Workshops

24.04.2018
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01.05.2018
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08.05.2018
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15.05.2018
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Die jup! Redakteure Kai und Janik waren am Freitag, dem 1.12.2017, im Filmtheater am Friedrichshain, um die Kinopremieren des Kinderrechte-Filmfestival 2017 mit anschließender Auszeichnung zu verfolgen.

von Janik Emil

Doch zu Anfang erstmal die Frage, was denn überhaupt das Kinderrechte-Festival ist und welche Zielsetzung es hat?

Beim Kinderrechte-Filmfestival haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit ihren Rechten und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. In mehreren Projekttagen lernen die Kinder ihre Rechte kennen, setzen sich spielerisch mit eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen auseinander und finden heraus, was jeden Menschen einmalig macht. Dann drehen die Kinder unter professioneller Anleitung ihren Kurzfilm zum Thema Kinderrechte!
Als krönenden Abschluss feiern die entstandenen Filme jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Kinderrechte ihre Premiere im Kino. Eine Kinderjury und Persönlichkeiten des Film - und Menschenrechtsbereiches zeichnen die teilnehmenden Klassen für ihr Engagement und ihre Ideen aus. Am Ende benennen die Jurys ihren ganz persönlichen Favoriten.

Zu Besuch im Kino am Friedrichshain

Nach und nach füllte sich der größte Kinosaal des Hauses. Alle teilgenommenen Klassen nahmen Platz und warteten gespannt auf den Beginn der Show. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Moderatorinnen gings dann auch schließlich in die Vollen. Nacheinander wurden sieben Screenings von den aktuellen Kurzfilmen gezeigt. Das ausschlaggebende Thema waren dabei immer die Kinderrechte, jedoch wurde dieses Spektrum durch verschiedenste Bereiche abgedeckt. So ging es um Kinder- und Drogenmissbrauch, Privatsphäre, Freizeit, Diskriminierung oder familiäre Probleme. Nach der Präsentation wurden die Protagonist*innen jeweils auf die Bühne geholt und durften ein paar Fragen beantworten. Daraufhin stellte ein/e Vertreter*in der Kinderjury das durchweg positive Feedback vor. Schließlich präsentierte dann auch noch eine Person der „Erwachsenenjury“  die Laudatio.
Diese Prozedur wurde 7mal wiederholt, bis es dann zur Preisverleihung ging. Dabei  konnten die beiden Jurys jeweils einen Gewinner verkünden. Gewinner der Kinderjury wurde der Film „Im Rausch der Traurigkeit“ der Grundschule im Eliashof in Prenzlauer Berg. Den Preis der Erwachsenenjury räumte die Grundschule auf dem Tempelhofer Feld mit dem Film „Freizeit – was ist das?“ ab.
Nach der Preisverleihung ging es dann schließlich für die Kinder in das Foyer, wo mit Keksen und Saft, die eventuelle Enttäuschung des nicht gewonnenen Preises wettgemacht wurde.

VON FLORIAN

Heute war der letzte Tag einer dreitägigen Jugend hackt Veranstaltung in Berlin. Vom Freitag, den 24.11, 17:00 bis zum 26.11 um 14:30 trafen sich im "Betahaus" am Moritzplatz kreative Köpfe zwischen 12 und 18 Jahren aus ganz Deutschland, um gemeinsam in Gruppen an Projekten zu arbeiten.
Das ganze wurde am 26.11 in einem Livestream vorgestellt. Unter dem Motto "Treppensteigen" entstanden im 1. und im 4. OG nützliche und interessante Programme und Kreationen.

Ein Projekt – zugleich auch meines - war das Projekt `Hackerportal´. Es handelt sich hierbei um einen Blog, wo sich Leute austauschen können und anderen in Sachen Programmierung helfen. Das ganze entstand mit HTML, JavaScript und PHP.  HTML war zum Designen der Website, auch Frontend genannt, was so viel bedeudet wie: „Das ist dann  auch sichtbar“.

JavaScript und PHP waren für das sogenannte Backend zuständig, was bedeutet: „Wenn ich wo drauf drücke, passiert was“. PHP war auch zur Kommunikation mit einem Server zuständig. Da auf der Webseite ein Code einzugeben ist und man nicht diesen aus dem Programmcode herauslesen soll, muss es also einen verschlüsselten Server geben, der schaut, ob das Passwort korrekt eingegeben wurde und leitet einen, wenn das Passwort richtig ist, weiter. Außerdem werden dort Daten gespeichert, welche im Blog verfasst wurden.

Später wurde das "Frontend" von HTML auf PHP übertragen und HTML für das Design nicht mehr genutzt.

Auch bei den anderen Gruppen entstanden Projekte, welche aber nicht so leicht als Außenstehender zu erklären sind, da ich ja auch in der Hackerportal Gruppe war.

Für das leibliche Wohl war auf der Veranstaltung auch gesorgt. Es gab  am Samstag- und Sonntagmorgen ein Frühstück, welches direkt in die Mittagsmahlzeit überging. Mittagessen ist auch eine warme Mahlzeit u.a. mit viel Pizza. Als letztes gab es das Abendessen, welches freitags und samstags aus warmen Essen wie Nudelauflauf bestand.

Mir hat mein erstes Jugend hackt viel Spaß gemacht, allerdings würde ich das nächste Mal unbedingt auch dort mit den anderen Übernachten, um nicht kurz vor Mitternacht von dort nach Hause fahren zu müssen.

Du möchtest eine Fremdsprache lernen oder eine Sprachreise machen? Dann informiere dich am besten am 17./18. November  auf der EXPOLINGUA Berlin – der führenden Sprachenmesse in Deutschland.

Am Freitag, 22. November, waren wir - die jup!-FSJler - beim ersten BarCamp "Auch du hast MACH mit!" in der M-Street in Steglitz-Zehlendorf. Und nach anfänglicher Skepsis, da wir das Veranstaltungsformat nicht kannten, waren wir dann doch hellauf begeistert!

Nach langer Anreise und verzweifelter Suche nach dem Jugendhaus wurden wir nach unserer Ankunft mit kleinen Guten-Morgen-Snacks empfangen. Als sich dann schließlich alle 30 Teilnehmer*innen in der M-Street eingefunden hatten gab es ein paar einleitende Worte von Deborah, der Projektleiterin, und anschließend übernahm Claudia Engelmann (Vorsitzende des Bezirkselternausschusses Schule Lichtenberg) die Moderation und erklärte uns grundlegende Informationen zum BarCamp.
Darauf folgte eine aufmunternde und aussagekräftige Vorstellungsrunde der Teilnehmenden. Wir sollten uns mit unserem Namen vorstellen und drei Hashtags nennen, die etwas über uns aussagen. Den am häufigsten genannten Hashtag - #ichbrauchekaffee – konnte man den Teilnehmer*innen nicht übelnehmen, wenn man bedenkt, dass es erst 8:30 Uhr war.

Der nächste Schritt war die Planung der Diskussionsthemen, der sog. Sessions. Nach einer Abstimmung über die verschiedenen Themen und einer kurzen Tischtennispause ging es dann los.
Von Bundestagswahl, Katzen, Computerspiele bis hin zum Rollibasketball – die Themen der Sessions waren sehr vielfältig. Obwohl das Angebot sehr weitgefächert war, gab es nur zwei Blöcke mit jeweils 45 Minuten Zeit. Zunächst haben wir selbst versucht, eine Session zu erstellen, aber es stand sehr viel zur Auswahl und deshalb konnte unser Angebot leider nicht stattfinden. Also sind  wir am Ende zu zwei Sessions gegangen, in denen es um Politik und Wahlen ging. Dort erhielten wir Informationen diskutierten zu den Themen: „Erstes Mal Wählen“, „Politik als Schulfach“ und „Wahl-O-Mat“.

Das BarCamp neigt sich dem Ende zu

Nachdem die Sessions und 90 Minuten der intensiven Diskussion vorbei waren, gab es anschließend eine kurze Feedbackrunde, Applaus und danach bei strahlenden Sonnenschein ein Grillfest mit Limo.

Zum Abschluss kann man sagen, dass wir doch sehr überrascht waren. Anfangs waren wir eher skeptisch und wussten nicht so recht, was wir mit dem Veranstaltungsformat anfangen sollten. Doch nach und nach fanden wir immer mehr Gefallen daran. Leider war die Zeit zu kurz und deshalb mussten einige Diskussionen frühzeitig beendet werden. Es war sehr interessant und aufschlussreich, mal von anderen Menschen unterschiedlichen Alters deren Meinung zu allen möglichen Themen zu hören und sich generell auszutauschen. Wir finden: ein toller erster Start eines BarCamps in der M-Street!

Janik Emil und Hannah  aus der jup!-Redaktion besuchten den 2-Tages-Workshop zum Thema „VR-Workshop: Du und ich: Virtuell Reell“. Was sie an den beiden Workshop-Tagen erlebt haben und wie VR überhaupt funktioniert, erklären sie euch hier!