Lifestyle

Was ist der Unterschied zwischen Sex und Gender? Charlotte klärt auf!

Wenn mich ein 4-jähriger Junge fragt, ob er den pinken Schoko-Hasen haben darf, soll ich ihm dann sagen: „Nein! Da steht 'für Mädchen' drauf! Das darfst du nicht!“?

VON SINA

Sexismus ist auch im Jahr 2017 noch ein Thema. Zwar sind wir vor dem Recht alle gleich und auch Frauen dürfen inzwischen ihren Stimmzettel in die Wahlurne werfen und selbst entscheiden, ob sie arbeiten gehen möchten, jedoch in der Bezahlung haben Männer, unabhängig von der verrichteten Arbeit, oft immer noch einen Vorteil. Doch nicht nur bei den Gehältern wird zwischen Mann und Frau unterschieden. Ziemlich präsent - und zwar schon bei den Kleinsten - ist das Gendermarketing. Der geschlechtliche Unterschied wird von der Industrie als Grund zur Herstellung von Produkten „für Jungs“ und „für Mädchen“ verwendet. Gekennzeichnet sind diese spezifischen Differenzen durch Farben und Bezeichnungen, welche durch vermeintliche Interessen und Eigenschaften definiert sind. Blaues Duschgel mit der Aufschrift „Für Fußballer“, pinke Shampoo-Flaschen mit der Aufschrift „für Prinzessinnen“-und es glitzert sogar! Die Zielgruppe ist dabei das jüngere Alter.

 

VON CHARLOTTE

YOU 2017 – Laut, voll und mit zahlreichen YouTubern, von denen ich noch nie ein Wort gehört habe. Über 45.000 Jugendliche haben dieses Jahr die YOU besucht und trotz zahlreicher Ausbildungsstände schien das Hauptinteresse der Besucher*innen in diesem Jahr bei den Youtubern, der Jam FM Bühne und dem Pizza-Burger-Stand zu liegen. Von vielen Jugendlichen schien das Ziel zu sein, so viel wie möglich gratis abzugreifen, ohne sich tatsächlich mit den Ständen und ihren Informationen auseinanderzusetzen. Im Sommergarten schien die Sonne und es hätte echt schön sein können, wenn nicht die Jam FM Bühne dauerhaft alles übertönt hätte, mit einem Moderator, der 13-Jährige aufforderte, auf die Bühne zu kommen, damit er ihnen eine Freundin suchen könne.

Meiner Meinung muss die YOU kein Ort sein, an dem Jugendliche auf ihr Äußeres reduziert werden und ihnen vermittelt wird, dass man unbedingt in einer Beziehung sein muss. Das wurde leider nicht nur auf der JAM FM Bühne gemacht, sondern auch an vielen anderen Ständen. Es gab Beauty Umstyling‘s und es lagen überall kostenlose Teenie-Zeitschriften mit den neuesten Flirttipps herum.  Abgesehen von diesen Attraktionen, die ich persönlich nicht sonderlich gut fand, gab es aber zum Beispiel auch einen riesigen Pool in dem vor allem die jüngeren Besucher*innen eine riesige Wasserschlacht haben oder bei der weltweit ersten aufblasbaren Surfstation sich im Surfen ausprobieren konnten.  Jugendliche hatten außerdem die Möglichkeit, sich bei dem Stand von Bündnis‘90/ Die Grünen darüber zu informieren, welche Rechte sie in der Schule haben. Außerdem gab es zahlreiche Info-Stände von Firmen, die Ausbildungsplätze anbieten. Was mich persönlich sehr fasziniert hat, war die Streetdance Meisterschaft, die Samstag und Sonntag stattfand und jedes Mal, wenn ich kurz zugeschaut habe, war ich unfassbar beeindruckt von dem Talent und der Kreativität, die zu sehen war.

Zusammenfassend glaube ich, dass ich mittlerweile mit 18 Jahren zu alt für die YOU bin und einfach nicht mehr in die Zielgruppe falle. Natürlich gab es einige Sachen, die ich wirklich spannend und unterhaltsam fand, aber insgesamt war es mir zu laut, voll und kommerzialisiert.

jup! Redakteurin Sina sprach mit MIKE LEON und SONNY LOOPS über Erfolg, Schönheit und Musically! Alle Antworten gibt es im Video!

Auf der YOU waren Chany Dakota, der Prince of Passion und Joely White bei uns zu Besuch und bei Sophie im Interview. Dort quatschen sie über Schönheit, Seelenstriptease auf Instagram, ihr Verhältnis zu ihren Lehrer*innen und die Scheinwelt im Internet.

Auf der TINCON 2017 durften wir mit dem General des YouTube-Kanals "MrWissen2go" sprechen. Was er in der Schulzeit immer falsch gemacht hat, erfahrt ihr im Video!

Interviewer: Julius | Schnitt: Dat

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren Rückblicken.

VON SINA

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich mit müden Augen das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Es mag an dem Wetter gelegen haben, dass ich schon mit Kopfschmerzen angekommen war, doch die monotone Stimmung der Jugendmesse konnte mich auch nicht wirklich begeistern. Für Kamerateams war das schlechte Licht eine Qual, mitgebrachte Beleuchtung konnte da jedoch abhelfen.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 zum dritten Mal  statt – dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte statt. Der Unterschied zur Premiere im letzten Jahr war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, die auch nur zum Treffen und Fotos machen mit den Lieblingen der Jugendlichen gedacht waren.

Wenn das Wesentliche nicht verstanden wird

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Während der Talks von bekannteren Personen schien die Halle komplett leer. Die Stages waren in zwei verschiedenen Ecken der Halle. Es wurde dann da voll, wo sich Suzie Grime, Coldmirror und andere, wie z.B. TheSimpleClub, aufhielten. So kam es zu Rudelbildungen, um genannte Personen mit Fragen zu löchern.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde es eher weniger sinnvoll, wenn YouTuber auf solchen Events nicht die Chance ergreifen, ihre Reichweite auszunutzen und sich auf den Bühnen lieber mit ihren Fans darüber unterhalten, wie ihr Künstlername zustande gekommen ist. Nicht falsch verstehen, aber das ist auch Kritik an diejenigen, die sich sogar aus anderen Städten für diese Personen nach Berlin begeben haben.

Aus Gründen wie diesen, habe ich mich mit anderen Besuchern lieber dem MarioKart zugewandt. Die Version von 1996, die alten Controller und die Sitzecke, die eigentlich nur aus gestapelten Plastikkisten bestand, waren dann doch interessanter, als sich unschlüssige Argumentationsgänge oder Gesprächsverläufe anzuhören. Dazu sei gesagt, dass ich davor keine Erwartungen an die TINCON hatte. Ich war letztes Jahr nicht da und habe nur nach Ende des diesjährigen „Festivals“ gehört, es sei langweiliger gewesen. Auch gut.

Auf der anderen Seite…

Um nicht noch mehr negative „vibes“ zu verbreiten, möchte ich noch erwähnen, dass mir der Umgang der Besucher untereinander letztendlich wohl am besten gefallen hat. Vielleicht war es die dunkel gehaltene Atmosphäre, die es für manche gemütlich machte und die sofort ein enges Gefühl untereinander auslöste. Aber wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann ist es die Hoffnung darüber, dass Menschen, wenn sie von Hormonen und Emotionen geleitet sind, immer noch freundlich zu anderen sein können. In diesem Fall die Freude und Aufregung jemanden zu treffen, zu dem sie aufschauen. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel Ordnung bei einer ungeplanten Autogrammstunde gesehen habe.

 

Auch Friederike hat einen Bericht über die TINCON geschrieben. Diesen findet ihr hier!

 

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren beiden Rückblicken.

VON FRIEDERIKE

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich voller Wehmut das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Nach aufregenden, lustigen und lehrreichen drei Tagen musste ich der tollen Zeit, die ich dort hatte, doch noch den Rücken zudrehen. Die Location hatte das richtige, etwas düstere Gamer-Flair und die Leute waren aufgeschlossen und aufgrund gleicher Interessen auch sehr gesprächig.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 schon zum dritten Mal statt - dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte. Der Unterschied zum letzten Mal war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, in denen man seine Lieblinge im kleineren Rahmen und durchaus auch etwas persönlicher kennenlernen konnte, was insbesondere der entspannten Atmosphäre im Kraftwerk geschuldet war.

Gute und insbesondere auch vielseitige Unterhaltung

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Wenn so verschiedene Charaktere wie TheSimpleClub, Suzie Grime und Coldmirror an einem Wochenende aufeinandertreffen, ist das Spektrum der Themen doch sehr weitreichend. Neben politischen Themen, wie ins besondere LGBTIQQ, dem deutschen Schulsystem und dem Wissenschaftsjahr zur Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll, ging es auch einfach nur um die Speaker selbst.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde, dass die TINCON die meisten dieser Punkte klar erreichen konnte. Aufgrund persönlicher Bindungen, die die Speaker zu den jeweiligen Themen ihrer Talks hatten, konnte man sich tief in die bspw. doch sehr persönlichen Comingouts einfühlen. Das merkte man auch an den Reaktionen der Jugendlichen, die nach den Talks immer fleißig das Wurfmikrofon herumwarfen und der Person auf der Bühne Fragen stellten, die dann teils das derzeitige Thema und teils die berühmte Person betrafen – meist war beides allerdings auch nicht weit auseinander. Ob die Zuschauer nun aber wirklich Informationen, die z. B. mit der Umweltverschmutzung zusammenhängen, mitgenommen haben und noch länger darüber nachgedacht haben, kann man wohl bezweifeln.

Aus Gründen wie diesen, habe ich es nicht geschafft, mich von den Stages auch mal in den Gaming-Bereich zu begeben. Ein strenger Zeitplan begleitete mich die drei Tage ununterbrochen und ich hetzte von einer Ecke der Halle zur nächsten, um auch ja keinen der mich interessierenden Talks zu verpassen.

 

Auf der anderen Seite…

Um nun allerdings auch ein paar Schwachstellen der TINCON2017 aufzuzeigen, möchte ich noch erwähnen, dass die Werbung für die Veranstaltung im Vorhinein doch eher schwach ausgefallen ist. Daher waren die Besucherzahlen nicht sonderlich hoch. Auch war auf der Website viel von Gaming und Hacking die Rede, was ich an dem Wochenende doch vermisst habe. Wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann, dass die Youtuber, Blogger usw. auf der Bühne und live doch nochmal ganz anders als am Computer und vor der Kamera sind, wo eine schlecht formulierte Passage schnell gelöscht  und neugeschrieben oder ein schlechter Witz kurz mal heurausgeschnitten werden kann. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel sympathische Unsicherheit gesehen habe.

 

Auch Sina hat einen Bericht zur Tincon verfasst. Ihren findet ihr hier!

 

VON HANNAH

 

Einige von euch freuen sich bestimmt schon auf die Festivalsaison (oder sind schon mitten drin) und stecken jetzt in den letzten Vorbereitungen. Hier folgen 7 Tipps, die besonders für den einen oder anderen Festival-Neuling wertvoll sein könnten.

Es gibt einige Dinge, die man beim Packen, aber auch auf dem Gelände beachten sollte.

VON ZORA

Was machst du, wenn die Realität verschwimmt?

Wenn du nicht mehr zwischen Halluzination und Wahrheit unterscheiden kannst?

Was machst du, wenn dir eine tote Mitschülerin erscheint und dich bittet, ihren Tod zu erforschen?

Daniel ist 16 Jahre alt, spielt Football, ist beliebt und hatte keinerlei Verbindung zu Emily Jackson. Bis zu ihrer Beerdigung, als sie aus dem Sarg aufersteht und zu Daniel spricht. Er solle ihrem Tod auf den Grund gehen. Nachdem er nun auch noch von Emilys Bruder erfährt, dass Emily nie im Leben hätte ertrinken können, da sie eine begnadete Schwimmerin war, fängt er an, nachzuforschen.

Dabei gerät Daniel an dem Rande seines Verstandes. Er verzweifelt und alles verschwimmt.

Wem kann er vertrauen?

Was ist mit Emily wirklich passiert?

Was hat sein bester Freund Kyle damit zu tun?

Was passiert mit ihm?

Mit dem Buch Das tote Mädchen ist es Steven James gelungen, einen Jugend-Thriller zum Mitfiebern und Stauen zu schaffen. Mit seinem leichten und lockeren Schreibstil macht es Steven James einem leicht, seinen Schlaf zu vergessen. Ein Buch gut für alle, die Thriller mit etwas Mystery mögen!