Bildung

Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

Morgen geht es los nach Paris. Warum, wieso, weshalb erfahrt ihr hier!

 

Ein Beitrag von Abdu Baack 

 

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Ihr habt ein Umweltproblem in eurer Gegend entdeckt? In der Schule beschäftigt ihr euch mit Abfall und Ressourcenverschwendung? Dann seid ihr bei der Litter Less Kampagne genau richtig! Junge Reporter und Reporterinnen decken Umweltsünden auf und können mit ihren journalistischen Beiträgen am Wettbewerb der Litter Less Kampagne teilnehmen. Hier seht ihr die Gewinner-Beitzräge von 2017!

 

Berliner Schüler und Schülerinnen fordern politische Bildung! Bisher gibt es das nur als Wahlfach an - manchen - Oberschulen. Aber viele Schüler*innen in Berlin wollen mehr. Im Herbst soll nun nach Angaben der Bildungsverwaltung entschieden werden, ob es zukünftig ein für alle verbindliches Pflichtfach Politik an den Sekundarschulen und Gymnasien geben wird. 

Was ich über Politik weiß, ist peinlich!

Ich für meinen Teil, habe dieses Fach bisher nie gehabt und merke: Ich komme nicht mehr mit. Es ist fast als „peinlich“ zu bezeichnen, wie wenig ich über meine Rechte und Pflichten auf politischer Ebene weiß. Ich darf anscheinend mit meinen 16 Jahren schon wählen gehen. Ich darf über die Abgeordneten in den Bezirksparlamenten wählen. Doch, was soll ich denn wählen, wenn ich vorher nicht genug informiert bin? Klar, ich kann mit dem Strom gehen, glauben, dass die CDU oder die SPD schon einen guten Job machen, wenn sie in den vorjährigen Landtags- und Bundestagswahlen die meisten Prozentsätze hatten. Ich kann glauben, dass die AfD eine Gefährdung ist, und denen nicht mein Kreuzchen auf dem Zettel geben, während ich in der Wahlkabine sitze und so tue, als wüsste ich jedes einzelne Wahlprogramm in- und auswendig.

Politik muss in die Schule - in alle Fächer!

„Politikwissenschaften war heut’ so interessant! Wir haben miteinander diskutiert, inwiefern…“, höre ich oft von meinen Freundinnen. Ich nicht. Ich kann euch lediglich Auskunft über die Entstehung der Demokratie und deren Verbreitung in Europa geben - das war Teil meines Geschichtsunterrichts. Falls der Entschluss fällt, kein eigenständiges Pflichtfach „Politik“ einzuführen, ist die weitere Überlegung, es als Teilgebiet in anderen Fächer, wie eben Geschichte oder Ethik zu etablieren. Inwiefern man aber bereit ist, den Unterrichtsstoff dieser Fächer zu kürzen, ist auch noch unklar. Meiner Meinung ist es jedoch relativ egal, in welcher Form oder zu welchem Anlass Politik in der Schule thematisiert wird. Hauptsache, es tut sich endlich was! Wie schon angesprochen, lassen sich zum Beispiel auch geschichtliche und politische Inhalte wunderbar verbinden. 

Fakt ist: Demokratie funktioniert nur mit wahlbereiten Menschen, die sich für ihre Interessen einsetzen und so die Gesellschaft mitbestimmen können. Was aber, wenn wir gar nicht wissen, wo unsere Interessen liegen, oder gar nicht wissen, welcher Wert unsere eigene politische Meinung eigentlich hat? „Politik“ als Fach bietet Basiswissen, klärt auf und legt Grundlagen für das Bilden eigener Meinungen über die aktuelle politische Lage auf der ganzen Welt. 

Diskutieren statt „Nachbeten“

Eine andere Problematik stellt die Vermittlung des Unterrichtes dar. In Berlin findet meist sogenannter „Frontalunterricht“ statt. Unabhängig von dem Fach, Schüler bekommen Informationen und haben diese auf Knopfdruck zu verarbeiten und zu lernen. Nach schriftlichen Arbeiten, sind diese wieder vergessen. Eigene Meinung sind eher weniger gefragt, was die intensive Verinnerlichung dieser Informationen nicht möglich macht. Bekommt der Schüler aber von dem Vermittler, dem Lehrer, Meinungen gestellt, so wird der Schüler ebenfalls gelenkt und in seinem Denken in gewisser Weise eingeschränkt. Wir müssen überlegen, wie der Politikunterricht gestaltet wird, sodass er auch seine Wirkung erzielt. Die Lehrerausbildung wurde zwar schon verändert, doch in den Schulen ist das noch längst nicht überall angekommen.

Wie können wir nun unter Schülern zu einer kontroversen Diskussion kommen, wenn wir uns Anhaltspunkte bei unseren Autoritätspersonen suchen? Ich ertappe mich sogar selber dabei, zu fragen, wie die Meinung meines Lehrers zu einem bestimmten Konflikt ist. Mal bekomme ich „Das darf ich dir nicht sagen“ als Antwort, oft ist es jedoch eine genaue Schilderung von eigenen Pro- und Kontraargumenten. Was ich mir wünsche, sind Lehrer, die mir ihre Meinung sagen können, die sich in unsere Gespräche einbinden, ohne mir das Gefühl zu geben, sie würden mich in meiner Einstellung leiten.

WER soll das eigentlich unterrichten?

Beim Thema Lehrer: Mehr als 130 Lehrkräfte würden bei der Einführung von Politik als Pflichtfach in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 benötigt. Bei fast chronischem Lehrkräftemangel, der in Berlin herrscht, entstünde ein zusätzliches Problem. Viele Eltern klagen über Unterrichtsausfall ihrer Kinder, in Oberstufen steht nicht selten EVA (eigenverantwortliches Arbeiten) auf dem Plan. Ein erfreulicher Anblick, wenn man auf den Vertretungsplan schaut. Die Quittung werd ich dann aber bekommen, wenn ich verzweifelt vor meinen Abiturklausuren sitze und mir wünsche, ich hätte diesen Unterricht gehabt. 

Für mich ergibt sich dann nun, was es mir bringt, wenn ich ein zusätzliches Fach „Politik“ habe, aber niemanden der es unterrichten kann, ohne dass dafür wieder etwas anderes ausfällt?

Ich schätze es liegt in der Hand der Politiker*innen, wo die Prioritäten liegen. Ich hoffe, die Menschen, die keinen Politikunterricht hatten, haben sich gut ausgesucht, wer in eine solch wichtigen Entscheidung das letzte Wort hat.

 

Sina (16 ) Lilienthal-Gymnasium, dieser Artikel entstand im Rahmen des Mentoringprogrammes auf dem Berliner jugendFORUM 2017

"Erklär' deine Stadt!" in Pankow! Warum heißt der Garbátyplatz wie er heißt? Wer war eigentlich der Namensgeber Josef Garbáty?

Die 12. Klasse des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums ist der Frage nachgegangen und hat u.a. die Künstlerin Susanne Ahner, den ehemaligen Direktor der Stiftung Neue Synagoge Dr. Simon Hermann und die Museumsarchivarin Susanne Dobrovoda befragt. Die Antworten gibt es hier!

 

VON JESSICA | VIDEO: KAI

„Love out Loud!“ und dank des Regenbogens der Negativität entgegen. Die 11. re:publica fand vom 8. Mai bis zum 10. Mai 2017 statt und setzte den Kurs ganz klar in Richtung BUNT. Erneut war die Messe rund um die Themen digitale Gesellschaft, soziale Medien und das Web 2.0 in der STATION Berlin zu finden.

Neben hippen Essensangeboten, diversen Ständen und Aktionen bot sich eine Vielzahl an hochkarätigen Workshops und Sprecher*innen. Sascha Lobo reflektierte kritisch über seine Selbstdarstellung im Netz und die, der Allgemeinheit. Ein wahrer Experte in Sache Medien, Rasmus Kleis Nielsen vom Reuter Institut für Journalismusstudien, gab Einblick in seine Unterscheidung zwischen „Fake News“ und „Real News“. Die Liste lässt sich von Journalist*innen, über Politiker*innen bis hin zu den Nachbar*innen von nebenan, die ihre besondere Message haben, weiterführen. Selbst Kunstinteressierte kamen bei Ausstellungen, wie der von Stella Schiffczyk, auf ihre Kosten. Sie portraitierte jene kamerascheuen Zeugen, die während des NSA-Untersuchungsausschusses aufgrund ihrer Geheimdiensttätigkeit nicht abgelichtet werden durften.

Am Wochenende des 9.-11. Juni findet das diesjährige Bundesaktionswochenende des FÖJ statt! Jede*r FÖJ’ler*in in Deutschland, also ca. 2.768 Menschen, sind dazu angehalten, nach Berlin zu kommen. Das FÖJ wirkt auch generationenübergreifend, weshalb die lieben Ehemaligen gleichermaßen ausdrücklich eingeladen sind!

 

VON JOSY

Unsere eigentliche Aktion zum Thema Lebensmittelverschwendung „In den TOPF statt in die TONNE“ findet dabei auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor mit circa 80.000 Besuchern am Sonntag, den 11. Juni, statt. Dabei werden wir mit geretteten Lebensmitteln kochen, Essen verteilen, über den Ökologischen Fußabdruck und generell über Lebensmittelverschwendung aufklären und bei einem Flashmob als Gemüse verkleidet in Mülltonnen umherfahren. Zudem sind wir Teil des Bühnenprogramms auf der kleinen Bühne zum Thema Wasserverschwendung.

Egal ob FÖJler*innen oder nicht, ob Groß oder Klein: Alle sind zu dieser Aktion am 11.Juni herzlich eingeladen und willkommen! jup! Berlin wird für euch Live dabei sein ;)

 

Hi, mein Name ist Maria! Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Ungarn. Nach meinem Abitur habe ich entschieden, für einige Jahre die Welt zu entdecken – und mich selbst. Mein großes Abenteuer startet in Deutschland mit einem Europäischen Freiwilligendienst. Seit letzten Sommer arbeite ich in einem zauberhaften Kindergarten nahe Berlin mit tollen Menschen um mich herum. Das Leben ist hier niemals langweilig, es gibt immer lustige Dinge, die man tun kann: Wöchentliches Fußballtraining, Spiele- und Mädchenabende und natürlich der Jugendclub jeden Freitag. Also, mein Leben hat sich auf jeden Fall verändert, seitdem ich hier bin, aber es ist definitiv bis jetzt die beste Zeit meines Lebens! Ihr wollt mehr? Dann stöbert in meinen Blogbeiträgen! Viel Spaß dabei!

 

 

VON MAREIKE

 

Als die Nationalsozialisten in Polen einmarschierten

Sam Pivnik war gerade mal 13 Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht am 1.September 1939 in Polen einmarschierte. Mit seiner Familie lebte er im oberschlesischen Städtchen Bedzin, bevor sein Leben, ebenso das Leben vieler weiterer Menschen, eine tragische Wendung nahm.

Aus seiner Stadt wurde ein Ghetto, und Sam, der damals noch "Szlamek" hieß, war mittendrin. "Innerhalb von sieben Tagen war die Welt, die wir kannten, verstanden und liebten, verschwunden", so schreibt Sam Pivnik in seiner mitreißenden Autobiografie "Der letzte Überlebende".

 

Sam Pivnik, ein Junge, der überlebte

Er überlebte jedoch nicht nur diese Extremsituation - Sam überstand auch das Grauen von Auschwitz, die skrupellose Selektion und die unmenschliche Zwangsarbeit. Auch die Todesmärsche der KZ-Häftlinge zum Ende des Zweiten Weltkrieges und letztlich sogar den Untergang der "Cap Arcona" in der Lübecker Bucht, bei dem britische Bomber aufgrund eines Irrtums das Schiff versenkten, auf dem sich evakuierte Häftlinge befanden, überstand er.

All das erlebte er in den kurzen und grausamen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Unzählige Male entging er dem Tod durch Zufälle, Beziehungen und zuallererst unfassbares Glück.

Heute lebt Sam Pivnik in London, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und hat es mit seiner Autobiografie nun endlich geschafft, seine kostbaren Erinnerungen für die Nachwelt festzuhalten.

 

"Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam" - ausführlich, fesselnd und ergreifend

"Der letzte Überlebende" ist, wie ihr euch sicher denken könnt, keine leichte Lektüre für zwischendurch. In beeindruckender Ausführlichkeit wird hier das Schicksal eines jungen Menschen in fesselnder Detailgenauigkeit erzählt. Wenn es auch, verständlicher Weise, kleine Lücken in seiner Erinnerung gibt, so scheint man doch in jeder Situation neben Sam zu stehen, zu sehen und zu fühlen, was er gefühlt haben muss. Das gesamte Werk ist von intensiven Momentaufnahmen durchzogen, bei denen der Leser durch die ausführlichen Beschreibungen Einblicke in die Geschehnisse erhält, die bei Sam Gefühle und Gedanken auslösen.

Von Pivniks Schicksal zu lesen ist natürlich kein Genuss. Aber eben darin liegt sein Wert: Pivnik berührt und erschreckt zugleich, er mahnt und schafft ein Bewusstsein für das Unglück, das der Nationalsozialismus über die Menschen brachte.

Sie sind kaum zu bemerken und eigentlich ist auch noch keiner über sie gestolpert, doch der Eine oder Andere hat schon einmal festgestellt, dass in einigen Gehwegen der Berliner Straßen so genannte „Stolpersteine“ eingelassen sind. Beschriftet mit Namen von Personen, von denen man eigentlich noch nie gehört hat. Warum wurden diese Stolpersteine errichtet? Wo genau findet man sie eigentlich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, die Ihr jetzt sicherlich habt, gebe ich in diesem Beitrag. Und zeitgleich könnt Ihr hier noch etwas über die Geschichte von Deutschland lernen.

VON FEZblogger Kevin

 

VON ZORA

 

Sprechende Bäume, riesige Roboterspinnen, misslungene Zeitreisen, weinende Drachen, tief dunkle Bunker und ein Plan zur Vernichtung der Menschheit: all das und vieles mehr steckt in Green Net – dem Roman von Wilfried von Manstein (erschienen im INMO-Verlag).

 

Hauptcharakter der Geschichte ist der 12-jährige Mario, welcher viel lieber mit Bäumen als mit Menschen redet.

Schule macht ihm keinen Spaß, seine besten Freunde sind die alte Kastanie Äskulus und dessen Efeu-Frau Hallucia. Mario selbst bezeichnet sich als Kastatienkind. Er führt ein rund um sorgloses und normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter während eines Besuchs beim Kinderpsychologen angegriffen wird und ins Koma fällt. Doch mit der Zeit wachsen ihr Wurzeln aus den Füßen. Mit Rado, der 14-jährigen Schülerzeitungsredakteurin, teilt er nun dasselbe Schicksal, denn Rados Vater, der Psychologe, ist ebenfalls betroffen.

 

Rado sucht den Erfinder und Zeitreisenden Lam-Pi-Jong auf. Dieser weiß sofort, dass es sich hierbei um eine seiner Erfindungen handelt. Den sogenannten Zeiter. Der Zeiter ermöglicht es, Pflanzen zu beschleunigen, so dass diese laufen und mit Menschen reden können. Allerdings klappt dieser Vorgang auch andersherum. Währenddessen nimmt Mario mit Äskulus und Hallucia an der Pflanzenversammlung teil, um den Weltbaum Yggdrasil um Hilfe zu bitten. Doch Mario wird entdeckt und soll, als Strafe für sein Eindringen, sterben.

 

Die Übernahme eines gefährlichen Auftrags ist die einzige Chance, lebend aus der Sache heraus zu kommen. Er soll die rebellierende Würgefeige Reginald, welche im nahliegenden Zoo steht, ausspionieren und Bericht erstatten. Doch beim Versuch Reginald auszukundschaften, gerät Mario in Gefangenschaft und muss mehrere Monate in einem Bunker ausharren. Erst eine, von seiner Freundin Rado und Lam-Pi-Jong initialisierte, Zeitreise rettet Marion.

 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lädt sie dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst, was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Und wer weiß, vielleicht entscheidet ihr euch auch für ein FÖJ oder FSJ!

Max berichtete auf jup! über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein. Sein Ziel? Noch mehr junge Leute davon zu überzeugen, dass ein FSJ nach der Schule super ist!

 

Cora spielt in ihrer Freizeit gern Fußball, trifft sich mit Freunden, fährt Rad, liest und vieles mehr. Außerdem war sie für ein Jahr im Ausland! Mit gerade einmal 16 Jahren ging es für sie nach Neufundland (Kanada), um genau zu sein nach Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse hat sie auf jup! berichtet!

Tina war mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland (2015/2016). Sie lebte in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen!

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

VON JOSY

 

Im Rahmen des FÖJs ist es möglich, einen Austausch zu machen: Das Ökiglück. Dieser Austausch ist sozusagen eine Art Praktikum in einer anderen Einsatzstelle. Es kann für eine Woche sein oder auch länger. Je nachdem wie lange dich deine Einsatzstelle entbehren kann.

Nun ist die Frage, wie findet man überhaupt jemanden, der ebenfalls einen Austausch machen möchte und dessen Einsatzstelle du spannend findest? Auch dafür gibt es natürlich Abhilfe, denn in der Tauchbörse „Tauschrausch Ökiglück“ können FÖJler*innen sich und ihre Einsatzstellen vorstellen. So kann die FÖJler*innen untereinander eigenständig nette und interessierte Leute kennenlernen. Diese Aktion ist bundesweit möglich, so dass man auch andere Bundesländer und ihre FÖJler*innen kennenlernen kann. Leider werden die Fahrtkosten nicht von den Trägern übernommen, aber man kann meistens in der Unterkunft der Austausch-FÖJler*innen unterkommen, so dass zu mindestens die Übernachtungskosten wegfallen.

Das Ökiglück bietet den bundesweiten Austausch über das FÖJ mit anderen Freiwilligen, neue berufliche Orientierung und persönliche Weiterentwicklung. Und was natürlich der Hauptgrund ist: jede Menge neue Sachen und Spaß!

Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen! So habe ich in der Tauschbörse meinen Austausch-FÖJler Benni kennengelernt. Es passte gleich auf anhieb ziemlich gut, denn er wollte ans Meer (dort bin ich ja gerade) und er kommt aus Freiburg. Da ich letzten Sommer schon mal in Freiburg war und ich die Stadt und auch die Umgebung toll fand, wollte ich da natürlich am Liebesten nochmal hin. So kam es dazu, dass ich ihn Mitte Februar in Freiburg besucht habe und eine Woche mit in seiner Einsatzstelle gearbeitet habe.

 

Mein Ökiglück

Am 13. Februar 2017 ging es für mich los nach Freiburg. Und nun ja vom Darß (Halbinsel an der Ostsee bei Rostock) bis nach Freiburg im Schwarzwald ist sozusagen einmal quer durch Deutschland – von Nord nach Süd. Das bedeutet eine lange Zugfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die „neue“ Einsatzstelle

Bennis Einsatzstelle ist die „WaldHaus Stiftung Freiburg“, welche am Rand von Freiburg gelegen ist, direkt am Freiburger Stadtwald. So ähnlich wie in meiner Einsatzstelle, dem Nationalparkamt Vorpommern, geht es hier vor allem darum, Kindern spielerisch die Natur näher zu bringen. Es gibt verschiedene Projekttage, aber auch andere Veranstaltungen für Groß und Klein. Man kann in der Grünholzwerkstatt Stühle bauen, im Labor arbeiten oder draußen die Bäume aus aller Welt bestaunen. Nebenbei werden die Räume auch für Veranstaltungen vermietet, es gibt wechselnde Ausstellungen und es gibt einen kleinen Shop. Das Haus an sich ist sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt, so dass es komplett aus heimischen Hölzern besteht. Das passt natürlich zur grünen Stadt Freiburg!

 

Am 16. Januar öffnete die jährliche Ausstellung des Jugendforums „denk!mal '17“ im Berliner Abgeordnetenhaus ihre Tore. Thema ist der Gedenktag für die Opfer des  Nationalsozialismus. Der besondere Fokus liegt dieses Jahr auf Homosexuellen. jup!-Redakteurin Sina war vor Ort und hat sich die von Kindern und Jugendlichen erstellten Ausstellungsstücke angeschaut.

 

VON SINA

 

„Alles was auch nur im entferntesten mit Nationalsozialismus zu tun hat, kommt rein“, erzählt mir Projektleiterin Talita Gergely. Tatsächlich sind es sehr vielfältige Projekte, die am ersten Ausstellungstag auf mich warten. Projekte, die thematisch rein gar nicht weit entfernt waren. Im Gegenteil  Projekte, die den Nagel auf den Kopf treffen. Projekte, von denen man gar nicht meinen mag, sie stammen von jungen Menschen. Es sei sehr wichtig, dass sich gerade Jugendliche, die entfernteste Generation, mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur um zu gedenken, sondern auch zu prävenieren.

Wenn man das Casino des Berliner Abgeordnetenhauses betritt, kommt man zuerst in einen kleinen Vorraum. Eher unscheinbar, denke ich mir, zu unscheinbar. Doch schaut man genauer hin, sieht man - im wahrsten Sinne des Wortes - die Gedanken von Schüler*innen, welche sich zum Projekt eine ausdrucksstarke Nachricht überlegt haben. Auffällig ist zuerst das Wort Rassismus. Rassismus und Nationalsozialismus. Passt zusammen, aber das kann doch nicht das Einzige sein, finde ich. Es muss mehr sein. Und das ist es.

Gemeinsam mit Frau Gergely betrete ich den Hauptausstellungsraum. Dort wird man mit mehr als nur Rassismus konfrontiert. Propaganda, Rebellen, Hierarchien außerhalb einer ethnischen Ansicht. Man bedenke: Es sind Werke von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten sind gerade acht Jahre alt und haben sich oftmals innerhalb ihrer Klasse damit auseinandergesetzt. Ich frage mich, was in so einem Kinderkopf vorgeht? Wie sie darauf gekommen sind? Nur ein Schulprojekt? Oder gibt es bei einigen sogar biografische Bezüge? Ob sie wissen,  was für eine Aussagekraft ihre Notizen in einem ausgestellten Tagebuch haben?

 

 

VON DAT

 

Bahnfahrten sind doch eigentlich etwas Angenehmes. Sie sind Gedankenbrücken, auf denen man flanieren kann. Dabei begegnet man hin und wieder herumlaufenden Ideen, nach denen man in dem Moment vielleicht überhaupt nicht gesucht hatte. Bahnfahrten sind Brainstorming und Entspannung zugleich. Eigentlich.

Ein Störfaktor jedoch hindert manchmal am kreativen Sinnieren: Es sind sich aufregende Menschengruppen. „Bei mir läuft es gerade schlecht.” „Ach ja? Ich stehe auch vollkommen unter Stress.” „Warum habe ich so viel Unglück?” „Ich schaffe das niemals!” Man möchte gewiss nicht mithören, doch diese Lautstärke durchschlägt jedes Weghörvermögen.

Es sind doch solche Gespräche, in die normalerweise niemand hineingeraten möchte: Menschen schildern ihre angeblich ungünstigen Lebensumstände und belästigen sich gegenseitig mit ihren Problemen. Das Schema bleibt stets dasselbe: Du erzählst mir von deinen Problemen, dann erzähle ich dir von meinen; dann entladen wir unseren Zorn auf andere. Gesprächsintention ist dabei nicht gegenseitiges Verständnis, sondern Winseln um (Selbst-)Mitleid. Stress und Lustlosigkeit sind nur logische Konsequenzen.

 

Wörter verändern Worte

So künstlich dieser fruchtlose Stress herbeigeführt wird, so einfach können „Probleme” Proaktivität, also eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Handeln, fördern. Der Schlüssel liegt in unserer Sprache. Unser Denken beeinflusst unsere Sprache und umgekehrt. Je nachdem, in welcher Sprache wir denken und kommunizieren, nehmen wir unsere Welt anders wahr.

Autoren und Redner können mit treffend gewählten Wörtern und Worten ganze Welten im Kopf ihrer Rezipienten entstehen lassen. Mit „Flüchtlingswelle” - einem einzigen Wort - suggeriert ein Journalist ohne Weiteres, dass die ankommenden Menschen einer Naturkatastrophe glichen, gegen die wir uns mit einem gigantischen Damm schützen müssten.

Einige einfache Wörter allein sind negativ konnotiert und in Gesprächen daher möglichst zu meiden. „Aber” ist eines dieser Wörter. Zählen wir etliche gute Dinge auf und hängen ein „aber” an, so löschen wir praktisch alles vorher Gesagte. Die Hoffnung auf konstruktive Kritik schwindet, sobald dieses eine Wort fällt: „Das war schon echt gut, aber ...” - damit liegt das Augenmerk auf dem Negativen und unser Gegenüber fühlt sich durchweg kritisiert, selbst wenn wir es keinesfalls so meinten.

Stattdessen bietet sich „und” als positiver Ersatz an. „Das war schon echt gut, und wenn du beim nächsten Mal noch mehr Absätze hinzufügst, wird der Text noch leserfreundlicher!” Klingt das nicht direkt annehmbarer und motivierender?

„Aber” ist ein überaus kräftiges Wort. Leider wird es zu häufig auch als legitimen „Schutzschild” verwendet. Ich persönlich schalte mittlerweile auf Energiesparmodus, wenn jemand beginnt mit: „Ich bin ja kein Rassist, aber ...”

Gerade wenn die Wörter anderer Leute unsere Gedanken beeinflussen können, so sollten wir doch wohl selbst in der Lage sein, eigene Gedankenwelten zu entwerfen. Idealerweise steht uns ein sich ständig erweiterndes Modell zur Verfügung, dessen Konzept wir uns zu eigen machen sollten: das Neurolinguistische Programmieren (NLP). Es untersucht die Interaktion zwischen Gehirn und Sprache und begründet damit unsere Handlungsweisen. Denken sei wie ein innerer Monolog, den wir als Kapitän selbst lenken könnten.

Es missfällt, wenn jemand sagt, er/sie müsse hier und dort dies und jenes tun. Etwas tun „müssen” erzeugt permanenten Druck und impliziert Abhängigkeit. Muss man das wirklich tun? Zwingt uns etwa jemand? Sind wir fremdbestimmte, hilflose Marionetten?

Mit lediglich einem Wortaustausch wirkt der Rahmen wieder ganz anders. Wir implizieren Spaß und Motivation, wenn wir zur Arbeit wollen oder möchten. Wir suggerieren Vorfreude und Dankbarkeit, wenn wir zur Arbeit dürfen. Andere Menschen - beispielsweise in Entwicklungsländern - leben mit weitaus weniger Möglichkeiten als wir. Sie haben nicht das Privileg, zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten; sie müssen im Ausbeuterbetrieb ausharren, weil sie keine andere Perspektive sehen. Diese Tatsache sollte nicht in Vergessenheit geraten.

 

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Einmal wie ein Pirat über die Meere segeln, wer träumt nicht davon? Für etwa 30 deutsche und polnische Schüler*innen des Projekts "Wir sind eine Crew - Zusammen kommen wir weiter" wurde dieser Traum Wirklichkeit. Für sechs Tage segelten sie zusammen mit einem erfahrenen Team auf dem Segelschiff Thor Heyerdahl von Kiel Richtung Dänemark. Amanda und Abdu aus der jup! Redaktion haben die Jungs und Mädchen für das Projekt innovativ-international vor ihrer Abfahrt in Kiel besucht. Warum sie an einer internationalen Jugendbegegnung teilnehmen und welche Aufgaben sie an Bord haben, erzählen sie im Video!

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Hey Leute,

nach einiger Zeit melde auch ich mich wieder, um euch von neuen Erfahrungen in meinem FSJ zu berichten. Zunächst einmal kann ich euch ja den Grund nennen, warum erst jetzt wieder ein Bericht von mir kommt, denn der ist ganz einfach, erst jetzt im Mai habe ich wieder viel Neues erlebt, worüber es sich zu berichten lohnt. Aber dennoch möchte ich euch auch erzählen, was seit meinem letzten Bericht so geschehen ist.

In dieser Zeit hatte ich wieder zwei FSJ-Seminare, in welchen wir uns einmal mit unseren Berufswünschen beschäftigten und auch über Kommunikation und Konflikte sprachen. Besonders das zweite Thema fand ich sehr interessant und auch ansprechend. Und auch in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein war ich mitunter wieder mit einigen kreativen Aufgaben beschäftigt. So konnte ich erneut einen Bilderrahmen neugestalten und mich auch an Darstellungen in Excel versuchen, was mir auch sehr viel Spaß bereitet hat. Auch sollten wir für unseren Träger Einsatzstellenportraits schreiben, damit sich zukünftige Freiwillige einen besseren Einblick über die Einsatzstellen verschaffen können. So könnt ihr euch in meinem Portrait auch erneut einen allgemeinen Überblick in meine Arbeit verschaffen (Hier findet ihr mein Portrait).

Auch bin ich mir nun sicher, was ich studieren möchte. Die Mathematik soll es sein. Aktuell überlege ich aber noch, welches Nebenfach ich nehmen soll, da ich dabei mehrere Präferenzen habe.

Nun komme ich aber zum Mai, in diesem Monat habe ich gleich drei Seminare mitgeteamt, das heißt, dass ich nicht nur hospitierend begleitet, sondern selbst mit Kleingruppen gearbeitet habe.

Vom 2. Mai an habe ich mit zwei weiteren Teamenden drei Tage lang ein Kommunikationstraining mit einer fünften Klasse gestaltet, welches sowohl bei den Schüler*innen als auch bei den Lehrkräften gut ankam. Während dieser halben Woche haben wir auch einige erlebnispädagogische Methoden angewandt, die mir dann auch zwei Wochen später beim nächsten Seminar helfen sollten. Das entspannte an diesem Seminar war für mich, dass wir nicht vollständig in Kleingruppen waren, sondern nur für einzelne Methoden oder auch für Auswertungen in diese Konstellation gegangen sind.

Vom 22. – 23. April 2016 hatten Jugendliche die Möglichkeit, sich über ihre verschiedenen Karrierechancen bei der 11. Internationalen Messe für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung „studyworld 2016“ zu informieren. Ob mir das weitergeholfen hat und ob ich jetzt weiß, was ich studieren möchte, könnt ihr hier erfahren.

 

Ein Text von Anne

 

Wie soll es nach der Schule weitergehen?

Das fragen sich wohl viele nach dem Abschluss und nur die wenigsten haben einen genauen Plan.
Genau das ist bei mir der Fall! Ich weiß, dass ich studieren möchte, dem Studienfach stehe ich jedoch noch unentschlossen gegenüber.
Dafür gibt es Events wie die „studyworld 2016“, die uns bei der Entscheidung weiterhelfen sollen.

In der Hoffnung, danach meinem Studienplatz einen großen Schritt näher zu sein, machte ich mich am Samstag mit vier Freunden auf den Weg zur Messe.
Wir alle hatten den Ausflug dringend nötig, da auch meine Freunde keinerlei Idee haben, was sie studieren wollen.
So sind wir also mit relativ hohen Erwartungen an die ganze Sache herangegangen und der erste Eindruck war auch schon einmal nicht schlecht: Man konnte die Messe sehr leicht finden, das Gebäude wurde liebevoll mit Luftballons dekoriert und die Aussteller waren alle sehr nett.

 

Übersichtlichkeit der Messe

Als wir das Gebäude betraten, befanden wir uns in einem kleinen Vorraum, an dessen Seiten bereits die ersten Aussteller ihre Stände aufgebaut hatten. Zunächst waren wir vollkommen orientierungslos und wusste gar nicht, wo wir als erstes hingehen sollten. Am Eingang wurde jedem Besucher ein Programmheft ausgeteilt, welches jedoch für einen schnellen Einblick zu unübersichtlich gegliedert war. Also beschlossen wir, einfach loszugehen und uns überraschen zu lassen.

Leider war das Weitergehen tatsächlich eine Überraschung: Die Gänge waren recht eng und die Stände verrieten nur selten, was der Aussteller anbot. Man musste also immer stehenbleiben und sich in jeden Stand hineinlesen, nur um überhaupt erst einmal herauszufinden, was überhaupt angeboten wurde. Das Problem dabei war allerdings, dass man dafür entweder im Gang stehenblieb, was natürlich alle anderen Besucher störte oder man musste direkt an den Stand herantreten.
Das war allerdings eher nervig, da man sofort angesprochen wurde und man aus dem Gespräch nicht mehr so einfach herauskam, selbst wenn einem das Thema nicht wirklich interessierte.

 

Wie war die Ausstellerauswahl?

Generell erst einmal ein großes Lob an die Standauswahl! Es waren wirklich unglaublich viele Länder vertreten und auch das Programmheft half uns nach kurzem Einlesen bei der Standsuche weiter und gliederte alle Stände nach verschiedenen Kriterien (z.B. Land, Fächergruppe, etc.). Was uns allerdings störte, war der Anteil an Privatunis.Leider haben wir nicht die finanziellen Mittel, um uns bei Privatunis einzuschreiben, dadurch blieben uns viele Stände verwehrt.

 

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, an einem Studientyptest teilzunehmen. Dort hattest du die Möglichkeit, herauszufinden, welcher Studientyp du bist. Die Schlange dafür war allerdings ziemlich lang und uns wurde versichert, dass man den Test auch online durchführen kann, sodass wir lieber weitergingen.

 

Wie sah das Programm aus?

Die Programmauswahl überzeugte definitiv. In mehreren Räumen wurden über den ganzen Tag hinweg verschiedene Vorträge gehalten. Man konnte sich so zum Beispiel am Samstag von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr den Vortrag „Wie finde ich meinen Beruf?“ anhören. Es gab wirklich sehr viele Vorträge und es war für jeden etwas dabei.

 

Mein Fazit zur „studyworld 2016“

Mein Fazit fällt leider sehr gemischt aus, als Zeitverschwendung würde ich das Event jedoch nicht bezeichnen. Einerseits überzeugten die Vorträge und die Aussteller, die in der ganzen Welt aktiv sind. Andererseits fielen durch die Privatunis bereits einige Stände weg und die Ausstellung an sich war recht unübersichtlich. Ich würde einer Person mit einer ungefähren Zukunftsvorstellung die „studyworld“ definitiv empfehlen. Sie wird dort gezielt Informationen finden. Für meine Freunde und mich, die ja leider noch gar keine Idee haben, war die diesjährige „studyworld“ leider nicht sonderbar hilfreich.
 

Falls du auch nicht weißt, wie es nach der Schule für dich weitergehen soll, dann schau doch einfach mal bei uns unter „Nach der Schule“ nach!
Dort findest du alle Infos zu Studium, Auslandsaufenthalte, FSJ und co.

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 28. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

 

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

Ab in die 9. Runde!!! Bis zum 30. Mai 2017 können Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften ab 3 Leuten wieder ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zu seinem Schutz tun. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf vieles in unserem Alltag.

„Mach dich stark fürs Klima“

Macht mit beim Klimaschutz und zeigt mit eurem Beitrag im Wettbewerb Berliner Klima Schulen, was jeder Einzelne tun kann! Bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt! Einsendeschluss ist der 30. Mai 2017! Die besten Teilnehmer*innen können bis zu 5.000 € gewinnen.Informationen rund um den Wettbewerb findet ihr auf www.berliner-klimaschulen.de.

Wie in den letzten Jahren kann das Publikum wieder über ein Online-Voting die beste Idee prämieren. Die Gewinner des Publikumspreises dürfen sich über vier Übernachtungen inklusive klimafreundlicher Halbpension für bis zu 30 Personen in einem A&O-Hostel nach Wahl freuen.

Holt euch Unterstützung!

Wenn ihr Unterstützung bei der Erstellung eures Beitrags braucht, könnt ihr ein Team von den Berliner Klima Schulen an eure Schule einladen. In einem Workshop helfen euch die Mitarbeiter*innen ganz individuell, eure Ideen weiterzuentwickeln und in eine passende Form zu bringen oder auch Maßnahmen und Aktionen zu planen.

Meldet euch einfach bei kontakt@berliner-klimaschulen.de und schreibt, wo der Schuh drückt und welche Hilfe ihr konkret benötigt.

YouTube-Workshop vom 21.-23.03.2016

YouTube ist deine Lieblingsplattform? Von Sketchen, über Fashion Hauls, bis hin zu Let’s Plays schaust du dir alles an?

Dann lerne doch die YouTube-Basics kennen und drehe dazu dein eigenes Video! Beim „DIY für deinen YouTube-Hit“ im Lernzentrum von Helliwood.

In dem 3 tägigen Ferienprojekt schaut ihr „hinter die Kulissen“ von YouTube und beantwortet die wichtigsten Fragen. Was macht eigentlich ein gutes Video aus? Wie werden YouTuber erfolgreich? Und wie ist das wirklich mit dem Geld verdienen über YouTube?

SPECIAL GUEST: Es ist exklusiv ein YouTuber eingeladen. RobBubble aus Berlin wird unseren Workshop besuchen und für eure Fragen rund um das Thema YouTube und das Leben als YouTuber zur Verfügung stehen!

Aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Dreht euer eigenes YouTube Video zu einem Thema eurer Wahl und schneidet es mit Hilfestellung professionell zusammen. Klingt nach Spaß? Ist es auch!

„Das DIY für deinen YouTube-Hit“ – kommt vorbei! Meldet euch ganz einfach an und schreibt eine Mail mit eurem Namen und Alter an kontakt@das-lernzentrum.de. Anschließend erhaltet ihr eine Mail mit genaueren Informationen.

Mitmachen kann jeder ab 12 Jahren. Stattfinden wird das ganze vom 21.-23. März im Lernzentrum Helliwood, Riesaer Straße 2, 12627 Berlin

Ihr habt noch Fragen? Schreibt eine Mail (kontakt@das-lernzentrum.de) oder ruft an: 030 9927 5610

Am 20. Februar 2016 fand in Berlin zum ersten Mal die „Youth Leadership Konferenz #digitale Bildung“ statt. Jasmin von der jup!-Redaktion war vor Ort und berichtet von dem Tag.

 

Anfang Juni 2016 wird der 4​. Nationale MINT­Gipfel ​stattfinden, bei dem unter anderem Politiker*innen und Professor*innen über MINT reden. MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und möchte Schüler*innen für naturwissenschaftliche Studiengänge begeistern, da jetzt und in der Zukunft diese Berufe wichtig sind und sein werden. Mit der YLK-Konferenz sollte uns Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, im Vorhinein unsere Meinung zu dem Thema zu äußern. Vor Ort waren ca. 50 Jugendliche aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Alter von 14 bis 21 Jahren.

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Da ich in Rheinland-Pfalz wohne, musste ich schon am Freitag anreisen. Aus meiner Region kamen viele andere Jugendliche, sodass wir gemeinsam mit einem Bus fuhren. Die Busfahrt an sich war schon ein Erlebnis, da der Busfahrer kein Deutsch und nur ein paar Brocken Englisch konnte. Unausweichlich kam es zu Verständigungsproblemen - z.B. haben wir versucht ihm zu sagen, dass er an der nächsten Raststätte halten solle, weil wir Hunger hätten. Leider dachte er, wir müssten nur auf die Toilette gehen und hielt an einem Rastplatz mit einem öffentlichen Toilettenhäuschen – jedoch ohne Restaurant oder Tankstelle weit und breit.

 

Ohne Worte – eine Begrüßung der besonderen Art

Als wir am Samstag gemeinsam zum Veranstaltungsort gingen, waren wir alle aufgeregt und haben uns schon ausgemalt, wie der Tag sein würde. Doch es kam alles ganz anders als gedacht. Nach der Ankunft warteten wir gespannt, dass jemand von den Veranstaltern uns begrüßt. Eine Veranstalterin schlug auf einen Dong, der uns begrüßen sollte, was verwunderlich war. Wir warteten weiter ab, bis wir sahen, dass anstatt eines Redners sich vorn im Raum eine Leinwand präsentierte, auf der eine bestimmte Website sichtbar wurde. Alle nahmen ihr Smartphone und suchten nach dieser. Zu sehen war die Frage: „Wie heißt du?“ Worauf ich antwortete. Mein Name erschien nun auf der Leinwand. Es kamen immer wieder neue Fragen auf, die wir beantworteten - das war der Einstieg zum Thema modernes Kennenlernen mit digitalen Medien.

 

Die Aufteilung in Gruppen

Nach einer kurzer Ansprache von einem der Organisatoren sollten wir uns - von „unseren Füßen“ geleitet - an Plakate stellen, wo die Themen drauf standen, mit denen wir uns an diesem Tag beschäftigen könnten. Zur Auswahl standen die Themen: Unterricht, Lehrerausbildung, Alltag, Lernmöglichkeiten im Netz, Gefahren mit digitalen Medien, (Aus-) Bildung und gesellschaftliche Themen. Ich suchte mir das Thema „Alltag“ aus. In der Gruppe redeten wir über den Alltag mit digitalen Medien und es stellte sich heraus, dass die Gruppe etwas über die Beeinflussung unserer Kreativität durch digitale Medien machen wollte. Ich hatte mir jedoch etwas anderes darunter vorgestellt. Daher wechselte ich zu der Gruppe, die sich mit dem Thema „Lehrerausbildung“ beschäftigte. Dort konnte ich mich gut einbringen. Wir einigten uns, unsere gesammelten Forderungen in einem Kurzvideo umzusetzen.

 

Die Videoproduktion

Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir am Aufbau des Videos und unser Coach, der unsere Gruppe begleitete und unterstützte, erzählte uns, dass er Filmregisseur sei. Er konnte uns gut helfen bei der Planung des Videos. Ich übernahm den Part der Moderation im Video. Es machte Spaß, die Videoausschnitte zu drehen, allerdings war es auch schwierig. Beispielsweise durften wir uns für einen Ausschnitt für eine längere Zeit nicht bewegen, was für mich schwierig war, da ich mich sehr verdreht hinsetzen musste. Durch ein paar lustige Patzer von mir, konnten wir aber auch viel lachen. Als wir mit dem Filmen fertig waren, wurde durch uns noch alles zu einem Video zusammengeschnitten. Ich denke dieser Videoclip kann sich sehen lassen.

Am Ende wurde es zeitlich ziemlich eng, doch wir waren fast pünktlich mit allem fertig. Für die Ergebnispräsentation sollten wir uns alle wie im Kino hinsetzen, um auch die Ergebnisse der anderen Gruppen bestaunen zu können. Die meisten hatten sich ebenfalls für die Produktion von Videos entschieden (alle Ergebnisse hier). Als der Clip meiner Gruppe lief, hat sich kaum jemand noch auf dem Stuhl halten können. Denn wir sprachen über die Situation von Lehrern, die nicht mit digitalen Medien umgehen können und erklärten diesen, wie man einen Beamer richtig anschließt. Am besten schaut ihr selbst!

Abschließend kann ich sagen, dass die Veranstaltung gut war und ich allen Jugendlichen, die gerne Videos machen und gerne mit anderen jungen Menschen arbeiten und etwas entwickeln wollen, empfehle, an solch einer Youth Leader Konferenz teilzunehmen.

 

ein Text von Jasmin

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren aus Berlin und dem Umland!

In unserer weltweit vernetzten Gesellschaft gehören interkulturelle Kompetenz, ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge und Medienkompetenz zu den Grundkenntnissen für Ausbildung und Beruf.
Im Schulalltag findet man diese Themen aber selten wieder. An dieser Stelle kommen freie Bildungsträger ins Spiel. Die gemeinnützige multicult Radio- und Medienproduktionen UG führt nicht nur den Radiobetrieb, sondern hat sich auch als Talentschmiede für junge Nachwuchsjournalisten behauptet. In diesem Projekt vermitteln internationale Journalisten und Ausbilder in praxisorientierten Workshops und Seminaren Medienkompetenz und journalistisches Basiswissen mit Fokus auf Themen des Wirtschaftens in Zeiten der Globalisierung.

 

Du interessierst dich für Journalismus und globale Wirtschaft?

Das Projekt "Junge Medien@Globale Wirtschaft" vermittelt dir Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und fördert dein globales Verständnis für Zusammenhänge von Kultur und Wirtschaft. Das bildet die Basis für eine journalistische Laufbahn: Als Radiomacher wirst du dein Wissen an deine junge Hörerschaft weitergeben können, z.B. in Magazinen, Service- oder Talksendungen.

Mitmachen kannst du, wenn du zwischen 11 und 18 Jahren alt und aus Berlin oder dem Umland bist, mit und ohne migrantischen Hintergrund, mit und ohne journalistische Vorkenntnisse. Je bunter und interkultureller die Zusammensetzung der Gruppe, desto anschaulicher und produktiver wird die gemeinsame Arbeit! Das Projekt läuft ab Februar, es ist jedoch möglich, sich jederzeit anzumelden. Während der elfmonatigen Projektlaufzeit 2016 finden drei aufeinander aufbauende Ausbildungsmodule an. Hier erwirbst du Grundlagen der interkulturellen Kommunikation, Basiswissen im interkulturellen Journalismus von journalistischen Formaten wie tagesaktuellen Umfragen, Veranstaltungstipps oder Blogs, erhältst Moderationscoaching und produzierst zusammen mit den anderen aus der Gruppe sendefähige Inhalte.

 

Mehr Infos gibt es unter multicult.fm/projekte/

jup!-Redakteurin Amanda besuchte im Januar das Jugendforum denk!mal’16 im Berliner Abgeordnetenhaus und sprach mit den Organisatorinnen Edina-Talita Gergely und Maria Koch.

 

Ende Januar 2016 im Berliner Abgeordnetenhaus. Ich besuche das Jugendforum denk!mal‘16. Gemischte Gefühle, die sich um das Thema Nationalsozialismus breitmachen. Ich erinnere mich daran, dass die Rote Armee am 27. Januar 1945 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eintraf und die restlichen Überlebenden befreite. Wieder werde ich mit der perversen Perfektion von Menschenmassenvernichtungen, die im Zuge der Rassenhygiene in Deutschland geschehen sind, konfrontiert. Wieder der Zweite Weltkrieg. Wieder Hitler und Himmler. Und schon wieder stellen sich mir die Fragen: „Was hat das alles mit mir zu tun? Geschichte hatte ich auch in der Schule!“ Oder: „Ich weiß, der Zweite Weltkrieg und so.“

Doch ist es wirklich wieder die alte Leier, die uns aus mindestens zwei Jahren Oberstufe aus den vergilbten Geschichtsbüchern entgegenblickt?

Keineswegs! Um das beurteilen zu können, sollte man wissen, was sich überhaupt hinter der einprägsamen Bezeichnung denk!mal verbirgt. Laut Duden bedeutet Denkmal eine „zum Gedächtnis an eine Person oder ein Ereignis errichtete, größere plastische Darstellung“. Doch laut Ralf Wieland, dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, bedeutet denk!mal weitaus mehr: Seit 2002 öffnet das Abgeordnetenhaus Jahr für Jahr seine Hallen für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Sie setzen sich auf unterschiedlichste Art und Weise dafür ein, den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Aus vier verschiedenen Kategorien (mach!mal, schreib!mal, sing!mal, mal!mal) entstand eine kreative Ausstellung, die eine Woche lang im Casino des Abgeordnetenhauses kostenlos und für jedermann gezeigt wurde. Ebenfalls funktionierte man den Plenarsaal für die Abendveranstaltung um und ließ zum Beispiel einen Deutsch-Polnischen Rap zum Thema erklingen, der von Jugendlichen selbst geschrieben wurde. 

Hallo,

mittlerweile ist ein weiterer Monat meines FSJs um und ich würde auch gern von diesem Monat erzählen, da in der letzten Zeit auch wieder einiges los war.

Zunächst einmal war die Hausstatistik wieder ein wichtiges Thema. Da ja nun das Jahr 2015 vorbei war, konnte ich auch alle Teilnahmelisten des Jahres zusammentragen, dessen Übertragungen in eine zusammengefasste Liste zusammengestellt werden mussten.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erwähnte, habe ich im Januar bei zwei Seminaren mitgeteamt. Vom 11. bis zum 15. Januar habe ich in einem Bewerbungstrainingsseminar hospitiert. Während dieser Woche haben wir die Teilnehmenden dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten und Interessen besser erkennen zu können, um so Berufswünsche bilden oder verfestigen zu können. Der Donnerstag ist dann immer der Einstellungstag, der morgens mit einem Einstellungstest beginnt. Während dieses Tests dürfen wir als Prüfende für Unruhe sorgen, um die Teilnehmenden eine Stresssituation aufgrund von Störungen erleben zu lassen. So haben wir beispielsweise die Fenster geknallt, aber auch den Schreibenden nahe über die Schultern geschaut. Nachmittags finden die Bewerbungsgespräche statt, von welchen ich zwei übernommen habe. Zuvor habe ich mich bei einem Kollegen mit in die Gespräche gesetzt, um einen guten Eindruck zu erhalten, wie er diese Gespräche führt. Dementsprechend haben sich nicht nur die Teilnehmenden an diesem Tag schick gemacht, auch ich habe mich angemessen eingekleidet.

Die Seminare finden auch immer grundsätzlich in Kleingruppen statt. Ich als Hospitant habe somit einen Honorarteamer in seiner Kleingruppe unterstützt, die ich am Freitag zur Auswertung sogar allein angeleitet habe. Es waren zwar nur 30 Minuten, dennoch war es für mich eine gute praktische Übung, die ich zwei Wochen später noch weiter vertiefen konnte.

Vom 25. bis zum 28. Januar gab es ein Streitschlichtungsseminar. Bei diesem waren wir, mit mir gerechnet, drei Teamende auf 18 Teilnehmende. Während dieser vier Tage haben wir den Teilnehmenden die Grundlagen von Kommunikation, Konflikten und der Mediation vermittelt, die wir auch mit Rollenspielen trainieren ließen. Das Seminar fand sowohl in der Großgruppe als auch in Kleingruppen statt, sodass ich da mehr praktische Erfahrungen sammeln konnte, alleine eine Gruppe anzuleiten. Diese Erfahrung sammeln zu können, hat mir sehr gefallen und hat auch Spaß gemacht.

Jetzt nun in der ersten Februarwoche haben wir wieder ein Freiwilligenseminar. Dieses Mal ist das Thema "Berufsorientierung".

Zu guter Letzt lässt sich noch erwähnen, ohne jetzt wirklich detailliert jede einzelne Tätigkeit zu reflektieren, dass ich das Haus im Schnee fotografieren durfte. (Ja, es gab einige Tage sogar Schnee in Berlin und Brandenburg.)

Damit verabschiede ich mich wieder von euch, bis zum nächsten Mal,

euer Max :)

Hey!

Mein Name ist Elena, ich bin 15 Jahre alt und mein Jahr 2015 war ziemlich französisch! Ich verbrachte nämlich nicht nur die letzten drei Monate in Frankreich, sondern war auch zuerst einmal im Frühjahr hier in Berlin Gastgeberin für meine französische Austauschpartnerin. Wie das alles begann und welche Erfahrungen ich in diesen Monaten gemacht habe - darüber möchte ich hier auf jup! berichten! :)

 

Wie alles begann… - Das Brigitte-Sauzay-Programm des DFJW

Für mich war eigentlich bereits schon in der 9.Klasse klar, dass ich auf jeden Fall einmal für eine Zeit ins Ausland möchte, um eine andere Kultur zu entdecken und eine fremde Sprache zu erlernen. Allerdings dachte ich damals vielmehr an Englisch und daran nach dem MSA ein ganzes Jahr in den USA oder in England zu verbringen - eher weniger wäre ich von alleine darauf gekommen, mit meinen Sprachkenntnissen nach zwei Jahren Französischunterricht einen Schüleraustausch nach Frankreich zu machen.

Dann aber erzählte meine Französischlehrerin in der Schule vom „Brigitte-Sauzay-Programm“ des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und nach einigem Recherchieren fand ich immer mehr Gefallen an der Sache. Es schien wie eine Chance, die man einfach nutzen musste, um etwas Neues kennenzulernen, aus dem Alltag rauszukommen, zu verreisen und seinen Horizont erweitern zu können.

Beim Brigitte-Sauzay-Programm handelt es sich um einen Austausch, der für Schüler*innen der 8.-11. Klasse gedacht ist. Man verbringt 3 Monate in Frankreich bei einer Gastfamilie und nimmt anschließend oder zuvor seine/n Austauschpartner*in bei sich zu Hause auf. Während des Aufenthaltes in Frankreich sollte man mindestens 6 Woche die französische Schule besuchen.

Insgesamt finde ich das Programm sehr individuell anpassbar, weil man fast alles selbst organisieren muss bzw. selbst festlegen kann. Das geht von der Suche und Auswahl der Austauschpartnerin, über die genauen Termine (nach Absprachen mit den Schulen), bis hin zu An- und Abreise und verschiedenen Versicherungen.

Da der Austausch auf Gegenseitigkeit beruht und vom DFJW keine Verwaltungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben werden, ist er zu anderen Austauschprogrammen weitgehend kostenneutral. Für den Flug oder die Bahnfahrt kann man beim DFJW außerdem einen Fahrtkostenzuschuss beantragen.

Ich war mittlerweile total begeistert und begann mit der Suche nach einer Austuschpartnerin. Für Schüler*innen deren Schule keine französische Partnerschule haben, wie es bei mir der Fall war, gibt es auf der Internetseite des DFJW die Rubrik „Kleinanzeigen“. Hier stellen sich deutsche sowie französische Jugendliche kurz mit Alter, Wohnort, Familie und Hobbys vor.

Nach einigem Suchen und Hin-und Herschreiben hatten wir uns gefunden und als dann auch alle Formulare mit den Schulen  ausgetauscht waren, stand es wirklich fest: Meine Austauschpartnerin hieß Julie, wohnte in der Normandie direkt am Meer und kam bald für drei Monate zu mir nach Berlin!

Wie das war, erzähle ich euch im nächsten Blog!

Bis dann,

eure Elena

Was haben Gelassenheit, süß duftende Luft und Mehl gemeinsam? Richtig, sie beschreiben den ersten Eindruck, den ich, zusammen mit meinem Fotograf Nicolas Schaelicke, auf dem Bäcker- und Konditorenaustausch erhalten habe. Während ich die übriggebliebenen Französischkenntnisse aus der verstrichenen Schulzeit zusammenklaubte, beendeten die Teilnehmenden ihre Kreationen. Was dabei herauskam und welche Rolle dabei die Liebe gespielt hat, das wurde auf der Internationalen Grünen Woche, am Samstag, den 16. Januar 2016, in Berlin präsentiert.

 

ein Beitrag von jup!-Redakteurin Amanda Beser

Dieses Jahr hat sich die Jugendbegegnung des Deutschen Bundestags intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit in der NS-Zeit beschäftigt. In diesem Rahmen besuchten 80 Jugendliche die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide. Zu den bewegendsten Momenten der Woche gehörte jedoch die Begegnung mit zwei Zeitzeugen. jup!-Redakteurin Anne hatte die Möglichkeit, live bei einem Zeitzeugengespräch dabei zu sein. Zusammen mit den anderen Teilnehmenden lauschte sie den bewegenden Erzählungen von Frau Anastasia Gulei, die über ihr Leben als Zwangsarbeiterin berichtete.  

 

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur startet in die nächste Runde!

 

Noch bis 31. März können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren für ein FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg bewerben.

Im FSJ Kultur engagieren sich junge, kulturinteressierte Menschen ein Jahr lang in einer von über 130 kulturellen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg.

Hier lernen sie unterschiedliche Arbeitsfelder in kreativen Bereichen kennen und bringen ihre individuellen Stärken mit ein. In einem eigenständigen Projekt verwirklichen sie ihre eigenen Ideen und sammeln wertvolle, berufliche und persönliche Erfahrungen.

Das FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg startet am 1.September und geht bis zum 31. August.

 

Auch wir vergeben einen FSJ Kultur Platz! Du hast Interesse? Dann melde dich doch bei uns!

 

fjs

 

Du beschäftigst dich mit dem Thema Abfall in der Schule? Bei dir im Kiez oder Ort gibt es eine richtige Schmutzecke? Du befasst dich mit Ressourcenverschwendung?

 

Dann werde Junger Reporter für die Umwelt und mach mit bei der Litter Less Kampagne!

 

Die Jungen Reporter für die Umwelt (JRU) sind ein Bildungsprojekt innerhalb eines weltweiten Netzwerks. Das Ziel der Jungen Reporter ist es, Umweltfragen und –probleme zu untersuchen und darüber zu berichten. In den letzten Jahren entstanden so kreative Artikel, Fotos und Filme, die auf Missstände aufmerksam machen und Lösungen vorschlagen.

 

„Tue Gutes und rede darüber“

 

Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Litter Less“, also „Weniger Abfall“. Ziel der Kampagne ist es, die zunehmende Vermüllung von Stadt und Land einzudämmen und Wege aufzuzeigen, Müll in der Natur zu vermeiden.

Bundesweit sind Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren aufgerufen, für den nationalen Wettbewerb ihre persönliche Umweltstory einzureichen.
 

So gehst du vor:
 
  1. Untersuche ein lokales Abfall-Problem oder Thema.
     

  2. Schlage Lösungen vor, um dieses Problem zu beseitigen.
     

  3. Berichte von deinem Abfall-Problem und der Lösung und erstelle eine journalistische Produktion (Artikel, Foto, Film).
     

Einsendeschluss ist der 1. April 2016. Unter den eingereichten Bildern, Artikeln und Videos zum Thema Abfall werden dann von einer Jury die Gewinner ausgewählt. Die genauen Kriterien findest du ganz unten im Artikel. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise wie Tablets, Aufnahmegeräte und Kameras. Alles Dinge, die du als Reporter auch in Zukunft gebrauchen kannst. Zusätzlich gibt es einen Workshop in Berlin, in dem du dein Reporterwissen erweitern kannst. Die nationalen Gewinner nehmen außerdem automatisch am internationalen Wettbewerb teil.

 

 „Ich will mitmachen, brauche aber Hilfe!“

Kein Problem! Unterstützung bekommst du von Mitarbeiter_innen des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU). In verschiedenen Workshops zeigen sie dir, was es heißt, als Reporter zu arbeiten. Das Angebot kannst du auch zusammen mit deiner Schulklasse nutzen.

Hallo,

zunächst einmal möchte ich euch ein frohes neues Jahr und viel Erfolg wünschen, falls ihr euch ein Ziel für das Jahr 2016 gesetzt haben solltet. Meine erste Sache für dieses Jahr soll es nun sein, euch über meine ersten vier Monate meines FSJs zu berichten.

Im September feierte die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein ihr 40-jähriges Bestehen. Dementsprechend war es meine Aufgabe als Freiwilligendienstleistender, die Vorbereitung der Feier zu unterstützen. So musste ich die Ausstellungen und Dekorationen vorbereiten, es mussten der Tagesablauf gestaltet und Zeitungsartikel herausgesucht werden und noch vieles mehr.
Als Ort der außerschulischen Bildung führt meine Einsatzstelle viele Seminare durch, deren Hauptzielgruppe Schülerinnen und Schüler sind. Als FSJ'ler habe ich dort festgeschriebene Aufgaben. So kümmere ich mich beispielsweise um die Materialien für die Seminare, es müssen regelmäßig die Vorräte überprüft und Moderationsmaterialien vorbereitet werden. Sind die Materialien mal knapp, so ist es auch meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass zuständige Personen informiert werden, damit diese Material nachbestellen können.
Für die Seminare müssen auch viele Kopien erledigt werden. Dazu gehören nicht nur Flyer für die Teilnehmenden, auch die Leitenden müssen diverse Materialien erhalten, die Methoden für die Seminare beinhalten, und für Bewerbungstrainingsseminare müssen auch für jeden Teilnehmenden Einstellungstests ausgedruckt werden, da diese auch simulierte Bewerbungsverfahren erleben sollen.

 

Zahlen, Zahlen, Zahlen – Statistik als Grundlage für die Zukunft

Ein weiterer Aufgabenbereich ist das Arbeiten mit Statistiken. Es ist eine Aufgabe der Freiwilligendienstleistenden, sich in die Belegungs- und Teilnahmelisten des Hauses einzulesen und alle Angaben in eine Statistik zusammenzuführen, da diese Informationen für die Geldgeber wichtig sind, weil diese auch wissen müssen, ob es sich lohnt, in diese Jugendbildungsstätte Geld zu investieren. Dies wäre beispielsweise nicht der Fall, wenn nicht genügend Bildungsseminare stattfänden.

 

Ab und an gibt es auch langweilige Momente

Größtenteils bin ich bei meiner Einsatzstelle daher auch mit genug Arbeit versorgt, aber je nachdem, wie schnell man die Aufgaben erledigt, kann man auch streckenweise Langeweile haben. Der Teil meiner Arbeit, der mir am meisten zusagt, ist die Begleitung der Bildungsseminare. Ich habe bisher ein Teambildungs- und Kommunikationssemiar und ein Seminar für die Schülervertretung begleitet. Während dieser Seminare konnte ich genau beobachten, wie diese ablaufen und auch selbst in die Gestaltung eingreifen. Besondere Freude hatte ich daran, selbst Methoden oder Inhalte vermitteln zu können. Da bin ich schon sehr gespannt, wie ich mich bei den nächsten Seminaren weiterentwickeln werde. Jetzt im Januar werden sogar zwei Seminare folgen, die ich begleiten werde.

 

FSJ-Seminare mit anderen Freiwilligendienstleistenden

Zum Abschluss meines hoffentlich nicht zu lang geratenen Textes möchte ich noch kurz auf die FSJ-Seminare, die ich mit einer festgelegten Gruppe von Freiwilligendienstleistenden habe, Bezug nehmen. Bisher hatte ich schon zwei dieser Seminare. Das erste Seminar hatte inhaltlich Gruppenpädagogik behandelt. In dieser Zeit wurden uns verschiedene Moderationsmethoden und andere wichtige Informationen vermittelt, die man selbst in der Arbeit mit Gruppen benutzen kann und auch sollte. Auch außerhalb der Seminarzeiten hatten wir als FSJ'ler viel Spaß miteinander, wir haben viel gelacht und uns besser kennengelernt. Das hat sich im zweiten Seminar dann fortgesetzt. Thematisch behandelte dieses Didaktik und Diversität.

Hoffentlich konnte ich euch alle wichtigen Infos nennen. Ich wollte mich ja auch so gut es geht kurz und knapp halten. Ich wünsche euch noch eine gute und erfolgreiche Zeit, egal ob ihr euren Mittleren Schulabschluss, euer Abitur oder was auch immer anstrebt. :)

So verbleibe ich mit vielen Grüßen,

euer Max :)

Hallo!

Ich dachte mir, da ich in den letzten Wochen viel erlebt habe, fasse ich mal meine Erkenntnisse und Erfahrungen mal für euch zusammen!

Ich gehe mittlerweile seit einigen Wochen hier zur Schule, und eins muss ich sagen: Es ist immer noch extrem entspannt, aber das wird sich noch ändern! Im kanadischen Schulsystem ist es so, dass man nur 7 bis 8 Fächer hat. Ich habe Mathe, Englisch, Französisch, Earth Systems, Canadian Law, Career Development und Kunst. Eine Wahl hatte ich leider nicht, da mir die Fächer zugeteilt wurden. Ich habe aber kleinere Änderungen vorgenommen, da ich weiterhin Französisch haben wollte, aber der Großteil blieb vorbestimmt. Ein weiteres Problem war, dass der Großteil der Kurse schon voll war – also keine großen Wahlmöglichkeiten für mich. Ein Tipp von mir dazu, lasst euch von den Fächern nicht unterkriegen, sie sind alle nicht sehr schwer und der Großteil der Lehrer gestaltet den Unterricht ziemlich gut, von daher ist es alles eigentlich ziemlich spannend! Außerdem werden die Einheimischen mit der Zeit immer offener und der Unterricht macht meist Spaß! Mein Lieblingsfach momentan ist Canadian Law. Wieso? Weil es extrem interessant ist, die Gesetze von einem Land genauer kennenzulernen und zu verstehen, wie das ganze organisiert ist.

 

Eine Schulexkursion im kanadischen Herbst

Ja, es ist nicht leicht, viel Zeit weit weg von Zuhause zu verbringen, aber man kann es. Und dabei kann man auch ziemlich glücklich sein und die Zeit genießen. Was man dafür tun muss? Die Chancen nutzen, die einem Angeboten werden! Wie zum Beispiel sich einem Club anschließen und eine Exkursion mitmachen! Genau das habe ich gemacht und es war toll. Ein supernetter Lehrer meiner Schule hatte mich, meine Gastschwester und noch eine andere internationale Schülerin eingeladen, auf eine Exkursion vom Weltgeographiekurs mitzukommen. Die Exkursion ging über vier Tage und führte uns auf die andere Seite von Neufundland, in den Gros Morne Nationalpark! Während ich im Gros Morne Nationalpark war, zeigte sich die Bäume von ihrer bunten Seite: Von Dunkelgrün über Hellgrün, Gelb, Neonorange zu Rot – die Farbenpracht war atemberaubend! Die Zeit dort war eine wundervolle Erfahrung, die viel zu schnell vorbei ging! Und das war die Meinung von ALLEN, die dabei waren! Besonders toll ist, dass ich durch den Ausflug  neue Freundschaften geknüpft habe!

Eine weitere Erfahrung, die schon etwas zurückliegt, ist der Ausflug für ein Wochenende mit allen internationalen Schülern der Umgebung! Dieses sogenannte „Orientation Weekend“ findet jedes Jahr statt und dient dazu, dass alle internationalen Schüler sich kennenlernen und somit Freundschaften mit Leuten aus der ganzen Welt knüpfen können. Es war schön an dem Wochenende zu sehen, das es den meisten genauso geht, wie einem selbst! Und es ist schön ein paar Leute in der Umgebung zu kennen, die dieselbe Sprache sprechen.
 

Thanksgiving – auch ein Feiertag in Kanada

Einige unter euch kennen wahrscheinlich Thanksgiving als Fest, das in den USA gefeiert wird. Diese Tradition gibt es auch in Kanada, auch wenn sie an einem anderen Tag stattfindet. Thanksgiving findet hier immer am zweiten Montag im Oktober statt, also dieses Jahr am 12. Um  der Tradition willen, gab es Truthahn im Haus der Nichte meiner Gastmutter.  Der Truthahn war ziemlich gut und dazu gab es viele Beilagen, von denen ich leider die Namen vergessen habe. Aber an den Nachtisch kann ich mich erinnern, der war so lecker. Es gab Blueberry Pie, Lemon Pie, Schokokuchen oder Eis – je nach Wunsch. Die ganze Familie kam für das Abendessen zusammen, es war ein schöner Tag, auch wenn ich dadurch an eigene Familienfeste zu Hause erinnert werde…

Ein bisschen Heimweh

Die Familie zurück zu lassen ist hart! Und es ist noch schwieriger, mit ihr Kontakt zu halten! Nicht, dass niemand aus meiner Familie mit mir reden will, aber es ist immer noch schwer, den Kontakt zu halten, denn umso mehr man mit seiner Familie redet, umso mehr vermisst man sie!

Was in der Zeit, die man im Ausland verbringt, aber viel wichtiger ist, sich in die Familie zu integrieren, in der man lebt. Ich habe in der Zeit, die ich hier bin, schon viel über die Kultur hier gelernt und meine Sprachkenntnisse haben sich auch schon sehr verbessert, während ich mit meiner Gastfamilie geredet habe! Weiterhin freuen sie sich sehr, wenn sie mehr über mich und über meine Kultur, meine Gewohnheiten und meine Familie erfahren! Und sie freuen sich sehr, wenn ich auch Interesse an ihnen zeige und etwas mit ihnen unternehme.

 

Meine Freunde von Zuhause

Um ehrlich zu sein verliert man schnell den Kontakt zu all seinen Freunden nach Hause, aber sie verstehen, wenn man sich für ein paar Wochen nicht meldet, denn sie sind auch total im Schulstress und ich selbst habe immer viel zu tun oder genieße meine freie Zeit. Jedoch muss ich ehrlich sagen: Zeitverschiebung kann etwas Schlimmes sein!!! Aber durch all das erfährt man wer seine wahren Freunde sind - was natürlich auch seine Vorteile hat. Denn ein paar von ihnen werden dir schreiben, auch wenn du dich zwei Tage mal nicht meldest und fragen, wie es dir geht…

Viele iebe Grüße aus dem immer kälter werdenden Mount Pearl und bis bald!

Cora

 

Auch dieses Jahr hat das Abgeordnetenhaus von Berlin mit dem Jugendforum denk!mal Jugendliche und junge Erwachsene aufgerufen, mit kreativen Projekten an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zu erinnern und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Unter dem Motto "Nichts ist verloren - wenn Du es erzählst!" sowie den Schlagworten mach!mal, schreib!mal, sing!mal und mal!mal konnten Jugendliche ihre Ideen in die Tat umsetzen und ihre Gedanken und Aktionen in den verschiedensten Formen präsentieren. Neben einer Ausstellung der eingereichten Projekte wird es am 20. Januar eine Abendveranstaltung geben. Die Abendveranstaltung könnt ihr vor dem Fernseher von Zuhause verfolgen, da sie ab 18:00 Uhr vom Sender ALEX live übertragen wird.

 

Ausstellung 18. – 25. Januar 2016

Während des Jugendforums denk!mal verwandelt sich das Casino des Abgeordnetenhauses von Berlin in einen Ausstellungsraum für die Projekte der Jugendlichen.

Vom 18. bis 25. Januar 2016 werden die  eingereichten Projekte dort präsentiert und ausgestellt. Ihr könnt in der Ausstellung u.a. Filme sehen, Skulpturen bewundern, Tonaufnahmen hören oder Fotos betrachten. Durch die kreativen Projekte anderer Jugendlicher könnt ihr viel über die Geschichte des Nationalsozialismus lernen – abseits des Klassenraumes und des Geschichtsbuches.

Die Ausstellung ist an Wochentagen von 9 bis 18 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Wenn ihr sie als Klasse, Jugendgruppe oder Einzelperson besichtigen möchtet, meldet euch bitte beim Projektteam an. Die Team-Mitglieder können euch dann am Eingang willkommen heißen.

Das Projektteam erreicht ihr per:

E-Mail: denkmal@parlament-berlin.de

Telefon: (030) 23 25 2010

 

 

 

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zum Schutz des Klimas beitragen: z. B. durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Konsum regionaler Produkte oder den Einsatz effizienter und neuer Technologien. Aber wie genau geht Klimaschutz? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist Sinn des Schulwettbewerbs „Berliner Klima Schulen“. Dabei geht es nicht nur um die Maßnahmen auf politischer Ebene, sondern vor allem auch darum, zu erkennen, was jeder Einzelne oder ein kleines Team konkret tun können und was andere motiviert, dabei mitzumachen.

Wer kann mitmachen?

Ihr! Also alle Berliner Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule sind dazu aufgerufen, eigene Ideen zu den Themen Klima und Klimaschutz zu entwickeln.

Wie finde ich ein Thema?

Ihr habt Probleme ein Thema zu finden? Kein Problem! Ein Thema kann man überall finden. Denn Klimaschutz berührt fast alle Bereiche unseres Lebens. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf Vieles, was wir tun oder lassen.

Die Schüler*innen der  Robert-Havemann-Schule in Pankow haben zum Beispiel in ihrem Projekt „Elektromobilität zum Anfassen“ ein E-Kettcar gebaut und damit im letzten Jahr den dritten Preis gewonnen.  Die Wettbewerbsteilnehmer*innen der Gustav-Falk-Schule aus Mitte haben sich über einen langen Zeitraum mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Auto überhaupt umweltfreundlich sein kann. Dafür besuchten sie die BSR, fuhren mit einem Müllauto mit und lauschten einer Umwelt- und Zukunftsforscherin. Ein Ergebnis war ihr selbst geschriebener Song „Ja Mann, ich will Fahrrad fahr’n!“, den sie auch auf der Abschlussveranstaltung vor dem Publikum performten. Weitere Beispiele findet ihr hier.

Ihr merkt schon, bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt!

 

Laura, Benita und Max absolvieren gerade einen Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) am Otto-Nagel-Gymnasium (ONG) in Berlin. Auf jup! werden sie regelmäßig über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichten. Doch zuerst stellen sie sich die drei erst einmal vor!

Mein Name ist Tina und ich bin 16 Jahre alt. Ich verbringe mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland. Ich lebe jetzt in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Mein Austauschjahr begann vor 3 Monaten. Aber erstmal zurück auf Anfang.

 

„Ich esse auch Burger. Ganz normal!“

 

Welche junge Frau träumt nicht davon? Ein großer Star zu sein auf dem Catwalk und sich regelmäßig auf den Titelseiten der Illustrierten wiederzufinden. Doch ist dieser Traubjob wirklich das, was er verspricht? Welche Klischees stimmen und welche nicht? Die beiden Profis in spe, Naima Abt und Vicenca Petrovic, beantworten die Fragen vieler Jugendlicher.

 

Ein Beitrag von den BerlinImPuls-Reporter*innen Lennard, Julia, Celine und Oliver

Ein Jugendtheaterprojekt im internationalen Austausch

Dass Jugendarbeit keine Landesgrenzen kennen muss, bewiesen die deutschen und polnischen Jugendlichen, die seit Ende 2014 gemeinsam an dem Jugendtheaterprojekt „Jugendcafé Warschau-Berlin“ teilgenommen haben. Durchgeführt wurde es vom Jugendkulturzentrum Dorozkarnia in Warschau, dem Haus der Jugend Charlottenburg und der Deutsch-Polnischen Oberschule „Robert-Jungk“ in Berlin.

Ab dem zweiten Schulhalbjahr 2014/2015 wurden parallel in beiden Jugendkulturzentren Kreativgruppen aufgebaut, die einmal in der Woche unter der Anleitung von Theater- und Musikpädagog*innen an einer thematischen Darstellungsform arbeiteten. So setzten sich die jeweiligen Gruppen mit den Themen „Religion und Glaube“, „Gemeinsame Geschichte (Zugehörigkeit, Teilung, Öffnung)“, „Sind wir Weltbürger?“ und „Unsere Hymnen, unsere Gemeinsamkeiten, unsere Unterschiede“ auseinander.

Zu Besuch bei Freunden – ein gemeinsames Theaterstück entsteht

Bis zur ersten Begegnungswoche erstellten die Gruppen Ideen, Entwürfe, Konzepte und erste Umsetzungen zu ihren gewählten Themen. Die Kommunikation fand dabei regelmäßig via Internet zwischen den beiden Häusern statt. Im April hieß es für die Berliner Jugendlichen: „Sachen packen! Wir fahren nach Warschau!“ Vorort lernten sich die beiden Teams kennen, tauschten sich aus, lachten zusammen und arbeiteten an der Entwicklung eines gemeinsamen Bühnenstückes. Der Gegenbesuch in Berlin fand dann im Mai statt und war für die polnischen Jugendlichen genauso aufregend wie zuvor für deutschen Teilnehmer*innen. Neben zahlreichen Ausflügen wurde auch fleißig gearbeitet, sodass das Projekt in den jeweiligen Jugendkulturzentren für die Aufführungen vorbereitet werden konnte.  Zum Ende des Projektes im Juni fanden zwei aufeinanderfolgende Aufführungswochenenden statt, an denen das Theaterstück in den durchführenden Häusern in Warschau und Berlin präsentiert wurde. Festgehalten wurden die ganzen Erlebnisse in einer Fotodokumentation auf zille54.de und in einem Videoclip. Reinschauen lohnt sich!

Konrad ist für ein Jahr in Argentinien und berichtet über seine Erlebnisse

Hola, da bin ich wieder! :) Wie die Überschrift schon verrät geht es hier um meine Familie und meine Schule. Am Sonntag, den 02. August wurde ich endlich im Hotel von meiner Familie abgeholt und ich habe mich einfach direkt aufgenommen gefühlt. Ich habe hier Mama, Papa, 4 Geschwister (drei Zuhause) und einen Hund. Angekommen in meinem neuen Haus war ich erstmal fasziniert, weil es von außen einfach nur richtig klein aussieht, aber von innen eigentlich mega groß ist. Am Abend waren dann alle da, auch meine große Schwester mit ihrem Freund und zusätzlich auch noch der Bruder meines Vaters, mit seiner Frau und ihrem kleinen Baby. Also eine große Runde. Über die Gastgeschenke haben sich dann alle sehr, sehr gefreut, was mich wiederum auch sehr gefreut hat. Ein kleines Beispiel: Als meine kleine Schwester eins der Geschenke ausgepackt hat und die Kinderschokolade gesehen hat, hat sie erstmal, so laut sie konnte, angefangen zu kreischen! Ansonsten wurde Mate getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und geredet. Sehr schön für mich, um an meinem ersten Tag gut anzukommen. Dann später musste ich feststellen, dass ich mir mit meinem gleichaltrigen Bruder ein relativ kleines Zimmer teile und mit ihm zusammen auch in einem Hochbett schlafen werde (was ich mir eigentlich nie so wirklich vorstellen konnte, weil ich in Deutschland ein relativ großes Zimmer für mich alleine habe). Aber im Endeffekt habe ich gemerkt, dass trotz der geringen Größe des Zimmers, ich ganz genau den Platz habe, den ich für mich und meine Sachen brauche. Ich bin einfach nur richtig froh, diese Familie bekommen zu haben und fühle mich hier sehr wohl!

Montag musste ich dann zum Glück noch nicht zur Schule und konnte ausschlafen. Nach dem Frühstück war ich dann mit meinem Bruder in der kleinen, aber feinen Innenstadt von Villa María, eine Schuluniform und eine SIM-Karte kaufen und danach kurz in meiner neuen Schule, meine kleinen Geschwister abholen und kurz alles besichtigen. Wie es hier so üblich ist, haben wir dann “Siesta”, also Mittagsschlaf gemacht. Ich konnte zwar nicht wirklich schlafen, aber ich fand es trotzdem schön, einfach mal so am helllichten Tag im Bett zu liegen und nichts zu tun zu müssen. Danach waren wir mit noch mehreren Freunden meines Bruders zusammen Fußball spielen, was einfach nur richtig gut war und ich mich sogar relativ gut beweisen konnte (man muss dazu sagen, dass Fußball hier sehr populär ist und alle sehr gut spielen!). Abends dann gab es ganz viel Fleisch zum Abendbrot mit pan und Salat. Sehr lecker!

Der erste Schultag

Mein erster Schultag!!! Zunächst muss man sagen, hier an meiner neuen Schule ist es nicht ganz so, wie in Deutschland. Zum Beispiel kann man sich im Klassenraum mit seinem Sitzplatz hinsetzen, wo man will und ob man sich am Unterricht beteiligen möchte oder nicht, kann man auch selbst entscheiden. Aber da man sich ja weiterbilden „möchte”, gab es so gut wie niemanden, der sich gar nicht beteiligt hat. Darüber hinaus konnte ich fünf Fächer wählen. Ich habe mich für Sport, Musik, Sprachen, English und Geographie entschieden. Ansonsten ist es einfach nur unglaublich, wie sympathisch, offen und lustig alle drauf sind und ich bin mega gut in meiner Klasse und in meiner Schule angekommen. Das konnte ich zum Beispiel auch daran sehen, dass ich einfach mal an meinem ersten Schultag so 20 bis 30 Wangenküsse bekommen habe, was hier zwar vollkommen normal ist, für mich aber zu Beginn etwas ungewohnt war, im Gegensatz zu Deutschland. Vor allem, weil ich ja zu dem Zeitpunkt noch niemanden kannte. Trotzdem war es überhaupt nicht schlimm für mich. Später wollte ich zum Kiosk, mir etwas Kleines kaufen und es ist einfach mal locker die halbe Klasse mitgekommen. Im Großen und Ganzen war es einfach nur mega spaßig. Dann plötzlich standen da in der Pause ein Haufen von Jugendlichen um mich herum und alle haben mich gegrüßt und hatten verschiedene Fragen an mich. Ich habe versucht mich zu verständigen, habe mein Bestes gegeben und habe dann bestimmt 20 Fotos oder so gemacht. Am Nachmittag waren wir dann mit vielen aus meiner Klasse an dem Fluss „Río Ctalamochita” und haben Eis gegessen und Volleyball und Fußball gespielt. Zuhause angekommen war ich dann erstmal etwas überfordert, weil ich Massen an Freundschaftsanfragen bekommen hatte und auch viele Nachrichten, auf die ich nur schwer antworten konnte, weil mein Spanisch momentan noch nicht das Beste ist. Jetzt muss ich mich wirklich darauf konzentrieren, Spanisch zu lernen. Ich kann mich natürlich irgendwie verständigen, aber da ich ansonsten immer sehr viel rede, macht es nicht so viel Spaß, in Halbsätzen oder alles für mich übersetzen zu lassen. :D Jedenfalls habe ich in meiner Klasse direkt eine Hand voll Freunde gefunden, und das schon nach so kurzer Zeit. Der Tag hat sich für mich einfach mal angefühlt wie eine ganze Woche! 

Noch mehr Familie und gutes argentinisches Essen

Mittwochnachmittag habe ich dann nach der Schule meine Oma kennengelernt. Sooo eine liebe Frau! Was ich beeindruckend fand, dass sie jetzt noch am Englisch lernen ist, weil sie die Sprache so mag. Wir haben dann zusammen gegessen, viel gequatscht und sehr viel gelacht. Danach ging es dann um halb 6 zum Volleyball in der Schule (man kann hier unter verschiedenen Sportarten auswählen, welche man machen möchte und ich habe mich für Volleyball entschieden). Es war sowas von gut! Ich habe direkt eine Gruppe gefunden, mit der ich gespielt habe und es hat mega Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal! Achja, was mir dort auch direkt aufgefallen ist, dass ich einer der einzigen bin, der helle Haare hat, wodurch ich sehr aufgefallen bin. Beziehungsweise, mit auffallen hat das nicht mehr wirklich was zu tun, weil es sich eh schon so schnell rumgesprochen hat, dass ich als Deutscher Austauschschüler an der Schule bin. Dann am Abend kam die Schwester meiner Mutter mit meinem Opa zu Besuch und sie waren natürlich auch sehr aufgeregt, mich kennen zu lernen. Wir haben zusammen Mate getrunken (was hier seeeeeehr populär ist) und eine Kleinigkeit gegessen. Ich mag sie sehr! Danach gab es zum Abendbrot zur Vorspeise Chips, danach bzw. dazu Pizza und zum Nachtisch Obst (hier in meiner Familie wird nicht gegessen, ohne dass dann zum Nachtisch auch Obst gegessen wird, was ich sehr gut finde). Das Essen hier ist selten ähnlich wie in Deutschland, eher größtenteils sehr anders. Was aber nicht heißt dass es nicht schmeckt. Ein bisschen ungewohnt, aber unglaublich lecker. Vor allem für mich, weil ich es liebe, Fleisch zu essen (es gibt hier nie eine komplette Mahlzeit ohne Fleisch). Im Großen und Ganzen gibt es hier vier Mahlzeiten am Tag: Frühstück (süß), Mittagessen (herzhaft), dann am Nachmittag noch eine Mahlzeit, die so ähnlich ist wie Kaffee und Kuchen in Deutschland, nur dass hier Mate getrunken wird und Dulce de leche (Karamel Cremé) mit Keksen/Pan gegessen wird und dann noch Abendbrot. Man muss hier wirklich aufpassen, dass man nicht allzu sehr zunimmt, die Sachen sind einfach so lecker.  Aber ich versuche, ausreichend Sport zu machen. :D

Bis bald,

euer Konrad

 

Mein Name ist Konrad, ich bin 16 Jahre alt und seit dem 28. Juli in Argentinien, genauer in Villa María. In Deutschland habe ich die Schule beendet, aber hier gehe ich noch zur Schule. Ich selbst würde mich als sportlich, ehrlich, lustig und offen für neue Dinge beschreiben. In meiner Freizeit gehe ich gerne klettern, spiele Fußball und Volleyball und gehe Schwimmen. Bevor meine Reise im Juli losging, hatte ich zwei Wochen intensiven Spanischunterricht. Das heißt, mein Spanisch war nicht so gut, aber ich habe trotzdem mein Bestes gegeben. Aber jetzt erstmal von vorn!

Max berichtet über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

 

Hallo,

schön, dass ihr zu meinem ersten Beitrag gefunden habt. Mein Name ist Max und seit September dieses Jahres führe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) durch. Regelmäßig möchte ich auf jup! über meine FSJ-Zeit berichten, um auch anderen dieses Jahr eventuell schmackhaft zu machen.

Ein paar Fakten über mich

Jetzt werde ich mich allerdings erst einmal selbst vorstellen, damit ihr euch auch ein Bild machen könnt, wer ich denn so bin. Ich bin 19 Jahre alt und in Neuruppin geboren, ich lebe aber schon die größte Zeit meiner Erinnerung in Berlin. Zu meinen Hobbys gehört auf jeden Fall das Schreiben, was mich dann auch dazu  gebracht hat, hier Beiträge schreiben zu wollen. Auch lese ich sehr gerne, z.B. (historische) Romane, wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Kommunikationstheorie, Mathematik), aber auch anderes, Niccolò Machiavelli u.a. ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter italienischer Philosoph und Politiker des 15. und 16.  Jahrhunderts. Sprachen begeistern mich auch sehr, weshalb ich momentan – auch wenn ich es gerade eher etwas pausiere – freiwillig Italienisch lerne. Außerdem habe ich dieses Jahr mein Abitur gemacht und nach meinem FSJ werde ich höchstwahrscheinlich studieren.

Aber warum habe ich mich eigentlich für ein FSJ entschieden?

Mein Hauptanliegen war es, Zeit zu haben, mich um meine berufliche Orientierung kümmern zu können, mir sicher zu werden, was ich denn eigentlich machen möchte. Gleichzeitig war ich aber auch daran interessiert, erste praktische Erfahrungen zu sammeln, die über ein Praktikum hinaus gehen. Ein einjähriges FSJ sei dafür nämlich sehr optimal.

Ein FSJ in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Mein FSJ mache ich an der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in der Brandenburger Kleinstadt Werneuchen. Vom ersten Tag an habe ich mich dort direkt wohl gefühlt, da das Mitarbeitermiteinander (ein sehr schönes Wort ;P) auch sehr entspannt abläuft. Auch gehören zu einem Freiwilligen Jahr Seminare, die sowohl  eine thematische Fortbildung als auch eine lustige Zeit mit anderen FSJlern beinhalten. Doch dazu und zu meinen eigentlichen Tätigkeiten an meiner Einsatzstelle komme ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Damit verabschiede ich mich für's Erste und vielen Dank, dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt.

Euer Max :)

Sophia berichtet über ihr FSJ Kultur in der Jugendkunstschule ATRIUM - ein Ort für Kunst, Theater & Literatur 

Hallo! Ich bin Sophia und Kunst war für mich schon immer ein Mittel, um mich auszudrücken - ob in Form von Zeichnungen, Gemälden, Collagen, Filmen, Musik oder Tanz. Ich habe mich für das ATRIUM als FSJ-Kultur-Stelle entschieden, weil es mir wichtig war, in diesem freiwilligen Jahr meine Passion in einem kreativen und zugleich sozialen Umfeld einzusetzen und zu erfahren, ob ich mir danach ein Studium in dieser Richtung vorstellen könnte. Es war ein spannendes, buntes Jahr mit interessanten Menschen, den unterschiedlichsten Projekten und vielen neuen Eindrücken. Jetzt studiere ich Italienisch und Französisch an der Uni Hamburg und arbeite nebenbei an kleinen Filmprojekten. Zukünftig möchte ich gerne im Kulturbereich arbeiten- gerne auch im Ausland. Das freiwillige soziale kulturelle Jahr kann ich allen ans Herz legen, die sich einen Blick hinter die Kulissen wünschen und für soziale kreative Arbeit interessieren. Außerdem ist es eine gute Chance, um seinen Horizont zu erweitern und sich zwischen Schule und Ausbildung zu orientieren. Was genau ich in der Jugendkunstschule ATRIUM während meiner FSJ-Zeit alles gemacht habe? Schaut es euch an!

Hier geht's um Medien: Facebook, YouTube, Instagram, aber auch Fernsehen, Radio und Zeitungen - alles Medien aus unserem Alltag. Doch was spielen sie für eine Rolle in einer Demokratie und wie können wir sie nutzen? poliWHAT?! erklärt es im Clip!

poliWHAT?! erklärt, wie die Wirtschaft auf die Politik Einfluss nimmt und zwar über Wirtschaftsverbände und Lobbyisten. Sind Lobbyisten jetzt gut oder schlecht?