Kultur

VON GABRIELA

Wer die Kraft von Improvisation unterschätzt, muss unbedingt die Choreographien von Trisha Brown kennenlernen. Der Begriff „Lampenfieber” stand definitiv nicht auf ihrer Wortschatzliste.

Trisha Brown war eine der einflussreichsten Choreographinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde im Jahr 1936 in den USA, in einer mittelgroßen Stadt namens Aberdeen geboren und hat mit ihren Lehrtechniken mehrere Generationen von Tänzer*innen beeinflusst.

Ihr Ziel war es, mit ihrem Tanz ihre Gefühle und Emotionen so natürlich darzustellen, wie möglich. Für sie waren  bestimmte Gesten und Bewegungen von großer Bedeutung. Auf solche Weise konnte sie die Zuschauenden sogar schauspielerisch ansprechen. War das noch Tanz oder schon etwas anderes?

Fest steht: In ihren Performances hat sie eine ganz neue Bewegungssprache kreiert. Einerseits minimalistisch, anderseits komplexes Tanzvokabular. Mit ihrer Theorie, ihren Methoden und Techniken hat sie sich der Avantgarde-Geschichte der 1960er Jahre angepasst. Während ihrer Karriere arbeitete sie oft mit bildenden Künstler*innen, wie Robert Rauschenberg, Donald Judd oder Nancy Graves zusammen.

Die Gelassenheit und die Leichtigkeit ihres Körpers hatte auch etwas Analytisches an sich. Die zeigt sich,  in ihren späteren Choreographien, in denen sie geometrische oder mathematische Elemente hinzugefügt hat.

Hier könnt ihr euch ihre Choreographie „Watermotor“ (1978) anschauen:

Es klingt ein wenig wie "Cookie”, doch mit Keksen hat es nichts zu tun. Vielleicht denkt man an "Guck mal!” und kommt dem schon näher, denn so ähnlich ist es auch. Guckt mal! Das Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche wartet nur darauf, gesehen zu werden.

VON KRISTINA

Zum elften Mal nun schon werden Kurzfilme aus aller Welt ausgesucht und mit Euch geteilt. Mit jedem Jahr wächst das Publikum, sodass sich die Veranstalter dieses Jahr über 6200 Schulklassen freuen können. Bevor aber laut ,,FILM AB!” gerufen wurde, läuteten die Einlassglocken zur Eröffnung des Festivals. Kinder, Juroren, interessierte Erwachsene und natürlich eine riesige quietschgelbe Ente durften auf der Eröffnung nicht fehlen. Auch Filmemacher ließen sich die Schau der herausgepickten Filme nicht entgehen. Sechs Filme in den Kategorien Umwelt, Dokumentation, Kurzfilm ab 4, 6, 8 und 10 gaben einen kurzen Einblick, wobei jeder komplett unterschiedlich und auf seine Art bemerkenswert war. Kindgerecht und mit wunderschönen Bildern wurden nicht nur Gefühle vermittelt. Ob durch niedliche liebevolle Animationen oder mitreißenden Kameraperspektiven - jeder Film überzeugte auf seine Weise. Von der kleinen Auswahl, die gezeigt wurde, kann man nur noch mehr von den anderen Filmen erwarten, denn jede gezeigte Geschichte war herausragend und berührend. An Witz fehlte es trotzdem nicht.

Feminismus geht nicht nur Mädchen und Frauen an!

"Filme aus aller Welt wurden eingeschickt”, erzählte Monika, die Veranstalterin.  Dieses Jahr vor allem zu Gender Identity und Identität überhaupt, aber nicht nur. Wie können wir unsere Träume und Ziele erreichen? Über Hindernisse stolpern und wieder aufstehen. Wovon träumen Kinder? Was bedeutet es ein Mädchen oder ein Junge zu sein? Ein weiter Punkt im Programm war Girls’ Riot, aber nur ein kurzer Trailer verriet, was noch kommen wird - nämlich Workshops, die Feminismus, Schönheitsideale und mehr als einfache Gleichberechtigung thematisieren.  Angemerkt soll auch sein, dass die Workshops, genau wie das Thema insgesamt, nicht nur für Mädchen sind, denn Feminismus ist keine Angelegenheit für Frauen und Mädchen allein.

Sogar eine kleine Performance gab es zu sehen und das auch gleich in drei Sprachen. In Französisch, Deutsch und Englisch sangen die drei jungen Rapper und erzählten worum es Ihnen geht: Dankbarkeit dafür, auf dieser Welt zu sein; über den Umgang mit Anderen, so wie wir es uns wünschen und dass Materialismus ist nicht alles.

 

 

 

Theater der Dinge – die Plakate hingen in ganz Berlin, aber was verbarg sich dahinter? Viele Künstler*innen aus verschiedenen Ländern präsentierten ihre theatralischen Erfindungen zu den Objekten, mit denen wir uns neben Tieren und Pilzen unsere Welt teilen. Deutschland war mit Florian Feisels ,,SchmetterDinge” bei diesem Festival in der Schaubude vertreten.

VON KRISTINA

 

Was haben Schmetterlinge mit Porzellanpuppen zu tun?
Warum sammeln Menschen Dinge?
Geht es Puppen besser ohne Menschen, wenn es Tieren besser ergeht ohne den Menschen?

Die Puppen sind von Menschenhand gemacht - Tiere nicht. Sie sind gemacht, um berührt zu werden und nicht, um unter der Erde vergraben zu sein, weil ihre Porzellanfabrik abgerissen werden musste.

Wie beschreibt man ein Theaterstück, was genau genommen keines ist? Was macht überhaupt ein Theaterstück aus? Eine Handlung und Darsteller*innen? Alles gegeben.
Und doch ist Florian Fleisels ,,SchmetterDinge” so als würde man ihn zu Hause besuchen, zuerst verlegen im Raum stehen bleibt und ihm nach und nach begeistert lauscht, wie er euphorisch und aufgeregt von seinen Sammlungen spricht. Ja, so ist es mehr die Erzählung eines verrückten Fanatikers, der einen zum Nachdenken anregt und inspiriert, als ein Theaterstück, wo man einfach berauscht wird.

Er spannte die Flügel. Endlich konnte er fliegen und dem Himmel näher sein, um in die Freiheit zu gelangen. Doch das war auch sein Verhängnis. Die Flügel mit Wachs befestigt schmolzen durch die Strahlen der Sonne und seine geliebten Flügel ließen ihn in den Tod stürzen. Ikarus hatte einen Traum gewagt und ist gefallen. VON KRISTINA

Was hat das nun mit Theater zu tun?

Ganz viel! In der Kinder- und Jugendtheaterszene Berlins wird viel Aufwand betrieben, um Kindern ein größtmögliches Erlebnis zu bieten. Immer wieder wird kreativ gegrübelt und getüftelt, wie Themen und Geschichten im Theater umgesetzt werden können. Bei so viel Kreativität wird stets auch gewagt und dabei manchmal fällt man dabei in den Ozean.

Der IKARUS-Preis wird deshalb für Inszenierungen verliehen, die nach der Meinung der Jury erfolgreich geflogen sind.

Dieses Jahr wurde diese Auszeichnung nun schon zum 16. Mal verliehen. Aus acht Stücken mussten sich die Juror*innen entscheiden. Jedoch kam diesmal nicht bloß eine Jury zum Einsatz. Denn Kinder und Jugendtheaterstücke, von Erwachsenen gespielt und bewertet - wo bleiben da die Kinder? Ganz genau! So gab es dieses Jahr glücklicherweise zum allerersten Mal eine Jury aus Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, die einen eigenen Preis vergeben durfte.

Eine Jury hatte zuvor aus 40 Stücken die acht Nominierungen herausgesucht und bei der Preisverleihung konnte man einen kurzen Einblick in die Vorstellung der Besten der Besten bekommen. Dass alle acht Stücke potenzielle Gewinner sind, wurde mit jeder weiteren Vorführung klar. Doch die finale Entscheidung musste irgendwann fallen.

„Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, vor allem weil alle Stücke so unterschiedlich und eigentlich nicht vergleichbar sind. Aber wir haben uns entschieden!”

In der Tat, das hatten sie, doch bevor der Gewinner verkündet wurde, hatten alle riesig Spaß bei der Preisverleihung am 7. November. Grund dafür war vor allem die 4xSample Beatboxcrew, die beeindruckend und witzig aus jedem Detail eine musikalische Performance kreierte, sowie Moderator Raphael Hildebrand, der mit breitem Lächeln und viel Humor charmant durch das Programm führte.

Die Märchen Hans im Glück, Schneewittchen und Die Bremer Stadtmusikanten wurden auf originelle Art neu erzählt. Verstörend und exzentrisch zugleich schuf das Theater an der Parkaue eine moderne Inszenierung voll von Liedern und Neonfarben. Die Geschichte der Aktivistin Malala wurde gezeigt. Musikalisch wurden wir über die Umstände der Hühner in Massentierhaltung aufgeklärt. Madagaskar wurde zum neuen Ziel eines Jungen, der keine Liebe mehr von seiner Mutter erhält und die Geschichte des Mauerbaus in Berlin wurde anhand einer Familie mit Live-Musik und Witz, aber auch Dramatik erzählt.

Dann kam endlich der Moment der Enthüllung und der Gewinner für die 10 jungen Juroren wurde lauthals ins Publikum gerufen: „Einmal Schneewittchen, bitte!” Tosender Applaus und Anna Fregin, die Puppenspielerin, läuft mit breitem Grinsen auf die Bühne zu.

Kurze Zeit später, nachdem die zwei Beatboxer den Saal zum Lachen brachten und die Spannung bis zur Decke schoss, gab es einen zweiten Moment der Enthüllung: die Jury entscheidet sich für die Hühneroper und somit steht der zweite Gewinner des Jahres fest.

Konfettiregen und Rosengewirr - dazu werden Riesenschecks über insgesamt 7.500 Euro festgehalten und alle Nominierten stürmen die Bühne. Was für ein Fest!

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung hat einen neuen Aktionsfonds für kulturelle Jugendbildung ins Leben gerufen. Dieser ist Teil eines neuen Projekts Jugend.Sprungbrett.Kultur kurz JSK! Das JSK soll helfen, Diversität, Transkulturalität und Partizipation aus der Perspektive von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung zu formulieren und sie zu unterstützen, ihre eigene Projekte und Ideen umzusetzen.

Der Aktionsfonds fördert mit den Mitteln des Landes Berlin – der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – integrative und partizipative Maßnahmen und Projekte von und mit jungen Geflüchteten (14-27 Jahre). Bis zu 5.000 Euro können in diesem Jahr noch beantragt werden. Die Ausschreibung mit den Förderkriterien sowie die Formulare für die Antragstellung können auf der Website der LKJ Berlin hier heruntergeladen werden.

Wer kann gefördert werden?
Gruppen, Initiativen oder gemeinnützige Institutionen (e.V. oder gGmbH), Personen (junge Erwachsene ab 18 Jahren) mit Fluchterfahrung, Wohnort Berlin und die
- Haupttätigkeit in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit haben
- selbst Projekte/Maßnahmen von und mit Geflüchteten durchführen und/oder
- Projekte in Kooperation mit Selbstorganisationen / ehrenamtlichen Initaitiven junger Geflüchteter durchführen

Wie viel kann beantragt werden?
Einzelvorhaben können bis zu 5.000€ beantragen

Welche Vorhaben können beantragt werden?

Projekte für 14 bis 27-Jährige, die
- kreative/innovative künstlerische Ideen von Geflüchteten-Selbstorganisationen und
jungen Menschen mit Geflüchtetenstatus im Umgang mit traditionellen Künsten und
neuen Medien aufgreifen – Fotografie, Printmedien, Zeitungen, Rundfunk, Hörfunk,
social media, social network, Internet, Spoken words/Poetry slam,
Schreibwerkstätten, Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst etc.,

- kulturelle und alternative Lebensformen junger Geflüchtete als Ausgangspunkt
künstlerischer Praxis nehmen,
- kulturelle Bildung in verschiedenen Politikfeldern und Einrichtungen umsetzen.

Die Antragstellung ist ab sofort möglich!

Bei Fragen zur Antragsstellung kann sich an die Projektkoordinator*innen gewandt werden: Abdel Amine Mohammed (amine.mohammed@lkj-berlin.de) und Marwa Al-Radwany (marwa.al-radwany@lkj-berlin.de).

Quelle: LKJ

Nach dem Erfolg der ersten Runde von DiscoverEU hat die Europäische Kommission beschlossen, am 29. November 2018 eine zweite Bewerbungsrunde einzuläuten. Ab dem 29.November können sich also alle, die im Jahr 2000 geboren sind und in der in der EU leben, bewerben. Bewerbungsschluss für ein Gratis-Ticket ist der 11. Dezember 2018.

Letzten Sommer hatten etwa 15 000 18-Jährige die Chance, die EU zu bereisen. Sie reisten gemeinsam von Stadt zu Stadt, entdeckten gemeinsam die Vielfalt, Kultur und den Reichtum Europas, beherbergten sich gegenseitig und schlossen sich in den Sozialen Medien zu einer großen Community zusammen. Auch 2019 haben 18- Jährige wieder die Chance, die EU zu erkunden und zu bereisen.

 

Du hast häufig Langeweile zu Hause? Du willst etwas unternehmen, doch weißt nicht, was? Du hast Bock auf Kunst und Kultur und das am Besten mit anderen Leuten? Dann verbring Deine Freizeit doch bei FRI-X BERG.

Unter dem neuen Namen FRI-X BERG werden die klassischen Strukturen der einzelnen Kunstbereiche aufgebrochen und zusammengeführt. Die unterschiedlichen Künste werden durch vielfältige Aktionen und Projekte miteinander verbunden. Exkursionen, Museumsbesuche, interdisziplinäre Wettbewerbe und Projekte sowie Filmevents sind integraler Bestandteil des Angebotes.

Neben einem umfangreichen Nachmittagsprogramm bietet das FRI-X Schulen und Kitas am Vormittag Kurse und Workshops sowie Weiterbildung für Künstler*innen, Lehrende und Erzieher*Innen an.

Der neue Standort am Tempelhofer Ufer verfügt über vier modern ausgestattete Räume und einen ruhigen und großzügigen Außenbereich mit verschiedenen Outdoor Spiel- und Bewegungselementen.

Also, wenn Du Lust auf künstlerische Angebote und kulturellen Erlebnissen hast, dann schau dort einfach vorbei.

Alle Informationen finden sich auf ihrer Internetseite: www.frixberg.de

 

 

Du bist künstlerisch tätig und machst gerne Projekte mit jungen

Menschen?

 

Du brauchst Geld für Dein Projekt, aber komplizierte Anträge hindern Dich

daran, Deine Ideen umzusetzen?

 

Du hast Ideen und Erfahrungen, die in der Projektarbeit oft zu kurz kommen

und das willst Du ändern?

 

Du möchtest gesellschaftlich mitmischen und in der Kulturellen

Bildungsarbeit mitbestimmen?

 

... lass Dich nicht stoppen, sondern starte jetzt durch! Das Programm "Durchstarten" ist das

Förderprogramm für neue Expert*innen der Kulturellen Bildung in Berlin.

Es richtet sich an junge Menschen (18 bis 27 Jahre), Menschen mit Behinderung und

Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrungen, die künstlerische Projekte

mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen wollen. Der Projektfonds Kulturelle Bildung

unterstützt Dein Projekt bis zu einem Jahr lang mit 1.000 Euro pro Monat!

 

Reiche einfach deinen Antrag bis zum 05.12.2018 ein!

 

 

VON ELISA

Die Lange Nacht der Museen 2018 fand dieses Jahr zum 38. Mal in Berlin statt. Am letzten Samstag im August konnten Touristen und Berliner von 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr mehr als 80 Museen in der Hauptstadt besuchen. Dabei waren unter anderem klassische Museen, wie das Museum für Naturkunde, das Neue Museum und das Alte Museum, aber auch Gedenkstätten wie der GeDenkOrt Charité und das Mauermuseum. Wer sich eher für historische Gebäude interessiert, konnte sich das Schloss Charlottenburg und das Schloss Britz ansehen. Außerdem war das Deutsche Currywurst Museum Berlin und das Berliner U-Bahn-Museum für nachtschwärmende Besucher geöffnet. Es war also für Jeden etwas dabei.
Insgesamt wurde die Lange Nacht der Museen 2018 sehr gut angenommen. Rund 35.000 Besucher nutzten die späten Abendstunden, um mit nur einem Ticket jede Menge Austellungsorte zu besuchen. Auf den Straßen vor den Museen bildeten sich meterlange Schlangen und die öffentlichen Verkehrsmittel waren voll. Man hatte sogar das Gefühl, dass am späten Abend, bzw. in der Nacht mehr Leute ins Museum stürmten, als am Tage.
Die meisten Besucher zog es in das Museum für Naturkunde, wo man sich die Saurierwelt oder die größte Mineraliensammlung Deutschlands ansehen kann.
Ich war für jup! Berlin unterwegs und hatte eine gute Freundin im Schlepptau, die sich sehr für Museen interessiert. Für den Abend haben wir uns ziemlich viel vorgenommen, denn das Wetter war genau richtig, um die Zeit in einem schönen Museum zu verbringen. Es war sehr kalt und unangenehm draußen- der Sommer neigt sich langsam dem Ende. Als ersten Punkt auf unserer Liste hatten wir das Bode-Museum auf der Museumsinsel. Pünktlich zum Startschuss der Langen Nacht der Museen um 18 Uhr, besorgte sich meine Freundin ein ermäßigtes Ticket für 12 Euro. Ein unschlagbarer Preis, wenn man sich überlegt, dass man damit 80 Museen besuchen und gleichzeitig noch alle Öffis im Zeitraum der Veranstaltung benutzen kann.
Im großen Treppenhaus des Museums angekommen begrüßte uns das Reiterstandbild des großen Kurfürsten. Im Hintergrund lief eine fantasievolle  Musik, zu der sich junge komplett weißgekleidete Menschen des Staatsballetts Berlin mit viel Hingabe und Gefühl bewegten. Sofort in ihren Bann gezogen versanken einen Moment in ihren Bewegungen. Die Tänzer*innen nutzten vorwiegend die imposanten Treppenaufgänge des neobarocken Hauses. Nach der Eröffnung des Abends durch das Staatsballett, schlossen wir uns einem Museumsführer an, der ein Schild mit dem Wort „Entdecker“ hochhielt. Er zeigte uns in 15 Minuten die kleinen Details des Museums, die man während einer üblichen Führung aus Zeitgründen nicht erzählt bekommt. Wie zum Beispiel, warum die Treppen in Richtung des Einganges gerichtet sind oder wessen Köpfe an den Wänden der Eingangshalle sind. Danach schauten wir uns noch die Ausstellung der Kunst aus Afrika an. Dort wurden überwiegend Plastiken gezeigt, die in Afrika eine kulturelle Bedeutung haben. Insgesamt hielten wir uns aber nicht allzu lange in diesem Museum auf, weil wir unbedingt unseren Plan verfolgen wollten, alle ausgewählten Museen an diesem Abend zu schaffen.