Workshops

Vom 24.-30 April ist wieder Games Week in Berlin! Hier dreht sich alles rund um das Thema Videospiele. Von interaktiven Ausstellungen über Workshops bis zum Zocken auf der Kinoleinwand ist so einiges dabei. Auch jup! wird für euch auf der Games Week unterwegs sein!

Die Events finden an verschiedenen Orten statt, hier findet ihr die Liste.

 

 

27.04.2017
10.00
04.04.2017
16.00
11.04.2017
16.00
18.04.2017
16.00
25.04.2017
16.00
31.03.2017
15.00
07.04.2017
15.00
14.04.2017
15.00
21.04.2017
15.00
21.03.2017 bis 26.03.2017 (Ganztägig)
22.02.2017 bis 25.02.2017 (Ganztägig)
10.04.2017
10.00
11.04.2017
10.00
12.04.2017
10.00
13.04.2017
10.00
10.04.2017
10.00
11.04.2017
10.00
12.04.2017
10.00
04.02.2017
14.00
04.03.2017
14.00
01.04.2017
14.00
06.05.2017
14.00
30.01.2017 bis 02.02.2017 (Ganztägig)
01.02.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
31.01.2017 bis 31.01.2017 (Ganztägig)
01.02.2017 bis 01.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
30.01.2017 bis 03.02.2017 (Ganztägig)
29.03.2017
13.00
05.04.2017
13.00
12.04.2017
13.00
19.04.2017
13.00
28.01.2017 bis 01.02.2017 (Ganztägig)
07.04.2017
16.00
21.04.2017
16.00
05.05.2017
16.00
19.05.2017
16.00

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 14. Mal das Jugendforum denk!mal.

Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus einzubringen und so die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Was ist das Jugendforum denk!mal? 

02.04.2017
16.00
09.04.2017
16.00
30.11.2016 bis 06.12.2016 (Ganztägig)
16.10.2016 bis 16.10.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 04.11.2016 (Ganztägig)
08.10.2016 bis 16.10.2016 (Ganztägig)

Abenteuer und Sport, Kultur und Kreatives, Beruf und Berufung, Lebenshilfe und Rechte, Geschichte und Gesellschaft. Jedes Jahr zum Schuljahresbeginn gibt es einen neuen Freizeitkatalog der offenen Jugendarbeit des Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V. mit zahlreichen und vielfältigen VERANSTALTUNGEN für alle Jugendlichen in Berlin und Brandenburg. Die Veranstaltungen aus dem Katalog 2017 findet Ihr hier auf jup! Berlin.

Die Anmeldung erfolgt im Vorfeld über den Jugendweiheverein. Eine Kartenbestellung unter www.freizeit.jugendweihe-bb.de mit Angabe der Veranstaltungsnummer ist bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin zwingend erforderlich.

Seit 1990 führt der Jugendweiheverein Berlin/Brandenburg die 170-jährige Tradition der Jugendweihe in Deutschland mit zeitgemäßen Kulturprogrammen anlässlich des Übergangs vom Kind zum jungen Erwachsenen fort.

Weitere Infos unter www.jugendweihe-bb.de

31.01.2017 bis 31.01.2017 (Ganztägig)
11.02.2017 bis 11.02.2017 (Ganztägig)
17.02.2017 bis 17.02.2017 (Ganztägig)
09.12.2016 bis 09.12.2016 (Ganztägig)
15.03.2017 bis 15.03.2017 (Ganztägig)
23.03.2017 bis 23.03.2017 (Ganztägig)
12.01.2017 bis 12.01.2017 (Ganztägig)
14.01.2017 bis 14.01.2017 (Ganztägig)
20.02.2017 bis 20.02.2017 (Ganztägig)

Antippen, stampfen oder mit der Hand wedeln? Was macht man eigentlich, wenn sich zwei Menschen auf dem Gehweg in Gebärdensprache unterhalten und man selbst vorbei möchte? Solche und andere Fragen kommen auf, wenn hörende und gehörlose Menschen aufeinander treffen. So wie beim Filmdreh von "Freak City". Den ganzen August laufen jetzt schon die Dreharbeiten zu diesem besonderen Filmprojekt. "Freak City" wird ein 110minütiger Kinofilm nach dem gleichnamigen Roman von Kathrin Schrocke. Das Besondere an dem Film ist, das gehörlose Charaktere der Geschichte auch durch gehörlose Darsteller verkörpert werden und auch das Filmteam setzt sich aus hörenden und gehörlosen Mitgliedern zusammen.

jup! Redakteurin Sina war bei einem Drehtag dabei und hat die hörenden und gehörlosen Schauspieler und den Regisseur Andreas Kannengießer zu den Filmarbeiten und der Zusammenarbeit von hörenden und gehörlosen Teammitgliedern befragt. Warum es für alle ein ganz besonderes Projekt ist? Schaut es euch an!

 

Gewinnspiel: Wir verlosen 10x 2 Freikarten für das Signmark-Konzert am 20. August im Berliner Bi Nuu Club! Du willst dabei sein? Dann schicke einfach eine Mail mit dem Betreff "Freak City" an info@jup.berlin !
 

06.08.2016 bis 07.08.2016 (Ganztägig)
31.07.2016 bis 31.07.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 06.11.2016 (Ganztägig)

Vom 27. bis 29. Mai fand in diesem Jahr zum ersten Mal die Tincon im Hause der Berliner Festspiele statt. Der Sinn der „teenageinternet convention“ war, den Besucher*innen, die nur zwischen 13 und 21 Jahren sein durften, neue Informationen in Themengebieten wie Berufe, Musik, Politik aber auch Computerspiele oder Technik zu geben. Dies war den Jugendlichen möglich, indem sie an den verschiedensten Workshops teilnehmen konnten, aber auch vielfältige Vorträge anhören konnten. Darunter waren Dinge wie: Berufe, die kein Schwein kennt, Robotern Befehle erteilen oder Komponieren auf dem Smartphone.

Außerdem waren die Speaker (Referenten) der verschiedenen Vorträge unter anderem YouTuber*innen oder bekannte Persönlichkeiten, wie z.B. ColdMirror (Kathrin Fricke), Oguz Yilmaz (einer von dreien der YouTube Gruppe Y-Titty) oder Ralph Caspers (Moderator von z.B. Wissen macht Ah!), diesen konnte man nach ihren Vorträgen auch noch ausgiebig Fragen stellen.

Jeder der Speakers hat eine Show erstellt, die dem Zuhörer zuerst einmal einen Einblick in das Thema geben sollte und danach bekam man die Möglichkeit, über diese gemeinsam zu diskutieren. Oguz gab einen Einblick, wie er mit der Verantwortung seiner Millionen Zuschauer umgeht und ColdMirror ist auf unterschiedlichste Fragen aus dem Publikum eingegangen. Darunter waren viele zur Thematik ihrer YouTube-Laufbahn und unterschiedlichster Videos auf ihrem Kanal.

Die Tincon wollte jedoch im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen wie den Video-Days etwas anderes als eine Verkaufsmesse von Marken sein: Sie wollte Jugendliche mit den “Stars“ zusammenbringen, sodass diese sich unterhalten können, voneinander lernen können und besonders ganz viel Spaß haben.

Darüber hinaus gab es auf dem Gelände auch unterhaltsame Workshops in denen man erfahren konnte wie ein 3D-Drucker funktioniert oder man einfach eine Virtual Reality Brille austesten und damit verschiedene Filmsequenzen anschauen konnte. Außerdem standen Angebote wie ein Fotobus und einem Virtual Reality-Rollenspiel, namens „Wake Up“, in dem man in einem Rollenstuhl aus einem Krankenhaus fliehen musste, zur Verfügung.

Alles in allem hat uns die Tincon, die wir am zweiten Veranstaltungstag besucht haben, sehr gut gefallen. Alles war gut organisiert und die Angebote vor Ort waren für jeden Geschmack etwas. Was wir uns wünschen würden, wäre, dass die Messe mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Besucher bekommt.

 

ein Beitrag von Sarina und Konstantin

 

 

Du willst mehr? Einen weiteren Beitrag über den ersten Tag der Tincon 2016 findest du hier!

15.08.2016 bis 19.08.2016 (Ganztägig)
24.06.2016 bis 24.06.2016 (Ganztägig)
22.06.2016 bis 22.06.2016 (Ganztägig)
27.08.2016 bis 03.09.2016 (Ganztägig)
17.05.2016 bis 17.05.2016 (Ganztägig)
17.06.2016 bis 19.06.2016 (Ganztägig)

Du hast Lust in die Welt der Medienproduktion reinzuschauen? Dann komme zum Campus Media Day 2016 ins MIZ Babelsberg!
 

Am 16. Juni 2016 findet von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Campus Media Day im MIZ-Babelsberg statt. Dort treffen kreative Köpfe, Redaktionsteams, Expert*innen und Neulinge aufeinander. Ob Radio, TV, Crossmedia - zahlreiche Projekte stellen sich und ihre Arbeit vor und laden dich ein, selbst aktiv zu werden. In Impulsworkshops vermitteln Expert*innen Tricks für die nächste Produktion und im Panel diskutieren Medienprofis  die Möglichkeiten und Tücken sozialer Netzwerke. Teste Deine Spontanität beim PowerPoint-Karaoke und erfahre bei einer neuen Ausgabe von rundUM alles über den Werdegang von TV-Star Janin Reinhardt.

 

Das komplette Programm findest du hier (PDF)!
 

Kontakt:
Tim Bosse
Koordination Ausbildungsrundfunk
tim.bosse@miz-babelsberg.de
Tel.: 0331 - 585658-13

 

16.06.2016 bis 16.06.2016 (Ganztägig)

Interview mit keinem Vampir – ich führe Selbstgespräche

 

ein Beitrag von Amanda
 

„Was macht es mit dir, natürlich so ganz persönlich, dort wo es weh tut, wenn deine Großmutter zum Beispiel ärgerlich anruft und dir an den Kopf wirft: ‚DU RUFST NIE AN!‘“  

 

Als erstes sehe ich die liebe Gestalt  der Oma Formen annehmen, sehe ihre großen von Fältchen umrandeten Augen und Wehmut steigt in mir auf. Ich empfinde Schuld und Scham, weil ich davon ausgehe, dass sie Recht hat. Ich werfe mir vor, eine schlechte Enkelin zu sein. Schlimmer: Ich werfe mir im Allgemeinen vor durch und durch schlecht zu sein. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich verletzte ich durch mein rücksichtloses Verhalten die liebe Oma. 

 

Meine gewohnte Kommunikation: Der Satz löst Kopfkino aus. Das bedeutet, ich erkenne meinen „Schuldanteil“, durch den „berechtigten“ Vorwurf meiner Oma, empfinde ich Scham. Ich glaube, die Situation erfasst und „richtig“ bewertet zu haben. Automatisch reagiere ich darauf mit Selbstzweifeln oder ziehe mich von der Oma noch weiter zurück. Flucht.

 

Die Übung des Seminares, zur Einführung in die Lehre der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), hatte begonnen. Ich befinde mich zu dem Zeitpunkt meines fiktiven Interviews in einem Stuhlkreis in der Geschäftsstelle der BUNDjugend Berlin, sitzend, zwischen circa 15 anderen jungen Teilnehmer*innen. Es ist Samstag, es ist Vormittag. In der Mitte des Stuhlkreises steht eine Vase mit frischen Blumen und Anna Herzog, die Inputgeberin, führt uns weiter dorthin, wo es wirklich weh tut – in unser Inneres. Die Reise beginnt zwar mit einer guten Portion Theorie, der Weg, so dünkelt es mir, wird dennoch beschwerlich. Anna wird zum Kompass. Sie zeigt uns die Richtung, begleitet uns empathisch, stellt Fragen. Wie erfolgreich wir die Kommunikationsstrategie aufnehmen, ist uns selbst überlassen. Wie intim die von uns gewählten Fallbeispiele ausfallen, ebenso. Anna lächelt, während sie uns darauf hinweißt, dass diese Art mit Menschen in Verbindung zu treten, viel Zeit und Mut zur Ehrlichkeit in Anspruch nehme.

 

Versuche mal tiefer in dich hineinzuhorchen: Warum rufst du nicht an? Kann es eventuell einen Grund dafür geben?“

 

Aber ja! Die Oma nörgelt bei jedem Thema, das ich benenne. Der Altersunterschied ist viel zu groß, als dass sie mich verstehen könnte und immer die Sorge ihrerseits, ich würde nie einen Mann finden, keine Kinder kriegen und einsam sterben, weil ich nicht kochen kann und das auch noch laut herumerzähle. Hallo ich bin erst 19 Jahre alt! So wird mir einiges klar: Oma hat Schuld! Nicht ich!

 

Der Fehler liegt beim Anderen: Während ich im ersten Schritt unter dem vermeintlichen Vorwurf meiner Oma, der durch mein eigenes Kopfkino entstanden ist, gelitten habe, erscheint es mir im zweiten Schritt selbstverständlich davon auszugehen, dass ich absolut keine Verantwortung trage. Ich glaube sogar, auf eine Ungerechtigkeit gestoßen zu sein. Bin in der Opferrolle und verteidige mich. Eine Annäherung zur Oma erscheint mir in diesem Moment unmöglich und das auch noch begründet.

 

„Bist du durch die beiden vorangegangen Erkenntnisse zufriedener geworden? Glaubst du nun eine Lösung eures Problems gefunden zu haben?“

 

Nein, nicht wirklich. Ein dumpfes Gefühl regt sich in meiner Brust. Ich hatte am Anfang Erleichterung empfunden, weil ich den Fehler von mir weisen konnte. Aber verletzt bin ich immer noch.

 

Empathie – Killer: Bis hierhin ist es mir gelungen die gesamte Kommunikation, die zwischen mir und meiner Großmutter so stattfinden würde, in einer Art und Weise zu gestalten, die beiden wahrscheinlich eher geschadet, als geholfen hätte. Aber warum? „So läuft es doch“, glaube ich. Jetzt könnte mal jemand mit einem Ratschlag um die Ecke kommen! Ich befinde mich in einer Verfassung, die gefährlich ist: Ohnmacht und Verharmlosung machen sich in meinem Gemüt breit. Die Grenze zwischen mir, als eigenständige Person, und meiner Oma, als ebenfalls eigenständige Person, verschwinden.

 

„Wenn du den Satz hörst: ‚ Du rufst nie an!‘, fühlst du dann Unsicherheit? Fühlst du dich ferner noch unter Druck gestellt? Deprimiert? Betroffen? Entnervt?“

 

Auf jeden Fall. Kann das Gegenüber meine Gedanken lesen???

 

Leben in der Dominanzkultur: Das „Über-Gefühle-Reden“ kenne ich gar nicht in dieser Art. Ich dachte, ich wäre traurig oder wütend, wenn ich den Satz meiner Oma höre. Dass eine Vielzahl anderer Emotionen darunter sind, bedeutet Neuland für mich. Erziehung und Kontrolle haben mich glauben lassen, dass jede meiner Handlungen Konsequenzen hervorbringe, vor denen man sich fürchten müsse. Tagtäglich auf der Hut vor Menschen zu sein, ist ziemlich anstrengend. Ich habe gelernt im Muster „Richtig vs. Falsch“ zu denken und demnach die Welt wahrzunehmen. Ich habe gelernt, dass Anstand, Sitte und „Moral“ zwar nicht gottgegeben, so doch Sache der Allgemeinheit sind, an die man sich zu halten hat, um sich besser von primitiven Lebensformen zu unterscheiden. Durch Annahmen wie diese, habe ich mir selbst Hemmnisse gebaut und mir Hürden erstellt, die „auf keinen Fall zu überwinden sind“. Die Frage nach meinen Gefühlen erschien mir deshalb auch eher unwichtig.

 

„Wir sind bald fertig, aber warum fühlst du so, bei diesem Satz?“

 

Wenn ich das wüsste! Gegenfrage: Wären dann Therapien nutzlos?

 

Zwischen ehrlicher Selbstempathie und Selbstmitleid: Die Enge der Dominanz-Logik führt zu zwei anerkannten Strategien: Rebellion oder Gehorsam. Sie werden durch Forderungen, Vorschriften und Verurteilungen hervorgerufen. Während ich davon ausgehe, dass ich „keine Wahl“ habe, als das ich mich beugen oder dagegenstämmen kann, irre ich mich gewaltig. Die Konsequenz bedeutet für mich, mir meiner persönlichen Freiheit zu entsagen. Es ist meine bewusste Entscheidung, entweder auf Konfrontations-Modus zu schalten oder klein bei zugeben. Genauso wie es meine freiwillige Entscheidung sein könnte, meine Fähigkeit zu einfühlsamer Verbindung mit mir selbst zu akzeptieren. Habe ich dies verinnerlicht, erübrigt sich die Aussage der Wahllosigkeit und ich erkenne, dass jede Kommunikation, die zwischen mir und meiner Oma stattfindet, auf Lebendigkeit, Verbindung und auf freiwilliger Basis erfolgt.

 

„Ich versuche dir entgegen zu kommen, da ich beobachte, dass du angespannt sein könntest. Nun, fühlst du dich entnervt, unter Druck, unsicher und deprimiert, weil du dir Ruhe und Gelassenheit wünschst? Weil du Harmonie in deiner Beziehung zur Oma brauchst?“

 

Okay, jetzt wird’s gruselig. Genau das ist mein sehnlichster Wunsch. Noch nie hatte ich einen derart klaren Blick auf meine Gefühle und auf meine Wünsche. Ich bin also kein schlechter Mensch. Ich rufe nicht so oft an, weil ich meine Ruhe brauche und ich reagiere auf den Satz empfindlich, weil ich mir eine harmonische und vertrauliche Beziehung zu meiner lieben Oma wünsche. Dinge, die völlig okay und normal sind.

 

Ein Bedürfnis nach mehr Bedürfnissen: Dinge, die ich brauche, die für mich unentbehrlich sind, gibt es in meinem Leben viele. Ich brauche Essen, um nicht zu verhungern. Ich brauche frische Luft,  um nicht zu ersticken und ich brauche Klopapier, um mir den Hintern abwischen zu können. Das weiß ich. Dass aber Bedürfnisse wie Wertschätzung, Schönheit, Vertrauen in mich und andere und sogar Vergnügen dazu gehören, das wusste ich nicht. Mir kam es meistens als „White-Girl-Problem“ vor. Sie sind legitim und hängen nicht mit bestimmten Personen zusammen. Weil sie auf freiwilliger Basis sind, übersehe ich sie oft und gern. So wie die Forderung eines ungezogenen Kindes. Das Ganze erschwere ich mir zusätzlich,wenn ich sie für so unnötig halte, dass ich sie nicht mal meiner Umwelt mitteile. Und doch brauche ich sie, das Verlangen, die Bedürfnisse zu befriedigen, kommt – wehren aussichtslos.

 

„Du hast dich als Mensch mit legitimen Gefühlen und Bedürfnissen entdeckt. Ich gratuliere! Glaubst du, dass auch deine Oma solch ein Mensch ist?“

 

Bescheuerte Frage, aber natürlich ist sie das.

 

„Wenn du davon ausgehst, deine Oma sei auch ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen, was fühlt SIE in dem Moment, in dem sie ihren Satz „Du rufst nie an!“ an dich richtet?“  

 

Naja, das ist schwierig…vielleicht ist sie enttäuscht. Vielleicht auch traurig.

 

„Weswegen könnte sie enttäuscht und traurig sein?“

 

Wegen mir?

 

„Was möchte sie vielleicht von dir?“

 

Das ich anrufe?

 

„Könnte es sein, dass deine Oma Nähe möchte, weil sie Kontakt braucht?“

 

Habe ich doch gesagt!

 

„Du hast dich selbst und deine Oma als Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen gesehen, wie würdest du nach dieser Einsicht weiter verfahren? Welche Strategie würdest du demnach wählen, um eure beiden Bedürfnisse zu befriedigen?“

 

Hm…ich glaube, ich würde sie anrufen und ihr sagen, dass wir gern öfter Telefonieren könnten.

 

„Wäre damit auch dein eigenes Bedürfnis nach Ruhe gestillt?“

 

Ich glaube nicht.

 

„Und wenn dein Bedürfnis nach Ruhe nicht gestillt wäre, würdest du dennoch in öfteren, kürzeren Abständen dich bei deiner Oma melden?“

 

Wahrscheinlich nicht.

 

„Würde dann Harmonie zwischen euch herrschen?“

 

Nein.

 

„Genau, es wäre ein fauler Kompromiss. Also ist auch die gewählte Strategie von dir nicht wirklich erfolgversprechend.“

 

Kompromisslos: die eigenen Grenzen

Faule Kompromisse sprechen eine offensichtliche Bedürfnisunbefriedigung an. Da mindestens eine der beiden Personen das mit der Zeit deutlich spürt, führen solche Kompromisse in den seltensten Fällen zu einer Lösung, mit der sich beide wohlfühlen. Sobald ich erkannt habe, was meine Oma wahrscheinlich von mir möchte, komme ich ihr entgegen und bemühe mich, ihr Bedürfnis nach Nähe und Kontakt zu stillen. Eines steht mir jedoch dabei im Wege: mein eigenes Bedürfnis nach Ruhe. Bis hierhin gelingt es mir aus der altbewährten Dominanzkultur auszubrechen. Eine Hinwendung zur Partnerschaftskultur könnte durch die Frage „Wie können die Bedürfnisse aller befriedigt werden?“ erfolgen. Schließlich, so das Wort, zeichne sich eine funktionierende und liebevolle Partnerschaft durch Gegenseitigkeit und Anteilnahme für und von beiden Partnern aus. Dabei spielt es keine Rolle, zu wem man diese Partnerschaft aufbaut, jeder Mensch verdient eine liebende, auf Wertschätzung beruhende Verbindung zu seinen Mitmenschen.

 

„Fällt dir vielleicht eine andere Idee ein, wie deine Oma mehr Kontakt bekommen könnte und du gleichzeitig auch deine Ruhe?“

 

Doch nicht so offensichtlich das Ganze, naja ich könnte ihr öfter Fotos von mir schicken und dazu einen kleinen Text. Ich könnte ihr auch auf den Anrufbeantworter quatschen. Könnte, nach selbstbestimmter und dosierter Ruhepause, auch mal wieder persönlich bei ihr vorbei kommen. Möglichkeiten gibt es also doch einige. Warum ist es mir nicht vorher eingefallen? Warum habe ich mich so ohnmächtig Gefühlt bei dem Satz: „Du rufst nie an!“? Das verwundert mich jetzt sehr. Ich werde es mir merken.

 

(K)Ein Ende in Sicht? Gewaltfreie Kommunikation als Lebensphilosophie

Natürlich schrieb ich meiner Oma einen kleinen Text. Das tat ich als erstes, als die Mittagspause von Anna Herzog freudig verkündet wurde. Was ich genau schrieb, ist nicht entscheidend. Dass ich es tat, war mir wichtig. In mir ging ein Wertewandel vor. Auch den anderen Teilnehmer*innen war es anzusehen. Alle strahlten und diskutierten eifrig, während zusammen die leckere selbstgekochte Suppe verzehrt wurde. Anna Herzog befand sich nun zwischen GFK-Jüngern. Ziemlich schnell begriffen wir die weitläufigen Perspektiven, die aus der Gewaltfreien Kommunikation resultierten.

 

 „Keiner tut etwas gegen mich, sondern für sich.“

 

Dieser Satz nimmt doch allen möglichen Anschuldigungen und Verurteilungen, auch dem Zorn des Gegenübers, den Wind aus den Segeln. Warum? Weil ich das niemanden verübeln kann für seine Interessen einzustehen.

 

„Jeder Mensch tut das Schönste und Beste, was er im Moment tuen kann.“

Auch bei dieser Erkenntnis verspüre ich Erleichterung. Mitleid steigt in mir auf, wenn zum Beispiel Frauke Petry vorschlägt, auf geflüchtete Menschen bei Notwehr zu schießen, sobald ich die vorangegangen Sätze verinnerliche. Anscheinend ist dieser Vorschlag der Wertvollste, den Frau Petry von sich geben kann. Anscheinend nimmt sie die negativen Reaktionen darauf gern in Kauf, weil Menschenleben zugunsten ihres Wahlkampfes nun einmal hinhalten müssen. Weil das, dass Schönste und Beste ist, was Frauke Petry leisten kann. Ich hingegen akzeptiere ihr Verhalten und ziehe daraus meine eigenen Konsequenzen. Besuche Demos und versuche ein extra großes Plakat zu entwerfen, damit auch die AFD-Aktionäre anderen Input bekommen. Ich unterschreibe Petitionen gegen sie oder mobilisiere mein Umfeld dazu, mich zu unterstützen. Aber ärgern muss ich mich nicht. Schließlich liegt es in meiner eigenen Freiheit für mich und meine Bedürfnisse Verantwortung zu tragen, statt sie von mir zu schieben und „Frauke“ die Schuld zuzuweisen. Ohnmächtig und hilflos bin ich dabei keineswegs – mehr.

Am 17. März war es endlich so weit, nach wochenlanger Vorbereitung, stand nun die Premiere des gesellschaftskritischen Projekts ‚KLASSEN.LOS!‘ im Maxim Gorki Theater an.

Das Projekt „KLASSEN.LOS!" beschäftigt sich mit dem Thema Vorurteile.
Im Rahmen des Projektes fanden sich sechs Berliner Klassen. Sie besuchten sich gegenseitig in ihren Bezirken und tauschten sich über unsere heute Gesellschaft aus. Bereits bei dem ersten Treffen sprachen sie über Vorurteile, welche sie voneinander hatten und es stellte sich heraus, dass viele davon sogar der Wahrheit entsprachen.

Als Ergebnis bietet „KLASSEN.LOS!“ eine liebevoll zusammengestellte Performance aller Beteiligten, welche zum Nachdenken anregt. Aber seht selbst!

 

ein Beitrag von Anne

Bei „Green Hack“ kannst Du gemeinsam mit Experten eine Klima-App entwickeln und Deine Leidenschaft fürs Programmieren nutzen, um Deinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!

 

Green Hack - Open Innovation for Climate“, der 48-stündige Hackathon, bei dem eine Klima-App entwickelt wird, findet im Sommer im Rahmen des Tech Open Air Berlin statt. Hier versammeln sich jedes Jahr internationale Gründer der IT- und Start up-Szene - und Du hast die Chance, dabei zu sein! Um an der Entwicklung der App teilzuhaben, stehen Dir aber schon vor dem Hackathon vielfältige Möglichkeiten offen: Über WhatsApp und Instagram kannst Du Ideen zu Themen und Funktionen der App einreichen, sie bei Workshops vertiefen und so die Grundlage für die Gestaltung einer neuen, grünen App schaffen! 

Reiche deine Ideen bis zum 31. Mai per Mail, Instagram, Twitter oder WhatsApp ein und und melde Dich an, um im Sommer mitzuhacken! Die genauen Infos, wie du deine Ideen einreichen kannst, findest du im Schüleraufruf (siehe unten) oder auf der Webseite.

 

Du willst daraus ein Klassenprojekt machen? Kein Problem! Den Ideenaufruf für Schüler und Lehrer, der es ermöglicht, als Schulklasse Ideen zu Funktionen und Themen der Klima-App zu entwickeln, findest du online (PDF):

Ideenaufruf für Lehrer zum Download (PDF)

Ideenaufruf für Schüler zum Download (PDF)

 

 

Berliner jugendFORUM open air

Die Themenbereiche für das juFO16 stehen fest. Hier findet ihr den Ablauf und Informationen zu den einzelnen Diskussionsthemen, die die juFO-Community in den vergangegen Wochen erarbeitet hat. Kommt vorbei am 01. Juli auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg.

Startschuss für das dreitägige Projekt „Das DIY für deinen YouTube-Hit“ im Lernzentrum von Helliwood! Hier erfährst du, was die Teilnehmenden des Workshops alles erleben und lernen!
 

Ein Beitrag von Hans und Alina aus dem Lernzentrum Helliwood

 

DIY für deinen YouTube-Hit: Tag 1

An Tag eins war das Ziel, hinter die Kulissen der beliebten Video-Plattform zu schauen. Zum lockeren Einstieg begann der Tag mit einem Experten-Quiz – wer weiß, welches das meistgesehene Video auf YouTube ist? Oder wie viele Stunden Videomaterial werden eigentlich pro Tag hochgeladen? Fragen über Fragen, die nach und nach eine ganze Menge interessanter Fakten  hervorbrachten.

 

Weiter ging es im Programm: Neben einer Videoanalyse, in der alle relevanten Aspekte eines guten Videos herausgearbeitet wurden, bildete das Thema Werbung einen wichtigen Bestandteil. Und jetzt durften die Teilnehmer*innen alles selbst ausprobieren: Jede Gruppe bekam einen Alltagsgegenstand, den sie so überzeugend wie möglich in einem Kurzvideo anpreisen sollte. Gar nicht so einfach, aber alle meisterten die Aufgabe mit Witz und Kreativität!

 

Special Guest: YouTuber RobBubble

Highlight des Tages war ganz klar der Besuch von YouTuber RobBubble. Aufgeregt begrüßten die Jugendlichen den Internetstar und durften ihn anschließend alles fragen, was ihnen rund um das Thema YouTube auf der Seele brannte. Der Berliner nahm sich Zeit zum Beantworten aller Fragen und plauderte über sein Leben als YouTuber. Zudem gab er den YouTube-Anfängern Tipps für ihren eigenen Kanal. Seine wichtigste Botschaft: Macht das, was euch Spaß macht, egal ob dies gerade angesagt ist oder nicht. Natürlich war auch für Autogramme und Fotos danach noch Zeit.

Zu schnell war der Tag vorbei, aber das Projekt geht weiter! Morgen ist der große Drehtag, wir sind gespannt, welche Videoideen die Jugendlichen entwickeln.

Save the Date: Pfingstakademie Jugendbeteiligung
 

Die 16. Pfingstakademie steht unter dem Motto,
Identität(en) – Wer wir sind und wer wir werden wollen?
und findet in diesem Jahr, vom 13. bis 17. Mai 2016 im Berliner wannseeFORUM statt.

 

Am Thementag werdet ihr euch folgenden Schwerpunkten widmen:
• Identität(en) in der Einwanderungsgesellschaft
• Netzidentität(en)
• Sexuelle Identität(en)
• Identität(en) und Arbeitsmarkt

Am Werkzeugtag sind folgende Fortbildungen geplant:
• Projektmanagement
• Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit (Social Media)
• Visualisierung
• Großgruppenmoderation
• Politische Aktionsformen
• Musik

und Akademie begleitend:
• Journalistisches Arbeiten/Dokumentation im Blog

 

Und natürlich wird es auch wieder ein Barcamp geben.

Teilnehmen können Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren. Die Kosten liegen bei 68 € pro Person.

Aktuelle Infos zum Programm folgen…

Den aktuellen Flyer könnt ihr hier downloaden.

Bei Fragen schickt einfach eine Mail an: soerje@wannseeforum.de

25.08.2016 bis 28.08.2016 (Ganztägig)

YouTube-Workshop vom 21.-23.03.2016

YouTube ist deine Lieblingsplattform? Von Sketchen, über Fashion Hauls, bis hin zu Let’s Plays schaust du dir alles an?

Dann lerne doch die YouTube-Basics kennen und drehe dazu dein eigenes Video! Beim „DIY für deinen YouTube-Hit“ im Lernzentrum von Helliwood.

In dem 3 tägigen Ferienprojekt schaut ihr „hinter die Kulissen“ von YouTube und beantwortet die wichtigsten Fragen. Was macht eigentlich ein gutes Video aus? Wie werden YouTuber erfolgreich? Und wie ist das wirklich mit dem Geld verdienen über YouTube?

SPECIAL GUEST: Es ist exklusiv ein YouTuber eingeladen. RobBubble aus Berlin wird unseren Workshop besuchen und für eure Fragen rund um das Thema YouTube und das Leben als YouTuber zur Verfügung stehen!

Aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Dreht euer eigenes YouTube Video zu einem Thema eurer Wahl und schneidet es mit Hilfestellung professionell zusammen. Klingt nach Spaß? Ist es auch!

„Das DIY für deinen YouTube-Hit“ – kommt vorbei! Meldet euch ganz einfach an und schreibt eine Mail mit eurem Namen und Alter an kontakt@das-lernzentrum.de. Anschließend erhaltet ihr eine Mail mit genaueren Informationen.

Mitmachen kann jeder ab 12 Jahren. Stattfinden wird das ganze vom 21.-23. März im Lernzentrum Helliwood, Riesaer Straße 2, 12627 Berlin

Ihr habt noch Fragen? Schreibt eine Mail (kontakt@das-lernzentrum.de) oder ruft an: 030 9927 5610

11.06.2016 bis 12.06.2016 (Ganztägig)
20.03.2016 bis 25.03.2016 (Ganztägig)

Hallo,

mittlerweile ist ein weiterer Monat meines FSJs um und ich würde auch gern von diesem Monat erzählen, da in der letzten Zeit auch wieder einiges los war.

Zunächst einmal war die Hausstatistik wieder ein wichtiges Thema. Da ja nun das Jahr 2015 vorbei war, konnte ich auch alle Teilnahmelisten des Jahres zusammentragen, dessen Übertragungen in eine zusammengefasste Liste zusammengestellt werden mussten.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erwähnte, habe ich im Januar bei zwei Seminaren mitgeteamt. Vom 11. bis zum 15. Januar habe ich in einem Bewerbungstrainingsseminar hospitiert. Während dieser Woche haben wir die Teilnehmenden dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten und Interessen besser erkennen zu können, um so Berufswünsche bilden oder verfestigen zu können. Der Donnerstag ist dann immer der Einstellungstag, der morgens mit einem Einstellungstest beginnt. Während dieses Tests dürfen wir als Prüfende für Unruhe sorgen, um die Teilnehmenden eine Stresssituation aufgrund von Störungen erleben zu lassen. So haben wir beispielsweise die Fenster geknallt, aber auch den Schreibenden nahe über die Schultern geschaut. Nachmittags finden die Bewerbungsgespräche statt, von welchen ich zwei übernommen habe. Zuvor habe ich mich bei einem Kollegen mit in die Gespräche gesetzt, um einen guten Eindruck zu erhalten, wie er diese Gespräche führt. Dementsprechend haben sich nicht nur die Teilnehmenden an diesem Tag schick gemacht, auch ich habe mich angemessen eingekleidet.

Die Seminare finden auch immer grundsätzlich in Kleingruppen statt. Ich als Hospitant habe somit einen Honorarteamer in seiner Kleingruppe unterstützt, die ich am Freitag zur Auswertung sogar allein angeleitet habe. Es waren zwar nur 30 Minuten, dennoch war es für mich eine gute praktische Übung, die ich zwei Wochen später noch weiter vertiefen konnte.

Vom 25. bis zum 28. Januar gab es ein Streitschlichtungsseminar. Bei diesem waren wir, mit mir gerechnet, drei Teamende auf 18 Teilnehmende. Während dieser vier Tage haben wir den Teilnehmenden die Grundlagen von Kommunikation, Konflikten und der Mediation vermittelt, die wir auch mit Rollenspielen trainieren ließen. Das Seminar fand sowohl in der Großgruppe als auch in Kleingruppen statt, sodass ich da mehr praktische Erfahrungen sammeln konnte, alleine eine Gruppe anzuleiten. Diese Erfahrung sammeln zu können, hat mir sehr gefallen und hat auch Spaß gemacht.

Jetzt nun in der ersten Februarwoche haben wir wieder ein Freiwilligenseminar. Dieses Mal ist das Thema "Berufsorientierung".

Zu guter Letzt lässt sich noch erwähnen, ohne jetzt wirklich detailliert jede einzelne Tätigkeit zu reflektieren, dass ich das Haus im Schnee fotografieren durfte. (Ja, es gab einige Tage sogar Schnee in Berlin und Brandenburg.)

Damit verabschiede ich mich wieder von euch, bis zum nächsten Mal,

euer Max :)

„20 Jahre mit Gebrüll!“

Jedes Jahr am Pfingstsonntag findet in Berlin der Karneval der Kulturen statt – ein großes Straßenfest mit einem großen Straßenumzug. Doch bereits am Pfingstsamstag wird es bunt auf den Straßen in Kreuzberg, denn dann heißt es: „20 Jahre mit Gebrüll! – 20. Berliner Kinderkarneval der Kulturen“.

 

Was ist der Kinderkarneval der Kulturen?

Der Kinderkarneval der Kulturen ist eines der größten Kinder- und Familienfeste in Berlin und wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, Berliner Kindern mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund die Möglichkeit zu geben, über Musik, Tanz, Akrobatik und Spiel zusammen zu kommen und zusammen zu feiern. Doch nicht nur die Jüngsten haben ihren Spaß dabei, es ist ein Fest für die ganze Familie!

 

Was passiert auf dem Kinderkarneval der Kulturen?

Der Kinderkarneval der Kulturen besteht aus einem bunten Kostüm-Umzug durch Kreuzberg und einem multikulturellen Kinderkarnevalsfest im Görlitzer Park. Auf dem Fest wird es viele Sport- und Spielangebote und Mitmachaktionen von Berliner Kinder- und Jugendeinrichtungen geben, die größtenteils kostenlos sind. Darüber hinaus gibt es eine Bühne, auf der Kinder- und Jugendgruppen aus Berlin und Brandenburg ihre musikalischen und tänzerischen Künste präsentieren werden.

 

Das Mottotier: Der Löwe

Jedes Jahr wird der Kinderkarneval von einem Mottotier begleitet, welches in der Natur im Wasser, auf der Erde oder in der Luft lebt. Dieses Jahr ist es der König der Tier: der Löwe! Ein Tier, das in vielen Regionen Afrikas durch den Verlust seiner Lebensräume vom Aussterben  bedroht ist. Passend zum Mottotier wurde in Vorbereitung auf den großen Tag ein offizieller Song aufgenommen und eine Choreographie eingeübt. Schau dir das Video an!

02.04.2016 bis 03.04.2016 (Ganztägig)

Für alle, die sich Theater nicht nur anschauen, sondern eine Meinung dazu haben.
Für alle, die ihr Meinung in Text, Ton oder Bild festhalten und veröffentlichen möchten.
Und für alle, die damit bisher noch gar nichts am Hut hatten.

Vom 12. bis zum 14. Februar bietet die Junge Presse Berlin e.V. eine Themenwerkstatt Kunstkritik an. Gemeinsam werdet ihr ins Theater gehen, mit dem Kulturjournalisten Georg Kasch über die Arbeit in der Kunstkritik und den digitalen Journalismus sprechen, Frühstücken und euch selbst ausprobieren.
Keine Übernachtung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm:

Freitag, 12. Februar:

Wenn ihr euch für den Workshop anmeldet, organisiert die Junge Presse Berlin e.V. euch einen kostenfreien Besuch in einem Berliner Theater am Freitagabend. Ihr könnt aus unterschiedlichen Vorstellungen wählen. Geplant sind:

  • „der herzlfresser“ / Deutsches Theater / 19.30 Uhr
  • „Mongoflipper“ / Theaterdiscounter / 20.00 Uhr
  • „Hans im Glück“ / Berliner Ensemble / 19.30 Uhr

Samstag, 13. Februar:

11:00 – 13:00 Uhr: Kennenlernen
13.30 – 17:00 Uhr: Gespräch mit Georg Kasch, Kulturjournalist und Redakteur des Theaterportals nachtkritik.de

Sonntag, 14. Februar:

10:00 – 12:30 Uhr: Theaterfrühstück
12:30 – 16:00 Uhr: Kritik-Werkstatt in Gruppen
16:00 – 18:00 Uhr: Präsentation

In der Kritik-Werkstatt habt ihr die Freiheit, euch mit dem von euch gesehenen Stück auseinanderzusetzen. Ob als Podcast, Video oder Text: Ihr habt die Wahl.

Anmeldung:

Fragen und Anmeldungen bitte an: ilja.wehrenfennig@jpb.de

Bitte melde dich mit einem Erst- und Zweitwunsch für die favorisierte Vorstellung bis zum 10. Februar an.

Veranstaltungskategorie: Workshop

Veranstalter

Junge Presse Berlin e.V.

Telefon: 030 30 87 845-55

E-Mail: jpb@jpb.de

Webseite: www.jpb.de

Am 09. Februar 2016 fand der jährliche internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Play your part for a better internet" rief die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Auch in diesem Jahr initiierte und koordinierte klicksafe in Deutschland die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.

Das von klicksafe gesetzte Schwerpunktthema beim diesjährigen Safer Internet Day lautete „Extrem im Netz“. Hierbei ging es nicht nur um extreme Gewaltvideos, ausländerfeindliche Hass-Botschaften und rechtsextreme Onlineaktivitäten. Denn Auffallen ist alles im Internet. Und so nehmen  auch Aspekte wie Sexting und Cybermobbing zum Teil extreme Ausmaße an. Zudem bietet das Netz aber auch unendlich viele positive Beispiele: Extrem Überraschendes, Mutiges und Lustiges erfahren wir heute fast immer zuerst über das Internet.

Die genauen Veranstaltungen und Aktionen zum Safer Internet Day 2016 findet ihr hier!

 

Aktionen in den Berliner Medienkompetenzzentren:

Szenenwechsel, Neukölln: Das Internet und Ich
Szenenwechsel macht einen Workshop zu dem Thema "Das Internet und Ich". Welche Fragen bewegen die Mädchen, was wünschen sie sich von einem BESSEREN INTERNET. Dabei wollen wir mit der DesignThinking Methode experimentieren und unsere Ergebnisse und Erfahrungen dann auch sichtbar machen. Es ist das erste Mal, dass die Mädchen DesignThinking ausprobieren und wir sind auf die Ergebnisse und Diskussionen gespannt.
09.02.16, 16:30-18:30 Uhr

barrierefrei kommunizieren, Mitte: Smart und Safe - Mobil im Internet auch in der Schule?
Medienkompetenzzentrum "barrierefrei kommunizieren!" Smart und Safe - Mobil im Internet auch in der Schule? Immer und überall online mit Handy, Tablet oder Laptop. Aber wie sieht es in der Schule aus? Der Workshop richtet sich an die Schülervertretungen von Oberschulen und soll sämtliche Fragen zum Thema mobiles Internet für Schüler_innen genauer unter die Lupe nehmen. Welche Möglichkeiten und Chance, aber auch Gefahren sind damit verbunden und wie kann damit gut umgegangen werden?
09.02.16, 10-14 Uhr

mezen, Pankow: bugs, hacks & checks
Werdet zu smarten Bürgern! Im Workshop geht es um die Zukunft des Internets und den Möglichkeiten, wie ihr es mitgestalten und verbessern könnt. Ihr überlegt gemeinsam, wo die Probleme der digitalen Welt liegen und wie sich diese kreativ lösen lassen. Ganz nebenbei stärkt ihr eure iRights und lernt coole Online-Tools kennen.
09.02.16, 8-14 Uhr

meredo, Reinickendorf: Mein Kind, ich und das Smartphone
Eltern und Interessierte erhalten Informationen zum Thema und haben die Möglichkeit sich auszutauschen und den anwesenden Medienpädagog_innen Fragen zu stellen.
Wie können Sie einschätzen, ob Ihr Kind überhaupt schon reif für ein Smartphone ist? (Checkliste, Quiz) Welche allgemeinen Sicherheitseinstellungen müssen auf dem Handy gewählt werden? Welche Instant Messaging Programme gibt es und wie kann man diese sicher einstellen? Mit welchen Apps können Sie Ihr Kind vor nicht kindergerechtem Internet schützen? Welche Regeln im Umgang mit dem Smartphone sollten Sie mit Ihrem Kind vereinbaren?
09.02.16, 19-21 Uhr

Medienetage, Treptow-Köpenick: App-Programmierung, YouTube(r) und Internet-Comics
In gleich 3 Workshops geht es um das Thema Internet. Schüler*innen der Grünauer Gemeinschaftsschule beschäftigen sich mit dem Programmieren von Apps mit ihrem fitten IT-Lehrer(!), enträtseln die Geheimnisse eines erfolgreichen YouTube-Videos und setzen diese in einem eigenen Clip um und zu guter Letzt erstellen sie Comics zum Thema "Das bessere Internet" mit einer Illustratorin und Comiczeichnerin.
09.02.2016, 9-14 Uhr

27.05.2016 bis 29.05.2016 (Ganztägig)
17.10.2016 bis 28.10.2016 (Ganztägig)
30.01.2016 bis 30.01.2016 (Ganztägig)
21.01.2016 bis 21.01.2016 (Ganztägig)
18.03.2017 bis 18.03.2017 (Ganztägig)
09.02.2016 bis 09.02.2016 (Ganztägig)
11.12.2015 bis 12.12.2015 (Ganztägig)

Im Mai haben Milena, Laura und Bent von der DIGGA-Redaktion an einem Workshop vom ALBA-Rollstuhlbasketball teilgenommen. Während des Trainings erfuhren sie viel Neues über den Verein und die Sportart Rollstuhlbasketball. Beispielsweise erklärte ihnen der Trainer, dass die meisten Mitglieder des Teams eigentlich ganz normal laufen können und nicht, wie viele Menschen denken, im Alltag auf den Rollstuhl angewiesen sind. Nach einigen Übungen im und mit dem Rollstuhl wurde dann in Teams gegeneinander gespielt – gar nicht so einfach, aber schau selbst!

09.12.2015 bis 09.12.2015 (Ganztägig)

Ein Jugendtheaterprojekt im internationalen Austausch

Dass Jugendarbeit keine Landesgrenzen kennen muss, bewiesen die deutschen und polnischen Jugendlichen, die seit Ende 2014 gemeinsam an dem Jugendtheaterprojekt „Jugendcafé Warschau-Berlin“ teilgenommen haben. Durchgeführt wurde es vom Jugendkulturzentrum Dorozkarnia in Warschau, dem Haus der Jugend Charlottenburg und der Deutsch-Polnischen Oberschule „Robert-Jungk“ in Berlin.

Ab dem zweiten Schulhalbjahr 2014/2015 wurden parallel in beiden Jugendkulturzentren Kreativgruppen aufgebaut, die einmal in der Woche unter der Anleitung von Theater- und Musikpädagog*innen an einer thematischen Darstellungsform arbeiteten. So setzten sich die jeweiligen Gruppen mit den Themen „Religion und Glaube“, „Gemeinsame Geschichte (Zugehörigkeit, Teilung, Öffnung)“, „Sind wir Weltbürger?“ und „Unsere Hymnen, unsere Gemeinsamkeiten, unsere Unterschiede“ auseinander.

Zu Besuch bei Freunden – ein gemeinsames Theaterstück entsteht

Bis zur ersten Begegnungswoche erstellten die Gruppen Ideen, Entwürfe, Konzepte und erste Umsetzungen zu ihren gewählten Themen. Die Kommunikation fand dabei regelmäßig via Internet zwischen den beiden Häusern statt. Im April hieß es für die Berliner Jugendlichen: „Sachen packen! Wir fahren nach Warschau!“ Vorort lernten sich die beiden Teams kennen, tauschten sich aus, lachten zusammen und arbeiteten an der Entwicklung eines gemeinsamen Bühnenstückes. Der Gegenbesuch in Berlin fand dann im Mai statt und war für die polnischen Jugendlichen genauso aufregend wie zuvor für deutschen Teilnehmer*innen. Neben zahlreichen Ausflügen wurde auch fleißig gearbeitet, sodass das Projekt in den jeweiligen Jugendkulturzentren für die Aufführungen vorbereitet werden konnte.  Zum Ende des Projektes im Juni fanden zwei aufeinanderfolgende Aufführungswochenenden statt, an denen das Theaterstück in den durchführenden Häusern in Warschau und Berlin präsentiert wurde. Festgehalten wurden die ganzen Erlebnisse in einer Fotodokumentation auf zille54.de und in einem Videoclip. Reinschauen lohnt sich!

Max berichtet über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

 

Hallo,

schön, dass ihr zu meinem ersten Beitrag gefunden habt. Mein Name ist Max und seit September dieses Jahres führe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) durch. Regelmäßig möchte ich auf jup! über meine FSJ-Zeit berichten, um auch anderen dieses Jahr eventuell schmackhaft zu machen.

Ein paar Fakten über mich

Jetzt werde ich mich allerdings erst einmal selbst vorstellen, damit ihr euch auch ein Bild machen könnt, wer ich denn so bin. Ich bin 19 Jahre alt und in Neuruppin geboren, ich lebe aber schon die größte Zeit meiner Erinnerung in Berlin. Zu meinen Hobbys gehört auf jeden Fall das Schreiben, was mich dann auch dazu  gebracht hat, hier Beiträge schreiben zu wollen. Auch lese ich sehr gerne, z.B. (historische) Romane, wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Kommunikationstheorie, Mathematik), aber auch anderes, Niccolò Machiavelli u.a. ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter italienischer Philosoph und Politiker des 15. und 16.  Jahrhunderts. Sprachen begeistern mich auch sehr, weshalb ich momentan – auch wenn ich es gerade eher etwas pausiere – freiwillig Italienisch lerne. Außerdem habe ich dieses Jahr mein Abitur gemacht und nach meinem FSJ werde ich höchstwahrscheinlich studieren.

Aber warum habe ich mich eigentlich für ein FSJ entschieden?

Mein Hauptanliegen war es, Zeit zu haben, mich um meine berufliche Orientierung kümmern zu können, mir sicher zu werden, was ich denn eigentlich machen möchte. Gleichzeitig war ich aber auch daran interessiert, erste praktische Erfahrungen zu sammeln, die über ein Praktikum hinaus gehen. Ein einjähriges FSJ sei dafür nämlich sehr optimal.

Ein FSJ in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Mein FSJ mache ich an der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in der Brandenburger Kleinstadt Werneuchen. Vom ersten Tag an habe ich mich dort direkt wohl gefühlt, da das Mitarbeitermiteinander (ein sehr schönes Wort ;P) auch sehr entspannt abläuft. Auch gehören zu einem Freiwilligen Jahr Seminare, die sowohl  eine thematische Fortbildung als auch eine lustige Zeit mit anderen FSJlern beinhalten. Doch dazu und zu meinen eigentlichen Tätigkeiten an meiner Einsatzstelle komme ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Damit verabschiede ich mich für's Erste und vielen Dank, dass ihr euch Zeit zum Lesen genommen habt.

Euer Max :)

Sophia berichtet über ihr FSJ Kultur in der Jugendkunstschule ATRIUM - ein Ort für Kunst, Theater & Literatur 

Hallo! Ich bin Sophia und Kunst war für mich schon immer ein Mittel, um mich auszudrücken - ob in Form von Zeichnungen, Gemälden, Collagen, Filmen, Musik oder Tanz. Ich habe mich für das ATRIUM als FSJ-Kultur-Stelle entschieden, weil es mir wichtig war, in diesem freiwilligen Jahr meine Passion in einem kreativen und zugleich sozialen Umfeld einzusetzen und zu erfahren, ob ich mir danach ein Studium in dieser Richtung vorstellen könnte. Es war ein spannendes, buntes Jahr mit interessanten Menschen, den unterschiedlichsten Projekten und vielen neuen Eindrücken. Jetzt studiere ich Italienisch und Französisch an der Uni Hamburg und arbeite nebenbei an kleinen Filmprojekten. Zukünftig möchte ich gerne im Kulturbereich arbeiten- gerne auch im Ausland. Das freiwillige soziale kulturelle Jahr kann ich allen ans Herz legen, die sich einen Blick hinter die Kulissen wünschen und für soziale kreative Arbeit interessieren. Außerdem ist es eine gute Chance, um seinen Horizont zu erweitern und sich zwischen Schule und Ausbildung zu orientieren. Was genau ich in der Jugendkunstschule ATRIUM während meiner FSJ-Zeit alles gemacht habe? Schaut es euch an!