Berlin

Felix und Sophia waren für euch auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg und haben diesen für euch getestet und bewertet.

 

Es klingt ein wenig wie "Cookie”, doch mit Keksen hat es nichts zu tun. Vielleicht denkt man an "Guck mal!” und kommt dem schon näher, denn so ähnlich ist es auch. Guckt mal! Das Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche wartet nur darauf, gesehen zu werden.

VON KRISTINA

Zum elften Mal nun schon werden Kurzfilme aus aller Welt ausgesucht und mit Euch geteilt. Mit jedem Jahr wächst das Publikum, sodass sich die Veranstalter dieses Jahr über 6200 Schulklassen freuen können. Bevor aber laut ,,FILM AB!” gerufen wurde, läuteten die Einlassglocken zur Eröffnung des Festivals. Kinder, Juroren, interessierte Erwachsene und natürlich eine riesige quietschgelbe Ente durften auf der Eröffnung nicht fehlen. Auch Filmemacher ließen sich die Schau der herausgepickten Filme nicht entgehen. Sechs Filme in den Kategorien Umwelt, Dokumentation, Kurzfilm ab 4, 6, 8 und 10 gaben einen kurzen Einblick, wobei jeder komplett unterschiedlich und auf seine Art bemerkenswert war. Kindgerecht und mit wunderschönen Bildern wurden nicht nur Gefühle vermittelt. Ob durch niedliche liebevolle Animationen oder mitreißenden Kameraperspektiven - jeder Film überzeugte auf seine Weise. Von der kleinen Auswahl, die gezeigt wurde, kann man nur noch mehr von den anderen Filmen erwarten, denn jede gezeigte Geschichte war herausragend und berührend. An Witz fehlte es trotzdem nicht.

Feminismus geht nicht nur Mädchen und Frauen an!

"Filme aus aller Welt wurden eingeschickt”, erzählte Monika, die Veranstalterin.  Dieses Jahr vor allem zu Gender Identity und Identität überhaupt, aber nicht nur. Wie können wir unsere Träume und Ziele erreichen? Über Hindernisse stolpern und wieder aufstehen. Wovon träumen Kinder? Was bedeutet es ein Mädchen oder ein Junge zu sein? Ein weiter Punkt im Programm war Girls’ Riot, aber nur ein kurzer Trailer verriet, was noch kommen wird - nämlich Workshops, die Feminismus, Schönheitsideale und mehr als einfache Gleichberechtigung thematisieren.  Angemerkt soll auch sein, dass die Workshops, genau wie das Thema insgesamt, nicht nur für Mädchen sind, denn Feminismus ist keine Angelegenheit für Frauen und Mädchen allein.

Sogar eine kleine Performance gab es zu sehen und das auch gleich in drei Sprachen. In Französisch, Deutsch und Englisch sangen die drei jungen Rapper und erzählten worum es Ihnen geht: Dankbarkeit dafür, auf dieser Welt zu sein; über den Umgang mit Anderen, so wie wir es uns wünschen und dass Materialismus ist nicht alles.

 

 

 

VON SOPHIA

Am 15.11.18 feierten das Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro (KJBB) und die Kinder & Jugenjury Friedrichshain – Kreuzberg zehnjähriges Bestehen. Anlässlich dieser beiden Geburtstage wurde eine große Feier veranstaltet, bei der auch gleichzeitig die Projekte der diesjährigen Kinder- & Jugendjury präsentiert wurden. Die Jubiläumsfeier wurde musikalisch von der Schülerband der Gustav-Meyer-Schule unterstützt und es gab super leckeres arabisches Streetfood  von „RefuEat“.

Nach der Begrüßung der drei Moderator*innen Chivan, Lena und Jaques folgten Grußworte und Geburtstagsglückwünsche von einigen wichtigen Personen der Kinder- und Jugendbeteiligungsarbeit in Berlin und Friedrichshain-Kreuzberg, wie: Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin), Roland Geiger (Geschäftsfüher der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin), Kristine Jaath (Vorsteherin der BVV FHXB), Kathrin Gödeke (Alte Feuerwache) und Mathias Hoffmann (Dachverband FHXB).  Anschließend wurde noch ein Geburtstagsständchen gesungen und die Schülerband führte noch zwei weitere Stücke vor, bevor es los ging mit der ersten Runde Projekte-Markt.

 

Projekte-Markt & Kennenlernen

Beim Projekte-Markt konnten wir uns alle Projekte ansehen, die bei der diesjährigen Kinder- & Jugendjury mitgemacht haben. Die verschiedenen Kinder und Jugendlichen der Projekte standen vor  Aufstellwänden mit Plakaten und Fotos und stellten ihre Projekte und fertigen Ergebnisse vor. Die Projekte waren vielfältig und außergewöhnlich. So gab es zum Beispiel ein Street Art Projekt, eine Astronomie AG, einen Schüler*innenHaushalt und ein Buch über Frieden. Die Kinder beantragten u.a. Geld für Tischtennisplatten, Hochbeete, eine Schulhofverschönerung, den Buchdruck und einen Mädchentreff.

 

Du bist aktiv in der Schüler*innenvertretung? Du arbeitest mit der SV zusammen? Dann ist dieses Projekt des Freiwilligen Jahr Beteiligung genau das Richtige für dich!

Im Projekt SV stärken heißt Demokratie stärken könnt ihr euch mit der der Rolle von Schüler*innen in der SV ihrer Schule auseinandersetzen. Welche Rechten, Pflichten und Privilegien hat eine Schüler*innenvertretung? Wie lebt es sich mit der neuen Doppelrolle in der Schule? Wie kann ich Projekte planen, gestalten und umsetzen? Und wie können Freiwilligendienstleistende Vertretungsstrukturen unterstützen, ohne Schüler*innen dabei zu bevormunden?

Am 21. und 29.11. im Jugendbüro Mitte!

Anmeldung und Infos HIER!

 

© Unsplash, Tom Barrett

https: barcamptools.eu/pankow-eu-and-du/events

#waswillstdu?

Du willst das Thema EU umsetzen, diskutieren, gestalten, malen, singen, kochen, tanzen ...

Dann komm' mit deinen Leuten!

Anmeldung bis 20.11.!

VON FELICITAS

Hey Leute, endlich ist der MITMISCHEN Song fertig!! Wir haben mehrere Tage an diesem Projekt gearbeitet und diese Tage möchte ich nun noch mal Reveu passieren lassen. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Lesen und natürlich auch bei unserem Video!

Lets Go!

Montag:
Am Montag hat sich die Gruppe zum ersten Mal getroffen und natürlich mussten wir uns alle erst einmal kennenlernen. Dazu haben wir Kennlernspiele gespielt, um warm zu werden. Dann ging es auch schon mit dem Thema los - Beteiligung - was ist das eigentlich? Dazu haben wir gemeinsam mit Lisa und Alma vom ongoing project eine Mindmap erstellt und fleißig unsere Köpfchen angestrengt, was wir denn darunter verstehen.
Nachmittags haben wir dann angefangen kleine Videoclips zu drehen. Eines war mit Neonlicht, wobei wir einen Neon-Faden hin und her warfen und einen kurzen Satz sagen sollten, was denn für uns Beteiligung ist. Hat nicht beim ersten Versuch geklappt, auch nicht beim zweiten, aber irgendwann dann doch. Danach wurden noch weitere Clips gedreht und damit war auch schon der erste Tag vorbei.

Dienstag:
Am Dienstag kam der Rapper Gigo Flow zu uns und fing an mit uns die Texte zu schreiben. Daher, dass wir nicht viel Erfahrung mit Rappen hatten, brachte er uns erst einmal die Grundlagen bei und reimte mit uns verschiede Wörter. Nach dem Einstieg begann nun jeder einen Text zu schreiben. Die einzelnen Ergebnisse waren echt gut und die sollten wir dann am Mittwoch einsingen. Deswegen war auch nach dem Workshop "Texte lernen" angesagt.

Mittwoch:
Heute ging es ins Tonstudio und ich kann euch sagen, dass mir dieser Tag besonders gefallen hat. Zusammen mit Boga und Gigo Flow besprach man noch kurz den Text und dann ging es auch schon ans Rappen. Ich hab nicht mitgesungen, da ich meine Stimme nicht so schön finde, aber die anderen haben das echt gut gemacht. Auch muss man erst mal den Mut aufbringen, sich alleine vor das Mikro zu stellen und zu rappen.

So was fehlt uns jetzt noch.... Text haben wir, Song haben wir auch.. klar das Video. Denn was wäre ein Rapsong ohne das Video? Richtig nur halb so gut. ;) Also haben sich die Leute nochmal Montag und Dienstag getroffen, um das Video zu drehen. Es ist echt gut geworden!

Das war die kleine Revue und jetzt könnt ihr euch gerne das Endprodukt mal selber anschauen!

Have Fun!

Ach ja, was bedeutet MITMISCHEN eigentlich für euch? Kommentiert auf unseren Social Media Kanälen!

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung hat einen neuen Aktionsfonds für kulturelle Jugendbildung ins Leben gerufen. Dieser ist Teil eines neuen Projekts Jugend.Sprungbrett.Kultur kurz JSK! Das JSK soll helfen, Diversität, Transkulturalität und Partizipation aus der Perspektive von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung zu formulieren und sie zu unterstützen, ihre eigene Projekte und Ideen umzusetzen.

Der Aktionsfonds fördert mit den Mitteln des Landes Berlin – der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – integrative und partizipative Maßnahmen und Projekte von und mit jungen Geflüchteten (14-27 Jahre). Bis zu 5.000 Euro können in diesem Jahr noch beantragt werden. Die Ausschreibung mit den Förderkriterien sowie die Formulare für die Antragstellung können auf der Website der LKJ Berlin hier heruntergeladen werden.

Wer kann gefördert werden?
Gruppen, Initiativen oder gemeinnützige Institutionen (e.V. oder gGmbH), Personen (junge Erwachsene ab 18 Jahren) mit Fluchterfahrung, Wohnort Berlin und die
- Haupttätigkeit in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit haben
- selbst Projekte/Maßnahmen von und mit Geflüchteten durchführen und/oder
- Projekte in Kooperation mit Selbstorganisationen / ehrenamtlichen Initaitiven junger Geflüchteter durchführen

Wie viel kann beantragt werden?
Einzelvorhaben können bis zu 5.000€ beantragen

Welche Vorhaben können beantragt werden?

Projekte für 14 bis 27-Jährige, die
- kreative/innovative künstlerische Ideen von Geflüchteten-Selbstorganisationen und
jungen Menschen mit Geflüchtetenstatus im Umgang mit traditionellen Künsten und
neuen Medien aufgreifen – Fotografie, Printmedien, Zeitungen, Rundfunk, Hörfunk,
social media, social network, Internet, Spoken words/Poetry slam,
Schreibwerkstätten, Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst etc.,

- kulturelle und alternative Lebensformen junger Geflüchtete als Ausgangspunkt
künstlerischer Praxis nehmen,
- kulturelle Bildung in verschiedenen Politikfeldern und Einrichtungen umsetzen.

Die Antragstellung ist ab sofort möglich!

Bei Fragen zur Antragsstellung kann sich an die Projektkoordinator*innen gewandt werden: Abdel Amine Mohammed (amine.mohammed@lkj-berlin.de) und Marwa Al-Radwany (marwa.al-radwany@lkj-berlin.de).

Quelle: LKJ

Rund 100 Aufsteller mit philosophischen Fragen schmückten Ende Juni 2018 die Auguste-Viktoria-Allee in Berlin-Reinickendorf. Viele engagierte Schülerinnen und Schüler sowie ein Philosophiekurs der Max-Beckmann-Oberschule hatten diese zusammengetragen und als Ausstellung aufbereitet. Die Jugendlichen wollten wissen, welche philosophischen Fragen den Menschen in ihrem Kiez durch den Kopf gehen, sie bewegen. Dazu befragten sie Menschen in Kirchen, Seniorenwohnheimen,
Grundschulen, Kindergärten, Mädchentreffs und Supermärkten.

 

VON HANNAH