. Das EU-Öko-Siegel und das deutsche Bio-Siegel weisen die Grundstandards auf. Somit ist ein Bio-Produkt, was diese Siegel aufweist, nachhaltiger als ein Produkt ohne Bio-Siegel.

Demgegenüber weisen die Bio-Siegel der deutschen Anbauverbände, wie Demeter, Naturland und Bioland nochmals höhere Richtlinien auf. Jeder Anbauverband unterscheidet sich hierbei noch mal in seiner Grundphilosophie, aber vor allem ist eine Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Diese lassen zum Beispiel nur eine Gesamtumstellung der Betriebe auf die biologische Landwirtschaft zu. Im Gegensatz dazu lässt die EG-Öko-Verordnung auch eine Teilumstellung zu. Des Weiteren wird in Betrieben, die ein Siegel der deutschen Anbauverbände besitzen, mehr Freilauf für die Tiere geboten, sie haben absolutes Gentechnikverbot und verzichten auf synthetische Dünger und Pestizide. So sind also die Siegel der deutschen Anbauverbände noch einmal nachhaltiger als die der Bio-Standards.

Die erste TINCON 2016

 

ein Beitrag von Olivia

 

Am letzten Freitag ging die TINCON an den Start - die allererste Convention für digitale Jugendkultur. YouTuber, virtuelle Realitäten und andere Attraktionen sollten die Generation Smartphone vergangenes Wochenende ins Haus der Festspiele locken - mit, zugegeben, mäßigem Erfolg. Das Gebäude wirkte irgendwie leer. Aber selbst wenn die großzügig verteilten Sitzmöglichkeiten voll besetzt gewesen wären, hätte das die Angelegenheit nicht retten können.

Die Stände, an welchen unter anderem Virtual-Reality-Brillen getestet oder selbst Musik gemacht werden konnte, waren wenig spektakulär. Zum Glück gab es neben den offenen Angeboten jede Menge Vorträge auf der "Main Stage" - denkste! Ein paar verloren wirkenden Jugendlichen, die kaum die ersten Reihen des Auditoriums füllten, wurden auf bemerkenswert schulähnliche Weise Dinge erzählt, die sie vermutlich selbst viel besser wissen. Für Vollblut-YouTube-Fans hat sich der Besuch wohl vor allem wegen der teils hochkarätigen YouTube-Stars, die sich zwischendurch auf den Fluren tummelten, gelohnt. Alle anderen wären, ehrlich gesagt, besser beraten gewesen, wenn sie den Freitag im Park verbracht hätten.

Aber wie schon gesagt, es war Premiere für die TINCON, und ich will mal nicht so sein - betrachtet man es als Testlauf, war es wohl ganz okay. Das Potenzial ist ja da, die Idee an sich recht vielversprechend. Wenn die Veranstalter ein bisschen dazulernen, und es schaffen, tatsächlich interessante Digitalitäten aus dem Internet oder woher auch immer zu kramen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich die TINCON in den nächsten Jahren noch zu einem relevanten Festival für Teens entwickeln kann.

 

Fotos von  Abdu Baack U&C Photography:

Sommerzeit ist Eiszeit. Doch wo gibt es die besten Eisdielen in Berlin? Wir können uns einfach nicht entscheiden und haben deshalb so viele Eisläden wie möglich auf unserer jup-Karte (Orte / Im Freien / Eisdielen) gesammelt! Welche ist eure Lieblings-Eisdiele in Berlin?

Schick uns deine Orte direkt über unser Orte-Formular oder taggt uns bei Instagram (@jup_berlin) mit dem hashtag #jupschmeckts. Gerne nehmen wir deine Lieblings-Orte in unserer jup! Karte auf. 

Am Samstag fand der diesjährige Eurovision Song Contest in Schweden statt. jup!-Redakteur Lucas - ein großer Fan der Show - hat sich das Spektakel angeschaut und stellt euch die Gewinnerin vor.

 

ein Beitrag von Lucas

 

„Inbrünstig und gramgebeugt - Das sieht man bei diesem Wettbewerb eher selten'', sagte der deutsche Kommentator Peter Urban 2012 zu der schrillen aber tiefemotionalen albanischen Ballade Suus. Eine enorme gesangliche Leistung, die damals niemand recht einordnen konnte und die so auf Platz 5 landete. Genau dasselbe dachten sich sicherlich viele am Samstag, als die ukrainische Sängerin Jamala mit ihrer selbstverfassten, dunklen Ballade „1944“ die Eurovision Song Contest-Bühne betrat. Ihr Lied handelt von der Deportation der Krimtataren nach Zentralasien unter Stalin im Jahr 1944, von der auch ihre Vorfahren betroffen waren.

Beeindruckendes Lied, tiefe Emotionen, dezente aber bedeutungsgewaltige Show. Aber kann so etwas bei dem Pop-Eurovision Song Contest gewinnen? Nein, sagte der Realismus vieler Beobachter. Und so schien es auch, als  nacheinander jedes Land die Ergebnisse seiner Jurywertung ansagte. Australien baute sich mit einem sauber gesungenen Popsong à la Taylor Swift einen scheinbar uneinholbaren Vorsprung auf. Neu war, dass für jedes Land einzeln angesagt wurde, wie viele Punkte es durch die europaweite Telefonabstimmung, Televoting genannt, erhalten hat. Die Zuschauer hatten offensichtlich einen anderen Geschmack. Bis zuletzt wurden durch ihre Stimmen Lieder von den hinteren Plätzen auf die vorderen Plätze geholt. Die Spannung stieg, als plötzlich Australien seine Punkte bekam und nur durch die Ukraine oder Russland eingeholt werden konnte.  Die Ukraine erhielt 323 Punkte durch die Publikumswertung - Jamala hatte gewonnen.

 

Doch was ist das für ein Lied, das so berührte aber auch polarisierte?

Ein traditionelles Holzblasinstrument erklingt. Diese ernst schauende Dame schleicht zielstrebig voran und beginnt in einfacher Sprache zu erzählen. Tiefe, futuristische Elektroklänge begleiten sie. Als der Refrain beginnt, nimmt ihr Lied an Fahrt auf und sie wechselt in das Krimtartarische. Das Ganze wiederholt sich. In der zweiten Strophe singt sie im Kontrast zum sanft gesungenen Refrain mit einer vollen, anklagenden Gospelstimme. Besonders beeindruckend ist, wie sie von jetzt auf gleich in den zweiten Refrain umschaltet. Aber dieser gesangliche und emotionale Wechsel wirkt nicht ruckartig, eher wie ein Atmen. Eine schließlich interessante, für Balladen aber nicht untypische musikalische Wendung nimmt das Stück, als sie in einem traditionellen Vokalgesang beginnt und nicht mehr Wut, sondern tiefe innere Erschütterung, Trauer und Verbitterung hervorbringt. Als man fast meint, die Ballade wäre zu Ende, erreicht sie ihren musikalischen Höhepunkt. Das, was vorher an Melodie zugunsten von Bässen ausgelassen wurde, entfaltet sich nun mit unbeschreiblicher Wirkung.

 

Dieser Sieg kam unerwartet und er war auch nicht umstritten. Die Beschwerde Russlands, der Text sei politisch motiviert und kritisiere die russische Übernahme der Krim 2014, wurde abgewiesen - der Text enthält keine Passagen, die explizit auf das Handeln eines Staates oder einer politischen Institution eingehen.Vielleicht sollte  man den Beitrag eher als Ausblick anstatt als Mahnung verstehen. Als auch sehr aktuelle Mahnung, dass es oft zu tiefgreifenden Problemen kommt, wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Was nun die Wahrheit hierrüber ist, wird man vermutlich nie erfahren. Es bleibt jedem selbst überlassen, was er glaubt. Sicher ist nur, dass der ESC 2017 erstmalig in einem Land stattfinden wird, das sich - dann wahrscheinlich immer noch - im Krieg befindet.
 

Aber um zur Musik zurückzukommen: Ich als langjähriger ESC-Fan bin beeindruckt und muss sagen, dass dies der erste Gewinnerbeitrag seit 2007 oder vielleicht 2009 ist, mit dem ich vollends einverstanden bin. Mit tiefen, aber auch vielfältigen und trotzdem authentischen Emotionen, einem feinen musikalischen Konzept und wahnsinniger Performance brillierte Jamala und lies Europa staunen.

Der Countdown läuft: Der Sommer nähert sich mit großen Schritten und somit auch das Helene Beach Festival 2016. Auch wenn es bis Ende Juli noch ein paar Wochen sind, kann man nicht früh genug anfangen, sich damit zu beschäftigen. Das fanden zumindest die jup!-Redakteure Anne und Janik Emil, die für uns vom Festival berichten werden. Sie haben sich einige der Headliner näher angeschaut und stellen sie euch kurz vor.
 

ein Text von Janik Emil

 

Fritz Kalkbrenner

Name: Fritz Kalkbrenner                              

Alter: 30 Jahre

Musikgenre: Techno/ Elektro

Erfolgreichster Titel: "Sky and Sand" zusammen mit seinem Bruder Paul Kalkbrenner

Schon mal beim Helene Beach gewesen?: Nein??????!!!!

Coolheitsfaktor: Auf jeden Fall 9 (von 10 Punkten)! Mit Tendenz zu besser. 

 

MoTrip

Name: Mohamed El Moussaoui

Alter: 28 Jahre

Musikgenre: Deutsch-Rap

Erfolgreichster Titel: "Embryo"

Schon mal auf dem Helene Beach gewesen?: Ja und nein. Aufgrund eines Unwetters wurde sein Auftritt letztes Jahr kurzfristig abgesagt.

Coolheitsfaktor: Immer einen Punkt mehr als Fritz Kalkbrenner.

 

Namika

Name: Hanan Hamdi

Alter: 25 Jahre

Musikgenre: Alternative-Pop/ Deutsch-Rap/ Hip-Hop

Erfolgreichster Titel: "Lieblingsmensch"

Schon mal auf dem Helene Beach gewesen?: Nein

Coolheitsfaktor: Puhh, reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

 

Mark Forster

Name: Mark Forster

Alter: 32 Jahre

Musikgenre: Deutsch-Pop

Erfolgreichster Titel: "Karton"

Schon mal auf dem Helene Beach Festival?: Nein

Coolheitsfaktor: Hat bestimmt seine Fan-Base, aber du bekommst heute leider kein Bild von mir.
 

 

Was ist Acai-Bowl ?

Die Acai-Bowl kommt ursprünglich aus Brasilien und ist der „neueste“ Trend aus den USA und Südamerika. Dieses Power-Frühstück ist ein Müsli ähnliches Gericht, wobei die wichtigste Zutat die Acaibeere ist. Da diese ausschließlich im Amazonasgebiet wächst, verwenden wir daher in Deutschland sowie auch in anderen Ländern entweder Acaipulver oder Acaipüree. Die Acai-Bowls wird durch verschiedene Obstsorten und zum Beispiel Honig verfeinert. Oben drauf kann man noch verschiedene Toppings wie Müsli, Nüsse oder weitere Früchte packen.

 

Warum ist es ein „Power“-Frühstück?

Wie erwähnt ist der wichtigste Bestandteil dieses Gerichtes die Acaibeere. Jene Beere schmeckt nicht nur fruchtig, sondern ist zusätzlich auch sehr gesund. Kaum eine andere Frucht enthält so viele Antioxidantien, welche unseren Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Zudem hat sie einen sehr geringen Zuckeranteil, ist dafür aber reich an Mineralien und essentiellen Fettsäuren.

 

Die Zubereitung

Da in Deutschland, wie erwähnt, keine Acaibeeren wachsen, empfehlen wir hier ein Acaipüree aus dem Bioladen oder dem Onlineshop zu nehmen.

Im ersten Schritt wird das Acaipüree zusammen mit Bananen, angetauten Früchten und Mandelmilch gut durch püriert. Die Früchte müssen sich gut mit dem Rest vermischen, so dass es eine smothie-/cremeartige Substanz ergibt. Anschließend wird das Ganze nur noch in eine Schüssel gegeben und wahlweise mit Toppings verfeinert. Wir empfehlen dabei nicht auf Honig oder Guarana-Sirup zu verzichtet, da diese dem Ganzen nochmal ein schönes süßliches Aroma verleihen.

 

Mengenangabe ( 2 Portionen):

  • 2 Packungen Acaipüree
  • 2-3 Bananen
  • 200 g Früchte
  • 200 ml Mandelmilch

Alternativ kann anstatt Mandelmilch auch Kokosnuss- oder Sojamilch verwendet werden. Unter diesem Beitrag könnt ihr euch nochmal ein Video zur Zubereitung für das eben genannte Rezept anschauen.

 

Welches Acaipüree sollte ich verwenden und wo kann ich es kaufen?

Die Acaibeeren sind von Natur aus sehr trocken, daher wird bei der Gewinnung der Trockenmasse Wasser hinzugegeben. Die Menge des Wassers bestimmt dadurch die Qualität. Beim Kauf solltet ihr besonders darauf achten, was in der Produktbeschreibung steht. So steht: „Acai fino“ für geringe bis mittlere Trockenmasse, „Acai medio“ für mittlere bis hohe Trockenmasse und „Acai grosso“ für eine sehr hohe Trockenmasse. Wir empfehlen ein Acaipüree mit einer hohen Trockenmasse, da es zum einen über einen höheren Nährwert und zum anderen über einen intensiveren Geschmack verfügt.
Zu kaufen gibt es Acaipüree in fast jedem Biomarkt. Um euch das Gerenne von Markt zu Markt zu sparen, könnt ihr das Püree online zum Beispiel bei Fine Fruits Club Deutschland  bestellen oder zum nächsten Alnatura-Markt in eurer Nähe gehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

ein Beitrag und Video von Laura

 

Bei „Green Hack“ kannst Du gemeinsam mit Experten eine Klima-App entwickeln und Deine Leidenschaft fürs Programmieren nutzen, um Deinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!

 

Green Hack - Open Innovation for Climate“, der 48-stündige Hackathon, bei dem eine Klima-App entwickelt wird, findet im Sommer im Rahmen des Tech Open Air Berlin statt. Hier versammeln sich jedes Jahr internationale Gründer der IT- und Start up-Szene - und Du hast die Chance, dabei zu sein! Um an der Entwicklung der App teilzuhaben, stehen Dir aber schon vor dem Hackathon vielfältige Möglichkeiten offen: Über WhatsApp und Instagram kannst Du Ideen zu Themen und Funktionen der App einreichen, sie bei Workshops vertiefen und so die Grundlage für die Gestaltung einer neuen, grünen App schaffen! 

Reiche deine Ideen bis zum 31. Mai per Mail, Instagram, Twitter oder WhatsApp ein und und melde Dich an, um im Sommer mitzuhacken! Die genauen Infos, wie du deine Ideen einreichen kannst, findest du im Schüleraufruf (siehe unten) oder auf der Webseite.

 

Du willst daraus ein Klassenprojekt machen? Kein Problem! Den Ideenaufruf für Schüler und Lehrer, der es ermöglicht, als Schulklasse Ideen zu Funktionen und Themen der Klima-App zu entwickeln, findest du online (PDF):

Ideenaufruf für Lehrer zum Download (PDF)

Ideenaufruf für Schüler zum Download (PDF)

 

 

11 Uhr an einem Samstag, Berlin Alexanderplatz. Massen strömen aus der Primarkfiliale, voll bepackt mit riesigen Papiertüten, erschöpft, aber zufrieden vom Beutezeug durch ein vermeintliches Klamottenparadies. Doch das Glücksgefühl währt nicht lange, bald schon werden die Teile in der hintersten Schrankecke deponiert. Die Faszination schwindet, besonders  wenn die Erkenntnis folgt, dass der Kauf der meisten Teile nur eine Begleiterscheinung des Konsumrausches war. Doch daraus resultiert keine Lehre, denn die Verlockung, trendige Styles zu kleinsten Preisen zu ergattern, ist einfach zu groß. Wenn kein Umdenken erfolgt, so setzt sich das Erfolgskonzept des irischen Modeproduzenten fort, denn es wird weiter billig auf Masse verkauft und die maßlose Verschwendung  von Textilien angeregt.

Das Verkaufskonzept Primarks unterscheidet sich dabei erheblich von dem anderer Firmen. Die Produktionsumstände sind bei anderen Marken zwar ähnlich, aber der Unterschied besteht darin, dass Primark die Ware billiger verkauft. Nach Aussage von Primark können diese Preise so gering gehalten werden, da auf teure Werbung mit Models verzichtet würde, es keine Zwischenhändler gäbe. Außerdem werde an der Verwaltung gespart,  die Ware in Massen und daher vergünstigt eingekauft und ihre Textilien rationalisiert hergestellt. Das Verkaufsprinzip funktioniert jedoch nur, wenn die Konsumenten dieses bedienen und große Mengen beziehen, nur so rentieren sich die niedrigen Preise für Primark. Und die Konsumenten spielen mit, denn auf den ersten Blick wirkt das Prinzip für sie positiv. Besonders für Teenager sind die Primark-Shops einladend, da sie nur wenig Geld für trendige Mode ausgeben müssen.

Die Kehrseite des Ganzen wird vielen gar nicht bewusst. Ein versteckter Aspekt des Konsums ist die enorme Entstehung von Abfall während und nach der Textilproduktion. Chemikalien wie Formaldehyde als Knitterschutz oder Färbemittel werden dort verwendet und erfordern eine fachgerechte Entsorgung, die nicht immer gewährleistet ist. So werden umliegende Gewässer und die Umwelt folgenschwer geschädigt. Des Weiteren trägt anfallendes Verpackungs- und Versandmaterial zum wachsenden Müllberg bei. Wie beispielsweise Plastiktüten und Kartons für den Transport der Ware von den Produktions- zu den Verkaufsstätten. Aber auch Papiertüten, welche bei jedem Einkauf mitgegeben werden.

Neue Medien werden zur neuen Heimat

Zum 18. Mal sind junge Medienmacher und Medienmacherinnen dazu eingeladen, sich am Deutschen Multimediapreis mb21 zu beteiligen. Wenn du nicht älter als 25 Jahre bist, kannst du dein Projekt einreichen und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen.

KJF, 04. April 2016 -  Falls du Spaß am kreativen Umgang mit Medien hast, kannst du dich ab sofort wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der Wettbewerb prämiert digitale, netzbasierte, interaktive und crossmediale Projekte und Produktionen, die in KiTa, Schule, Hochschule oder in der Freizeit entstanden sind. Egal, ob App, Website, Video-Channel, Game, Installation oder Performance – alle Projekte, die verschiedene Medienformate miteinander verbinden, sind erlaubt! Mitmachen können alle Medienbegeisterten, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 07. August 2016.

 

Zweite Heimat – Das Sonderthema 2016

Alle Wettbewerbseinreichungen werden in fünf verschiedenen Altersgruppen und mehreren Sonderkategorien bewertet. Zusätzliche Gewinnchancen bietet der Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema »Zweite Heimat«. „Damit möchten wir zu Einreichungen aufrufen, die mit dem vermeintlichen Gegensatz zwischen realer und virtueller Welt spielen“, erläutert Thomas Hartmann, Projektleiter beim Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. Gleichzeitig bietet das Thema aber auch Anknüpfungspunkte zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Flüchtlingssituation.

Seit 1998 hat sich der Deutsche Multimediapreis mb21 als eines der wichtigsten bundesweiten Foren junger digitaler Medienkultur behauptet. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und das Medienkulturzentrum Dresden.

 

Quelle: www.mb21.de

Startschuss für das dreitägige Projekt „Das DIY für deinen YouTube-Hit“ im Lernzentrum von Helliwood! Hier erfährst du, was die Teilnehmenden des Workshops alles erleben und lernen!
 

Ein Beitrag von Hans und Alina aus dem Lernzentrum Helliwood

 

DIY für deinen YouTube-Hit: Tag 1

An Tag eins war das Ziel, hinter die Kulissen der beliebten Video-Plattform zu schauen. Zum lockeren Einstieg begann der Tag mit einem Experten-Quiz – wer weiß, welches das meistgesehene Video auf YouTube ist? Oder wie viele Stunden Videomaterial werden eigentlich pro Tag hochgeladen? Fragen über Fragen, die nach und nach eine ganze Menge interessanter Fakten  hervorbrachten.

 

Weiter ging es im Programm: Neben einer Videoanalyse, in der alle relevanten Aspekte eines guten Videos herausgearbeitet wurden, bildete das Thema Werbung einen wichtigen Bestandteil. Und jetzt durften die Teilnehmer*innen alles selbst ausprobieren: Jede Gruppe bekam einen Alltagsgegenstand, den sie so überzeugend wie möglich in einem Kurzvideo anpreisen sollte. Gar nicht so einfach, aber alle meisterten die Aufgabe mit Witz und Kreativität!

 

Special Guest: YouTuber RobBubble

Highlight des Tages war ganz klar der Besuch von YouTuber RobBubble. Aufgeregt begrüßten die Jugendlichen den Internetstar und durften ihn anschließend alles fragen, was ihnen rund um das Thema YouTube auf der Seele brannte. Der Berliner nahm sich Zeit zum Beantworten aller Fragen und plauderte über sein Leben als YouTuber. Zudem gab er den YouTube-Anfängern Tipps für ihren eigenen Kanal. Seine wichtigste Botschaft: Macht das, was euch Spaß macht, egal ob dies gerade angesagt ist oder nicht. Natürlich war auch für Autogramme und Fotos danach noch Zeit.

Zu schnell war der Tag vorbei, aber das Projekt geht weiter! Morgen ist der große Drehtag, wir sind gespannt, welche Videoideen die Jugendlichen entwickeln.