Workshops

Du möchtest eine Fremdsprache lernen oder eine Sprachreise machen? Dann informiere dich am besten am 17./18. November  auf der EXPOLINGUA Berlin – der führenden Sprachenmesse in Deutschland.

Am Freitag, 22. November, waren wir - die jup!-FSJler - beim ersten BarCamp "Auch du hast MACH mit!" in der M-Street in Steglitz-Zehlendorf. Und nach anfänglicher Skepsis, da wir das Veranstaltungsformat nicht kannten, waren wir dann doch hellauf begeistert!

Nach langer Anreise und verzweifelter Suche nach dem Jugendhaus wurden wir nach unserer Ankunft mit kleinen Guten-Morgen-Snacks empfangen. Als sich dann schließlich alle 30 Teilnehmer*innen in der M-Street eingefunden hatten gab es ein paar einleitende Worte von Deborah, der Projektleiterin, und anschließend übernahm Claudia Engelmann (Vorsitzende des Bezirkselternausschusses Schule Lichtenberg) die Moderation und erklärte uns grundlegende Informationen zum BarCamp.
Darauf folgte eine aufmunternde und aussagekräftige Vorstellungsrunde der Teilnehmenden. Wir sollten uns mit unserem Namen vorstellen und drei Hashtags nennen, die etwas über uns aussagen. Den am häufigsten genannten Hashtag - #ichbrauchekaffee – konnte man den Teilnehmer*innen nicht übelnehmen, wenn man bedenkt, dass es erst 8:30 Uhr war.

Der nächste Schritt war die Planung der Diskussionsthemen, der sog. Sessions. Nach einer Abstimmung über die verschiedenen Themen und einer kurzen Tischtennispause ging es dann los.
Von Bundestagswahl, Katzen, Computerspiele bis hin zum Rollibasketball – die Themen der Sessions waren sehr vielfältig. Obwohl das Angebot sehr weitgefächert war, gab es nur zwei Blöcke mit jeweils 45 Minuten Zeit. Zunächst haben wir selbst versucht, eine Session zu erstellen, aber es stand sehr viel zur Auswahl und deshalb konnte unser Angebot leider nicht stattfinden. Also sind  wir am Ende zu zwei Sessions gegangen, in denen es um Politik und Wahlen ging. Dort erhielten wir Informationen diskutierten zu den Themen: „Erstes Mal Wählen“, „Politik als Schulfach“ und „Wahl-O-Mat“.

Das BarCamp neigt sich dem Ende zu

Nachdem die Sessions und 90 Minuten der intensiven Diskussion vorbei waren, gab es anschließend eine kurze Feedbackrunde, Applaus und danach bei strahlenden Sonnenschein ein Grillfest mit Limo.

Zum Abschluss kann man sagen, dass wir doch sehr überrascht waren. Anfangs waren wir eher skeptisch und wussten nicht so recht, was wir mit dem Veranstaltungsformat anfangen sollten. Doch nach und nach fanden wir immer mehr Gefallen daran. Leider war die Zeit zu kurz und deshalb mussten einige Diskussionen frühzeitig beendet werden. Es war sehr interessant und aufschlussreich, mal von anderen Menschen unterschiedlichen Alters deren Meinung zu allen möglichen Themen zu hören und sich generell auszutauschen. Wir finden: ein toller erster Start eines BarCamps in der M-Street!

Janik Emil und Hannah  aus der jup!-Redaktion besuchten den 2-Tages-Workshop zum Thema „VR-Workshop: Du und ich: Virtuell Reell“. Was sie an den beiden Workshop-Tagen erlebt haben und wie VR überhaupt funktioniert, erklären sie euch hier!

Janik Emil und Hannah  aus der jup!-Redaktion besuchten den 2-Tages-Workshop zum Thema „VR-Workshop: Du und ich: Virtuell Reell“. Was sie erlebt haben und wie VR überhaupt funktioniert erklären sie euch hier!

 

Workshop-Tag 2

Der 2. Tag war angebrochen und wir fühlten uns bereit, nochmals in Virtual Reality einzutauchen... Um 11 Uhr angekommen im VW DRIVE Group Forum gab es eine herzliche Begrüßung des Teams. Dieses Mal war sogar ein Fernsehteam von VW dabei, die uns den ganzen Tag über begleiteten. Nur am Anfang blieben die Kameras noch aus, weil wir sofort mit einer eher lustigen Wahrnehmungsübung starteten, die nicht unbedingt in dem Spot zu sehen sein sollte. Aufgeteilt in zwei Gruppen liefen wir aufeinander zu und erprobten so verschiedene Arten von Begrüßungen, denn dies war das erste Thema, das von uns umgesetzt werden sollte. Gemeinsam mit unserer/m Partner*in inszenierten wir in nur 10 Minuten eine menschliche Begrüßung unserer Wahl, aber – mit einer 360°-Kamera.
Nach dem Mittagessen durften wir erneut in unsere virtuellen Welten eintauchen. Fernab von der Realität trafen sich alle Workshop-Teilnehmer*innen in der virtuellen Welt von AltspaceVR – einer populären Social-VR-App, in der man sowohl künstlich erstellten Figuren als auch echten Menschen aus aller Welt begegnen kann. Über Kopfhörer sind alle Spieler*innen miteinander vernetzt und können sich miteinander unterhalten wie im echten Leben. Es war für jeden eine spannende und neue Erfahrung, egal ob man ein Profi im Computerspielen ist oder nicht. Genauso erstaunlich war es zu sehen, welche Fähigkeiten jede einzelne Gruppe in so kurzer Zeit entwickelt hatte, um einen zwar kurzen, aber originellen Film mit der 360°-Kamera zu erstellen. Jeder hat bewiesen, dass er am vorigen Tag viel dazu gelernt hatte und seiner Fantasie freien Lauf ließ, egal ob die Begrüßung in einer Höhle oder einem Auto stattfand.

Deep Conversations

Danach ging es nicht nur kreativ, sondern sogar noch viel tiefsinniger weiter. In Zweier-Gruppen interviewten wir uns gegenseitig, um einen bestimmten Satz aufschreiben zu können: XY benötigt … , um … . Thema waren Räume – real oder virtuell – und die daraus entstehenden Gefühle. Fragen wie „Wann fühlst du dich wohl in einem Raum, wann nicht?“ oder „Warum genau brauchst du große Räume, um dich sicher zu fühlen?“ halfen dabei, einen konkreten Satz, der den Partner beschreibt, aufschreiben zu können. Mithilfe dieses Satzes sollte ein eigener Prototyp entwickelt werden. Unserer Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt und die Themen, die aus den Antworten des Interviews entstanden, waren am Ende komplett unterschiedlich. Gleich nach der Ideenfindung folgte die Umsetzung, die unsere Köpfe zwar rauchen ließ, aber einer der Höhepunkte des Workshops war, da wir ganz allein herumexperimentieren und unsere Kreativität ausleben durften. Im Anschluss erfolgte die Übertragung der Prototypen, um die Ergebnisse zu präsentieren. Der VR-World-Generator bot uns beispielsweise eine Reise ins Unbekannte, die ganz allein von den Gedanken erschaffen wird und MeSpace zeigte einen Raum voller Begegnungen. Andererseits hat eine Gruppe zum Ziel gehabt, genau diese belastende Enge in Räumen zu verlassen: Angenehme Settings, Fluchtmöglichkeiten und helle, große Räume, um die Kontrolle zu bewahren.

Leider blieb keine Zeit mehr für eine zweite Phantasiereise. Trotzdem konnten wir den Tag entspannt ausklingen lassen, auch wenn der 2-Tages-Workshop gerne ein 3-Tages-Workshop hätte sein können. Nach einer Reflexion der letzten beiden erlebnisreichen Tage gab jeder ein kurzes Feedback. Wir stellten fest, dass jeder einzelne von uns sehr viel dazu gelernt und vor allem Spaß hatte und wir nach so kurzer Zeit sehr zueinander gefunden hatten. Denn das schafft Virtual Reality auf jeden Fall: Begegnungen.

Hier könnt ihr euch alle Prototypen ansehen, ob mit oder ohne VR-Brille:

https://cospac.es/5be6

https://www.dropbox.com/s/2jspbto9pytr0mc/Leo_Hannah_360_austellung.mp4?dl=0

https://app.getfader.com/projects/a74dc0af-530f-4c0b-b3f7-7c5400550c09/publish

 

VON HANNAH

Janik Emil und Hannah  aus der jup!-Redaktion besuchten den 2-Tages-Workshop zum Thema „VR-Workshop: Du und ich: Virtuell Reell“. Was sie erlebt haben und wie VR überhaupt funktioniert erklären sie euch hier!

 

Workshop-Tag 1

Begegnung findet auf den verschiedensten Wegen statt. Nach Wikipedia ist die Begegnung eine „Bezeichnung der Ich-Du-Relation, in der […] zwei Menschen in einer besonderen Interaktion stehen“.
Doch gäbe es die Möglichkeit unsere Wahrnehmung von Begegnungen im Zeitalter der innovativen Technologien auf ein neues Level zu heben und so die „klassische“ Bezeichnung der Begegnung in einen neuen Kontext zu setzen? Ist es möglich, nicht nur das Zusammentreffen zweier Menschen, sondern auch den Raum um sie herum selbst zu definieren? 

Um all diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat sich eine Gruppe von Jugendlichen, über ein Wochenende hinweg (16. & 17.09), im Rahmen des  „VR-Workshop: Du und Ich: Virtuell Reell“ getroffen.  Hierbei wurden die Räumlichkeiten, von dem „Drive. Volkswagen Group Forum“ in der Friedrichstraße, gestellt.

„Ars Electronica“ -  Zwischen Kunst und Technik

Nach der ersten Begegnung zwischen den Teilnehmenden und den Workshopleitern bot sich uns die Chance, eine Führung durch die derzeitige Ausstellung im Besucherbereich des Drives zu erhalten.
Die dortige Ausstellung „Ars Electronica“ ist ein Festival zur Präsentation und Förderung von Kunst, welches in enger Verbindung zu digitaler Technik steht. Diese „Ars“ (lat. Ars, dt. „Kunst“) findet alljährlich statt und wird zum inzwischen 6. Mal in Berlin ausgestellt. In der diesjährigen Ausstellung befassen sich 14 internationale Künstler mit der Beziehung von Mensch zu Maschine. Wie begegnen sich die beiden Seiten? Was macht überhaupt menschliche Kommunikation aus, wenn nun auch Maschinen hören, sehen und verstehen können? Die Ausstellung lädt geradezu ein, auszuprobieren und sich im näheren Kontext mit der Thematik zu beschäftigen. Genau dies haben wir Workshopteilnehmer*innen uns auch im späteren Verlauf des Wochenendes zunutze gemacht.

Was bedeutet Virtual Reality?

Kurze Zeit später fanden wir wieder im Konferenzsaal, ein Stockwerk über der Ausstellung, zusammen. Nun folgten die ersten Schritte, um überhaupt Virtual Reality zu verstehen und sich dem Thema anzunähern. Dabei wurden uns zum einem die Grundlagen des 360°-Filmes aufgezeigt und zum anderem die Probleme, welche aufgrund der 360°-Ansicht folgen, erläutert. Schließlich gingen wir über zu den praktischen Wahrnehmungsübungen, welche zwar unbewusst in unserem Alltag geschehen, beim 360°-Film jedoch bewusst gewählt werden müssen. So sollte stets ein bestimmter Abstand zwischen dem virtuellem Ich und dem Du eingehalten werden.  Dafür gab es dann Übungen, in dem sich zwei Personen gegenüberstanden und den Abstand jeweils so wählen sollten, dass sie sich wohl bzw. unwohl fühlten. Gerade bei VR ist die Positionierung und Orientierung im Raum besonders wichtig. Steht eine Person in deinem „Personal Space“ fühlt man sich gleich bedrängt – dieses Gefühl kann dann in einem 360°-Film verwendet werden. Auf diesem Grundlageninput folgte dann schließlich die Mittagspause – eine weitere Chance, neue Kontakte zu knüpfen, das eigens für den Workshop gekochte Essen zu genießen und den Kellnerservice zu bewundern.

23.10.2017 bis 23.10.2017 (Ganztägig)
23.10.2017 bis 23.10.2017 (Ganztägig)

GASTBEITRAG VON EXPLORITY

Während der Sommerferien trafen sich in der Zeit vom 24. bis 28. Juli 2017 auf Einladung von Explority und seinem Kooperationspartner Villa Folke Bernadotte des Mittelhof e.V. 20 Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren zur Ferienfreizeit “Film ab! Ein Natur- und Filmworkshop”. Die Sommerferienfreizeit in Berlin-Lichterfelde wurde von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin gefördert.

Explority ist eine gemeinnützige Organisation und Träger der freien Jugendhilfe und setzt weltweit Projekte in Kontext von Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Natur- und Umweltschutz sowie der Völkerverständigung mit Kindern und Jugendlichen um.

Ihr wollt auf die Bühne? Dann kommt zu einem Improworkshop der Improfabrik! Kostenlos und einfach nur geil! Was dort gemacht wird? Die jup! Redaktion war vor Ort und haben die Gründer Paul und Lenny von der Improfabrik befragt!

Ein Beitrag von Zora, Abdu, Nuseyba, Patrice und Kai:

 

 

Endlich wieder Ferien! Für alle die in der kommenden Woche nicht in den Urlaub fahren, haben wir eine Auswahl von Workshops und Ferienprogrammen zusammengestellt. So wird es in den Osterferien 2017 garantiert nicht langweilig!