Konzert

Musik schaffen, die nicht nur für eine Zielgruppe bestimmt ist, sondern die jeder von 3 bis 93 hören kann? „The Trouble Notes“ reisen seit drei Jahren durch die Welt und verarbeiten ihre Eindrücke in charakteristischer Akustik-Musik. Die drei Jungs der Band, Bennet Cerven (Violinist), Florian Eisenschmidt (Gitarrist) und Oliver Maguire (Percussionist) nutzen dabei ausschließlich Instrumente - auf Text wird komplett verzichtet. Auf ihrer Deutschland-Tour im Februar und März haben sie auch in Berlin Halt gemacht und konnten im Festsaal Kreuzberg die Zuschauer begeistern. Davor habe ich sie noch zum Interview gebeten, bei dem sie mir erzählten, wie es ist, überall zu Hause zu sein.  

VON SINA

 

Die Lieder eurer EPs „Soundtrack from the Street“ und „Grand Masquerade“ entstanden durch Eindrücke, die ihr auf Reisen gesammelt habt. Auch auf eurem neuen Album „Lose Your Ties“ nehmt ihr den Stil wieder auf. Bei vielen dieser Lieder ist ein klarer Latin-Style zu erkennen. Sind diese Städte diejenigen, die euch am meisten beeindruckt und gefallen haben?

Es stimmt, dass lateinamerikanische Klänge oft in unserer Musik zu hören sind. Unsere Erfahrungen aus Venezuela sind zu hören in „Barquisimeto“, die aus Barcelona in „Catalonia Calling“. Man kann aber schwer sagen, dass uns diese Eindrücke am meisten beeinflussen. Vor allem in den letzten Jahren nehmen wir viel Inspiration aus Paris, Straßburg, Marseille, Florence und Novi Sad. Mit jeder Erfahrung eines Ortes, an dem wir waren, verändert sich unsere Musik ein wenig. Deswegen kann man sagen, dass das Bereisen der vielen verschiedenen Kulturen uns ausmacht.

Wie „schreibt“ ihr eure Lieder? Gibt es da ein bestimmtes Vorgehen?

Unsere Musik dient dazu, die Zuhörer mit auf eine Reise zu nehmen und deshalb entstehen die Songs entweder während wir noch reisen, oder nach einem bestimmten Erlebnis auf der Reise. Ein bestimmtes Vorgehen haben wir dabei nicht, aber oft beginnt es mit einer Melodie, die einem von uns in den Kopf kommt, während wir unterwegs sind. Danach rekonstruieren wir den Stil und den Rhythmus, den wir in der einheimischen Musik verschiedener sozialen Gruppen gehört haben.

Ihr mögt Musik? Ich auch! Erst recht neue Musik! Von daher habe ich mich schon im Vorfeld auf die Vertigo Night gefreut, die am 21. Februar im Säälchen stattfand. Mit dabei auf der Bühne: Lxandra und Lewis Capaldi.

 

VON NUSHIN

Um 19:00 Uhr betrat ich die kleine Halle in Berlin-Friedrichshain. Ich mochte besonders die vielen LED-Lichter, die machten die Atmosphäre so angenehm. Mit der Zeit füllte sich die  Halle mit vielen jungen Erwachsenen.

 

04.07.2018
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