Musik

VON SINA

Das erste Holi Festival Of Colours fand 2012 in Berlin statt. Die Idee kommt aber, wie bekannt, nicht aus heiterem Himmel. Mit-Gründer Jasper Hellmann kam auf die Idee, Holi nach Deutschland zu bringen, als er im selben Jahr der Premiere das traditionelle Holi-Festival in Indien miterlebte. Zusammen mit Max Riedel und Maxim Derenko wurde die Holi Concept GmbH gegründet, die Idee von Farbexplosionen zu Musik verarbeitet und schließlich umgesetzt.

 

Der Ursprung in der Götterwelt
Das traditionelle Holi, welches in ganz Indien Anfang März (am Tag des ersten Vollmonds den Monats) jedes Jahres gefeiert wird, beruht hauptsächlich auf einer göttlichen Sage: Tyrann Hiranyakashyapa unterdrückte im Königreich seine Untertanen und wollte das Göttliche von der Erde verbannen. Statt zu den Göttern, sollten die Menschen zu ihm beten. Sein eigener Sohn, Prahalad, gehorchte ihm nicht, woraufhin der König mithilfe seiner Schwester Holika den Jungen töten wollte. Als Hiranyakashyapa seine Schwester, ausgestattet mit einem feuerfesten Umhang und somit vor vielen Gefahren geschützt, und seinen Sohn ins Feuer warf, flog jener Umhang durch einen Windstoß um Prahalad und schützte nicht mehr Holika, sondern ihn. Er überlebte.

Die Sage ließ die Inder wieder stärker an die göttliche Macht glauben. Nach dem Sieg des Guten über das Böse wird nun jährlich Holi gefeiert und damit die Liebe, Hingabe und Gnade der Götter.

 

So wird eigentlich gefeiert
Auch wenn viele bei dem Begriff „Holi“ nur an bunte Farben denken, besteht das Fest auch aus einem großen Festmahl, dem Verbrennen von Holzscheiten und weiterem Brennmaterial, wie  kaputten Möbeln, auf einem Scheiterhaufen. Dies findet am Vorabend des eigentlichen Festes statt. Am Tag des Vollmondes kommt es dann zu dem  Farbenwerfen auf den Straßen, wo auch viel Musik gespielt wird. Die Farben bestehen dabei aus feinem Pulver, aber auch aus Wasser. Viele bestreichen sich auch nur dezent mit der Farbe. Anders als auf den Festivals in Deutschland oder den USA wird Farbe aber nicht nur zu festen Uhrzeiten versprüht. Im Laufe des Tages kann jeder so viel wie möglich und wann er/sie möchte, mit Farbe um sich werfen. Das Holi-Fest ist ein fester Feiertag, bei dem Familien und Freundeskreise zusammenkommen und ihre Kultur und Religion frei ausleben.

 

Am 18. August kommt das Holi Festival Of Colours zurück das Berlin, wo unsere Variante, mit elektronischer Musik und Farbbomben auf Kommando, ihren Ursprung hat. Zur Veranstaltung findet ihr hier weitere Informationen.

VON SINA

Die Damen tragen weite, lange Röcke und luftige Blusen; die Herren des Nationalen Jugendorchesters aus Rumänien haben in passenden Farben weite Hosen und Hemden an. Einheitlich in rot, schwarz und weiß, geschmückt mit leichten schwarzen und goldenen Ornamenten. Nach dem selbstbewussten Auftreten auf der Bühne spielen sie sich von selbst ein, erst dann betritt auch der Dirigent, Cristian Mandael, vor sein Ensemble.

 

Engagement von der ersten Sekunde an

Das erste Stück des Abends, die Uraufführung von „Levante“, reißt die Zuschauer*innen direkt in den Bann. Neben rhythmischen Klängen, in welchen die Streicher und Bläser perfekt harmonieren, folgen starke Kontraste. Ein Kanon wird angestimmt. Auch wenn man nicht weiß, wer gerade bei welchem Teil ist, hört es sich gut an. Man hört, dass die Streicher harmonieren, die Pauken spielen mit rein und es passt. Kleine Pausen bringen Ruhe und Ordnung in den Saal; die Zuschauer*innen haben Zeit zum Durchatmen; das Ensemble scheint diese Verschnaufpause nicht zu benötigen.

Beim nächsten Stück, dem ersten Klavierkonzert von Ludwig Van Beethoven, wird der Pianist Mihai Ritivoiu dazu geholt. Schon beim Anspielen merkt man den Unterschied vom rumänischen Komponisten Dan Dedui. Vielleicht ist es die Differenz von zwei Jahrhunderten, vielleicht ist es ein unterschiedlicher Anlass, zu dem die Stücke komponiert wurden. Das Klavierkonzert strahlt Ruhe aber auch starken Charakter und Autorität aus. So, wie es am Hof gewünscht wurde. Das Orchester und Ritivoiu spielen vorsichtig miteinander. Entweder sind es Solos, die mit einer reinen Perfektion und Präzision übermittelt werden oder Teile, in denen das Orchester in den Vordergrund gerückt wird und Ritivoiu eine Pause verschafft. Es scheint, als ob die Abwechslung von Höhen und Tiefen, der Aufbau von Spannung bis zum Höhepunkt des Stückes genau die Stärken des Nationalen Orchesters sind. Bei dem Klavierkonzert etwas, was weniger präsent ist, jedoch trotzdem durch die leidenschaftlichen Bewegungen und Spielweisen des Ensembles zum Ausdruck kommt.

Allgemein ist es auffällig, mit wie viel Passion die jungen Musiker*innen ihre Instrumente spielen. Ob bei den langsameren Abschnitten, bei denen man den Genuss der Klänge sieht oder bei lauteren und schnelleren Abschnitten, wo es auf Konzentration ankommt. Man sieht immer noch den Spaß. Entweder ein leichtes Lächeln auf den Lippen, ein mitgenommenes und motiviertes Kopfschütteln. Es ist keine einzige Unaufmerksamkeit zu beobachten, egal wie wenig Einsätze ein*e Spieler*in hat. Dabei darf man nicht vergessen, dass das Jugendliche sind, die gegebenfalls noch in die Schule gehen.
Und so, als würden sie nicht merken, was sie mit den Zuschauer*innen im Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt machen, wird sich in der Pause vor dem letzten Stück am Hinterausgang versammelt, etwas getrunken, die ein oder andere Zigarette geraucht, mit Freunden und Partner*innen, die ebenfalls im Publikum sitzen, gesprochen, und sich für das Finale vorbereitet.

 

Gefühlschaos und Faszination

Nach der Pause geht es mit Dmitri Schostakowitsch in die letzte Runde. Die Symphonie Nr. 11 („Das Jahr 1905"). Ein Werk, welches knapp eine Stunde lang ist, so lang wie die beiden vorigen Stücke zusammen. Ein Werk, welches man in einen James Bond-Film integrieren könnte, aber ein Denkmal für jene Arbeiter, die im Jahr 1905 ums Leben kamen, als sie für mehr Menschen- und politische Rechte in Russland demonstriert haben und von Soldaten ermordet wurden („Petersburger Blutsonntag“). Wie in „Levante“ spielen die einzelnen Gruppen des Ensembles verschiedene Melodien. Dirigent Mandael schafft es derweil ausgezeichnet, alle zu koordinieren und ist selbst, durch kleine Hüpfer erkennbar, mit voller Konzentration und Kraft dabei. Für seine 72 Jahre eine absolut bemerkenswerte Leistung.
Mit dem historisch-politischen Hintergrund der 11. Symphonie werden die Zuhörer*innen mit auf eine Zeitreise genommen. Leise und melodische Streicher zu Beginn repräsentieren das hoffnungsvolle, arbeitende Volk. Mit dem Voranschreiten kommen mehr Pauken und weitere Schlaginstrumente zum Einsatz - die russischen Soldaten erlangen mehr Anteil an der Demonstration, bis zum Höhepunkt Trompeten und Paucken im Vordergrund sind und die ersten Morde verkörpern. Das abrupte Abklingen, gefolgt von leisen Violinen lässt Bilder von Gefallenen vor dem inneren Auge erscheinen, wie ein Trauerlied mit bedrohlichen Bläsern im Hintergrund.
 

Ein Werk, welches für ein Jugendorchester unvorstellbar anspruchsvoll sein muss, welches aber mit Bravour gespielt wurde und die Zuschauer*innen  zum Schluss staunend zurück ließ. Zurück blieb langer Applaus, welcher eine Zugabe anstimmte.

 

Das Nationale Jugendorchester Rumäniens mit einem fantastischen Dirigenten und sehr engagierten und passionierten Jugendlichen im Ensemble hat auf viele Weisen das Konzerthaus begeistert und die Zuschauer*inenn sprachlos zurückgelassen. Neben der perfektionistischen und durchaus sehr professionellen Spielweise lagen spürbare Gefühle in der Atmosphäre. Definitiv ein Abend, der in Erinnerung bleibt.

 

Zuvor war Kristina beim Konzert zu Ehren des 100sten Geburtstags von Nelson Mandela. Ihre Eindrücke hat sie hier  niedergeschrieben:

 

VON KRISTINA
In ihrem "Ich will verändern" Blog 'add passion' schreibt Kristina regelmäßig über Geschichten, die sie erlebt und Ereignisse, die sie in ihrer Umwelt beobachtet.

 

Licht wird gedimmt, sodass nur noch die strahlenden Hemden der Spieler in blau, gelb, orange und grün scheinen. Leichtfüßig betritt der junge Dirigent die Bühne mit Applaus im Hintergrund. Stille kehrt ein, bis das Orchester MIAGI aus Südafrika den Auftakt in das Young Euro Classic Festival 2018 macht.

Schon das Einstimmen gab einen Vorgeschmack auf die Großartigkeit dieses Orchesters und dann begann das erste Stück, wobei Violinen, Cellos und Flöten sich gegenseitig antworteten. Mal wie ein Sturm gemeinsam den Saal mitnahmen, mal ganz sacht die Bögen über die Saiten streichen ließen und den hohen Herrschaften die Möglichkeit gaben, ebenfalls zu antworten. Antworten auf den 100.Geburtstag Nelson Mandelas, der sein Leben lang nach Demokratie und Frieden strebte und zusammen mit Leonard Bernstein das diesjährige Festival beeinflusst.
Heiko Maas hielt eine Rede und auch die Staatssekretärin für Finanzen mit dem Botschafter Südafrikas hielten Reden, weihten stolz die Briefmarke mit Mandela ein.

 

Am Morgen dieses Tages war mir noch nicht bewusst, wie ereignisreich es heute werden wird. Klar ist Matheunterricht und ein anstehendes Interview mit einer ziemlich bekannten Pop-Sängerin vielversprechend, doch wie oft kann man sagen, dass man vom der Sängerin persönlich zum Konzert eingeladen wird?! Also ich in meinem Falle hatte das noch nie! Umso aufgeregter bin ich. Ich kannte Almas Musik eher flüchtig, aber jedesmal wenn Chasing Highs oder Phases im Radio erklangen drehte ich lauter. So kam es nun dazu, das ich genau diese finnische Sängerin heute nicht nur interviewe sondern auch live sehe. Die Columbiahalle bietet eine tolle Bühne und unglaublich geräuschvolle Lautsprecher (2 Tage später würde mir noch alles wie durch Watte gehört vorkommen). 

Mit Verspätung beginnt das Konzert und WOW! Ich war auf schon so einigen Konzerten, doch noch nie hat ein Künstler*in, mit im Vergleich so geringem Publikum, solch eine krasse Stimmung gemacht!!! 

Sie meinte sie liebt Berlin, dass die Stadt sie inspiriert und die Leute der Hammer sind.

Und genau das spürt man. Doch schaut selbst:

VON ZORA

 

 

Du hast Lust auf Sonne, Strand und Musik?

Du bist Ende Juli mindestens 18 Jahre alt?

Dann gewinne 2 Tickets für das Helene Beach Festival vom 26.-29.07.2018!

 

Gewinnspiel

1. Mache ein Bild von deinem persönlichen Festival-Kit! Also alles was du bei einem Festival zum Überleben brauchst und auf gar keinen Fall fehlen darf!

2. Veröffentliche das Foto auf Instagram!

3. Tagge @jup_berlin und verwende den Hashtag #jupsummer !

 

Der Wettbewerb endet am 25. Juni um 12 Uhr. Der/Die Gewinner *in wird aus allen Teilnehmer*innen gelost und muss zu Beginn des Festivals mindestens 18 Jahre alt sein.

Weitere Infos zu den Headlinern findest du hier! Und hier gehts zu unserem jup! Festivalsummer!

Hier gehts zu unserem Insta-Account!

 

VON NUSHIN

 

Von den Dreharbeiten für Disney auf die Bühnen der ganzen Welt. Solche Geschichten hört man immer öfter. Für viele Weltstars ist eine längerfristige Hauptrolle in einer Disney-Serie der Startschuss in eine erfolgreiche Musikkarriere gewesen. Eindeutige Beispiele sind unter anderem Selena Gomez, die von 2007 bis 2012 die Zauberin Alex Russo in  „Die Zauberer von Waverly Place“ spielte und Martina Stoessel, die von 2012 bis 2015 die musikalische Schülerin Violetta Castillo in der argentinischen Disney-Serie „Violetta“ verkörperte.

Sabrina Carpenter, eine 19-Jährige US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, hat in sehr jungen Jahren genau diese zwei Volltreffer landen dürfen. Mit unglaublichen 11 Jahren nahm sie ihre erste Nebenrolle in der Serie „Law & Order: Special Victims Unit“ an. Nur zwei  Jahre später kam dann die Rolle als Maya in der Disney-Sitcom „Das Leben und Riley“. In der Serie geht es um zwei pubertierenden Teenager und Freudinnen Maya und Riley, die gemeinsame Abenteuer und Probleme erleben. Die Comedy Serie wurde von 2014 bis 2017 in den USA produziert. Aktuell wird sie aber immer noch, auch in Deutschland, auf dem Disney-Channel ausgestrahlt.

Der Traum vom Singen

Abgesehen vom Schauspielern war auch Musik schon immer Sabrinas Leidenschaft. Angefangen hat sie mit der Musik, indem sie selbst Songs geschrieben und gecovert hat.

Schon bevor sie für die große Rolle bei Disney ausgewählt wurde, war sie unter Vertrag bei Hollywood Records. Ihre erste eigene EP wurde im April 2014 veröffentlicht.

Das exklusive Showcase in Berlin

Ich durfte für jup! am 8. Juni 2018 auf ein exklusives Promo-Konzert von Sabrina Carpenter gehen. Stattgefunden hat es in den Universal Studios in Berlin. Die Pop-Sängerin kam lebensfroh und belustigt auf die Bühne und begrüßte den großen Raum mit den circa 30 Gewinner*innen. Ob alle, die da saßen, kleine Kinder waren? Ein ganz klares: Nein. Wäre man reingekommen, ohne das Wissen, dass sie als Disney-Channel-Charakter gearbeitet hat, wäre man nicht darauf gekommen. Nur für kurze Zeit konnten sich ihre Fans durch ihre Stimme verzaubern lassen. Aus Zeitmangel spielte sie nur drei Lieder. Eines davon war ihr aktuellstes namens „Almost Love“. Ihre Stimme ist sehr weich und hell. Für mich persönlich deshalb wirklich sehr angenehm und entspannend zu hören. Als Person strahlt sie Wärme und Wohlbefinden aus. Es war ein wirklich schönes Erlebnis und nachdem ich sie später sogar persönlich kennenlernen durfte, kann ich bestätigen, dass sie ihr Disney-Image als ein braves und bodenständiges Mädchen wirklich gut widerspiegelt. Es scheint, als würden ihre Fans sich nicht nur mit „Maya“, sondern auch mit Sabrina Carpenter als reale Person gut identifizieren können. Sabrina behandelt in ihren Liedern nämlich die Themen Herzschmerz, Selbstliebe und Mut. 

Ende des Jahres erscheint ihr neues Album „Singular“.

Ein magischer Moment

Mein persönliches Highlight auf dem Event war, als mir die US-Amerikanerin ein Kompliment zu meinem schwarzen Kleid gegeben hat. Ich habe mich wirklich geschmeichelt gefühlt, das von einer ehemaligen „Disneyprinzessin“ zu hören.

 

Seit dem Jahr 2013 wird nun das Kosmonaut Festival am Stausee Oberrabenstein bei Chemnitz veranstaltet. Ins Leben gerufen wurde dieses Musikfestival durch die Band Kraftklub, welche seither als Schirmherr für diese Veranstaltung gilt

In knapp 60 Tagen, am 29. bis 30. Juni, werden wieder erwartungsgemäß knapp 15.000 Fans auf dem ehemaligen splash! -Gelände begrüßt, um neben detailreicher und kosmischer Dekoration zu dem beeindruckenden Line-Up abzurocken. Natürlich wird es auch dieses Jahr die Flunkyball-Arena geben, bei der man sich als Festivalteam anmelden kann und sich in mehreren Runden  den #Kosmonaut18 Flunkyball – Titel holen kann.

Sowohl am Freitag als auch am Samstag wird es eine bunte und vielfältige Mischung aus Musikgenres geben – also für jede/n Besucher*in ist ganz sicher etwas dabei.

Wenn ihr wissen wollt, wo genau das Festival stattfindet, dann könnt ihr das auch über unseren Eventkalender checken! (https://jup.berlin/Kosmonaut_Event)

Damit ihr eine kleine Übersicht von den Acts bekommt, haben wir kleine Profile zu ausgewählten Künstlern erstellt:

 

Kraftklub

Kurzbeschreibung: 5 Jungs, die seit 2010 gemeinsam Musik machen und  ihr Debütalbum „Mit K“ im Jahre 2012 veröffentlichten

Musikgenre: Mischung aus Indie, Punkrock und Rap

Erfolgreichster Titel: „Mit K“ erschien 2012 und wurde mehr als 200.000 Mal verkauft.

Nett-to-know: Sie kommen selbst aus Chemnitz.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Naja, sie haben das Festival mit ins Leben gerufen… also natürlich sind sie schon mal dort gewesen?!

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=b0lHjeEU3Fg

 

Feine Sahne Fischfilet

Kurzbeschreibung: Die Band wurde 2007 von fünf Schülern in Mecklenburg-Vorpommern gegründet und steigt seit den letzten Jahren steil die Karriereleiter auf…

Musikgenre: Punk, Indie-Rock

Erfolgreichster Titel: Natürlich sind alle Songs mega, aber nach YouTube-Klicks läuft „Komplett im Arsch“ am Besten.

Nett-to-know: Sie wurden wegen ihrer „explizit anti-staatlichen Haltung“ eine Zeit lang vom Verfassungsschutz beobachtet.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Jap,  im Jahr 2014 traten sie auf der Hauptbühne auf.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=3-Oe1XzxCw8

 

Olli Schulz

Kurzbeschreibung: Ja genau der Olli Schulz… der mit dem Moderatorenteam Joko und Klaas groß geworden ist, macht auch Musik – und das sogar ziemlich erfolgreich!

Musikgenre: Indie Rock

Erfolgreichster Titel: Am längsten hielt sich der „Rangel Song“ in den deutschen Charts, zudem ist er momentan mit seiner Platte „Scheiß Leben, gut erzählt“ auf Tournee.

Nett-to-know: Schon als Teenie war er  im Musikbusiness unterwegs, denn er schrieb damals schon seine ersten Songs.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Auch er stand 2016 schon mal auf der Kosmonautenbühne.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=oJTlNHGLmjU&t=128s

 

Milky Chance

Kurzbeschreibung: 2 Jungs, die aus Kassel kommen, 2012 ihre Band gründeten und seitdem international eine Karriere hinlegten…

Musikgenre: eine Mischung aus Folktronica und Pop

Erfolgreichster Titel: Mit „Stolen Dance“ schaffte Milky Chance auch auf internationaler Bühne einen absoluten Durchbruch. In Amerika schaffte diese Single sogar Doppelplatinstatus!

Nett-to-know: Sie traten als zweite deutsche Band überhaupt (nach Rammstein) bei der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live“ auf.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Auch diese Band war vor einigen Jahren schon mal selber Kosmonauten auf der Bühne.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=iX-QaNzd-0Y

 

Ufo361

Kurzbeschreibung: Die Karriere des Berliner Rappers fing  im Jahr 2016 mit seinem Song „ Ich bin ein Berliner“ an, welcher sich zum Szenehit mauserte.

Musikgenre: Cloud Rap

Erfolgreichster Titel: „Nice Girl 2.0“ mit einer Goldenen Platte

Nett-to-know: Aufgrund seines Graskonsums hatte Ufo einen Lungenkollaps und musst eine zeitlang im Krankenhaus verbringen.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Nope, aber es gibt ja für jeden das erste Mal…

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=g4poKgQZX6w

 

Trettmann

Kurzbeschreibung: Der inzwischen 48-jährige Rapper ist ein älterer Hase in seiner Szene. Das heißt aber noch lange nicht, dass er sich mit den Newcomern nicht messen könnte…

Musikgenre: Hip-Hop und Rap

Erfolgreichster Titel: Durch Gastauftritte bei Musikern wie RAF Camora und Bonez MC wurde Trettmann 2016 einem größerem Publikum vorgestellt. Dies führte dazu, dass sein Album #DIY 2017 erstmals auf die Top-Plätze in den deutschen Albencharts landete.

Nett-to-know: Ebenfalls wie die Kraftklub-Jungs kommt er aus Chemnitz – das Kosmonautfestival ist also ein regelrechtes Heimspiel für den Rapper.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Am Anfang der Kosmonautgeschichte war er auch schon dabei!

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=hHT_hEuTtxg

 

Natürlich waren das auch noch nicht alle Acts!

An den zwei Tagen kommen zum Beispiel noch RAF Camora, SOFI Tukker, Faber, Yung Hurn, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, Milliarden und viele weiter dazu… Zudem wird es wie jedes Jahr auch wieder einen großen geheimen Headliner geben – also seid gespannt, wer das sein wird!
Wenn euch die vorgestellten Künstler gefallen und ihr Bock habt, noch mehr ins Kosmonautenfeeling einzusteigen, dann könnt ihr euch hier noch Karten sichern. (Ihr solltet schnell sein, denn der Ticketvorrat reicht nicht ewig…). Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Festivals.

Auch wir von jup! werden vor Ort sein und über das Kosmonaut-Festival berichten!

 

Diese Woche schaut sich unser Redakteur Olli verschiedenste Produkte aus aller Welt an, von denen sich die meisten über Crowdfunding finanziert haben. 

Strapsen, Lippenstift und Rock´n´ Roll: Alles Dinge die einem zu The Rocky Horror Show einfallen. Wir sollten nicht entäuscht werden - im Gegenteil.

VON ALINA und FRANCESCA

 

Den Film „The Rocky Horror Picture Show“  kennt so gut wie jeder, doch wie sieht es mit den Wurzeln aus? Denn schon zwei Jahre vor dem Film schuf Richard O´Brien das Kult-Musical, von dem lobend behauptet wird es sei laut, anzüglich und verrückt. Doch kann das Wiedererwachen des Top Musicals die Erwartungen der Zuschauer und besonders der Fans erfüllen? Knapp 35 Jahre nach der Premiere von „The Rocky Horror Show“ 1973, geht Richard O´Briens Meisterwerk 2018 erneut auf Tour. Mit dabei - ein vielversprechender Cast. Wir waren also sehr gespannt, als wir des Jahres im Admiralspalast saßen um dieses legendäre Musical zu sehen.

 

Story

Janet und Brad sind ein frisch verlobtes Paar und wollen gemeinsam ihren ehemaligen Lehrer Doktor Scott die gute Nachricht überbringen. Auf dem Weg dahin geraten sie in einen Sturm der zu einer Autopanne führt.
Durchnässt und orientierungslos klopfen sie an die Tür eines unheimlichen Herrenhauses, welche von dem Butler Riff Raff geöffnet wird. Er lädt sie ein herein zu kommen und verkündet, dass sie „in einer sehr besonderen Nacht“ angekommen seien. Der Grund dafür ist das neuste Experiment des Doktor Frank-N-Furter, der nicht nur der Schlossherr sondern auch ein Transvestit ist. Sein Ziel: den perfekten Mann zu erschaffen.
Zwischen Gesang und Tanz verführt er nicht nur Brad sondern auch Janet. Doch Riff Raff und seine Schwester Magenta setzen dem Vergnügen bald ein Ende. Denn sie wollen zurück in die Galaxie Transilvanien auf den Planeten Transexual. Doch zuvor muss noch der grausame Doktor Frank-N-Furter mit einem Plasmastrahl pulverisiert werden. Columbia, eine Verehrerin des Doktors, wirft sich todesmutig vor ihn und opfert ihr Leben für seins. Doch das kann die Geschwister nicht aufhalten und so werden auch der Doktor und seine Schöpfung  getötet. Brad und Janet bereuen, dass sie sich haben verführen lassen und fliehen.

 

 

Lange mussten die Fans von George Ezra auf ein neues Album warten. Jetzt ist es raus und wir haben ihn getroffen und er verspricht den besten George Ezra, den es jemals gab.

VON OLIVER MATTUTAT, 26. März 2018

Vier ganze Jahre hat es gedauert, bis es endlich ein neues Album vom britischen Singer/Songwriter George Ezra veröffentlicht wurde. Nun ist es erhältlich. In der Zeit war George aber mitnichten untätig. Über zwei Jahre stand er auf der Bühne und begeisterte tausende von Menschen. Mir erzählt er im Interview, dass das neue, zweite Album besser ist als das erste. Er habe viel gelernt und sein Songwriting dazu verbessert. Staying At Tamara’s ist der Titel der Platte. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr weiter unten im Interview.
Elf neue Songs gibt es knapp 40 Minuten lang auf die Ohren. Der erste Song zeigt auch gleich auf, wohin die Reise gehen soll. Pretty Shining People Ist ein Gute-Laune-Song, den man immer wieder hören kann. Das macht die Platte im Weiteren aus. Viele Songs, bei denen gute Laune versprüht wird und man einfach mal nicht nachdenkt, sondern sich einfach mal treiben lassen kann. Dazwischen gibt es auch ruhigere Titel, die dennoch nicht allzu melancholisch sind. Eins davon ist Hold My Girl. Der Song ist sehr persönlich. Es beschreibt, dass es im Leben oft zu viel Arbeit und Stress gibt, aber viel zu wenig Zeit für die Liebsten.
Das Album macht einfach Spaß. Es lässt den Alltagsstress hinter sich. Eine absolute Hörempfehlung. Mein persönlicher Lieblingssong ist: Shotgun.

Am 9. April kommt George nach Berlin und spielt im Neuköllner Huxley’s. Das Konzert ist aber schon ausverkauft. Aber keine Angst, wer George mal live erleben möchte, bekommt dieses Jahr in Berlin nochmal die Möglichkeit. Am 19.10. ist er in der neuen Verti Music Hall, die gerade noch in der Nähe der Mercedes-Benz-Arena gebaut wird, auf der Bühne.

Was George sonst noch über Berlin, seinen Erfolg und das Album zu erzählen hat, könnt ihr in unserem Interview nachlesen. Wir haben den britischen Sänger nämlich schon vor Release treffen können:

 

jup! Berlin: Wenn Du Berlin mit einem Lied beschreiben müsstest, welches wäre das?

George Ezra: Da muss ich überlegen. (überlegt.) Etwas Cooles, was in einer guten Weise gleichzeitig ein wenig dreckig ist. Ein sexy Song.

Und wenn Du eins von Deinen Liedern wählen müsstest?

Dann würde ich den Song Saviour von meiner neuen Platte wählen.

Dein erste Album war ein überragender Erfolg. Hat Dich das überrascht?

Ja, ich war sehr überrascht auf eine gute Art und Weise. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut klappen würde. Ich musste mich dann erstmal an den neuen, stressigen Tagesablauf gewöhnen. Ich bereue, dass ich das aber nicht so genossen habe. Das versuche ich jetzt, mehr zu tun.

Budapest war dein größter Hit. Was verbindest Du mit ihm?

Budapest ist für mich viel mehr als ein Song. Durch ihn ist erst alles möglich geworden, was passiert ist. Durch den Song bin ich in Länder gekommen, in die ich sonst nicht gekommen wäre und ich habe vor tausenden von Leuten gespielt.

Du warst fast zwei Jahre auf Tour. Was magst Du da am meisten?

Auf Toursein und Auftreten ist zwar manchmal nervig, aber es macht einen auch süchtig. Es ist ein lustiges Dasein.

Du wirkst auf mich so bodenständig. Wie machst Du das? Ich kann mir vorstellen, dass man da auch schon mal abheben könnte.

Es sind zwei verschiedene Dinge. Ich, wie ich hier sitze und mit dir spreche, bin ich. Aber auf der Bühne bin ich zwar immer noch ich, aber ich denke nicht: „Die sind alle für mich gekommen, weil ich so großartig bin.“ Ich denke vielmehr: „Oh man, das sind aber viele Leute.“

Was können wir von Deinem neuen Album erwarten?

Ich mag mein erstes Album immer noch, aber ich glaube das hier ist besser. Aber nur, weil ich glaube, dass ich viel dazugelernt haben. Es gibt Songs übers Ausbrechen und Träumen.

Was hat es mit dem Titel „Staying at Tamara’s“ auf sich?

Ich habe es nicht wirklich hinbekommen, neue Lieder zu schreiben, als ich Zuhause war. So habe ich mich selbst aus meiner Comfortzone begeben. Ich buchte mir einen Flug nach Barcelona. Ich nahm mir aber kein Hotel, sondern lebte bei und mit jemandem Fremdes. Das war Tamara. Es war großartig. Alle ihre Freunde waren Künstler und Designer. Ich habe bisschen runtergefahren. Einen ganzen Monat wohnte ich da. Wenn ich unterwegs bin, mache ich mir ständig Notizen und daraus schreibe ich Zuhause dann die Lieder.

Hast Du einen Lieblingssong?

Ja! Ich mag zwar alle Lieder, sonst hätten sie es nicht aufs Album geschafft, aber am meisten mag ich Hold My Girl, weil der mir sehr nah ist.

Viele Lieder klingen sehr optimistisch und glücklich. Bist du ein glücklicher Optimist?

Ein Optimist bin ich nicht wirklich, aber ich bin sehr glücklich.

Glaubst Du, dass Deine Musik auch ein Gegenpolin diesen hektischen Zeiten mit Brexit, Donald Trump & Co sein kann?

Auf jeden Fall. Ich glaube nicht, dass es die Antwort auf alles ist, aber ich denke, dass die Leute dadurch sich ein wenig ablenken können und nicht so viel über die negativen Dinge nachdenken.

Am 9. April stehst Du in Berlin auf der Bühne. Was können wir erwarten?

Es wird besser denn je. Es sind sieben Leute auf der Bühne. Unter anderem gibt es Trompeten, Schlagzeug und Keyboard. Es wird eine große Party. Ich sage der Band: „Das Wichtigste ist, dass ihr Spaß auf der Bühne habt. Es ist egal, ob ihr mal eine falsche Note spielt, solange ihr Spaß habt.“ Es ist für das Publikum auch einfacher Party zu machen, wenn wir das auch auf der Bühne machen.

Danke sehr für das Gespräch und viel Spaß bei der Tour!