Ausbildung

Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

Also, wie war meine erste Erfahrung mit Couchsurfing?

Fantastisch, besser als ich mir je hätte vorstellen können. Thilo war ein wunderbarer Gastgeber in Köln und ich bin ihm und seiner Familie so dankbar für all ihre Hilfe. Er hat mich vom Bahnhof abgeholt und sein Zuhause mit mir geteilt. Samstagnachmittag haben er und seine Freunde mir Köln gezeigt und ich glaube, ich habe mich in die Stadt und das Bier verliebt J Sonntags waren wir in Bonn und haben das Haus der Geschichte besucht. Für mich war das sehr interessant, weil ich in der Schule viel über Geschichte gelernt habe und Deutschland voller Geschichte ist. Außerdem liebe ich Bonn, es ist so ruhig und entspannt am Nachmittag: abends erwarte uns Thilos Mutter mit Essen und sie hat mich am nächsten Morgen sogar zu meinem Seminar gefahren, damit ich nicht im Regen laufen musste. J Ich kann es nicht abwarten, wieder Couch Surfing zu machen :D

Maria (Übersetzung: Charlotte)

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

 

Es gibt viele Dinge, die wichtig sind, um eine gute Zeit beim EVS zu haben. Aber nach zwei Monaten habe ich das Gefühl, dass eine Sache am wichtigsten ist: MUT!

Wieso brauch man Mut?

Schon für den Start braucht man viel davon. Wegzuziehen und ein neues Leben anzufangen ist ein großer Schritt, aber auch danach brauch man noch viel mehr davon. Die meiste Zeit musst du den ersten Schritt machen, um in Kontakt mit anderen zu kommen und Freundschaften zu schließen und dafür braucht man viel Mut. Auch wenn du dann angekommen bist und dich in der Stadt und auf Arbeit wohlfühlst, brauchst du Mut, um Abenteuer zu erleben, denn alle wissen „go big or go home“, also lass das EVS die Zeit deines Lebens sein.

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Mein Motto für die Zeit war: Sei offen für alles! Aber ich habe nie im Leben damit gerechnet, dass die Leute hier mir gegenüber genauso offen sein würden. Nie hätte ich gedacht, dass ich hier in einer kleinen deutsch-christlichen Stadt den besten Sukkot meines Lebens erleben würde. Ich wurde gefragt, ob ich den Kindern etwas über den Sukkot und andere Jüdische Feiertage erzählen kann und das habe ich natürlich bejaht. (Anm. d. Red.: Sukkot heißt zu Deutsch „Laubhüttenfest“ und gehört zu den jüdischen Festen. Es wird im September/Oktober gefeiert.) Wir sind dann am Samstag, als die Kita Erlebnistag hatten, in den Wald gefahren und  haben Essen und ein Lager für die Kinder vorbereitet und ein Zelt gebaut. Das Zelt war sehr professionell mit Draht und Blättern mit einem großen Loch in der Mitte des Daches, damit wir Sterne gucken konnten : ). Manche von uns, drei Kinder und drei Erwachsene, waren wirklich mutig oder eher gesagt verrückt genug, bei sechs Grad da drin zu schlafen. Es war das beste Zelt, in dem ich je geschlafen habe <3

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Hi, mein Name ist Maria! Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Ungarn. Nach meinem Abitur habe ich entschieden, für einige Jahre die Welt zu entdecken – und mich selbst. Mein großes Abenteuer startet in Deutschland mit einem Europäischen Freiwilligendienst. Seit letzten Sommer arbeite ich in einem zauberhaften Kindergarten nahe Berlin mit tollen Menschen um mich herum. Das Leben ist hier niemals langweilig, es gibt immer lustige Dinge, die man tun kann: Wöchentliches Fußballtraining, Spiele- und Mädchenabende und natürlich der Jugendclub jeden Freitag. Also, mein Leben hat sich auf jeden Fall verändert, seitdem ich hier bin, aber es ist definitiv bis jetzt die beste Zeit meines Lebens! Ihr wollt mehr? Dann stöbert in meinen Blogbeiträgen! Viel Spaß dabei!

 

 

Auf dem Weg zum Girls‘Day vertreibe ich mir die Zeit mit Apps auf dem Handy. Spiele wie Jelly Splash oder Bubble Island 2 sind heute wohl die beste Wahl. Warum? Ganz einfach, weil der Entwickler WOOGA ist, der Anbieter meines heutigen Girls‘Days!

VON ZORA

Dort angekommen geht’s auch gleich los mit Präsentationen übers Gaming und Grafikdesign. Alles einfach und simple erklärt, da ich mit meinen 14 Jahren schon zu den älteren Teilnehmerinnen gehöre.

Daraufhin dürfen wir erst einmal das machen, wovon jeder, jetzt in der Schule sitzende Schüler, träumen würde. Wir dürfen einfach die Zeit mit Videospielen verbringen. Natürlich mit der Aufgabe, dabei selbst Ideen für ein Spiel zu bekommen!

Ideen waren ja auch kein Problem, bei der detaillierten Umsetzung scheiterte es dann. So mancher merkte dann, dass die ausgefeilte und umfangreiche Idee für sein Game, mit dem Programm „Scratch“ nicht umzusetzen ist. Ich war eine von ihnen!

Doch das hinderte mein Team und mich nicht, nicht doch ein kleines Jump-and-Run zu erstellen.

 

Warum ist ein Girls!day in der Gaming-Branche nun aber wichtig?

Das ist einfach zu erklären. Denkt mal kurz nach, wie viele Spiel kennt ihr, in denen eine Frau oder ein Mädchen der Hauptcharakter ist (geschweige denn jemand ohne Geschlecht)? Klar, werden jetzt einige aufschreien und auf Tom Raider oder the Sims zeigen, doch das sind zu wenige! Die meisten großen Rollenspiele werden hauptsächlich von männlichen Charakteren dominiert, Frauen sind entweder Gehilfen oder eine Romanze.

Und die Gamebranche wird halt auch größtenteils von männlichen Personen beherrscht. Wenn mehr Frauen in der Branche wären, hätte man höchstwahrscheinlich ein paar mehr kritischere Ansichten für bei der nächsten Lovestory-Erstellung oder Programmierung eines weiblichen Frauenkörpers. #Realität   

Ich war beim Girls‘Day natürlich nicht die Einzige, hier einige Meinungen meiner mit Programmierinnen zu dem Tag:

 

„Sehr Interessant!“

„Ja, ich find´s spannend!“

„Naja, also ich bin hier, weil die Schule mir das empfohlen hat.“

 

Hieran ist zu erkennen, die Leidenschaft und Euphorie fehlt! Man hat das Gefühl, die meisten machen dies nur aus Vernunftgründen oder um eben einen Schultag zu schwänzen.

Was aber auch dran liegen könnte, dass die Werbung für ein solches Angebot noch zu wenig verbreitet ist und deswegen nur wenige erreicht. Was sehr schade ist.

 

Fazit:

Mädchen werden in der zukünftigen Gaming-Branche definitiv gebraucht!  

VON ELVAN

Mein Name ist Elvan, ich bin 17 Jahre alt und Schülerin des John-Lennon-Gymnasiums in Berlin-Mitte. Dank Frau Dr. Eva Högl hatte ich die Möglichkeit, meinen Girls`Day bei der SPD-Fraktion im Bundestag zu verbringen. Mein politisches Interesse entwickelte sich im Laufe des letzten Jahres, wobei ich mich hauptsächlich mit außenpolitischen Themen beschäftigte. Der Girls`Day bei der SPD-Fraktion gab mir die Möglichkeit, einerseits einen einmaligen Einblick in die Gesetzgebung und einen Eindruck in die Aufgaben eines Abgeordneten zu bekommen und andererseits mit anderen Girls über ihre Erfahrungen und Eindrücke in der Politik zu sprechen.

Mädchen haben keine Ahnung von Autos? So ein Quatsch! Dass sich auch Mädchen die Hände schmutzig machen können, zeigten Annalena, Tara und Bianca beim Girls'Day bei der BVG! Zusammen mit anderen Mädchen schauten sie den KFZ-Mechatroniker*innen über die Schulter und fassten ordentlich mit an! Aber schaut selbst!

 

Also, mein Girls’Day bei Wooga, einer Firma, die Computerspiele entwickelt, war toll! Der Ort war leicht zu finden und gut ausgeschildert. Als ich meine Präsenz bestätigt hatte, musste ich in einen anderen Raum, der sich nach und nach mit Mädchen in ungefähr meinem Alter füllte.

Wir lauschten erstmal ein paar Vorträgen, die über den Girls‘Day gingen und dann über die Tagesplanung. Dann gab es in einzelnen Gruppen ein kurzes Vorstellungsspiel und danach eine kurze Pause und ein  kleines Geschenk in Form eines Turnbeutels, wo ein USB-Stick drin war und weitere interessante Sachen. Danach ging es weiter mit ein paar Übungen zum Programmieren. Die Übungen waren witzig gestaltet. Es ging meistens darum, ein noch nicht ganz fertiges Spiel mit schon ausgewählten "Programmierblöcken" zu vollenden. Das Programm hieß „Scratch“.Dann gab es eine Mittagspause, wo man sich Pizza (gratis) holen konnte. Nach der ca. einstündigen Pause konnte man mit seiner ganz eigenen Idee ein Spiel programmieren.  Im Ganzen war es ein schöner Tag, der mir viel Spaß gemacht und uns Mädchen das Programmieren näher gebracht hat und eventuell die ein oder die andere zur passenden Berufswahl geholfen hat. 

Aurélie

 

Mein Name ist Vanessa und habe am 27.04.2017 meinen Girls‘Day in der BAM verbracht. Die BAM befindet sich: Unter den Eichen 87 in Berlin.

Aber was ist die BAM?                                                                                                               

BAM steht für Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung  und testet z.B. Baumaterialien wie Beton aber auch Spielzeuge und vieles mehr. Auch werden Verpackungen genau untersucht, z.B. nach Giftstoffen. Die BAM sorgt für unsere Sicherheit im Alltag und in der Umwelt. Darüber hinaus kümmert sich die BAM um die Themenfelder Umwelt, Energie, Material, Infrastruktur und Analytical Sciences.                                                                                                                                                                                                                                 

Mein Girls’Day bei der BAM

Es begann um 9.00 Uhr im Haupthaus. Als erstes haben wir eine Präsentation über die Geschichte gehört und am Beispiel eines Ü-Eis erzählt bekommen, was man in der BAM alles machen kann. Außerdem haben wir noch einen kleinen Film uns angesehen über die BAM. Anschließend wurden die einzelnen Gruppen eingeteilt, z.B. IT = Informationstechnologie, Chemie, Beton. Ich war im Bereich IT.

Um 10.00 Uhr begann der Girls’Day in der IT-Abteilung und fand in einem Nebengebäude statt. Am Anfang haben die Experten ihre Geschichte erzählt, wie sie in die BAM gekommen sind. Anschließend wurden wir in Dreier-Teams noch einmal geteilt und sind in verschiedene Räume gegangen. Wir haben etwas über Programmcodes, über Projektmanagement usw. erfahren.  Am besten fand ich das Thema Projektmanagement. Am Ende waren wir noch im Rechenzentrum. Dort wurde uns etwas zur Datenspeicherung erklärt. Um ca. 11.30 Uhr gingen wir dann zurück zum Haupthaus.

Bis ca. 12.30 Uhr ging die Mittagspause. Es gab ein leckeres Buffet mit belegten Brötchen, Obst, Getränken und mehr.

Anschließend haben wir Plakate erstellt mit verschiedenen Fragen:   

Was haben wir gelernt?

Ich habe gelernt, dass der Beruf Projektmanagerin ein ziemlich verantwortungsvoller Beruf ist und wie das Leben eines Programmierers ist.

Was fanden wir besonders spannend?                                                                                                 

Ich fand den Beruf Projektmanagerin bzw. die Vorstellung von der Mitarbeiterin besonders spannend.

Was haben wir benutzt? (z.B. Werkzeuge)                                                                                  

Keine

 

Jedes Projekt wurde dann vorgestellt. Danach haben wir noch einen Beutel vom Girls‘Day bekommen mit Werbegeschenken von der BAM. Um ca. 13.30 Uhr war dann Schluss.

 

Fazit:

Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und aufmerksam. Sie haben sich viele Gedanken gemacht, damit wir einen schönen Tag haben. Als Verbesserungsvorschlag habe ich, dass man vielleicht für jedes Projekt ein Andenken hat.

 

Vanessa

 

Hallo, ich bin Zoe, 12 Jahre alt, und ich habe letzte Woche am diesjährigen Girls’Day bei der BVG teilgenommen. Zusammen mit meiner Freundin Cherice habe ich den Workshop „Spannung für Mädchen“ besucht.

Also, als erstes bin ich mit meiner Freundin Cherice am BVG-Ausbildungszentrum in der Nähe des U-Bahnhofs Olympiastadion angekommen. Wir haben uns angemeldet und unsere Namensschilder bekommen. Danach haben wir kurz gewartet und sind von Azubis (Auszubildenden) in unseren Workshop-Raum gebracht worden. Mit der Zeit sind immer mehr Mädels dazugekommen und wir konnten pünktlich um 8 Uhr anfangen.

Erst wurden wir eingeführt, haben dann alle Regeln besprochen und die Azubis wurden zur Hilfestellung eingeteilt. Ziel des Tages: Ein kleines Blink-Monster zusammenbauen. Unsere erste Aufgabenstellung war es ein Werkstück zu feilen. Das fiel mir nicht schwer, aber auch nicht superleicht. Man musste schon richtig gut hinschauen. Anschließend haben wir gebohrt, dabei durften wir nicht die obersten Löcher treffen. Man musste auch gut beim Bohren aufpassen. Danach haben wir den fertigen Monstersticker aufgeklebt und mit einem „Reinstecher“ in das fertige Werkstück mit der Folie reingepiekst. Nun mussten wir die Teilchen nehmen und mit einer superkleinen Zange biegen. Dann haben wir gelötet – das fand ich am besten. Dabei musste man aufpassen, dass man den Lötkolben nicht zu lange an den Draht hält und es ging natürlich nur mit dem Lötzinn (sieht aus wie ein dünner Draht). Diesen musste man an den Lötkolben ranhalten.

Dann mussten wir nur noch unseren Festhalter, damit das Blink-Monster auch von alleine stehen kann, dehnen und in die richtige Position bringen. Dabei hat uns ein Azubi geholfen. Dann mussten wir noch kurz checken, ob die LEDS des Monsters blinken.

Mir hat der Tag gefallen und ich kann den Girls’Day bei der BVG nur weiterempfehlen. Also, jedes Mädchen, was Lust hat, auch so ein lustiges Blinkmonster zu bauen oder mal zu löten, ist hier genau richtig.

Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen und ein Hoch auf den Girls`Day bei der BVG und natürlich an das jup!-Team!

Eure Zoe

24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lädt sie dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst, was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Und wer weiß, vielleicht entscheidet ihr euch auch für ein FÖJ oder FSJ!

Max berichtete auf jup! über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein. Sein Ziel? Noch mehr junge Leute davon zu überzeugen, dass ein FSJ nach der Schule super ist!

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOSY

 

Im Rahmen des FÖJs ist es möglich, einen Austausch zu machen: Das Ökiglück. Dieser Austausch ist sozusagen eine Art Praktikum in einer anderen Einsatzstelle. Es kann für eine Woche sein oder auch länger. Je nachdem wie lange dich deine Einsatzstelle entbehren kann.

Nun ist die Frage, wie findet man überhaupt jemanden, der ebenfalls einen Austausch machen möchte und dessen Einsatzstelle du spannend findest? Auch dafür gibt es natürlich Abhilfe, denn in der Tauchbörse „Tauschrausch Ökiglück“ können FÖJler*innen sich und ihre Einsatzstellen vorstellen. So kann die FÖJler*innen untereinander eigenständig nette und interessierte Leute kennenlernen. Diese Aktion ist bundesweit möglich, so dass man auch andere Bundesländer und ihre FÖJler*innen kennenlernen kann. Leider werden die Fahrtkosten nicht von den Trägern übernommen, aber man kann meistens in der Unterkunft der Austausch-FÖJler*innen unterkommen, so dass zu mindestens die Übernachtungskosten wegfallen.

Das Ökiglück bietet den bundesweiten Austausch über das FÖJ mit anderen Freiwilligen, neue berufliche Orientierung und persönliche Weiterentwicklung. Und was natürlich der Hauptgrund ist: jede Menge neue Sachen und Spaß!

Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen! So habe ich in der Tauschbörse meinen Austausch-FÖJler Benni kennengelernt. Es passte gleich auf anhieb ziemlich gut, denn er wollte ans Meer (dort bin ich ja gerade) und er kommt aus Freiburg. Da ich letzten Sommer schon mal in Freiburg war und ich die Stadt und auch die Umgebung toll fand, wollte ich da natürlich am Liebesten nochmal hin. So kam es dazu, dass ich ihn Mitte Februar in Freiburg besucht habe und eine Woche mit in seiner Einsatzstelle gearbeitet habe.

 

Mein Ökiglück

Am 13. Februar 2017 ging es für mich los nach Freiburg. Und nun ja vom Darß (Halbinsel an der Ostsee bei Rostock) bis nach Freiburg im Schwarzwald ist sozusagen einmal quer durch Deutschland – von Nord nach Süd. Das bedeutet eine lange Zugfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die „neue“ Einsatzstelle

Bennis Einsatzstelle ist die „WaldHaus Stiftung Freiburg“, welche am Rand von Freiburg gelegen ist, direkt am Freiburger Stadtwald. So ähnlich wie in meiner Einsatzstelle, dem Nationalparkamt Vorpommern, geht es hier vor allem darum, Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen. Es gibt verschiedene Projekttage, aber auch andere Veranstaltungen für Groß und Klein. Man kann in der Grünholzwerkstatt Stühle bauen, im Labor arbeiten oder draußen die Bäume aus aller Welt bestaunen. Nebenbei werden die Räume auch für Veranstaltungen vermietet, es gibt wechselnde Ausstellungen und es gibt einen kleinen Shop. Das Haus an sich ist sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt, so dass es komplett aus heimischen Hölzern besteht. Das passt natürlich zur grünen Stadt Freiburg!

 

21.03.2017 bis 26.03.2017 (Ganztägig)
29.05.2017
16.00
05.06.2017
16.00
12.06.2017
16.00
19.06.2017
16.00

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

30.11.2016 bis 06.12.2016 (Ganztägig)
24.10.2016 bis 29.10.2016 (Ganztägig)

Abenteuer und Sport, Kultur und Kreatives, Beruf und Berufung, Lebenshilfe und Rechte, Geschichte und Gesellschaft. Jedes Jahr zum Schuljahresbeginn gibt es einen neuen Freizeitkatalog der offenen Jugendarbeit des Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V. mit zahlreichen und vielfältigen VERANSTALTUNGEN für alle Jugendlichen in Berlin und Brandenburg. Die Veranstaltungen aus dem Katalog 2017 findet Ihr hier auf jup! Berlin.

Die Anmeldung erfolgt im Vorfeld über den Jugendweiheverein. Eine Kartenbestellung unter www.freizeit.jugendweihe-bb.de mit Angabe der Veranstaltungsnummer ist bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zwingend erforderlich.

Seit 1990 führt der Jugendweiheverein Berlin/Brandenburg die 170-jährige Tradition der Jugendweihe in Deutschland mit zeitgemäßen Kulturprogrammen anlässlich des Übergangs vom Kind zum jungen Erwachsenen fort.

Weitere Infos unter www.jugendweihe-bb.de

01.03.2017 bis 01.03.2017 (Ganztägig)
09.02.2017 bis 09.02.2017 (Ganztägig)
02.02.2017 bis 02.02.2017 (Ganztägig)
11.02.2017 bis 11.02.2017 (Ganztägig)
12.04.2017 bis 12.04.2017 (Ganztägig)
29.03.2017 bis 29.03.2017 (Ganztägig)

So langsam neigt sich mein Freiwilliges Soziales Jahr seinem Ende zu und nun möchte ich euch auch von meinen letzten, echt coolen Erfahrungen erzählen.

Anfang Juli teamte ich in einem Bewerbungstrainingsseminar mit 102 Schülerinnen und Schülern mit. Das Besondere an diesem Seminar war es, dass unser grundlegendes Konzept umgedacht werden musste und inhaltlich um die Gebiete Arbeitsrecht und Gewerkschaften ergänzt werden musste. Ich als FSJ’ler habe dazu im Vorfeld viele Methoden- und Informationsarbeitsblätter herausgesucht, die in der Woche dann auch verwendet worden sind. Dieses Mal hatte ich sogar eine richtig liebe Gruppe, mit der die Woche auch echt Spaß gemacht hat. Als wir am Freitagvormittag mit der Auswertung durch waren, spielten wir sogar noch das Rollenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“. Aber auch allgemein hatte die Gruppe die Woche über stets angemessen gut mitgearbeitet, was ein großer Unterschied zu einem vorangegangenen Seminar war.

 

FSJ-Seminar zum Thema Erlebnispädagogik

In der darauffolgenden Woche war dann mein abschließendes FSJ-Seminar, welches auch an meiner Einsatzstelle stattgefunden hat. Das Hauptthema war Erlebnispädagogik, aber es ging selbstverständlich auch um unseren gemeinsamen, offiziellen Abschied. Innerhalb dieser Woche machten wir viele verschiedene Kooperationsübungen und überlegten uns in der Auswertung ebenfalls, mit welchen Gruppen man diese Übungen machen könnte.

 

„Live Action Role Playing“ – eine Gruppe ohne Gedächtnis

Besonders spannend fand ich das Mini-„Live Action Role Playing“ (kurz: Mini-LARP). Dazu wurden wir, also unsere Rollen, gedächtnislos in eine Kammer gesteckt, der Erzähler meinte, es handle sich um eine vollständig mit Stahl bedeckte Kammer, die nur ein nicht zu öffnendes Garagentor besaß. Während der Spieldauer erhielt jede Rolle Erinnerungen durch einen Zettel zurück. Alle Erinnerungen aller Charaktere sollten dabei helfen, herauszufinden, was überhaupt geschah, und wie man aus der Gefangenschaft entkommen kann. Während dieses Spiels starb ein Charakter - keine Person, also keine Panik. J Dieses Rollenspiel hat echt sehr viel Spaß gemacht, ist aber auf Grund der psychischen Belastbarkeit erst ab 16 Jahren freigegeben (die meisten LARP’s sind erst ab 18 freigegeben).

 

"Let’s play!"

Auch in unserer Freizeit hatten wir sehr viel Spaß, so spielten wir an einem Abend (ab 22 Uhr) „Capture the Flag“, wobei wir als Team die Flagge des anderen Teams erobern mussten. Da es dabei viel um Bewegung ging, war es sehr anstrengend und die Dusche danach war für mich ein MUSS. Auch die Dunkelheit machte es schwierig, sowohl die Gegner als auch die gegnerische Flagge zu finden. Viel Spaß hatten aber beide Teams dabei.

An einem Nachmittag testeten wir das Prinzip des Geocachings aus, was mich dazu inspirierte, mehr in diesem Bereich zu machen. Durch das eigene Gestalten eines Test-Cashs habe ich sogar das Grundstück, auf dem ich schon über zehn Monate arbeitete, noch mehr kennengelernt (siehe dazu die Bilder).

13.10.2016 bis 13.10.2016 (Ganztägig)
11.11.2016 bis 12.11.2016 (Ganztägig)
21.07.2016 bis 24.07.2016 (Ganztägig)

Sommer, Sonne - Ferienzeit! Endlich beginnen die lang ersehnten Sommerferien. Was für den einen Zeit zum Verreisen und Ausspannen bedeutet, ist für den anderen die Gelegenheit, sein Taschengeld mit einem Ferienjob aufzubessern.

Ihr wollt auch in den Ferien arbeiten, sei es um das Konto aufzubessern oder einen bestimmten Job kennenzulernen? Dann solltet ihr jetzt besonders aufmerksam sein, denn es gibt einige Regeln, die es zu beachten gilt. Wer diese nicht kennt, für den kann sich die Jobsuche als ziemlich kompliziert und der Ferienjob zum Alptraum entwickeln.

Doch keine Sorge, damit ihr für den nächsten Ferienjob gewappnet seid, haben wir euch die wichtigsten Regelungen und Tipps zusammengefasst.

22.09.2016 bis 22.09.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 06.11.2016 (Ganztägig)

Hey Leute,

nach einiger Zeit melde auch ich mich wieder, um euch von neuen Erfahrungen in meinem FSJ zu berichten. Zunächst einmal kann ich euch ja den Grund nennen, warum erst jetzt wieder ein Bericht von mir kommt, denn der ist ganz einfach, erst jetzt im Mai habe ich wieder viel Neues erlebt, worüber es sich zu berichten lohnt. Aber dennoch möchte ich euch auch erzählen, was seit meinem letzten Bericht so geschehen ist.

In dieser Zeit hatte ich wieder zwei FSJ-Seminare, in welchen wir uns einmal mit unseren Berufswünschen beschäftigten und auch über Kommunikation und Konflikte sprachen. Besonders das zweite Thema fand ich sehr interessant und auch ansprechend. Und auch in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein war ich mitunter wieder mit einigen kreativen Aufgaben beschäftigt. So konnte ich erneut einen Bilderrahmen neugestalten und mich auch an Darstellungen in Excel versuchen, was mir auch sehr viel Spaß bereitet hat. Auch sollten wir für unseren Träger Einsatzstellenportraits schreiben, damit sich zukünftige Freiwillige einen besseren Einblick über die Einsatzstellen verschaffen können. So könnt ihr euch in meinem Portrait auch erneut einen allgemeinen Überblick in meine Arbeit verschaffen (Hier findet ihr mein Portrait).

Auch bin ich mir nun sicher, was ich studieren möchte. Die Mathematik soll es sein. Aktuell überlege ich aber noch, welches Nebenfach ich nehmen soll, da ich dabei mehrere Präferenzen habe.

Nun komme ich aber zum Mai, in diesem Monat habe ich gleich drei Seminare mitgeteamt, das heißt, dass ich nicht nur hospitierend begleitet, sondern selbst mit Kleingruppen gearbeitet habe.

Vom 2. Mai an habe ich mit zwei weiteren Teamenden drei Tage lang ein Kommunikationstraining mit einer fünften Klasse gestaltet, welches sowohl bei den Schüler*innen als auch bei den Lehrkräften gut ankam. Während dieser halben Woche haben wir auch einige erlebnispädagogische Methoden angewandt, die mir dann auch zwei Wochen später beim nächsten Seminar helfen sollten. Das entspannte an diesem Seminar war für mich, dass wir nicht vollständig in Kleingruppen waren, sondern nur für einzelne Methoden oder auch für Auswertungen in diese Konstellation gegangen sind.

Nun bin ich schon 7 Monate in Sizilien, habe mich inzwischen hier wirklich sehr gut eingelebt, verstehe mich glücklicherweise prima mit meiner Gastfamilie, war auch schon auf Klassenfahrt in Neapel und komme mit der Sprache auch immer besser zurecht. Nun möchte ich von meiner Reise nach Verona berichten.
 

Während eines Schuljahr-Auslandsaufenthaltes hat man die Möglichkeit, eine Woche in einer anderen Region des Gastlandes zu verbringen, da ja selbst in einem Land die gesprochenen Dialekte, die gelebten Traditionen und Bräuche sowie die Mentalitäten der Einheimischen schon sehr unterschiedlich sein können. So unterscheiden sich aufgrund der klimatischen Verhältnisse in Italien die Lebensweisen der Menschen im Norden sehr von denen der Süditaliener.
 

Also durfte ich im April für eine Woche Verona, eine italienische Stadt in Venetien im Nordosten Italiens, kennenlernen.
 

Ich habe während dieser Zeit  wieder bei einer sehr netten  Gastfamilie gewohnt. Mit meinen Gastschwestern (14 und 16 Jahre) hatte ich sehr viel Spaß.
 

In dieser Woche wurden viele Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen durch unsere Austauschorganisation AFS und einer Schulklasse aus Verona für unsere Gruppe organisiert.
 

Wir waren 10 Austauschschüler*innen verschiedener Nationalitäten – also absolut multikulti–, die gerade  ihr Schuljahr in verschiedenen Regionen  Italiens verbringen.  Mich faszinieren immer diese treffen mit Schüler*innen aus verschiedenen Ländern, da man sich über die Traditionen, Werte in den Familien sowie über den Schulalltag austauschen kann und so viele Unterschiede, aber auch immer wieder jede Menge Gemeinsamkeiten feststellen kann.
 

Am ersten Tag unserer  Austauschwoche haben wir gemeinsam das herrliche Wetter am wunderschönen Gardasee genossen und konnten uns so erst einmal kennenlernen.

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporterin Annemarie war für einen Tag bei der Polizei. Was sie alles erlebt hat, erfährst du in ihrem Bericht.

 

ein Beitrag von Annemarie

 

Am Donnerstag, den 28.4.2016, war ich aufgrund des Girls‘Days bei der Landespolizeischule der Berliner Polizei. Da ich später Polizistin (Unterkategorie: Diensthundeführerin) werden möchte, war es eine gute Gelegenheit, dass man an diesem Zukunftstag in seinen Wunschberuf hineinschnuppern konnte.             

Um 7:45 Uhr sollten wir schon da sein, damit die Veranstaltung pünktlich um acht Uhr beginnen konnte. Als ich auf das Gelände der Landespolizeischule kam, dachte ich schon an den bevorstehenden Tag. Ich wusste durch die Vorinformationen, dass ein Sporttest (Hindernisparcours) gemacht werden sollte. Ich freute mich außerdem darauf, Polizisten über die Schulter schauen zu können.

Alles fing damit an, dass wir in 6 Gruppen à 20 Personen aufgeteilt wurden. Anschließend hat eine Polizeibeamtin eine kurze Begrüßungsansprache gehalten und dann wurde unsere Gruppe einen noch in Ausbildung befindlichen Polizisten "überreicht".

Zwischen 8:20-11:35 Uhr haben wir vier Stationen besichtigt. Zuerst waren wir bei den Einsatzfahrzeugen, dort durften wir zum Beispiel in einen gepanzerten Wagen oder in einen Wasserwerferlaster hineinklettern und Fragen zu diesem Fahrzeug stellen. Dann sind wir zum Sportzentrum gegangen, wo wir den Hindernisparcours machen durften. Ich fand diesen Parcours ziemlich schwierig, da ich nicht so gut im Turnen bin, was man hauptsächlich machen musste. Beim richtigen Einstellungstest müssen die Bewerber übrigens folgendes können: 2000 Meter laufen, über ein Langpferd springen, seitliches Abspringen von einem Barren, über die untere Stange eines Stufenbarrens kommen (mithilfe der oberen Stange), eine Rolle vorwärts und eine Rolle rückwärts, über ein Bock kommen und zuletzt noch eine ca. 1,85 Meter hohe Mauer überwinden.                                                                                      

Die nächste Station war die praktische Ausbildung von Handfesseln und Waffenausbildung. Ich fand dort schön, dass wir mal jemanden festnehmen konnten und so einen Einblick bekamen, was ein Polizist genau können muss. Zudem konnten wir dort mit einer ungeladenen Übungspistole einmal auf den Auslöser drücken, was ein cooles Gefühl war. Anschließend durften wir uns die Ausrüstungen eines Polizisten einmal genauer ansehen und anprobieren. Die war ziemlich schwer. Mit der Ausrüstung sollten wir eigentlich rennen, doch da es zu regnen begann, wurden wir in einem Polizeiauto mitgenommen, welches eine schnelle und kurvige Strecke gefahren ist. Damit sollten wir hautnah miterleben, wie sich die Polizisten in so einer schweren und einengenden Ausrüstung fühlen. Ich fand die Fahrt total erlebnisreich und schon fast genauso gut, wie eine Achterbahnfahrt.

In der Mittagspause von 11:40-12:25 Uhr gab es Nudeln mit Tomatensoße, damit wir gestärkt zu den Abschlussstationen gehen konnten.

Nach dieser leckeren Stärkung gab es die Möglichkeit, noch zwischen 12:30-14:05 Uhr zwei Stationen zu besichtigen. Nun kam endlich der Programmpunkt, auf den ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte: der Besuch bei dem Abteil des Diensthundeführers. Dort wurden uns zwei belgische Schäferhunde gezeigt, wobei einer vorführte, wie ein Hund angreifen kann, wenn ein Mensch, z.B. mit einem Messer, seinen Hundeführer bedroht. Nach dieser spektakulären Show zeigte uns der andere Hund kleine Tricks und wer wollte, durfte ihn streicheln. Da war ich sofort dabei.

Zum Schluss sind wir noch zur Spurensicherung gegangen. Dort haben wir eine Tatrekonstruktion mit Spurensuche, Spurensicherung und Tataufklärung durchgeführt. Ich fühlte mich wie eine Detektivin.

Zum Abschied gab es nochmals eine kleine Rede und Feedback von uns 120 Mädchen. Das krönende Ende war die Vorführung mit einem Wasserwerferwagen. Es war unglaublich, mit welcher Kraft der Wasserstrahl aus dem Schlauch herausgeschossen kam. Der letzte Satz der Abschlussansprache lautete: "Man kann mit Wasser eine ganze Menge erreichen".

Ich fand den Tag sehr erlebnisreich, da ich gar nicht wusste, wie vielfältig der Job eines Polizisten ist. Es war interessant, von den ganzen Unterordnungen bei der Polizei zu erfahren. Diese Erfahrung hat mich darin bestärkt, dass ich höchstwahrscheinlich Polizistin werde möchte und mir nur noch überlegen muss, in welche Richtung ich mich spezialisieren möchte.

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporter Florian war für einen Tag Materialforscher. Was er alles erlebt hat, erfährst du in seinem Bericht.
 

ein Beitrag von Florian

 

Ich war aufgrund des Boys Days in Teltow beim Helmholtz Zentrum Geesthacht - Institut für Biomaterialforschung. Als erstes sollten wir in das neuste Haus des Institutes. Da wurden wir gebeten, unseren Namen in eine Teilnehmerliste einzutragen, damit sie sehen konnten, wer da war. Anschließend haben wir Aufkleber mit gelben Punkt bekommen. Es gab rot-gelbe, grün-gelbe und blau-gelbe Aufkleber. Ich war Teil der grün-gelben Gruppe.

Danach sollten wir in den Hörsaal „M“ gehen, Dort wurde uns erst der Ablauf des Tages erklärt und dann etwas über Kunststoffarten, sogenannte Polymere. In dem Institut wird nämlich mit Zellen und Polymeren geforscht. Das Ziel des Ganzen ist, ein Implantat zu konstruieren, welches aus Polymer besteht, aber mit dem Körper (also den Zellen) „kommunizieren“ kann. Dann sollten wir zu unseren Guides. Anschließend wurden wir in das Haus „A“ geführt. Dort haben wir u.a. Gele produziert. Wie in diesem Bild zusehen ist. Dann sind wir weiter zu einem Biologen gegangen. Dort konnten wir uns dann auch Zellen unter einem Laser-Mikroskop anschauen. Anschließend haben wir bemerkt, dass die Zellen sich vernetzen. Als wir dort fertig waren, sind wir in die Pause gegangen. 30 Minuten später, also um 12:30 Uhr, ging es dann weiter zur letzten Station. Dort hatten wir Pipetten und Petrischalen. Mit den Pipetten haben wir Farbstoff in die Petrischale gespritzt. Anschließend haben wir noch einmal eine Zellenprüfstation und eine große Zellen-Kolonie angesehen. Dann wurden wir von unserem Guide zum Ausgang gebracht. Insgesamt war das ein richtig toller Tag.        

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporterin Lucie war für einen Tag Feuerwehrfrau. Was sie alles erlebt hat, erfährst du in ihrem Bericht.

 

ein Beitrag von Lucie

 

Heute am Girls‘Day (28.04.2016) war ich zusammen mit meiner Freundin bei der Feuerwehr Neukölln. Beginn war um 09:00 Uhr. Am Anfang waren wir in einem Raum, in dem uns wichtige Sachen über Feuer im Allgemeinen erzählt  und auch ein paar kleine Versuche vorgeführt wurden. Das war sehr interessant und spannend!
 

Danach wurden wie in Gruppen auf verschiedene Stationen aufgeteilt, bei denen wir einen Einblick in das Leben eines/r Feuerwehrmannes/-frau bekommen haben. Zum Beispiel durften wir zusammen mit einem Feuerwehrmann in einen Nebel-Raum gehen. Natürlich mit Atemmaske und dann mussten wir wieder aus dem Raum herausfinden. Das war sehr schwierig,  da wir in dem Nebel nichts sehen konnten.
 

Außerdem durften wir ein kleines Feuer mit einem Feuerlöscher löschen und uns wurde gezeigt, wie man mit einem Löschschlauch umgeht. Unser neues Wissen durften wir dann gleich auch ausprobieren. Als letztes haben wir noch einmal den Notruf und die Reanimation (Wiederbelebung) an einer Puppe geübt. Der Girls’Day endete um 13 Uhr.
 

Es war ein sehr interessanter und lustiger Tag und ich kann es nur weiter empfehlen, diesen Tag zu nutzen, um Berufe kennen zu lernen.

Interview mit keinem Vampir – ich führe Selbstgespräche

 

ein Beitrag von Amanda
 

„Was macht es mit dir, natürlich so ganz persönlich, dort wo es weh tut, wenn deine Großmutter zum Beispiel ärgerlich anruft und dir an den Kopf wirft: ‚DU RUFST NIE AN!‘“  

 

Als erstes sehe ich die liebe Gestalt  der Oma Formen annehmen, sehe ihre großen von Fältchen umrandeten Augen und Wehmut steigt in mir auf. Ich empfinde Schuld und Scham, weil ich davon ausgehe, dass sie Recht hat. Ich werfe mir vor, eine schlechte Enkelin zu sein. Schlimmer: Ich werfe mir im Allgemeinen vor durch und durch schlecht zu sein. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich verletzte ich durch mein rücksichtloses Verhalten die liebe Oma. 

 

Meine gewohnte Kommunikation: Der Satz löst Kopfkino aus. Das bedeutet, ich erkenne meinen „Schuldanteil“, durch den „berechtigten“ Vorwurf meiner Oma, empfinde ich Scham. Ich glaube, die Situation erfasst und „richtig“ bewertet zu haben. Automatisch reagiere ich darauf mit Selbstzweifeln oder ziehe mich von der Oma noch weiter zurück. Flucht.

 

Die Übung des Seminares, zur Einführung in die Lehre der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), hatte begonnen. Ich befinde mich zu dem Zeitpunkt meines fiktiven Interviews in einem Stuhlkreis in der Geschäftsstelle der BUNDjugend Berlin, sitzend, zwischen circa 15 anderen jungen Teilnehmer*innen. Es ist Samstag, es ist Vormittag. In der Mitte des Stuhlkreises steht eine Vase mit frischen Blumen und Anna Herzog, die Inputgeberin, führt uns weiter dorthin, wo es wirklich weh tut – in unser Inneres. Die Reise beginnt zwar mit einer guten Portion Theorie, der Weg, so dünkelt es mir, wird dennoch beschwerlich. Anna wird zum Kompass. Sie zeigt uns die Richtung, begleitet uns empathisch, stellt Fragen. Wie erfolgreich wir die Kommunikationsstrategie aufnehmen, ist uns selbst überlassen. Wie intim die von uns gewählten Fallbeispiele ausfallen, ebenso. Anna lächelt, während sie uns darauf hinweißt, dass diese Art mit Menschen in Verbindung zu treten, viel Zeit und Mut zur Ehrlichkeit in Anspruch nehme.

 

Versuche mal tiefer in dich hineinzuhorchen: Warum rufst du nicht an? Kann es eventuell einen Grund dafür geben?“

 

Aber ja! Die Oma nörgelt bei jedem Thema, das ich benenne. Der Altersunterschied ist viel zu groß, als dass sie mich verstehen könnte und immer die Sorge ihrerseits, ich würde nie einen Mann finden, keine Kinder kriegen und einsam sterben, weil ich nicht kochen kann und das auch noch laut herumerzähle. Hallo ich bin erst 19 Jahre alt! So wird mir einiges klar: Oma hat Schuld! Nicht ich!

 

Der Fehler liegt beim Anderen: Während ich im ersten Schritt unter dem vermeintlichen Vorwurf meiner Oma, der durch mein eigenes Kopfkino entstanden ist, gelitten habe, erscheint es mir im zweiten Schritt selbstverständlich davon auszugehen, dass ich absolut keine Verantwortung trage. Ich glaube sogar, auf eine Ungerechtigkeit gestoßen zu sein. Bin in der Opferrolle und verteidige mich. Eine Annäherung zur Oma erscheint mir in diesem Moment unmöglich und das auch noch begründet.

 

„Bist du durch die beiden vorangegangen Erkenntnisse zufriedener geworden? Glaubst du nun eine Lösung eures Problems gefunden zu haben?“

 

Nein, nicht wirklich. Ein dumpfes Gefühl regt sich in meiner Brust. Ich hatte am Anfang Erleichterung empfunden, weil ich den Fehler von mir weisen konnte. Aber verletzt bin ich immer noch.

 

Empathie – Killer: Bis hierhin ist es mir gelungen die gesamte Kommunikation, die zwischen mir und meiner Großmutter so stattfinden würde, in einer Art und Weise zu gestalten, die beiden wahrscheinlich eher geschadet, als geholfen hätte. Aber warum? „So läuft es doch“, glaube ich. Jetzt könnte mal jemand mit einem Ratschlag um die Ecke kommen! Ich befinde mich in einer Verfassung, die gefährlich ist: Ohnmacht und Verharmlosung machen sich in meinem Gemüt breit. Die Grenze zwischen mir, als eigenständige Person, und meiner Oma, als ebenfalls eigenständige Person, verschwinden.

 

„Wenn du den Satz hörst: ‚ Du rufst nie an!‘, fühlst du dann Unsicherheit? Fühlst du dich ferner noch unter Druck gestellt? Deprimiert? Betroffen? Entnervt?“

 

Auf jeden Fall. Kann das Gegenüber meine Gedanken lesen???

 

Leben in der Dominanzkultur: Das „Über-Gefühle-Reden“ kenne ich gar nicht in dieser Art. Ich dachte, ich wäre traurig oder wütend, wenn ich den Satz meiner Oma höre. Dass eine Vielzahl anderer Emotionen darunter sind, bedeutet Neuland für mich. Erziehung und Kontrolle haben mich glauben lassen, dass jede meiner Handlungen Konsequenzen hervorbringe, vor denen man sich fürchten müsse. Tagtäglich auf der Hut vor Menschen zu sein, ist ziemlich anstrengend. Ich habe gelernt im Muster „Richtig vs. Falsch“ zu denken und demnach die Welt wahrzunehmen. Ich habe gelernt, dass Anstand, Sitte und „Moral“ zwar nicht gottgegeben, so doch Sache der Allgemeinheit sind, an die man sich zu halten hat, um sich besser von primitiven Lebensformen zu unterscheiden. Durch Annahmen wie diese, habe ich mir selbst Hemmnisse gebaut und mir Hürden erstellt, die „auf keinen Fall zu überwinden sind“. Die Frage nach meinen Gefühlen erschien mir deshalb auch eher unwichtig.

 

„Wir sind bald fertig, aber warum fühlst du so, bei diesem Satz?“

 

Wenn ich das wüsste! Gegenfrage: Wären dann Therapien nutzlos?

 

Zwischen ehrlicher Selbstempathie und Selbstmitleid: Die Enge der Dominanz-Logik führt zu zwei anerkannten Strategien: Rebellion oder Gehorsam. Sie werden durch Forderungen, Vorschriften und Verurteilungen hervorgerufen. Während ich davon ausgehe, dass ich „keine Wahl“ habe, als das ich mich beugen oder dagegenstämmen kann, irre ich mich gewaltig. Die Konsequenz bedeutet für mich, mir meiner persönlichen Freiheit zu entsagen. Es ist meine bewusste Entscheidung, entweder auf Konfrontations-Modus zu schalten oder klein bei zugeben. Genauso wie es meine freiwillige Entscheidung sein könnte, meine Fähigkeit zu einfühlsamer Verbindung mit mir selbst zu akzeptieren. Habe ich dies verinnerlicht, erübrigt sich die Aussage der Wahllosigkeit und ich erkenne, dass jede Kommunikation, die zwischen mir und meiner Oma stattfindet, auf Lebendigkeit, Verbindung und auf freiwilliger Basis erfolgt.

 

„Ich versuche dir entgegen zu kommen, da ich beobachte, dass du angespannt sein könntest. Nun, fühlst du dich entnervt, unter Druck, unsicher und deprimiert, weil du dir Ruhe und Gelassenheit wünschst? Weil du Harmonie in deiner Beziehung zur Oma brauchst?“

 

Okay, jetzt wird’s gruselig. Genau das ist mein sehnlichster Wunsch. Noch nie hatte ich einen derart klaren Blick auf meine Gefühle und auf meine Wünsche. Ich bin also kein schlechter Mensch. Ich rufe nicht so oft an, weil ich meine Ruhe brauche und ich reagiere auf den Satz empfindlich, weil ich mir eine harmonische und vertrauliche Beziehung zu meiner lieben Oma wünsche. Dinge, die völlig okay und normal sind.

 

Ein Bedürfnis nach mehr Bedürfnissen: Dinge, die ich brauche, die für mich unentbehrlich sind, gibt es in meinem Leben viele. Ich brauche Essen, um nicht zu verhungern. Ich brauche frische Luft,  um nicht zu ersticken und ich brauche Klopapier, um mir den Hintern abwischen zu können. Das weiß ich. Dass aber Bedürfnisse wie Wertschätzung, Schönheit, Vertrauen in mich und andere und sogar Vergnügen dazu gehören, das wusste ich nicht. Mir kam es meistens als „White-Girl-Problem“ vor. Sie sind legitim und hängen nicht mit bestimmten Personen zusammen. Weil sie auf freiwilliger Basis sind, übersehe ich sie oft und gern. So wie die Forderung eines ungezogenen Kindes. Das Ganze erschwere ich mir zusätzlich,wenn ich sie für so unnötig halte, dass ich sie nicht mal meiner Umwelt mitteile. Und doch brauche ich sie, das Verlangen, die Bedürfnisse zu befriedigen, kommt – wehren aussichtslos.

 

„Du hast dich als Mensch mit legitimen Gefühlen und Bedürfnissen entdeckt. Ich gratuliere! Glaubst du, dass auch deine Oma solch ein Mensch ist?“

 

Bescheuerte Frage, aber natürlich ist sie das.

 

„Wenn du davon ausgehst, deine Oma sei auch ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen, was fühlt SIE in dem Moment, in dem sie ihren Satz „Du rufst nie an!“ an dich richtet?“  

 

Naja, das ist schwierig…vielleicht ist sie enttäuscht. Vielleicht auch traurig.

 

„Weswegen könnte sie enttäuscht und traurig sein?“

 

Wegen mir?

 

„Was möchte sie vielleicht von dir?“

 

Das ich anrufe?

 

„Könnte es sein, dass deine Oma Nähe möchte, weil sie Kontakt braucht?“

 

Habe ich doch gesagt!

 

„Du hast dich selbst und deine Oma als Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen gesehen, wie würdest du nach dieser Einsicht weiter verfahren? Welche Strategie würdest du demnach wählen, um eure beiden Bedürfnisse zu befriedigen?“

 

Hm…ich glaube, ich würde sie anrufen und ihr sagen, dass wir gern öfter Telefonieren könnten.

 

„Wäre damit auch dein eigenes Bedürfnis nach Ruhe gestillt?“

 

Ich glaube nicht.

 

„Und wenn dein Bedürfnis nach Ruhe nicht gestillt wäre, würdest du dennoch in öfteren, kürzeren Abständen dich bei deiner Oma melden?“

 

Wahrscheinlich nicht.

 

„Würde dann Harmonie zwischen euch herrschen?“

 

Nein.

 

„Genau, es wäre ein fauler Kompromiss. Also ist auch die gewählte Strategie von dir nicht wirklich erfolgversprechend.“

 

Kompromisslos: die eigenen Grenzen

Faule Kompromisse sprechen eine offensichtliche Bedürfnisunbefriedigung an. Da mindestens eine der beiden Personen das mit der Zeit deutlich spürt, führen solche Kompromisse in den seltensten Fällen zu einer Lösung, mit der sich beide wohlfühlen. Sobald ich erkannt habe, was meine Oma wahrscheinlich von mir möchte, komme ich ihr entgegen und bemühe mich, ihr Bedürfnis nach Nähe und Kontakt zu stillen. Eines steht mir jedoch dabei im Wege: mein eigenes Bedürfnis nach Ruhe. Bis hierhin gelingt es mir aus der altbewährten Dominanzkultur auszubrechen. Eine Hinwendung zur Partnerschaftskultur könnte durch die Frage „Wie können die Bedürfnisse aller befriedigt werden?“ erfolgen. Schließlich, so das Wort, zeichne sich eine funktionierende und liebevolle Partnerschaft durch Gegenseitigkeit und Anteilnahme für und von beiden Partnern aus. Dabei spielt es keine Rolle, zu wem man diese Partnerschaft aufbaut, jeder Mensch verdient eine liebende, auf Wertschätzung beruhende Verbindung zu seinen Mitmenschen.

 

„Fällt dir vielleicht eine andere Idee ein, wie deine Oma mehr Kontakt bekommen könnte und du gleichzeitig auch deine Ruhe?“

 

Doch nicht so offensichtlich das Ganze, naja ich könnte ihr öfter Fotos von mir schicken und dazu einen kleinen Text. Ich könnte ihr auch auf den Anrufbeantworter quatschen. Könnte, nach selbstbestimmter und dosierter Ruhepause, auch mal wieder persönlich bei ihr vorbei kommen. Möglichkeiten gibt es also doch einige. Warum ist es mir nicht vorher eingefallen? Warum habe ich mich so ohnmächtig Gefühlt bei dem Satz: „Du rufst nie an!“? Das verwundert mich jetzt sehr. Ich werde es mir merken.

 

(K)Ein Ende in Sicht? Gewaltfreie Kommunikation als Lebensphilosophie

Natürlich schrieb ich meiner Oma einen kleinen Text. Das tat ich als erstes, als die Mittagspause von Anna Herzog freudig verkündet wurde. Was ich genau schrieb, ist nicht entscheidend. Dass ich es tat, war mir wichtig. In mir ging ein Wertewandel vor. Auch den anderen Teilnehmer*innen war es anzusehen. Alle strahlten und diskutierten eifrig, während zusammen die leckere selbstgekochte Suppe verzehrt wurde. Anna Herzog befand sich nun zwischen GFK-Jüngern. Ziemlich schnell begriffen wir die weitläufigen Perspektiven, die aus der Gewaltfreien Kommunikation resultierten.

 

 „Keiner tut etwas gegen mich, sondern für sich.“

 

Dieser Satz nimmt doch allen möglichen Anschuldigungen und Verurteilungen, auch dem Zorn des Gegenübers, den Wind aus den Segeln. Warum? Weil ich das niemanden verübeln kann für seine Interessen einzustehen.

 

„Jeder Mensch tut das Schönste und Beste, was er im Moment tuen kann.“

Auch bei dieser Erkenntnis verspüre ich Erleichterung. Mitleid steigt in mir auf, wenn zum Beispiel Frauke Petry vorschlägt, auf geflüchtete Menschen bei Notwehr zu schießen, sobald ich die vorangegangen Sätze verinnerliche. Anscheinend ist dieser Vorschlag der Wertvollste, den Frau Petry von sich geben kann. Anscheinend nimmt sie die negativen Reaktionen darauf gern in Kauf, weil Menschenleben zugunsten ihres Wahlkampfes nun einmal hinhalten müssen. Weil das, dass Schönste und Beste ist, was Frauke Petry leisten kann. Ich hingegen akzeptiere ihr Verhalten und ziehe daraus meine eigenen Konsequenzen. Besuche Demos und versuche ein extra großes Plakat zu entwerfen, damit auch die AFD-Aktionäre anderen Input bekommen. Ich unterschreibe Petitionen gegen sie oder mobilisiere mein Umfeld dazu, mich zu unterstützen. Aber ärgern muss ich mich nicht. Schließlich liegt es in meiner eigenen Freiheit für mich und meine Bedürfnisse Verantwortung zu tragen, statt sie von mir zu schieben und „Frauke“ die Schuld zuzuweisen. Ohnmächtig und hilflos bin ich dabei keineswegs – mehr.

Vom 22. – 23. April 2016 hatten Jugendliche die Möglichkeit, sich über ihre verschiedenen Karrierechancen bei der 11. Internationalen Messe für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung „studyworld 2016“ zu informieren. Ob mir das weitergeholfen hat und ob ich jetzt weiß, was ich studieren möchte, könnt ihr hier erfahren.

 

Ein Text von Anne

 

Wie soll es nach der Schule weitergehen?

Das fragen sich wohl viele nach dem Abschluss und nur die wenigsten haben einen genauen Plan.
Genau das ist bei mir der Fall! Ich weiß, dass ich studieren möchte, dem Studienfach stehe ich jedoch noch unentschlossen gegenüber.
Dafür gibt es Events wie die „studyworld 2016“, die uns bei der Entscheidung weiterhelfen sollen.

In der Hoffnung, danach meinem Studienplatz einen großen Schritt näher zu sein, machte ich mich am Samstag mit vier Freunden auf den Weg zur Messe.
Wir alle hatten den Ausflug dringend nötig, da auch meine Freunde keinerlei Idee haben, was sie studieren wollen.
So sind wir also mit relativ hohen Erwartungen an die ganze Sache herangegangen und der erste Eindruck war auch schon einmal nicht schlecht: Man konnte die Messe sehr leicht finden, das Gebäude wurde liebevoll mit Luftballons dekoriert und die Aussteller waren alle sehr nett.

 

Übersichtlichkeit der Messe

Als wir das Gebäude betraten, befanden wir uns in einem kleinen Vorraum, an dessen Seiten bereits die ersten Aussteller ihre Stände aufgebaut hatten. Zunächst waren wir vollkommen orientierungslos und wusste gar nicht, wo wir als erstes hingehen sollten. Am Eingang wurde jedem Besucher ein Programmheft ausgeteilt, welches jedoch für einen schnellen Einblick zu unübersichtlich gegliedert war. Also beschlossen wir, einfach loszugehen und uns überraschen zu lassen.

Leider war das Weitergehen tatsächlich eine Überraschung: Die Gänge waren recht eng und die Stände verrieten nur selten, was der Aussteller anbot. Man musste also immer stehenbleiben und sich in jeden Stand hineinlesen, nur um überhaupt erst einmal herauszufinden, was überhaupt angeboten wurde. Das Problem dabei war allerdings, dass man dafür entweder im Gang stehenblieb, was natürlich alle anderen Besucher störte oder man musste direkt an den Stand herantreten.
Das war allerdings eher nervig, da man sofort angesprochen wurde und man aus dem Gespräch nicht mehr so einfach herauskam, selbst wenn einem das Thema nicht wirklich interessierte.

 

Wie war die Ausstellerauswahl?

Generell erst einmal ein großes Lob an die Standauswahl! Es waren wirklich unglaublich viele Länder vertreten und auch das Programmheft half uns nach kurzem Einlesen bei der Standsuche weiter und gliederte alle Stände nach verschiedenen Kriterien (z.B. Land, Fächergruppe, etc.). Was uns allerdings störte, war der Anteil an Privatunis.Leider haben wir nicht die finanziellen Mittel, um uns bei Privatunis einzuschreiben, dadurch blieben uns viele Stände verwehrt.

 

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, an einem Studientyptest teilzunehmen. Dort hattest du die Möglichkeit, herauszufinden, welcher Studientyp du bist. Die Schlange dafür war allerdings ziemlich lang und uns wurde versichert, dass man den Test auch online durchführen kann, sodass wir lieber weitergingen.

 

Wie sah das Programm aus?

Die Programmauswahl überzeugte definitiv. In mehreren Räumen wurden über den ganzen Tag hinweg verschiedene Vorträge gehalten. Man konnte sich so zum Beispiel am Samstag von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr den Vortrag „Wie finde ich meinen Beruf?“ anhören. Es gab wirklich sehr viele Vorträge und es war für jeden etwas dabei.

 

Mein Fazit zur „studyworld 2016“

Mein Fazit fällt leider sehr gemischt aus, als Zeitverschwendung würde ich das Event jedoch nicht bezeichnen. Einerseits überzeugten die Vorträge und die Aussteller, die in der ganzen Welt aktiv sind. Andererseits fielen durch die Privatunis bereits einige Stände weg und die Ausstellung an sich war recht unübersichtlich. Ich würde einer Person mit einer ungefähren Zukunftsvorstellung die „studyworld“ definitiv empfehlen. Sie wird dort gezielt Informationen finden. Für meine Freunde und mich, die ja leider noch gar keine Idee haben, war die diesjährige „studyworld“ leider nicht sonderbar hilfreich.
 

Falls du auch nicht weißt, wie es nach der Schule für dich weitergehen soll, dann schau doch einfach mal bei uns unter „Nach der Schule“ nach!
Dort findest du alle Infos zu Studium, Auslandsaufenthalte, FSJ und co.

22.04.2016 bis 23.04.2016 (Ganztägig)

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 28. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

 

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

Am 20. Februar 2016 fand in Berlin zum ersten Mal die „Youth Leadership Konferenz #digitale Bildung“ statt. Jasmin von der jup!-Redaktion war vor Ort und berichtet von dem Tag.

 

Anfang Juni 2016 wird der 4​. Nationale MINT­Gipfel ​stattfinden, bei dem unter anderem Politiker*innen und Professor*innen über MINT reden. MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und möchte Schüler*innen für naturwissenschaftliche Studiengänge begeistern, da jetzt und in der Zukunft diese Berufe wichtig sind und sein werden. Mit der YLK-Konferenz sollte uns Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, im Vorhinein unsere Meinung zu dem Thema zu äußern. Vor Ort waren ca. 50 Jugendliche aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Alter von 14 bis 21 Jahren.

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Da ich in Rheinland-Pfalz wohne, musste ich schon am Freitag anreisen. Aus meiner Region kamen viele andere Jugendliche, sodass wir gemeinsam mit einem Bus fuhren. Die Busfahrt an sich war schon ein Erlebnis, da der Busfahrer kein Deutsch und nur ein paar Brocken Englisch konnte. Unausweichlich kam es zu Verständigungsproblemen - z.B. haben wir versucht ihm zu sagen, dass er an der nächsten Raststätte halten solle, weil wir Hunger hätten. Leider dachte er, wir müssten nur auf die Toilette gehen und hielt an einem Rastplatz mit einem öffentlichen Toilettenhäuschen – jedoch ohne Restaurant oder Tankstelle weit und breit.

 

Ohne Worte – eine Begrüßung der besonderen Art

Als wir am Samstag gemeinsam zum Veranstaltungsort gingen, waren wir alle aufgeregt und haben uns schon ausgemalt, wie der Tag sein würde. Doch es kam alles ganz anders als gedacht. Nach der Ankunft warteten wir gespannt, dass jemand von den Veranstaltern uns begrüßt. Eine Veranstalterin schlug auf einen Dong, der uns begrüßen sollte, was verwunderlich war. Wir warteten weiter ab, bis wir sahen, dass anstatt eines Redners sich vorn im Raum eine Leinwand präsentierte, auf der eine bestimmte Website sichtbar wurde. Alle nahmen ihr Smartphone und suchten nach dieser. Zu sehen war die Frage: „Wie heißt du?“ Worauf ich antwortete. Mein Name erschien nun auf der Leinwand. Es kamen immer wieder neue Fragen auf, die wir beantworteten - das war der Einstieg zum Thema modernes Kennenlernen mit digitalen Medien.

 

Die Aufteilung in Gruppen

Nach einer kurzer Ansprache von einem der Organisatoren sollten wir uns - von „unseren Füßen“ geleitet - an Plakate stellen, wo die Themen drauf standen, mit denen wir uns an diesem Tag beschäftigen könnten. Zur Auswahl standen die Themen: Unterricht, Lehrerausbildung, Alltag, Lernmöglichkeiten im Netz, Gefahren mit digitalen Medien, (Aus-) Bildung und gesellschaftliche Themen. Ich suchte mir das Thema „Alltag“ aus. In der Gruppe redeten wir über den Alltag mit digitalen Medien und es stellte sich heraus, dass die Gruppe etwas über die Beeinflussung unserer Kreativität durch digitale Medien machen wollte. Ich hatte mir jedoch etwas anderes darunter vorgestellt. Daher wechselte ich zu der Gruppe, die sich mit dem Thema „Lehrerausbildung“ beschäftigte. Dort konnte ich mich gut einbringen. Wir einigten uns, unsere gesammelten Forderungen in einem Kurzvideo umzusetzen.

 

Die Videoproduktion

Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir am Aufbau des Videos und unser Coach, der unsere Gruppe begleitete und unterstützte, erzählte uns, dass er Filmregisseur sei. Er konnte uns gut helfen bei der Planung des Videos. Ich übernahm den Part der Moderation im Video. Es machte Spaß, die Videoausschnitte zu drehen, allerdings war es auch schwierig. Beispielsweise durften wir uns für einen Ausschnitt für eine längere Zeit nicht bewegen, was für mich schwierig war, da ich mich sehr verdreht hinsetzen musste. Durch ein paar lustige Patzer von mir, konnten wir aber auch viel lachen. Als wir mit dem Filmen fertig waren, wurde durch uns noch alles zu einem Video zusammengeschnitten. Ich denke dieser Videoclip kann sich sehen lassen.

Am Ende wurde es zeitlich ziemlich eng, doch wir waren fast pünktlich mit allem fertig. Für die Ergebnispräsentation sollten wir uns alle wie im Kino hinsetzen, um auch die Ergebnisse der anderen Gruppen bestaunen zu können. Die meisten hatten sich ebenfalls für die Produktion von Videos entschieden (alle Ergebnisse hier). Als der Clip meiner Gruppe lief, hat sich kaum jemand noch auf dem Stuhl halten können. Denn wir sprachen über die Situation von Lehrern, die nicht mit digitalen Medien umgehen können und erklärten diesen, wie man einen Beamer richtig anschließt. Am besten schaut ihr selbst!

Abschließend kann ich sagen, dass die Veranstaltung gut war und ich allen Jugendlichen, die gerne Videos machen und gerne mit anderen jungen Menschen arbeiten und etwas entwickeln wollen, empfehle, an solch einer Youth Leader Konferenz teilzunehmen.

 

ein Text von Jasmin

28.04.2016 bis 28.04.2016 (Ganztägig)

Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und U18-Schirmherr Ralf Wieland lädt am 26. Februar 2016 zur Auftakt-Veranstaltung

 

Startschuss für die Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl am 09. September 2016

Berlin, 18. Februar 2016 – Am 09. September 2016, neun Tage vor der Abgeordnetenhauswahl, können bei der Jugendwahl U18 berlinweit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wählen. Der Wahltag stellt den Höhepunkt einer langfristigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit Politik dar. In den Wochen und Monaten zuvor erfahren Kinder und Jugendliche in vielen spannenden Projekten, wie Demokratie funktioniert und was politisches Engagement bedeutet. Ziel von U18 ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern.

Am 26. Februar lädt der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und U18-Schirmherr Ralf Wieland interessierte Berliner/-innen zur Auftakt-Veranstaltung ins Abgeordnetenhaus. Die Anmeldung ist ab sofort unter http://www.u18.org/berlin- 2016/u18-kickoff/ möglich.

Auftakt-Veranstaltung am 26. Februar 2016 im Abgeordnetenhaus: Informieren, Ausprobieren und Mitgestalten
Alle, die U18 kennenlernen wollen, und die, die erfahren wollen, was es 2016 Neues gibt, sind am 26. Februar 2016 herzlich in den Bernhard-Letterhaus-Saal, R 311 des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen. Hier warten unter anderem ein Parlamentsquiz, ein Checkup für das eigene U18-Wahllokal und viele Akteure darauf, Fragen zu Wahlen, zum Wahlsystem, ungültigen Stimmzetteln, Stimmenverteilungen und Prozenthürden für Parteien zu beantworten. Die Teilnahme nach voriger Anmeldung auf http://www.u18.org/berlin- 2016/u18-kickoff/ ist kostenlos, allerdings auf max. 100 Teilnehmer beschränkt.

 

Was ist U18

Das Projekt bietet jungen Menschen viele interessante Möglichkeiten, sich zu Wahlen, Demokratie und Politik zu informieren, Parteiprogramme zu verstehen, Wahlversprechen zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber es wird nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Im Rahmen von Aktionen vor Ort stellen sich beispielsweise Politiker/-innen den Fragen der Kinder und Jugendlichen. Es werden Parteien gegründet, Wünsche an die Politik formuliert, Wahl-Ralleys veranstaltet oder Wahlinfomobile durch die Stadt geschickt. Bei U18 gestalten junge Menschen ihre Aktionen selbst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Höhepunkt ist der U18-Wahltag am 09. September 2016. Die Wahl funktioniert fast genauso wie die der Erwachsenen – mit Stimmzetteln, Wahlkabinen und Wahlurnen. Die Wahlurne bastelt jedes Wahllokal selbst, und die schönste Urne wird prämiert.

 

U18-Wahllokale anmelden

Ab dem 26.02.2016 können die U18-Wahllolkale für die Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl auf www.U18.org angemeldet werden. Sie lassen sich in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen sowie Schulclubs einrichten, auch auf öffentlichen Straßen und Plätzen darf gewählt werden. Unterstützung gibt es in jedem Berliner Bezirk bei den U18-Koordinierungsstellen.

Die erste U18-Wahl wurde 1996 in einem Wahllokal in Berlin-Mitte durchgeführt. Heute, 20 Jahre später, ist U18 die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Zur letzten Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl 2011 gaben 26.705 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab. Zur U18-Bundestagswahl 2013 beteiligten sich in allen Bundesländern 198.365 junge Menschen. 2014 fand die erste U18-Europawahl mit insgesamt 36.719 abgegebenen Stimmen, davon 12.470 aus Berlin sowie ersten Wahllokalen in Polen, Frankreich und Spanien, statt. Mit Unterstützung des Berliner U18-Netzwerkes gab es im vergangenen Jahr U18-Bürgermeisterwahlen in Kiew mit mehr als 3.400 Kindern und Jugendlichen.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative in Berlin von einem breiten Netzwerk aus öffentlichen und freien Trägern, Jugendverbänden, landesweiten und bezirklichen Akteuren der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie weiteren Engagierten. Unterstützt wird die U18-Initiative von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie vom Jugend-Demokratiefonds STARK gemacht!.

Weitere Informationen zu U18: www.u18.org

20.03.2016 bis 25.03.2016 (Ganztägig)

Hallo,

mittlerweile ist ein weiterer Monat meines FSJs um und ich würde auch gern von diesem Monat erzählen, da in der letzten Zeit auch wieder einiges los war.

Zunächst einmal war die Hausstatistik wieder ein wichtiges Thema. Da ja nun das Jahr 2015 vorbei war, konnte ich auch alle Teilnahmelisten des Jahres zusammentragen, dessen Übertragungen in eine zusammengefasste Liste zusammengestellt werden mussten.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erwähnte, habe ich im Januar bei zwei Seminaren mitgeteamt. Vom 11. bis zum 15. Januar habe ich in einem Bewerbungstrainingsseminar hospitiert. Während dieser Woche haben wir die Teilnehmenden dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten und Interessen besser erkennen zu können, um so Berufswünsche bilden oder verfestigen zu können. Der Donnerstag ist dann immer der Einstellungstag, der morgens mit einem Einstellungstest beginnt. Während dieses Tests dürfen wir als Prüfende für Unruhe sorgen, um die Teilnehmenden eine Stresssituation aufgrund von Störungen erleben zu lassen. So haben wir beispielsweise die Fenster geknallt, aber auch den Schreibenden nahe über die Schultern geschaut. Nachmittags finden die Bewerbungsgespräche statt, von welchen ich zwei übernommen habe. Zuvor habe ich mich bei einem Kollegen mit in die Gespräche gesetzt, um einen guten Eindruck zu erhalten, wie er diese Gespräche führt. Dementsprechend haben sich nicht nur die Teilnehmenden an diesem Tag schick gemacht, auch ich habe mich angemessen eingekleidet.

Die Seminare finden auch immer grundsätzlich in Kleingruppen statt. Ich als Hospitant habe somit einen Honorarteamer in seiner Kleingruppe unterstützt, die ich am Freitag zur Auswertung sogar allein angeleitet habe. Es waren zwar nur 30 Minuten, dennoch war es für mich eine gute praktische Übung, die ich zwei Wochen später noch weiter vertiefen konnte.

Vom 25. bis zum 28. Januar gab es ein Streitschlichtungsseminar. Bei diesem waren wir, mit mir gerechnet, drei Teamende auf 18 Teilnehmende. Während dieser vier Tage haben wir den Teilnehmenden die Grundlagen von Kommunikation, Konflikten und der Mediation vermittelt, die wir auch mit Rollenspielen trainieren ließen. Das Seminar fand sowohl in der Großgruppe als auch in Kleingruppen statt, sodass ich da mehr praktische Erfahrungen sammeln konnte, alleine eine Gruppe anzuleiten. Diese Erfahrung sammeln zu können, hat mir sehr gefallen und hat auch Spaß gemacht.

Jetzt nun in der ersten Februarwoche haben wir wieder ein Freiwilligenseminar. Dieses Mal ist das Thema "Berufsorientierung".

Zu guter Letzt lässt sich noch erwähnen, ohne jetzt wirklich detailliert jede einzelne Tätigkeit zu reflektieren, dass ich das Haus im Schnee fotografieren durfte. (Ja, es gab einige Tage sogar Schnee in Berlin und Brandenburg.)

Damit verabschiede ich mich wieder von euch, bis zum nächsten Mal,

euer Max :)

02.04.2016 bis 03.04.2016 (Ganztägig)
12.02.2016 bis 13.02.2016 (Ganztägig)
18.03.2017 bis 18.03.2017 (Ganztägig)

Hallo,

zunächst einmal möchte ich euch ein frohes neues Jahr und viel Erfolg wünschen, falls ihr euch ein Ziel für das Jahr 2016 gesetzt haben solltet. Meine erste Sache für dieses Jahr soll es nun sein, euch über meine ersten vier Monate meines FSJs zu berichten.

Im September feierte die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein ihr 40-jähriges Bestehen. Dementsprechend war es meine Aufgabe als Freiwilligendienstleistender, die Vorbereitung der Feier zu unterstützen. So musste ich die Ausstellungen und Dekorationen vorbereiten, es mussten der Tagesablauf gestaltet und Zeitungsartikel herausgesucht werden und noch vieles mehr.
Als Ort der außerschulischen Bildung führt meine Einsatzstelle viele Seminare durch, deren Hauptzielgruppe Schülerinnen und Schüler sind. Als FSJ'ler habe ich dort festgeschriebene Aufgaben. So kümmere ich mich beispielsweise um die Materialien für die Seminare, es müssen regelmäßig die Vorräte überprüft und Moderationsmaterialien vorbereitet werden. Sind die Materialien mal knapp, so ist es auch meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass zuständige Personen informiert werden, damit diese Material nachbestellen können.
Für die Seminare müssen auch viele Kopien erledigt werden. Dazu gehören nicht nur Flyer für die Teilnehmenden, auch die Leitenden müssen diverse Materialien erhalten, die Methoden für die Seminare beinhalten, und für Bewerbungstrainingsseminare müssen auch für jeden Teilnehmenden Einstellungstests ausgedruckt werden, da diese auch simulierte Bewerbungsverfahren erleben sollen.

 

Zahlen, Zahlen, Zahlen – Statistik als Grundlage für die Zukunft

Ein weiterer Aufgabenbereich ist das Arbeiten mit Statistiken. Es ist eine Aufgabe der Freiwilligendienstleistenden, sich in die Belegungs- und Teilnahmelisten des Hauses einzulesen und alle Angaben in eine Statistik zusammenzuführen, da diese Informationen für die Geldgeber wichtig sind, weil diese auch wissen müssen, ob es sich lohnt, in diese Jugendbildungsstätte Geld zu investieren. Dies wäre beispielsweise nicht der Fall, wenn nicht genügend Bildungsseminare stattfänden.

 

Ab und an gibt es auch langweilige Momente

Größtenteils bin ich bei meiner Einsatzstelle daher auch mit genug Arbeit versorgt, aber je nachdem, wie schnell man die Aufgaben erledigt, kann man auch streckenweise Langeweile haben. Der Teil meiner Arbeit, der mir am meisten zusagt, ist die Begleitung der Bildungsseminare. Ich habe bisher ein Teambildungs- und Kommunikationssemiar und ein Seminar für die Schülervertretung begleitet. Während dieser Seminare konnte ich genau beobachten, wie diese ablaufen und auch selbst in die Gestaltung eingreifen. Besondere Freude hatte ich daran, selbst Methoden oder Inhalte vermitteln zu können. Da bin ich schon sehr gespannt, wie ich mich bei den nächsten Seminaren weiterentwickeln werde. Jetzt im Januar werden sogar zwei Seminare folgen, die ich begleiten werde.

 

FSJ-Seminare mit anderen Freiwilligendienstleistenden

Zum Abschluss meines hoffentlich nicht zu lang geratenen Textes möchte ich noch kurz auf die FSJ-Seminare, die ich mit einer festgelegten Gruppe von Freiwilligendienstleistenden habe, Bezug nehmen. Bisher hatte ich schon zwei dieser Seminare. Das erste Seminar hatte inhaltlich Gruppenpädagogik behandelt. In dieser Zeit wurden uns verschiedene Moderationsmethoden und andere wichtige Informationen vermittelt, die man selbst in der Arbeit mit Gruppen benutzen kann und auch sollte. Auch außerhalb der Seminarzeiten hatten wir als FSJ'ler viel Spaß miteinander, wir haben viel gelacht und uns besser kennengelernt. Das hat sich im zweiten Seminar dann fortgesetzt. Thematisch behandelte dieses Didaktik und Diversität.

Hoffentlich konnte ich euch alle wichtigen Infos nennen. Ich wollte mich ja auch so gut es geht kurz und knapp halten. Ich wünsche euch noch eine gute und erfolgreiche Zeit, egal ob ihr euren Mittleren Schulabschluss, euer Abitur oder was auch immer anstrebt. :)

So verbleibe ich mit vielen Grüßen,

euer Max :)

30.01.2016 bis 30.01.2016 (Ganztägig)

Laura, Benita und Max absolvieren gerade einen Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) am Otto-Nagel-Gymnasium (ONG) in Berlin. Auf jup! werden sie regelmäßig über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichten. Doch zuerst stellen sie sich die drei erst einmal vor!

Max berichtet über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

 

Hallo,

schön, dass ihr zu meinem ersten Beitrag gefunden habt. Mein Name ist Max und seit September dieses Jahres führe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) durch. Regelmäßig möchte ich auf jup! über meine FSJ-Zeit berichten, um auch anderen dieses Jahr eventuell schmackhaft zu machen.

Ein paar Fakten über mich

Jetzt werde ich mich allerdings erst einmal selbst vorstellen, damit ihr euch auch ein Bild machen könnt, wer ich denn so bin. Ich bin 19 Jahre alt und in Neuruppin geboren, ich lebe aber schon die größte Zeit meiner Erinnerung in Berlin. Zu meinen Hobbys gehört auf jeden Fall das Schreiben, was mich dann auch dazu  gebracht hat, hier Beiträge schreiben zu wollen. Auch lese ich sehr gerne, z.B. (historische) Romane, wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Kommunikationstheorie, Mathematik), aber auch anderes, Niccolò Machiavelli u.a. ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter italienischer Philosoph und Politiker des 15. und 16.  Jahrhunderts. Sprachen begeistern mich auch sehr, weshalb ich momentan – auch wenn ich es gerade eher etwas pausiere – freiwillig Italienisch lerne. Außerdem habe ich dieses Jahr mein Abitur gemacht und nach meinem FSJ werde ich höchstwahrscheinlich studieren.

Aber warum habe ich mich eigentlich für ein FSJ entschieden?

Mein Hauptanliegen war es, Zeit zu haben, mich um meine berufliche Orientierung kümmern zu können, mir sicher zu werden, was ich denn eigentlich machen möchte. Gleichzeitig war ich aber auch daran interessiert, erste praktische Erfahrungen zu sammeln, die über ein Praktikum hinaus gehen. Ein einjähriges FSJ sei dafür nämlich sehr optimal.

Ein FSJ in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Mein FSJ mache ich an der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in der Brandenburger Kleinstadt Werneuchen. Vom ersten Tag an habe ich mich dort direkt wohl gefühlt, da das Mitarbeitermiteinander (ein sehr schönes Wort ;P) auch sehr entspannt abläuft. Auch gehören zu einem Freiwilligen Jahr Seminare, die sowohl  eine thematische Fortbildung als auch eine lustige Zeit mit anderen FSJlern beinhalten. Doch dazu und zu meinen eigentlichen Tätigkeiten an meiner Einsatzstelle komme ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Damit verabschiede ich mich für's Erste und vielen Dank, dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt.

Euer Max :)

Sophia berichtet über ihr FSJ Kultur in der Jugendkunstschule ATRIUM - ein Ort für Kunst, Theater & Literatur 

Hallo! Ich bin Sophia und Kunst war für mich schon immer ein Mittel, um mich auszudrücken - ob in Form von Zeichnungen, Gemälden, Collagen, Filmen, Musik oder Tanz. Ich habe mich für das ATRIUM als FSJ-Kultur-Stelle entschieden, weil es mir wichtig war, in diesem freiwilligen Jahr meine Passion in einem kreativen und zugleich sozialen Umfeld einzusetzen und zu erfahren, ob ich mir danach ein Studium in dieser Richtung vorstellen könnte. Es war ein spannendes, buntes Jahr mit interessanten Menschen, den unterschiedlichsten Projekten und vielen neuen Eindrücken. Jetzt studiere ich Italienisch und Französisch an der Uni Hamburg und arbeite nebenbei an kleinen Filmprojekten. Zukünftig möchte ich gerne im Kulturbereich arbeiten- gerne auch im Ausland. Das freiwillige soziale kulturelle Jahr kann ich allen ans Herz legen, die sich einen Blick hinter die Kulissen wünschen und für soziale kreative Arbeit interessieren. Außerdem ist es eine gute Chance, um seinen Horizont zu erweitern und sich zwischen Schule und Ausbildung zu orientieren. Was genau ich in der Jugendkunstschule ATRIUM während meiner FSJ-Zeit alles gemacht habe? Schaut es euch an!