Schule

VON MAREIKE

Mal ehrlich, wer kennt die Jungs von TheSimpleClub nicht?
Wie viele Stunden haben wir der unverwechselbaren Stimme von Alex gelauscht, um uns auf bevorstehende Unterrichtsstunden, Tests, Klausuren oder sogar das Abitur vorzubereiten?

Vermutlich zu viele. Und genau hier liegt das Problem.
Wie kann es denn sein, dass so viele von uns Schülern auf Nachhilfevideos zurückgreifen müssen, weil Lehrkräfte es nicht schaffen, uns den relevanten Stoff verständlich zu vermitteln?
Selbstverständlich liegt diese Schuld nicht nur bei den Lehrern selbst. Dem Unterricht zugrunde liegen Rahmenlehrpläne, Leitfäden und Reglementierungen, die die Inhalte und Methoden des Unterrichts weitestgehend vorgeben. Vielen Lehrern fehlen zudem offenbar Mut und Kraft, (erfolgreich) mit den Konventionen zu brechen und neue Wege zu gehen, die ihre Schüler, uns, wirklich erreichen.

Für alle die TheSimpleClub noch nicht kennen:
Auf den acht YouTube-Kanälen von TheSimpleClub findet man kostenlose Nachhilfe in Erdkunde, Wirtschaft, Geschichte, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Mathe. In kurzen Videos gelingt es dem Team, jegliche Inhalte humorvoll, kompakt und vor allem eingängig zu erläutern. Außerdem wird jede Erklärung durch lebhafte Präsentationen und aufwendige Grafiken unterstützt, die das Gesagte illustrieren. Dieses Konzept stammt von Alexander Giesecke und Nicolai Schork, die mittlerweile ein großes Team hinter sich haben, um wöchentlich neue Videos produzieren zu können.
 

TheSimpleClub auf der TINCON

Zurück zu meinem eigentlichen Anliegen: Auf der TINCON 2017 hielten Alex und Nico einen Vortrag, in dem sie das Bildungssystem scharf kritisierten und Alternativen vorschlugen, die uns den Schulalltag – theoretisch – maßgeblich versüßen könnten. Für alle, die also nicht bei der TINCON dabei sein konnten, habe ich den Talk hier zusammengefasst und die zentralen (fettgeschriebenen) Aussagen von TheSimpleClub kommentiert. Dabei habe ich mich an deren Argumenten orientiert, aber ebenso auf meine eigenen Erfahrungen zurückgegriffen, die ich, bis zu meinem frisch erworbenen Abitur in diesem Jahr, machen durfte.

Schule also ...

Derzeit sitzen wir laut den Jungs von TheSimpleClub alle in einer Art altertümliche Kutsche – der Schule –, die sich über die Jahrhunderte ganz gut bewährt hat, in Zeiten des Strebens nach frühzeitiger individueller Entfaltung und Profilierung jedoch nicht mehr wirklich zielführend ist. Jeder Schüler muss weitestgehend unabhängig von seinen Fähigkeiten oder seiner Geschwindigkeit über 12 oder 13 Jahre die gleichen Inhalte lernen und dieses (temporäre) Wissen in regelmäßigen Prüfungssituationen unter Beweis stellen.

Wenn wir nun aber die Möglichkeit hätten, eine neue Schule zu gründen, wie würden wir sie gestalten?

  • Wozu lernen wir überhaupt?

  • Was sollen wir lernen?

  • Wie wollen wir lernen?

 

Lasst uns gemeinsam überlegen:

Am 27.6. und 28.6.2017 fand die Schülerhaushaltswahl 2017 an der Hemingway-Schule statt.

In den Mittagspausen hatten alle Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit zu wählen. Die Wahl war anonym und freiwillig.

Die Wahl fand am Bauwagen statt. Nur als es angefangen hat zu regnen, sind wir mit allen Sachen unter das Vordach des Eingangs der Schule geflüchtet und haben dort weiter gemacht. Fr. Lämmel wurde fleißig unterstützt vom Organisationsteam der Schule, das extra für die Wahl vom Unterricht befreit wurde.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Möglichkeit in zwei Teilen je zwei Kreuze zu machen und so insgesamt bis zu vier Wünsche abzugeben. Es sollen auch insgesamt 4 Wünsche erfüllt werden.

Nachdem das Organisations-Team die Wahlzettel gezählt und ausgewertet hat, steht das Ergebnis fest:

Es haben sich 229 Schüler und Schülerinnen von 416 aus allen Klassen an der Wahl beteiligt. Also lag die Wahlbeteiligung bei 55%.

Die Wahlsieger sind im ersten Teil bequeme Stühle für die Klassenzimmer und Kissen für die Stühle im Klassenzimmer. Aber um mindestens einen Klassensatz neuer Stühle anschaffen zu können, werden wir nur den ersten Sieger kaufen.

Im zweiten Teil wurden Tablets auf den ersten Platz gewählt und auf den zweiten Platz wurden Farbe und Zubehör zum Streichen von Klassenzimmern gewählt, die dann für Schülerprojekte zum Verschönern der Klassenräume zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse der Wahl werden in der Schule auf Plakaten ausgehängt und durch das Organisations-Team beim Sommerfest der Hemingway-Schule am 17.07.17 vorgestellt.

Es war eine spannende Wahl.

Jetzt müssen die Wünsche nur noch umgesetzt werden.

 

Abdulla und euer Organisations-Team der Hemingway-Schule

Auf der TINCON 2017 hatten wir Gelegenheit, die Gründer des reichweitenstärksten YouTube-Kanals für Online-Nachhilfe zu interviewen: Alexander und Nico von The Simple Club!
Tipps für's Leben gibt es im Video!

Interview und Schnitt: Dat

 

Nachdem sich der SchülerHaushalt in den vergangenen drei Jahren an zwölf Schulen im Bezirk Berlin-Mitte erfolgreich etablieren konnte, wagt die Servicestelle Jugendbeteiligung  nun den Schritt über die Bezirksgrenzen.

 

Gastbeitrag: Sabrina, SJB

Wir bieten im kommenden Schuljahr (2017/18) fünf Schulen aus den übrigen Berliner Bezirken eine kostenlose Begleitung in der Durchführung des SchülerHaushaltes an. Bei Interesse bitten wir um eine formlose Interessenbekundung bis zum 07.Juli 2017 an sh@jugendbeteiligung.info. Die ganze Ausschreibung findet ihr hier (PDF)!

 

Was ist der SchülerHaushalt?

Der SchülerHaushalt ist ein Beteiligungsverfahren zur Demokratieförderung, bei dem Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines festgelegten Budgets entscheiden. Der SchülerHaushalt gibt jungen Menschen die Möglichkeit echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben und ihr Umfeld in einem demokratischen Prozess aktiv zu gestalten.

Kostenneutral und mit geringem Aufwand, aber großer Wirkung bezieht das Projekt jede*n einzelne*n Schüler*in mit ein und fordert ihr Mitwirken.

 

Was haben Schulen vom SchülerHaushalt?

Junge Menschen haben in unserer Gesellschaft nur wenige Möglichkeiten, echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben – eine schlechte Basis für die Zukunft unserer Demokratie. Der SchülerHaushalt bietet ihnen die Chance, durch ihr Engagement und ihre Ideen das Leben in ihrem Umfeld zu verändern. Sie lernen, eigene Lösungen für Probleme zu finden, für ihre Interessen einzutreten und erhalten Einblick in die Politik ihrer Stadt. Dabei ist der SchülerHaushalt so angelegt, dass sich auch zurückhaltende Schülerinnen und Schüler aktiv einbringen und mitgestalten können.

 

Berliner Schüler und Schülerinnen fordern politische Bildung! Bisher gibt es das nur als Wahlfach an - manchen - Oberschulen. Aber viele Schüler*innen in Berlin wollen mehr. Im Herbst soll nun nach Angaben der Bildungsverwaltung entschieden werden, ob es zukünftig ein für alle verbindliches Pflichtfach Politik an den Sekundarschulen und Gymnasien geben wird. 

Was ich über Politik weiß, ist peinlich!

Ich für meinen Teil, habe dieses Fach bisher nie gehabt und merke: Ich komme nicht mehr mit. Es ist fast als „peinlich“ zu bezeichnen, wie wenig ich über meine Rechte und Pflichten auf politischer Ebene weiß. Ich darf anscheinend mit meinen 16 Jahren schon wählen gehen. Ich darf über die Abgeordneten in den Bezirksparlamenten wählen. Doch, was soll ich denn wählen, wenn ich vorher nicht genug informiert bin? Klar, ich kann mit dem Strom gehen, glauben, dass die CDU oder die SPD schon einen guten Job machen, wenn sie in den vorjährigen Landtags- und Bundestagswahlen die meisten Prozentsätze hatten. Ich kann glauben, dass die AfD eine Gefährdung ist, und denen nicht mein Kreuzchen auf dem Zettel geben, während ich in der Wahlkabine sitze und so tue, als wüsste ich jedes einzelne Wahlprogramm in- und auswendig.

Politik muss in die Schule - in alle Fächer!

„Politikwissenschaften war heut’ so interessant! Wir haben miteinander diskutiert, inwiefern…“, höre ich oft von meinen Freundinnen. Ich nicht. Ich kann euch lediglich Auskunft über die Entstehung der Demokratie und deren Verbreitung in Europa geben - das war Teil meines Geschichtsunterrichts. Falls der Entschluss fällt, kein eigenständiges Pflichtfach „Politik“ einzuführen, ist die weitere Überlegung, es als Teilgebiet in anderen Fächer, wie eben Geschichte oder Ethik zu etablieren. Inwiefern man aber bereit ist, den Unterrichtsstoff dieser Fächer zu kürzen, ist auch noch unklar. Meiner Meinung ist es jedoch relativ egal, in welcher Form oder zu welchem Anlass Politik in der Schule thematisiert wird. Hauptsache, es tut sich endlich was! Wie schon angesprochen, lassen sich zum Beispiel auch geschichtliche und politische Inhalte wunderbar verbinden. 

Fakt ist: Demokratie funktioniert nur mit wahlbereiten Menschen, die sich für ihre Interessen einsetzen und so die Gesellschaft mitbestimmen können. Was aber, wenn wir gar nicht wissen, wo unsere Interessen liegen, oder gar nicht wissen, welcher Wert unsere eigene politische Meinung eigentlich hat? „Politik“ als Fach bietet Basiswissen, klärt auf und legt Grundlagen für das Bilden eigener Meinungen über die aktuelle politische Lage auf der ganzen Welt. 

Diskutieren statt „Nachbeten“

Eine andere Problematik stellt die Vermittlung des Unterrichtes dar. In Berlin findet meist sogenannter „Frontalunterricht“ statt. Unabhängig von dem Fach, Schüler bekommen Informationen und haben diese auf Knopfdruck zu verarbeiten und zu lernen. Nach schriftlichen Arbeiten, sind diese wieder vergessen. Eigene Meinung sind eher weniger gefragt, was die intensive Verinnerlichung dieser Informationen nicht möglich macht. Bekommt der Schüler aber von dem Vermittler, dem Lehrer, Meinungen gestellt, so wird der Schüler ebenfalls gelenkt und in seinem Denken in gewisser Weise eingeschränkt. Wir müssen überlegen, wie der Politikunterricht gestaltet wird, sodass er auch seine Wirkung erzielt. Die Lehrerausbildung wurde zwar schon verändert, doch in den Schulen ist das noch längst nicht überall angekommen.

Wie können wir nun unter Schülern zu einer kontroversen Diskussion kommen, wenn wir uns Anhaltspunkte bei unseren Autoritätspersonen suchen? Ich ertappe mich sogar selber dabei, zu fragen, wie die Meinung meines Lehrers zu einem bestimmten Konflikt ist. Mal bekomme ich „Das darf ich dir nicht sagen“ als Antwort, oft ist es jedoch eine genaue Schilderung von eigenen Pro- und Kontraargumenten. Was ich mir wünsche, sind Lehrer, die mir ihre Meinung sagen können, die sich in unsere Gespräche einbinden, ohne mir das Gefühl zu geben, sie würden mich in meiner Einstellung leiten.

WER soll das eigentlich unterrichten?

Beim Thema Lehrer: Mehr als 130 Lehrkräfte würden bei der Einführung von Politik als Pflichtfach in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 benötigt. Bei fast chronischem Lehrkräftemangel, der in Berlin herrscht, entstünde ein zusätzliches Problem. Viele Eltern klagen über Unterrichtsausfall ihrer Kinder, in Oberstufen steht nicht selten EVA (eigenverantwortliches Arbeiten) auf dem Plan. Ein erfreulicher Anblick, wenn man auf den Vertretungsplan schaut. Die Quittung werd ich dann aber bekommen, wenn ich verzweifelt vor meinen Abiturklausuren sitze und mir wünsche, ich hätte diesen Unterricht gehabt. 

Für mich ergibt sich dann nun, was es mir bringt, wenn ich ein zusätzliches Fach „Politik“ habe, aber niemanden der es unterrichten kann, ohne dass dafür wieder etwas anderes ausfällt?

Ich schätze es liegt in der Hand der Politiker*innen, wo die Prioritäten liegen. Ich hoffe, die Menschen, die keinen Politikunterricht hatten, haben sich gut ausgesucht, wer in eine solch wichtigen Entscheidung das letzte Wort hat.

 

Sina (16 ) Lilienthal-Gymnasium, dieser Artikel entstand im Rahmen des Mentoringprogrammes auf dem Berliner jugendFORUM 2017

Wir - das Organisationteam - bereiten momentan die Wahl vor. Wir haben uns entschieden, dass die Wahl draußen stattfinden soll. Wir werden draußen Wahlkabinen aufstellen, sodass die Wahl geheim bleibt.

Außerdem haben wir uns darauf geeinigt, dass jeder Schüler und jede Schülerin 4 Stimmen hat. Leider ist der Wunsch Snackautomat nicht mehr verfügbar, denn es ist zu teuer. Dafür hat sich der Mensabeirat entschieden – im Mensabeirat sitzen Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern, die Schulleitung und die Mensa.

Die Wahl findet statt am 28.6. und 29.6. und zwar um 11:40-13:35 Uhr. Jeder Schüler und jede Schülerin darf wählen - zum Beispiel einen Boxsack, neue Stühle oder einen Farbdrucker. Während der Wahl werden die Schüler*innen von dem Organisationteam alles begleiten.

Wir sind sehr gespannt wie die Wahl ausgehen wird und freuen uns schon. 

 

Zanyar vom Organisationteam

 

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Hier könnt ihr den Ablauf des Projektes verfolgen, vom Vorschläge sammeln bis zur Wahl und der Realisierung  der gewählten Wünsche.

Stromkästen sind grau und langweilig? Nicht in Berlin! Immer mehr Stromkästen werden durch Schulgruppen kreativ besprüht! Dabei helfen erfahrene Sprayer beim Designen und Sprayen. jup! war bei einem Workshop an der Otto-von-Guericke-Oberschule mit dabei!

Wie so ein Workshop abläuft? Schaut es euch an!
 

Auf dem Weg zum Girls‘Day vertreibe ich mir die Zeit mit Apps auf dem Handy. Spiele wie Jelly Splash oder Bubble Island 2 sind heute wohl die beste Wahl. Warum? Ganz einfach, weil der Entwickler WOOGA ist, der Anbieter meines heutigen Girls‘Days!

VON ZORA

Dort angekommen geht’s auch gleich los mit Präsentationen übers Gaming und Grafikdesign. Alles einfach und simple erklärt, da ich mit meinen 14 Jahren schon zu den älteren Teilnehmerinnen gehöre.

Daraufhin dürfen wir erst einmal das machen, wovon jeder, jetzt in der Schule sitzende Schüler, träumen würde. Wir dürfen einfach die Zeit mit Videospielen verbringen. Natürlich mit der Aufgabe, dabei selbst Ideen für ein Spiel zu bekommen!

Ideen waren ja auch kein Problem, bei der detaillierten Umsetzung scheiterte es dann. So mancher merkte dann, dass die ausgefeilte und umfangreiche Idee für sein Game, mit dem Programm „Scratch“ nicht umzusetzen ist. Ich war eine von ihnen!

Doch das hinderte mein Team und mich nicht, nicht doch ein kleines Jump-and-Run zu erstellen.

 

Warum ist ein Girls!day in der Gaming-Branche nun aber wichtig?

Das ist einfach zu erklären. Denkt mal kurz nach, wie viele Spiel kennt ihr, in denen eine Frau oder ein Mädchen der Hauptcharakter ist (geschweige denn jemand ohne Geschlecht)? Klar, werden jetzt einige aufschreien und auf Tom Raider oder the Sims zeigen, doch das sind zu wenige! Die meisten großen Rollenspiele werden hauptsächlich von männlichen Charakteren dominiert, Frauen sind entweder Gehilfen oder eine Romanze.

Und die Gamebranche wird halt auch größtenteils von männlichen Personen beherrscht. Wenn mehr Frauen in der Branche wären, hätte man höchstwahrscheinlich ein paar mehr kritischere Ansichten für bei der nächsten Lovestory-Erstellung oder Programmierung eines weiblichen Frauenkörpers. #Realität   

Ich war beim Girls‘Day natürlich nicht die Einzige, hier einige Meinungen meiner mit Programmierinnen zu dem Tag:

 

„Sehr Interessant!“

„Ja, ich find´s spannend!“

„Naja, also ich bin hier, weil die Schule mir das empfohlen hat.“

 

Hieran ist zu erkennen, die Leidenschaft und Euphorie fehlt! Man hat das Gefühl, die meisten machen dies nur aus Vernunftgründen oder um eben einen Schultag zu schwänzen.

Was aber auch dran liegen könnte, dass die Werbung für ein solches Angebot noch zu wenig verbreitet ist und deswegen nur wenige erreicht. Was sehr schade ist.

 

Fazit:

Mädchen werden in der zukünftigen Gaming-Branche definitiv gebraucht!  

Mädchen haben keine Ahnung von Autos? So ein Quatsch! Dass sich auch Mädchen die Hände schmutzig machen können, zeigten Annalena, Tara und Bianca beim Girls'Day bei der BVG! Zusammen mit anderen Mädchen schauten sie den KFZ-Mechatroniker*innen über die Schulter und fassten ordentlich mit an! Aber schaut selbst!

 

Also, mein Girls’Day bei Wooga, einer Firma, die Computerspiele entwickelt, war toll! Der Ort war leicht zu finden und gut ausgeschildert. Als ich meine Präsenz bestätigt hatte, musste ich in einen anderen Raum, der sich nach und nach mit Mädchen in ungefähr meinem Alter füllte.

Wir lauschten erstmal ein paar Vorträgen, die über den Girls‘Day gingen und dann über die Tagesplanung. Dann gab es in einzelnen Gruppen ein kurzes Vorstellungsspiel und danach eine kurze Pause und ein  kleines Geschenk in Form eines Turnbeutels, wo ein USB-Stick drin war und weitere interessante Sachen. Danach ging es weiter mit ein paar Übungen zum Programmieren. Die Übungen waren witzig gestaltet. Es ging meistens darum, ein noch nicht ganz fertiges Spiel mit schon ausgewählten "Programmierblöcken" zu vollenden. Das Programm hieß „Scratch“.Dann gab es eine Mittagspause, wo man sich Pizza (gratis) holen konnte. Nach der ca. einstündigen Pause konnte man mit seiner ganz eigenen Idee ein Spiel programmieren.  Im Ganzen war es ein schöner Tag, der mir viel Spaß gemacht und uns Mädchen das Programmieren näher gebracht hat und eventuell die ein oder die andere zur passenden Berufswahl geholfen hat. 

Aurélie

 

Mein Name ist Vanessa und habe am 27.04.2017 meinen Girls‘Day in der BAM verbracht. Die BAM befindet sich: Unter den Eichen 87 in Berlin.

Aber was ist die BAM?                                                                                                               

BAM steht für Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung  und testet z.B. Baumaterialien wie Beton aber auch Spielzeuge und vieles mehr. Auch werden Verpackungen genau untersucht, z.B. nach Giftstoffen. Die BAM sorgt für unsere Sicherheit im Alltag und in der Umwelt. Darüber hinaus kümmert sich die BAM um die Themenfelder Umwelt, Energie, Material, Infrastruktur und Analytical Sciences.                                                                                                                                                                                                                                 

Mein Girls’Day bei der BAM

Es begann um 9.00 Uhr im Haupthaus. Als erstes haben wir eine Präsentation über die Geschichte gehört und am Beispiel eines Ü-Eis erzählt bekommen, was man in der BAM alles machen kann. Außerdem haben wir noch einen kleinen Film uns angesehen über die BAM. Anschließend wurden die einzelnen Gruppen eingeteilt, z.B. IT = Informationstechnologie, Chemie, Beton. Ich war im Bereich IT.

Um 10.00 Uhr begann der Girls’Day in der IT-Abteilung und fand in einem Nebengebäude statt. Am Anfang haben die Experten ihre Geschichte erzählt, wie sie in die BAM gekommen sind. Anschließend wurden wir in Dreier-Teams noch einmal geteilt und sind in verschiedene Räume gegangen. Wir haben etwas über Programmcodes, über Projektmanagement usw. erfahren.  Am besten fand ich das Thema Projektmanagement. Am Ende waren wir noch im Rechenzentrum. Dort wurde uns etwas zur Datenspeicherung erklärt. Um ca. 11.30 Uhr gingen wir dann zurück zum Haupthaus.

Bis ca. 12.30 Uhr ging die Mittagspause. Es gab ein leckeres Buffet mit belegten Brötchen, Obst, Getränken und mehr.

Anschließend haben wir Plakate erstellt mit verschiedenen Fragen:   

Was haben wir gelernt?

Ich habe gelernt, dass der Beruf Projektmanagerin ein ziemlich verantwortungsvoller Beruf ist und wie das Leben eines Programmierers ist.

Was fanden wir besonders spannend?                                                                                                 

Ich fand den Beruf Projektmanagerin bzw. die Vorstellung von der Mitarbeiterin besonders spannend.

Was haben wir benutzt? (z.B. Werkzeuge)                                                                                  

Keine

 

Jedes Projekt wurde dann vorgestellt. Danach haben wir noch einen Beutel vom Girls‘Day bekommen mit Werbegeschenken von der BAM. Um ca. 13.30 Uhr war dann Schluss.

 

Fazit:

Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und aufmerksam. Sie haben sich viele Gedanken gemacht, damit wir einen schönen Tag haben. Als Verbesserungsvorschlag habe ich, dass man vielleicht für jedes Projekt ein Andenken hat.

 

Vanessa

 

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Im ersten Schritt sollten wir Vorschläge sammeln. Dafür haben wir Wunschzettel gestaltet.

Als Profilkurs „Organisation & Beteiligung“ haben wir  alle Wunschzettel verteilt und somit auch viele Wünsche zurückbekommen. Insgesamt kamen 52 Wunschzettel zurück und 10 von 16 Klassen haben Wünsche eingereicht. Es sind viele verschiedene Vorschläge bei uns gelandet, die wir von dem Geld anschaffen könnten. Drei Wünsche haben wir als Beispiel rausgenommen und wir wollen diese euch präsentieren: einer der Wünsche ist, die Schule zu streichen, also Farben anzuschaffen. Ein anderer Wunsch sind neue Gardinen für die Klassenräume und als drittes Beispiel sollten neue Teller und neues Besteck für die Mensa besorgt werden.

Jetzt fangen wir an, die Wahl zu organisieren. Wir haben unser Organisationsteam in 2er-Gruppen eingeteilt, um die Wahl zu gestalten – eine der Gruppen gestaltet die Plakate, eine andere Gruppe erstellt Wahlzettel, eine weitere wertet die Wunschzettel aus und eine schreibt Texte für jup! Berlin!

Euer Profilkurs "Organisation & Beteiligung"

 

VON ZORA

 

Mit der U-Bahn verfahren, 5 Minuten zu spät und außer Atem ankommen. Ein super Start ins Wochenende! Empfangen werde ich nun schon von einem vollen Saal und den Schüler*innen der Tesla Schule. Diese sind gerade dabei ihre Wunschvorstellungen einer neuen Welt vorzustellen. Nach dem Weltuntergangscountdown bin ich mir sicher, spannend war das nicht. Doch das Stück warum ich hauptsächlich hier bin, findet erst noch statt.

Nach der kleinen Pause, in der man wunderbar auf dem Flur die Schüler*innen beim Bottleflippen mit dem Fuß beobachten konnte, geht es nun endlich los mit dem Stück „Life“ von der Hans-Gerade-Schule.

 

Ihr geht gerne ins Theater, mögt innovative und interessante Projekte? Dann kommt zum Tuschfestival!

Ein Beitrag von Zora und Charlotte

Tusch steht für "Theater und Schule" und genau das wird hier auch gezeigt. Schüler von unterschiedlichsten Oberschulen haben sich Stücke zum diesjährigen Thema "Ausnahmezustand" ausgedacht. Die Eröffnung am Dienstag bot einen kleinen Einblick in das Kommende. So wurde mit einer Schülerband-Aufführung, die im Laufe des Abends von Snow Patrol über 21 Pilots zu Nirvarna wechselte, eröffnet. Darauf folgten zwei 5-minütige Stücke. Das eine handelte von Mobbing und Arroganz, das andere davon, dass Ahmad nicht heiraten wollte. Zwischendurch führten Schüler*innen der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg selbstgeschriebenen Raps vor. Nach der anschließenden Aufführung des Sprechchores der Ernst-Reuter-Oberschule wurde in den großen Theatersaal geladen.

Nach drei sich eher hinziehenden Eröffnungsreden legte nun eine 7.Klasse mit Ihrem Stück los. Anders als die anderen Stücke, war dieses ungefähr eine halbe Stunde lang und wurde mit Requisiten gespielt. Thema auch hier: "AUSNAHMEZUSTAND". Die Schüler erhielten von einer Stimme aus dem Off Aufgaben, die Sie erfüllen mussten.

 

Cora spielt in ihrer Freizeit gern Fußball, trifft sich mit Freunden, fährt Rad, liest und vieles mehr. Außerdem war sie für ein Jahr im Ausland! Mit gerade einmal 16 Jahren ging es für sie nach Neufundland (Kanada), um genau zu sein nach Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse hat sie auf jup! berichtet!

Tina war mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland (2015/2016). Sie lebte in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen!

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Berlins großer Schulwettbewerb läuft schon wieder auf Hochtouren: Bis zum 30. Mai könnt ihr mit euren Klassen, Kurse oder Arbeitsgemeinschaften – drei Schüler*innen samt Lehrperson sollen es mindestens sein – noch eure Ideen und Projekte zum Thema Klimaschutz einreichen und attraktive Preise von bis zu 5.000 Euro für eure Schule gewinnen.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt viele von uns, doch was kann man tun? Für Berliner Schüler*innen liegt die Antwort auf der Hand: Mitmachen natürlich! Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ bietet neben attraktiven Preisen nämlich auch die Möglichkeit, mit den eigenen Ideen und Arbeiten andere zu inspirieren, sich darüber auszutauschen und zu hören, was andere darüber so denken.

Wer noch dabei sein will, muss wissen: Bis Ende Februar können Teams noch eine Anschubfinanzierung beantragen, um zum Beispiel Bastelmaterial zu kaufen, eine Ausstellung zu besuchen oder auch einen Workshop zu finanzieren. Am einfachsten geht hier per Online-Formular.

Als Beitrag sind Arbeiten und Ideen rund um Klima und Klimaschutz zulässig, von der Posterausstellung über die Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theaterstück bis zum Energiesparprojekt. Wer eine Idee hat und sich nicht sicher ist, kann über das Wettbewerbsbüro (kontakt@berliner-klimaschulen.de) Rat und Hilfe bekommen.

Für die Gewinnerschulen gibt es stolze Preisgelder bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich wird neben dem Sonderpreis „KiezKlima – für besonders Engagement im schulischen Umfeld“ auch in diesem Jahr der Publikumspreis per Online-Abstimmung verliehen.

Der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ wird durchgeführt vom Land Berlin und der GASAG AG. Partner sind jup! Berlin, der BUND Berlin e.V. sowie A&O Hotels und Hostels.

Weitere Info: www.berliner-klimaschulen.de

 

 

Gestern war es wieder so weit: kleine und große, junge und ältere Journalisten und Journalistinnen strömten ins Rote Rathaus. Ihr Ziel: Die 14. Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbes.  Dort wurden die besten Schülerzeitungen der Stadt geehrt. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 3000 Euro.

 

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung wurden die Gäste von den jungen Moderator*innen Andrin Bergmann und Lona Spahija von Boardcast begrüßt, die mit ihrem gesamten Team vor Ort waren, um die Preisverleihung filmisch festzuhalten und die Teilnehmer*innen zu interviewen. Mit viel Witz und Charme führten die beiden souverän durch das Programm und ließen sich auch durch die anwesenden Veranstalter (Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Chefredakteur der Berliner Morgenpost Carsten Erdmann und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V.) nicht verunsichern.

 

Gewinner küren – keine leichte Sache für die Fachjury

Bereits im Dezember entschied eine achtköpfige Fachjury aus der Senatsverwaltung und der Berliner Medienlandschaft über die begehrten Plätze. Einen Tag lang setzten sie sich zusammen, lasen alle eingereichten Schülerzeitungen, diskutierten über Artikel, Themen und Layout und kürten die Gewinner. Fazit:  Die jungen Nachwuchsredakteur*innen waren fleißig und haben sich in ihren Schülerzeitungen mit  vielfältigen Themen beschäftigt.  So wurden neben Beiträgen aus dem  Schulalltag u. a. auch Themen wie Freundschaft, der Weg zur Selbstfindung, Drogen, Homosexualität, Diversität, Digitalisierung, Schönheitsideale und Kinderrechte aufbereitet. Schülerzeitungen sind somit ein wichtiges Sprachrohr der Schüler*innen und ein Mehrwert für jede Schule.

 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

Die neuen jup!-Beutel sind da! Wer sie hergestellt hat und was die Firma mit unseren jup!-Beuteln zu tun hat, erklären wir hier.

 

VON ABDU

 

Die neue Generation unserer jup!-Beutel gaben wir bei der Schülerfirma „The Green School Shop“ (TGSS) der Schule an der Jungfernheide in Auftrag. Diese Schule bietet den Schülern die Möglichkeit, Teil der Schülerfirma zu sein und ihnen so frühzeitig praktisch und spielerisch Organisation, Verantwortung und Handwerk zu vermitteln. Sie produzieren mittels Siebdruck Beutel, Shirts und noch viele andere Dinge.

In ihrer (wirklich Harry-Potter-Zimmer-unter-der-Treppe-artig) kleinen Siebdruckwerkstatt produziert die Schülerfirma neben Produkten für den eigenen Schulbedarf auch externe Aufträge. Dort zeigten und erklärten sie uns bei unserem Besuch auch den Produktionsablauf und die verschiedenen Arbeitsschritte von der Erstellung der Druckplatte, über das Bedrucken bis hin zum Trocknen und Verpacken jedes einzelnen Beutels: Da sind Koordination und Teamwork gefragt! Mit den Erträgen werden neben der Refinanzierung der Firma Ausflüge und Aktivitäten für die teilnehmenden Schüler finanziert.  Angesichts der Tatsache, dass wir den größten Auftrag der Schülerfirmengeschichte aufgaben, waren wir nicht nur sehr zufrieden, sondern auch beeindruckt von der Effektivität des doch kleinen TGSS-Teams. Das Kernproduktionsteam bildeten lediglich drei Schülerinnen und Stephan Schmidt, der verantwortliche Lehrer. In nur fünf Sitzungen hatten sie die insgesamt 400 Beutel fertigstellen können. Stephan Schmidt war begeistert vom reibungslosen Ablauf: „Das war nur möglich, weil das Team so gut eingespielt ist.“

Der positive Eindruck der Schülerfirma hat bei mir allerdings auch dazu geführt, mich an meine eigene (gerade erst beendete) Schulzeit zu erinnern und mich mal wieder zu ärgern, dass ich solche Angebote nicht selbst wahrgenommen habe. Ich habe immer bereut, ein bestimmtes Fach nicht belegt zu haben: NFTE war ein Wahlpflichtfach an meiner Schule, in dem es darum geht, seine eigene Geschäftsidee zu entwickeln und diese dann auch nach und nach aufzubauen. Innerhalb dieses Unterrichts gibt es dann auch regionale, nationale und internationale Wettbewerbe, in denen die besten Ideen ausgezeichnet und unterstützt werden. An meiner Schule gab es vor ein paar Jahren die Idee von Teaster, einem Eistee „to go“, den du dir selbst zuckern beziehungsweise süßen kannst. Diese Idee entwickelte sich zu einer Schulfirma, welche dann auch zum Beispiel auf Schulfesten ihren Eistee verkaufte. Dies ist ein Idealbeispiel für gelungenen NFTE-Unterricht. Die Grundidee von NFTE ist es, den Schülern frühzeitig spielerisch organisatorisches, darstellendes und verkaufendes Können beizubringen. NFTE ist ein sich selbst organisierendes Netzwerk von Schulen und Vereinen, welche Interesse an diesem Unterricht und diesen Fortbildungsmöglichkeiten haben. Für Jugendliche bietet es gute praktische Lernmöglichkeiten und selbstorganisierendes Arbeiten. So im Nachhinein wäre das vielleicht ganz sinnvoll gewesen…

Alles in allem waren wir mehr als zufrieden von der Arbeit der Schülerfirma und freuen uns schon auf die nächste Bestellung. Vielen Dank, liebe TGSSler! : )

Pinke Hinweisschilder  im Schulflur der Grundschule Neues Tor weisen bereits auf das besondere Ereignis hin: Wahltag! Genauer gesagt: Die Wahl des SchülerHaushalts 2016 . Kurz vor dem Start der Sommerferien war es so weit: Fast 400 Kinder der Grundschule waren aufgerufen, ihre Stimme für den SchülerHaushalt abzugeben. jup! war am 12. Juli bei der Wahl dabei und hat das junge Organisationsteam besucht.

 

Wählen gehen oder über Geld entscheiden dürfen nur die Großen – falsch gedacht! Das Projekt SchülerHaushalt macht es möglich, dass Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Nachdem die SJB das Projekt zunächst in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung betreute, setzt sie es seit 2014 unentgeltlich fort und arbeitet mit den teilnehmenden Schulen eng zusammen.

Die Grundschule Neues Tor nahm  dieses Jahr zum ersten Mal am Projekt SchülerHaushalt teil. Das Budget von 4000 Euro setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes Mitte zusammen.

 

Einmal wie ein Pirat über die Meere segeln, wer träumt nicht davon? Für etwa 30 deutsche und polnische Schüler*innen des Projekts "Wir sind eine Crew - Zusammen kommen wir weiter" wurde dieser Traum Wirklichkeit. Für sechs Tage segelten sie zusammen mit einem erfahrenen Team auf dem Segelschiff Thor Heyerdahl von Kiel Richtung Dänemark. Amanda und Abdu aus der jup! Redaktion haben die Jungs und Mädchen für das Projekt innovativ-international vor ihrer Abfahrt in Kiel besucht. Warum sie an einer internationalen Jugendbegegnung teilnehmen und welche Aufgaben sie an Bord haben, erzählen sie im Video!

Am 19. Juli erhielten im Roten Rathaus 24 Berliner Schulen das Prädikat „Umweltschule in Europa“. Viele große und kleine Preisträger*innen waren gekommen, um sich die Auszeichnung für ihre Schule abzuholen.

 

von Sönke

 

Das Internationale Umweltsiegel wird in Berlin nun schon seit über 10 Jahren von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft jährlich vergeben. Bereits 48 000 Schulen weltweit und 900 Schulen in Deutschland tragen das Prädikat „Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule“.  Letzten Dienstag wurden die 24 Schulen, für die sich die Jury in diesem Jahr entschieden hatte, vor Publikum geehrt. Dabei erhielten die Preisträger*innen nicht nur den Titel „Umweltschule in Europa“, sondern auch eine Flagge und Urkunden.

 

Durch die Veranstaltung führten die jungen Moderator*innen der Jugendgruppe „Boardcast“. Mit viel Charme und Witz stellten sie den Schüler*innen, Lehrer*innen und Jurymitgliedern interessante Fragen zu ihren Projekten und ihrer Arbeit.  Ihr Auftritt war neben den Preisträger*innen ein Highlight, denn sie vermochten es, die Präsentation sehr kurzweilig und informativ zu gestalten.

 

Mit dem Prädikat „Umweltschule“ werden das besondere Engagement der Schulen zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie ihr Einsatz in sozialen und ökologischen Themenbereichen ausgezeichnet. Dafür mussten sich die Schulen mit jeweils zwei Leitprojekten bewerben und nachweisen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung  im Schulleben verankert ist. Viele der eingereichten Projekte zeichneten sich durch eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema aus. So wurden im Unterricht beispielsweise Informationsvideos gedreht, Kurzgeschichten geschrieben, Mode aus Plastik hergestellt oder eigene Trinkbecher aus Bambus kreiert. Jede Schule konnte sich mit zwei Projekten, die im zweiten Schritt vor der Jury kurz präsentiert werden mussten, für das Prädikat bewerben.

 

Die Jury bestand aus Florian Kliche (UfU), Katrin Fleischer (JFSB), Ines Blumenthal (PIK), Meike Rathgeber (Haus der kleinen Forscher), Karola Braun-Wank (FU Berlin), Birgit Jammes (GASAG), Petra Thiel (GASAG), Claudia Frohn (BSR), Claudia Büchner (Sealife / Aquadom Berlin) und Harry Funk (SenBJW). Dass die Jury sich genauestens mit dem Thema Umwelt und den Projekten der einzelnen Schulen auskannte, merkte man in den zahlreichen Interviews und Reden der einzelnen Mitglieder.

Preisverleihung des jup!-Schulwettbewerbs

 

ein Beitrag von Lotta

 

Seit Anfang April haben Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin fleißig die jup!-App heruntergeladen. Neben den vielen tollen Artikeln und aktuellen Events, die in der App zu finden sind, hatten die ersten drei Schulen mit den meisten App-Installationen die Möglichkeit, jeweils 500 Euro für die Schulkasse zu gewinnen.

Viele Berliner Schüler*innen haben mittlerweile jup! auf ihrem Handy immer mit dabei. Das freut uns natürlich sehr, besonders konnten sich nun aber die Schüler*innen der Bettina-von-Arnim-Schule in Reinickendorf freuen.

Dicht gefolgt von der Melanchthon-Schule aus Marzahn-Hellersdorf und der Johanna-Eck-Schule aus Tempelhof-Schöneberg, schafften sie es auf den ersten Platz des jup!-Schulwettbewerbs. Deshalb vorab erstmal:

 

Herzlichen Glückwunsch an jeden einzelnen von euch, der mit seinem Download seine Schule unterstützt hat!

 

Die Belohnung für so viel Einsatz gab es letzten Freitag bei einer feierlichen Preisverleihung in der Siegerschule.

Zu Beginn begrüßte Direktor Herr Heitmann seine Schüler*innen und zwei Schülerinnen von der Johanna-Eck-Schule, die stellvertretend für ihre Schule, das Preisgeld entgegen nahmen. Anschließend gratulierte jup!-Projektleiterin Lisa Dres den Gewinnerschulen und stellte Jugendportal jup! nochmal kurz vor. Überreicht wurden die Preise stellvertretend für die Staatsekretärin für Familie und Jugend Sigrid Klebba, die kurzfristig an einer Sitzung zum Asyl-Recht im  Bundesministerium teilnehmen musste, von der Referatsleiterin Frau Stappenbeck.

Stellvertretend für die gesamte Schülerschaft nahmen die Schülersprecher*innen die Gutscheine entgegen. An der Bettina-von-Arnim-Schule soll das Geld für die Modernisierung des Haus 2 und für zukünftige Projekte der Schülervertretung genutzt werden. An der Johanna-Eck-Schule wird von dem Geld ein Sommerfest finanziert, um die Schulleiterin zu verabschieden, die dieses Jahr in den Ruhestand geht.

Das eigentliche Sahnehäubchen war dann aber doch wohl eher die Life-Performance von Simon Grohé.

Der Kölner Musiker war für diesen Anlass extra mit seinem Schlagzeuger angereist und heizte den glücklichen Gewinner*innen mit seiner Musik ordentlich ein. Und die ist, das kann ich bestätigen, definitiv auch was für diejenigen unter euch, die mit Hip-Hop normalerweise nicht so viel anfangen können. Hört doch mal in seine Hits „Morgensonne“ oder „Offline“ rein, die gab er nämlich auch bei der Verleihung zum Besten. Der krönende Abschluss war dann ein Rap Medley einiger anderer Songs, das alle überzeugt hat. Hinterher wurden nämlich noch fleißig Autogramme gegeben und Selfies geknipst, und ja, auch wir haben uns am Ende noch mit in die Schlange eingereiht.

Eine Zusammenfassung der Preisverleihung und des Live-Auftritts könnt ihr euch hier anschauen:

"Politik interessiert mich nicht. Ist eh egal, was ich sage. Als ob das irgendeinen Politiker interessiert!" Das sind Aussagen, mit denen ich täglich konfrontiert werde, wenn es um das Thema Politik geht. Viele Jugendliche in meinem Alter äußern Frustration statt Engagement. Doch dem versucht die deutsche Politik mit dem Programm 'It's your Choice!' entgegenzuwirken Dort besuchen Politiker*innen Berliner Schulen und stellen sich den Fragen der Jugendlichen. So will man den Dialog ermöglichen und uns jungen Menschen die Chance geben, uns an Politik zu beteiligen.

Ein Text von Anne

 

Was ist "It’s your choice"?

Das Projekt wird wie folgt beschrieben: “Die 'It’s Your Choice'-Tour ist eine Initiative der Deutschen Schulmarketing Agentur, DSA youngstar. Sie wurde ins Leben gerufen, um jungen Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass Politik sie direkt betrifft und deshalb alles andere als langweilig ist. Das Konzept bringt junge Politikerinnen und Politiker direkt in die Schulen. Sie stehen dort der  Schülerschaft Rede und Antwort. Das Format der Diskussion ist bewusst offen gehalten – das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die jungen Politikerinnen und Politiker mit eigenen Fragen zu löchern.“ (its-your-choice.net)

 

Eröffnung der "It’s Your Choice“ - Schultour in Neukölln

Fast 300 Schüler*innen versammelten sich im OSZ Informations- und Medizintechnik, um sich an der Diskussion mit den Politiker*innen zu beteiligen.
Geladen waren Clara West (SPD), Robbin Juhnke (CDU), Benedikt Lux (Die Grünen), Wolfgang Albers (Die Linke), Simon Kowalewski (Piraten) und sogar Herr Wieland, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Dieser eröffnete auch die Diskussion mit einer kurzen Rede, danach übernahm auch schon einer der Schüler das Mikrofon.

Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass ein Schüler selbst die Rolle des Moderators übernahm, das lockerte die Stimmung etwas auf und senkte auch die Hemmungsschwelle der Jugendlichen. Schließlich traut sich nicht jeder, eine Frage an einen Politiker zu stellen und das auch noch vor all seinen Klassenkameraden.
Der Moderator bat die Gäste, sich kurz vorzustellen. Diese erzählten neben ihrem Namen und Alter auch kurz, wie sie zur Politik gekommen sind.

Als Hauptthemen standen das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und die deutsche Drogenpolitik an. Ein kurzes Brainstorming ermöglichte es den Schüler*innen jedoch, weitere Themen einfach in den Raum zu rufen. Dabei kamen Themen wie TTIP, Ceta, der neue Berliner Flughafen und die Zukunft Deutschlands in Europa auf.

Damit die Jugendlichen auch aktiv an der Diskussion teilnehmen und ihre Meinung zu dem Gesagten äußern konnten, lagen auf jedem Stuhl 'Dafür'-und 'Dagegen'-Karten. So erhielt man als Zuschauer und natürlich auch die Politiker*innen einen Eindruck, bei welchen Themen die Jugendlichen ihnen zustimmten oder anderer Meinung waren.

Nun bin ich schon 7 Monate in Sizilien, habe mich inzwischen hier wirklich sehr gut eingelebt, verstehe mich glücklicherweise prima mit meiner Gastfamilie, war auch schon auf Klassenfahrt in Neapel und komme mit der Sprache auch immer besser zurecht. Nun möchte ich von meiner Reise nach Verona berichten.
 

Während eines Schuljahr-Auslandsaufenthaltes hat man die Möglichkeit, eine Woche in einer anderen Region des Gastlandes zu verbringen, da ja selbst in einem Land die gesprochenen Dialekte, die gelebten Traditionen und Bräuche sowie die Mentalitäten der Einheimischen schon sehr unterschiedlich sein können. So unterscheiden sich aufgrund der klimatischen Verhältnisse in Italien die Lebensweisen der Menschen im Norden sehr von denen der Süditaliener.
 

Also durfte ich im April für eine Woche Verona, eine italienische Stadt in Venetien im Nordosten Italiens, kennenlernen.
 

Ich habe während dieser Zeit  wieder bei einer sehr netten  Gastfamilie gewohnt. Mit meinen Gastschwestern (14 und 16 Jahre) hatte ich sehr viel Spaß.
 

In dieser Woche wurden viele Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen durch unsere Austauschorganisation AFS und einer Schulklasse aus Verona für unsere Gruppe organisiert.
 

Wir waren 10 Austauschschüler*innen verschiedener Nationalitäten – also absolut multikulti–, die gerade  ihr Schuljahr in verschiedenen Regionen  Italiens verbringen.  Mich faszinieren immer diese treffen mit Schüler*innen aus verschiedenen Ländern, da man sich über die Traditionen, Werte in den Familien sowie über den Schulalltag austauschen kann und so viele Unterschiede, aber auch immer wieder jede Menge Gemeinsamkeiten feststellen kann.
 

Am ersten Tag unserer  Austauschwoche haben wir gemeinsam das herrliche Wetter am wunderschönen Gardasee genossen und konnten uns so erst einmal kennenlernen.

Rund 2.700 Schüler*innen und Student*innen nahmen laut Polizeiangaben in Berlin am 27.04. 2016 an dem bundesweiten Schul- und Unistreik ,,Jugend gegen Rassismus“ teil.

 

ein Beitrag von Katharina

 

Was war der Grund?

Organisiert wurde dieser Streik von dem bundesweiten Bündnis ,,Jugend gegen Rassismus“, welches am selben Tag auch in Bonn, Dresden, Frankfurt/Main, Fulda, Kiel, München und in weiteren deutschen Städten Demonstrationen organisiert hatte, um ein Zeichen zu setzen. Doch Wofür?

 

Vor allem, dass sie gegen Rassismus in allen Formen sind und dass sie die bisherige Behandlung der Geflüchteten nicht gut heißen. Denn nach wie vor gibt es Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Hinzu kommen vermehrt schnellere Abschiebungen in vermeintlich ,,sichere Herkunftsländer“. Gefordert wurde von den Schüler*innen und Student*innen an diesem Tag vor allem offene Grenzen, freie Bildung für jeden, freie Entscheidung der eigenen sexuellen Orientierung und noch vieles mehr.

 

Wie war die Stimmung?

Geplant war der Start des Umzuges um 11 Uhr vom S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen, aber aufgrund einiger fehlender Gruppen von den Zubringerdemos fing die Demonstration erst um 12 Uhr an. Schüler*innen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums konnten sich nicht einer Zubringerdemo anschließen, da das Lehrerkollegium und auch Polizisten dies durch eine Blockierung des Ausgangs verhinderten.

 

Auf dem geräumigen Platz vor dem Bahnhof Gesundbrunnen standen viele Umzugswagen, aus denen laute Musik erklang, welche durchgängig während des Umzuges anhielt. Über die Lautsprecher war es zudem möglich, neue Informationen zu verbreiten. So hielt ein Jugendlicher zu Beginn der Demonstration eine kurze Rede darüber, wie super es sei, dass viele Schüler*innen vor Ort seien und erklärte darüber hinaus die Verhaltensregeln. Wenn wir beispielsweise von der Polizei festgenommen werden sollten, sollten wir nur die Angaben auf unserem Personalausweis nennen. Diese Vorstellung löste ein wenig Unbehagen bei einigen meiner Mitschüler*innen aus und es wurden die schlimmsten Szenarien ausgemalt.
Aber diese Befürchtungen bestätigten sich nicht , denn der Umzug verlief sehr friedlich.

Während wir alle von Gesundbrunnen bis zum Hauptbahnhof liefen, stellte sich ein gewisses Gefühl von Zusammengehörigkeit ein. Alle waren für eine Sache, alle waren jung und es ist selten, dass es so eine Demo gibt. Flaggen von verschiedenen linken Jugendgruppen schwenkten durch die Luft, aber auch viele selbst gemalte Schilder und Transparente waren zu sehen. Die selbst gemalten Schilder sollten vor allem ausdrücken, dass man bewusst nicht einen bestimmten Block unterstützen wollte.

So stand beispielsweise auf einem selbst gemalten Schild eines Schülers:

 

,,Zwar kannst du die AfD wählen- bist dann aber Kacke!“

 

Auch Hausbewohner unterstützten unsere Demonstration von ihren Balkons aus mit Transparenten und auch mit Luftballons, auf einem Balkon wurde sogar ein kleines Feuerwerk angezündet. Die Hausbewohner mit den Luftballons schienen auf den Umzug gewartet zu haben, denn sie holten eine riesige Plastiktüte und ließen viele bunte Luftballons in den Himmel steigen. Es wirkte so, als wären sie glücklich, dass wir Jugendlichen demonstrierten.

 

Erschöpft, aber zufrieden

Meine Mitschüler*innen und ich sind nach 13,2 km von der Demonstration weggegangen, da wir alle erschöpft waren, aber mit dem Wissen, dass wir ein Zeichen gesetzt hatten. Wir verpassten dadurch die Abschlusskundgebung am Hauptbahnhof, bei der nochmal die wichtigsten Anliegen zusammengefasst wurden.

 

 

Wie geht es weiter?

Mit dieser Demonstration wurde auch versucht, ein neues, gemeinsames Bündnis von Jugendlichen zu schaffen, die sich regelmäßig zu bestimmten Aktionen treffen wollen. Koordiniert werden diese Treffen über WhatsApp oder andere Messenger. Im Großen und Ganzen war diese Demonstration ein wichtiges Ereignis und es zeigt, dass sich die Jugend von heute doch mehr für die Politik interessiert als viele Erwachsene denken.

 

Weitere Infos findest du hier: https://refugeeschulstreik.wordpress.com/

 

Fotograf: Abdu Baack U&C Photography

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporterin Annemarie war für einen Tag bei der Polizei. Was sie alles erlebt hat, erfährst du in ihrem Bericht.

 

ein Beitrag von Annemarie

 

Am Donnerstag, den 28.4.2016, war ich aufgrund des Girls‘Days bei der Landespolizeischule der Berliner Polizei. Da ich später Polizistin (Unterkategorie: Diensthundeführerin) werden möchte, war es eine gute Gelegenheit, dass man an diesem Zukunftstag in seinen Wunschberuf hineinschnuppern konnte.             

Um 7:45 Uhr sollten wir schon da sein, damit die Veranstaltung pünktlich um acht Uhr beginnen konnte. Als ich auf das Gelände der Landespolizeischule kam, dachte ich schon an den bevorstehenden Tag. Ich wusste durch die Vorinformationen, dass ein Sporttest (Hindernisparcours) gemacht werden sollte. Ich freute mich außerdem darauf, Polizisten über die Schulter schauen zu können.

Alles fing damit an, dass wir in 6 Gruppen à 20 Personen aufgeteilt wurden. Anschließend hat eine Polizeibeamtin eine kurze Begrüßungsansprache gehalten und dann wurde unsere Gruppe einen noch in Ausbildung befindlichen Polizisten "überreicht".

Zwischen 8:20-11:35 Uhr haben wir vier Stationen besichtigt. Zuerst waren wir bei den Einsatzfahrzeugen, dort durften wir zum Beispiel in einen gepanzerten Wagen oder in einen Wasserwerferlaster hineinklettern und Fragen zu diesem Fahrzeug stellen. Dann sind wir zum Sportzentrum gegangen, wo wir den Hindernisparcours machen durften. Ich fand diesen Parcours ziemlich schwierig, da ich nicht so gut im Turnen bin, was man hauptsächlich machen musste. Beim richtigen Einstellungstest müssen die Bewerber übrigens folgendes können: 2000 Meter laufen, über ein Langpferd springen, seitliches Abspringen von einem Barren, über die untere Stange eines Stufenbarrens kommen (mithilfe der oberen Stange), eine Rolle vorwärts und eine Rolle rückwärts, über ein Bock kommen und zuletzt noch eine ca. 1,85 Meter hohe Mauer überwinden.                                                                                      

Die nächste Station war die praktische Ausbildung von Handfesseln und Waffenausbildung. Ich fand dort schön, dass wir mal jemanden festnehmen konnten und so einen Einblick bekamen, was ein Polizist genau können muss. Zudem konnten wir dort mit einer ungeladenen Übungspistole einmal auf den Auslöser drücken, was ein cooles Gefühl war. Anschließend durften wir uns die Ausrüstungen eines Polizisten einmal genauer ansehen und anprobieren. Die war ziemlich schwer. Mit der Ausrüstung sollten wir eigentlich rennen, doch da es zu regnen begann, wurden wir in einem Polizeiauto mitgenommen, welches eine schnelle und kurvige Strecke gefahren ist. Damit sollten wir hautnah miterleben, wie sich die Polizisten in so einer schweren und einengenden Ausrüstung fühlen. Ich fand die Fahrt total erlebnisreich und schon fast genauso gut, wie eine Achterbahnfahrt.

In der Mittagspause von 11:40-12:25 Uhr gab es Nudeln mit Tomatensoße, damit wir gestärkt zu den Abschlussstationen gehen konnten.

Nach dieser leckeren Stärkung gab es die Möglichkeit, noch zwischen 12:30-14:05 Uhr zwei Stationen zu besichtigen. Nun kam endlich der Programmpunkt, auf den ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte: der Besuch bei dem Abteil des Diensthundeführers. Dort wurden uns zwei belgische Schäferhunde gezeigt, wobei einer vorführte, wie ein Hund angreifen kann, wenn ein Mensch, z.B. mit einem Messer, seinen Hundeführer bedroht. Nach dieser spektakulären Show zeigte uns der andere Hund kleine Tricks und wer wollte, durfte ihn streicheln. Da war ich sofort dabei.

Zum Schluss sind wir noch zur Spurensicherung gegangen. Dort haben wir eine Tatrekonstruktion mit Spurensuche, Spurensicherung und Tataufklärung durchgeführt. Ich fühlte mich wie eine Detektivin.

Zum Abschied gab es nochmals eine kleine Rede und Feedback von uns 120 Mädchen. Das krönende Ende war die Vorführung mit einem Wasserwerferwagen. Es war unglaublich, mit welcher Kraft der Wasserstrahl aus dem Schlauch herausgeschossen kam. Der letzte Satz der Abschlussansprache lautete: "Man kann mit Wasser eine ganze Menge erreichen".

Ich fand den Tag sehr erlebnisreich, da ich gar nicht wusste, wie vielfältig der Job eines Polizisten ist. Es war interessant, von den ganzen Unterordnungen bei der Polizei zu erfahren. Diese Erfahrung hat mich darin bestärkt, dass ich höchstwahrscheinlich Polizistin werde möchte und mir nur noch überlegen muss, in welche Richtung ich mich spezialisieren möchte.

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporter Florian war für einen Tag Materialforscher. Was er alles erlebt hat, erfährst du in seinem Bericht.
 

ein Beitrag von Florian

 

Ich war aufgrund des Boys Days in Teltow beim Helmholtz Zentrum Geesthacht - Institut für Biomaterialforschung. Als erstes sollten wir in das neuste Haus des Institutes. Da wurden wir gebeten, unseren Namen in eine Teilnehmerliste einzutragen, damit sie sehen konnten, wer da war. Anschließend haben wir Aufkleber mit gelben Punkt bekommen. Es gab rot-gelbe, grün-gelbe und blau-gelbe Aufkleber. Ich war Teil der grün-gelben Gruppe.

Danach sollten wir in den Hörsaal „M“ gehen, Dort wurde uns erst der Ablauf des Tages erklärt und dann etwas über Kunststoffarten, sogenannte Polymere. In dem Institut wird nämlich mit Zellen und Polymeren geforscht. Das Ziel des Ganzen ist, ein Implantat zu konstruieren, welches aus Polymer besteht, aber mit dem Körper (also den Zellen) „kommunizieren“ kann. Dann sollten wir zu unseren Guides. Anschließend wurden wir in das Haus „A“ geführt. Dort haben wir u.a. Gele produziert. Wie in diesem Bild zusehen ist. Dann sind wir weiter zu einem Biologen gegangen. Dort konnten wir uns dann auch Zellen unter einem Laser-Mikroskop anschauen. Anschließend haben wir bemerkt, dass die Zellen sich vernetzen. Als wir dort fertig waren, sind wir in die Pause gegangen. 30 Minuten später, also um 12:30 Uhr, ging es dann weiter zur letzten Station. Dort hatten wir Pipetten und Petrischalen. Mit den Pipetten haben wir Farbstoff in die Petrischale gespritzt. Anschließend haben wir noch einmal eine Zellenprüfstation und eine große Zellen-Kolonie angesehen. Dann wurden wir von unserem Guide zum Ausgang gebracht. Insgesamt war das ein richtig toller Tag.        

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporterin Lucie war für einen Tag Feuerwehrfrau. Was sie alles erlebt hat, erfährst du in ihrem Bericht.

 

ein Beitrag von Lucie

 

Heute am Girls‘Day (28.04.2016) war ich zusammen mit meiner Freundin bei der Feuerwehr Neukölln. Beginn war um 09:00 Uhr. Am Anfang waren wir in einem Raum, in dem uns wichtige Sachen über Feuer im Allgemeinen erzählt  und auch ein paar kleine Versuche vorgeführt wurden. Das war sehr interessant und spannend!
 

Danach wurden wie in Gruppen auf verschiedene Stationen aufgeteilt, bei denen wir einen Einblick in das Leben eines/r Feuerwehrmannes/-frau bekommen haben. Zum Beispiel durften wir zusammen mit einem Feuerwehrmann in einen Nebel-Raum gehen. Natürlich mit Atemmaske und dann mussten wir wieder aus dem Raum herausfinden. Das war sehr schwierig,  da wir in dem Nebel nichts sehen konnten.
 

Außerdem durften wir ein kleines Feuer mit einem Feuerlöscher löschen und uns wurde gezeigt, wie man mit einem Löschschlauch umgeht. Unser neues Wissen durften wir dann gleich auch ausprobieren. Als letztes haben wir noch einmal den Notruf und die Reanimation (Wiederbelebung) an einer Puppe geübt. Der Girls’Day endete um 13 Uhr.
 

Es war ein sehr interessanter und lustiger Tag und ich kann es nur weiter empfehlen, diesen Tag zu nutzen, um Berufe kennen zu lernen.

Vom 22. – 23. April 2016 hatten Jugendliche die Möglichkeit, sich über ihre verschiedenen Karrierechancen bei der 11. Internationalen Messe für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung „studyworld 2016“ zu informieren. Ob mir das weitergeholfen hat und ob ich jetzt weiß, was ich studieren möchte, könnt ihr hier erfahren.

 

Ein Text von Anne

 

Wie soll es nach der Schule weitergehen?

Das fragen sich wohl viele nach dem Abschluss und nur die wenigsten haben einen genauen Plan.
Genau das ist bei mir der Fall! Ich weiß, dass ich studieren möchte, dem Studienfach stehe ich jedoch noch unentschlossen gegenüber.
Dafür gibt es Events wie die „studyworld 2016“, die uns bei der Entscheidung weiterhelfen sollen.

In der Hoffnung, danach meinem Studienplatz einen großen Schritt näher zu sein, machte ich mich am Samstag mit vier Freunden auf den Weg zur Messe.
Wir alle hatten den Ausflug dringend nötig, da auch meine Freunde keinerlei Idee haben, was sie studieren wollen.
So sind wir also mit relativ hohen Erwartungen an die ganze Sache herangegangen und der erste Eindruck war auch schon einmal nicht schlecht: Man konnte die Messe sehr leicht finden, das Gebäude wurde liebevoll mit Luftballons dekoriert und die Aussteller waren alle sehr nett.

 

Übersichtlichkeit der Messe

Als wir das Gebäude betraten, befanden wir uns in einem kleinen Vorraum, an dessen Seiten bereits die ersten Aussteller ihre Stände aufgebaut hatten. Zunächst waren wir vollkommen orientierungslos und wusste gar nicht, wo wir als erstes hingehen sollten. Am Eingang wurde jedem Besucher ein Programmheft ausgeteilt, welches jedoch für einen schnellen Einblick zu unübersichtlich gegliedert war. Also beschlossen wir, einfach loszugehen und uns überraschen zu lassen.

Leider war das Weitergehen tatsächlich eine Überraschung: Die Gänge waren recht eng und die Stände verrieten nur selten, was der Aussteller anbot. Man musste also immer stehenbleiben und sich in jeden Stand hineinlesen, nur um überhaupt erst einmal herauszufinden, was überhaupt angeboten wurde. Das Problem dabei war allerdings, dass man dafür entweder im Gang stehenblieb, was natürlich alle anderen Besucher störte oder man musste direkt an den Stand herantreten.
Das war allerdings eher nervig, da man sofort angesprochen wurde und man aus dem Gespräch nicht mehr so einfach herauskam, selbst wenn einem das Thema nicht wirklich interessierte.

 

Wie war die Ausstellerauswahl?

Generell erst einmal ein großes Lob an die Standauswahl! Es waren wirklich unglaublich viele Länder vertreten und auch das Programmheft half uns nach kurzem Einlesen bei der Standsuche weiter und gliederte alle Stände nach verschiedenen Kriterien (z.B. Land, Fächergruppe, etc.). Was uns allerdings störte, war der Anteil an Privatunis.Leider haben wir nicht die finanziellen Mittel, um uns bei Privatunis einzuschreiben, dadurch blieben uns viele Stände verwehrt.

 

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, an einem Studientyptest teilzunehmen. Dort hattest du die Möglichkeit, herauszufinden, welcher Studientyp du bist. Die Schlange dafür war allerdings ziemlich lang und uns wurde versichert, dass man den Test auch online durchführen kann, sodass wir lieber weitergingen.

 

Wie sah das Programm aus?

Die Programmauswahl überzeugte definitiv. In mehreren Räumen wurden über den ganzen Tag hinweg verschiedene Vorträge gehalten. Man konnte sich so zum Beispiel am Samstag von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr den Vortrag „Wie finde ich meinen Beruf?“ anhören. Es gab wirklich sehr viele Vorträge und es war für jeden etwas dabei.

 

Mein Fazit zur „studyworld 2016“

Mein Fazit fällt leider sehr gemischt aus, als Zeitverschwendung würde ich das Event jedoch nicht bezeichnen. Einerseits überzeugten die Vorträge und die Aussteller, die in der ganzen Welt aktiv sind. Andererseits fielen durch die Privatunis bereits einige Stände weg und die Ausstellung an sich war recht unübersichtlich. Ich würde einer Person mit einer ungefähren Zukunftsvorstellung die „studyworld“ definitiv empfehlen. Sie wird dort gezielt Informationen finden. Für meine Freunde und mich, die ja leider noch gar keine Idee haben, war die diesjährige „studyworld“ leider nicht sonderbar hilfreich.
 

Falls du auch nicht weißt, wie es nach der Schule für dich weitergehen soll, dann schau doch einfach mal bei uns unter „Nach der Schule“ nach!
Dort findest du alle Infos zu Studium, Auslandsaufenthalte, FSJ und co.

Am 17. März war es endlich so weit, nach wochenlanger Vorbereitung, stand nun die Premiere des gesellschaftskritischen Projekts ‚KLASSEN.LOS!‘ im Maxim Gorki Theater an.

Das Projekt „KLASSEN.LOS!" beschäftigt sich mit dem Thema Vorurteile.
Im Rahmen des Projektes fanden sich sechs Berliner Klassen. Sie besuchten sich gegenseitig in ihren Bezirken und tauschten sich über unsere heute Gesellschaft aus. Bereits bei dem ersten Treffen sprachen sie über Vorurteile, welche sie voneinander hatten und es stellte sich heraus, dass viele davon sogar der Wahrheit entsprachen.

Als Ergebnis bietet „KLASSEN.LOS!“ eine liebevoll zusammengestellte Performance aller Beteiligten, welche zum Nachdenken anregt. Aber seht selbst!

 

ein Beitrag von Anne

jup! jup! Hurra!!! Die Gewinnerschulen des jup!-Schulwettbewerbs stehen fest.

Je 500 Euro für die Schulkasse gehen an die Bettina-von-Arnim-Schule in Reinickendorf, die Melanchthon-Schule in Marzahn-Hellersdorf und die Johanna-Eck-Schule in Tempelhof-Schöneberg! Wir gratulieren!

Preisverleihung mit Live-Musik:

Und als Sahnehäubchen findet in der erstplatzierten Bettina-von-Arnim-Schule eine Preisverleihung statt. Hierbei wird Staatssekretärin für Jugend und Familie Sigrid Klebba  die Preisgelder an die drei Siegerschulen überreichen. Außerdem erwartet die Schüler*innen eine Live-Performance des Musikers Simon Grohé inklusive Livedrummer. Das wird großartig!

Einen kleinen Vorgeschmack auf Simon Grohé gibt es hier:

 

 

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 28. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

 

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

Ab in die 9. Runde!!! Bis zum 30. Mai 2017 können Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften ab 3 Leuten wieder ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zu seinem Schutz tun. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf vieles in unserem Alltag.

„Mach dich stark fürs Klima“

Macht mit beim Klimaschutz und zeigt mit eurem Beitrag im Wettbewerb Berliner Klima Schulen, was jeder Einzelne tun kann! Bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt! Einsendeschluss ist der 30. Mai 2017! Die besten Teilnehmer*innen können bis zu 5.000 € gewinnen.Informationen rund um den Wettbewerb findet ihr auf www.berliner-klimaschulen.de.

Wie in den letzten Jahren kann das Publikum wieder über ein Online-Voting die beste Idee prämieren. Die Gewinner des Publikumspreises dürfen sich über vier Übernachtungen inklusive klimafreundlicher Halbpension für bis zu 30 Personen in einem A&O-Hostel nach Wahl freuen.

Holt euch Unterstützung!

Wenn ihr Unterstützung bei der Erstellung eures Beitrags braucht, könnt ihr ein Team von den Berliner Klima Schulen an eure Schule einladen. In einem Workshop helfen euch die Mitarbeiter*innen ganz individuell, eure Ideen weiterzuentwickeln und in eine passende Form zu bringen oder auch Maßnahmen und Aktionen zu planen.

Meldet euch einfach bei kontakt@berliner-klimaschulen.de und schreibt, wo der Schuh drückt und welche Hilfe ihr konkret benötigt.

Am 20. Februar 2016 fand in Berlin zum ersten Mal die „Youth Leadership Konferenz #digitale Bildung“ statt. Jasmin von der jup!-Redaktion war vor Ort und berichtet von dem Tag.

 

Anfang Juni 2016 wird der 4​. Nationale MINT­Gipfel ​stattfinden, bei dem unter anderem Politiker*innen und Professor*innen über MINT reden. MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und möchte Schüler*innen für naturwissenschaftliche Studiengänge begeistern, da jetzt und in der Zukunft diese Berufe wichtig sind und sein werden. Mit der YLK-Konferenz sollte uns Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, im Vorhinein unsere Meinung zu dem Thema zu äußern. Vor Ort waren ca. 50 Jugendliche aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Alter von 14 bis 21 Jahren.

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Da ich in Rheinland-Pfalz wohne, musste ich schon am Freitag anreisen. Aus meiner Region kamen viele andere Jugendliche, sodass wir gemeinsam mit einem Bus fuhren. Die Busfahrt an sich war schon ein Erlebnis, da der Busfahrer kein Deutsch und nur ein paar Brocken Englisch konnte. Unausweichlich kam es zu Verständigungsproblemen - z.B. haben wir versucht ihm zu sagen, dass er an der nächsten Raststätte halten solle, weil wir Hunger hätten. Leider dachte er, wir müssten nur auf die Toilette gehen und hielt an einem Rastplatz mit einem öffentlichen Toilettenhäuschen – jedoch ohne Restaurant oder Tankstelle weit und breit.

 

Ohne Worte – eine Begrüßung der besonderen Art

Als wir am Samstag gemeinsam zum Veranstaltungsort gingen, waren wir alle aufgeregt und haben uns schon ausgemalt, wie der Tag sein würde. Doch es kam alles ganz anders als gedacht. Nach der Ankunft warteten wir gespannt, dass jemand von den Veranstaltern uns begrüßt. Eine Veranstalterin schlug auf einen Dong, der uns begrüßen sollte, was verwunderlich war. Wir warteten weiter ab, bis wir sahen, dass anstatt eines Redners sich vorn im Raum eine Leinwand präsentierte, auf der eine bestimmte Website sichtbar wurde. Alle nahmen ihr Smartphone und suchten nach dieser. Zu sehen war die Frage: „Wie heißt du?“ Worauf ich antwortete. Mein Name erschien nun auf der Leinwand. Es kamen immer wieder neue Fragen auf, die wir beantworteten - das war der Einstieg zum Thema modernes Kennenlernen mit digitalen Medien.

 

Die Aufteilung in Gruppen

Nach einer kurzer Ansprache von einem der Organisatoren sollten wir uns - von „unseren Füßen“ geleitet - an Plakate stellen, wo die Themen drauf standen, mit denen wir uns an diesem Tag beschäftigen könnten. Zur Auswahl standen die Themen: Unterricht, Lehrerausbildung, Alltag, Lernmöglichkeiten im Netz, Gefahren mit digitalen Medien, (Aus-) Bildung und gesellschaftliche Themen. Ich suchte mir das Thema „Alltag“ aus. In der Gruppe redeten wir über den Alltag mit digitalen Medien und es stellte sich heraus, dass die Gruppe etwas über die Beeinflussung unserer Kreativität durch digitale Medien machen wollte. Ich hatte mir jedoch etwas anderes darunter vorgestellt. Daher wechselte ich zu der Gruppe, die sich mit dem Thema „Lehrerausbildung“ beschäftigte. Dort konnte ich mich gut einbringen. Wir einigten uns, unsere gesammelten Forderungen in einem Kurzvideo umzusetzen.

 

Die Videoproduktion

Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir am Aufbau des Videos und unser Coach, der unsere Gruppe begleitete und unterstützte, erzählte uns, dass er Filmregisseur sei. Er konnte uns gut helfen bei der Planung des Videos. Ich übernahm den Part der Moderation im Video. Es machte Spaß, die Videoausschnitte zu drehen, allerdings war es auch schwierig. Beispielsweise durften wir uns für einen Ausschnitt für eine längere Zeit nicht bewegen, was für mich schwierig war, da ich mich sehr verdreht hinsetzen musste. Durch ein paar lustige Patzer von mir, konnten wir aber auch viel lachen. Als wir mit dem Filmen fertig waren, wurde durch uns noch alles zu einem Video zusammengeschnitten. Ich denke dieser Videoclip kann sich sehen lassen.

Am Ende wurde es zeitlich ziemlich eng, doch wir waren fast pünktlich mit allem fertig. Für die Ergebnispräsentation sollten wir uns alle wie im Kino hinsetzen, um auch die Ergebnisse der anderen Gruppen bestaunen zu können. Die meisten hatten sich ebenfalls für die Produktion von Videos entschieden (alle Ergebnisse hier). Als der Clip meiner Gruppe lief, hat sich kaum jemand noch auf dem Stuhl halten können. Denn wir sprachen über die Situation von Lehrern, die nicht mit digitalen Medien umgehen können und erklärten diesen, wie man einen Beamer richtig anschließt. Am besten schaut ihr selbst!

Abschließend kann ich sagen, dass die Veranstaltung gut war und ich allen Jugendlichen, die gerne Videos machen und gerne mit anderen jungen Menschen arbeiten und etwas entwickeln wollen, empfehle, an solch einer Youth Leader Konferenz teilzunehmen.

 

ein Text von Jasmin

Am 17.03. ist die große Premiere von dem gesellschaftskritischen Projekt 'KLASSEN.LOS!' im Maxim Gorki Theater. jup!-Redakteurin Anne war bei einer Probe dabei.
 

Vorurteile. Jeder von uns hat sie, auch wenn man es nicht gerne zugibt.
Egal ob es um einen bestimmten Bezirk, einen TV-Sender oder die Herkunft eines Menschen geht, oftmals verbinden wir sofort und unbewusst Eindrücke mit dem Genannten. Verstärkt wird diese Angewohnheit durch Filme wie "Fack ju Göhte", die absichtlich mit Klischees arbeiten und Namen wie Chantal wohl für Jahre geprägt haben.

Das Projekt "KLASSEN.LOS!" beschäftigt sich mit genau diesem Thema.
Im Rahmen des Projektes haben sich sechs Berliner Klassen gefunden. Sie besuchen sich gegenseitig in ihren Bezirken und tauschen sich über unsere heute Gesellschaft aus. Bereits bei dem ersten Treffen sprachen sie über Vorurteile, welche sie voneinander hatten und es stellte sich heraus, dass viele davon sogar der Wahrheit entsprachen.

jup! Berlin war bei einer der Proben des Heinz-Berggruen-Gymnasiums dabei. Wie die anderen Klassen beschäftigen sich die Schüler*innen künstlerisch mit dem Thema: Sie haben sich eine Performance überlegt, in der sie die historische Entwicklung von gesellschaftlichen Klassenunterschieden darstellen und kritisieren. Ergänzt wird das Schauspiel durch Musik, sodass es auf gar keinen Fall langweilig werden wird.

Auffallend war, wie gut die Gruppe zusammengearbeitet hat. Sie haben viel miteinander gesprochen und haben einige Aspekte ihrer Performance gemeinsam verändert. Ich hatte den Eindruck, dass die Schüler selbst sehr interessiert an dem Projekt sind, denn wirklich jeder hat sich eingebracht und eigene Ideen vorgeschlagen.
Bei der Probe selbst gab es keinerlei Hemmungen, jeder der neun Jugendlichen (einige waren krank) schien sich wohlzufühlen.  

So haben sie zum Beispiel die deutsche Klassengesellschaft in der Geschichte durch Standbilder veranschaulicht und den Zuschauer so unter anderem das Leben im Mittelalter oder der Industrialisierung nahegelegt.
Während der Probe kamen viele gesellschaftskritische Themen auf: Rassismus, Ausgrenzung oder das Leben mit Hartz IV.
Das Motto „Ein Mensch ist ein Mensch“ zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Performance.

Aber genug davon, ich will euch ja nicht alles verraten! Was ich euch allerdings sagen kann ist, dass die Premiere von ‚KLASSEN.LOS!‘ am 17.03. im Gorki stattfindet. Die jup!-Redaktion wird auf jeden Fall dabei sein und von der Premiere berichten. Kommt vorbei!

ein Text von Anne

ein Text von Tina

 

Meine Vorweihnachtszeit in Sizilien war etwas stressig, da ich mit meiner Gastfamilie noch einen Wohnungsumzug (zum Glück konnten wir aber in der gleichen Straße wohnen bleiben) bewältigen musste. Als dies dann endlich geschafft war, konnten wir auch einen riesigen Tannenbaum (hier gibt es nur künstliche Tannenbäume) aufstellen und festlich schmücken.

Die Adventszeit mit Adventskranz, Nikolausüberraschung und Adventskalender sind in Sizilien nicht so verbreitet. In den Supermärkten kann man zwar diese Dinge kaufen, aber es gibt hier diese Traditionen nicht wie in Deutschland. Um auch unsere Traditionen meiner Gastfamilie näher zu bringen, haben  ich auch mit meinem Gastbruder Weihnachtsplätzchen gebacken (….lecker, die haben mir hier schon ein bisschen gefehlt….).

Die Ferien begannen zum Glück schon 5 Tage vor den Weihnachtsfeiertagen, sodass wir noch genügend Zeit hatten, um Geschenke zu kaufen.

Da es in Deutschland zu dieser Zeit ja meistens schon sehr kalt ist und wir in den letzten Jahren zu Hause manchmal sogar schon Schnee hatten, waren für mich die immer noch sehr warmen Temperaturen hier sehr ungewohnt. Dieses Jahr habe ich Weihnachten bei 22°C gefeiert.

Jetzt bestimmt ihr, was läuft!

Medienkompetenzvermittlung hat viele Gesichter, von der Schülerzeitung über den Informatikunterricht  hin  zur  Blogosphäre.  Der  Schüler-TV-Wettbewerb  SchoolsON ist eine Initiative der ProsiebenSat.1 Media SE   mit Unterstützung der Deutschen Kinder-  und  Jugendstiftung  und  richtet  sich  an  Jugendliche  zwischen  12  und  20 Jahren. Mit der Schulklasse oder auf eigene Faust produzieren sie ihren eigenen TV-Beitrag für die Sendeformate Galileo, Newstime oder taff. Die Clips mit den besten Ideen werden auf ProSieben ausgestrahlt.

Deine Idee – ein Millionenpublikum
Bei  SchoolsON  steckt  hinter  jeder  Einsendung  eine  Erfolgsgeschichte.  Neben  der wertvollen Erfahrung gibt es aber natürlich auch Preise zu gewinnen. Eine fachkundige  Jury  sichtet  die  eingereichten  Beiträge  und  wählt  die  besten  Beiträge  pro  Sendungsformat in den Altersklassen 12-15 Jahre und 16-20 Jahre aus. Eine Shortlist  mit  den  besten  Einreichungen  je  Altersklasse  veröffentlichen  wir  auf www.schools-on.de. 

Attraktive Preise
Der Gewinnerbeitrag aus jeder Altersklasse wird im Anschluss an den Wettbewerb auf  ProSieben  ausgestrahlt.  Weitere  Preise  sind  ein  persönlicher  Blick  hinter  die Kulissen von Galileo, taff oder Newstime sowie attraktive Technikpakete mit Hardund  Software,  die  die  Teams  für  die  Verwirklichung  ihrer  nächsten  Idee  nutzen können.  

Womit wird gedreht?
Ob  Smartphone,  GoPro  oder  Camcorder:  Alles  ist  möglich,  was  bewegte  Bilder produziert. Für Hilfe bei technischen Fragen und/oder Technik-Verleih findet ihr auf der interaktiven Deutschlandkarte auf schools-on.de zahlreiche Partnerinstitutionen, die euch gerne unterstützend zur Seite stehen.

Drehplan für den Lehrplan
Die Themengebiete potentieller SchoolsON Beiträge sind vielfältig: Mit den Formaten Galileo, Newstime und taff lässt sich ein inhaltliches Spektrum von Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Sport abdecken. Unsere Empfehlung bei der Themensuche ist daher: Von den Umständen inspirieren lassen, die bereits auf der Agenda stehen. Welche Themen gibt der Lehrplan her? Womit beschäftigen sich die Schüler*innen? Welche Fragen bewegen das Klassengefüge? Ob in der Projektwoche, als AG oder als Teil des Unterrichts: SchoolsON bereichert den Schulalltag!

Mehr Infos findest du hier!

Eine Gruppe der Salvator Schule Berlin war einen Tag im EU-Parlament in Straßburg und traf da auf viele andere Jugendliche aus Ländern der Europäischen Union (EU).
 

Ein Beitrag von jup!-Redakteur Oliver

 

Wir sind ein Europa, aber fühlen wir uns auch so? Eher nicht. Das europäische Gefühl gibt es nicht. Zu viele Länder in der EU schauen nur auf sich. Unter anderem dieses Thema wurde von den Jugendlichen diskutiert. Das Gefühl einer europäischen Einheit, die sich als solidarisch versteht, ist einer der Wünsche, der von den Jugendlichen formuliert wurde. Neben der Schulgruppe aus Berlin waren noch Teilnehmer aus 21 anderen EU-Staaten beim sogenannten Euroscola Day, der mehrfach im Jahr in Straßburg ausgerichtet wird. Darunter unter anderem Jugendliche aus Großbritannien und Polen.
Die Teilnahme am Euroscola Day war der Gewinn eines Wettbewerbs des EU-Parlaments, der in jedem Mitgliedsstaat ausgerichtet wurde. Die Gruppe der Salvator Schule Berlin reichte ein Video ein, das das fehlende Konsumbewusstsein vieler Menschen und die daraus folgenden Probleme anspricht. Auch wer Schuld an der Armut in Entwicklungsländern hat, wird angesprochen. Wahr aber schmerzhaft ist die Antwort: ,,Viele haben Schuld, aber zugeben möchte das natürlich keiner."

Der Euroscola Tag

Schon am Anfang wird klar, dass die Arbeit im Europäischen Parlament ein ständiges Auf- und Absetzen von nicht gerade komfortablen Kopfhörern mit sich bringt. 24 Amtssprachen gibt es in den 28 Mitgliedsstaaten und somit auch im EU-Parlament. Damit auch jeder der Abgeordneten der Debatte in den verschiedenen Sprachen folgen kann, gibt es für jede Sprache Dolmetscher. Vielleicht auch einer der Gründe, warum im EU-Parlament vieles ein wenig länger dauert.

Nachdem die Schüler im Plenarsaal begrüßt und die verschiedenen Einrichtungen der EU wie der Gerichtshof und deren Arbeitsweise erklärt wurden, musste jeweils ein Vertreter seine Schulgruppe vorstellen. Das aber nicht in seiner Muttersprache, sondern auf Englisch oder Französisch. Danach gab es Umfragen, die wie bei Abstimmungen per Knopfdruck mit Ja, Nein oder Enthaltung beantwortet werden konnten.

Am Nachmittag spielten die Jugendlichen das Euroscola Game, bei dem es 24 Fragen gab. Jede war in einer anderen Sprache gestellt. In Vierergruppen, Personen verschiedener Nationen, versuchten sie die Fragen richtig zu beantworten. Auch die mitgereisten Lehrer spielten dasselbe Spiel unter denselben Vorzeichen.

In sechs Arbeitsgruppen wurden anschließend verschiedene Themengebiete bearbeitet. In einer Gruppe wurde über Integration debattiert, in einer anderen über die Zukunft Europas. Die Arbeitsgruppen, auch Ausschüsse genannt, wählten einen Vorsitzenden und einen Berichterstatter und diskutierten über ihr Thema. Sie formulierten Beschlüsse, die später im EU-Parlament vorgestellt wurden.

Nach der Vorstellung eines Bereiches hatten die anderen Jugendlichen Zeit zu debattieren und Fragen zu stellen. Darauf folgte eine Abstimmung über die Vorschläge der Gruppe. Fünf von sechs Beschlüsse wurden ziemlich eindeutig angenommen. Im Finale des Euroscola Games standen zwei Schülerinnen der Salvator Schule mit ihren Teams. Dana und ihr Team konnten den Wettbewerb sogar gewinnen.

499 Schüler aus 22 Ländern diskutierten einen Tag lang über die EU. Es wurde klar, wie schwer die Arbeit des Europäischen Parlaments ist. Denn es gibt nicht nur viele Sprachen, sondern noch mehr verschiedene Meinungen. Das Spektrum reicht politisch von ganz links bis ganz rechts und da auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, kann ganz schön langwierig sein.

Am Ende des Tages waren alle Jugendlichen geschafft. Aber es bleibt das Gefühl, dass Europa verantwortungsbewusste Jugendliche hat und wenn ein europäisches Gefühl aufkäme, das von Solidarität geprägt ist, könnte die EU von großem Wert für uns alle sein.

Aus 63 Redaktionen wurden nun die besten Schülerzeitungen Berlins ausgezeichnet!

Am 27. Januar fand die Preisverleihung des 13. Berliner Schülerzeitungswettbewerb von der Senatsverwaltung für Bildung, des Vereins Junge Presse Berlin e. V. und der Berliner Morgenpost statt. Aus den 63 Bewerbern hat die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Bildungsverwaltung und des Dachverbandes für junge Medienschaffende Junge Presse Berlin e. V. und Redakteuren der Berliner Morgenpost, die besten Zeitungen in den Kategorien Förderschule, Grundschule, Sekundarschule, Gymnasien und Oberstufenzentren ausgezeichnet.

Ein Bewertungskriterium war es, ob der Schulalltag wiedergespiegelt und auch hinterfragt wurde. Darüber hinaus spielten jedoch auch Layout, Stil und Sprache eine große Rolle bei der Entscheidung der Jury.
Außerdem gab es Extrapreise für die überzeugendste Teamleistung, den besten Newcomer und die beste Schwerpunktausgabe, in diesem Fall war das Thema "Flucht und Asyl" gefragt.

2.650 Euro wurden von der Berliner Morgenpost gestiftet, der Europapreis der Europabeauftragten, ein Theaterpreis vom JugendKulturService, ein Preis für die Themenbeiträge Wertschätzung in der Schule von der Unfallkasse und der Preis "Film ab" vom CinemaxX am Potsdamer Platz wurden außerdem vergeben.

Und es gibt noch eine super Nachricht für alle Erst- und Zweitplatzierten: Sie sind automatisch für die Teilnahme am Bundeswettbewerb nominiert!  Die Preisverleihung findet im Juni im Bundesrat statt.

Die genaue Auflistung der Gewinner findet ihr hier!

Du beschäftigst dich mit dem Thema Abfall in der Schule? Bei dir im Kiez oder Ort gibt es eine richtige Schmutzecke? Du befasst dich mit Ressourcenverschwendung?

 

Dann werde Junger Reporter für die Umwelt und mach mit bei der Litter Less Kampagne!

 

Die Jungen Reporter für die Umwelt (JRU) sind ein Bildungsprojekt innerhalb eines weltweiten Netzwerks. Das Ziel der Jungen Reporter ist es, Umweltfragen und –probleme zu untersuchen und darüber zu berichten. In den letzten Jahren entstanden so kreative Artikel, Fotos und Filme, die auf Missstände aufmerksam machen und Lösungen vorschlagen.

 

„Tue Gutes und rede darüber“

 

Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Litter Less“, also „Weniger Abfall“. Ziel der Kampagne ist es, die zunehmende Vermüllung von Stadt und Land einzudämmen und Wege aufzuzeigen, Müll in der Natur zu vermeiden.

Bundesweit sind Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren aufgerufen, für den nationalen Wettbewerb ihre persönliche Umweltstory einzureichen.
 

So gehst du vor:
 
  1. Untersuche ein lokales Abfall-Problem oder Thema.
     

  2. Schlage Lösungen vor, um dieses Problem zu beseitigen.
     

  3. Berichte von deinem Abfall-Problem und der Lösung und erstelle eine journalistische Produktion (Artikel, Foto, Film).
     

Einsendeschluss ist der 1. April 2016. Unter den eingereichten Bildern, Artikeln und Videos zum Thema Abfall werden dann von einer Jury die Gewinner ausgewählt. Die genauen Kriterien findest du ganz unten im Artikel. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise wie Tablets, Aufnahmegeräte und Kameras. Alles Dinge, die du als Reporter auch in Zukunft gebrauchen kannst. Zusätzlich gibt es einen Workshop in Berlin, in dem du dein Reporterwissen erweitern kannst. Die nationalen Gewinner nehmen außerdem automatisch am internationalen Wettbewerb teil.

 

 „Ich will mitmachen, brauche aber Hilfe!“

Kein Problem! Unterstützung bekommst du von Mitarbeiter_innen des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU). In verschiedenen Workshops zeigen sie dir, was es heißt, als Reporter zu arbeiten. Das Angebot kannst du auch zusammen mit deiner Schulklasse nutzen.

Auch dieses Jahr hat das Abgeordnetenhaus von Berlin mit dem Jugendforum denk!mal Jugendliche und junge Erwachsene aufgerufen, mit kreativen Projekten an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zu erinnern und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Unter dem Motto "Nichts ist verloren - wenn Du es erzählst!" sowie den Schlagworten mach!mal, schreib!mal, sing!mal und mal!mal konnten Jugendliche ihre Ideen in die Tat umsetzen und ihre Gedanken und Aktionen in den verschiedensten Formen präsentieren. Neben einer Ausstellung der eingereichten Projekte wird es am 20. Januar eine Abendveranstaltung geben. Die Abendveranstaltung könnt ihr vor dem Fernseher von Zuhause verfolgen, da sie ab 18:00 Uhr vom Sender ALEX live übertragen wird.

 

Ausstellung 18. – 25. Januar 2016

Während des Jugendforums denk!mal verwandelt sich das Casino des Abgeordnetenhauses von Berlin in einen Ausstellungsraum für die Projekte der Jugendlichen.

Vom 18. bis 25. Januar 2016 werden die  eingereichten Projekte dort präsentiert und ausgestellt. Ihr könnt in der Ausstellung u.a. Filme sehen, Skulpturen bewundern, Tonaufnahmen hören oder Fotos betrachten. Durch die kreativen Projekte anderer Jugendlicher könnt ihr viel über die Geschichte des Nationalsozialismus lernen – abseits des Klassenraumes und des Geschichtsbuches.

Die Ausstellung ist an Wochentagen von 9 bis 18 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Wenn ihr sie als Klasse, Jugendgruppe oder Einzelperson besichtigen möchtet, meldet euch bitte beim Projektteam an. Die Team-Mitglieder können euch dann am Eingang willkommen heißen.

Das Projektteam erreicht ihr per:

E-Mail: denkmal@parlament-berlin.de

Telefon: (030) 23 25 2010

 

 

 

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zum Schutz des Klimas beitragen: z. B. durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Konsum regionaler Produkte oder den Einsatz effizienter und neuer Technologien. Aber wie genau geht Klimaschutz? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist Sinn des Schulwettbewerbs „Berliner Klima Schulen“. Dabei geht es nicht nur um die Maßnahmen auf politischer Ebene, sondern vor allem auch darum, zu erkennen, was jeder Einzelne oder ein kleines Team konkret tun können und was andere motiviert, dabei mitzumachen.

Wer kann mitmachen?

Ihr! Also alle Berliner Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule sind dazu aufgerufen, eigene Ideen zu den Themen Klima und Klimaschutz zu entwickeln.

Wie finde ich ein Thema?

Ihr habt Probleme ein Thema zu finden? Kein Problem! Ein Thema kann man überall finden. Denn Klimaschutz berührt fast alle Bereiche unseres Lebens. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf Vieles, was wir tun oder lassen.

Die Schüler*innen der  Robert-Havemann-Schule in Pankow haben zum Beispiel in ihrem Projekt „Elektromobilität zum Anfassen“ ein E-Kettcar gebaut und damit im letzten Jahr den dritten Preis gewonnen.  Die Wettbewerbsteilnehmer*innen der Gustav-Falk-Schule aus Mitte haben sich über einen langen Zeitraum mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Auto überhaupt umweltfreundlich sein kann. Dafür besuchten sie die BSR, fuhren mit einem Müllauto mit und lauschten einer Umwelt- und Zukunftsforscherin. Ein Ergebnis war ihr selbst geschriebener Song „Ja Mann, ich will Fahrrad fahr’n!“, den sie auch auf der Abschlussveranstaltung vor dem Publikum performten. Weitere Beispiele findet ihr hier.

Ihr merkt schon, bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt!

 

Laura, Benita und Max absolvieren gerade einen Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) am Otto-Nagel-Gymnasium (ONG) in Berlin. Auf jup! werden sie regelmäßig über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichten. Doch zuerst stellen sie sich die drei erst einmal vor!

Mein Name ist Tina und ich bin 16 Jahre alt. Ich verbringe mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland. Ich lebe jetzt in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Mein Austauschjahr begann vor 3 Monaten. Aber erstmal zurück auf Anfang.

 

Konrad ist für ein Jahr in Argentinien und berichtet über seine Erlebnisse

Hola, da bin ich wieder! :) Wie die Überschrift schon verrät geht es hier um meine Familie und meine Schule. Am Sonntag, den 02. August wurde ich endlich im Hotel von meiner Familie abgeholt und ich habe mich einfach direkt aufgenommen gefühlt. Ich habe hier Mama, Papa, 4 Geschwister (drei Zuhause) und einen Hund. Angekommen in meinem neuen Haus war ich erstmal fasziniert, weil es von außen einfach nur richtig klein aussieht, aber von innen eigentlich mega groß ist. Am Abend waren dann alle da, auch meine große Schwester mit ihrem Freund und zusätzlich auch noch der Bruder meines Vaters, mit seiner Frau und ihrem kleinen Baby. Also eine große Runde. Über die Gastgeschenke haben sich dann alle sehr, sehr gefreut, was mich wiederum auch sehr gefreut hat. Ein kleines Beispiel: Als meine kleine Schwester eins der Geschenke ausgepackt hat und die Kinderschokolade gesehen hat, hat sie erstmal, so laut sie konnte, angefangen zu kreischen! Ansonsten wurde Mate getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und geredet. Sehr schön für mich, um an meinem ersten Tag gut anzukommen. Dann später musste ich feststellen, dass ich mir mit meinem gleichaltrigen Bruder ein relativ kleines Zimmer teile und mit ihm zusammen auch in einem Hochbett schlafen werde (was ich mir eigentlich nie so wirklich vorstellen konnte, weil ich in Deutschland ein relativ großes Zimmer für mich alleine habe). Aber im Endeffekt habe ich gemerkt, dass trotz der geringen Größe des Zimmers, ich ganz genau den Platz habe, den ich für mich und meine Sachen brauche. Ich bin einfach nur richtig froh, diese Familie bekommen zu haben und fühle mich hier sehr wohl!

Montag musste ich dann zum Glück noch nicht zur Schule und konnte ausschlafen. Nach dem Frühstück war ich dann mit meinem Bruder in der kleinen, aber feinen Innenstadt von Villa María, eine Schuluniform und eine SIM-Karte kaufen und danach kurz in meiner neuen Schule, meine kleinen Geschwister abholen und kurz alles besichtigen. Wie es hier so üblich ist, haben wir dann “Siesta”, also Mittagsschlaf gemacht. Ich konnte zwar nicht wirklich schlafen, aber ich fand es trotzdem schön, einfach mal so am helllichten Tag im Bett zu liegen und nichts zu tun zu müssen. Danach waren wir mit noch mehreren Freunden meines Bruders zusammen Fußball spielen, was einfach nur richtig gut war und ich mich sogar relativ gut beweisen konnte (man muss dazu sagen, dass Fußball hier sehr populär ist und alle sehr gut spielen!). Abends dann gab es ganz viel Fleisch zum Abendbrot mit pan und Salat. Sehr lecker!

Der erste Schultag

Mein erster Schultag!!! Zunächst muss man sagen, hier an meiner neuen Schule ist es nicht ganz so, wie in Deutschland. Zum Beispiel kann man sich im Klassenraum mit seinem Sitzplatz hinsetzen, wo man will und ob man sich am Unterricht beteiligen möchte oder nicht, kann man auch selbst entscheiden. Aber da man sich ja weiterbilden „möchte”, gab es so gut wie niemanden, der sich gar nicht beteiligt hat. Darüber hinaus konnte ich fünf Fächer wählen. Ich habe mich für Sport, Musik, Sprachen, English und Geographie entschieden. Ansonsten ist es einfach nur unglaublich, wie sympathisch, offen und lustig alle drauf sind und ich bin mega gut in meiner Klasse und in meiner Schule angekommen. Das konnte ich zum Beispiel auch daran sehen, dass ich einfach mal an meinem ersten Schultag so 20 bis 30 Wangenküsse bekommen habe, was hier zwar vollkommen normal ist, für mich aber zu Beginn etwas ungewohnt war, im Gegensatz zu Deutschland. Vor allem, weil ich ja zu dem Zeitpunkt noch niemanden kannte. Trotzdem war es überhaupt nicht schlimm für mich. Später wollte ich zum Kiosk, mir etwas Kleines kaufen und es ist einfach mal locker die halbe Klasse mitgekommen. Im Großen und Ganzen war es einfach nur mega spaßig. Dann plötzlich standen da in der Pause ein Haufen von Jugendlichen um mich herum und alle haben mich gegrüßt und hatten verschiedene Fragen an mich. Ich habe versucht mich zu verständigen, habe mein Bestes gegeben und habe dann bestimmt 20 Fotos oder so gemacht. Am Nachmittag waren wir dann mit vielen aus meiner Klasse an dem Fluss „Río Ctalamochita” und haben Eis gegessen und Volleyball und Fußball gespielt. Zuhause angekommen war ich dann erstmal etwas überfordert, weil ich Massen an Freundschaftsanfragen bekommen hatte und auch viele Nachrichten, auf die ich nur schwer antworten konnte, weil mein Spanisch momentan noch nicht das Beste ist. Jetzt muss ich mich wirklich darauf konzentrieren, Spanisch zu lernen. Ich kann mich natürlich irgendwie verständigen, aber da ich ansonsten immer sehr viel rede, macht es nicht so viel Spaß, in Halbsätzen oder alles für mich übersetzen zu lassen. :D Jedenfalls habe ich in meiner Klasse direkt eine Hand voll Freunde gefunden, und das schon nach so kurzer Zeit. Der Tag hat sich für mich einfach mal angefühlt wie eine ganze Woche! 

Noch mehr Familie und gutes argentinisches Essen

Mittwochnachmittag habe ich dann nach der Schule meine Oma kennengelernt. Sooo eine liebe Frau! Was ich beeindruckend fand, dass sie jetzt noch am Englisch lernen ist, weil sie die Sprache so mag. Wir haben dann zusammen gegessen, viel gequatscht und sehr viel gelacht. Danach ging es dann um halb 6 zum Volleyball in der Schule (man kann hier unter verschiedenen Sportarten auswählen, welche man machen möchte und ich habe mich für Volleyball entschieden). Es war sowas von gut! Ich habe direkt eine Gruppe gefunden, mit der ich gespielt habe und es hat mega Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal! Achja, was mir dort auch direkt aufgefallen ist, dass ich einer der einzigen bin, der helle Haare hat, wodurch ich sehr aufgefallen bin. Beziehungsweise, mit auffallen hat das nicht mehr wirklich was zu tun, weil es sich eh schon so schnell rumgesprochen hat, dass ich als Deutscher Austauschschüler an der Schule bin. Dann am Abend kam die Schwester meiner Mutter mit meinem Opa zu Besuch und sie waren natürlich auch sehr aufgeregt, mich kennen zu lernen. Wir haben zusammen Mate getrunken (was hier seeeeeehr populär ist) und eine Kleinigkeit gegessen. Ich mag sie sehr! Danach gab es zum Abendbrot zur Vorspeise Chips, danach bzw. dazu Pizza und zum Nachtisch Obst (hier in meiner Familie wird nicht gegessen, ohne dass dann zum Nachtisch auch Obst gegessen wird, was ich sehr gut finde). Das Essen hier ist selten ähnlich wie in Deutschland, eher größtenteils sehr anders. Was aber nicht heißt dass es nicht schmeckt. Ein bisschen ungewohnt, aber unglaublich lecker. Vor allem für mich, weil ich es liebe, Fleisch zu essen (es gibt hier nie eine komplette Mahlzeit ohne Fleisch). Im Großen und Ganzen gibt es hier vier Mahlzeiten am Tag: Frühstück (süß), Mittagessen (herzhaft), dann am Nachmittag noch eine Mahlzeit, die so ähnlich ist wie Kaffee und Kuchen in Deutschland, nur dass hier Mate getrunken wird und Dulce de leche (Karamel Cremé) mit Keksen/Pan gegessen wird und dann noch Abendbrot. Man muss hier wirklich aufpassen, dass man nicht allzu sehr zunimmt, die Sachen sind einfach so lecker.  Aber ich versuche, ausreichend Sport zu machen. :D

Bis bald,

euer Konrad

 

Mein Name ist Konrad, ich bin 16 Jahre alt und seit dem 28. Juli in Argentinien, genauer in Villa María. In Deutschland habe ich die Schule beendet, aber hier gehe ich noch zur Schule. Ich selbst würde mich als sportlich, ehrlich, lustig und offen für neue Dinge beschreiben. In meiner Freizeit gehe ich gerne klettern, spiele Fußball und Volleyball und gehe Schwimmen. Bevor meine Reise im Juli losging, hatte ich zwei Wochen intensiven Spanischunterricht. Das heißt, mein Spanisch war nicht so gut, aber ich habe trotzdem mein Bestes gegeben. Aber jetzt erstmal von vorn!

Tipps und Tricks rund um eure Schülerzeitung

„Was? Wir haben eine Schülerzeitung an unserer Schule?!“  - Wie oft hat man diesen Satz in seiner Schulzeit gehört! Schüler, die nicht einmal wissen, dass ihre Schule eine Schülerzeitung veröffentlicht.
Damit dir das mit deiner Zeitung nicht passiert, haben wir hier ein paar Tipps für dich, wie du deine Schulzeitung unvergesslich machen kannst!

Leider ist es nicht ganz so einfach, seine eigene Schülerzeitung zu erstellen. Du musst verschiedene Dinge berücksichtigen, so musst du zum Beispiel das Urheberrecht bei Bildern oder Videos beachten. Da man nicht einfach irgendwelche Bilder aus dem Internet verwenden darf, haben wir hier einige Links für dich. Diese Seiten sind für genau für solche Fälle da. Sie geben dir an, ob und unter welchen Bedingungen du das Bild verwenden darfst.

Für alle anderen Fragen oder Probleme gibt es extra Seiten, welche dir beim Erstellen helfen wollen:

www.schuelerzeitung.de
Ein komplettes Handbuch zum Thema "Wie mache ich eine Schülerzeitung?" erwartet dich  auf dieser Seite. Dabei wird auf Punkte wie Themen, Layout, Werbung und PR, Rechtliches und Finanzen eingegangen. Selbst erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schülerzeitungen werden hier bestimmt fündig.

www.zeitungsfieber.de
Einen Schritt weiter sind die Redakteurinnen und Redakteure der Schülerzeitung "FATAL" des Otto-Hahn-Gymnasiums Dinslaken mit Zeitungsfieber.de gegangen: sie bieten nicht nur eine Schülerzeitung an, sondern auch gleich noch ein deutschlandweites Portal für Gleichgesinnte. Neben anderen Schülerzeitungen findest du hier auch Infos zu Stilkunde, Workshops, einen Blog und ein Forum.

www.jpb.de
60 Jahre Junge Presse Berlin: Mit Liebe gebacken. Die JPB ist der Zusammenschluss der Berliner Jugendmedienlandschaft, egal ob Schülerzeitung, Studentenradio oder Internetmagazin. Angeboten werden das Berliner Jugendforum, die Mobile Akademie, Seminare, Pressebesuche sowie das Aktivenbrot - ein Abendbrot der Aktiven Ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Mein Name ist Cora, ich bin 16 Jahre alt und in meiner Freizeit spiele ich Fußball, treffe mich mit Freunden, fahre Rad, lese …und vieles mehr. Warum ich eigentlich etwas über mich erzähle? Ich mache momentan ein Auslandsjahr in Neufundland (Kanada), um genau zu sein in Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über meine Erfahrungen und Erlebnisse werde ich hier auf jup! berichten. Ihr habt Fragen zu bestimmten Themen oder Erlebnissen? Dann schreibt sie unten ins Kommentarfeld. Aber jetzt ertsmal zurück zum Anfang meines ganz persönlichen Abenteurs!