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Die MegaMangaConvention fand dieses Jahr vom 27. bis zum 29. Oktober statt und zog wiederholt viele „Otakus“ an. Im Fontanehaus fanden sich skurril gekleidete Figuren, die von 14:00 Uhr am Freitag bis 18:00 Uhr am Sonntag mit der Aussicht auf anregende Gespräche mit anderen Fans in die Hallen strömten. Dort sollten sie Verkaufsstände, Gewinnspiele und mehrere vielseitige Eventbühnen erwarten.

 

VON FRIEDERIKE

„Otaku“ ist die japanische Bezeichnung des Fans bzw. bereits schon Geeks oder Nerds, der viel Zeit und Geld auf sein Hobby verwendet. Man kann sie überall auf der Welt antreffen, aber in konzentrierter Form auf Conventions. Dort verkleiden sie sich wie ihre Lieblingscharaktere, plündern Stände mit Merchandise und kaufen das 500. Teil ihrer Manga-Sammlung.

 

Ein ausschlaggebender Punkt: Das Kostüm

Ein solches Phänomen habe ich auch auf der MMC beobachten können, die ich zusammen mit meinen Freunden besuchte. Auch bei uns fehlten natürlich die Cosplays nicht, sodass wir am Ende einen ziemlich bunten Haufen darstellten: Joker, Jack Frost, Emma Bloom aus „Insel der besonderen Kinder“, Moriarty, der Gegenspieler Sherlock Holmes’ und Iki Hiyori, eine Hauptperson des Anime „Noragami“.

Wir waren allerdings längst nicht die aufregendsten Cosplayer: Ein besonderer Favorit unsererseits war die frischaufgewachte Anna aus „Frozen“, die mit zu Bergen stehenden Haaren, Kissen und Bettdecke bewaffnet, durch die Gänge wandelte.

Ein echter Otaku stellt sein Kostüm entweder selbst zusammen, näht es selbst oder interpretiert einen Charakter vollkommen neu, um ein ganz persönliches Kostüm zu erschaffen. So konnte man weibliche Versionen des Captain America von Marvel und auch kunstvoll bis ins Detail verarbeitete Waffen betrachten.

Natürlich ist man nicht verpflichtet, verkleidet zu kommen, doch macht es umso mehr Spaß, den Lieblingscharakter zu entdecken und gemeinsam ein Foto zu schießen.

 

Viel zu sehen auf der MMC

Die Kostüme sind aber natürlich nicht der einzige Grund, aus dem man eine solche Veranstaltung besucht. Auf drei Hallen, einen Außenbereich, vielen kleinen Räumen und mehreren Bühnen war eine abwechslungsreiche Landschaft aus verschiedensten Ständen, Themenräumen und Bühnenprogramm geschaffen worden.

An den Ständen kam man an den obligatorischen Merchandise, der bei keiner Convention fehlen darf, aber auch an überraschende kleinere Stände, die sich weniger mit Fandoms als mit der japanischen Kultur auseinandersetzten. An diesen gab es über selbstgemachten Schmuck und Malereien plus passenden Utensilien bis hin zu Verkaufsständen mit Harajuku Fashion einfach alles, was das Herz begehrt.

Außerdem wurden Special Areas für Gaming (an Konsolen, aber auch die traditionellen japanischen Brettspiele), Anime-Public-Viewing, ein Karaoke-Raum und verschiedene andere Räume für Workshops eingerichtet.

Die wohl aufregendsten Attraktionen fanden jedoch auf den Bühnen statt, die vielseitiges Programm beherbergten. Auf den zahlreichen kleineren Bühnen wurden Synchronsprecher und Zeichner interviewt, Projekte vorgestellt und kleine Spiele gespielt, wie z. B. „Wer kann die schärfsten Peperoni essen, ohne in Tränen auszubrechen?“.

Die Hauptbühne dagegen bot abwechslungsreiche Darbietungen. Darunter waren zwei Live-Action-Shows: eine Neuinterpretation eines Teil der Geschichte des Videospiels „Overwatch“ und eine Nachstellung des ersten Teils von Guardians of the Galaxy. Außerdem gab es hier und da etwas K-Pop, ein Sailor Moon Musical und den zweiten Teil des besonders beliebten Musicals „Hetalia“, das sich mit der europäischen Geschichte ab Ende des Zweiten Weltkriegs befasst, das älteste Anime-Showprojekt Europas. Durch das Programm der Bühne führten die helfenden Elfen Kosmo und Wanda.

 

Trotzdem…

gibt es auch immer wieder etwas zu bemängeln, wobei in diesem Jahr besonders viele Stimmen der Messe eher weniger zugetan waren. Es war auffällig, dass die Planung nicht ganz durchdacht war, sodass man beispielsweise nur im eisig kalten Außenbereich etwas zu Essen bekam. Außerdem war das Areal für die Fülle an Ständen etwas klein und man war nach ca. eineinhalb Stunden plus Herumtrödeln durch.

Die Workshops waren zwar eine gute Idee, wurden allerdings an manchen Stellen eher als Werbeveranstaltungen als zum Lernen neuer Dinge missbraucht.

Der letzte Punkt ist wohl Geschmacksache, aber auch das Bühnenprogramm wies von Zeit zu Zeit seine Längen auf. Wenn man dann die drei Hallen bereits zehnmal abgelaufen ist und mehr oder weniger dazu gezwungen wird, sich zu einer der Bühnen zu begeben und dann noch von schleppendem Programm empfangen wird, schmälert das den Genuss doch erheblich.

Obgleich kleiner Makel hatten wir allerdings viel Spaß und planen bereits unseren nächsten Besuch der MegaMangaConvention, die im übernächsten Jahr stattfindet. In der Zwischenzeit kann man ja einfach zur AniMaCo gehen, die nächstes Jahr auch im Fontanehaus ist und sich Jahr für Jahr mit der MMC abwechselt!

In dieser Film-Feedback Folge hat mir Kai ausgeholfen und berichtet euch über den letzten Fack ju Göthe Teil!

 

VON KAJA UND KAI

 

Aktueller Film

Fack ju Göhte 3 – Final Fack

(D 2017, R: Bora Dagtekin, FSK 12)

Ja, dies ist wirklich das Ende der Fack ju Göhte-Reihe.

2013 mischte der erste Teil der Reihe die deutsche Kinowelt ordentlich auf. Der zweite Teil von FACK JU GÖHTE war zwar sehr amüsant und mit sehr viel Witz, doch als zweiter Teil eher unnötig. Nun präsentiert Constantin Film, denn „Final Fack“. Ein allerletztes Mal soll Elyas M´Barek alias Zeki Müller mit seiner Chaotenklasse auf der Leinwand zu sehen sein. Diesmal spielt das Szenario wieder in München in der Goethe-Gesamtschule und Herr Müller muss mit seiner Chaotenklasse die Schule vor der Schließung retten. Gleichzeitig steht die Chaosklasse vor dem Abitur und alle fragen sich: Wie geht es weiter?

Der dritte Teil der Fack ju Göthe-Reihe behandelt auch das Thema Mobbing. Als ein Schüler aus Verzweiflung vom Dach der Schule springt, zücken die anderen Schüler*innen ihre Handys anstatt ihm zu helfen.
Es gibt neben den sehr übertriebenen, mit sehr viel Witz gezeigten Szenen auch Filmszenen, die ernst sind. Wie z.B. das Mobbing in der Schule und die Versagensängste der Schüler. Chantal beschreibt das sehr treffend: „Es fühlt sich an, als ob jemand die Tür für die Zukunft zuhält.” Die Hauptaussage des Filmes ist: Jeder hat eine Chance verdient, das zu werden, was er oder sie auch immer werden möchte. Das man an seine Träume glauben soll und das man jeden so akzeptieren soll, wie er ist. Ein frischer Wind in dem dritten Teil bringt Biggi Enzberger (gespielt von Sandra Hüller). Sie ähnelt sehr stark Herr Müller, hat jedoch im Gegensatz zu ihm studiert und keine kriminelle Vergangenheit. Jedoch kommt auch Frau Enzberger gern mal mit einem starken Kater  zur Schule.  Die Figur hält den Film teilweise über Wasser. Das Negative an dem Film ist die offensichtliche Schleichwerbung und der Gastauftritt von zwei Bayernspielern, die in dieser Handlung wirklich nichts zu suchen haben.

FACK JU GÖHTE 3 ist keine besonders große Überraschung. Ich finde es aber auch gut, dass der Film auch seine ernsthaften Seiten hat und mit Mobbing ein immer noch aktuelles Thema aufgreift. Trotz seines Witzes und der Übertreibungen leider zu vorhersehbar. Aber definitiv besser als der zweite Teil.

Hier der Trailer! Und falls ihr eure Spanisch-Kenntnisse verbessern wollt, hier gibt es ein Remake zum Film auf Spanisch (klicke hier).

 

 

Sega bringt ein weiteres Spiel aus der Sonic-Reihe auf den Markt. Wir verraten euch, ob sich der Kauf lohnt. Denn in den letzten Jahren glichen Sonic-Spiele einer Wundertüte.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 15.11.2017

Die nächste Kultfigur ist zurück. Nachdem Super Mario vor ein paar Wochen wieder die Spiele-Bühne betrat, folgt ihm nun Sonic, bei dem die Schlagzahl der Spiele in den letzten Jahren aber deutlich höher war als bei seinem Kollegen aus dem Hause Nintendo. Denn es ist schon das zweite Sonic-Spiel in diesem Jahr.
Bei Super Mario kann man eigentlich immer von einem guten bis sehr gutem Spiel ausgehen, bei Sonic war das in den Neunzigern auch noch so. Die letzten Spiele waren mal super, aber dann auch wieder deutlich schwächer. Wo geht es mit Sonic Forces hin? Wir haben uns die Nintendo Switch Version angeschaut.
Auch bei Sonic gibt es einen Bösewicht. Der heißt Dr. Eggman und auch in Sonic Forces greift er wieder mal die Welt an. Diesmal erhält er dabei Unterstützung von Shadow the Hedgehog, Metal Sonic, Chao, Zavok und Infinite, der neu dabei ist.
Ebenfalls neu bei diesem Spiel ist die Möglichkeit, einen eigenen Charakter zu erstellen. Dort kann man auch zwischen verschiedenen Tierarten entscheiden, die spezielle Eigenschaften haben. Zum Beispiel: Mit immer mehr Spielzeit bekommt man auch mehr Klamotten und Accessoires.
Am Anfang der Geschichte läufst du mit Sonic in die Stadt, die von Dr. Eggman angegriffen wird. Dort erfährt Sonic gleich eine bittere Niederlage. Denn er verliert gegen die Bösewichte, die für Dr. Eggman arbeiten. Vor allem der neue Infinite besiegt Sonic nach allen Regeln der Kunst. Nach wenigen Monaten haben Dr. Eggman und seine Kumpanen die Weltherrschaft an sich gerissen. Sonic ist derweil im Weltraumgefängnis und Knuckles und andere Charaktere aus der Sonic-Geschichte tun sich zusammen, um Dr. Eggman zu schlagen. Dabei kommst du mit deinem selbsterstellten Helden ins Spiel. Denn du schließt dich der Truppe an.
Zu Anfang beherrscht Dr. Eggman 99,9% der Welt. Mit dem Gewinnen von Leveln schafft man es, die Welt Stück für Stück zurück zu erobern. Die Level sind kunterbunt. Verlieren kann man eigentlich nicht, denn man hat unendlich viele Leben. Die vielen Zwischensequenzen machen das Spiel bildgewaltig. Sehr schön ist auch, dass das Spiel zwischen 2D und 3D wechselt.
Die Dialoge sind komplett mit deutscher Synchronisation, die echt gut ist.

Das Spiel ist schnell. An einigen Stellen ist Sonic Forces sogar zu schnell. Die Figuren rasen förmlich über den Bildschirm.
Das Spiel ist für Xbox One, Playstation 4, PC und Nintendo Switch erschienen.
Es macht schon Spaß Sonic Forces zu spielen. Aber irgendwie fehlt mir an manchen Stellen das Gewisse etwas. Dennoch kann die Grafik auch auf der Switch überzeugen. Ich habe nur sporadisch andere Sonic Spiele gespielt. Insgesamt wird Sonic Forces  von den Kritikern als sehr schwach eingestuft. So drastisch sehe ich das jedoch nicht.

 

Ihr wollt Euch selbst vom Spiel überzeugen? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel.

GEWINNSPIEL:

Welche Farbe hat Sonic?
a) Blau                b) Lila

 

1.Preis: 1x Sonic Forces für die Nintendo Switch + 1x ikonische Sonic-Mütze
2. + 3.Preis: je 1x ikonische Sonic-Mütze

*Schicke die richtige Antwort an oliver@jup.berlin . Einsendeschluss ist der 20.11.2017 um 12 Uhr. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Eine doppelte Teilnahme ist ausgeschlossen.
Wir wünschen Dir viel Glück!

Mit Need For Speed Payback möchte der Entwickler EA seine Rennspiel-Reihe wieder nach vorne bringen. Ob das gelingt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

VON OLIVER MATTUTAT, 13.11.2017

Die ersten Minuten von Need For Speed Payback beginnen turbulent. Als erstes wird man in die Rolle von Tyler geworfen. Durch eine Wüstenlandschaft fährt man ein Rennen gegen seine beiden Freunde Sean und Jessica. Und schon dort wird ein Feature eingeführt, dass uns im Folgenden wieder begegnen wird. Denn man wechselt zwischen den Charakteren her. Zunächst übernimmt man Sean und dann auch Jessica. Ziel des Rennens ist die Werkstatt von Rav. Rav wartet dort mit einem getunten Wagen. Dass ich mit Jessica als erstes ankomme, aber in der folgende Zwischensequenz Tyler als Sieger gefeiert wird, bleibt nicht die einzige Ungereimtheit.

Bei Rav treffen wir dann auch auf Lina, die im weiteren Storyverlauf eine entscheidene Rolle einnehmen wird. Wir fahren also den getunten Mustang nach Forture Valley. Das ist die Stadt in dem Need For Speed Payback spielt. Schwups sitzen wir schon wieder in einem anderen Auto. Einem zwei Millionen teuren Rennwagen, um genau zu sein. Wir starten bei einem illegalen Straßenrennen. Das Auto haben wir von Marcus Weir, der nur Der Spieler genannt wird. Aber unser Plan ist gar nicht, dass wir das Rennen gewinnen, sondern wir wollen den Wagen stehlen. Natürlich möchten uns jede Menge Polizisten aufhalten. In den Verfolgungsjagden wechseln wir wieder zwischen den drei Charakteren. Da können wir aber nicht frei durchführen, sondern das wird durch das Spiel vorgegeben. Immer wieder sieht man in Kinoreifen-Zwischensequenzen, wie sich Polizeiautos überschlagen oder Ähnliches. Wir schaffen es schlussendlich zum Treffpunkt mit Rav. Doch Jessica hat ihn niedergeschlagen, nimmt sich das Auto und verschwindet. Auf unserer Flucht mit Tyler vor den Cops gelangen wir in eine brenzlige Lage. Marcus Weir hilft uns. Dafür müssen wir (Tyler) für ihn arbeiten. Die Crew ist zerschlagen und Tyler sinnt nach Rache - oder um beim Englischen Titel zu bleiben - nach Payback.

Dies kann durch Straßenevents wie Rennen geschehen. Die Geschichte erinnert an die Kinofilm-Reihe Fast & Furios.
Das Steuern der verschieden Wagen ist gut, auch das Driften klappt auf Anhieb relativ gut.
Zwischendurch kann man die riesige, offene Spielewelt erkunden. Forture Valley ist an Las Vegas angelehnt. Leider wirkt sie aber an einigen Stellen recht lieblos.
Das Spiel bietet auch einen großen Fuhrpark und viele Möglichkeiten seine Wagen weiterzuentwickeln. Aber da kommen wir zu einem weiteren Problem. Anstatt sich nämlich vom verdienten Geld, sich gezielte Teile zu kaufen, bekommt man nach Siegen Speed Cards. Man kann eine aus dreien auswählen. Man weiß vor der Auswahl nicht, welche Verbesserung sie enthält. Tuning wird da zum Zufallskonstrukt.
Die Missionen sind vielfältig. So musst du zum Beispiel Raubüberfälle auf Transporter begehen, um dort einen Wagen zu klauen.

Die eigentliche Story ist ziemlich lahm. Denn die Rachestory ist schon ziemlich ausgelutscht und Need For Speed schafft es auch nicht, sie neu und spannend zu erzählen.
Auch in Need For Speed halten die Mikrotransaktionen Einzug. So kann man sich mit Echtgeld Upgrades kaufen oder sich eben auch durch die riesige Welt teleportieren. Aber keine Angst: Du kannst das Spiel auch ohne den Einsatz von Echtgeld durchspielen.

Beim Multiplayermodus gibt es Ranglistenrennen und Rennen alla just for fun. So richtigen Langzeitspaß verspürte ich aber nicht. Nach ein paar Rennen war es dann für mich auch wieder online.
 

Es macht insgesamt viel Spaß, durch die Wüste und durch die Stadt mit PS-starken Boliden zu heizen. Dennoch konnte Need For Speed Payback das Need For Speed-Feuer in mir nicht neu entfachen. Es bleibt leider auf dem Niveau des Vorgängers, der auch nicht überragend war. Besonders schade finde ich, dass der Multiplayermodus nicht mehr zu bieten hat.

 

Am Mittwochabend besuchte One Direction Star Harry Styles auf seiner aktuellen Europa-Tour das Berliner Tempodrom. 3040 Zuschauer schauten sich das Event an, sangen, tanzten und feierten einen großartigen Sänger, aber auch viel mehr die Werte, die er versucht zu vermitteln.

VON SINA

Zwei Stunden nach Einlass trat die amerikanische Band MUNA auf. Erstaunlich viele kannten den Text und sangen mit und wärmten sich auf. „Berlin, trainiert eure Tanzfähigkeiten. Ihr werdet sie brauchen“, kündigte Front-Frau Katie Gavin an. Musikalisch unterschied sich der Stil der dreiköpfigen Girl-Band aber nicht viel vom Hauptact. Mal ruhigere Töne mit dem Fokus auf die Gitarre. Ein anderes Mal etwas rockiger mit prägnanten Drums. Und dann kam er auf die Bühne: Harry Styles.

 

Erstmalig als Manga von Yoshitoki Ōima zwischen 2013 und 2014 erschienen, kam ´A Silent Voice´ nun im Jahr 2017 auch bei uns in die Kinos. Warum dieser Anime so mitreißend und absolut sehenswert ist, erfahrt ihr hier.

VON ALINA UND FRIEDERIKE

Der Protagonist Shoya ist ein ganz normaler Grundschüler, bis das taube Mädchen Shoko in seine Klasse kommt. Das schüchterne Mädchen möchte Freunde finden, doch schon bald fangen alle ihre Klassenkameraden an, mit Shoya an vorderster Front, sie zu mobben und zu schikanieren. Als alles auffliegt, wird Shoya zum Sündenbock und alle wenden sich von ihm ab.

Jahre später treffen Shoko und Shoya erneut aufeinander. Doch einiges hat sich verändert. Shoja hat Zeichensprache gelernt und versucht nun alles wieder gutzumachen. Denn nach diesem Zwischenfall in der Grundschule leidet er unter der Unfähigkeit, anderen Menschen ins Gesicht zu schauen. Shoko vergibt ihm und Shoya versucht nun alles wieder gut zu machen. Doch immer wieder wird er von seiner Vergangenheit eingeholt, bis die Situation eskaliert.

Du möchtest eine Fremdsprache lernen oder eine Sprachreise machen? Dann informiere dich am besten am 17./18. November  auf der EXPOLINGUA Berlin – der führenden Sprachenmesse in Deutschland.

Heute ist der 31.10.2017 - Zeit für einen neuen Thesenanschlag?

VON SANDY

In Gedenken an das 500-jährige Reformationsjubiläum hat die EJBO (Evangelische Jugend Berlin Brandenburg und schlesischen Oberlausitz) eine moderne Methode gefunden, ihre Thesen in der Welt zu verbreiten. Anders als Martin Luther damals werden die Thesen nicht mit Nägeln an die Kirchtüren genagelt, sondern die Thesen werden in Beuteln mit der Beschriftung „#rEJBOmation“ an jede Tür gehängt. Dies ist nicht nur ein Ausdruck ihrer Wünsche und Wahrnehmungen, sondern ihr Weg, das Jubiläum der Reformation zu feiern. Es werden also keine Türen beschädigt und sie benutzen Kreidespray, um den Hashtag nochmal vor die Kirche zu sprühen.

Was fordert die EJBO?

Auf ihrer Facebookseite steht:
„Es braucht einen neuen Aufbruch und wir wollen ihn pushen! Es braucht neue Thesen und die werden wir schreiben! Es geht weiter und das ist der Auftakt!“

In ihren Thesen beschreiben sie u.a., in welcher Form der Glaube in ihren Augen heute gelebt werden kann. Sie fordern die Kirchen und dazugehörigen Gemeinden auf, sich den jungen Leuten und deren Ideen zu öffnen. Wie damals fordern sie also eine Veränderung. Ihr wollt noch mehr darüber erfahren? Dann kommt heute zum großen Jugendgottesdienst zum 500. Reformationstag der EJOB in die Gedächtniskirche (Breitscheidplatz, 18 bis 19.30 Uhr) oder lest die Thesen online hier nach!

Wer war Martin Luther eigentlich?

Luther war Augustiner Mönch und lebte die meiste Zeit in Wittenberg. Er war unzufrieden mit der Kirche, die u.a. Ablasshandel betrieb. Um seinen Unmut zu äußern und etwas zu verändern, schrieb er 95 Thesen auf und nagelte sie an eine Kirchentür in Wittenberg. Damit löste Luther weltweit die Reformation aus, die zur Kirchenspaltung führte. Neben der katholischen Kirche entstand so die evangelische Kirche. Diesbezüglich hat dieses Jahr der EKT (Evangelische Kirchen Tag) in Wittenberg und Berlin stattgefunden. Hier findest du unser Video vom EKT!

Um Euch diese Woche einen jup!od mit besonderem Anlass zu liefern, habe ich mal ein paar Songs rausgesucht, die besonders zum Thema „Halloween“ passen. Dass das schwierig sein kann, wurde mir vorher nicht gesagt. Muss das Wort an sich im Text vorkommen? Muss die Stimmung durch die Stimme erzeugt werden oder durch eine besondere Melodik? Wann ist ein Song ein Halloween-Song?

SINA 27.10.2017

Als typische Lieder denkt man zunächst an „This Is Halloween“ von Danny Elfman oder „Halloween“ von Dead Kennedys. In diesen Songs wird eher Halloween an sich beschrieben und was es ausmacht. Würde man auf einer Party also nur solche Songs spielen, könnte es sehr schnell langweilig auf dem Dancefloor werden. Die Melodie ist eher spielerisch und vermittelt daher keinen richtigen Grusel-Charakter. Die Melodie und auch der einfache Text hingegen sind sehr einprägsam.

Eine weitere Kategorie bei meiner Recherche habe ich „creepy lyrics“ (dt.: unheimliche Texte) genannt. Klar, „Every Breath You Take“ (The Police) ist für viele ein Liebeslied, bei welchem es ums Beschützen einer geliebten Person geht, doch verinnerlicht man die Zeilen einmal, so hat man eine Stalking-Geschichte aus dem Lehrbuch. Denn es wird eine Person bei allem beobachtet, was sie tut und der Sprecher scheint verzweifelt zu versuchen, eine Beziehung mit der verfolgten Person einzugehen. Das Pendant zu einem solchen Vorfall bietet „Somebody' s Watching Me“ von Rockwell. Beides zwei Songs, die ebenfalls die Thematik des Gruselns treffen und damit gern mit in die Playlist für den 31. Oktober mit aufgenommen werden können. Genau wie „Disturbia“ (Rihanna) und „Smooth Criminal“ (Micheal Jackson), die Abwechslung bringen, aber durch die beschriebenen außergewöhnlichen Geisteszustände oder sogar Mordfälle nicht fehlen dürfen.

Suits ist im Moment eine der erfolgreichsten Serien. Darin geht es hauptsächlich um zwei Anwälte, von denen einer eigentlich kein richtiger Anwalt ist. Unser Redakteur Olli hat sich die sechste Staffel angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Mike Ross und Harvey Specter sind die Hauptcharaktere der Serie Suits. Auf der einen Seite der kluge, junge Mann Mike, der zwar ein photographisches Gedächtnis hat, aber das dazu nutze, um Testlösungen zu verkaufen. Somit rutschte er immer weiter in die Kriminalität. Auf der andere Seite der angesehene, oft skrupellos agierende und kühl wirkende Anwalt Harvey Specter, der in einer der renommiertesten Kanzleien New Yorks arbeitet. Er hat in seiner Karriere noch keinen Prozess verloren.
Wie der Zufall will, treffen die beiden aufeinander. Harvey, der in seiner Kanzlei Partner geworden ist, soll auf Anweisung seiner Chefin Jessica Pearson einen neuen Anwalt einstellen. Zum Bewerbungsgespräch lädt er in einem Hotel. Zur gleichen Zeit ist auch Mike im Hotel. Er sollte für seinen Freund Trevor einen Auftrag als Drogenkurier ausführen. Doch das war eine Falle der Polizei. Mike erkennt das frühzeitig und flieht. Dabei kommt er ins Zimmer, wo die Bewerber warten. Harveys Sekretärin Donna ruft gerade einen Bewerber auf, der scheinbar nicht da ist. Da nutzt Mike seine Chance und nimmt seinen Platz ein. Er imponiert Harvey. Der gibt ihm den Job, obwohl er weiß, dass Mike nicht studiert hat. Doch das bleibt erstmal das Geheimnis der beiden. Und das soll in der Folge noch zu vielen Problemen führen.

 

An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass du diesen Text am besten nicht weiterlesen solltest, falls du die Serie noch nicht gesehen hast. Jetzt folgen Spoiler der Staffel eins bis fünf.

 

Zuerst einmal fällt es in der Kanzlei nicht groß auf, dass Mike nur ein Betrüger ist. Er hat jede Menge Wissen und mit Harvey auch einen starken Fürsprecher. Doch mit der Zeit wird die Luft immer mal wieder dünn. Mal fällt ihm sein ehemaliger bester Freund in den Rücken oder die Bundesanwaltschaft bekommt einen Tipp und startet Ermittlungen. Auch der eifrige Anwalt und Partner in der Kanzlei Louis Litt hat ihn immer mal wieder auf dem Kieker.
Manchmal bekommen sie nur knapp den Kopf aus der Schlinge. Deshalb entscheidet sich, Mike als Anwalt aufzuhören und Banker zu werden. Doch es dauert nicht lange, da ist er wieder in der Kanzlei, die in den ersten vier Staffeln immer wieder von internen Machtkämpfen erschüttert wird. Da aber nun immer mehr Leute das Geheimnis von Mike kennen und sie ihre Zulassung als Anwälte aufs Spiel setzen würden, wenn es rauskommt, versuchen sie das Geheimnis so gut, wie möglich zu schützen.
Am Ende der fünften Staffel kommt dann das, was folgen musste. Mike geht nach langen Verhandlungen einen Deal ein. Er muss ins Gefängnis, doch die Partner der Kanzlei bleiben straffrei.

Genau dort setzt Staffel sechs an. Mike hat sich auf das Gefängnis eingestellt. Harvey und die anderen Partner müssen in der Folge gegen eine Sammelklage gegen sich von einigen ihrer Mandanten angehen. Diese klagen, da sie von Mike vertreten worden sind.
Unterdessen lernt Mike das Leben im Gefängnis und die ungeschriebenen Gesetze kennen. Die Kanzlei versucht, wieder neue Mandanten ans Land zu ziehen. Außerdem vermieten sie Büroräume, um ein wenig Geld zusätzlich herein zubekommen.
Ob Mike aus dem Gefängnis kommt und es die Kanzlei zu altem Ruhm schafft, erfahrt ihr in Staffel sechs auf BluRay und DVD.

Suits erzählt die Geschichte eines Betrügers, könnte man ganz drastisch formulieren. Aber in der Serie steckt noch viel mehr. So bekommt man vielschichtige Einblicke in die verschiedenen Charaktere. Harvey, den man am Anfang noch als kaltes und ignorantes Arschloch kennenlernt, taut mit der Zeit immer mehr auf und lässt auch seinen Gefühle freien Lauf. Das sieht man auch bei Louis Litt. Auf der einen Seite verhält er sich kindisch und hinterlistig. Er versucht Mike auflaufen zu lassen und mit allen Mitteln seine Namenspartnerschaft durchzusetzen. Auf der anderen Seite kann er eben auch nett sein und sich für seine Kollegen, die er auch als seine „Familie“ bezeichnet, einsetzen.

Die Serie ist unterhaltsam und die Wendungen halten die Spannung aufrecht.