Trends

Felix und Sophia waren für euch auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei und haben diesen für euch getestet und bewertet.

 

Jeden Freitag findet unsere Verlosung vom Geschenke - Test am Mittwoch statt. Dazu machen wir ein Instagram-Livestream. Immer Freitags um 12 Uhr.

Dort ziehen wir den Gewinner aus unserem Weihnachtsstrumpf (auch die die per Mail mitmachen). Die Gewinner werden dann  noch mal per Privat Nachricht benachrichtigt.

Damit nicht nur unsere Instagram-Follower unsere ABSOLUT TOLLEN und LUSTIGEN Verlosungen sehen können werden wir die Livestreams ab sofort speichern und auch hier veröffentlichen :)

Wir haben für euch die absolut coole jup! Tasse getestet.
Was sie kann? Die jup! Tasse kann fast alles:
Sie ist geeignet für heiße und kalte Getränke, als Dekoelement oder Blumentopf und du kannst sie sogar als Stiftehalter benutzen!
Der Test verlief wie am Schnürrchen, die jup! Tasse hat alle Tests mit "Sehr Gut" bestanden.

 

Du willst auch so eine coole jup! Tasse? Dann schreib uns bis Freitag 9.00 Uhr (7.12.18) eine Mail an fsj@jup.berlin und sag uns, was es bei euch traditionell zu Weihnachten zu Essen gibt.

Das iPhone XR ist das günstigste der drei neuen iPhones von Apple. Wir konnten es testen und verraten Euch, ob es sein Geld wert ist. Soviel vorweg: Billig ist es nicht.

VON OLIVER MATTUTAT, 26. Oktober 2018

Es ist immer ein magischer Moment, wenn Tim Cook, CEO von Apple, auf die Bühne tritt und die Keynote für neue Geräte startet. Klar, es ist eine riesige Marketing-Show, aber auch diese Inszenierung trägt ihren Teil dazu bei, den Mythos Apple aufrechtzuerhalten. Erst vor kurzem hat das Unternehmen als erstes überhaupt den Firmenwert von einer Billionen Dollar geknackt.

Mitte September stellte Apple ein neues Premium-iPhone in zwei Versionen - das iPhone XS und das iPhone XS Max - vor, die mal wieder den Preisrahmen sprengen. Bis zu 1650€ kostet das neue Flaggschiff. Als ,,heimlicher Star” der Keynote wurde aber das iPhone XR gefeiert. Apple preist es als günstige Variante an. Mit einem Preis ab 849€ kostet es zwar 300€ weniger als der große Bruder, aber günstig ist das erstmal nicht. Entsprechend hoch sind die Erwartungen vor dem Verkaufsstart am heutigen 26. Oktober.

 

Nicht mehr nur Schwarz und Silber

Beim iPhone XR macht Apple etwas, was es lange nicht mehr gemacht hat. Es bringt Farbe ins Spiel. Sechs kunterbunte Farbvarianten gibt es. Unter anderem Blau und Gelb. Diese Vielfalt hatten viele Kunden lange vermisst.
Das Gerät hat ein 6,1 Zoll Display - natürlich mit Notch, wie man sie von den meisten aktuellen Handys kennt. Die Notch ist die schwarze Aussparung, die in das Display reinragt, in der sich Kameratechnik und Lautsprecher befinden. Auch bei diesem Modell verzichtet Apple auf einen Klinkenanschluss.

Vom 2. bis 5. Juli fand die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt. Sie ist sozusagen das Gipfeltreffen der deutschen Modeszene. Ich war live vor Ort und erkläre euch hier die wichtigsten Fashion-Begriffe, verrate Insider- und Verhaltens-Tipps und wie ihr es schafft, die Modewoche selbst zu erleben!

VON HANNAH

 

A – Akkreditierung

Auf jeder Fashion Week gilt: Ohne Einladung, keine Show. Und solange man nicht zu den bekanntesten Gesichtern der Branche gehört, passiert es leider eher selten, dass man eine direkte Einladung für eine Show erhält. Das heißt aber nicht, dass man gleich aufgeben sollte, nur weil man nicht Gigi Hadid heißt oder einer der erfolgreichsten Designer der Stadt ist – der Großteil der Plätze wird nämlich über Akkreditierungen vergeben. Wer also unbedingt dabei sein möchte, muss sich im Vorfeld über die PR-Agenturen der Designer und Labels schriftlich für die Shows akkreditieren (Zur Website). Allein das kostet schon einmal 20 Euro. Außerdem wird auch nicht jeder, der sich akkreditiert, eingeladen. Es muss also ein aussagekräftiger Text her, der die Agenturen überzeugt, dass ausgerechnet DU dabei sein solltest – natürlich auch, um im Nachgang über die Shows zu berichten.

B – Backstage

Der abgeschirmte Treffpunkt vor jeder Fashion Show ist der „Backstage“-Bereich. Hier trifft der Designer vorab Models, Stylisten, Make-up Artists, Choreographen, PR-Agenten und Stars, um alle Vorbereitungen für die Show zu treffen, Interviews zu geben und Gäste zu empfangen. Bis zum Schluss wird geföhnt, gelockt und gesteckt, die Luft ist vernebelt von Wolken aus Puder und Haarspray. „Schnell, schnell, schnell!“ Oft bleiben den Models nur wenige Sekunden zum Umziehen, da sie in der Regel mehrere Kleider eines Designers präsentieren.

C – Chaos

Sowohl hinter der Bühne als auch mitten im Geschehen geht es chaotisch zu: Im Grunde ist die ganze Fashion Week ein einziges Hin und Her-Gerenne. Es bleibt nicht viel Zeit, um sich mal um sich selbst zu kümmern oder in einer Sitzecke zu entspannen – jedenfalls für die meisten Gäste, die zu verschiedenen Shows an verschiedenen Orten eingeladen wurden. Dank der neuen Fashion-Week-Shuttle-Busse kommt man aber schnell von A nach B und muss nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Show zu Show fahren.

D – Dresscode

Gibt es nicht. Wenn, dann heißt er: "Anything goes!" ;-) Von Clogs bis Killer-High-Heels ist alles möglich. Je verrückter man sich kleidet, desto häufiger wird man fotografiert. Aber selbst wenn man absichtlich in einem Understatement-Look antanzt, wird man mindestens einmal von einem Fotografen vor die MBFW-Wand gezerrt und aufgerufen, „Action“ und „Posing“ zu machen.

E – Erste Reihe

Die Front Row ist für Promis, Designer und einflussreiche Blogger und Modejournalisten reserviert. Wer hier sitzt, ist „wichtig“, und das soll jeder sehen: Deshalb wird während einer Show immer nur die erste Reihe mit Scheinwerfern beleuchtet.

F – Fotos und Fotografen

Nicht nur das Geschehen auf dem Catwalk oder im Backstage-Bereich wird im Bild festgehalten. Streetstyle- und Star-Fotografen sind mittlerweile fester Bestandteil jeder Fashion Week und tummeln sich draußen auf den Straßen rund um das Gebiet der Location. Dort erhaschen sie Gäste auf dem Weg zur Show oder einfach nur Menschen, die mit einem auffälligen oder besonders stylishem Outfit aus der Masse herausstechen.

G – Goodie Bag

Die Gäste einer Show erhalten oft eine kleine Aufmerksamkeit – meist ein Beutel gefüllt mit Beauty Produkten, Getränken oder – wenn man Glück hat – ein kleines Designerstück. Bei manchen Shows ist es jedoch üblich, dass nur Leute aus der ersten Reihe eine Goodie Bag bekommen.

H – Handy

Das Handy ist definitiv das wichtigste Werkzeug auf der Berliner Fashion Week. Große Kameras, außer natürlich die der Fotografen, sind nicht gerade erwünscht. Außerdem wollen die meisten die Momente mit ihren Instagram-Followern teilen und zücken deshalb bei jeder Gelegenheit ihr Handy, um Fotos und Videos für ihre Story zu machen. Eine Fashion Week ohne Instagram? Unvorstellbar.

I – Influencer

Da sind wir auch gleich beim Thema: Influencer und Instagram gehören schließlich zusammen wie… Bratwurst und Senf? Was früher die „Blogger“ waren, die den größten Teil des Publikums bei einer Show ausmachten, sind heute die „Influencer“. Sie nutzen ihre Reichweite auf Social Media, um für sich und bestimmte Marken, die auf der Fashion Week vertreten sind, Werbung zu machen. Von Anfang bis Ende begleiten sie ihre Follower durch die Woche und geben ihnen Einblick in das Showgeschäft.

J – Journalismus

Modejournalisten begeben sich beruflich auf die Fashion Week, um sich über die Looks der kommenden Saison zu informieren, die sie dann ein halbes Jahr in den Magazinen für Fotoshootings und Artikel stylen. Zum anderen berichten Modekritiker urteilssicher über die Entwürfe und das Geschehen rund um die Modewoche. Eine herbe Kritik kann dazu führen, dass sie nicht mehr eingeladen werden. Aber auch das ist letztlich eine Anerkennung ihrer Arbeit und ihres Einflusses.

K – Klatschen

Nach jeder Show wird geklatscht. Aber auch bitte nur danach! Johlen oder aufstehen gilt ebenso als unangemessen.

L – Location

Die Location dieses Jahr war das E-Werk Berlin nahe des Potsdamer Platzes. Es ist ein altes Umspannwerk, das mit seinem alten, aber individuellen Design die perfekte Location für die diesjährige Berliner Fashion Week darstellte. Drinnen wurden täglich neue Kollektionen verschiedener internationaler Designer vorgestellt, während sich auf der anderen Seite der Location der Eingang zu den Runway Shows befand. Auch der Außenbereich war sehr stilvoll gestaltet und ein guter Ort, um mit den anderen Leuten ins Gespräch zu kommen und sich ein Erfrischungsgetränk vom Food Court zu gönnen.

 

VON KAJA

Am Wochenende vom 22. bis 24 Juni findet die YOU in den Messehallen statt und dort gibt es alles, was das Teenie-Herz begehrt. Von Fashion Corner und Beauty-Bar mit Möglichkeit geschminkt zu werden und sich eine neue Frisur machen zu lassen, über Eindrücke und Informationen zum Leben und Perspektiven nach der Schule, bis hin zu Outdoor-Aktivitäten und Gaming-Sessions - auf der YOU findet man (fast) alles. Und jup! ist natürlich mitten drin.

Die Stimmung ist ausgelassen. Man sieht Mädchen und Jungen aller Altersgruppen der Schulen. Manche mit Eltern, manche mit ihren Freunden und einige paar wenige auch allein, die das Messegelände erkunden. Bei dem meist tollen Wetter (hoffentlich bleibt das so) muss man allerdings nicht in übervollen Hallen schwitzen und sich zwischen Massen an Jugendlichen vorbeidrängen, um irgendwie vorzukommen. Nein, auch im sogenannten Sommergarten finden Veranstaltungen statt und es gibt ebenfalls eine Graffiti-Wand sowie eine Outdoor Bühne, die das Geschehen mit den neusten Hits unterstützt. Neben Radiosendern wie Jam FM oder KISS FM sind auch einige Musiker*innen  vor Ort.

YouTuber & Streetdance zum Anfassen

An den beiden schulfreien Tagen gibt es unter anderem „Meet & Greets“ mit vielen (sehr vielen) YouTubern und auch für das leibliche Wohl sowie musikalische Unterstützung ist gesorgt.
Am Sonntag wird unter anderem auch die deutschen Streetdance-Meisterschaft in Halle 21a ausgetragen. An den anderen Tagen finden dort Streetdance-Workshops zum Mitmachen für jedes Alter statt.

 

Was tun nach der Schule?

Wer sich nicht sicher ist, was er nach der Schule machen will, der sollte sich auf jeden Fall in Halle 20 begeben, wo neben der Bundeswehr, der Berliner Feuerwehr und dem Bündnis 90/Die Grünen auch jup! Berlin und das Berliner Abgeordnetenhaus anzutreffen ist.

Während in Halle 20 es eher um die Zukunft nach der Schule geht, widmet sich Halle 19 eher dem Spaßfaktor der Jugendzeit. Wer also auf die YOU kommt, um möglichst viele neue Dinge auszuprobieren, der ist dort auf jeden Fall gut aufgehoben. Wer schon immer einmal sich die Hände mit Henna tätowieren lassen wollte oder mit dem Gedanken spielt, sich eine Sofortbildkamera zuzulegen, der wird dort ebenfalls glücklich werden. Und auch YouTube-Merch kann man dort beispielsweise bei Shirt Tube oder Luisa Crashion erstehen. Doch nicht nur das, man kann sich auch bezüglich seiner Akne oder allgemein unreinen Haut bei Dermalogica beraten lassen.

Man kann viel machen und erleben, wenn man ein bisschen Zeit mitbringt und sich traut, auf Leute zuzugehen.

 

Die TINCON 2018 – ein Wochenende voller Political Correctness, Mental Health, Gaming und Menschen, die ihre Meinungen kundtun wollen. Vom 8. bis zum 10. Juni fand die TINCON zum vierten Mal und dieses Jahr im Columbia Theater statt. Auch jup! Redakteurinnen Mareike und Friederike waren vor Ort und berichten für euch auf jup.berlin!

Die TINCON 2018 – ein Wochenende voller Political Correctness, Mental Health, Gaming und Menschen, die ihre Meinungen kundtun wollen. Vom 8. bis zum 10. Juni fand die TINCON zum vierten Mal und dieses Jahr im Columbia Theater statt. Mit der wechselnden Location ging jedoch auch ein kleiner Teil des TINCON-Flairs verloren – darüber könnt ihr hier mehr erfahren.

VON FRIEDERIKE

Man kann es nicht anders sagen: Die TINCON hält für jeden etwas bereit. Das konnten wir auch dieses Jahr wieder feststellen. Egal welche Interessen man hat – ein Blick ins Programm reichte aus und schon fanden sich verschiedenste Talks, Diskussionen und Workshops, die einen ansprachen und praktisch dazu zwangen, sich eine Karte zu kaufen.

Ist das getan, bekam man am Eingang ein (tatsächlich ziemlich stylisches) Band umgebunden und konnte sich direkt ins Getümmel stürzen. Empfangen wurde man an diesem sonnigen Wochenende von einem Sommergarten (amüsanterweise „The Garten“ genannt) mit Liegestühlen, kleinen Tischen und leuchtenden Wimpeln. Diese hübsche Einrichtung des Gartens wurde ergänzt durch einen Stand mit teils veganer Speisekarte und einem großen Bällebad. Weiter hinten waren bereits die ersten Workshops aufgebaut.

 

Lasst uns einen Blick hinein werfen

…denn hier finden sich die Bühnen. Am schönsten war eindeutig die Haupthalle (dort, wo auch immer Konzerte und Ähnliches stattfinden) mit Stage 1 und der Gaming Area. Die Bühne war breit und eindeutig für die größten Talks vorgesehen. Auf den vielen Sitzmöglichkeiten konnte man es sich gemütlich machen und den interessanten Gästen lauschen. Im Rest der Halle waren Xbox- und PS4-Konsolen und andere Spiele wie ein 4D-Minecraft oder die Fußball spielenden „Iceberg Robots“ aufgebaut. Zwischen den Talks konnte man sich also hier die Zeit vertreiben. Auch wenn man es niemals hätte schaffen können, alle Games auszuprobieren, machte es schon großen Spaß seinen Mitmenschen bei Verrenkungen zuzuschauen und sich einfach von der etwas dunkleren Atmosphäre treiben zu lassen.

Während die Haupthalle („The Halle“) besonders groß war, konnte man das nicht von den anderen Stages behaupten. In der Funk Lounge und in Tube 1 und 2 war die Anzahl der Sitzmöglichkeiten begrenzt, sodass viele Zuschauer stehen mussten. Die Sitzenden hatten es auch nicht sehr leicht: man saß eng, es war warm und wer aufstehen wollte, um sich ein Getränk zu holen, konnte sich wieder hinten anstellen, denn eine Möglichkeit durch das Menschengestrüpp zu kommen, bestand nicht.

Ähnlich war es im „The Zelt“, wo alle Workshops stattfanden. Besucht habe ich den auf Englisch gehaltenen „Teenage Slang Chat Bot“-Workshop von Rami Rihawi. Der Plan war, einen Chat Bot zu programmieren. Sein Englisch war gut zu verstehen, aber das was er vermitteln wollte, wirkte verquer und etwas unvorbereitet. Dazu kam, dass das WLAN ausgerechnet bis zur Workshop Area nur sehr spärlich durchkam, sodass trotz fortschrittlicher Technik keine fließende Arbeit zustande kam. Stattdessen wurde das offline T-Rex Spiel gespielt, um die Zeit der fehlenden Internetverbindung zu überbrücken.

Ich glaube, wir kennen es alle: Wir schalten das Radio an und die Hits klingen alle ähnlich. Ähnlicher Text, gleiche Beats - austauschbar. Und nach zwei Wochen kann man die Charts nicht mehr hören. Sie werden ersetzt, weggeworfen, vergessen. Doch diese Gleichgültigkeit könnte bald durchbrochen werden, und zwar von dem neuaufsteigenden Soul-Sänger. Ruel ist ein 15-jähriger Newcomer, der nicht umsonst von großen Stars der Musikbranche gefeiert wird. Wenn man seine Musik hört, würde man niemals denken, dass er noch so jung ist.

Der Musiker wurde in London geboren und ist in Australien aufgewachsen, wo er in sehr frühen Jahren anfing Musik zu machen. Mit seinem Gesangstalent konnte er den australischen Produzenten und Grammy-Preisträger M-Phazes von sich überzeugen und wurde fortan von ihm unterstützt. Nach seinen ersten Songs „Golden Years“ und „Don´t tell me“, die er im Alter von 14 Jahren veröffentlicht hat, bemerkten auch andere bekannte Musiker das junge Ausnahmetalent.                                                                                                  
Tom Thum, der sich als bekanntester australischer Beatboxer weltweit einen Namen gemacht hat, brachte mit Ruel eine Coverversion des 2016 erschienen Songs „Human“ von Rag´n Bone Man heraus. Er sticht mit seiner Energie und Leidenschaft so aus der Menge heraus, dass sich sogar Elton John als großer Fan bekannt gibt. Die wachsende Begeisterung wird mit der Debüt-EP „Ready“, welche am 1. Juni veröffentlicht werden soll, bestimmt noch wachsen.

jup! Berlin hatte die Möglichkeit Ruel zu treffen und ihm ein paar Fragen zu stellen. Bei der kleinen Session performt er seinen Song „Don´t tell me“, welchen er schon mit 12 Jahren geschrieben hat.

Wir sind uns sicher, dass der Hype um ihn noch wachsen wird und wüschen ihm viel Erfolg für seine Zukunft.

VON LILI UND NUSHIN

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ging der Rucksack eines Deutschen durch die Decke. Wir haben mit ihm gesprochen und sagen euch, was den Rucksack so besonders macht.

VON OLIVER MATTUTAT

Am 23. Januar stellte David Hundertmark sein Projekt auf die Plattform Kickstarter. Anderthalb Monate später hat er über das Doppelte seines Finanzierungsziels erreicht. Seine Idee ist so einfach und so genial. Es greift ein Problem auf, das viele Leute haben, die vor oder nach der Arbeit oder Schule zum Sport z.B. ins Fitnessstudio wollen. Meist muss man mehrere Taschen mitnehmen. Davids Rucksack DAYFARER soll dieses Problem lösen. In ihm sollen sowohl Arbeitsunterlagen als auch Sportsachen gut Platz finden.

Der Rucksack, der zu Davids Leben passt
David erzählt uns, dass er oft an verschiedenen Orten mit seinem Laptop arbeite und dazwischen Sport mache. Doch für diesen Lebensstil ließ sich einfach kein Rucksack finden. So macht sich David selbst daran, einen zu designen. „Bei dem Design war mir sehr wichtig, dass dieser minimalistisch aussehende Rucksack gekennzeichnet ist durch ein elegantes aber auch sportliches Design.“, erklärt er uns. So richtig Ahnung von Produktdesign hatte er zu Beginn nicht. Das sieht man auch dem Prototyp an. Doch er gab nicht auf: „Ich habe mir alles selber übers Internet beigebracht. Das war wirklich echt viel Arbeit und ich war das ganze Jahr wie besessen, den besten Sport/Work Rucksack herzustellen.“ Das Ganze mit den höchsten Qualitätsansprüchen.

 

Das Projekt geht durch die Decke
Tag und Nacht saß er an dem Projekt, bis er es schließlich auf Kickstarter veröffentlichte. 25.000€ wollte er über die Plattform einsammeln. Über 50.000€ sind es beim Ablauf des Projekts geworden. Als „tolles Gefühl und eine absolute Erleichterung“ bezeichnet er die überwältigende Resonanz der Community. Ein Rucksack den er für sich selbst, entwickelt hatte und von dem er nicht wusste, ob sich Leute dafür interessieren würden.