Film

Erstmalig als Manga von Yoshitoki Ōima zwischen 2013 und 2014 erschienen, kam ´A Silent Voice´ nun im Jahr 2017 auch bei uns in die Kinos. Warum dieser Anime so mitreißend und absolut sehenswert ist, erfahrt ihr hier.

VON ALINA UND FRIEDERIKE

Der Protagonist Shoya ist ein ganz normaler Grundschüler, bis das taube Mädchen Shoko in seine Klasse kommt. Das schüchterne Mädchen möchte Freunde finden, doch schon bald fangen alle ihre Klassenkameraden an, mit Shoya an vorderster Front, sie zu mobben und zu schikanieren. Als alles auffliegt, wird Shoya zum Sündenbock und alle wenden sich von ihm ab.

Jahre später treffen Shoko und Shoya erneut aufeinander. Doch einiges hat sich verändert. Shoja hat Zeichensprache gelernt und versucht nun alles wieder gutzumachen. Denn nach diesem Zwischenfall in der Grundschule leidet er unter der Unfähigkeit, anderen Menschen ins Gesicht zu schauen. Shoko vergibt ihm und Shoya versucht nun alles wieder gut zu machen. Doch immer wieder wird er von seiner Vergangenheit eingeholt, bis die Situation eskaliert.

In House of Cards spielt Kevin Spacey den Politiker Frank Underwood, der sich seinen Weg vom Kongressabgeordneten zum Platz im Weißen Haus erarbeitet und da vor wenig zurückschreckt. Unser Redakteur Olli hat sich die neue, fünfte Staffel angeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Die Politik ist ein Haifischbecken. Wenn du nicht aufpasst, bekommst du das Messer von hinten in den Rücken gerammt, von einem, von dem du dachtest, er sei dein Freund. Frank Underwood schafft es in Washington immer der zu sein, der das Messer in der Hand hält.

 

(AB HIER ENTHÄLT DER TEXT SPOILER. NICHT WEITERLESEN, WENN DU DIE SERIE NOCH NICHT GESEHEN HAST.)

 

So schafft er es, auch durch zahlreiche Intrigen, an die Spitze der Macht. So spielte er die anderen Politiker gegeneinander aus. Denn rhetorisch ist Underwood absolut spitze. Wenn es aber nötig ist, legt er auch selbst Hand an, wenn es zu seinem Vorteil ist. So ermordet er Peter Russo, den er erst versuchte zum neuen Gouverneur von Pennsylvania aufzubauen. Dann sah er aber die Chance, Vizepräsident zu werden. Und da Peter zu labil ist, entschied Frank sich, ihn auf dem Weg zu räumen. Die Journalistin Zoe Barnes, mit der er auch eine Affäre anfing, von der seine Frau Claire wusste, warf er vor den Zug, weil sie zu viel wusste und zu viel nachforschte.

So geht es in den ersten vier Staffeln immer weiter. Zum Beispiel spielt er den Präsidenten gegen seinen alten Kumpel, der zugleich der reichste Mann des Landes ist, aus. Natürlich immer zu seinem Nutzen. Immer mit dem Ziel selbst einmal der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein. Das soll ihm dann auch gelingen.

In Staffel fünf des preisgekrönten Politdramas versuchen Frank und Claire, ihre Macht im Weißen Haus zu behalten. Der Zuschauer findet sich zu Beginn im hitzigen Wahlkampf um den Platz im Oval Office. Frank, der zu dem Zeitpunkt Präsident ist, steht dem Republikaner Will Conway gegenüber.

Neben dem Wahlkampf rückt aber auch die Ehe zwischen Frank und Claire in den Mittelpunkt. Zwar haben die beiden schon viele kleinere Krisen durchgestanden, doch in diesem Fall ist es die extremste Krise. Doch sie reißen sich zusammen. Denn sie wissen genau, um die Macht zu halten, müssen sie gemeinsam Seite an Seite kämpfen.

Dennoch bleibt Frank hungrig nach immer mehr Macht. Er möchte die Alleinherrschaft und da schreckt er vor nichts zurück.

Wie der Wahlkampf ausgeht und ob die Underwoods ihre Ehekrise wirklich überwinden können, könnt ihr seit Anfang Oktober auf DVD und BluRay erfahren.

Die Serie House of Cards ist packend. Das Zusehen macht Spaß, doch manchmal ist man aufgrund der Skrupellosigkeit fassungslos. Auch in der fünften Staffel finden die Macher immer wieder neue überraschende Wendungen und so manche Moralvorstellung wird hier wieder einfach über den Haufen geworfen.
Kevin Spacey füllt für mich die Figur dabei perfekt aus. Eine sehr gute schauspielerische Leistung legt er auch in der neusten Staffel hin.

Ganz besonders markant für die gesamte Serie ist die direkte Ansprache von Frank an den Zuschauer. Er ist die einzige Person, die von der Existenz des Publikums weiß. So wendet er sich immer wieder zur Kamera und erklärt zum Beispiel seine Gedankengänge.
Falls ihr die Serie noch nicht gesehen habt, unbedingt mal reinschauen. Freigegeben ist sie ab 12 Jahren.

Der Marvel-Held Thor kommt zurück in die Kinos. Mit dabei viele andere bekannte Marvel-Größen. Unser Redakteur Olli hat für euch schon einmal in den Film reingeschaut.

VON OLIVER MATTUTAT

Im nun mehr dritten Teil der Thor-Reihe aus dem Hause Marvel hat der Gott des Donners (gespielt von Chris Hemsworth) wieder alle Hände voll zu tun. Dabei trifft er auch auf alte Bekannte. 

„Thor 3 - Tag der Entscheidung“ ist der vollständige Titel, der schon ein wenig in die Handlung blicken lässt. Im Original erhielt der Film übrigens den Beititel Ragnarök, der in der nordischen Mythologie das „Ende des Universums“  und auf den Film übertragen auch gleichzeitig das Ende von Asgard, Thors Heimat, bedeutet. Dies musste in Deutschland aus lizenzrechlichen Gründen geändert werden, teilte Marvel Deutschland mit.

Thor befindet sich zu Anfang des Films gefangen in der Höhle von einem drachenartigen Feuerdämon, der davon besessen ist, Asgard zu zerstören. Thor kann sich befreien und die Gefahr abwenden. Doch der nächste Rückschlag lässt nicht lange auf sich warten. Thors Vater Odin, König von Asgard (gespielt von Anthony Hopkins), ist noch nicht wieder zurück auf seinem Planeten. Zusammen mit seinem, meist bösen, Bruder Loki (gespielt von Tom Hiddleston) begibt sich Thor auf die Erde, um seinen Vater zu finden. Dabei treffen sie auf Doctor Strange (gespielt von Benedict Cumberbatch), der Loki als Gefahr für die Erde sieht. Dennoch zeigt er beiden, wo ihr Vater ist. Doch kurz nachdem sie ihn finden und mit ihm sprechen, stirbt Odin. Kurz darauf erscheint die Todesgöttin Hela (gespielt von Cate Blanchett), die gleichzeitig auch die Schwester von Thor und Loki ist. Sie ist festentschlossen, ihren Platz als Königin von Asgard einzunehmen und den Kriegszug, den sie vor vielen Jahren mal mit ihrem Vater führte, wieder aufleben zu lassen. In der Folge kommt Thor auf einen für ihn fremden Planeten. Dort trifft er auf alte Bekannte und neue Gestalten.

Der Hauptdarsteller Chris Hemsworth beschreibt den neuen Teil so: 

“Wir haben hier einen recht ungewöhnlichen und einzigartigen Film auf die Beine gestellt - mit einer Geschichte, die für sich steht. Er hat den Königstitel von Asgard ausgeschlagen und auf der Erde gelebt. Weil aber die Erde nun einmal nicht seine Heimat ist, passt er in dieses neue Leben nicht wirklich hinein. Deshalb verlässt er die Erde, sucht nach Antworten und entdeckt auf seiner Reise durch dir außerirdischen Reiche überall Chaos.“

Ein bildgewaltiges Spektakel mit sehr viel Action und Humor. Dabei gelingt Marvel für meinen Geschmack wieder mal der Tanz auf der Rasierklinge. Denn einige Gags wiederholen die Macher und irgendwann dachte ich mir: „Noch einmal und der Witz ist über.“ Genau dann ließen sie es auch sein. Über zwei Stunden wurde ich bestens unterhalten. Schauspielerisch wird absolute Meisterklasse abgeliefert. Dem neuseeländischen Regisseur Taika Waititi gelingt ein sehr gutes Debüt bei seinem ersten Hollywoodfilm. Für mich einer der besten Marvel-Filme, die ich bis jetzt gesehen habe.

Wie es am Ende ausgeht und ob Thor Hela und Ragnarok aufhalten kann, erfahrt ihr ab Dienstag, den 31.10.2017. Ab dann läuft der Film auf den Kinoleinwänden des Landes.

 

 

FILM-FEEDBACK Folge 6

In dieser sechsten Folge Film-Feedback erzähle ich euch meine Meinung zu eher ernsten Filmen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und dass ihr einen Film findet, der euch interessiert. 

VON KAJA

Aktueller Film: Schloss aus Glas (USA 2017, R: Destin Daniel Cretton , FSK 12)

Für Jeanette (Chandler Head, später: Ella Anderson und Brie Larson) ist das Leben ein großes Abenteuer. Ihr Vater Rex (Woody Harrelson) holt ihr die Sterne vom Himmel und verjagt die Dämonen, die sie nachts im Traum verfolgen.
Was macht es da schon, mit leerem Magen ins Bett zu gehen, eine eigensinnige Künstlermutter (Naomi Watts) ertragen zu müssen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Sie ist ein glückliches Kind. Doch mit der Zeit können auch die hoffnungsvollen Geschichten des alkoholkranken Vaters nicht mehr von der bitteren Armut ablenken, in der Jeannette und ihr Familie leben, und das Lügengebäude der Eltern erweist sich als ebenso zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das Rex seiner Tochter jahrelang verspricht zu bauen… (Quelle: Pressemitteilung)

Der Film erzählt die Geschichte von Jeanette Walls, angefangen beim jungen Mädchen bis hin zur erfolgreichen Kolumnistin. Die Geschichte überzeugt und basiert auf der gleichnamigen Autobiografie. Und trotzdem fällt es mir ein wenig schwer, meine Meinung über diesen Film zu teilen, ohne zehn Seiten darüber zu schreiben, denn eigentlich müsste man den Film an sich, als Aneinanderreihung von Bildern und Einstellungen, von der teils harten Geschichte trennen und für beide Seiten eine eigene Meinung äußern. Ich kann nicht sagen: „Der Film ist gut“ ohne ebenso zu denken: „Die Geschichte ist es aber nicht.“ Und damit meine ich nicht, dass der Film die Gesichte schlecht erzählt oder es sich um eine schlechte Geschichte handelt. Nein, damit möchte ich nur ausdrücken, dass ich mir, nachdem ich den Film gesehen hatte, viele Gedanken über Jeanette Walls Leben, ihre Eltern und eben ihre Geschichte gemacht habe. Auf der einen Seite bin ich der Überzeugung, dass sich ihre Eltern teils verantwortungslos verhalten, wenn sie das kleine Mädchen mit starken Verbrennungen aus dem Krankenhaus „entführen“ oder wenn die vier Geschwister tagelang hungern müssen und am Schluss Butter gemischt mit Zucker essen, weil der Vater das Geld zum Trinken ausgibt. Auf der anderen Seite sagt Jeanette selbst, dass sie eine glückliche Kindheit hatte. Ist es da überhaupt von Bedeutung, dass die Familie nicht so viel Geld hat und beide Eltern ein wenig eigenartig sind, solange die Kinder glücklich sind und es ihnen gut geht?

Das Problem besteht meiner Meinung nach einfach darin, dass die Kinder ein besseres Leben hätten haben können, wenn sie einen festen Wohnsitz und tägliche Mahlzeiten gehabt hätten. Besonders der letzte Punkt ist meiner Meinung nach besonders wichtig für das gute Aufwachsen eines Kindes. Betrachtet man nun den Film als Medium in seiner äußeren Form von Licht auf einer Leinwand, so muss ich sagen, dass der Film sehr gut gemacht und schön anzusehen ist. Jedoch habe ich mir bei diesem Film eine FSK von 14 gewünscht, da er aufgrund seiner ernsten Thematik und Jeanettes teils schwieriger Lebensgeschichte harte Szenen enthält, die meiner Meinung nach für Kinder ab 12 Jahren zu brutal sind, um dem Film allerdings eine FSK ab 16 zu geben dann doch zu sagen wir „unspektakulär“ sind.

Deswegen möchte ich bitten, euch gut zu überlegen, ob ihr mit Gewalt und Alkoholismus in Filmen eher gut oder eher schlecht umgehen könnt, bevor ihr euch SCHLOSS AUS GLAS im Kino anschaut. Es macht zudem immer einen großen Unterschied, ob man sich den Film im Kino auf großer Leinwand anschaut oder ob man ihn „nur“ zuhause gemütlich auf dem Sofa auf dem Fernseher oder auf dem Laptop anschaut. Deswegen möchte ich hiermit ebenfalls eine Triggerwarnung für diesen Film ausgeben.

Wer nicht weiß, was eine Triggerwarnung ist, für den packe ich hier den Link zum Eintrag auf Wikipedia rein und nehmt diesen, sowie ähnliche Filme nicht auf die leichte Schulter: https://de.wikipedia.org/wiki/Triggerwarnung

Wir trafen den Jungschauspieler Langston Uibel am Savigny-Platz und sprachen mit ihm über seinen neuen Film HIGH SOCIETY, seine Schauspielanfänge und seinen Traum von einem eigenen Food-Truck!

Ein Beitrag von Lotta und Hannah | Schnitt: Kai

„Rock My Heart“ – so heißt der neue Film, in dem die 17-jährige Jana (gespielt von Lena Klenke) trotz eines angeborenen Herzfehlers sich in ein wildes Abenteuer stürzt. Gemeinsam mit Pferdetrainer Paul Brenner (Dieter Hallervorden) lernt sie das Reiten, um an einem Pferderennen teilzunehmen. Wie die Dreharbeiten mit einem Pferd für Lena Klenke waren und was sie an ihrer Rolle so fasziniert, erfahrt ihr im Interview!

 

jup!: Hallo Lena! Du spielst in dem Film „Rock My Heart“ die Hauptrolle Jana. Worum geht es in dem Film und was hat dich an Janas Rolle so fasziniert?

Lena: In dem Film geht es um ein herzkrankes Mädchen, das eines Nachts einem Pferd begegnet und das geht ihr seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Als sie das Pferd wiederfindet, stellt sich heraus, es ist ein Rennpferd, dessen Besitzer überhaupt keinen Zugang zu dem Pferd bekommt. In Jana sieht er nun eine Chance und möchte sie kurzer Hand zum Jockey ausbilden... An der Rolle hat mich Janas Stur- und Verbissenheit fasziniert, die ich auch sehr gut von mir selbst kenne. Egal welcher Stein ihr in den Weg kommt, sie gibt nicht auf und will sich auch nicht von ihrem Herzfehler einschränken lassen.

Wie hast du dich auf den Dreh vorbereitet? Konntest du beispielsweise schon reiten? Und wie schwierig war es, ein herzkrankes Mädchen zu spielen?

Ich hatte drei Monate vor Drehbeginn intensives Reittraining, um mich vorzubereiten. Wirklich reiten konnte ich vorher nicht, aber das ging dann Gott sei Dank relativ schnell und ziemlich gut. Des Weiteren haben der Regisseur und ich uns mit verschiedenen Fällen von herzkranken jungen Menschen befasst und uns auch mit einer Familie getroffen. Das hat sehr geholfen sich in die Situation rein zu fühlen.

VON JANIK EMIL

Weltweit kommt etwa eines von 700 Neugeborenen mit dem Down-Syndrom zur Welt. Folglich kommt alle paar Minuten ein Baby mit diesem Handicap zur Welt.

Down-Syndrom, oder auch Trisomie 21 genannt, bezeichnet eine Chromosomenabweichung. Chromosomen sind fadenförmige Gebilde, die sich in allen Zellen befinden und unser Erbgut tragen.
Normalerweise sind in jeder Zelle 23 Chromosomenpaare – 22 Chromosomenpaare und 1 Geschlechtspaar. Bei einem Menschen mit Down-Syndrom ist jedoch das 21. Chromosom dreifach vorhanden. Trisomie 21 ist jedoch nicht erblich bedingt, es kann allerdings dazu kommen, dass derjenige der das Syndrom hat und ein Kind bekommt, die ursächliche Chromosomenstörung an das Kind weitergibt.
Der namensgebende Arzt John Langdon Down war einer der Ersten, der die „klassischen Merkmale“ dieses Syndroms beschrieb und schon damals eine Unterscheidung zu Menschen mit geistiger Behinderung traf.
In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder das Wort Inklusion.

 

Was ist überhaupt Inklusion?

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch dazugehört. Egal welche Sprache jemand spricht, wie man aussieht oder ob man ein Handicap hat. Dies ist sogar in der UN-Behindertenrechtskonvention festgehalten und damit auch ein Menschenrecht. Doch auch Deutschland und viele andere Länder müssen noch viel dafür tun, damit der Vertrag eingehalten wird.

Erst wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit, funktioniert Inklusion. So sollten Kinder mit und ohne Handicap zusammen in der Schule lernen können. Allerdings gerade der letzte Punkt scheitert beispielsweise am Lehrkräftemangel, an zu großen Klassen oder auch an zu wenigen Investitionen.

 

Inklusiver Musikdreh

Um diesen Missständen entgegenwirken, hat der Verein „Downsyndromberlin“ einen inklusiven Film-Ferien-Workshop mit dem Titel „Wir drehen ein Musikvideo“ auf die Beine gestellt. Hierbei durften musikinteressierte Kinder miteinander ein Musikvideo zu dem Song „Das macht man nicht“ von „Deine Freunde“ drehen.

Die Band „Deine Freunde“ macht Musik für Kinder, doch auch Jugendliche und Erwachsene können sich für die Songs begeistern.  Dies war auch für die Workshopleiterin Marieke Weydemann der Grund, warum sie genau diese Band als Musikvorlage ausgewählt hat.

Eine Gesellschaft in naher Zukunft, die es nur darauf absieht, was Du leistest und wieviel Du leistest. Menschen, die sich dem beugen und Menschen, die sich dem widersetzen.
"Jugend Ohne Gott" ist ein Film, der diese Thematik, wie nur selten, verarbeitet. Wir trafen Fahri Yardim, Jannik Schümann und Jannis Niewöhner zum Interview. Außerdem konnten wir uns den Film vorab anschauen. Die Filmrezension findet ihr im Format FILMFEEDBACK.

VON SINA UND HANNAH

 

Interview mit Jannik Schümann und Jannis Niewöhner

Vampire und ihre Geschichten gibt es schon lange. Es gibt sie in allen Varianten. Blutrünstige Monster bis attraktive Blutsauger. Doch diese Vampire sind anders. Ich will euch „Mitternachtszirkus“ vorstellen. Ein Film, der mit einigen der wohl albernsten Klischees der Vampire, wie das unbegründete Fehlen einer Reflektion oder der unsinnigen Angst vor Knoblauch, aufräumt.

VON ALINA

Im Jahr 2009 erschien der Film in den Kinos. Es ist die Verfilmung der gleichnamigen Buchreihe, die sage und schreibe 12 Bände umfasst. Geschrieben wurden sie von Darren Shan. Viele Kritiker meinten, dass der nicht so gut sei. Jedoch gab es viele Leute, die „Mitternachtszirkus“ sogar mit „Harry Potter“ verglichen und den Büchern, sowie dem Film großes Potential zumaßen. Zwischen Buch und Film treten viele Unterschiede auf. Man bekommt kein verfilmtes Buch, sondern eine Handlung mit ganz anderen Geschehnissen und Facetten.

 

Die Handlung

Darren Shan ist 16 Jahre alt und als er und sein bester Freund Steve einen Flyer des mysteriösen „Cirque du Freak“ finden, ist ihnen sofort klar, dass sie das nicht verpassen dürfen. Der „Cirque du Freak“ ist eine Freakshow mit atemberaubenden Artisten. Da gibt es zum Beispiel einen Mann mit zwei Bäuchen, eine Frau, die ihre Gliedmaßen nachwachsen lassen kann und einen Wolfsmann. Doch am meisten begeistert Darren Larten Crepsley mit seiner extrem giftigen Spinne Madam Okta. Von seiner großen Liebe zu Spinnen verleitet, stiehlt Darren sie und bekommt dadurch mit, dass Larten Crepsley ein Vampir ist. Herausgefunden hat das sein Freund Steve. Dieser möchte auch ein Vampir werden, doch wird abgewiesen und schwört Rache. Darren entkommt, doch schon bahnt sich eine Tragödie an. Die Spinne Okta kommt frei und beißt Steve. Er hat nicht mehr lange zu leben, denn es gibt nur einen, der ein Heilmittel hat. Darren sucht Crepsley auf und fleht ihn an, ihm zu helfen. Der Vampir willigt ein, doch nur unter einer Bedingung: Darren muss sein Assistent und ein Halb-Vampir werden. Darren bleibt nichts anderes übrig und so willigt er ein. Erst versucht er, sein Leben wie sonst zu leben, aber das macht ihm sein Durst nach Blut unmöglich. So muss er schweren Herzens seine Familie verlassen und seinen eigenen Tod vortäuschen. Und so kommt es auch zu seiner ersten Begegnung mit einem Vampyr. Denn Blutsauger ist nicht gleich Blutsauger. Die Vampyre töten die Menschen und sind auf Krieg aus. Vampire wollen Frieden und haben eine Methode entwickelt, wie man Blut trinken kann, ohne dass der Mensch stirbt. Um Schutz zu suchen, tritt Darren dem „Cirque du Freak“ bei. Doch der geheimnisvolle

Mr. Tiny versucht den Jungen auf die Seite der Vampyre zu ziehen, koste es was es wolle.