Politik

Am 26. Mai findet die Europawahl statt! Bereits eine Woche zuvor, am 17. Mai, wählen alle Berliner*innen unter 18 Jahren bei der U18-Wahl!

SEID DABEI und MISCHT MIT!

Hier und bei U18 Berlin findet ihr alle Infos rund um die beiden Wahltermine und spannende Berichte auf einen Blick!

Die Kreuzberger Kinderstiftung sucht gemeinsam mit der Schwarzkopf-Stiftung und dem Haus Rissen 100 junge Berliner*innen, um diese über die EU zu informieren und sie zu befähigen am 26.Mai als Wahlhelfer*innnen bei der Europa-Wahl am 26.5. mitzuhelfen. Du bist zwischen 18 und 27 Jahren alt unt interessiert an diesem Projekt mitzuwirken, dann kannst du dich hier bis zum 20.Januar anmelden.

Das Projekt wird von der Schuspielerin Jella Haase unterstützt. Viele kenne sie aus dem Film "Vielmachglas" oder als Chantal aus dem Film "Fack ju Göhte".

 

Außerdem wird es einen Kaminabend zum Thema Brexit geben. Mehr Infos zu dieser Versanstaltung findest du hier, in unserem Veranstaltungskalender.

Ihr wollt helfen, wo Hilfe gebraucht wird, weil Euch das soziale Miteinander wichtig ist?

Ihr habt eine clevere Idee, wie Mitbestimmung für mehr junge Leute möglich wird?

Ihr habt schon Erfahrung mit Beteiligung und wollt online oder offline Eure Ideen dazu weiterentwickeln?

Wenn Euch nun ein Licht aufgegangen ist, wird es höchste Zeit, dass Ihr Eure Gedanken in einem Projekt umsetzt. Und dafür braucht es neben einer coolen Idee und Mut auch Geld. Ob für Materialien, für die Durchführung von Events oder für die Hilfe von Profis.

Der Jugend-Demokratiefonds Berlin fördert deshalb zeitlich befristete Projekte von selbstorganisierten Initiativen, Jugendgruppen und freien Trägern der Jugendarbeit. Ihr könnt auch aus der Schule heraus aktiv werden, allerdings müssen die Projekte unabhängig vom Unterricht geplant werden, etwa um...

  • spannende Storys aus der Geschichte Eures Kiezes zu recherchieren und von ihnen zu erzählen,
  • Euch für Vielfalt und Respekt und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt einzusetzen,
  • Euch über besondere Situationen, das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen und interessante Lebenswege auszutauschen.
  • Und was ist Eure Projektidee?

Projektanträge stellen

Förderanträge könnt Ihr über das Online-Formular auf antrag-jfsb.de einreichen. Alternativ findet Ihr im Download-Bereich auf stark-gemacht.de auch ein Antragsformular im .doc-Format. Dort könnt Ihr auch den Flyer mit allen Infos zusammen mit den Förderrichtlinien herunterladen.

Die Ausschreibung findet Ihr in voller Länge hier auf stark-gemacht.de. Einsendeschluss in der ersten Förderrunde ist der 18. Januar 2019. Euer Projekt sollte nicht vor März 2019 beginnen.

Bei Fragen steht Euch das Projektbüro des Jugend-Demokratiefonds Berlin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung:

Projektbüro Jugend-Demokratiefonds Berlin
c/o jfsb - Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Bernd Gabler
Tel.: 284 70 19 20
E-Mail: go@stark-gemacht.de
Web: www.stark-gemacht.de | www.facebook.com/STARKgemacht | www.twitter.com/STARKgemacht

VON JOSY

In Bonn wurde am 16. November der 8. Jugenddemokratiepreis vergeben. Gesucht wurden Projekte zum Thema: „Halte der Demokratie den Spiegel vor! - Dein Projekt zur Stärkung & Verbesserung der Demokratie“. Ich war vor Ort, um euch über tolle Projekte zu berichten und nicht nur das!

Was ist der Jugenddemokratiepreis?

Mit dem Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung werden seit 2008 Jugendprojekte VON jungen Menschen FÜR junge Menschen geehrt. Projekte, Initiativen und Aktionen zum Thema Demokratie und Partizipation aus aller Welt können sich dafür bewerben. Eine Jugendjury im Alter von 17 bis 27 Jahren begutachtet die Projekte und kürt das Projekt, welches sie am meisten überzeugt hat! Bis heute wurden über 1000 Bewerbungen eingereicht, 8 Preise vergeben und 22 Projekte zusätzlich geehrt.

Die Verleihung 2018:

Dieses Jahr wurden nicht nur wieder herausragende Projekte geehrt, es handelt sich auch um das 10 jährige Jubiläum des Jugenddemokratiepreises, weshalb zusätzlich die Gewinner der letzten Jahre eingeladen worden sind, wie die Projekte „Balkans let´s get up“  der Preisträger von 2010 und so wie das litauische Projekt "Jaunime, Rinkis Rimtai!" ("Youth, Vote Smart!"), welches den ersten Jugenddemokratiepreis im Jahr 2009 erhielt.  Außerdem zu Gast war Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Ansgar Burghof, Vorsitzender des Internationalen Demokratiepreis Bonn e. V. und die diesjährige Gewinnerin des internationalen Demokratiepreises Leymah Roberta Gbowee, liberianische Bürgerrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin.

Auch dieses Jahr gab es wieder fast 90 Bewerbungen mit einzigartigen und beeindruckenden Projekten zum Motto: „Halt der Demokratie den Spiegel vor! – Dein Projekt zur Stärkung und Verbesserung der Demokratie“ Von Mecklenburg-Vorpommern bis Uganda bewarben sich Projekte um die mit einem Preisgeld von 3000€ ausgestattete Ehrung.

Der Preisträger 2018:  Jugendkogress + Jugendkreativfestival MV

Preisträger 2018 war der  Jugendkongress + Jugendkreativfestival MV (Mecklenburg-Vorpommern). Ausgezeichnet dafür, einen Ankerpunkt VON und FÜR Jugendliche und junge Erwachsene in Mecklenburg Vorpommern zu schaffen, um die Demokratie und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Dies in einem Bundesland mit viel Fläche, aber wenig Raum für Jugendliche, die sich engagieren möchten.

Der Projekthof Karnitz bei Malchin bat dem Jugendkongress Treffpunkt und Freiraum für Selbstwirksamkeit und Austausch. Als Abschluss wurde das jährliche Jugendkreativfestival organisiert, um jeden an der Demokratie teilhaben zulassen und Zukunft nachhaltig (mit-) zu gestalten. Ziel des Jungendkongresses: Raum für das Vernetzen und Austauschen zu schaffen, zu Themen die uns Jugendliche interessieren und diese zu verwirklichen. So zeigen sie den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch ganz Deutschland, dass es junge Menschen gibt, die die Zukunft in Angriff nehmen wollen, Dinge ändern wollen und sich beteiligen!

Ich hab an den letzten beiden Kreativfestivals teilgenommen und durfte als Teilnehmerin mit einem weiteren Teilnehmer des Festivals den Preis entgegen nehmen! So hab ich viele tolle Menschen aus aller Welt kennengelernt, die sich für Demokratie einsetzten und sich an tollen Projekten beteiligen. Auch hat die Bundeszentrale für politische Bildung an diesem Wochenende allen Teilnehmer*innen interessante Workshops und Veranstaltungen angeboten. https://jugendkongressmv.wordpress.com/

 

https: barcamptools.eu/pankow-eu-and-du/events

#waswillstdu?

Du willst das Thema EU umsetzen, diskutieren, gestalten, malen, singen, kochen, tanzen ...

Dann komm' mit deinen Leuten!

Anmeldung bis 20.11.!

VON FELICITAS

Hey Leute, endlich ist der MITMISCHEN Song fertig!! Wir haben mehrere Tage an diesem Projekt gearbeitet und diese Tage möchte ich nun noch mal Reveu passieren lassen. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Lesen und natürlich auch bei unserem Video!

Lets Go!

Montag:
Am Montag hat sich die Gruppe zum ersten Mal getroffen und natürlich mussten wir uns alle erst einmal kennenlernen. Dazu haben wir Kennlernspiele gespielt, um warm zu werden. Dann ging es auch schon mit dem Thema los - Beteiligung - was ist das eigentlich? Dazu haben wir gemeinsam mit Lisa und Alma vom ongoing project eine Mindmap erstellt und fleißig unsere Köpfchen angestrengt, was wir denn darunter verstehen.
Nachmittags haben wir dann angefangen kleine Videoclips zu drehen. Eines war mit Neonlicht, wobei wir einen Neon-Faden hin und her warfen und einen kurzen Satz sagen sollten, was denn für uns Beteiligung ist. Hat nicht beim ersten Versuch geklappt, auch nicht beim zweiten, aber irgendwann dann doch. Danach wurden noch weitere Clips gedreht und damit war auch schon der erste Tag vorbei.

Dienstag:
Am Dienstag kam der Rapper Gigo Flow zu uns und fing an mit uns die Texte zu schreiben. Daher, dass wir nicht viel Erfahrung mit Rappen hatten, brachte er uns erst einmal die Grundlagen bei und reimte mit uns verschiede Wörter. Nach dem Einstieg begann nun jeder einen Text zu schreiben. Die einzelnen Ergebnisse waren echt gut und die sollten wir dann am Mittwoch einsingen. Deswegen war auch nach dem Workshop "Texte lernen" angesagt.

Mittwoch:
Heute ging es ins Tonstudio und ich kann euch sagen, dass mir dieser Tag besonders gefallen hat. Zusammen mit Boga und Gigo Flow besprach man noch kurz den Text und dann ging es auch schon ans Rappen. Ich hab nicht mitgesungen, da ich meine Stimme nicht so schön finde, aber die anderen haben das echt gut gemacht. Auch muss man erst mal den Mut aufbringen, sich alleine vor das Mikro zu stellen und zu rappen.

So was fehlt uns jetzt noch.... Text haben wir, Song haben wir auch.. klar das Video. Denn was wäre ein Rapsong ohne das Video? Richtig nur halb so gut. ;) Also haben sich die Leute nochmal Montag und Dienstag getroffen, um das Video zu drehen. Es ist echt gut geworden!

Das war die kleine Revue und jetzt könnt ihr euch gerne das Endprodukt mal selber anschauen!

Have Fun!

Ach ja, was bedeutet MITMISCHEN eigentlich für euch? Kommentiert auf unseren Social Media Kanälen!

VON SOPHIA

 

Warum gibt es den Internationalen Mädchentag?

Auf diese Frag gibt die Kinderrechtsorganisation Plan International eine ganz einfache Antwort:

 „Weil die Welt die Herausforderungen, mit denen Mädchen vor allem in Entwicklungsländern konfrontiert sind, zu wenig beachtet. Mädchen sind stark und können zu „Motoren“ ihrer Gesellschaft werden – wenn sie ihre Rechte wahrnehmen können. Doch dafür brauchen Mädchen und ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit.“

Weltweit haben ca. 130 Millionen Mädchen nicht die Möglichkeit in die Schule zu gehen. In einigen der ärmsten Länder der Welt beenden nur etwa die Hälfte der Mädchen die Grundschule. Mehr als 700 Millionen Mädchen und Frauen  wurden bereits vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet und gingen deswegen nicht mehr zur Schule. Viele andere wurden verheiratet, weil sie die Schule bereits abgebrochen hatten. Ein weiterer Grund warum Mädchen die Schule abbrachen, waren frühe Schwangerschaften. Im Jahr 2015 haben 15 Millionen Mädchen, aus Entwicklungsländern, im Alter von 15 – 19 Jahren ein Kind geboren.  Auch sexuelle Gewalt an den Schulen oder auf dem Schulweg sind Gründe für die hohe Abbruchquote der Mädchen. Dies sind wohl die häufigsten Gründe, die den Mädchen den Zugang zur Bildung erschweren.

Um auf die Rechte der Mädchen weltweit aufmerksam zu machen, hat Plan International den Welt-Mädchentag gefordert. Im Jahr 2011 haben die Vereinten Nationen, den 11. Oktober zum Internationalen Welt – Mädchentag (International Day of the Girl Child) erklärt. Seit dem werden jährlich berühmte Wahrzeichen und Gebäude in pink angestrahlt um auch auf visueller Ebene, weltweit ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Mädchen zu setzen.
Darüber hinaus gab es im Jahr 2017 über  600 Takeover-Aktionen, bei denen Mädchen aus über 60 Ländern, für einen Tag Führungspositionen in der Gesellschaft und Politik übernahmen und somit auf ihre Wünsche, Bedürfnisse  und ihre Themen hinweisen konnten.

GASTBEITRAG VON TOMMEY AUS DER SCHÜLERZEITUNG "PAULSENBROT"

 

„Macht fünf Kinder, nicht drei, denn ihr seid die Zukunft Europas.“ Bei solchen Aussagen vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kann einem schon mulmig werden. Doch woher kommt die Verschwörungstheorie, dass das deutsche Volk angeblich ausgetauscht werden soll?

Schon zu Beginn meiner Recherche hat sich die Tatsache schnell bestätigt, dass die Theorie der sogenannten "Umvolkung" dem rechtspolitischen Spektrum entstammt. Auf Seiten wie „Crash-News“ oder „die Unbestechlichen“ wird einem von deutschen Rentnern erzählt, die ihre Wohnung nach drei Wochen Krankenhausaufenthalt an Flüchtlinge hätten abgeben müssen. Fakt ist, dass nicht eine dieser Behauptungen mit irgendwelchen Beweisen belegt wird. Aus diffusen Aussagen zu den Wohnkostenverhältnissen und zurückgelassenen Bürgern werden Vermutungen über arabische Großfamilien bis hin zu einem „anti-deutschen Merkelregime“ aufgestellt.

Die Angst vor dem Fremden ist grundsätzlich nur schwer vermeidbar, da sie vom Menschen seit der Steinzeit antrainiert wurde. Die rechtspopulistischen Parteien versuchen diese Ängste gezielt zu verstärken, um politisches Kapital zu schlagen. Fast alle innenpolitischen Probleme des Sozialstaates, die zweifelsohne schwerwiegend sind, werden den ausländischen Bürger*innen angelastet.
Im Umgang mit diesen Ängsten wird zurzeit allerdings häufig der folgenschwere Fehler begangen, dass alle Bürger*innen, die lediglich Bedenken am Vorgehen haben, als Nazis beschimpft werden. Auch dadurch wird die Gesellschaft immer weiter gespalten.

Dabei spielt den rechten Parteien eine weitere Eigenheit des Internets in die Karten: die Filterblase. Wer einmal Bedenken zur Migration hat, der wird kaum noch konträre Meinungen bei seiner Suche vorfinden. Schon bald ist er gefangen im Netz der anfangs angesprochenen rechtsradikalen Internetseiten.
Für mich bestand dabei ein grundlegendes Problem: Nahezu alle Quellen, die ich gefunden habe, waren definitiv nicht vertrauenswürdig und seriös genug, um faktisch manchen Umständen nachzugehen. Daher solltet ihr vor allem beachten, auf welcher argumentativen Grundlage ihr eure Beurteilung aufbaut, bevor ihr euch eine abschließende Meinung bildet.

Menschen brauchen Veränderung und sie brauchen Beständigkeit - deshalb hat die Bundeszentrale für politische Bildung die Drucksachen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung optisch einer grundlegenden Frischkur unterzogen.

Zum 48. mal präsentiert die Bundeszentrale für politische Bildung neue Themen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung. Das Konzept beinhaltet praxistaugliche Aufgabenstellungen für unterschiedlichste Unterrichtsfächer. Das Aufgabenheft ist Mitte Juli 2018 erschienen.

Zu den Aufgaben für 2018/19 gelangt Ihr über diesen Link: https://www.bpb.de/lernen/projekte/schuelerwettbewerb/271247/die-aufgaben-2018

Wie könnt Ihr da mitmachen?

Sucht Euch zusammen mit Eurer Lehrkraft eine Aufgabe aus und bearbeitet sie nach den Vorgaben. Bei diesem Projekt werdet Ihr eine Menge Spaß haben und auch noch einiges dabei lernen.

Zusammen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz haben sie speziell zum Thema Rechtsstaat zwei Aufgabenstellungen konzipiert. Der Rechtsstaat gilt zwar als eine der zentralen Errungenschaften einer demokratischen Gesellschaft, wirklich bewusst wird das aber vor allem dann, wenn der Rechtsstaat in Gefahr gerät.

mehr Informationen über den Wettbewerb und über die Anmeldung findet Ihr hier: http://www.bpb.de/lernen/projekte/schuelerwettbewerb/

Wenn Ihr politisch engagiert und wissbegierig seid, dann macht mit!