Medien

Ihr seid eine Jugendorganisation oder ein Jugendverband und wollt digital miteinander über Inhalte kommunizieren, Texte gemeinsam verfassen oder Umfragen starten? OPIN ist ein spannendes Tool dafür!

OPIN ist eine webbasierte Plattform für digitale und mobile Jugendbeteiligung für Jugendorganisationen oder öffentliche Verwaltungen. Dabei bietet sie euch mehrere Möglichkeiten, mit eurer Community in Kontakt zu treten: sammelt Ideen, stimmt über Ideen, plant Meetings, verortet Ideen auf einer Karte, erstellt und diskutiert Texte und führt Befragungen durch!

Praktische Tipps und ein Entscheidungshilfe Tool helfen euch, die richtigen Beteiligungswerkzeuge zu finden und unterstützen bei der Planung des Beteiligungsprozesses.

Empfohlen wird OPIN auch von der Plattform jugend.beteiligen.jetzt. Hier lest ihr den Artikel dazu mit wichtigen Infos!

Alles über OPIN findet ihr auch auf der Webseite!

 

Artikelbild © John Schnobrich on Unsplash

 

VON LILI

Morgens nach dem Aufstehen, an der Bushaltestelle, im Bus, in der Schule, an der Uni oder auf der Arbeit, vor dem Einschlafen – Instagram begleitet Manche den ganzen Tag. Man wird überschüttet mit einer Welle an Posts, die einem zeigen, wie das vermeintlich beste Leben aussieht. Eine Welle an Luxus, Food-Porn und Werbung. Natürlich unterstützt mit einer Vielfalt an Hashtags - für neue Follower, für mehr Reichweite, für mehr Profit. „Influencer“ ist jetzt der neue Traumberuf der Jugend. Fotoshootings, Reisen, Luxus. Qualität und Tiefgründigkeit sind meistens nicht die Wörter, die die meisten mit Instagram verbinden. Diese Grenze wurde allerdings mit dem Instagram-Walk vom Grips Theater am Hansaplatz überwunden.  Ins Leben gerufen von der FSJ-lerin Sophia, wurde die Aktion dieses Jahr das erste mal durchgeführt – und das mit Erfolg. Aber alles von Anfang.

 

Das Theater für Kinder und Jugendliche

Angekommen im bunten Foyer, bemalt durch die typischen Figuren des Theaters (von dem Bruder des Gründers), schlossen wir uns der kleinen Gruppe an. Schon hier haben wir mitbekommen, dass es kein gewöhnliches Theater ist, in dem schick angezogene Leute über irgendwelche Details in der Inszenierung fachsimpeln. Alltägliche Zuschauer und vor allem Kinder, die von der Handlung lernen sollen. An der sogenannten „Wall of Fame“ konnten wir mitverfolgen, wer alles in dem Theater spielt bzw. gespielt hat. Neben dem festen Ensemble sind aber auch Techniker*innen oder die Schneider*innen verewigt. Auch wurde uns erzählt, dass das Theater vom Gründer Volker Ludwig für Kinder und Jugendliche errichtet wurde, da Theater in den 60ern nur für Erwachsene zugänglich und verständlich war.

 

Anschließend wurde uns auch schon die Bühne für den Tag gezeigt- mit der aufgebauten Kulisse zu „Phantom (Ein Spiel)“. Durch die Bankreihen gehend, haben wir die Bühne in den unterschiedlichsten Perspektiven gesehen. Es war der erste Einblick und sollte der Oberflächigste bleiben.

 

VON ZORA

 

Mit der U9 nach Wedding und ab in den Garten zum 3. Kreativtreffen. Brainstorming ist heute angesagt. Und neben der Frage, welcher Keks nun besser schmeckt (definitiv der komische Bio-Haferkeks!!!) dreht es sich heute um die Frage: Wie wollen wir unser Magazin gestalten? Und ganz wichtig: Wie soll unser Cover aussehen?

Da ein Supermodel oder anderweitiger Celebrity eher unpassend ist und keine wirkliche Option darstellt, ist unsere Kreativität gefragt. Von Pinnwänden, über Polaroid und Memorie, bis hin zu Fotografien und Illustrationen, die man im zukünftigen Geschichtsunterricht analysieren darf, ist alles dabei. Auch Ideen für die Bebilderung gibt es. Dank Hilfe des Alphabets sogar viele (naja… bis auf welche mit X).

 

Also die Ideen sind da, jetzt müssen sie nur noch zu Taten werden!

Vom Text zum Bild!

jup! war bereits im Juni zu Gast bei der Schreibwerkstatt Marzahn. Gemeinsam mit den Schreibenden Schülern entstanden tolle Miniaturen über ihren Kiez, die bereits Bilder im Kopf entstehen ließen.

Diese Bilder des Bezirks nun mit der Kamera einzufangen, darum ging es beim zweiten Termin. Kay leitete den Video-Workshop, bei dem sich drei Gruppen mit jeweils unterschiedlichen Aufgabenstellungen aufmachten:

  1. Poesie (Verbildlichung der Miniaturen)
  2. Straßenumfrage (Interviews mit Marzahner*innen)
  3. Pamphlet (Warum ist Marzahn lebenswert?)

Es war ein super Workshoptag! Was wir erlebt haben, hat Renate Zimmermann von der Schreibwerkstatt in einem Blog-Beitrag zusammengefasst!

Den ganzen Beitrag seht ihr bald auf jup.berlin, die Miniaturen werden im jup!-Printmagazin veröffentlicht.

#jupgedruckt

 

Foto: © Renate Zimmermann

VON OLIVER MATTUTAT

„Education“, also Bildung, ist eines der Schlüsselwörter, die oft bei Apple fallen. Neben ihren zahlreichen Aktionen wie der Hour of Code, in denen Kinder die ersten Programmierschritte gehen (wir berichteten),kann auch das neue ‘günstige’ iPad zum Educationprogramm des Milliardenkonzerns aus dem Silicon Valley eingeordnet werden. Hauptsächlich hat der Konzern damit Schulen und damit verbunden Schüler*innen und Lehrer*innen im Blick. Greg Joswiak, Apple Vice President of Product Marketing, fasst das so zusammen: “Dieses neue [...] iPad nimmt alles, was die Leute an unserem beliebtesten iPad schätzen, und macht es noch besser, um Kreativität und Lernen zu inspirieren."
Was es wirklich leistet, sehen wir noch.

 

Die wichtigsten technischen Fakten kurz im Überblick:

  • 9,7 Zoll Display, 2048 x 1536 Pixel
  • drei Farben: Silber, Space Grau und Gold
  • zwei Speichergrößen: 32 GB und 128 GB
  • zwei Kameras: Frontkamera mit 1,2 Megapixel und die Kamera auf der Rückseite mit 8 Megapixel
  • Der Akku soll bis zu zehn Stunden halten
  • Unterstützung von Touch ID, also Entsperren durch Fingerabdruck möglich

 

Preis bleibt üppig

Zu haben ist das Gerät ab 349€. Wirklich günstig ist das erstmal auch nicht. Schaut man sich in Apples Produktwelt um, sieht man, dass es die weiteren verfügbaren iPad-Modelle ab 429€ (iPad Mini 4) und ab 729€ (iPad Pro) gibt. Überzeugen soll das günstigste iPad mit dem Gesamtpaket.
 

Den Eingabestift gibt’s nicht dazu
Der Apple Pencil, der Eingabestift der Firma, gehört jedoch nicht zum Lieferumfang. Ihn muss man für 99€ dazu kaufen. Ebenfalls ein stolzer Preis. Wir konnten ihn aber auch in Verbindung mit dem iPad testen. Vorher war nur dem iPad Pro eine Kompatibilität mit dem Stift vorbehalten.
Ebenfalls verfügbar ist eine Schutzhülle. Diese muss zusätzlich für 49€ erworben werden.
 

Virtuelle Realität auf dem Vormarsch
Eine große Technologie zieht auch auf diesem iPad ein: Virtual Reality. So ist es nicht nur möglich imaginäre Möbelstücke in seinen Raum zu stellen, sondern auch für Bildungsthemen ist diese Technik sehr praktisch. Ein gutes Beispiel ist eine App, mit der man die Anatomie eines Frosches lernen kann. Das Gerät scannt die Umgebung und auf dem Display sieht es so aus, als wäre der Frosch direkt vor einem. Man kann weiter weggehen oder auch näher dran. In verschiedenen Modi lassen sich auch zum Beispiel nur die Knochen anzeigen. Und auch Sezieren lassen sich die virtuellen Frösche - ohne Blut und üblen Geruch.
 

Unser Langzeittest
Zwei Monate lang haben wir das Gerät und den Pencil auf Herz und Nieren geprüft. Der Start ist, wie für Apple bekannt, einfach und intuitiv. Schnell ist das Gerät eingerichtet und startklar. Das Display wirkt klar und reagiert flott. Videoinhalte machen auch hier Spaß! Die Akkulaufzeit ist gut. Die angestrebten zehn Stunden schaffen wir in unserem Test in Verwendung leider nicht, aber trotzdem ist es ein gutes Ergebnis.
Das iPad ist fix, dennoch darf man natürlich keine Wunderdinge erwarten. Für den normalen Gebrauch läuft es aber super. Nur sind uns ein paar Abstürze aufgefallen, die durch ein Systemupdate dann aber verschwunden sind. Der Sound des Geräts ist okay, aber nichts besonderes. Natürlich kann man aber fix seine Kopfhörer anschließen, um einen besseren Klang zu erzielen, dennoch ist der interne Sound nicht zu schlecht.

Zu guter Letzt zum vermeintlichen Herzstück des günstigen iPad: der Apple Pencil. Wie erwähnt, ist er nicht im Lieferumfang enthalten. In unseren Tests klappt das Zusammenspiel hervorragend. Am Anfang war es ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Den größten Nutzen haben Leute, die zeichnen können. Denn das iPad wird so zum digitalen Zeichenblock.
 

Apples neue Bildungsoffensive
Ende Juni kündigte Apple dann einen weiteren Teil seines Education-Programms an. Eine neue App für Lehrer ist nun kostenfrei verfügbar. Sie hört auf den Namen Schoolwork und soll den Lehrkräften helfen, einfach Inhalte zu erstellen, zu verteilen und mit den Schülern zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Schritt zum digitalen Klassenraum?
 

Fazit
Apple versucht, auch mit dem neuen iPad weiter im Bildungsbereich seinen Fußabdruck zu hinterlassen. Der Preis könnte für die meisten Bildungsträger aber leider schwer zu stemmen sein.
Das Gerät selbst hat in unserem Test kaum Schwächen offenbart. Das iPad kann beim Lernen helfen; viele nützliche Helfer sind darauf zu finden. Welche Rolle der Tech-Gigant in den nächsten Jahren im Bereich Bildung einnimmt, wird sich zeigen.

 

EIN KOMMENTAR VON SINA
 
Das Berliner JugendFORUM 2018 beschäftigt sich nicht nur mit den Themen der Nachhaltigkeit, der Unterbezahlung von Freiwilligendiensten oder unter anderem dem Jugendfördergesetz. Auch die Kleinsten haben die Möglichkeit, ihre Meinung über das Nutzen ihrer Handys auf dem Schulgelände und im Unterricht im Talk #NoPhone den Politiker*innen Dirk Stettner (CDU), Stefan Ziller (Grüne) und Birke Bull-Bischoff (Die LINKE) mitzuteilen. 
 
Zum Nachschlagen von Worten, zum Nachrechnen von Mathematik-Aufgaben, zum Spaß haben in der Pause. Die Grundschüler*innen der Kastanienbaum Grundschule haben noch weitere Gründe, warum die Handy-Nutzung in der Grundschule weiter ausgebaut und fest in den Schul-Alltag integriert werden sollte. Und das, obwohl es eigentlich darum geht, die Handynutzung in Grundschulen zu verbieten. Schnell kristallisiert sich heraus: Auch während des Unterrichtes soll das Mobiltelefon nicht in der Tasche bleiben. 

 

Zwischen Luxus und Problem

Klar, Kinder sollen den richtigen Umgang mit den modernen Medien erlernen. Und auch die Schule digitalisiert sich. Seien es extra eingerichtete PC-Räume, Smartboards, die Kreidetafeln ersetzen, oder Präsentationen, die bitte mit PowerPoint gestützt gehalten werden sollen. Digitale Medien zu Umgehen ist einfach unmöglich. Umso wichtiger ist es, dass die richtige Relation verstanden und eingehalten wird. Die Forderung der Kinder, das Handy als Online-Duden mitnehmen zu dürfen, ist demnach für mich unverständlich. Es bleibt doch trotzdem wichtig, sich in einem normalen Wörterbuch aus Papier zurechtfinden zu können. Und ob ich das 1x1 jetzt in mein Handy oder den Taschenrechner eingebe, macht auch keinen Unterschied. Nur den, dass ich mein Handy nicht in Prüfungen benutzen kann und früher oder später dazu gezwungen bin, mich mit einem Taschenrechner auszukennen.
 
Die politisch-gesellschaftliche und wissenschaftliche Bildung sollte weiterhin das Hauptaugenmerk einer Schule und vor allem einer Grundschule bleiben. Die Kinder dort sind fünf bis12 Jahre alt und lernen die Grundlage des Lesens und Schreibens, auf die sie ein Leben lang angewiesen sind. Wird Stift und Zettel durch ein Display mit Touchscreen ersetzt, so wird das Erlernen deutlich behindert bis unmöglich. Vor allem motorische Fähigkeiten, wie das Halten des Stiftes und die Bewegung, wie man Buchstaben schreibt, werden nicht mehr erlernt. Dazu kann es auch gesundheitliche Folgen haben, wenn bestimmte Muskeln und Sehnen nicht mehr bewegt werden. Dies kann zu Verkrampfungen und anschließenden starken Schmerzen kommen. Angemerkt wurde deshalb der Aspekt, die Nutzung im Unterricht auf die fünften und sechsten Klassen zu beschränken. Ein Aspekt, den ich ebenfalls nicht begreifen kann. Die Kinder haben gerade gelernt, miteinander zu kommunizieren und das soll nun durch die Handys unterbunden werden? Gerade bei Kindern des jüngeren Alters ist es wichtig, dass sie mit anderen Menschen und vor allem mit älteren Personen persönlich in Kontakt treten um zu lernen, wie sie sich unter Gleichaltrigen und Autoritätspersonen zu verhalten haben.

 

YOU SQUAD bei jup! Berlin - Noch bevor die Hallen am Samstag geöffnet wurden, hatten wir die Special-Guests der YOU zu Gast am jup!-Stand: Joyatheresa, Annika Sofie, Mone@Supergirl, Nathan von KekseTV und Justin Prince sind die YOU SQUAD in diesem Jahr. Ihr kennt sie von Instagram, musical.ly und YouTube. Zusammen batteln sie sich mit ihren Fans in verschiedenen Challenges. Worauf sie sich besonders freuen, verraten sie uns u.a. im Interview!

Die TINCON 2018 – ein Wochenende voller Political Correctness, Mental Health, Gaming und Menschen, die ihre Meinungen kundtun wollen. Vom 8. bis zum 10. Juni fand die TINCON zum vierten Mal und dieses Jahr im Columbia Theater statt. Auch jup! Redakteurinnen Mareike und Friederike waren vor Ort und berichten für euch auf jup.berlin!