Medien

Der Safer Internet Day (SID) ist ein von der EU initiierter Aktionstag, der in 27 europäischen Ländern das Ziel verfolgt, die Medienkompetenz von Kindern, Eltern und Lehrer*innen zu fördern und sie für mögliche Risiken im Internet zu sensibilisieren. Dafür werden verschiedene Aktionen und Angebote zur Verfügung gestellt, an denen jede/r teilnehmen kann. Auch in Berlin! Auf der Webseite klicksafe.de kannst du schauen, welche Angebote angeboten werden. Auch die Berliner Medienkompetenz-Zentren machen mit. Kleiner Tipp: Oft kommen kurzfristig Angebote hinzu! Also ruhig öfter nachschauen.

Wann findet der SID statt?
Immer am zweiten Tag der zweiten  Woche des zweiten Monats des Jahres. 2019 also am 05. Februar!

Wer kann mitmachen?
Jeder kann mitmachen, egal ob Stiftungen, Institutionen, Schulen oder Privatpersonen.

Wo finde ich mehr Infos zum SID?
Mehr Infos findest du bei klicksafe. klicksafe koordiniert in Deutschland den SID. Die Initiative arbeitet mit 30 anderen Initiativen der Europäischen Union eng zusammen. Auf klicksafe.de findest du auch alle Aktionen und Angebote zum Safer Internet Day. Die Angebote der Berliner Medienkompetenzzentren sind hier aufgelistet!

 

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung hat einen neuen Aktionsfonds für kulturelle Jugendbildung ins Leben gerufen. Dieser ist Teil eines neuen Projekts Jugend.Sprungbrett.Kultur kurz JSK! Das JSK soll helfen, Diversität, Transkulturalität und Partizipation aus der Perspektive von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung zu formulieren und sie zu unterstützen, ihre eigene Projekte und Ideen umzusetzen.

Der Aktionsfonds fördert mit den Mitteln des Landes Berlin – der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – integrative und partizipative Maßnahmen und Projekte von und mit jungen Geflüchteten (14-27 Jahre). Bis zu 5.000 Euro können in diesem Jahr noch beantragt werden. Die Ausschreibung mit den Förderkriterien sowie die Formulare für die Antragstellung können auf der Website der LKJ Berlin hier heruntergeladen werden.

Wer kann gefördert werden?
Gruppen, Initiativen oder gemeinnützige Institutionen (e.V. oder gGmbH), Personen (junge Erwachsene ab 18 Jahren) mit Fluchterfahrung, Wohnort Berlin und die
- Haupttätigkeit in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit haben
- selbst Projekte/Maßnahmen von und mit Geflüchteten durchführen und/oder
- Projekte in Kooperation mit Selbstorganisationen / ehrenamtlichen Initaitiven junger Geflüchteter durchführen

Wie viel kann beantragt werden?
Einzelvorhaben können bis zu 5.000€ beantragen

Welche Vorhaben können beantragt werden?

Projekte für 14 bis 27-Jährige, die
- kreative/innovative künstlerische Ideen von Geflüchteten-Selbstorganisationen und
jungen Menschen mit Geflüchtetenstatus im Umgang mit traditionellen Künsten und
neuen Medien aufgreifen – Fotografie, Printmedien, Zeitungen, Rundfunk, Hörfunk,
social media, social network, Internet, Spoken words/Poetry slam,
Schreibwerkstätten, Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst etc.,

- kulturelle und alternative Lebensformen junger Geflüchtete als Ausgangspunkt
künstlerischer Praxis nehmen,
- kulturelle Bildung in verschiedenen Politikfeldern und Einrichtungen umsetzen.

Die Antragstellung ist ab sofort möglich!

Bei Fragen zur Antragsstellung kann sich an die Projektkoordinator*innen gewandt werden: Abdel Amine Mohammed (amine.mohammed@lkj-berlin.de) und Marwa Al-Radwany (marwa.al-radwany@lkj-berlin.de).

Quelle: LKJ

Wir haben euch über Facebook nach euren kreativen Ideen zum Thema Mitmischen gefragt und egal, ob es darum geht, die Zukunft zu gestalten, tolerant zu sein, sich sozial zu verhalten, zu engagieren oder die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen – ihr habt eurer Fantasie freien Lauf gelassen und wir haben eure Worte auf dieser Seite festgehalten.

 

"Meiner Meinung nach sollten wir Jugendliche Eigeninitiative zeigen und uns aktiv in die Entwicklungen unserer Gesellschaft einbringen.“

„Die Zukunft gehört UNS ALLEN!"

 „Wir handeln demokratisch, weil wir alle so akzeptieren wie sie sind."

„Wählen gehen oder Schnauze halten.“

„Nur wer Willensmut, Ehrgeiz und Bereitschaft zeigt, kann etwas erreichen.“

„Sich zu beteiligen ist nicht verrückt - denn auch wenn du viel gibst, bekommst du doppelt so viel zurück.“

 

VON ZORA

Im Nationalsozialismus gab es Konzentrations- und Arbeitslager. Viele Millionen Menschen wurden in diesen Lagern gefoltert, ermordet und unmenschlich behandelt. Doch wie bringt man solch ein Thema auf die Theaterbühne? Im Theater an der Parkaue in Lichtenberg wird heute ein Stück gespielt, das sich mit dem ehemaligen Arbeitslager in Rummelsburg beschäftigt. In diesem Arbeitslager wurden zur Zeit der Nationalsozialisten und in der Nachkriegszeit sogenannte asoziale und homosexuelle Männer inhaftiert. Im Stück Aktion Arbeitsscheu Reich 1938 dreht es sich genau darum. jup! hat mit der Dramaturgin Karola Marsch gesprochen, schaut euch das Interview (Video unten) an!

 

Zwei Orte, viele Bilder

Schon mal davon gehört? Marzahn und Eisenhüttenstadt - so ganz kann man diese beiden Orte nicht in einen Topf werfen, doch wir, die Schreibwerkstatt Marzahn, haben einen Blick auf die erste sozialistische Stadt Deutschlands und den Berliner Bezirk geworfen. Mit Stadtführungen, Erkundungen und Interviews kamen wir der Atmosphäre und der Geschichte näher. Wir leben in der Gegenwart, die geformt wurde von der Vergangenheit, die in beiden Orten das Loslassen von Häusern und der Veränderung des Lebens mit sich bringt. Die Schreibwerkstatt trifft sich monatlich, schreibt und tauscht sich aus, dazu erscheint jährlich ein Buch, das zusammen mit Autor*innen verfasst wird. Manchmal wird unser Wohnort in unsere Geschichten eingeflochten, manchmal nicht, aber so genau haben wir unseren Kiez nie unter die Lupe genommen. Bis jup! und die Schreiben- den Schüler zu uns kamen und wir zu unserem Projekt einen Film über Marzahn drehten. Wir wandelten auf dem degewo-Skywalk über den Dächern und begannen zu diskutieren und zu schreiben. Was macht unseren Bezirk aus? Was ist so anders hier im Vergleich zu anderen Stadtteilen? Was denken wir und was denken andere? Die Meinungen sind sehr verschieden, weil eben auch der Bezirk viele verschiedene Seiten hat. Plattenbauten treffen auf Parks und Veränderungen passieren stetig. Literarische Bilder und Bewusstsein für das eigene Umfeld entwickelten wir zu einem Einblick in unseren Bezirk.

 

Hier könnt ihr mit uns auf Kiezentdeckung gehen…

 

Wie lebt es sich in einer Stadt? Wie lebt es sich auf dem Land? In Vorbereitung einer Ferienfahrt haben wir uns dieses Thema vorgenommen. Unter der Leitung von Boga, der auch den Beat gebaut hat, haben die Kids das Für und Wieder in Reimform gebracht. Das Video ist in Kooperation vom Haus der Jugend Mitte und dem Jugendportal jup! Berlin auf der Musik-Video-Fahrt im Sommer 2018 nach Hirschluch entstanden.
 

Es ist euch wichtig, über Dinge mitzubestimmen, die euch betreffen, und deshalb engagiert ihr euch in Jugendprojekten? Ihr lasst nicht die Erwachsenen darüber entscheiden, was Berliner Jugendliche brauchen? Und ihr wollt am liebsten der ganzen Welt von eurem Projekt/eurem Jugendtreff/eurem Engagement erzählen? Texten, Rappen, Singen, Interviewen, vor oder hinter der Kamera stehen ist voll euer Ding?

Dann seid dabei bei unserem Workshop „Ein Song zum Thema Beteiligung“ vom 22. Bis 24. Oktober im Haus der Jugend Mitte im Wedding (U Nauener Platz). Dort wird gemeinsam darüber gesprochen, was „Mitmischen“ bedeutet, es wird interviewt, getextet, gerappt und alles in einem Tonstudio professionell produziert. Im Anschluss drehen wir das neue Startseiten-Video für den jup! Mitmischen-Bereich auf https://jup.berlin.

Der dreitägige Workshop findet vom 22. bis 24. Oktober 2018 im Haus der Jugend Mitte (Liebenwalderstraße 2-3, 13347 Berlin) statt. Geleitet wird er vom ongoing project und den Berliner Rappern und Produzenten Gigo Flow und Boga.

Tag 1, Montag der 22.10., 12-17 Uhr:

Gemeinsam mit den Workshopleiterinnen vom ongoing project wird das Thema Beteiligung genauer angeschaut und gemeinsam gebrainstormt, was „Mitmischen“  eigentlich für euch bedeutet. Wo kann man in Berlin seine Meinung als Jugendliche*r einbringen, wo wünscht ihr euch mehr Rechte? Aus euren Überlegungen entstehen kleine Videoclips.

Tag 2, Dienstag der 23.10., 11-17 Uhr:

Gigo Flow wird mit euch und euren Ideen gemeinsam einen Songtext zum Thema „Mitmischen“ schreiben. Heute wird getextet und gerappt, es werden Beats angehört und Rhythmen ausprobiert.

Tag 3, Mittwoch der 24.10., 11-17 Uhr:

Heute geht es ins Tonstudio. Boga und Gigo Flow werden zusammen mit euch euren Song professionell aufnehmen!

Wenn der Song produziert ist, fehlt natürlich noch das Video. Den Dreh wird Regisseur Martin übernehmen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Angedacht ist schon mal Freitag, der 26.10. oder auch Anfang der zweiten Herbstferienwoche.

An allen Tagen wird es natürlich auch Pausen geben und wir sorgen für Snacks und Getränke. Für die An- und Abreise seid ihr selbst verantwortlich. In der Nähe befindet sich u.a. der U-Nauener Platz.

 

Meldet euch jetzt für den Workshop an, indem ihr uns eine kurze Mail schickt. Schreibt darin bitte, ob ihr an allen Workshoptagen teilnehmen wollt oder ob ihr nur beim Texten, nur beim Rappen oder auch nur beim Videodreh dabei sein wollt.

Die Mail sendet ihr an info@jup.berlin oder aber ihr kontaktiert uns bei Facebook (@jupberlin).

Bei Fragen zum Ablauf des Workshops, ruft uns einfach an, unter der 030 – 284701938 oder schreibt uns eine Mail an info@jup.berlin

Der Workshop ist kostenlos. Wir freuen uns, auf eure Anmeldungen!

 

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Die große Jugendaktion im Wissenschaftsjahr

Berufe haben sich schon immer an neue Technologien, neue Gesetze und gesellschaftliche Veränderungen angepasst.

Ab dem 6. August 2018 lädt die bundesweite Aktion Zeitreisende Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren ein, auf Zeitreise durch die dualen Ausbildungsberufe in Deutschland zu gehen. Dort könnt ihr in Gruppenarbeit entdecken, wie sich Berufe - und damit auch die dazugehörigen Ausbildungen - von der Vergangenheit bis heute verändert haben. Herzstück der Aktion ist ein Interview mit Fachkräften zu einem selbst gewählten Beruf, das ihr eigenständig vorbereitet und durchführt.

Unter den Interviewbeiträgen werden tolle Preise verlost! Ob Film, Audiobeitrag, Präsentation, eingescannte Fotocollage oder ein anderes digitales Format: Kreativität gewinnt! Mehr Infos zum Wettbewerb findet ihr auf der Webseite der Aktion:

www.wissenschaftsjahr.de

Einsendeschluss ist der 2. November 2018.

Alle Materialien zur Aktion findet ihr zum Download ebenfalls auf der Seite des Wissenschaftsjahrs!

Träger der Aktion sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Wissenschaft im Dialog.

 

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Vier Wochen lang konnten sich Berliner Kinder und Jugendliche in ihren Sommerferien auf eine Reise in die Zukunft begeben. Was das bedeutet, erfahrt ihr hier!

VON HANNAH

Hach ja, Ferien sind toll… Man kann ausschlafen, Fernsehen schauen, mit Freunden an den See fahren… und überhaupt kann man machen, was man will. Aber manchmal ist das gar nicht so einfach, jeden Tag eine Beschäftigung zu finden, gerade wenn die Eltern am Tage auf Arbeit sind.

Damit aber keine Langeweile in den Ferien aufkommt, veranstaltet das Lernzentrum Helliwood in Marzahn-Hellersdorf jedes Jahr vier Themenwochen, in denen Berliner Kinder und Jugendliche gemeinsam spielen, tüfteln und spannende Ferienerlebnisse teilen dürfen. Die Programmwochen stehen jedes Jahr unter einem anderen Motto, diesmal: "Zeit für die Zukunft". Aber immer mit dabei sind: Medien.

1. Woche "Dein Style" – Dieses Jahr ging es in der ersten Woche um ganz viel Kreativität und Design. Beim "Stromkastenstyling" besprayten die Jugendlichen die tristen grauen Stromkästen in ihrem Kiez mit Graffiti – natürlich ganz legal und unter professioneller Anleitung.

2. Woche "Dein Roboter" – Roboter sind DIE Zukunftsvision. Und sie sind super faszinierend. Das Lernzentrum Helliwood hat es möglich gemacht, mit ihnen zu experimentieren und einen eigenen Roboter zu bauen. Mit dem richtigen Programmieren konnten sogar Sound und eine eigene Spiellandschaft entstehen.

3. Woche "Deine Vision" – Fotos schießen mit dem Handy ist für die meisten Alltag, doch wie das im Future-Look aussieht, konnten die Kinder und Jugendlichen in ihrer dritten Ferienwoche selbst ausprobieren. Mit einer 360°-Kamera erwischt man nämlich jeden Winkel auf dem Foto, den man sonst nur in der Realität wahrnehmen kann.

Bei der Abschlussveranstaltung vom Ferienscheckheft haben wir nochmal alle gemeinsam ein Foto im "tiny planet"-Modus gemacht. Wie lustig, aber auch cool das aussieht, könnt ihr hier sehen: