Lifestyle

Nachdem Nintendos WiiU nur so mäßig bei den Gamern ankam, versuchen es die Japaner mit einer neuen Konsole. Wie sich die Switch schlägt? Wir haben sie getestet!

VON OLIVER MATTUTAT

Seit März ist die Nintendo Switch nun auf dem Markt und mit ihr möchte Nintendo vieles besser machen als mit der WiiU, dem Vorgänger.
Als erstes sollte gesagt sein, dass die Switch sowohl am heimischen TV als auch unterwegs als eigenständige Konsole benutzt werden kann. Insgesamt gibt es drei Spielmodi. Den TV-Modus, den Tisch-Modus und den Handheld-Modus. Ersteres und letzteres sind selbst erklärend. Beim Tisch-Modus stellt man die Switch mit dem Aufsteller auf und kann zusammen mit einem Freund an der Konsole gegen- oder miteinander zocken. Da kommt auch die Besonderheit des Controllers zum Tragen. Besser gesagt, hat die Switch eigentlich zwei Controller – die Joy-Cons. Je einer links und einer rechts der Switch. Man kann die beiden aber auch miteinander verbinden und fast wie einen klassischen Controller benutzen oder eben, wie im Tisch-Modus, als zwei unabhängige Controller für zwei Spieler. Für manche Spiele benutzt man auch die Bewegungssensoren der Joy-Cons wie man es von der Wii kennt. Ein Spiel wäre da zum Beispiel Arms, auf das wir später noch einen Blick werfen wollen.
Nach dem ersten Starten und Einrichten gelangt man auf den Home-Bildschirm. Der ist bei mir noch recht karge, denn ich habe noch kein Spiel eingesteckt. Die Einstellungsmenüs sind aufgeräumt und übersichtlich. Dann kann das Zocken ja beginnen.
Die ersten beiden Spiele, die ich euch vorstellen möchte, sind Arms und 1-2-Switch.

Arms ist ein Kampfspiel. Dabei kämpft man gegen einen Gegner. Das Besondere an den Kämpfern ist, dass sie in der Regel mit je einem Joy-Con in je einer Hand gespielt werden. Durch Bewegungen der Hände und Arme schlägt man oder bewegt seine Figuren. Man kann aber auch im Handheld-Modus spielen. Die Kämpfer können auch noch individuelle verändert werden. Sie können mit besonderen Waffen ausgerüstet werden. So kann man seinen ganz eigenen Kampfstil finden.  Das Spiel macht sehr viel Spaß, auch wenn es am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Mit der Zeit macht es aber sehr viel Spaß.
1-2-Switch ist eine Sammlung von Mini-Party-Spielen. Fast alle  davon sind drauf ausgelegt, dass man sie zu zweit spielt. Zwei Spiele möchte ich dafür exemplarisch vorstellen:
Als Erstes: Wie viele Kugeln sind es? Dabei werden Kugeln im Joy-Con simuliert. Durch Bewegen muss man herausfinden, wie viele Kugeln es sind. Dabei muss man ganz schön geschickt sein, denn es wird jede kleine Bewegung des Joy-Cons bemerkt.

Als Zweites: Baby. Das ist eher eines der absurden Minispiele. Es geht hierbei darum, ein Baby in den Schlaf zu wiegen. Der Joy-Con ist in dem Fall das Baby. Nicht wirklich mein Spiel.
Insgesamt zeigt das Spiel, was alles mit den Joy-Cons möglich ist. Ein großer Langzeitspaß entsteht aber leider nicht. Aber zuerst macht es bei vielen Spielen ziemlich viel Spaß. Die beiden Beispielspiele zeigen aber auch die Spanne, in der sich die Minispiele bewegen. Zwischen aufregend und fordern zu eher flacheren Spielen.

Wir werden in der nächsten Zeit immer mal wieder Spiele der Nintendo Switch vorstellen. Als nächstes den Titel, der mir auf der Gamescom schon sehr gut gefallen hat: Mario + Rabbids Kingdom Battle.

In NHL 18 lässt uns EA Sports wieder die Größen der Eishockeyszene steuern. Wie sich unser Redakteur Olli auf Kufen geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

VON OLIVER MATTUTAT

Eishockey war nie mein Lieblingssport und wird es wohl auch nicht mehr werden, aber eine gewisse Faszination trage ich für den Sport doch in mir. Aber an den letzen NHL-Teil, den ich regelmäßiger gezockt habe, kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Es muss NHL 07 gewesen sein. Das ist nun auch schon elf Jahre her.
Dieses Jahr wage ich mich mal wieder an die Reihe heran und wie sich zeigen wird, hat sich von NHL 07 zum aktuellen NHL 18, das am 15.09.2017 erschienen ist, einiges geändert.

Als erstes ist da die Steuerung zu nennen. Die hat sich zwar grundlegend schon vor ein paar Jahren geändert, aber auch in diese Richtung gibt’s dieses Jahr etwas Neues. So bekommt man im Angriff mehr Möglichkeiten, seine Kreativität auszuleben und in der Defensive kann man mit Hilfe des neuen Skill Sticks seinen Schläger präziser steuern, um dem Gegner den Puck abzunehmen.

Als erstes mache ich ein Spiel im neuen 3-gegen-3-Modus. Der Modus macht beim Anspielen ziemlich viel Spaß. Er ist schnell und witzig. Man kann nach seinen eigenen Regeln spielen und sein Dreierteam individuell zusammenstellen. Auch mit Maskottchen kannst du zu deinem Team holen. Der Modus ist online, offline sowohl im Koop-Modus als auch gegeneinander spielbar.

Neu ist auch der Expansion Draft. Darin erstellst du das 32. NHL-Team und stellst dir deine Mannschaft zusammen. Als Manager hältst du sowohl die sportlichen als auch die geschäftlichen Fäden in der Hand. Außerdem kannst du ein Maskottchen erstellen und die Heimatstadt deines Teams wählen. Neben nordamerikanischen Städten sind auch europäische Metropolen verfügbar. Na, wie wäre es, mit einer Berliner Mannschaft die NHL zu dominieren und am Ende den Stanley Cup zu gewinnen?

Meine erste richtige Partie nach dem 3-gegen-3 mache ich dann als Freundschaftsspiel gegen den Computer. Ich brauche das erste komplette Drittel, um mich an die Steuerung zu gewöhnen. Dann wird es besser. Ich spiele mit den Pittsburgh Penguins, dem amtierenden Stanley Cup-Sieger,  gegen die New Jersey Devils. Fans der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kommen auch nicht zu kurz. Denn die Teams der DEL, wie zum Beispiel die Berliner Eisbären, sind auch in NHL 18 verfügbar. Im zweiten und dritten Drittel gelingen mir mehr erfolgreiche Aktionen, auch wenn ich mir die ein oder andere Zeitstrafe einhandele. Am Ende steht es 4:2 – für den Computer. Zu meiner Ehrenrettung kann ich sagen, dass ich gegen einen mittelschweren Computergegner gespielt habe.

Aber vielleicht sollte ich doch lieber einen Blick ins Trainingslager werfen. Dort gibt es Videos von Profis, dir dir helfen, dass du besser wirst. Das kann ich auf jeden Fall gebrauchen.

 

NHL 18 kann sehr viel Spaß machen. Vor allem der 3-gegen-3-Modus hat mich gepackt. Für mich geht’s jetzt nochmal ab aufs Eis!

Während in den Hallen des Messegeländes Berlin über 100.000 Menschen die neueste Technik bewunderten, fanden sich im Sommergarten zum achten Fritz DeutschPoeten-Festival  national bekannte Künstler*innen zusammen. Am Freitag waren es Milliarden, Madsen und Jennifer Rostock, die ca. 13.000 Besucher begeisterten.

 

VON SINA UND JANIK EMIL

Das Line-Up des diesjährigen Fritz-Deutschpoeten-Festivals  scheint bei keinem Wünsche offen gelassen zu haben.  Den Anfang machte am noch jungen Abend die sechs-köpfige Rockband Milliarden. Vor knapp einem Jahr noch als Vorgruppe von „Ton Steine Scherben" unterwegs, hatten sie dieses Jahr die ehrenwerte Aufgabe, das DeutschPoeten-Festival zu eröffnen. Die Fans erwartete Rock auf höchstem Niveau. Milliarden hatten sogar schon einen Auftritt auf dem "Rock am Ring"-Festival.

 

Aller Anfang ist schwer

Jedoch - wie eigentlich jedes  Jahr - hat die Auftaktband es immer am schwersten: Nur wenige Fans haben sich vor der Bühne schon versammelt, wenige Leute haben sich generell schon auf dem Festivalgelände eingefunden und die Menge ist  noch nicht in der richtigen Partystimmung. Allerdings gerade der letzten Punkt kann bei Milliarden nicht bestätigt werden. Sie schafften es trotz dieser hemmenden Faktoren, die Zuschauer aufzuwecken und schafften damit den perfekten Übergang zur nächsten Band.

 

Zeit zum Mitsingen – Madsen auf der Bühne

Nach der ca. 30-minütigen Umbaupause folgte Madsen. Davor wurden die Bierbecher aufgefüllt, die Stimmung hebte sich. Der Platz vor der Bühne wurde voller, die Wiese dichter besetzt. Es wurde lauter. Nach dem 10-jährigen Jubiläum ist die Indie-Rock-Band schon deutlich bekannter als Milliarden. Merkbar auch daran, dass die Songs flüssiger mitgesungen werden konnten. Es wurde mehr getanzt, auf den Rängen wurden private Gespräche eher eingestellt.  Der erste Höhepunkt war bei "Mein Herz bleibt hier" erreicht.

Die Liebe zu Berlin drückt die Band Madsen gern aus. Sie spielen mit dem Publikum, genießen sichtlich die Aufmerksamkeit. Während die Band um die Brüder Johannes, Sebastian und Sascha Madsen bereits seit 13 Jahren ihre Hits auf Festivals und eigenen Tourneen präsentieren, herrscht auch im Publikum eine familiäre Stimmung. Die Texte musste man nicht kennen, um den Auftritt genießen zu können. Auch als die Sonne hinter der Bühne unterging, entstand eine gemütliche Lagerfeuer-Atmosphäre.

 

Krönender  Abschluss am Freitag: Jennifer Rostock

Das Schlusslicht des Abends bildete Jennifer Rostock. Bier wurde vorher wieder aufgefüllt, die letzten Zuschauer betraten den Sommergarten. Auf rein musikalische Details muss man nicht groß eingehen. Ein Ohrwurm nach dem anderen wurde performt.

„Wie wär´s noch mit ‘nem Schnaps?!“(Jennifer Weist). Die Menge grölt: „Ja“. Jennifer Weist ruft: „Zicke zacke, zicke zacke“, die Menge antwortet lautstark: „Hoi, hoi, hoi!!!“  und weiter geht’s. Frontfrau  Jennifer  Weist fiel  vor allem wieder durch ihre sehr  freizügige Kleidung auf. Passend zu den politischen Texten und zusammen mit der rockigen Linie, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog, war die Band  ein perfekter Abschluss für den ersten Abend.

American Football ist in Amerika Volkssport. EA Sports bringt nun den neuen Teil seines Footballspiel „Madden NFL“ raus und setzt dabei viele Hoffnungen auf den Storymodus. Wir haben es für euch angespielt.

VON OLIVER MATTUTAT,  31. August 2017

Es ist das Ziel eines jeden Spieler in der Amerikanischen NFL, der National Footbal League: Einmal den Superbowl gewinnen und sich den Siegerring an dem Finger zu tragen. 

Erstmals baut EA Sports auch in sein Footballspiel Madden NFL einen Storymodus ein. Nachdem sie diesen Schritt schon letztes Jahr in ihrem Fußballgame FIFA getan habe, kann man nun auch in Madden von einem No-Name zu einem gefeierten Superstar aufsteigen und euch somit den Traum erfüllen könnt.

In Longshot, wie der Storymodus benannt ist, schlüpft ihr in die Rolle von Quaterback Devin Wade, dessen großen Traum es ist, Profi in der NFL zu werden und den Superbowl zu gewinnen. Aber im Moment spielt er noch am College und möchte sich für den NFL Draft, bei dem die Spieler zu den Profivereinen tranferiert werden, empfehlen. Der Spieler wird hier gut in das Spiel eingeführt und bekommt durch zahlreiche Tutorials auch die Steuerung gut beigebracht. Wie auch im Vorbild von FIFA beeinflussen deine Entscheidungen die Zukunft von Devin. Schaffst du es ihn in den Superbowl zu bringen? Wir sind immer noch auf dem Weg dorthin!

Aber natürlich gibt es bei Madden 18, wie gewohnt, auch andere Spielmodi. 

Im Schnellspielmodus tretet ihr in einem Spiele gegen den Computer an oder an der gleichen Konsole auch gegen einen menschlichen Gegner. 

Die größten Änderungen machen sich auch hier bemerkbar. Erstmals kommt die EAs Grafikengine Frostbite in Madden zum Einsatz und liefert gleich grandiose Bilder. Auch das Passen wurde überarbeitet. So ist es noch besser möglich, das Spielgerät dorthin zu werfen, wo man es hinbringen möchte. Außerdem gibt es nun drei Spielvarianten. Arcade, Simulation und Kompetitiv. Bei Arcade erlebt ihr ein Spektakel. Viele schnelle Spielzüge, viele Punkte aber wenige Strafen und der Spieler, den ihr steuert, ist immer ein wenig stärker als der Rest. Bei Simulation erlebt man, wie der Name schon sagt, eine Darstellung eines "echten" NFL-Spiels. Strafen, Verletzungen und richtige Team- und Spielerwerte inbegriffen. 
Bei Kompetitiv ist der Spieler an den Sticks, der entscheidende Faktor. Ein Modus für die Madden-Elite! 

Es ist natürlich auch möglich online gegen andere Spieler aus aller Welt anzutreten. Sehr beliebt ist Madden Ulitmate Team. Den Modus kennt man auch aus EAs Fußballsimulation FIFA. Man kann sich darin seine Traummannschaft zusammenstellen. Im Gegensatz zu FIFA besteht ein Kader nicht nur aus 23 Spielern und einem Trainer, sondern bei Madden beinhaltet der Kader mindestens 39 Spieler und mindestens acht Trainer. Da ist selbstverständlich dem realen Vorbild geschuldet.  

In diesem Jahr erweiterten die Macher den Modus unter anderem durch die sogenannten MUT Squads. Darin schließt du dich mit zwei Freunden zusammen und spielst online gegen drei andere Spieler. Dabei werden eure Kader kombiniert und jeder hat eine Rolle. Der Captain der Offense wählt die Offensivspieler, der Captain der Defensive die Defensivspieler und der Headcoach behält die Zeit im Auge und entscheidet über das Stadion und die Trikots.

Ein Spiel, da vor allem Football-Fans Spaß macht. Für Einsteiger fällt es doch eher schwer, gleich am Anfang viel Freude zu haben. 

Am 7. September geht dann auch die neue Saison der richtigen NFL in dem USA los. Bei den Profis kann man sich das ein oder andere auch für die virtuellen Matches abschauen. Die Wartezeit bis dahin könnte man sich mit Madden gut vertreiben.

Jeder der schon einmal etwas von „The Witcher 3: Wild Hunt“ gehört hat, kennt auch das beliebte Mini-Spiel „Gwint“. Das Mini-Spiel hatte einen solchen Erfolg, dass die Entwickler daraus ein eigenes Online-Kartenspiel namens „Gwent“ gemacht haben.
Das Spiel bedient sich großer Beliebtheit und kann mit anderen führenden Online Kartenspielen, wie z.B. „Hearthstone“ mithalten.

Pünktlich zur Gamscom haben die Entwickler einige neue Features für „Gwent“ angekündigt. „Gwent“ soll nun eine Einzelspieler-Kampagne, eine Weltmeisterschaft und einige neue soziale Erweiterungen bekommen.

 

VON SANDY

 

Die Einzelspiel-Kampagne

„Gwent: Thronebreaker“ erzählt eine zuvor noch unbekannte Geschichte aus dem Witcher Universum. Die Kriegsveteranen-Königin Meve regiert über zwei Königreiche im Norden, nur wird sie von einer Invasion bedroht. Durch diese Invasion ist sie gezwungen, einen Kriegspfad einzuschlagen. Ihr begleitet Meve auf ihrer dunklen Reise, die gezeichnet ist von  Zerstörung und Rache.

Durch verschiedene Abwechslungen, wie Haupt- oder Neben-Quests, das Sammeln von Ressourcen oder die Entwicklung von strategischen Planungen bietet „Thronebreaker“ eine gelungene Abwechslung von „Gwent“.

„Gwent: Thronebreaker“ soll für PC, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zu Thronbreaker gibt es auf der offizielle Seite von „Gwent“.

 

Die Weltmeisterschaft

Die Entwickler haben eine offizielle E-Sport-Serie angekündigt: „Gwent Masters“. Durch den neuen Saison-Modus und verschiedenen Turnieren sollen die Spieler ihr Können unter Beweis stellen. Wer weiter kommt, hat die Möglichkeit, im Finale den Titel des Gwent World Champion zu erlangen.

Nähere Informationen zu „Gwent Masters“ und den Regeln findet ihr hier.

 

Soziale Features

Mit dem kommenden Update soll „Gwent“ auch einige soziale Features erhalten. Man soll nun die Möglichkeit haben, Freunde in seine Freundesliste hinzuzufügen. Zudem kann man sein Profil bearbeiten, auch die einzelnen Gewinn-Quoten der Fraktionen sollen nun angezeigt werden. Über aktuelle Nachrichten oder Events soll nun auch berichtet werden. Wie genau dies umgesetzt werden soll und was für weitere Features euch erwarten, könnt ihr euch ansehen:

 

Jedes Jahr aufs Neue stehen die Gamer vor der Qual der Wahl. Für welches virtuelle Fußballspiel entscheiden sie sich? Auch dieses Jahr schicken Electronic Arts und Konami ihre Games ins Rennen. Wir haben beide mal angezockt.

Auch dieses Jahr lässt uns Computerspieleentwickler Codemasters über die Rennstrecken dieser Welt flitzen. Zum ersten Mal auch mit legendären Rennautos. Wir haben uns F1 2017 für euch auf der PS4 angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT, 25. August 2017
 

Es waren die Glanzzeiten der Formel 1 hier in Deutschland, als Michael Schumacher Jahr für Jahr den Weltmeistertitel einfuhr. Auch wenn viele das mit der Zeit als „langweilig“ beschrieben, fesselte er mit seinen Leistungen Millionen an die Fernsehgeräte. Im neuen F1 2017 von Codemasters kann man diese Zeiten wieder aufleben lassen. Denn es ist zum Beispiel möglich mit dem Wagen, mit dem Schumacher 2004 Weltmeister wurde, zu fahren. Daneben gibt es auch weitere legendäre Rennwagen. Selbstverständlich kann auch mit den aktuellen Boliden über die Strecke geheizt werden.

Für mein erstes Rennwochenende entscheide ich mich für Sebastian Vettel und seinen Ferrari. Ich fahre auf der Strecke Autodromo Nationale in Monza, Italien . Einer der einfacheren Kurse, denn es gibt viele lange Geraden, auf denen man ordentlich auf Gaspedal treten kann.
Es beginnt, wie man es von der Formel 1 kennt, mit den freien Trainingssessions. Da gilt es, sich an das Fahrzeug und die Steuerung zu gewöhnen. Denn es ist das erste Mal, dass ich Formel 1 auf einer Playstation spielen. Außerdem ist es auch länger her, dass ich Formel 1 gespielt habe - damals noch am PC. Dementsprechend sehen die ersten Runden auch aus. Manchmal schaffe ich es nur mit Mühe, mich auf der Strecke zu halten. Im Qualifying wird es dann ernst. Es geht um meinen Startplatz beim großen Rennen. Ich schaffe es, mir die Pole Position, also den ersten Platz, zu erfahren. Zugegeben, die Schwierigkeitsstufe habe ich bewusst niedrig gewählt. Mein Rennen ist die viertel Distanz, die die Fahrer in Echt fahren. Schon da wird einem bewusst, was für eine Konzentrationsleistung es sich handelt, so ein Rennen zu fahren. Jede noch so kleine Unaufmerksamkeit kann Plätze kosten. Und so kommt es, wie es kommen muss: Ich komme mit meinen Reifen auf den Randstein und mein Wagen geriet ins Schlittern. Danach gelingt es mir nicht, den Wagen unter Kontrolle zu bringen. Ich rase in die Wand und mein Wagen erleidet einen Totalschaden. Somit war das Rennen dann für mich beendet. Die Renndistanz lässt sich nach Belieben einstellen. So ist es ebenfalls möglich, ein komplettes Rennen zu fahren. Für mich wäre das doch ein wenig lang.
Das Spiel bezeichnet der Entwickler als "das vollständigste Formel 1-Spiel, das es je gab " und einen großen Augenmerk legten sie bei der Entwicklung auf den Karrieremodus. Im Gegensatz zur letzten Saison wurde dieser ausgebaut. Es gibt neue Events wie Überholchallenges und man kann eben die genannten klassischen Rennnnwagen fahren. Außerdem gibt es mehr Möglichkeiten, seinen Wagen zu verbessern. Der ganze Karrieremodus wird so auch sehr komplex und lässt einen in die Welt der Formel 1 eintauchen.
Das Spiel macht nach einer gewissen Eingewöhnung eine Menge Spaß. Für Rennspielexperten auf jeden Fall ein gutes Spiel. Aber auch für Anfänger auf dem Gebiet ist es ein guter Einstieg.
 
Um noch einen tieferen Einblick in das Spiel und seine Entwicklung zu bekommen, haben wir auf der Gamescom mit Lee Mather. Er ist der Creative Director bei Codemasters für F1 2017. Das Interview im Video könnt ihr euch genau hier unter anschauen!

Super Mario ist wieder da und sorgt für mächtig Wirbel. Was ihr in Super Mario Odyssey erwarten könnt und in welchem Spiel ihr Mario noch entdeckt, erfahrt ihr hier!

VON OLIVER MATTUTAT, 24. August 2017

Es ist eine der Figuren meiner Kindheit. Super Mario ist zurück. Im schicken Super Mario Odyssey erkundet ihr mit Mario die Welt. Im Gegensatz zu vielen der früheren Spiele bewegt man sich frei durch die Welt und absolviert die Missionen wortwörtlich on the go. Grafisch ist es wunderbar geworden. Die Entwickler sind auch wieder sehr detailverliebt. So gibt es so viel zu entdecken. Seinen Hut kann er immer noch werfen. Dabei kann er sich dann auch in andere Gegenstände, zum Beispiel Raketen verwandeln. Außerdem gibt es eine weitere ganz neue Super Mario-Erfahrung. Mit Mario geht es nämlich auch in eine Stadt unter echte Menschen. Dort hüpft er fröhlich auf Taxis rum oder schwingt sich auf den Motorroller. Dabei immer mit dem Ziel, möglichst viele Monde zu finden. Das Spiel wird ab dem 27.10.2017 für die Nintendo Switch verfügbar sein. Für alle die, die schon eine Switch besitzen auf jeden Fall mal eine Überlegung wert. Denn es ist somit auch unterwegs spielbar. Auch für Leute, die noch schwanken, ob sie sich eine Switch kaufen sollten, könnte dies ein guter Grund sein.

Aber nicht nur Nintendo bringt ein neues Spiel mit Super Mario heraus. Auch Ubisoft hat sich den kleinen rotmützigen Italiener geschnappt - natürlich mit freundlicher Erlaubnis und Unterstützung von Nintendo. In Mario + Rabbids: Kingdom Battle geht es darum, das Pilz Königreich, das von den Hasen auseinander gerissen wurde, wieder zurückzuerobern. Mario bekommt dabei Hilfe von Luigi, Prinzessin Pech, Yoshi und vier heroischen Rabbids. Auch wenn es der Verpackung nicht gleich anzusehen ist, verbirgt sich hinter dem Spiel ein vollwertiges Strategiespiel, das schon beim Anspielen jede Menge Spaß bereitet hat. Zu Anfang laufen Mario und zwei Rabbids geleitet von Beep-O, der ein wenig aussieht wie ein Staubsaugerroboter,  durch die Welt und müssen dabei Gegner schlagen und kleine Rätsel lösen. Dabei kann man seine Waffen upgraden, um den Gegnern in den zugbasierten Kämpfen überlegen zu sein. Mit der Zeit erlernen sie auch neue Fähigkeiten. Das Spiel erscheint schon nächste Woche, am 29.08. 2017 , ebenfalls für die Nintendo Switch. Ein Spiel, das viel Spaß macht und bei dem die Zeit beim Anspielen viel zu schnell verging. Immer wieder versüßten auch witzige Cutscenes das Spielen. Hier haben wir für euch nochmal beide Trailer zu den Spielen:

 

Super Mario Odyssey:

“Obwohl Jess und Eden sehr verschieden sind, sind sie trotzdem unzertrennlich und seit Ewigkeiten beste Freundinnen. Doch eines Tages verschwindet Eden spurlos und auf Jess suche nach ihrer besten Freundin wird sie selbst mit den dunklen Geheimnissen ihrer Vergangenheit konfrontiert." Liz Flanagans Debütroman Eden Summer ist ein Buch über Liebe, Freundschaft, Verlust und dunkle Geheimnisse. 

VON KAJA

Für Jess beginnt der Tag eigentlich ganz normal, doch dann erhält sie die schockierende Nachricht, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist. Für Jess ist klar, dass sie nicht tatenlos zuhause sitzen und warten kann. Sie geht los und macht sich auf die Suche nach ihrer so unterschiedlichen Freundin, doch schnell konfrontiert die Suche sie mit den dunklen Kapiteln ihres Lebens und auch das Leben der allseits beliebten Eden Holby ist nicht ganz so strahlend, wie viele denken.  Außerdem ist da auch noch Liam, Edens Freund, für den Jess vielleicht mehr empfindet, als sie zugeben will.

 

Der erste Roman der englischen Autorin hat mich von Anfang an begeistert. Er ist schön gestaltet, hat ein schönes Cover und führt diesen künstlerisch Touch auch noch im Buch ein wenig weiter. Das Symbol der Sonne, die hinter einer Regenwolke halb versteckt ist, leitet jedes Kapitel ein, sowie eine Uhrzeit, die die Kapitel zeitlich gut strukturiert. Man weiß, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergangen ist.  Zudem ist das Buch in fünf  Abschnitte geteilt, die jeweils durch eine schwarze Seite getrennt werden. Diese fünf Abschnitte sind der Prolog, der Morgen, der Nachmittag, der Abend und der Epilog. Dementsprechend erzählt der Roman einen Tag, einen besonderen Tag, aus Jess' Leben und was an diesem alles passiert. Jedoch erzählt der Roman auch mittels Rückblenden, was im vergangenen Sommer passiert ist bzw. geht er zu bedeutenden Momenten im Leben der zwei Mädchen zurück. An einigen Stellen ist der Roman auf Grund seiner viel Zeitsprünge, leider teilweise verwirrend, weil man leicht den Überblick verliert, was wann passiert ist. Ich hätte mir gewünscht, dass neben den Zeitangaben, die dem Buch eine zeitliche Struktur in der Gegenwart geben, ebenfalls ein Datum zu den Rückblenden hinzugeschrieben  worden wäre.

Es scheint so, als würde der Prolog zeitlich nach dem Hauptteil spielen, obwohl ein Prolog ja eigentlich als eine Art Einleitung dient. Zudem arbeitet das Buch mit großer, gut zu lesener Schrift mit kurzen Kapiteln, die für mich persönlich schon fast zu groß war, weil ich ganz andere Dinge gewöhnt bin (kleinere Schrift und längere Kapitel, etc.), aber ich habe mich schnell an den Stil des Buches gewöhnt, zumal mir die kurze Kapitel ermöglichten, beispielsweise ein Kapitel auf dem Weg zur Uni zu lesen und eines auf dem Rückweg, sodass man nicht mitten im Satz bzw. mitten im Kapitel aufhören musste. Man konnte sozusagen in sich abgeschlossene Abschnitte lesen.

Durch die große Schrift ist das Buch auch etwas für Leute, die nicht so oft lesen oder eine große Schrift bevorzugen und die FSK von 14 Jahren ist meiner Meinung nach angemessen. 

Bezüglich des Inhaltes kann ich sagen, dass die Charaktere gut geschrieben sind, man mit ihnen mitfühlt und ihre Handlungen nachvollziehen kann, da die Handlung bzw. ihre Erfahrungen natürlich auch ihr Auftreten und Handeln, sowie ihren Charakter beeinflussen. Natürlich sind die drei Hauptfiguren Jess, Eden und Liam nicht alle zu jeder Zeit gleich symphatisch, aber ich würde behaupten, dass allgemein betrachtet die Figuren sympathisch geschrieben sind. Für mich persönlich war Jess am sympatischsten von den dreien, was auch daran liegen könnte, dass das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist.

Zudem fiebert man mit den Personen bzw. mit Jess mit und man fragt sich beispielsweise, warum Jess so verschlossen ist bzw. wird schon recht früh angedeutet, dass es einen verherenden Zwischenfall in ihrem Leben gab und da man bis etwa zur Hälfte des Buches nicht weiß, was mit Jess passiert ist, sondern es immer nur angedeutet wird, möchte man wissen, wieso sie sich so entscheidet oder verhält.

Ich persönlich habe mir während des Lesens dieses Buches viele Fragen gestellt und mich teilweise auch in Theorien, wie es weitergehen könnte, verstrickt. Einige dieser Fragen waren: „Warum hat Jess solche Probleme mit Menschenmengen?”, “Warum wollte sie unbedingt ein Tattoo?”, “Was ist zwischen Eden und Iona (ihrer Schwester) passiert?”, “Warum ist Eden verschwunden?”, “Wer ist Liam wirklich bzw. was fühlt er tief in seinem Inneren?“.

Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, muss ich leider sagen, dass ich recht schnell eine Ahnung hatte, was passiert ist oder besser, wie das Buch ausgehen würde. Nichtsdestotrotz war das Buch sehr spannend und das Puzzle um Jess, Eden und Liam hat sich erst langsam in meinem Kopf vollständig ergeben.

Das hat der Spannung des Buches aber keinen Abbruch getan und das Puzzle um Jess, Eden und Liam hat sich erst langsam in meinem Kopf vollständig ergeben. 

Positiv fand ich zudem, dass die Autorin nach ihrer Danksagung noch eine Seite mit dem Titel “Weitere Informationen” angefügt hat, auf der sie ihre Motivation für diesen Roman beschreibt und zudem einige Organisationen nennt, an die sich Jugendliche, mit ähnlichen Problemen wie Eden oder Jess, wenden können.

Mein Fazit zu diesem emotionalen Thriller über Liebe, Angst, Gewalt und Freundschaft ist, dass ich ihn jedem Jugendlichen ab 14 Jahren nur wärmstens empfehlen kann.

Das G933 und das G433 sind zwei der Gaming-Headsets aus der Palette des Elektronikherstellers Logitech. Wir haben uns beide mal angeschaut und einem knallharten Anspieltest unterzogen.

VON OLIVER MATTUTAT, 23. August 2017 

 

In vielen Spielen ist der richtig Sound entscheidend. Sei es In-Game-Sound, um Gegner zu lokalisieren oder Musik zu hören, die einen besser konzentrieren lässt. Dazu kommt, dass man in vielen Spielen im Team agiert und somit mit den Kollegen kommunizieren möchte und das möglichst rauschfrei. Natürlich muss das Headset ebenfalls recht bequem sein, denn nach mehreren Stunden Zocken soll im besten Fall nichts drücken. Die Firma Logitech ist in Sachen Gaming-Headsets einer der Marktführer. Wir haben uns mal mit zwei Headsets auseinandergesetzt. 

Beide Headsets sind schon ein wenig teurer. Das G433 kostet um die 130€ und das G933 sogar stolze 230€. Das sind jeweils die unverbindlichen Herstellerempfehlungen. Im Netz gibt es auch das ein oder andere günstigere Angebot. Wir schauen erstmal auf die nüchternen Fakten.

Faktencheck G433: 

Das G433 ist an zwei Meter Kabel gebunden. Das Mikrofon ist abnehmbar und besitzt eine Rauschunterdrückung. Die Ohrpolster sind aus Mikrofaser. Das Headset kommt in einem Etui mit verschiedenen Adaptern und Kabeln (u.a. ein Kabel mit Mikrofonelement fürs Smartphone). Es ist an der PC 7.1 Surround fähig und ist neben Windows und Mac auch mit Nintendo Switch, PS4, Xbox One und mobilen Geräten (Tablets und Smartphones) kompatibel.

Faktencheck G933: 

Das G933, das vollständig Artemis Spectrum heißt, ist kabellos. Die maximale Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwölf Stunden und die Reichweite im Innenbereich ca. 15 Meter. Wahlweise lässt sich auch über ein Kabel spielen. Zusätzlich gibt es programmierbare Tasten und einstellbare Sound-Profile. Das Mikrofon ist einklappbar. Neben PC und Konsolen lässt sich das Headset über einen mitgelieferten Adapter auch an Heimkinogeräte schließen. Als Spielerei lässt sich auch die Beleuchtung des Headsets einstellen.

 

Praxistest G433: 

Beim Spielen macht sich das G433 gut. An der Playstation 4 steckt man einfach den Klinkenanschluss des Headsets in den Controller und los geht's. Die Teampartner versteht man gut und auch der Spielsound lässt sich in Stereo gut anhören. Auch die Klangqualität des Mikrofons ist solide - das versicherten mir meine Spielpartner. Sie tragen sich außerdem ziemlich lange bequem auf dem Kopf. Doch nach einiger Zeit drückten sie bei mir auch ein wenig. Auch für unterwegs ist das Headset geeignet. Mikrofon abmachen und dann als normale Kopfhörer benutzen. Die Qualität beim Hören von Musik ist nicht schlecht, könnte aber für den Preis auch noch ein wenig besser sein. Auch wenn das Gerät dafür nicht ausgelegt ist.

Praxistest G933: 

Das Einrichten des G933 gelingt einfach. Den USB Stick, der in einem der beiden Ohrhörern verstaut werden kann, in die PS4 stecken, den Drahtlosmodus einstellen und schon wird das Headset automatisch erkannt. Das einklappbare Mikrofon gefällt mir optisch leider nicht so sehr, aber es kommt ja auf den Klang an. Der ist gut. Die drei programmierbaren Tasten sind standardmäßig belegt. Die eine Taste kann die Beleuchtung steuern, die andere stellt den Surround-Sound ein oder aus, und die dritte den Soundequalizer einstellen. Auch an der Playstation sind diese Tasten verwendbar. Das Konfigurieren muss aber am PC erfolgen. Die Klangqualität ist gut. An Smartphones und andere mobile Geräte lässt sich das Headset nur per Kabel verbinden. 

Wie das G433 sitzt auch das G933. Außerdem kam es nie dazu, dass es drückte. 

 

Fazit: 

Beide Headsets sind schon ziemlich teuer und damit für den Gelegenheitsspieler nicht die richtige Wahl. Für Leute, die regelmäßig zocken und das auch im Team, sind beide gut. Das teurere G933 kann durch seine Kabellosigkeit überzeugen. Falls man die Kopfhörer auch unterwegs benutzen möchte, wäre das G433 eher meine Wahl, da das G933 schon sehr groß ist.