Lifestyle

Jedes Jahr aufs Neue stehen die Gamer vor der Qual der Wahl. Für welches virtuelle Fußballspiel entscheiden sie sich? Auch dieses Jahr schicken Electronic Arts und Konami ihre Games ins Rennen. Wir haben beide mal angezockt.

Auch dieses Jahr lässt uns Computerspieleentwickler Codemasters über die Rennstrecken dieser Welt flitzen. Zum ersten Mal auch mit legendären Rennautos. Wir haben uns F1 2017 für euch auf der PS4 angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT, 25. August 2017
 

Es waren die Glanzzeiten der Formel 1 hier in Deutschland, als Michael Schumacher Jahr für Jahr den Weltmeistertitel einfuhr. Auch wenn viele das mit der Zeit als „langweilig“ beschrieben, fesselte er mit seinen Leistungen Millionen an die Fernsehgeräte. Im neuen F1 2017 von Codemasters kann man diese Zeiten wieder aufleben lassen. Denn es ist zum Beispiel möglich mit dem Wagen, mit dem Schumacher 2004 Weltmeister wurde, zu fahren. Daneben gibt es auch weitere legendäre Rennwagen. Selbstverständlich kann auch mit den aktuellen Boliden über die Strecke geheizt werden.

Für mein erstes Rennwochenende entscheide ich mich für Sebastian Vettel und seinen Ferrari. Ich fahre auf der Strecke Autodromo Nationale in Monza, Italien . Einer der einfacheren Kurse, denn es gibt viele lange Geraden, auf denen man ordentlich auf Gaspedal treten kann.
Es beginnt, wie man es von der Formel 1 kennt, mit den freien Trainingssessions. Da gilt es, sich an das Fahrzeug und die Steuerung zu gewöhnen. Denn es ist das erste Mal, dass ich Formel 1 auf einer Playstation spielen. Außerdem ist es auch länger her, dass ich Formel 1 gespielt habe - damals noch am PC. Dementsprechend sehen die ersten Runden auch aus. Manchmal schaffe ich es nur mit Mühe, mich auf der Strecke zu halten. Im Qualifying wird es dann ernst. Es geht um meinen Startplatz beim großen Rennen. Ich schaffe es, mir die Pole Position, also den ersten Platz, zu erfahren. Zugegeben, die Schwierigkeitsstufe habe ich bewusst niedrig gewählt. Mein Rennen ist die viertel Distanz, die die Fahrer in Echt fahren. Schon da wird einem bewusst, was für eine Konzentrationsleistung es sich handelt, so ein Rennen zu fahren. Jede noch so kleine Unaufmerksamkeit kann Plätze kosten. Und so kommt es, wie es kommen muss: Ich komme mit meinen Reifen auf den Randstein und mein Wagen geriet ins Schlittern. Danach gelingt es mir nicht, den Wagen unter Kontrolle zu bringen. Ich rase in die Wand und mein Wagen erleidet einen Totalschaden. Somit war das Rennen dann für mich beendet. Die Renndistanz lässt sich nach Belieben einstellen. So ist es ebenfalls möglich, ein komplettes Rennen zu fahren. Für mich wäre das doch ein wenig lang.
Das Spiel bezeichnet der Entwickler als "das vollständigste Formel 1-Spiel, das es je gab " und einen großen Augenmerk legten sie bei der Entwicklung auf den Karrieremodus. Im Gegensatz zur letzten Saison wurde dieser ausgebaut. Es gibt neue Events wie Überholchallenges und man kann eben die genannten klassischen Rennnnwagen fahren. Außerdem gibt es mehr Möglichkeiten, seinen Wagen zu verbessern. Der ganze Karrieremodus wird so auch sehr komplex und lässt einen in die Welt der Formel 1 eintauchen.
Das Spiel macht nach einer gewissen Eingewöhnung eine Menge Spaß. Für Rennspielexperten auf jeden Fall ein gutes Spiel. Aber auch für Anfänger auf dem Gebiet ist es ein guter Einstieg.
 
Um noch einen tieferen Einblick in das Spiel und seine Entwicklung zu bekommen, haben wir auf der Gamescom mit Lee Mather. Er ist der Creative Director bei Codemasters für F1 2017. Das Interview im Video könnt ihr euch genau hier unter anschauen!

Super Mario ist wieder da und sorgt für mächtig Wirbel. Was ihr in Super Mario Odyssey erwarten könnt und in welchem Spiel ihr Mario noch entdeckt, erfahrt ihr hier!

VON OLIVER MATTUTAT, 24. August 2017

Es ist eine der Figuren meiner Kindheit. Super Mario ist zurück. Im schicken Super Mario Odyssey erkundet ihr mit Mario die Welt. Im Gegensatz zu vielen der früheren Spiele bewegt man sich frei durch die Welt und absolviert die Missionen wortwörtlich on the go. Grafisch ist es wunderbar geworden. Die Entwickler sind auch wieder sehr detailverliebt. So gibt es so viel zu entdecken. Seinen Hut kann er immer noch werfen. Dabei kann er sich dann auch in andere Gegenstände, zum Beispiel Raketen verwandeln. Außerdem gibt es eine weitere ganz neue Super Mario-Erfahrung. Mit Mario geht es nämlich auch in eine Stadt unter echte Menschen. Dort hüpft er fröhlich auf Taxis rum oder schwingt sich auf den Motorroller. Dabei immer mit dem Ziel, möglichst viele Monde zu finden. Das Spiel wird ab dem 27.10.2017 für die Nintendo Switch verfügbar sein. Für alle die, die schon eine Switch besitzen auf jeden Fall mal eine Überlegung wert. Denn es ist somit auch unterwegs spielbar. Auch für Leute, die noch schwanken, ob sie sich eine Switch kaufen sollten, könnte dies ein guter Grund sein.

Aber nicht nur Nintendo bringt ein neues Spiel mit Super Mario heraus. Auch Ubisoft hat sich den kleinen rotmützigen Italiener geschnappt - natürlich mit freundlicher Erlaubnis und Unterstützung von Nintendo. In Mario + Rabbids: Kingdom Battle geht es darum, das Pilz Königreich, das von den Hasen auseinander gerissen wurde, wieder zurückzuerobern. Mario bekommt dabei Hilfe von Luigi, Prinzessin Pech, Yoshi und vier heroischen Rabbids. Auch wenn es der Verpackung nicht gleich anzusehen ist, verbirgt sich hinter dem Spiel ein vollwertiges Strategiespiel, das schon beim Anspielen jede Menge Spaß bereitet hat. Zu Anfang laufen Mario und zwei Rabbids geleitet von Beep-O, der ein wenig aussieht wie ein Staubsaugerroboter,  durch die Welt und müssen dabei Gegner schlagen und kleine Rätsel lösen. Dabei kann man seine Waffen upgraden, um den Gegnern in den zugbasierten Kämpfen überlegen zu sein. Mit der Zeit erlernen sie auch neue Fähigkeiten. Das Spiel erscheint schon nächste Woche, am 29.08. 2017 , ebenfalls für die Nintendo Switch. Ein Spiel, das viel Spaß macht und bei dem die Zeit beim Anspielen viel zu schnell verging. Immer wieder versüßten auch witzige Cutscenes das Spielen. Hier haben wir für euch nochmal beide Trailer zu den Spielen:

 

Super Mario Odyssey:

“Obwohl Jess und Eden sehr verschieden sind, sind sie trotzdem unzertrennlich und seit Ewigkeiten beste Freundinnen. Doch eines Tages verschwindet Eden spurlos und auf Jess suche nach ihrer besten Freundin wird sie selbst mit den dunklen Geheimnissen ihrer Vergangenheit konfrontiert." Liz Flanagans Debütroman Eden Summer ist ein Buch über Liebe, Freundschaft, Verlust und dunkle Geheimnisse. 

VON KAJA

Für Jess beginnt der Tag eigentlich ganz normal, doch dann erhält sie die schockierende Nachricht, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist. Für Jess ist klar, dass sie nicht tatenlos zuhause sitzen und warten kann. Sie geht los und macht sich auf die Suche nach ihrer so unterschiedlichen Freundin, doch schnell konfrontiert die Suche sie mit den dunklen Kapiteln ihres Lebens und auch das Leben der allseits beliebten Eden Holby ist nicht ganz so strahlend, wie viele denken.  Außerdem ist da auch noch Liam, Edens Freund, für den Jess vielleicht mehr empfindet, als sie zugeben will.

 

Der erste Roman der englischen Autorin hat mich von Anfang an begeistert. Er ist schön gestaltet, hat ein schönes Cover und führt diesen künstlerisch Touch auch noch im Buch ein wenig weiter. Das Symbol der Sonne, die hinter einer Regenwolke halb versteckt ist, leitet jedes Kapitel ein, sowie eine Uhrzeit, die die Kapitel zeitlich gut strukturiert. Man weiß, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergangen ist.  Zudem ist das Buch in fünf  Abschnitte geteilt, die jeweils durch eine schwarze Seite getrennt werden. Diese fünf Abschnitte sind der Prolog, der Morgen, der Nachmittag, der Abend und der Epilog. Dementsprechend erzählt der Roman einen Tag, einen besonderen Tag, aus Jess' Leben und was an diesem alles passiert. Jedoch erzählt der Roman auch mittels Rückblenden, was im vergangenen Sommer passiert ist bzw. geht er zu bedeutenden Momenten im Leben der zwei Mädchen zurück. An einigen Stellen ist der Roman auf Grund seiner viel Zeitsprünge, leider teilweise verwirrend, weil man leicht den Überblick verliert, was wann passiert ist. Ich hätte mir gewünscht, dass neben den Zeitangaben, die dem Buch eine zeitliche Struktur in der Gegenwart geben, ebenfalls ein Datum zu den Rückblenden hinzugeschrieben  worden wäre.

Es scheint so, als würde der Prolog zeitlich nach dem Hauptteil spielen, obwohl ein Prolog ja eigentlich als eine Art Einleitung dient. Zudem arbeitet das Buch mit großer, gut zu lesener Schrift mit kurzen Kapiteln, die für mich persönlich schon fast zu groß war, weil ich ganz andere Dinge gewöhnt bin (kleinere Schrift und längere Kapitel, etc.), aber ich habe mich schnell an den Stil des Buches gewöhnt, zumal mir die kurze Kapitel ermöglichten, beispielsweise ein Kapitel auf dem Weg zur Uni zu lesen und eines auf dem Rückweg, sodass man nicht mitten im Satz bzw. mitten im Kapitel aufhören musste. Man konnte sozusagen in sich abgeschlossene Abschnitte lesen.

Durch die große Schrift ist das Buch auch etwas für Leute, die nicht so oft lesen oder eine große Schrift bevorzugen und die FSK von 14 Jahren ist meiner Meinung nach angemessen. 

Bezüglich des Inhaltes kann ich sagen, dass die Charaktere gut geschrieben sind, man mit ihnen mitfühlt und ihre Handlungen nachvollziehen kann, da die Handlung bzw. ihre Erfahrungen natürlich auch ihr Auftreten und Handeln, sowie ihren Charakter beeinflussen. Natürlich sind die drei Hauptfiguren Jess, Eden und Liam nicht alle zu jeder Zeit gleich symphatisch, aber ich würde behaupten, dass allgemein betrachtet die Figuren sympathisch geschrieben sind. Für mich persönlich war Jess am sympatischsten von den dreien, was auch daran liegen könnte, dass das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist.

Zudem fiebert man mit den Personen bzw. mit Jess mit und man fragt sich beispielsweise, warum Jess so verschlossen ist bzw. wird schon recht früh angedeutet, dass es einen verherenden Zwischenfall in ihrem Leben gab und da man bis etwa zur Hälfte des Buches nicht weiß, was mit Jess passiert ist, sondern es immer nur angedeutet wird, möchte man wissen, wieso sie sich so entscheidet oder verhält.

Ich persönlich habe mir während des Lesens dieses Buches viele Fragen gestellt und mich teilweise auch in Theorien, wie es weitergehen könnte, verstrickt. Einige dieser Fragen waren: „Warum hat Jess solche Probleme mit Menschenmengen?”, “Warum wollte sie unbedingt ein Tattoo?”, “Was ist zwischen Eden und Iona (ihrer Schwester) passiert?”, “Warum ist Eden verschwunden?”, “Wer ist Liam wirklich bzw. was fühlt er tief in seinem Inneren?“.

Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, muss ich leider sagen, dass ich recht schnell eine Ahnung hatte, was passiert ist oder besser, wie das Buch ausgehen würde. Nichtsdestotrotz war das Buch sehr spannend und das Puzzle um Jess, Eden und Liam hat sich erst langsam in meinem Kopf vollständig ergeben.

Das hat der Spannung des Buches aber keinen Abbruch getan und das Puzzle um Jess, Eden und Liam hat sich erst langsam in meinem Kopf vollständig ergeben. 

Positiv fand ich zudem, dass die Autorin nach ihrer Danksagung noch eine Seite mit dem Titel “Weitere Informationen” angefügt hat, auf der sie ihre Motivation für diesen Roman beschreibt und zudem einige Organisationen nennt, an die sich Jugendliche, mit ähnlichen Problemen wie Eden oder Jess, wenden können.

Mein Fazit zu diesem emotionalen Thriller über Liebe, Angst, Gewalt und Freundschaft ist, dass ich ihn jedem Jugendlichen ab 14 Jahren nur wärmstens empfehlen kann.

Das G933 und das G433 sind zwei der Gaming-Headsets aus der Palette des Elektronikherstellers Logitech. Wir haben uns beide mal angeschaut und einem knallharten Anspieltest unterzogen.

VON OLIVER MATTUTAT, 23. August 2017 

 

In vielen Spielen ist der richtig Sound entscheidend. Sei es In-Game-Sound, um Gegner zu lokalisieren oder Musik zu hören, die einen besser konzentrieren lässt. Dazu kommt, dass man in vielen Spielen im Team agiert und somit mit den Kollegen kommunizieren möchte und das möglichst rauschfrei. Natürlich muss das Headset ebenfalls recht bequem sein, denn nach mehreren Stunden Zocken soll im besten Fall nichts drücken. Die Firma Logitech ist in Sachen Gaming-Headsets einer der Marktführer. Wir haben uns mal mit zwei Headsets auseinandergesetzt. 

Beide Headsets sind schon ein wenig teurer. Das G433 kostet um die 130€ und das G933 sogar stolze 230€. Das sind jeweils die unverbindlichen Herstellerempfehlungen. Im Netz gibt es auch das ein oder andere günstigere Angebot. Wir schauen erstmal auf die nüchternen Fakten.

Faktencheck G433: 

Das G433 ist an zwei Meter Kabel gebunden. Das Mikrofon ist abnehmbar und besitzt eine Rauschunterdrückung. Die Ohrpolster sind aus Mikrofaser. Das Headset kommt in einem Etui mit verschiedenen Adaptern und Kabeln (u.a. ein Kabel mit Mikrofonelement fürs Smartphone). Es ist an der PC 7.1 Surround fähig und ist neben Windows und Mac auch mit Nintendo Switch, PS4, Xbox One und mobilen Geräten (Tablets und Smartphones) kompatibel.

Faktencheck G933: 

Das G933, das vollständig Artemis Spectrum heißt, ist kabellos. Die maximale Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwölf Stunden und die Reichweite im Innenbereich ca. 15 Meter. Wahlweise lässt sich auch über ein Kabel spielen. Zusätzlich gibt es programmierbare Tasten und einstellbare Sound-Profile. Das Mikrofon ist einklappbar. Neben PC und Konsolen lässt sich das Headset über einen mitgelieferten Adapter auch an Heimkinogeräte schließen. Als Spielerei lässt sich auch die Beleuchtung des Headsets einstellen.

 

Praxistest G433: 

Beim Spielen macht sich das G433 gut. An der Playstation 4 steckt man einfach den Klinkenanschluss des Headsets in den Controller und los geht's. Die Teampartner versteht man gut und auch der Spielsound lässt sich in Stereo gut anhören. Auch die Klangqualität des Mikrofons ist solide - das versicherten mir meine Spielpartner. Sie tragen sich außerdem ziemlich lange bequem auf dem Kopf. Doch nach einiger Zeit drückten sie bei mir auch ein wenig. Auch für unterwegs ist das Headset geeignet. Mikrofon abmachen und dann als normale Kopfhörer benutzen. Die Qualität beim Hören von Musik ist nicht schlecht, könnte aber für den Preis auch noch ein wenig besser sein. Auch wenn das Gerät dafür nicht ausgelegt ist.

Praxistest G933: 

Das Einrichten des G933 gelingt einfach. Den USB Stick, der in einem der beiden Ohrhörern verstaut werden kann, in die PS4 stecken, den Drahtlosmodus einstellen und schon wird das Headset automatisch erkannt. Das einklappbare Mikrofon gefällt mir optisch leider nicht so sehr, aber es kommt ja auf den Klang an. Der ist gut. Die drei programmierbaren Tasten sind standardmäßig belegt. Die eine Taste kann die Beleuchtung steuern, die andere stellt den Surround-Sound ein oder aus, und die dritte den Soundequalizer einstellen. Auch an der Playstation sind diese Tasten verwendbar. Das Konfigurieren muss aber am PC erfolgen. Die Klangqualität ist gut. An Smartphones und andere mobile Geräte lässt sich das Headset nur per Kabel verbinden. 

Wie das G433 sitzt auch das G933. Außerdem kam es nie dazu, dass es drückte. 

 

Fazit: 

Beide Headsets sind schon ziemlich teuer und damit für den Gelegenheitsspieler nicht die richtige Wahl. Für Leute, die regelmäßig zocken und das auch im Team, sind beide gut. Das teurere G933 kann durch seine Kabellosigkeit überzeugen. Falls man die Kopfhörer auch unterwegs benutzen möchte, wäre das G433 eher meine Wahl, da das G933 schon sehr groß ist. 

Es war wieder so weit! In Köln fanden die Gamescom und die VideoDays statt! Wir waren für euch live vor Ort und haben für euch die neusten Trends der Gaming-Welt und die neusten News der YouTube-Stars herausgefunden. Checkt auch unsere Social Media Kanäle!
 

Immer mehr Hersteller schicken sich an, die Marktherrschaft von Apple mit seinem iPhone anzugreifen. Wir schauen auf die Flaggschiffe von Huawei und Google. 

VON OLIVER MATTUTAT, 11. August 2017

Apple gelang mit der Einführung des iPhone vor über zehn Jahren ein Coup. Das Handy war nicht mehr länger hauptsächlich zum Telefonieren da. Dadurch setzten sie sich auch an die Spitze der Smartphone-Charts. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts benutzen über 30% in Deutschland ein iPhone. Aber daneben versuchen immer mehr Hersteller, Apple Konkurrenz zu machen. Neben Samsung haben vor allem Huawei und Google Smartphones auf den Markt gebracht, die Jagd auf das iPhone machen sollen. Wir haben uns Huaweis P10 und das Pixel XL von Google mal genauer an geschaut.  

 

Ein absoluter Hingucker 

Das Huawei P10 kommt mit einem 5,1 Zoll Full-HD-Display. Das Gehäuse ist 14,5cm hoch, 6,9cm breit und knapp 7mm tief. Es wiegt ca. 145 g. Es gibt vier Farbvarianten. Schwarz, Gold, Blau und Silber. Im Herzen arbeitet ein Octa-Core - also achtkerniger- Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt 4GB. 

Die Hauptkamera, die aus zwei Sensoren. Einem 12-Megapixel Farb- und einem 20 Megapixel Monochromsensor. Die Frontkamera hat gute 8 MP. 

Aber genug harte Fakten. Wie schlägt sich das Handy im Alltag?  

Das 599€-teure (unverbindliche Herstellerempfehlung) Smartphone kann im Test durchweg überzeugen. Der Akku hielt über einen Tag. Es liegt gut in der Hand, doch manchmal rutscht es ein wenig aus ihr. Einen richtigen Home-Button gibt es in den Standardeinstellungen nicht mehr. Diesen gibt es jetzt virtuell auf dem Touchscreen. Anstelle des Knopfes ist jetzt der Fingerabdrucksensor, der wirklich gut funktioniert. Diesen Sensor kann man in den Einstellungen auch in einen multifunktionalen Home-Button verwandeln.  

Die Kamera weiß auch zu überzeugen. Gerade die vielen Filter und Einstellungen machen Spaß. Auch das Display ist wunderbar. Farben werden gut dargestellt. Ein echter Hingucker. 

Insgesamt arbeitet das Handy schnell und zuverlässig. Als gutes Gadget ist auch ein Schrittzähler eingebaut, der auch gut funktioniert.  

Der Chromecast Ultra Stick von Google verwandelt euren Fernseher zu einem Multimediacenter. Sogar Videowiedergabe in 4K ist damit möglich.

VON OLIVER MATTUTAT, 10. August 2017

In unsere Haushalte erhalten immer mehr Geräte Einzug, die sich mit dem Internet verbinden können. Das Uralt-Radio wird durch ein Internetradio ersetzt und selbst Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank werden immer digitaler. Auch das Fernsehgerät hat diesen Prozess durchgemacht und die sogenannten Smart-TVs sind immer stärker im Kommen. Der Chromecast Stick von Google ist ein Gerät, das ebenfalls das Internet auf den TV bringt. Einfach in den HDMI-Anschluss stecken und los geht's. Hauptsächlich ist der Stick fürs Streamen von Video- oder Audioinhalten gedacht. Darüber hinaus lassen sich aber auch Bilder in anzeigen, das Android-Display des Smartphones oder jede Website spiegeln. Eine zusätzliche Fernbedienung ist nicht notwendig, den kleinen Powerkasten steuert man mit dem Handy. 

Die normale Ausführung ist für 39€ zu haben. Die von uns getestete Version - der Chromecast Ultra - kostet 79€. Er ist leistungsfähiger und kann Videos bis zu 4K Ultra HD & HDR streamen.  

Aber Chromecast ist nicht nur etwas für Leute, die noch keinen Smart-TV haben, sondern auch für diejenigen, die einen besitzen. Denn das Problem bei vielen Smart-TVs ist, dass die Hersteller oft auf ihre eigene Software setzen. Chromecast basiert auf Android. Dem Betriebssysetm von Google, das auch sehr viele Handy nutzen. Das macht zum einen die Bedienung recht intuitiv und zum anderen gibt es auch viele Apps in Googles Appstore, auch ein paar Spiele sind darunter.

Chromecast ist ein guter Streaming Media Player, der ältere Fernsehgeräte mit einer internetfähigen Komponente ausrüstet, und Smart-TVs gut ergänzt. Denn er arbeitet schnell und leistungsstark. Bei meinem Test kam es zu keinem Absturz. Der Chromecast Ultra, also die teurere Variante, ist vor allem für die empfehlenswert, die zum einen mal einen 4K-Fernseher besitzen und sonst auch viel Wert auf hohe Bildqualiät legen. Aber auch bei Fernsehern, die nicht 4K-fähig sind, holt er die bestmögliche Qualität raus. So macht Streaming viel Spaß! 

Was ist der Unterschied zwischen Sex und Gender? Charlotte klärt auf!

Wenn mich ein 4-jähriger Junge fragt, ob er den pinken Schoko-Hasen haben darf, soll ich ihm dann sagen: „Nein! Da steht 'für Mädchen' drauf! Das darfst du nicht!“?

VON SINA

Sexismus ist auch im Jahr 2017 noch ein Thema. Zwar sind wir vor dem Recht alle gleich und auch Frauen dürfen inzwischen ihren Stimmzettel in die Wahlurne werfen und selbst entscheiden, ob sie arbeiten gehen möchten, jedoch in der Bezahlung haben Männer, unabhängig von der verrichteten Arbeit, oft immer noch einen Vorteil. Doch nicht nur bei den Gehältern wird zwischen Mann und Frau unterschieden. Ziemlich präsent - und zwar schon bei den Kleinsten - ist das Gendermarketing. Der geschlechtliche Unterschied wird von der Industrie als Grund zur Herstellung von Produkten „für Jungs“ und „für Mädchen“ verwendet. Gekennzeichnet sind diese spezifischen Differenzen durch Farben und Bezeichnungen, welche durch vermeintliche Interessen und Eigenschaften definiert sind. Blaues Duschgel mit der Aufschrift „Für Fußballer“, pinke Shampoo-Flaschen mit der Aufschrift „für Prinzessinnen“-und es glitzert sogar! Die Zielgruppe ist dabei das jüngere Alter.