Wissenschaft

Der Klimawandel ist eine große Herausforderungen für uns alle. Es ist ein Thema, das jeden einzelnen Menschen persönlich betrifft. Das bedeutet, dass auch jeder etwas zum Schutz des Klimas beitragen kann. Alles was wir tun, hat Auswirkungen auf das Klima und auf die Zukunft unseres Planeten: Wie wir uns fortbewegen, wie wir Strom, Wärme und Wasser nutzen, wie wir konsumieren, leben und arbeiten. Durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Einsatz effizienter und innovativer Technologien und den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien können wir unsere Lebensqualität erhalten und auf eine zukunftsfähige Grundlage stellen.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Beim Berliner Klima Schulen Wettbewerb für das Schuljahr 2018/19 könnt ihr mit euren Ideen und Innovationen zum Thema Klimaschutz mitmachen und sogar sogar tolle Preise gewinnen!

VON ELISA

Die Lange Nacht der Museen 2018 fand dieses Jahr zum 38. Mal in Berlin statt. Am letzten Samstag im August konnten Touristen und Berliner von 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr mehr als 80 Museen in der Hauptstadt besuchen. Dabei waren unter anderem klassische Museen, wie das Museum für Naturkunde, das Neue Museum und das Alte Museum, aber auch Gedenkstätten wie der GeDenkOrt Charité und das Mauermuseum. Wer sich eher für historische Gebäude interessiert, konnte sich das Schloss Charlottenburg und das Schloss Britz ansehen. Außerdem war das Deutsche Currywurst Museum Berlin und das Berliner U-Bahn-Museum für nachtschwärmende Besucher geöffnet. Es war also für Jeden etwas dabei.
Insgesamt wurde die Lange Nacht der Museen 2018 sehr gut angenommen. Rund 35.000 Besucher nutzten die späten Abendstunden, um mit nur einem Ticket jede Menge Austellungsorte zu besuchen. Auf den Straßen vor den Museen bildeten sich meterlange Schlangen und die öffentlichen Verkehrsmittel waren voll. Man hatte sogar das Gefühl, dass am späten Abend, bzw. in der Nacht mehr Leute ins Museum stürmten, als am Tage.
Die meisten Besucher zog es in das Museum für Naturkunde, wo man sich die Saurierwelt oder die größte Mineraliensammlung Deutschlands ansehen kann.
Ich war für jup! Berlin unterwegs und hatte eine gute Freundin im Schlepptau, die sich sehr für Museen interessiert. Für den Abend haben wir uns ziemlich viel vorgenommen, denn das Wetter war genau richtig, um die Zeit in einem schönen Museum zu verbringen. Es war sehr kalt und unangenehm draußen- der Sommer neigt sich langsam dem Ende. Als ersten Punkt auf unserer Liste hatten wir das Bode-Museum auf der Museumsinsel. Pünktlich zum Startschuss der Langen Nacht der Museen um 18 Uhr, besorgte sich meine Freundin ein ermäßigtes Ticket für 12 Euro. Ein unschlagbarer Preis, wenn man sich überlegt, dass man damit 80 Museen besuchen und gleichzeitig noch alle Öffis im Zeitraum der Veranstaltung benutzen kann.
Im großen Treppenhaus des Museums angekommen begrüßte uns das Reiterstandbild des großen Kurfürsten. Im Hintergrund lief eine fantasievolle  Musik, zu der sich junge komplett weißgekleidete Menschen des Staatsballetts Berlin mit viel Hingabe und Gefühl bewegten. Sofort in ihren Bann gezogen versanken einen Moment in ihren Bewegungen. Die Tänzer*innen nutzten vorwiegend die imposanten Treppenaufgänge des neobarocken Hauses. Nach der Eröffnung des Abends durch das Staatsballett, schlossen wir uns einem Museumsführer an, der ein Schild mit dem Wort „Entdecker“ hochhielt. Er zeigte uns in 15 Minuten die kleinen Details des Museums, die man während einer üblichen Führung aus Zeitgründen nicht erzählt bekommt. Wie zum Beispiel, warum die Treppen in Richtung des Einganges gerichtet sind oder wessen Köpfe an den Wänden der Eingangshalle sind. Danach schauten wir uns noch die Ausstellung der Kunst aus Afrika an. Dort wurden überwiegend Plastiken gezeigt, die in Afrika eine kulturelle Bedeutung haben. Insgesamt hielten wir uns aber nicht allzu lange in diesem Museum auf, weil wir unbedingt unseren Plan verfolgen wollten, alle ausgewählten Museen an diesem Abend zu schaffen.

 

VON LILI
 

Gesperrte Straßen, Essensstände auf dem Fußweg und viele Experimente zum Ausprobieren. Bei der langen Nacht der Wissenschaften kann man zwei Spezies Mensch in freier Wildbahn beobachten: qualifizierte, junge Leute, die engagiert über Projekte in allen Fachbereichen berichten. Und die heliumeinatmenden Massen (die Luftballons werden dort überall verteilt), die sich wie die Touris durch die Gänge schleusen lassen. In gewisser Weise sind sie auch Touristen: Menschen aus einer meist anderen Umgebung, die sich aber für neuen Raum interessieren. Allerdings mit einem Unterschied: Die aufgeschreckte Welt der orientierungslosen Vollzeit-Handynutzer. Denn die Sehenswürdigkeiten können nicht direkt mithilfe von Google Maps auf 10cm-Entfernung gefunden werden. Es gibt zwar einen Lageplan, der jeder der unterschiedlichen Attraktionen ihren Platz zu weist, allerdings war ich, die auch zu den orientierungslosen Menschen zählt, froh, in einer interessanten Gruppe VIP-mäßig durch die Fachbereiche geführt zu werden. Ich war Teil des erstmaligen von der Humboldt-Universität realisierten Angebots „Schülerinnen on Tour- Lange Nacht der Wissenschaftlerinnen“.
 

Anfangs wurden wir über die Organisation „Club Lise Mentoring“ informiert. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht junge, naturwissenschaftlich-interessierte Frauen zu fördern. Ein Mädchen hat über ihre Erfahrungen bei Jugend forscht berichtet und wir haben die DNA einer Zitrone extrahiert. An alle Interessierten: Club Lise hilft auch bei MSA / Abitur – Präsentationsprüfungen, es lohnt sich, einfach mal durch die Seite zu stöbern: https://www.hu-berlin.de/de/schule/angebote/club-lise

 

Danach wurden wir in einen Raum geführt, indem ein Elektronenmikroskop stand. Dieses hat eine 2.000-fach bessere Auflösung als ein Lichtmikroskop, welches ihr wahrscheinlich aus der Schule kennt.

Von den Bereichen Biologie und Physik sind wir dann zur Informatik übergegangen. Dort haben uns die Studenten ihr derzeitiges Projekt erklärt: Lasertag-Nerdstyle. Vom Programm über die Pistolen bis hin zu den Robotern - natürlich alles selbst gemacht.

 

Danach sind wir in die Tiefen der Chemie abgetaucht. Dort konnten wir Kristalle aus dem 3D-Drucker schweben lassen. Dies funktioniert aufgrund einer akustischen Welle, welche durch die Reflektion zu einer stehenden Welle wird. Setzt man sie an die richtige Stelle, dann stehen sie in der Luft.  

 

Wie das eigentlich bei jeder Reise ist, wurde am Ende des Rundgangs noch ein Gruppenfoto gemacht. Aber kein langweiliges, sondern ein Wärmebild-Foto. Beim anschließenden Talk im Turm wurden uns Tipps bezüglich der Karriere in der Wissenschaft speziell für uns Frauen gegeben. Zum Beispiel, welche Hilfsangebote es zur Unterstützung während einer Schwangerschaft gibt. Oder dass man nach dem Studium nicht ein Jahr aussetzen sollte, da das ein Scherenpunkt der Karriere ist.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein gelungener Abend war, an dem ich viel Neues über die Naturwissenschaften, aber auch über meine Zukunft gelernt habe. Die Stationen waren interessant und man konnte immer etwas ausprobieren. Die Leute an den Ständen, meist nur ein paar Jahre älter, sind auf unsere Fragen eingegangen. Das Projekt ist eine super Idee, man müsste es nur noch ein bisschen ausweiten. So, dass auch junge Frauen, die sich noch nicht von sich aus für Naturwissenschaften begeistern können, einen Draht zu diesen spannenden Fachbereichen bekommen.

Heute war keine Sonnenfinsternis und auch keine Mondlandung und dennoch ein wichtiges Ereignis für unsere Menschheit, insbesondere für die Wissenschaft. Mancher mag es schon gehört haben, dass irgendwas im All passiert ist. Astronaut. Rakete. Doch was genau ist nun eigentlich geschehen? VON KRISTINA

In Ihrem Blog 'add passion' schreibt Kristina regelmäßig über Geschichten, die sie erlebt und Ereignisse, die sie in ihrer Umwelt beobachtet.

 

Über den Horizont und noch viel weiter

So lautet ungefähr das Motto dieser Mission, die Mission Horizons,  denn es geht vor allem um die Erweiterung des menschlichen Horizonts, sprich unserer Grenzen. Wie weit schafft es unsere Wissenschaft und wie effizient sind neue Forschungsergebnisse?

All das sind Fragen, die durch die Experimente beantwortet und bewiesen werden können. Es mag von weit her klingen, denn eigentlich begegnet uns die Wissenschaft ja nicht alltäglich und überhaupt scheint sie sich oftmals mit unnötigen Nachforschungen zu beschäftigen.
Bei dieser Mission werden jedoch ungefähr 300 Experimente von Wissenschaftlern aus aller Welt durchgeführt unter anderem, um Proteine kristallisieren zu können und neue Metalle zu legieren. Das klingt vielleicht etwas fern von unserer Vorstellung, dafür können wir uns sicher etwas unter der Sonne vorstellen, deren Aktivität gemessen werden soll. Noch wichtiger für uns sind dann auch Experimente zur Lebenserhaltung, also auch zur Krebsheilung. Somit werden wir in der Medizin noch mehr Fortschritte haben, aber nicht nur in der Medizin geht es hoch hinaus. Schon jahrelang werden Theorien über den Planet Mars angestellt, weitere Experimente werden deshalb zur Verbesserung der Weltraumerkundung unternommen.