Lifestyle

Schon mal daran gedacht, Musik zu machen? Oliver von der DIGGA-Redaktion erklärt dir, wie es geht!

Vor zwei Jahren habe ich angefangen Musik zu machen, allerdings nur mit meinem kleinen Keyboard. Leider habe ich keine Möglichkeit gehabt, meine Musik aufzunehmen oder zu bearbeiten, bis mir meine Eltern zu Weihnachten eine Software gekauft haben, mit der man Musik machen kann. Diese Software heißt „FL Studio“. Seitdem ich diese besitze, mache ich die gesamte Zeit meiner Freizeit Musik am Computer. Meine Musik lade ich immer im Internet hoch. Ich werde öfters von anderen Musikern angeschrieben, ob wir mal einen Song zusammen machen könnten. Es macht richtig Spaß, zusammen über das Internet mit Leuten Musik zu machen. Ich kann das nur jedem empfehlen!

Mit FL Studio sind sehr viele bekannte Lieder entstanden, z.B. das Lied „Animals” von Martin Garrix oder „Levels” von Avicii. Dieses Programm bietet sehr viele Möglichkeiten und ist auch für Anfänger leicht zu bedienen. Ich werde dir jetzt erklären, wie du einen kleinen Beat erstellen kannst. Ein Beat bzw. Beatmusik ist Musik, die mit Pop – und Rock – Instrumenten gespielt wird.

In FL Studio gibt es fünf wichtige Fenster, mit denen du arbeitest.
Eins davon ist der Browser (ein Suchprogramm für Dokumente oder sonstiges). Der Browser ist deine Datenbank. Dort findest du alle deine Samples und Plug-Ins (Plug-Ins sind Extras die man in einem Programm installieren kann). Öffnen kannst du deine ganzen Fenster oben an dem Shortcut Panel (Abb.1).

Vom Browser ziehst du deine Sounds in den Patter hinein. Patter, in Englisch „Muster“, sind Elemente oder Blöcke mit Instrumenten besetzt. Im Patter legst du deine Steps (mit Steps steuerst du deinen Rhythmus) oder deine Noten. Die Piano-roll (Fenster mit Notensteuerung) öffnest du, indem du wieder auf das Piano-roll Icon im Shortcut Panel klickst. Wie man schon vermutet, kannst du in deine Piano-roll die Melodien und Akkorde legen, die dann später im Patter angezeigt werden. (Abb. 2)

Das nächste Fenster ist die Playlist. Dort baust du deinen Song mit den Patter auf. Du legst dein erstelltes Patter in die Playlist und drückst auf ,,Play”. Du kannst auch mehrere Patter erstellen und sie alle in die Playlist legen und so einen langsamen Aufbau des Songs erreichen. (Abb. 3)

Serien bewegen uns, egal ob im Fernsehen oder bei Online-Streaming-Diensten. Im Gespräch mit Ernst Feiler (Technischer Leiter, UFA Serial Drama) sprechen wir über das Rezept für gute Serien, die Konkurrenz durch On-Demand und den technischen Wandel im Medienbereich.
 

Ein Interview von jup!-Redakteur Oliver Mattutat
 

Was ist das Besondere an der Produktion von Serien?

Bei normalen narrativen Einzelstücken, sprich Spielfilmen, fügen sich Teams wie bei einem 100 Meter- Lauf kurz zusammen, geben alles und stürzen hechelnd ins Ziel, aber verstreuen sich danach in alle Winde. Bei Serien ist das ein ganzes Stück anders, weil man über eine längere Dauer Zeit miteinander verbringt. Das führt dazu, dass man sich anders organisiert und manchmal auch anders verhält, weil man viel stärker und länger auf einander angewiesen ist. Und deswegen machen Serien Produktionen von Serien sehr viel Spaß.
 

Gibt es ein Geheimnis für gute und erfolgreiche Serien?

Wenn es das geben würde, wäre es wie das Cola-Rezept - die Lizenz zum Gelddrucken. Man sieht ja, dass es das nicht gibt, sonst würde nicht so viel schief gehen. Das ist auch kein deutsches Problem, sondern ein globales. Das einzige Geheimnis, das ich preisgeben würde, ist: Es muss sich ein hervorragendes Team mit viel Leidenschaft bilden, das an seine Sache glaubt. Dann hat es eine Chance.
 

Man bekommt das Gefühl, dass US-Amerikanische Serien meistens erfolgreich sind und deutsche Produktionen oft Probleme haben. Auch in den Medien wird das so dargestellt. Stimmt das eigentlich?

Das ist Großteils eine Unkenntnis der Marktmechanismen. Man muss zwei Dinge völlig auseinander halten. Zum einen sehen wir nur das Erfolgreiche aus den USA. Das ist wie die Spitze eines Eisbergs. Die anderen 90% sehen wir gar nicht. Und zweitens, wenn wir mal in die Richtung von „Game of Thrones“ oder „House of Cards“ gehen, sieht man dort ein völlig anderes Geschäftsmodell. Deren Geschäftsmodell ist, eine Nische zu bedienen. Weil es ein Programm für ein spitzes Publikum ist, wird es als gut empfunden. Es ist nur wirtschaftlich erfolgreich, weil dieser spitze Markt global gesehen viel größer ist als der deutsche Markt. Deutsche Serien für deutsche Sender müssen ein viel breiteres Publikum erreichen und müssen viel breiter erzählt sein, um wirtschaftliche Relevanz zu erzeugen. Da werden häufig Äpfel mit Birnen verglichen, auch von der Fachpresse. Wir sind viel besser, als die Presse es suggeriert.
 

Wie gehen Sie mit einem Flop um? Als Beispiel fällt mir das die Serie „Mila“ ein, die auch von der UFA Serial Drama produziert wurde.

„Mila“ war aus unserem Blickwinkel, was Produktionstechnologie betrifft, hervorragend aufgestellt und sehr erfolgreich. Dass es vom deutschen Publikum nicht angenommen wurde, ist jetzt noch ein anderes Thema, bei dem man sehr viel über das Verhältnis zwischen Auftrag gebenden Sender und ausführendem Produzenten sagen kann. Wir als Produzent habe die Lehre daraus gezogen, dass wir viel egoistischer werden müssen und unsere Chefautoren ihre Ideen stärker verteidigen. In Amerika ist das „Showrunner-Prinzip“ sehr beliebt. Dort steht der Autor jeden Tag mit am Set und der Regisseur und der Sender müssen erst den Autoren fragen, wenn sie an der Originalidee etwas ändern möchten. Das ist ein ganz anderes Kräfteverhältnis als in Deutschland. Außerdem sind wir der Meinung, dass der deutsche Markt sich genauso internationalisieren muss wie alle anderen Märkte auch. Das tun wir gerade massiv und die Serie „Deutschland 83“ ist ein gutes Beispiel dafür.
 

Welche Rolle spielt die Technik bei der Umsetzung von Ideen?

Technologie und Inhalt lassen sich spätestens seit „Herr der Ringe“ nicht mehr auseinander bringen. Die Ansprüche werden immer höher. Die Technologie ist seit „Herr der Ringe“ und „Matrix“ in der Lage, jedes Bild im Kopf eines Autors zu realisieren. Die Frage: „Geht es oder geht es nicht?“, wie in den ersten 100 Jahren Filmgeschichte stellt sich nicht mehr. Die Antwort heute lautet immer: „Natürlich geht es!“Technologie ist mittlerweile für Autoren ein „Möglichmacher“ und nicht mehr ein Flaschenhals. Deswegen sitze ich auf dem Autorenflur und nirgendwo anders. So kann ich ihnen sagen, was es schon wieder Neues auf dem Markt gibt, was ihnen hilft ihre Geschichten zu realisieren. Wir sind jetzt in einer Zeit, in der schlicht weg alles möglich ist. Es ist nur eine Frage von Intelligenz, vorherigen Verabredungen und in wie weit das Budget trägt.

 

Wir erleben gerade den Wandel vom normalen Fernsehprogramm zum Video-on-Demand. Also: „Ich schaue das, wann ich möchte!“ Wie beurteilen Sie aus Produzentensicht diese Entwicklung?

Die Entwicklung ist großartig. Am Ende ist es so, dass die Geschichte der Medien zeigt, dass nichts das andere ersetzt, sondern immer nur etwas dazukommt. Es ist immer ein „und“, auch wenn die Presse vom „Tod des Fernsehens“ spricht. Das ist Blödsinn. Es zeigen alle Prognosen, dass das klassische Fernsehen auch die nächsten zehn Jahre noch weiter existieren wird und bei weitem nicht untergeht. Für uns Produzenten kommt eine neue Möglichkeit dazu, unsere Geschichten zu präsentieren.

Was passiert aus Ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren technisch bei der Produktion und der Ausstrahlung?
 

Schauen wir mal in die letzten fünf Jahre: Da war die Kameraentwicklung oder genauer gesagt die Entwicklung der Kamerachips ein fantastischer Treiber, um völlig neue Dinge in einer neuen Qualität zu ermöglichen. Bei uns gibt es keine Serie mehr, die nicht in Kinoqualität produziert wird. In den nächsten Jahren wird das im Zuge von 4K beziehungsweise UHD für alle anderen Programme zur Verfügung stehen. Gerade bei großen Shows werden 4K und die neuen Kameras eine Qualitätsoffensive auslösen, weil die Kameras so gut sind, dass ganz neue Lichtkonzepte und (Show-)Acts möglich werden. Zum Beispiel eine Feuerperfomance sieht vor klassischen Studiokameras eher bescheiden aus. Das nächste große Hypethema ist Virtual-Reality (VR). Jeder, der etwas auf sich hält, macht jetzt schon ein 360° Video. Da freuen wir Geschichtenerzähler uns erst Recht, wenn die ganzen VR-Brillen auf den Markt kommen, denn die brauchen alle intelligenten Inhalt. Wir fühlen uns da sehr wohl und sind gut aufgestellt. Es ist nichts, was Kino oder Fernsehen ersetzt. Es wird eine Mischform sein und es werden viele neue Medienformen entstehen. Die nächsten fünf Jahre werden noch bewegter, als es die letzten schon waren.
 

Worauf liegt im Moment ihr Hauptaugenmerk als Technischer Leiter der UFA Serial Drama?

Ich beschäftige mich im Moment intensiv mit dem Thema 4K/UHD, weil RTL das auch schon als Meilenstein auf dem Fahrplan hat. Das zweite große Thema, mein Lieblingsthema, ist die sogenannte „Cloud-Production“. In der idealen Welt ist es so, dass das aufnehmende Medium, ob Smartphone oder Kamera, die Daten gleich in eine Cloud schickt und dort sie für weitere Bearbeitung zur Verfügung stehen. „Cloud-Production“ wird die nächste Welle sein, mit der wir viel schneller und effizienter mit den Menschen kollaborativ, also im Team, arbeiten können. Kollaborativ ist das Zauberwort. Es werden nicht weniger Menschen von Nöten sein, aber die die nötig sind, können viel flexibler arbeiten.

 

In den Herbstferien fand im Neuköllner Mädchenzentrum Szenenwechsel der talentCAMPus mit zahlreichen Projekten statt. U.a. haben über 30 Jugendliche zwei Wochen lang jeden Tag geprobt und ein Tanz-Theaterstück mit dem Titel „Metro International“ erarbeitet. Am 31. Oktober war die Uraufführung des ein-stündigen Stücks im Türkischen Theater Tiyatrom – und das vor vollem Haus! Wer den großen Auftritt verpasst hat, kann sich demnächst die Videodokumentation im Szenenwechsel anschauen. Sobald der Veranstaltungstermin feststeht, lassen wir es euch auf jup! wissen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die komplette Videodokumentation bekommt ihr in diesem Clip. Um auf ihre Abschlussveranstaltung aufmerksam zu machen, haben die Jugendlichen im Oktober spontan eine Freestyle Performance auf dem Alfred-Scholz-Platz gemacht. Schaut es euch an!

Bianca und Tiemo von Bubble Gum TV berichten von der zweiten Manga Convention im Berliner Metronom

Ende November fand im Berliner Freizeit-, Sport- und Kulturzentrum Metronom die Manga Convention "Sakana Matsuri" statt. Bianca und Tiemo von der Bubble Gum TV-Redaktion waren mit dabei und erklären, was "Sakana Matsuri" überhaupt bedeutet und was Cossplayer sind. Schau selbst!
 

DIGGA-Redakteurin Charlotte erklärt, was Cannabis überhaupt ist und warum es bei vielen Jugendlichen so beliebt ist

Cannabisblätter auf Socken, Hosen, Pullis oder Kappen mit der Aufschrift Weed sind mittlerweile normal und äußerst beliebt bei Jugendlichen. Sie tragen es, weil Kiffen zum Symbol der Coolheit geworden ist. Aber was ist eigentlich Cannabis und wieso ist es so beliebt? Um das und noch mehr über das Thema herauszufinden, habe ich zwei ehemalige Kiffer und eine Schülerin, die zwar selber keine Erfahrung mit Drogen hat, aber in ihrer Klasse Mitschüler hat, die kiffen, zu dem Thema befragt.

Ein Beitrag von DIGGA-Redakteurin Charlotte Heusler

Bianca von Bubble Gum TV erklärt dir, wie du mit ein paar einfachen Handgriffen und wenig Geld, eine tolle und günstige Winterdeko für dein Zimmer selber basteln kannst.

„Ich esse auch Burger. Ganz normal!“

 

Welche junge Frau träumt nicht davon? Ein großer Star zu sein auf dem Catwalk und sich regelmäßig auf den Titelseiten der Illustrierten wiederzufinden. Doch ist dieser Traubjob wirklich das, was er verspricht? Welche Klischees stimmen und welche nicht? Die beiden Profis in spe, Naima Abt und Vicenca Petrovic, beantworten die Fragen vieler Jugendlicher.

 

Ein Beitrag von den BerlinImPuls-Reporter*innen Lennard, Julia, Celine und Oliver

Zu Beginn des Clips erklärt Antonio ein paar Fakten über YouTube. Anschließend geht es um die Fragen: Warum ist YouTube wichtig? Was schaut ihr euch auf YouTube an? Was bietet YouTube euch? Schreibt ins Kommentarfeld!

Phil von der STARK TV - Redaktion führt euch in die Welt der Mangas ein 

Hier seht ihr ein paar witzige Fakten über Mangas und Animes und ihr erfahrt, warum viele Jugendliche die Comics und Filme so toll finden.
Aber wie findet ihr Mangacomics? Und was gefällt euch an Anime-Filmen? Schreibt eure Meinung ins Kommentarfeld!