Menschen

Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

Ein Beitrag von Abdu Baack
3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs, die er damals live miterlebte. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken. Seinen Bericht von Tag 1 findet ihr hier.

8:30 Uhr am 15. November geht es los. Zuerst kurz zum Bäcker auf einen Café Crème und ein Croissant. Danach weiter zum Place de la République. Dort treffen wir uns mit Diana. Das Wetter ist unangenehm. Bewölkt und ab und zu nieselt es. Passt aber ganz gut zum Tag und zur Stimmung.

Zuerst geht es zum Bataclan. Die Trauerveranstaltung hat noch nicht begonnen, es herrscht Trubel. Die zahlreichen Journalisten werden auf Sprengstoff untersucht. Ein sehr süßer Sprengstoffhund schnüffelt die Kameras und Stative der Journalisten ab. Aus Respekt vor den Opfern, Zeugen und Hinterbliebenen soll am Haupteingang nicht fotografiert werden, woran sich alle halten.

Von der anderen Seite der Absperrung versuchen wir, die Ankunft von Hollande und weiteren wichtigen französischen Politikern zu beobachten und gegebenenfalls zu fotografieren. Einige Leute stehen auf den Bürgersteigen, um die Ankunft zu beobachten. Einige - in meinem Empfinden zu wenige - Polizisten sichern die Straße. Dann kommen die Politiker, es geht alles ziemlich schnell und schwupps sind sie im abgesperrten Bereich. Nach der langen Zeit in Regen und Kälte brauchen wir erst einmal einen Kaffee.

Anschließend beschließen wir, zum Stade de France, zum Fußballstadion, weiterzuziehen. Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder dort zu sein. Wie gut kann ich mich noch an das Stadion erinnern? Was wird mir dieser Ort eventuell ins Gedächtnis rufen? Wird am Stadion etwas los sein?

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken.

Morgen geht es los nach Paris. Warum, wieso, weshalb erfahrt ihr hier!

 

Ein Beitrag von Abdu Baack 

 

01.04.2017
13.15

In dieser Folge Film Feedback habe ich einen sehr alten Film, der Filmgeschichte geschrieben hat, sowie einen Film über das Leben und den Tod für euch. Zudem rede ich über den perfekten Film für alle Penélope-Cruz-Liebhaber und ebenso über einen Film, der sich mit dem Thema „Body Shaming“ beschäftigt. 

VON KAJA

 

Aktueller Film

Embrace – Du bist schön
(USA 2016, R: Taryn Brumfitt, FSK 12)

„Body Shaming“ ist in unserer heutigen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet, sodass es umso wichtiger ist, dass Taryn Brumfitt in ihrer Doku über dieses Thema spricht und zudem die Botschaft vermittelt, dass man seinen Körper so lieben sollte, wie er ist, denn wir haben nur diesen einen.

Die Geschichte von Taryn Brumfitt beginnt damit, dass sie sich, nachdem sie drei Kinder zur Welt gebracht hat, nicht mehr wohlfühlt in ihrem Körper. Also fängt sie an, wieder vermehrt Sport zu machen, auf ihre Ernährung zu achten und sich auf einen Body-Builder-Wettbewerb vorzubereiten. Als sie dann in bester Form auf der Bühne steht, fällt ihr auf, dass ihre Konkurrentinnen, sowie sie selbst, immer noch nicht zufrieden mit ihren Körpern sind. In der folgenden Zeit isst sie wieder normal und nimmt zu, bis sie sich in ihrem Körper (mit ihren Rundungen) wohlfühlt. Zudem postet sie ein Vorher – Nachher-Bild auf Facebook, auf dem sie erst schlank und dann rundlich zu sehen ist.
Damit trifft sie einen Nerv und bekommt in Folge dessen unendlich viele E-Mails wie: „Wow, wie hast du es geschafft deinen Körper lieben zu lernen?“. Natürlich bekommt sie auch negative Kommentare, aber von dieses lässt sich Taryn Brumfitt nicht beeinflussen, sondern sie entscheidet,  eine Reise um die Welt zu machen, auf der Suche danach, warum so viele Frauen ihren Körper nicht lieben, sondern teilweise sogar gegen ihn ankämpfen.
Auch eine deutsche Schauspielerin, nämlich Nora Tschirner, ist von Taryn Brumfitts Bild begeistert und da diese finanzielle Unterstützung braucht, um den Film zu realisieren, greift Tschirner in die eigene Tasche und produziert den Film kurzer Hand mit.   

Der Film, der eigentlich nur am 11.05.2017 in den Kinos laufen sollte, hat mir sehr gut gefallen und mich selbst zum Nachdenken angeregt. Das Thema und somit auch dieser Film, sind sehr wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weil er deutlich zeigt, was eigentlich das Wichtige im Leben ist. Es geht nicht darum, sein ganzes Leben lang den eigenen Körper zu einem Schmuckstück zu machen, das besonders schön aussieht. Der Film ist meiner Meinung nach echt gut gelungen und jeder, der die Möglichkeit hat, sich den Film anzuschauen, dem kann ich das nur mit bestem Gewissen dazu raten, denn der Film ist viel zu gut, um nicht gesehen zu werden.
Das haben sich wahrscheinlich auch die Kinos gedacht, nachdem es am 11. Mai so einen Ansturm auf den Film gab. Viele Kinos haben sich - ohne Absprache mit der Regisseurin oder den Produzentinnen - dazu entschieden, EMBRACE – DU BIST SCHÖN noch einige Male mehr zu zeigen!

Wer dieses Thema also genauso wichtig findet wie ich oder sich einfach einen schönen Film mit wichtiger Botschaft ansehen will, der sollte sich mal auf der Facebook-Seite des Films umschauen und vielleicht habt ihr Glück und der Film wird noch einmal bei euch in der Nähe gespielt (dann aber Karten reservieren nicht vergessen). Für alle anderen gibt es EMBRACE – DU BIST SCHÖN ab 18.05. auf DVD zu kaufen.    

 

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 25 Jahren veranstaltet der Berliner Behindertenverband mit anderen Vereinen/Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe den Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Berlin.

In diesem Jahr war das 25-jährige Jubiläum des Protesttages. Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt. Einfach machen - Für alle!" zog der Demonstrationszug auf einer Jubiläums-Demoroute vom Bebelplatz zum Brandenburger Tor.

EIN KOMMENTAR VON KAJA UND KATHARINA

 

„Hearing Hands“ (zu Deutsch „Hörende Hände“) wird das Video betitelt, auf das ich letztens beim Durchstöbern des Internets gestoßen bin. Viele von euch können mit diesem Titel wahrscheinlich erstmal nicht sehr viel anfangen. Vielleicht ein Buchtrailer zu einer Neuerscheinung, in dem Menschen mit ihren Händen hören? Oder  worum geht es in diesem Video wirklich?

Im besagten Video macht „eine ganze Stadt“, wie viele Seiten schreiben, einem gehörlosen jungen Mann in Istanbul eine Freude, indem sie gebärden. Das Video ist allerdings ein Samsung Werbevideo für ein neues Videoanrufzentrum für Schwerhörige (ähnlich zu einer Kundenhotline).

Im ersten Moment fand ich das Video super toll und echt eine gute Aktion, doch dann habe ich mir ein YouTube-Video von Jesse Conrad, der selbst gehörlos ist, dazu angeschaut.

 

Also, wie war meine erste Erfahrung mit Couchsurfing?

Fantastisch, besser als ich mir je hätte vorstellen können. Thilo war ein wunderbarer Gastgeber in Köln und ich bin ihm und seiner Familie so dankbar für all ihre Hilfe. Er hat mich vom Bahnhof abgeholt und sein Zuhause mit mir geteilt. Samstagnachmittag haben er und seine Freunde mir Köln gezeigt und ich glaube, ich habe mich in die Stadt und das Bier verliebt J Sonntags waren wir in Bonn und haben das Haus der Geschichte besucht. Für mich war das sehr interessant, weil ich in der Schule viel über Geschichte gelernt habe und Deutschland voller Geschichte ist. Außerdem liebe ich Bonn, es ist so ruhig und entspannt am Nachmittag: abends erwarte uns Thilos Mutter mit Essen und sie hat mich am nächsten Morgen sogar zu meinem Seminar gefahren, damit ich nicht im Regen laufen musste. J Ich kann es nicht abwarten, wieder Couch Surfing zu machen :D

Maria (Übersetzung: Charlotte)

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

 

Es gibt viele Dinge, die wichtig sind, um eine gute Zeit beim EVS zu haben. Aber nach zwei Monaten habe ich das Gefühl, dass eine Sache am wichtigsten ist: MUT!

Wieso brauch man Mut?

Schon für den Start braucht man viel davon. Wegzuziehen und ein neues Leben anzufangen ist ein großer Schritt, aber auch danach brauch man noch viel mehr davon. Die meiste Zeit musst du den ersten Schritt machen, um in Kontakt mit anderen zu kommen und Freundschaften zu schließen und dafür braucht man viel Mut. Auch wenn du dann angekommen bist und dich in der Stadt und auf Arbeit wohlfühlst, brauchst du Mut, um Abenteuer zu erleben, denn alle wissen „go big or go home“, also lass das EVS die Zeit deines Lebens sein.

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Mein Motto für die Zeit war: Sei offen für alles! Aber ich habe nie im Leben damit gerechnet, dass die Leute hier mir gegenüber genauso offen sein würden. Nie hätte ich gedacht, dass ich hier in einer kleinen deutsch-christlichen Stadt den besten Sukkot meines Lebens erleben würde. Ich wurde gefragt, ob ich den Kindern etwas über den Sukkot und andere Jüdische Feiertage erzählen kann und das habe ich natürlich bejaht. (Anm. d. Red.: Sukkot heißt zu Deutsch „Laubhüttenfest“ und gehört zu den jüdischen Festen. Es wird im September/Oktober gefeiert.) Wir sind dann am Samstag, als die Kita Erlebnistag hatten, in den Wald gefahren und  haben Essen und ein Lager für die Kinder vorbereitet und ein Zelt gebaut. Das Zelt war sehr professionell mit Draht und Blättern mit einem großen Loch in der Mitte des Daches, damit wir Sterne gucken konnten : ). Manche von uns, drei Kinder und drei Erwachsene, waren wirklich mutig oder eher gesagt verrückt genug, bei sechs Grad da drin zu schlafen. Es war das beste Zelt, in dem ich je geschlafen habe <3

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Es ist nicht immer alles einfach und rosig. Ich bin jetzt seit einem Monat hier und muss immer wieder kleine aber auch größere Probleme bewältigen.

 

Die Probleme, mit denen ich gerechnet habe

  1. Deutsch sprechen. Ehrlich ist es gar nicht so schwer aber an einigen Stellen immer noch überwältigend, dass alle ununterbrochen mit mir auf Deutsch sprechen. Mittlerweile kann ich mit einer Person eine gute Konversation führen, aber bei mehreren wird es schnell zu viel und zu schwierig.                                                                                   
  2. Mein Leben neu anzufangen. Ich rede von neuer SIM Karte, Meldebescheinigung, neues Bankkonto usw. Die meisten Sachen funktionierten einfacher als erwartet, weil mein Mentor mir geholfen hat, aber alleine wär es viel schwieriger gewesen, weil die Menschen oft kein gutes Englisch sprechen.
  3. Alleine leben. Ich komme aus einer Familie mit 5 Menschen und einem Hund, also ist es für mich ungewohnt, alleine Zuhause zu sein. Zum Glück habe ich Mitbewohner, ein nettes junges Paar, welches mir viel bei den kleinen Dingen geholfen hat. Ich glaube, ich werde immer besser darin, eigenständig zu leben.
  4. Meine Freizeit zu gestalten. Allerdings habe ich gar nicht so viel freie Zeit wie gedacht. Normalerweise arbeite ich sieben Stunden am Tag und habe danach noch Millionen Sachen zu erledigen. Außerdem gehe ich mit meinen Mitbewohnern wöchentlich zum Fußball-Training und Volleyball spielen. Meine Befürchtung, alleine und gelangweilt zu sein, ist weg.
     

Die Probleme, mit denen ich nicht gerechnet habe

  1. Einkaufen. Kein Witz, das erste Mal war mehr als schwierig. Mir war vorher nie bewusst, wie herausfordernd es ist, in einer anderen Sprache einkaufen zu gehen. Ich war in der Milchabteilung verloren, es hat mich drei Anläufe gekostet, den Natur-Joghurt zu finden, aber langsam wird’s einfacher.
  2. Die neue Kultur. Ich dachte, es gäbe keine Unterschiede zwischen der Ungarischen und Deutschen Kultur, aber es gibt viele. Der größte ist das Händeschütteln, in Ungarn schütteln Mädchen normalweise nicht so oft Hände und wenn nur beim ersten kennenlernen. Zuhause umarme und küsse ich andere und schüttle nicht die Hand, am Anfang war das hart, mittlerweile nicht mehr, aber komisch ist es immer noch.
  3. Sachen nach der Arbeit machen. Sieben bis acht Stunden in einem Kindergarten zu arbeiten ist anstrengend. Wenn ich morgens früher anfange, bin ich nachmittags so kaputt, dass ich einfach nur schlafen möchte und wenn ich später anfange, arbeite ich so lange, dass keine Zeit mehr für anderes bleibt.

Trotz all der Schwierigkeiten macht mir mein EVS Spaß und ich kann nicht glauben, dass ich schon einen Monat hier bin.

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Lasst uns die Reise beginnen. Also was mach ich eigentlich an einem Ort, von dem noch nie jemand etwas gehört hat?

Ich mache für ein Jahr einen European Voluntary Service (EVS), auf Deutsch „Europäischer Freiwilligendienst“. Grünheide ist eine bezaubernde kleine Stadt in der Nähe von Berlin. Es ist so wunderschön dort, überall sind Wälder und kleine Seen, es ist wie eine Insel der Ruhe. In der Innenstadt haben wir ein paar kleine Läden aber nichts im Vergleich zu Berlin.

Normalerweise fahre ich also am Wochenende nach Berlin rein, um mich mit Freunden zu treffen. Ich hab mich sofort in die Stadt verliebt, es ist so voller Leben, das Gegenteil zu meiner Insel der Ruhe.

In der Woche arbeite ich in einem Kindergarten namens KITA Regenbogenhaus. Wir betreuen circa 50 Kinder im Alter von eins bis sechs. Die Kinder sind nach Alter in verschiedene Gruppen aufgeteilt und zurzeit helfe ich überall mit, aber später kann ich mir eine Gruppe aussuchen. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst vor der Arbeit, weil mein Deutsch noch nicht so gut ist und zuerst war es auch hart, aber alle waren sehr geduldig und hilfsbereit.

Ich liebe meine Arbeit, die Kinder und meine Kollegen und den Ort.

Maria (Übersetzung: Charlotte)

 

Quelle: https://www.youthreporter.eu/de/profil/mariakocsis7/

Hi, mein Name ist Maria! Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Ungarn. Nach meinem Abitur habe ich entschieden, für einige Jahre die Welt zu entdecken – und mich selbst. Mein großes Abenteuer startet in Deutschland mit einem Europäischen Freiwilligendienst. Seit letzten Sommer arbeite ich in einem zauberhaften Kindergarten nahe Berlin mit tollen Menschen um mich herum. Das Leben ist hier niemals langweilig, es gibt immer lustige Dinge, die man tun kann: Wöchentliches Fußballtraining, Spiele- und Mädchenabende und natürlich der Jugendclub jeden Freitag. Also, mein Leben hat sich auf jeden Fall verändert, seitdem ich hier bin, aber es ist definitiv bis jetzt die beste Zeit meines Lebens! Ihr wollt mehr? Dann stöbert in meinen Blogbeiträgen! Viel Spaß dabei!

 

 

Hi, ich bin Florian und ich feiere an diesem Samstag meine Jugendweihe im FEZ in Treptow-Köpenick. Auch wenn noch ganz schön viele Dinge zu erledigen sind (Friseur, Hemd bügeln etc.), freue ich mich schon sehr auf die Veranstaltung. Wenn du wissen willst, was ich bei meiner Jugendweihe alles erlebe und wie ich mich darauf vorbereite, dann schaue beim jup! Berlin Instagram Account vorbei. Für dieses Wochenende übernehme ich die Insta-Story! Wir sehen uns!

 

 

VON MAREIKE

Juergen Teller, einer der international gefragtesten Fotografen der Gegenwart, begann seine berufliche Laufbahn, ebenso wie seine Eltern, mit einer Lehre als Bogenmacher für Streichinstrumente. Aufgrund einer Allergie wechselte er jedoch bald zum Studium der Fotografie nach München, bevor er mit 22 Jahren nach London zog, wo er seitdem lebt und als freier Künstler arbeitet.

Teller erhielt zunächst Aufträge in der Musikbranche: Er portraitierte Musiker, fotografierte für Plattencover und begann gegen Ende der 80er Jahre sogar für bekannte Modemagazine wie die einflussreiche britische Modezeitschrift i-D oder internationale Ausgaben der Vogue zu arbeiten.

Sein eigentlicher Durchbruch gelang ihm 1991, als er die US-amerikanische Band Nirvana auf ihrer Nevermind-Tour begleitete, deren Album "Nevermind" heute wohlgemerkt zu den wichtigsten Alben der Musikgeschichte gezählt wird, da es sich weltweit über 30 Millionen Mal verkaufte. Ebenso wie er Frontmann Kurt Cobain damals in sehr persönlichen und authentischen Momenten ablichtete, gelang es ihm auch bei weiteren großen Namen wie Kate Moss, Kanye West und Kim Kardashian, die wir sonst ausschließlich von perfekt inszenierten Bildern kennen.

 

„Was mich letztlich einzig und allein interessiert, ist die Interaktion zwischen zwei Menschen. Einer von denen bin ich, der Fotograf. Und wenn mich diese Begegnungen berühren, dann ist es gut.“ - Juergen Teller

 

11.05.2017 bis 11.05.2017 (Ganztägig)

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Samstag war wohl einer der stressigsten Tage seit langem. Wir waren auf der diesjährigen MagicCon in Bonn. Was wir alles erlebt haben, die besten Cosplayer und unser Treffen mit Hollywoodstar Ian Somerhalder gibt es hier nachzulesen.

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Taxi, Flugzeug, Taxi, Maritim Hotel Bonn. So begann unser Samstag. Uns erwatete allerdings ein ereignisreicher Tag in Bonn. Grund für die weite Anreise war die sogenannte MagicCon, die erstmalig vom 21.04.-23.04.2017 stattfand.
FedCon GmbH, die Veranstalter des Events, holten unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" Hollywoodgrößen wie Andrew Scott, bekannt aus Sherlock oder einen der drei Hauptdarsteller der Hit TV Show 'The Vampire Diaries' Ian Somerhalder nach Deutschland. Die MagicCon ist der offizielle Nachfolger der RingCon, welche sie für 14 und der HobbitCon, die sie für vier Jahre hielten. Die Veranstalter konnten also schon einiges an Erfahrung und Wissen über die Jahre sammeln.

 

Was ist denn eine Convention überhaupt?

Eine Convention ist eine Veranstaltung für eine spezifische Interessensgruppe. Ihr habt wahrscheinlich schon einmal von zum Beispiel der Gamescom gehört. In dem Fall geht es eben um Spiele. Die MagicCon ist genau so ein Event für Film- und Serienfans. Die Besucher haben die Chance ein Foto oder Autogramm von ihrem Star zu kaufen. Man kann sich auch einfach einen sogenannten Panel anschauen, in welchem der Darsteller auf der Bühne Fragen der Fans beantwortet.
Außerdem kann der Besucher unzählige Cosplayer und jede Menge Merchandise bestaunen.

 

Conventions - Reines Schlangestehen?!

Ich kann behaupten, mit meinen bereits elf besuchten Conventions, relativ erfahren zu sein, was das Thema angeht. Mein erster Gedanke, wenn ich an Cons denke, ist Schlangestehen. Man muss für absolut alles anstehen: Die Registrierung, die Autogramme, die Fotos und sogar die Schlangen bei den Toiletten können einem die Laune vermiesen.
Mein erster Eindruck bei der MagicCon fiel allerdings sehr positiv aus.
Wir waren bereits um 8:30 Uhr am Maritim Hotel und daher muss man fairerweise sagen, dass die Schlange noch nicht wirklich lang war. Gegen neun Uhr startete die Registrierung und es ging tatsächlich zügig voran.
Besonders schön war, dass jeder Besucher einen Goody Bag im MagicCon Format erhielt. Enthalten war zum Beispiel ein Block, ein kleines Spiel, natürlich auch Werbung und das wohl wichtigste Goody: Das Programmheft!
Darin konnte man allerlei Infos bezüglich Fotos, Autogrammen oder den Stages nachlesen. Ein Lage- und Ablaufplan und die Preisübersicht der Darsteller konnte man ebenfalls entnehmen. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Heft unser treuer Begleiter war und wir uns dadurch super zurecht finden konnten.

 

VON MAREIKE

 

Als die Nationalsozialisten in Polen einmarschierten

Sam Pivnik war gerade mal 13 Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht am 1.September 1939 in Polen einmarschierte. Mit seiner Familie lebte er im oberschlesischen Städtchen Bedzin, bevor sein Leben, ebenso das Leben vieler weiterer Menschen, eine tragische Wendung nahm.

Aus seiner Stadt wurde ein Ghetto, und Sam, der damals noch "Szlamek" hieß, war mittendrin. "Innerhalb von sieben Tagen war die Welt, die wir kannten, verstanden und liebten, verschwunden", so schreibt Sam Pivnik in seiner mitreißenden Autobiografie "Der letzte Überlebende".

 

Sam Pivnik, ein Junge, der überlebte

Er überlebte jedoch nicht nur diese Extremsituation - Sam überstand auch das Grauen von Auschwitz, die skrupellose Selektion und die unmenschliche Zwangsarbeit. Auch die Todesmärsche der KZ-Häftlinge zum Ende des Zweiten Weltkrieges und letztlich sogar den Untergang der "Cap Arcona" in der Lübecker Bucht, bei dem britische Bomber aufgrund eines Irrtums das Schiff versenkten, auf dem sich evakuierte Häftlinge befanden, überstand er.

All das erlebte er in den kurzen und grausamen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Unzählige Male entging er dem Tod durch Zufälle, Beziehungen und zuallererst unfassbares Glück.

Heute lebt Sam Pivnik in London, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und hat es mit seiner Autobiografie nun endlich geschafft, seine kostbaren Erinnerungen für die Nachwelt festzuhalten.

 

"Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam" - ausführlich, fesselnd und ergreifend

"Der letzte Überlebende" ist, wie ihr euch sicher denken könnt, keine leichte Lektüre für zwischendurch. In beeindruckender Ausführlichkeit wird hier das Schicksal eines jungen Menschen in fesselnder Detailgenauigkeit erzählt. Wenn es auch, verständlicher Weise, kleine Lücken in seiner Erinnerung gibt, so scheint man doch in jeder Situation neben Sam zu stehen, zu sehen und zu fühlen, was er gefühlt haben muss. Das gesamte Werk ist von intensiven Momentaufnahmen durchzogen, bei denen der Leser durch die ausführlichen Beschreibungen Einblicke in die Geschehnisse erhält, die bei Sam Gefühle und Gedanken auslösen.

Von Pivniks Schicksal zu lesen ist natürlich kein Genuss. Aber eben darin liegt sein Wert: Pivnik berührt und erschreckt zugleich, er mahnt und schafft ein Bewusstsein für das Unglück, das der Nationalsozialismus über die Menschen brachte.

Wer sind wir?

Wir sind Linus und Jasper, 16 und 21 Jahre. Linus geht noch zur Schule in die 10. Klasse. Er macht gerne Videos, diese sind auf dem YouTube Kanal von Handicap Lexikon zu sehen.
Jasper hat seinen MSA und eine erfolgreiche Ausbildung zum Mediengestalter bestanden. Seit Oktober arbeitet Jasper bei der Berliner Behindertenzeitung als Grafiker.

 

Was machen wir für ein Projekt?

Wir haben beide das Handicap Lexikon, online zu sehen auf www.handicap-lexikon.de, gegründet und betreiben die Webseite, um die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Handicap zu steigern. Menschen mit Handicap wollen nämlich auch nur ganz „normal" behandelt werden.

Linus hatte die Idee, da er vor knapp zwei Jahren die Nase voll hatte von den Fragen vieler Kinder, allerdings auch Erwachsener, wie z.B.: „"Ist er krank?", „Was hat er denn?" oder das scherzhafte Fragen von Jugendlichen "Bist du behindert oder was?". Deshalb hat Linus Jasper gefragt, ob er Lust hat, mitzumachen. Da Jasper Mediengestalter ist, hat er sofort ein Logo entworfen und die Website veröffentlicht. Seit 04. Dezember 2015 ist das Handicap Lexikon online, wird gut angenommen und bislang haben wir 10.000 Aufrufe. Auf unserer Webseite können Personen (egal ob mit oder ohne Handicap) ein Interview ausfüllen, die dann veröffentlicht werden und von jedem gelesen werden können. Daran sieht man, wie Menschen mit Handicap sind und dass sie einfach nur ganz normal behandelt werden wollen. Wir freuen uns total, dass wir demnächst auch auf jup! über unseren Alltag berichten werden. Wer bis dahin mehr wissen möchte, schaut am besten auf unsere Webseite www.handicap-lexikon.de oder gibt uns einen Like auf Facebook

Vom 24. bis 30. April findet weltweit die Fashion Revolution Week statt. Eine Kampagne, die auf die schlechten Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Textilindustrie aufmerksam machen möchte. Sie erinnert an den Einsturz einer Textilfabrik am 24. April 2013 in Bangladesch. Bei dem Unglück starben über Tausend Arbeiter*innen. Am Aktionstag (24. April) werden alle dazu aufgerufen, ihre Kleidung auf Links zu tragen und so das „Made in…“-Schild sichtbar zu machen. In den sozialen Netzwerken könnt ihr die Aktion unter #whomademyclothes verfolgen und selbst mitmachen. Warum es so wichtig ist, sein Einkaufsverhalten zu ändern, erklärt euch Marco!   

 

VON MARCO 

Tim ist ein typischer Student und verfügt auch über ein solches Budget. Natürlich freut er sich beim Passieren der Einkaufspassagen über verlockend günstige Angebote: T-Shirts, die manchmal nicht einmal 3 Euro kosten, Schuhe für 7 Euro oder Jacken für 15 Euro. Darüber leuchten Logos in schillernd blauen oder roten Farben der Modeläden von Primark oder H&M. Warum Tims neues T-Shirt gerade mal so viel kostet wie ein großer Döner, ist für ihn in diesem Moment irrelevant, er spart. Ein passabler Auftritt für wenig Geld, klingt im ersten Moment nach einer super Sache.

Dieses Denken ist, zum Glück, nicht in den Köpfen aller junger und alter Menschen verankert, aber leider locken Konzerne, die günstig Mode verkaufen, zu leicht den inneren „Sparfuchs“ im Konsumenten.
Die Konzerne bieten diese Artikel nicht etwa so günstig an, weil sie eine besonders soziale Ader für den kleinen Verbraucher haben. Nein, die wahren Gründe für solch billige Preise sind hässliche und unangenehme Begleiter beim entspannten Flanieren durch die schillernden Einkaufsstraßen. 

 

Wer stopft heute noch Socken?

Tim ist, so wie viele Verbraucher überall auf der Welt, in einem drastisch schnell rotierenden Kreislauf gefangen. Im Kreislauf von Fast Fashion. Firmen müssen immer mehr produzieren, um den Kunden zufrieden zu stellen. 

Tim kauft nicht etwa unnachhaltig, weil er ein unmoralischer Mensch ist, sondern weil das Lockverhalten solch günstiger Angebote unsere unterschwellige Konsumlust befriedigt.
Wir wollen immer mehr und trotzdem so wenig wie möglich ausgeben. Heutzutage kaufen wir T-Shirts, ziehen sie für ein paar Wochen oder Monate an, verlieren die Lust und schmeißen sie dann in den Müll: ,,Sie waren ja so günstig.“ Kaum jemand stopft heutzutage noch  Socken oder repariert ein T-Shirt, der Aufwand dafür ist meist größer als ein neues T-Shirt zu kaufen. Außerdem macht Shoppen Spaß und der Kauf setzt das Glückshormon Endorphin frei, nicht umsonst stand in vielen ,,Freundebüchern’’ von jungen Schülern und Schülerinnen als eine der Lieblingsbeschäftigungen: Shoppen.

Kaufsucht ist ein allgegenwärtiges Problem. Experten gehen davon aus, dass mehr als 800.000 Deutsche von der Kaufsucht betroffen sind. Kaum wurde das neue T-Shirt drei Mal auf Partys, in der Uni, in der Schule oder beim Sport getragen, lockt das nächste Angebot. Der Wind der Veränderung dreht das Fast Fashion Karussell. 

 

Auf dem jup!od sind immer die neusten Hits für euch.

VON SINA, 21. April 2017

Es heißt, eine*n gute*n Sänger*in macht sein/ihr Wiedererkennungswert aus. Egal ob durch eine besondere Stimme oder Effekte in der Produktion. Nur wer sich durch etwas auszeichnen könne, kann sich in der Musikbranche durchsetzen, einfach anders sein. Das Motto scheint sich Adel Tawil wohl zu Herzen genommen zu haben und zeigt auf seinem gleichnamige Album zu seiner neuen Single „So schön anders“ warum er so erfolgreich ist.

Vom Bandmitglied zum Solokünstler-aber immer noch Chartstürmer. Adel Tawil weiß, wie man die Zuhörer begeistert.

Seinen Durchbruch hatte Adel als Teil des Duos Ich+Ich (zusammen mit Annette Humpe). Dort machte er sich mit Hits wie „Vom selben Stern“ einen Namen. Sieben Jahre später entschied er, solo weiterzumachen und brachte 2013 sein erstes alleiniges Studioalbum „Lieder“ auf den Markt. Anders war bei dem Debüt, dass der Text der Single „Lieder“ aus den Songs entstanden ist, die ihm selbst sehr am Herzen lagen. Der Song erlangte dabei so viel Zuspruch, dass er es bis in die Top 10 der deutschen Single-Charts schaffte. Knappe drei Jahre später nun das neue Album. Und wie der Titel verspricht: Es ist anders. Nicht anders als seine vorherige Musik. Anders in dem Sinne, dass man sofort weiß: Ja, ich höre gerade Adel Tawil.

So schön anders, dass als Teaser für die heute erscheinende Platte vorab gleich vier Songs statt der üblichen zwei bis drei veröffentlicht wurden. Die Single „So schön anders“ handelt von einer Person, die dem Ich im Song sehr ähnelt, doch auf ihre Art und Weise dennoch sehr einzigartig und speziell ist. Eine Metapher für den Tawil-Stil seit Tag 1 seiner Karriere. Aber auch für den Rest des Albums. Wie ein roter Faden zieht sich eine leichte Monotonie durch Akkorde und Inhalte. Auch gibt es nicht viele Höhen und Tiefen, dennoch lässt sich sagen: Es ist irgendwie anders. Jeder Track weist neben dem Erkennungswert gelegentlich eine gewisse eigene Note auf. Die angesprochene Monotonie findet einen eher positiven Ursprung.

Der Grund dafür ist zum einen die Kollaboration mit dem aktuellen deutschen Shootingstar KC Rebel, der zusammen mit Summer Cem an „Bis hier und noch weiter“ mitwirkt. Es geht um den Willen, immer weiter zumachen und ein Ziel zu erreichen, auch wenn einen die Nachwirkungen einer Trennung verfolgen, und man nicht ganz loslassen kann. Dieses Motiv wird auch in anderen Songs, wie „Mein Leben ohne mich“ verarbeitet.

04.05.2017 bis 04.05.2017 (Ganztägig)
05.05.2017 bis 05.05.2017 (Ganztägig)
23.04.2017 bis 23.04.2017 (Ganztägig)

Sie sind kaum zu bemerken und eigentlich ist auch noch keiner über sie gestolpert, doch der Eine oder Andere hat schon einmal festgestellt, dass in einigen Gehwegen der Berliner Straßen so genannte „Stolpersteine“ eingelassen sind. Beschriftet mit Namen von Personen, von denen man eigentlich noch nie gehört hat. Warum wurden diese Stolpersteine errichtet? Wo genau findet man sie eigentlich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, die Ihr jetzt sicherlich habt, gebe ich in diesem Beitrag. Und zeitgleich könnt Ihr hier noch etwas über die Geschichte von Deutschland lernen.

VON FEZblogger Kevin

 

Seit 2011 ist ihr Hauptkanal „ApeCrime“ online. Und seitdem ging es für die YouTuber Cengiz, Andre und Jan von ApeCrime steil bergauf. Über gruselige Fangeschichten bis hin zum neuen Game of Thrones - Trailer. jup! Redakteurin Zora hat mit ihnen telefoniert und sie ausgefragt. Hört euch das Interview an oder lest es nach (siehe unten).

 

VON JULIUS

Erinnert man sich an die letzten internationalen Fußballturniere, kommen meist die Siegermannschaften als erstes in den Sinn. Große Fußballnationen erbrachten große Leistungen wie Spanien 2010 und Deutschland 2014. Doch bei der letzten Europameisterschaft 2016 waren es wohlmöglich nicht die im Finale triumphierenden Portugiesen, die für das Turnier als prägend gelten sollen, sondern der Erfolg und die damit verbundene Begeisterung für die Überraschungsmannschaft einer Nation, deren Bevölkerungszahl nicht einmal zum Füllen aller Stadien der EM in Frankreich ausreichen würde: Island.

Doch die Geschichte des isländischen Fußballs und besonders der Geschichte der isländischen Nationalmannschaft unter dem Trainer Heimir Hallgrímsson besteht nicht nur aus dem Erfolg der Isländer mit dem Erreichen des Viertelfinales bei der EM 2016, sondern war vor allem geprägt von harten Qualifikationsspielen und Verletzungen wichtiger Stammspieler.

 

Isländischer Fußball hautnah

Von diesem Weg der isländischen Mannschaft – anfangend bei der im letzten Spiel scheiternden Qualifikation Islands für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bis zum begeisterten Empfang der isländischen Mannschaft in Reykjavík, nachdem klar war, dass die Isländer sich für die EM 2016 qualifiziert hatten und damit zum ersten Mal in der Geschichte ihres Landes ein großes Turnier erreichten – handelt der Dokumentarfilm „Wie ein Vulkan – Der Aufstieg des isländischen Fußballs“ von Saevar Gudmundsson, welcher im Rahmen des 11mm Fußballfilmfestivals im Babylonkino Berlin Premiere hatte.

Das Filmteam von Regisseur Gudmondsson begleitete die Isländische Nationalmannschaft und deren Spieler die gesamte Qualifikation zur EM 2016 und gibt Einblicke in die Mannschaft und deren Spieler.

 

29.04.2017 bis 29.04.2017 (Ganztägig)

VON CHARLOTTE

 

Am Freitag war ich zu Besuch im Podewil, um mir Stören² anzuschauen. Ein Theaterstück, welches im Rahmen des Tusch Festivals von zwei Schulen erarbeitet wurde und die Thematik von Sexismus im Alltag behandelt. Die Schüler*innenhaben ihre Stücke separat erarbeitet und dann bei einem Begegnungstreffen zusammengefügt. Die Max- Beckmann-Oberschule hatte ich schon für jup! bei einer Probe begleitet und war daher sehr gespannt auf das fertige Stück. Und was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht!

 

Wie alles angefangen hat

Zu Beginn dieses Schuljahres erhielten die 32 Schüler*innen eine Videobotschaft: Die sechs jungen Darsteller*innen vom Theaterstück „Stören“ (von Suna Gürler und Ensemble), die mitten in den eigenen Endproben steckten, sprachen ihnen eine Einladung aus. Was habt ihr zu den Themen Frau-Sein, Sexismus, medial geformte Körper- und Rollenbilder zu sagen? Was erlebt ihr? Was stört euch? Auf diese Einladung hin erarbeiteten die Schüler*innen  des Hermann-Hesse-Gymnasiums und der Max-Beckmann Oberschule ihre Inszenierungen.

 

Stören² auf der Bühne

Eröffnet wurde mit dem szenischen Kommentar des Hermann-Hesse-Gymnasiums. Sie hatten sich bewusst dazu entschieden, dass ihr Kurs eine reine Mädchen-Gruppe sein sollte, um dieses schwierige Thema zu erarbeiten. Anders bei der Max-Beckmann-Oberschule:  Der Großteil der Gruppe war zwar auch weiblich, jedoch spielten  auch drei Jungs mit.   

In der Inszenierung der Mädchengruppe wurde viel mit Sprechchören gearbeitet. Angefangen hat das Stück mit vier Mädchen, die sich verbogen haben, um „perfekt“ zu sein und zwei Beauty YouTuberinnen, die erzählt haben, wie man sexy aussieht. Dies war auf der einen Seite sehr lustig, auf der anderen Seite aber auch erschreckend, wenn man bedenkt, wie viele junge Mädchen sich das Gesagte zum Vorbild nehmen und dem nacheifern. Im Laufe des Stückes sind immer wieder kleine Gruppen der Mädchen nach vorne gekommen und haben ihre Meinungen zu dem Thema kundgegeben – voller beeindruckender Energie und ganz viel Kraft in der Stimme.

 

"Ich bin kein typisches Mädchen. Ich bin ich!"

 

Die Überleitung zwischen den beiden Stücken funktionierte nahtlos, da die beiden Gruppen thematisch aufeinander basierten und für einen kurzen Moment miteinander gespielt haben. Die Inszenierung der Max-Beckmann-Oberschule war anders, aber ebenfalls fantastisch gelungen. Angefangen hat es mit einem Monolog, der von einem „typischen Mädchen“ gehandelt hat.  Der szenische Kommentar der Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule handelte aber nicht nur von Sexismus gegen Mädchen, sondern hat auch zur Geltung gebracht, dass Jungs auch Sexismus erleben und unter einem gesellschaftlichen Druck stehen, „‚männlich“ zu sein.

Die Inszenierung hatte aus meiner Sicht nichts von einem laienhaften „Schülertheater“, sondern wirkte sehr professionell, was mich überrascht und beindruckt hat. Alles in allem war dies ein extrem gut gelungenes Theaterstück, das sowohl unterhaltsam wie auch tiefgründig war und nicht nur die Schüler*innen  bei der Stückentwicklung,  sondern auch das Publikum zum Nachdenken angeregt hat.

 

Hier das Video aus den Proben:


 

VON ZORA

 

Mit der U-Bahn verfahren, 5 Minuten zu spät und außer Atem ankommen. Ein super Start ins Wochenende! Empfangen werde ich nun schon von einem vollen Saal und den Schüler*innen der Tesla Schule. Diese sind gerade dabei ihre Wunschvorstellungen einer neuen Welt vorzustellen. Nach dem Weltuntergangscountdown bin ich mir sicher, spannend war das nicht. Doch das Stück warum ich hauptsächlich hier bin, findet erst noch statt.

Nach der kleinen Pause, in der man wunderbar auf dem Flur die Schüler*innen beim Bottleflippen mit dem Fuß beobachten konnte, geht es nun endlich los mit dem Stück „Life“ von der Hans-Gerade-Schule.

 

20.05.2017 bis 21.05.2017 (Ganztägig)
03.04.2017 bis 03.04.2017 (Ganztägig)
29.03.2017 bis 17.04.2017 (Ganztägig)

VON MORITZ KNOLL

 

Ich traf Jérôme Depierre vergangenen Monat am 'Zwingli', einem kleinen Parkourpark in Moabit. Der saltoschlagende Schweizer zückte nach vollendetem Sideflip eine Visitenkarte bezüglich meiner Nachfrage nach dem Zweck seines Aufenthalts in Berlin.
Ein Student der Fotografie an der BTK, bereits sehr profiliert, doch mit dem Verlangen nach mehr Wissen und einem Szenewechsel in die Stadt der Städte gekommen.Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und treffen uns einige Wochen später in einem Café am Kottbusser Tor.

Jérôme ist 23. Er ist zum vergangenen Wintersemester nach Berlin gekommen. Fand nach der üblichen Odyssee durch den Berliner Wohnungsdschungel schließlich ein Zuhause in Charlottenburg. Mit Wurzeln in Italien, der Welschschweiz und Tschechien sehr international aufgewachsen, spricht der sympathische Student fünf Sprachen.  Seine Passion gilt neben dem Fotografieren dem Film, dem Radfahren, dem Abschalten und dem Wertschätzen des Moments. In der Lage zu sein, zu fokussieren, die Kamera oder das Smartphone wegzulegen und durchzuatmen.

Wir beobachten einige Zeit die rauchenden und Shawarma verschlingenden Passanten durch die riesige Glasfront des 'Luzia' und widmen uns dann dem Milchkaffee und dem mit Fragen übersäten Zeichenblock.

 

VON ZORA

 

Sprechende Bäume, riesige Roboterspinnen, misslungene Zeitreisen, weinende Drachen, tief dunkle Bunker und ein Plan zur Vernichtung der Menschheit: all das und vieles mehr steckt in Green Net – dem Roman von Wilfried von Manstein (erschienen im INMO-Verlag).

 

Hauptcharakter der Geschichte ist der 12-jährige Mario, welcher viel lieber mit Bäumen als mit Menschen redet.

Schule macht ihm keinen Spaß, seine besten Freunde sind die alte Kastanie Äskulus und dessen Efeu-Frau Hallucia. Mario selbst bezeichnet sich als Kastatienkind. Er führt ein rund um sorgloses und normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter während eines Besuchs beim Kinderpsychologen angegriffen wird und ins Koma fällt. Doch mit der Zeit wachsen ihr Wurzeln aus den Füßen. Mit Rado, der 14-jährigen Schülerzeitungsredakteurin, teilt er nun dasselbe Schicksal, denn Rados Vater, der Psychologe, ist ebenfalls betroffen.

 

Rado sucht den Erfinder und Zeitreisenden Lam-Pi-Jong auf. Dieser weiß sofort, dass es sich hierbei um eine seiner Erfindungen handelt. Den sogenannten Zeiter. Der Zeiter ermöglicht es, Pflanzen zu beschleunigen, so dass diese laufen und mit Menschen reden können. Allerdings klappt dieser Vorgang auch andersherum. Währenddessen nimmt Mario mit Äskulus und Hallucia an der Pflanzenversammlung teil, um den Weltbaum Yggdrasil um Hilfe zu bitten. Doch Mario wird entdeckt und soll, als Strafe für sein Eindringen, sterben.

 

Die Übernahme eines gefährlichen Auftrags ist die einzige Chance, lebend aus der Sache heraus zu kommen. Er soll die rebellierende Würgefeige Reginald, welche im nahliegenden Zoo steht, ausspionieren und Bericht erstatten. Doch beim Versuch Reginald auszukundschaften, gerät Mario in Gefangenschaft und muss mehrere Monate in einem Bunker ausharren. Erst eine, von seiner Freundin Rado und Lam-Pi-Jong initialisierte, Zeitreise rettet Marion.

 

28.04.2017 bis 30.04.2017 (Ganztägig)
26.04.2017 bis 29.04.2017 (Ganztägig)
20.05.2017 bis 20.05.2017 (Ganztägig)
06.04.2017 bis 09.04.2017 (Ganztägig)

VON CHARLOTTE UND SANDY

 

Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Nur Klischees? Oder auch etwas Wahres dran?
Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule setzen sich in ihrem eigenen Theaterstück "Stören²" mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

Aufgeführt wir das Stück auf dem TUSCH FESTIVAL vom 28.- 31. März

Charlotte und Sandy waren bei einer Probe dabei und haben mit Iman, Claudia und Philipp über ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag und ihr Theaterstück gesprochen!

 

29.03.2017 bis 17.04.2017 (Ganztägig)
24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)
22.03.2017 bis 22.03.2017 (Ganztägig)

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

29.05.2017
18.30
05.06.2017
18.30
12.06.2017
18.30
19.06.2017
18.30
01.07.2017
00.00
24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lädt sie dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst, was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Und wer weiß, vielleicht entscheidet ihr euch auch für ein FÖJ oder FSJ!

Cora spielt in ihrer Freizeit gern Fußball, trifft sich mit Freunden, fährt Rad, liest und vieles mehr. Außerdem war sie für ein Jahr im Ausland! Mit gerade einmal 16 Jahren ging es für sie nach Neufundland (Kanada), um genau zu sein nach Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse hat sie auf jup! berichtet!

Tina war mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland (2015/2016). Sie lebte in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen!

Von Josy

 

Ich sitze hier in meiner FÖJ-Stelle, der Himmel wolkenverhangen, trüb und fahl. Kein Hauch von Frühling. Und windig ist es auch noch. Mit dem Rad bin ich hergekommen, durch den Wald bei diesem Wetter. Wie gern wäre ich jetzt in meinem Bett. Auch zum Arbeiten komme ich nicht, wer hat an so einem Tag auch schon Lust auf arbeiten? Also sitze ich hier vor dem Computer und blase Trübsal. Statt meine Führung weiter zu erarbeiten, surfe ich im Internet und stoße auf einen Artikel zur Achtsamkeit.

Und meine Gedanken nehmen ihren Lauf…

Achtsamkeit?! Ich soll achtsam sein, in einer Welt aus Egoismus und Selbstverliebtheit? Warum? Wer schätzt das? Was bekomme ich dafür?

Achtsamkeit, meinen Mitmenschen gegenüber höflich sein, das mache ich doch. Naja, zumindest meistens. Und das ohne ein Danke zu bekommen. Und dann soll ich mich in tieferer Achtsamkeit üben, ohne zu werten? In einer Welt der Stereotypen und Vorurteile. Wie soll man sich darin üben? Warum gerade ich?

Ich habe doch keine Zeit, die Welt rennt und ich versuche wie eine Irre hinterher zu kommen und stolpere doch jedes Mal über meine eigenen Beine und lege mich hin. Und die Welt bekommt es nicht mit. Oder besser, die, die es mitbekommen, ja die schauen mich an, als wäre ich verrückt, lachen mich aus oder verdrehen die Augen. Ja, kann sein, dass es wahr ist. Und ich rede mir ein, dass ich nichts auf die Meinung anderer über mich gebe, doch ich renne weiter. Ich renne ohne Pause, um doch irgendwann mit der Welt im Gleichschritt zu sein.

Was bringt mir das? Was tue ich, wenn ich mit ihr mithalte? Überholen oder doch umkehren, etwas verändern?

All das kommt mir in den Sinn und doch nehme ich nichts wahr. Es zieht durch mein ewiges Rennen nur vorbei. Keine Spur der Achtsamkeit. Was ist dabei der Sinn?

Ich dachte eigentlich immer der Sinn im Leben ist es, den Moment zu genießen und zu lieben. Und doch renne ich, renne ich durchs Leben. Und der Sinn geht verloren. Der Sinn: Klingt das nicht schön?

 

28.05.2017
14.00
04.06.2017
14.00
11.06.2017
14.00
18.06.2017
14.00
21.04.2017 bis 23.04.2017 (Ganztägig)
17.03.2017 bis 17.03.2017 (Ganztägig)

Von Amanda

 

Der Frauenkampftag liegt nun einige Tage hinter mir. Mein neuer Optimismus auch. Zwar wurde die Demonstration letzten Mittwoch genauso begangen, wie ich in weiser Vorsehung ankündigte: „Laut, bunt, feministisch“. Doch geblieben ist nur ein schaler Nachgeschmack.

Warum? Weil Blumen welken.

Blumen gelten als wichtiges Symbol. Je nach Ereignis und Anforderung kann durch die Zusammensetzung des Straußes eine oder sogar mehrere Botschaften gesendet werden. Sie riechen gut und bezichtigen den Schenkenden eines guten Benehmens. Ferner noch suggerieren sie Wertschätzung und Anerkennung. Doch eigentlich sind Blumen reine Zierde. Luxus.

Passend zum „Feiertag“ bekam auch ich einen kleinen Strauß überreicht. Eine mir nahestehende, männliche Person wünschte dabei „Alles Gute zum Frauentag“, schaute daraufhin befriedigt umher und tat das Szenario als erledigt ab. Schell murmelte ich ein: „Dankeschön, das wäre ja nicht nötig gewesen“, und verzog das Gesicht.

Jeder Tag ist Frauentag. Punkt 1. Schoss es mir in den Kopf. An diesem Tag fordern wir Gleichberechtigung und Gleichbestimmung, weil wir sie nicht bekommen, bis heute und das seit 1910 - mindestens. Punkt 2. Und eure Antwort darauf sind Blumen?!? Weil in den Laden zu gehen und 5 bis 20 Euro für etwas auszugeben, das auch ihr nutzlos findet, ausreichend sein sollte? Ausreichend damit wir irgendwann nicht wirklich anfangen sollten soziale, wirtschaftliche sowie politische Revolution zu fordern? 

Versteh mich nicht falsch, liebe, mir nahestehende, männliche Person! Ich habe auch keine Lust auf „Lagerbildung“, auf pauschalisierende Verteufelungen und Disharmonie. Auch erkenne ich deinen Aufwand an. Nur wage ich an dieser Stelle anzuführen, dass Blumen(-sträuße) mir nicht reichen. Und wenn du jetzt mit dem Beispiel der „alleingelassenen Großmutter“ kommst, die sich riesig über sowas freut, dann solltest du wissen, dass diese Großmutter bloß das kleinere Übel nimmt, weil ein Blumenstrauß besser ist, als gar nichts. Und gar nichts ist das, was du im Gegenzug von mir für dein Geschenk bekommst. Einmal im Jahr, pünktlich zum Frauenkampftag.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

VON AMANDA

 

Warum gehe ich eigentlich selbst zum Frauenkampftag? Warum gibt es diesen besonderen Tag? Warum „kämpfen“ Frauen im Jahr 2017? Und wofür? Diese Fragen stelle ich mir selbst. Ich stelle sie mir, weil ich anscheinend mit der Vorstellung sympathisiere, Frauen dabei zu gucken zu wollen, wie sie zusammen für ihre Rechte und ihrer Ratifizierung im Alltag kämpfen. Wahrscheinlich auch, weil ich Teil davon sein möchte, es vielleicht schon bin.

Der Frauenkampftag in Berlin findet zwar an unterschiedlichen Tagen und von unterschiedlichen Organisationen ausgerichtet  statt, der traditionelle Weltfrauentag jedoch, ist der 08.März. Und das seit ca. 100 Jahren. 1910 setzte die Friedensaktivistin, Frauenrechtlerin und sozialistische Politikerin Clara Zetkin den entscheidenden Impuls. Auf dem Zweiten Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen forderte sie „keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" für Frauen. Bereits ein Jahr später mobilisierte sie zahlreiche Frauen, die der Forderung nicht nur folgten, sondern diese um weitere zukunftsweisende Visionen ergänzten.

 

 „In Freiheit und Selbstbestimmung leben können“ ( http://www.frauenkampftag.eu/)

 

Obwohl sich die soziale Situation von Frauen in kleinen Schritten verbessert, sie zum Beispiel in Deutschland nicht mehr angewiesen sind, eine Erlaubnis bei ihren Ehemännern ein zuholen, wenn sie arbeiten möchten, sind auch im Jahr 2017 Freiheit und Selbstbestimmung Dinge, die Frauen nach wie vor erkämpfen müssen. Warum? Weil Frau = Objekt bedeutet, aus männlicher Position. Immer dann, wenn Frau von außen Bewertung erfährt, wenn ihr Nutzen abgewogen und ihre Meinung infrage gestellt wird. Das ganze selbstverständlich in „das wird MANN wohl noch sagen dürfen“-Debatten. Auch dann, wenn die diffuse Vorstellung vorherrscht, Frau solle jung, schön, schlank, beruflich erfolgreich, empathisch, motiviert und energisch, flink manchmal auch humorvoll und intelligent sein. Zeitgleich versteht sich, solle sie lasziv sein, wenn es darauf ankommt, aber NIE Gleichstellung fordern. Sonst ist sie Feministin oder schlimmer: „Netzfeministin“.  

 

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

09.03.2017 bis 09.03.2017 (Ganztägig)
24.05.2017
18.00
31.05.2017
18.00
07.06.2017
18.00
14.06.2017
18.00
31.05.2017
16.30
07.06.2017
16.30
14.06.2017
16.30
21.06.2017
16.30
25.05.2017
18.00
01.06.2017
18.00
08.06.2017
18.00
15.06.2017
18.00
29.05.2017
18.00
05.06.2017
18.00
12.06.2017
18.00
19.06.2017
18.00
07.04.2017 bis 13.04.2017 (Ganztägig)

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

Auf dem jup!od sind immer die neuesten Hits für euch.  Jup!-Redakteur Olli hört sich die neusten Alben der Woche an. Ihr habt Wünsche? Dann schreibt an oliver@jup.berlin!

28.05.2017
14.00
04.06.2017
14.00
11.06.2017
14.00
18.06.2017
14.00

Es wird wieder bunt in den deutschen Kinos: Ab dem 23.02.2017 startet der vierte Teil der "Bibi und Tina"-Reihe! Mit dabei sind auch dieses Mal Lina Larissa Strahl aka Bibi, Lisa-Marie Koroll aka Tina und Louis Held aka Alexander. In "Tohuwabohu total"  steht aber auch ein neues Gesicht im Mittelpunkt: Lea van Acken aka Aladin/ Adea. Ihr kennt die Jungschauspielerin bestimmt schon aus dem Film "Das Tagebuch der Anne Frank".

 

Worum geht es in "Tohuwabohu total"?

Im vierten Teil begegnen Bibi und Tina einem ruppigen Ausreißer, der sich als Mädchen entpuppt und von seiner Familie verfolgt wird. Das Familienoberhaupt ist weltfremd, engstirnig und stur und lässt sich auch von Bibis Hexerei nicht überzeugen. Außerdem ist Schloss Falkenstein „under contruction“ und der Graf völlig überfordert, während Alex ein Musik-Festival auf Falkenstein plant und sich seinem Vater widersetzt.

 

Die jup! Redakteurinnen Lotta und Zora trafen Lina, Lisa, Louis, Lea und den Regisseur Detlev Buck vorab zum Interview. Warum Lina den Streit vermisst und partout keiner singen wollte? Schaut es euch an!

 

 

VON SINA

Anfang Februar ist es so weit: Ich bin mit jup! Redakteur Patrice bei der „Night of the Jumps“, einer Motorradflugshow - und mir ist ein bisschen flau im Magen. Als wir in die Halle kommen, kann man schon im Presseeingang den Bass spüren und als wir dann neben diesen Rampen stehen, ist das schon ziemlich extrem. Aber auch mega nice. Da fliegen einfach Menschen auf ihren Motorrädern durch die Luft, machen Saltos und Drehungen und das ist schon ziemlich wahnsinnig. Vor allem haben sie auch nur um die zehn Meter, um vollständig abzubremsen. „Aber das reicht doch, wenn man das einmal gesehen hat. Ist doch alles immer wieder das Gleiche…“, sagt meine Mutter später. - Bist du wahnsinnig? Auf keinen Fall! -

Mittendrin und besonders gefeiert: ein Heimkehrer. Kai Haase, gebürtiger Berliner, besonders heiß auf die Kulisse zu Hause. Auf der Pit-Party, auf welcher sich die Zuschauer Autogramme der Stars holen konnten, hatten wir die Möglichkeit, mit ihm zu sprechen. Der Spaß stehe im Vordergrund, doch der Ehrgeiz spiele immer noch eine Rolle. - Ha, ha, auf jeden Fall richtig chillig wie er einfach Spaß daran hat, täglich sein Leben aufs Spiel zu setzten. Und Mal eben nach Spanien, um neue Tricks zu trainieren… joa das ist schon ganz okay - Genau das ist es: Ehrgeiz, nicht nur Feuerwerk und ohrenbetäubende Motorgeräusche. Dieses Jahr finden die Weltmeisterschaften verschiedener Disziplinen der FMX in Berlin statt. Wen die Weltmeisterschaften interessieren oder nicht, ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, wenn man sich die 13.000 Zuschauer anschaut. Alle Altersgruppen aller Geschlechter sind vertreten und laufen aufgeregt durch die Arena.

 

Nachdem Sandy und Sophie letztes Jahr für uns auf der German Comic Con unterwegs waren, macht sich jup.berlin nun auf den Weg nach Bonn zur diesjährigen MagicCon!

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" holen die Veranstalter vom 21.04.-23.04.2017 Hollywoodgrößen wie Jason Isaacs, bekannt als "Lucius Malfoy" aus Harry Potter, den "The Vampire Diaries"-Star Ian Somerhalder und Emilie de Ravin, berühmt durch ihre Rollen in "LOST" und "Once Upon A Time", in das Maritim Hotel Bonn.

Neben den zahlreichen Darstellern, mit denen man natürlich auch Fotos machen und sich Autogramme kaufen kann, gibt es außerdem noch verschiedene Vorträge oder Lesungen.
So halten zum Beispiel Franziska Göbel und Denise Burkhard einen Vortag über die Bösewichte in der Kultreihe "Harry Potter"'. Auch "Game Of Thrones" Fans können sich auf den Vortag von Jan Fiedler freuen, der den Besuchern die visuellen Effekte der Show verdeutlichen möchte.

Zu einer richtigen Convention gehören natürlich auch die Cosplayer, die mit sehr viel Liebe zum Detail in die Rolle ihrer TV- und Filmhelden schlüpfen. Auch dafür hat die MagicCon einen Workshop organisiert, denn viele dieser Cosplayer schneidern ihre Kostüme selbst. Gegen ein kleines Endgeld kann man am Workshop von Jan und Lena teilnehmen und dort Fähigkeiten bezüglich des Kostümbaus, wie zum Beispiel Schnittmuster- und Technik, erlernen.

Die Veranstalter selbst sind bereits sehr erfahren: Sie hielten die RingCon für 14 und die HobbitCon für vier Jahre. Nun folgt mit der MagicCon der offizielle Nachfolger.

Wir werden für euch am 22.04.17 auf der MagicCon dabei sein und natürlich anschließend von unserern Erahrungen berichten.

 

Du bist Fan von witzigen, frechen, coolen und etwas anderen Liebesgeschichten? Dann müsste die Neuerscheinung mit Asa Butterfield und Britt Robertson perfekt für dich sein! jup! Redakteur Abdu hat sich den Film für euch vorab abgesehen. Ob es sich lohnt, ins Kino zu sehen, verrät er euch hier!

Passend zum Neustart des Films "Den Sternen so nah" in Deutschland haben wir hier für euch exklusiv ein #DenSternenSoNahGewinnspiel

 

Den Sternen So Nah Anhänger

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

 

Heute: Diana, 23 Jahre, Paris

 

29.01.2017 bis 29.01.2017 (Ganztägig)

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

 < 10. QUAL DER WAHL ODER AUCH LEBEN IM ÜBERFLUSS > 

 

2016 war - genauso wie die vergangenen Jahre - Jellas Jahr! Ihr Gesicht ist seit dem ersten Teil von Fack ju Göthe deutschlandweit bekannt, doch nicht nur das. Die junge Schauspielerin hat ihre Rolle „Chantal” zur absoluten Kultfigur gemacht! Wir haben mit Jella über ihr neuestes Projekt Ritter Rost 2 - DAS SCHROTTKOMPLOTT gesprochen, Lebensweisheiten ausgetauscht und in die Zukunft geschaut.

 

VON LOTTA

 

Obwohl Jella (24) auch schon ernstere Rollen gespielt hat und mittlerweile eine der erfolgreichsten Jungschauspielerinnen Deutschlands ist, denken viele bei ihrem Gesicht nur an: „Chantal, heul' leiser!“ Dabei hat die junge Berlinerin noch einiges mehr zu bieten.

 

Jella wuchs in Kreuzberg auf, entdeckte die Schauspielerei schon als Kind für sich. 2009 erhielt sie ihre erste Filmrolle, der seitdem einige weitere folgen sollten. 2013 dann der große Durchbruch mit Fack ju Göthe.

Neben der Schauspielerei liegt ihr soziales Engagement sehr am Herzen. So war sie u.a. Teil des Projekts Über den Tellerrand kochen, welches durch Kochkurse mit Berlinern und Geflüchteten „ein Kennenlernen auf Augenhöhe“ ermöglicht.

Als überzeugte Vegetarierin engagiert sie sich außerdem für Peta2, der Jugendkampagne der Organisation Peta, welche sich für die Rechte der Tiere einsetzt.

 

Ihr seht also, Jella ist nicht gleich Chantal. Im Gespräch mit ihr durften wir von der Offenheit profitieren, die sie dann doch mit Chantal verbindet.

 

 

 

 

"ALEX PART II" by Abdu Baack

 < 9. ALEX PART II > 

 

 

"ALEX PART I" by Abdu Baack

 < 7. ALEX PART I > 

 

 

VON DAT

 

Bahnfahrten sind doch eigentlich etwas Angenehmes. Sie sind Gedankenbrücken, auf denen man flanieren kann. Dabei begegnet man hin und wieder herumlaufenden Ideen, nach denen man in dem Moment vielleicht überhaupt nicht gesucht hatte. Bahnfahrten sind Brainstorming und Entspannung zugleich. Eigentlich.

Ein Störfaktor jedoch hindert manchmal am kreativen Sinnieren: Es sind sich aufregende Menschengruppen. „Bei mir läuft es gerade schlecht.” „Ach ja? Ich stehe auch vollkommen unter Stress.” „Warum habe ich so viel Unglück?” „Ich schaffe das niemals!” Man möchte gewiss nicht mithören, doch diese Lautstärke durchschlägt jedes Weghörvermögen.

Es sind doch solche Gespräche, in die normalerweise niemand hineingeraten möchte: Menschen schildern ihre angeblich ungünstigen Lebensumstände und belästigen sich gegenseitig mit ihren Problemen. Das Schema bleibt stets dasselbe: Du erzählst mir von deinen Problemen, dann erzähle ich dir von meinen; dann entladen wir unseren Zorn auf andere. Gesprächsintention ist dabei nicht gegenseitiges Verständnis, sondern Winseln um (Selbst-)Mitleid. Stress und Lustlosigkeit sind nur logische Konsequenzen.

 

Wörter verändern Worte

So künstlich dieser fruchtlose Stress herbeigeführt wird, so einfach können „Probleme” Proaktivität, also eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Handeln, fördern. Der Schlüssel liegt in unserer Sprache. Unser Denken beeinflusst unsere Sprache und umgekehrt. Je nachdem, in welcher Sprache wir denken und kommunizieren, nehmen wir unsere Welt anders wahr.

Autoren und Redner können mit treffend gewählten Wörtern und Worten ganze Welten im Kopf ihrer Rezipienten entstehen lassen. Mit „Flüchtlingswelle” - einem einzigen Wort - suggeriert ein Journalist ohne Weiteres, dass die ankommenden Menschen einer Naturkatastrophe glichen, gegen die wir uns mit einem gigantischen Damm schützen müssten.

Einige einfache Wörter allein sind negativ konnotiert und in Gesprächen daher möglichst zu meiden. „Aber” ist eines dieser Wörter. Zählen wir etliche gute Dinge auf und hängen ein „aber” an, so löschen wir praktisch alles vorher Gesagte. Die Hoffnung auf konstruktive Kritik schwindet, sobald dieses eine Wort fällt: „Das war schon echt gut, aber ...” - damit liegt das Augenmerk auf dem Negativen und unser Gegenüber fühlt sich durchweg kritisiert, selbst wenn wir es keinesfalls so meinten.

Stattdessen bietet sich „und” als positiver Ersatz an. „Das war schon echt gut, und wenn du beim nächsten Mal noch mehr Absätze hinzufügst, wird der Text noch leserfreundlicher!” Klingt das nicht direkt annehmbarer und motivierender?

„Aber” ist ein überaus kräftiges Wort. Leider wird es zu häufig auch als legitimen „Schutzschild” verwendet. Ich persönlich schalte mittlerweile auf Energiesparmodus, wenn jemand beginnt mit: „Ich bin ja kein Rassist, aber ...”

Gerade wenn die Wörter anderer Leute unsere Gedanken beeinflussen können, so sollten wir doch wohl selbst in der Lage sein, eigene Gedankenwelten zu entwerfen. Idealerweise steht uns ein sich ständig erweiterndes Modell zur Verfügung, dessen Konzept wir uns zu eigen machen sollten: das Neurolinguistische Programmieren (NLP). Es untersucht die Interaktion zwischen Gehirn und Sprache und begründet damit unsere Handlungsweisen. Denken sei wie ein innerer Monolog, den wir als Kapitän selbst lenken könnten.

Es missfällt, wenn jemand sagt, er/sie müsse hier und dort dies und jenes tun. Etwas tun „müssen” erzeugt permanenten Druck und impliziert Abhängigkeit. Muss man das wirklich tun? Zwingt uns etwa jemand? Sind wir fremdbestimmte, hilflose Marionetten?

Mit lediglich einem Wortaustausch wirkt der Rahmen wieder ganz anders. Wir implizieren Spaß und Motivation, wenn wir zur Arbeit wollen oder möchten. Wir suggerieren Vorfreude und Dankbarkeit, wenn wir zur Arbeit dürfen. Andere Menschen - beispielsweise in Entwicklungsländern - leben mit weitaus weniger Möglichkeiten als wir. Sie haben nicht das Privileg, zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten; sie müssen im Ausbeuterbetrieb ausharren, weil sie keine andere Perspektive sehen. Diese Tatsache sollte nicht in Vergessenheit geraten.

 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

FOTOS UND TEXTE: ABDU

 

12 Jahre ist sie alt. Betont aber stets, dass sie in 3 Monaten 13 wird. Sie malt gerne und fährt Rad. Neben Arabisch, ihrer Muttersprache, und Deutsch, welches sie hier in der Willkommensklasse lernt, hat sie von einer spanischen Freundin ein paar Spanischkenntnisse mitgenommen. Geboren wurde sie im Irak. Seit einem Jahr ist sie nun in Deutschland. Seitdem besucht sie auch diese Schule. Zu Anfang sei es schwierig gewesen, sich hier in Deutschland zurecht zu finden, mittlerweile ginge es aber ganz gut. Deutsche Freunde habe sie nicht, ihr Freundeskreis bestehe aus Arabern, Afghanen und Spaniern. Auf die Frage, was sie sich für dieses Jahr wünsche, antwortete sie: „Alles!“

 

25.05.2017
18.00
22.06.2017
18.00
20.07.2017
18.00
17.08.2017
18.00

Sophie, Sarina und Konstantin haben DieLochi-Zwillinge interviewt! Wie es aussieht, wenn DieLochis ihr allererstes YouTube-Video nachstellen und was sie zu Weihnachten machen - schaut es euch an!

08.01.2017 bis 08.01.2017 (Ganztägig)

 

Du hast am 11.12. noch nichts vor? Normale Weihnachtsmärkte hängen dir zu den Ohren raus - weil die sind ja ohnehin alle gleich? Dann haben wir hier etwas für dich!
Der Anti-Christmas-Market ist der Antiheroe unter den Weichnachtsmärkten. Bestaune Künstler und ihre Produkte, unterstütze lokale Künstler und gönn dir mal einen etwasa anderen Weihnachtsmarkt. Wir finden es geil und würden es nur jedem empfehlen.

 

via GIPHY

 

Morgen gibt es übrigens eine coole Verlosung, wenn ihr auf dem laufenden bleiben wollt liket und folgt uns auf Facebook, Instagram oder Snapchat!

Er ist auf der Bühne ein Provokateur und versucht damit das Publikum zum Nachdenken anzuregen. Wir haben den erfolgreichen Humoristen Sebastian Pufpaff getroffen und uns bei der Gelegenheit auch sein Bühnenprogramm angeschaut. 

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Sebastian Pufpaff ist weder Comedian noch Kabarettist. Er ist so ein Mittelding. Sich selbst bezeichnet er daher als Humoristen. Das passt gut. Denn Pufpaff macht in seinem aktuellen, über zwei Stunden dauernden Bühnenprogramm Auf Anfang kein knallhartes, politisches Kabarett. Er verflechtet Comedy und Kabarett, indem er Geschichten erzählte, die zum Teil Anekdoten, zum Teil aber auch frei erfunden sind. Bevor wieder die Frage aufkommt: Ja, sein Nachname ist echt!

An diesem Abend in den Wühlmäusen in Berlin ist er wieder in Topform. Um 20 Uhr tritt er im Anzug, seinem Markenzeichen, auf die Bühne. Zuerst handelt er das Wetter ab. "Seitdem es kalt ist, sagen sie: 'Es ist trockene Kälte.' Das ist mir doch egal. Es ist kalt. Ob die Kälte trocken ist oder nicht. Ich stehe ja nicht im T-Shirt draußen.", poltert er los. Die Zuschauer seien zum Kabarett gekommen, um zu sehen, wie er sich aufregt, führt er fort. Es gebe aber nichts zum Aufregen. Es laufe gut. Selbst die Servicehotlines sind super. Er habe sich einen Kopfhörer bestellt, die aber kaputt geliefert worden. Er ruft völlig in Rage den Kundenservice an. Der ist nett und zuvorkommend, möchte sogar ein besseres Ersatzgerät schicken, da legt Pufpaff auf. Er könne damit nicht umgehen. Das war perfekter Service.

Und so geht es den Abend lang von Geschichte zu Geschichte. Lauter Applaus und schallendes Gelächter ist immer wieder, in den Reihen der Wühlmäuse zu hören.

Und er bezieht auch das Publikum ein. Er fragt nach Dingen, über die er sich für das Publikum aufregen kann und stellt bei vielen anderen Thematiken den Dialog her.

Als es um das Reißverschlussverfahren auf deutschen Autobahnen bei Baustellen geht, erklärt wie er die Sache anginge: "Ich fahre immer auf die Spur mit dem Hindernis. Dann fahre ich bis auf das Hindernis zu und ziehe dann rüber. Letztens als ich dann gerade rüberziehen wollte, wurde der auf der Mittelspur plötzlich langsamer und hat mir Platz gemacht. Ich bin dann auch langsamer geworden. Als ich dann wieder rüber wollte, wurde er noch langsamer. Da habe ich das Fenster runtergemacht und geschrien: Fahr zu du Arschloch! Wir sind hier immer noch in Deutschland!"

Er ist provokant und bitterböse. Er liebt diese Unsicherheit im Raum, erzählt er uns im Interview. Wenn das Publikum nicht weiß, ob es klatschen beziehungsweise lachen soll. Damit spielt er auch an diesem Abend und man sieht, dass ihm das wirklich Spaß macht.

Seine Message zum Ende: "Wir müssen einfach mal wieder runterkommen." Wir sollten uns mal entspannen. Und zu letzt ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag: "Einfach mal die 'Gnubbel' der Raufasertapete zählen." Wir sind uns sicher: Das entschleunigt!

Sebastian Pufpaff ist auf der Bühne in seinem Element. Zwei Stunden lang beste Unterhaltung. Wenn ihr ihn in Berlin mal live erleben wollt, könnt ihr das nächstes Jahr vom 5. bis 7.Mai in den Wühlmäusen. Es lohnt sich!

In unserem Interview sprechen wir mit ihm über das Krisenjahr 2016, seinen Beruf und was er eigentlich mit Berlin verbindet. Viel Spaß!

 

13.11.2016 bis 13.11.2016 (Ganztägig)
30.11.2016 bis 06.12.2016 (Ganztägig)

Was ist das Escape Game?

 
Escape Games gehören zu dem Genre der Adventuregames.
Es läuft folgendermaßen ab: Man wird mit einer Gruppe von Menschen in einem Themenzimmer eingeschlossen und hat eine Stunde Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Als Urvater dieses Spieles gilt das Onlinespiel „Crimson Room“ des Japaners Toshimitus Takagi.
Das allererste Live-Game wurde im Jahre 2007 ebenfalls in Japan gestartet. Damit begann der Erfolgsweg der Escape Games über die ganze Welt. Gerade in Deutschland stieg die Anzahl der Escape-Game Anbieter im Jahr 2015 enorm an.
Die Escape-Games erfahren auch im Zeitalter der multimedialen Welt einen neuen Aufschwung.
Inzwischen gibt es schon Angebote für interaktive VR Erfahrungen.
Und für die Oldtimer unter euch: erste Escape-Games werden auch schon in Brettspielvariante veröffentlicht…
 
 

 

16.10.2016 bis 16.10.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 04.11.2016 (Ganztägig)