Lifestyle

Magine TV bietet Fernsehen auf verschiedenen Plattformen an und möchte so den Wünschen der Zuschauer*innen gerecht werden. Wir haben uns den Dienst mal für euch angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Lineares Fernsehen stirbt aus, heißt es seit Jahren. Damit ist gemeint, dass die Zuschauer*innen immer weniger am TV-Gerät schauen werden und anstatt sich von den Sendeanstalten die Zeit der Ausstrahlung vorgeben zu lassen, lieber selbst entscheiden, wann sie welche Inhalte schauen. Für Filme und Serien gibt es da schon etliche Anbieter. Am bekanntesten sind Netflix und Amazon Prime. Auch im Bereich Fernsehen gibt es solche Anbieter, die es ermöglichen, auf verschiedenen Geräten Fernsehen zu schauen. Einer davon ist Magine TV.
Steffen Schierloh, Head of Marketing von Magine TV Deutschland, beschreibt ihr Konzept so: „Der Claim von Magine TV ist ‚Einfach. Online. Fernsehen.‘, und der bringt es auf den Punkt: Die Vision der Macher von Magine TV ist, dass der Zuschauer möglichst einfach fernsehen kann, gerade auch nach einem Umzug oder in einer WG – ohne Settop-Boxen und Kabeltuner, die zusätzlich benötigt werden.“

Und das genau ist der Vorteil von Angeboten wie Magine TV. Benötigt wird nur Internet. Dabei kann man bei Magine TV bis zu fünf Geräte benutzen und davon zwei auch gleichzeitig. Auf PC, Smartphone, Tablet und auch auf Spielekonsolen wie der Xbox und seit neustem auch auf der Playstation 4 ist es möglich, den Dienst zu nutzen. Eine Auswahl an Sendern (insgesamt 28) unter anderem die Öffentlich-Rechtlichen kann man kostenlos in SD-Qualität anschauen. Nur eine Registrierung ist dafür nötig. Möchte man weitere Sender sehen wie zum Beispiel ProSieben oder RTL und andere Sender in HD, kann man aus zwei verschiedenen Paketen wählen. Das Paket Basic für zehn Euro im Monat enthält mehr als 35 Sender (20 in HD). Darunter sind die Öffentlich-Rechtlichen (auch in HD) und die Privaten, zum Beispiel die genannten RTL und ProSieben. Für 20 Euro im Monat bekommt man das Premium-Paket und mit ihm über 70 Sender (mehr als 30 in HD). Zusätzlich zu den Sendern des Basic-Pakets kommen noch Pay-TV-Sender wie Sportdigital oder den Filmsender TNT Film. Eine genaue Auflistung findet ihr auf der Webseite www.magine.com . Bei beiden Paketen und auch bei der kostenfreien Version verzichtet die Plattform auf zusätzliche Werbung. Das Kündigen seines monatlichen Abos geht jederzeit.
Dabei sehen sich die Macher jedoch nicht als Gegner des „normalen“ Fernsehens: „Das sogenannte lineare Fernsehen hat nach wie vor durchaus seine Daseinsberechtigung. Wir können zwar auf die Inhalte selbst keinen Einfluss nehmen, wollen jedoch die Art und Weise revolutionieren, wie, wo und wann man TV konsumiert“, sagt Schierloh. Dabei sieht er auch ganz neue Wege, Fernsehen zu schauen: „Warum nicht mit dem Status Quo brechen, in der Küche eine Kochshow gucken und das Rezept gleich nachkochen?“

Dabei glaubt er auch, dass, auch wenn die Web-Community gerne on Demand schaue, bei Großevents TV immer noch live geschaut werde. Steffen Schierloh geht es da selbst ganz ähnlich: „Ich halte es wie unsere Zuschauer: Fußball und andere große Sport-Events muss man live sehen, so zum Beispiel die Länderspiele, die auf RTL übertragen werden und über Magine TV zu sehen sind. Auch einige TV-Shows wie beispielsweise ‚Die Höhle der Löwen‘ lasse ich mir nicht entgehen. Manchmal kann ich mich auch gerade nicht entscheiden, welche der vielen Netflix-Serien ich anschauen möchte. Dann zappe ein bisschen bei Magine TV rum und lasse mich einfach berieseln.“

Eine direkte Konkurrenz zum genannten Netflix sieht er aber nicht: „Die Unterschiede liegen darin, dass Magine TV Live-TV streamt. Insofern sind wir kein direkter Wettbewerber. Wir buhlen mit Netflix und Amazon Video zwar um die Aufmerksamkeit der Zuschauer, denn diese bieten wirklich tolle Serien. Man darf jedoch nicht vergessen, dass alle TV-Sender in Deutschland zusammen im Vergleich zu den VOD-Anbietern ein Vielfaches in qualitativ hochwertiges TV-Programm investieren und auch gute Sendungen produzieren.“

Ubisoft lässt wieder seine Rabbids los. Diesmal begeben sie sich in die Welt eines anderen Computerspielhelden.

VON OLIVER MATTUTAT

Die chaotischen Hasen von Ubisoft sind zurück. Ihr Besuch im Keller einer Informatikerin bleibt nicht ohne Folgen. Die gebaute Super-Virtual-Reality-Brille, die auch voller Energie steckt, explodiert. Die Rabbids-Welt verschmilzt mit der Welt von Super Mario, dessen Bilder die Informatikerin in ihrem Keller hängen hat. So erklärt sich auch der Titel des Spiels, das exklusiv für die Nintendo Switch erschienen ist. Mario + Rabbids Kingdom Battle heißt es nämlich. Es folgt die Inversion der Hasen im Pilz-Königreich. Ein Rabbid ist mit der Brille zusammengeschmolzen und er und fast alle anderen Hasen sind böse. Zusammen mit den Hasenzwillingen von Prinzessin Peach und Marios Bruder Luigi versucht Mario, den Rabbid mit der VR-Brille zu finden und das Pilzkönigreich von den bösen Hasen zu befreien. Geführt wird die illustre Gruppe von Beep-0.
Beep-0 ist der Assistent der Informatikerin in der VR-Brille und jetzt auch Teil des Hilfstrupps. Er sieht ein wenig aus wie ein Staubsauger-Robotor, aber er ist ziemlich hilfreich.

Das ist die Ausgangssituation, in die der Spieler geworfen wird. Dann geht es auch schon los. Mit der Gruppe kannst du durch die Welt laufen. Der erste Kampf gegen die bösen Hasen lässt auch nicht lange auf sich warten.

Zu Anfang wird man in das Kampfsystem eingeführt. Zuerst bekommt man die Laufmöglichkeiten erklärt. So kann man zum Beispiel durch die Gegner durchlaufen und ihnen so Schaden machen. Danach bekommt man von einem unbekannten Fan von Beep-0 Waffen geschenkt. Dieser unbekannte Fan tritt immer wieder in Erscheinung, in dem er/sie eine Nachricht an Beep-0 schickt.

Der Kampf gegen die Gegner funktioniert so:

Der Kampf ist wie in anderen Strategiespielen rundenbasiert. Das heißt, zuerst machst du mit deinem Helden deine Lauf- und deine Waffenzüge und dann ist der Gegner dran. Man sollte sich immer genau überlegen, wo man sich positioniert, um nicht im nächsten Zug frei angegriffen werden zu können.

Neben den Waffen bekommen die Helden auch Fähigkeiten. Wieder einmal kommen diese vom unbekannten Fan. Mario bekommt bei meinem Anspielen zum Beispiel die Fähigkeit, dass er, wenn sich ein Gegner ihm nähert, diesen abschießen kann.

Mit der Zeit schaltet man immer mehr Waffen, Fähigkeiten und Charaktere frei. Bei den Fähigkeiten gibt es auch einen Fähigkeitenbaum, der so ähnlich aufgebaut ist wie in anderen Rollenspielen. Dort kann man die Fähigkeiten weiter ausbauen beziehungsweise weiterentwickeln.
Zusätzlich gibt es am Palast auch mehrere Gebäude wie die Kampfzentrale, in der man Waffen auswählen kann, oder das Museum, in dem Gegenstände aufbewahrt werden, die man gefunden hat. Auch neue Gebäude werden im Laufe der Zeit freigeschaltet.

Ob man erfährt, wer der geheimnisvolle Fan ist und Mario es schafft, mit seinem Team das Königreich zu retten, könnt ihr im Spiel, das seit Ende August verfügbar ist, selbst herausfinden.

Fazit

Mir macht das Spiel sehr viel Spaß. Die Kämpfe, die zu Anfang noch recht einfach waren, werden im Verlauf deutlich schwieriger und strategischer. Außerdem ist es für mich eines der wenigen Strategiespiele, die ich spiele und somit eine gute Abwechslung zu anderen Spielen. Die witzigen Cutscenes mit den verrückten Rabbids erhöhen den Spielspaß und Unterhaltungswert ebenfalls.
Ihr dürft kein klassisches Super Mario Spiel erwarten, denn das  wollte Ubisoft auch gar nicht machen. Das nächste Abenteuer des Mannes mit der roten Mütze kommt Ende Oktober mit dem Titel Super Mario Odyssey in die Läden. Wir werden euch das Spiel, das für die Nintendo Switch erscheint, natürlich auch vorstellen. So viel sei schon mal verraten: Sein rotes Markenzeichen wird eine sehr große Rolle spielen!

Am 16.09.2017 fand eine Kleidertauschparty im ,,Haubentaucher“ statt.

von Katharina

Vor dem Eingang des Clubs ,,Haubentaucher“ auf dem RAW-Gelände hat sich eine lange Schlange gebildet. Fast alle Besucher*innen tragen einen Beutel mit Kleidungsstücken, die während der Kleidertauschparty von 14 bis 20 Uhr getauscht werden können. Bis zu 10 Accessoires können getauscht werden, ausgenommen von Unterwäsche.

Kostenloser Eintritt, kostenlose Kleidung

Drinnen im ,,Haubentaucher“ ertönt Partymusik. Jede/r Besuche/r erhält nach Abgabe seiner mitgebrachten Kleidungsstücke einen Stempel mit dem Detox-Zeichen.

Die globale Detox – Bewegung, eine im Juli 2011 von der Greenpeace gegründeten Kampagne, setzt sich vor allem gegen den Einsatz giftiger Chemikalien in der Textilindustrie ein.

An Kleiderstangen hängt die Kleidung, die jede/r Besucher*in kostenlos mitnehmen kann.
Bis zu 10 Kleidungsstücke können mitgenommen werden. Es herrscht ein Gewusel, auffällig ist, dass überwiegend mehr Frauenklamotten zum Tausch angeboten werden als Männerklamotten. Dennoch ist der Anteil der Besucher*innen gemischt, Frauen, Männer und auch Kinder sind vor Ort. Für die kleinen Besucher*innen werden Schmink-Aktionen und Spiele angeboten. Ein kleiner Einblick in den Siebdruck wird den Besucher*innen auch ermöglicht.

Wer möchte, kann seine ausrangierten Sachen bei einer Upcycling- Werkstatt verschönern oder einfach etwas ganz Neues erschaffen.

Ganz in der Nähe vom Pool  steht ein Stand von einer Foodsharing – Kampagne. Die Idee dahinter ist, dass Lebensmittel, die normalerweise in einem Supermarkt längst weggeworfen werden würden, weiter verschenkt werden. Denn oft sind diese noch gut und so wird ein weiteres Zeichen gegen unsere heutige Wegwerfkultur gesetzt.

Nachdem Nintendos WiiU nur so mäßig bei den Gamern ankam, versuchen es die Japaner mit einer neuen Konsole. Wie sich die Switch schlägt? Wir haben sie getestet!

VON OLIVER MATTUTAT

Seit März ist die Nintendo Switch nun auf dem Markt und mit ihr möchte Nintendo vieles besser machen als mit der WiiU, dem Vorgänger.
Als erstes sollte gesagt sein, dass die Switch sowohl am heimischen TV als auch unterwegs als eigenständige Konsole benutzt werden kann. Insgesamt gibt es drei Spielmodi. Den TV-Modus, den Tisch-Modus und den Handheld-Modus. Ersteres und letzteres sind selbst erklärend. Beim Tisch-Modus stellt man die Switch mit dem Aufsteller auf und kann zusammen mit einem Freund an der Konsole gegen- oder miteinander zocken. Da kommt auch die Besonderheit des Controllers zum Tragen. Besser gesagt, hat die Switch eigentlich zwei Controller – die Joy-Cons. Je einer links und einer rechts der Switch. Man kann die beiden aber auch miteinander verbinden und fast wie einen klassischen Controller benutzen oder eben, wie im Tisch-Modus, als zwei unabhängige Controller für zwei Spieler. Für manche Spiele benutzt man auch die Bewegungssensoren der Joy-Cons wie man es von der Wii kennt. Ein Spiel wäre da zum Beispiel Arms, auf das wir später noch einen Blick werfen wollen.
Nach dem ersten Starten und Einrichten gelangt man auf den Home-Bildschirm. Der ist bei mir noch recht karge, denn ich habe noch kein Spiel eingesteckt. Die Einstellungsmenüs sind aufgeräumt und übersichtlich. Dann kann das Zocken ja beginnen.
Die ersten beiden Spiele, die ich euch vorstellen möchte, sind Arms und 1-2-Switch.

Arms ist ein Kampfspiel. Dabei kämpft man gegen einen Gegner. Das Besondere an den Kämpfern ist, dass sie in der Regel mit je einem Joy-Con in je einer Hand gespielt werden. Durch Bewegungen der Hände und Arme schlägt man oder bewegt seine Figuren. Man kann aber auch im Handheld-Modus spielen. Die Kämpfer können auch noch individuelle verändert werden. Sie können mit besonderen Waffen ausgerüstet werden. So kann man seinen ganz eigenen Kampfstil finden.  Das Spiel macht sehr viel Spaß, auch wenn es am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Mit der Zeit macht es aber sehr viel Spaß.
1-2-Switch ist eine Sammlung von Mini-Party-Spielen. Fast alle  davon sind drauf ausgelegt, dass man sie zu zweit spielt. Zwei Spiele möchte ich dafür exemplarisch vorstellen:
Als Erstes: Wie viele Kugeln sind es? Dabei werden Kugeln im Joy-Con simuliert. Durch Bewegen muss man herausfinden, wie viele Kugeln es sind. Dabei muss man ganz schön geschickt sein, denn es wird jede kleine Bewegung des Joy-Cons bemerkt.

Als Zweites: Baby. Das ist eher eines der absurden Minispiele. Es geht hierbei darum, ein Baby in den Schlaf zu wiegen. Der Joy-Con ist in dem Fall das Baby. Nicht wirklich mein Spiel.
Insgesamt zeigt das Spiel, was alles mit den Joy-Cons möglich ist. Ein großer Langzeitspaß entsteht aber leider nicht. Aber zuerst macht es bei vielen Spielen ziemlich viel Spaß. Die beiden Beispielspiele zeigen aber auch die Spanne, in der sich die Minispiele bewegen. Zwischen aufregend und fordern zu eher flacheren Spielen.

Wir werden in der nächsten Zeit immer mal wieder Spiele der Nintendo Switch vorstellen. Als nächstes den Titel, der mir auf der Gamescom schon sehr gut gefallen hat: Mario + Rabbids Kingdom Battle.

In NHL 18 lässt uns EA Sports wieder die Größen der Eishockeyszene steuern. Wie sich unser Redakteur Olli auf Kufen geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

VON OLIVER MATTUTAT

Eishockey war nie mein Lieblingssport und wird es wohl auch nicht mehr werden, aber eine gewisse Faszination trage ich für den Sport doch in mir. Aber an den letzen NHL-Teil, den ich regelmäßiger gezockt habe, kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Es muss NHL 07 gewesen sein. Das ist nun auch schon elf Jahre her.
Dieses Jahr wage ich mich mal wieder an die Reihe heran und wie sich zeigen wird, hat sich von NHL 07 zum aktuellen NHL 18, das am 15.09.2017 erschienen ist, einiges geändert.

Als erstes ist da die Steuerung zu nennen. Die hat sich zwar grundlegend schon vor ein paar Jahren geändert, aber auch in diese Richtung gibt’s dieses Jahr etwas Neues. So bekommt man im Angriff mehr Möglichkeiten, seine Kreativität auszuleben und in der Defensive kann man mit Hilfe des neuen Skill Sticks seinen Schläger präziser steuern, um dem Gegner den Puck abzunehmen.

Als erstes mache ich ein Spiel im neuen 3-gegen-3-Modus. Der Modus macht beim Anspielen ziemlich viel Spaß. Er ist schnell und witzig. Man kann nach seinen eigenen Regeln spielen und sein Dreierteam individuell zusammenstellen. Auch mit Maskottchen kannst du zu deinem Team holen. Der Modus ist online, offline sowohl im Koop-Modus als auch gegeneinander spielbar.

Neu ist auch der Expansion Draft. Darin erstellst du das 32. NHL-Team und stellst dir deine Mannschaft zusammen. Als Manager hältst du sowohl die sportlichen als auch die geschäftlichen Fäden in der Hand. Außerdem kannst du ein Maskottchen erstellen und die Heimatstadt deines Teams wählen. Neben nordamerikanischen Städten sind auch europäische Metropolen verfügbar. Na, wie wäre es, mit einer Berliner Mannschaft die NHL zu dominieren und am Ende den Stanley Cup zu gewinnen?

Meine erste richtige Partie nach dem 3-gegen-3 mache ich dann als Freundschaftsspiel gegen den Computer. Ich brauche das erste komplette Drittel, um mich an die Steuerung zu gewöhnen. Dann wird es besser. Ich spiele mit den Pittsburgh Penguins, dem amtierenden Stanley Cup-Sieger,  gegen die New Jersey Devils. Fans der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kommen auch nicht zu kurz. Denn die Teams der DEL, wie zum Beispiel die Berliner Eisbären, sind auch in NHL 18 verfügbar. Im zweiten und dritten Drittel gelingen mir mehr erfolgreiche Aktionen, auch wenn ich mir die ein oder andere Zeitstrafe einhandele. Am Ende steht es 4:2 – für den Computer. Zu meiner Ehrenrettung kann ich sagen, dass ich gegen einen mittelschweren Computergegner gespielt habe.

Aber vielleicht sollte ich doch lieber einen Blick ins Trainingslager werfen. Dort gibt es Videos von Profis, dir dir helfen, dass du besser wirst. Das kann ich auf jeden Fall gebrauchen.

 

NHL 18 kann sehr viel Spaß machen. Vor allem der 3-gegen-3-Modus hat mich gepackt. Für mich geht’s jetzt nochmal ab aufs Eis!

Während in den Hallen des Messegeländes Berlin über 100.000 Menschen die neueste Technik bewunderten, fanden sich im Sommergarten zum achten Fritz DeutschPoeten-Festival  national bekannte Künstler*innen zusammen. Am Freitag waren es Milliarden, Madsen und Jennifer Rostock, die ca. 13.000 Besucher begeisterten.

 

VON SINA UND JANIK EMIL

Das Line-Up des diesjährigen Fritz-Deutschpoeten-Festivals  scheint bei keinem Wünsche offen gelassen zu haben.  Den Anfang machte am noch jungen Abend die sechs-köpfige Rockband Milliarden. Vor knapp einem Jahr noch als Vorgruppe von „Ton Steine Scherben" unterwegs, hatten sie dieses Jahr die ehrenwerte Aufgabe, das DeutschPoeten-Festival zu eröffnen. Die Fans erwartete Rock auf höchstem Niveau. Milliarden hatten sogar schon einen Auftritt auf dem "Rock am Ring"-Festival.

 

Aller Anfang ist schwer

Jedoch - wie eigentlich jedes  Jahr - hat die Auftaktband es immer am schwersten: Nur wenige Fans haben sich vor der Bühne schon versammelt, wenige Leute haben sich generell schon auf dem Festivalgelände eingefunden und die Menge ist  noch nicht in der richtigen Partystimmung. Allerdings gerade der letzten Punkt kann bei Milliarden nicht bestätigt werden. Sie schafften es trotz dieser hemmenden Faktoren, die Zuschauer aufzuwecken und schafften damit den perfekten Übergang zur nächsten Band.

 

Zeit zum Mitsingen – Madsen auf der Bühne

Nach der ca. 30-minütigen Umbaupause folgte Madsen. Davor wurden die Bierbecher aufgefüllt, die Stimmung hebte sich. Der Platz vor der Bühne wurde voller, die Wiese dichter besetzt. Es wurde lauter. Nach dem 10-jährigen Jubiläum ist die Indie-Rock-Band schon deutlich bekannter als Milliarden. Merkbar auch daran, dass die Songs flüssiger mitgesungen werden konnten. Es wurde mehr getanzt, auf den Rängen wurden private Gespräche eher eingestellt.  Der erste Höhepunkt war bei "Mein Herz bleibt hier" erreicht.

Die Liebe zu Berlin drückt die Band Madsen gern aus. Sie spielen mit dem Publikum, genießen sichtlich die Aufmerksamkeit. Während die Band um die Brüder Johannes, Sebastian und Sascha Madsen bereits seit 13 Jahren ihre Hits auf Festivals und eigenen Tourneen präsentieren, herrscht auch im Publikum eine familiäre Stimmung. Die Texte musste man nicht kennen, um den Auftritt genießen zu können. Auch als die Sonne hinter der Bühne unterging, entstand eine gemütliche Lagerfeuer-Atmosphäre.

 

Krönender  Abschluss am Freitag: Jennifer Rostock

Das Schlusslicht des Abends bildete Jennifer Rostock. Bier wurde vorher wieder aufgefüllt, die letzten Zuschauer betraten den Sommergarten. Auf rein musikalische Details muss man nicht groß eingehen. Ein Ohrwurm nach dem anderen wurde performt.

„Wie wär´s noch mit ‘nem Schnaps?!“(Jennifer Weist). Die Menge grölt: „Ja“. Jennifer Weist ruft: „Zicke zacke, zicke zacke“, die Menge antwortet lautstark: „Hoi, hoi, hoi!!!“  und weiter geht’s. Frontfrau  Jennifer  Weist fiel  vor allem wieder durch ihre sehr  freizügige Kleidung auf. Passend zu den politischen Texten und zusammen mit der rockigen Linie, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog, war die Band  ein perfekter Abschluss für den ersten Abend.

American Football ist in Amerika Volkssport. EA Sports bringt nun den neuen Teil seines Footballspiel „Madden NFL“ raus und setzt dabei viele Hoffnungen auf den Storymodus. Wir haben es für euch angespielt.

VON OLIVER MATTUTAT,  31. August 2017

Es ist das Ziel eines jeden Spieler in der Amerikanischen NFL, der National Footbal League: Einmal den Superbowl gewinnen und sich den Siegerring an dem Finger zu tragen. 

Erstmals baut EA Sports auch in sein Footballspiel Madden NFL einen Storymodus ein. Nachdem sie diesen Schritt schon letztes Jahr in ihrem Fußballgame FIFA getan habe, kann man nun auch in Madden von einem No-Name zu einem gefeierten Superstar aufsteigen und euch somit den Traum erfüllen könnt.

In Longshot, wie der Storymodus benannt ist, schlüpft ihr in die Rolle von Quaterback Devin Wade, dessen großen Traum es ist, Profi in der NFL zu werden und den Superbowl zu gewinnen. Aber im Moment spielt er noch am College und möchte sich für den NFL Draft, bei dem die Spieler zu den Profivereinen tranferiert werden, empfehlen. Der Spieler wird hier gut in das Spiel eingeführt und bekommt durch zahlreiche Tutorials auch die Steuerung gut beigebracht. Wie auch im Vorbild von FIFA beeinflussen deine Entscheidungen die Zukunft von Devin. Schaffst du es ihn in den Superbowl zu bringen? Wir sind immer noch auf dem Weg dorthin!

Aber natürlich gibt es bei Madden 18, wie gewohnt, auch andere Spielmodi. 

Im Schnellspielmodus tretet ihr in einem Spiele gegen den Computer an oder an der gleichen Konsole auch gegen einen menschlichen Gegner. 

Die größten Änderungen machen sich auch hier bemerkbar. Erstmals kommt die EAs Grafikengine Frostbite in Madden zum Einsatz und liefert gleich grandiose Bilder. Auch das Passen wurde überarbeitet. So ist es noch besser möglich, das Spielgerät dorthin zu werfen, wo man es hinbringen möchte. Außerdem gibt es nun drei Spielvarianten. Arcade, Simulation und Kompetitiv. Bei Arcade erlebt ihr ein Spektakel. Viele schnelle Spielzüge, viele Punkte aber wenige Strafen und der Spieler, den ihr steuert, ist immer ein wenig stärker als der Rest. Bei Simulation erlebt man, wie der Name schon sagt, eine Darstellung eines "echten" NFL-Spiels. Strafen, Verletzungen und richtige Team- und Spielerwerte inbegriffen. 
Bei Kompetitiv ist der Spieler an den Sticks, der entscheidende Faktor. Ein Modus für die Madden-Elite! 

Es ist natürlich auch möglich online gegen andere Spieler aus aller Welt anzutreten. Sehr beliebt ist Madden Ulitmate Team. Den Modus kennt man auch aus EAs Fußballsimulation FIFA. Man kann sich darin seine Traummannschaft zusammenstellen. Im Gegensatz zu FIFA besteht ein Kader nicht nur aus 23 Spielern und einem Trainer, sondern bei Madden beinhaltet der Kader mindestens 39 Spieler und mindestens acht Trainer. Da ist selbstverständlich dem realen Vorbild geschuldet.  

In diesem Jahr erweiterten die Macher den Modus unter anderem durch die sogenannten MUT Squads. Darin schließt du dich mit zwei Freunden zusammen und spielst online gegen drei andere Spieler. Dabei werden eure Kader kombiniert und jeder hat eine Rolle. Der Captain der Offense wählt die Offensivspieler, der Captain der Defensive die Defensivspieler und der Headcoach behält die Zeit im Auge und entscheidet über das Stadion und die Trikots.

Ein Spiel, da vor allem Football-Fans Spaß macht. Für Einsteiger fällt es doch eher schwer, gleich am Anfang viel Freude zu haben. 

Am 7. September geht dann auch die neue Saison der richtigen NFL in dem USA los. Bei den Profis kann man sich das ein oder andere auch für die virtuellen Matches abschauen. Die Wartezeit bis dahin könnte man sich mit Madden gut vertreiben.

Jeder der schon einmal etwas von „The Witcher 3: Wild Hunt“ gehört hat, kennt auch das beliebte Mini-Spiel „Gwint“. Das Mini-Spiel hatte einen solchen Erfolg, dass die Entwickler daraus ein eigenes Online-Kartenspiel namens „Gwent“ gemacht haben.
Das Spiel bedient sich großer Beliebtheit und kann mit anderen führenden Online Kartenspielen, wie z.B. „Hearthstone“ mithalten.

Pünktlich zur Gamscom haben die Entwickler einige neue Features für „Gwent“ angekündigt. „Gwent“ soll nun eine Einzelspieler-Kampagne, eine Weltmeisterschaft und einige neue soziale Erweiterungen bekommen.

 

VON SANDY

 

Die Einzelspiel-Kampagne

„Gwent: Thronebreaker“ erzählt eine zuvor noch unbekannte Geschichte aus dem Witcher Universum. Die Kriegsveteranen-Königin Meve regiert über zwei Königreiche im Norden, nur wird sie von einer Invasion bedroht. Durch diese Invasion ist sie gezwungen, einen Kriegspfad einzuschlagen. Ihr begleitet Meve auf ihrer dunklen Reise, die gezeichnet ist von  Zerstörung und Rache.

Durch verschiedene Abwechslungen, wie Haupt- oder Neben-Quests, das Sammeln von Ressourcen oder die Entwicklung von strategischen Planungen bietet „Thronebreaker“ eine gelungene Abwechslung von „Gwent“.

„Gwent: Thronebreaker“ soll für PC, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zu Thronbreaker gibt es auf der offizielle Seite von „Gwent“.

 

Die Weltmeisterschaft

Die Entwickler haben eine offizielle E-Sport-Serie angekündigt: „Gwent Masters“. Durch den neuen Saison-Modus und verschiedenen Turnieren sollen die Spieler ihr Können unter Beweis stellen. Wer weiter kommt, hat die Möglichkeit, im Finale den Titel des Gwent World Champion zu erlangen.

Nähere Informationen zu „Gwent Masters“ und den Regeln findet ihr hier.

 

Soziale Features

Mit dem kommenden Update soll „Gwent“ auch einige soziale Features erhalten. Man soll nun die Möglichkeit haben, Freunde in seine Freundesliste hinzuzufügen. Zudem kann man sein Profil bearbeiten, auch die einzelnen Gewinn-Quoten der Fraktionen sollen nun angezeigt werden. Über aktuelle Nachrichten oder Events soll nun auch berichtet werden. Wie genau dies umgesetzt werden soll und was für weitere Features euch erwarten, könnt ihr euch ansehen:

 

Jedes Jahr aufs Neue stehen die Gamer vor der Qual der Wahl. Für welches virtuelle Fußballspiel entscheiden sie sich? Auch dieses Jahr schicken Electronic Arts und Konami ihre Games ins Rennen. Wir haben beide mal angezockt.

Auch dieses Jahr lässt uns Computerspieleentwickler Codemasters über die Rennstrecken dieser Welt flitzen. Zum ersten Mal auch mit legendären Rennautos. Wir haben uns F1 2017 für euch auf der PS4 angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT, 25. August 2017
 

Es waren die Glanzzeiten der Formel 1 hier in Deutschland, als Michael Schumacher Jahr für Jahr den Weltmeistertitel einfuhr. Auch wenn viele das mit der Zeit als „langweilig“ beschrieben, fesselte er mit seinen Leistungen Millionen an die Fernsehgeräte. Im neuen F1 2017 von Codemasters kann man diese Zeiten wieder aufleben lassen. Denn es ist zum Beispiel möglich mit dem Wagen, mit dem Schumacher 2004 Weltmeister wurde, zu fahren. Daneben gibt es auch weitere legendäre Rennwagen. Selbstverständlich kann auch mit den aktuellen Boliden über die Strecke geheizt werden.

Für mein erstes Rennwochenende entscheide ich mich für Sebastian Vettel und seinen Ferrari. Ich fahre auf der Strecke Autodromo Nationale in Monza, Italien . Einer der einfacheren Kurse, denn es gibt viele lange Geraden, auf denen man ordentlich auf Gaspedal treten kann.
Es beginnt, wie man es von der Formel 1 kennt, mit den freien Trainingssessions. Da gilt es, sich an das Fahrzeug und die Steuerung zu gewöhnen. Denn es ist das erste Mal, dass ich Formel 1 auf einer Playstation spielen. Außerdem ist es auch länger her, dass ich Formel 1 gespielt habe - damals noch am PC. Dementsprechend sehen die ersten Runden auch aus. Manchmal schaffe ich es nur mit Mühe, mich auf der Strecke zu halten. Im Qualifying wird es dann ernst. Es geht um meinen Startplatz beim großen Rennen. Ich schaffe es, mir die Pole Position, also den ersten Platz, zu erfahren. Zugegeben, die Schwierigkeitsstufe habe ich bewusst niedrig gewählt. Mein Rennen ist die viertel Distanz, die die Fahrer in Echt fahren. Schon da wird einem bewusst, was für eine Konzentrationsleistung es sich handelt, so ein Rennen zu fahren. Jede noch so kleine Unaufmerksamkeit kann Plätze kosten. Und so kommt es, wie es kommen muss: Ich komme mit meinen Reifen auf den Randstein und mein Wagen geriet ins Schlittern. Danach gelingt es mir nicht, den Wagen unter Kontrolle zu bringen. Ich rase in die Wand und mein Wagen erleidet einen Totalschaden. Somit war das Rennen dann für mich beendet. Die Renndistanz lässt sich nach Belieben einstellen. So ist es ebenfalls möglich, ein komplettes Rennen zu fahren. Für mich wäre das doch ein wenig lang.
Das Spiel bezeichnet der Entwickler als "das vollständigste Formel 1-Spiel, das es je gab " und einen großen Augenmerk legten sie bei der Entwicklung auf den Karrieremodus. Im Gegensatz zur letzten Saison wurde dieser ausgebaut. Es gibt neue Events wie Überholchallenges und man kann eben die genannten klassischen Rennnnwagen fahren. Außerdem gibt es mehr Möglichkeiten, seinen Wagen zu verbessern. Der ganze Karrieremodus wird so auch sehr komplex und lässt einen in die Welt der Formel 1 eintauchen.
Das Spiel macht nach einer gewissen Eingewöhnung eine Menge Spaß. Für Rennspielexperten auf jeden Fall ein gutes Spiel. Aber auch für Anfänger auf dem Gebiet ist es ein guter Einstieg.
 
Um noch einen tieferen Einblick in das Spiel und seine Entwicklung zu bekommen, haben wir auf der Gamescom mit Lee Mather. Er ist der Creative Director bei Codemasters für F1 2017. Das Interview im Video könnt ihr euch genau hier unter anschauen!