Kultur

Klein aber fein. Gerade erst fertig und schon bekannt. Worum es in diesem Anime geht und ob er sehenswert ist, berichte ich euch hier.

VON ALINA

Die Geschichte spielt in einem Königreich namens Glanzreich. Durch den weisen und liebevollen König herrscht Frieden und Reichtum im Königreich. Doch auch der König muss sich Gedanken um einen Nachfolger machen. Er hat fünf Söhne und eine Tochter. Sein Erstgeborener ist ein begabter junger Mann, der ein absolut geeigneter König wäre. Doch sein Vater, Viktor von Glanzreich, ist besorgt. Immerhin haben es viele auf das Leben seines Sohns abgesehen. So möchte er für den Fall der Fälle auch seine anderen vier Söhne auf den Thron vorbereiten. Deshalb ruft er den Hauslehrer Heiner Wittgenstein zu sich.

Heiner hat es aufgrund seiner Körpergröße nicht leicht, als er im Schloss ankommt. Die Prinzen weigern sich mit ihm zu arbeiten. Alle Hauslehrer, die sie bis jetzt hatten, verließen das Schloss schon bald wieder. Dass das an ihrer arroganten und abweisenden Art liegt, kommt den Prinzen nicht in den Sinn. Den neuen Lehrer wollen sie auch nicht haben.

In den ersten paar Episoden lernt Heiner die Prinzen kennen. Ihre Charaktere, ihre Probleme, ihre Stärken und ihre Schwächen – alles  macht dem Hauslehrer zu schaffen und sein Leben kompliziert. Doch Heiner ist nicht wie die anderen Lehrer. Mit seinen unglaublichen Fähigkeiten und viel Mitgefühl schafft er es, dass die Herzen aller ihm zufliegen. Doch trotz allem ist damit nicht alles gut, denn jemand versucht die Prinzen loszuwerden.

Ich habe diesen Anime geliebt. Er hat einen wunderschönen Zeichenstil und die Animationen sind fesselnd. Die erste Hälfte des Anime ist unheimlich lustig, während die zweite in die Tiefe geht und emotional ist.

Was mich überrascht hat, war die Tatsache, dass ich mich in alle Charaktere verliebt habe. Im Normalfall hat man zwei oder drei Lieblinge, aber das war bei diesem Anime nicht der Fall.

Beim Schauen dieses Anime durchläuft man die unterschiedlichsten Emotionen. Man weint, man lacht und man wird wütend. Eine Achterbahn der Gefühle.

Der Anime hat nur zwölf Folgen und hat somit keine Füllerfolgen, sondern nur Story pur.

Ihr findet den Anime mit englischen und deutschen Untertiteln hier.

Im Juli kommt „The Royal Tutor“ sogar als Manga raus, an dem die Macherin Higasa Akai schon seit 2013 arbeitet. Es ist ihr erstes Werk.

Dieser Anime ist ein absolutes Muss für Anime-Fans und wenn ihr es mögt, zu lachen, ist dieser Anime nur zu empfehlen.

 

29.07.2017
11.00
05.08.2017
11.00
12.08.2017
11.00
19.08.2017
11.00

VON MAREIKE

"Es ist wunderbar zu sehen, wie Kinder großartige Künstlerinnen und Künstler sein können"
-
Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey bei der Eröffnung der Ausstellung

Über 400 Kinder und Jugendliche aus drei Neuköllner Schulen haben ein halbes Jahr lang im Kunst- und Kreativzentrum Young Arts Neukölln mit Künstler*innen verschiedenster Kunstrichtungen zum Thema Doppelgänger gearbeitet. Im Rahmen des freien Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln, das seit 1999 vielseitigste Projekte der Berliner Kunstszene unterstützt und zeigt, können wir nun auch spannende Arbeiten der jüngeren Künstlergeneration bewundern.
In Workshops, die von Berliner Künstler*innen über einen Zeitraum von jeweils drei bis fünf Tagen durchgeführt wurden, hatten Schüler*innen aus der 3. bis 10.Klasse die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten und unterschiedliche Techniken für sich zu entdecken. Die entstandenen Arbeiten zum Thema Doppelgänger sind vom 22. bis zum 30. Juni 2017 für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

„Wie wäre es, wenn es irgendwo auf der Welt eine Person gäbe, die dir im Aussehen so stark ähnelt, dass es zu einer Verwechslung kommen könnte? Wie würdest du leben, wenn es dich ein zweites Mal geben würde?“

Diesen Fragen widmeten sich die Kinder und Jugendlichen und experimentierten, unter Anleitung ausgewählter Künstler*innen, mit Fotografie, Streetart, Zeichnungen, Film und Textilien. Sie erschufen neue Identitäten oder erträumten sich die eigene neu. Die jungen Künstler und Künstlerinnen erdachten sich zudem beispielsweise Doppelgänger zu bekannten Persönlichkeiten wie die Security-Frau "Ferkel" (Angela Merkel) oder den Basketballspieler "Regierer" (Donald Trump). Auch entwickelten sie "Prototypen" für Klonmaschinen, um sich selbst zu vervielfältigen und so der ein oder anderen lästigen Pflicht zu entkommen. Eine Schülerin der dritten Klasse erzählte mir, dass sie ihren Doppelgänger dann gerne in die Schule schicken würde. Dieser Idee schloss sich auch der Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer an, der die Ausstellung zusammen mit der Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey eröffnete und ebenfalls gern mal einen Doppelgänger ins Rathaus schicken würde. Die beiden hatten außerdem die großartige Möglichkeit, von einigen jungen Künstlern durch die Ausstellung geführt zu werden, die stolz von ihren eigenen Arbeiten erzählten und sich den Fragen der neugierigen Besucher stellten.
 

Von Indiens Farbfest zum spektakulären Holi Festival of Colours™

Eine halbe Million Partygänger weltweit sind in jedem Jahr dabei, wenn das wunderbar verrückte Holi Festival of Colours™ Farbe in Dein Leben bringt!

Seit uralten Zeiten feiert man in Indien das leuchtende Farbenfest der Freude: Das Holi Festival ist eines der ältesten Feste Indiens, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird und alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben werden. Entstanden aus der indischen Mythologie, vermittelt es auch den Triumph des Guten über das Böse.

VON MAREIKE

Bereits zum dritten Mal fand die Maker Faire nun in unserer schönen Hauptstadt Berlin statt. Über 900 Maker stellten an fast 200 Ständen ihre Projekte aus, ließen sich von Besuchern mit Fragen durchlöchern und veranstalteten spannende Workshops. Für "die Großen" gab es zudem öffentliche Vorträge, die sich beispielsweise um die Ansätze und Herausforderungen der Industrie 4.0-Bewegung, Crowdfunding oder die Realisierung von DIY-Projekten mithilfe von Smartphones drehten.

Für Menschen, die Ahnung haben, ist die Maker Faire der richtige Ort, um Kontakte zu knüpfen und über eigene Projekte zu fachsimpeln. Die Community bietet Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung von individuellen Vorhaben und ist wirklich mit Herz dabei. Die Hallen der STATION-Berlin am Gleisdreieck glühten nur so von geballter Schaffenskraft - echte Maker eben.

 

Keine Ahnung von Technik? Macht nichts.

Ich hatte vier Jahre lang Informatik und zähle definitiv immer noch zu den Laien. Wenig bis gar kein Know-how zu haben, ist allerdings kein Argument gegen einen Besuch.

Die Maker Faire hält jedes Jahr tolle Angebote für jeden bereit, der Spaß daran hat, sich neue Ideen präsentieren zu lassen oder selbst tätig zu werden.

Besucher*innen konnten an jeder Ecke an Mitmach-Aktionen teilnehmen und so selbst zu sogenannten Makern werden. Insbesondere die Väter schienen Spaß zu haben. Sie wirkten oft sogar neugieriger als ihre Söhne oder Töchter. Mit Schutzbrille und -handschuhen ausgestattet, wurden hochkonzentriert bunte LEDs an kleine Leiterplatten gelötet, um letztlich ein leuchtendes Herz mit nach Hause bringen zu können. Auch konnten, unter Anleitung von Tino Werner von VARIOBOT, eigene Roboter gebaut werden, die Hindernissen ausweichen und Gegenständen oder Linien folgen können – und das ohne Hightech. Diese MiniBots bestehen lediglich aus einfachen Bausätzen und sind somit schnell gebaut.

 

Es grünt die Technik

Besonders überraschend waren auch die vielseitigen Verknüpfungen von Natur und Technik. So hat es mir besonders der YardCube angetan. Dieses Mini-Gewächshaus ermöglicht es jedem Haushalt, optimale Umweltbedingungen für jede Nutzpflanze zu schaffen. Mithilfe eines softwaregesteuerten Systems werden die ermittelten Werte für Licht, Temperatur und Feuchtigkeit im Gewächshaus umgesetzt, um letztlich optimale Wachstumsbedingungen zu erzeugen.

Natürlich stellt sich bei solchen Erfindungen auch immer die Frage, wer sowas denn tatsächlich braucht. Aber eine schöne Spielerei ist es doch für diejenigen, denen der grüne Daumen fehlt oder die beispielsweise in einer Wohnung mit weniger guten Bedingungen für Pflanzen wohnen. Zudem sieht das Ganze auch wirklich edel aus – ein faszinierender Hingucker.

 

VON JESSICA | VIDEO: KAI

„Love out Loud!“ und dank des Regenbogens der Negativität entgegen. Die 11. re:publica fand vom 8. Mai bis zum 10. Mai 2017 statt und setzte den Kurs ganz klar in Richtung BUNT. Erneut war die Messe rund um die Themen digitale Gesellschaft, soziale Medien und das Web 2.0 in der STATION Berlin zu finden.

Neben hippen Essensangeboten, diversen Ständen und Aktionen bot sich eine Vielzahl an hochkarätigen Workshops und Sprecher*innen. Sascha Lobo reflektierte kritisch über seine Selbstdarstellung im Netz und die, der Allgemeinheit. Ein wahrer Experte in Sache Medien, Rasmus Kleis Nielsen vom Reuter Institut für Journalismusstudien, gab Einblick in seine Unterscheidung zwischen „Fake News“ und „Real News“. Die Liste lässt sich von Journalist*innen, über Politiker*innen bis hin zu den Nachbar*innen von nebenan, die ihre besondere Message haben, weiterführen. Selbst Kunstinteressierte kamen bei Ausstellungen, wie der von Stella Schiffczyk, auf ihre Kosten. Sie portraitierte jene kamerascheuen Zeugen, die während des NSA-Untersuchungsausschusses aufgrund ihrer Geheimdiensttätigkeit nicht abgelichtet werden durften.

29.08.2017
10.00
30.08.2017
10.00
31.08.2017
10.00
01.09.2017
10.00

Das Internationale Deutsche Turnfest ist mit über 70.000 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern das größte Wettkampf- und Breitensportevent der Welt. 2005 fand es schon einmal in Berlin statt und 12 Jahre später erwarten die Veranstalter vom 03. bis 10. Juni 2017 wieder zahlreiche Interessenten.

 

Highlights:

Der Festzug – 03.06, 17.30 Uhr, Brandenburger  Tor

Der Festzug ist die feierliche Eröffnung des Deutschen Turnfestes und wird 2017 Berlin durch einen Straßenumzug miteinbeziehen.

 

Die Turnfestgala – 04.06, 05.06 & 07.06, 20.00 Uhr, Mercedes Benz  Arena

Die Vielfalt des Turnens in Verbindung mit dem lebhaften Berlin offenbart sich in der künstlerischen Darstellung der Show. Kreative Choreographien. sportliche Höchstleistungen und technische Effekte vermengen sich zu einem Höhepunkt des Deutschen Turnfestes 2017.

 

Stadiongala – 06.06, 20.00 Uhr, Olympiastadium

Ein ganz besonderes Highlight des Turnfests Berlin 2017 wird die große Stadiongala im Berliner Olympiastadion sein. Es erwartet uns ein unvergessliches, emotionales Erlebnis mit insgesamt über 6.000 Mitwirkenden die eine bunte und bewegende Show ins Olympiastadion zaubern werden.

 

Tuju-Show – 08.06, 16.00 Uhr, Halle 18

Unter dem Motto: „Mal eben meine Welt retten“ präsentieren ausgewählte Gruppen der Deutschen Turnerjugend die Tuju-Show.  Es wird emotional, spannend, großartig, luftig und unvergesslich.

Wollt Ihr bei dieser einzigartigen Show dabei sein? Dann schickt eine E-mail mit eurer Lieblingsportart an fsj@jup.berlin für die Chance zwei Tickets zu gewinnen.

Mehr Informationen.

 

Stromkästen sind grau und langweilig? Nicht in Berlin! Immer mehr Stromkästen werden durch Schulgruppen kreativ besprüht! Dabei helfen erfahrene Sprayer beim Designen und Sprayen. jup! war bei einem Workshop an der Otto-von-Guericke-Oberschule mit dabei!

Wie so ein Workshop abläuft? Schaut es euch an!
 

VON MAREIKE

Juergen Teller, einer der international gefragtesten Fotografen der Gegenwart, begann seine berufliche Laufbahn, ebenso wie seine Eltern, mit einer Lehre als Bogenmacher für Streichinstrumente. Aufgrund einer Allergie wechselte er jedoch bald zum Studium der Fotografie nach München, bevor er mit 22 Jahren nach London zog, wo er seitdem lebt und als freier Künstler arbeitet.

Teller erhielt zunächst Aufträge in der Musikbranche: Er portraitierte Musiker, fotografierte für Plattencover und begann gegen Ende der 80er Jahre sogar für bekannte Modemagazine wie die einflussreiche britische Modezeitschrift i-D oder internationale Ausgaben der Vogue zu arbeiten.

Sein eigentlicher Durchbruch gelang ihm 1991, als er die US-amerikanische Band Nirvana auf ihrer Nevermind-Tour begleitete, deren Album "Nevermind" heute wohlgemerkt zu den wichtigsten Alben der Musikgeschichte gezählt wird, da es sich weltweit über 30 Millionen Mal verkaufte. Ebenso wie er Frontmann Kurt Cobain damals in sehr persönlichen und authentischen Momenten ablichtete, gelang es ihm auch bei weiteren großen Namen wie Kate Moss, Kanye West und Kim Kardashian, die wir sonst ausschließlich von perfekt inszenierten Bildern kennen.

 

„Was mich letztlich einzig und allein interessiert, ist die Interaktion zwischen zwei Menschen. Einer von denen bin ich, der Fotograf. Und wenn mich diese Begegnungen berühren, dann ist es gut.“ - Juergen Teller

 

Ihr wollt auf die Bühne? Dann kommt zu einem Improworkshop der Improfabrik! Kostenlos und einfach nur geil! Was dort gemacht wird? Die jup! Redaktion war vor Ort und haben die Gründer Paul und Lenny von der Improfabrik befragt!

Ein Beitrag von Zora, Abdu, Nuseyba, Patrice und Kai:

 

 

VON ZORA

 

Mit der U-Bahn verfahren, 5 Minuten zu spät und außer Atem ankommen. Ein super Start ins Wochenende! Empfangen werde ich nun schon von einem vollen Saal und den Schüler*innen der Tesla Schule. Diese sind gerade dabei ihre Wunschvorstellungen einer neuen Welt vorzustellen. Nach dem Weltuntergangscountdown bin ich mir sicher, spannend war das nicht. Doch das Stück warum ich hauptsächlich hier bin, findet erst noch statt.

Nach der kleinen Pause, in der man wunderbar auf dem Flur die Schüler*innen beim Bottleflippen mit dem Fuß beobachten konnte, geht es nun endlich los mit dem Stück „Life“ von der Hans-Gerade-Schule.

 

Wir waren für euch auf der Leipziger Buchmesse! Wie es da so war und was ihr von einer Buchmesse erwarten könnt, sagt euch unsere Redakteurin Isabel.

 

VON ISABEL

 

Der Zug hält direkt vor den Toren der Leipziger Buchmesse. Nach kurzem Einchecken der Pressekarte kann es auch schon losgehen.
Wir gelangen direkt in die Halle 1, die Mangahalle. Dort findet sich alles was sich ein Anime/Manga-Fan nur wünschen kann. Von Mangas über Kuscheltieren bis hin zu Krimskrams. Selbst japanische Süßigkeiten gibt es zu kaufen.

Weiter geht es in Halle 2.  Dort finden sich Jugendbuchliteratur und Fachbücher. Ausgestellt sind unter anderem auch die Nominierungen der Jugendbücher für den Jugendliteraturpreis, der am 23.03.2017 auf der Leipziger  Buchmesse verliehen wurde. Mehr über den Jugendliteraturpreis erfahrt ihr demnächt bei uns!  Mit dabei unter anderem "Nur drei Worte " von Becky Albertalli, "Eins" von Sarah Vrossan oder "Mit anderen Worten: ich" von Tamara Ireland Stone.
In jeder Halle gibt es Ecken, in denen Vorlesungen oder Fragenrunden stattfinden. Da es Freitag ist, ist es zwar voll aber dennoch hält sich das Gedränge in Grenzen. Es ist angenehm durch die Gänge zu schlendern und sich die Bücher anzuschauen. 
Wir wechseln die Halle und schauen uns die Belleristik und Sachbücher an. Auffallend ist, dass es viele alte Bücher gibt, die schon länger auf dem Markt sind und wenige wirkliche Neuerscheinungen. Trotzdem gibt es eine riesige Auswahl an Büchern von vielen verschiedenen Verlagen. Wenn man möchte, kann man Stunden damit verbringen, sich die Bücher anzusehen, reinzulesen und zu kaufen. 

Nach einer Pause, die man im Zentrum des Messegeländes verbringen kann, in dem verschiedenste Stände für jeden Geschmack etwas zum Essen anbieten, kann es auch schon weitergehen. In Halle 3 befinden sich Publisher, die ohne einen Verlag hinter sich ihre Bücher herausbringen. Oder auch Blogs/Websites wie lovelybooks.com, die über Bücher schreiben oder Bücher vorstellen. 

Als Fazit des Tages kann man sagen, das man genug Zeit einplanen sollte, wenn man die Buchmesse besuchen möchte. Jedoch haben uns 7 Stunden gereicht und auch die Füße haben langsam schlapp gemacht. Man hat die Möglichkeit in viele verschiedene Bücher reinzulesen und kennenzulernen, jedoch darf man nicht auf ausschließlich Neuerscheinungen hoffen, denn die gab es leider nur vereinzelt. 
Alles in allem hat uns der Tag jedoch sehr viel Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder!

 

VON DAT

Fußball auf dem Platz, Fußball neben dem Platz, Fußball auf der Leinwand: „König Fußball” gewinnt auch heute noch stetig an Popularität und nimmt zusehends Raum in unseren Leben ein. Manch einer möchte aber noch mehr sehen als das Runde im Eckigen. Fußballfilme fördern etwa interkulturelles Lernen, indem sie das Publikum auf Expedition schicken und dabei gesellschaftliche sowie kulturelle Hintergründe entschleiern. Wie sieht der beliebteste Sport der Welt beispielsweise in anderen Regionen fernab des Weltmeisterlandes aus? Was verbirgt/verbarg sich hinter der Fassade eines Zlatan Ibrahimovic' oder Johan Cruyffs? Was macht den Ball überhaupt zu einem derart faszinierenden Gegenstand für den Menschen? Einige Filmrezensionen findet ihr am Ende des Beitrages!

 

 

Bereits zum 14. Mal

Eine Zusammenstellung sowohl heimischer als auch exotischer Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme über und rund um den Fußball ist vom 30. März bis 3. April bei der 14. Ausgabe von „11mm” zu bestaunen. „11mm” hat den Anspruch, ein möglichst breites Spektrum an Filmbegeisterten anzusprechen und bedient sich dabei einer Vielfalt, die selbst Fußballdesinteressierte und Sportverdrossene ins Kino zu locken vermag. Aus dem ersten Event 2004 mit 11 Filmen wurde das internationale Fußballfilmfestival mit 56 Filmen aus 25 Ländern in diesem Jahr.

 

Specials

Geschaut wird hauptsächlich im Kino Babylon in Mitte (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin), wo diesmal gleich zwei Filme Weltpremieren feiern werden: „You'll never walk alone” und „Refugee 11”. Deutschlandpremiere feiert hingegen „Salomon Kalou - L'Éléphant chéri”, eine Dokumentation über den Hertha-Profi, welcher auch vor Ort sein und anschließend in der Jury sitzen wird. Die letzten Jahre haben im Übrigen gezeigt, dass sich gern mal Überraschungsprominenz im Babylon verirrt.

 

Für den Nachwuchs

Der Veranstalter Brot & Spiele e. V. wird auch dieses Jahr maßgeblich von der DFB-Kulturstiftung gefördert und darf sich mit Mario Gomez vom VfL Wolfsburg als Schirmherren des Festivals schmücken.
Der VfL ist es dann auch, der vom 27.-31. März das pädagogisch betreute Nachwuchsfestival „11minimeter” im Filmtheater am Friedrichshain (Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin) präsentiert. Tickets kosten 4 € pro Person (bei freiem Eintritt des Lehrpersonals). Anmeldungen via E-Mail an schulkino@11-mm.de oder telefonisch unter 0178 / 3283354.

 

Vom 24.-30 April ist wieder Games Week in Berlin! Hier dreht sich alles rund um das Thema Videospiele. Von interaktiven Ausstellungen über Workshops bis zum Zocken auf der Kinoleinwand ist so einiges dabei. Auch jup! wird für euch auf der Games Week unterwegs sein!

Die Events finden an verschiedenen Orten statt, hier findet ihr die Liste.

 

 

VON SINA | CHARLOTTE

 

„TANZKOMPLIZEN: Zeitgenössische Tanzproduktionen für Menschen jeglichen Alters. Die aktuelle Reihe befasst sich mit dem Element Feuer in all seiner schönen, gefährlichen Kraft.“

 

Das erste Stück trägt den Namen „Loveline“. Ein Theater, teilweise im wahrsten Sinne, über flammende Liebe. Eine Vier-Mann-Produktion bestehend aus einer weiblichen und zwei männlichen Protagonisten und einem unterstützenden Licht- und Tontechniker. Aufgeführt wird das Ganze im Podewil, ein Teil des Grips-Theaters in Berlin-Mitte. Dr. Loveline, erkennbar an einem auffälligen äußeren Erscheinungsbild, gibt den beiden Verliebten, Izi und Otto, Tipps und stellt einen menschlichen Ratgeber da. Eine große Unterstützung bieten dabei seine zwei Monologe, die die Darbietungen der monotonen halb-akrobatischen Leistungen in Sachen Verständnis unterstützt.

Wenn man rein kommt, erwartet einen eine schöne Tanzfläche. Die Erwartungen steigen. Dem Namen „TANZKomplizen“ soll das gerecht werden. Den Stil beschreiben, mit welchem Werte in dem Stück vermittelt werden, kann man jedoch nicht ganz. Eine spezielle Art des Contemporary. Eine Variante des Dramas. Der Aspekt, dass Raum zur persönlichen Auseinandersetzung bleibt, könnte es auch zu einer Komödie machen. So außergewöhnlich der Aufbau des Stückes auch ist, die Darstellung ist außergewöhnlicher.

Für wen die Produktion am besten geeignet ist, lässt sich schwer sagen. Empfehlenswert ist sie dennoch für Jugendliche ab 12 Jahren, da es sonst schwer werden könnte, dem Geschehen zu folgen. Auch das Geschehen richtig einzuordnen, könnte schwer werden. Aber an alle Kunst- und Interpretationsliebhaber: Geht ins Theater und schaut euch „Loveline“ an.

Max berichtete auf jup! über sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein. Sein Ziel? Noch mehr junge Leute davon zu überzeugen, dass ein FSJ nach der Schule super ist!

 

Tina war mit der Organisation AFS ein Jahr im Ausland (2015/2016). Sie lebte in Italien, genauer gesagt auf Sizilien. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen!

"Let's dance" heißt es ab dem 15. März im Theater Podewil. Das Projekt TANZKOMPLIZEN geht in die nächste Runde. Unterschiedliche Erfahrungen, Biografien und Talente, sechs Choreografen und ihre künstlerischen Teams arbeiten seit Anfang des Jahres als Komplizenteam zusammen und entwickeln je drei abendfüllende Tanzproduktionen, die sich theamtisch auf die Elemente Feuer und Wasser beziehen.

 

#LOVELINE

Den Auftakt macht ab dem 15. März das Stück LOVELINE, indem die BRANDHERDE der LIEBE im Mittelpunkt stehen:

 

"Otto und Izi treffen sich auf einer Party zum ersten Mal. Fruchtbowle, Zungenküsse, oh Gott wie geht das?
Fragen an Dr. Loveline, für die sich normalerweise jeder schämt.  Aber nicht bei uns, hier wird gefeiert und ausprobiert, wie sich die neue Freiheit anfühlen könnte. Kennt ihr das?
Immer in der Nähe von jemandem sein zu wollen. Verdammt! Und diese Eltern. Kommen immer rein, wenn sie nicht sollen!
Wie verhindere ich das? Dr. Loveline hat auf alle Fragen Antworten, wenn auch manchmal ungewohnte.
Es brennt , es brennt schon lichterloh, die Liebe macht mich – noch! – gar nicht froh."

 

Ihr seid neugierig? Dann ab ins Podewil mit euch! Informationen zu Tickets und Preisen findet ihr hier!

 

+++ VERLOSUNG +++

Ihr habt kein Geld? Kein Problem! Wir verlosen 2 Freikarten für die Aufführung am 18. März (17:00 Uhr, Podewil)!

Schreibt einfach eine Mail an info@jup.berlin! Einsendeschluss: 14. März 2017!

 

Aufführungstermine:

15. Mär 2017, 10:30 - 11:30

17. Mär 2017, 10:30 - 11:30

17. Mär 2017, 17:00 - 18:00

18. Mär 2017, 17:00 - 18:00

 

"Katzelmacher" ist das neue Theaterstück des Jungen Deutschen Theater, welches auf der Inszenierung von Rainer Werner Fassbinder basiert. Das Stück behandelt die alltäglichen Konflikte und Probleme Jugendlicher, hat aber als Hauptfokus das Thema Immigration und den Umgang damit.

VON CHARLOTTE

Nachdem ich Anfang Februar schon die Möglichkeit hatte, mir die Proben des Stückes anzugucken, war ich jetzt sehr gespannt, das Endergebnis auf der Bühne zu sehen. Obwohl das Stück von Jugendlichen aufgeführt wird, ist es auf jeden Fall kein Kindertheater, sondern eine ernstzunehmende professionelle Inszenierung.  Das Bühnenbild stellt ein Dach dar, auf dem sich die Jugendlichen treffen und bleibt die ganze Vorstellung gleich. Das Außergewöhnliche sind die Schornsteine, die Rauch abgeben sowie die Möglichkeit, es auf der Bühne regnen zu lassen.

Der Gastarbeiter Jorgos, der im Mittelpunkt des Stückes steht, wird nicht durch einen Schauspieler verkörpert, sondern die anderen Schauspieler*innen reden nur über ihn. Dadurch wirkt das Stück zum einen abstrakt, zum anderen wird durch dieses Element jeder dazu gebracht, sich selbst seinen eigenen Jorgos vorzustellen. Durch diese etwas ungewöhnliche Umsetzung könnte es für jüngere Zuschauer schwierig sein, dem Geschehen zu folgen, weshalb ich einen Besuch erst ab einem Alter von 12 Jahren empfehlen würde.

Meiner Meinung nach zeigt der "Katzelmacher" Konflikte und Situationen aus dem Alltag, in die man sich gut hineinversetzen kann und ist durch die Flüchtlingsthematik immer noch sehr aktuell und relevant. Alles in allem ist es für mich eine sehr gelungene Inszenierung die auf alle Fälle sehr empfehlenswert ist.

Das Theaterstück läuft noch bis zum 24.04.2017 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters und für Schüler*innen, Auszubildende und Studenten*innen kosten die Karten 9 €.

Ihr wollt mehr über die Schauspieler*innen und die Moral des Stückes wissen? Abdu und ich haben die Proben mit der Videokamera begleitet und Interviews geführt!

 

Dieses Jahr feiert die Sektion Generation auf der Berlinale ihren 40. Geburtstag. In KPLUS und 14 PLUS werden Filme für Kinder und Jugendliche vorgestellt. Insgesamt werden dort dieses Jahr 62 Filme aus 42 Ländern gezeigt. Die jup!-Redakteure Kaja, Niels, Janik, Sina, Charlotte und Sandy gehörten zu den Glücklichen, die bereits vor dem Beginn der Berlinale einige Filme sichten konnten. Welche Filme mitreißen, zum Nachdenken anregen oder nur etwas für eingefleischte Filmfans sind, erfahrt ihr in den kommenden Tagen hier!

 

Ihr braucht noch Tickets?

Tickets können jeweils drei Tage im Voraus erworben werden, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus. Am Tage der Vorstellung sind Tickets nur an den Tageskassen der Kinos und unter www.berlinale.de erhältlich. Mehr Infos findet ihr auf der Berlinale-Webseite.

Stell dir vor, du liest ein Buch, welches von dem Ereignis deines Lebens handelt, was du für immer vergessen wolltest. Du weißt nicht, wer es geschrieben hat und woher er all diese Einzelheiten kennt. Was würdest du tun?

VON ISABEL

Genau das ist Catherine passiert. Sie ist erfolgreiche Dokumentarfilmerin und mitten im Umzugsstress mit ihrem Mann. Sie weiß nicht, woher dieses Buch kommt. Plötzlich hatte sie es in den Händen. Seit sie die ersten Seiten gelesen hat, kann sie nicht mehr schlafen. Ihr Mann schiebt es auf den ganzen Stress beim Umzug. Wenn er wüsste, was wirklich los ist: Sie hat die letzten Seiten des Buches gelesen. Diese Enden mit ihrem Tod. Sie macht sich auf die Suche nach dem Autor und ihr Leben gerät aus allen Fugen.

Die Charaktere der Handlung sind gut dargestellt. Der Leser kann sich in alle Personen hineinversetzen und teilweise auch verstehen, warum sie wie handeln. Man hat nicht das Gefühl, dass alles unter der Oberfläche passiert und nur kleine Details dem Leser preisgegeben werden. Die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Charaktere werden deutlich beschrieben. Auch die Beziehungen untereinander werden verständlich beschrieben und man kann die einzelnen Personen und ihre Probleme miteinander verstehen und die Details, die nach und nach ans Licht kommen zuordnen.

Die Story an sich zieht sich am Anfang leider ein bisschen. Es wird zu ausführlich die aktuelle Situation und die aktuellen Lebensumstände der Familie beschrieben. Zudem wird der Autor des Buches vorgestellt, aber auch hier zu sehr sein momentanes Leben dargestellt, ohne einen Zusammenhang zu Catherine und ihrer Familie aufzuzeigen. Man hat ein wenig Mühe, ihn und seinen Teil zu der Geschichte zuzuordnen. Circa ab der Mitte des Buches kommt die erwartete Spannung auf und alles setzt sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Man hat das Gefühl zu wissen, was passiert, jedoch entwickelt sich zu Ende der Geschichte ein Twist, mit dem man als Leser nicht gerechnet hat. Dieser verpasst allem eine unerwartete Wendung, die einen weiterlesen lässt, um zu wissen,wie es weitergeht und wie die ganze Story endet.

Alles in allem ist "Deadline" eine nette Story, die man gut nebenbei lesen kann. Eine leichte Spannung hält den Leser am Buch und die Charaktere sind aus dem Leben gegriffen und keine unrealistischen Personen.

Falls ihr euch selbst ein Bild machen und wissen wollt, was aus Catherine wird und um welchen Teil ihres Lebens es geht, könnt ihr das jetzt tun, denn das Buch gibt es jetzt als Taschenbuch in eurer Buchhandlung zu kaufen.

Viel Spaß dabei!

VON JANIK EMIL

 

Schon anhand der Überschrift lässt sich erahnen, welch ein verrücktes Projekt unter der Regie von Dash Shawn in den USA entstanden ist. Eine wirkliche Storyline kurz zusammenzufassen, ist bei diesem Film gar nicht so einfach.

Grundsätzlich ist der Anfang des Films von der Story her gleichzusetzen mit einem typischen Teenager-Hollywoodfilm: Ein unbeliebter Erfinder namens Dash möchte mit seiner Schülerzeitung in der Schule berühmt werden – was ihm natürlich überraschenderweise nicht so einfach gelingt. Dash ist für seine Mitschüler ein Niemand. Belastet durch Mobbing, familiäre Probleme und Freundschaftssorgen versucht er sich durch den Schulalltag zu schlagen. Doch als er während seiner Recherche im Schulkeller ein Geheimnis entdeckt, wird seine Welt aus den Angeln gerissen. Und ab diesem Moment ist der Film nur noch eine einzige Farbschlacht.