Musik

22.12.2018
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29.12.2018
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05.01.2019
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12.01.2019
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19.12.2018
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09.01.2019
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16.01.2019
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23.01.2019
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VON FELICITAS

Hey Leute, endlich ist der MITMISCHEN Song fertig!! Wir haben mehrere Tage an diesem Projekt gearbeitet und diese Tage möchte ich nun noch mal Reveu passieren lassen. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Lesen und natürlich auch bei unserem Video!

Lets Go!

Montag:
Am Montag hat sich die Gruppe zum ersten Mal getroffen und natürlich mussten wir uns alle erst einmal kennenlernen. Dazu haben wir Kennlernspiele gespielt, um warm zu werden. Dann ging es auch schon mit dem Thema los - Beteiligung - was ist das eigentlich? Dazu haben wir gemeinsam mit Lisa und Alma vom ongoing project eine Mindmap erstellt und fleißig unsere Köpfchen angestrengt, was wir denn darunter verstehen.
Nachmittags haben wir dann angefangen kleine Videoclips zu drehen. Eines war mit Neonlicht, wobei wir einen Neon-Faden hin und her warfen und einen kurzen Satz sagen sollten, was denn für uns Beteiligung ist. Hat nicht beim ersten Versuch geklappt, auch nicht beim zweiten, aber irgendwann dann doch. Danach wurden noch weitere Clips gedreht und damit war auch schon der erste Tag vorbei.

Dienstag:
Am Dienstag kam der Rapper Gigo Flow zu uns und fing an mit uns die Texte zu schreiben. Daher, dass wir nicht viel Erfahrung mit Rappen hatten, brachte er uns erst einmal die Grundlagen bei und reimte mit uns verschiede Wörter. Nach dem Einstieg begann nun jeder einen Text zu schreiben. Die einzelnen Ergebnisse waren echt gut und die sollten wir dann am Mittwoch einsingen. Deswegen war auch nach dem Workshop "Texte lernen" angesagt.

Mittwoch:
Heute ging es ins Tonstudio und ich kann euch sagen, dass mir dieser Tag besonders gefallen hat. Zusammen mit Boga und Gigo Flow besprach man noch kurz den Text und dann ging es auch schon ans Rappen. Ich hab nicht mitgesungen, da ich meine Stimme nicht so schön finde, aber die anderen haben das echt gut gemacht. Auch muss man erst mal den Mut aufbringen, sich alleine vor das Mikro zu stellen und zu rappen.

So was fehlt uns jetzt noch.... Text haben wir, Song haben wir auch.. klar das Video. Denn was wäre ein Rapsong ohne das Video? Richtig nur halb so gut. ;) Also haben sich die Leute nochmal Montag und Dienstag getroffen, um das Video zu drehen. Es ist echt gut geworden!

Das war die kleine Revue und jetzt könnt ihr euch gerne das Endprodukt mal selber anschauen!

Have Fun!

Ach ja, was bedeutet MITMISCHEN eigentlich für euch? Kommentiert auf unseren Social Media Kanälen!

GEWINNSPIEL
Wir verlosen:
- 1x Das neue LINA Album „R3BELLIN“ + einen von LINA unterschriebenen jup! Beutel
- 2x 1 von LINA unterschriebenen jup! Beutel

Was ihr dafür tun müsst?
Schick uns eine Mail am info@jup.berlin mit dem Betreff „LINA Gewinnspiel“ und schreib uns welcher dein LieblingsLINAsong ist.

Teilnahmeschluss ist am 23.11.2018 12.00 Uhr, die Gewinner*innen werden dann per Mail kontaktiert.

Das Gewinnspiel gilt nur innerhalb Deutschlands.

 

Wie lebt es sich in einer Stadt? Wie lebt es sich auf dem Land? In Vorbereitung einer Ferienfahrt haben wir uns dieses Thema vorgenommen. Unter der Leitung von Boga, der auch den Beat gebaut hat, haben die Kids das Für und Wieder in Reimform gebracht. Das Video ist in Kooperation vom Haus der Jugend Mitte und dem Jugendportal jup! Berlin auf der Musik-Video-Fahrt im Sommer 2018 nach Hirschluch entstanden.
 

Es ist euch wichtig, über Dinge mitzubestimmen, die euch betreffen, und deshalb engagiert ihr euch in Jugendprojekten? Ihr lasst nicht die Erwachsenen darüber entscheiden, was Berliner Jugendliche brauchen? Und ihr wollt am liebsten der ganzen Welt von eurem Projekt/eurem Jugendtreff/eurem Engagement erzählen? Texten, Rappen, Singen, Interviewen, vor oder hinter der Kamera stehen ist voll euer Ding?

Dann seid dabei bei unserem Workshop „Ein Song zum Thema Beteiligung“ vom 22. Bis 24. Oktober im Haus der Jugend Mitte im Wedding (U Nauener Platz). Dort wird gemeinsam darüber gesprochen, was „Mitmischen“ bedeutet, es wird interviewt, getextet, gerappt und alles in einem Tonstudio professionell produziert. Im Anschluss drehen wir das neue Startseiten-Video für den jup! Mitmischen-Bereich auf https://jup.berlin.

Der dreitägige Workshop findet vom 22. bis 24. Oktober 2018 im Haus der Jugend Mitte (Liebenwalderstraße 2-3, 13347 Berlin) statt. Geleitet wird er vom ongoing project und den Berliner Rappern und Produzenten Gigo Flow und Boga.

Tag 1, Montag der 22.10., 12-17 Uhr:

Gemeinsam mit den Workshopleiterinnen vom ongoing project wird das Thema Beteiligung genauer angeschaut und gemeinsam gebrainstormt, was „Mitmischen“  eigentlich für euch bedeutet. Wo kann man in Berlin seine Meinung als Jugendliche*r einbringen, wo wünscht ihr euch mehr Rechte? Aus euren Überlegungen entstehen kleine Videoclips.

Tag 2, Dienstag der 23.10., 11-17 Uhr:

Gigo Flow wird mit euch und euren Ideen gemeinsam einen Songtext zum Thema „Mitmischen“ schreiben. Heute wird getextet und gerappt, es werden Beats angehört und Rhythmen ausprobiert.

Tag 3, Mittwoch der 24.10., 11-17 Uhr:

Heute geht es ins Tonstudio. Boga und Gigo Flow werden zusammen mit euch euren Song professionell aufnehmen!

Wenn der Song produziert ist, fehlt natürlich noch das Video. Den Dreh wird Regisseur Martin übernehmen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Angedacht ist schon mal Freitag, der 26.10. oder auch Anfang der zweiten Herbstferienwoche.

An allen Tagen wird es natürlich auch Pausen geben und wir sorgen für Snacks und Getränke. Für die An- und Abreise seid ihr selbst verantwortlich. In der Nähe befindet sich u.a. der U-Nauener Platz.

 

Meldet euch jetzt für den Workshop an, indem ihr uns eine kurze Mail schickt. Schreibt darin bitte, ob ihr an allen Workshoptagen teilnehmen wollt oder ob ihr nur beim Texten, nur beim Rappen oder auch nur beim Videodreh dabei sein wollt.

Die Mail sendet ihr an info@jup.berlin oder aber ihr kontaktiert uns bei Facebook (@jupberlin).

Bei Fragen zum Ablauf des Workshops, ruft uns einfach an, unter der 030 – 284701938 oder schreibt uns eine Mail an info@jup.berlin

Der Workshop ist kostenlos. Wir freuen uns, auf eure Anmeldungen!

 

Artikelbild © Samuel Zeller on Unsplash

VON KRISTINA

In ihrem "Ich will verändern" Blog 'add passion' schreibt Kristina regelmäßig über Geschichten, die sie erlebt und Ereignisse, die sie in ihrer Umwelt beobachtet.

 

Wenn die Stadt niemals schläft und trotzdem aufstehen muss.
Wenn Bilder zum Leben erwachen, Möbelstücke anfangen zu tanzen, Dinosaurier aus ihrer Starre schlüpfen und Statuen Gespräche führen, dann heißt es wieder: Lange Nacht der Museen.

Man nehme ein Ticket für die lange Nacht der Museen und mache einen Abstecher in ein Museum, das man vielleicht nur mit der Schule besucht hätte.
In diesem Beispiel gehe ich ins Kommunikationsmuseum, das von Schulklassen oft besucht - privat eher weniger - an diesem Abend für Überraschung sorgte, als es sich in einen Nachtclub verwandelte. Voll war es, denn die Angebote lockten nicht nur Erwachsene und Familien, sondern auch die junge Generation.
Innen: Musik, aus Lautsprechern und violette und pinke Lichter erleuchteten das Atrium im Mittelpunkt des Hauses. Alles war bereit zu Tanzen und alles stand unter dem Licht der Musik unserer Moderne. Die Moderne hat natürlich auch Wurzeln und die wurden abermals durchtanzt, denn ein Tanzpaar führte mit breitem Lächeln die verschiedenen Tanzstile vor. Angefangen von den animalischen und wilden 20ern bis zu den Jahren in denen der Rock bloß nicht zu hoch sitzen und die Tanzschritte bloß nicht zu vulgär aussehen sollten. Was vielleicht kaum einer weiß: der Nationalsozialismus hatte seine Finger auch in der Musik, denn die am meisten gehörte Musik kam aus dem Ausland, wurde aber als "undeutsch" abgestempelt. Swing und Jazz wurden also verboten und was verboten ist, wird natürlich noch viel interessanter. Widerstand gegen das Verbot wurde jedoch zum Teil mit Folter bestraft.  Was die Jugend nun hören durfte und wozu man tanzte, war nicht klar.
In der DDR kam der kokette "Lipsi" aus Leipzig in Mode - ein höchst anständiger Tanz für die Jugend. Im Grunde hält man sein Gegenüber an den Schultern und geht minimal einen Schritt nach rechts oder links, damit der Rock nicht zu hoch geworfen wird, versteht sich. Später dann wurde es so richtig modern, als Bands wie Kraftwerk die Kabel und Synthesizer herausholten und den Auftakt zum Techno gaben. Alles noch poppig. Die Ausstellung ,,90 Jahre Popmusik in Deutschland“  zeigte wie sich die Popkultur immer wieder neu erfand und somit auch Punk und Rock zu vernehmen waren, denn diese Musikstile prägten die Jugend ab 1980.  
Ab da rauschte in Deutschland, aber auch in anderen Ländern Nena mit ihren Luftballons durch die Walkmans. Ja, ganz genau dieses kleine Rechteck mit Knöpfen und Kopfhörern dran, denn MP3-Player gab es noch nicht, von Handys gar keine Rede.
Musik wurde nun zu dem, was uns heute ziemlich bekannt vorkommt. Stellt sich die Frage: Wie ist unsere Musik heute? Sie ist ein Mix aus allem, was in den letzten Jahrzehnten so gespielt wurde, aber wie wird die gegenwärtige Musik in ein paar Jahrzehnten genannt werden?

 

VON JASON

 

Jeder kennt ihn und viele sind durch seine Welt verzaubert worden: Harry Potter. Zusammen mit seinen Freunden Hermine Granger und Ronald Weasley erlebt er in der Zauberschule Hogwarts viele Abenteuer. Nicht nur eine Generation ist mit ihm und seinen Geschichten groß geworden und noch heute verzaubert er viele Kinder und Jugendliche weltweit. Neben den Büchern von J.K. Rowling und den Filmen ist auch die Filmmusik weltbekannt. Doch wie hört man diese am besten? Per CD oder MP3 zuhause? Nein! Viel besser ist es, die Musik live zu erleben. So wie am letzten Wochenende (18.08., 19 Uhr) in der Berliner Waldbühne bei „Harry Potter und die Kammer des Schreckens in Concert“.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin hatte zu einem unvergesslichen Abend geladen. Jup! Redakteur Jason war für euch vor Ort und hat sich von der Vortellung zurück in seine Kindheit entführen lassen.

 

Viele große und kleine Zauberer erobern die Waldbühne

Was mich als erstes überrascht hat, war, dass selbst kleine Kinder riesen Harry Potter-Fans sind und mit ihren Zauberstäben herumfuchteln, als ob sie echte Zauberer wären. Egal ob Klein oder Groß - man hat vielen Zuschauern angesehen, dass sie Harry Potter-Fans sind. Wo die Kleineren lieber in ihre Kostüme als Zauberer oder Hexe geschlüpft sind, trugen die Größeren Shirts, Pullover oder Schals mit Harry Potter-Motiven.

 

Filmmusik live

Ein toller Abend stand uns bevor. Die Musiker des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin nahmen Platz und der Dirigent begrüßte das Publikum. Der Film begann und das Orchester spielte die Filmmusik. Was für ein Erlebnis! Was für eine Magie!

Die Atmosphäre war gigantisch. Ich war beeindruckt, wie sich die Harry Potter-Musik live anhört. Ich war gefühlt diretk im Film. Und wer jetzt denkt, dass man nur die Musik hörte, den muss ich enttäuschen. Denn auf Leinwänden wurde auch der Film mit den Dialogen abgespielt. Als einzelne Charaktere auftraten, wurde herzlich applaudiert. Bei anderen Szenen wurde gelacht, aber auch Spannung war spürbar.

Die Vorführung dauerte bloß knapp 90 Minuten ohne Pause und genau nach der Hälfte des Filmes war Schluss. Viele waren verwundert und erst dann habe ich wieder realierst, dass ich nicht in der Welt von Harry Potter bin, sondern in der Wirklichkeit.

Ich war gefesselt, wie kaum sonst und ich muss sagen, so wie ich diesen Film in der Waldbühne erlebt habe, geht es in keinem Kino. Ich konnte mich durch die Live-Musik in die Welt von Harry Potter hineinversetzen wie noch nie. Leider war es für mich extrem enttäuschend, dass schon nach der Hälfte des Filmes die Aufführung zu Ende war. Dennoch hoffe ich, dass es so etwas öfter geben wird.

 

VON SINA

Das erste Holi Festival Of Colours fand 2012 in Berlin statt. Die Idee kommt aber, wie bekannt, nicht aus heiterem Himmel. Mit-Gründer Jasper Hellmann kam auf die Idee, Holi nach Deutschland zu bringen, als er im selben Jahr der Premiere das traditionelle Holi-Festival in Indien miterlebte. Zusammen mit Max Riedel und Maxim Derenko wurde die Holi Concept GmbH gegründet, die Idee von Farbexplosionen zu Musik verarbeitet und schließlich umgesetzt.

 

Der Ursprung in der Götterwelt
Das traditionelle Holi, welches in ganz Indien Anfang März (am Tag des ersten Vollmonds den Monats) jedes Jahres gefeiert wird, beruht hauptsächlich auf einer göttlichen Sage: Tyrann Hiranyakashyapa unterdrückte im Königreich seine Untertanen und wollte das Göttliche von der Erde verbannen. Statt zu den Göttern, sollten die Menschen zu ihm beten. Sein eigener Sohn, Prahalad, gehorchte ihm nicht, woraufhin der König mithilfe seiner Schwester Holika den Jungen töten wollte. Als Hiranyakashyapa seine Schwester, ausgestattet mit einem feuerfesten Umhang und somit vor vielen Gefahren geschützt, und seinen Sohn ins Feuer warf, flog jener Umhang durch einen Windstoß um Prahalad und schützte nicht mehr Holika, sondern ihn. Er überlebte.

Die Sage ließ die Inder wieder stärker an die göttliche Macht glauben. Nach dem Sieg des Guten über das Böse wird nun jährlich Holi gefeiert und damit die Liebe, Hingabe und Gnade der Götter.

 

So wird eigentlich gefeiert
Auch wenn viele bei dem Begriff „Holi“ nur an bunte Farben denken, besteht das Fest auch aus einem großen Festmahl, dem Verbrennen von Holzscheiten und weiterem Brennmaterial, wie  kaputten Möbeln, auf einem Scheiterhaufen. Dies findet am Vorabend des eigentlichen Festes statt. Am Tag des Vollmondes kommt es dann zu dem  Farbenwerfen auf den Straßen, wo auch viel Musik gespielt wird. Die Farben bestehen dabei aus feinem Pulver, aber auch aus Wasser. Viele bestreichen sich auch nur dezent mit der Farbe. Anders als auf den Festivals in Deutschland oder den USA wird Farbe aber nicht nur zu festen Uhrzeiten versprüht. Im Laufe des Tages kann jeder so viel wie möglich und wann er/sie möchte, mit Farbe um sich werfen. Das Holi-Fest ist ein fester Feiertag, bei dem Familien und Freundeskreise zusammenkommen und ihre Kultur und Religion frei ausleben.

 

Am 18. August kommt das Holi Festival Of Colours zurück das Berlin, wo unsere Variante, mit elektronischer Musik und Farbbomben auf Kommando, ihren Ursprung hat. Zur Veranstaltung findet ihr hier weitere Informationen.