Lifestyle

Auf der TINCON 2017 durften wir mit dem General des YouTube-Kanals "MrWissen2go" sprechen. Was er in der Schulzeit immer falsch gemacht hat, erfahrt ihr im Video!

Interviewer: Julius | Schnitt: Dat

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren Rückblicken.

VON SINA

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich mit müden Augen das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Es mag an dem Wetter gelegen haben, dass ich schon mit Kopfschmerzen angekommen war, doch die monotone Stimmung der Jugendmesse konnte mich auch nicht wirklich begeistern. Für Kamerateams war das schlechte Licht eine Qual, mitgebrachte Beleuchtung konnte da jedoch abhelfen.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 zum dritten Mal  statt – dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte statt. Der Unterschied zur Premiere im letzten Jahr war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, die auch nur zum Treffen und Fotos machen mit den Lieblingen der Jugendlichen gedacht waren.

Wenn das Wesentliche nicht verstanden wird

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Während der Talks von bekannteren Personen schien die Halle komplett leer. Die Stages waren in zwei verschiedenen Ecken der Halle. Es wurde dann da voll, wo sich Suzie Grime, Coldmirror und andere, wie z.B. TheSimpleClub, aufhielten. So kam es zu Rudelbildungen, um genannte Personen mit Fragen zu löchern.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde es eher weniger sinnvoll, wenn YouTuber auf solchen Events nicht die Chance ergreifen, ihre Reichweite auszunutzen und sich auf den Bühnen lieber mit ihren Fans darüber unterhalten, wie ihr Künstlername zustande gekommen ist. Nicht falsch verstehen, aber das ist auch Kritik an diejenigen, die sich sogar aus anderen Städten für diese Personen nach Berlin begeben haben.

Aus Gründen wie diesen, habe ich mich mit anderen Besuchern lieber dem MarioKart zugewandt. Die Version von 1996, die alten Controller und die Sitzecke, die eigentlich nur aus gestapelten Plastikkisten bestand, waren dann doch interessanter, als sich unschlüssige Argumentationsgänge oder Gesprächsverläufe anzuhören. Dazu sei gesagt, dass ich davor keine Erwartungen an die TINCON hatte. Ich war letztes Jahr nicht da und habe nur nach Ende des diesjährigen „Festivals“ gehört, es sei langweiliger gewesen. Auch gut.

Auf der anderen Seite…

Um nicht noch mehr negative „vibes“ zu verbreiten, möchte ich noch erwähnen, dass mir der Umgang der Besucher untereinander letztendlich wohl am besten gefallen hat. Vielleicht war es die dunkel gehaltene Atmosphäre, die es für manche gemütlich machte und die sofort ein enges Gefühl untereinander auslöste. Aber wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann ist es die Hoffnung darüber, dass Menschen, wenn sie von Hormonen und Emotionen geleitet sind, immer noch freundlich zu anderen sein können. In diesem Fall die Freude und Aufregung jemanden zu treffen, zu dem sie aufschauen. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel Ordnung bei einer ungeplanten Autogrammstunde gesehen habe.

 

Auch Friederike hat einen Bericht über die TINCON geschrieben. Diesen findet ihr hier!

 

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren beiden Rückblicken.

VON FRIEDERIKE

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich voller Wehmut das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Nach aufregenden, lustigen und lehrreichen drei Tagen musste ich der tollen Zeit, die ich dort hatte, doch noch den Rücken zudrehen. Die Location hatte das richtige, etwas düstere Gamer-Flair und die Leute waren aufgeschlossen und aufgrund gleicher Interessen auch sehr gesprächig.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 schon zum dritten Mal statt - dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte. Der Unterschied zum letzten Mal war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, in denen man seine Lieblinge im kleineren Rahmen und durchaus auch etwas persönlicher kennenlernen konnte, was insbesondere der entspannten Atmosphäre im Kraftwerk geschuldet war.

Gute und insbesondere auch vielseitige Unterhaltung

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Wenn so verschiedene Charaktere wie TheSimpleClub, Suzie Grime und Coldmirror an einem Wochenende aufeinandertreffen, ist das Spektrum der Themen doch sehr weitreichend. Neben politischen Themen, wie ins besondere LGBTIQQ, dem deutschen Schulsystem und dem Wissenschaftsjahr zur Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll, ging es auch einfach nur um die Speaker selbst.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde, dass die TINCON die meisten dieser Punkte klar erreichen konnte. Aufgrund persönlicher Bindungen, die die Speaker zu den jeweiligen Themen ihrer Talks hatten, konnte man sich tief in die bspw. doch sehr persönlichen Comingouts einfühlen. Das merkte man auch an den Reaktionen der Jugendlichen, die nach den Talks immer fleißig das Wurfmikrofon herumwarfen und der Person auf der Bühne Fragen stellten, die dann teils das derzeitige Thema und teils die berühmte Person betrafen – meist war beides allerdings auch nicht weit auseinander. Ob die Zuschauer nun aber wirklich Informationen, die z. B. mit der Umweltverschmutzung zusammenhängen, mitgenommen haben und noch länger darüber nachgedacht haben, kann man wohl bezweifeln.

Aus Gründen wie diesen, habe ich es nicht geschafft, mich von den Stages auch mal in den Gaming-Bereich zu begeben. Ein strenger Zeitplan begleitete mich die drei Tage ununterbrochen und ich hetzte von einer Ecke der Halle zur nächsten, um auch ja keinen der mich interessierenden Talks zu verpassen.

 

Auf der anderen Seite…

Um nun allerdings auch ein paar Schwachstellen der TINCON2017 aufzuzeigen, möchte ich noch erwähnen, dass die Werbung für die Veranstaltung im Vorhinein doch eher schwach ausgefallen ist. Daher waren die Besucherzahlen nicht sonderlich hoch. Auch war auf der Website viel von Gaming und Hacking die Rede, was ich an dem Wochenende doch vermisst habe. Wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann, dass die Youtuber, Blogger usw. auf der Bühne und live doch nochmal ganz anders als am Computer und vor der Kamera sind, wo eine schlecht formulierte Passage schnell gelöscht  und neugeschrieben oder ein schlechter Witz kurz mal heurausgeschnitten werden kann. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel sympathische Unsicherheit gesehen habe.

 

Auch Sina hat einen Bericht zur Tincon verfasst. Ihren findet ihr hier!

 

VON HANNAH

 

Einige von euch freuen sich bestimmt schon auf die Festivalsaison (oder sind schon mitten drin) und stecken jetzt in den letzten Vorbereitungen. Hier folgen 7 Tipps, die besonders für den einen oder anderen Festival-Neuling wertvoll sein könnten.

Es gibt einige Dinge, die man beim Packen, aber auch auf dem Gelände beachten sollte.

VON ZORA

Was machst du, wenn die Realität verschwimmt?

Wenn du nicht mehr zwischen Halluzination und Wahrheit unterscheiden kannst?

Was machst du, wenn dir eine tote Mitschülerin erscheint und dich bittet, ihren Tod zu erforschen?

Daniel ist 16 Jahre alt, spielt Football, ist beliebt und hatte keinerlei Verbindung zu Emily Jackson. Bis zu ihrer Beerdigung, als sie aus dem Sarg aufersteht und zu Daniel spricht. Er solle ihrem Tod auf den Grund gehen. Nachdem er nun auch noch von Emilys Bruder erfährt, dass Emily nie im Leben hätte ertrinken können, da sie eine begnadete Schwimmerin war, fängt er an, nachzuforschen.

Dabei gerät Daniel an dem Rande seines Verstandes. Er verzweifelt und alles verschwimmt.

Wem kann er vertrauen?

Was ist mit Emily wirklich passiert?

Was hat sein bester Freund Kyle damit zu tun?

Was passiert mit ihm?

Mit dem Buch Das tote Mädchen ist es Steven James gelungen, einen Jugend-Thriller zum Mitfiebern und Stauen zu schaffen. Mit seinem leichten und lockeren Schreibstil macht es Steven James einem leicht, seinen Schlaf zu vergessen. Ein Buch gut für alle, die Thriller mit etwas Mystery mögen!

Von Indiens Farbfest zum spektakulären Holi Festival of Colours™

Eine halbe Million Partygänger weltweit sind in jedem Jahr dabei, wenn das wunderbar verrückte Holi Festival of Colours™ Farbe in Dein Leben bringt!

Seit uralten Zeiten feiert man in Indien das leuchtende Farbenfest der Freude: Das Holi Festival ist eines der ältesten Feste Indiens, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird und alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben werden. Entstanden aus der indischen Mythologie, vermittelt es auch den Triumph des Guten über das Böse.

VON MAREIKE

Bereits zum dritten Mal fand die Maker Faire nun in unserer schönen Hauptstadt Berlin statt. Über 900 Maker stellten an fast 200 Ständen ihre Projekte aus, ließen sich von Besuchern mit Fragen durchlöchern und veranstalteten spannende Workshops. Für "die Großen" gab es zudem öffentliche Vorträge, die sich beispielsweise um die Ansätze und Herausforderungen der Industrie 4.0-Bewegung, Crowdfunding oder die Realisierung von DIY-Projekten mithilfe von Smartphones drehten.

Für Menschen, die Ahnung haben, ist die Maker Faire der richtige Ort, um Kontakte zu knüpfen und über eigene Projekte zu fachsimpeln. Die Community bietet Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung von individuellen Vorhaben und ist wirklich mit Herz dabei. Die Hallen der STATION-Berlin am Gleisdreieck glühten nur so von geballter Schaffenskraft - echte Maker eben.

 

Keine Ahnung von Technik? Macht nichts.

Ich hatte vier Jahre lang Informatik und zähle definitiv immer noch zu den Laien. Wenig bis gar kein Know-how zu haben, ist allerdings kein Argument gegen einen Besuch.

Die Maker Faire hält jedes Jahr tolle Angebote für jeden bereit, der Spaß daran hat, sich neue Ideen präsentieren zu lassen oder selbst tätig zu werden.

Besucher*innen konnten an jeder Ecke an Mitmach-Aktionen teilnehmen und so selbst zu sogenannten Makern werden. Insbesondere die Väter schienen Spaß zu haben. Sie wirkten oft sogar neugieriger als ihre Söhne oder Töchter. Mit Schutzbrille und -handschuhen ausgestattet, wurden hochkonzentriert bunte LEDs an kleine Leiterplatten gelötet, um letztlich ein leuchtendes Herz mit nach Hause bringen zu können. Auch konnten, unter Anleitung von Tino Werner von VARIOBOT, eigene Roboter gebaut werden, die Hindernissen ausweichen und Gegenständen oder Linien folgen können – und das ohne Hightech. Diese MiniBots bestehen lediglich aus einfachen Bausätzen und sind somit schnell gebaut.

 

Es grünt die Technik

Besonders überraschend waren auch die vielseitigen Verknüpfungen von Natur und Technik. So hat es mir besonders der YardCube angetan. Dieses Mini-Gewächshaus ermöglicht es jedem Haushalt, optimale Umweltbedingungen für jede Nutzpflanze zu schaffen. Mithilfe eines softwaregesteuerten Systems werden die ermittelten Werte für Licht, Temperatur und Feuchtigkeit im Gewächshaus umgesetzt, um letztlich optimale Wachstumsbedingungen zu erzeugen.

Natürlich stellt sich bei solchen Erfindungen auch immer die Frage, wer sowas denn tatsächlich braucht. Aber eine schöne Spielerei ist es doch für diejenigen, denen der grüne Daumen fehlt oder die beispielsweise in einer Wohnung mit weniger guten Bedingungen für Pflanzen wohnen. Zudem sieht das Ganze auch wirklich edel aus – ein faszinierender Hingucker.

 

Achtung! Dies ist nicht die originale Geschichte, sondern nur eine Zusammenfassung.

VON ALINA

Viele sind wohl schon umgezogen. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür. Bei Jeff und seiner Familie liegt es daran, dass sein Vater einen neuen Job bekommen hat. Für Jeff und seinen Bruder Liu ist das sehr angenehm. Ein größeres Zimmer, eine neue Gegend: was will man mehr? Kurz nachdem sie eingezogen sind, kommt auch schon die freundliche Nachbarin vorbei und lädt die ganze Familie zur Geburtstagsparty ihres Sohnes ein. Oh Mann, die Leute sind gerade erst angekommen, noch nicht fertig mit Auspacken und werden gleich zu einer Kinderparty eingeladen. Respekt.

Doch trotz allem müssen Jeff und Liu am nächsten Tag gleich in die Schule. Beim Frühstückstisch verspürt Jeff allerdings ein komisches Gefühl, das er nicht einordnen kann. Dann, an der Bushaltestelle, kommt dieses Gefühl wieder. Und dort kommt es auch zu dem entscheidenden Zusammenprall. Ein paar Kinder, nicht älter als 12 Jahre, springen „total cool“ mit ihren Skateboards über Jeff und seinen Bruder hinweg. Der Anführer der Deppen heißt Randy und seine Sidekicks Keith und Troy. Schon wieder spürt Jeff dieses seltsame Gefühl und als Randy seinem Bruder das Portemonnaie klaut, flippt er aus. Ohne auf die Messer zu achten, mit denen er bedroht wird, verprügelt er sie alle und muss schließlich mit seinem Bruder zur Schule rennen, um dem Bus zu entgehen.

Zuhause hat Jeff beängstigend gute Laune und Liu kann noch immer nicht verstehen, wie sein Bruder dazu in der Lage war.

Am nächsten Tag ist der Spaß vorbei. Die Polizei steht vor der Tür. Sie wollen Jeff mitnehmen. Doch das lässt Liu nicht zu. Er überzeugt die Polizisten von Jeffs Unschuld und wandert in den Jugendknast. Alles nur, um seinen kleinen Bruder zu beschützen. Hätte er das mal lieber nicht getan.

Zwei Wochen später. Die Geburtstagsparty des kleinen Nachbarsjungen steht an. Nun ist die Frage, was zieht man zu einer Kinderparty an? Jeffs Eltern entscheiden sich für einen Stil a lá Gala und tragen Abendkleid und Anzug. Im Gegensatz dazu zieht sich Jeff wie ein normaler Mensch an.

Jeff, dem diese Verrücktheit wohl zu viel ist, spielt mit den Kindern, bis er plötzlich etwas hört. Rollen. Schon springt die Deppenbande über den Zaun und bedroht Jeff. Mit Pistolen. Ein heftiger Kampf quer durch das ganze Haus entbrennt. Und in dem Moment nimmt das Gefühl in Jeff Überhand und etwas zerbricht in ihm. Er schlägt auf Randy ein bis dieser aufhört, sich zu bewegen. Keith und Troy stehen nicht mehr untätig rum. Einer von ihnen zerschlägt eine Flasche mit Wodka auf Jeffs Kopf, was ihn aber nicht aufhalten kann. Troy geht zu Boden und Jeff und Keith verlagern den Kampf ins Badezimmer. Dort passiert es. Über den beiden kippt eine Flasche Bleichmittel aus und bedeckt die beiden von Kopf bis Fuß. Wissend, dass er Jeff nur auf eine Weise besiegen kann, zückt Keith sein Feuerzeug und setzt Jeff in Flammen.

Jeff erwacht im Krankenhaus. Er kann nichts sehen, denn sein Gesicht ist von Bandagen bedeckt. Er erfährt, dass aufgrund der Augenzeugenberichte, sein Bruder aus dem Jugendknast entlassen wurde. Es scheint, als würde alles gut werde. Doch Jeff weiß, dass es niemals wieder wie vorher wird. Seine Bandagen werden abgenommen und er kann zum ersten Mal sein entstelltes Gesicht sehen. Wie sieht er aus? Was sagt seine Familie zu? Hat Jeff den Verstand verloren? Findet es heraus!

Diese Geschichte wird euch ohne Zweifel einen Schauer über den Rücken laufen lassen.

 

In dieser Folge Film Feedback habe ich einen sehr alten Film, der Filmgeschichte geschrieben hat, sowie einen Film über das Leben und den Tod für euch. Zudem rede ich über den perfekten Film für alle Penélope-Cruz-Liebhaber und ebenso über einen Film, der sich mit dem Thema „Body Shaming“ beschäftigt. 

VON KAJA

 

Aktueller Film

Embrace – Du bist schön
(USA 2016, R: Taryn Brumfitt, FSK 12)

„Body Shaming“ ist in unserer heutigen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet, sodass es umso wichtiger ist, dass Taryn Brumfitt in ihrer Doku über dieses Thema spricht und zudem die Botschaft vermittelt, dass man seinen Körper so lieben sollte, wie er ist, denn wir haben nur diesen einen.

Die Geschichte von Taryn Brumfitt beginnt damit, dass sie sich, nachdem sie drei Kinder zur Welt gebracht hat, nicht mehr wohlfühlt in ihrem Körper. Also fängt sie an, wieder vermehrt Sport zu machen, auf ihre Ernährung zu achten und sich auf einen Body-Builder-Wettbewerb vorzubereiten. Als sie dann in bester Form auf der Bühne steht, fällt ihr auf, dass ihre Konkurrentinnen, sowie sie selbst, immer noch nicht zufrieden mit ihren Körpern sind. In der folgenden Zeit isst sie wieder normal und nimmt zu, bis sie sich in ihrem Körper (mit ihren Rundungen) wohlfühlt. Zudem postet sie ein Vorher – Nachher-Bild auf Facebook, auf dem sie erst schlank und dann rundlich zu sehen ist.
Damit trifft sie einen Nerv und bekommt in Folge dessen unendlich viele E-Mails wie: „Wow, wie hast du es geschafft deinen Körper lieben zu lernen?“. Natürlich bekommt sie auch negative Kommentare, aber von dieses lässt sich Taryn Brumfitt nicht beeinflussen, sondern sie entscheidet,  eine Reise um die Welt zu machen, auf der Suche danach, warum so viele Frauen ihren Körper nicht lieben, sondern teilweise sogar gegen ihn ankämpfen.
Auch eine deutsche Schauspielerin, nämlich Nora Tschirner, ist von Taryn Brumfitts Bild begeistert und da diese finanzielle Unterstützung braucht, um den Film zu realisieren, greift Tschirner in die eigene Tasche und produziert den Film kurzer Hand mit.   

Der Film, der eigentlich nur am 11.05.2017 in den Kinos laufen sollte, hat mir sehr gut gefallen und mich selbst zum Nachdenken angeregt. Das Thema und somit auch dieser Film, sind sehr wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weil er deutlich zeigt, was eigentlich das Wichtige im Leben ist. Es geht nicht darum, sein ganzes Leben lang den eigenen Körper zu einem Schmuckstück zu machen, das besonders schön aussieht. Der Film ist meiner Meinung nach echt gut gelungen und jeder, der die Möglichkeit hat, sich den Film anzuschauen, dem kann ich das nur mit bestem Gewissen dazu raten, denn der Film ist viel zu gut, um nicht gesehen zu werden.
Das haben sich wahrscheinlich auch die Kinos gedacht, nachdem es am 11. Mai so einen Ansturm auf den Film gab. Viele Kinos haben sich - ohne Absprache mit der Regisseurin oder den Produzentinnen - dazu entschieden, EMBRACE – DU BIST SCHÖN noch einige Male mehr zu zeigen!

Wer dieses Thema also genauso wichtig findet wie ich oder sich einfach einen schönen Film mit wichtiger Botschaft ansehen will, der sollte sich mal auf der Facebook-Seite des Films umschauen und vielleicht habt ihr Glück und der Film wird noch einmal bei euch in der Nähe gespielt (dann aber Karten reservieren nicht vergessen). Für alle anderen gibt es EMBRACE – DU BIST SCHÖN ab 18.05. auf DVD zu kaufen.    

 

Amy Gentry beschreibt in ihrem spannenden Thriller „Good as Gone" das Schicksal einer Familie, die durch ein grausames Ereignis vollkommen aus der Bahn geworfen wird.

VON FRIEDERIKE

Anna Davalos und Tom Whitaker verlieren ihre Tochter Julie, die aus ihrem Haus entführt wird, als sie gerade mal 13 Jahre alt ist. Die Einzige, die etwas davon mitbekommt, ist ihre zehnjährige Schwester Jane. Als Julie gewaltsam entführt wird, ist sie wie gelähmt und versteckt sich auf ein Zeichen ihrer Schwester im Schrank.

Die Familie geht sehr unterschiedlich mit dem Verlust um: Tom beginnt, eifrig nach Julie zu suchen, unterstützt die Polizei bei ihren Ermittlungen, geht zu Selbsthilfegruppen und verwandelt Julies Kinderzimmer in eine Verwaltungszentrale für alle Maßnahmen zum Auffinden seiner Tochter. Anna allerdings, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich geschrieben ist, erleidet einen Zusammenbruch. Nachdem die Professorin zu Beginn ihren Mann unterstützt hat, verfällt sie kurzzeitig dem Alkohol, klinkt sich aus der Suche nach ihrer Tochter vollkommen aus und verlangt nur noch Julies Körper, um ihn zu bestatten.  Darum wendet sich ihre zweite Tochter Jane von ihr ab. Je abweisender sie sich ihrer Mutter gegenüber verhält, desto vernarrter ist sie jedoch in ihren Vater, mit dem sie lebhafte Gespräche führt, während sie Anna eher einsilbig und monoton antwortet. Das Ereignis treibt das Ehepaar durch ihre unterschiedlichen Herangehensweisen immer weiter auseinander.

 

Eine Fremde kehrt zurück

Nach acht Jahren kehrt die verschollene Tochter zurück. Ausgelaugt steht sie eines Abends auf der Veranda und bricht in den Armen ihrer Mutter zusammen. So beginnt die ganze Prozedur der Ermittlung von neuem. Tom, der in der Beziehung wie es scheint eher den gefühlvolleren Part übernimmt, sieht sich in dieser Zeit nicht in der Lage, seine Tochter zu Befragungen und Untersuchungen zu begleiten. Diese erhält im Gegenzug Unterstützung von Anna, die erschüttert dem zuhört, was der Entführten widerfahren ist. Sie erzählt von einer Verschleppung über Landesgrenzen und wie sie von einem an den nächsten Menschenhändlerring verkauft wurde, von Vergewaltigung und wie sie im Endeffekt ihren Peinigern zu alt wurde und nach Hause kam. Dass sie nun wieder zurück ist, schweißt die Familie zusammen. Die Eltern nähern sich an, Anna beginnt, eine Beziehung zu Jane aufzubauen, die mittlerweile 18 ist und aufs College geht und auch sonst sind die Spannung und Trauer, die auf dem Haus lagen, wie weggewischt.