Medien

In dieser Film-Feedback Folge hat mir Kai ausgeholfen und berichtet euch über den letzten Fack ju Göthe Teil!

 

VON KAJA UND KAI

 

Aktueller Film

Fack ju Göhte 3 – Final Fack

(D 2017, R: Bora Dagtekin, FSK 12)

Ja, dies ist wirklich das Ende der Fack ju Göhte-Reihe.

2013 mischte der erste Teil der Reihe die deutsche Kinowelt ordentlich auf. Der zweite Teil von FACK JU GÖHTE war zwar sehr amüsant und mit sehr viel Witz, doch als zweiter Teil eher unnötig. Nun präsentiert Constantin Film, denn „Final Fack“. Ein allerletztes Mal soll Elyas M´Barek alias Zeki Müller mit seiner Chaotenklasse auf der Leinwand zu sehen sein. Diesmal spielt das Szenario wieder in München in der Goethe-Gesamtschule und Herr Müller muss mit seiner Chaotenklasse die Schule vor der Schließung retten. Gleichzeitig steht die Chaosklasse vor dem Abitur und alle fragen sich: Wie geht es weiter?

Der dritte Teil der Fack ju Göthe-Reihe behandelt auch das Thema Mobbing. Als ein Schüler aus Verzweiflung vom Dach der Schule springt, zücken die anderen Schüler*innen ihre Handys anstatt ihm zu helfen.
Es gibt neben den sehr übertriebenen, mit sehr viel Witz gezeigten Szenen auch Filmszenen, die ernst sind. Wie z.B. das Mobbing in der Schule und die Versagensängste der Schüler. Chantal beschreibt das sehr treffend: „Es fühlt sich an, als ob jemand die Tür für die Zukunft zuhält.” Die Hauptaussage des Filmes ist: Jeder hat eine Chance verdient, das zu werden, was er oder sie auch immer werden möchte. Das man an seine Träume glauben soll und das man jeden so akzeptieren soll, wie er ist. Ein frischer Wind in dem dritten Teil bringt Biggi Enzberger (gespielt von Sandra Hüller). Sie ähnelt sehr stark Herr Müller, hat jedoch im Gegensatz zu ihm studiert und keine kriminelle Vergangenheit. Jedoch kommt auch Frau Enzberger gern mal mit einem starken Kater  zur Schule.  Die Figur hält den Film teilweise über Wasser. Das Negative an dem Film ist die offensichtliche Schleichwerbung und der Gastauftritt von zwei Bayernspielern, die in dieser Handlung wirklich nichts zu suchen haben.

FACK JU GÖHTE 3 ist keine besonders große Überraschung. Ich finde es aber auch gut, dass der Film auch seine ernsthaften Seiten hat und mit Mobbing ein immer noch aktuelles Thema aufgreift. Trotz seines Witzes und der Übertreibungen leider zu vorhersehbar. Aber definitiv besser als der zweite Teil.

Hier der Trailer! Und falls ihr eure Spanisch-Kenntnisse verbessern wollt, hier gibt es ein Remake zum Film auf Spanisch (klicke hier).

 

 

Sega bringt ein weiteres Spiel aus der Sonic-Reihe auf den Markt. Wir verraten euch, ob sich der Kauf lohnt. Denn in den letzten Jahren glichen Sonic-Spiele einer Wundertüte.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 15.11.2017

Die nächste Kultfigur ist zurück. Nachdem Super Mario vor ein paar Wochen wieder die Spiele-Bühne betrat, folgt ihm nun Sonic, bei dem die Schlagzahl der Spiele in den letzten Jahren aber deutlich höher war als bei seinem Kollegen aus dem Hause Nintendo. Denn es ist schon das zweite Sonic-Spiel in diesem Jahr.
Bei Super Mario kann man eigentlich immer von einem guten bis sehr gutem Spiel ausgehen, bei Sonic war das in den Neunzigern auch noch so. Die letzten Spiele waren mal super, aber dann auch wieder deutlich schwächer. Wo geht es mit Sonic Forces hin? Wir haben uns die Nintendo Switch Version angeschaut.
Auch bei Sonic gibt es einen Bösewicht. Der heißt Dr. Eggman und auch in Sonic Forces greift er wieder mal die Welt an. Diesmal erhält er dabei Unterstützung von Shadow the Hedgehog, Metal Sonic, Chao, Zavok und Infinite, der neu dabei ist.
Ebenfalls neu bei diesem Spiel ist die Möglichkeit, einen eigenen Charakter zu erstellen. Dort kann man auch zwischen verschiedenen Tierarten entscheiden, die spezielle Eigenschaften haben. Zum Beispiel: Mit immer mehr Spielzeit bekommt man auch mehr Klamotten und Accessoires.
Am Anfang der Geschichte läufst du mit Sonic in die Stadt, die von Dr. Eggman angegriffen wird. Dort erfährt Sonic gleich eine bittere Niederlage. Denn er verliert gegen die Bösewichte, die für Dr. Eggman arbeiten. Vor allem der neue Infinite besiegt Sonic nach allen Regeln der Kunst. Nach wenigen Monaten haben Dr. Eggman und seine Kumpanen die Weltherrschaft an sich gerissen. Sonic ist derweil im Weltraumgefängnis und Knuckles und andere Charaktere aus der Sonic-Geschichte tun sich zusammen, um Dr. Eggman zu schlagen. Dabei kommst du mit deinem selbsterstellten Helden ins Spiel. Denn du schließt dich der Truppe an.
Zu Anfang beherrscht Dr. Eggman 99,9% der Welt. Mit dem Gewinnen von Leveln schafft man es, die Welt Stück für Stück zurück zu erobern. Die Level sind kunterbunt. Verlieren kann man eigentlich nicht, denn man hat unendlich viele Leben. Die vielen Zwischensequenzen machen das Spiel bildgewaltig. Sehr schön ist auch, dass das Spiel zwischen 2D und 3D wechselt.
Die Dialoge sind komplett mit deutscher Synchronisation, die echt gut ist.

Das Spiel ist schnell. An einigen Stellen ist Sonic Forces sogar zu schnell. Die Figuren rasen förmlich über den Bildschirm.
Das Spiel ist für Xbox One, Playstation 4, PC und Nintendo Switch erschienen.
Es macht schon Spaß Sonic Forces zu spielen. Aber irgendwie fehlt mir an manchen Stellen das Gewisse etwas. Dennoch kann die Grafik auch auf der Switch überzeugen. Ich habe nur sporadisch andere Sonic Spiele gespielt. Insgesamt wird Sonic Forces  von den Kritikern als sehr schwach eingestuft. So drastisch sehe ich das jedoch nicht.

 

Ihr wollt Euch selbst vom Spiel überzeugen? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel.

GEWINNSPIEL:

Welche Farbe hat Sonic?
a) Blau                b) Lila

 

1.Preis: 1x Sonic Forces für die Nintendo Switch + 1x ikonische Sonic-Mütze
2. + 3.Preis: je 1x ikonische Sonic-Mütze

*Schicke die richtige Antwort an oliver@jup.berlin . Einsendeschluss ist der 20.11.2017 um 12 Uhr. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Eine doppelte Teilnahme ist ausgeschlossen.
Wir wünschen Dir viel Glück!

Mit Need For Speed Payback möchte der Entwickler EA seine Rennspiel-Reihe wieder nach vorne bringen. Ob das gelingt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 13.11.2017

Die ersten Minuten von Need For Speed Payback beginnen turbulent. Als erstes wird man in die Rolle von Tyler geworfen. Durch eine Wüstenlandschaft fährt man ein Rennen gegen seine beiden Freunde Sean und Jessica. Und schon dort wird ein Feature eingeführt, dass uns im Folgenden wieder begegnen wird. Denn man wechselt zwischen den Charakteren her. Zunächst übernimmt man Sean und dann auch Jessica. Ziel des Rennens ist die Werkstatt von Rav. Rav wartet dort mit einem getunten Wagen. Dass ich mit Jessica als erstes ankomme, aber in der folgende Zwischensequenz Tyler als Sieger gefeiert wird, bleibt nicht die einzige Ungereimtheit.

Bei Rav treffen wir dann auch auf Lina, die im weiteren Storyverlauf eine entscheidene Rolle einnehmen wird. Wir fahren also den getunten Mustang nach Forture Valley. Das ist die Stadt in dem Need For Speed Payback spielt. Schwups sitzen wir schon wieder in einem anderen Auto. Einem zwei Millionen teuren Rennwagen, um genau zu sein. Wir starten bei einem illegalen Straßenrennen. Das Auto haben wir von Marcus Weir, der nur Der Spieler genannt wird. Aber unser Plan ist gar nicht, dass wir das Rennen gewinnen, sondern wir wollen den Wagen stehlen. Natürlich möchten uns jede Menge Polizisten aufhalten. In den Verfolgungsjagden wechseln wir wieder zwischen den drei Charakteren. Da können wir aber nicht frei durchführen, sondern das wird durch das Spiel vorgegeben. Immer wieder sieht man in Kinoreifen-Zwischensequenzen, wie sich Polizeiautos überschlagen oder Ähnliches. Wir schaffen es schlussendlich zum Treffpunkt mit Rav. Doch Jessica hat ihn niedergeschlagen, nimmt sich das Auto und verschwindet. Auf unserer Flucht mit Tyler vor den Cops gelangen wir in eine brenzlige Lage. Marcus Weir hilft uns. Dafür müssen wir (Tyler) für ihn arbeiten. Die Crew ist zerschlagen und Tyler sinnt nach Rache - oder um beim Englischen Titel zu bleiben - nach Payback.

Dies kann durch Straßenevents wie Rennen geschehen. Die Geschichte erinnert an die Kinofilm-Reihe Fast & Furios.
Das Steuern der verschieden Wagen ist gut, auch das Driften klappt auf Anhieb relativ gut.
Zwischendurch kann man die riesige, offene Spielewelt erkunden. Forture Valley ist an Las Vegas angelehnt. Leider wirkt sie aber an einigen Stellen recht lieblos.
Das Spiel bietet auch einen großen Fuhrpark und viele Möglichkeiten seine Wagen weiterzuentwickeln. Aber da kommen wir zu einem weiteren Problem. Anstatt sich nämlich vom verdienten Geld, sich gezielte Teile zu kaufen, bekommt man nach Siegen Speed Cards. Man kann eine aus dreien auswählen. Man weiß vor der Auswahl nicht, welche Verbesserung sie enthält. Tuning wird da zum Zufallskonstrukt.
Die Missionen sind vielfältig. So musst du zum Beispiel Raubüberfälle auf Transporter begehen, um dort einen Wagen zu klauen.

Die eigentliche Story ist ziemlich lahm. Denn die Rachestory ist schon ziemlich ausgelutscht und Need For Speed schafft es auch nicht, sie neu und spannend zu erzählen.
Auch in Need For Speed halten die Mikrotransaktionen Einzug. So kann man sich mit Echtgeld Upgrades kaufen oder sich eben auch durch die riesige Welt teleportieren. Aber keine Angst: Du kannst das Spiel auch ohne den Einsatz von Echtgeld durchspielen.

Beim Multiplayermodus gibt es Ranglistenrennen und Rennen alla just for fun. So richtigen Langzeitspaß verspürte ich aber nicht. Nach ein paar Rennen war es dann für mich auch wieder online.
 

Es macht insgesamt viel Spaß, durch die Wüste und durch die Stadt mit PS-starken Boliden zu heizen. Dennoch konnte Need For Speed Payback das Need For Speed-Feuer in mir nicht neu entfachen. Es bleibt leider auf dem Niveau des Vorgängers, der auch nicht überragend war. Besonders schade finde ich, dass der Multiplayermodus nicht mehr zu bieten hat.

 

Suits ist im Moment eine der erfolgreichsten Serien. Darin geht es hauptsächlich um zwei Anwälte, von denen einer eigentlich kein richtiger Anwalt ist. Unser Redakteur Olli hat sich die sechste Staffel angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Mike Ross und Harvey Specter sind die Hauptcharaktere der Serie Suits. Auf der einen Seite der kluge, junge Mann Mike, der zwar ein photographisches Gedächtnis hat, aber das dazu nutze, um Testlösungen zu verkaufen. Somit rutschte er immer weiter in die Kriminalität. Auf der andere Seite der angesehene, oft skrupellos agierende und kühl wirkende Anwalt Harvey Specter, der in einer der renommiertesten Kanzleien New Yorks arbeitet. Er hat in seiner Karriere noch keinen Prozess verloren.
Wie der Zufall will, treffen die beiden aufeinander. Harvey, der in seiner Kanzlei Partner geworden ist, soll auf Anweisung seiner Chefin Jessica Pearson einen neuen Anwalt einstellen. Zum Bewerbungsgespräch lädt er in einem Hotel. Zur gleichen Zeit ist auch Mike im Hotel. Er sollte für seinen Freund Trevor einen Auftrag als Drogenkurier ausführen. Doch das war eine Falle der Polizei. Mike erkennt das frühzeitig und flieht. Dabei kommt er ins Zimmer, wo die Bewerber warten. Harveys Sekretärin Donna ruft gerade einen Bewerber auf, der scheinbar nicht da ist. Da nutzt Mike seine Chance und nimmt seinen Platz ein. Er imponiert Harvey. Der gibt ihm den Job, obwohl er weiß, dass Mike nicht studiert hat. Doch das bleibt erstmal das Geheimnis der beiden. Und das soll in der Folge noch zu vielen Problemen führen.

 

An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass du diesen Text am besten nicht weiterlesen solltest, falls du die Serie noch nicht gesehen hast. Jetzt folgen Spoiler der Staffel eins bis fünf.

 

Zuerst einmal fällt es in der Kanzlei nicht groß auf, dass Mike nur ein Betrüger ist. Er hat jede Menge Wissen und mit Harvey auch einen starken Fürsprecher. Doch mit der Zeit wird die Luft immer mal wieder dünn. Mal fällt ihm sein ehemaliger bester Freund in den Rücken oder die Bundesanwaltschaft bekommt einen Tipp und startet Ermittlungen. Auch der eifrige Anwalt und Partner in der Kanzlei Louis Litt hat ihn immer mal wieder auf dem Kieker.
Manchmal bekommen sie nur knapp den Kopf aus der Schlinge. Deshalb entscheidet sich, Mike als Anwalt aufzuhören und Banker zu werden. Doch es dauert nicht lange, da ist er wieder in der Kanzlei, die in den ersten vier Staffeln immer wieder von internen Machtkämpfen erschüttert wird. Da aber nun immer mehr Leute das Geheimnis von Mike kennen und sie ihre Zulassung als Anwälte aufs Spiel setzen würden, wenn es rauskommt, versuchen sie das Geheimnis so gut, wie möglich zu schützen.
Am Ende der fünften Staffel kommt dann das, was folgen musste. Mike geht nach langen Verhandlungen einen Deal ein. Er muss ins Gefängnis, doch die Partner der Kanzlei bleiben straffrei.

Genau dort setzt Staffel sechs an. Mike hat sich auf das Gefängnis eingestellt. Harvey und die anderen Partner müssen in der Folge gegen eine Sammelklage gegen sich von einigen ihrer Mandanten angehen. Diese klagen, da sie von Mike vertreten worden sind.
Unterdessen lernt Mike das Leben im Gefängnis und die ungeschriebenen Gesetze kennen. Die Kanzlei versucht, wieder neue Mandanten ans Land zu ziehen. Außerdem vermieten sie Büroräume, um ein wenig Geld zusätzlich herein zubekommen.
Ob Mike aus dem Gefängnis kommt und es die Kanzlei zu altem Ruhm schafft, erfahrt ihr in Staffel sechs auf BluRay und DVD.

Suits erzählt die Geschichte eines Betrügers, könnte man ganz drastisch formulieren. Aber in der Serie steckt noch viel mehr. So bekommt man vielschichtige Einblicke in die verschiedenen Charaktere. Harvey, den man am Anfang noch als kaltes und ignorantes Arschloch kennenlernt, taut mit der Zeit immer mehr auf und lässt auch seinen Gefühle freien Lauf. Das sieht man auch bei Louis Litt. Auf der einen Seite verhält er sich kindisch und hinterlistig. Er versucht Mike auflaufen zu lassen und mit allen Mitteln seine Namenspartnerschaft durchzusetzen. Auf der anderen Seite kann er eben auch nett sein und sich für seine Kollegen, die er auch als seine „Familie“ bezeichnet, einsetzen.

Die Serie ist unterhaltsam und die Wendungen halten die Spannung aufrecht.

In House of Cards spielt Kevin Spacey den Politiker Frank Underwood, der sich seinen Weg vom Kongressabgeordneten zum Platz im Weißen Haus erarbeitet und da vor wenig zurückschreckt. Unser Redakteur Olli hat sich die neue, fünfte Staffel angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Die Politik ist ein Haifischbecken. Wenn du nicht aufpasst, bekommst du das Messer von hinten in den Rücken gerammt, von einem, von dem du dachtest, er sei dein Freund. Frank Underwood schafft es in Washington immer der zu sein, der das Messer in der Hand hält.

 

(AB HIER ENTHÄLT DER TEXT SPOILER. NICHT WEITERLESEN, WENN DU DIE SERIE NOCH NICHT GESEHEN HAST.)

 

So schafft er es, auch durch zahlreiche Intrigen, an die Spitze der Macht. So spielte er die anderen Politiker gegeneinander aus. Denn rhetorisch ist Underwood absolut spitze. Wenn es aber nötig ist, legt er auch selbst Hand an, wenn es zu seinem Vorteil ist. So ermordet er Peter Russo, den er erst versuchte zum neuen Gouverneur von Pennsylvania aufzubauen. Dann sah er aber die Chance, Vizepräsident zu werden. Und da Peter zu labil ist, entschied Frank sich, ihn auf dem Weg zu räumen. Die Journalistin Zoe Barnes, mit der er auch eine Affäre anfing, von der seine Frau Claire wusste, warf er vor den Zug, weil sie zu viel wusste und zu viel nachforschte.

So geht es in den ersten vier Staffeln immer weiter. Zum Beispiel spielt er den Präsidenten gegen seinen alten Kumpel, der zugleich der reichste Mann des Landes ist, aus. Natürlich immer zu seinem Nutzen. Immer mit dem Ziel selbst einmal der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein. Das soll ihm dann auch gelingen.

In Staffel fünf des preisgekrönten Politdramas versuchen Frank und Claire, ihre Macht im Weißen Haus zu behalten. Der Zuschauer findet sich zu Beginn im hitzigen Wahlkampf um den Platz im Oval Office. Frank, der zu dem Zeitpunkt Präsident ist, steht dem Republikaner Will Conway gegenüber.

Neben dem Wahlkampf rückt aber auch die Ehe zwischen Frank und Claire in den Mittelpunkt. Zwar haben die beiden schon viele kleinere Krisen durchgestanden, doch in diesem Fall ist es die extremste Krise. Doch sie reißen sich zusammen. Denn sie wissen genau, um die Macht zu halten, müssen sie gemeinsam Seite an Seite kämpfen.

Dennoch bleibt Frank hungrig nach immer mehr Macht. Er möchte die Alleinherrschaft und da schreckt er vor nichts zurück.

Wie der Wahlkampf ausgeht und ob die Underwoods ihre Ehekrise wirklich überwinden können, könnt ihr seit Anfang Oktober auf DVD und BluRay erfahren.

Die Serie House of Cards ist packend. Das Zusehen macht Spaß, doch manchmal ist man aufgrund der Skrupellosigkeit fassungslos. Auch in der fünften Staffel finden die Macher immer wieder neue überraschende Wendungen und so manche Moralvorstellung wird hier wieder einfach über den Haufen geworfen.
Kevin Spacey füllt für mich die Figur dabei perfekt aus. Eine sehr gute schauspielerische Leistung legt er auch in der neusten Staffel hin.

Ganz besonders markant für die gesamte Serie ist die direkte Ansprache von Frank an den Zuschauer. Er ist die einzige Person, die von der Existenz des Publikums weiß. So wendet er sich immer wieder zur Kamera und erklärt zum Beispiel seine Gedankengänge.
Falls ihr die Serie noch nicht gesehen habt, unbedingt mal reinschauen. Freigegeben ist sie ab 12 Jahren.

Der Marvel-Held Thor kommt zurück in die Kinos. Mit dabei viele andere bekannte Marvel-Größen. Unser Redakteur Olli hat für euch schon einmal in den Film reingeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Im nun mehr dritten Teil der Thor-Reihe aus dem Hause Marvel hat der Gott des Donners (gespielt von Chris Hemsworth) wieder alle Hände voll zu tun. Dabei trifft er auch auf alte Bekannte. 

„Thor 3 - Tag der Entscheidung“ ist der vollständige Titel, der schon ein wenig in die Handlung blicken lässt. Im Original erhielt der Film übrigens den Beititel Ragnarök, der in der nordischen Mythologie das „Ende des Universums“  und auf den Film übertragen auch gleichzeitig das Ende von Asgard, Thors Heimat, bedeutet. Dies musste in Deutschland aus lizenzrechlichen Gründen geändert werden, teilte Marvel Deutschland mit.

Thor befindet sich zu Anfang des Films gefangen in der Höhle von einem drachenartigen Feuerdämon, der davon besessen ist, Asgard zu zerstören. Thor kann sich befreien und die Gefahr abwenden. Doch der nächste Rückschlag lässt nicht lange auf sich warten. Thors Vater Odin, König von Asgard (gespielt von Anthony Hopkins), ist noch nicht wieder zurück auf seinem Planeten. Zusammen mit seinem, meist bösen, Bruder Loki (gespielt von Tom Hiddleston) begibt sich Thor auf die Erde, um seinen Vater zu finden. Dabei treffen sie auf Doctor Strange (gespielt von Benedict Cumberbatch), der Loki als Gefahr für die Erde sieht. Dennoch zeigt er beiden, wo ihr Vater ist. Doch kurz nachdem sie ihn finden und mit ihm sprechen, stirbt Odin. Kurz darauf erscheint die Todesgöttin Hela (gespielt von Cate Blanchett), die gleichzeitig auch die Schwester von Thor und Loki ist. Sie ist festentschlossen, ihren Platz als Königin von Asgard einzunehmen und den Kriegszug, den sie vor vielen Jahren mal mit ihrem Vater führte, wieder aufleben zu lassen. In der Folge kommt Thor auf einen für ihn fremden Planeten. Dort trifft er auf alte Bekannte und neue Gestalten.

Der Hauptdarsteller Chris Hemsworth beschreibt den neuen Teil so: 

“Wir haben hier einen recht ungewöhnlichen und einzigartigen Film auf die Beine gestellt - mit einer Geschichte, die für sich steht. Er hat den Königstitel von Asgard ausgeschlagen und auf der Erde gelebt. Weil aber die Erde nun einmal nicht seine Heimat ist, passt er in dieses neue Leben nicht wirklich hinein. Deshalb verlässt er die Erde, sucht nach Antworten und entdeckt auf seiner Reise durch dir außerirdischen Reiche überall Chaos.“

Ein bildgewaltiges Spektakel mit sehr viel Action und Humor. Dabei gelingt Marvel für meinen Geschmack wieder mal der Tanz auf der Rasierklinge. Denn einige Gags wiederholen die Macher und irgendwann dachte ich mir: „Noch einmal und der Witz ist über.“ Genau dann ließen sie es auch sein. Über zwei Stunden wurde ich bestens unterhalten. Schauspielerisch wird absolute Meisterklasse abgeliefert. Dem neuseeländischen Regisseur Taika Waititi gelingt ein sehr gutes Debüt bei seinem ersten Hollywoodfilm. Für mich einer der besten Marvel-Filme, die ich bis jetzt gesehen habe.

Wie es am Ende ausgeht und ob Thor Hela und Ragnarok aufhalten kann, erfahrt ihr ab Dienstag, den 31.10.2017. Ab dann läuft der Film auf den Kinoleinwänden des Landes.

 

 

VON JASON

Es ist ja bekannt, dass Mädchen und Pferde ein gutes Team sind – und das auch auf der Kinoleinwand. Ende September startete ROCK MY HEART in den deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht die Heldin Jana (gespielt von Lena Klenke), die ihr ganzes Leben schon mit einem angeborenen Herzfehler leben muss.

Durch diesen Herzfehler darf sich Jana nicht anstrengen. Doch sie hält sich nicht daran und begibt sich auf ein Abenteuer, bei dem sie am Ende einen Herzkollaps bekommt. In diesem Zustand zwischen Leben und Tod begegnet sie dem Pferd „Rock My Heart“. Sie sucht das Pferd in der Gegend, wo sie ihren Herzkollaps hatte, und findet den Vollbluthengst auf dem einsamen Pferdehof von Paul Brenner (Dieter Hallervorden).

Der ältere Paul kann es kaum glauben, was für eine Verbindung zwischen Rock My Heart und Jana besteht und sieht eine Chance, seinen Hof aus der finanziellen Not zu retten. Er setzt alles auf einen Sieg der beiden bei einem großen Reitturnier.

Doch Paul weiß nichts über Janas Herzfehler und Jana versucht ihre Krankheit mit allen Mitteln vor ihm zu verstecken. Ihr Ziel: Die Amateur-Rennreiterprüfung bestehen, um dann beim großen Reitturnier mitzumachen. Ob Jana die Herausforderungen meistert und ob ihr Körper die ganzen Strapazen aushält, schaut ihr euch am besten selbst im Kino an!

Insgesamt ist es ein sehr schöner und gefühlvoller Film. Es gibt Szenen, wo selbst ich feuchte Augen bekommen habe. Deshalb kann ich von ganzem Herzen diesen Film empfehlen.

Du willst mehr über den Film und Lena Klenke erfahren? Hier geht es zum Interview!

FOTO-OLYMPIADE #5

Das Kreativzentrum "Young Arts Neukölln" veranstaltete am 7. Oktober die fünfte "Foto - Olympiade". Junge Neuköllner*innen zwischen 12 und 18 Jahren haben gezeigt, was sie fotografisch auf dem Kasten haben.

VON PATRICE

3 Stunden für 3 Themen. Die Teilnehmenden hatten verschiedene Themen zur Auswahl, z.B. "Ganz nah dran" oder "Spur des Lichts". Das Endergebnis war überraschend. Viele bunte aber auch kreative Bilder waren dabei. Ob Spiegelung oder gestelltes Bild, alle Bilder haben eine Geschichte erzählt und ziehen den Betrachter für mehr als nur 3 Sekunden in den Bann.

Den ersten Platz in der Kategorie Einzelbild haben Zsa Zsa Hansen und Marie Groß gewonnen.

Weitere Gewinner*innen waren Victoria Wroblewsk, Andrea Hein, Klara Busse und Angelina Jarec.

Dazu gab es  zwei Gesamtsieger*innen in zwei Altersklassen. In der Altersklasse 12 bis16 Jahre haben Anika Hoffmann und Andra Mulsow gewonnen und bekommen einen Fotoshooting in Wert  von 200 Euro. Die Gesamtsiegerinnen in der Altersklasse 16 bis 18 Jahre sind Klara Busse und Angelina Jarec und bekommen ein Praktikum bei  GRAND VISION STUDIO.

Die Preise wurden von Bezirkstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport Jan-Christopher Rämer übergeben. Die Bilder wurden von einer Fachjury ausgewählt. Dieses hatte es aber dieses Jahr nicht wirklich leicht, erzählt die Workshopleiterin. 

Die Bilder zeigten ein großes Spektrum an Themen und Ideen. Selbst ich habe bei manchen Bildern gestaunt und musste zugeben, dass die Bilder von den anderen Teilnehmer*innen kreativer und freier gestaltet waren als meine.

Ich selbst als Fotograf finde diese Aktion sehr gut und freue mich schon auf das nächste Mal. 

 

Alle Gewinner-Fotos findet ihr hier!

 

Janik Emil und Hannah  aus der jup!-Redaktion besuchten den 2-Tages-Workshop zum Thema „VR-Workshop: Du und ich: Virtuell Reell“. Was sie an den beiden Workshop-Tagen erlebt haben und wie VR überhaupt funktioniert, erklären sie euch hier!