Politik

40 junge Europäerinnen und Europäer gehen auf Forschungsreise durch Europa, um das Thema Populismus zu beleuchten. Dieses Wochenende (27.-29.04.) findet ein Vorbereitungsworkshop in Berlin statt. Gefördert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Seit 40 Jahren vergibt die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Reisestipendien an junge Leute, damit diese Europa kennenlernen und aktuell relevante Fragen erforschen können. In diesem Jahr arbeitet die Stiftung erstmalig mit der Bundeszentrale für politische Bildung als Partner der Reisestipendien zusammen. Das Thema: „Populismus – wie weiter?“.

Aus über 160 Bewerbungen wurden 40 deutsche und internationale Reisende aus insgesamt 14 Ländern ausgewählt, die zwischen Mai und September in unterschiedlichste europäische Länder reisen, Interviews führen und über ihre Erlebnisse berichten werden. Forschungsschwerpunkte werden u.a. Links- und Rechtspopulismus in den Niederlanden, in Italien oder Großbritannien sein. Ein Forschungsprojekt konzentriert sich auf den Vergleich von Ländern, mit wenig bzw. starkem populistischem Aufkommen. Auch die Situation in Deutschland wird unter die Lupe genommen.

Der Workshop in Berlin bereitet die Jugendlichen auf die Reise vor. So wird eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Populismus stattfinden. Ebenso werden ehemalige Reisende und Medienexperten zu Wort kommen mit dem Ziel, die Programmteilnehmenden auch methodisch gut auf die Reisen vorzubereiten.

Die gewonnenen Ergebnisse werden in einem weiteren Workshop im Oktober zusammengetragen und dokumentiert.

Das Ziel der 1971 in Hamburg gegründeten Schwarzkopf-Stiftung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens.

Eine aktive Schülervertretung kann das Schulleben bereichern. Sie ermöglicht euch zuerleben, was es bedeutet, selbst etwas zu planen, zu organisieren und wirksam etwas zuverändern. Und nebenbei kann man lernen, was Demokratie im Kleinen bedeutet.
Dazu braucht es Wissen darüber, was mit SV-Arbeit alles erreicht werden kann, welche Rechte man hat und welche Methoden dabei helfen können. Im Alltag fehlt jedoch oft die Zeit für den Blick über den Tellerrand, d.h. die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch mit
anderen Schülervertreter_innen und SV-Begleiter_innen. Das Werkstattseminar ist eine gute Möglichkeit, voneinander zu lernen, Tipps und Tricks auszutauschen, Projekte in Angriff zu nehmen oder sich mal Zeit zu nehmen für Probleme, für die sich sonst nur schwer Lösungen finden lassen – wie das Motivieren anderer Schüler_innen. Der Seminartag ist so gestaltet, dass der Austausch zwischen den Schülervertreter*innen und SV-Begleiter*innen im Vordergrund steht. Dazu kommt die Möglichkeit sich durch die Angebote des Dozententeams bewusst zu Themen fortzubilden.

 

Wer ist eingeladen?

Das Seminar richtet sich an Schülervertreter*innen sowie SV-Begleiter*innen. Von einer Schule können max. 6 Personen teilnehmen. Ihr solltet mindestens 14 Jahre alt sein – und euch von der Dauer einen so langen Tag zutrauen. Eingeladen sind sowohl „Neulinge“ als auch „alte Hasen“.

 

Ort und Zeit:

7.6.2018, Jugendclub Königsstadt, Saarbrückerstr. 26, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, 9:00 –16:00 Uhr oder 27.6.2018, Jugendclub Schloss19, Schlossstr. 19, 14059 Berlin-Charlottenburg, 9:00 – 16:00 Uhr

 

Kosten:

Die Teilnahme ist kostenlos, weil die Veranstaltung durch die Landeszentrale für Politische Bildung sowie die Kreuzberger Kinderstiftung gefördert wird. Nebenbei gibt’s Snacks und Getränke. Mittagessen ist nicht enthalten. Es gibt in der Umgebung aber die Möglichkeit
etwas zu essen. Aber: kostenlos ist nicht umsonst;) - solltet ihr euch anmelden, aber kurzfristig, d.h. biszwei Tage vorher oder nicht absagen, so fallen Stornogebühren an. Diese werden ab zwei Personen, die absagen von einer Schule fällig und liegen bei 25 Euro/Person.

 

HIER FINDET IHR ALLE INFOS, DAS PROGRAMM UND DAS ANMELDEFORMULAR ALS PDF!

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Artikelbild © Tim Gouw on Unsplash

Die Bundeszentrale für politische Bildung vergibt den Jugenddemokratiepreis 2018!

Die Demokratie wird immer wieder angegriffen und auf die Probe gestellt. Gescheiterte Sondierungsgespräche, stetig steigender Politikverdruss, ein Rechtsruck im kleinen Ort von nebenan; egal wie man es dreht und wendet, die Demokratie benötigt deine Unterstützung. Die Jugendjury des Jugenddemokratiepreise ehrt auch dieses Jahr wieder Projekte, Initiativen und Aktionen von jungen Menschen für junge Menschen, die sich nicht nur für Demokratie einsetzen, sondern ihr auch den Spiegel vorhalten. Denn demokratische Strukturen sollten weltweit keine Selbstverständlichkeit darstellen, sondern stetig weiterentwickelt und durchdacht werden. Ob allein, zu zweit oder als ganze Fußballmannschaft. Dabei ist es egal, welches Projekt Ihr auf die Beine gestellt habt. Ob Demo, YouTube-Video, Theaterstück oder etwas ganz Anderes. Alle Anliegen werden hier in den Fokus gerückt, ganz gleich ob Ihr euch gegen Homophobie, Rassismus und Sexismus oder zum Beispiel für Menschen mit Handicap einsetzt. Eurer Fantasie und vor allem Eurem Engagement sind keine Grenzen gesetzt!

So lautet der Aufruf auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung! Hier findet ihr alle Infos zum Preis und auch, was euer Projekt erfüllen muss, um in die Auswahl zu kommen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April!

Artikelbild © bpb

19.06.2018
09.00
20.06.2018
09.00

Alle Infos zu den bezirklichen Kinder- und Jugendjurys findet ihr hier!

 

Ihr seid zwischen 12 und 21 und wollt euer Projekt vorstellen, mit dem ihr im Kiez aktiv werden wollt?

Reicht eure Projektideen und -vorschläge bei der jeweiligen Bezirks-Kinder- und Jugendjury ein, von der ihr dann auch Teil seid und mit abstimmen könnt!

Die Kinder- und Jugendjurys sind Teil des Programms Jugend Demokratiefonds Berlin von Stark gemacht.

Alle Infos und Ansprechpartner*innen zu den verschiedenen bezirklichen Kinder- und Jugendjurys findet ihr hier! Die Fristen und Termine sind von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich, wir haben euch das Wichtigste unter dem jeweiligen Baustein zusammengestellt.

 

Artikelbild © Nathan Dumlao on Unsplash

In den Jugendförderplänen soll Jugendbeteiligung von Anfang an mitgedacht werden, forderten die Jugendlichen am Samstag bei der Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprozesses zum Jugendfördergesetz. Das soll noch dieses Jahr verabschiedet werden. Im Saal des Rathauses Charlottenburg stellten die Jugendlichen, die teilweise aus den Kinder- und Jugendparlamenten Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg, den Falken Neukölln und anderen Initiativen kamen, ihre Ergebnisse vor und im Anschluss wurden diese im Plenum diskutiert. Vier Wochen hatten rund 25 Jugendliche an der Entwicklung der Gesetzesvorlage mitgearbeitet und Forderungen wie eine bessere Aufklärung über Beteiligungsprojekte, das aktivere Einbeziehen der Jugendlichen in politische Prozesse durch die Verwaltung, freien ÖPNV für ehrenamtlich aktive Jugendliche und vieles  formuliert. Diese wurden jetzt an Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, und June Tomiak, Sprecherin für Jugendpolitik im Abgeordnetenhaus, übergeben.

Jetzt heißt es, auch in Zukunft weiter mitzumischen! Die nächsten Schritte sehen so aus: Die Vorlage zum Jugendfördergesetz wird im Parlement beraten, im Jugend- und Bildungsausschuss sowie im Hauptausschuss (Finanzausschuss). Die Jugendlichen stellten klar, dass sie auch weiterhin beteiligt werden wollen. Eventuell soll es in den Ausschüssen weitere Beteiligungsprozesse geben, hieß es.

Wir halten euch dazu auf dem Laufenden!

Alle Infos zum Beteiligungsprojekt der Stiftung SPI und die Ergebnisse in PDF-Form findet ihr hier: www.mitbestimmen-in-berlin.de .

 

Artikelbild © SPI Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik

 

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die Nachholbedarf haben und verbessert werden könnten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 27.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 3.000 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 04. Mai 2018 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 07. Mai 2018 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!