Bildung

Bewerbungen für neue TUSCH-Partnerschaften ab dem Schuljahr 2019/20 möglich!

Für das Schuljahr 2019/20 können sich wieder Schulen aller Schularten für eine dreijährige TUSCH-Partnerschaft mit einem Berliner Theater bewerben.

Jede Berliner Schule kann sich bewerben, an der sich ein engagiertes Team von Lehrer*innen verschiedener Fachbereiche an einer Partnerschaft mit einem Theater beteiligen möchte und an der ein verantwortlicher und verlässlicher Ansprechpartner den Kontakt innerhalb des TUSCH-Netzwerks pflegt. TUSCH führt geeignete Kooperationspartner zusammen und fördert Projekte aus den Partnerschaften mit einem Honorar- und Sachkosten-Zuschuss. Die Begegnungs- und Austauschformen sowie die künstlerischen Projekte mit Theaterpädaog*innen/ Theaterkünstler*innen und Schüler*innen entwickeln die Partner nach ihren eigenen Interessen und Möglichkeiten. Die gemeinsamen Partnerschaftsvorhaben bringen die Schüler*innen auf vielfältige Weise mit der Bühnenkunst, dem Theater als Kunstort und den Reizen der künstlerisch-ästhetischen Auseinandersetzung mit Themen unserer Zeit in Berührung.

Bewerbungsschluss ist am 21.12.2018. Mehr Infos findet ihr auf der TUSCH-Seite! Dort könnt ihr auch die Bewerbungsunterlagen herunterladen.

 

Artikelbild © Manos Gkikas on Unsplash

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Kann das funktionieren? Das wollten wir wissen. Unser Redakteur wagt den Selbstversuch.

VON OLIVER MATTUTAT

Sprachen werden in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Ich für meinen Teil möchte mich im Urlaub zumindest mit grundlegenden Phrasen in der Landessprache verständigen können. Viele Angebote und Apps versprechen schnelle Erfolge. Ich habe mich für Babbel entschieden. Das Unternehmen, das in Berlin seinen Sitz hat, bietet 14 verschiedene Sprachen an und verspricht, dass ich mit wenigen Minuten am Tag schon nach einem Monat deutliche Fortschritte erkennen soll. Es gibt für jede Sprache sehr viele Lektionen. Diese werden von Sprachwissenschaftler*innen und Lehrer*innen erstellt.

Es gibt Anfängerlektionen, die dem Lernende die Grundlagen der Sprache vermitteln. Dabei sind die Lektionen sehr praxisnah gehalten. Fast immer gibt es Dialoge. Verschiedene Übungen halten die Konzentration hoch und sorgen für Abwechslung.

Neben den Anfängerlektionen gibt es auch welche für Fortgeschrittene und themenspezifische. Als Beispiele wären da Folgende zu nennen: Sport, Gesellschaft, Kleidung oder Kultur.

Bei den Englisch-Lektionen gibt es auch Business Englisch-Übungen, die sich zum Beispiel mit E-Mail schreiben und Telefonaten beschäftigen.

Dieser Umfang hat natürlich seinen Preis. Das Abo-Modell richtet sich nach der Vertragslaufzeit. Ein einzelner Monat ist mit 9,95€ am teuersten.  Entscheidet man sich für einen Jahresvertrag zählt man 4,95€ pro Monat.

 

Auch unterwegs Sprachen lernen

Nicht nur am heimischen Computer kann man seine Wunschsprache lernen, sondern auch ganz einfach unterwegs. Für Smartphones und Tablets sind Apps verfügbar. Ich selbst lerne lieber auf meinen mobilen Geräten. Die habe ich immer dabei und sie sind nicht so sperrig, wie zum Beispiel ein Laptop.

Die App fürs Smartphone ist übersichtlich aufgebaut und es lassen sich sogar Lektionen herunterladen, um ohne Internetverbindung weiter lernen zu können. Schade ist nur, dass nicht angezeigt wird, welche Lektionen man heruntergeladen hat und welche nicht. Sonst macht die App einen guten Eindruck. Sie lädt schnell und ebenso reagiert sie problemlos.

Das YOU- Summer Festival wurde am vergangenen Wochenende (22.06.-24.06.2018) von über 42.000 Jugendlichen besucht. Auch waren über 200 Aussteller in den Bereichen Sport, Lifestyle und Bildung vertreten. Ein Erfolg?

VON SINA

Vergleicht man die YOU-Messen der letzten Jahre miteinander, so fällt einem auf, dass in den Hallen des Messegeländes aufgeräumt und aussortiert wurde. Nach dem Motto des Summer-Festivals wurden Essens-Stände und der Actionbereich nach draußen in den IFA-Sommergarten verschoben. Der große Pool als Hauptattraktion und daneben die Summer-Stage sollten die Besucher*innen nach draußen locken und ihnen einen gemütlichen Platz in der Sommersonne bieten. Aber nichts da! Statt dem Geruch von Sonnencreme und dem freudenerfüllenden Gekreische Jugendlicher im Pool wird man draußen von Wolken und unangenehmen Nieselregen umgeben.

Man mag nun meinen, dass die Messehallen 19, 20 und 21 voll sind. Dass man von Massen weitergedrückt wird und kaum stehen bleiben kann, um sich an Informationsständen zur Ausbildung und dem Studium Material anzuschauen. Dass sich die Vertreter*innen vor Enge kaum noch von den Besucher*innen unterscheiden. Aber tatsächlich ist nichts davon eingetreten! Man kann sich ausführlich und ohne Druck eine Studienberatung geben lassen. Lediglich bei einzelnen Attraktionen stehen lange Schlangen von jungen Menschen.

 

Wenn die Meet and Greet Area nicht wäre…

Wo in der Bildungshalle der Ansturm nicht ist, so konnten sich manche Personen des öffentlichen Lebens kaum vor dem Ansturm retten. Nachdem am Freitag, dem Schulklassen-Tag die Jugendlichen noch durch alle Hallen gingen und sich in Ruhe umschauten, hatten die Besucher*innen am Wochenende schon zielstrebigere Blicke auf dem Gesicht. Sie wussten genau, wo sie hinwollten, und sie wussten genau, wie sie ihr Foto mit Influencer*innen wie Mike Leon, MissNici und vielen weiteren bekamen. Der Merck war angezogen und der Stift genügt. Und schon ging es über den Eingang in Halle 19 direkt in Halle 18 an der SportsArea vorbei zur Meet and Greet-Area. Begrenzt durch Absperrungen reihten sich die Fans auf und konnten endlich ihre Idole treffen. Dass sie sich nur ein paar Meter weiter um ihre beruflichen Perspektiven kümmern konnten, schien sie nicht zu interessieren.

Der IFA Sommergarten blieb durch den nicht aufhörenden Regen größtenteils leer. Kein Spaß im Action-Pool, kein Picknick auf der großen Wiese drum herum. Nur ist immer wieder Gekreische zu hören. Das liegt an der Summerstage auf der anderen Seite des Pools. Während die danebenliegenden Aktionen wie dem Bogenschießen oder dem Laser-schießen ziemlich leer blieben, bildete sich ein großes Rudel um die Bühne, auf der unter anderem Mike Singer und Lukas Rieger auftraten.
Auffällig war jedoch, dass das Line-Up dieses Jahr eher aus Musical.ly-Bekannheiten bestand und sich somit an noch jüngere Zuschauer*innen richtete. Personen, die durch YouTube zur Bekanntheit kamen, waren weniger vertreten. Besonders angekündigt wurde die YOU-Squad bestehend aus Mone @Supergirl, Justin Prince, Annika Sofie, Joyatheresa und Nathan von KekseTV. Zusammen stellten sie sich lustigen Challenges, welche sie über ihre Social Media Kanäle teilten.

Für weitere Stimmung sorgte die Streetdance Meisterschaft, die im Rahmen der Messe stattfand. So sah man rund um den Sommergarten sich eintanzende Jugendliche mit ihren Trainer*innen. Aus der Halle schallte Musik und Gejubel von den Zuschauer*innen auf den Rängen. Diese waren restlos voll, um den Eingang zur Tribüne versuchen sich weitere Besucher*innen der Messe (vergeblich) einen Blick zu erhaschen. Aber zu voll war der Bereich um die Bühne bereits.

 

Eine Miniatur-Version?

Ehrlich zugegeben, es gab definitiv schon einmal mehr Angebote auf der YOU. Auch Angebote, die eine breitere Masse von Jugendlichen angesprochen hat. Das Hauptaugenmerk wurde auf Influencer*innen gelegt. Ein breites Spektrum an weiteren Themenbereichen gab es zwar, aber diese waren wenig besetzt. Es gab den Ausbildungs-Bereich, einen Sportbereich und die DIY-Area für kreative Köpfe. Auch ein Essensangebot (Fit- und Fast-Food) war vorhanden - nur eben nicht so abwechslungsreich. So gab es gefühlt zehn Imbisse, an denen man Wurst und Pommes essen konnte, Burger wurden einem verwehrt. Wer was Süsses wollte hatte Crêpes zum Essen. Auch war der Medieninformatik und Gestaltungsbereich in der Bildungshalle am breitesten vertreten. Technische oder medizinische Tätigkeitsbereiche eher weniger. Was die Größe der einzelnen Info- und Aktionsstände anging, so war man teilweise aneinandergequetscht und wusste als Besucher*in manchmal nicht, wann der eine Stand aufhörte und der andere anfing. Auffällig war die Bundeswehr, die sich die Mitte der Bildungshalle 20 nahm und dort neben einem Panzer auch eine Kletteranlage und weitere kleine Informationsstände aufstellte.

Politische Bildung fand man lediglich am Stand des Abgeordnetenhauses. Bei den Talks mit Politiker*innen, welche direkt nebenan am Stand von jup! Berlin und AlexTV stattfanden, konnten die Besucher*innen interessanten Diskussionen zuschauen.

 

Der Kommerz nimmt zu

Man hatte das Gefühl, es geht nur noch ums Gesehen werde. Die YouTube-, Musical.ly- und andere Stars gingen durch die Hallen und warteten quasi darauf, von Leuten angesprochen zu werden. Auch wenn das der Reiz für die jungen Besucher*innen ist. Und wenn man nicht genug gesehen wird, geht man stärker auf die Leute zu. Einmal sich alles anschauen wollen, und eine Horde von ADAC-Mitarbeiter*innen wollte einem eine kostenlose Mitgliedschaft andrehen. Die Vertreter von Jugend-gegen-Aids drückten einem eine handvoll Kondome in die Hand, und die freiwilligen Messevertreter überredeten dich zu einer Umfrage, die „gar nicht lange dauert“, aber über 50 Fragen beinhaltete.
Auch Marken wie Adidas waren vertreten, aber anstatt die Chance zu nutzen und Besucher durch Gratis-Geschenke anzuwerben, wurden die Sachen für teures Geld verkauft. Daneben fiel der Merch-Stand diverser YouTuber*innen auf. Zu bedruckende Beutel kosteten um die 12,50 €. So als wenn der Eintrittspreis von 10 bis16 € pro Schüler*in nicht schon genug war.

Um ehrlich zu sein, konnte man sich unter dem Motto des „Summer Festival“ mehr vorstellen, als es schlußendlich tatsächlich gab. Auch wenn das Wetter angemessen gewesen wäre, hätte sich das vorhandene Angebot nicht geändert, nur die Besucherzahl. Was die Meet and Greets anging, so kann man die YOU 2018 als Erfolg ansehen.

Hey! Wir sind Hannah, Janik und Kai und wir machen von September 2017 bis August 2018 unser FSJ Kultur bei jup! Berlin bzw. jugendnetz-berlin!
Damit ihr auch wisst, was wir in unserer Zeit als Freiwillige überhaupt so für Aufgaben haben, halten wir euch hier auf dem Laufenden.
Alle zwei Wochen werden wir euch abwechselnd erzählen, was wir Spannendes erlebt haben! Wir wollen euch zeigen, warum es sich lohnt, ein FSJ zu machen.

Zum Start zeigen wir euch in einem kleinen Video, was unsere Erwartungen an das FSJ waren und wie die blanke Realität aussieht (natürlich aus einer nicht ganz so ernsten Sichtweise).

Seid gespannt und freut euch drauf!!!

Hier findet ihr all unsere "Tagebücher" und unser Video:
 

40 junge Europäerinnen und Europäer gehen auf Forschungsreise durch Europa, um das Thema Populismus zu beleuchten. Am Wochenende 27.-29. April findet ein Vorbereitungsworkshop in Berlin statt. Gefördert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Seit 40 Jahren vergibt die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Reisestipendien an junge Leute, damit diese Europa kennenlernen und aktuell relevante Fragen erforschen können. In diesem Jahr arbeitet die Stiftung erstmalig mit der Bundeszentrale für politische Bildung als Partner der Reisestipendien zusammen. Das Thema: „Populismus – wie weiter?“.

Aus über 160 Bewerbungen wurden 40 deutsche und internationale Reisende aus insgesamt 14 Ländern ausgewählt, die zwischen Mai und September in unterschiedlichste europäische Länder reisen, Interviews führen und über ihre Erlebnisse berichten werden. Forschungsschwerpunkte werden u.a. Links- und Rechtspopulismus in den Niederlanden, in Italien oder Großbritannien sein. Ein Forschungsprojekt konzentriert sich auf den Vergleich von Ländern, mit wenig bzw. starkem populistischem Aufkommen. Auch die Situation in Deutschland wird unter die Lupe genommen.

Der Workshop in Berlin bereitet die Jugendlichen auf die Reise vor. So wird eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Populismus stattfinden. Ebenso werden ehemalige Reisende und Medienexperten zu Wort kommen mit dem Ziel, die Programmteilnehmenden auch methodisch gut auf die Reisen vorzubereiten.

Die gewonnenen Ergebnisse werden in einem weiteren Workshop im Oktober zusammengetragen und dokumentiert.

Das Ziel der 1971 in Hamburg gegründeten Schwarzkopf-Stiftung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens.