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Die TINCON 2018 – ein Wochenende voller Political Correctness, Mental Health, Gaming und Menschen, die ihre Meinungen kundtun wollen. Vom 8. bis zum 10. Juni fand die TINCON zum vierten Mal und dieses Jahr im Columbia Theater statt. Auch jup! Redakteurinnen Mareike und Friederike waren vor Ort und berichten für euch auf jup.berlin!

Die TINCON 2018 – ein Wochenende voller Political Correctness, Mental Health, Gaming und Menschen, die ihre Meinungen kundtun wollen. Vom 8. bis zum 10. Juni fand die TINCON zum vierten Mal und dieses Jahr im Columbia Theater statt. Mit der wechselnden Location ging jedoch auch ein kleiner Teil des TINCON-Flairs verloren – darüber könnt ihr hier mehr erfahren.

VON FRIEDERIKE

Man kann es nicht anders sagen: Die TINCON hält für jeden etwas bereit. Das konnten wir auch dieses Jahr wieder feststellen. Egal welche Interessen man hat – ein Blick ins Programm reichte aus und schon fanden sich verschiedenste Talks, Diskussionen und Workshops, die einen ansprachen und praktisch dazu zwangen, sich eine Karte zu kaufen.

Ist das getan, bekam man am Eingang ein (tatsächlich ziemlich stylisches) Band umgebunden und konnte sich direkt ins Getümmel stürzen. Empfangen wurde man an diesem sonnigen Wochenende von einem Sommergarten (amüsanterweise „The Garten“ genannt) mit Liegestühlen, kleinen Tischen und leuchtenden Wimpeln. Diese hübsche Einrichtung des Gartens wurde ergänzt durch einen Stand mit teils veganer Speisekarte und einem großen Bällebad. Weiter hinten waren bereits die ersten Workshops aufgebaut.

 

Lasst uns einen Blick hinein werfen

…denn hier finden sich die Bühnen. Am schönsten war eindeutig die Haupthalle (dort, wo auch immer Konzerte und Ähnliches stattfinden) mit Stage 1 und der Gaming Area. Die Bühne war breit und eindeutig für die größten Talks vorgesehen. Auf den vielen Sitzmöglichkeiten konnte man es sich gemütlich machen und den interessanten Gästen lauschen. Im Rest der Halle waren Xbox- und PS4-Konsolen und andere Spiele wie ein 4D-Minecraft oder die Fußball spielenden „Iceberg Robots“ aufgebaut. Zwischen den Talks konnte man sich also hier die Zeit vertreiben. Auch wenn man es niemals hätte schaffen können, alle Games auszuprobieren, machte es schon großen Spaß seinen Mitmenschen bei Verrenkungen zuzuschauen und sich einfach von der etwas dunkleren Atmosphäre treiben zu lassen.

Während die Haupthalle („The Halle“) besonders groß war, konnte man das nicht von den anderen Stages behaupten. In der Funk Lounge und in Tube 1 und 2 war die Anzahl der Sitzmöglichkeiten begrenzt, sodass viele Zuschauer stehen mussten. Die Sitzenden hatten es auch nicht sehr leicht: man saß eng, es war warm und wer aufstehen wollte, um sich ein Getränk zu holen, konnte sich wieder hinten anstellen, denn eine Möglichkeit durch das Menschengestrüpp zu kommen, bestand nicht.

Ähnlich war es im „The Zelt“, wo alle Workshops stattfanden. Besucht habe ich den auf Englisch gehaltenen „Teenage Slang Chat Bot“-Workshop von Rami Rihawi. Der Plan war, einen Chat Bot zu programmieren. Sein Englisch war gut zu verstehen, aber das was er vermitteln wollte, wirkte verquer und etwas unvorbereitet. Dazu kam, dass das WLAN ausgerechnet bis zur Workshop Area nur sehr spärlich durchkam, sodass trotz fortschrittlicher Technik keine fließende Arbeit zustande kam. Stattdessen wurde das offline T-Rex Spiel gespielt, um die Zeit der fehlenden Internetverbindung zu überbrücken.

Wir haben uns die Sammelstickerreihe zu Marvels „The Avengers - Infinity War“ angeschaut. Wir verraten euch, ob sich die lohnt. Außerdem gibt es etwas zu gewinnen!

VON OLIVER MATTUTAT

Die kleinen Klebebildchen gibt es schon ewig und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Gerade zu Fußball-Events sind sie  vor allem auf den Schulhöfen der Nation der Renner. Neben den Stickern der Fußballstars gibt es auch viele Sammelalben zu verschiedenen Filmen.

In diesem Frühjahr ist das Sammelalbum zu The Avengers Infinity War erschienen. Der Film aus dem Marvel-Universum ist einer der erfolgreichsten Filme überhaupt. Der Titan Thanos strebt nach der Macht des Universums und bringt so die Welt der Avengers zum Erschüttern.

Unsere ausführliche Rezension zum Film findet ihr hier.

 

Hol dir deinen Helden nach Hause

Im Vergleich zum Fußballstickerheft ist das Avengers-Heft ziemlich schmal. Darin finden 180 Sticker Platz, von denen 20 auf einem Poster in der Heftmitte platziert sind. Dazu kommen 50 Sammelkarten. Im Vergleich: Das Fußballheft hat 682 freie Stickerflächen, die beklebt werden wollen.

Aufgeteilt ist das Heft nach den verschiedenen Filmen des Marvel Cinematic Universe. Als Aufhänger dient der aktuelle Avengers-Film. So findet ihr zu Beginn Ironman 1. Chronologisch folgen die Filme von Captain America, Thor, Ant Man, Doctor Strange, Black Panther. Dazwischen Reihen sich die Avengers-Filme. Natürlich sind neben den Helden auch immer die Bösewichte mit dabei. Fans des Marvel-Universums werden wohl fast alles wiederfinden, was sie sich im Zusammenhang mit den Helden vorstellen.

Was müssen wir beachten und bedenken, wenn wir ein Magazin gestalten? Wir haben die Grafikerin und Illustratorin Friederike Mühlbach eingeladen, um genau das zusammen zu besprechen.

Ein Stapel aus Magazinen half uns beim Brainstorming rund um diese Faktoren:

- Farben und Farbkonzept

- Typographie: Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftmischung, Serifen ja oder nein?

- Bilder: Grafiken, Fotos, Illustrationen, Bildunterschriften

- Format: A4?

- Papier: matt, glänzend, Naturpapier

- Raster und Satzspiegel: Gerüst, Spalten

Bei allem müssen wir uns immer überlegen: WAS SAGT DAS AUS? WER IST UNSERE ZIELGRUPPE? WEN WILL ICH ERREICHEN?

30.07.2018
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