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Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

VON SARINA

Auf der TINCON, die dieses Jahr zum zweiten Mal in Berlin stattfand, gab es auch dieses Jahr wieder viele Talks zu Themen, die verschiedener wohl nicht hätten sein können. Von Meinungsäußerungen zur Flüchtlingsdebatte, über Internetproblematiken, bis hin zu wohl alltäglichen Problemen wie fehlendem Selbstbewusstsein war alles dabei. Besonders angetan haben es mir die Vorträge „Auf die Fresse fallen – hups – wieder aufstehen“ von Toni Nolde und „Selbstbewusstsein durch und trotz Social Media“ von Nora Wunderwald. Was mich an beiden Künstlerinnen sofort begeistert hat, war, wie selbstsicher und locker  beide Mädchen die Themen zum Publikum transportieren konnten. Fehlendes Selbstbewusstsein und Fehlschläge sind wichtige Themen in unserer Jugend. Die Lockerheit diese Themen in so gut verständliche Worte zu packen, hat mich unglaublich fasziniert. Toni Nolde hat einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, in dem sie ihre Meinung und ihre Vorgehensweise bei negativen Ereignissen auflistete und näher erörterte. Nach ihr seien Fehlschläge vollkommen normal und nicht das Auftreten, sondern der Umgang mit ihnen sei von Relevanz. Genau aus diesem Grund sei nach ihr der erste richtige Schritt nach einem Fehlschlag auch das Liegenbleiben und die Akzeptanz. Doch dann heißt es: Kopf hoch, aufrichten und weitergehen. Auch ohne Krone. Danach vornehmen, nie wieder hinzufallen. Auch wenn man sagen kann, dass man so oder so wieder fallen wird, egal wie sehr man sich bemüht, es nicht zu tun. Jedem passiert an irgendeiner Stelle während des Lebens ein solches Erlebnis und genau das ist das, was uns menschlich macht. „Kopf hoch, denn ihr werdet garantiert wieder fallen“, waren einige ihrer letzten Worte. Nora Wunderland hat diesen Themenbereich ähnlich abgedeckt, nämlich hat sie sich besonders um die Prävention negativer Ereignisse, insbesondere mit oder im Internet auseinandergesetzt. „Fake it `til you make it“, waren starke Worte, die mir im Kopf geblieben sind. Du hast kein Selbstbewusstsein? Dann tu so, als ob und auf einmal kommt es von ganz allein. Die Selbsteinschätzung steht hier bei weitem über der Meinung von anderen. Ziel ist es, mit sich selbst zufrieden zu sein. Alles andere kommt danach.

Mich haben diese Worte gleichzeitig zum Nachdenken angeregt, aber auch berührt, da beide auch ihre persönlichen Lebenserfahrungen, welche natürlich nicht immer positiv waren, mit dem Publikum geteilt haben. Außerdem haben sie vollkommen souverän ihre Meinung präsentiert und das Publikum war durchweg begeistert von beiden Vorträgen. Also TINCON: weiter so! Unbedingt mehr solcher Vorträge, es war wieder einmal klasse!

Auf der YOU waren Chany Dakota, der Prince of Passion und Joely White bei uns zu Besuch und bei Sophie im Interview. Dort quatschen sie über Schönheit, Seelenstriptease auf Instagram, ihr Verhältnis zu ihren Lehrer*innen und die Scheinwelt im Internet.

Von Freitag bis Sonntag (7. bis 9. Juli) findet auf dem Messegeländer Berlin wieder die YOU Jugendmesse statt. Und wir sind mit der Jugendredaktion, der Digga-Redaktion von ALEX und dem Abgeordnetenhaus Berlin mittendrin statt nur dabei! In Halle 21b gibt es Aktionen, Talkrunden und vieles Mehr. Also schaut vorbei!

Bis dahin gibt's hier laufend alle entstandenen Berichte, Umfragen und Livestreams!

Auf der TINCON 2017 hatten wir Gelegenheit, die Gründer des reichweitenstärksten YouTube-Kanals für Online-Nachhilfe zu interviewen: Alexander und Nico von The Simple Club!
Tipps für's Leben gibt es im Video!

Interview und Schnitt: Dat

 

Ein digitales Festival nur für Jugendliche! Vom 23. Juni bis 25 Juni 2017 trafen sich zum zweiten Mal YouTuber, Blogger, Aktivisten, Fans und Interessierte auf der TINCON in Berlin. Auch die jup! Redaktion war für euch vor Ort und hat u.a. TheSimpleClub und Mr.Wissen2Go interviewt. Darüber hinaus bekamen wir Dank der TINCON im Vorfeld die Möglichkeit, die Bundesfamilienministerin, Frau Dr. Katarina Barley, zu interviewen. Alle Artikel und Videos findet ihr hier!

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren Rückblicken.

VON SINA

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich mit müden Augen das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Es mag an dem Wetter gelegen haben, dass ich schon mit Kopfschmerzen angekommen war, doch die monotone Stimmung der Jugendmesse konnte mich auch nicht wirklich begeistern. Für Kamerateams war das schlechte Licht eine Qual, mitgebrachte Beleuchtung konnte da jedoch abhelfen.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 zum dritten Mal  statt – dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte statt. Der Unterschied zur Premiere im letzten Jahr war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, die auch nur zum Treffen und Fotos machen mit den Lieblingen der Jugendlichen gedacht waren.

Wenn das Wesentliche nicht verstanden wird

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Während der Talks von bekannteren Personen schien die Halle komplett leer. Die Stages waren in zwei verschiedenen Ecken der Halle. Es wurde dann da voll, wo sich Suzie Grime, Coldmirror und andere, wie z.B. TheSimpleClub, aufhielten. So kam es zu Rudelbildungen, um genannte Personen mit Fragen zu löchern.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde es eher weniger sinnvoll, wenn YouTuber auf solchen Events nicht die Chance ergreifen, ihre Reichweite auszunutzen und sich auf den Bühnen lieber mit ihren Fans darüber unterhalten, wie ihr Künstlername zustande gekommen ist. Nicht falsch verstehen, aber das ist auch Kritik an diejenigen, die sich sogar aus anderen Städten für diese Personen nach Berlin begeben haben.

Aus Gründen wie diesen, habe ich mich mit anderen Besuchern lieber dem MarioKart zugewandt. Die Version von 1996, die alten Controller und die Sitzecke, die eigentlich nur aus gestapelten Plastikkisten bestand, waren dann doch interessanter, als sich unschlüssige Argumentationsgänge oder Gesprächsverläufe anzuhören. Dazu sei gesagt, dass ich davor keine Erwartungen an die TINCON hatte. Ich war letztes Jahr nicht da und habe nur nach Ende des diesjährigen „Festivals“ gehört, es sei langweiliger gewesen. Auch gut.

Auf der anderen Seite…

Um nicht noch mehr negative „vibes“ zu verbreiten, möchte ich noch erwähnen, dass mir der Umgang der Besucher untereinander letztendlich wohl am besten gefallen hat. Vielleicht war es die dunkel gehaltene Atmosphäre, die es für manche gemütlich machte und die sofort ein enges Gefühl untereinander auslöste. Aber wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann ist es die Hoffnung darüber, dass Menschen, wenn sie von Hormonen und Emotionen geleitet sind, immer noch freundlich zu anderen sein können. In diesem Fall die Freude und Aufregung jemanden zu treffen, zu dem sie aufschauen. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel Ordnung bei einer ungeplanten Autogrammstunde gesehen habe.

 

Auch Friederike hat einen Bericht über die TINCON geschrieben. Diesen findet ihr hier!

 

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren beiden Rückblicken.

VON FRIEDERIKE

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich voller Wehmut das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Nach aufregenden, lustigen und lehrreichen drei Tagen musste ich der tollen Zeit, die ich dort hatte, doch noch den Rücken zudrehen. Die Location hatte das richtige, etwas düstere Gamer-Flair und die Leute waren aufgeschlossen und aufgrund gleicher Interessen auch sehr gesprächig.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 schon zum dritten Mal statt - dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte. Der Unterschied zum letzten Mal war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, in denen man seine Lieblinge im kleineren Rahmen und durchaus auch etwas persönlicher kennenlernen konnte, was insbesondere der entspannten Atmosphäre im Kraftwerk geschuldet war.

Gute und insbesondere auch vielseitige Unterhaltung

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Wenn so verschiedene Charaktere wie TheSimpleClub, Suzie Grime und Coldmirror an einem Wochenende aufeinandertreffen, ist das Spektrum der Themen doch sehr weitreichend. Neben politischen Themen, wie ins besondere LGBTIQQ, dem deutschen Schulsystem und dem Wissenschaftsjahr zur Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll, ging es auch einfach nur um die Speaker selbst.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde, dass die TINCON die meisten dieser Punkte klar erreichen konnte. Aufgrund persönlicher Bindungen, die die Speaker zu den jeweiligen Themen ihrer Talks hatten, konnte man sich tief in die bspw. doch sehr persönlichen Comingouts einfühlen. Das merkte man auch an den Reaktionen der Jugendlichen, die nach den Talks immer fleißig das Wurfmikrofon herumwarfen und der Person auf der Bühne Fragen stellten, die dann teils das derzeitige Thema und teils die berühmte Person betrafen – meist war beides allerdings auch nicht weit auseinander. Ob die Zuschauer nun aber wirklich Informationen, die z. B. mit der Umweltverschmutzung zusammenhängen, mitgenommen haben und noch länger darüber nachgedacht haben, kann man wohl bezweifeln.

Aus Gründen wie diesen, habe ich es nicht geschafft, mich von den Stages auch mal in den Gaming-Bereich zu begeben. Ein strenger Zeitplan begleitete mich die drei Tage ununterbrochen und ich hetzte von einer Ecke der Halle zur nächsten, um auch ja keinen der mich interessierenden Talks zu verpassen.

 

Auf der anderen Seite…

Um nun allerdings auch ein paar Schwachstellen der TINCON2017 aufzuzeigen, möchte ich noch erwähnen, dass die Werbung für die Veranstaltung im Vorhinein doch eher schwach ausgefallen ist. Daher waren die Besucherzahlen nicht sonderlich hoch. Auch war auf der Website viel von Gaming und Hacking die Rede, was ich an dem Wochenende doch vermisst habe. Wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann, dass die Youtuber, Blogger usw. auf der Bühne und live doch nochmal ganz anders als am Computer und vor der Kamera sind, wo eine schlecht formulierte Passage schnell gelöscht  und neugeschrieben oder ein schlechter Witz kurz mal heurausgeschnitten werden kann. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel sympathische Unsicherheit gesehen habe.

 

Auch Sina hat einen Bericht zur Tincon verfasst. Ihren findet ihr hier!

 

Eines der verrücktesten Rennspiele kehrt zurück. Bei 'Micro Machines World Series' fährt man Rennen auf den verschiedensten Strecken - z.B. im Garten oder im Kinderzimmer. Wir haben es für euch auf der PS4 angezockt!

VON OLIVER MATTUTAT, 03. Juli 2017

Micro Machines World Series erinnert ein wenig an Mario Kart. Man fährt Rennen und kann dabei Waffen einsetzen. Nur ist dies nicht die Hauptsache des Spiels.

Aus zwölf Fahrzeugen kann der Spieler wählen. „Zum ersten Mal überhaupt in einem Micro Machines Spiel, hat jedes Fahrzeug seine ganz eigene Persönlichkeit... und Waffenausstattung. Die Spieler können Micro Machines World Series auf ihre eigene Art spielen und dabei jede Menge Sachen entdecken, um sich festzubeißen", beschreibt Chief Game Designer Gavin Cooper das Spiel. Denn jeder kann sein Fahrzeug nach seinem Belieben aufbauen. Dabei reichen die Spezialfähigkeiten von Wiederbelebung beim Krankenwagen über eine Flutwelle beim Hovercraft bis sogar zu Wärmeraketen vom Panzer. Jedes Fahrzeug kann man auch noch individuell anpassen. So gibt es verschiedene Fahrzeugskins oder auch verschiedene sogenannte Grabstempel. Diese tauchen an den Stellen auf, an denen man Gegner zerstört. Die Stempel reichen vom Grabstein bis hin zu Donuts.

Auch die Strecken sind weit gestreut. So kann man durchs Kinderzimmer rasen oder in der Küche Gas geben. An einer Konsole kann man mit bis zu vier Spielern zocken. Dabei kann man aus verschiedenen Modi wählen.

Beim Modus Ausscheidung geht es nach dem Prinzip „Last Man Standing“. Wer aus dem Bildschirm verschwindet, weil er zu langsam ist, scheidet aus. Ist man ausgeschieden, kann man auf die noch fahrenden gemeinen Raketen schießen.

Beim Allgemein-Modus geht es darum, die Gegner in einer Arena zu eliminieren. Wer das vorgegebene Punktelimit erreicht oder in der voreingestellten Zeit die meisten Punkte erreicht, gewinnt. Hier sind die Fähigkeiten deines Fahrzeugs entscheidet.

Der Modus Rennen ist nur alleine möglich und ziemlich selbsterklärend. Man fährt Runden auf einem Kurs und wer als erstes ins Ziel kommt, gewinnt.

Beim Ausscheidung- und Rennen-Modus gibt es Power-Ups wie einen Hammer oder eine Bombe, aber die Fahrzeugfähigkeiten kommen nicht zum Einsatz.

 

Durch den Erwerb von Teilen der Champions League Rechte sorgte der Streamingdienst „DAZN“ für Aufsehen. Auch ohne Fußball bietet die Plattform im Sommer sehenswertes Programm.

VON OLIVER MATTUTAT, 23. Juni 2017

Es war die Sportmeldung der letzten Woche: Die Champions League wird ab der Saison 2018 / 2019 in Deutschland nicht mehr im Free-TV zu sehen sein. Eine Ausnahme bildet ein Finale mit deutscher Beteiligung, das aufgrund der Reglungen des Rundfunkstaatsvertrags im Free-TV zu sehen sein muss.
Ein Aufschrei ging durch die Nation. Die Rechte zur Übertragung haben sich der Pay-TV Sender Sky und die Streamingplattform DAZN (gesprochen 'Da Zone') geschnappt. Die letztere hatten wir uns schon zu ihrem Launch letztes Jahr angeschaut.
Nun am Ende der Saison und mit diesen Ankündigungen, die die Medienwelt zum Beben brachten, haben wir uns nochmal mit Matthias Folkmann zusammengesetzt und über die erste Saison und die Zukunft der jungen Plattform gesprochen. Matthias Folkmann ist bei DAZN für die Pressearbeit zuständig.

„Das war ein Riesending“, sagt er mir und kann das Grinsen nicht unterdrücken. So wird es wohl vielen im Moment bei DAZN geben. Selbstverständlich flossen für die Rechte viele Millionen Euro, aber die Champions League hat eben auch eine enorme Strahlkraft. „Wir sehen das ziemlich emotionslos“, antwortet er auf die Frage, ob man besonders glücklich sei, dass man das ZDF ausgestochen hat. „Wir haben die Rechte. Das ist die Hauptsache“, fügt er hinzu. Mit dem Deal kamen auch zahlreiche Fragen wegen des Preises. Preiserhöhungen seien nie ausgeschlossen, aber eines verspricht Matthias: „Unserem Modell werden wir treu bleiben: Alles zu einem bezahlbaren Preis, monatlich kündbar und werbefrei.“ Und auch den Gratis-Monat gibt es immer noch.

Es war auch für die Mitarbeiter von DAZN eine aufregende erste Saison. Geprägt von vielen Höhen aber auch Tiefen. „Wir haben alle unseren internen Erwartungen und Ziele übertroffen“, erklärt Matthias stolz. Damit meint er nicht nur Abzahlen, sondern das Gesamtpaket, das die Plattform abgibt. „Wir werden jetzt als Big Player erkannt. Diese Entwicklung in nicht mal einem Jahr ist rasant“, ergänzt er. Die App wird ständig weiterentwickelt. Außerdem gelingen ansprechende Übertragungen. Denn die Kommentatoren sind kompetent und angenehm. Auch die Auswahl der Experten war gelungen. Ralph Gunesch, Benny Lauth oder Jonas Hummels (um nur ein paar zu nennen) glänzen durch taktisches Verständnis. Außerdem stellen sie das, was wichtig ist in den Mittelpunkt - das Spiel an sich. Es ist auch einer der Stärken von DAZN, dass sie nicht an einen Kanal gebunden sind. Sie können zwar nicht alles, aber vieles zeigen. Das kommt bei den Kunden an. Beim Superbowl, dem American Football Spektakel des Jahres, boten sie ihren Sehern die Wahl zwischen deutschem und amerikanischem, originalem Kommentar. Das Ergebnis war: Deutlich mehr entschieden sich für den originalen US-Kommentar. Insgesamt am erfolgreichsten liefen laut Matthias vor allem die englische und die spanische Fußballliga.

Aber es gab auch die Momente, an die sich nicht so gerne erinnert wird. Zum einen verschob sich der Start der viel Gefragten PlayStation 4 App immer wieder. Nun läuft sie reibungslos. Auch eine viel gefragte Programmvorschau wurde in alle Apps eingearbeitet.
Der schwärzeste Tag der jungen DAZN-Geschichte war aber wohl der 10.09.2016. In Manchester läuft das Derby zwischen Manchester United und Manchester City. Davon bekommen der Großteil der User, aber nichts zu sehen. Blackout! Ein Datenbankfehler wird zum Verhängnis. Erst in der 80. Minute läuft der Stream. Aus diesem Fehler haben sie gelernt und eine neue Routine für solch einen Fall entwickelt.

In der neuen Saison wird weiterhin mit neuen Formaten getestet. Neu ins Portfolio stoßen zusätzlich die eigenen Bundesliga-Highlights 40 Minuten nach Abpfiff. Bisher übernahmen sie durch eine Kooperation die Zusammenfassung von Axel Springers Bild. „Wir haben sofort Feedback, wie eine Sache bei unseren Usern ankommt. Durch die Aufrufzahlen haben wir da einen guten Überblick, der uns hilft, neue Formate
auszuprobieren und auszuweiten“, gibt Matthias einen Einblick in die Arbeit mit Neuerungen.

In den großen Fußballligen ist erstmal aber Sommerpause. Aber nicht bei DAZN. Baseball aus der amerikanischen Profiliga, Feldhockey und Tennis bestimmen das Programm in den nächsten Tagen und Wochen. Durch die vielen Apps für mobile Geräte kann man das Programm auch unterwegs verfolgen. Wie wäre es mit ´ner Partie Baseball beim Chillen an der Spree oder einem Einblick in die Welt des Feldhockeys in einem Café in Kreuzberg? Vielleicht entwickelt sich so eine neue Leidenschaft für einen neuen Sport. Wer weiß? Wer aber nicht ohne Fußball kann, dem seien auch die Saisonzusammenfassungen ans Herz gelegt und im Juli geht die neue Saison auch schon wieder vielerorts los. Dann ist überträgt auch DAZN den wohl beliebtesten Mannschaftssport der Welt.

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VON ZORA

Was machst du, wenn die Realität verschwimmt?

Wenn du nicht mehr zwischen Halluzination und Wahrheit unterscheiden kannst?

Was machst du, wenn dir eine tote Mitschülerin erscheint und dich bittet, ihren Tod zu erforschen?

Daniel ist 16 Jahre alt, spielt Football, ist beliebt und hatte keinerlei Verbindung zu Emily Jackson. Bis zu ihrer Beerdigung, als sie aus dem Sarg aufersteht und zu Daniel spricht. Er solle ihrem Tod auf den Grund gehen. Nachdem er nun auch noch von Emilys Bruder erfährt, dass Emily nie im Leben hätte ertrinken können, da sie eine begnadete Schwimmerin war, fängt er an, nachzuforschen.

Dabei gerät Daniel an dem Rande seines Verstandes. Er verzweifelt und alles verschwimmt.

Wem kann er vertrauen?

Was ist mit Emily wirklich passiert?

Was hat sein bester Freund Kyle damit zu tun?

Was passiert mit ihm?

Mit dem Buch Das tote Mädchen ist es Steven James gelungen, einen Jugend-Thriller zum Mitfiebern und Stauen zu schaffen. Mit seinem leichten und lockeren Schreibstil macht es Steven James einem leicht, seinen Schlaf zu vergessen. Ein Buch gut für alle, die Thriller mit etwas Mystery mögen!

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Von Indiens Farbfest zum spektakulären Holi Festival of Colours™

Eine halbe Million Partygänger weltweit sind in jedem Jahr dabei, wenn das wunderbar verrückte Holi Festival of Colours™ Farbe in Dein Leben bringt!

Seit uralten Zeiten feiert man in Indien das leuchtende Farbenfest der Freude: Das Holi Festival ist eines der ältesten Feste Indiens, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird und alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben werden. Entstanden aus der indischen Mythologie, vermittelt es auch den Triumph des Guten über das Böse.

Die langersehnte vierte Staffel der britischen Serie "Sherlock" ist nun auch endlich in Deutschland erhältlich. Unser Redakteur Olli hat für euch in die neuen drei Folgen reingeschaut und verrät euch auch, wie wahrscheinlich eine weitere fünfte Staffel ist. Außerdem verlosen wir Exemplare der vierten Staffel unter euch!

VON OLIVER MATTUTAT, 12. Juni 2017

Als Sherlock-Fan muss man hart sein. Zum einen sind die Pausen zwischen den einzelnen Staffeln immens und dann gibt's 'nur' drei neue Folgen. Zwischen der dritten und vierten Staffel mussten sich die Fans am längsten gedulden. Ganze drei Jahre lagen zwischen ihnen. Anfang Januar diesen Jahres war es dann soweit: Die Erstausstrahlung der ersten Folge der vierten Staffel stand in Großbritannien auf dem Programm. Die beiden weiteren Folgen liefen in den nächsten Wochen. Nun ist es auch in Deutschland soweit. Die drei 90-minütigen Folgen feierten auch hierzulande im Fernsehen ihren Einstand. Außerdem sind sie ab heute auf DVD und als BluRay erhältlich.

Auch diesmal haben die beiden Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss den berühmten Detektiv Sherlock Holmes ins moderne London geholt. Sie haben sich auch wieder in Grundzügen nach der Buchvorlage von Sir Arthur Doyle gerichtet. Dazu haben sie wieder ihren eigene Ideen einfließen lassen, die die Serie zu einem Erfolg machten.

 

! ACHTUNG! AB HIER ENTHÄLT DER TEXT SPOILER!

Wer die vorherigen Staffel noch nicht gesehen hat, sollte jetzt nicht weiterlesen! Die Verlosung findest du im nächsten, fettgedruckten Absatz.

Am Ende der dritten Staffel soll Sherlock aus dem Land geflogen werden. Um möglichen Aufständen entgegen zu wirken, schickte man ihn nicht in Gefängnis, sondern auf eine Mission ohne Wiederkehr. Sherlock (gespielt von Benedict Cumberbatch) hatte nämlich den Medienmogul Charles Magnussen erschossen, der drohte die Vergangenheit von Mary (Amanda Abbington) - Ehefrau von Watson (Martin Freeman) - offenzulegen. Doch das Flugzeug, in dem Sherlock saß, musste umkehren, denn auf sämtlichen Bildschirmen der britischen Hauptstadt war Sherlocks Erzfeind Moriarty (Andrew Scott) zu sehen. Daneben stand der Spruch 'Did you miss me?' (Habt ihr mich vermisst?). Ob Moriarty selbst hinter der Aktion steckte, war nicht klar. Denn eigentlich war er tot. Aber wer, wenn nicht er, könnte dahinter stecken?

Mit dieser Frage ging es in die vierte Staffel. In den drei Folgen sind Sherlock und Watson wieder in der britischen Metropole unterwegs.

"Die sechs Thatchers", "Der lügende Detektiv" und "Das letzte Problem" sind die Titel der 90-minütigen Episoden. Dabei wird es tragische Erlebnisse geben, die Sherlock und Watson aber schließlich auch enger zusammenrücken lassen, um ihren schwersten Fall gemeinsam zu lösen.

Ob die letzte Folge der vierten Staffel wirklich das "finale Problem" gewesen ist, scheint unklar. Das Ende der dritten Folge lässt sowohl ein Ende der Serie als auch eine Fortsetzung zu. Von den Beteiligten war auch zu hören, dass sie durchaus vorstellen könnten, eine fünfte Staffel dran zuhängen. Das größte Problem sind die Zeitpläne vieler vor und hinter der Kamera. So sind vor allem die Hauptschauspieler Benedict Cumberbatch und Martin Freeman in viele andere Produktionen eingespannt und die Kalender für die nächsten Jahre schon gut gefüllt. Auch der Showrunner Steven Moffat hat viel um die Ohren. Die Wartezeit für eine mögliche fünfte Staffel würde wahrscheinlich noch länger ausfallen als zwischen Staffel drei und vier.

 

Der Start der vierten Staffel ist für uns Anlass genug für eine Verlosung. Zu gewinnen gibt es 1x die Vierte Staffel Sherlock als BluRay, 1x als DVD und den Manga zur Erfolgsserie (Sherlock - Ein Fall von Pink). Was du machen musst, um zu gewinnen?

Schreibe uns per Mail (an oliver@jup.berlin) oder kommentiere unseren Instagram-Post.

Einsendeschluss ist der 16.06.2017 um 14 Uhr. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Eine mehrfache Teilnahme ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Gewinnspielfrage:

Wer ist der Erzfeind von Sherlock Holmes?

a) Moriarty oder b) der Weihnachtsmann

Mit DiRT 4 erscheint der nächste Teil des Rennspiels. Dabei machen die Entwickler vieles richtig, auch wenn es Abzüge in der B-Note gibt. Wir verlosen DiRT4-Pakete!

VON OLIVER MATTUTAT, 9. Juni 2017

Für Tempofreaks ist DiRT 4 eine reine Freude. Die Rennsimulation, die für die Playstation 4, XboxOne und PC erschienen ist, ist das offizielle Spiel der FIA World Rallycross Championship. So wie in der Realität brettert man mit den Fahrzeugen über verschiedene Off-Road Strecken. Als ich mich das erste Mal hinters virtuelle Lenkrad einer der Wagen in DiRT4 begab, fühlte sich das anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig an. Doch umso öfter man sich auf die Schotterstrecken begibt, desto mehr Spaß macht das Fahren.

In der Karriere fährt man dann erstmal Rennen für andere Teams, um sich Rufpunkte und Geld zu erspielen. Vor jedem Rennen kann man seinen Wagen sehr individuell einstellen. 'Wann soll ein Gangwechsel erfolgen? Wie hart sollen die Stoßdämpfer eingestellt sein?' sind Fragen, die in den Einstellungen persönlich beantwortet und entschieden werden können. Die ersten Rennen spiele ich auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe. Die Gegner sind da aber keine wirkliche Konkurrenz. Trotz Fahrfehler schaffe ich es noch relativ entspannt, die Rennen zu gewinnen. Die Autos fühlen sich gut auf der Strecke an. Zusätzlich sehen sie gut aus und auch Schäden an den Fahrzeugen sind gut umgesetzt. Fährt man zum Beispiel gegen eine Bande dann ist das Auto ziemlich eingedellt. Rein fahrtechnisch macht das Spiel echt Laune und auch der Ansporn, sich mit den Rennen Geld zu erspielen, hilft der Motivation. Mit diesem Geld kann man sich dann sein eigenes Team aufbauen. Man kauft sich Autos, die dann in der selbst erstellten Lackierung daher kommen und stellt Mitarbeiter ein. Dazu gehören zum Beispiel der Beifahrer. Und damit kommen wir zu den angesprochenen Abzügen in der B-Note. Der Beifahrer sagt den Streckenverlaufen an. So passiert das auch bei der echten Rallye. Aber als ich das erste Rennen des Tutorials gemacht habe, überforderte mich mein Kollege auf dem Beifahrersitz mehr, als dass er mir half. Natürlich soll dieses Spiel nah an die Realität herankommen, aber für mich ist der Beifahrer eher störend. Doch das bleibt wohl auch eine Geschmacksfrage. Dafür gibt es bei der grafischen Umsetzung der Umgebung keine große Diskussion. Hier hätte sich Codemasters ein wenig mehr Mühe geben können. Die Bäume am Streckenrand sehen nicht wirklich schön aus. Auch die Soundeffekte (z.B. das Rammen einer Bande) sind oft unpassend und wirken manchmal fehlerbehaftet. Denn es passierte im Test schon mal, dass ein Sound viel zu lange oder einfach aus dem Nichts zu hören war.

DiRT 4 ist ein solides Rennspiel. Die Rennen machen Spaß und auch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten bringen Freude. Kleine Wermutstropfen sind die Umgebungsgrafik und -geräusche. Dabei zeigen die Entwickler*innen von Codemasters gerade auch bei den Fahrzeugmodellen, dass sie auch grafisch abliefern können.

Ende Juni schauen wir dann auf ein weiteres Rennspiel. Auf zwei Größen des Rennspielgenres freuen wir uns bei der Gamescom im August in der Köln. Dort werden nämlich das neue Need For Speed von Electronic Arts und F1 2017, das Spiel zur Formel 1 von Codemasters, anspielbar sein. Wir sind für euch vom 22. bis 26. August in Köln und halten euch hier auf der Webseite, aber auch über unsere Social-Media-Kanäle auf dem Laufenden. Aber erstmal haben wir noch etwas für euch:

Wir verlosen zusammen mit Codemasters zwei DiRT 4 - Pakete.

Paket 1 besteht aus einem DiRT 4-Beutel mit Trinkflasche und Schlüsselanhänger.

Paket 2 besteht aus den gleichen Dingen wie Paket eins und zusätzlich gibt es DiRT 4 für die Xbox One.

Was du machen musst, um zu gewinnen? Schreibe uns per Mail (an oliver@jup.berlin) oder in die Kommentare bei unseren Social Media Posts die Antwort auf die Gewinnspielfrage. Einsendeschluss ist der 16.06.2017 um 14 Uhr. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Eine mehrfache Teilnahme ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Gewinnspielfrage:

Mit welchen Fahrzeugen bewegt man sich in DiRT 4 fort?

a) Rallye-Autos
b) Müllautos

VON JESSICA | VIDEO: KAI

„Love out Loud!“ und dank des Regenbogens der Negativität entgegen. Die 11. re:publica fand vom 8. Mai bis zum 10. Mai 2017 statt und setzte den Kurs ganz klar in Richtung BUNT. Erneut war die Messe rund um die Themen digitale Gesellschaft, soziale Medien und das Web 2.0 in der STATION Berlin zu finden.

Neben hippen Essensangeboten, diversen Ständen und Aktionen bot sich eine Vielzahl an hochkarätigen Workshops und Sprecher*innen. Sascha Lobo reflektierte kritisch über seine Selbstdarstellung im Netz und die, der Allgemeinheit. Ein wahrer Experte in Sache Medien, Rasmus Kleis Nielsen vom Reuter Institut für Journalismusstudien, gab Einblick in seine Unterscheidung zwischen „Fake News“ und „Real News“. Die Liste lässt sich von Journalist*innen, über Politiker*innen bis hin zu den Nachbar*innen von nebenan, die ihre besondere Message haben, weiterführen. Selbst Kunstinteressierte kamen bei Ausstellungen, wie der von Stella Schiffczyk, auf ihre Kosten. Sie portraitierte jene kamerascheuen Zeugen, die während des NSA-Untersuchungsausschusses aufgrund ihrer Geheimdiensttätigkeit nicht abgelichtet werden durften.

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30.08.2017
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31.08.2017
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Stromkästen sind grau und langweilig? Nicht in Berlin! Immer mehr Stromkästen werden durch Schulgruppen kreativ besprüht! Dabei helfen erfahrene Sprayer beim Designen und Sprayen. jup! war bei einem Workshop an der Otto-von-Guericke-Oberschule mit dabei!

Wie so ein Workshop abläuft? Schaut es euch an!
 

In dieser Folge Film Feedback habe ich einen sehr alten Film, der Filmgeschichte geschrieben hat, sowie einen Film über das Leben und den Tod für euch. Zudem rede ich über den perfekten Film für alle Penélope-Cruz-Liebhaber und ebenso über einen Film, der sich mit dem Thema „Body Shaming“ beschäftigt. 

VON KAJA

 

Aktueller Film

Embrace – Du bist schön
(USA 2016, R: Taryn Brumfitt, FSK 12)

„Body Shaming“ ist in unserer heutigen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet, sodass es umso wichtiger ist, dass Taryn Brumfitt in ihrer Doku über dieses Thema spricht und zudem die Botschaft vermittelt, dass man seinen Körper so lieben sollte, wie er ist, denn wir haben nur diesen einen.

Die Geschichte von Taryn Brumfitt beginnt damit, dass sie sich, nachdem sie drei Kinder zur Welt gebracht hat, nicht mehr wohlfühlt in ihrem Körper. Also fängt sie an, wieder vermehrt Sport zu machen, auf ihre Ernährung zu achten und sich auf einen Body-Builder-Wettbewerb vorzubereiten. Als sie dann in bester Form auf der Bühne steht, fällt ihr auf, dass ihre Konkurrentinnen, sowie sie selbst, immer noch nicht zufrieden mit ihren Körpern sind. In der folgenden Zeit isst sie wieder normal und nimmt zu, bis sie sich in ihrem Körper (mit ihren Rundungen) wohlfühlt. Zudem postet sie ein Vorher – Nachher-Bild auf Facebook, auf dem sie erst schlank und dann rundlich zu sehen ist.
Damit trifft sie einen Nerv und bekommt in Folge dessen unendlich viele E-Mails wie: „Wow, wie hast du es geschafft deinen Körper lieben zu lernen?“. Natürlich bekommt sie auch negative Kommentare, aber von dieses lässt sich Taryn Brumfitt nicht beeinflussen, sondern sie entscheidet,  eine Reise um die Welt zu machen, auf der Suche danach, warum so viele Frauen ihren Körper nicht lieben, sondern teilweise sogar gegen ihn ankämpfen.
Auch eine deutsche Schauspielerin, nämlich Nora Tschirner, ist von Taryn Brumfitts Bild begeistert und da diese finanzielle Unterstützung braucht, um den Film zu realisieren, greift Tschirner in die eigene Tasche und produziert den Film kurzer Hand mit.   

Der Film, der eigentlich nur am 11.05.2017 in den Kinos laufen sollte, hat mir sehr gut gefallen und mich selbst zum Nachdenken angeregt. Das Thema und somit auch dieser Film, sind sehr wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weil er deutlich zeigt, was eigentlich das Wichtige im Leben ist. Es geht nicht darum, sein ganzes Leben lang den eigenen Körper zu einem Schmuckstück zu machen, das besonders schön aussieht. Der Film ist meiner Meinung nach echt gut gelungen und jeder, der die Möglichkeit hat, sich den Film anzuschauen, dem kann ich das nur mit bestem Gewissen dazu raten, denn der Film ist viel zu gut, um nicht gesehen zu werden.
Das haben sich wahrscheinlich auch die Kinos gedacht, nachdem es am 11. Mai so einen Ansturm auf den Film gab. Viele Kinos haben sich - ohne Absprache mit der Regisseurin oder den Produzentinnen - dazu entschieden, EMBRACE – DU BIST SCHÖN noch einige Male mehr zu zeigen!

Wer dieses Thema also genauso wichtig findet wie ich oder sich einfach einen schönen Film mit wichtiger Botschaft ansehen will, der sollte sich mal auf der Facebook-Seite des Films umschauen und vielleicht habt ihr Glück und der Film wird noch einmal bei euch in der Nähe gespielt (dann aber Karten reservieren nicht vergessen). Für alle anderen gibt es EMBRACE – DU BIST SCHÖN ab 18.05. auf DVD zu kaufen.    

 

Bianca Heinicke aka Bibis Beauty Palace ist in aller Munde. Nein, nicht wegen einer neuen Schmink-Reihe, sondern aufgrund ihrer musikalischen Ambitionen. Richtig, Bibi singt jetzt. „How it is“ heißt die Single und sorgt seit letzter Woche für viel Wirbel im Netz. Über 300.000 Likes, über 2 Millionen Dislikes und ein regelrechter Shitstorm folgten. Fällt das alles noch unter freie Meinungsäußerung oder ist das einfach schon zu viel? Auch die jup! Redaktion hat intensiv diskutiert. Einige Statements seht ihr hier! Und was denkt ihr?

 

Mareike:

“How it is (Wap Bap)” ging musikalisch und inhaltlich geradewegs an mir vorbei und Bibi selbst kümmert mich mitnichten. Allerdings hat mich der Shitstorm, der über sie und ihren Song hereingebrochen ist, so derartig schockiert, dass ich doch ernsthaft an unserer jungen Generation zweifeln musste. Wie kann ein simples Musikstück die Menschen zu Unmenschen mutieren lassen? Ungeachtet Bibis’ vermeintlicher Motivation, die hinter diesem und all ihren anderen Videos stecken mag, kann es nicht sein, dass sich gefühlt die ganze Internet-Community gegen eine Person ausspricht, über sie urteilt und sie verurteilt, ohne jemals ein Wort mit ihr gewechselt zu haben. In kürzester Zeit hatte ihr Video Millionen Klicks und mindestens ebenso viele Dislikes und demütigende Kommentare, die sich gegenseitig in ihrer Niveaulosigkeit zu übertrumpfen suchten.
Stellt Euch einfach kurz vor, ihr würdet solche Äußerungen über Euch lesen müssen und das noch in tausendfacher Ausführung? Ich denke kaum, dass sich jeder Kommentarschreiber dessen bewusst ist, was Worte in Menschen auslösen können. Zwei, drei lustig bösartige Worte sind schnell getippt, gepostet oder geliket - in meinen Augen zu schnell.

Liebe Leute, Hass sollte kein kollektives Spiel sein, ist es in diesem Fall aber offenbar geworden.

Bibis Song war der Auslöser für eine Welle aus Missgunst und Feindseligkeit, die mit der eigentlichen musikalischen Leistung lange nichts mehr zu tun hat. Und das ist in meinen Augen nicht das, was ich mit dem Internet verbinden will.
Also haltet vor dem nächsten Kommentar doch mal eine Sekunde inne und denkt kurz noch einmal an die möglichen Konsequenzen und die Reichweite Eurer Worte.

 

Dat:

Ohne Auswirkung auf die Außenwirkung

Niemand hatte die Absicht, ein gutes Lied zu veröffentlichen. Dass Bibis Song kein Chartbreaker im klassischen Sinne ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Er setzt auf Provokation und hält sich mittels wahnsinniger Polarisierungseffekte im Gespräch. Das Video ist ein perfekt-diskrepantes Produkt, das in Bild und Ton derart unstimmig ist, dass selbst der einfachste YouTube-„Kollege“ zum Musikkritiker wird und als weiteres Resonanzrohr fungiert.
Wer glaubt, bei der Songproduktion sei einfach schnell und schlampig gearbeitet worden, weil der Name „Bibi“ den Song eh verkaufe, denkt zu kurz. Vielmehr wäre jener versunken im stetig wachsenden Meer an Songs von YouTubern. Das Management musste dem Glück hier auf die Sprünge helfen. Nicht umsonst wurde beispielsweise „Pizzalied“-Urheber Sam Sommer engagiert, der seinen vor Jahren geschriebenen, mit Plagiatsvorwürfen behafteten Song ausgrub. Das Team hinter Bibi hat schlichtweg erkannt, dass Hass und Wut die stärksten Motive für Kommunikation im Netz sind. Hätte man nicht genau darauf abgezielt, hätte spätestens Bibi selbst die Bewertungs- und Kommentarfunktion unter ihrem Video deaktiviert, wie es bei Shitstormvideos allgemein üblich ist.
Bibi genießt außerhalb ihrer Zielgruppe aufgrund fragwürdigen Influencer-Marketings und perfiden Product Placements ohnehin schon einen geschädigten Ruf. Ein Lied mit Negativ-Rekord tut ihrer Karriere deshalb keinen Abbruch: Die Abonnentenzahl ihres YouTube-Kanals stagniert lediglich, ihr Name aber geht durch die Decke - eine ausgezeichnet kalkulierte Kosten-Nutzen-Rechnung.

 

Jessica:

Was Bibis Song langfristig für  einen Schaden anrichtet? Sie crasht den Musikmarkt. Major-Labels fördern Stars bei ihrer "Musikkarriere", weil sie genau um das bestehende breite Publikum wissen. Statt Newcomer zu unterstützen, gehen dann die Lochis oder Bibi auf Tour. Das Marketing wird schließlich gespart. So müssen folgend auch Live-Musiker und Techniker für etwas arbeiten, was sie eigentlich verachten. Aber in dem Business zählt bekanntlich nur das nötige Kleingeld.

 

Abdu:

Sie hat es getan und ist nun auch auf den „Pseudo-Künstler-Zug“ aufgesprungen, der bereits seit längerem fast die komplette YouTube-Welt beschäftigt. Anhaltend schlechter werdende TV-Quoten treiben die Kommerzialisierung YouTubes umso stärker an und das bringt nicht immer positives hervor, wie sowohl an dem nun neu erschienen Lied von „Bibi H.“ zusehen ist als auch an dem gesamten Konstrukt ihrer Karriere, welche einzig und allein darauf abzielt, 13-jährigen Fangirls/-boys das Taschengeld zu klauen.  Mal abgesehen davon, dass ich den Song echt nicht gut finde, sorgen sowohl Textstellen als auch Melodie für reichlich Diskussionsstoff. Gerüchte machen die Runde, Videos in denen Bibis Stimme angeblich ohne Autotune zu hören ist machen die Runde.  Letztendlich hat Bibi also genau das, was sie wollte: Aufmerksamkeit und Geld! Denn egal, ob sich nun ein Fan oder ein Hater das Video anschaut, Bibi gewinnt immer.

 

Sina:

YouTuber machen plötzlich Musik. Wie aus heiterem Himmel fällt ihnen ein: „Oh, das klappt ja ganz gut und ich habe Musik ja schon immer geliebt und ja, das mache ich jetzt.“
Im Fall von ApeCrime oder DatAdam scheint das wirklich gut zu funktionieren. Sie gehen sogar auf Tour, legen ihre YouTube-Karriere lahm, um weiter Musik zu machen und auch den Fokus darauf zu legen.
Die gute Bibi scheint das als Aufforderung gesehen zu haben und hat jetzt auch ihren ersten Song veröffentlicht: „How it is (Wap bab)“. Mit einem strahlenden Lächeln singt sie, wie schlecht sie sich fühlt, als ihr Freund sie verlassen hat. Sie läuft durch ein Märchenschloss und betreibt im Video-Product-Placement ohne Ende.
Ich glaube, sie vergisst manchmal, wie viel Follower sie hat und welchen Einfluss auf Mädchen jüngeren Alters. Als ob das nach jeder Trennung so abläuft. Da wird doch die Realität total verzehrt. Viel schlimmer ist, dass sie mit sowas auch noch Geld macht. Mit einem Lied, dass sie nicht einmal selbst geschrieben hat. Mit einem Video, das aussieht, als ob zu viele Einhörner ihren Mist dort gelassen haben. Aber wem’s gefällt. Viel Spaß!

 

Friederike:

Am besten wäre es wohl, wenn wir uns alle mal ein wenig entspannen.
Ich persönlich habe nie wirklich etwas mit "Bibis Beauty Palace" zu tun gehabt. Als dann plötzlich von allen Seiten die Information über ihren neuen Song kam, dachte ich mir: "Mensch, das kann man sich ja mal ansehen." Und genauso schnell, wie die Information zu mir kam, so schnell ist sie wieder von mir abgeprallt. Ich habe mir dieses Video angesehen und das war es dann auch. Weder das Video noch das Lied sind besonders spannend. Keine aufregende Message steht dahinter, die nun angeregt diskutiert werden müsste. Vollkommen gegenteilig haben allerdings die Menschen um mich herum reagiert. Noch Wochen später wird das Lied auf dem Schulhof herumkrakeelt. Es werden noch immer Parodien, React-Videos, Songanalysen und so weiter und so fort gedreht.
Aber können wir nicht alle einmal innehalten und darüber nachdenken, womit wir unsere Zeit verschwenden? Rauf und runter über diesen - vergleichsweise zu dem, was sonst so in der Welt passiert - doch eher unspannenden Song zu diskutieren, bringt niemanden von uns weiter. Neuer Inhalt kommt auch nicht dazu und wir machen uns weiter und weiter über das Gleiche lustig.
Also alle mal tief durchatmen und neue Hobbys suchen!

 

Wie ist eure Meinung? Einfach in das Kommentarfeld schreiben!

 

Amy Gentry beschreibt in ihrem spannenden Thriller „Good as Gone" das Schicksal einer Familie, die durch ein grausames Ereignis vollkommen aus der Bahn geworfen wird.

VON FRIEDERIKE

Anna Davalos und Tom Whitaker verlieren ihre Tochter Julie, die aus ihrem Haus entführt wird, als sie gerade mal 13 Jahre alt ist. Die Einzige, die etwas davon mitbekommt, ist ihre zehnjährige Schwester Jane. Als Julie gewaltsam entführt wird, ist sie wie gelähmt und versteckt sich auf ein Zeichen ihrer Schwester im Schrank.

Die Familie geht sehr unterschiedlich mit dem Verlust um: Tom beginnt, eifrig nach Julie zu suchen, unterstützt die Polizei bei ihren Ermittlungen, geht zu Selbsthilfegruppen und verwandelt Julies Kinderzimmer in eine Verwaltungszentrale für alle Maßnahmen zum Auffinden seiner Tochter. Anna allerdings, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich geschrieben ist, erleidet einen Zusammenbruch. Nachdem die Professorin zu Beginn ihren Mann unterstützt hat, verfällt sie kurzzeitig dem Alkohol, klinkt sich aus der Suche nach ihrer Tochter vollkommen aus und verlangt nur noch Julies Körper, um ihn zu bestatten.  Darum wendet sich ihre zweite Tochter Jane von ihr ab. Je abweisender sie sich ihrer Mutter gegenüber verhält, desto vernarrter ist sie jedoch in ihren Vater, mit dem sie lebhafte Gespräche führt, während sie Anna eher einsilbig und monoton antwortet. Das Ereignis treibt das Ehepaar durch ihre unterschiedlichen Herangehensweisen immer weiter auseinander.

 

Eine Fremde kehrt zurück

Nach acht Jahren kehrt die verschollene Tochter zurück. Ausgelaugt steht sie eines Abends auf der Veranda und bricht in den Armen ihrer Mutter zusammen. So beginnt die ganze Prozedur der Ermittlung von neuem. Tom, der in der Beziehung wie es scheint eher den gefühlvolleren Part übernimmt, sieht sich in dieser Zeit nicht in der Lage, seine Tochter zu Befragungen und Untersuchungen zu begleiten. Diese erhält im Gegenzug Unterstützung von Anna, die erschüttert dem zuhört, was der Entführten widerfahren ist. Sie erzählt von einer Verschleppung über Landesgrenzen und wie sie von einem an den nächsten Menschenhändlerring verkauft wurde, von Vergewaltigung und wie sie im Endeffekt ihren Peinigern zu alt wurde und nach Hause kam. Dass sie nun wieder zurück ist, schweißt die Familie zusammen. Die Eltern nähern sich an, Anna beginnt, eine Beziehung zu Jane aufzubauen, die mittlerweile 18 ist und aufs College geht und auch sonst sind die Spannung und Trauer, die auf dem Haus lagen, wie weggewischt.
 

,,Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff erzählt von einer jungen Muse, die ihren Weg finden muss.
 

VON KATHARINA
 

Sprechende Raben, Figuren erwachen zum Leben - fast alles scheint in Appollonias Leben möglich zu sein. Appollonia verweigert sich ihre Gabe als Muse auszuüben, sie will keinem Künstler als Muse dienen und lieber selbstbestimmt leben. Doch dann tritt Nick in ihr Leben, wird sie ihre Meinung ändern oder ihr Leben aufs Spiel setzen?

Appollonia und ihre Mutter, Miranda, verstehen sich nicht besonders gut.
Während Miranda von einem Künstler zum nächsten schwebt und jedem einzelnem von denen zu Ruhm und Glamour verschafft, will Appollonia alles versuchen, dass ihre Gabe nicht erweckt wird. Miranda versucht ihre Tochter in deren Lebenseinstellung zu ändern, und dies gibt Auseinandersetzungen und auch ihr sprechender Mentor, ein schwarzer Rabe (Lyngx) versucht sie für ihre Gabe zu begeistern.

Die Geschichte spielt sich durchgängig in Berlin ab. Berlin steht oft für Künstler, Kreative – für Menschen, die etwas Selbstständiges machen wollen. Womöglich wurde aus dem Grund Berlin als Handlungsspielort ausgewählt. Appollonia und ihre Mutter leben in Alt- Tegel, ruhig und beschaulich und im Gegensatz zu ihrer Mutter, die lieber im pulsierenden Teil der Stadt leben möchte, findet Appollonia es so genau gut. Gerade, weil es keine Hektik und keine Aufregung gibt.

,,Ausgerechnet Muse“ ist ein außergewöhnliches, wenn nicht gar übernatürliches Buch. Das Cover schreckt im ersten Moment vielleicht ab, aber so düster, grau und schrecklich ist die Handlung nicht. Ehrlich gesagt, fand ich den Beginn der Handlung ein wenig absurd. Denn die Darstellung von einem sprechenden Raben, einer Mutter, die auf die ,,tolle“ Gabe der Musen pocht und somit auch Selbstaufopferung unterstützt, ist irgendwie irritierend. Schließlich spielt die Handlung im 21. Jahrhundert und auch noch in Berlin, demzufolge müsste man fortschrittliches Denken von der Mutter erwarten. Deshalb finde ich es gut, dass Appollonia versucht für sich selber einzustehen.

Erst im Verlaufe der Handlung konnte ich mich mit der Geschichte anfreunden und erst ab einem bestimmten Punkt dachte ich: ,,Sowas, jetzt wird interessant!“ Auf alle Fälle sind Romantik, Action und ab und zu auch ein wenig Witz vorhanden.

Falls ihr euch für übernatürliche Dinge interessiert, die sich im Alltag abspielen, dann ist dies das richtige Buch für euch!

 

Liebe. Ein ausgedachtes Gefühl aus Hollywood, nur dazu gemacht die Leute einer Illusion auszusetzen und eine Traumwelt zu erschaffen. Am Ende entpuppt sich alles als großer Traum und man landet auf dem harten Boden der Wirklichkeit. So zumindest sieht es Daniel bis zu dem Tag, an dem er Eva kennenlernt.

VON ISABEL

Daniel ist ein Schriftsteller aus Madrid, der sein Geld durch das Schreiben von Biographien verdient. Charakteristisch würde man ihn als neurotisch, zynisch und ein wenig sozialinkompetent beschreiben. Er betrachtet alle Dinge mit reiner Sachlichkeit und kann mit emotionalen Bindungen wenig bis gar nichts anfangen. Er kann nicht mit der U-Bahn fahren, da ihm dort zu viele Menschen sind und er schon alleine bei dem Gedanken daran Panik bekommt. Daher fährt er lieber Taxi oder geht zu Fuß.  Das Verhältnis zu seinen Eltern ist nicht von viel Zuneigung geprägt. Ihre Treffen sind für ihn wie Termine, die eingehalten werden müssen. Seine einzigen Freunde sind Sara, die er aus der Schule kennt, und ihr Lebensgefährte German. Sie haben sich mit seiner Art abgefunden und wissen damit umzugehen. Als Trauzeuge der beiden lernt Daniel auf der Hochzeit die Kindergärtnerin Eva kennen und möchte sie treffen.
Zuerst will sie nichts mit ihm zu tun haben, aber dadurch, dass Daniel sich immer wieder aufdrängt, stimmt sie irgendwann zu. Die beiden treffen sich öfter um etwas trinken zugehen und werden irgendwann ein Paar. Zusammen machen sie Urlaub und treffen sich mit Daniels Freunden.

Im Laufe des Buches kann man eine charakteristische Entwicklung von Daniel erkennen. Man sieht, wie die Zeit mit Eva ihn verändert und wie ihn ihre Gespräche im Denken und auch in seiner Art wandeln. Da das Buch aus der Sicht von Daniel geschrieben ist, erfährt man viel über ihn und kann seine Gedankengänge nachvollziehen, auch wenn man sie nicht unbedingt versteht.

Über Eva dagegen erfährt man kaum etwas und kann dadurch ihren Charakter nicht genau einschätzen. Durch die wenigen Informationen, die man erhält, kann man sich kein genaues Bild über ihre Gedanken machen und schlecht nachvollziehen, warum sie wie handelt.

Ledos Schreibstil ist sehr schön und humorvoll. Während des Lesens musste ich oft über die Dialoge der Charaktere und die Gedanken des Protagonisten schmunzeln. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr kurzweilig ist. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich auch schon wieder durch. Dabei ist das Buch keinesfalls dünn. Mit 448 Seiten hat es eine gute Länge.

Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist eine schöne Geschichte, die meiner Meinung nach, nicht alltäglich ist. Außerdem lädt sie zum Nachdenken ein, da die Sicht des Protagonisten auf die Welt nicht der Sicht der Allgemeinheit entspricht. 

 

Habt ihr mal wieder Lust, euch richtig zu gruseln? Geben euch Horrorgeschichten vielleicht den Kick, den ihr sucht? Dann ist Creepypasta das richtige für euch. Doch was ist das eigentlich? Nun, das werde ich euch erklären.

VON ALINA

 

Was bedeutet Creepypasta?

Das verwirrt die meisten Leute am Anfang. „Creepy“ bedeutet übersetzt ganz klar „gruselig“. Aber „pasta“? „Nudeln“! Oder?
Das „pasta“ kommt jedoch in Wahrheit von „copy and paste“, was soviel wie „kopieren und einfügen“ bedeutet. So verbreiten sich die Geschichten nämlich. Man kopiert sie und lädt sie irgendwo wieder hoch, um sie mit anderen zu teilen.

 

Was sind Creepypasta?

Creepypasta sind Horrorgeschichten, die im Internet kursieren. Manche sind Legenden, andere pure Fiktion. Ihr Ziel ist es, dem Leser oder Zuhörer eine Gänsehaut und Albträume zu verpassen. Oft werden sie von Bildern untermalt, die das Kopfkino noch mehr anregen.

 

Welche Arten von Creepypasta gibt es?

Es gibt sehr viele. SCP ist zum Beispiel eine Reihe von Geschichten über übernatürliche Wesen. Es gibt Creepypasta in kurzer oder langer Form. Kennt ihr das Spiel Slenderman? Auch das wird zu den Creepypasta gezählt. Ob über einen Mörder, eine Krankheit, eine Legende oder einfach ein Monster unter dem Bett, für jeden ist etwas dabei. Auch treten Creepypasta nicht nur als Geschichten, sondern auch als Gedichte oder Videos auf.

Das Spiel My Memory Of Us von JUGGLER GAMES handelt von zwei Freunden, die in einer Welt leben und überleben wollen, in der ihre Freundschaft untersagt ist. Der böse König und seine Roboter haben die Herrschaft übernommen und die Menschheit in die „Grauen“ und die „Roten“ aufgeteilt. Die grauen Menschen, welche im wahrsten Sinne des Wortes grau sind, sind die sogenannte Elite. Doch ein kleiner grauer Junge versteht das Ganze nicht. Seine Freundin, die zu den Roten gehört, war schon vor dem Machtaufstieg der Roboter seine Freundin. Also warum sollten sie nicht mehr befreundet sein dürfen? Warum hat sie so ein schlechteres Leben?
Als dann die Familie von dem roten Mädchen gefangen genommen wird, entschließen sich die beiden, zusammen etwas zu unternehmen.

Ziel des Spiels ist es also, die Familie des roten Mädchens und andere rote Menschen zu befreien und die graue Welt etwas bunter zu machen. Möglich wird dies aber erst durch die Zusammenarbeit des Jungens und des Mädchens. Denn wo das Mädchen rennen und mit Steinschleudern schießen kann, ist der Junge fähig zu schleichen und Dinge aufzuheben. Sozusagen Teamarbeit für eine Person.

 

 

 

Auf dem Weg zum Girls‘Day vertreibe ich mir die Zeit mit Apps auf dem Handy. Spiele wie Jelly Splash oder Bubble Island 2 sind heute wohl die beste Wahl. Warum? Ganz einfach, weil der Entwickler WOOGA ist, der Anbieter meines heutigen Girls‘Days!

VON ZORA

Dort angekommen geht’s auch gleich los mit Präsentationen übers Gaming und Grafikdesign. Alles einfach und simple erklärt, da ich mit meinen 14 Jahren schon zu den älteren Teilnehmerinnen gehöre.

Daraufhin dürfen wir erst einmal das machen, wovon jeder, jetzt in der Schule sitzende Schüler, träumen würde. Wir dürfen einfach die Zeit mit Videospielen verbringen. Natürlich mit der Aufgabe, dabei selbst Ideen für ein Spiel zu bekommen!

Ideen waren ja auch kein Problem, bei der detaillierten Umsetzung scheiterte es dann. So mancher merkte dann, dass die ausgefeilte und umfangreiche Idee für sein Game, mit dem Programm „Scratch“ nicht umzusetzen ist. Ich war eine von ihnen!

Doch das hinderte mein Team und mich nicht, nicht doch ein kleines Jump-and-Run zu erstellen.

 

Warum ist ein Girls!day in der Gaming-Branche nun aber wichtig?

Das ist einfach zu erklären. Denkt mal kurz nach, wie viele Spiel kennt ihr, in denen eine Frau oder ein Mädchen der Hauptcharakter ist (geschweige denn jemand ohne Geschlecht)? Klar, werden jetzt einige aufschreien und auf Tom Raider oder the Sims zeigen, doch das sind zu wenige! Die meisten großen Rollenspiele werden hauptsächlich von männlichen Charakteren dominiert, Frauen sind entweder Gehilfen oder eine Romanze.

Und die Gamebranche wird halt auch größtenteils von männlichen Personen beherrscht. Wenn mehr Frauen in der Branche wären, hätte man höchstwahrscheinlich ein paar mehr kritischere Ansichten für bei der nächsten Lovestory-Erstellung oder Programmierung eines weiblichen Frauenkörpers. #Realität   

Ich war beim Girls‘Day natürlich nicht die Einzige, hier einige Meinungen meiner mit Programmierinnen zu dem Tag:

 

„Sehr Interessant!“

„Ja, ich find´s spannend!“

„Naja, also ich bin hier, weil die Schule mir das empfohlen hat.“

 

Hieran ist zu erkennen, die Leidenschaft und Euphorie fehlt! Man hat das Gefühl, die meisten machen dies nur aus Vernunftgründen oder um eben einen Schultag zu schwänzen.

Was aber auch dran liegen könnte, dass die Werbung für ein solches Angebot noch zu wenig verbreitet ist und deswegen nur wenige erreicht. Was sehr schade ist.

 

Fazit:

Mädchen werden in der zukünftigen Gaming-Branche definitiv gebraucht!  

Also, mein Girls’Day bei Wooga, einer Firma, die Computerspiele entwickelt, war toll! Der Ort war leicht zu finden und gut ausgeschildert. Als ich meine Präsenz bestätigt hatte, musste ich in einen anderen Raum, der sich nach und nach mit Mädchen in ungefähr meinem Alter füllte.

Wir lauschten erstmal ein paar Vorträgen, die über den Girls‘Day gingen und dann über die Tagesplanung. Dann gab es in einzelnen Gruppen ein kurzes Vorstellungsspiel und danach eine kurze Pause und ein  kleines Geschenk in Form eines Turnbeutels, wo ein USB-Stick drin war und weitere interessante Sachen. Danach ging es weiter mit ein paar Übungen zum Programmieren. Die Übungen waren witzig gestaltet. Es ging meistens darum, ein noch nicht ganz fertiges Spiel mit schon ausgewählten "Programmierblöcken" zu vollenden. Das Programm hieß „Scratch“.Dann gab es eine Mittagspause, wo man sich Pizza (gratis) holen konnte. Nach der ca. einstündigen Pause konnte man mit seiner ganz eigenen Idee ein Spiel programmieren.  Im Ganzen war es ein schöner Tag, der mir viel Spaß gemacht und uns Mädchen das Programmieren näher gebracht hat und eventuell die ein oder die andere zur passenden Berufswahl geholfen hat. 

Aurélie

 

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Samstag war wohl einer der stressigsten Tage seit langem. Wir waren auf der diesjährigen MagicCon in Bonn. Was wir alles erlebt haben, die besten Cosplayer und unser Treffen mit Hollywoodstar Ian Somerhalder gibt es hier nachzulesen.

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Taxi, Flugzeug, Taxi, Maritim Hotel Bonn. So begann unser Samstag. Uns erwatete allerdings ein ereignisreicher Tag in Bonn. Grund für die weite Anreise war die sogenannte MagicCon, die erstmalig vom 21.04.-23.04.2017 stattfand.
FedCon GmbH, die Veranstalter des Events, holten unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" Hollywoodgrößen wie Andrew Scott, bekannt aus Sherlock oder einen der drei Hauptdarsteller der Hit TV Show 'The Vampire Diaries' Ian Somerhalder nach Deutschland. Die MagicCon ist der offizielle Nachfolger der RingCon, welche sie für 14 und der HobbitCon, die sie für vier Jahre hielten. Die Veranstalter konnten also schon einiges an Erfahrung und Wissen über die Jahre sammeln.

 

Was ist denn eine Convention überhaupt?

Eine Convention ist eine Veranstaltung für eine spezifische Interessensgruppe. Ihr habt wahrscheinlich schon einmal von zum Beispiel der Gamescom gehört. In dem Fall geht es eben um Spiele. Die MagicCon ist genau so ein Event für Film- und Serienfans. Die Besucher haben die Chance ein Foto oder Autogramm von ihrem Star zu kaufen. Man kann sich auch einfach einen sogenannten Panel anschauen, in welchem der Darsteller auf der Bühne Fragen der Fans beantwortet.
Außerdem kann der Besucher unzählige Cosplayer und jede Menge Merchandise bestaunen.

 

Conventions - Reines Schlangestehen?!

Ich kann behaupten, mit meinen bereits elf besuchten Conventions, relativ erfahren zu sein, was das Thema angeht. Mein erster Gedanke, wenn ich an Cons denke, ist Schlangestehen. Man muss für absolut alles anstehen: Die Registrierung, die Autogramme, die Fotos und sogar die Schlangen bei den Toiletten können einem die Laune vermiesen.
Mein erster Eindruck bei der MagicCon fiel allerdings sehr positiv aus.
Wir waren bereits um 8:30 Uhr am Maritim Hotel und daher muss man fairerweise sagen, dass die Schlange noch nicht wirklich lang war. Gegen neun Uhr startete die Registrierung und es ging tatsächlich zügig voran.
Besonders schön war, dass jeder Besucher einen Goody Bag im MagicCon Format erhielt. Enthalten war zum Beispiel ein Block, ein kleines Spiel, natürlich auch Werbung und das wohl wichtigste Goody: Das Programmheft!
Darin konnte man allerlei Infos bezüglich Fotos, Autogrammen oder den Stages nachlesen. Ein Lage- und Ablaufplan und die Preisübersicht der Darsteller konnte man ebenfalls entnehmen. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Heft unser treuer Begleiter war und wir uns dadurch super zurecht finden konnten.

 

Ihr braucht neue Büchertipps? Dann seid ihr hier genau richtig! Hier findet ihr alle Buchrezensionen der jup! Redaktion! Da ist für jeden etwas dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

VON KAJA

 

Film Feedback - was ist das?

Film Feedback ist ein Format, bei dem wir euch einmal im Monat unsere Meinung zu drei Filmen erzählen.

 

Was für Filme werden besprochen?

Jeden Monat hört ihr unsere Meinung zu einem aktuellen Film, einem Klassiker (älteren Film), einem Film für Verrückte und eine allgemeine Empfehlung.

 

Wann kommt Film Feedback online?

Film Feedback erscheint einmal im Monat.

 

Wann geht es los?

Nächste Woche schon bekommt ihr die erste Ausgabe von Film Feedback zu Gesicht.

 

Ich freue mich auf euch und hoffe, wir sehen uns alle nächste Woche zu Film Feedback!

VON JULIUS

Erinnert man sich an die letzten internationalen Fußballturniere, kommen meist die Siegermannschaften als erstes in den Sinn. Große Fußballnationen erbrachten große Leistungen wie Spanien 2010 und Deutschland 2014. Doch bei der letzten Europameisterschaft 2016 waren es wohlmöglich nicht die im Finale triumphierenden Portugiesen, die für das Turnier als prägend gelten sollen, sondern der Erfolg und die damit verbundene Begeisterung für die Überraschungsmannschaft einer Nation, deren Bevölkerungszahl nicht einmal zum Füllen aller Stadien der EM in Frankreich ausreichen würde: Island.

Doch die Geschichte des isländischen Fußballs und besonders der Geschichte der isländischen Nationalmannschaft unter dem Trainer Heimir Hallgrímsson besteht nicht nur aus dem Erfolg der Isländer mit dem Erreichen des Viertelfinales bei der EM 2016, sondern war vor allem geprägt von harten Qualifikationsspielen und Verletzungen wichtiger Stammspieler.

 

Isländischer Fußball hautnah

Von diesem Weg der isländischen Mannschaft – anfangend bei der im letzten Spiel scheiternden Qualifikation Islands für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bis zum begeisterten Empfang der isländischen Mannschaft in Reykjavík, nachdem klar war, dass die Isländer sich für die EM 2016 qualifiziert hatten und damit zum ersten Mal in der Geschichte ihres Landes ein großes Turnier erreichten – handelt der Dokumentarfilm „Wie ein Vulkan – Der Aufstieg des isländischen Fußballs“ von Saevar Gudmundsson, welcher im Rahmen des 11mm Fußballfilmfestivals im Babylonkino Berlin Premiere hatte.

Das Filmteam von Regisseur Gudmondsson begleitete die Isländische Nationalmannschaft und deren Spieler die gesamte Qualifikation zur EM 2016 und gibt Einblicke in die Mannschaft und deren Spieler.

 

VON DAT

 

Es gibt Dinge, die gibt es nur in den USA: Fitnessstudios mit Rolltreppen, Waffenverkauf im Supermarkt und natürlich die guten alten Duftkerzen mit Bacon-Geruch. Ein Komiker wird Präsident und plant einen Mauerbau an der Grenze, damit künftig keine Arbeitsplätze mehr von Spanisch sprechenden Vergewaltigern weggenommen würden. Welch ein Zynismus, dass mit David Villa ein importierter Vollblutspanier Leitbild eines aufstrebenden Sports in den USA wird.

Vor wenigen Jahren noch war „Soccer” dort wahrscheinlich so populär wie Badminton hierzulande. Symptomatisch: Die WNBA, die Frauen-Basketballliga, verzeichnete 2013 mehr Zuschauer als die Major League Soccer (MLS). Doch seit der Fußball-WM 2014 findet ein Paradigmenwechsel statt. Fast urplötzlich erfuhr Fußball in den USA einen immensen Relevanzgewinn. Diese Euphorie kam dem New York City Football Club (NYCFC), einem Fußball-Franchise, das wahrlich aus dem Nichts auferstanden ist, eindeutig entgegen. 2015 nahm NYCFC erstmals am Spielbetrieb der MLS teil. Sämtliche Höhen und Tiefen der Mannschaft im Premierenjahr begleitet Justin Webster im Dokumentarfilm „Win! The Birth of NYCFC”, der am 1. April 2017 im Babylon im Rahmen des „11mm”-Filmfestivals zu sehen war.

 

Ein Star-Trio für New York City

Die Dokumentation setzt ein Jahr zuvor ein. Das Joint-Venture aus City Football (80% Eigenanteil) und den New York Yankees (20%) macht es sich zum Ziel, Fußball langfristig noch vor American Football, Basketball und Eishockey als zweitbeliebteste Sportart hinter Nationalsport Baseball zu etablieren. Dafür wird in kurzer Zeit ein Team zusammengekauft, das bestenfalls direkt im ersten Jahr die Playoffs erreichen soll. 91 Tage vor Saisonstart stehen ganze sieben Spieler unter Vertrag, nur 48 Tage später findet das erste Training schon mit 20 Akteuren statt. Man könnte meinen, bei den vielen Anschaffungen gäbe es Mengenrabatt. Dabei kommen bereits alle Spieler ablösefrei.

Teuer wird es erst bei den sogenannten Designated Players. Das sind die Spieler, deren Gehälter die eigentlich in der MLS festgelegte Grenze von 335 000 US-Dollar rechtlich überschreiten dürfen. Jede Mannschaft darf maximal drei davon haben. NYCFC füllt die Plätze selbstverständlich mit Weltstars auf: David Villa, Frank Lampard und später Andrea Pirlo - allesamt Champions-League-Sieger und mindestens einmal in der Top 23 bei der jährlichen Wahl des Weltfußballers vertreten.

 

Emotionen, wo keine Emotionen sind

Regisseur Justin Webster gab sichtlich sein Bestes, dem Film eine Dramatik aufzudrücken und den Zuschauer emotional zu binden. Leider blieb ich immun gegen die schnelle Musik, die in Spielszenen selbst bei einer knappen Führung New Yorks Spannung erzeugen sollte. Aber wer weiß? Vielleicht betonte sie aber auch den Anspruch des Vorstandes und der Mannschaft an sich selbst.

Ruhiger ging es dann in den Szenen hinter den Kulissen ab. Ich erfahre die Beweggründe hinter dem Projekt NYCFC. Sportdirektor Claudio Reyna griff dafür weiter in die Vergangenheit zurück. Zum Anfang seiner Karriere hatte die USA noch nicht einmal eine professionelle Fußballliga. Trotzdem sei es immer sein Traum gewesen, eine Weltmeisterschaft für die USA zu spielen. Nachdem sich dieser erfüllte, sei das Ziel nun die Expansion des Fußballs in Amerika. Unglücklicherweise ist Reyna der Einzige, zu dem ich halbwegs einen Antrieb aus Leidenschaft feststellen kann.

Fans wirken extrem gekünstelt. Ein Zuschauerschnitt von 29 000 pro Spiel in der ersten Saison der Vereinsgeschichte ist absolut großartig, jedoch nicht nur unrealistisch, nein, er zeigt auch die betriebene Heuchelei auf. „Fans” kennen plötzlich alle Namen und Statistiken der Spieler auswendig, sobald die Aussicht auf Fotos und Autogramme groß genug ist. Stadionbesucher sind in Merchandise eingekleidet, obwohl sie das Team, das sie zugegebenermaßen lautstark nach vorn brüllen, vor einigen Monaten noch gar nicht kannten.

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Das latente Problem: Man wird das Gefühl nicht los, dass es dem „Verein” letztlich nur um Profitbestreben geht, natürlich verschleiert als Werbung für den Fußball in den USA. Interessanterweise gibt der Film von selbst Andeutungen dafür. Jegliche interviewten Spieler bekamen unter ihren Namen auch die jeweiligen Gehälter untertitelt. Während gefühlt die halbe Mannschaft zwischen 60 000 und 80 000 US-Dollar verdient, heimst Kapitän David Villa, einer der drei Aushängeschilder des Teams, mit 5,7 Mio. mehr ein als alle Nicht-Designated-Players zusammen. New York City FC erscheint wie eine Truppe von Söldnern, die den Verein als zweijährige Zwischenstation sehen.

Manchester City FC, der sich ebenfalls im Besitz von City Football befindet, gewann 2012 nach 44 Jahren zum dritten Mal die englische Meisterschaft und ist das Vorbild des New Yorker Franchises. Im Jahr der Dokumentation schaffte es NYCFC selbst zwar noch nicht in die Playoffs, dafür im Folgejahr mit neuem Trainer gleich bis ins Conference-Halbfinale.

Schön ist, dass der Fußball in den USA nunmehr auch als richtiger Sport anerkannt wird. Hässlich ist die Art und Weise, wie der Prozess vorangetrieben wird. Informativ ist Justin Websters Film allemal, doch er hinterlässt einen ziemlich bitteren Nachgeschmack. Offiziell wird die Dokumentation als faszinierenden Einblick hinter die Kulissen einer beginnenden Fußballmacht verkauft. Tatsächlich aber nimmt sie eine aufklärende Funktion ein. Sie verdeutlicht in gemäßigter Darstellung, wozu ein kompetentes Management mit ordentlich Geld imstande ist.

 

VON SINA

„Was macht ihr da die ganze Zeit, wenn ich zu euch schaue?“, Chris Tall sieht amüsiert und angewidert zugleich aus. „Was soll das?“
Die Rede ist von einem Dab, den ein paar Jugendliche immer machen, wenn der Stand-up-Star in Richtung des links sitzenden Publikums geht. Gelächter. Wie passend, wenn man im Programm „Selfie von Mutti – Wenn Eltern cool sein wollen“ über die Trends der aktuellen Zeit lustig macht. Die eigentliche Message aber: Wir sind alle Menschen. Wir sind alle gleich.

Wer nah an der Bühne sitzt, bekommt was ab. Damit muss man nicht nur bei Shows von Chris Tall rechnen. An diesem Abend waren es Billy, Justin (16 Jahre) und Justin (11 Jahre). Immer wieder wurden sie an diesem Abend in das Programm mit einbezogen, sei es auch nur durch Randbemerkungen. „Jung und dumm – das ist meine Lieblingszielgruppe“. Und schon ging es los mit Geschichten über seine Eltern, wie sie versuchen, sich an die Jugend anzupassen. „Geilet Ding“, hieß es immer wieder aus den vordersten Reihen. Allerdings. Und egal wie fies und auch herablassend die Gags auf der Bühne waren, man hat gelacht. Nicht aus dem Grund, dass man ein schlechter, asozialer Mensch mit null Würde ist, der eine Portion Schadenfreude zu viel besitzt. Nein, „wir müssen viel mehr Lachen“. Auf wessen Kosten das im Endeffekt geht, juckt nicht. Man müsse lediglich über sich selbst lachen und dann gehe das klar. In dem Fall darf man alles.

Ich könnte euch jetzt die Highlights an Gags erzählen. Von den beiden Rollstuhlfahrern, die trotz Handicap über Witze über sie lachten und selbst (freiwillig!) bei Witzen von Chris Tall mitgemacht haben. Ich könnte über meine Schadenfreude gegenüber der anwesenden Bayern schreiben, die wiederum ziemlich still wurden, als man über sie witzelte. Oder über die Sex-Witze, die der kleine Justin nicht verstanden hat. Aber stattdessen möchte ich lieber auf den roten Faden des Programmes eingehen: Liebe zu Mama und Gleichheit aller.

Eigentlich zwei Dinge, die nicht so leicht miteinander vereinbar sind. Wie Chris Tall das geschafft hat? Keine Ahnung. Der Punkt ist aber, dass es zwei Dinge sind, die in heutiger Zeit leider viel zu wenig thematisiert und vor allem geschätzt werden. Von daher ist es auch völlig egal, wie er das jetzt gemacht hat. Nur schön wäre, wenn es mehr Menschen machen würden. Also, auf geht’s, ihr dürft!

Das ganze Programm „Chris Tall: Selfie von Mutti - Wenn Eltern cool sein wollen“ ist auch ab sofort im Handel. Nicht nur für Comedy-Fans, sondern für jeden, der ab und zu mal gerne lacht, absolut weiterzuempfehlen.

 

Wir waren für euch auf der Leipziger Buchmesse! Wie es da so war und was ihr von einer Buchmesse erwarten könnt, sagt euch unsere Redakteurin Isabel.

 

VON ISABEL

 

Der Zug hält direkt vor den Toren der Leipziger Buchmesse. Nach kurzem Einchecken der Pressekarte kann es auch schon losgehen.
Wir gelangen direkt in die Halle 1, die Mangahalle. Dort findet sich alles was sich ein Anime/Manga-Fan nur wünschen kann. Von Mangas über Kuscheltieren bis hin zu Krimskrams. Selbst japanische Süßigkeiten gibt es zu kaufen.

Weiter geht es in Halle 2.  Dort finden sich Jugendbuchliteratur und Fachbücher. Ausgestellt sind unter anderem auch die Nominierungen der Jugendbücher für den Jugendliteraturpreis, der am 23.03.2017 auf der Leipziger  Buchmesse verliehen wurde. Mehr über den Jugendliteraturpreis erfahrt ihr demnächt bei uns!  Mit dabei unter anderem "Nur drei Worte " von Becky Albertalli, "Eins" von Sarah Vrossan oder "Mit anderen Worten: ich" von Tamara Ireland Stone.
In jeder Halle gibt es Ecken, in denen Vorlesungen oder Fragenrunden stattfinden. Da es Freitag ist, ist es zwar voll aber dennoch hält sich das Gedränge in Grenzen. Es ist angenehm durch die Gänge zu schlendern und sich die Bücher anzuschauen. 
Wir wechseln die Halle und schauen uns die Belleristik und Sachbücher an. Auffallend ist, dass es viele alte Bücher gibt, die schon länger auf dem Markt sind und wenige wirkliche Neuerscheinungen. Trotzdem gibt es eine riesige Auswahl an Büchern von vielen verschiedenen Verlagen. Wenn man möchte, kann man Stunden damit verbringen, sich die Bücher anzusehen, reinzulesen und zu kaufen. 

Nach einer Pause, die man im Zentrum des Messegeländes verbringen kann, in dem verschiedenste Stände für jeden Geschmack etwas zum Essen anbieten, kann es auch schon weitergehen. In Halle 3 befinden sich Publisher, die ohne einen Verlag hinter sich ihre Bücher herausbringen. Oder auch Blogs/Websites wie lovelybooks.com, die über Bücher schreiben oder Bücher vorstellen. 

Als Fazit des Tages kann man sagen, das man genug Zeit einplanen sollte, wenn man die Buchmesse besuchen möchte. Jedoch haben uns 7 Stunden gereicht und auch die Füße haben langsam schlapp gemacht. Man hat die Möglichkeit in viele verschiedene Bücher reinzulesen und kennenzulernen, jedoch darf man nicht auf ausschließlich Neuerscheinungen hoffen, denn die gab es leider nur vereinzelt. 
Alles in allem hat uns der Tag jedoch sehr viel Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder!

 

In der Serie The Young Pope ist der Papst ein krasses Gegenteil von dem, was wir sonst mit dem Papst verbinden. Nun erscheint die erste Staffel als BluRay, DVD und Download. Wir haben für euch in die Serie reingeschaut und sagen euch, was ihr von dem "jungen Papst" erwarten könnt.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Er trinkt Cola, er raucht und ist Amerikaner. Pinus XIII. (gespielt von Jude Law) ist mit Nichten ein ganz normaler Papst. Er ist in den 40ern und wurde von den Kadinälen nur gewählt, weil sie dachten, dass sie ihn besonders gut beeinflussen könnten. Aber es stellt sich heraus, dass der junge Papst auch ziemlich extrem sein kann. Er weist die alten Herrschaften in ihre Schranken und ist unberechenbar. Diese Extreme zeigt sich in der ersten Rede, die er vor dem Volk im Vatikan hält: „Ihr habt euch von Gott abgewandt. Und denen, die sich von Gott abgewandt haben, habe ich nichts zu sagen. Wendet euch von euren Nächsten ab! Wendet euch Gott zu!“

Pinus, der bürgerlich Lenny Belardo heißt, war vor seiner Wahl Erzbischof von New York und wuchs, wie man ziemlich schnell erfährt, in einem Waisenhaus auf. Die Schwester, die ihn damals in das Waisenhaus aufnahm, macht er zu seiner ersten Beraterin. Vor allem Kardinal Voiello schaut dabei dumm aus der Wäsche. Denn ihm wurden viele Rechte entzogen. Sie sollen sich im Verlauf zu Gegenspieler entwickeln.

Lenny ist Kettenraucher, hebt dafür das Rauchverbot im Vatikan auf, allerdings nur für sich, und zum Frühstück besteht er auf Cherry Coke Zero. Er ist ein Papst, der im Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne steckt. Lernt man ihn zu Anfang als ziemlich hart und konsequent kennen, bekommt man im weiteren Verlauf auch mehr Einblicke in Lenny und in seine Vorgeschichte.

Entwickelt wurde die Serie von Oscarpreisträger Paolo Sorrentino. Sie schafft es, mit pompösen Bildern eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Die Kulissen wurden aufwendig nachgebaut.

Die Serie bekam auch von Kritikern sehr viel Lob.

Ich finde, dass man sich erstmal in die Serie und die Tonalität hineinfinden muss. Dabei schafft es Paolo Sorrentino, geschickte Cliff-Hanger zu setzen und auch humorvolle Dialoge zu bringen. Jude Law spielt die Rolle des Papstes hervorragend. Dafür wurde er auch viel von den Kritikern gelobt. Eine Serie, der man auf jeden Fall eine Chance geben sollte und die mit beeindruckenden Bildern punkten kann.

VON MORITZ KNOLL

 

Ich traf Jérôme Depierre vergangenen Monat am 'Zwingli', einem kleinen Parkourpark in Moabit. Der saltoschlagende Schweizer zückte nach vollendetem Sideflip eine Visitenkarte bezüglich meiner Nachfrage nach dem Zweck seines Aufenthalts in Berlin.
Ein Student der Fotografie an der BTK, bereits sehr profiliert, doch mit dem Verlangen nach mehr Wissen und einem Szenewechsel in die Stadt der Städte gekommen.Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und treffen uns einige Wochen später in einem Café am Kottbusser Tor.

Jérôme ist 23. Er ist zum vergangenen Wintersemester nach Berlin gekommen. Fand nach der üblichen Odyssee durch den Berliner Wohnungsdschungel schließlich ein Zuhause in Charlottenburg. Mit Wurzeln in Italien, der Welschschweiz und Tschechien sehr international aufgewachsen, spricht der sympathische Student fünf Sprachen.  Seine Passion gilt neben dem Fotografieren dem Film, dem Radfahren, dem Abschalten und dem Wertschätzen des Moments. In der Lage zu sein, zu fokussieren, die Kamera oder das Smartphone wegzulegen und durchzuatmen.

Wir beobachten einige Zeit die rauchenden und Shawarma verschlingenden Passanten durch die riesige Glasfront des 'Luzia' und widmen uns dann dem Milchkaffee und dem mit Fragen übersäten Zeichenblock.

 

Vom 24.-30 April ist wieder Games Week in Berlin! Hier dreht sich alles rund um das Thema Videospiele. Von interaktiven Ausstellungen über Workshops bis zum Zocken auf der Kinoleinwand ist so einiges dabei. Auch jup! wird für euch auf der Games Week unterwegs sein!

Die Events finden an verschiedenen Orten statt, hier findet ihr die Liste.

 

 

Nach gut anderthalb Jahren auf dem Markt ist "Rocket League" schon zum Kultspiel avanciert. Wir schauen uns an, welche Möglichkeiten das Spiel heute bietet und zusätzlich verlosen wir ein Exemplar der Collectors Edition für die PS4.

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Es ist schon ein paar Jahre her, als das Fußballspielen mit Autos Schlagzeilen machte. Stefan Raab  musste in seiner Show "Schlag den Raab" gegen seinen Kontrahenten genau das tun. Raab machte nachfolgend eigene Events draus, in denen den ganzen Abend lang Leute gegeneinander Autoball spielten.

Die Entwickler des Spiels Rocket League scheinen davon inspiriert worden zu sein. Im Juli 2015 kam das Game auf den Markt und wurde ein Hit.

Das Spielprinzip ist relativ einfach und erinnert auch an das Raab‘sche Spiel. Man nehme zwei Autos, zwei Tore und einen Ball. Wer ein Tor schießt, bekommt einen Punkt. So einfach, so gut. Aber bei Rocket League gibt es auch noch Geschwindigkeitsboosts und man kann auch mit den Autos umherspringen. Außerdem sind auch Matches bis zu vier gegen vier möglich. Das Spiel hatte nach einem Jahr schon über 18 Mio. Spieler und gewann eine Menge Awards.

 

Die Collectors Edition

Der Publisher 505games nahm dies zum Anlass im letzten Jahr eine Collectors Edition des Spiels herauszubringen. Zusätzlich zum eigentlichen Spiel kommen drei Downloadable Contents (kurz: DLCs) und vier, damals, brandneue Fahrzeuge. Die drei DLCs sind Supersonic Fury, Revenge of the Battle-Cars und Chaos Run. Bis heute sind insgesamt vier DLCs rausgekommen. Die DLCs beinhalten neue Autos und weitere Items mit denen man sein Fahrzeug anpassen kann. Dazu gehören Reifen oder Antennen. Denn in Rocket League kann man sein Auto nach seinen Wünschen anpassen. Durch Spiele und Siege spielt man außerdem neue Items frei. Dabei gibt es laut Entwickler über 10 Milliarden mögliche Kombinationen.

Das Spiel selbst hat sich in den anderthalb Jahren seit seinem Release entwickelt. Als ich 2015 in das Spiel reinschaute, konnte ich auf ein paar verschiedenen Feldern Auto-Fußball online gegeneinander spielen oder offline auf das leere Tor trainieren. Zusätzlich gab es Tutorials und mein Gefährt konnte ich grafisch schon ziemlich aufmotzen.

 

Neue Autos, neue Modi und weiterhin ein großer Spaß

In den letzten Tagen habe ich dann wieder mal in das Spiel hereingeschaut. Mein Fazit: Die Entwickler haben in den anderthalb Jahren richtig viel getan und an den richtigen Stellschrauben gedreht. Das Spiel macht noch mehr Spaß.
Am Anfang war der Wettkampf-/Ranglistenmodus noch nicht wirklich ausgereift. Nun kann man im Online-Spielmenü auswählen, ob man ein Wettkampfspiel bestreiten möchte. Die Rangliste ist leider im Menüpunkt Extras "versteckt". Dort findet man auch zahlreiche Statistiken.
Um das Spiel aber auch im Offline-Modus interessanter zu machen, führten die Entwickler einen Saisonmodus ein. Man spielt alleine, mit einem oder zwei Computermitspielern zusammen eine Saison gegen andere Computergegner. Eine gute Erweiterung, um sich auch ein wenig einzuspielen und nicht gleich ins Onlinegetümmel zu stürzen. Denn online gibt es nun auch mehr Auswahl: Neben neuen Arenen lässt sich auch zwischen vier verschiedenen Modi wählen. Bleifußball, Körbe, Schneefrei und Rumble heißen sie. Was macht sie im Einzelnen aus?

Bleifußball ist die normale Variante. In Duellen von 1 gegen 1 bis 4 gegen 4 wird versucht, den Fußball im Tor unterzubringen.

Der Modus Körbe ist eine Basketball-Version des Spiels. Anstatt den Ball, der optisch einem Basketball nachempfunden ist, in das Tor zu schießen, versucht man, den Ball im gegnerischen Korb zu platzieren. Anders als beim realen Basketball gibt es hier, egal von wo man trifft, nur einen Punkt.

Die Namensgebung Schneefrei soll bedeuten, dass man sich hier aufs Eis begibt. Hier wird nun Eishockey gespielt und ein riesiger Puck muss ins Tor gebracht werden.

Im Modus Rumble spielt man wieder Fußball. Zusätzlich bekommt jeder Spieler aber nach einer bestimmen Zeit Items, die er einsetzen kann. Zum Beispiel kann man zu einem riesigen Magneten werden und so den Ball zu sich ziehen. Ein Modus, der sehr viel Spaß bereitet und bei dem es gerne mal drunter und drüber geht. Die verschiedenen Modi bringen sehr viel Abwechslung. Wem das noch nicht genug Anpassungen sind, kann im Privaten Modus selbst Hand an die Einstellung anlegen. Dort können dann auch neben der Spiellänge zum Beispiel das Ballgewicht, die Ballgröße oder die Booststärke eingestellt werden.

Darüber hinaus gibt es einige neue Autos und, wie auch schon erwähnt, jede Menge neue Items für den Wagen. Erzielt man ein wunderschönes Tor oder passieren Situationen, die man unbedingt noch einmal sehen möchte, ist es möglich, die jeweiligen Replays zu speichern.

 

Mit Training zum Profi?

Auch im professionellen E-Sport wird Rocket League gespielt. Die Profi-Gamer spielen um Preisgelder vom mehreren hunderttausend Dollar. Bis wir in diese Regionen kommen, müssen wir noch einige Partien machen und viel, viel üben. Darum wird nun die Konsole angeworfen und ein paar Runden über das Spielfeld gedreht.

Du willst auch eure Rocket League-Karierre starten? Dann haben wir genau das Richtige für Dich! Wir verlosen unter allen Teilnehmern unseres Gewinnspiels nämlich eine Collectors Edition für die Playstation 4!

Schreib uns einfach die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage per Mail an oliver@jup.berlin . Der Einsendeschluss ist der 17.03.17, 15 Uhr. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Viel Erfolg!

 

Gewinnspielfrage:

Was ist das Besondere an der Collectors Edition von Rocket League?

a) Sie beinhaltet drei DLCs.   b) Sie kommt inklusive eines aufblasbaren Rennautos.

 

Sie gehören zu den erfolgreichsten deutschen YouTubern: ApeCrime! Im Mai erscheint ihr Album "EXIT"! Live erleben könnt ihr Andre, Jan und Cengiz ab dem 10. Mai 2017. Dann gehen die Jungs auf große EXIT-Tour.

 

Ihr wollt am 20. Mai 2017 in Berlin dabei sein?

Dann schickt Song-Vorschläge für eine neue Runde von „Songs in Reallife“ an info@jup.berlin und gewinnt 2 Tickets für Berlin!

Unter allen Einsendungen verlosen wir 2 x 2 Tickets für das Berlinkonzert am 20. Mai!

 

Teilnahmeschluss: 12.03.2017

 

 

 

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

„Unterleuten“ - ein „große[r] Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit […], der sich hochspannend wie ein Thriller liest.“

 

VON MAREIKE

Wenn man eine solche Bewertung auf dem Bucheinschlag eines Romans liest, hat man doch gleich etwas weniger Angst vor einem über 600-seitigen Roman aus dem Jahre 2016, den man unter Zeitdruck verschlingen muss. Der Titel „Unterleuten" allein verrät nun zunächst aber gar nichts über Inhalt oder Art des Romans von Juli Zeh, deren Name mir zuvor ebenfalls noch nie begegnet war. Erst im Nachhinein erkennt man das kluge Wortspiel und ist froh, nicht unter diesen Leuten zu sein.

Ohne eine leiseste Ahnung davon, was mich erwarten könnte, begann ich also zu lesen - ich als Person, die eher  Sachbücher und dokumentarische Werke präferiert, bei denen es nicht auf kontinuierliches Lesen ankommt.
Zunächst bedarf es zugegebenermaßen einiges an Disziplin, sich in „Unterleuten" zurechtzufinden. Ist man jedoch erst  einmal in dem brandenburgischen Dorf angekommen, will man dann doch wissen, wie sich die Dinge entwickeln.

 

VON CHARLOTTE

Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein kanadisches Filmdrama der Regisseure Mathieu Denis und Simon Lavoie aus dem Jahr 2016. Beide Regisseure haben an der Université du Québec in Montréal Film studiert und dies ist ihr zweites gemeinsames Projekt.

Der Film handelt von einer Splittergruppe, die nach dem verebben der „Ahorn Frühling“ -Proteste in Quebec  (in Anlehnung an den Arabischen Frühling) eine tiefe Unzufriedenheit mit der Gesellschafft verspüren und etwas verändern wollen. Sie agieren sehr gewalttätig und rücksichtslos mit Spaßguerilla– und Molotowcocktail-Aktionen. Durch die Point-of-View-Perspektive, bei der die Kamera die Sicht eines Protagonisten einnimmt, hat man das Gefühl, ein Teil der Studentengruppe zu sein. Dies führt dazu, dass man auch ihre Anspannung, Ängste und Gefühle mitfühlt, was sehr mitreißend sein kann, aber an einigen Stellen auch sehr schwer auszuhalten ist. Im Hintergrund ist selten wirkliche Filmmusik zu hören. Meist sind es verzerrte, laute und verstörende Geräusche, die der Zuschauer wahrnimmt und die dem Film etwas sehr Dunkles und fast Bösartiges verleihen. Außerdem sind die Farben generell sehr dunkel gehalten, wodurch die düstere Stimmung verstärkt wird.

Einen klaren Handlungsstrang zu erkennen, war für mich sehr schwierig, da die Szenen eher wahllos aneinander gereiht scheinen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist wie die Filmemacher mit typischen Geschlechter Stereotypen spielen. Zum Beispiel sieht man in einer Szene eine Person mit rosafarbenem Nachtkleid, was vermuten lässt, es handle sich um ein Mädchen, was sich im Nachhinein jedoch als falsch herausstellt.  Those Who Make Revolution Halfway Only Dig Their Own Graves ist ein Film mit viel Nacktheit und Gewalt, der Sehnsüchte, Fantasien und Ängste junger Menschen darstellt. Filmisch ist der Film, außergewöhnlich gut, aber mir persönlich war er viel zu gewalttätig und mir fehlte eine nachvollziehbare Handlung.

 

Im Berlinale Programm

So 12.02. 20:00 HKW

Mo 13.02. 14:30 CinemaxX 3

Sa 18.02. 20:00 HKW

 

VON CHARLOTTE

 

Poi E ist ein Neuseeländischer Dokumentarfilm über die Geschichte eines Popsongs in maorischer Sprache, der 1984 wider Erwarten die Spitze der Charts erreichte. Es grenzte damals an ein Wunder, dass ein Song in traditioneller Sprache so ein Erfolg hatte. Der Sänger Dalvanius Prime hatte davor schon internationalen Erfolg, aber nur mit englischsprachigen Soul-Liedern. Im Laufe seiner Kariere hat er sich immer weiter von seinen Ursprüngen entfernt und auch zum größten Teil die Sprache der Maori verlernt. Hierfür schämte er sich und als er zurück in seine Heimatstadt kam, fing er an, die Sprache wieder zu lernen und sich mit seiner Kultur zu beschäftigen. Der Regisseur Tearepa Kahi ist selber maorischer Abstammung und tourte schon als Jugendlicher durch Neuseeland mit einer Maori Tanzgruppe. Später studierte er Geschichte und Maori Studies an der Universität Auckland und führte Regie bei diversen Dokumentarfilmen und preisgekrönten Kurzfilmen. Sein Spielfilmdebüt „Mt Zion“ gewann mehrere Preise bei den New Zealand Film Awards und war in Australien und Neuseeland ein großer Publikumserfolg.

Poi E ist ein herzerwärmender, teilweise lustiger und filmisch wunderschöner Dokumentarfilm. Der Film begleitet die Geschichte der Entstehung des Liedes und die enormen Auswirkungen auf die Kultur der Maori.  Poi E ist generell in sehr strahlenden, bunten Farben gehalten  und vermittelt dadurch sofort gute Laune. Es ist ein Film über Kultur, Herkunft und Musik, der mehr als empfehlenswert ist, wenn man sich für die Geschichte der Maori und Musik interessiert.

 

Auf der Berlinale:

Di 14.02. 17:30  HKW

Mi 15.02. 17:30 CinemaxX 1

Sa 18.02. 11:30 CinemaxX 3

So 19.02. 15:30 Filmtheater am Friedrichshain

 

VON KAJA

 

Erwachsen werden ist nicht leicht und schon gar nicht, wenn man anders ist als seine Freunde und ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Butterfly Kisses erzählt die Geschichte von Jake (Theo Stevenson) und seinen zwei besten Freunden, die sich ihre Zeit mit Rumhängen in den Höfen ihrer Hochhaussiedlung, mit Billard, Pornos, Alkohol und Gesprächen über Mädchen vertreiben. Jeder der Drei wird von seinen ganz eigenen Dämonen getrieben, doch Jake trägt ein dunkles Geheimnis in sich, welches er niemandem erzählen kann und das ihn mehr und mehr von den anderen isoliert.

Der Debütfilm von Rafael Kapelinski feiert auf der Berlinale 2017 Weltpremiere und ist meiner Meinung nach gut gelungen. Der Film, der komplett in schwarz-weiß gehalten ist, macht durch die Mischung aus Laien und bekannten Schauspielern einen authentischen und ungeschönten Eindruck und zeigt das Leben so, wie es nun einmal ist.

Allerdings muss ich für meinen Teil sagen, dass ich das Ende leider nicht wirklich verstanden habe. Der Film hat seinen FSK mit 14Plus auf jeden Fall verdient und ist nur etwas für Leute, die kein Problem mit sexuellen Andeutungen haben.

 

Im Berlinale Programm:

Sa 11.02. 20:00 , HKW (E)
Mo 13.02. 15:30 , Cubix 8 (E)
Do 16.02. 15:30 , Zoo Palast 1 (E)

 

VON KAJA

 

Der 15-jährige Kit reißt inmitten der Feierlichkeiten zur amerikanischen Zweihundertjahrfeier von zu Hause aus und trampt zusammen mit seiner Freundin Alice durch Kanada. Die Beiden begeben sich auf einen Selbstfindungstrip, der ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt.

Dieser Film, der im Jahr 1976 spielt und ebenfalls schwarz-weiß ist, hat mir von den dreien, die ich vorab sehen konnte, am besten gefallen! Weirdos vermittelt das Gefühl, dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Jeder von uns ist auf seine eigene Art und Weise anders, seltsam oder speziell und einzigartig. Das ist auch gut so. Der Film sagt dazu: „We're all weirdos, that's what makes us beautiful“ („Wir sind alle seltsam, das ist was uns hübsch macht“). Dieses Zitat hat mich von Anfang an begeistert, da es meiner Meinung nach voll und ganz zutrifft.

Desweiteren sind die Charaktere sympathisch, sodass man sich mit ihnen identifizieren und mitfühlen kann. Wer also Lust auf einen Coming-of-Age Film hat, wer den Soundtrack der 70er liebt oder einfach mal einen Ausflug in die Vergangenheit machen will, dem kann ich Weirdos nur ans Herz legen.

 

Im Berlinale Programm

Di 14.02. 15:30 , Zoo Palast 1

Mi 15.02. 15:30 , Filmtheater am Friedrichshain

Do 16.02. 14:00 , CinemaxX 3

VON KAJA

 

Der Film handelt von einem hochbegabten Jugendlichen (Staszek Cywka), der kurz davor steht, Physik an der Universität zu studieren. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit einer Theorie über Parallelwelten, die seiner Meinung nach durch Licht miteinander verbunden sind. Hinter seinem großartigen Verstand verbirgt sich allerdings eine verletzte Seele, die die authoritäre Mutter (Agnieszka Podsiadlik) nicht zu heilen vermag. Eines Tages kehrt ihr Mann (Sebastian Lach) nach Jahren der Abwesenheit zurück, wodurch ein Mann in das Leben des Jungen tritt.

Mir persönlich hat der Film gut gefallen, da seine Handlung spannend ist, und er einige schön anzusehende Einstellungen beeinhaltet. Man merkt den künstlerischen Aspekt besonders in den Szenen, in denen mit Farben oder ähnlichem gespielt wird sowie in den Zitaten aus Goethes Erlkönig, der namengebend war. Zudem illustriert die Musik im Film die Gefühlswelt des erwachsenwerdenden Jugendlichen gut.

Man muss allerdings erwähnen, dass der Film ebenso komplex wie seine Charaktere ist und teilweise Realität und Fantasie miteinander verschwimmen. Das macht ihn zuweilen schwer verständlich, allerdings nicht schlechter.

Wer also gerne Art House Filme sieht oder Wert auf ein schönes Bild legt, sollte sich The Erlprince auf jeden Fall auf der Berlinale anschauen.

 

Im Berlinale Programm

Do 16.02. 17:00 , HKW (E)
Fr 17.02. 10:30 , CinemaxX 1 (E)
Sa 18.02. 14:00 , CinemaxX 3 (E)

 

VON JANIK EMIL

 

Schon anhand der Überschrift lässt sich erahnen, welch ein verrücktes Projekt unter der Regie von Dash Shawn in den USA entstanden ist. Eine wirkliche Storyline kurz zusammenzufassen, ist bei diesem Film gar nicht so einfach.

Grundsätzlich ist der Anfang des Films von der Story her gleichzusetzen mit einem typischen Teenager-Hollywoodfilm: Ein unbeliebter Erfinder namens Dash möchte mit seiner Schülerzeitung in der Schule berühmt werden – was ihm natürlich überraschenderweise nicht so einfach gelingt. Dash ist für seine Mitschüler ein Niemand. Belastet durch Mobbing, familiäre Probleme und Freundschaftssorgen versucht er sich durch den Schulalltag zu schlagen. Doch als er während seiner Recherche im Schulkeller ein Geheimnis entdeckt, wird seine Welt aus den Angeln gerissen. Und ab diesem Moment ist der Film nur noch eine einzige Farbschlacht.