Lifestyle

In unserem neuen, bald erscheinenden, Magazin jup! gedruckt! beschäftigen wir uns mit dem Thema BETEILIGUNG. Dieser Begriff ist natürlich breit gefächert und bedeutet viel mehr als nur politische Partizipation. Es heißt auch, aktiv etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun.

Wir wollen von euch wissen: Engagiert auch ihr euch freiwillig? Was bedeutet für euch SOZIAL SEIN? Warum ist soziales Engagement für die Gestaltung einer Gesellschaft so wichtig?

Erzählt uns, was ihr macht und warum jeder von uns zu einer besseren (Um)Welt beitragen kann!

Egal ob in Form eines Gedichtes, eines Songs, eines Poetry Slams, einer Zeichnung oder einfach nur eure ganz persönliche Geschichte… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Es kann auch nur ein einziger Satz sein, der eure Meinung zum Thema vertritt.

Eure Einsendungen werden in der ersten exklusiven Ausgabe des jup! Printmagazins auf unserer Kreativseite veröffentlicht (mit Name oder anonym).

Schreibt einfach bis 15.7. eine Mail mit eurem Text oder einem Foto eurer Zeichnung an info@jup.berlin oder eine Nachricht über Facebook.

Wir sind gespannt auf eure Ideen!

Mann und Frau - vermeintliche (?) Gegensätze

Die heteronormative Geschlechterordnung trägt wesentlich zur Strukturierung unserer gegenwärtigen Gesellschaft bei. Die Unterscheidung in die sozial konstruierten Geschlechter Mann und Frau zieht sich durch alle Lebensbereiche – von Spielsachen für Kinder, über Drogerieartikel bis hin zu technischen Geräten. Diese Kategorisierung basiert auf der Annahme, dass sich Geschlecht durch die Zuweisung unterschiedlicher Eigenschaften definieren lässt. So wird beispielsweise Männlichkeit mit Dominanz, Sportlichkeit, Gefühlskälte und Stärke assoziiert. Weiblichkeit steht demnach eher für Sanftheit, Fürsorglichkeit und Emotionalität. Die vermeintliche Gegensätzlichkeit der Geschlechter zeigt sich besonders deutlich in der Mode.

 

Vergeschlechtlichte Mode

Schon in der Gestaltung der Läden wird die Unterteilung in Männer und Frauen vorgenommen und fördert dadurch ein bestimmtes Kaufverhalten, das schließlich zur langfristigen Reproduktion der Stereotypen beiträgt. Durch die strenge räumliche Trennung der Abteilungen wird der Kontakt mit der Mode des jeweils anderen Geschlechts erschwert. Kleidung für Frauen zeichnet sich durch eine Vielfalt an Farben, Materialien, Formen sowie Schnitten aus. Während sich das Sortiment für Männer beispielsweise bei der Beinbekleidung auf die Hose beschränkt, stehen der Frau neben der Hose auch Rock, Kleid oder Einteiler zur Auswahl. In der für Männer vorgesehenen Abteilung, die wesentlich weniger Fläche einnimmt als die für die weibliche Kundschaft, findet man meist schlichtere Mode. Sie bewegt sich überwiegend innerhalb eines gedeckten Farbspektrums. Auch die Schnitte beschränken sich auf weniger verspielte Formen: Es überwiegen einheitliche Schnittmuster, häufig weniger figurbetont.

 

fast - faster - FAST FASHION

Die Modeindustrie ist von Kurzlebigkeit geprägt, die durch den kalendarischen Ablauf der internationalen Modewochen strikt getaktet ist. Alle sechs Monate werden die Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert, die das Tempo und die Richtung der Modebranche bestimmen. Die sogenannte Fast Fashion wird durch Schlussverkäufe und weitere Rabattaktionen ergänzt. Hinzu kommen spezielle Kooperationen, die in Zusammenarbeit mit anderen Modehäusern, einflussreichen Personen oder zu besonderen Anlässen angeboten werden. All das bestimmt das Kaufverhalten, steigert die Nachfrage und auch die Erwartungen der potentiellen Käufer*innen.

 

Mode braucht kein Geschlecht.

Das Konzept Unisex findet sich nicht nur in der Mode. Auch in Sprache, öffentlichen Einrichtungen, etwa der Zuordnung der Toiletten, sowie bei der Entwicklung neuer Produkte spielt die Überwindung der Geschlechterordnung eine Rolle. In der Mode zeigt sich dieser Ansatz in der optischen Annäherung der Geschlechter mit dem Ziel, Geschlechtergrenzen abzubauen, vielleicht sogar einmal vollständig zu überwinden. Erst seit den 1960er Jahren spricht man im Kontext der Mode von Unisex. Geschlechtslose Mode gibt es jedoch schon deutlich länger als den Begriff selbst. In der gesamten Modegeschichte, angefangen mit dem Ursprung der Bekleidung in der Steinzeit, lassen sich viele Beispiele für Mode finden, in der Geschlecht keine übergeordnete Rolle spielt.

VON NUSHIN

 

Von den Dreharbeiten für Disney auf die Bühnen der ganzen Welt. Solche Geschichten hört man immer öfter. Für viele Weltstars ist eine längerfristige Hauptrolle in einer Disney-Serie der Startschuss in eine erfolgreiche Musikkarriere gewesen. Eindeutige Beispiele sind unter anderem Selena Gomez, die von 2007 bis 2012 die Zauberin Alex Russo in  „Die Zauberer von Waverly Place“ spielte und Martina Stoessel, die von 2012 bis 2015 die musikalische Schülerin Violetta Castillo in der argentinischen Disney-Serie „Violetta“ verkörperte.

Sabrina Carpenter, eine 19-Jährige US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, hat in sehr jungen Jahren genau diese zwei Volltreffer landen dürfen. Mit unglaublichen 11 Jahren nahm sie ihre erste Nebenrolle in der Serie „Law & Order: Special Victims Unit“ an. Nur zwei  Jahre später kam dann die Rolle als Maya in der Disney-Sitcom „Das Leben und Riley“. In der Serie geht es um zwei pubertierenden Teenager und Freudinnen Maya und Riley, die gemeinsame Abenteuer und Probleme erleben. Die Comedy Serie wurde von 2014 bis 2017 in den USA produziert. Aktuell wird sie aber immer noch, auch in Deutschland, auf dem Disney-Channel ausgestrahlt.

Der Traum vom Singen

Abgesehen vom Schauspielern war auch Musik schon immer Sabrinas Leidenschaft. Angefangen hat sie mit der Musik, indem sie selbst Songs geschrieben und gecovert hat.

Schon bevor sie für die große Rolle bei Disney ausgewählt wurde, war sie unter Vertrag bei Hollywood Records. Ihre erste eigene EP wurde im April 2014 veröffentlicht.

Das exklusive Showcase in Berlin

Ich durfte für jup! am 8. Juni 2018 auf ein exklusives Promo-Konzert von Sabrina Carpenter gehen. Stattgefunden hat es in den Universal Studios in Berlin. Die Pop-Sängerin kam lebensfroh und belustigt auf die Bühne und begrüßte den großen Raum mit den circa 30 Gewinner*innen. Ob alle, die da saßen, kleine Kinder waren? Ein ganz klares: Nein. Wäre man reingekommen, ohne das Wissen, dass sie als Disney-Channel-Charakter gearbeitet hat, wäre man nicht darauf gekommen. Nur für kurze Zeit konnten sich ihre Fans durch ihre Stimme verzaubern lassen. Aus Zeitmangel spielte sie nur drei Lieder. Eines davon war ihr aktuellstes namens „Almost Love“. Ihre Stimme ist sehr weich und hell. Für mich persönlich deshalb wirklich sehr angenehm und entspannend zu hören. Als Person strahlt sie Wärme und Wohlbefinden aus. Es war ein wirklich schönes Erlebnis und nachdem ich sie später sogar persönlich kennenlernen durfte, kann ich bestätigen, dass sie ihr Disney-Image als ein braves und bodenständiges Mädchen wirklich gut widerspiegelt. Es scheint, als würden ihre Fans sich nicht nur mit „Maya“, sondern auch mit Sabrina Carpenter als reale Person gut identifizieren können. Sabrina behandelt in ihren Liedern nämlich die Themen Herzschmerz, Selbstliebe und Mut. 

Ende des Jahres erscheint ihr neues Album „Singular“.

Ein magischer Moment

Mein persönliches Highlight auf dem Event war, als mir die US-Amerikanerin ein Kompliment zu meinem schwarzen Kleid gegeben hat. Ich habe mich wirklich geschmeichelt gefühlt, das von einer ehemaligen „Disneyprinzessin“ zu hören.

 

Wir haben uns die Sammelstickerreihe zu Marvels „The Avengers - Infinity War“ angeschaut. Wir verraten euch, ob sich die lohnt. Außerdem gibt es etwas zu gewinnen!

VON OLIVER MATTUTAT

Die kleinen Klebebildchen gibt es schon ewig und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Gerade zu Fußball-Events sind sie  vor allem auf den Schulhöfen der Nation der Renner. Neben den Stickern der Fußballstars gibt es auch viele Sammelalben zu verschiedenen Filmen.

In diesem Frühjahr ist das Sammelalbum zu The Avengers Infinity War erschienen. Der Film aus dem Marvel-Universum ist einer der erfolgreichsten Filme überhaupt. Der Titan Thanos strebt nach der Macht des Universums und bringt so die Welt der Avengers zum Erschüttern.

Unsere ausführliche Rezension zum Film findet ihr hier.

 

Hol dir deinen Helden nach Hause

Im Vergleich zum Fußballstickerheft ist das Avengers-Heft ziemlich schmal. Darin finden 180 Sticker Platz, von denen 20 auf einem Poster in der Heftmitte platziert sind. Dazu kommen 50 Sammelkarten. Im Vergleich: Das Fußballheft hat 682 freie Stickerflächen, die beklebt werden wollen.

Aufgeteilt ist das Heft nach den verschiedenen Filmen des Marvel Cinematic Universe. Als Aufhänger dient der aktuelle Avengers-Film. So findet ihr zu Beginn Ironman 1. Chronologisch folgen die Filme von Captain America, Thor, Ant Man, Doctor Strange, Black Panther. Dazwischen Reihen sich die Avengers-Filme. Natürlich sind neben den Helden auch immer die Bösewichte mit dabei. Fans des Marvel-Universums werden wohl fast alles wiederfinden, was sie sich im Zusammenhang mit den Helden vorstellen.

Seit unserem Fernsehbeitrag beim RBB  erreichen uns viele Zuschriften für unsere T-Shirts mit dem "BehindertJAund"-Aufdruck.

Ich habe viel recherchiert und verschiedene Leute gefragt, was es für Möglichkeiten gibt, unsere Sachen anzubieten. Nach einiger Zeit und Mails habe ich jetzt endlich eine Möglichkeit gefunden. Die Lösung könnt Ihr unter https://shop.spreadshirt.de/handicap-lexikon/ ansehen. Ich hoffe, dass ganz viele Menschen ein T-Shirt erwerben, um ein Zeichen zu setzen und das Thema Behinderung auf die Straße zu bringen. Unser Ziel ist es schließlich, die Gesellschaft inklusiver zu machen.

Der Weg zu dem Shop bedeutet für mich, dass ich jetzt ein Kleinunternehmer bin. Bei der Gewerbeanmeldung habe ich bei der Tätigkeitsbeschreibung nicht nur Verkauf von T-Shirts, sondern auch für zukünftige Privataufträge, Layout und Vertrieb von Printprodukten, Webseiten und so weiter angegeben. So kann ich endlich Rechnungen für Aufträge schreiben. Mehr Infos, was ich privat noch so mache, seht Ihr unter www.jasperdombrowski.de.

Auf jeden Fall bleibt es aufregend!

Bis demnächst!

Euer Jasper

Hey! Wir sind Hannah, Janik und Kai und wir machen von September 2017 bis August 2018 unser FSJ Kultur bei jup! Berlin bzw. jugendnetz-berlin!
Damit ihr auch wisst, was wir in unserer Zeit als Freiwillige überhaupt so für Aufgaben haben, halten wir euch hier auf dem Laufenden.
Alle zwei Wochen werden wir euch abwechselnd erzählen, was wir Spannendes erlebt haben! Wir wollen euch zeigen, warum es sich lohnt, ein FSJ zu machen.

Zum Start zeigen wir euch in einem kleinen Video, was unsere Erwartungen an das FSJ waren und wie die blanke Realität aussieht (natürlich aus einer nicht ganz so ernsten Sichtweise).

Seid gespannt und freut euch drauf!!!

Hier findet ihr all unsere "Tagebücher" und unser Video:
 

Linke Gewalt ist ein Phänomen, das vor allem Großstädte betrifft. Städte wie Berlin, Hamburg und Leipzig gelten als (links-) autonome Zentren. Sie sind bekannt für eine große (teilweise auch gewaltbereite) linke Szene. Die Rote Flora in Hamburg, die Rigaer 94 in Berlin und das Conne Island in Leipzig-Connewitz zählen zu den bekanntesten autonomen Zentren in Deutschland.

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI

Auf Augenhöhe - Berlin gegen Gewalt
 

Auf Augenhöhe ist am 22. März in die zweite Runde gegangen. Im Metronom in Reinickendorf fand unser Livestream diesmal statt.  Eine Stunde moderierten Sina und Lukas die Sendung, mit dabei als Gäste waren:  Mary Scherpe (Autorin/Bloggerin, selbst Opfer von Cyberstalking geworden), Beate Köhler (Koordinatorin des FRIEDA-Anti-Stalking-Projekts) und Michael Bendix-Kaden (Berliner Polizei | Zentralstelle für Prävention). Dieses Mal fand ich, dass die Runde uns sehr gut gelungen ist. Es ist sehr schön anzusehen, dass wir von Livestream zu Livestream uns verbessern.  Ich selbst durfte an dem Livestream eine Kamera bedienen, was mir wieder sehr viel Spaß gemacht hat.

Alle weiteren Informationen findest du hier: https://jup.berlin/augenhoehe

Hier könnt ihr euch unseren Livestream nochmal anschauen:

Je länger man seine bloßen Handflächen gegeneinander schlägt, desto merkwürdiger erscheint einem dieses Geräusch. Doch dieses Stück hat jeden einzelnen Klatscher des Applauses verdient.

VON ZORA

Im Stück „Unconditional Love“ unter der Leitung von Theresa Henning geht es um bedingungslose Liebe, ob nun zwischen Liebenden oder mit sich selbst.

Ich gehe mit Kopfschmerzen in den Jugendclub des Jungen DT. Die auch einfach „Box“ genannte Bühne, ist ja bekannt für ihre eher auf Bewegung und Wirkung basierenden Stücke. Ich denke mir also, es wird sicher ein eher entspannter Abend werden. Doch prompt, als ich den Saal betrete, dröhnt mir schon basshaltige Musik in den Ohren.

Passend dazu Videoaufnahmen der Darsteller*innen, wie ein Musikvideo an die Wände der Bühne projiziert. Eine gewisse Vorfreude kommt auf.
Jetzt beginnt das Stück - mit Stille. Stille und Blicke. Es ist unheimlich... und in irgendeiner Weise doch lustig. Es wird Konfetti geworfen, Witze erzählt, getanzt und gestikuliert. Die Darsteller*innen verlassen die Bühne bis auf eine. Nach einer weiteren Videoshow zum Song BELLYACHE fängt sie an, einen eher poetischen und vollkommen nachvollziehbaren Monolog mit sich selbst zu führen - über Angst und Depression. Unterbrochen wird sie von einem hereinplatzenden Jungen, der das umherirrende Licht fangen will. Enttäuschung breitet sich in mir aus. Ich hätte ihr gerne noch länger zugehört.

Das Licht lässt sich nicht fangen und die Unendlichkeit überwältigt beide, als eine dritte Person in die Box tritt. In einer erfundenen Sprache schreit sie (vermutlich) ihren Freund an, der auf die Wände projiziert ist und auch mit ihr zu reden scheint. Jedoch, ohne einander zu verstehen. Dann schafft es der Darsteller vom Bildschirm doch auf die Bühne. Im Kleid und erfundene Worte rufend kommt er auf seine Partnerin zu und beide tanzen bzw. bewegen sich romantisch miteinander. Sie schreien sich und uns an. Mein Kopf dröhnt und meine Sitznachbarin schaut mich mit schiefem Blick fragend an.

Jahrelang lief Mark Maslow Marathon. Nun ist er Personaltrainer, betreibt einen Online-Blog und hat sein zweites Buch veröffentlicht. Wir haben mal reingeschaut und Mark ein paar Fragen gestellt.

VON OLIVER MATTUTAT

Fitnessstudios boomen. Auch immer mehr Teenager strömen in die Gyms dieser Nation. Mal mit mehr oder mal mit weniger erstrebenswerten Zielen. Doch um seinen Körper voll in Schuss zu bekommen, ist Sport nur eine Komponente. Zusätzlich sollte man auch auf seine Ernährung achten. Mark Maslow weiß, worauf man schauen muss. Er selbst betreibt einen Fitnessblog und einen Podcast zum Thema Fitness, der schon mehr als sieben Millionen Mal runtergeladen wurde. Er machte sein Hobby zum Beruf. Er hing seinen Job als Luftfahrt-Ingenieur an den Nagel und wurde Sportler. Seine Tipps gibt er nun in seinem schon zweiten Buch weiter.
Looking good naked Powerküche ist der etwas plakative Titel, der vor allem Aufmerksamkeit erregen möchte. Das schafft er. Darin vermittelt Mark den Lesenden aber nicht nur platte Plattitüden, sondern gibt wertvolle Hinweise. Ging es in seinem ersten Buch noch eher um Sportübungen, steht jetzt die Ernährung im Blickpunkt. Neben vielen Rezepten, erklärt er auch die Grundlagen, die aus seiner Sicht für einen guten Körper wichtig sind. Dazu gibt er Denkanstöße. Er schlägt er Ernährungspläne vor, die aber nicht zwingend sind. Mark Marslow möchte die Lesenden motivieren, leichter an ihren Zielen dran zu bleiben und dabei Spaß zu haben. Das gelingt ihm mit dem 160 Seiten starken Buch sehr gut.
Wir hatten die Möglichkeit, dem Autor Mark Marslow ein paar Fragen stellen:

Wann war der Zeitpunkt, dass Sie gemerkt haben, dass Sie Ihren Job aufgeben müssen, um Ihren Traum zu erfüllen?

Es muss um 2010 gewesen sein, als ich das Buch „Die 4 Stunden Woche“ von Tim Ferriss las. Zuvor bin ich nie auf die Idee gekommen, etwas Eigenes aufzubauen. Vermutlich auch, weil meine engsten Freunde wie ich angestellt waren. Aber durch die Lektüre realisierte ich, wie viele Möglichkeiten es heutzutage gibt, einem Beruf nachzugehen, der echten Mehrwert für andere Menschen bringt und es mir gleichzeitig erlaubt, einen meiner größten Werte zu leben: Freiheit.

Wie haben Sie den Einstieg in den Sport geschafft?

Eher zufällig. Bis zum Abi war ich alles andere als eine Sportskanone. Heute weiß ich auch, warum: Ich hatte „meinen“ Sport einfach noch nicht gefunden. Dass ich ihn dann doch entdeckte, habe ich der Bundeswehr zu verdanken, denn dort standen täglich Kraft- und Ausdauersport auf dem Plan. Ich bin ganz ehrlich, die ersten Wochen waren eine Tortur. Aber bald spürte ich, wie ich fitter wurde – Woche für Woche. Das Schöne am Kraft- und Ausdauersport ist, dass Du Deinen Erfolg vollständig selbst in der Hand hast. Das hat mich unheimlich motiviert und das Selbstvertrauen gegeben, dass ich, wenn ich mir Ziele setze und an ihnen dranbleibe, auch in anderen Lebensbereichen erfolgreich sein kann.

An wen richtet sich Ihr Buch?

An alle, die nackt gut aussehen wollen, sich sagen „da geht noch was in puncto Fitness“ und keinen Bock auf Diäten und Totalverzicht haben. Bei „Looking Good Naked Powerküche“ geht’s um eine ausgewogene Fitness-Ernährung, die Spaß macht.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Sport?

Sport muss mir langfristig mehr Energie geben als nehmen. Mich persönlich motiviert Fortschritt. Beim Krafttraining heißt das, dass ich diese Woche ein klitzekleines bisschen stärker sein will, als vergangene Woche.

Was sind die größten Irrtürmer, denen Sie in Sachen Fitness begegnet sind?

Einer der größten Irrtümer ist, dass nur einen einzigen „besten“ Weg zur Traumfigur gibt. Und dass es sich lohnt, erst einmal alles Wissen in sich aufzusaugen, bevor Du zur Tat schreitest und anfängst. Wer an einem unperfekten Trainingsplan dranbleibt, der Spaß macht, erreicht langfristig viel mehr, als einen perfekten Plan zu haben, den er nur unregelmäßig in die Tat umsetzt.

Welche Tipps haben Sie für Einsteiger, die gerade anfangen wollen, an Ihrem Körper zu arbeiten?

Einer der größten Erfolgsverhinderer für Anfänger ist Überinformation. Sprich mit 5 verschiedenen Fitness-Experten und Du bekommst 5 Ratschläge – von denen sich einige vermutlich sogar widersprechen. Am besten suchst Du Dir jemanden, dem Du vertraust und der den Weg vor Dir schon einmal gegangen ist.

Welches ist Ihr Lieblingsrezept?

Momentan sind die Pancakes mit Heidelbeeren (S. 85) mein absoluter Favorit.

Gibt es auch Tage, an denen Sie cheaten?

Cheaten gibt’s in meiner Welt nicht. Ich mag den Begriff im Zusammenhang mit Essen einfach nicht, weil er suggeriert, etwas Verbotenes zu tun. Das führt bei vielen Menschen zu einem schlechten Gewissen – was wiederum eine ziemliche Spaßbremse ist. Es gibt für mich keine guten und keine schlechten Lebensmittel – nur gute oder schlechte Gründe, sie zu essen.

Zu guter Letzt: Verraten Sie uns noch Ihre Lieblingsübung beim Fitness?

Ich liebe das Schulterdrücken mit der Langhantel.