Ratgeber

Habt ihr mal wieder Lust, euch richtig zu gruseln? Geben euch Horrorgeschichten vielleicht den Kick, den ihr sucht? Dann ist Creepypasta das richtige für euch. Doch was ist das eigentlich? Nun, das werde ich euch erklären.

VON ALINA

 

Was bedeutet Creepypasta?

Das verwirrt die meisten Leute am Anfang. „Creepy“ bedeutet übersetzt ganz klar „gruselig“. Aber „pasta“? „Nudeln“! Oder?
Das „pasta“ kommt jedoch in Wahrheit von „copy and paste“, was soviel wie „kopieren und einfügen“ bedeutet. So verbreiten sich die Geschichten nämlich. Man kopiert sie und lädt sie irgendwo wieder hoch, um sie mit anderen zu teilen.

 

Was sind Creepypasta?

Creepypasta sind Horrorgeschichten, die im Internet kursieren. Manche sind Legenden, andere pure Fiktion. Ihr Ziel ist es, dem Leser oder Zuhörer eine Gänsehaut und Albträume zu verpassen. Oft werden sie von Bildern untermalt, die das Kopfkino noch mehr anregen.

 

Welche Arten von Creepypasta gibt es?

Es gibt sehr viele. SCP ist zum Beispiel eine Reihe von Geschichten über übernatürliche Wesen. Es gibt Creepypasta in kurzer oder langer Form. Kennt ihr das Spiel Slenderman? Auch das wird zu den Creepypasta gezählt. Ob über einen Mörder, eine Krankheit, eine Legende oder einfach ein Monster unter dem Bett, für jeden ist etwas dabei. Auch treten Creepypasta nicht nur als Geschichten, sondern auch als Gedichte oder Videos auf.

Ihr braucht neue Büchertipps? Dann seid ihr hier genau richtig! Hier findet ihr alle Buchrezensionen der jup! Redaktion! Da ist für jeden etwas dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

26.05.2017
15.00
02.06.2017
15.00
09.06.2017
15.00
16.06.2017
15.00
31.05.2017
16.30
07.06.2017
16.30
14.06.2017
16.30
21.06.2017
16.30
07.04.2017 bis 13.04.2017 (Ganztägig)

Von Josy

Immer häufiger in den Medien und auch auf Instagram und Co. sieht man den Trend und die Bewegung „zero waste“. Aber was ist  das eigentlich und wie verringert man ohne viel Aufwand seinen Plastikmüll bzw. Müll allgemein?

Seit Kurzem beschäftige ich mich selbst intensiv mit dem Thema - seitdem ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Ostsee mache. Ich ertrage einfach die Müllberge am Strand und auch die Reste im Wald nicht mehr! Und was liegt da näher, als erstmal bei sich selbst etwas zu ändern?

Schon seit ein paar Jahren finde ich das Thema interessant. Das kam damals vor allem durch Lauren Singer die ich bei Galileo gesehen hatte. Sie zeigt den Menschen auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ (http://www.trashisfortossers.com/), wie du und ich mit einfachen Schritten Müll vermeiden können. Am Anfang dachte ich, dass es viel zu kompliziert sei und habe nur beim Nötigsten gespart: Einkaufstasche statt Tüte, kein verpacktes Obst und Gemüse, schlichtweg also nur beim Essen. Doch vor ein paar Monaten hat es Klick gemacht. Damit unsere Erde nicht komplett in Müllbergen versinkt, müssen wir dringend etwas ändern. Und deshalb möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, kleine Sachen, die jeder ohne viel Aufwand ändern kann.

 

 

Für viele Leute ist dieser FIlm der absolute Weihnachtsfilm, ich zähl auch dazu, jedes Weihnachten habe ich mir diesen Film mindestens Ein Mal angeschaut. Dieser Film wird hoffentlich noch viele weitere Generationen prägen und deshalb ist es unser Film des Tages!
Wenn ihr einen gemütlich, witzigen, aber auch Herzerwärmenden Abend haben wollt empfehlen wir euch:

Kevin - Allein zu Haus

 

04.11.2016 bis 04.11.2016 (Ganztägig)

Wie argumentiere ich am effektivsten gegen fremdenfeindliche Sprüche? Was sind die besten Gegenstrategien bei rassistischen und diskriminierenden Gesprächssituationen?

 

VON NUSEYBA

 

Mit diesen Fragen im Kopf bin ich zum Tagesseminar am 14.09.16 in die Linse nach Lichtenberg gefahren. Die ganze Thematik um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit war für mich und ist für viele andere wahrscheinlich mittlerweile nichts Neues mehr. Durch die ganzen Debatten um die Flüchtlinge und die immer deutlicher werdende rechte Bewegung, haben sich viele zum ersten Mal die gleichen Fragen gestellt. Obwohl ich schon persönlich oft mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu kämpfen hatte, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dem Seminar erwartet. Deswegen war ich umso überraschter, was wir innerhalb von ein paar Stunden erreicht haben und denke mir, dass jeder von diesen Ergebnissen profitieren kann.

Abenteuer und Sport, Kultur und Kreatives, Beruf und Berufung, Lebenshilfe und Rechte, Geschichte und Gesellschaft. Jedes Jahr zum Schuljahresbeginn gibt es einen neuen Freizeitkatalog der offenen Jugendarbeit des Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V. mit zahlreichen und vielfältigen VERANSTALTUNGEN für alle Jugendlichen in Berlin und Brandenburg. Die Veranstaltungen aus dem Katalog 2017 findet Ihr hier auf jup! Berlin.

Die Anmeldung erfolgt im Vorfeld über den Jugendweiheverein. Eine Kartenbestellung unter www.freizeit.jugendweihe-bb.de mit Angabe der Veranstaltungsnummer ist bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zwingend erforderlich.

Seit 1990 führt der Jugendweiheverein Berlin/Brandenburg die 170-jährige Tradition der Jugendweihe in Deutschland mit zeitgemäßen Kulturprogrammen anlässlich des Übergangs vom Kind zum jungen Erwachsenen fort.

Weitere Infos unter www.jugendweihe-bb.de

01.03.2017 bis 01.03.2017 (Ganztägig)
09.02.2017 bis 09.02.2017 (Ganztägig)
02.02.2017 bis 02.02.2017 (Ganztägig)
11.04.2017 bis 11.04.2017 (Ganztägig)
29.03.2017 bis 29.03.2017 (Ganztägig)
01.03.2016 bis 01.03.2016 (Ganztägig)

*Neu*Bunt*Anders*Jung* - Unter diesem Motto präsentiert die LKJ Berlin e.V., den neuen infonetkalender für junge Berliner*innen bis 12 und ihre Eltern! Der alte Veranstaltungskalender wurde aufpoliert und mit einem neuen Interface versehen, das seinem Prinzip treu geblieben ist: kostenlos, werbefrei, übersichtlich und gemeinnützig orientiert.

Der Relaunch des infonetkalender wurde in Kooperation mit uns (jup! Berlin) und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin umgesetzt. Mit einem Benutzerkonto auf jup! können nun gleich zwei Kanäle bespielt werden: Alle Veranstaltungen für Kinder landen auf dem infonetkalender – alle für Jugendliche auf jup!  

Wie genau das geht erfahrt ihr auf www.infonetkalender.de/veranstaltung-eintragen. Als kleine Starthilfe haben die LKJ und wir von jup! Berlin bereits alle Angebote des Sommerferienkalenders in die Datenbank eingetragen!

Das Team vom infonetkalender freut sich über Feedback und Anregungen! 

 

Homepage: www.infonetkalender.de 
E-Mail: infonet@lkj-berlin.de
Tel.: 030 / 29 66 87 66

11.11.2016 bis 12.11.2016 (Ganztägig)

Sommer, Sonne - Ferienzeit! Endlich beginnen die lang ersehnten Sommerferien. Was für den einen Zeit zum Verreisen und Ausspannen bedeutet, ist für den anderen die Gelegenheit, sein Taschengeld mit einem Ferienjob aufzubessern.

Ihr wollt auch in den Ferien arbeiten, sei es um das Konto aufzubessern oder einen bestimmten Job kennenzulernen? Dann solltet ihr jetzt besonders aufmerksam sein, denn es gibt einige Regeln, die es zu beachten gilt. Wer diese nicht kennt, für den kann sich die Jobsuche als ziemlich kompliziert und der Ferienjob zum Alptraum entwickeln.

Doch keine Sorge, damit ihr für den nächsten Ferienjob gewappnet seid, haben wir euch die wichtigsten Regelungen und Tipps zusammengefasst.

„Kinderrechte“ dieses Wort kennt jeder, doch was steckt eigentlich dahinter? Anlässlich des Internationalen Kindertags bin ich dieser Frage nachgegangen. Denn der 1. Juni ist nicht nur ein Feiertag für Kinder. Er ist zugleich ein politischer Tag, an dem die Bedürfnisse von Kindern in das öffentliche Bewusstsein rücken sollen. 

 

„Kinderrechte“ damit werden im Allgemeinen die Rechte von Kindern und Jugendlichen bezeichnet. Diese Rechte wurden weltweit am 20.11.1989 von der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben und werden bis heute von den meisten Staaten der Erde eingehalten. Diese Kinderrechte gelten für jedes Kind von der Geburt bis zu dem 18. Lebensjahr. Die Kinderrechte sind in 54 Artikeln aufgelistet.

In Deutschland sind die Kinderrechte sehr wichtig, deshalb hat wohl jeder schon einmal von ihnen gehört. Aber in anderen Ländern haben Kinder keine oder nur sehr wenige Rechte. Sie werden zum Beispiel zur Arbeit auf Feldern missbraucht und können deshalb nicht zur Schule gehen. Um dieses zu vermeiden gibt es die Kinderrechte.

Interview mit keinem Vampir – ich führe Selbstgespräche

 

ein Beitrag von Amanda
 

„Was macht es mit dir, natürlich so ganz persönlich, dort wo es weh tut, wenn deine Großmutter zum Beispiel ärgerlich anruft und dir an den Kopf wirft: ‚DU RUFST NIE AN!‘“  

 

Als erstes sehe ich die liebe Gestalt  der Oma Formen annehmen, sehe ihre großen von Fältchen umrandeten Augen und Wehmut steigt in mir auf. Ich empfinde Schuld und Scham, weil ich davon ausgehe, dass sie Recht hat. Ich werfe mir vor, eine schlechte Enkelin zu sein. Schlimmer: Ich werfe mir im Allgemeinen vor durch und durch schlecht zu sein. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich verletzte ich durch mein rücksichtloses Verhalten die liebe Oma. 

 

Meine gewohnte Kommunikation: Der Satz löst Kopfkino aus. Das bedeutet, ich erkenne meinen „Schuldanteil“, durch den „berechtigten“ Vorwurf meiner Oma, empfinde ich Scham. Ich glaube, die Situation erfasst und „richtig“ bewertet zu haben. Automatisch reagiere ich darauf mit Selbstzweifeln oder ziehe mich von der Oma noch weiter zurück. Flucht.

 

Die Übung des Seminares, zur Einführung in die Lehre der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), hatte begonnen. Ich befinde mich zu dem Zeitpunkt meines fiktiven Interviews in einem Stuhlkreis in der Geschäftsstelle der BUNDjugend Berlin, sitzend, zwischen circa 15 anderen jungen Teilnehmer*innen. Es ist Samstag, es ist Vormittag. In der Mitte des Stuhlkreises steht eine Vase mit frischen Blumen und Anna Herzog, die Inputgeberin, führt uns weiter dorthin, wo es wirklich weh tut – in unser Inneres. Die Reise beginnt zwar mit einer guten Portion Theorie, der Weg, so dünkelt es mir, wird dennoch beschwerlich. Anna wird zum Kompass. Sie zeigt uns die Richtung, begleitet uns empathisch, stellt Fragen. Wie erfolgreich wir die Kommunikationsstrategie aufnehmen, ist uns selbst überlassen. Wie intim die von uns gewählten Fallbeispiele ausfallen, ebenso. Anna lächelt, während sie uns darauf hinweißt, dass diese Art mit Menschen in Verbindung zu treten, viel Zeit und Mut zur Ehrlichkeit in Anspruch nehme.

 

Versuche mal tiefer in dich hineinzuhorchen: Warum rufst du nicht an? Kann es eventuell einen Grund dafür geben?“

 

Aber ja! Die Oma nörgelt bei jedem Thema, das ich benenne. Der Altersunterschied ist viel zu groß, als dass sie mich verstehen könnte und immer die Sorge ihrerseits, ich würde nie einen Mann finden, keine Kinder kriegen und einsam sterben, weil ich nicht kochen kann und das auch noch laut herumerzähle. Hallo ich bin erst 19 Jahre alt! So wird mir einiges klar: Oma hat Schuld! Nicht ich!

 

Der Fehler liegt beim Anderen: Während ich im ersten Schritt unter dem vermeintlichen Vorwurf meiner Oma, der durch mein eigenes Kopfkino entstanden ist, gelitten habe, erscheint es mir im zweiten Schritt selbstverständlich davon auszugehen, dass ich absolut keine Verantwortung trage. Ich glaube sogar, auf eine Ungerechtigkeit gestoßen zu sein. Bin in der Opferrolle und verteidige mich. Eine Annäherung zur Oma erscheint mir in diesem Moment unmöglich und das auch noch begründet.

 

„Bist du durch die beiden vorangegangen Erkenntnisse zufriedener geworden? Glaubst du nun eine Lösung eures Problems gefunden zu haben?“

 

Nein, nicht wirklich. Ein dumpfes Gefühl regt sich in meiner Brust. Ich hatte am Anfang Erleichterung empfunden, weil ich den Fehler von mir weisen konnte. Aber verletzt bin ich immer noch.

 

Empathie – Killer: Bis hierhin ist es mir gelungen die gesamte Kommunikation, die zwischen mir und meiner Großmutter so stattfinden würde, in einer Art und Weise zu gestalten, die beiden wahrscheinlich eher geschadet, als geholfen hätte. Aber warum? „So läuft es doch“, glaube ich. Jetzt könnte mal jemand mit einem Ratschlag um die Ecke kommen! Ich befinde mich in einer Verfassung, die gefährlich ist: Ohnmacht und Verharmlosung machen sich in meinem Gemüt breit. Die Grenze zwischen mir, als eigenständige Person, und meiner Oma, als ebenfalls eigenständige Person, verschwinden.

 

„Wenn du den Satz hörst: ‚ Du rufst nie an!‘, fühlst du dann Unsicherheit? Fühlst du dich ferner noch unter Druck gestellt? Deprimiert? Betroffen? Entnervt?“

 

Auf jeden Fall. Kann das Gegenüber meine Gedanken lesen???

 

Leben in der Dominanzkultur: Das „Über-Gefühle-Reden“ kenne ich gar nicht in dieser Art. Ich dachte, ich wäre traurig oder wütend, wenn ich den Satz meiner Oma höre. Dass eine Vielzahl anderer Emotionen darunter sind, bedeutet Neuland für mich. Erziehung und Kontrolle haben mich glauben lassen, dass jede meiner Handlungen Konsequenzen hervorbringe, vor denen man sich fürchten müsse. Tagtäglich auf der Hut vor Menschen zu sein, ist ziemlich anstrengend. Ich habe gelernt im Muster „Richtig vs. Falsch“ zu denken und demnach die Welt wahrzunehmen. Ich habe gelernt, dass Anstand, Sitte und „Moral“ zwar nicht gottgegeben, so doch Sache der Allgemeinheit sind, an die man sich zu halten hat, um sich besser von primitiven Lebensformen zu unterscheiden. Durch Annahmen wie diese, habe ich mir selbst Hemmnisse gebaut und mir Hürden erstellt, die „auf keinen Fall zu überwinden sind“. Die Frage nach meinen Gefühlen erschien mir deshalb auch eher unwichtig.

 

„Wir sind bald fertig, aber warum fühlst du so, bei diesem Satz?“

 

Wenn ich das wüsste! Gegenfrage: Wären dann Therapien nutzlos?

 

Zwischen ehrlicher Selbstempathie und Selbstmitleid: Die Enge der Dominanz-Logik führt zu zwei anerkannten Strategien: Rebellion oder Gehorsam. Sie werden durch Forderungen, Vorschriften und Verurteilungen hervorgerufen. Während ich davon ausgehe, dass ich „keine Wahl“ habe, als das ich mich beugen oder dagegenstämmen kann, irre ich mich gewaltig. Die Konsequenz bedeutet für mich, mir meiner persönlichen Freiheit zu entsagen. Es ist meine bewusste Entscheidung, entweder auf Konfrontations-Modus zu schalten oder klein bei zugeben. Genauso wie es meine freiwillige Entscheidung sein könnte, meine Fähigkeit zu einfühlsamer Verbindung mit mir selbst zu akzeptieren. Habe ich dies verinnerlicht, erübrigt sich die Aussage der Wahllosigkeit und ich erkenne, dass jede Kommunikation, die zwischen mir und meiner Oma stattfindet, auf Lebendigkeit, Verbindung und auf freiwilliger Basis erfolgt.

 

„Ich versuche dir entgegen zu kommen, da ich beobachte, dass du angespannt sein könntest. Nun, fühlst du dich entnervt, unter Druck, unsicher und deprimiert, weil du dir Ruhe und Gelassenheit wünschst? Weil du Harmonie in deiner Beziehung zur Oma brauchst?“

 

Okay, jetzt wird’s gruselig. Genau das ist mein sehnlichster Wunsch. Noch nie hatte ich einen derart klaren Blick auf meine Gefühle und auf meine Wünsche. Ich bin also kein schlechter Mensch. Ich rufe nicht so oft an, weil ich meine Ruhe brauche und ich reagiere auf den Satz empfindlich, weil ich mir eine harmonische und vertrauliche Beziehung zu meiner lieben Oma wünsche. Dinge, die völlig okay und normal sind.

 

Ein Bedürfnis nach mehr Bedürfnissen: Dinge, die ich brauche, die für mich unentbehrlich sind, gibt es in meinem Leben viele. Ich brauche Essen, um nicht zu verhungern. Ich brauche frische Luft,  um nicht zu ersticken und ich brauche Klopapier, um mir den Hintern abwischen zu können. Das weiß ich. Dass aber Bedürfnisse wie Wertschätzung, Schönheit, Vertrauen in mich und andere und sogar Vergnügen dazu gehören, das wusste ich nicht. Mir kam es meistens als „White-Girl-Problem“ vor. Sie sind legitim und hängen nicht mit bestimmten Personen zusammen. Weil sie auf freiwilliger Basis sind, übersehe ich sie oft und gern. So wie die Forderung eines ungezogenen Kindes. Das Ganze erschwere ich mir zusätzlich,wenn ich sie für so unnötig halte, dass ich sie nicht mal meiner Umwelt mitteile. Und doch brauche ich sie, das Verlangen, die Bedürfnisse zu befriedigen, kommt – wehren aussichtslos.

 

„Du hast dich als Mensch mit legitimen Gefühlen und Bedürfnissen entdeckt. Ich gratuliere! Glaubst du, dass auch deine Oma solch ein Mensch ist?“

 

Bescheuerte Frage, aber natürlich ist sie das.

 

„Wenn du davon ausgehst, deine Oma sei auch ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen, was fühlt SIE in dem Moment, in dem sie ihren Satz „Du rufst nie an!“ an dich richtet?“  

 

Naja, das ist schwierig…vielleicht ist sie enttäuscht. Vielleicht auch traurig.

 

„Weswegen könnte sie enttäuscht und traurig sein?“

 

Wegen mir?

 

„Was möchte sie vielleicht von dir?“

 

Das ich anrufe?

 

„Könnte es sein, dass deine Oma Nähe möchte, weil sie Kontakt braucht?“

 

Habe ich doch gesagt!

 

„Du hast dich selbst und deine Oma als Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen gesehen, wie würdest du nach dieser Einsicht weiter verfahren? Welche Strategie würdest du demnach wählen, um eure beiden Bedürfnisse zu befriedigen?“

 

Hm…ich glaube, ich würde sie anrufen und ihr sagen, dass wir gern öfter Telefonieren könnten.

 

„Wäre damit auch dein eigenes Bedürfnis nach Ruhe gestillt?“

 

Ich glaube nicht.

 

„Und wenn dein Bedürfnis nach Ruhe nicht gestillt wäre, würdest du dennoch in öfteren, kürzeren Abständen dich bei deiner Oma melden?“

 

Wahrscheinlich nicht.

 

„Würde dann Harmonie zwischen euch herrschen?“

 

Nein.

 

„Genau, es wäre ein fauler Kompromiss. Also ist auch die gewählte Strategie von dir nicht wirklich erfolgversprechend.“

 

Kompromisslos: die eigenen Grenzen

Faule Kompromisse sprechen eine offensichtliche Bedürfnisunbefriedigung an. Da mindestens eine der beiden Personen das mit der Zeit deutlich spürt, führen solche Kompromisse in den seltensten Fällen zu einer Lösung, mit der sich beide wohlfühlen. Sobald ich erkannt habe, was meine Oma wahrscheinlich von mir möchte, komme ich ihr entgegen und bemühe mich, ihr Bedürfnis nach Nähe und Kontakt zu stillen. Eines steht mir jedoch dabei im Wege: mein eigenes Bedürfnis nach Ruhe. Bis hierhin gelingt es mir aus der altbewährten Dominanzkultur auszubrechen. Eine Hinwendung zur Partnerschaftskultur könnte durch die Frage „Wie können die Bedürfnisse aller befriedigt werden?“ erfolgen. Schließlich, so das Wort, zeichne sich eine funktionierende und liebevolle Partnerschaft durch Gegenseitigkeit und Anteilnahme für und von beiden Partnern aus. Dabei spielt es keine Rolle, zu wem man diese Partnerschaft aufbaut, jeder Mensch verdient eine liebende, auf Wertschätzung beruhende Verbindung zu seinen Mitmenschen.

 

„Fällt dir vielleicht eine andere Idee ein, wie deine Oma mehr Kontakt bekommen könnte und du gleichzeitig auch deine Ruhe?“

 

Doch nicht so offensichtlich das Ganze, naja ich könnte ihr öfter Fotos von mir schicken und dazu einen kleinen Text. Ich könnte ihr auch auf den Anrufbeantworter quatschen. Könnte, nach selbstbestimmter und dosierter Ruhepause, auch mal wieder persönlich bei ihr vorbei kommen. Möglichkeiten gibt es also doch einige. Warum ist es mir nicht vorher eingefallen? Warum habe ich mich so ohnmächtig Gefühlt bei dem Satz: „Du rufst nie an!“? Das verwundert mich jetzt sehr. Ich werde es mir merken.

 

(K)Ein Ende in Sicht? Gewaltfreie Kommunikation als Lebensphilosophie

Natürlich schrieb ich meiner Oma einen kleinen Text. Das tat ich als erstes, als die Mittagspause von Anna Herzog freudig verkündet wurde. Was ich genau schrieb, ist nicht entscheidend. Dass ich es tat, war mir wichtig. In mir ging ein Wertewandel vor. Auch den anderen Teilnehmer*innen war es anzusehen. Alle strahlten und diskutierten eifrig, während zusammen die leckere selbstgekochte Suppe verzehrt wurde. Anna Herzog befand sich nun zwischen GFK-Jüngern. Ziemlich schnell begriffen wir die weitläufigen Perspektiven, die aus der Gewaltfreien Kommunikation resultierten.

 

 „Keiner tut etwas gegen mich, sondern für sich.“

 

Dieser Satz nimmt doch allen möglichen Anschuldigungen und Verurteilungen, auch dem Zorn des Gegenübers, den Wind aus den Segeln. Warum? Weil ich das niemanden verübeln kann für seine Interessen einzustehen.

 

„Jeder Mensch tut das Schönste und Beste, was er im Moment tuen kann.“

Auch bei dieser Erkenntnis verspüre ich Erleichterung. Mitleid steigt in mir auf, wenn zum Beispiel Frauke Petry vorschlägt, auf geflüchtete Menschen bei Notwehr zu schießen, sobald ich die vorangegangen Sätze verinnerliche. Anscheinend ist dieser Vorschlag der Wertvollste, den Frau Petry von sich geben kann. Anscheinend nimmt sie die negativen Reaktionen darauf gern in Kauf, weil Menschenleben zugunsten ihres Wahlkampfes nun einmal hinhalten müssen. Weil das, dass Schönste und Beste ist, was Frauke Petry leisten kann. Ich hingegen akzeptiere ihr Verhalten und ziehe daraus meine eigenen Konsequenzen. Besuche Demos und versuche ein extra großes Plakat zu entwerfen, damit auch die AFD-Aktionäre anderen Input bekommen. Ich unterschreibe Petitionen gegen sie oder mobilisiere mein Umfeld dazu, mich zu unterstützen. Aber ärgern muss ich mich nicht. Schließlich liegt es in meiner eigenen Freiheit für mich und meine Bedürfnisse Verantwortung zu tragen, statt sie von mir zu schieben und „Frauke“ die Schuld zuzuweisen. Ohnmächtig und hilflos bin ich dabei keineswegs – mehr.

Wie wir schon alle sehen können, digitalisiert sich unsere Welt immer mehr. Vor gut 20 Jahren gab es noch riesengroße Handys mit noch größeren Akkus. Seit ca. 10 Jahren gibt es Smartphones mit denen wir spielen, sie als Terminkalender benutzen und noch vieles mehr machen können. Und seit 2 Jahren gibt es diese auch schon als Armbanduhr. Nur wie sieht unsere Welt in 10 Jahren aus?

 

Ich war für meine Recherchen auf der CeBIT-Messe, die vom 13.-18.2016 in Hannover stattfand. Die Messe ist die weltweit größte Messe im Bereich Informationstechnik, die 1986 das erste Mal eröffnet wurde. Dieses Jahr stand die Messe unter dem Motto „Global Event for Digital Business“, sodass dort viele neue Softwares für Unternehmen vorgestellt wurden. Aber auch in anderen Bereich wie „Kommunikation“, „Network“, „Business“ und „Security“ wurden die neusten Technologien vorgestellt. Um zu zeigen, wie sich unser Leben durch die technische Entwicklungen verändern kann und vielleicht auch wird, wage ich aufgrund meiner Eindrücke von dort nun einen Blick in die Zukunft.

 

Unterwegs in der Zukunft:

Wir werden alle bequemer. Mit Hoverboards zum Sitzen oder Segways werden wir zur Schule, zur Arbeit oder auch nur zum Bäcker um die Ecke fahren, anstatt zu laufen. An der Ampel, bei der wir warten müssen, spielen wir vielleicht in Zukunft mit der gegenüber wartenden Person „Pong“, dabei ist das Touchpad schon an der Ampel integriert.

 

Freizeit in der Zukunft:

Mit Freunden spielen wir Kicker mit einer VR-Brille, damit wir uns wie in einem richtigen Fußballspiel fühlen und anstatt mit Karten zu spielen, fliegen wir mit Drohnen um die Wette. Musik hören wir nicht mehr mit den herkömmlichen Kopfhörern, sondern mit in einer Brille integrierten Hörern. Und Zuhause kann man realistische Autorennen mit einem Simulator fahren.

 

Schule in der Zukunft:

In der Schule benutzen die Schüler nicht mehr Hefte oder Bücher, sondern das im Tisch integrierte Tablet und bei Fragen kann der im Klassenraum befindliche Roboter jedem Schüler individuell helfen.

 

Zuhause in der Zukunft:

Unser Zuhause verändert sich natürlich auch. Zum Beispiel mit dem sprechenden Kühlschrank, der immer weiß, was du noch besorgen musst oder das Rezept für das Essen parat hat. Der Fernseher wird natürlich auch immer dünner und den nächsten Action-Film kannst du in 3D auch ohne Brille oder anderem Zubehör schauen. Und als Raumabtrennung benutzen wir Glasscheiben, welche unterschiedlichste Bilder wiedergeben können, wie ein Aquarium mit Fischen oder ein Kaminfeuer.

 

Alltag in der Zukunft:

Neuerdings brauchen wir keine Schlüssel mehr, um die Haustür oder das Auto zu öffnen. Dies geht heute bereits meistens über Chip-Karten. Zukünftig werden wir sogar die alltäglichen Dinge über einen im Körper implantierten Chip steuern können. Egal ob wir eine Tür öffne, einen Film streamen oder nur den Kühlschrank füllen wollen.

 

Natürlich muss nicht alles eintreffen bzw. musst du dir die Technik nicht kaufen. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass unser Alltag immer mehr von Technik und dem Internet bestimmt wird. Denn die Zukunft hat längst begonnen.

 

Ein Text von Jasmin

Am 09. Februar 2016 fand der jährliche internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Play your part for a better internet" rief die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Auch in diesem Jahr initiierte und koordinierte klicksafe in Deutschland die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.

Das von klicksafe gesetzte Schwerpunktthema beim diesjährigen Safer Internet Day lautete „Extrem im Netz“. Hierbei ging es nicht nur um extreme Gewaltvideos, ausländerfeindliche Hass-Botschaften und rechtsextreme Onlineaktivitäten. Denn Auffallen ist alles im Internet. Und so nehmen  auch Aspekte wie Sexting und Cybermobbing zum Teil extreme Ausmaße an. Zudem bietet das Netz aber auch unendlich viele positive Beispiele: Extrem Überraschendes, Mutiges und Lustiges erfahren wir heute fast immer zuerst über das Internet.

Die genauen Veranstaltungen und Aktionen zum Safer Internet Day 2016 findet ihr hier!

 

Aktionen in den Berliner Medienkompetenzzentren:

Szenenwechsel, Neukölln: Das Internet und Ich
Szenenwechsel macht einen Workshop zu dem Thema "Das Internet und Ich". Welche Fragen bewegen die Mädchen, was wünschen sie sich von einem BESSEREN INTERNET. Dabei wollen wir mit der DesignThinking Methode experimentieren und unsere Ergebnisse und Erfahrungen dann auch sichtbar machen. Es ist das erste Mal, dass die Mädchen DesignThinking ausprobieren und wir sind auf die Ergebnisse und Diskussionen gespannt.
09.02.16, 16:30-18:30 Uhr

barrierefrei kommunizieren, Mitte: Smart und Safe - Mobil im Internet auch in der Schule?
Medienkompetenzzentrum "barrierefrei kommunizieren!" Smart und Safe - Mobil im Internet auch in der Schule? Immer und überall online mit Handy, Tablet oder Laptop. Aber wie sieht es in der Schule aus? Der Workshop richtet sich an die Schülervertretungen von Oberschulen und soll sämtliche Fragen zum Thema mobiles Internet für Schüler_innen genauer unter die Lupe nehmen. Welche Möglichkeiten und Chance, aber auch Gefahren sind damit verbunden und wie kann damit gut umgegangen werden?
09.02.16, 10-14 Uhr

mezen, Pankow: bugs, hacks & checks
Werdet zu smarten Bürgern! Im Workshop geht es um die Zukunft des Internets und den Möglichkeiten, wie ihr es mitgestalten und verbessern könnt. Ihr überlegt gemeinsam, wo die Probleme der digitalen Welt liegen und wie sich diese kreativ lösen lassen. Ganz nebenbei stärkt ihr eure iRights und lernt coole Online-Tools kennen.
09.02.16, 8-14 Uhr

meredo, Reinickendorf: Mein Kind, ich und das Smartphone
Eltern und Interessierte erhalten Informationen zum Thema und haben die Möglichkeit sich auszutauschen und den anwesenden Medienpädagog_innen Fragen zu stellen.
Wie können Sie einschätzen, ob Ihr Kind überhaupt schon reif für ein Smartphone ist? (Checkliste, Quiz) Welche allgemeinen Sicherheitseinstellungen müssen auf dem Handy gewählt werden? Welche Instant Messaging Programme gibt es und wie kann man diese sicher einstellen? Mit welchen Apps können Sie Ihr Kind vor nicht kindergerechtem Internet schützen? Welche Regeln im Umgang mit dem Smartphone sollten Sie mit Ihrem Kind vereinbaren?
09.02.16, 19-21 Uhr

Medienetage, Treptow-Köpenick: App-Programmierung, YouTube(r) und Internet-Comics
In gleich 3 Workshops geht es um das Thema Internet. Schüler*innen der Grünauer Gemeinschaftsschule beschäftigen sich mit dem Programmieren von Apps mit ihrem fitten IT-Lehrer(!), enträtseln die Geheimnisse eines erfolgreichen YouTube-Videos und setzen diese in einem eigenen Clip um und zu guter Letzt erstellen sie Comics zum Thema "Das bessere Internet" mit einer Illustratorin und Comiczeichnerin.
09.02.2016, 9-14 Uhr

Schon mal daran gedacht, Musik zu machen? Oliver von der DIGGA-Redaktion erklärt dir, wie es geht!

Vor zwei Jahren habe ich angefangen Musik zu machen, allerdings nur mit meinem kleinen Keyboard. Leider habe ich keine Möglichkeit gehabt, meine Musik aufzunehmen oder zu bearbeiten, bis mir meine Eltern zu Weihnachten eine Software gekauft haben, mit der man Musik machen kann. Diese Software heißt „FL Studio“. Seitdem ich diese besitze, mache ich die gesamte Zeit meiner Freizeit Musik am Computer. Meine Musik lade ich immer im Internet hoch. Ich werde öfters von anderen Musikern angeschrieben, ob wir mal einen Song zusammen machen könnten. Es macht richtig Spaß, zusammen über das Internet mit Leuten Musik zu machen. Ich kann das nur jedem empfehlen!

Mit FL Studio sind sehr viele bekannte Lieder entstanden, z.B. das Lied „Animals” von Martin Garrix oder „Levels” von Avicii. Dieses Programm bietet sehr viele Möglichkeiten und ist auch für Anfänger leicht zu bedienen. Ich werde dir jetzt erklären, wie du einen kleinen Beat erstellen kannst. Ein Beat bzw. Beatmusik ist Musik, die mit Pop – und Rock – Instrumenten gespielt wird.

In FL Studio gibt es fünf wichtige Fenster, mit denen du arbeitest.
Eins davon ist der Browser (ein Suchprogramm für Dokumente oder sonstiges). Der Browser ist deine Datenbank. Dort findest du alle deine Samples und Plug-Ins (Plug-Ins sind Extras die man in einem Programm installieren kann). Öffnen kannst du deine ganzen Fenster oben an dem Shortcut Panel (Abb.1).

Vom Browser ziehst du deine Sounds in den Patter hinein. Patter, in Englisch „Muster“, sind Elemente oder Blöcke mit Instrumenten besetzt. Im Patter legst du deine Steps (mit Steps steuerst du deinen Rhythmus) oder deine Noten. Die Piano-roll (Fenster mit Notensteuerung) öffnest du, indem du wieder auf das Piano-roll Icon im Shortcut Panel klickst. Wie man schon vermutet, kannst du in deine Piano-roll die Melodien und Akkorde legen, die dann später im Patter angezeigt werden. (Abb. 2)

Das nächste Fenster ist die Playlist. Dort baust du deinen Song mit den Patter auf. Du legst dein erstelltes Patter in die Playlist und drückst auf ,,Play”. Du kannst auch mehrere Patter erstellen und sie alle in die Playlist legen und so einen langsamen Aufbau des Songs erreichen. (Abb. 3)

Mario Barth ist einer der erfolgreichsten Comedians in Deutschland. Jetzt tourt er mit seinem neuen Programm durch die Hallen der Nation. Kurz nach dem Start der Tour erschien die Live-CD.

 

Eine CD-Rezension von Oliver Mattutat
 

Eine Vielzahl von Comedypreisen, ausverkaufte Hallen und Stadien, keiner ist so erfolgreich wie er. Sein jetzt schon fünften Liveprogramm „Männer sind bekloppt, aber sexy!“ lockt die Massen wieder an. Wie die Titel aller anderen Liveprogramme fängt auch das neue mit dem Wort „Männer“ an. Der 43-Jährige Berliner bleibt seinem Image treu. Angekündigt als „größter Paartherapeut der Galaxie“ erzählt Barth knappe zwei Stunden Anekdoten aus seinem Leben.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei, wie immer, auf den Beziehungsproblemen zwischen Männern und Frauen. Zum Beispiel, dass Männer viel mehr an Technik interessiert seien und Frauen nur an der Optik: „Welches Auto fährst du?“, fragt Barth seine Freundin und die antwortet: „Ein Gelbes!“ Oder, dass Frauen es nie zugeben, wenn sie sich irren. Auch Berufsgruppen bekommen ihr Fett weg. So erzählt er von einem Krankenhausaufenthalt und inkompetenten Ärzten oder einem Lufthansa-Mitarbeiter, bei dem alle Flüge „totally totally full“ sind.

Es gibt immer wieder Rückgriffe auf seine anderen Programme. Innerhalb des Abends greift er auch immer wieder auf gemachte Witze zurück und lässt sie zu runnig Gags werden. Er gibt Tipps für Beziehungen und verrät auch, warum er denkt, dass „50 Shades of Grey“ keine eingefahrene Beziehung retten kann.

Mario Barth ist so wie immer. „Kennste, kennste“, „wahre Geschichte“ und sich selbst halb totlachen vor den Pointen gehört bei ihm dazu. Er muss sich auch nicht ändern, denn wie schon bei den anderen Programmen ist der Großteil der Livetermine von „Männer sind bekloppt, aber sexy!“ ausverkauft.

Für Mario Barth-Fans ist die CD garantiert ein Muss. Für alle anderen lässt sich sagen, dass es viele gute Gags gibt, aber dennoch die Mimik fehlt, die Mario Barth ausmacht. Auch für Leute, die überlegen, zu einem Termin zu gehen, ist die CD nicht ganz geeignet, da man schon das ganze Bühnenprogramm inklusive zweier Zugaben serviert bekommt und viele Pointen somit schon kennt.

jup! Berlin ist für euch am 19. Februar 2016 in der Mercedes-Benz-Arena, wenn Mario Barth zu einem seiner zwei Zusatztermine in Berlin auf der Bühne steht. Wie das Programm live in der Halle so ankommt, berichten wir euch!

 

An welche Stellen kann man sich wenden? Welche Projekte gibt es in Berlin und wo wird Hilfe benötigt?   

Was wäre Weihnachten ohne leckeres Essen? Unvorstellbar! Genau deshalb hat die Bubble Gum TV-Redaktion zwei leckere Rezepte für dich zusammengestellt. Wie die Plätzchen und Bratäpfel am besten gelingen, siehst du im Tutorial! Und dann heißt es: An die Bleche, fertig, los! Viel Spaß beim Nachbacken!

Laura, Benita und Max absolvieren gerade einen Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) am Otto-Nagel-Gymnasium (ONG) in Berlin. Auf jup! werden sie regelmäßig über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichten. Doch zuerst stellen sie sich die drei erst einmal vor!

Ein Kommentar von polliMAGAZIN-Redakteur Julian Heck

Wir sind im wannseeFORUM und reden über Arbeit. Wir fragen uns, wie wir in Zukunft selbstbestimmt arbeiten können. Dass das gelingen kann, zeigt die derzeitige Startup-Welle, die durch Berlin und den Rest der Welt rauscht. Statt Jobgarantie, Karriere und Geld stehen Eigenverantwortung, Flexibilität und Selbstverwirklichung im Vordergrund. Ein Plädoyer für eine neue Unternehmenskultur.

„Heute erwarten wir von unserem Beruf, dass er uns nicht nur satt macht, sondern auch mit Glück und Sinn erfüllt. Aber muss er das wirklich?“, fragt Christoph Koch in der Zeitschrift NEON. Die zentrale Frage bei dieser Frage ist: Welchen Stellenwert hat Arbeit in unserem Leben? Gemessen an der Zeit, die ein Durchschnittsbürger im Leben mit seiner Arbeit verbringt, ist diese nicht weniger wichtig als Familie, Freunde und Hobby. Kein Wunder also, dass aus der negativ bewerteten Arbeit eine Tugend wurde, die mehr als bloß den finanziellen Aspekt beinhaltet. Insofern dürfte der Wunsch nach einer mit Glück und Sinn erfüllten Arbeit nicht ganz unbegründet sein.

Gründe für mehr Flexibilität

Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernt und dann bis zur Rente in diesem Job bei einer Firma gearbeitet hat, sind vorbei. Das Zauberwort lautet: Flexibilität. Einerseits wird sie von Arbeitgebern immer mehr verlangt – nicht immer zugunsten der Arbeitnehmer. Andererseits möchten gerade junge Menschen ihre Flexibilität nicht aufgeben. Das Resultat: Immer mehr Startups sprießen aus dem Boden. Die Gründerbewegung zeigt sehr eindrücklich, worauf es jungen Menschen ankommt: Sie wollen ihr eigenes Ding machen, selbst Verantwortung übernehmen, von Zeit und Ort unabhängig sein, sich nicht an verkrustete Unternehmensstrukturen anpassen und – ja, auch das gehört dazu – Spaß haben. Nach dem Studium zieht es einige der Absolventen deshalb nicht mehr automatisch in ein großes Unternehmen, sondern vermehrt in die Selbstständigkeit. Sie gründen.

Selbstverwirklichung statt Karriere

Natürlich ist auch das kein Spaziergang mit integriertem Geldregen. Gründer haben bürokratische Hürden zu meistern, stoßen im Supermarkt nicht mal eben auf einen Investor und verkaufen ihr Produkt oder ihre Dienstleistung nicht, weil sie so nett sind. Auch junge Entrepreneure haben Leistungsdruck, der hauptsächlich von innen, von ihnen selbst kommt. Sie wollen mit ihrem Unternehmen nicht scheitern, sondern von ihrer Arbeit leben können. Entscheidend ist aber, dass sie all das in Kauf nehmen, weil sie von ihrer Idee überzeugt sind und Freiräume haben, die ihnen kaum ein Arbeitgeber bieten würde. Sie können sich über ihre Arbeit selbstverwirklichen. Einige von ihnen verzichten für diese Chance sogar auf ein festes, gutes Gehalt.

Eine alternative Unternehmenskultur

Die einsetzende Startup-Welle könnte das Thema Arbeit in der Gesellschaft grundlegend verändern, für eine alternative Unternehmenskultur sorgen. Das wäre auch gut so. Mobile Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten, mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, Vernetzungsmöglichkeiten und Raum für Kreativtät sind Aspekte einer neuen Arbeitswelt, die über Startup-Grenzen hinaus getragen werden sollten. Alle Arbeitgeber, Arbeitnehmern und Selbstständige würden von dieser neuen Unternehmenskultur profitieren – und nicht bloß der kleine Kreis der Kreativwirtschaft, der den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht hat. Ob alle Menschen von ihrem Beruf mit Glück und Sinn erfüllt werden können, ist fraglich. Aber sie könnten glücklicher und motivierter sein. Auch kleine Schritte sorgen für Bewegung.

 

(aus dem Blog der Pfingstakademie "An die Arbeit!? – Jugend zwischen Selbstverwirklichung und Leistungsdruck” vom 6. bis 10. Juni 2014 im wannseeFORUM)

Ein Beitrag von von polliMAGAZIN-Redakteurin Gözde Böcü

Immer erreichbar, immer auf Abruf, immer bereit! So könnte das Motto unserer jungen modernen Gesellschaft lauten. Dank der zunehmenden Etablierung von sogenannten Smartphones (also: schlauen Telefonen) können wir – rein theoretisch – unseren Alltag vom Handy aus regeln: E-Mails versenden, Verabreden, Musik hören, Freud und Leid teilen und das Wetter checken. Eigentlich läuft heute alles, was das junge Herz begehrt, über das Smartphone. Über Abhängigkeit zu diesen kleinen schlauen Geräten möchte niemand wirklich reden. Bislang auch ich nicht. Das hat sich jetzt geändert.

Vor einigen Wochen ist mir mein Smartphone am Flughafen Köln-Bonn aus der Jackentasche geflogen und das Display ist kaputtgegangen. Ganz so schlau war das nicht, denn ich hatte eigentlich alles Wichtige auf meinem Smartphone abgespeichert: Hoteldaten, Flugtickets und Wegbeschreibungen! Ich stand nun da: ohne alles, ohne Internet und ohne Kontakt zur Außenwelt in einer Stadt, die mir einfach fremd war. Und dachte mir: Das war’s mit deinem schlau.

Ein schlaues Telefon macht sowas doch nicht!

Wie auch immer, so kam es, das ich mein komfortables Leben mit Smartphone gegen ein Leben ohne Smartphone eintauschen musste und ich muss zugeben, dass das zu Beginn beängstigend für mich war. In den ersten Tagen ohne dieses schlaue Ding hatte ich ständig das Bedürfnis unterwegs diverse Posteingänge, Statusmeldungen oder Wetterberichte abrufen zu müssen. Lächerlich, dachte ich mir. Musste das sein? Ich zwang mich nicht mehr daran zu denken und verschob alles, was ich sonst mit dem Smartphone tat, auf eine Stunde am Abend am Computer. Mittlerweile, drei Wochen nach dem Unfall, fühle ich mich befreit. Ich habe mich daran gewöhnt, nicht ständig erreichbar zu sein und meine Freunde irgendwie auch. Meine E-Mails, Twitter, Facebook, die Nachrichten und alles Andere können auf mich warten. In dringenden Fällen nutze ich die altbewährte SMS und betätige vermehrt die Anruftaste.

Ergebnis dieses ungewollten Selbstexperiments: Vor genau einem Monat waren mir Menschen ohne Smartphone zuwider. Bislang waren das für mich entweder Rentner, Hipster oder einfach Feinde des Fortschritts. Heute sind sie in meinen Augen Smartpeople (also: schlaue Menschen). Der Fall des Handys aus meiner Jackentasche war wie ein Befreiungsschlag für mich und ich weigere mich bis heute das Teil reparieren zu lassen. Zum einen, weil die Reparatur dieser teuren Geräte fast genauso teuer ist, wie das Gerät selbst und zum anderen, weil ich dieses tolle Gefühl meiner neuen Freiheit noch genießen möchte. Adieu, schlaue Welt!

 

DIGGA-Redakteur Oliver nimmt dich mit zu seinem Berliner Lieblingsort

Der Volkspark am Humboldhain liegt fast direkt am Gesundbrunnen Berlin und bietet eine spannende Kulisse mit einer reichhaltigen Geschichte. Der Humboldthain-Bunker besteht  aus zwei Flaktürme die für alle betretbar sind. Die beiden Türme bietet eine perfekte Sicht auf die Skyline Berlins. Deswegen ist dieser Ort der Lieblingsort von DIGGA-Redakteur Oliver. Wie es dort aussieht? Schau selbst!

DIGGA-Redakteurin Charlotte erklärt, was Cannabis überhaupt ist und warum es bei vielen Jugendlichen so beliebt ist

Cannabisblätter auf Socken, Hosen, Pullis oder Kappen mit der Aufschrift Weed sind mittlerweile normal und äußerst beliebt bei Jugendlichen. Sie tragen es, weil Kiffen zum Symbol der Coolheit geworden ist. Aber was ist eigentlich Cannabis und wieso ist es so beliebt? Um das und noch mehr über das Thema herauszufinden, habe ich zwei ehemalige Kiffer und eine Schülerin, die zwar selber keine Erfahrung mit Drogen hat, aber in ihrer Klasse Mitschüler hat, die kiffen, zu dem Thema befragt.

Ein Beitrag von DIGGA-Redakteurin Charlotte Heusler

Bianca von Bubble Gum TV erklärt dir, wie du mit ein paar einfachen Handgriffen und wenig Geld, eine tolle und günstige Winterdeko für dein Zimmer selber basteln kannst.

„Ich esse auch Burger. Ganz normal!“

 

Welche junge Frau träumt nicht davon? Ein großer Star zu sein auf dem Catwalk und sich regelmäßig auf den Titelseiten der Illustrierten wiederzufinden. Doch ist dieser Traubjob wirklich das, was er verspricht? Welche Klischees stimmen und welche nicht? Die beiden Profis in spe, Naima Abt und Vicenca Petrovic, beantworten die Fragen vieler Jugendlicher.

 

Ein Beitrag von den BerlinImPuls-Reporter*innen Lennard, Julia, Celine und Oliver

Jeder von uns trifft im Alltag mal auf belastende Probleme, die man nicht selber lösen kann. Manchmal ist die Krise nur von kurzer Dauer, in manchen Fällen will sie einfach nicht enden. Deshalb haben wir dir hier wichtige Adressen von Beratungsstellen in Berlin, hilfreiche Links und interessante Infos zusammengestellt. Ansprechpartner für sämtliche Lebensbereiche, die dir gerne mit Rat und Hilfe zur Seite stehen wollen. Ob nun direkt vor Ort, am Telefon oder auch online, es dir überlassen auf welche Art und Weise du die Hilfsangeboten wahrnehmen möchtest.

Mein Name ist Cora, ich bin 16 Jahre alt und in meiner Freizeit spiele ich Fußball, treffe mich mit Freunden, fahre Rad, lese …und vieles mehr. Warum ich eigentlich etwas über mich erzähle? Ich mache momentan ein Auslandsjahr in Neufundland (Kanada), um genau zu sein in Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über meine Erfahrungen und Erlebnisse werde ich hier auf jup! berichten. Ihr habt Fragen zu bestimmten Themen oder Erlebnissen? Dann schreibt sie unten ins Kommentarfeld. Aber jetzt ertsmal zurück zum Anfang meines ganz persönlichen Abenteurs!