Redaktion

Letzten Mittwoch war jup! gedruckt! zu Gast bei der Schüler*innenzeitungsredaktion Kolumbus News an der Kolumbus Grundschule in Reinickendorf!

Workshopleiterin Corinna von Bodisco erklärte, wie man mit Aufnahmegerät und Mikro arbeitet und dann schwärmten die Teilnehmer*innen als Kiezreporter*innen aus. Thema der Recherche waren die Notinseln, die eine Projektgruppe in den Straßen rund um die Schule akquiriert hatte. Was das genau ist, eine Notinsel, und warum sie so wichtig sind, hört ihr schon bald auf jup.berlin in den Audio-Beiträgen der Schüler und Schülerinnen. Seid gespannt!

Was müssen wir beachten und bedenken, wenn wir ein Magazin gestalten? Wir haben die Grafikerin und Illustratorin Friederike Mühlbach eingeladen, um genau das zusammen zu besprechen.

Ein Stapel aus Magazinen half uns beim Brainstorming rund um diese Faktoren:

- Farben und Farbkonzept

- Typographie: Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftmischung, Serifen ja oder nein?

- Bilder: Grafiken, Fotos, Illustrationen, Bildunterschriften

- Format: A4?

- Papier: matt, glänzend, Naturpapier

- Raster und Satzspiegel: Gerüst, Spalten

Bei allem müssen wir uns immer überlegen: WAS SAGT DAS AUS? WER IST UNSERE ZIELGRUPPE? WEN WILL ICH ERREICHEN?

Der Sommer naht und das bedeutet Festival-Zeit! Egal ob Musik oder Politik, Spaß mit Freunden haben oder euch lieber politisch engagieren. Schon der Juni bietet so einige Möglichkeiten, wie ihr euren Sommer perfekt einleiten könnt.  Wir begleiten euch dabei mit Vor-Ort-Berichten, aber auch mit tollen Mit-Mach-Aktionen und Gewinnspielen.

 

YOU - Europas größtes Jugendevent

Ein großes Ereignis ist für viele das YOU Summer Festival (22. Juni. - 24. Juni 2018). Zum einen gibt es im Sommergarten eine große Auswahl, sich sportlich zu betätigen oder auch die Möglichkeit, neben der großen Bühne mit Musik das Wetter zu genießen. In den Hallen 18-20 des Messegeländes Berlin wiederum ist von Gaming über Beauty bis hin zu Informationsständen über Ausbildungsmöglichkeiten alles vertreten. Ein weiteres Highlight stellt wie jedes Jahr das Meet and Greet mit YouTube- und Musically-Stars dar.

jup! Berlin wird zusammen mit ALEX Berlin, sowie dem Berliner Abgeordnetenhaus und der Landeszentrale für politische Bildung auf der YOU mit dem „Mediengarten“ vertreten sein. Die Tagesredaktion aus den Redakteur*innen von ALEX und jup! berichtet über die vorhandenen Angebote und verschafft sich anhand von Interviews mit Besucher*innen einen Überblick über die Messe. Auch zu den Meet-and-Greets, sowie den Streetdance-Meisterschaften wird es ausführliche Berichte geben, sodass ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt. Zudem finden täglich Gesprächsrunden mit Politiker*innen statt, in welchen über die gesellschafts-politischen Themen aus dem Abgeordnetenhaus gesprochen und diskutiert wird. Die Talks könnt ihr im Livestream auf YouTube und jup.berlin  oder direkt am Stand verfolgen. Weiter haben wir Gewinnspiele und interaktive Social-Media Aktionen für euch vorbereitet.

Ihr wollt dabei sein? Dann gewinnt 2 Freitickets! Schickt uns einfach eine Mail an info@jup.berlin und nennt uns euren Lieblingsort im Sommer in Berlin! Einsendeschluss ist der 15. Juni 2018!

Weitere Infos zur YOU findet ihr kompakt hier.

 

Berliner jugendFORUM #jufo18

Schon einen Tag später (25. Juni 2018) bietet das Politikfestival jugendFORUM Jugendlichen die Möglichkeit, sich an verschiedensten Diskussionsveranstaltungen zu vielfältigen Themen zu beteiligen. Beim #jufo18 werden Themen wie die Nutzung der Digitalisierung, der Umgang mit Rassismus und Antisemitismus an Schulen und außerschulische Jugendbeteiligung diskutiert. Neben Politiker*innen sind auch Schüler*innen und Expert*innen beteiligt, sodass verschiedene Perspektiven zu Problemfindungen beleuchtet werden. Zwischendurch ist Zeit, um die vorbereiteten Performances anzuschauen oder die über 40 Aktionsstände zu besuchen. Als Location wurde der Pfefferberg nahe U-Senefelderplatz ausgewählt. Für ausreichend Versorgung ist ebenfalls gesorgt.

Auch jup! wird dort vertreten sein! In unserer Videobox kannst Du uns unter dem Motto „#jupreichts: Dein Statement für Berlin!“ mitteilen, was Dich bewegt. Was ärgert Dich? Was nervt Dich? Was würdest Du gern ändern? Außerdem kannst Du die Themen, die Dich interessieren, an unsere Litfaßsäule setzen und so für Aufmerksamkeit darauf sorgen!

Weitere Infos zum Berliner jugendFORUM findet ihr hier.

 

Hier findest du unsere Berichte vom letzten Jahr:

Marzahn ist ein Bezirk der politischen Gegensätze. In der Bezirksverordnetenversammlung treffen 16 Abgeordnete der Partei die Linke auf 15 AfD-Mitglieder. Bis zu 30 Prozent bekam die AfD in manchen Wahlkreisen des Bezirks, eine erschreckende Zahl, die dem Bezirk als Ruf vorauseilt. Die Jugendlichen in der Schreibwerkstatt Marzahn beschäftigt diese Zahl, sie sind verärgert über die starke Präsenz der Partei und wünschen sich, dass ihr Bezirk nicht darauf reduziert wird.

Was steckt noch alles in Marzahn-Hellersdorf? Wie lebt es sich hier, was machen die Jugendlichen? Welche Orte sind ihnen wichtig? jup! war zu Besuch bei der Schreibwerkstatt, hier schreiben um die 20 Jugendlichen gemeinsam an ihren Texten, und hat dort nachgefragt: Was beschäftigt DICH in deinem Kiez? Was macht Marzahn-Hellersdorf noch aus? Was magst du an deinem Kiez und deinem Bezirk?

Und das ist einiges!

Unser Tag beginnt mit einem Skywalk über den Dächern des Bezirks. Die degewo bietet diesen kostenlos an. Gemeinsam fahren wir in den 21. Stock eines Plattenbaus. Von hier oben sehen wir den alten Ortskern Marzahns mit seinen Bauernhäusern, der alten Holzmühle und der kleinen Steinkirche. Rund herum schießen Plattenbauten in die Höhe. Auch hier werden die Gegensätze wieder deutlich. Am Horizont sehen wir Hellersdorf, den Kienberg, die Ahrensfelder Berge und die Biesdorfer Höhe, bis nach Brandenburg können wir trotz leichtem Nebel blicken.

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI

Auf Augenhöhe - Berlin gegen Gewalt
 

Auf Augenhöhe ist am 22. März in die zweite Runde gegangen. Im Metronom in Reinickendorf fand unser Livestream diesmal statt.  Eine Stunde moderierten Sina und Lukas die Sendung, mit dabei als Gäste waren:  Mary Scherpe (Autorin/Bloggerin, selbst Opfer von Cyberstalking geworden), Beate Köhler (Koordinatorin des FRIEDA-Anti-Stalking-Projekts) und Michael Bendix-Kaden (Berliner Polizei | Zentralstelle für Prävention). Dieses Mal fand ich, dass die Runde uns sehr gut gelungen ist. Es ist sehr schön anzusehen, dass wir von Livestream zu Livestream uns verbessern.  Ich selbst durfte an dem Livestream eine Kamera bedienen, was mir wieder sehr viel Spaß gemacht hat.

Alle weiteren Informationen findest du hier: https://jup.berlin/augenhoehe

Hier könnt ihr euch unseren Livestream nochmal anschauen:

Ist Print out? jup! macht das Experiment und produziert gemeinsam mit der Jugendredaktion und allen, die Lust haben, mitzumachen, die erste jup! Printausgabe!

Was geht in eurem Kiez? Was läuft schief, was läuft gut? Wo mischt ihr mit? Wem würdet ihr gerne mal eure Meinung sagen? Das Thema des Magazins ist MITMISCHEN!

Hier lest ihr alles über die einzelnen Schritte des Projekts und könnt euch anschauen, wie Stück für Stück das Magazin entsteht. Apropos: Jede*r kann jederzeit noch mitmachen. Wir suchen Leute, die gerne zeichnen, schreiben, fotografieren oder einfach nur wissen wollen, wie eine Zeitung entsteht.

Schreibt eine Mail an schneider@jup.berlin und seid bei unserem nächsten Kreativtreffen dabei!

jup! sucht KREATIVE UND KRITISCHE KÖPFE für das erste jup!-Printmagazin!

Wir wollen in Kombination mit unseren digitalen Kanälen das Experiment „jup! gedruckt“ wagen und eure Anliegen, Vorschläge und Ideen noch sichtbarer machen! Bei jup! gedruckt werdet ihr zu Reporter*innen für euren Stadtbezirk und erlebt die Entstehung eines Magazins von Anfang bis Ende mit! Thema der ersten Ausgabe ist MITMISCHEN!

Wie beteiligt ihr euch in Berlin? Wo mischt ihr schon mit oder würdet gerne mitmischen? Welche Initiativen und Projekte kennt ihr und findet ihr gut? Wo läuft es noch nicht so? Wo wünscht ihr euch noch Unterstützung? jup! gedruckt bietet Platz für eure Berichte aus Bezirken und Kiezen! Gestalterisch und inhaltlich liegen die Entscheidungen bei euch! Ihr seid die Redaktion!

 

Ihr seid schon eine (Schüler*innenzeitungs-)Redaktion oder schreibt einfach so für euer Leben gern? Bei jup! gedruckt könnt ihr auf verschiedenen Wegen mitwirken:

1 jup! geht auf Tour und kommt zu euch/Ihnen in die Einrichtung oder Schule, um mit den Jugendlichen Mini-Redaktionsworkshops (ein Termin, 2-3 Stunden) durchzuführen (Mai/ Juni). Dieser kann zum Beispiel auch im Rahmen einer Schüler*innenzeitungssitzung stattfinden. Wenn ihr bereits eine Redaktion seid oder euch in einer Initiative engagiert, die im Magazin präsent sein soll, meldet euch für jup! gedruckt an!

2 Ihr könnt auch mit Texten und Beiträgen im Magazin erscheinen, ohne an einem Workshop teilgenommen zu haben. Welches Format ihr wählt, ist frei, jedoch sollte ein inhaltlicher Bezug zur Stadt, zum Bezirk oder zum Kiez deutlich werden. Dazu sendet ihr uns den Beitrag unter Angabe von Name, Alter und Bezirk zu. Bitte sagt uns bis Ende Mai Bescheid, wenn ihr mitmachen wollt, den Beitrag könnt ihr noch bis zum Sommer schicken.

3 jup! wird mit einem Aktionsstand auf dem jugendFORUM 2018 dabei sein. Auch von den Themen hier sollen Berichte im Magazin erscheinen. Wenn ihr Lust habt, für uns als Reporter*in vom jufo zu berichten, meldet euch!

 

Die Release-Veranstaltung mit euch und allen Beteiligten ist im Herbst geplant! Im Anschluss wird das jup!-Magazin in möglichst vielen Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und Bezirksämtern Berlins zur kostenlosen Mitnahme ausliegen! Auch online werden die Themen aus dem Projekt zu finden sein und sie werden über unsere Social Media-Kanäle verbreitet.

Gesucht:

  • Jugendliche, die Lust haben zu schreiben, zu fotografieren, zu zeichnen, zu layouten
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit: Plakate aufhängen, E-Mail-Verteiler
  • Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und andere, die bei unseren Mini-Redaktionsworkshop mitmachen und uns zu sich einladen

 

Meldet euch an, wenn ihr bei jup! gedruckt dabei sein wollt! Dazu reicht eine kurze Mail an schneider@jup.berlin, in der ihr durchgebt, in welcher Form ihr euch gerne an dem Projekt beteiligen wollt (noch nicht final, nur als Idee). Bei Fragen könnt ihr uns auch anrufen: 030-284701938.

 

Seid dabei!

 

Plakat © Saskia Radtke Illustration

Moinmoin Leute! Die letzten Monate war in meinem FSJ so einiges los... Ich bin viel gereist, habe seeeehr viele gruppendynamische Spiele gespielt und viele neue coole Menschen kennengelernt.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was alles so in letzter Zeit passiert ist! Antworten auf diese Frage bekommst du, wenn du dir diesen Bericht durchliest. ;)

von Janik Emil

 

denk!mal 2018 – erinnern & gestalten

 

Der Februar begann bei mir mit einem absoluten Eventhighlight. Ich hatte die Chance, die Abendveranstaltung des Jugendforums “denk!mal 2018“ im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses mit zu verfolgen. In einer 90-minütigen Veranstaltung wurden sowohl Theaterstücke, Lesungen, Musik, Tanz oder andere kreative Projekte einem breiten Publikum präsentiert und andererseits an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Als emotionale Zusammenfassung lassen sich die Worte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses – Ralf Wieland – gut anknüpfen. Denn nach ihm sei durch das Engagement der Beteiligten an diesem Abend ein ganz persönliches „Denkmal“ für die Opfer des Nationalsozialismus gesetzt worden.

Wenn ihr meinen ganzen Bericht über diesen Abend lesen wollte, dann klickt doch einfach hier!

 

Hallenhockey-WM in Berlin

 

Nur wenige Tage später folgte auch gleich das nächste Großevent – die Hallenhockey-WM der Damen und Herren hier in Berlin.
Und ja, es gibt auch Hockey OHNE Eis – eben Hallenhockey. Der Weg zu dem Bericht über diese Veranstaltung war jedoch leider schwieriger als gedacht. Nachdem ich über die verschiedensten Kontaktmöglichkeiten von Hockeybund zu Hockeybund geschickt wurde, gelang es endlich für einen Tag eine Presseakkreditierung zu ergattern. Kai und ich verfolgten über den ganzen Tag hinweg die spannenden Spiele des Viertelfinals der Damen und Herren. Nicht nur die Ränge der Max-Schmeling-Halle füllten sich von Spiel zu Spiel, sondern auch die Stimmung kochte immer weiter hoch. Dies sah man auch im Nachhinein an den TV-Quoten, denn diese waren so hoch wie noch nie bei einer Hallenhockey-Meisterschaft.

Wenn ihr noch mehr über dieses Sportereignis erfahren wollt, dann seht euch doch die Photostory und den Artikel von meinem Mitfsjler Kai an! (Hier geht’s zur Seite.)