Ausbildung

Noch keinen Plan, wie es nach der Schule weitergeht? Und auf Bürojob hast du gar keine Lust? Du willst lieber anpacken und etwas Handwerkliches machen? Vielleicht ist ja ein Technisches Jahr genau das Richtige für dich!

Entertechnik – so heißt das von der Organisation LIFE e.V. entwickelte Technische Jahr für junge Frauen. Hier haben Mädchen die Möglichkeit, ein Jahr lang in Technik einzutauchen, verschiedene Unternehmen kennenzulernen und neue Berufsperspektiven zu entdecken.

Die zwölfmonatige Technikerkundung gibt Einblicke in verschiedene Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten: Im Drei-Monats-Turnus absolvieren die Teilnehmerinnen Praktika in vier Berliner Unternehmen, sei es bei der BVG, den Berliner Wasserbetrieben, der BSR und und und... Dabei erhalten sie eine Vergütung von rund 300 € monatlich.

Die Teilnehmerinnen werden gezielt auf eine duale Ausbildung oder ein duales Studium im MINT-Bereich vorbereitet. Somit eröffnet ihnen das Technische Jahr ausgezeichnete Karriereaussichten in zukunftsorientierten Berufsfeldern.

Sema ist eine von vielen jungen Frauen, die sich für ein Technisches Jahr nach der Schule entschieden hat. Wir haben sie interviewt und interessante Facts erfahren!

jup! war beim Boys'Day 2018 im St. Joseph Krankenhaus und der angegliederten Schule für Gesundheitsberufe Berlin GmbH! Was die Jungs alles so erlebt haben und was die Azubis über ihre Arbeit erzählen, erfahrt ihr hier!

Ein Video von Janik Emil

Wer von Euch hat nicht auch schon mal von einer Bühnenkarriere geträumt? - Doch was kommt danach?
Hier nehme ich Euch mit auf meine Reise ans Theater Chemnitz, wo ich Einblicke gewonnen habe in den Alltag einer Ballett-Tänzerin, das Leben nach der Tanzkarriere und die Arbeit des Choreographen von „Romeo und Julia“.

Eine Reportage am Ballett Chemnitz zum Berufsbild Tänzer*in

Shows, wie „Let's Dance“, „Germany Next Topmodel“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ sind äußerst populär. Aber wenn einem der Durchbruch als Solist*in oder in einer Tanzcompany gelingt, ist das dann ein Ding für die Ewigkeit? - Sicher nein. Schule deswegen abbrechen, Studienplatz absagen ? Hmmm.... Wie kann man seinen Traum also ohne Reue realisieren? Ein Traum der abrupt enden kann, wenn der Trend sich wendet oder wenn man im harten Showgeschäft nicht mehr mithalten kann oder will. Ich bin für Euch ans Ballett nach Chemnitz gefahren und habe mich mal umgehört, was erfahrene Künstler dazu sagen und wie sie empfehlen die Sache richtig anzugehen.

Diese Video-Interviews könnt ihr hier finden

  • Mit Sabrina Sadowska, der Direktorin des Balletts Chemnitz und der Vorsitzenden, der in Berlin ansässigen Stiftung TANZ habe ich über die Karriere als Tänzer*in gesprochen und besonders darüber, was man machen kann, wenn diese Karriere einmal vorbei ist.
  • Mit Luciano Cannito, dem Choreografen einer sehr modernen Inszenierung von Romeo und Julia sprach ich über seine Interpretation von Shakespeares "Romeo und Julia" und warum dieses nach mehr als 400 Jahren immer noch aktuell ist.
  • Eine Karriere als Ballett-Tänzer*in muss man sehr früh beginnen. Ich habe junge Künstler aus 12 Nationen getroffen, die schon viel in der Welt rumgekommen sind. Im dritten Gespräch erzählt Natalia Krekou mir von ihren Stationen und davon, was ihr jetzt und für die Zukunft wichtig ist.

Freut Euch auf die Einblicke in die Arbeit eines Teams ohne Grenzen aus allen Ländern der Welt, damit Ihr seht was Euch erwartet.

Ps.: Und einen Besuch von Chemnitz und des Balletts „Romeo und Julia“ kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Echt cool und von Berlin nur 2,5 Autostunden entfernt.

Nicole für Jup.Berlin


 

Hallo ihr Lieben! Ich hätte nicht gedacht, dass ich gleich am Jahresanfang wieder so viel erleben werde! Was das Beste an den letzten beiden Monaten und was eher ein Reinfall war, das erfahrt ihr hier...

VON HANNAH

Stars und Sternchen auf der 68. Berlinale

Die Berlinale ist DAS große Event in Deutschland, wenn es um Filme und Stars geht. Und auch weltweit ist sie eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Dieses Jahr fanden die Internationalen Filmfestspiele Berlin (kurz: Berlinale) bereits zum 68. Mal statt – vom 15. bis 25. Februar 2018. Und ich durfte von Anfang bis Ende dabei sein!

Ich konnte es kaum glauben, als ich meinen eigenen Presseausweis in der Hand hielt. Mit ihm hatte ich Zutritt in alle Kinos, auch in die, in denen nur Filme für Akkreditierte liefen. Denn damit auch ihr erfahrt, welche Filme der Berlinale man auf keinen Fall verpassen sollte, war ich die ganze Woche auf der Berlinale unterwegs und habe mir verschiedene Filme angesehen. Und den einen oder anderen Star habe ich auch auf dem roten Teppich getroffen...

Unglaublicher Andrang

Jahr für Jahr werden rund 300.000 Festivaltickets an das Publikum verkauft. Nicht nur am Berlinale Palast am Potsdamer Platz, sondern auch an anderen Orten in Berlin waren die Kinos voll und die Menschen im Filmfieber! Um zu erfahren, welche Filme ich gesehen habe und welche ich euch empfehle unbedingt anzuschauen, guckt mal hier vorbei.

Außerdem vergibt die Jury alljährlich insgesamt acht Preise, darunter den goldenen Bären für den Besten Film und die silbernen Bären für die beste Darstellerin und den besten Darsteller. Alle Gewinner*innen könnt ihr hier nachlesen.

Mein Fazit zur Berlinale

Die Berlinale war ein unfassbar schönes, aufregendes und glamouröses Event! Denn ja, ich bin verrückt danach: Berühmte Persönlichkeiten in umwerfenden Abendkleidern und schicken Smokings, Glitzer, Glamour, Gala... all das spielte sich auf dem roten Teppich ab! Die beiden deutschen Schauspieler Charlie Hübner und Wotan Wilke Möhring z.B. standen direkt vor mir auf dem roten Teppich und gaben fleißig Autogramme.

Dennoch waren es ziemlich anstrengende Tage (positiv anstrengend), an denen ich von einem Berliner Kino ins nächste raste, um bloß nicht den nächsten Film zu verpassen. (Ich weiß, das sind Luxusprobleme!) Aber ja, ihr glaubt es kaum: Es waren hundert Meter lange Schlangen und Journalisten setzen gerne mal ihre Ellenbogen ein, um sich vorbei zu kämpfen! Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte und sage nochmal ganz offiziell „Danke“ an mein liebes jup! Team!

Der FSJ Wahnsinn geht weiter! Diesmal erfahrt ihr, was 2017 im November und in der Vorweihnachtszeit so bei mir los war.

VON HANNAH

Wo bleibt der Jahresendwahnsinn?

Auch wenn Bernd andauernd von dem „Jahresendwahnsinn“ sprach, empfand ich das Jahresende ziemlich besinnlich und schön. Ich habe viel mit den anderen im Büro gequatscht und vor allem viel geschrieben. Vielleicht fragt ihr euch auch schon, worüber ich überhaupt die ganze Zeit schreibe. Die Ideen müssen doch von irgendwo her kommen. Das ist ganz einfach: Zuallererst bin ich die Hauptredakteurin in der Onlineredaktion von Jugendnetz. Das hört sich schon mal ganz schön spannend und verantwortungsvoll an – das ist es auch. Trotzdem ist es nie ein Gefühl der Überforderung, das mich überkommt, denn an einem Tag ca. 3 bis 4 neue Artikel auf die Startseite zu stellen, die man nur in der Formulierung etwas ändern muss, schafft man locker. Die meiste Zeit sind es Veranstaltungen, die ich aus Pressemitteilungen entnehme, für die ich dann „Werbung“ mache. Viele Veranstalter kontaktieren uns auch direkt und fragen, ob ich auf ihr Event verweisen könnte. Thema ist eigentlich immer: Medien.
Ich freue mich und bin immer wieder dankbar, dass mir von meinen Kollegen (ja, es gibt nur Männer in meinem Büro) so viel Freiheit überlassen wird. Schließlich darf ich die Startseite von Jugendnetz gestalten und die Artikel so anordnen wie es mir am besten gefällt. Ich finde nämlich, auch ästhetisch sollte eine Website ansprechend sein. Beim Gestalten merke ich, wie ich darin aufgehen kann, meine Kreativität auszuleben und auch anstelle eines sachlichen Artikels einfach mal einen etwas provokanteren Text zu schreiben, der viel Wertung enthält. Doch genau das macht meine Rubrik Hannahs Reviews ja aus: Um euch Geheimtipps zu verraten, wo man in Berlin was erleben kann und was sich wirklich lohnt zu besuchen, ist meine eigene Erfahrung und Meinung enorm wichtig.

Wie eine richtige Journalistin

Zum Beispiel fuhr ich am 28. November um 10.00 Uhr ins CineStar am Potsdamer Platz. Dort war ich Teil des  Pressescreenings vom Kinofilm „Wonder“, der dieses Jahr noch in die deutschen Kinos kommt. Ich war wirklich fasziniert und berührt von diesem Film. Deshalb bin ich mir sicher, dass die vielen Journalist*innen und Filmkritiker*innen, mit denen ich vor Ort war, bei ihrer Rezension gar nicht viel negatives zu kritisieren haben werden.
Der Film handelt von einem kleinen Jungen mit einem entstellten Gesicht, der auf seiner ersten Schule Demütigung aber auch wahre Freundschaft erlebt. Der Film wird von tollen Schauspieler*innen gespielt und ist sehr niedlich und witzig gemacht. Gleichzeitig spricht er ein immer noch andauerndes, trauriges Thema an, nämlich Mobbing. Der Film zieht einen in den Bann und lässt das Drumherum schnell vergessen. Und ich glaube, am Ende saß niemand mehr mit trockenen Augen im Kinosessel.

Seminarfahrt mit neuen Gesichtern

Vom 4. bis 8. Dezember fand wieder unsere Seminarfahrt statt, diesmal  in der Bildungsstätte Kaubstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf. Im Nachhinein kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich vorher gar keine Lust hatte, wieder für eine Woche wegzufahren. Im Endeffekt waren wir alle gleich wieder vertraut miteinander und die Freude beim Wiedersehen war groß. Die einzige Überwindung gab es bezüglich der jeweils anderen Gruppe, da Gruppe A und B das erste Mal zusammengewürfelt wurden und man nun nur noch 20 von 40 Leuten kannte. Ich fand es schon beinahe erschreckend, wie schnell wir trotzdem zueinanderfanden und kaum noch Unterschiede zwischen A und B machten. Das hatten wir auch der 30-Things-Challenge zu verdanken, bei der wir am ersten Tag innerhalb einer Stunde 30 Aufgaben als Team erfüllen sollten. Bei solchen Herausforderungen geht ohne Teamgeist und Zusammenhalt gar nichts! Worin wir uns auch alle einig waren: Die Inhalte der Workshops waren im Gegensatz zur letzten Fahrt zwar nicht weniger spannend, aber wesentlich weniger anstrengend und anspruchsvoll. Die ersten beiden Tage haben wir gefühlt sehr viele Pausen gemacht, nicht allzu viel gelernt und waren die meiste Zeit für einen Flashmob in der ganzen Stadt unterwegs. Bei dem Flashmob mit dem Hashtag #FreieFahrtFuerFreiwillige protestierten wir mit hunderten von anderen Berliner FSJler*innen für ein kostenfreies Monats-Abo der BVG. Neben Instagram & Co. machte auch die Abendschau im rbb auf uns aufmerksam, also mal sehen, wie viel wir letztendlich mit unserer kleinen Demonstration erreichen konnten.
Die restlichen Tage ging es in der Bildungsstätte fleißig zu:  In den Workshops beschäftigte ich mich mit den Themen Kulturschock, Sprachanimation, Konfliktlösungsstrategien und Einflussfaktoren auf Entscheidungen. Es sind endlich mal Themen, mit denen man sich vorher niemals in der Schule beschäftigen konnte, obwohl genau diese Art von Bildung einen persönlich weiterbringt und stärker macht. Zum Beispiel hat mir der Workshop Sprachanimation gezeigt, dass man ganz schnell seine Hemmungen, in diesem Fall in Bezug auf eine fremde Sprache sprechen, verlieren kann, wenn man sich einfach mal traut. Jedes Mal aufs Neue erlebe ich solche Erfolgsmomente, in denen man auch mal stolz auf sich sein kann, und ich möchte keine Zeit, die ich mit den anderen auf Seminarfahrt verbringe, missen.

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI

Ho Ho Ho, liebe Freunde!

Ich und mein netter Kollege Janik  haben die tolle Aufgabe bekommen, den Adventskalender fertig zu stellen. Ich muss sagen: „Das ist eine Menge Arbeit!“. Animationen produzieren, Inhalte überlegen, recherchieren, mit den anderen Redakteur*innen absprechen und zusammentragen usw.  Ich muss trotzdem sagen, dass wir es gut gemeistert haben  und nun geht die Arbeit langsam in die Endphase und wir freuen uns darauf, dass es endlich losgeht. Janik ist dadurch noch mehr im Weihnachtsfieber als sowie so schon. Ich bin eher genervt. Wir haben noch ein Bastel-Video gedreht mit der lieben Sina für den Adventskalender.  Für den Adventskalender habe ich die letzten Wochen an der Animation gearbeitet und die Bilder für die Türchen erstellt mit Photoshop.

Ich kann euch nur sagen, freut euch auf den Adventskalender, Leute!
Hier das Bastel-Video:
 

 

Mit der Einstieg Berlin fand am 10. Und 11. November wieder die größte Berufswahlmesse Berlins statt. Wie jedes Jahr bot sie Schüler*innen, Abiturient*innen und Eltern ein breites Spektrum an Informationen rund um das Thema Ausbildung und Studium. Hannah und Kai waren für euch vor Ort.

 

TAG 1 – Eröffnung durch Bildungssenatorin Sandra Scheeres

VON HANNAH

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres eröffnete als Schirmherrin die Einstieg Berlin und moderierte die Eröffnungsrunde, bei der ich im Publikum saß. Sie stellte gemeinsam mit Martin Jammer, Abteilungsleiter für Landespersonal der Senatsverwaltung für Finanzen, den jugendlichen Besucher*innen beim Eröffnungstalk „Deine Chancen in Berlin“ die vielfältigen Berufstätigkeiten vor. Was ich vor allem mitgenommen habe, ist die Tatsache, dass Lehrer*innen immer noch händeringend gesucht werden. Das hat mir gezeigt, dass es wirklich eine gute Idee wäre, in diesem Bereich ein Studium anzufangen, da man in der Zukunft immer einen sicheren Arbeitsplatz haben wird. Doch nicht nur Erzieher*innen und Lehrkräfte haben gute Berufsperspektiven: Vor allem Polizist*innen, Feuerwehrmänner/-frauen, Ingenieur*innen, Ärzt*innen, Architekt*innen und auch Bürofachkräfte bleiben zukünftig gefragt.

Nach dem Eröffnungstalk wartete ich mit meiner Kamera um den Hals vor der Bühne, um sofort beim anschließenden Presserundgang dabei sein zu können. Doch komischerweise sah ich weit und breit keine Presse um mich herum und fragte deshalb bei einer Mitarbeiterin nach. Sofort wurde klar, dass der offizielle Presserundgang, zu dem ich eingeladen war, leider nicht stattfinden konnte. Ein Herr von der Senatsverwaltung, der den Rundgang durchführen wollte, verließ nämlich gerade die Messe aufgrund eines wichtigen Termins im Büro. Ein Glück löste sich das Problem noch im selben Moment, denn Frau Heiliger von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit war sehr nett und bot an, mir alle Highlights der Messe zu zeigen und mich anschließend in das Presse-Café einzuladen. Somit hatte ich doch noch meinen Rundgang, um Fotos zu schießen und Informationen zu sammeln.

Das Angebot auf der Einstieg Messe ist immer wieder vielfältig: Rund 220 Aussteller stellten ihr Ausbildungs- und Studienangebot vor, unter anderem die Deutsche Bahn, die Charité, die Berliner Verwaltung, die Berliner Verkehrsbetriebe, das Bundeskriminalamt, die Freie Universität Berlin und die Universität Potsdam.  Egal ob Ausbildung, Studium oder Gap Year – an jedem Stand sah man Jugendliche, die sich im persönlichen Gespräch mit den Firmen oder Hochschulen ihre Zukunftsmöglichkeiten auslotsten.

Da bei einem Messebesuch auch eine gute Vorbereitung hilfreich ist,  gibt es online den kostenlosen Interessencheck auf der Website von Einstieg Berlin. Genau wie ich, konnte man schon vorher zu Hause oder auch auf der Messe mit dem Berufswahltest die passenden Aussteller und Vorträge zu den eigenen Interessen finden.
Außerdem erklärte mir Frau Heiliger die sogenannte Berufe Challenge. Hier können die Jugendlichen auf praktischem Weg herausfinden, ob der jeweilige Beruf zu ihnen passt, indem sie beispielsweise bei KIK Schaufensterpuppen einkleiden oder bei der Akademie Mode & Design einen kreativen Kurz-Workshop  rund um Stoffe, Stecknadeln und Schere belegen.

Im Bewerbungsforum gaben Experten nicht nur Tipps zur Bewerbungsmappe, sondern auch zum Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center. Wer noch ein Foto für den Lebenslauf benötigte, konnte dies ebenfalls direkt vor Ort machen lassen!

Ich finde, die Einstieg Berlin ist sehr organisiert, sodass jede/r Teilnehmer*in seine Fragen rund um Studiengänge und Ausbildungen beantwortet bekommt und viele Informationen mit nach Hause nimmt.

Hey, ich bin Hannah und mache mein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Onlineredaktion – und zwar nicht nur bei jup!, sondern auch bei jugendnetz-berlin. Nun erfahrt ihr das erste Mal, was ich im letzten Monat so erlebt habe, und ihr werdet staunen, wie vielfältig so ein FSJ sein kann!

In meinem Büro ist die größte Aufgabe, die ich fortlaufend erledige, Veranstaltungen zu bewerben und meine Rubrik Hannahs Reviews aufrecht zu erhalten. Aber ich bin natürlich nicht den ganzen Tag nur im Büro und muss Mails checken, telefonieren, Artikel schreiben… Wir sind ständig auf Achse und besuchen Veranstaltungen – seien es Sitzungen oder Events wie Messen, Workshops oder Konzerte!

Der Jugendnetz-Beirat

Wie jeden ersten Mittwoch des Monats trafen sich auch am 4. Oktober wieder die Medienkompetenzzentren Berlins zur Beiratssitzung – diesmal im Meko Marzahn-Hellersdorf. Hier wird der aktuelle Stand der Dinge besprochen, zum Beispiel welche Highlights es im letzten Monat gab oder welche Projekte anstehen, die beworben werden sollen. Es wird viel gelacht, aber auch ordentlich diskutiert. Im Gegensatz zur ersten Sitzung – als ich noch komplett neu war – konnte ich dieses Mal viel besser folgen und sogar mitdiskutieren. Mir persönlich macht es nämlich echt viel Spaß, auch mal unter Erwachsenen zu sein und dort mitzumischen.

Verantwortung übernehmen oder doch nur Kaffee kochen?

Ein anderes Highlight war definitiv der Videodreh mit Janik und Kai am 10. Oktober. Wir drei FSJler*innen hatten die Idee, ein „FSJ - Erwartung vs. Realität“-Video für unseren jup! Kanal zu drehen, denn – man glaubt es kaum – es gibt noch keines dieser Art auf YouTube! Ein Punkt war zum Beispiel, ob man denn beim FSJ endlich eigenständig das machen kann, was man möchte, oder ob einem doch nur die Kaffeemaschine anvertraut wird. Natürlich enthält das Video viel Ironie. Umso lustiger war der Dreh und es ist mir ganz schön schwer gefallen, nicht die ganze Zeit zu lachen. Daran habe ich gemerkt, wie schwierig Schauspielerei ist und ich habe großen Respekt vor allen TV- und Filmdarsteller*innen. Man fühlt sich dennoch sehr professionell, mit Softboxen, Mikros und hochwertigem Kamera-Equipment das perfekte Licht und Bild zu kreieren.
Am späten Nachmittag trafen wir uns wieder alle in der Redaktionssitzung. Alle zwei Wochen gibt es neue, spannende Themen zu besprechen, denn jup! steht nie still: Diesmal haben wir uns insbesondere über das neue Projekt „Auf Augenhöhe – Berlin gegen rechte Gewalt“ ausgetauscht.

Lieber Wolke 4

Auf den 17. Oktober hatten FSJler Janik und ich uns schon lange gefreut: Der Berliner Sänger Philipp Dittberner kam in seine Heimatstadt und wir durften live dabei sein! Es ist immer wieder ein super Gefühl, auf der Gästeliste stehen zu dürfen und ich kann manchmal immer noch nicht glauben, wie viel ich durch mein FSJ erleben kann.
Falls ihr immer noch nicht sicher seid, ob ihr Philipp Dittberner kennt oder nicht: Ganz bestimmt kennt ihr aber seinen Hit „Wolke 4“, mit dem er auf Platz 7 der deutschen Single-Charts landete. Seitdem ist er gar nicht mehr aus dem Radio wegzudenken!
Nach einer leckeren Stärkung beim Imbiss um die Ecke liefen wir zum C-Theater am Columbiadamm, wo das Konzert stattfinden sollte. Die Atmosphäre im Columbia-Theater hätte besser nicht sein können: Überschaubar, gemütlich, eine schicke Bar mit flinken Barkeepern und eine kleine, wohnliche Bühne. Auch wenn Philipp Dittberner eine ganze Stunde zu spät kam, wie es leider bei den meisten Sängern der Fall ist, waren alle guter Laune und machten es sich solange mit den Freunden auf dem Boden bequem.
Obwohl ich vorher nur vier bis fünf seiner Songs so richtig kannte, muss ich sagen, dass man zum Sound des Albums „Jede Nacht“ so oder so richtig lostanzen und fröhlich sein kann. Genauso gut kann man aber auch mit einer warmen Tasse Tee gemütlich und nachdenklich am Fenster sitzen. In seinem neuen Album „Jede Nacht“ steckt nämlich ganz viel Lebenslust, Euphorie und Mut – aber auch Melancholie. Der Abend war sehr gelungen und wir sangen sogar noch auf dem Nachhauseweg seine Ohrwurm-Songs mit.

Seminarfahrt – Ist das etwa wie Schule?!

Vom 23. bis 27.10. hatte ich mit den 20 anderen FSJlern des Berliner Landesjugendrings meine Seminarwoche im Wannsee-Forum. Das Wannsee-Forum ist eine beeindruckend schöne Villa am Pohlesee. Die Verpflegung war klasse und die Zimmer sehr modern und mit Blick auf den See.  Klingt nicht nach Schule, oder?
Es fiel mir auch nach ganzen fünf gemeinsamen Tagen schwer, Abschied zu nehmen. Das lag aber eher an dem Programm, das so vielfältig und spannend gestaltet war, dass die Zeit wie im Fluge verging. Die Seminare beinhalteten den Themenkomplex der „Juleica“, die Jugendleiter*innen-Card, die wir zu Ende unseres FSJs erhalten werden. Inhalt war insbesondere die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und wie man in bestimmten Konfliktsituationen reagieren sollte. In Form von Spielen lernten wir uns Tag für Tag besser kennen und ich fand sogar ein paar neue Freunde, mit denen ich fast immer meine Freizeit verbrachte: Manchmal mit einem Spaziergang zum See, am Kickertisch oder in der Bar zum Kartenspielen. Die Woche war für uns alle ein besonderes Erlebnis – sowohl lehrreich als auch spaßig. Wie unsere Teamerin sagte: „Freundschaften, die man im FSJ schließt, bleiben ein Leben lang.“ Na da bin ich aber gespannt!