Feste

VON SOPHIA

Am 15.11.18 feierten das Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro (KJBB) und die Kinder & Jugenjury Friedrichshain – Kreuzberg zehnjähriges Bestehen. Anlässlich dieser beiden Geburtstage wurde eine große Feier veranstaltet, bei der auch gleichzeitig die Projekte der diesjährigen Kinder- & Jugendjury präsentiert wurden. Die Jubiläumsfeier wurde musikalisch von der Schülerband der Gustav-Meyer-Schule unterstützt und es gab super leckeres arabisches Streetfood  von „RefuEat“.

Nach der Begrüßung der drei Moderator*innen Chivan, Lena und Jaques folgten Grußworte und Geburtstagsglückwünsche von einigen wichtigen Personen der Kinder- und Jugendbeteiligungsarbeit in Berlin und Friedrichshain-Kreuzberg, wie: Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin), Roland Geiger (Geschäftsfüher der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin), Kristine Jaath (Vorsteherin der BVV FHXB), Kathrin Gödeke (Alte Feuerwache) und Mathias Hoffmann (Dachverband FHXB).  Anschließend wurde noch ein Geburtstagsständchen gesungen und die Schülerband führte noch zwei weitere Stücke vor, bevor es los ging mit der ersten Runde Projekte-Markt.

 

Projekte-Markt & Kennenlernen

Beim Projekte-Markt konnten wir uns alle Projekte ansehen, die bei der diesjährigen Kinder- & Jugendjury mitgemacht haben. Die verschiedenen Kinder und Jugendlichen der Projekte standen vor  Aufstellwänden mit Plakaten und Fotos und stellten ihre Projekte und fertigen Ergebnisse vor. Die Projekte waren vielfältig und außergewöhnlich. So gab es zum Beispiel ein Street Art Projekt, eine Astronomie AG, einen Schüler*innenHaushalt und ein Buch über Frieden. Die Kinder beantragten u.a. Geld für Tischtennisplatten, Hochbeete, eine Schulhofverschönerung, den Buchdruck und einen Mädchentreff.

 

Am 19.10.2018 fand die Jubiläumsfeier zu 15 Jahre Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Die Veranstaltung begann mit ein paar Begrüßungsworten des Vorstandes, einer Rede von Patrick, einem gehörlosen Jugendlichen, und dem Auftritt der Bigband des Goethe-Gymnasiums Berlin. Anschließend wurden noch die Projekte für das kommende Jahr vorgestellt, es gab eine Diashow mit dem Rückblick der letzten 15 Jahre, die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) kamen kurz vorbei und dann wurde auch schon das Buffet eröffnet. Also eigentlich alles wie eine ganz normale Schulveranstaltung.

Doch das eigentlich interessante ist das Kinder- und Jugendparlament (KJP) an sich. Was ist das überhaupt, wie ist das Parlament entstanden, wie funktioniert es und wer kann alles mitmachen? Um das heraus zu finden, habe ich vor Ort ein paar Kinder, Jugendliche und zuständige Erwachsene befragt.

 

Wie das das KJP entstanden?

Um zu erfahren, wie das KJP entstanden ist, habe ich Thomas Juhl befragt. Er ist Leiter der Geschäftsstelle und kümmert sich um die bürokratischen Dinge, die bei der Umsetzung der Projekte des KJPs nötig sind.

Thomas Juhl: „Das Kinder- und Jugendparlament ist 2003 entstanden, auf Betreiben des Bezirksschülerausschusses. Diese wollten neben der Schule noch ein Gremium haben, welches sich um die Belange im Bezirk kümmern kann. Dadurch, dass wir auch selbst Anträge stellen können, sind  wir nicht nur ein beratendes Gremium im Bezirk.

 

Das Holi Festival ist eines der ältesten Feste Indiens, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird und alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben werden. Entstanden aus der indischen Mythologie, vermittelt es auch den Triumph des Guten über das Böse.

Seit 2012 feiern wir auch in Deutschland das berühmte Holi Fest. Weniger aus Tradition, mehr als Partyevent im Sommer. Tausende Jugendliche kleiden sich dafür komplett in Weiß und pilgern dann, zum Teil etwas angetrunken, zum Festplatz am Kurt-Schumacher Platz in Reinickendorf.

jup! Redakteurinnen Lili, Sophia und Jasmina waren für euch vor Ort und haben das Spektakel mitgemacht! Hier ihre Berichte!

VON LILI, SOPHIA, JASMINA

Preise bekommen wir doch alle gern und ausgezeichnet werden, erfüllt uns doch auch mit Freude, doch auf Preisverleihungen gehen… Da kommen manchmal ganz andere Gefühle auf. Ohne Zweifel gibt es beeindruckende Verleihungen, gute Musik, inspirierende Reden und bei der Verleihung des Literaturpreises im Haus der Kulturen der Welt wird es diesmal etwas ganz Besonderes geben.

Zum ersten Mal wird zur 10. Verleihung des Internationalen Literaturpreises ein ganzes Fest gefeiert, denn jeder, der gern Bücher liest, weiß: zusammen lesen macht viel mehr Spaß als allein. Emotionen, Fragen und Gedanken mit anderen über etwas Geschriebenes austauschen, ist so viel interessanter. Genau deshalb wird es am 28. Juni 2017 nicht nur eine Lesung des auserwählten Buches geben. Ganze Gruppen werden sich im ganzen Haus verteilt mit dem Autor und dessen Übersetzer zu den Büchern der Nominierten beschäftigen. Ein Open-Space-Bücherclub also und Texte von jungen Autor*innen zu einem der Bücher wird es auch geben.

Ein Fest der Literatur, bei dem alle eingeladen sind und sechs komplett verschiedene Bücher vorgestellt werden. Solche liest man höchstwahrscheinlich nicht normalerweise, dann ist es doch umso spannender, einen Einblick in ganz verschiedene Geschichten zu bekommen.

Die Jury beriet sich am Samstag und am 12. Juni 2018 wurde offiziell bekanntgegeben, dass das Buch ,,Liebesroman” von Ivana Sajko gewonnen hat. Zusammen mit ihrer Übersetzerin Alida Bremer, denn sie wird auch gefeiert.

Worum es in diesem Buch und in den anderen fünf Büchern geht erfahrt ihr hier!

Seid dabei am 28. Juni ab 16:30 und feiert ein Fest der Literatur!

VON KRISTINA

VON LILI

Nach dem langen Winter, kommt nun endlich der Frühling. Diese Jahreszeit ist wie ein Teenie, der seinen Lieblingsstar sieht: sehr sprunghaft, total überfordert und kreischend. Die vielen Farben, die in der faden Winterzeit erfolgreich untergetaucht sind, überschwemmen nun in einer Welle ganz Berlin. Es explodiert alles vor Licht und Gerüchen. Und obwohl diese Massen genauso unzähmbar wie ein Teenager sind – es ist dem Herzgrün Festival gelungen. Es kombiniert diese Ausgelassenheit des Frühlings mit hipper Musik von jungen, aufsteigenden Bands. Deutsch bis spanisch, gefühlvoll bis Rock´n Roll. Die Vielfalt der Blumen wird geschickt mit den verschiedensten Musikrichtungen kombiniert.

In einem kleinen Zelt, welches mit den unterschiedlichsten Pflanzen ausgeschmückt ist, kann man die Performances der Künstler*innen hautnah miterleben. Es herrscht ein stimmiges Ambiente und hat de Flair eines Privatkonzertes. Genauso lässig wie die Künstler*innen waren auch die anderen Zuschauer*innen: mitschnipsen, rhythmisches Im-Sitzen-Tanzen bis zum lauten Mitsingen, wodurch ein eigener Chor entstand: Eine lockere Atmosphäre, in der man den Frühlingsanfang gemeinsam feiert.

Danach hat man die Möglichkeit, mit den Künstler*innenn über ihre Musik, die Band und vieles mehr zu reden. Sie waren alle sehr sympathisch und bodenständig – einfach cool drauf. Die Geschichten sind ganz unterschiedlich: Gründung durch gemeinsames Musikstudium bis zur Internetanfrage. Die Bands wachsen mit verschiedenen Erlebnissen und neuen Leuten weiter und es ist faszinierend ihnen dabei zu zuhören. Diesen Prozess zu verfolgen.

Die erste Band, deren Auftritt ich verfolgen konnte, waren die River Rats. Ihre Musik ist ein interessanter Mix aus Gypsy-Jazz, französischen Swing und Blues. Genauso unterschiedlich wie ihre Songs sind ihre Herkunftsorte: Frankreich, Italien und Deutschland. So haben sie nicht nur unterschiedliche Kultureinflüsse, die sie kunstvoll verbinden, sondern passen perfekt in die bunte Multi-Kulti-Stadt Berlin. Die zweite Band, CARY, passte auch sehr gut zu Berlin, allerdings aus einem anderen Grund: ihre freche, direkte, aber gleichzeitig ehrliche Art. Mit ihrem versprochenem „Arschtritt-Groove“, haben sie das Zelt zum Tanzen gebracht. Sie haben mit ihrer Leidenschaft und Energie gezeigt, dass Soul auch auf Deutsch funktioniert.

Das Herzgrün-Festival bringt Menschen zusammen, begeistert sie und erfrischt den im Winter-Schlaf steckenden Kopf. Es findet jedes Jahr im Sony Center statt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die 40. jup!od- Folfe ist ein Weihnachts-Special ! Wir haben uns nach den besten Coverversionen, den erfolgreichsten Weihnachtsalben und anderen Winter- und Weihnachtssongs für euch umgesehen, die eure Playlist für die Festtage aufpeppen werden.

                                                        

VON SINA, 15.12.2017

 

Sobald Halloween vorbei ist, beginnen die meisten Radiosender die guten alten Klassiker „Last Christmas“ von Wham! oder Mariah Carey’s „All I Want For Christmas Is You“ rauf und runter zu spielen. Nach 31, bzw. 23 Jahren nach Veröffentlichung ist es dabei kein Wunder, wenn man Lust auf etwas anderes hat und die Standard-Songs nicht mehr hören kann.
Da diese Klassiker allerdings nicht fehlen dürfen, gibt es die Alternative der Coverversionen. Dazu ist vorab zu sagen, dass sich die Songs auf diesen Alben oft ähneln, da oft dieselben Lieber in andere Versionen umgeschrieben werden. Coverversionen sind deshalb etwas für Menschen, die nicht von den Liedern an sich, sondern von der einen bestimmten Art der Umsetzung genug haben.

           

Zum einen gibt es da die Puppini Sisters. Marcella Puppini, Kate Mullins und Stephanie O’Brien verbreiten mit ihrem vom Jazz geprägten Gesang eine durchaus lockere Stimmung. Ihr 2010 erschienenes Album „Christmas with the Puppini Sisters“ enthält dabei eigene Songs sowie Coverversionen. „Step into Christmas“ verkörpert schon zu Beginn eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Harmonien werden durch die Melodik der Bläser verstärkt. Trotz des schnellen Tempos entsteht jedoch keine Hektik, wodurch man diesen Song auf jeden Fall auf die Weihnachtsplaylist setzten kann. Da sie ihren eigenen Stil durch das Album fortsetzen, werden auch  aus Traditionsliedern wie „Jiggle Bells“, welches oft von Grundschülern gesungen wird, in eine poppige 50er-Jahre-Version verzaubert. Der Rhythmus ist dabei abgewandelt und im Hintergrund durch Drums verdeutlicht. Definitiv eine gute Abwechslung!

Auch Michael Bublé macht aus „All I Want For Christmas Is You“ eine sinnlichere Version. Keine Steigerung im Tempo, dafür wird viel auf das Gefühl geachtet. Grundlegend wird er vom Klavier begleitet. Gut passend für kalte Winterabende vor dem Kamin. In „It’s Beggining To Look A Lot Like Christmas“ wird die Vorweihnachtszeit thematisiert. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass Bublés Stimme nicht nur für diesen Song, sondern generell für die Übermittlung von Weihnachtsstimmung wie gemacht ist.

Songs wie „Silent Night“ (im Deutschen „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Joseph Mohr aus dem Jahr 1816) hören sich in jeder Versionen jedoch ziemlich ähnlich an. Ob Destiny’s Child oder Demi Lovato. Im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks, welche Stimme man für den Song am passendsten findet. Zu garantieren ist bei jeder Interpretation der Gänsehautmoment.

Nun ist sie endgültig zu Ende: die Festivalzeit! Doch hierfür holen wir den Sommer nochmal zurück. Wofür? Um euch von unserem letzten Highlight der Saison zu berichten: dem HIGHFIELD Festival am Störmthalersee!

VON LOTTA

Drei Tage Indie-Rock im Landkreis Leipzig und wir Berliner mitten drin. Und der Weg hat sich gelohnt, denn Indie-Rock ist nicht alles, was das Festival zu bieten hat. Zu den Headlinern gehören regelmäßig nationale und internationale Größen des Rocks, so auch dieses Jahr: Billy Talent, die Toten Hosen, Placebo, The Offspring und viele mehr!

Welcome to the Schrebergarten

Aber von Anfang an. Wir hatten uns diesmal für eine Anreise mit dem Auto entschieden, was ein ganz anderes Feeling war, als das, was wir bisher kannten. Nicht nur, dass uns das Umsteigen mit unseren Rucksäcken & Co. erspart blieb, wir landeten auch zum ersten Mal auf dem Auto-Campingplatz. Das bedeutete in unserem Fall; Camping in mitten von Alt-Rockern und Großfamilien, kein Versinken in leeren Bierdosen und 5-Minuten-Terrinen und eine halbe Stunde Fußweg bis zum eigentlichen Festival Gelände. Ja, die Schrebergarten-Idylle war nicht zu leugnen. Aber man ist ja offen für alles…

Eine halbe Stunde Fußweg, die muss man natürlich nutzen! Insbesondere da auf dem gesamten Bühnen-Bereich keine mittgebrachten Getränke erlaubt waren. Zwar gab es unzählige Getränke-und auch Essensstände, jedoch musste hier wirklich tief in die Tasche gegriffen werden. Während sich die Preise für das – zugegeben – sehr gute Essen aus aller Herren Länder sich wenigstens noch an Restaurantpreisen orientierten, überstiegen die Getränke jede humane Preisvorstellung.

Mehr als nur Musik

Geld ausgeben konnte man aber auch für länger anhaltende Souvenirs. Natürlich gab es Merchandise der Bands und vom Festival selbst. Wer kein Geld ausgeben wollte, hatte neben den Bands aber auch was zu sehen und zu hören. Denn gerade auf einem links geprägten Festival wie es das Highfield ohne Frage ist, waren natürlich Kein Bock auf Nazis und andere soziale Initiativen wie PETA ZWEI und Greenpeace am Start. Hier gab es nicht nur Bändchen und Gummibärchen, sondern vor allem alle Informationen über die Ziele und aktuelle Aktionen der Vereine. Ein paar Unterschriften und gleich was Gutes getan gegen Rassismus, Massentierhaltung oder die Verschmutzung der Meere. Da kann man sich den Rest des Tages auch mal anderen Dingen widmen…

… Zum Beispiel der Musik! Entjungfert wurden die beiden Bühnen am Freitagnachmittag von Neonschwarz und Milliarden. Wie üblich spielten die ersten kleineren Acts jeweils kaum mehr als eine halbe Stunde und so war immer Zeit für eine kleine Pause, und die sollte man sich nehmen, denn es war heiß, mehr als heiß!

Ein Sturm kommt auf

Obwohl es gerade erst losgegangen war, hatten die Sanitäter mit Sonnenstichen und Kreislaufzusammenbrüchen der Besucher schon alle Hände voll zu tun. Doch während wir uns noch freuten zum ersten Mal nicht im Matsch tanzen zu müssen, zogen bereits die ersten Wolken auf. Und dabei sollte es nicht bleiben. Gegen 19:00 Uhr dann kippte das Ganze. Es begann zu gewittern, das Programm wurde unterbrochen und die Besucher zu ihren Autos geschickt.

Am Anfang noch zögerlich wurde, nachdem der Regen monsunartige Zustände angenommen hatte und auf jeden Blitz der Donner folgte, diese Aufforderung auch ernst genommen. Ca. 35.000 Menschen zogen Richtung Zeltplätze und verwandelten die zuvor trockenen Wege in eine Schlammlandschaft, die von nun an den Weg zum Festivalgelände zu einer echten Herausforderung machen sollte.

Die nächsten Stunden verbrachten wir im Auto, aßen kalte Dosensuppe und hörten das Highfield Radio, um zu erfahren, wann es weiter gehen sollte. Damit hatten wir es sicher sehr viel besser getroffen als all die, die gerade dabei waren, ihre abgesoffenen Zelte wieder zu beleben, und dennoch wurde auch bei uns die Stimmung mit jedem abgesagten Act nicht gerade hochgerissen. Und das waren von da an alle, bis auf die Beginner, die gegen Mitternacht die ehrenvolle Aufgabe hatten, das durchnässte Publikum in einen Zustand zu versetzen, in dem man alles um sich herum vergisst – vor allem den nassen Schlafsack.

Heute ist der 31.10.2017 - Zeit für einen neuen Thesenanschlag?

VON SANDY

In Gedenken an das 500-jährige Reformationsjubiläum hat die EJBO (Evangelische Jugend Berlin Brandenburg und schlesischen Oberlausitz) eine moderne Methode gefunden, ihre Thesen in der Welt zu verbreiten. Anders als Martin Luther damals werden die Thesen nicht mit Nägeln an die Kirchtüren genagelt, sondern die Thesen werden in Beuteln mit der Beschriftung „#rEJBOmation“ an jede Tür gehängt. Dies ist nicht nur ein Ausdruck ihrer Wünsche und Wahrnehmungen, sondern ihr Weg, das Jubiläum der Reformation zu feiern. Es werden also keine Türen beschädigt und sie benutzen Kreidespray, um den Hashtag nochmal vor die Kirche zu sprühen.

Was fordert die EJBO?

Auf ihrer Facebookseite steht:
„Es braucht einen neuen Aufbruch und wir wollen ihn pushen! Es braucht neue Thesen und die werden wir schreiben! Es geht weiter und das ist der Auftakt!“

In ihren Thesen beschreiben sie u.a., in welcher Form der Glaube in ihren Augen heute gelebt werden kann. Sie fordern die Kirchen und dazugehörigen Gemeinden auf, sich den jungen Leuten und deren Ideen zu öffnen. Wie damals fordern sie also eine Veränderung. Ihr wollt noch mehr darüber erfahren? Dann kommt heute zum großen Jugendgottesdienst zum 500. Reformationstag der EJOB in die Gedächtniskirche (Breitscheidplatz, 18 bis 19.30 Uhr) oder lest die Thesen online hier nach!

Wer war Martin Luther eigentlich?

Luther war Augustiner Mönch und lebte die meiste Zeit in Wittenberg. Er war unzufrieden mit der Kirche, die u.a. Ablasshandel betrieb. Um seinen Unmut zu äußern und etwas zu verändern, schrieb er 95 Thesen auf und nagelte sie an eine Kirchentür in Wittenberg. Damit löste Luther weltweit die Reformation aus, die zur Kirchenspaltung führte. Neben der katholischen Kirche entstand so die evangelische Kirche. Diesbezüglich hat dieses Jahr der EKT (Evangelische Kirchen Tag) in Wittenberg und Berlin stattgefunden. Hier findest du unser Video vom EKT!

jup! Berlin besuchte im Haus der Berliner Festspiele am 27.10.2017 die Aufführung der indigenen Tanzcompagnie"Bangarra Dance Theatre" - "OUR land people stories".

VON NICOLE
 
Australien präsentiert in Deutschland 2017 ein umfangreiches Kulturprogramm, das die Kreativität, Vielfalt und Innovationskraft Australiens erlebbar macht. Seit Beginn des Jahres sind daher viele der besten Produktionen australischer Kunst nach Deutschland kommen.
 

Um Euch diese Woche einen jup!od mit besonderem Anlass zu liefern, habe ich mal ein paar Songs rausgesucht, die besonders zum Thema „Halloween“ passen. Dass das schwierig sein kann, wurde mir vorher nicht gesagt. Muss das Wort an sich im Text vorkommen? Muss die Stimmung durch die Stimme erzeugt werden oder durch eine besondere Melodik? Wann ist ein Song ein Halloween-Song?

SINA 27.10.2017

Als typische Lieder denkt man zunächst an „This Is Halloween“ von Danny Elfman oder „Halloween“ von Dead Kennedys. In diesen Songs wird eher Halloween an sich beschrieben und was es ausmacht. Würde man auf einer Party also nur solche Songs spielen, könnte es sehr schnell langweilig auf dem Dancefloor werden. Die Melodie ist eher spielerisch und vermittelt daher keinen richtigen Grusel-Charakter. Die Melodie und auch der einfache Text hingegen sind sehr einprägsam.

Eine weitere Kategorie bei meiner Recherche habe ich „creepy lyrics“ (dt.: unheimliche Texte) genannt. Klar, „Every Breath You Take“ (The Police) ist für viele ein Liebeslied, bei welchem es ums Beschützen einer geliebten Person geht, doch verinnerlicht man die Zeilen einmal, so hat man eine Stalking-Geschichte aus dem Lehrbuch. Denn es wird eine Person bei allem beobachtet, was sie tut und der Sprecher scheint verzweifelt zu versuchen, eine Beziehung mit der verfolgten Person einzugehen. Das Pendant zu einem solchen Vorfall bietet „Somebody' s Watching Me“ von Rockwell. Beides zwei Songs, die ebenfalls die Thematik des Gruselns treffen und damit gern mit in die Playlist für den 31. Oktober mit aufgenommen werden können. Genau wie „Disturbia“ (Rihanna) und „Smooth Criminal“ (Micheal Jackson), die Abwechslung bringen, aber durch die beschriebenen außergewöhnlichen Geisteszustände oder sogar Mordfälle nicht fehlen dürfen.