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Junger Fotograf aus Berlin, Neukölln und FSJler bei jup!

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Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

VON MORITZ KNOLL

 

Ich traf Jérôme Depierre vergangenen Monat am 'Zwingli', einem kleinen Parkourpark in Moabit. Der saltoschlagende Schweizer zückte nach vollendetem Sideflip eine Visitenkarte bezüglich meiner Nachfrage nach dem Zweck seines Aufenthalts in Berlin.
Ein Student der Fotografie an der BTK, bereits sehr profiliert, doch mit dem Verlangen nach mehr Wissen und einem Szenewechsel in die Stadt der Städte gekommen.Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und treffen uns einige Wochen später in einem Café am Kottbusser Tor.

Jérôme ist 23. Er ist zum vergangenen Wintersemester nach Berlin gekommen. Fand nach der üblichen Odyssee durch den Berliner Wohnungsdschungel schließlich ein Zuhause in Charlottenburg. Mit Wurzeln in Italien, der Welschschweiz und Tschechien sehr international aufgewachsen, spricht der sympathische Student fünf Sprachen.  Seine Passion gilt neben dem Fotografieren dem Film, dem Radfahren, dem Abschalten und dem Wertschätzen des Moments. In der Lage zu sein, zu fokussieren, die Kamera oder das Smartphone wegzulegen und durchzuatmen.

Wir beobachten einige Zeit die rauchenden und Shawarma verschlingenden Passanten durch die riesige Glasfront des 'Luzia' und widmen uns dann dem Milchkaffee und dem mit Fragen übersäten Zeichenblock.

 

Vom 24.-30 April ist wieder Games Week in Berlin! Hier dreht sich alles rund um das Thema Videospiele. Von interaktiven Ausstellungen über Workshops bis zum Zocken auf der Kinoleinwand ist so einiges dabei. Auch jup! wird für euch auf der Games Week unterwegs sein!

Die Events finden an verschiedenen Orten statt, hier findet ihr die Liste.

 

 

27.04.2017
10.00

Nach gut anderthalb Jahren auf dem Markt ist "Rocket League" schon zum Kultspiel avanciert. Wir schauen uns an, welche Möglichkeiten das Spiel heute bietet und zusätzlich verlosen wir ein Exemplar der Collectors Edition für die PS4.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Es ist schon ein paar Jahre her, als das Fußballspielen mit Autos Schlagzeilen machte. Stefan Raab  musste in seiner Show "Schlag den Raab" gegen seinen Kontrahenten genau das tun. Raab machte nachfolgend eigene Events draus, in denen den ganzen Abend lang Leute gegeneinander Autoball spielten.

Die Entwickler des Spiels Rocket League scheinen davon inspiriert worden zu sein. Im Juli 2015 kam das Game auf den Markt und wurde ein Hit.

Das Spielprinzip ist relativ einfach und erinnert auch an das Raab‘sche Spiel. Man nehme zwei Autos, zwei Tore und einen Ball. Wer ein Tor schießt, bekommt einen Punkt. So einfach, so gut. Aber bei Rocket League gibt es auch noch Geschwindigkeitsboosts und man kann auch mit den Autos umherspringen. Außerdem sind auch Matches bis zu vier gegen vier möglich. Das Spiel hatte nach einem Jahr schon über 18 Mio. Spieler und gewann eine Menge Awards.

 

Die Collectors Edition

Der Publisher 505games nahm dies zum Anlass im letzten Jahr eine Collectors Edition des Spiels herauszubringen. Zusätzlich zum eigentlichen Spiel kommen drei Downloadable Contents (kurz: DLCs) und vier, damals, brandneue Fahrzeuge. Die drei DLCs sind Supersonic Fury, Revenge of the Battle-Cars und Chaos Run. Bis heute sind insgesamt vier DLCs rausgekommen. Die DLCs beinhalten neue Autos und weitere Items mit denen man sein Fahrzeug anpassen kann. Dazu gehören Reifen oder Antennen. Denn in Rocket League kann man sein Auto nach seinen Wünschen anpassen. Durch Spiele und Siege spielt man außerdem neue Items frei. Dabei gibt es laut Entwickler über 10 Milliarden mögliche Kombinationen.

Das Spiel selbst hat sich in den anderthalb Jahren seit seinem Release entwickelt. Als ich 2015 in das Spiel reinschaute, konnte ich auf ein paar verschiedenen Feldern Auto-Fußball online gegeneinander spielen oder offline auf das leere Tor trainieren. Zusätzlich gab es Tutorials und mein Gefährt konnte ich grafisch schon ziemlich aufmotzen.

 

Neue Autos, neue Modi und weiterhin ein großer Spaß

In den letzten Tagen habe ich dann wieder mal in das Spiel hereingeschaut. Mein Fazit: Die Entwickler haben in den anderthalb Jahren richtig viel getan und an den richtigen Stellschrauben gedreht. Das Spiel macht noch mehr Spaß.
Am Anfang war der Wettkampf-/Ranglistenmodus noch nicht wirklich ausgereift. Nun kann man im Online-Spielmenü auswählen, ob man ein Wettkampfspiel bestreiten möchte. Die Rangliste ist leider im Menüpunkt Extras "versteckt". Dort findet man auch zahlreiche Statistiken.
Um das Spiel aber auch im Offline-Modus interessanter zu machen, führten die Entwickler einen Saisonmodus ein. Man spielt alleine, mit einem oder zwei Computermitspielern zusammen eine Saison gegen andere Computergegner. Eine gute Erweiterung, um sich auch ein wenig einzuspielen und nicht gleich ins Onlinegetümmel zu stürzen. Denn online gibt es nun auch mehr Auswahl: Neben neuen Arenen lässt sich auch zwischen vier verschiedenen Modi wählen. Bleifußball, Körbe, Schneefrei und Rumble heißen sie. Was macht sie im Einzelnen aus?

Bleifußball ist die normale Variante. In Duellen von 1 gegen 1 bis 4 gegen 4 wird versucht, den Fußball im Tor unterzubringen.

Der Modus Körbe ist eine Basketball-Version des Spiels. Anstatt den Ball, der optisch einem Basketball nachempfunden ist, in das Tor zu schießen, versucht man, den Ball im gegnerischen Korb zu platzieren. Anders als beim realen Basketball gibt es hier, egal von wo man trifft, nur einen Punkt.

Die Namensgebung Schneefrei soll bedeuten, dass man sich hier aufs Eis begibt. Hier wird nun Eishockey gespielt und ein riesiger Puck muss ins Tor gebracht werden.

Im Modus Rumble spielt man wieder Fußball. Zusätzlich bekommt jeder Spieler aber nach einer bestimmen Zeit Items, die er einsetzen kann. Zum Beispiel kann man zu einem riesigen Magneten werden und so den Ball zu sich ziehen. Ein Modus, der sehr viel Spaß bereitet und bei dem es gerne mal drunter und drüber geht. Die verschiedenen Modi bringen sehr viel Abwechslung. Wem das noch nicht genug Anpassungen sind, kann im Privaten Modus selbst Hand an die Einstellung anlegen. Dort können dann auch neben der Spiellänge zum Beispiel das Ballgewicht, die Ballgröße oder die Booststärke eingestellt werden.

Darüber hinaus gibt es einige neue Autos und, wie auch schon erwähnt, jede Menge neue Items für den Wagen. Erzielt man ein wunderschönes Tor oder passieren Situationen, die man unbedingt noch einmal sehen möchte, ist es möglich, die jeweiligen Replays zu speichern.

 

Mit Training zum Profi?

Auch im professionellen E-Sport wird Rocket League gespielt. Die Profi-Gamer spielen um Preisgelder vom mehreren hunderttausend Dollar. Bis wir in diese Regionen kommen, müssen wir noch einige Partien machen und viel, viel üben. Darum wird nun die Konsole angeworfen und ein paar Runden über das Spielfeld gedreht.

Du willst auch eure Rocket League-Karierre starten? Dann haben wir genau das Richtige für Dich! Wir verlosen unter allen Teilnehmern unseres Gewinnspiels nämlich eine Collectors Edition für die Playstation 4!

Schreib uns einfach die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage per Mail an oliver@jup.berlin . Der Einsendeschluss ist der 17.03.17, 15 Uhr. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Viel Erfolg!

 

Gewinnspielfrage:

Was ist das Besondere an der Collectors Edition von Rocket League?

a) Sie beinhaltet drei DLCs.   b) Sie kommt inklusive eines aufblasbaren Rennautos.

 

29.03.2017
12.00
30.03.2017
12.00
31.03.2017
12.00
01.04.2017
12.00

Sie gehören zu den erfolgreichsten deutschen YouTubern: ApeCrime! Im Mai erscheint ihr Album "EXIT"! Live erleben könnt ihr Andre, Jan und Cengiz ab dem 10. Mai 2017. Dann gehen die Jungs auf große EXIT-Tour.

 

Ihr wollt am 20. Mai 2017 in Berlin dabei sein?

Dann schickt Song-Vorschläge für eine neue Runde von „Songs in Reallife“ an info@jup.berlin und gewinnt 2 Tickets für Berlin!

Unter allen Einsendungen verlosen wir 2 x 2 Tickets für das Berlinkonzert am 20. Mai!

 

Teilnahmeschluss: 12.03.2017

 

 

 

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

„Unterleuten“ - ein „große[r] Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit […], der sich hochspannend wie ein Thriller liest.“

 

VON MAREIKE

Wenn man eine solche Bewertung auf dem Bucheinschlag eines Romans liest, hat man doch gleich etwas weniger Angst vor einem über 600-seitigen Roman aus dem Jahre 2016, den man unter Zeitdruck verschlingen muss. Der Titel „Unterleuten" allein verrät nun zunächst aber gar nichts über Inhalt oder Art des Romans von Juli Zeh, deren Name mir zuvor ebenfalls noch nie begegnet war. Erst im Nachhinein erkennt man das kluge Wortspiel und ist froh, nicht unter diesen Leuten zu sein.

Ohne eine leiseste Ahnung davon, was mich erwarten könnte, begann ich also zu lesen - ich als Person, die eher  Sachbücher und dokumentarische Werke präferiert, bei denen es nicht auf kontinuierliches Lesen ankommt.
Zunächst bedarf es zugegebenermaßen einiges an Disziplin, sich in „Unterleuten" zurechtzufinden. Ist man jedoch erst  einmal in dem brandenburgischen Dorf angekommen, will man dann doch wissen, wie sich die Dinge entwickeln.

 

VON CHARLOTTE

Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein kanadisches Filmdrama der Regisseure Mathieu Denis und Simon Lavoie aus dem Jahr 2016. Beide Regisseure haben an der Université du Québec in Montréal Film studiert und dies ist ihr zweites gemeinsames Projekt.

Der Film handelt von einer Splittergruppe, die nach dem verebben der „Ahorn Frühling“ -Proteste in Quebec  (in Anlehnung an den Arabischen Frühling) eine tiefe Unzufriedenheit mit der Gesellschafft verspüren und etwas verändern wollen. Sie agieren sehr gewalttätig und rücksichtslos mit Spaßguerilla– und Molotowcocktail-Aktionen. Durch die Point-of-View-Perspektive, bei der die Kamera die Sicht eines Protagonisten einnimmt, hat man das Gefühl, ein Teil der Studentengruppe zu sein. Dies führt dazu, dass man auch ihre Anspannung, Ängste und Gefühle mitfühlt, was sehr mitreißend sein kann, aber an einigen Stellen auch sehr schwer auszuhalten ist. Im Hintergrund ist selten wirkliche Filmmusik zu hören. Meist sind es verzerrte, laute und verstörende Geräusche, die der Zuschauer wahrnimmt und die dem Film etwas sehr Dunkles und fast Bösartiges verleihen. Außerdem sind die Farben generell sehr dunkel gehalten, wodurch die düstere Stimmung verstärkt wird.

Einen klaren Handlungsstrang zu erkennen, war für mich sehr schwierig, da die Szenen eher wahllos aneinander gereiht scheinen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist wie die Filmemacher mit typischen Geschlechter Stereotypen spielen. Zum Beispiel sieht man in einer Szene eine Person mit rosafarbenem Nachtkleid, was vermuten lässt, es handle sich um ein Mädchen, was sich im Nachhinein jedoch als falsch herausstellt.  Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein Film mit viel Nacktheit und Gewalt, der Sehnsüchte, Fantasien und Ängste junger Menschen darstellt. Filmisch ist der Film, außergewöhnlich gut, aber mir persönlich war er viel zu gewalttätig und mir fehlte eine nachvollziehbare Handlung.

 

Im Berlinale Programm

So 12.02. 20:00 HKW

Mo 13.02. 14:30 CinemaxX 3

Sa 18.02. 20:00 HKW

 

VON CHARLOTTE

 

Poi E ist ein Neuseeländischer Dokumentarfilm über die Geschichte eines Popsongs in maorischer Sprache, der 1984 wider Erwarten die Spitze der Charts erreichte. Es grenzte damals an ein Wunder, dass ein Song in traditioneller Sprache so ein Erfolg hatte. Der Sänger Dalvanius Prime hatte davor schon internationalen Erfolg, aber nur mit englischsprachigen Soul-Liedern. Im Laufe seiner Kariere hat er sich immer weiter von seinen Ursprüngen entfernt und auch zum größten Teil die Sprache der Maori verlernt. Hierfür schämte er sich und als er zurück in seine Heimatstadt kam, fing er an, die Sprache wieder zu lernen und sich mit seiner Kultur zu beschäftigen. Der Regisseur Tearepa Kahi ist selber maorischer Abstammung und tourte schon als Jugendlicher durch Neuseeland mit einer Maori Tanzgruppe. Später studierte er Geschichte und Maori Studies an der Universität Auckland und führte Regie bei diversen Dokumentarfilmen und preisgekrönten Kurzfilmen. Sein Spielfilmdebüt „Mt Zion“ gewann mehrere Preise bei den New Zealand Film Awards und war in Australien und Neuseeland ein großer Publikumserfolg.

Poi E ist ein herzerwärmender, teilweise lustiger und filmisch wunderschöner Dokumentarfilm. Der Film begleitet die Geschichte der Entstehung des Liedes und die enormen Auswirkungen auf die Kultur der Maori.  Poi E ist generell in sehr strahlenden, bunten Farben gehalten  und vermittelt dadurch sofort gute Laune. Es ist ein Film über Kultur, Herkunft und Musik, der mehr als empfehlenswert ist, wenn man sich für die Geschichte der Maori und Musik interessiert.

 

Auf der Berlinale:

Di 14.02. 17:30  HKW

Mi 15.02. 17:30 CinemaxX 1

Sa 18.02. 11:30 CinemaxX 3

So 19.02. 15:30 Filmtheater am Friedrichshain

 

VON KAJA

 

Erwachsen werden ist nicht leicht und schon gar nicht, wenn man anders ist als seine Freunde und ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Butterfly Kisses erzählt die Geschichte von Jake (Theo Stevenson) und seinen zwei besten Freunden, die sich ihre Zeit mit Rumhängen in den Höfen ihrer Hochhaussiedlung, mit Billard, Pornos, Alkohol und Gesprächen über Mädchen vertreiben. Jeder der Drei wird von seinen ganz eigenen Dämonen getrieben, doch Jake trägt ein dunkles Geheimnis in sich, welches er niemandem erzählen kann und das ihn mehr und mehr von den anderen isoliert.

Der Debütfilm von Rafael Kapelinski feiert auf der Berlinale 2017 Weltpremiere und ist meiner Meinung nach gut gelungen. Der Film, der komplett in schwarz-weiß gehalten ist, macht durch die Mischung aus Laien und bekannten Schauspielern einen authentischen und ungeschönten Eindruck und zeigt das Leben so, wie es nun einmal ist.

Allerdings muss ich für meinen Teil sagen, dass ich das Ende leider nicht wirklich verstanden habe. Der Film hat seinen FSK mit 14Plus auf jeden Fall verdient und ist nur etwas für Leute, die kein Problem mit sexuellen Andeutungen haben.

 

Im Berlinale Programm:

Sa 11.02. 20:00 , HKW (E)
Mo 13.02. 15:30 , Cubix 8 (E)
Do 16.02. 15:30 , Zoo Palast 1 (E)

 

VON KAJA

 

Der 15-jährige Kit reißt inmitten der Feierlichkeiten zur amerikanischen Zweihundertjahrfeier von zu Hause aus und trampt zusammen mit seiner Freundin Alice durch Kanada. Die Beiden begeben sich auf einen Selbstfindungstrip, der ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt.

Dieser Film, der im Jahr 1976 spielt und ebenfalls schwarz-weiß ist, hat mir von den dreien, die ich vorab sehen konnte, am besten gefallen! Weirdos vermittelt das Gefühl, dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Jeder von uns ist auf seine eigene Art und Weise anders, seltsam oder speziell und einzigartig. Das ist auch gut so. Der Film sagt dazu: „We're all weirdos, that's what makes us beautiful“ („Wir sind alle seltsam, das ist was uns hübsch macht“). Dieses Zitat hat mich von Anfang an begeistert, da es meiner Meinung nach voll und ganz zutrifft.

Desweiteren sind die Charaktere sympathisch, sodass man sich mit ihnen identifizieren und mitfühlen kann. Wer also Lust auf einen Coming-of-Age Film hat, wer den Soundtrack der 70er liebt oder einfach mal einen Ausflug in die Vergangenheit machen will, dem kann ich Weirdos nur ans Herz legen.

 

Im Berlinale Programm

Di 14.02. 15:30 , Zoo Palast 1

Mi 15.02. 15:30 , Filmtheater am Friedrichshain

Do 16.02. 14:00 , CinemaxX 3

VON KAJA

 

Der Film handelt von einem hochbegabten Jugendlichen (Staszek Cywka), der kurz davor steht, Physik an der Universität zu studieren. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit einer Theorie über Parallelwelten, die seiner Meinung nach durch Licht miteinander verbunden sind. Hinter seinem großartigen Verstand verbirgt sich allerdings eine verletzte Seele, die die authoritäre Mutter (Agnieszka Podsiadlik) nicht zu heilen vermag. Eines Tages kehrt ihr Mann (Sebastian Lach) nach Jahren der Abwesenheit zurück, wodurch ein Mann in das Leben des Jungen tritt.

Mir persönlich hat der Film gut gefallen, da seine Handlung spannend ist, und er einige schön anzusehende Einstellungen beeinhaltet. Man merkt den künstlerischen Aspekt besonders in den Szenen, in denen mit Farben oder ähnlichem gespielt wird sowie in den Zitaten aus Goethes Erlkönig, der namengebend war. Zudem illustriert die Musik im Film die Gefühlswelt des erwachsenwerdenden Jugendlichen gut.

Man muss allerdings erwähnen, dass der Film ebenso komplex wie seine Charaktere ist und teilweise Realität und Fantasie miteinander verschwimmen. Das macht ihn zuweilen schwer verständlich, allerdings nicht schlechter.

Wer also gerne Art House Filme sieht oder Wert auf ein schönes Bild legt, sollte sich The Erlprince auf jeden Fall auf der Berlinale anschauen.

 

Im Berlinale Programm

Do 16.02. 17:00 , HKW (E)
Fr 17.02. 10:30 , CinemaxX 1 (E)
Sa 18.02. 14:00 , CinemaxX 3 (E)

 

VON JANIK EMIL

 

Schon anhand der Überschrift lässt sich erahnen, welch ein verrücktes Projekt unter der Regie von Dash Shawn in den USA entstanden ist. Eine wirkliche Storyline kurz zusammenzufassen, ist bei diesem Film gar nicht so einfach.

Grundsätzlich ist der Anfang des Films von der Story her gleichzusetzen mit einem typischen Teenager-Hollywoodfilm: Ein unbeliebter Erfinder namens Dash möchte mit seiner Schülerzeitung in der Schule berühmt werden – was ihm natürlich überraschenderweise nicht so einfach gelingt. Dash ist für seine Mitschüler ein Niemand. Belastet durch Mobbing, familiäre Probleme und Freundschaftssorgen versucht er sich durch den Schulalltag zu schlagen. Doch als er während seiner Recherche im Schulkeller ein Geheimnis entdeckt, wird seine Welt aus den Angeln gerissen. Und ab diesem Moment ist der Film nur noch eine einzige Farbschlacht.