Lifestyle

Nun ist sie endgültig zu Ende: die Festivalzeit! Doch hierfür holen wir den Sommer nochmal zurück. Wofür? Um euch von unserem letzten Highlight der Saison zu berichten: dem HIGHFIELD Festival am Störmthalersee!

VON LOTTA

Drei Tage Indie-Rock im Landkreis Leipzig und wir Berliner mitten drin. Und der Weg hat sich gelohnt, denn Indie-Rock ist nicht alles, was das Festival zu bieten hat. Zu den Headlinern gehören regelmäßig nationale und internationale Größen des Rocks, so auch dieses Jahr: Billy Talent, die Toten Hosen, Placebo, The Offspring und viele mehr!

Welcome to the Schrebergarten

Aber von Anfang an. Wir hatten uns diesmal für eine Anreise mit dem Auto entschieden, was ein ganz anderes Feeling war, als das, was wir bisher kannten. Nicht nur, dass uns das Umsteigen mit unseren Rucksäcken & Co. erspart blieb, wir landeten auch zum ersten Mal auf dem Auto-Campingplatz. Das bedeutete in unserem Fall; Camping in mitten von Alt-Rockern und Großfamilien, kein Versinken in leeren Bierdosen und 5-Minuten-Terrinen und eine halbe Stunde Fußweg bis zum eigentlichen Festival Gelände. Ja, die Schrebergarten-Idylle war nicht zu leugnen. Aber man ist ja offen für alles…

Eine halbe Stunde Fußweg, die muss man natürlich nutzen! Insbesondere da auf dem gesamten Bühnen-Bereich keine mittgebrachten Getränke erlaubt waren. Zwar gab es unzählige Getränke-und auch Essensstände, jedoch musste hier wirklich tief in die Tasche gegriffen werden. Während sich die Preise für das – zugegeben – sehr gute Essen aus aller Herren Länder sich wenigstens noch an Restaurantpreisen orientierten, überstiegen die Getränke jede humane Preisvorstellung.

Mehr als nur Musik

Geld ausgeben konnte man aber auch für länger anhaltende Souvenirs. Natürlich gab es Merchandise der Bands und vom Festival selbst. Wer kein Geld ausgeben wollte, hatte neben den Bands aber auch was zu sehen und zu hören. Denn gerade auf einem links geprägten Festival wie es das Highfield ohne Frage ist, waren natürlich Kein Bock auf Nazis und andere soziale Initiativen wie PETA ZWEI und Greenpeace am Start. Hier gab es nicht nur Bändchen und Gummibärchen, sondern vor allem alle Informationen über die Ziele und aktuelle Aktionen der Vereine. Ein paar Unterschriften und gleich was Gutes getan gegen Rassismus, Massentierhaltung oder die Verschmutzung der Meere. Da kann man sich den Rest des Tages auch mal anderen Dingen widmen…

… Zum Beispiel der Musik! Entjungfert wurden die beiden Bühnen am Freitagnachmittag von Neonschwarz und Milliarden. Wie üblich spielten die ersten kleineren Acts jeweils kaum mehr als eine halbe Stunde und so war immer Zeit für eine kleine Pause, und die sollte man sich nehmen, denn es war heiß, mehr als heiß!

Ein Sturm kommt auf

Obwohl es gerade erst losgegangen war, hatten die Sanitäter mit Sonnenstichen und Kreislaufzusammenbrüchen der Besucher schon alle Hände voll zu tun. Doch während wir uns noch freuten zum ersten Mal nicht im Matsch tanzen zu müssen, zogen bereits die ersten Wolken auf. Und dabei sollte es nicht bleiben. Gegen 19:00 Uhr dann kippte das Ganze. Es begann zu gewittern, das Programm wurde unterbrochen und die Besucher zu ihren Autos geschickt.

Am Anfang noch zögerlich wurde, nachdem der Regen monsunartige Zustände angenommen hatte und auf jeden Blitz der Donner folgte, diese Aufforderung auch ernst genommen. Ca. 35.000 Menschen zogen Richtung Zeltplätze und verwandelten die zuvor trockenen Wege in eine Schlammlandschaft, die von nun an den Weg zum Festivalgelände zu einer echten Herausforderung machen sollte.

Die nächsten Stunden verbrachten wir im Auto, aßen kalte Dosensuppe und hörten das Highfield Radio, um zu erfahren, wann es weiter gehen sollte. Damit hatten wir es sicher sehr viel besser getroffen als all die, die gerade dabei waren, ihre abgesoffenen Zelte wieder zu beleben, und dennoch wurde auch bei uns die Stimmung mit jedem abgesagten Act nicht gerade hochgerissen. Und das waren von da an alle, bis auf die Beginner, die gegen Mitternacht die ehrenvolle Aufgabe hatten, das durchnässte Publikum in einen Zustand zu versetzen, in dem man alles um sich herum vergisst – vor allem den nassen Schlafsack.

Suits ist im Moment eine der erfolgreichsten Serien. Darin geht es hauptsächlich um zwei Anwälte, von denen einer eigentlich kein richtiger Anwalt ist. Unser Redakteur Olli hat sich die sechste Staffel angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Mike Ross und Harvey Specter sind die Hauptcharaktere der Serie Suits. Auf der einen Seite der kluge, junge Mann Mike, der zwar ein photographisches Gedächtnis hat, aber das dazu nutze, um Testlösungen zu verkaufen. Somit rutschte er immer weiter in die Kriminalität. Auf der andere Seite der angesehene, oft skrupellos agierende und kühl wirkende Anwalt Harvey Specter, der in einer der renommiertesten Kanzleien New Yorks arbeitet. Er hat in seiner Karriere noch keinen Prozess verloren.
Wie der Zufall will, treffen die beiden aufeinander. Harvey, der in seiner Kanzlei Partner geworden ist, soll auf Anweisung seiner Chefin Jessica Pearson einen neuen Anwalt einstellen. Zum Bewerbungsgespräch lädt er in einem Hotel. Zur gleichen Zeit ist auch Mike im Hotel. Er sollte für seinen Freund Trevor einen Auftrag als Drogenkurier ausführen. Doch das war eine Falle der Polizei. Mike erkennt das frühzeitig und flieht. Dabei kommt er ins Zimmer, wo die Bewerber warten. Harveys Sekretärin Donna ruft gerade einen Bewerber auf, der scheinbar nicht da ist. Da nutzt Mike seine Chance und nimmt seinen Platz ein. Er imponiert Harvey. Der gibt ihm den Job, obwohl er weiß, dass Mike nicht studiert hat. Doch das bleibt erstmal das Geheimnis der beiden. Und das soll in der Folge noch zu vielen Problemen führen.

 

An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass du diesen Text am besten nicht weiterlesen solltest, falls du die Serie noch nicht gesehen hast. Jetzt folgen Spoiler der Staffel eins bis fünf.

 

Zuerst einmal fällt es in der Kanzlei nicht groß auf, dass Mike nur ein Betrüger ist. Er hat jede Menge Wissen und mit Harvey auch einen starken Fürsprecher. Doch mit der Zeit wird die Luft immer mal wieder dünn. Mal fällt ihm sein ehemaliger bester Freund in den Rücken oder die Bundesanwaltschaft bekommt einen Tipp und startet Ermittlungen. Auch der eifrige Anwalt und Partner in der Kanzlei Louis Litt hat ihn immer mal wieder auf dem Kieker.
Manchmal bekommen sie nur knapp den Kopf aus der Schlinge. Deshalb entscheidet sich, Mike als Anwalt aufzuhören und Banker zu werden. Doch es dauert nicht lange, da ist er wieder in der Kanzlei, die in den ersten vier Staffeln immer wieder von internen Machtkämpfen erschüttert wird. Da aber nun immer mehr Leute das Geheimnis von Mike kennen und sie ihre Zulassung als Anwälte aufs Spiel setzen würden, wenn es rauskommt, versuchen sie das Geheimnis so gut, wie möglich zu schützen.
Am Ende der fünften Staffel kommt dann das, was folgen musste. Mike geht nach langen Verhandlungen einen Deal ein. Er muss ins Gefängnis, doch die Partner der Kanzlei bleiben straffrei.

Genau dort setzt Staffel sechs an. Mike hat sich auf das Gefängnis eingestellt. Harvey und die anderen Partner müssen in der Folge gegen eine Sammelklage gegen sich von einigen ihrer Mandanten angehen. Diese klagen, da sie von Mike vertreten worden sind.
Unterdessen lernt Mike das Leben im Gefängnis und die ungeschriebenen Gesetze kennen. Die Kanzlei versucht, wieder neue Mandanten ans Land zu ziehen. Außerdem vermieten sie Büroräume, um ein wenig Geld zusätzlich herein zubekommen.
Ob Mike aus dem Gefängnis kommt und es die Kanzlei zu altem Ruhm schafft, erfahrt ihr in Staffel sechs auf BluRay und DVD.

Suits erzählt die Geschichte eines Betrügers, könnte man ganz drastisch formulieren. Aber in der Serie steckt noch viel mehr. So bekommt man vielschichtige Einblicke in die verschiedenen Charaktere. Harvey, den man am Anfang noch als kaltes und ignorantes Arschloch kennenlernt, taut mit der Zeit immer mehr auf und lässt auch seinen Gefühle freien Lauf. Das sieht man auch bei Louis Litt. Auf der einen Seite verhält er sich kindisch und hinterlistig. Er versucht Mike auflaufen zu lassen und mit allen Mitteln seine Namenspartnerschaft durchzusetzen. Auf der anderen Seite kann er eben auch nett sein und sich für seine Kollegen, die er auch als seine „Familie“ bezeichnet, einsetzen.

Die Serie ist unterhaltsam und die Wendungen halten die Spannung aufrecht.

Die zwei Jungs der Band SDP aus Berlin Spandau gründeten sich im Jahr 1999. Seitdem machen Vincent Stein und Dag Alexis Kopplin zusammen Musik und haben auch heute noch Spaß daran. Die beiden schreiben und produzieren ihre Songs selbst. In den letzten Jahren starteten sie richtig durch, mit Lieder wie „Ne‘ Leiche“ in Zusammenarbeit mit Rapper Sido (2010) und "Ich will nur, dass du weißt“ mit Sänger und Songwriter Adel Tawil (2015) schafften sie schon vor ein paar Jahren kleinere Erfolge. Mit ihrem letzten Album „Die Bunte Seite Der Macht“, welches im März 2017 erschien, gelang den beiden Spandauern dann der Durchbruch. Die Fan-Box war nach kurzer Zeit ausverkauft, sodass noch eine kleine Fan-Box nachgelegt wurde. Heute laufen einige ihrer Lieder sogar in den Charts, was vor ein paar Jahren noch nicht denkbar war. Damals nannten sie sich auch „Die Bekannteste Unbekannteste Band Der Welt“, vermutlich in Anlehnung an ihre Vorbilder „Die Ärzte“,  die sich auch „Die beste Band der Welt“ nennen. Kurz vor dem Tourstart im November, hatten wir die Möglichkeit, Dag in einem Interview etwas auszuquetschen. Das Ganze haben wir hier bei jup! für euch zusammengefasst .

 

VON JASMINA UND SOPHIA

VON JASON

Es ist ja bekannt, dass Mädchen und Pferde ein gutes Team sind – und das auch auf der Kinoleinwand. Ende September startete ROCK MY HEART in den deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht die Heldin Jana (gespielt von Lena Klenke), die ihr ganzes Leben schon mit einem angeborenen Herzfehler leben muss.

Durch diesen Herzfehler darf sich Jana nicht anstrengen. Doch sie hält sich nicht daran und begibt sich auf ein Abenteuer, bei dem sie am Ende einen Herzkollaps bekommt. In diesem Zustand zwischen Leben und Tod begegnet sie dem Pferd „Rock My Heart“. Sie sucht das Pferd in der Gegend, wo sie ihren Herzkollaps hatte, und findet den Vollbluthengst auf dem einsamen Pferdehof von Paul Brenner (Dieter Hallervorden).

Der ältere Paul kann es kaum glauben, was für eine Verbindung zwischen Rock My Heart und Jana besteht und sieht eine Chance, seinen Hof aus der finanziellen Not zu retten. Er setzt alles auf einen Sieg der beiden bei einem großen Reitturnier.

Doch Paul weiß nichts über Janas Herzfehler und Jana versucht ihre Krankheit mit allen Mitteln vor ihm zu verstecken. Ihr Ziel: Die Amateur-Rennreiterprüfung bestehen, um dann beim großen Reitturnier mitzumachen. Ob Jana die Herausforderungen meistert und ob ihr Körper die ganzen Strapazen aushält, schaut ihr euch am besten selbst im Kino an!

Insgesamt ist es ein sehr schöner und gefühlvoller Film. Es gibt Szenen, wo selbst ich feuchte Augen bekommen habe. Deshalb kann ich von ganzem Herzen diesen Film empfehlen.

Du willst mehr über den Film und Lena Klenke erfahren? Hier geht es zum Interview!

Magine TV bietet Fernsehen auf verschiedenen Plattformen an und möchte so den Wünschen der Zuschauer*innen gerecht werden. Wir haben uns den Dienst mal für euch angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Lineares Fernsehen stirbt aus, heißt es seit Jahren. Damit ist gemeint, dass die Zuschauer*innen immer weniger am TV-Gerät schauen werden und anstatt sich von den Sendeanstalten die Zeit der Ausstrahlung vorgeben zu lassen, lieber selbst entscheiden, wann sie welche Inhalte schauen. Für Filme und Serien gibt es da schon etliche Anbieter. Am bekanntesten sind Netflix und Amazon Prime. Auch im Bereich Fernsehen gibt es solche Anbieter, die es ermöglichen, auf verschiedenen Geräten Fernsehen zu schauen. Einer davon ist Magine TV.
Steffen Schierloh, Head of Marketing von Magine TV Deutschland, beschreibt ihr Konzept so: „Der Claim von Magine TV ist ‚Einfach. Online. Fernsehen.‘, und der bringt es auf den Punkt: Die Vision der Macher von Magine TV ist, dass der Zuschauer möglichst einfach fernsehen kann, gerade auch nach einem Umzug oder in einer WG – ohne Settop-Boxen und Kabeltuner, die zusätzlich benötigt werden.“

Und das genau ist der Vorteil von Angeboten wie Magine TV. Benötigt wird nur Internet. Dabei kann man bei Magine TV bis zu fünf Geräte benutzen und davon zwei auch gleichzeitig. Auf PC, Smartphone, Tablet und auch auf Spielekonsolen wie der Xbox und seit neustem auch auf der Playstation 4 ist es möglich, den Dienst zu nutzen. Eine Auswahl an Sendern (insgesamt 28) unter anderem die Öffentlich-Rechtlichen kann man kostenlos in SD-Qualität anschauen. Nur eine Registrierung ist dafür nötig. Möchte man weitere Sender sehen wie zum Beispiel ProSieben oder RTL und andere Sender in HD, kann man aus zwei verschiedenen Paketen wählen. Das Paket Basic für zehn Euro im Monat enthält mehr als 35 Sender (20 in HD). Darunter sind die Öffentlich-Rechtlichen (auch in HD) und die Privaten, zum Beispiel die genannten RTL und ProSieben. Für 20 Euro im Monat bekommt man das Premium-Paket und mit ihm über 70 Sender (mehr als 30 in HD). Zusätzlich zu den Sendern des Basic-Pakets kommen noch Pay-TV-Sender wie Sportdigital oder den Filmsender TNT Film. Eine genaue Auflistung findet ihr auf der Webseite www.magine.com . Bei beiden Paketen und auch bei der kostenfreien Version verzichtet die Plattform auf zusätzliche Werbung. Das Kündigen seines monatlichen Abos geht jederzeit.
Dabei sehen sich die Macher jedoch nicht als Gegner des „normalen“ Fernsehens: „Das sogenannte lineare Fernsehen hat nach wie vor durchaus seine Daseinsberechtigung. Wir können zwar auf die Inhalte selbst keinen Einfluss nehmen, wollen jedoch die Art und Weise revolutionieren, wie, wo und wann man TV konsumiert“, sagt Schierloh. Dabei sieht er auch ganz neue Wege, Fernsehen zu schauen: „Warum nicht mit dem Status Quo brechen, in der Küche eine Kochshow gucken und das Rezept gleich nachkochen?“

Dabei glaubt er auch, dass, auch wenn die Web-Community gerne on Demand schaue, bei Großevents TV immer noch live geschaut werde. Steffen Schierloh geht es da selbst ganz ähnlich: „Ich halte es wie unsere Zuschauer: Fußball und andere große Sport-Events muss man live sehen, so zum Beispiel die Länderspiele, die auf RTL übertragen werden und über Magine TV zu sehen sind. Auch einige TV-Shows wie beispielsweise ‚Die Höhle der Löwen‘ lasse ich mir nicht entgehen. Manchmal kann ich mich auch gerade nicht entscheiden, welche der vielen Netflix-Serien ich anschauen möchte. Dann zappe ein bisschen bei Magine TV rum und lasse mich einfach berieseln.“

Eine direkte Konkurrenz zum genannten Netflix sieht er aber nicht: „Die Unterschiede liegen darin, dass Magine TV Live-TV streamt. Insofern sind wir kein direkter Wettbewerber. Wir buhlen mit Netflix und Amazon Video zwar um die Aufmerksamkeit der Zuschauer, denn diese bieten wirklich tolle Serien. Man darf jedoch nicht vergessen, dass alle TV-Sender in Deutschland zusammen im Vergleich zu den VOD-Anbietern ein Vielfaches in qualitativ hochwertiges TV-Programm investieren und auch gute Sendungen produzieren.“

Ubisoft lässt wieder seine Rabbids los. Diesmal begeben sie sich in die Welt eines anderen Computerspielhelden.

VON OLIVER MATTUTAT

Die chaotischen Hasen von Ubisoft sind zurück. Ihr Besuch im Keller einer Informatikerin bleibt nicht ohne Folgen. Die gebaute Super-Virtual-Reality-Brille, die auch voller Energie steckt, explodiert. Die Rabbids-Welt verschmilzt mit der Welt von Super Mario, dessen Bilder die Informatikerin in ihrem Keller hängen hat. So erklärt sich auch der Titel des Spiels, das exklusiv für die Nintendo Switch erschienen ist. Mario + Rabbids Kingdom Battle heißt es nämlich. Es folgt die Inversion der Hasen im Pilz-Königreich. Ein Rabbid ist mit der Brille zusammengeschmolzen und er und fast alle anderen Hasen sind böse. Zusammen mit den Hasenzwillingen von Prinzessin Peach und Marios Bruder Luigi versucht Mario, den Rabbid mit der VR-Brille zu finden und das Pilzkönigreich von den bösen Hasen zu befreien. Geführt wird die illustre Gruppe von Beep-0.
Beep-0 ist der Assistent der Informatikerin in der VR-Brille und jetzt auch Teil des Hilfstrupps. Er sieht ein wenig aus wie ein Staubsauger-Robotor, aber er ist ziemlich hilfreich.

Das ist die Ausgangssituation, in die der Spieler geworfen wird. Dann geht es auch schon los. Mit der Gruppe kannst du durch die Welt laufen. Der erste Kampf gegen die bösen Hasen lässt auch nicht lange auf sich warten.

Zu Anfang wird man in das Kampfsystem eingeführt. Zuerst bekommt man die Laufmöglichkeiten erklärt. So kann man zum Beispiel durch die Gegner durchlaufen und ihnen so Schaden machen. Danach bekommt man von einem unbekannten Fan von Beep-0 Waffen geschenkt. Dieser unbekannte Fan tritt immer wieder in Erscheinung, in dem er/sie eine Nachricht an Beep-0 schickt.

Der Kampf gegen die Gegner funktioniert so:

Der Kampf ist wie in anderen Strategiespielen rundenbasiert. Das heißt, zuerst machst du mit deinem Helden deine Lauf- und deine Waffenzüge und dann ist der Gegner dran. Man sollte sich immer genau überlegen, wo man sich positioniert, um nicht im nächsten Zug frei angegriffen werden zu können.

Neben den Waffen bekommen die Helden auch Fähigkeiten. Wieder einmal kommen diese vom unbekannten Fan. Mario bekommt bei meinem Anspielen zum Beispiel die Fähigkeit, dass er, wenn sich ein Gegner ihm nähert, diesen abschießen kann.

Mit der Zeit schaltet man immer mehr Waffen, Fähigkeiten und Charaktere frei. Bei den Fähigkeiten gibt es auch einen Fähigkeitenbaum, der so ähnlich aufgebaut ist wie in anderen Rollenspielen. Dort kann man die Fähigkeiten weiter ausbauen beziehungsweise weiterentwickeln.
Zusätzlich gibt es am Palast auch mehrere Gebäude wie die Kampfzentrale, in der man Waffen auswählen kann, oder das Museum, in dem Gegenstände aufbewahrt werden, die man gefunden hat. Auch neue Gebäude werden im Laufe der Zeit freigeschaltet.

Ob man erfährt, wer der geheimnisvolle Fan ist und Mario es schafft, mit seinem Team das Königreich zu retten, könnt ihr im Spiel, das seit Ende August verfügbar ist, selbst herausfinden.

Fazit

Mir macht das Spiel sehr viel Spaß. Die Kämpfe, die zu Anfang noch recht einfach waren, werden im Verlauf deutlich schwieriger und strategischer. Außerdem ist es für mich eines der wenigen Strategiespiele, die ich spiele und somit eine gute Abwechslung zu anderen Spielen. Die witzigen Cutscenes mit den verrückten Rabbids erhöhen den Spielspaß und Unterhaltungswert ebenfalls.
Ihr dürft kein klassisches Super Mario Spiel erwarten, denn das  wollte Ubisoft auch gar nicht machen. Das nächste Abenteuer des Mannes mit der roten Mütze kommt Ende Oktober mit dem Titel Super Mario Odyssey in die Läden. Wir werden euch das Spiel, das für die Nintendo Switch erscheint, natürlich auch vorstellen. So viel sei schon mal verraten: Sein rotes Markenzeichen wird eine sehr große Rolle spielen!

Am 16.09.2017 fand eine Kleidertauschparty im ,,Haubentaucher“ statt.

von Katharina

Vor dem Eingang des Clubs ,,Haubentaucher“ auf dem RAW-Gelände hat sich eine lange Schlange gebildet. Fast alle Besucher*innen tragen einen Beutel mit Kleidungsstücken, die während der Kleidertauschparty von 14 bis 20 Uhr getauscht werden können. Bis zu 10 Accessoires können getauscht werden, ausgenommen von Unterwäsche.

Kostenloser Eintritt, kostenlose Kleidung

Drinnen im ,,Haubentaucher“ ertönt Partymusik. Jede/r Besuche/r erhält nach Abgabe seiner mitgebrachten Kleidungsstücke einen Stempel mit dem Detox-Zeichen.

Die globale Detox – Bewegung, eine im Juli 2011 von der Greenpeace gegründeten Kampagne, setzt sich vor allem gegen den Einsatz giftiger Chemikalien in der Textilindustrie ein.

An Kleiderstangen hängt die Kleidung, die jede/r Besucher*in kostenlos mitnehmen kann.
Bis zu 10 Kleidungsstücke können mitgenommen werden. Es herrscht ein Gewusel, auffällig ist, dass überwiegend mehr Frauenklamotten zum Tausch angeboten werden als Männerklamotten. Dennoch ist der Anteil der Besucher*innen gemischt, Frauen, Männer und auch Kinder sind vor Ort. Für die kleinen Besucher*innen werden Schmink-Aktionen und Spiele angeboten. Ein kleiner Einblick in den Siebdruck wird den Besucher*innen auch ermöglicht.

Wer möchte, kann seine ausrangierten Sachen bei einer Upcycling- Werkstatt verschönern oder einfach etwas ganz Neues erschaffen.

Ganz in der Nähe vom Pool  steht ein Stand von einer Foodsharing – Kampagne. Die Idee dahinter ist, dass Lebensmittel, die normalerweise in einem Supermarkt längst weggeworfen werden würden, weiter verschenkt werden. Denn oft sind diese noch gut und so wird ein weiteres Zeichen gegen unsere heutige Wegwerfkultur gesetzt.

Nachdem Nintendos WiiU nur so mäßig bei den Gamern ankam, versuchen es die Japaner mit einer neuen Konsole. Wie sich die Switch schlägt? Wir haben sie getestet!

VON OLIVER MATTUTAT

Seit März ist die Nintendo Switch nun auf dem Markt und mit ihr möchte Nintendo vieles besser machen als mit der WiiU, dem Vorgänger.
Als erstes sollte gesagt sein, dass die Switch sowohl am heimischen TV als auch unterwegs als eigenständige Konsole benutzt werden kann. Insgesamt gibt es drei Spielmodi. Den TV-Modus, den Tisch-Modus und den Handheld-Modus. Ersteres und letzteres sind selbst erklärend. Beim Tisch-Modus stellt man die Switch mit dem Aufsteller auf und kann zusammen mit einem Freund an der Konsole gegen- oder miteinander zocken. Da kommt auch die Besonderheit des Controllers zum Tragen. Besser gesagt, hat die Switch eigentlich zwei Controller – die Joy-Cons. Je einer links und einer rechts der Switch. Man kann die beiden aber auch miteinander verbinden und fast wie einen klassischen Controller benutzen oder eben, wie im Tisch-Modus, als zwei unabhängige Controller für zwei Spieler. Für manche Spiele benutzt man auch die Bewegungssensoren der Joy-Cons wie man es von der Wii kennt. Ein Spiel wäre da zum Beispiel Arms, auf das wir später noch einen Blick werfen wollen.
Nach dem ersten Starten und Einrichten gelangt man auf den Home-Bildschirm. Der ist bei mir noch recht karge, denn ich habe noch kein Spiel eingesteckt. Die Einstellungsmenüs sind aufgeräumt und übersichtlich. Dann kann das Zocken ja beginnen.
Die ersten beiden Spiele, die ich euch vorstellen möchte, sind Arms und 1-2-Switch.

Arms ist ein Kampfspiel. Dabei kämpft man gegen einen Gegner. Das Besondere an den Kämpfern ist, dass sie in der Regel mit je einem Joy-Con in je einer Hand gespielt werden. Durch Bewegungen der Hände und Arme schlägt man oder bewegt seine Figuren. Man kann aber auch im Handheld-Modus spielen. Die Kämpfer können auch noch individuelle verändert werden. Sie können mit besonderen Waffen ausgerüstet werden. So kann man seinen ganz eigenen Kampfstil finden.  Das Spiel macht sehr viel Spaß, auch wenn es am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Mit der Zeit macht es aber sehr viel Spaß.
1-2-Switch ist eine Sammlung von Mini-Party-Spielen. Fast alle  davon sind drauf ausgelegt, dass man sie zu zweit spielt. Zwei Spiele möchte ich dafür exemplarisch vorstellen:
Als Erstes: Wie viele Kugeln sind es? Dabei werden Kugeln im Joy-Con simuliert. Durch Bewegen muss man herausfinden, wie viele Kugeln es sind. Dabei muss man ganz schön geschickt sein, denn es wird jede kleine Bewegung des Joy-Cons bemerkt.

Als Zweites: Baby. Das ist eher eines der absurden Minispiele. Es geht hierbei darum, ein Baby in den Schlaf zu wiegen. Der Joy-Con ist in dem Fall das Baby. Nicht wirklich mein Spiel.
Insgesamt zeigt das Spiel, was alles mit den Joy-Cons möglich ist. Ein großer Langzeitspaß entsteht aber leider nicht. Aber zuerst macht es bei vielen Spielen ziemlich viel Spaß. Die beiden Beispielspiele zeigen aber auch die Spanne, in der sich die Minispiele bewegen. Zwischen aufregend und fordern zu eher flacheren Spielen.

Wir werden in der nächsten Zeit immer mal wieder Spiele der Nintendo Switch vorstellen. Als nächstes den Titel, der mir auf der Gamescom schon sehr gut gefallen hat: Mario + Rabbids Kingdom Battle.

In NHL 18 lässt uns EA Sports wieder die Größen der Eishockeyszene steuern. Wie sich unser Redakteur Olli auf Kufen geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

VON OLIVER MATTUTAT

Eishockey war nie mein Lieblingssport und wird es wohl auch nicht mehr werden, aber eine gewisse Faszination trage ich für den Sport doch in mir. Aber an den letzen NHL-Teil, den ich regelmäßiger gezockt habe, kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Es muss NHL 07 gewesen sein. Das ist nun auch schon elf Jahre her.
Dieses Jahr wage ich mich mal wieder an die Reihe heran und wie sich zeigen wird, hat sich von NHL 07 zum aktuellen NHL 18, das am 15.09.2017 erschienen ist, einiges geändert.

Als erstes ist da die Steuerung zu nennen. Die hat sich zwar grundlegend schon vor ein paar Jahren geändert, aber auch in diese Richtung gibt’s dieses Jahr etwas Neues. So bekommt man im Angriff mehr Möglichkeiten, seine Kreativität auszuleben und in der Defensive kann man mit Hilfe des neuen Skill Sticks seinen Schläger präziser steuern, um dem Gegner den Puck abzunehmen.

Als erstes mache ich ein Spiel im neuen 3-gegen-3-Modus. Der Modus macht beim Anspielen ziemlich viel Spaß. Er ist schnell und witzig. Man kann nach seinen eigenen Regeln spielen und sein Dreierteam individuell zusammenstellen. Auch mit Maskottchen kannst du zu deinem Team holen. Der Modus ist online, offline sowohl im Koop-Modus als auch gegeneinander spielbar.

Neu ist auch der Expansion Draft. Darin erstellst du das 32. NHL-Team und stellst dir deine Mannschaft zusammen. Als Manager hältst du sowohl die sportlichen als auch die geschäftlichen Fäden in der Hand. Außerdem kannst du ein Maskottchen erstellen und die Heimatstadt deines Teams wählen. Neben nordamerikanischen Städten sind auch europäische Metropolen verfügbar. Na, wie wäre es, mit einer Berliner Mannschaft die NHL zu dominieren und am Ende den Stanley Cup zu gewinnen?

Meine erste richtige Partie nach dem 3-gegen-3 mache ich dann als Freundschaftsspiel gegen den Computer. Ich brauche das erste komplette Drittel, um mich an die Steuerung zu gewöhnen. Dann wird es besser. Ich spiele mit den Pittsburgh Penguins, dem amtierenden Stanley Cup-Sieger,  gegen die New Jersey Devils. Fans der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kommen auch nicht zu kurz. Denn die Teams der DEL, wie zum Beispiel die Berliner Eisbären, sind auch in NHL 18 verfügbar. Im zweiten und dritten Drittel gelingen mir mehr erfolgreiche Aktionen, auch wenn ich mir die ein oder andere Zeitstrafe einhandele. Am Ende steht es 4:2 – für den Computer. Zu meiner Ehrenrettung kann ich sagen, dass ich gegen einen mittelschweren Computergegner gespielt habe.

Aber vielleicht sollte ich doch lieber einen Blick ins Trainingslager werfen. Dort gibt es Videos von Profis, dir dir helfen, dass du besser wirst. Das kann ich auf jeden Fall gebrauchen.

 

NHL 18 kann sehr viel Spaß machen. Vor allem der 3-gegen-3-Modus hat mich gepackt. Für mich geht’s jetzt nochmal ab aufs Eis!

Während in den Hallen des Messegeländes Berlin über 100.000 Menschen die neueste Technik bewunderten, fanden sich im Sommergarten zum achten Fritz DeutschPoeten-Festival  national bekannte Künstler*innen zusammen. Am Freitag waren es Milliarden, Madsen und Jennifer Rostock, die ca. 13.000 Besucher begeisterten.

 

VON SINA UND JANIK EMIL

Das Line-Up des diesjährigen Fritz-Deutschpoeten-Festivals  scheint bei keinem Wünsche offen gelassen zu haben.  Den Anfang machte am noch jungen Abend die sechs-köpfige Rockband Milliarden. Vor knapp einem Jahr noch als Vorgruppe von „Ton Steine Scherben" unterwegs, hatten sie dieses Jahr die ehrenwerte Aufgabe, das DeutschPoeten-Festival zu eröffnen. Die Fans erwartete Rock auf höchstem Niveau. Milliarden hatten sogar schon einen Auftritt auf dem "Rock am Ring"-Festival.

 

Aller Anfang ist schwer

Jedoch - wie eigentlich jedes  Jahr - hat die Auftaktband es immer am schwersten: Nur wenige Fans haben sich vor der Bühne schon versammelt, wenige Leute haben sich generell schon auf dem Festivalgelände eingefunden und die Menge ist  noch nicht in der richtigen Partystimmung. Allerdings gerade der letzten Punkt kann bei Milliarden nicht bestätigt werden. Sie schafften es trotz dieser hemmenden Faktoren, die Zuschauer aufzuwecken und schafften damit den perfekten Übergang zur nächsten Band.

 

Zeit zum Mitsingen – Madsen auf der Bühne

Nach der ca. 30-minütigen Umbaupause folgte Madsen. Davor wurden die Bierbecher aufgefüllt, die Stimmung hebte sich. Der Platz vor der Bühne wurde voller, die Wiese dichter besetzt. Es wurde lauter. Nach dem 10-jährigen Jubiläum ist die Indie-Rock-Band schon deutlich bekannter als Milliarden. Merkbar auch daran, dass die Songs flüssiger mitgesungen werden konnten. Es wurde mehr getanzt, auf den Rängen wurden private Gespräche eher eingestellt.  Der erste Höhepunkt war bei "Mein Herz bleibt hier" erreicht.

Die Liebe zu Berlin drückt die Band Madsen gern aus. Sie spielen mit dem Publikum, genießen sichtlich die Aufmerksamkeit. Während die Band um die Brüder Johannes, Sebastian und Sascha Madsen bereits seit 13 Jahren ihre Hits auf Festivals und eigenen Tourneen präsentieren, herrscht auch im Publikum eine familiäre Stimmung. Die Texte musste man nicht kennen, um den Auftritt genießen zu können. Auch als die Sonne hinter der Bühne unterging, entstand eine gemütliche Lagerfeuer-Atmosphäre.

 

Krönender  Abschluss am Freitag: Jennifer Rostock

Das Schlusslicht des Abends bildete Jennifer Rostock. Bier wurde vorher wieder aufgefüllt, die letzten Zuschauer betraten den Sommergarten. Auf rein musikalische Details muss man nicht groß eingehen. Ein Ohrwurm nach dem anderen wurde performt.

„Wie wär´s noch mit ‘nem Schnaps?!“(Jennifer Weist). Die Menge grölt: „Ja“. Jennifer Weist ruft: „Zicke zacke, zicke zacke“, die Menge antwortet lautstark: „Hoi, hoi, hoi!!!“  und weiter geht’s. Frontfrau  Jennifer  Weist fiel  vor allem wieder durch ihre sehr  freizügige Kleidung auf. Passend zu den politischen Texten und zusammen mit der rockigen Linie, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog, war die Band  ein perfekter Abschluss für den ersten Abend.