Social Media

VON NUSHIN

Mario Novembre scheint mit seinen knackigen 17 Jahren schon das erreicht zu haben, wovon manch anderer im Erwachsenenalter noch träumt. Auf den Sieg beim VideoVision SongContests (ViViSoCo) bei den Videodays 2016 folgte ein Plattenvertrag bei einem Sublabel von Universal. Damals trat er gegen 200 Sänger und Sängerinnen an und räumte nach seinem Auftritt gegen die 9 besten Teilnehmer*innen bei dem Online-Voting den ersten Platz ab. Der heutige Singer/Songwriter aus einem kleinen Vorort von Stuttgart begann seine Karriere mit Coversongs, die er Woche für Woche auf seinen Social Media Kanälen live streamte. Als bislang größter Triumph des jungen Sängers muss wohl sein Song „Goin up“ gelten, der als Titelsong für den aktuellen Kinofilm „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“, ausgewählt wurde.

Ich durfte Mario Novembre ein paar Fragen stellen. Erfahrt hier, wer hinter dem charmanten und begabten jungen Musiker steckt.

 

jup!: Wie lange machst du schon Musik?
M.N.: Eigentlich singe ich seit ich ein kleines Kind war. Mein Vater singt auch sehr gerne und Musik war in meiner Familie daher immer um mich herum.  

jup!: Woher bekommst du deine Inspiration für deine Musik?
M.N.
:
Ich bekomme meine Inspirationen durch mein Umfeld, Familie und Freunde. Ich sauge alles auf, was um mich herum passiert und wenn mich etwas inspiriert und/oder berührt dann versuche ich es in einem Song zusammen zu fassen.

jup!: Hast du Idole?
M.N.:
Mein absolutes Idol ist Shawn Mendes. Er macht einfach richtig gute Musik und ich mag seine ehrliche Art.

jup!: Wie gehst du vor, wenn du einen neuen Song schreibst und wie entscheidest du, welcher Song veröffentlicht wird und welcher nicht?
M.N.: Ich schreibe ziemlich viele Songs - eigentlich ständig. Wir entscheiden dann im Team und mit meinem Produzenten, welche Songs wir weiter bearbeiten und mit aufs Album nehmen.

jup!: Du hast ein enges Verhältnis zu deiner Fancommunity? Was war dein lustigstes Erlebnis mit einem Fan?
M.N.: Mein lustigster Moment mit meiner Community war tatsächlich bei einem Konzert. Ich wollte am Ende der Show ein Video von der Menge machen, dafür zähle ich immer auf drei, dann dürfen meine Fans losschreien oder was auch immer sie wollen. Bei einer Show in Hamburg haben dann alle schon auf eins losgejubelt und ich habe einen tierischen Lachkrampf bekommen.

jup!: Was würdest du deinen jungen Fans raten, die auch vorhaben, Musik zu machen und damit Erfolg zu haben?
M.N.: Versucht immer Euer Ding durchzuziehen und Euch nicht runterziehen zu lassen. Seid besonders und versucht euren eigenen Weg zu finden. Der wichtigste Faktor ist wirklich der Spaß, wenn das nicht im Vordergrund steht, wird es schwer.

jup!: Deine Follower-Zahl auf den Social Media Kanälen  ist in den letzten 2 Jahren rasant gestiegen. Du hast nun über eine halbe Million Follower auf Instagram und circa 740 000 Follower auf der App musical.ly. Wie sorgst du dafür, dass du nicht abhebst und dir der Erfolg nicht zu Kopf steigt?
M.N.: Das ist für mich selbstverständlich. Ich würde nie aufgrund von Follower Zahlen glauben ich sei jemand Besonderes. Vor meiner Social Media Zeit war ich auch ein ganz normaler Junge, wie jetzt auch. Nur jetzt eben mit vielen Followern. Außerdem achtet auch mein Umfeld sehr darauf, dass ich immer schön am Boden bleibe.

jup!: Du bist sehr aktiv auf Instagram. Wie ist es für dich, dein ganzes Leben mit deinen Fans zu teilen?
M.N.: Sehr cool. Mir gefällt es und ich habe wirklich Spaß daran meinen Alltag zu verfilmen und mit meinen Fans zu teilen. Ansonsten wäre ich ja auch komplett falsch im Social Media Umfeld.

jup!: Am 10.08.2018 kommt dein aller erstes Album auf den Markt: „Stay“. Wie viel steckt von dir und deinen Erfahrungen in den Songs? Lernen dich deine Fans mit dem Album noch besser kennen?
M.N.: Das Album zeigt wirklich viel von mir und bedeutet mir auch sehr viel. Dieses Album wird sehr besonders, da ich bei vielen der Titel mitgeschrieben habe und wirklich viel Liebe darin steckt.

jup!: Du warst Support Act auf der Europa Tour von „Bars and Melody“. Bald beginnt deine eigene Tour. Ein Warm-Up hast du am 27.April 2018 in Stuttgart. Im September geht es weiter mit der Finally-Tour in ganz Deutschland. Worauf freust du dich am meisten?
M.N.: Die Show zu meinem 18ten Geburtstag wird auf jeden Fall etwas ganz Besonderes für mich, vor allem die Show mit meiner ganzen Community! Es sind ja auch viele Freunde von mir mit dabei und treten mit mir auf! Natürlich bedeutet mir aber auch meine erste eigene Tournee sehr viel. Ich habe ja sehr lange darauf gewartet endlich auf Tour zu gehen und ich kann es kaum abwarten mit meiner Band und dem Team durch ganz Deutschland zu fahren, in ganz unterschiedlichen Locations zu spielen und überall meine Fans zu treffen.

jup!: Wie geht es nach dem Album und der Tour weiter für dich? Hast du schon Vorstellungen und Ziele für deine Zukunft?
M.N.: Derzeit noch nicht. Ich konzentriere mich erstmal auf die Themen die anstehen und für die Zukunft habe ich ja noch ein wenig Zeit. Es passiert gerade fast jeden Tag so viel Neues. Ich genieße mein Leben gerade sehr und freue mich auf alles was kommt!

Hier geht es zum Lied “stay“, vom gleichnamigen Album:

 

 

12.9.2017 - Am Dienstag Abend auf der Content Creation Week von 20-22 Uhr ging es heiß her: YouTuber Tarik Tesfu lud mit drei weiteren Netz-Aktivist*innen zu einer kecken Runde Hate-Speech-Bingo in die Blogfabrik in der Oranienstraße 185 in Berlin-Kreuzberg ein. Genau wie Tarik, Shahak Shapira, Laura Gehlhaar und Youssef Adlah sind Millionen andere Menschen Opfer von sexistischen, rassistischen, homo- und transfeindlichen Äußerungen im Netz. Wir finden: Digitaler Hass ist ziemlich daneben, aber mit Humor wurde er zu einem interaktiven Abend-Spektakel der ganz besonderen Art.

VON HANNAH A.

Zu Beginn des Abends stellten sich die vier Netz-Aktivist*innen dem Publikum vor, denn jeder von ihnen erntet regelmäßig eine Menge digitalen Hass, doch aus ganz unterschiedlichen Gründen: Während es auf Tariks Kanälen homophobe und rassistische Bemerkungen regnet, sind es bei Autorin und Bloggerin Laura Gehlhaar gehässige Kommentare aufgrund ihrer Behinderung. Im Laufe des Abends gab sie eine Leseprobe aus ihrem Buch Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin. Auch YouTuber Youssef Adlah erhält wegen seiner syrischen und Künstler Shahak Shapira wegen seiner jüdischen Herkunft mehr rassistische als positive Kommentare bei YouTube und Twitter.

Jeder, der selbst von Cyber-Mobbing betroffen ist oder sich für das Thema interessiert und im Voraus ein kostenfreies Ticket ergreifen konnte, durfte dabei sein. Während die vier Netzaktivist*innen auf der Bühne ihre lustigsten Hass-Kommentare vorlasen, musste das Publikum schnell auf ihren Bingo-Zetteln alle Beleidigungen, die sie hören konnten, ankreuzen und bei einer vollständigen Reihe laut Bingo rufen, um ein Freigetränk an der Bar zu erhalten.

Auch über Strategien, mit Hate Speech umzugehen, wurde gesprochen. Schlussendlich bekam jeder ein Glas Aperitiv und es wurde ein gelungener Abend in gemütlicher Atmosphäre, denn was gibt es besseres als den Internet-Trollen die Wut aus den Segeln zu nehmen und ihre digitalen Entgleisungen in etwas Positives zu verwandeln? 

Hier gibt es das komplette Live-Video vom Abend auf Facebook!

Es war wieder so weit! In Köln fanden die Gamescom und die VideoDays statt! Wir waren für euch live vor Ort und haben für euch die neusten Trends der Gaming-Welt und die neusten News der YouTube-Stars herausgefunden. Checkt auch unsere Social Media Kanäle!
 

Was sind die 6 häufigsten Sexualitäten? Chalotte verrät es euch und erklärt auch was sie bedeuten.

Die TINCON 2017 – (k)ein Event für jeden?  Wie unsere beiden Redakteurinnen, Sina und Friederike, sie erlebt haben, erfahrt ihr in ihren beiden Rückblicken.

VON FRIEDERIKE

Wie schnell die Zeit vergeht. Eine Woche ist es nun schon her, als ich voller Wehmut das Kraftwerk Berlin verlassen habe. Nach aufregenden, lustigen und lehrreichen drei Tagen musste ich der tollen Zeit, die ich dort hatte, doch noch den Rücken zudrehen. Die Location hatte das richtige, etwas düstere Gamer-Flair und die Leute waren aufgeschlossen und aufgrund gleicher Interessen auch sehr gesprächig.

Doch zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten: Das „Festival für digitale Jugendkultur“ fand vom 23.06. bis zum 25.06.2017 schon zum dritten Mal statt - dieses Mal im Kraftwerk Berlin Mitte. Der Unterschied zum letzten Mal war eine größere Location, eine zusätzliche Stage und mehr interaktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf 3.500 m² befanden sich neben den Besuchern YouTuber, Blogger und andere Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Meinungen zu verschiedensten Themen in Form von „Talks“ abgaben und diskutierten. Drei Tage, in denen man seine Lieblinge im kleineren Rahmen und durchaus auch etwas persönlicher kennenlernen konnte, was insbesondere der entspannten Atmosphäre im Kraftwerk geschuldet war.

Gute und insbesondere auch vielseitige Unterhaltung

Und genau das scheint mir der ganze „Clue“ an der Sache zu sein. Wenn so verschiedene Charaktere wie TheSimpleClub, Suzie Grime und Coldmirror an einem Wochenende aufeinandertreffen, ist das Spektrum der Themen doch sehr weitreichend. Neben politischen Themen, wie ins besondere LGBTIQQ, dem deutschen Schulsystem und dem Wissenschaftsjahr zur Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll, ging es auch einfach nur um die Speaker selbst.
Aber wurden die Themen der Talks auch zu Herzen genommen? Haben die Zuschauer zugehört? Wurden sie motiviert, die Welt zu verbessern? Ich für meinen Teil finde, dass die TINCON die meisten dieser Punkte klar erreichen konnte. Aufgrund persönlicher Bindungen, die die Speaker zu den jeweiligen Themen ihrer Talks hatten, konnte man sich tief in die bspw. doch sehr persönlichen Comingouts einfühlen. Das merkte man auch an den Reaktionen der Jugendlichen, die nach den Talks immer fleißig das Wurfmikrofon herumwarfen und der Person auf der Bühne Fragen stellten, die dann teils das derzeitige Thema und teils die berühmte Person betrafen – meist war beides allerdings auch nicht weit auseinander. Ob die Zuschauer nun aber wirklich Informationen, die z. B. mit der Umweltverschmutzung zusammenhängen, mitgenommen haben und noch länger darüber nachgedacht haben, kann man wohl bezweifeln.

Aus Gründen wie diesen, habe ich es nicht geschafft, mich von den Stages auch mal in den Gaming-Bereich zu begeben. Ein strenger Zeitplan begleitete mich die drei Tage ununterbrochen und ich hetzte von einer Ecke der Halle zur nächsten, um auch ja keinen der mich interessierenden Talks zu verpassen.

 

Auf der anderen Seite…

Um nun allerdings auch ein paar Schwachstellen der TINCON2017 aufzuzeigen, möchte ich noch erwähnen, dass die Werbung für die Veranstaltung im Vorhinein doch eher schwach ausgefallen ist. Daher waren die Besucherzahlen nicht sonderlich hoch. Auch war auf der Website viel von Gaming und Hacking die Rede, was ich an dem Wochenende doch vermisst habe. Wenn ich etwas von diesem Wochenende mitnehme, dann, dass die Youtuber, Blogger usw. auf der Bühne und live doch nochmal ganz anders als am Computer und vor der Kamera sind, wo eine schlecht formulierte Passage schnell gelöscht  und neugeschrieben oder ein schlechter Witz kurz mal heurausgeschnitten werden kann. Ich glaube nicht, dass ich woanders schon einmal so viel sympathische Unsicherheit gesehen habe.

 

Auch Sina hat einen Bericht zur Tincon verfasst. Ihren findet ihr hier!

 

Nachdem Sandy und Sophie letztes Jahr für uns auf der German Comic Con unterwegs waren, macht sich jup.berlin nun auf den Weg nach Bonn zur diesjährigen MagicCon!

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" holen die Veranstalter vom 21.04.-23.04.2017 Hollywoodgrößen wie Jason Isaacs, bekannt als "Lucius Malfoy" aus Harry Potter, den "The Vampire Diaries"-Star Ian Somerhalder und Emilie de Ravin, berühmt durch ihre Rollen in "LOST" und "Once Upon A Time", in das Maritim Hotel Bonn.

Neben den zahlreichen Darstellern, mit denen man natürlich auch Fotos machen und sich Autogramme kaufen kann, gibt es außerdem noch verschiedene Vorträge oder Lesungen.
So halten zum Beispiel Franziska Göbel und Denise Burkhard einen Vortag über die Bösewichte in der Kultreihe "Harry Potter"'. Auch "Game Of Thrones" Fans können sich auf den Vortag von Jan Fiedler freuen, der den Besuchern die visuellen Effekte der Show verdeutlichen möchte.

Zu einer richtigen Convention gehören natürlich auch die Cosplayer, die mit sehr viel Liebe zum Detail in die Rolle ihrer TV- und Filmhelden schlüpfen. Auch dafür hat die MagicCon einen Workshop organisiert, denn viele dieser Cosplayer schneidern ihre Kostüme selbst. Gegen ein kleines Endgeld kann man am Workshop von Jan und Lena teilnehmen und dort Fähigkeiten bezüglich des Kostümbaus, wie zum Beispiel Schnittmuster- und Technik, erlernen.

Die Veranstalter selbst sind bereits sehr erfahren: Sie hielten die RingCon für 14 und die HobbitCon für vier Jahre. Nun folgt mit der MagicCon der offizielle Nachfolger.

Wir werden für euch am 22.04.17 auf der MagicCon dabei sein und natürlich anschließend von unserern Erahrungen berichten.

 

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

 

Heute: Diana, 23 Jahre, Paris

 

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

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"ALEX PART II" by Abdu Baack

 < 9. ALEX PART II >