Trends

Wir befinden uns nun schon seit ein paar Tagen im Jahr 2018. Noch war nicht so viel Zeit, um neue musikalisch Werke zu schaffen. Deshalb schauen wir nochmal zurück und stellen euch die besten Songs aus 2017 zusammen!

VON SINA

Die erste Assoziation zum Musikjahr 2017 sind wahrscheinlich „Shape Of You“ von Ed Sheeran und „Despacito“ von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Während „Shape Of You“ eine der ersten veröffentlichten Singles von Sheerans Albums „Divide“ war, wurde „Despacito“ zum Sommerhit des Jahres. Beide Songs feierten weltweite Erfolge. Weitere Hits von Fonsi blieben jedoch aus, Ed Sheeran tourte hingegen um die Welt. Für 2018 ist sogar eine Stadion-Tour geplant! Am 19.Juli wird er auch in Berlin im Olympiastadion auftreten. Und so erfolgreich wie das Jahr 2017 für ihn begann, setzte er zum Schluss mit der Single „Perfect“ noch einen drauf.

Das Jahr war dennoch viel zu lang, um nur zwei Künstler hervorzuheben. Im Gegenteil. Es war schon fasst zu lang.

 

Singles des Jahres

Der typische Samba-Beat wie in „Despacito“ begleitete uns auch in „Mi Gente“ (J Balvin feat. Willy William) oder „Unforgettable“ (French Montana).

2017 war auch der Durchbruch der jungen Sängerin mit kosovo-albanischen Wurzeln Dua Lipa. Gleich Anfang Januar erschien „No Lie“ von Sean Paul feat. Dua Lipa. Im Sommer veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Dua Lipa“ und stärkte mit ihrer Single „New Rules“ das Selbstbewusstsein vieler Jugendlicher.

Die in den USA geborene Sängerin Bebe Rexha hat albanische Wurzeln und schaffte mit „Meant To Be“ einen Hit, der das Motto „Es soll schon so sein“ verarbeitet. Bis auf Platz 1 der iTunes Charts schaffte sie es damit in Australien, wobei der Erfolg sichtlich unerwartet kam, wie sie ihren Followern auf den Social Media Netzwerken mitteilte. Ihre Single „Back To You“ mit Louis Tomlinson war dazu nicht weniger erfolgreich.

Weitere Debüts gaben Alice Merton und Julia Michaels, welche beide zur selben Zeit im Mai mit „No Roots“ und „Issues“ die Musikwelt eroberten. Dass das kein einmaliger Zufall war, stellte sich mit dem Erfolg darauffolgender Veröffentlichungen heraus. Während Merton mit „Hit The Ground Running“ erneut begeisterte, machte Michaels mit „Uh Huh“ und „I Miss You“ feat. Clean Bandit auf sich aufmerksam. Eine weitere Newcomer-Band stellen die fünf Jungs von Prettymuch dar, welche nach der Gründung 2016 ihre ersten Songs „Would You Mind“ und „Teacher“ und „Open Arms“ veröffentlichten.

Im ruhigen Stil von „Meant To Be“ erschien im Frühjahr der Hit „Glorious“ von Macklemore und Skylar Gray. Melancholie wurde mit der Kollaboration von Zayn Malik und Sia in „Dusk Till Dawn“ verbreitet. Camila Cabello stürmte mit „Havana“, „Crying In The Club“ und „I Have Questions“ die Charts und gewährte damit einen Einblick in ihr erstes Solo-Album („Camila“, erscheint am 12.01.2018), nachdem sie ihre Girl-Group Fifth Harmony verließ. Auch Charlie Puth blieb mit neuer Musik im Gespräch. Beide Songs handeln von dem Betrug seines Partners. Während „Attention“ von der Erkenntnis, nicht mehr geliebt zu werden, erzählt, wird in „How Long“ eher hinterfragt, wie lange das Verhältnis schon besteht. Durch einen Snapchat-Filter unterstützt, ist auch „What Lovers Do“ von Maroon 5 auf dem besten Weg, ein riesen Erfolg zu werden. Und neben der Tatsache, dass die beiden in 2017 wieder zusammengefunden haben, können Selena Gomez und Justin Bieber ihre Hits „Wolves“ und „Friends“ feiern.

 

Deutsche Hits           

Was deutsche Musik betrifft war im Jahr 2017 der Deutsch-Rap wohl am erfolgreichsten. In den deutschen Single-Charts waren stets Künstler wie 187 Straßenbande, Zuna oder auch Kay One mehrmals vertreten. Songs wie „Heute mit mir“ (Nimo) oder „Soldaten 2.0“ (Kontra K) sind dabei immer noch in den Chats vertreten; „Seniorita“ und „Louis Louis“ (Kay One) sogar im oberen Drittel. Auch Cro meldete sich zurück und ging mit „Unendlichkeit“ eine musikalische Veränderung ein, wie der Wechsel seiner Panda-Maske. Den Chartstürmer des Jahres 2017, was deutsche Musik angeht, lieferte jedoch Bausa mit seinem Song „Was Du Liebe Nennst“.

            Ansonsten brachte Mark Forster seinen Titel „Kogong“ auf den Markt. Forster war es auch, der Amanda beim Songwriting für ihren Hit „Blau“ (feat. Sido) half, welcher passend zum Sommer erschien. Einen weiteren Sommerhit produzierte auch DJ Felix Jaehn mit „Hot2Touch“ (feat. Alex Aiono), an welchem er über zwei Jahre gearbeitet hat.

Eine Liebe, die Stacheldrahtzäune überwindet. Die Autorin Luise Rist beginnt das neue Jahr mit der Wahrheit. In dem Buch „Morgenland“ räumt sie mit Flüchtlingsklischees auf und zeigt uns die erschreckende Realität, die sie selbst schon hautnah erlebt hat.

VON ALINA

Die deutsche Frida ist ein normales Mädchen mit Liebeskummer. Durch Zufall stößt sie im Internet auf einen Freiwilligendienst, der Flüchtlinge in Serbien unterstützen möchte. Kaum kommt sie an, stellt sie fest, wie schlimm die Situation wirklich ist. Dort trifft sie auch Ali. Dieser möchte kein Mitleid und öffnet Frida die Augen. Sie sieht seine Welt und entschließt sich kurzerhand ihm bei der Flucht über die Grenze zu helfen. Sie lässt alles zurück für diesen Jungen, den sie kaum kennt, der ihr aber schon nach kurzer Zeit das Herz gestohlen hat. Zusammen reisen die per Anhalter oder zu Fuß und Frida hört die Geschichten des Krieges, die Geschichten des Leides. Auf ihrem Weg treffen sie noch andere Flüchtlinge und die Realität ist für Frida noch nie grausamer gewesen. Bei einer nächtlichen Fluchtaktion wird das junge Paar erwischt und gelangt in ein Auffanglager. Von dort aus gelingt es ihnen: Sie schaffen die Flucht nach Deutschland. Nur ist das nicht die Lösung aller Probleme. Denn jetzt muss sich das junge Mädchen um ihre beste Freundin kümmern, die abgeschoben werden soll und um Ali, der sich immer weiter von ihr distanziert. Wird ihre Liebe überleben? Findet es heraus.

Luise Rist hat einen einzigartigen Schreibstil. Durch die Verwendung von einzelnen Schnappschüssen wird man ins Geschehen katapultiert. Dieses Buch ist kaum aus der Hand zu legen.

Man spürt die Realität, was in vielen ähnlichen Büchern nicht der Fall ist. Entweder wird die Situation überdramatisiert oder verharmlost. Doch in „Morgenland“ sieht man nur die Wahrheit. Menschen in Not, Menschen die Leiden.

Die Romanze ist auch sehr realistisch. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, aber auf realistische Weise. Denn Liebe entwickelt sich langsam und wächst mit der Zeit. Man hat das Gefühl bekommen, als wären diese beiden Menschen aus dem echten Leben, denen man irgendwann mal auf der Straße begegnen könnte.

Außerdem ist Frida keine typische Heldin. Aus Liebeskummer entschließt sie sich zu dieser Reise. Sie opfert sich nicht, sie ist keine Märtyrerin. Sie ist ein Mensch. Ein verliebtes Mädchen, die zum ersten Mal wahres Leid erfährt.
Leider gibt es einen Aspekt, den ich nicht ganz so realistisch fand. Frida hat ihren Pass, ihren Koffer und ihr Handy einfach zurückgelassen und das, ohne zu zögern. Das ist nicht gerade realistisch, vor allem wenn man in einem fremden Land ist.
Eine weitere Sache, die seltsam wirkte, war, dass ihre Mutter sich nicht gewundert hat, dass ihre Tochter sich nicht gemeldet hat.

Fazit: „Morgenland“ ist ein wunderschönes Buch, das die wahren Seiten der Flüchtlingskrise aufzeigt. Ein Meisterwerk, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

 

In unserer Rubrik LESESTOFF findet ihr weitere Büchertipps!

Die 40. jup!od- Folfe ist ein Weihnachts-Special ! Wir haben uns nach den besten Coverversionen, den erfolgreichsten Weihnachtsalben und anderen Winter- und Weihnachtssongs für euch umgesehen, die eure Playlist für die Festtage aufpeppen werden.

                                                        

VON SINA, 15.12.2017

 

Sobald Halloween vorbei ist, beginnen die meisten Radiosender die guten alten Klassiker „Last Christmas“ von Wham! oder Mariah Carey’s „All I Want For Christmas Is You“ rauf und runter zu spielen. Nach 31, bzw. 23 Jahren nach Veröffentlichung ist es dabei kein Wunder, wenn man Lust auf etwas anderes hat und die Standard-Songs nicht mehr hören kann.
Da diese Klassiker allerdings nicht fehlen dürfen, gibt es die Alternative der Coverversionen. Dazu ist vorab zu sagen, dass sich die Songs auf diesen Alben oft ähneln, da oft dieselben Lieber in andere Versionen umgeschrieben werden. Coverversionen sind deshalb etwas für Menschen, die nicht von den Liedern an sich, sondern von der einen bestimmten Art der Umsetzung genug haben.

           

Zum einen gibt es da die Puppini Sisters. Marcella Puppini, Kate Mullins und Stephanie O’Brien verbreiten mit ihrem vom Jazz geprägten Gesang eine durchaus lockere Stimmung. Ihr 2010 erschienenes Album „Christmas with the Puppini Sisters“ enthält dabei eigene Songs sowie Coverversionen. „Step into Christmas“ verkörpert schon zu Beginn eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Harmonien werden durch die Melodik der Bläser verstärkt. Trotz des schnellen Tempos entsteht jedoch keine Hektik, wodurch man diesen Song auf jeden Fall auf die Weihnachtsplaylist setzten kann. Da sie ihren eigenen Stil durch das Album fortsetzen, werden auch  aus Traditionsliedern wie „Jiggle Bells“, welches oft von Grundschülern gesungen wird, in eine poppige 50er-Jahre-Version verzaubert. Der Rhythmus ist dabei abgewandelt und im Hintergrund durch Drums verdeutlicht. Definitiv eine gute Abwechslung!

Auch Michael Bublé macht aus „All I Want For Christmas Is You“ eine sinnlichere Version. Keine Steigerung im Tempo, dafür wird viel auf das Gefühl geachtet. Grundlegend wird er vom Klavier begleitet. Gut passend für kalte Winterabende vor dem Kamin. In „It’s Beggining To Look A Lot Like Christmas“ wird die Vorweihnachtszeit thematisiert. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass Bublés Stimme nicht nur für diesen Song, sondern generell für die Übermittlung von Weihnachtsstimmung wie gemacht ist.

Songs wie „Silent Night“ (im Deutschen „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Joseph Mohr aus dem Jahr 1816) hören sich in jeder Versionen jedoch ziemlich ähnlich an. Ob Destiny’s Child oder Demi Lovato. Im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks, welche Stimme man für den Song am passendsten findet. Zu garantieren ist bei jeder Interpretation der Gänsehautmoment.

Von Käfern, Sternen und Herbonauten handelte der 92. Treffpunkt WissensWerte. jup! Redakteurin Zora war für euch vor Ort.

VON ZORA

 

Zu Gast im Zeiss Planetarium

Dieses Mal stattfindend im Zeiss Planetarium waren die Forscher*innen Agnes Kirchhoff aus den Botanischem Garten/Museum, Dr. Wiebke Rössing aus dem Museum für Naturkunde, Dr. Christopher Kyba aus dem Deutschen GeoForschungsZentrum und Markus Weißkopf,  Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog gGmbH, zu Gast. Sie diskutierten lang und ausgiebig über den Sinn von Bürgerwissenschaften. 
 

Doch was sind Bürgerwissenschaften?

Citizen Science, auch Bürgerwissenschaften genannt, bezeichnet die Mithilfe der Bürger*innen in der Wissenschaft.
Diese müssen keine spezielle Ausbildung besitzen und können von der Namensgebung neu entdeckter Tierarten bis hin zur Messung der Helligkeit des Nachthimmels, mit Hilfe einer App („Verlust der Nacht“), den Wissenschaftler*innen zur Hand gehen.
Frau Kirchhoff aus den Gärten der Welt regte an, Herbonaut zu werden. Hierfür ist es notwendig, alte Schriften auf Herbarien zu entziffern und neu anzufertigen.

Dr. Kyba machte auf seine App „Verlust der Nacht“ aufmerksam, mit der er und sein Team die Auswirkung von LED-Licht auf den städtischen Nachthimmel messen wollen. Aufgabe der Bürger*innen sei es, mithilfe der App den Nachthimmel abzugleichen. Hierzu zeigt die App Sterne an, die am Himmel stehen sollten, ob diese zusehen sind oder nicht, teilt man dann der App mit. 

Aber auch so können Bürger*innen die Wissenschaftler*innen anregen. 
Herr Weißkopf erzählte begeistert von einem Windelprojekt, was aufgrund von Fragen und Ideen von Eltern entstand. Dieses Projekt testet u.a., wie man Windeln waschbar und somit wiederverwendbar machen kann. 

Zusammenfassend ist zu sagen, jeder kann Wissenschaft machen! Worauf wartet ihr dann noch?

 

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ suchen Start-ups einen Investor. Wir schauen uns Start-ups an, die einen Investor gefunden haben. In unserem zweiten und letzten Teil blicken wir auf Morotai. Wir haben uns für euch die Sportbekleidung angeschaut und mit dem Geschäftsführer und Chef-Designer Rafy Ahmed gesprochen.

VON OLIVER MATTUTAT, 15.12.2017

(Du möchtest den ersten Teil unseres „Höhle der Löwen“-Features lesen? Dann klicke hier!)

Der Sportkleidungsmarkt ist umkämpft. Die amerikanische Firma Nike und die deutsche Firma Adidas tun sich als Marktführer aus der Masse hervor. In dem Markt möchte Morotai auch mitmischen. Noch mehr, sie wollen den Großen Konkurrenz machen. Dafür suchten sie in der Höhle der Löwen einen Investor.  
Das Team um Geschäftsführer und Chef-Designer Rafy Ahmed legte einen guten Auftritt hin und wusste, sowohl mit den Produkten als auch mit den Zahlen zu überzeugen.
Am Ende investierte Dagmar Wöhrl. Sie gab 100.000€ für 20% Firmenanteile.
Gegründet wurde Morotai erst Anfang 2017. Sie wollen mit ihrer Sportkleidung, Stil, Qualität und höchstmögliche Funktionalität vereinen.

„Morotai ist aus einer Bachelor-Arbeit entstanden. Ich habe selbst früh angefangen, Sport zu treiben. Ich habe viele verschiedene Sportarten betrieben. Dann habe ich schließlich Design studiert. Morotai ist die Kombination aus meinen beiden Leidenschaften Sport und Design“, erklärt mir Rafy im Telefoninterview die Gründung der Firma. Der Firmenname hat seinen Ursprung in Asien: „Ich war viel in Asien unterwegs. Da gibt es die Geschichte, dass auf der indonesischen Insel Morotai ein einziger Krieger im Zweiten Weltkrieg gegen die Amerikaner gekämpft hat. Für mich ist das für eine Marke ein starker Name.“ Während des gesamten Interviews merke ich, dass Rafy für das brennt, was er macht. Gerade bei seinen sportlichen Aktivitäten merkte er, dass die vorhandene Sportbekleidung seinen Ansprüchen nicht genügt.

Seine Produkte beschreibt er mit den Worten intelligent und multifunktional. Was er damit meint, sieht man, wenn man sich durch die Produkte auf der Webseite klickt. Denn die Kleidung, zum Beispiel Hosen oder Hoodies, beachtet, was der Sportler alles so bei sich trägt. Es gibt spezielle, versteckte Taschen für das Handy oder die Mitgliederkarte des Fitnessstudios. So fallen sie nicht aus den Taschen raus, aber stören auch nicht beim Sport. Außerdem gibt es eine klare und schlichte Linie. Denn die Produkte gibt es nur in drei Farben: weiß, grau und schwarz. Diese Schlichtheit ist ein Markenzeichen von Morotai.

Die klassischen Marken wie Adidas oder Nike sieht er dabei natürlich als Konkurrenten, aber mit anderen Schwerpunkten: „Wir haben einen anderen Fokus als Adidas oder Nike. Wir schauen auf den Freizeitsportler und versuchen unsere Produkte auf die Bedürfnisse eines Freizeitsportlers anzupassen. Unsere Produkte sind auch gut miteinander zu kombinieren. Das heißt unsere Bekleidung kann für die gängigsten Sportarten genutzt werden. Aber sie sieht nicht so sehr nach Sportkleidung aus. Man kann damit auch zur Arbeit gehen.“

Die Produktpalette besteht aus rund 60 Produkten für Frauen und Männer. Darunter zum Beispiel klassische T-Shirts, Hoodies, Jogginghosen und Tights. Die Kleidungstücke von Morotai werden in Pakistan gefertigt. Zum einen wird dort schon viel Sportbekleidung hergestellt und zum anderen ist es Rafys Heimat, somit hat er da keine Sprach- oder Kulturprobleme: „Mein Ziel ist es, Pakistan, das ein ärmeres Land ist, wirtschaftlich auf die Beine zu bringen. Wir stellen Arbeitsstandards auf, zahlen unseren Mitarbeitern Essensgeld und bezahlen Überstunden. Ich bin auch öfter selbst vor Ort.“
Bei den Preisen liegt Morotai in einem Bereich mit den Top-Marken. Tights für Damen kostet zum Beispiel 55€  und einen Hoodie bekommt man für 65€.
Mit Morotai möchte er Leuten wieder Lust auf Sport machen und den Markt revolutionieren. „Weniger ist mehr“, ist sein Motto in der Hinsicht.
Nach der Ausstrahlung und dem Investment von Dagmar Wöhrl hat sich einiges getan: „Durch das Investment war es für uns möglich, viel größere Stückzahlen unserer Produktlinie herstellen zu lassen. Außerdem haben wir eine neue Kollektion entworfen. Dazu haben wir enorm viele Bestellungen und kriegen unglaublich viele Rückmeldungen.
Leider konnten wir die Produkte noch nicht testen, aber wenn sie dem entsprechen, was Rafy und sein Team uns erzählt haben, kann Morotai in den nächsten Jahren zu einer ernsthaften Konkurrenz für die etablierten Marken werden.
2018 kommt die zweite Kollektion und da gab uns Rafy auch schon einen kleinen Einblick: „Der Design-Fokus ist nochmal viel größer und es werden mehr leichte Materialien benutzt. Es kommen viele Sachen, die man im Sportbereich so noch nicht kennt.“

Wir werden die Entwicklung für euch gespannt beobachten.
 

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ suchen Start-ups einen Investor. Wir schauen uns Start Ups an, die einen Investor gefunden haben. In unserem ersten von zwei Teilen blicken wir auf die happybrush. Wir haben für euch die neue Schallzahnbürste mal gründlich ausprobiert.

VON OLIVER MATTUTAT, 04.12.2017

 

Die Höhle der Löwen ist die erfolgreichste TV-Show für Start-ups im deutschen Fernsehen. Dort stellen sich Leute mit ihrer Unternehmensidee und ihrem Produkt vor fünf möglichen Investoren, den Löwen, vor. Die Investoren sind alles Experten, die schon an unzähligen Firmen beteiligt sind und hier ihr eigenes Geld einsetzen. Dabei sind Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Frank Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen. Dabei müssen aber nicht nur die Produkte überzeugen. Auch die Präsentation der  Gründer und die Unternehmenszahlen müssen die Löwen zu einem Investment bewegen. Die Löwen geben dann Kapital und Know-how für Anteile am Unternehmen.

Im Herbst lief nun mehr die vierte Staffel der Sendung. Und wieder wurden einige Deals geschlossen. Unter den Glücklichen, die einen Deal mit einem Löwen erzielen konnten, waren auch Florian Kieber und Stefan Walter von happybrush. Sie konnten Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer für sich gewinnen. Die beide investierten 500.000€ für 20% der Unternehmensanteile.

Aber was ist so besonders an happybrush? Zahnbürsten gibt es auf dem Markt viele. Die Gründer haben auch schon in einem Unternehmen gearbeitet, zu dem Zahnpflege-Marken gehören. Happybrush ist seit Oktober 2016 auf dem Markt. Die Produkte haben die Gründer mit Zahnärzten, Ingenieuren und Produktdesignern entwickelt. Im Moment vertreiben sie hautsächlich zwei Zahnbürsten. Einmal eine elektronisch rotierende Zahnbürste. Zum anderen die Schall Vibe v2. Eine Schallzahnbürste.
Auf die Schall Vibe v2 kommen wir gleich noch ausführlicher zu sprechen.
Die rotierende Zahnbürste kommt mit einer Ladestation mit Uhr, zwei Bürsten und einem Ladekabel. Sie hat vier Modi und rotiert bis zu 8.800 Mal pro Minute.
Neben den Produkten kann auch die faire Preispolitik überzeugen. Beide Zahnbürsten kosten im Starterpaket mit zwei Aufsteckbürsten und einer Zahnpasta knappe 50€. Zwei neue Bürsten für die rotierende Zahnbürste kosten 5€, drei neue für die Schallzahnbürste 10€. Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten sind sie günstiger.

Wir haben die Schallzahnbürste Vibe v2 mal in der Praxis getestet. Im Starterpaket, bei dem komplett auf Plastik als Verpackung verzichtet wird, findet sich die Schallzahnbürste, zwei Aufsteckbürsten, eine Ladestation und eine Zahnpasta. Diese Verpackung wirkt aufgeräumt und hochwertig.
Die Schallzahnbürste hat vier Modi. Normal, Sensitiv, Polieren und Massage. Diese kann man durch Drücken des Startknopfs wechseln. Einmal drücken für Normal, zweimal für Sensitiv, dreimal für Polieren und viermal für Massage. Die Modi sind auch auf der Zahnbürste notiert und das jeweilige Licht leuchtet. Den Namen des Modus erkennt man aber leider schwer. Die Modi unterscheiden sich in der Anzahl der Vibrationen und der Intensität. So kann die Schallzahnbürste im Modus Massage bis zu 37.500 Mal pro Minute vibrieren. Das ist auch das Maximum bei der Bürste. Alle 30 Sekunden hört die Zahnbürste kurz auf. Da soll den Anwender darauf hinweisen, dass nun ein anderer Teil der Zähne gereinigt werden soll. Ausgelegt ist die Zahnbürste auf zwei Minuten putzen. Also für die vier sogenannten Quadranten. Die Außenseiten oben und unten und die Kauflächen oben und unten. Laut Hersteller hat der Akku eine Betriebsdauer von circa drei Wochen. In unserem Test konnte sich dies bestätigen.
 

Die deutsch-russische Verständigung geht in eine neue Runde mit der RUSSISCHEN FILMWOCHE IN BERLIN! Noch bis morgen und seit Montag haben und hatten die unzähligen Russlandbegeisterten eine Menge spannender Filme zu begutachten.
Für euch vor Ort war jup! Redakteurin Amanda unterwegs und schaute sich im Delphi Lux am Zoologischen Bahnhof die „Weißen Nächte“ von Tatjana Woronetzkaja und
Andreij Bogatirew an.

VON AMANDA

 

Ich freute mich schon sehr darauf, in zeitgenössische, filmische und russische Gefilde eintauchen zu dürfen. Was das genau bedeuten würde, wusste ich zwar nicht genau, kümmerte mich aber auch nicht weiter drum. Ich werde es ja nach ca. 90 Minuten schon noch herausfinden, dachte ich.

Der Film „Weiße Nächte“ sollte wohl eine erneute filmische Auflage des gleichnamigen Romans von Dostojefki darstellen. Inwiefern dies wohl stimmen sollte, konnte ich leider persönlich nicht herausfinden - mein niedriger Bildungsgrad schloss die vorangestellte Lektüre des Originales in der Original-Sprache leider aus. So musste ich Vertrauen üben.

Nach den ersten verstrichenen Filmminuten kamen auch erste „Aha-Momente“. Der Film wird also in schwarz-weiß laufen. Ok. Anscheinend befinden wir uns in St. Petersburg, obwohl der Roller fahrende Protagonist auch in jeder beliebigen Großstadt zu finden wäre. Sein Style verrät ihn als einen „modischen“, jungen und wissbegierigen Mann – des schwarzen Filzhutes, der zerrissenen Jeanshose und der Statementkette sei Dank. Einige Geister mögen mich in diesem Moment schelten und wohl daran tragen, in dem sie mir unverhältnismäßige Strenge vorwürfen, doch konnten die bitteren Folgen einer stetigen Einheitsmode, also Einheitsästethik, an diesem Herren abgelesen werden. Arbeitslos, wie er war und zu touristischen Vergnügungen hingezogen, kam Feodor, oder auch Fjodr D. (wie er sich selber nannte), offenen Mundes und ständig filmend mit einer hübschen Tour-Guidin in Kontakt: Anastasia, blond, Mitte 20 (oder so), immer dieselbe Phrase wiederholend, erweckte seine Aufmerksamkeit. Nach einem kurzen Handyvideo, das Fjodor offenbar ausreichend schien, um sich in Anastasia (Nastja) gänzlich zu verlieben, beschattete dieser sie über den restlichen Tag hinweg.

Wenn unaufdringliche/aufdringliche Beschattungen des Gegenübers mit amourösem Werben übersetzt werden, befinden wir uns anscheinend im russischen Balz-Konstrukt, oder wie?
So schoss es mir in diesem Moment durch den Kopf und wenn die Helden und Heldinnen zwar „modern“ gekleidet sind, Tattoos am Körper tragen, genauso viel Anspruch nehmen wollen auf sinnloses in den Tag reinleben wie „Berlin Tag und Nacht“-Charaktere, so dürfen sie immerhin nicht rauchen, keiner Polyamorie fröhnen oder unperfekt aussehen. Schade eigentlich.

Zwischendurch bin ich nur noch aggressiv….

Warum ich einen „Wolf“ auf anstrengende Melancholiker mit hohlen Aussagen habe, kann ich mir nicht erklären, nur dass die Liebesgeschichte, die sich unweigerlich zwischen Nastja und Fjodr, anbahnt, schlimm für mich ist. Aber ich muss weiter ausholen. Wie kann sich denn keine LiebesGESCHICHTE zwischen Mann und Frau anbahnen, wenn Mann will und Frau da ist? Weil STORY, ist so. Ich hoffe, dass mein gellender Zynismus auch auf den letzten, romantischen Sofareihen hörbar ist. Wie kann Fjodr, der als erlebnishungriger Tourist, dazu auch noch Junggeselle, sich in St. Petersburg aufhält, keinen Anspruch auf ein Abenteuer mit seiner angebeteten Nastja erheben? Und wie kann Nastja anders, die eigentlich einen anderen liebt, als sich nicht dem Charm Fjodrs zu ergeben? Und damit Fjodr zu erliegen? Er ist doch so gut zu ihr, obwohl sie ihn in die, angeblich vorhandene, „Friendzone“ verfrachtete!

Alles im Film nimmt demnach seinen Lauf. Verliebtheit verwandelt sich in Liebesgeständnis, Versprechungen über treue Loyalität in ruckartigen Abbruch und die Träume der beiden in wertlose Eintagsfliegen. Viele Elemente des Filmes waren genauso austauschbar wie seine Hauptcharaktere. Das Spannendste an ihm jedoch, so empfand ich, war die Kameraführung, die perspektivischen Stand- und Schnittbilder und die Tatsache, dass durchgängig auf Russisch gesprochen wurde. 

Wer nach dieser Filmrezension noch Bock verspürt, sich den Film unbedingt zu Gemüte zu führen, kann das sehr gern tun. Eventuell werden die Liebesszenen euer Privatleben romantiklos erscheinen lassen, dafür könnt ihr euch aber mit dessen Echtheit trösten. Denn niemand, anders als es uns dieser Film glauben lassen macht, wirklich niemand, sieht nach mehreren Tagen in ein und demselben weißen Kleidchen so sauber aus, wie Nastja. Und noch weniger Normalos werden befürchten müssen, dass ein Möchtegern-„Traumerfüller“ ihnen in den Abendstunden in St. Petersberg mit guten Absichten folgen wird.

Vom 25.-26.11.2017 war die 4. BUCHBERLIN 2017 im Hotel Estrel. BUCHBERLIN ist die drittgrößte Buchmesse in ganz Deutschland.

 
VON KATHARINA
 
,,Humor ist immer wichtig bei Büchern“, sagt Miriam Rademacher, eine der Autorinnen, die bei der Buchmesse vertreten sind. Sie schreibt unter anderem Krimis, die humorvoll sind, wie sie selber sagt.
Der direkte Kontakt zu den Autor*innen ist bei der BUCHBERLIN ausdrücklich erwünscht. Ständig erhalte ich Leseproben oder werde in Gespräche verwickelt. Nicht selten werde ich gebeten,
an den Stand zu kommen und die Autoren oder die Verlage stellen dann deren Bücher vor. Dies gibt mir die Möglichkeit neue Verlage kennenzulernen, die ich vorher nicht kannte oder interessante Buchempfehlungen zu erhalten.

 

Entspanntes Atmosphäre

Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, was ich vorher nicht erwartet hätte. Denn mit der Überschaulichkeit der Messe habe ich nicht gerechnet und im Gegensatz zu größeren Buchmessen wie Leipzig und Frankfurt, wirkt es entspannt.
Keine große Menschenmenge, aber dennoch ein gemischtes Publikum. Von Alt bis Jung ist alles vertreten. Für die Kleinen gibt es unter anderem einen Manga-Zeichenkurs. Aber auch alle anderen sind bei diesem Kurs gern gesehen,
wie die Frau an dem Stand betont. Das Hotel Estrel hat zwei Räume für die Buchmesse reserviert , einer davon präsentiert vor allem Kinder- und Jugendbücher.
 

Junger Nachwuchsautor

Johan- Gabriel winkt meine Freundin Anna und mich zu sich an seinen Stand - er ist gerade mal 10 Jahre alt und  CO-Autor. Gemeinsam mit seiner Mutter hat er unter anderem das Buch ,,Ich und die Monster“ geschrieben.
Ich finde interessant, dass ein ziemlich junger Autor vor Ort ist. Zudem sei er zum ersten Mal auf der Buchmesse in Berlin. Er wirkt gelassen, und versucht guten Kundenkontakt zu machen. Der Verlag Feenstein,
der das Buch veröffentlicht hat, verkauft personalisierte Kinderbücher. Dies bedeutet, dass Eltern den Vornamen ihres Sohnes oder ihrer Tochter bei Bestellung angeben  können und der Name wird dann in das Buch eingearbeitet.
Dies soll einen pädagogischen Effekt haben, ist auf der Homepage zu lesen, um den Kindern die Angst vor bestimmten Situationen zu nehmen, wie zum Beispiel die Angst vor Monstern.

Fantasy, Liebe, Belletristik

Im zweiten Raum der Buchmesse sind so gut wie alle Genres vertreten von Fantasy über Liebe und Belletristik bis zu Queerbookfair (= homosexuelle Szene) ist alles vertreten. Eine Frau in einem Prinzessinnenkostüm erklärt,
dass es mindestens 50 Unterbereiche von Fantasy gibt. Diesen Fakt finde ich verblüffend. Sie stellt uns das Buch ,,Es war einmal... ganz anders“ (Verlag: Märchenspinnerei) vor, wo  Grimms Märchen auf eine skurrile und moderne Art umgeschrieben worden sind.

 

Schöne Dekoration

Auffällig an den Ständen ist, dass sich die Aussteller Mühe geben, es schön zu schmücken. Auf den Ständen sind nicht nur Bücher zu Verkauf ausgestellt sondern auch Schmuck oder Kuscheltiere. Es gefällt mir sehr gut zu sehen,
wie anschaulich die Stände geschmückt sind. Viele haben sich saisonal passend auf die winterliche Zeit eingestellt, es gibt kleine Schneemänner aus Stoff oder Tannenbäumchen. Sichtbar ist auf einigen Tischen auch eine Form der Buchkunst,
wo die Buchseiten kunstvoll ausgeschnitten und Wörter hineingearbeitet wurden.

 

Was genau ist BUCHBERLIN?

Falls noch jemand ein Buch als Geschenk oder für sich kaufen wollte, ist er/ sie auf der BUCHBERLIN genau richtig. Auf der drittgrößten Buchmesse (nach Frankfurt und Leipzig) im Hotel Estrel unweit vom S-Bahnhof Sonnenallee,
sind viele Independent – Verlage und Self – Publisher vertreten. Dies bedeutet, es ist eine relativ unabhängige Literaturszene mit rund 300 Aussteller.
Auf zwei Räumen ist die Buchmesse verteilt und zusätzlich finden Lesungen auf einem Leseschiff statt, das sich auf dem Neuköllner Schiffahrtskanal direkt vor dem Hotel befindet.
Noch steht es nicht fest, wo die 5. BUCHBERLIN 2018 stattfinden wird aufgrund fehlender freier Räumlichkeiten im Estrel. Jedenfalls empfehle ich euch der BUCHBERLIN einen Besuch abzustatten! Im Vergleich zur Leipziger Buchmesse,
wo ich auch schon mal war, ist diese Buchmesse viel entspannter und zudem wird mehr persönlicher Kundenkontakt gesucht.

Es ist wieder soweit: Pünktlich zum Filmstart von „Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi“ gibt es den zweiten Neuaufleger der „Battlefront“ - Reihe. Wir haben ihn für euch auf’m PC getestet.

VON JONATHAN WINKLER UND OLIVER MATTUTAT

 

Nach dem holprigen Debüt im Jahr 2015 verspricht Publisher Electronic Arts nun mit Star Wars Battlefront II ein weitaus umfangreicheres Spiel. Mehr Ären, mehr Schauplätze, mehr Helden und Fahrzeuge. Rundum also ein komplett neues Spielerlebnis, das den Spieler voll und ganz in imaginären Schlachten im Star Wars Universum eintauchen lassen soll. Doch kann das Spiel halten, was es verspricht?

Zunächst sei gesagt: Wer Star Wars hautnah erleben will, der ist mit „Star Wars Battlefront II“ bestens bedient. Die atemberaubende Grafik erweckt viele bekannte Schauplätze aus den Filmen zum Leben, darunter unter anderem die Heimatwelt der Wookiees, Kashyyyk, und natürlich auch den ikonische Todesstern. Untermalt werden die Schlachten von erstklassigem Sound Design. Dabei ist es egal, ob man als Klon-Fußsoldat in den Straßen von Theed kämpft oder im Tie-Fighter in spektakulären Raumgefechten die Rebellen-Allianz jagt. Alle Trilogien sind vertreten und bringen unterschiedliche Waffen, Fahrzeuge und Helden mit sich.

So richtiges „Star Wars - Feeling“ kommt vor allen Dingen auf, wenn man in die Haut eines bekannten Charakters des Universums schlüpft. Luke Skywalker, Darth Maul, Kylo Ren und Han Solo sind nur einige der insgesamt 14 spielbaren Helden und Schurken. Im Spiel werden diese, genauso wie Fahrzeuge und andere Sondereinheiten, durch Kampfpunkte freigeschaltet. Kampfpunkte erhält man durch Abschüsse und andere spielrelevante Tätigkeiten, die dem eigenen Team helfen.
Wer aber sofort mit „seinem“ Lieblingscharakter spielen möchte, kann dies im Spielmodus „Helden vs. Schurken“.

Russlandfans, Filmbejahende und Kulthuldigende aufgepasst!

Nächste Woche startet wieder die Russische Filmwoche in Berlin. Vom 27. November bis zum 2. Dezember wird die Vielfalt des zeitgenössischen russischen Films zelebriert. Für jup! vor Ort berichtet Amanda von zwei besonderen Perlen des Genres: "Das Bolschoi" von Walerij Todorowskij und "Weiße Nächte" von Dimitrij Kisseljow. Während ersterer eher dokumentarisch dem harten Alltag der weltberühmten Ballettschule nachspürt, widmet sich zweiterer einer Neuinterpretation Dostojewskijs gleichnamigen Romans.

Die klassischen Themen bekommen durch das Medium Film nicht nur ein modernes Gewandt, sie gewinnen ebenso darüber hinaus auch neue Freunde der russischen Kultur, Dramatik und dem vermittelnden Lebensgefühl.

Zu sehen gibt es die Filme zum einen im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur  und zum anderen im neueröffneten delphi LUX am Zoo. Alle Filme werden mit deutschen Untertiteln gezeigt. Kinokarten werden an den Kassen der jeweiligen Kinos verkauft.

Alle Infos zu den Filmen,  Terminen und Orten gibt es auf der Webseite der Russischen Filmwoche.

Also, seid dabei! Oder auch: Приходите! Стретимся там!