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Unser Redakteur Jason hat den YouTuber LPmitKev interviewt und ihm ein paar Fragen gestellt.

„Vor langer Zeit regierten zwei Rassen die Erde. Menschen und Monster. Eines Tages kam es zu Krieg zwischen den beiden Rassen. Nach einem langen Kampf gewannen die Menschen und verschlossen die Monster im Untergrund.“ Es gibt Gerüchte, dass jeder, der Mt. Ebott besteigt, nie wieder zurückkehrt. Doch hier fängt die Geschichte an. Deine Geschichte.

von Alina

Gamehistory

Im Jahr 2015 veröffentliche der Indie-Entwickler Toby Fox des Spiel ´Undertale´. Das Spiel schlug im Internet wie eine Bombe ein. YouTube wurde für eine lange Zeit von mit Undertale bezogenen Inhalten überschwemmt. Große LetsPlayer wie Pewdiepie und Markiplier spielten dieses Spiel und machten es nur umso größer. Doch warum war es so beliebt?
Um das heraus zu finden, muss man sich erstmal mit der Geschichte beschäftigen. Du bist ein Mensch und willst den Gerüchten über Mt.Ebott nachgehen. Doch du stolperst und fällst in die Tiefe.
Wie ein Wunder überlebst du. Du findest dich an einem seltsamen Ort wieder. Mit seltsamen Geschöpfen. Monstern. Diese Monster sind dir nicht sehr freundlich gesinnt. Sie wurden von den Menschen im Untergrund eingeschlossen. Um sich zu befreien brauchen sie sieben Menschenseelen. Im Moment haben sie sechs. Was wirst du nun tun?
Schon bald lernst du, dass du eine Entscheidung treffen musst. Wirst du alle umbringen oder wirst du sie verschonen? Denn auch wenn Undertale wie ein gewöhnliches RPG wirkt, in dem man nur durch Gewalt gewinnen kann, gibt es einen großen Unterschied. Denn du kannst "Handeln". Beginne ein Gespräch und verschone die Monster, um mit ihnen Freundschaft zu schließen.

 

Es gibt 5 Welten zu erkunden

In jedem Gebiet gibt es einzigartige Monster und Rätsel. Diese musst du kennenlernen und erkunden. Schaffst du es, einen Weg zu finden, um zu entkommen? Oder schaffst du es sogar, alle Monster zu befreien?
Doch es gibt einen kleinen Haken. Etwas, was Undertale zu etwas Besonderem macht. Wie in jedem Spiel hat man die Möglichkeit zu speichern und seinen Spielstand zu löschen. Aber so leicht kannst du deine Sünden und deine Fehler nicht einfach vertuschen. Denn die Monster erinnern sich. Vielleicht werden sie sich nicht an dich erinnern, aber du wirst ihnen bekannt vorkommen. Sie kennen deine Antworte auf ihre Fragen, bevor sie sie stellen. Sei gewarnt, denn nichts ist so wie es scheint.

Positives

Undertale hat eine einzigartige Geschichte. Die Charaktere haben eine unheimliche Tiefe und wirken sehr real. Man hat das Gefühl, als wären sie echt und als würden sie wissen, wer man wirklich ist. Bei jedem neuen Durchlauf findet man neue Kleinigkeiten, die die Lücken in der Geschichte füllen.
Es gibt auch viele Dinge, die man nicht in jedem Durchlauf sieht oder die man nur durch die Manipulierung der Daten finden kann. So findet man in Waterfall manchmal eine mysteriöse graue Tür, hinter der ein seltsames Monster steht, das verschwindet, sobald man es berührt. Oder man bekommt komische Anrufe von jemanden, der „Dr. Gaster“ sucht. Doch im ganzen Spiel trifft man nie ein Monster mit diesem Namen. Ziemlich merkwürdig.
Dies wird durch das "Speichern" und "Resetten" unterstrichen. Es ist ein wahrer Schock, wenn man zum ersten Mal hört, dass sich jemand an einen erinnert oder seine bösen Taten nicht vergessen werden.
Das Kampfsystem ist auch interessant. Jeder Gegner ist einzigartig und hat einzigartige Angriffe. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten einen Kampf zu beenden. Versucht man es mit reden oder benutzt man Items? Es ist jedem selbst überlassen.
Musik spielt eine wichtige Rolle in Undertale. Toby Fox hat alle Musikstücke selbst geschrieben und jedes Monster hat sein eigenes Lied. Das sorgt für gute Laune während des ganzen Spiels.
Auch zur Atmosphäre beitragend ist die Umgebung. Hier wurde Hintergrund aufs Detail gelegt. Die Hintergründe sind wunderschön und wirken ziemlich magisch. Man kann mit der ganzen Umgebung interagieren und zu jedem Item, dass man aufsammelt, gibt es einen kleinen, lustigen Text.

 

Kritik

Dieses Spiel ist nicht für Anfänger geeignet. Bereits am Anfang sind die Gegner relativ anspruchsvoll und im späteren Verlauf stirbt man immer häufiger. Das kann ziemlich frustrierend sein. Die Grafik ist nicht wirklich schön. Es passt zu dem Spiel, aber einige Animationen hätten durchaus verbessert werden können.
Es dauert sehr lange, wenn man das Spiel beenden möchte. Besonders die Pazifisten-Route ist sehr zeitaufwendig, da man das Spiel zwei Mal komplett von vorne durchspielen muss. Außerdem läuft der Charakter sehr langsam und so braucht man ewig um von einem Ort zum anderen zu laufen.
Viele der Items sind nicht wirklich nützlich. Fast jeden Gegenstand, der die Verteidigung oder den Angriff steigert, kann man vergessen, das er nicht wirklich was verändert. Das Einzige, was es sich zu kaufen lohnt, sind heilende Items.

 

Fazit

Undertale ist ein Spiel für alle, die auf eine bewegende Story, anspruchsvolle Kämpfe und eine schöne Atmosphäre viel Wert legen. Ich finde es absolut empfehlenswert!
Noch ein Tipp: Im Undertale-Fandom haben ein paar kreative Köpfe nicht nur sehr gute Fan-Spiele auf Game Jolt erstellt, die man sich kostenlos runterladen kann, sondern auch noch Alternative Universen erfunden. Was es mit diesen auf sich hat müsst ihr wohl selber herausfinden.

 

 

Mit Need For Speed Payback möchte der Entwickler EA seine Rennspiel-Reihe wieder nach vorne bringen. Ob das gelingt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 13.11.2017

Die ersten Minuten von Need For Speed Payback beginnen turbulent. Als erstes wird man in die Rolle von Tyler geworfen. Durch eine Wüstenlandschaft fährt man ein Rennen gegen seine beiden Freunde Sean und Jessica. Und schon dort wird ein Feature eingeführt, dass uns im Folgenden wieder begegnen wird. Denn man wechselt zwischen den Charakteren her. Zunächst übernimmt man Sean und dann auch Jessica. Ziel des Rennens ist die Werkstatt von Rav. Rav wartet dort mit einem getunten Wagen. Dass ich mit Jessica als erstes ankomme, aber in der folgende Zwischensequenz Tyler als Sieger gefeiert wird, bleibt nicht die einzige Ungereimtheit.

Bei Rav treffen wir dann auch auf Lina, die im weiteren Storyverlauf eine entscheidene Rolle einnehmen wird. Wir fahren also den getunten Mustang nach Forture Valley. Das ist die Stadt in dem Need For Speed Payback spielt. Schwups sitzen wir schon wieder in einem anderen Auto. Einem zwei Millionen teuren Rennwagen, um genau zu sein. Wir starten bei einem illegalen Straßenrennen. Das Auto haben wir von Marcus Weir, der nur Der Spieler genannt wird. Aber unser Plan ist gar nicht, dass wir das Rennen gewinnen, sondern wir wollen den Wagen stehlen. Natürlich möchten uns jede Menge Polizisten aufhalten. In den Verfolgungsjagden wechseln wir wieder zwischen den drei Charakteren. Da können wir aber nicht frei durchführen, sondern das wird durch das Spiel vorgegeben. Immer wieder sieht man in Kinoreifen-Zwischensequenzen, wie sich Polizeiautos überschlagen oder Ähnliches. Wir schaffen es schlussendlich zum Treffpunkt mit Rav. Doch Jessica hat ihn niedergeschlagen, nimmt sich das Auto und verschwindet. Auf unserer Flucht mit Tyler vor den Cops gelangen wir in eine brenzlige Lage. Marcus Weir hilft uns. Dafür müssen wir (Tyler) für ihn arbeiten. Die Crew ist zerschlagen und Tyler sinnt nach Rache - oder um beim Englischen Titel zu bleiben - nach Payback.

Dies kann durch Straßenevents wie Rennen geschehen. Die Geschichte erinnert an die Kinofilm-Reihe Fast & Furios.
Das Steuern der verschieden Wagen ist gut, auch das Driften klappt auf Anhieb relativ gut.
Zwischendurch kann man die riesige, offene Spielewelt erkunden. Forture Valley ist an Las Vegas angelehnt. Leider wirkt sie aber an einigen Stellen recht lieblos.
Das Spiel bietet auch einen großen Fuhrpark und viele Möglichkeiten seine Wagen weiterzuentwickeln. Aber da kommen wir zu einem weiteren Problem. Anstatt sich nämlich vom verdienten Geld, sich gezielte Teile zu kaufen, bekommt man nach Siegen Speed Cards. Man kann eine aus dreien auswählen. Man weiß vor der Auswahl nicht, welche Verbesserung sie enthält. Tuning wird da zum Zufallskonstrukt.
Die Missionen sind vielfältig. So musst du zum Beispiel Raubüberfälle auf Transporter begehen, um dort einen Wagen zu klauen.

Die eigentliche Story ist ziemlich lahm. Denn die Rachestory ist schon ziemlich ausgelutscht und Need For Speed schafft es auch nicht, sie neu und spannend zu erzählen.
Auch in Need For Speed halten die Mikrotransaktionen Einzug. So kann man sich mit Echtgeld Upgrades kaufen oder sich eben auch durch die riesige Welt teleportieren. Aber keine Angst: Du kannst das Spiel auch ohne den Einsatz von Echtgeld durchspielen.

Beim Multiplayermodus gibt es Ranglistenrennen und Rennen alla just for fun. So richtigen Langzeitspaß verspürte ich aber nicht. Nach ein paar Rennen war es dann für mich auch wieder online.
 

Es macht insgesamt viel Spaß, durch die Wüste und durch die Stadt mit PS-starken Boliden zu heizen. Dennoch konnte Need For Speed Payback das Need For Speed-Feuer in mir nicht neu entfachen. Es bleibt leider auf dem Niveau des Vorgängers, der auch nicht überragend war. Besonders schade finde ich, dass der Multiplayermodus nicht mehr zu bieten hat.

 

 

In einer Zeit, wo Clickbate noch die Macht besitzt und rote Pfeile & Co. bestimmen welches Video in den Trends auf YouTube liegt. Haben sich drei FSJer*inn die Aufgabe gestellt sich diesem zu Stellen und ein "Erwartung vs. Realität" Video hochzuladen.

 

 

VON CHARLOTTE

Der in diesem Jahr erstmalig stattfindende Gamescom Congress wurde mit einem Diskussionspanel in der Wahlkampfarena eröffnet. Fünf Politiker*innen haben versucht, junge Wählerstimmen für die bevorstehende Bundestagswahl zu gewinnen. Moderiert wurde das Ganze von den wohl drei größten deutschen YouTubern Deutschlands: Florian Mundt (LeFloid), Peter Smits (PietSmiets) und Colin Gäbel (Rocket Beans TV), die ihre schwierige Aufgabe, meiner Meinung, ziemlich gut gemeistert haben.

Vertreten waren die CDU durch Dr. Peter Tauber, die SPD durch Hubertus Heil, Die Linke durch Matthias Höhn, Bündnis 90/Die Grünen durch Michael Kellner und die FDP durch Nicola Beer. Insgesamt präsentierte das Panel ziemlich gut die deutsche Politik: weiß und männlich.  

Wie ist es so bei Youtube zu arbeiten? Wir haben bei dem PR Chef von YouTube, Henning Dorstewitz, nachgefragt!

Es war wieder so weit! In Köln fanden die Gamescom und die VideoDays statt! Wir waren für euch live vor Ort und haben für euch die neusten Trends der Gaming-Welt und die neusten News der YouTube-Stars herausgefunden. Checkt auch unsere Social Media Kanäle!
 

Was sind die 6 häufigsten Sexualitäten? Chalotte verrät es euch und erklärt auch was sie bedeuten.

Was ist der Unterschied zwischen Sex und Gender? Charlotte klärt auf!