Konzert

VON KRISTINA
In ihrem "Ich will verändern" Blog 'add passion' schreibt Kristina regelmäßig über Geschichten, die sie erlebt und Ereignisse, die sie in ihrer Umwelt beobachtet.

 

Licht wird gedimmt, sodass nur noch die strahlenden Hemden der Spieler in blau, gelb, orange und grün scheinen. Leichtfüßig betritt der junge Dirigent die Bühne mit Applaus im Hintergrund. Stille kehrt ein, bis das Orchester MIAGI aus Südafrika den Auftakt in das Young Euro Classic Festival 2018 macht.

Schon das Einstimmen gab einen Vorgeschmack auf die Großartigkeit dieses Orchesters und dann begann das erste Stück, wobei Violinen, Cellos und Flöten sich gegenseitig antworteten. Mal wie ein Sturm gemeinsam den Saal mitnahmen, mal ganz sacht die Bögen über die Saiten streichen ließen und den hohen Herrschaften die Möglichkeit gaben, ebenfalls zu antworten. Antworten auf den 100.Geburtstag Nelson Mandelas, der sein Leben lang nach Demokratie und Frieden strebte und zusammen mit Leonard Bernstein das diesjährige Festival beeinflusst.
Heiko Maas hielt eine Rede und auch die Staatssekretärin für Finanzen mit dem Botschafter Südafrikas hielten Reden, weihten stolz die Briefmarke mit Mandela ein.

 

Am Morgen dieses Tages war mir noch nicht bewusst, wie ereignisreich es heute werden wird. Klar ist Matheunterricht und ein anstehendes Interview mit einer ziemlich bekannten Pop-Sängerin vielversprechend, doch wie oft kann man sagen, dass man vom der Sängerin persönlich zum Konzert eingeladen wird?! Also ich in meinem Falle hatte das noch nie! Umso aufgeregter bin ich. Ich kannte Almas Musik eher flüchtig, aber jedesmal wenn Chasing Highs oder Phases im Radio erklangen drehte ich lauter. So kam es nun dazu, das ich genau diese finnische Sängerin heute nicht nur interviewe sondern auch live sehe. Die Columbiahalle bietet eine tolle Bühne und unglaublich geräuschvolle Lautsprecher (2 Tage später würde mir noch alles wie durch Watte gehört vorkommen). 

Mit Verspätung beginnt das Konzert und WOW! Ich war auf schon so einigen Konzerten, doch noch nie hat ein Künstler*in, mit im Vergleich so geringem Publikum, solch eine krasse Stimmung gemacht!!! 

Sie meinte sie liebt Berlin, dass die Stadt sie inspiriert und die Leute der Hammer sind.

Und genau das spürt man. Doch schaut selbst:

VON ZORA

 

 

Musik schaffen, die nicht nur für eine Zielgruppe bestimmt ist, sondern die jeder von 3 bis 93 hören kann? „The Trouble Notes“ reisen seit drei Jahren durch die Welt und verarbeiten ihre Eindrücke in charakteristischer Akustik-Musik. Die drei Jungs der Band, Bennet Cerven (Violinist), Florian Eisenschmidt (Gitarrist) und Oliver Maguire (Percussionist) nutzen dabei ausschließlich Instrumente - auf Text wird komplett verzichtet. Auf ihrer Deutschland-Tour im Februar und März haben sie auch in Berlin Halt gemacht und konnten im Festsaal Kreuzberg die Zuschauer begeistern. Davor habe ich sie noch zum Interview gebeten, bei dem sie mir erzählten, wie es ist, überall zu Hause zu sein.  

VON SINA

 

Die Lieder eurer EPs „Soundtrack from the Street“ und „Grand Masquerade“ entstanden durch Eindrücke, die ihr auf Reisen gesammelt habt. Auch auf eurem neuen Album „Lose Your Ties“ nehmt ihr den Stil wieder auf. Bei vielen dieser Lieder ist ein klarer Latin-Style zu erkennen. Sind diese Städte diejenigen, die euch am meisten beeindruckt und gefallen haben?

Es stimmt, dass lateinamerikanische Klänge oft in unserer Musik zu hören sind. Unsere Erfahrungen aus Venezuela sind zu hören in „Barquisimeto“, die aus Barcelona in „Catalonia Calling“. Man kann aber schwer sagen, dass uns diese Eindrücke am meisten beeinflussen. Vor allem in den letzten Jahren nehmen wir viel Inspiration aus Paris, Straßburg, Marseille, Florence und Novi Sad. Mit jeder Erfahrung eines Ortes, an dem wir waren, verändert sich unsere Musik ein wenig. Deswegen kann man sagen, dass das Bereisen der vielen verschiedenen Kulturen uns ausmacht.

Wie „schreibt“ ihr eure Lieder? Gibt es da ein bestimmtes Vorgehen?

Unsere Musik dient dazu, die Zuhörer mit auf eine Reise zu nehmen und deshalb entstehen die Songs entweder während wir noch reisen, oder nach einem bestimmten Erlebnis auf der Reise. Ein bestimmtes Vorgehen haben wir dabei nicht, aber oft beginnt es mit einer Melodie, die einem von uns in den Kopf kommt, während wir unterwegs sind. Danach rekonstruieren wir den Stil und den Rhythmus, den wir in der einheimischen Musik verschiedener sozialen Gruppen gehört haben.

Ihr mögt Musik? Ich auch! Erst recht neue Musik! Von daher habe ich mich schon im Vorfeld auf die Vertigo Night gefreut, die am 21. Februar im Säälchen stattfand. Mit dabei auf der Bühne: Lxandra und Lewis Capaldi.

 

VON NUSHIN

Um 19:00 Uhr betrat ich die kleine Halle in Berlin-Friedrichshain. Ich mochte besonders die vielen LED-Lichter, die machten die Atmosphäre so angenehm. Mit der Zeit füllte sich die  Halle mit vielen jungen Erwachsenen.

 

05.09.2018
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03.10.2018
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07.11.2018
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