Menschen

 

Junger Fotograf aus Berlin, Neukölln und FSJler bei jup!

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Ein Beitrag von Dat.

Am 11. und 12. November hieß es in Berlin bereits zum 15. Mal: Einstieg! Rund 16.000 Besucher informierten sich bei Berlins größter Berufsorientierungsmesse zu diversen Studien- und Ausbildungsangeboten, Auslandsaufenthalten sowie Praktika. jup! Berlin war vor Ort und hat sich durch den rund 200 Stände starken Ausstellungsdschungel gefragt und unter anderem in Erkenntnis gebracht, worauf die Ausbilder und Dozenten Wert legen.

 

Ein Beitrag von Abdu Baack
3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs, die er damals live miterlebte. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken. Seinen Bericht von Tag 1 findet ihr hier.

8:30 Uhr am 15. November geht es los. Zuerst kurz zum Bäcker auf einen Café Crème und ein Croissant. Danach weiter zum Place de la République. Dort treffen wir uns mit Diana. Das Wetter ist unangenehm. Bewölkt und ab und zu nieselt es. Passt aber ganz gut zum Tag und zur Stimmung.

Zuerst geht es zum Bataclan. Die Trauerveranstaltung hat noch nicht begonnen, es herrscht Trubel. Die zahlreichen Journalisten werden auf Sprengstoff untersucht. Ein sehr süßer Sprengstoffhund schnüffelt die Kameras und Stative der Journalisten ab. Aus Respekt vor den Opfern, Zeugen und Hinterbliebenen soll am Haupteingang nicht fotografiert werden, woran sich alle halten.

Von der anderen Seite der Absperrung versuchen wir, die Ankunft von Hollande und weiteren wichtigen französischen Politikern zu beobachten und gegebenenfalls zu fotografieren. Einige Leute stehen auf den Bürgersteigen, um die Ankunft zu beobachten. Einige - in meinem Empfinden zu wenige - Polizisten sichern die Straße. Dann kommen die Politiker, es geht alles ziemlich schnell und schwupps sind sie im abgesperrten Bereich. Nach der langen Zeit in Regen und Kälte brauchen wir erst einmal einen Kaffee.

Anschließend beschließen wir, zum Stade de France, zum Fußballstadion, weiterzuziehen. Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder dort zu sein. Wie gut kann ich mich noch an das Stadion erinnern? Was wird mir dieser Ort eventuell ins Gedächtnis rufen? Wird am Stadion etwas los sein?

Ein Beitrag von Abdu Baack

Aktueller denn je ist das Thema der Identität und welchen Stellenwert jene in unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis einnehmen darf. Ein Theaterstück in der Oper Neukölln hat sich damit künstlerisch auseinander gesetzt.

 

Identität, die: (Psychologie) als Selbst erlebte innere Einheit einer Person

 

„Was bedeutet Identität für mich?“ Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit des Öfteren gestellt. Viele verknüpfen ihre Identität mit kulturellen und nationalen Eigenheiten ihres Heimatlandes. Macht das Sinn und vor allem will ich das für mich selber? Ich fühle mich nicht als "der Deutsche“, anders aber auch nicht als "der Marokkaner". Ja, ich esse gerne eine Currywurst und finde es erstrebenswert, ein geordnetes Privat- und Arbeitsleben zu haben. Andersrum liebe ich arabische Küche und komme, wenn es um Selbststrukturierung geht, eher nach meinen arabischen Wurzeln. Identifiziere ich mich jetzt mit Deutschland oder Marokko, mit beiden, oder vielleicht sogar mit keinem der beiden?

 

Diese Fragen bringen mich zu einer grundsätzlichen Kritik an der gesellschaftlichen Identitätsvorstellung meinerseits: ethnische Herkunft ≠ Identität. Wie identifiziere ich mich dann?

3 Tage war Abdu in Paris auf den Spuren der Terroranschläge vergangenen Jahres unterwegs. Hier zeigt er Fotos und berichtet von seinen Eindrücken.

Morgen geht es los nach Paris. Warum, wieso, weshalb erfahrt ihr hier!

 

Ein Beitrag von Abdu Baack 

 

VON MORITZ KNOLL

 

Ich traf Jérôme Depierre vergangenen Monat am 'Zwingli', einem kleinen Parkourpark in Moabit. Der saltoschlagende Schweizer zückte nach vollendetem Sideflip eine Visitenkarte bezüglich meiner Nachfrage nach dem Zweck seines Aufenthalts in Berlin.
Ein Student der Fotografie an der BTK, bereits sehr profiliert, doch mit dem Verlangen nach mehr Wissen und einem Szenewechsel in die Stadt der Städte gekommen.Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und treffen uns einige Wochen später in einem Café am Kottbusser Tor.

Jérôme ist 23. Er ist zum vergangenen Wintersemester nach Berlin gekommen. Fand nach der üblichen Odyssee durch den Berliner Wohnungsdschungel schließlich ein Zuhause in Charlottenburg. Mit Wurzeln in Italien, der Welschschweiz und Tschechien sehr international aufgewachsen, spricht der sympathische Student fünf Sprachen.  Seine Passion gilt neben dem Fotografieren dem Film, dem Radfahren, dem Abschalten und dem Wertschätzen des Moments. In der Lage zu sein, zu fokussieren, die Kamera oder das Smartphone wegzulegen und durchzuatmen.

Wir beobachten einige Zeit die rauchenden und Shawarma verschlingenden Passanten durch die riesige Glasfront des 'Luzia' und widmen uns dann dem Milchkaffee und dem mit Fragen übersäten Zeichenblock.

 

VON ZORA

 

Sprechende Bäume, riesige Roboterspinnen, misslungene Zeitreisen, weinende Drachen, tief dunkle Bunker und ein Plan zur Vernichtung der Menschheit: all das und vieles mehr steckt in Green Net – dem Roman von Wilfried von Manstein (erschienen im INMO-Verlag).

 

Hauptcharakter der Geschichte ist der 12-jährige Mario, welcher viel lieber mit Bäumen als mit Menschen redet.

Schule macht ihm keinen Spaß, seine besten Freunde sind die alte Kastanie Äskulus und dessen Efeu-Frau Hallucia. Mario selbst bezeichnet sich als Kastatienkind. Er führt ein rund um sorgloses und normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter während eines Besuchs beim Kinderpsychologen angegriffen wird und ins Koma fällt. Doch mit der Zeit wachsen ihr Wurzeln aus den Füßen. Mit Rado, der 14-jährigen Schülerzeitungsredakteurin, teilt er nun dasselbe Schicksal, denn Rados Vater, der Psychologe, ist ebenfalls betroffen.

 

Rado sucht den Erfinder und Zeitreisenden Lam-Pi-Jong auf. Dieser weiß sofort, dass es sich hierbei um eine seiner Erfindungen handelt. Den sogenannten Zeiter. Der Zeiter ermöglicht es, Pflanzen zu beschleunigen, so dass diese laufen und mit Menschen reden können. Allerdings klappt dieser Vorgang auch andersherum. Währenddessen nimmt Mario mit Äskulus und Hallucia an der Pflanzenversammlung teil, um den Weltbaum Yggdrasil um Hilfe zu bitten. Doch Mario wird entdeckt und soll, als Strafe für sein Eindringen, sterben.

 

Die Übernahme eines gefährlichen Auftrags ist die einzige Chance, lebend aus der Sache heraus zu kommen. Er soll die rebellierende Würgefeige Reginald, welche im nahliegenden Zoo steht, ausspionieren und Bericht erstatten. Doch beim Versuch Reginald auszukundschaften, gerät Mario in Gefangenschaft und muss mehrere Monate in einem Bunker ausharren. Erst eine, von seiner Freundin Rado und Lam-Pi-Jong initialisierte, Zeitreise rettet Marion.

 

VON CHARLOTTE UND SANDY

 

Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Nur Klischees? Oder auch etwas Wahres dran?
Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule setzen sich in ihrem eigenen Theaterstück "Stören²" mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

Aufgeführt wir das Stück auf dem TUSCH FESTIVAL vom 28.- 31. März

Charlotte und Sandy waren bei einer Probe dabei und haben mit Iman, Claudia und Philipp über ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag und ihr Theaterstück gesprochen!

 

24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)
22.03.2017 bis 22.03.2017 (Ganztägig)

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

03.04.2017
18.30
10.04.2017
18.30
17.04.2017
18.30
24.04.2017
18.30
01.07.2017
00.00
24.03.2017 bis 24.03.2017 (Ganztägig)

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lädt sie dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst, was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Und wer weiß, vielleicht entscheidet ihr euch auch für ein FÖJ oder FSJ!

Cora spielt in ihrer Freizeit gern Fußball, trifft sich mit Freunden, fährt Rad, liest und vieles mehr. Außerdem war sie für ein Jahr im Ausland! Mit gerade einmal 16 Jahren ging es für sie nach Neufundland (Kanada), um genau zu sein nach Mount Pearl. Das ist ein kleiner Ort mit ca. 24.000 Einwohnern – also ein großer Kontrast zu Berlin. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse hat sie auf jup! berichtet!

Tina war mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland (2015/2016). Sie lebte in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen!

Von Josy

 

Ich sitze hier in meiner FÖJ-Stelle, der Himmel wolkenverhangen, trüb und fahl. Kein Hauch von Frühling. Und windig ist es auch noch. Mit dem Rad bin ich hergekommen, durch den Wald bei diesem Wetter. Wie gern wäre ich jetzt in meinem Bett. Auch zum Arbeiten komme ich nicht, wer hat an so einem Tag auch schon Lust auf arbeiten? Also sitze ich hier vor dem Computer und blase Trübsal. Statt meine Führung weiter zu erarbeiten, surfe ich im Internet und stoße auf einen Artikel zur Achtsamkeit.

Und meine Gedanken nehmen ihren Lauf…

Achtsamkeit?! Ich soll achtsam sein, in einer Welt aus Egoismus und Selbstverliebtheit? Warum? Wer schätzt das? Was bekomme ich dafür?

Achtsamkeit, meinen Mitmenschen gegenüber höflich sein, das mache ich doch. Naja, zumindest meistens. Und das ohne ein Danke zu bekommen. Und dann soll ich mich in tieferer Achtsamkeit üben, ohne zu werten? In einer Welt der Stereotypen und Vorurteile. Wie soll man sich darin üben? Warum gerade ich?

Ich habe doch keine Zeit, die Welt rennt und ich versuche wie eine Irre hinterher zu kommen und stolpere doch jedes Mal über meine eigenen Beine und lege mich hin. Und die Welt bekommt es nicht mit. Oder besser, die, die es mitbekommen, ja die schauen mich an, als wäre ich verrückt, lachen mich aus oder verdrehen die Augen. Ja, kann sein, dass es wahr ist. Und ich rede mir ein, dass ich nichts auf die Meinung anderer über mich gebe, doch ich renne weiter. Ich renne ohne Pause, um doch irgendwann mit der Welt im Gleichschritt zu sein.

Was bringt mir das? Was tue ich, wenn ich mit ihr mithalte? Überholen oder doch umkehren, etwas verändern?

All das kommt mir in den Sinn und doch nehme ich nichts wahr. Es zieht durch mein ewiges Rennen nur vorbei. Keine Spur der Achtsamkeit. Was ist dabei der Sinn?

Ich dachte eigentlich immer der Sinn im Leben ist es, den Moment zu genießen und zu lieben. Und doch renne ich, renne ich durchs Leben. Und der Sinn geht verloren. Der Sinn: Klingt das nicht schön?

 

02.04.2017
14.00
09.04.2017
14.00
16.04.2017
14.00
23.04.2017
14.00
17.03.2017 bis 17.03.2017 (Ganztägig)

Von Amanda

 

Der Frauenkampftag liegt nun einige Tage hinter mir. Mein neuer Optimismus auch. Zwar wurde die Demonstration letzten Mittwoch genauso begangen, wie ich in weiser Vorsehung ankündigte: „Laut, bunt, feministisch“. Doch geblieben ist nur ein schaler Nachgeschmack.

Warum? Weil Blumen welken.

Blumen gelten als wichtiges Symbol. Je nach Ereignis und Anforderung kann durch die Zusammensetzung des Straußes eine oder sogar mehrere Botschaften gesendet werden. Sie riechen gut und bezichtigen den Schenkenden eines guten Benehmens. Ferner noch suggerieren sie Wertschätzung und Anerkennung. Doch eigentlich sind Blumen reine Zierde. Luxus.

Passend zum „Feiertag“ bekam auch ich einen kleinen Strauß überreicht. Eine mir nahestehende, männliche Person wünschte dabei „Alles Gute zum Frauentag“, schaute daraufhin befriedigt umher und tat das Szenario als erledigt ab. Schell murmelte ich ein: „Dankeschön, das wäre ja nicht nötig gewesen“, und verzog das Gesicht.

Jeder Tag ist Frauentag. Punkt 1. Schoss es mir in den Kopf. An diesem Tag fordern wir Gleichberechtigung und Gleichbestimmung, weil wir sie nicht bekommen, bis heute und das seit 1910 - mindestens. Punkt 2. Und eure Antwort darauf sind Blumen?!? Weil in den Laden zu gehen und 5 bis 20 Euro für etwas auszugeben, das auch ihr nutzlos findet, ausreichend sein sollte? Ausreichend damit wir irgendwann nicht wirklich anfangen sollten soziale, wirtschaftliche sowie politische Revolution zu fordern? 

Versteh mich nicht falsch, liebe, mir nahestehende, männliche Person! Ich habe auch keine Lust auf „Lagerbildung“, auf pauschalisierende Verteufelungen und Disharmonie. Auch erkenne ich deinen Aufwand an. Nur wage ich an dieser Stelle anzuführen, dass Blumen(-sträuße) mir nicht reichen. Und wenn du jetzt mit dem Beispiel der „alleingelassenen Großmutter“ kommst, die sich riesig über sowas freut, dann solltest du wissen, dass diese Großmutter bloß das kleinere Übel nimmt, weil ein Blumenstrauß besser ist, als gar nichts. Und gar nichts ist das, was du im Gegenzug von mir für dein Geschenk bekommst. Einmal im Jahr, pünktlich zum Frauenkampftag.

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 27. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

 

Dein Girls'Day | Boys'Day auf jup! Berlin

Berichte von deinem Zukunftstag auf jup! Berlin. Egal ob Artikel, kleines Video oder Fotostory - du entscheidest, worauf du Lust hast. Melde dich einfach unter info@jup.berlin! Weitere Infos findest du auch in dem jeweiligen Girls'Day  bzw. Boys'Day Aufruf hier unten.

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

VON AMANDA

 

Warum gehe ich eigentlich selbst zum Frauenkampftag? Warum gibt es diesen besonderen Tag? Warum „kämpfen“ Frauen im Jahr 2017? Und wofür? Diese Fragen stelle ich mir selbst. Ich stelle sie mir, weil ich anscheinend mit der Vorstellung sympathisiere, Frauen dabei zu gucken zu wollen, wie sie zusammen für ihre Rechte und ihrer Ratifizierung im Alltag kämpfen. Wahrscheinlich auch, weil ich Teil davon sein möchte, es vielleicht schon bin.

Der Frauenkampftag in Berlin findet zwar an unterschiedlichen Tagen und von unterschiedlichen Organisationen ausgerichtet  statt, der traditionelle Weltfrauentag jedoch, ist der 08.März. Und das seit ca. 100 Jahren. 1910 setzte die Friedensaktivistin, Frauenrechtlerin und sozialistische Politikerin Clara Zetkin den entscheidenden Impuls. Auf dem Zweiten Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen forderte sie „keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" für Frauen. Bereits ein Jahr später mobilisierte sie zahlreiche Frauen, die der Forderung nicht nur folgten, sondern diese um weitere zukunftsweisende Visionen ergänzten.

 

 „In Freiheit und Selbstbestimmung leben können“ ( http://www.frauenkampftag.eu/)

 

Obwohl sich die soziale Situation von Frauen in kleinen Schritten verbessert, sie zum Beispiel in Deutschland nicht mehr angewiesen sind, eine Erlaubnis bei ihren Ehemännern ein zuholen, wenn sie arbeiten möchten, sind auch im Jahr 2017 Freiheit und Selbstbestimmung Dinge, die Frauen nach wie vor erkämpfen müssen. Warum? Weil Frau = Objekt bedeutet, aus männlicher Position. Immer dann, wenn Frau von außen Bewertung erfährt, wenn ihr Nutzen abgewogen und ihre Meinung infrage gestellt wird. Das ganze selbstverständlich in „das wird MANN wohl noch sagen dürfen“-Debatten. Auch dann, wenn die diffuse Vorstellung vorherrscht, Frau solle jung, schön, schlank, beruflich erfolgreich, empathisch, motiviert und energisch, flink manchmal auch humorvoll und intelligent sein. Zeitgleich versteht sich, solle sie lasziv sein, wenn es darauf ankommt, aber NIE Gleichstellung fordern. Sonst ist sie Feministin oder schlimmer: „Netzfeministin“.  

 

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

09.03.2017 bis 09.03.2017 (Ganztägig)
29.03.2017
18.00
05.04.2017
18.00
12.04.2017
18.00
19.04.2017
18.00
29.03.2017
16.30
05.04.2017
16.30
12.04.2017
16.30
19.04.2017
16.30
30.03.2017
18.00
06.04.2017
18.00
13.04.2017
18.00
20.04.2017
18.00
03.04.2017
18.00
10.04.2017
18.00
17.04.2017
18.00
24.04.2017
18.00

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

Auf dem jup!od sind immer die neuesten Hits für euch.  Jup!-Redakteur Olli hört sich die neusten Alben der Woche an. Ihr habt Wünsche? Dann schreibt an oliver@jup.berlin!

02.04.2017
14.00
09.04.2017
14.00
16.04.2017
14.00
23.04.2017
14.00

Es wird wieder bunt in den deutschen Kinos: Ab dem 23.02.2017 startet der vierte Teil der "Bibi und Tina"-Reihe! Mit dabei sind auch dieses Mal Lina Larissa Strahl aka Bibi, Lisa-Marie Koroll aka Tina und Louis Held aka Alexander. In "Tohuwabohu total"  steht aber auch ein neues Gesicht im Mittelpunkt: Lea van Acken aka Aladin/ Adea. Ihr kennt die Jungschauspielerin bestimmt schon aus dem Film "Das Tagebuch der Anne Frank".

 

Worum geht es in "Tohuwabohu total"?

Im vierten Teil begegnen Bibi und Tina einem ruppigen Ausreißer, der sich als Mädchen entpuppt und von seiner Familie verfolgt wird. Das Familienoberhaupt ist weltfremd, engstirnig und stur und lässt sich auch von Bibis Hexerei nicht überzeugen. Außerdem ist Schloss Falkenstein „under contruction“ und der Graf völlig überfordert, während Alex ein Musik-Festival auf Falkenstein plant und sich seinem Vater widersetzt.

 

Die jup! Redakteurinnen Lotta und Zora trafen Lina, Lisa, Louis, Lea und den Regisseur Detlev Buck vorab zum Interview. Warum Lina den Streit vermisst und partout keiner singen wollte? Schaut es euch an!

 

 

VON SINA

Anfang Februar ist es so weit: Ich bin mit jup! Redakteur Patrice bei der „Night of the Jumps“, einer Motorradflugshow - und mir ist ein bisschen flau im Magen. Als wir in die Halle kommen, kann man schon im Presseeingang den Bass spüren und als wir dann neben diesen Rampen stehen, ist das schon ziemlich extrem. Aber auch mega nice. Da fliegen einfach Menschen auf ihren Motorrädern durch die Luft, machen Saltos und Drehungen und das ist schon ziemlich wahnsinnig. Vor allem haben sie auch nur um die zehn Meter, um vollständig abzubremsen. „Aber das reicht doch, wenn man das einmal gesehen hat. Ist doch alles immer wieder das Gleiche…“, sagt meine Mutter später. - Bist du wahnsinnig? Auf keinen Fall! -

Mittendrin und besonders gefeiert: ein Heimkehrer. Kai Haase, gebürtiger Berliner, besonders heiß auf die Kulisse zu Hause. Auf der Pit-Party, auf welcher sich die Zuschauer Autogramme der Stars holen konnten, hatten wir die Möglichkeit, mit ihm zu sprechen. Der Spaß stehe im Vordergrund, doch der Ehrgeiz spiele immer noch eine Rolle. - Ha, ha, auf jeden Fall richtig chillig wie er einfach Spaß daran hat, täglich sein Leben aufs Spiel zu setzten. Und Mal eben nach Spanien, um neue Tricks zu trainieren… joa das ist schon ganz okay - Genau das ist es: Ehrgeiz, nicht nur Feuerwerk und ohrenbetäubende Motorgeräusche. Dieses Jahr finden die Weltmeisterschaften verschiedener Disziplinen der FMX in Berlin statt. Wen die Weltmeisterschaften interessieren oder nicht, ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, wenn man sich die 13.000 Zuschauer anschaut. Alle Altersgruppen aller Geschlechter sind vertreten und laufen aufgeregt durch die Arena.

 

Nachdem Sandy und Sophie letztes Jahr für uns auf der German Comic Con unterwegs waren, macht sich jup.berlin nun auf den Weg nach Bonn zur diesjährigen MagicCon!

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" holen die Veranstalter vom 21.04.-23.04.2017 Hollywoodgrößen wie Jason Isaacs, bekannt als "Lucius Malfoy" aus Harry Potter, den "The Vampire Diaries"-Star Ian Somerhalder und Emilie de Ravin, berühmt durch ihre Rollen in "LOST" und "Once Upon A Time", in das Maritim Hotel Bonn.

Neben den zahlreichen Darstellern, mit denen man natürlich auch Fotos machen und sich Autogramme kaufen kann, gibt es außerdem noch verschiedene Vorträge oder Lesungen.
So halten zum Beispiel Franziska Göbel und Denise Burkhard einen Vortag über die Bösewichte in der Kultreihe "Harry Potter"'. Auch "Game Of Thrones" Fans können sich auf den Vortag von Jan Fiedler freuen, der den Besuchern die visuellen Effekte der Show verdeutlichen möchte.

Zu einer richtigen Convention gehören natürlich auch die Cosplayer, die mit sehr viel Liebe zum Detail in die Rolle ihrer TV- und Filmhelden schlüpfen. Auch dafür hat die MagicCon einen Workshop organisiert, denn viele dieser Cosplayer schneidern ihre Kostüme selbst. Gegen ein kleines Endgeld kann man am Workshop von Jan und Lena teilnehmen und dort Fähigkeiten bezüglich des Kostümbaus, wie zum Beispiel Schnittmuster- und Technik, erlernen.

Die Veranstalter selbst sind bereits sehr erfahren: Sie hielten die RingCon für 14 und die HobbitCon für vier Jahre. Nun folgt mit der MagicCon der offizielle Nachfolger.

Wir werden für euch am 22.04.17 auf der MagicCon dabei sein und natürlich anschließend von unserern Erahrungen berichten.

 

Du bist Fan von witzigen, frechen, coolen und etwas anderen Liebesgeschichten? Dann müsste die Neuerscheinung mit Asa Butterfield und Britt Robertson perfekt für dich sein! jup! Redakteur Abdu hat sich den Film für euch vorab abgesehen. Ob es sich lohnt, ins Kino zu sehen, verrät er euch hier!

Passend zum Neustart des Films "Den Sternen so nah" in Deutschland haben wir hier für euch exklusiv ein #DenSternenSoNahGewinnspiel

 

Den Sternen So Nah Anhänger

In dieser Portraitreihe wird jeden Monat ein neuer interessanter Fotoblog (Instagram, Tumblr oder auch Facebook) vorgestellt.

 

Heute: Diana, 23 Jahre, Paris

 

29.01.2017 bis 29.01.2017 (Ganztägig)

 

"Qual der Wahl oder auch Leben im Überfluss" by Abdu Baack

 < 10. QUAL DER WAHL ODER AUCH LEBEN IM ÜBERFLUSS > 

 

2016 war - genauso wie die vergangenen Jahre - Jellas Jahr! Ihr Gesicht ist seit dem ersten Teil von Fack ju Göthe deutschlandweit bekannt, doch nicht nur das. Die junge Schauspielerin hat ihre Rolle „Chantal” zur absoluten Kultfigur gemacht! Wir haben mit Jella über ihr neuestes Projekt Ritter Rost 2 - DAS SCHROTTKOMPLOTT gesprochen, Lebensweisheiten ausgetauscht und in die Zukunft geschaut.

 

VON LOTTA

 

Obwohl Jella (24) auch schon ernstere Rollen gespielt hat und mittlerweile eine der erfolgreichsten Jungschauspielerinnen Deutschlands ist, denken viele bei ihrem Gesicht nur an: „Chantal, heul' leiser!“ Dabei hat die junge Berlinerin noch einiges mehr zu bieten.

 

Jella wuchs in Kreuzberg auf, entdeckte die Schauspielerei schon als Kind für sich. 2009 erhielt sie ihre erste Filmrolle, der seitdem einige weitere folgen sollten. 2013 dann der große Durchbruch mit Fack ju Göthe.

Neben der Schauspielerei liegt ihr soziales Engagement sehr am Herzen. So war sie u.a. Teil des Projekts Über den Tellerrand kochen, welches durch Kochkurse mit Berlinern und Geflüchteten „ein Kennenlernen auf Augenhöhe“ ermöglicht.

Als überzeugte Vegetarierin engagiert sie sich außerdem für Peta2, der Jugendkampagne der Organisation Peta, welche sich für die Rechte der Tiere einsetzt.

 

Ihr seht also, Jella ist nicht gleich Chantal. Im Gespräch mit ihr durften wir von der Offenheit profitieren, die sie dann doch mit Chantal verbindet.

 

 

 

 

"ALEX PART II" by Abdu Baack

 < 9. ALEX PART II > 

 

 

"ALEX PART I" by Abdu Baack

 < 7. ALEX PART I > 

 

 

VON DAT

 

Bahnfahrten sind doch eigentlich etwas Angenehmes. Sie sind Gedankenbrücken, auf denen man flanieren kann. Dabei begegnet man hin und wieder herumlaufenden Ideen, nach denen man in dem Moment vielleicht überhaupt nicht gesucht hatte. Bahnfahrten sind Brainstorming und Entspannung zugleich. Eigentlich.

Ein Störfaktor jedoch hindert manchmal am kreativen Sinnieren: Es sind sich aufregende Menschengruppen. „Bei mir läuft es gerade schlecht.” „Ach ja? Ich stehe auch vollkommen unter Stress.” „Warum habe ich so viel Unglück?” „Ich schaffe das niemals!” Man möchte gewiss nicht mithören, doch diese Lautstärke durchschlägt jedes Weghörvermögen.

Es sind doch solche Gespräche, in die normalerweise niemand hineingeraten möchte: Menschen schildern ihre angeblich ungünstigen Lebensumstände und belästigen sich gegenseitig mit ihren Problemen. Das Schema bleibt stets dasselbe: Du erzählst mir von deinen Problemen, dann erzähle ich dir von meinen; dann entladen wir unseren Zorn auf andere. Gesprächsintention ist dabei nicht gegenseitiges Verständnis, sondern Winseln um (Selbst-)Mitleid. Stress und Lustlosigkeit sind nur logische Konsequenzen.

 

Wörter verändern Worte

So künstlich dieser fruchtlose Stress herbeigeführt wird, so einfach können „Probleme” Proaktivität, also eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Handeln, fördern. Der Schlüssel liegt in unserer Sprache. Unser Denken beeinflusst unsere Sprache und umgekehrt. Je nachdem, in welcher Sprache wir denken und kommunizieren, nehmen wir unsere Welt anders wahr.

Autoren und Redner können mit treffend gewählten Wörtern und Worten ganze Welten im Kopf ihrer Rezipienten entstehen lassen. Mit „Flüchtlingswelle” - einem einzigen Wort - suggeriert ein Journalist ohne Weiteres, dass die ankommenden Menschen einer Naturkatastrophe glichen, gegen die wir uns mit einem gigantischen Damm schützen müssten.

Einige einfache Wörter allein sind negativ konnotiert und in Gesprächen daher möglichst zu meiden. „Aber” ist eines dieser Wörter. Zählen wir etliche gute Dinge auf und hängen ein „aber” an, so löschen wir praktisch alles vorher Gesagte. Die Hoffnung auf konstruktive Kritik schwindet, sobald dieses eine Wort fällt: „Das war schon echt gut, aber ...” - damit liegt das Augenmerk auf dem Negativen und unser Gegenüber fühlt sich durchweg kritisiert, selbst wenn wir es keinesfalls so meinten.

Stattdessen bietet sich „und” als positiver Ersatz an. „Das war schon echt gut, und wenn du beim nächsten Mal noch mehr Absätze hinzufügst, wird der Text noch leserfreundlicher!” Klingt das nicht direkt annehmbarer und motivierender?

„Aber” ist ein überaus kräftiges Wort. Leider wird es zu häufig auch als legitimen „Schutzschild” verwendet. Ich persönlich schalte mittlerweile auf Energiesparmodus, wenn jemand beginnt mit: „Ich bin ja kein Rassist, aber ...”

Gerade wenn die Wörter anderer Leute unsere Gedanken beeinflussen können, so sollten wir doch wohl selbst in der Lage sein, eigene Gedankenwelten zu entwerfen. Idealerweise steht uns ein sich ständig erweiterndes Modell zur Verfügung, dessen Konzept wir uns zu eigen machen sollten: das Neurolinguistische Programmieren (NLP). Es untersucht die Interaktion zwischen Gehirn und Sprache und begründet damit unsere Handlungsweisen. Denken sei wie ein innerer Monolog, den wir als Kapitän selbst lenken könnten.

Es missfällt, wenn jemand sagt, er/sie müsse hier und dort dies und jenes tun. Etwas tun „müssen” erzeugt permanenten Druck und impliziert Abhängigkeit. Muss man das wirklich tun? Zwingt uns etwa jemand? Sind wir fremdbestimmte, hilflose Marionetten?

Mit lediglich einem Wortaustausch wirkt der Rahmen wieder ganz anders. Wir implizieren Spaß und Motivation, wenn wir zur Arbeit wollen oder möchten. Wir suggerieren Vorfreude und Dankbarkeit, wenn wir zur Arbeit dürfen. Andere Menschen - beispielsweise in Entwicklungsländern - leben mit weitaus weniger Möglichkeiten als wir. Sie haben nicht das Privileg, zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten; sie müssen im Ausbeuterbetrieb ausharren, weil sie keine andere Perspektive sehen. Diese Tatsache sollte nicht in Vergessenheit geraten.

 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

In der Schule, beim Arbeitsamt, aus dem Freundeskreis: Überall hört man, dass es möglich ist, ein Freiwilliges Jahr zumachen ­- sozial oder ökologisch, im Ausland oder daheim. Doch was wirklich innerhalb der Zeit passiert, was sich für Möglichkeiten ergeben und wie das Jahr zur Selbstfindung beiträgt, wird oft nur angeschnitten, aber nicht an Beispielen erläutert. Ich mach zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. In verschiedenen Berichten und Artikeln lade ich dazu ein, daran teilzunehmen, damit ihr wisst was alles möglich ist und um einen Einblick in den Alltag eines FÖJlers zu bekommen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit „Umweltjobs“ näher kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich euch so weiterhelfen kann und vielleicht eine Anregung geben  kann, auch ein FÖJ oder ein FSJ zu absolvieren.

 

VON JOSY

 

Alles neu, alles anders!

Für mein FÖJ an der Ostsee bin ich aus meiner Heimatsstadt Berlin in ein kleines Dorf am Bodden gezogen. Ich wohne also nun an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist in mancherlei Hinsicht eine ganz schöne Umstellung. Ein Dorf im Tausch zur Hauptstadt. Der Bus, der nur alle paar Stunden und nur von 8 bis 19 Uhr fährt und kein Supermarkt direkt im Ort.

Auch so ein Umzug kann zum FÖJ gehören, wenn man wie ich zum Beispiel in ein anderes Bundesland zieht. Zusätzlich habe ich noch nie so lange Zeit nicht zu Hause gewohnt, was auch schon mal eine große Herausforderung ist und natürlich auch eine Überwindung darstellt. Es ist zwar noch Deutschland und auch nicht so weit entfernt, aber trotzdem… Aber zum Glück wohne ich nicht ganz alleine. Ich wohne in einer WG, bei der die Mitbewohner je nach Saison wechseln. Es kommen mal Saisonarbeiter, mal Umweltpraktikanten und auch mal Touristen. Man hat also die Chance, Unmengen an neuen Leuten kennenzulernen. Und man ist nicht alleine. Zumindest im Sommer, denn im Winter ist hier oben nix los…. Naja auch Ruhe kann schön sein, aber darüber berichte ich dann, wenn so weit ist.

 

Das eigentliche FÖJ

Den Großteil der Zeit seines FÖJs verbringt man in seiner Einsatzstelle, die man sich ausgesucht hat. Dabei gibt es komplett unterschiedliche Stellen und für jeden Naturfreund und Tierfreund ist etwas dabei. Alle Einsatzstellen im Überblick findet ihr hier.

Meine Einsatzstelle ist das Nationalparkamt, genauer der Sachbereich Umweltbildung. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft wurde 1990 als einer der letzten Beschlüsse der DDR gegründet. Er umfasst rund 786 km². Das entspricht ungefähr der Fläche der Stadt Hamburg. 80 Prozent des Nationalparks besteht aus Wassermassen (Ostsee und Boddenkette). Das heißt weniger als 20 Prozent der Fläche ist Land. Dazu gehören der Darß und Zingst, aber auch Hiddensee und ein Teil von Rügen gehört dazu. Was hier besonders ist, dass im Nationalpark die längste Strecke der Ostseeküste ohne aktiven Küstenschutz ist. Hier formt und verändert also die Ostsee das Land und auch die Vegetation ist dementsprechend.

FOTOS UND TEXTE: ABDU

 

12 Jahre ist sie alt. Betont aber stets, dass sie in 3 Monaten 13 wird. Sie malt gerne und fährt Rad. Neben Arabisch, ihrer Muttersprache, und Deutsch, welches sie hier in der Willkommensklasse lernt, hat sie von einer spanischen Freundin ein paar Spanischkenntnisse mitgenommen. Geboren wurde sie im Irak. Seit einem Jahr ist sie nun in Deutschland. Seitdem besucht sie auch diese Schule. Zu Anfang sei es schwierig gewesen, sich hier in Deutschland zurecht zu finden, mittlerweile ginge es aber ganz gut. Deutsche Freunde habe sie nicht, ihr Freundeskreis bestehe aus Arabern, Afghanen und Spaniern. Auf die Frage, was sie sich für dieses Jahr wünsche, antwortete sie: „Alles!“

 

30.03.2017
18.00
27.04.2017
18.00
25.05.2017
18.00
22.06.2017
18.00

Sophie, Sarina und Konstantin haben DieLochi-Zwillinge interviewt! Wie es aussieht, wenn DieLochis ihr allererstes YouTube-Video nachstellen und was sie zu Weihnachten machen - schaut es euch an!

08.01.2017 bis 08.01.2017 (Ganztägig)

 

Du hast am 11.12. noch nichts vor? Normale Weihnachtsmärkte hängen dir zu den Ohren raus - weil die sind ja ohnehin alle gleich? Dann haben wir hier etwas für dich!
Der Anti-Christmas-Market ist der Antiheroe unter den Weichnachtsmärkten. Bestaune Künstler und ihre Produkte, unterstütze lokale Künstler und gönn dir mal einen etwasa anderen Weihnachtsmarkt. Wir finden es geil und würden es nur jedem empfehlen.

 

via GIPHY

 

Morgen gibt es übrigens eine coole Verlosung, wenn ihr auf dem laufenden bleiben wollt liket und folgt uns auf Facebook, Instagram oder Snapchat!

Er ist auf der Bühne ein Provokateur und versucht damit das Publikum zum Nachdenken anzuregen. Wir haben den erfolgreichen Humoristen Sebastian Pufpaff getroffen und uns bei der Gelegenheit auch sein Bühnenprogramm angeschaut. 

 

VON OLIVER MATTUTAT

 

Sebastian Pufpaff ist weder Comedian noch Kabarettist. Er ist so ein Mittelding. Sich selbst bezeichnet er daher als Humoristen. Das passt gut. Denn Pufpaff macht in seinem aktuellen, über zwei Stunden dauernden Bühnenprogramm Auf Anfang kein knallhartes, politisches Kabarett. Er verflechtet Comedy und Kabarett, indem er Geschichten erzählte, die zum Teil Anekdoten, zum Teil aber auch frei erfunden sind. Bevor wieder die Frage aufkommt: Ja, sein Nachname ist echt!

An diesem Abend in den Wühlmäusen in Berlin ist er wieder in Topform. Um 20 Uhr tritt er im Anzug, seinem Markenzeichen, auf die Bühne. Zuerst handelt er das Wetter ab. "Seitdem es kalt ist, sagen sie: 'Es ist trockene Kälte.' Das ist mir doch egal. Es ist kalt. Ob die Kälte trocken ist oder nicht. Ich stehe ja nicht im T-Shirt draußen.", poltert er los. Die Zuschauer seien zum Kabarett gekommen, um zu sehen, wie er sich aufregt, führt er fort. Es gebe aber nichts zum Aufregen. Es laufe gut. Selbst die Servicehotlines sind super. Er habe sich einen Kopfhörer bestellt, die aber kaputt geliefert worden. Er ruft völlig in Rage den Kundenservice an. Der ist nett und zuvorkommend, möchte sogar ein besseres Ersatzgerät schicken, da legt Pufpaff auf. Er könne damit nicht umgehen. Das war perfekter Service.

Und so geht es den Abend lang von Geschichte zu Geschichte. Lauter Applaus und schallendes Gelächter ist immer wieder, in den Reihen der Wühlmäuse zu hören.

Und er bezieht auch das Publikum ein. Er fragt nach Dingen, über die er sich für das Publikum aufregen kann und stellt bei vielen anderen Thematiken den Dialog her.

Als es um das Reißverschlussverfahren auf deutschen Autobahnen bei Baustellen geht, erklärt wie er die Sache anginge: "Ich fahre immer auf die Spur mit dem Hindernis. Dann fahre ich bis auf das Hindernis zu und ziehe dann rüber. Letztens als ich dann gerade rüberziehen wollte, wurde der auf der Mittelspur plötzlich langsamer und hat mir Platz gemacht. Ich bin dann auch langsamer geworden. Als ich dann wieder rüber wollte, wurde er noch langsamer. Da habe ich das Fenster runtergemacht und geschrien: Fahr zu du Arschloch! Wir sind hier immer noch in Deutschland!"

Er ist provokant und bitterböse. Er liebt diese Unsicherheit im Raum, erzählt er uns im Interview. Wenn das Publikum nicht weiß, ob es klatschen beziehungsweise lachen soll. Damit spielt er auch an diesem Abend und man sieht, dass ihm das wirklich Spaß macht.

Seine Message zum Ende: "Wir müssen einfach mal wieder runterkommen." Wir sollten uns mal entspannen. Und zu letzt ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag: "Einfach mal die 'Gnubbel' der Raufasertapete zählen." Wir sind uns sicher: Das entschleunigt!

Sebastian Pufpaff ist auf der Bühne in seinem Element. Zwei Stunden lang beste Unterhaltung. Wenn ihr ihn in Berlin mal live erleben wollt, könnt ihr das nächstes Jahr vom 5. bis 7.Mai in den Wühlmäusen. Es lohnt sich!

In unserem Interview sprechen wir mit ihm über das Krisenjahr 2016, seinen Beruf und was er eigentlich mit Berlin verbindet. Viel Spaß!

 

02.04.2017
16.00
09.04.2017
16.00
30.11.2016 bis 06.12.2016 (Ganztägig)

Was ist das Escape Game?

 
Escape Games gehören zu dem Genre der Adventuregames.
Es läuft folgendermaßen ab: Man wird mit einer Gruppe von Menschen in einem Themenzimmer eingeschlossen und hat eine Stunde Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Als Urvater dieses Spieles gilt das Onlinespiel „Crimson Room“ des Japaners Toshimitus Takagi.
Das allererste Live-Game wurde im Jahre 2007 ebenfalls in Japan gestartet. Damit begann der Erfolgsweg der Escape Games über die ganze Welt. Gerade in Deutschland stieg die Anzahl der Escape-Game Anbieter im Jahr 2015 enorm an.
Die Escape-Games erfahren auch im Zeitalter der multimedialen Welt einen neuen Aufschwung.
Inzwischen gibt es schon Angebote für interaktive VR Erfahrungen.
Und für die Oldtimer unter euch: erste Escape-Games werden auch schon in Brettspielvariante veröffentlicht…
 
 

 

16.10.2016 bis 16.10.2016 (Ganztägig)
04.11.2016 bis 04.11.2016 (Ganztägig)

Wie argumentiere ich am effektivsten gegen fremdenfeindliche Sprüche? Was sind die besten Gegenstrategien bei rassistischen und diskriminierenden Gesprächssituationen?

 

VON NUSEYBA

 

Mit diesen Fragen im Kopf bin ich zum Tagesseminar am 14.09.16 in die Linse nach Lichtenberg gefahren. Die ganze Thematik um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit war für mich und ist für viele andere wahrscheinlich mittlerweile nichts Neues mehr. Durch die ganzen Debatten um die Flüchtlinge und die immer deutlicher werdende rechte Bewegung, haben sich viele zum ersten Mal die gleichen Fragen gestellt. Obwohl ich schon persönlich oft mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu kämpfen hatte, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dem Seminar erwartet. Deswegen war ich umso überraschter, was wir innerhalb von ein paar Stunden erreicht haben und denke mir, dass jeder von diesen Ergebnissen profitieren kann.

Yura Lee ist eine weltberühmte Violinistin und Bratschistin. Als Solistin ist sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten. Natalie traf sie beim Young Euro Classic Festivalund sprach mit ihr über ihre Karriere und die Bedeutung der klassischen Musik in der heutigen Zeit.

 

VON NATALIE | ÜBERSETZUNG: SARINA

 

jup!: Du wurdest in Südkorea geboren, aber dann bist du in die USA gezogen. Gibt es Gründe für den Umzug?

Yura: Mein Vater hat einen neuen Job bekommen, der in New York war. Meine ganze Familie ist daraufhin umgezogen. In der Nähe der Arbeit war die Juilliard School, welche die größte Schule für Musik ist. Deswegen war es für mich sehr einfach Musik (weiter) zu studieren.

 

Also hat der Umzug nichts mit Musik oder dem Studium zu tun?

Nicht wirklich. Bei einigen meiner Freunde war Musik der Grund, warum ihre Leben sich veränderten, aber für mich war es mit der Musik nicht so ernst, als ich jünger war.

 

Hast du geplant, jemals eine professionelle Musikerin zu werden?

Ich habe nicht daran gedacht, es professionell zu machen, aber ich habe mein erstes Konzert gespielt, als ich neun Jahre alt war. Das war sehr früh, aber ich mochte es. Deswegen habe ich immer weitergemacht, bevor ich überhaupt merken konnte, dass ich es professionell tue.

 

Gibt es bestimmte Probleme, die mit diesem Beruf verbunden sind?

Ja natürlich, viele. Zuerst muss ich sagen, dass die Probleme, im Gegensatz zu dem Spaß, den ich habe, wenig sind. Also, es gibt Probleme, aber natürlich auch viele, viele gute Dinge. Ein Problem ist, dass ich immer reise und unterwegs bin. Es ist dadurch schwierig, Freundschaften oder Beziehungen zu führen und aufrechtzuerhalten. Es ist eigentlich fast unmöglich.

 

Aber dafür siehst du viele verschiedene Plätze auf der Welt!

Ja, das stimmt, ich kann viele verschiedene Orte sehen und das ist toll. Ich denke, viele Musiker werden ziemlich einsam, weil wir immer allein sind, aber gleichzeitig lässt es uns die Welt ein bisschen anders sehen. Weil es meistens so ist, dass es nur mich und den Rest der Welt gibt. So ist man nicht immer in Gruppen und sieht alles auf eine andere Weise.

 

Meine Eindrücke aus der Politik Orange Jugendredaktion.

 

VON ABDU

 

Erster Treffpunkt der Redaktion ist in einem Hostel in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße. Die meisten der Redaktionsmitglieder kommen eben nicht aus Berlin und kommen hier unter. Das Hostel ist durchschnittlich, reicht aber aus. Da ich letzter war wurde ich natürlich bei der Ankunft besonders genau angeschaut. Dazu kam, dass ich schonmal frischer aussah, da ich am Abend davor bei einem Freund war und Gemeinschaftsspiele gespielt haben, was ich übrigens jedem empfehlen kann, und der Abend etwas länger ging. Bereits zu diesem Zeitpunkt haben die anderen einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Nachdem die „Nicht-Berliner“ ein Zimmer zugewiesen bekommen haben, ging es dann auch schon los Richtung BCC.
Die Gruppe ist nett, alles junge motivierte Freizeitjournalisten, die sich eventuell in der Zukunft vielleicht mal vorstellen können, etwas in die Richtung auch beruflich zu machen, aber nicht jeder und auch nicht absolut sicher. Zwanzig Minuten müssen wir laufen, man kommt schnell ins Gespräch.
Das BCC sieht von außen sehr schlicht und unauffällig aus. Man kann es leicht übersehen, wenn man es nicht kennt. Ich finde es sehr aufregend, mal in einer anderen Jugendredaktion zu arbeiten. Man lernt interessante neue Leute und neue Arbeitsweisen kennen. Der Sonntag besteht aus reiner Vorbereitung. Man macht sich mit seinem Team und seinen Aufgaben vertraut und sucht sich gegebenenfalls auch schon Themen raus, zu denen man Content produzieren möchte. Wir sind bis 18:30 im BCC sowohl der Fotograf Jonas als auch die Videoredaktion inklusive mir bricht danach zur inoffiziellen Eröffnung des Zeitungskongresses, in eine Galerie in der nähe vom Rosa-Luxemburg-Platz auf.
Dort treffe ich auf eine zutiefst interessante, aber für meine Zukunft keine erstrebenswerte, neue Welt. Gäste sind Verleger und Journalisten, denen es offensichtlich nicht an Geld mangelt. Die Uniform des Abends ist für die Männer ein schicker Anzug, die Frauen haben sich im Konsens für ein schickes Abendkleid entschieden. Zu trinken gibt es, neben dem standardmäßig angebotenen Prosecco, Weißwein und Sekt, Bierr und Limo. Essen gab es super leckeren Truthahn-Burger. Wenn einem solche Veranstaltungen gefallen, bitte. Mir war die Veranstaltung gestern bei Weitem zu steif. Der Altersdurchschnitt lag bei über 40 vermutlich, weshalb wir nicht nur wegen unserer unpassenden Kleidung auffielen. Alles in allem war der erste Tag jedoch ein sehr schöner und interessanter Tag. Ich habe viele neue Eindrücke und Kontakte gesammelt und freue mich auch schon auf morgen.

Einmal wie ein Pirat über die Meere segeln, wer träumt nicht davon? Für etwa 30 deutsche und polnische Schüler*innen des Projekts "Wir sind eine Crew - Zusammen kommen wir weiter" wurde dieser Traum Wirklichkeit. Für sechs Tage segelten sie zusammen mit einem erfahrenen Team auf dem Segelschiff Thor Heyerdahl von Kiel Richtung Dänemark. Amanda und Abdu aus der jup! Redaktion haben die Jungs und Mädchen für das Projekt innovativ-international vor ihrer Abfahrt in Kiel besucht. Warum sie an einer internationalen Jugendbegegnung teilnehmen und welche Aufgaben sie an Bord haben, erzählen sie im Video!

Er ist 18, hat einen YouTube Channel mit fast 10.000 Abonnenten und eine eigene Redaktion. jup! Redakteurin Hana hat Jim aka KROKO getroffen. Geheime Details und neue Fakten über den YouTuber erfahrt ihr nur hier im Interview mit ihm!

 

VON HANA

 

jup!: Würdest du dich unseren Lesern zu erst vorstellen?

Jim: Mein Name ist Jim und ich komme aus der Hauptstadt Deutschlands, Berlin. Ich bin 18 Jahre alt und habe vor wenigen Monaten mein Abitur erfolgreich abgeschlossen. Neben YouTube treffe ich mich gern mit Freunden und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Mein Studium beginnt erst nächstes Jahr, bis dahin möchte ich auf jeden Fall noch meinen Führerschein machen und etwas selbstständig arbeiten.

 

Du hast einen YouTube Channel mit dem Namen KROKO, mit dem du bald die 10.000 Abonnenten Grenze erreichst. Glückwunsch dazu! Wie würdest du den Content auf deinem Youtube Kanal beschreiben? 

Dankeschön! Diese Frage möglichst genau zu beantworten, ist bei mir nicht wirklich einfach. Vor gut einem Jahr bestand der Großteil meiner Videos noch aus kommentierten Spielszenen des Indie-Games Minecraft. Mit der Zeit habe ich meine freien Stunden aber anderen Dingen gewidmet. Momentan besteht mein Content aus Videos, in denen ich meine Meinung zu interessanten und brisanten Themen preisgebe. Es hat eine Weile gedauert bis sich meine Zuschauer an diese Änderung gewöhnt haben, aber mittlerweile bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden.

 

Neben YouTube betreibst du auch eine eigene Redaktion mit dem Namen Journal Different. Wie und Wann kam die Idee für eine eigene Redaktion?

Ich habe mich schon immer ein Wenig für Journalismus interessiert. Ohne Studium bei einem großen Magazin zu arbeiten, erweist sich aber als nicht ganz einfach, weshalb ich kurzerhand entschieden habe, meine eigene Redaktion zu gründen. Momentan sind wir ein kleines aber eingespieltes Team und berichten über spannende und möglichst aktuelle Themen.

 

Es gibt bereits eine sehr große Auswahl an Online-Redaktionen. Was hebt deine Redaktion von anderen ab? Warum sollte jemand deine Artikel lesen?

Eigenlob stinkt... Es wäre gelogen wenn ich sagen würde, dass es in dieser Branche einfach ist Fuß zu fassen. JournalDifferent wurde anfangs gegründet, damit junge Menschen Erfahrung im Bereich Medien & Journalismus sammeln können. Mittlerweile haben wir eine treue Leserschaft und einige Redakteure, die mit echter Leidenschaft an diese Arbeit gehen. Neben normalen Schlagzeilen gibt es bei uns zur Abwechslung auch satirische Inhalte, die schon den ein oder anderen Leser zum Lachen gebracht haben.

 

Siehst du dich im Allgemeinen eher als YouTuber oder als Redakteur? 

Ich sehe mich weder als YouTuber, noch als richtigen Journalist.

 

Was für Ziele hast du für deinen YouTube Channel? Möchtest du von ihm leben können? 

Für mich hat YouTube nichts mit Geld zu tun. Ich habe YouTube nicht wegen finanziellen Hintergedanken angefangen und werde auch in Zukunft YouTube Videos produzieren, ohne dabei auf Profit zu gehen. Ich möchte unterhaltsame Videos drehen, Zuschauer treffen die mir sagen, dass sie gern meine Videos schauen und Menschen kennenlernen. Geld spielt zwar jetzt schon eine kleine Rolle, aber so wirklich auf Zahlen schaue ich da nicht.

 

Wie viel Zeit investierst du in YouTube? Wie viel in deine Redaktion? 

Das ist unterschiedlich. Unterm Strich investiere ich aber ungefähr gleich viel Zeit in beide Projekte.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen YouTuber zeigst du dich in deinenVideos nicht. Welchen Grund hat das?

Ich habe schon von Anfang an meine Privatsphäre schützen wollen. YouTube ist ein sehr kurzweiliges Geschehen und so kann in sehr kurzer Zeit sehr viel passieren. Auch, wenn dies relativ unwahrscheinlich ist, möchte ich auch in Zukunft über die Straßen laufen können, ohne Angst haben zu müssen, ständig von Zuschauern beobachtet zu werden. Ich habe bereits auf der vergangenen Gamescom gemerkt, wie viele mich nur anhand meines Twitter Profilbilds erkannt haben. Das war fast erschreckend. Des Weiteren finde ich passt die Einbindung von Videoaufnahmen nicht zu meinen momentanen Videos. Aber man wird sehen, was die Zukunft bringt.

 

Welche YouTuber guckst du selbst? Hast du ein vielleicht ein „YouTube Vorbild“? 

Ich schaue relativ wenig YouTube Videos. Hin und wieder landet Content von KuchenTV, Lefloid & Handofblood in meiner AboBox, dort schaue ich dann auch gern rein. Ich sehe den YouTuber "Jarow" als eine Art Vorbild für mich, da er mit Content, den ich selbst produziere, bereits sehr erfolgreich und authentisch geworden ist.

 

VON AMANDA

 

Seine Waffe? Rot und aus Stahl. Seine Erscheinung? Gelassen und Scherzend. Von wem die Rede ist? Von Nils Landgren. Wer ihn noch nicht kennt, ist nicht zwangsläufig selber schuld. Denn Mr. Redhorn ist eher unserer Elterngeneration bekannt durch Kooperation mit ABBA, eigenem Funklabel „Funkunit“ und einem begnadeten Beherrschen der Posaune. Als wäre es nicht genug des Guten, singt er auch sehr sanft und ist seit über 38 Jahren glücklich verheiratet. Ihr werdet es ahnen, Nils Landgren ist für mich etwas wie ein moderner Superheld.

Auf dem Young Euro Classic Festival hatte ich die Chance, ihn persönlich kennen zu lernen und ihn für ein Interview zu gewinnen. Dort stellte er sein Improvisationstalent beim „Klassik meets Jazz-Abend“ vor.

Was ist toll am Wedding? Was stört? Was muss verändert werden? Das Projekt „Check den Wedding!“ ist diesen Fragen nachgegangen. Ziel war es, zu erfahren, wie junge Menschen den Wedding empfinden, ob vorhandene Angebote der Jugendhilfe genutzt werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Herausgekommen ist viel mehr.

 

Maude Fornaro ist als Stadtteilkoordinatorin für die Kinder- und Jugendbeteiligung  in Gesundbrunnen verantwortlich. Im letzten Jahr bekam sie vom Jugendhilfeplaner Marcus Lehmann den Auftrag, die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen zu erfassen, um diese in der Jugendhilfeplanung berücksichtigen zu können. Und das alles unter der Mitarbeit von Kindern und Jugendlichen. Herausgekommen ist das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“, das von STARK gemacht! Jugend nimmt Einfluss (Jugenddemokratiefonds Berlin) gefördert wurde.

Der Startschuss für das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“ fiel im März 2016. Von da an hieß es für die Projektleiterin: Kooperationspartner finden und Mitmach-Aufrufe starten. Von Beginn an dabei war das Team und die Mädchen des Jugendclubs MÄDEA: Aufgeweckte junge Damen, die das Projekt als Hauptpartner mitgestaltet haben. Weitere Unterstützung gab es von den Grundschulen aus der Umgebung und dem Jugendclub Badstraße.

 

„Was gefällt euch am Wedding? Was stört euch?“ – eine Straßenumfrage

Im ersten Schritt führten die Jungen und Mädchen eine Umfrage durch. Ausgestattet mit Fragebögen zogen sie in kleinen Gruppen durch die Straßen im Wedding/Gesundbrunnen und befragten andere Kinder und Jugendliche, was ihnen am Wedding gefällt, was sie stört und was sie sich für ihren Kiez wünschen.

Viele Heranwachsende mögen ihren Stadtteil und haben viel Spaß im Gesundbrunnen Center und auf den Spiel- und Fußballplätzen. Jedoch wünschen sich viele der Befragten sauberere Parks und Spielplätze, mehr Beleuchtung auf den Fußwegen und das Zurückschneiden von großen Gebüschen sowie viel mehr Freizeitangebote im Kiez. Auch ein respektvollerer Umgang der Kinder und Jugendlichen untereinander wurde genannt. Zudem fürchten sich einige vor den Alkohol trinkenden Menschen in den Parks oder vor und auf den Spielplätzen. 

Insgesamt wurden bei der Peer-to-Peer-Befragung in Freizeiteinrichtungen, Schulen und im öffentlichen Raum über 500 Fragebögen ausgefüllt. Eine Zahl, auf die die Mädchen und Jungen stolz sein können.

Ich bin schon seit einigen Wochen wieder in Deutschland angekommen.

In diesem Beitrag würde ich gern etwas über meine letzten Tage und meinen Abschied sowie über mein Ankommen in Deutschland erzählen. 

Meine letzten Tage in Sizilien waren wirklich schön. Die Schule endete schon am 9. Juni, sodass ich noch ein bisschen die Ferien auf Sizilien genießen konnte. Wir waren fast jeden Tag am Meer, ich habe mich mit  Freunden  getroffen und abends sind wir  natürlich immer ausgegangen. Am vorletzten Abend wurde nochmal eine kleine Feier bei uns zu Hause veranstaltet, um sich von der Familie und den engsten Freunden zu verabschieden. Diese Feier habe ich dazu genutzt, um meine Geschenke für die Gastfamilie, welche ich vorbereitet hatte, zu übergeben. Auch ich wurde mit liebevollen Erinnerungsgeschenken überrascht. Ich habe diese gemeinsamen Stunden noch einmal wirklich sehr genossen, wir haben gemeinsam gegessen, uns unterhalten und viel gelacht.

AFS hat vor Ort auch noch eine Abschlussfeier organisiert. Alle Austauschschüler aus Augusta,  ehemalige Austauschschüler,  frisch zurückgekommene Austauschschüler und natürlich auch ihre Familien waren dabei. Bei dieser Feier haben wir uns noch einmal bei allen Familien und Ehrenamtlichen ganz herzlich bedankt. Dann mussten wir uns auch schon von den meisten Leuten verabschieden. Am 9. Juli war es auch schon so weit. Ich habe an diesem Morgen noch mein letztes Granita gegessen und danach sind wir auch schon zum Flughafen gefahren. Es war für mich einer der schwersten Momente, meine italienische Familie auf diesem Flughafen zu verabschieden. In diesem Moment sind mir noch einmal die Bilder durch den Kopf gegangen, als wir vor 10 Monaten hier in Augusta so herzlich mit Plakaten begrüßt wurden, damals war alles noch so fremd. Nach 10 Monaten wächst man so sehr zusammen, dass meine Tränen einfach über die Wangen kullerten …

Nachdem  wir nun wirklich das allerletzte Mal unseren Familien zuwinken konnten, ging unser Flieger nach Rom.  In Rom wurden wir von einigen Ehrenamtlichen von AFS erwartet, welche uns zu einem riesigen Hotel gefahren haben. Im gleichen Hotel haben wir schon am Anfang des Austauschjahres übernachtet.

Ich glaube, dieser letzte Tag in Rom war für mich wohl einer der emotionalsten Tage meines Lebens. Alle 600 AFS- Austauchschüler, die ihr Schuljahr in Italien verbrachten, waren nun  wieder in Rom vereint. Wir waren sooo glücklich, uns noch einmal alle wiederzusehen. Es wurde auch wieder eine große Rede, wie am Anfang des Austauschjahres, vom dem Vorsitzenden von AFS Italien gehalten. Nur der Unterschied war, dass am Anfang  alle teilnehmenden Länder aufgezählt wurden und dabei die jeweiligen Austauschschüler  aufgestanden sind und gejubelt haben. Nach diesen 10 Monaten wurden alle Regionen von Italien aufgerufen und alle Austauschschüler haben ihre entsprechende Region, in der sie ihr Austauschjahr verbrachten, bejubelt.

Wir Sizilianer waren natürlich am lautesten… haha (:

Abends wurde getanzt. Es kam eine unglaublich gute Stimmung auf. Wir haben uns noch lange unterhalten, uns ausgetauscht und  das Zusammensein genossen. Die meisten blieben die ganze Nacht wach, um noch die letzten Stunden miteinander zu genießen. Es ist unglaublich, wie viele Dinge uns aufgrund des letzten Jahres verbinden, auch wenn jeder seine eigene Kultur mitbringt. Man kommt sehr leicht mit den anderen ins Gespräch und tauscht Erinnerungen aus, lacht und genießt das Zusammensein. Aber natürlich durften wir nicht vergessen, dass dies der Abschlusstag war. Schon um 3 Uhr in der Nacht mussten die  ersten Austauschschüler vom Hotel abfahren. Wenn ich wieder an diese Stunden denke, überkommt mich auch heute noch eine Gänsehaut und ein trauriges Gefühl im Bauch. Gegen 5 Uhr am Morgen ist eine meiner besten Freundinnen abgefahren. Dieser Abschied fiel mir besonders schwer, weil wir uns in den letzten 10 Monaten angefreundet haben, uns viele gemeinsame Erlebnisse verbinden und wir viel über Dinge gesprochen haben, die uns während des Austauschjahres beschäftigt haben und durch den Kopf gegangen sind. Man hat wirklich das Gefühl, im Moment des Abschieds bricht einem das Herz. Nach und nach fuhren die Austauschschüler der einzelnen Länder vom Hotel ab und immer ging von jedem ein Stück Herz mit ihnen.

Gegen 8:30 Uhr musste nun  auch die deutsche Gruppe zum Flughafen fahren.

In Deutschland angekommen wurde ich natürlich super herzlich von meiner Familie begrüßt. Aber der erste Tag wieder in Deutschland  war wirklich sehr ungewohnt und ich konnte meine vielen verschiedenen Gefühle und Eindrücke noch gar nicht beschreiben.

Was das Young Euro Classic Festival darstellt, zeigten wir euch mit Hilfe des vorangegangenen Video-Beitrages bereits. In dem folgenden Text versuche ich deshalb auf die Eindrücke einzugehen, welche mir zuteil wurden, vor der musikalischen Vorführung, währenddessen und im Anschluss. Natürlich alles aus einem höchst subjektiven und musikanalphabetischen Blickwinkel.

 

VON AMANDA

 

Die Generalprobe

Der Konzertsaal oder zumindest die Sitzplätze sind leer. Geschäftiges Treiben auf der Bühne, abgehakte Musikfetzen, die einige Male wiederholt werden müssen – so die Anweisung des Dirigenten. Er selbst, zwar zum Scherzen aufgelegt, begleitet das Orchester mit Handbewegungen mitten durch die brisanten Stücke, Notenblätter und später auch durch den Abend.

Angesichts der majestätisch geschmückten Räumlichkeiten beschleicht mich ein kirchenähnliches Gefühl und die Feststellung, dass ich, ehrlich gesagt, nichts von dieser Kultur verstehe. Fängt hier die sogenannte „Deutsche Leitkultur“ an? Bei den ganzen auf Antik gemachten griechischen Statuen, den elektrischen Kronleuchtern barocker Zeit nachempfunden und den gut angezogenen Menschen?

Wieder gefangen von der vorrangegangen Ehrfurcht und Demut fange ich an, den krassen Sound zu bemerken. Damit fasse ich nicht mit Jugendslang die klassische Musik an sich zusammen - dazu an späterer Stelle mehr - sondern den Schall. Er umgibt den gesamten Konzertraum, wird von den Wänden immer wieder zurückgeworfen nur um dann, ähnlich einer Pfeilspitze, das Ohr des Zuhörers zu treffen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, das „richtige“ Konzert zuhören und die schon geübten Musikabschnitte einzuordnen.

 

Die eigentliche Aufführung

Ich schließe meine Augen und werde von der Stimme James Bonds dazu aufgefordert, einen schönen Abend mit den anderen Zuschauern zu verbringen. Dietmar Wunder, begrüßt das gemischte Publikum. Eine Choreographie, die anscheinend jeder in diesem Raum beherrscht, wird aufgeführt: Zuerst erscheint der Dirigent, dann geht er wieder, das Orchester kommt raus, einige Male setzen sie sich und stehen wieder auf. Dieses Spiel wird so fortgeführt und erinnert mich dabei an das sogenannte Aufheizen bei musikalischen Aufführen anderer Genres. Applaus vorprogrammiert.

Als die Töne erklingen, die Instrumente sich in einen musikalischen Körper fügen, werden meine Sinne zu Traumlandschaften entführt. 

…Und diese Spannung! Der Herzschlag verstummt nur für diesen einen Moment. Ein Kloß im Hals bleibt zurück. Um im nächsten Augenblick entfesselt, gebrochen und wiederhallend den Raum zu füllen.

Der Musiker badet im Applaus.Schwanger nun der Raum, aus jeder Reihe und von jedem Platz ertönt es scheppernd. Davon versteht das Publikum immerhin etwas – Aus – nächster Akt.

Der nächste Akt liefert neue Horizonterweiterung, neue Kanäle, die erstmal freigeschaltet, nicht mehr versiegen – Erinnerung neu geschaffen. Beginn der jungen Ewigkeit. Ich kann meine Augen nicht mehr abwenden. Längst ist es um mich geschehen. Ich kann die Ohren nicht mehr verschließen und kann mich nicht genug sättigen an Jugend, Schönheit und Talent.

Und dann kommt Berlioz…

Mein persönliches Filetstück des Abends lautet „Symphonie fantastique“ op. 14 (1830) von Hector Berlioz. Bei all der Passion infernale fange ich ein Gespräch mit ihm an, ich bedanke mich für seinen Größenwahn, der sich in der Zusammenstellung der Instrumente widerspiegelt und für diesen äußerst schizophrenen Augenblick. Ich bedanke mich ferner bei dem Jugendorchester Norwegens, weil sie mich wirklich ins Reich der Fantasie katapultierten. Und natürlich auch bei der Presse-Agentur, die mir diesen guten Platz in der ersten Reihe spendierte.

 

Nach dem Konzert

Nun, wie soll ich sagen? Nach dem Konzert reihe ich mich gern zu den Klassikliebhabern ein! Wenn ich so darüber nachdenke, dann bedarf es dieser speziellen Kunstform eben an den prachtvollen Räumlichkeiten und der ganzen Ehrerbietung. Schließlich ist der Saal als Projektionsfläche groß genug, um die Musik zu beherbergen. Um die Träume und Empfindungen zu kollektivieren. Nichts Anderes könnte das Mindestmaß darstellen.

Mein dringender Appell an alle rumhängenden Kulturbanausen da draußen:

Geht ins Theater, in die Oper und den Konzertsaal! Ihr braucht die teuren Markenschuhe nicht, tauscht sie gegen Konzertkarten ein. YouTube oder Soundcloud sind hier keine Lösung. Durch den Filter einer Kamera werdet ihr keine Musik mehr hören, alle wertvollen Töne gehen verloren - wie die Nährstoffe bei zerkochtem Gemüse.

17.09.2016 bis 17.09.2016 (Ganztägig)

Die Bonner Firma „true fruits“ hat in den letzten Tagen viel Kritik einstecken müssen für ihre Werbeplakate. Diese wurden teilweise auch verboten. Im folgenden Text erkläre ich, warum ich die Kritik für inkonsequent halte.

 

Ein Kommentar von Abdu Baack

 

Kurze Erklärung der Situation

Die in Bonn ansässige Firma „true fruits“,welche 2006 von drei Freunden gegründet wurde, sich mittlerweile um 21 Leute vergrößert hat und übrigens auch zu den Smoothie-Marktführern in Deutschland gehört, hat seit circa einer Woche eine Werbekampagne für ihre Smoothie-Produkte am Laufen, welche für viel Aufsehen sorgt. In zwei Städten wurden bereits partiell Plakate verboten. In München drei der vier Plakate. Aufstellen darf „true fruits“ dort nur noch das „Besamt und befruchtet“-Plakat. Durch einen rechtlichen Trick kann die Firma die restlichen Plakate jedoch trotzdem aufstellen. Indem dafür private Grundstücke genutzt werden, wird es den Münchnern möglich gemacht, Sätze wie „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“, „Bei Samenstau schütteln“ und „2 Samenspender aus gutem Hause“  zu lesen.

02.09.2016 bis 02.09.2016 (Ganztägig)
04.09.2016 bis 04.09.2016 (Ganztägig)
09.02.2017 bis 09.02.2017 (Ganztägig)
02.02.2017 bis 02.02.2017 (Ganztägig)
12.02.2017 bis 12.02.2017 (Ganztägig)
01.03.2016 bis 01.03.2016 (Ganztägig)

Antippen, stampfen oder mit der Hand wedeln? Was macht man eigentlich, wenn sich zwei Menschen auf dem Gehweg in Gebärdensprache unterhalten und man selbst vorbei möchte? Solche und andere Fragen kommen auf, wenn hörende und gehörlose Menschen aufeinander treffen. So wie beim Filmdreh von "Freak City". Den ganzen August laufen jetzt schon die Dreharbeiten zu diesem besonderen Filmprojekt. "Freak City" wird ein 110minütiger Kinofilm nach dem gleichnamigen Roman von Kathrin Schrocke. Das Besondere an dem Film ist, das gehörlose Charaktere der Geschichte auch durch gehörlose Darsteller verkörpert werden und auch das Filmteam setzt sich aus hörenden und gehörlosen Mitgliedern zusammen.

jup! Redakteurin Sina war bei einem Drehtag dabei und hat die hörenden und gehörlosen Schauspieler und den Regisseur Andreas Kannengießer zu den Filmarbeiten und der Zusammenarbeit von hörenden und gehörlosen Teammitgliedern befragt. Warum es für alle ein ganz besonderes Projekt ist? Schaut es euch an!

 

Gewinnspiel: Wir verlosen 10x 2 Freikarten für das Signmark-Konzert am 20. August im Berliner Bi Nuu Club! Du willst dabei sein? Dann schicke einfach eine Mail mit dem Betreff "Freak City" an info@jup.berlin !
 

Fotografie-Ausstellung von Abderahman Baack zum Abend der Pariser Anschläge

 

EIN BEITRAG VON JOSY

 

jup!-Redakteur Abdu hat am 13.11.2015 die Terroranschläge in Paris erlebt. Zusammen mit einer Gruppe des Netzwerkes "Diversität und Partizipation" vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) war er im Stade de France, um sich das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich anzuschauen. Doch statt einen schönen Abend erlebte die Gruppe Angst, Verunsicherung und den Ausnahmezustand in Frankreichs Hauptstadt Paris.

Nun stellt Abdu seine Fotografien in einer Ausstellung der WerkStadt zum Thema OHN | MACHT aus. Dabei werden Erinnerung und die künstlerische Verarbeitung der Nacht des 13.11.2015 gezeigt. Der Abend einer Gruppe junger Leute, die in der Nacht der Pariser Anschläge nur sicher durch die Stadt wollten. Anlässlich der Vernissage am 13.8.2016 hat jup!-Redakteurin Josy ein Interview mit Abdu zu seiner bevorstehenden Ausstellung geführt.

 

Auch die Punks und Skinheads der vergangenen Jahrzehnte werden älter.  Fotograf Tim Hackemack hat sich mit dem Thema fotografisch auseinandergesetzt und seine Ausstellung "Yesterdays Kids" zusammengestellt, die noch bis zum 20. August in der Galerie Knoth & Kröger in Berlin zu sehen ist. Abdu und Josy haben ihn in seiner Ausstellung getroffen.

 

VON ABDU
 

Tim Hackemack ist ein Fotograf aus Münster. 37 Jahre alt und seit 5 Jahren nebenberuflich Fotograf. 1998 holte er sich seine erste Spiegelreflexkamera, damals noch mit Film. Mehr als ein Hobby ergab sich daraus jedoch nicht. Ein paar Jahre später entdeckte er dann den Spaß an der Musik wieder und die Leidenschaft zur Fotografie ruhte eine längere Zeit.  2011 kaufte er sich dann erneut eine Spiegelreflexkamera, mittlerweile schon digital. Dieses Mal blieb er dran. Es lief so gut, dass kurze Zeit später die ersten Aufträge ins Haus flatterten. Ein Jahr später begann er dann das Projekt „Yesterdays Kids“. 

 

Yesterdays Kids - Portraits von Skins und Punks

Die Ausstellung dokumentiert Punks und Skins heutzutage. Falls du dich jetzt fragst: "Skins? Sind das nicht Nazis?" Das habe ich mich auch gefragt. 

Skin bzw. Punk sein ist ein Lifestyle, der nicht zwangsweise politisch sein muss. Berlin ist bekannt für eine sehr politische Punkszene, dennoch ist nicht jeder Punk politisch, das Gleiche gilt für Skins. Tim Hackemack meint, dass es in seinem Buch wohl keine heute politisch aktiven Skins gäbe.

Ursprünglich bezeichnet der Begriff „Skinhead“ nur einen Jugendlichen mit kurzen Haaren oder Glatze. Entstanden ist die Skinhead-Bewegung in den 1960er Jahren in den Arbeitervierteln Großbritanniens. Dort feierten die britischen Jugendlichen Partys mit karibischen Einwandererkindern aus Jamaika und tanzten zu Ska- und Reggae-Musik. Somit kann der rassistische Background eigentlich ausgeschlossen werden. Es gibt jedoch auch andere Meinungen, die behaupten, dass der Skinheadtrend aus der Arbeiterbewegung der 1930er Jahre entstand, bei der die Arbeiter damals Schuhe mit Stahlkappen trugen. In den 1980er Jahren entstand dann in Deutschland der Bezug zur rechten Szene.

 

Die Protagonisten

Models hat Tim Hackemack für seine Fotoreihe nicht engagiert. Größtenteils waren es Freunde und Bekannte, da es ihm bei seinen Bildern auch darauf ankam, dass die Personen im Bild und die  Bilder an sich immer noch natürlich rüberkommen und nicht zu gestellt wirken. Professionelle Models wären dafür kontraproduktiv. Außerdem brauche er Menschen auf den Fotos, keine leeren Models. Jedoch ist ein Fotoshooting für viele Menschen eine ungewöhnliche, ja sogar peinliche Situation. Um die Situation etwas aufzulockern, versuche er deshalb am Anfang schlechte 

Witze zu erzählen: "Zieh du dich schon mal aus ich, hol dann mal die Kamera". Außerdem rede er viel. Sobald es das erste gute Foto gibt, zeigt er es dem Model und erklärt, was er daran gut findet. Dadurch wird das Model etwas selbstsicherer.

Das Helene Beach Festival fand am 28-31.07.16 bereits zum sechsten Mal am Helenesee bei Frankfurt (Oder), nur knapp eine Stunde von Berlin entfernt, statt. Die Besucher erwarteten knapp 100 Acts auf sieben Bühnen, von Hip-Hop über Reggae war wirklich alles dabei! Headliner waren unter anderem: Fritz Kalkbrenner, Jennifer Rostock, Trailerpark, SDP, Mark Forster und viele mehr! Das Programm startete immer gegen 19 Uhr, bis dahin konnte man sich am Helenesee, dem saubersten See Brandenburgs, sonnen und schwimmen gehen.  Richtiges Urlaubsfeeling war also angesagt!

 

VON SOPHIA UND ANNE

 

 

Freitag, 29.07.2016. 

Eigentlich sollte das Opening für den Freitagabend um 18.00 Uhr mit dem Künstler „Adesse“ auf der Main Stage starten, allerdings hat uns da ein Stromaggregator einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er einfach seinen Geist aufgab. Doch zum Glück hatte das Helene Beach Festival das beste Technik-Team überhaupt. Innerhalb von anderthalb Stunden wurde er wieder zum Laufen gebracht. Zwar sind deshalb die ersten zwei Showacts ausgefallen (Adesse und Romano), aber dafür haben die restlichen Künstler des Abends einen megageilen Auftritt hingelegt! Es traten auf: MoTrip, SDP, Jennifer Rostock, Hypercat, Fritz Kalkbrenner und zu unserer großen Überraschung trat auch Romano noch auf, obwohl sein Auftritt ja anfangs gecancelt wurde. Durch den Abend geführt hat uns übrigens Visa Vie, viele kennen sie wahrscheinlich von Kiss FM, wo sie immer gute Laune verbreitet,  was ihr auch beim Helene Beach super gelungen ist.

Währenddessen feierten auf der Hip Hop Stage: SXTN, Ali As, AZAD, SSIO und viele weitere.

Ich (Sophia) hielt mich am Freitag doch eher an der Main Stage auf und war nur für den SSIO Auftritt kurz an der Hip Hop Stage (Mein kleiner Bruder wollte unbedingt Fotos von SSIO haben). Vor und auf der Bühne war echt eine tolle Stimmung: Megacoole Leute, für die es nicht wichtig war, wie weit vorne sie stehen, es war nur wichtig, dass sie feiern und abgehen können. Nicht so wie an der Main Stage, an der teilweise darum gekämpft wurde, vorne an der Bühne zu stehen.

Natürlich gab es auf dem Festival Gelände noch ein paar mehr Stages, an denen  teilweise echt sehr talentierte DJ‘s und DJanes auftraten. Mein persönliches Highlight waren das Smirnoff Sound Colective Camp und das Urban Beach ReggaeInBerlin Camp.

Auch sehr cool waren die Sponsoren des Festivals, Warsteiner hatte zum Beispiel ziemlich entspannende Hängeschaukeln aus Europaletten. Generell hatten alle Sponsoren Lounges zum Entspannen. Einfach super, um mal kurz eine Pause vom vielen Stehen in der Menschenmasse zu machen.

 

Samstag, 30.07.2016

Am Samstag lief zum Glück alles glatt mit der Technik an der Main Stage und es konnte pünktlich um 18:00 Uhr mit den beiden Ladys von ChefBoss gestartet werden. Weiter ging es mit Namika, Madsen, Der Jägermeister Blaskapelle, Mark Forster und unserem persönlichen Highlight des Tages: TRAILERPARK! Ich hatte an dem Abend das Gefühl, dass alle nur wegen Mark Forster und Trailerpark gekommen waren. Es war so voll an der Main Stage, dass man teilweise kaum Luft bekommen hat. Ich (Sophia) war an dem Abend auch nur für die beiden Acts an der Main Stage und ich muss sagen, es hat sich total gelohnt. Mark Forster hat eine wunderbare Show für uns parat gehabt, mit viel Konfetti und tollen Lichteffekten. Und Trailerpark hat auf jeden Fall die Menge zum Toben gebracht, alle sind rumgesprungen und jeder konnte die Texte mitsingen.

Der letzte Auftritt auf der Main Stage war der von Showtek, einem DJ mit geilen Lichteffekten und noch besseren Beats.

Bevor die Headliner Mark Forster und Trailerpark auf der Main Stage spielten, war auch die Hip Hop Stage gut besucht. Denn hier traten Antifuchs, Karate Andi, Lance Butters, 187 Starssenbande, Kontra K und noch viele mehr auf.

22.07.2016 bis 22.07.2016 (Ganztägig)
30.07.2016 bis 30.07.2016 (Ganztägig)
23.07.2016 bis 23.07.2016 (Ganztägig)
16.07.2016 bis 16.07.2016 (Ganztägig)

Text und Interview von Hana

 

Das YouTube in den vergangen Jahren immer stärker an Bedeutung gewonnen hat, dürfte vermutliche jedem soweit bewusst sein. Heute zählt YouTube mehr als eine Milliarde Nutzer- das entspricht fast einem Drittel aller Internetnutzer. 

Besonders im letzten Jahr ist die Zahl der YouTube-Nutzer merklich angestiegen. Die von YouTube veröffentlichten Darlegungen machen das Ganze noch einmal deutlicher. Denen nach, sei die tägliche Anzahl an YouTube-Nutzern seit März 2014 um 40% gestiegen und die durchschnittliche Wiedergabezeit ist auf über 40 Minuten angestiegen. Doch nicht nur die Anzahl der Zuschauer steigt, sondern auch die der neu entstehenden Kanäle. Doch um sich tatsächlich im YouTube-Geschäft durchsetzen und sich eine eigene Community aufbauen zu können, bedarf es viel Zeit und vor allem sehr, sehr viel Arbeit. Damit solche kleineren Kanäle besser unterstützt werden können, eröffnete Google 2012 an mehreren Standorten weltweit „YouTube Spaces“, so auch in Berlin. Hier werden Programme und Workshops angeboten, um YouTubern bei dem Ausbau ihrer Kanäle und bei der Entwicklung neuer Techniken zu helfen, sowie ihnen die Möglichkeit zu geben, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen YouTubern zu vernetzen. 

Im Juni dieses Jahres lud das YouTube Space zum Open House BBQ in die Met Film School Berlin ein. Die Met Film School ist mit vielen kleinen Drehsets, die YouTuber zum Drehen ihrer Videos nutzen können und entsprechender modernster Technik ausgestattet. Auf dem Open House BBQ hatte ich die Chance, mich mit vielen verschiedenen YouTubern zu unterhalten, unter anderem mit Florian von RyloTV. In einem Interview stellte er sich vor und verriet mir ein bisschen mehr über seine Sicht auf YouTube.

Vom 27. bis 29. Mai fand in diesem Jahr zum ersten Mal die Tincon im Hause der Berliner Festspiele statt. Der Sinn der „teenageinternet convention“ war, den Besucher*innen, die nur zwischen 13 und 21 Jahren sein durften, neue Informationen in Themengebieten wie Berufe, Musik, Politik aber auch Computerspiele oder Technik zu geben. Dies war den Jugendlichen möglich, indem sie an den verschiedensten Workshops teilnehmen konnten, aber auch vielfältige Vorträge anhören konnten. Darunter waren Dinge wie: Berufe, die kein Schwein kennt, Robotern Befehle erteilen oder Komponieren auf dem Smartphone.

Außerdem waren die Speaker (Referenten) der verschiedenen Vorträge unter anderem YouTuber*innen oder bekannte Persönlichkeiten, wie z.B. ColdMirror (Kathrin Fricke), Oguz Yilmaz (einer von dreien der YouTube Gruppe Y-Titty) oder Ralph Caspers (Moderator von z.B. Wissen macht Ah!), diesen konnte man nach ihren Vorträgen auch noch ausgiebig Fragen stellen.

Jeder der Speakers hat eine Show erstellt, die dem Zuhörer zuerst einmal einen Einblick in das Thema geben sollte und danach bekam man die Möglichkeit, über diese gemeinsam zu diskutieren. Oguz gab einen Einblick, wie er mit der Verantwortung seiner Millionen Zuschauer umgeht und ColdMirror ist auf unterschiedlichste Fragen aus dem Publikum eingegangen. Darunter waren viele zur Thematik ihrer YouTube-Laufbahn und unterschiedlichster Videos auf ihrem Kanal.

Die Tincon wollte jedoch im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen wie den Video-Days etwas anderes als eine Verkaufsmesse von Marken sein: Sie wollte Jugendliche mit den “Stars“ zusammenbringen, sodass diese sich unterhalten können, voneinander lernen können und besonders ganz viel Spaß haben.

Darüber hinaus gab es auf dem Gelände auch unterhaltsame Workshops in denen man erfahren konnte wie ein 3D-Drucker funktioniert oder man einfach eine Virtual Reality Brille austesten und damit verschiedene Filmsequenzen anschauen konnte. Außerdem standen Angebote wie ein Fotobus und einem Virtual Reality-Rollenspiel, namens „Wake Up“, in dem man in einem Rollenstuhl aus einem Krankenhaus fliehen musste, zur Verfügung.

Alles in allem hat uns die Tincon, die wir am zweiten Veranstaltungstag besucht haben, sehr gut gefallen. Alles war gut organisiert und die Angebote vor Ort waren für jeden Geschmack etwas. Was wir uns wünschen würden, wäre, dass die Messe mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Besucher bekommt.

 

ein Beitrag von Sarina und Konstantin

 

 

Du willst mehr? Einen weiteren Beitrag über den ersten Tag der Tincon 2016 findest du hier!

21.07.2016 bis 01.08.2016 (Ganztägig)

Anton a.k.a. YouTuber Reyst zeigt uns seinen ganz eigenen Traum, der nun Realität werden soll.

 

ein Beitrag und Interview von Hana

 

Er hat seine Wohnung in Berlin aufgegeben und wohnt nun stattdessen in einem kleinen Wohnwagen draußen in der Natur. Der eine oder andere hätte an dieser Stelle schon kopfschüttelnd die Handfläche gegen die Stirn geschlagen. Doch für Anton, auf YouTube auch als Reyst bekannt, sind die Mietkosten eingespartes Geld, das er stattdessen in die Verwirklichung seines Traumes steckt: Der Traum vom eigenen Film. 

„So, jetzt werden Träume verwirklicht!“

Mit diesen Worten begann Anton ein Video, das vor kurzem auf seinem YouTube Channel erschien und erste nähere Informationen zu seinem Film preisgibt. Der Titel spricht jedoch von „UNSEREM Film“, denn in seinem Video ruft der YouTuber jeden dazu auf, der der Meinung ist, einen Beitrag zur Entstehung des Film leisten zu können und bereit ist mitzumachen, ihn über eine E-Mail zu kontaktieren. So soll ein vielfältiges Team aus talentierten Leuten entstehen, die alle zusammen die Idee vom eigenen Film verwirklichen wollen. Erst im April verkündete der 19-Jährige seinem YouTube-Publikum sein Vorhaben. Momentan schreibt er am Drehbuch für seinen Film. Ein unmögliches Projekt? Nein, nicht unbedingt! Man müsse nur kreativ werden, so Anton. In einem Interview verriet er mir mehr über seinen geplanten Film und beantwortete einige meiner Fragen.