Berlin

Eine aktive Schülervertretung kann das Schulleben bereichern. Sie ermöglicht euch zuerleben, was es bedeutet, selbst etwas zu planen, zu organisieren und wirksam etwas zuverändern. Und nebenbei kann man lernen, was Demokratie im Kleinen bedeutet.
Dazu braucht es Wissen darüber, was mit SV-Arbeit alles erreicht werden kann, welche Rechte man hat und welche Methoden dabei helfen können. Im Alltag fehlt jedoch oft die Zeit für den Blick über den Tellerrand, d.h. die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch mit
anderen Schülervertreter_innen und SV-Begleiter_innen. Das Werkstattseminar ist eine gute Möglichkeit, voneinander zu lernen, Tipps und Tricks auszutauschen, Projekte in Angriff zu nehmen oder sich mal Zeit zu nehmen für Probleme, für die sich sonst nur schwer Lösungen finden lassen – wie das Motivieren anderer Schüler_innen. Der Seminartag ist so gestaltet, dass der Austausch zwischen den Schülervertreter*innen und SV-Begleiter*innen im Vordergrund steht. Dazu kommt die Möglichkeit sich durch die Angebote des Dozententeams bewusst zu Themen fortzubilden.

 

Wer ist eingeladen?

Das Seminar richtet sich an Schülervertreter*innen sowie SV-Begleiter*innen. Von einer Schule können max. 6 Personen teilnehmen. Ihr solltet mindestens 14 Jahre alt sein – und euch von der Dauer einen so langen Tag zutrauen. Eingeladen sind sowohl „Neulinge“ als auch „alte Hasen“.

 

Ort und Zeit:

7.6.2018, Jugendclub Königsstadt, Saarbrückerstr. 26, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, 9:00 –16:00 Uhr oder 27.6.2018, Jugendclub Schloss19, Schlossstr. 19, 14059 Berlin-Charlottenburg, 9:00 – 16:00 Uhr

 

Kosten:

Die Teilnahme ist kostenlos, weil die Veranstaltung durch die Landeszentrale für Politische Bildung sowie die Kreuzberger Kinderstiftung gefördert wird. Nebenbei gibt’s Snacks und Getränke. Mittagessen ist nicht enthalten. Es gibt in der Umgebung aber die Möglichkeit
etwas zu essen. Aber: kostenlos ist nicht umsonst;) - solltet ihr euch anmelden, aber kurzfristig, d.h. biszwei Tage vorher oder nicht absagen, so fallen Stornogebühren an. Diese werden ab zwei Personen, die absagen von einer Schule fällig und liegen bei 25 Euro/Person.

 

HIER FINDET IHR ALLE INFOS, DAS PROGRAMM UND DAS ANMELDEFORMULAR ALS PDF!

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Artikelbild © Tim Gouw on Unsplash

Theaterbegeisterte aufgepasst! Der JugendKulturService sucht Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren für die Teilnahme an der Jugendjury zum neuen Jugend-IKARUS!

Der Preis wird am 7. November 2018 erstmalig vergeben, die feierliche Preisverleihung findet im Kabaretttheater Die Wühlmäuse statt.

Seit 2002 wird unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Axel Prahl vom JugendKulturService einmal pro Jahr der IKARUS-Preis für herausragende Berliner Theaterinszenierungen für ein junges Publikum verliehen. Damit werden in besonderem Maße die Scheinwerfer auf die hohe Qualität der Berliner Theaterkunst für Kinder und Jugendliche gerichtet.

Als Mitglied der Jugendjury setzt ihr euch nach euren eigenen Kriterien mit der von einer Auswahljury nominierten Inszenierungen auseinander. Die Jugendjury wird unabhängig von der Fachjury ihren eigenen mit 2.000 € dotierten Jugend-IKARUS verleihen.

Macht mit und bringt eure Perspektiven und kritische Meinung zu Theaterstücken für Zuschauer*innen ab 2 Jahren bis hin ins junge Erwachsenenalter ein. Unterstützung bei der Frage, wie man Theater eigentlich kritisch betrachten kann, gibt es durch professionelle kulturpädagogische Anleitung und die Jury erhält viele Möglichkeiten für kostenfreie Theaterbesuche von August bis November in Berlin. Der Auftaktworkshop findet am 15. oder 22. Juni statt.

 

Ihr wollt mitmachen? Bewerbt euch bis zum 1. Juni! Dazu reicht eine kurze Begründung per Mail an bewerbung@jugendkulturservice.de, was euch an diesem Projekt reizt.

Das Preisgeld für den IKARUS-Preis und den Jugend-IKARUS wird durch Spenden von der Joachim und Anita Stapel Stiftung, dem Berliner Jugendclub e.V. und von Bürgerinnen und Bürgern finanziert.

Mehr Infos: http://jugendkulturservice.de/de/theater/ikarus/

 

Artikelbild © JugendKulturService gGmbH

 

Hallo ihr Lieben! Ich hätte nicht gedacht, dass ich gleich am Jahresanfang wieder so viel erleben werde! Was das Beste an den letzten beiden Monaten und was eher ein Reinfall war, das erfahrt ihr hier...

VON HANNAH

Stars und Sternchen auf der 68. Berlinale

Die Berlinale ist DAS große Event in Deutschland, wenn es um Filme und Stars geht. Und auch weltweit ist sie eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Dieses Jahr fanden die Internationalen Filmfestspiele Berlin (kurz: Berlinale) bereits zum 68. Mal statt – vom 15. bis 25. Februar 2018. Und ich durfte von Anfang bis Ende dabei sein!

Ich konnte es kaum glauben, als ich meinen eigenen Presseausweis in der Hand hielt. Mit ihm hatte ich Zutritt in alle Kinos, auch in die, in denen nur Filme für Akkreditierte liefen. Denn damit auch ihr erfahrt, welche Filme der Berlinale man auf keinen Fall verpassen sollte, war ich die ganze Woche auf der Berlinale unterwegs und habe mir verschiedene Filme angesehen. Und den einen oder anderen Star habe ich auch auf dem roten Teppich getroffen...

Unglaublicher Andrang

Jahr für Jahr werden rund 300.000 Festivaltickets an das Publikum verkauft. Nicht nur am Berlinale Palast am Potsdamer Platz, sondern auch an anderen Orten in Berlin waren die Kinos voll und die Menschen im Filmfieber! Um zu erfahren, welche Filme ich gesehen habe und welche ich euch empfehle unbedingt anzuschauen, guckt mal hier vorbei.

Außerdem vergibt die Jury alljährlich insgesamt acht Preise, darunter den goldenen Bären für den Besten Film und die silbernen Bären für die beste Darstellerin und den besten Darsteller. Alle Gewinner*innen könnt ihr hier nachlesen.

Mein Fazit zur Berlinale

Die Berlinale war ein unfassbar schönes, aufregendes und glamouröses Event! Denn ja, ich bin verrückt danach: Berühmte Persönlichkeiten in umwerfenden Abendkleidern und schicken Smokings, Glitzer, Glamour, Gala... all das spielte sich auf dem roten Teppich ab! Die beiden deutschen Schauspieler Charlie Hübner und Wotan Wilke Möhring z.B. standen direkt vor mir auf dem roten Teppich und gaben fleißig Autogramme.

Dennoch waren es ziemlich anstrengende Tage (positiv anstrengend), an denen ich von einem Berliner Kino ins nächste raste, um bloß nicht den nächsten Film zu verpassen. (Ich weiß, das sind Luxusprobleme!) Aber ja, ihr glaubt es kaum: Es waren hundert Meter lange Schlangen und Journalisten setzen gerne mal ihre Ellenbogen ein, um sich vorbei zu kämpfen! Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte und sage nochmal ganz offiziell „Danke“ an mein liebes jup! Team!

Strapsen, Lippenstift und Rock´n´ Roll: Alles Dinge die einem zu The Rocky Horror Show einfallen. Wir sollten nicht entäuscht werden - im Gegenteil.

VON ALINA und FRANCESCA

 

Den Film „The Rocky Horror Picture Show“  kennt so gut wie jeder, doch wie sieht es mit den Wurzeln aus? Denn schon zwei Jahre vor dem Film schuf Richard O´Brien das Kult-Musical, von dem lobend behauptet wird es sei laut, anzüglich und verrückt. Doch kann das Wiedererwachen des Top Musicals die Erwartungen der Zuschauer und besonders der Fans erfüllen? Knapp 35 Jahre nach der Premiere von „The Rocky Horror Show“ 1973, geht Richard O´Briens Meisterwerk 2018 erneut auf Tour. Mit dabei - ein vielversprechender Cast. Wir waren also sehr gespannt, als wir des Jahres im Admiralspalast saßen um dieses legendäre Musical zu sehen.

 

Story

Janet und Brad sind ein frisch verlobtes Paar und wollen gemeinsam ihren ehemaligen Lehrer Doktor Scott die gute Nachricht überbringen. Auf dem Weg dahin geraten sie in einen Sturm der zu einer Autopanne führt.
Durchnässt und orientierungslos klopfen sie an die Tür eines unheimlichen Herrenhauses, welche von dem Butler Riff Raff geöffnet wird. Er lädt sie ein herein zu kommen und verkündet, dass sie „in einer sehr besonderen Nacht“ angekommen seien. Der Grund dafür ist das neuste Experiment des Doktor Frank-N-Furter, der nicht nur der Schlossherr sondern auch ein Transvestit ist. Sein Ziel: den perfekten Mann zu erschaffen.
Zwischen Gesang und Tanz verführt er nicht nur Brad sondern auch Janet. Doch Riff Raff und seine Schwester Magenta setzen dem Vergnügen bald ein Ende. Denn sie wollen zurück in die Galaxie Transilvanien auf den Planeten Transexual. Doch zuvor muss noch der grausame Doktor Frank-N-Furter mit einem Plasmastrahl pulverisiert werden. Columbia, eine Verehrerin des Doktors, wirft sich todesmutig vor ihn und opfert ihr Leben für seins. Doch das kann die Geschwister nicht aufhalten und so werden auch der Doktor und seine Schöpfung  getötet. Brad und Janet bereuen, dass sie sich haben verführen lassen und fliehen.

 

 

 

Am 3. April startete der Wettbewerb KLASSENSPRECHER*IN DES JAHRES, Schirmherrin ist die Berliner Schulsenatorin Sandra Scheeres.

Aufgerufen sind alle 4.000 Berliner Klassensprecher*innen der 7. bis 10. Klasse! Du setzt dich für deine Klasse ein un vertrittst sie in den Gremien, hilfst Konflikte zu lösen und sagst laut deine Meinung? Dann bewirb dich noch bis 17. Mai als Klassensprercher*in des Jahres! Im Anschluss kann abgestimmt werden und die zehn Kandidat*innen mit den meisten Stimmen ziehen in die Endrunde ein. Dann entscheidet eine Jury aus Jugendlichen, Eltern, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen.

Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2018 statt! Zu gewinnen gibt es eine Klassenfahrt, Chucks und Büchergutscheine.

Alle Infos und wie du dich bewerben kannst, erfährst du auf der Seite des Wettbewerbs: www.klassensprecher-des-jahres.de .

 

 

Artikelbild © Alexis Brown on Unsplash

Eine aufrüttelnde Foto-Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen vom 09.03.2018 bis zum 15.07.2018

VON KATHARINA

Erwartungsvoll betrete ich den Raum, wo die Foto- Ausstellung ,,Ich habe mich nicht verabschiedet/ Frauen im Exil“ vertreten ist. Im ersten Moment bin ich von der geringen Größe des Raumes verwundert, da ich mit einer größeren Ausstellung gerechnet habe. Sobald ich aber die Fotos betrachte, fühle ich mich emotional aufgewühlt und die Fotos hinterlassen bei mir einen prägenden Eindruck.

Lebensgroße Fotos

Heike Steinweg, die Fotografin, hat Frauen, die hier in Berlin im Exil leben lebensgroß porträtiert. Alle kommen sie aus Kriegsregionen wie Syrien, Afghanistan oder Irak; alle haben sie Verluste, Schmerz und Trauer erfahren.

Es sind 33 Frauen die im Fokus dieser Ausstellung stehen. Selbstbewusst und offen blicken sie in die Kamera und sprechen dadurch die sie betrachtende Person direkt an.

Direkter Augenkontakt

Das Gefühl, dass die Frau mich direkt anschaut und mich jeden Moment ansprechen kann ist wie ein roter Faden der Ausstellung, dazu ein kurzes Zitat der Porträtierten. Die Frauen, die aus Konfliktländern fliehen, erleben heftige  Umbruchssituationen, müssen sich mit fremden Werten auseinandersetzen und ein neues Leben aufbauen. Der Schmerz, den sie erlebt haben spiegelt sich in ihren Augen wieder aber auch eine unglaubliche Kraft.

Bald ist es soweit und die Antragsfrist für die erste diesjährige Sitzung der Jugendjury Spandau endet.

 

Also: Meldet euer Projekt bzw. eure Projektidee bis zum 12. September 2018 an, damit es am Auswahlverfahren der Jugendjury teilnimmt!

Die drei Entscheidungsrunden finden in der Bezirkszentralbibliothek Spandau, in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau und in den Räumen von Kompaxx e.V. statt.

Dritte Entscheidungsrunde am Sa., 15.09.2018 in der Bezirkszentralbibliothek Spandau

Erste Entscheidungsrunde am Sa., 14.04.2018 bei Kompaxx e. V. (Anmeldung bis 10.04.2018).

Zweite Entscheidungsrunde am Sa., 02.06.2018 in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau  (Anmeldung bis 30.05.2018).

 

Wie läuft die Jugendjury Spandau ab?

  1. Ihr schreibt eine Projektskizze und schickt sie bis zum Anmeldeschluss an: jugendjury@kompaxx.de
  2. Ihr entsendet 2 Delegierte aus eurer Gruppe zu einer der drei Entscheidungsrunden.
  3. Ihr stellt den anderen Gruppen eure Projektidee und euer Finanzierungsplan vor und entscheidet gemeinsam darüber, wie die Gesamtsumme auf eure Projekte aufgeteilt wird, (Ihr verhandelt und schließt Kompromisse)
  4. Danach könnt ihr mit euren Projekten loslegen!
  5. Ihr führt euer Projekt bis zum Abgabetermin durch und dokumentiert die Ergebnisse (Fotos, kurzer Bericht).

 

Artikelbild © HostelSpandau | pixabay

Hoch motiviert und engagiert geht die Arbeit der Jugendjury Lichtenberg in diesem Jahr weiter. Es wird sich fleißig getroffen und diskutiert.

Noch bis zum Ende des Jahres könnt ihr euren Antrag für die Jugendjury Lichtenberg einreichen.

Wenn ihr runterscrollt, findet ihr hier auf der Website des GANGWAY e.V. die Antragsformulare. Einfach ausfüllen und abschicken!

Per Mail an hsh@gangway.de oder per Post an Gangway e.V., Straßensozialarbeit in Berlin, Schumannstraße 5 | 10117 Berlin.

 

Artikelbild © StartupStockPhotos | pixabay

Meldet euer Projekt bzw. eure Projektidee bis zum 9. April 2018 an, damit es am Auswahlverfahren der Jugendjury teilnimmt!

Dieses Jahr gibt es in Treptow-Köpenick wieder fünf Jurysitzungen an fünf verschiedenen Orten:

Donnerstag 06.09.2018 - 17 Uhr: Grünauer Schule (Walchenseestraße 40, 12527 Berlin)

Donnerstag 12.04.2018 - 17 Uhr: Würfel (Alfred-Randt-Str. 52, 12559 Berlin)

Donnerstag 24.05.2018 - 17 Uhr: WK14 (Weisskopfstr. 14, 12459 Berlin)

Donnerstag 14.06.2018 - 17 Uhr: Cabuwazi Treptow (Bouchéstr. 74, 12435 Berlin)

Donnerstag 05.07.2018 - 17 Uhr: Café Köpenick (Seelenbinderstr. 54, 12555 Berlin)

Euren Antrag schickt ihr an jfe-fairness@fippev.de.

 

Artikelbild © freephotocc | pixabay

 

Bewerbt euch und nehmt teil an der 6. Reinickendorfer Jugendjury!

Jede Gruppe, die eine Idee einreicht, schickt zwei Gruppenmitglieder in die Jury. Dann entscheidet ihr gemeinsam mit anderen Jurymitgliedern, welche Ideen Geld bekommen und durchgeführt werden. Ihr könnt für ein Projekt 300€ bis maximal 1.000€ beantragen.

Einsendeschluss: Freitag, 13. April 2018

Workshoptag: Freitag, 20. April 2018

Jugendjurytag: Samstag, 21. April 2018

Weitere Infos und wie der Antrag aussehen kann, könnt ihr hier nachlesen...

 

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