FSJ

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI

Auf Augenhöhe - Berlin gegen Gewalt
 

Auf Augenhöhe ist am 22. März in die zweite Runde gegangen. Im Metronom in Reinickendorf fand unser Livestream diesmal statt.  Eine Stunde moderierten Sina und Lukas die Sendung, mit dabei als Gäste waren:  Mary Scherpe (Autorin/Bloggerin, selbst Opfer von Cyberstalking geworden), Beate Köhler (Koordinatorin des FRIEDA-Anti-Stalking-Projekts) und Michael Bendix-Kaden (Berliner Polizei | Zentralstelle für Prävention). Dieses Mal fand ich, dass die Runde uns sehr gut gelungen ist. Es ist sehr schön anzusehen, dass wir von Livestream zu Livestream uns verbessern.  Ich selbst durfte an dem Livestream eine Kamera bedienen, was mir wieder sehr viel Spaß gemacht hat.

Alle weiteren Informationen findest du hier: https://jup.berlin/augenhoehe

Hier könnt ihr euch unseren Livestream nochmal anschauen:

Hallo ihr Lieben! Ich hätte nicht gedacht, dass ich gleich am Jahresanfang wieder so viel erleben werde! Was das Beste an den letzten beiden Monaten und was eher ein Reinfall war, das erfahrt ihr hier...

VON HANNAH

Stars und Sternchen auf der 68. Berlinale

Die Berlinale ist DAS große Event in Deutschland, wenn es um Filme und Stars geht. Und auch weltweit ist sie eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Dieses Jahr fanden die Internationalen Filmfestspiele Berlin (kurz: Berlinale) bereits zum 68. Mal statt – vom 15. bis 25. Februar 2018. Und ich durfte von Anfang bis Ende dabei sein!

Ich konnte es kaum glauben, als ich meinen eigenen Presseausweis in der Hand hielt. Mit ihm hatte ich Zutritt in alle Kinos, auch in die, in denen nur Filme für Akkreditierte liefen. Denn damit auch ihr erfahrt, welche Filme der Berlinale man auf keinen Fall verpassen sollte, war ich die ganze Woche auf der Berlinale unterwegs und habe mir verschiedene Filme angesehen. Und den einen oder anderen Star habe ich auch auf dem roten Teppich getroffen...

Unglaublicher Andrang

Jahr für Jahr werden rund 300.000 Festivaltickets an das Publikum verkauft. Nicht nur am Berlinale Palast am Potsdamer Platz, sondern auch an anderen Orten in Berlin waren die Kinos voll und die Menschen im Filmfieber! Um zu erfahren, welche Filme ich gesehen habe und welche ich euch empfehle unbedingt anzuschauen, guckt mal hier vorbei.

Außerdem vergibt die Jury alljährlich insgesamt acht Preise, darunter den goldenen Bären für den Besten Film und die silbernen Bären für die beste Darstellerin und den besten Darsteller. Alle Gewinner*innen könnt ihr hier nachlesen.

Mein Fazit zur Berlinale

Die Berlinale war ein unfassbar schönes, aufregendes und glamouröses Event! Denn ja, ich bin verrückt danach: Berühmte Persönlichkeiten in umwerfenden Abendkleidern und schicken Smokings, Glitzer, Glamour, Gala... all das spielte sich auf dem roten Teppich ab! Die beiden deutschen Schauspieler Charlie Hübner und Wotan Wilke Möhring z.B. standen direkt vor mir auf dem roten Teppich und gaben fleißig Autogramme.

Dennoch waren es ziemlich anstrengende Tage (positiv anstrengend), an denen ich von einem Berliner Kino ins nächste raste, um bloß nicht den nächsten Film zu verpassen. (Ich weiß, das sind Luxusprobleme!) Aber ja, ihr glaubt es kaum: Es waren hundert Meter lange Schlangen und Journalisten setzen gerne mal ihre Ellenbogen ein, um sich vorbei zu kämpfen! Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte und sage nochmal ganz offiziell „Danke“ an mein liebes jup! Team!

Moinmoin Leute! Die letzten Monate war in meinem FSJ so einiges los... Ich bin viel gereist, habe seeeehr viele gruppendynamische Spiele gespielt und viele neue coole Menschen kennengelernt.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was alles so in letzter Zeit passiert ist! Antworten auf diese Frage bekommst du, wenn du dir diesen Bericht durchliest. ;)

von Janik Emil

 

denk!mal 2018 – erinnern & gestalten

 

Der Februar begann bei mir mit einem absoluten Eventhighlight. Ich hatte die Chance, die Abendveranstaltung des Jugendforums “denk!mal 2018“ im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses mit zu verfolgen. In einer 90-minütigen Veranstaltung wurden sowohl Theaterstücke, Lesungen, Musik, Tanz oder andere kreative Projekte einem breiten Publikum präsentiert und andererseits an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Als emotionale Zusammenfassung lassen sich die Worte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses – Ralf Wieland – gut anknüpfen. Denn nach ihm sei durch das Engagement der Beteiligten an diesem Abend ein ganz persönliches „Denkmal“ für die Opfer des Nationalsozialismus gesetzt worden.

Wenn ihr meinen ganzen Bericht über diesen Abend lesen wollte, dann klickt doch einfach hier!

 

Hallenhockey-WM in Berlin

 

Nur wenige Tage später folgte auch gleich das nächste Großevent – die Hallenhockey-WM der Damen und Herren hier in Berlin.
Und ja, es gibt auch Hockey OHNE Eis – eben Hallenhockey. Der Weg zu dem Bericht über diese Veranstaltung war jedoch leider schwieriger als gedacht. Nachdem ich über die verschiedensten Kontaktmöglichkeiten von Hockeybund zu Hockeybund geschickt wurde, gelang es endlich für einen Tag eine Presseakkreditierung zu ergattern. Kai und ich verfolgten über den ganzen Tag hinweg die spannenden Spiele des Viertelfinals der Damen und Herren. Nicht nur die Ränge der Max-Schmeling-Halle füllten sich von Spiel zu Spiel, sondern auch die Stimmung kochte immer weiter hoch. Dies sah man auch im Nachhinein an den TV-Quoten, denn diese waren so hoch wie noch nie bei einer Hallenhockey-Meisterschaft.

Wenn ihr noch mehr über dieses Sportereignis erfahren wollt, dann seht euch doch die Photostory und den Artikel von meinem Mitfsjler Kai an! (Hier geht’s zur Seite.)

 

 

Hey Leute!  Ich  bin der jup! FSJler Kai.  Vor meinem FSJ habe ich als Ehrenamtlicher bei jup! Berlin gearbeitet. Als ich dann die Möglichkeit bekam, mein FSJ bei jup! Berlin zu machen, habe ich sofort Ja gesagt.  Was ich in den letzten Wochen erlebt habe, erfahrt ihr hier!

VON KAI
 

Videoformat „(D)ein FSJ…“

Das erste Video ist nun endlich online! Das Projekt „(D)ein FSJ...“ ist gestartet! Wie Janik im letzten FSJ Bericht geschildert hat, haben wir eine neue Rubrik ins Leben gerufen. Dabei wollen wir die FSJler*innen zum einem filmisch durch ihren Alltag begleiten und zum anderen haben wir vor, ihnen Fragen zu ihrem Freiwilligenjahr zu stellen! Unser Ziel ist es, jungen Menschen, die gern ein FSJ machen möchten, einen besseren Überblick über die Einsatzstellen zu geben. Schaut es euch an und bald gibt es mehr davon!

 

 

 

Die FSJler Kultur haben die wundervolle Aufgabe ein eigenverantwortliches Projekt zu gestalten über das Jahr. Wir FSJler von jup! Berlin haben uns gedacht, wir besuchen andere FSJler*innen in anderen Einsatzstellen und stellen denen ein paar Fragen zur Einsatzstelle und zum FSJ Kultur. Wir haben zum Anfang der Reihe unseren Freund Leon in der Gedenkstätte Sachsenhausen besucht.

 

 

Die FSJler Kultur haben die wundervolle Aufgabe ein eigenverantwortliches Projekt zu gestalten über das Jahr. Wir FSJler von jup! Berlin haben uns gedacht, wir besuchen andere FSJler*innen in anderen Einsatzstellen und stellen denen ein paar Fragen zur Einsatzstelle und zum FSJ Kultur. Um euch interessierten Menschen zu zeigen, was es für tolle Einsatzstellen gibt. Vielleicht bekommt ihr auch Lust auf ein FSJ Kultur. Hier findet ihr unsere Videos.

 

 
 

Heyho! Ich bin der jup! FSJler Janik. Seit über 2 Jahren mische ich jetzt schon hobbytechnisch bei jup! mit und habe nun die Chance, mein Freiwilligenjahr hier zu verbringen - von Veranstaltungsberichten über Projektplanung bis hin zur Redationsbetreuung ist alles dabei.
Was sonst so die letzten Wochen bei mir auf der Arbeit so los war, erfahrt ihr hier!

von Janik Emil

Livestream "Auf Augenhöhe"

Ein bedeutender Höhepunkt war der Livestream „Auf Augenhöhe“, welcher am 14. Dezember stattfand. Hierfür wurden der Rechtsextremismus-Experte Prof. Hajo Funke, die Menschenrechtsaktivistin Frau Irmela Mensah-Schramm und Samuel von dem Berliner Register in Treptow-Köpenick eingeladen.

Diesmal drehte sich alles ums Thema Rechte Symbole und Rechte Gruppierungen. In der einstündigen Diskussionsrunde wurden einerseits Fragen von dem Moderator gestellt und andererseits konnten auch Fragen aus dem Publikum oder dem Livestreamchat gestellt werden. Diese Liveübertragung vervollständigte unser Dossier zum Thema rechte Symbole, Codes und Erkennungszeichen! Hier könnt ihr euch durch das Kapitel klicken…

 

Im Berliner Haushaltsplan 2018 steht, dass FÖJler*innen zukünftig bis zu 33% mehr verdienen sollen, als beispielsweise FSJler*innen (Kultur)! Ein neuer Tiefpunkt für die Wertschätzung ALLER Jugendfreiwilligendienste?

von Janik Emil

Warum braucht man eigentlich einen Freiwilligendienst?

„Freiwilligendienste fördern das gesellschaftliche Engagement zu Gunsten des Allgemeinwohls“ -  so heißt es zu mindestens von dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Doch Freiwilligendienst ist nicht gleich Freiwilligendienst, denn es gibt verschiedene Formen, wie man sich freiwillig betätigen kann. So kann man ein Jahr im Ausland verbringen, ein „Bufdi-“(Bundesfreiwilligen-)Jahr machen oder man hat die Möglichkeit, sich in einem Freiwilligen Sozialen – oder Freiwilligen Ökologischen Jahr zu engagieren.

Sowohl FSJler*innen als auch FÖJler*innen bekommen in ihrer, zumeist einjährigen Arbeitszeit, ein sogenanntes Taschengeld. Momentan sind das beim FSJ Kultur 320€ und beim FÖJ 355€. Dabei wurde mit Absicht der Begriff „Gehalt“ vermieden, da man sich ja schließlich freiwillig engagiert und Freiwillige keine Angestellten sind.

Doch warum bekommt man überhaupt für Freiwilligenarbeit Geld?

Viele, die ihren Jugendfreiwilligendienst machen, ziehen extra in die jeweilige Region, um dort ihren Dienst zu absolvieren. Doch gerade die Lebenserhaltungskosten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen – Mietpreise schießen in die Höhe, Fahrtickets zur Arbeitsstelle kosten beispielsweise in Berlin ca. 50€ (ein Sechstel des FSJ-Gehaltes), Nahrungsmittel werden auch immer teurer und natürlich ist auch der Preis für gesellschaftliche Teilhabe gestiegen. Ein Kinobesuch lässt sich nicht mehr spontan finanzieren und Aktionen, wie beipielsweise #freiefahrtfuerfreiwillige, zerstreuen sich ebenfalls im politischen Tagesgeschehen!

Daher sind viele, gerade Jugendfreiwillige, von der Finanzspritze der Eltern abhängig.
Um der Frage zur Finanzierung eines Freiwilligen näher zu kommen, ist es jedoch erstmal wichtig, den Zusammenhang von Förderungsmitteln zu verstehen. Denn für das FSJ und das FÖJ gelten unterschiedliche Förderverfahren. Im FSJ wird nach dem Zentralstellenverfahren gefördert, im FÖJ nach dem Länderverfahren. Genau da liegt auch die entscheidende Problematik, denn im Berliner Haushaltsplan 2018 wurde beschlossen, dass die Finanzierung für das FÖJ angehoben werden soll. Auslöser dafür waren die Pläne der Rot-Rot-Grünen Regierung, welche vorhat, mehr Plätze für das Freiwillige Ökologische Jahr in Berlin zu schaffen. Ein Anreiz soll ein deutlich höheres Taschengeld sein. Das ursprüngliche monatliche Taschengeld lag bei 355€ und soll planmäßig um 125€ auf insgesamt 480€ angehoben werden. Dies ist ein absoluter Erfolg für Jugendfreiwilligendienste, denn mehr als 60.000 Jugendliche deutschlandweit engagieren sich in gemeinnützigen Einrichtungen – und das jährlich!
Durch diese Arbeit leistet man einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und genau solch eine Einsatzbereitschaft ist momentan mehr gefragt denn je.

Sportvereine, Museen, Kindertagesstätte, Pflegestationen oder auch Tierschutzvereine - an all diesen Beschäftigungsfeldern kann man deutlich erkennen, dass Freiwilligendienste nicht nur ein Grundpfeiler für unser Zusammenleben in einer funktionierenden Gesellschaft, sondern dadurch auch ein entscheidendes Werkzeug für die Demokratie, ist.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit?!

Umso wichtiger ist es, diese Positionen auch für die kommenden Jahre attraktiv zu halten – für alle 60.000 Jugendlichen! Es darf nicht sein, dass in Berlin ab diesem Jahr die FÖJler*innen bis zu 33% mehr verdienen sollen, als die FSJler*innen, nur weil sie ein „Ö“ in ihrem Namen zu stehen haben. Denn sowohl für das FSJ als auch das FÖJ gelten die gleichen Rahmenbedingungen – die Arbeitszeiten liegen bei identischen 39 Stundenwochen. Ebenfalls sind die Zielsetzungen konvergent: Man engagiert sich freiwillig, um einerseits einen Beitrag für das Allgemeinwohl zu leisten und andererseits um persönliche Erfahrungen zu sammeln, aus denen sich manchmal sogar  Berufsorientierungen ergeben. Also warum dann eine so große Taschengelddifferenz? Das Argument, dass FSJ und FÖJ unterschiedliche Förderungstopfzusammenstellungen haben, zählt dabei nicht, denn sie ändern nicht den Fakt, dass es durch diesen Beschluss im Berliner Haushaltsplan 2018 zu einer riesigen Diskrepanz, von 33%, innerhalb der Jugendfreiwilligendienste kommt!

Jeder Jugendfreiwillige leistet in seinem Jahr den gleichen Beitrag für die Gesellschaft. Also wenn die Taschengeldauszahlungen erhöht werden, dann doch bitte für jeden und nicht nur für eine bestimmte Gruppe!

 

 

Der FSJ Wahnsinn geht weiter! Diesmal erfahrt ihr, was 2017 im November und in der Vorweihnachtszeit so bei mir los war.

VON HANNAH

Wo bleibt der Jahresendwahnsinn?

Auch wenn Bernd andauernd von dem „Jahresendwahnsinn“ sprach, empfand ich das Jahresende ziemlich besinnlich und schön. Ich habe viel mit den anderen im Büro gequatscht und vor allem viel geschrieben. Vielleicht fragt ihr euch auch schon, worüber ich überhaupt die ganze Zeit schreibe. Die Ideen müssen doch von irgendwo her kommen. Das ist ganz einfach: Zuallererst bin ich die Hauptredakteurin in der Onlineredaktion von Jugendnetz. Das hört sich schon mal ganz schön spannend und verantwortungsvoll an – das ist es auch. Trotzdem ist es nie ein Gefühl der Überforderung, das mich überkommt, denn an einem Tag ca. 3 bis 4 neue Artikel auf die Startseite zu stellen, die man nur in der Formulierung etwas ändern muss, schafft man locker. Die meiste Zeit sind es Veranstaltungen, die ich aus Pressemitteilungen entnehme, für die ich dann „Werbung“ mache. Viele Veranstalter kontaktieren uns auch direkt und fragen, ob ich auf ihr Event verweisen könnte. Thema ist eigentlich immer: Medien.
Ich freue mich und bin immer wieder dankbar, dass mir von meinen Kollegen (ja, es gibt nur Männer in meinem Büro) so viel Freiheit überlassen wird. Schließlich darf ich die Startseite von Jugendnetz gestalten und die Artikel so anordnen wie es mir am besten gefällt. Ich finde nämlich, auch ästhetisch sollte eine Website ansprechend sein. Beim Gestalten merke ich, wie ich darin aufgehen kann, meine Kreativität auszuleben und auch anstelle eines sachlichen Artikels einfach mal einen etwas provokanteren Text zu schreiben, der viel Wertung enthält. Doch genau das macht meine Rubrik Hannahs Reviews ja aus: Um euch Geheimtipps zu verraten, wo man in Berlin was erleben kann und was sich wirklich lohnt zu besuchen, ist meine eigene Erfahrung und Meinung enorm wichtig.

Wie eine richtige Journalistin

Zum Beispiel fuhr ich am 28. November um 10.00 Uhr ins CineStar am Potsdamer Platz. Dort war ich Teil des  Pressescreenings vom Kinofilm „Wonder“, der dieses Jahr noch in die deutschen Kinos kommt. Ich war wirklich fasziniert und berührt von diesem Film. Deshalb bin ich mir sicher, dass die vielen Journalist*innen und Filmkritiker*innen, mit denen ich vor Ort war, bei ihrer Rezension gar nicht viel negatives zu kritisieren haben werden.
Der Film handelt von einem kleinen Jungen mit einem entstellten Gesicht, der auf seiner ersten Schule Demütigung aber auch wahre Freundschaft erlebt. Der Film wird von tollen Schauspieler*innen gespielt und ist sehr niedlich und witzig gemacht. Gleichzeitig spricht er ein immer noch andauerndes, trauriges Thema an, nämlich Mobbing. Der Film zieht einen in den Bann und lässt das Drumherum schnell vergessen. Und ich glaube, am Ende saß niemand mehr mit trockenen Augen im Kinosessel.

Seminarfahrt mit neuen Gesichtern

Vom 4. bis 8. Dezember fand wieder unsere Seminarfahrt statt, diesmal  in der Bildungsstätte Kaubstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf. Im Nachhinein kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich vorher gar keine Lust hatte, wieder für eine Woche wegzufahren. Im Endeffekt waren wir alle gleich wieder vertraut miteinander und die Freude beim Wiedersehen war groß. Die einzige Überwindung gab es bezüglich der jeweils anderen Gruppe, da Gruppe A und B das erste Mal zusammengewürfelt wurden und man nun nur noch 20 von 40 Leuten kannte. Ich fand es schon beinahe erschreckend, wie schnell wir trotzdem zueinanderfanden und kaum noch Unterschiede zwischen A und B machten. Das hatten wir auch der 30-Things-Challenge zu verdanken, bei der wir am ersten Tag innerhalb einer Stunde 30 Aufgaben als Team erfüllen sollten. Bei solchen Herausforderungen geht ohne Teamgeist und Zusammenhalt gar nichts! Worin wir uns auch alle einig waren: Die Inhalte der Workshops waren im Gegensatz zur letzten Fahrt zwar nicht weniger spannend, aber wesentlich weniger anstrengend und anspruchsvoll. Die ersten beiden Tage haben wir gefühlt sehr viele Pausen gemacht, nicht allzu viel gelernt und waren die meiste Zeit für einen Flashmob in der ganzen Stadt unterwegs. Bei dem Flashmob mit dem Hashtag #FreieFahrtFuerFreiwillige protestierten wir mit hunderten von anderen Berliner FSJler*innen für ein kostenfreies Monats-Abo der BVG. Neben Instagram & Co. machte auch die Abendschau im rbb auf uns aufmerksam, also mal sehen, wie viel wir letztendlich mit unserer kleinen Demonstration erreichen konnten.
Die restlichen Tage ging es in der Bildungsstätte fleißig zu:  In den Workshops beschäftigte ich mich mit den Themen Kulturschock, Sprachanimation, Konfliktlösungsstrategien und Einflussfaktoren auf Entscheidungen. Es sind endlich mal Themen, mit denen man sich vorher niemals in der Schule beschäftigen konnte, obwohl genau diese Art von Bildung einen persönlich weiterbringt und stärker macht. Zum Beispiel hat mir der Workshop Sprachanimation gezeigt, dass man ganz schnell seine Hemmungen, in diesem Fall in Bezug auf eine fremde Sprache sprechen, verlieren kann, wenn man sich einfach mal traut. Jedes Mal aufs Neue erlebe ich solche Erfolgsmomente, in denen man auch mal stolz auf sich sein kann, und ich möchte keine Zeit, die ich mit den anderen auf Seminarfahrt verbringe, missen.