Berlin

Es ist euch wichtig, über Dinge mitzubestimmen, die euch betreffen, und deshalb engagiert ihr euch in Jugendprojekten? Ihr lasst nicht die Erwachsenen darüber entscheiden, was Berliner Jugendliche brauchen? Und ihr wollt am liebsten der ganzen Welt von eurem Projekt/eurem Jugendtreff/eurem Engagement erzählen? Texten, Rappen, Singen, Interviewen, vor oder hinter der Kamera stehen ist voll euer Ding?

Dann seid dabei bei unserem Workshop „Ein Song zum Thema Beteiligung“ vom 22. Bis 24. Oktober im Haus der Jugend Mitte im Wedding (U Nauener Platz). Dort wird gemeinsam darüber gesprochen, was „Mitmischen“ bedeutet, es wird interviewt, getextet, gerappt und alles in einem Tonstudio professionell produziert. Im Anschluss drehen wir das neue Startseiten-Video für den jup! Mitmischen-Bereich auf https://jup.berlin.

Der dreitägige Workshop findet vom 22. bis 24. Oktober 2018 im Haus der Jugend Mitte (Liebenwalderstraße 2-3, 13347 Berlin) statt. Geleitet wird er vom ongoing project und den Berliner Rappern und Produzenten Gigo Flow und Boga.

Tag 1, Montag der 22.10., 12-17 Uhr:

Gemeinsam mit den Workshopleiterinnen vom ongoing project wird das Thema Beteiligung genauer angeschaut und gemeinsam gebrainstormt, was „Mitmischen“  eigentlich für euch bedeutet. Wo kann man in Berlin seine Meinung als Jugendliche*r einbringen, wo wünscht ihr euch mehr Rechte? Aus euren Überlegungen entstehen kleine Videoclips.

Tag 2, Dienstag der 23.10., 11-17 Uhr:

Gigo Flow wird mit euch und euren Ideen gemeinsam einen Songtext zum Thema „Mitmischen“ schreiben. Heute wird getextet und gerappt, es werden Beats angehört und Rhythmen ausprobiert.

Tag 3, Mittwoch der 24.10., 11-17 Uhr:

Heute geht es ins Tonstudio. Boga und Gigo Flow werden zusammen mit euch euren Song professionell aufnehmen!

Wenn der Song produziert ist, fehlt natürlich noch das Video. Den Dreh wird Regisseur Martin übernehmen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Angedacht ist schon mal Freitag, der 26.10. oder auch Anfang der zweiten Herbstferienwoche.

An allen Tagen wird es natürlich auch Pausen geben und wir sorgen für Snacks und Getränke. Für die An- und Abreise seid ihr selbst verantwortlich. In der Nähe befindet sich u.a. der U-Nauener Platz.

 

Meldet euch jetzt für den Workshop an, indem ihr uns eine kurze Mail schickt. Schreibt darin bitte, ob ihr an allen Workshoptagen teilnehmen wollt oder ob ihr nur beim Texten, nur beim Rappen oder auch nur beim Videodreh dabei sein wollt.

Die Mail sendet ihr an info@jup.berlin oder aber ihr kontaktiert uns bei Facebook (@jupberlin).

Bei Fragen zum Ablauf des Workshops, ruft uns einfach an, unter der 030 – 284701938 oder schreibt uns eine Mail an info@jup.berlin

Der Workshop ist kostenlos. Wir freuen uns, auf eure Anmeldungen!

 

Artikelbild © Samuel Zeller on Unsplash

Eine selbstgebaute Parkouranlage, allein durch Kinder, Jugendliche erbaut - wie cool ist das denn? Diese Vorstellung wurde nun Realität.

Kinder und Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf überlegten, planten und bauten zusammen eine Parkouranlage, die nicht nur sie nutzen können, sondern auch viele andere, die mal den Wunsch verspüren, Sport, Spaß und Gemeinschaft an einem Ort zu erleben.

Doch wie konnten sie das erreichen? Mit reichlicher Zusammenarbeit und Hilfe von Organisationen, wie dem Mobilen Wohnzimmer MoWo, dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, dem Nachbarschaftszentrum Wannseebahn e.V., den Fußgängern und vielen mehr. Alle halfen bei dem Projekt.

Und dafür erhielten sie auch einen Preis. Am Donnerstag, dem 20.10.2018, war der Gewaltpräventionstag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Theater an der Parkaue. Dort kamen Menschen zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man Gewalt in den verschiedensten Situationen vermeiden kann. Und eine Strategie kann es sein, die unterschiedlichsten Leute zusammenzuführen, um an einem Projekt gemeinsam als Team zu arbeiten. Denn in einem Team arbeitet man miteinander und nicht gegeneinander. Diese Gruppe hat dies getan und mit einem erfolgreichen Ergebnis, welches nun gewürdigt wurde.

Das Projekt  " MoWo- Mobiles Wohnzimmer für Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf " wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit dem Sonderpreis der "degewo AG" ausgezeichnet.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! (Mehr zum Projekt und ein Video gibt es hier)

Also, falls Ihr auch Bock habt, mal Eure Parkourfähigkeiten unter Beweis zu stellen, dann seid Ihr dort herzlichst willkommen.

Bist du ein Befürworter der EU? Oder doch eher ein Kritiker? Egal, welche Meinung Du vertrittst, bei "YOUrope" geht es um genau Deine Meinung!

2019 ist ein entscheidendes Jahr für Europa, denn durch den Brexit und die Europawahl werden die europäischen Karten neu gemischt. Nicht nur in Großbritannien stellen viele die EU in Frage, auch in anderen Mitgliedstaaten gewinnen kritische Stimmen an Einfluss. Die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ist auch eine Entscheidung über die Zukunft der Union.

Der 66. Europäische Wettbewerb will dazu beitragen, dass Kritiker wie Befürworter des europäischen Projektes zu Wort kommen. „YOUrope – es geht um dich!“ – das Motto ist eine Einladung an Schülerinnen und Schüler in Deutschland, sich aktiv für die Zukunft Europas einzusetzen. Die 13 Aufgabenstellungen bieten dafür vielfältige Anregungen und ermutigen Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, sich einzumischen: Wofür setzt du dich ein? Was möchtest du für Kinder und Jugendliche verändern? Wie könnt ihr eurer Schule zeigen, wie wichtig Europa für uns alle ist?

Schülerinnen und Schüler gestalten Kampagnen für die Europawahl und setzen sich mit politischer Kommunikation im digitalen Zeitalter auseinander: Welche Rolle spielen Influencer, Fake News und Social Bots in der Meinungsbildung? Wer die eigene Meinung lieber kreativ ausdrücken möchte, kann dies mit Street Art oder Protestsongs tun. Wir freuen uns auf ein buntes Kaleidoskop eurer Ideen und Meinungen!

mehr Infos zu der Veranstaltung unter: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/thema-des-66-ew/

hier kommt Ihr zu den 13 Aufgabenstellungen: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/aufgaben-66-ew/

 

Artikelbild: © Lukas Koffler / 58. Europäischer Wettbewerb

Du hast häufig Langeweile zu Hause? Du willst etwas unternehmen, doch weißt nicht, was? Du hast Bock auf Kunst und Kultur und das am Besten mit anderen Leuten? Dann verbring Deine Freizeit doch bei FRI-X BERG.

Unter dem neuen Namen FRI-X BERG werden die klassischen Strukturen der einzelnen Kunstbereiche aufgebrochen und zusammengeführt. Die unterschiedlichen Künste werden durch vielfältige Aktionen und Projekte miteinander verbunden. Exkursionen, Museumsbesuche, interdisziplinäre Wettbewerbe und Projekte sowie Filmevents sind integraler Bestandteil des Angebotes.

Neben einem umfangreichen Nachmittagsprogramm bietet das FRI-X Schulen und Kitas am Vormittag Kurse und Workshops sowie Weiterbildung für Künstler*innen, Lehrende und Erzieher*Innen an.

Der neue Standort am Tempelhofer Ufer verfügt über vier modern ausgestattete Räume und einen ruhigen und großzügigen Außenbereich mit verschiedenen Outdoor Spiel- und Bewegungselementen.

Also, wenn Du Lust auf künstlerische Angebote und kulturellen Erlebnissen hast, dann schau dort einfach vorbei.

Alle Informationen finden sich auf ihrer Internetseite: www.frixberg.de

 

 

VON SINA

Neben des ganzen Workshops, die in den letzten Wochen stattgefunden haben, wurde selbstverständich auch inhaltlich eine ganze Menge am ersten Print-Magazin von jup! gearbeitet. Hier eine kleine Zusammenfassung vom aktuellen Stand:

Unsere Jugendredakteure waren unterwegs und haben für euch Projekte und Organisationen besucht, die für Beteiligung stehen. Die Berichte dazu sind entweder in Arbeit oder schon fertig und müssen nur noch abgesegnet werden. Wir sind also auf einem guten Weg!

Unsere Layouterin Rike ist derzeit fleißig mit den schon fertigen Artikeln und Beiträgen beschäftigt. Das Layout samt der Schrift und -größe, sowie die Elemente der Seiten steht! Jetzt geht es um die richtige Anordnung damit Euch unsere schönen Inhalte auch genauso schön präsentiert werden.

Eine Baustelle stellte in den letzten Wochen unser Titelbld dar. Wie wollen wir das Thema „Mitmischen“ bildlich umsetzen?  Bei vielen Ideen, die intensiv in der Redaktion diskutiert wurden, musste ein passender Kompromiss gefunden werden. Seid gespannt auf das Motiv, auf welches wir uns geeinigt haben!

Damit ist der Zeitplan gut eingehalten und schon bald liegt das Magazin frisch (jup!)gedruckt in Jugendfreizeiteinrichtungen, Museen, Kinos, etc.

Du bist künstlerisch tätig und machst gerne Projekte mit jungen

Menschen?

 

Du brauchst Geld für Dein Projekt, aber komplizierte Anträge hindern Dich

daran, Deine Ideen umzusetzen?

 

Du hast Ideen und Erfahrungen, die in der Projektarbeit oft zu kurz kommen

und das willst Du ändern?

 

Du möchtest gesellschaftlich mitmischen und in der Kulturellen

Bildungsarbeit mitbestimmen?

 

... lass Dich nicht stoppen, sondern starte jetzt durch! Das Programm "Durchstarten" ist das

Förderprogramm für neue Expert*innen der Kulturellen Bildung in Berlin.

Es richtet sich an junge Menschen (18 bis 27 Jahre), Menschen mit Behinderung und

Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrungen, die künstlerische Projekte

mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen wollen. Der Projektfonds Kulturelle Bildung

unterstützt Dein Projekt bis zu einem Jahr lang mit 1.000 Euro pro Monat!

 

Reiche einfach deinen Antrag bis zum 05.12.2018 ein!

 

 

Der Klimawandel ist eine große Herausforderungen für uns alle. Es ist ein Thema, das jeden einzelnen Menschen persönlich betrifft. Das bedeutet, dass auch jeder etwas zum Schutz des Klimas beitragen kann. Alles was wir tun, hat Auswirkungen auf das Klima und auf die Zukunft unseres Planeten: Wie wir uns fortbewegen, wie wir Strom, Wärme und Wasser nutzen, wie wir konsumieren, leben und arbeiten. Durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Einsatz effizienter und innovativer Technologien und den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien können wir unsere Lebensqualität erhalten und auf eine zukunftsfähige Grundlage stellen.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Beim Berliner Klima Schulen Wettbewerb für das Schuljahr 2018/19 könnt ihr mit euren Ideen und Innovationen zum Thema Klimaschutz mitmachen und sogar sogar tolle Preise gewinnen!

Rund zwei Wochen nach der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion fand ein weiteres Sport-Highlight statt. Die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Veranstaltet wurde die EM vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Auch Jasper und Linus von Handicap Lexikon waren dabei.

GASTBEITRAG VON JASPER | HANDICAP LEXIKON

Vom 20. August bis 26. August fand die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg statt. In dieser einen Woche begeisterten Sportler*innen aus ganz Europa die Zuschauer*innen mit ihren Leistungen. Da es unzählige verschiedene Behinderungen gibt, werden alle Athlet*innen im Vorhinein klassifiziert, das heißt in unterschiedliche Wettkampfklassen eingeteilt. Diese Einteilung ähnelt in gewisser Weise der Gruppierung nichtbehinderter Athlet*innen nach Alter, Gewicht oder Geschlecht. Es gibt nach der Definition des paralympischen Klassifizierungssystems drei Arten von Behinderungen: körperliche, geistige und Sehbehinderung. Die Klassifizierung reicht von T11 bis T64. Beispielsweise bedeutet die Wettkampfklasse T11 und T64 Unterschenkelverlust mit einer Protese. Dies bedeutet, dass eine Wettkampfklasse nicht unbedingt Athleten mit der gleichen Behinderung umfasst. Wenn unterschiedliche Behinderungen ähnliche Einschränkung verursachen, dürfen und müssen die Athlet*innen mit diesen Behinderungen gegeneinander antreten.

 

Es geht weiter mit Erklär' deine Stadt. Heute lässt sich die Grundschule am Koppenplatz von Passanten die Berliner Mauer erklären!

 

VON ELISA

Ich erinnere mich noch genau an einen Tag, der bestimmt schon zwei Jahre her ist. Es war am frühen Abend an einem Frühlingstag, ich hatte lange Schule und in der letzten Stunde ausgerechnet noch Sport. Fix und Fertig und vollbeladen mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken und einem Sportbeutel in der Hand, habe ich den Heimweg angetreten. Mit den Öffis nach Hause gefahren und völlig entnervt vom vollen Bus, habe ich beim Aussteigen in meiner Wohngegend auf der anderen Straßenseite  eine Frau beobachtet, die ganz alleine ein riesiges Paket hinter sich herzog. Die Frau war klein und zierlich und mühte sich quälend ab, ich konnte kaum hinsehen. Habe nur daran gedacht, wie blöd das für mich wäre, alleine ein großes Paket zu schleppen.
Ohne lange zu zögern bin ich auf die andere Straßenseite gewechselt und habe sie angesprochen und ihr meine Hilfe angeboten. Sie hat das Angebot direkt angenommen und gemeinsam haben wir das Paket die Straße hinunter, um die Ecke bis vor ihr Haus getragen. Die Frau war sehr sympathisch und wir kamen während des Schleppens nett ins Gespräch. Zu zweit war das Paket nur halb so schwer. Sie war sehr erstaunt, dass ich so hilfsbereit war, da ich ja selbst die Hände voll hatte. Die Frau erzählt mir, mehrere Leute wären schon an ihr vorbei gelaufen und hätten ihr nicht ihre Hilfe angeboten.
Als wir uns verabschiedeten habe ich gemerkt, dass ihr Lächeln und ihre Dankbarkeit auf mich wirkten. Mein stressiger Tag war gleich viel schöner.
In meinem Leben gab es schon viele solcher Situationen, in denen ich fremden Menschen geholfen habe, ob es der Oma beim Laufen bis zum Supermarkt helfen war oder gemeinsam mit einer jungen Mutter den Kinderwagen hochtragen. Ich würde, das immer wieder machen. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, denn ich sage mir immer: Ich gehe mit den Leuten so um, wie ich es von ihnen für mich wünschen würde.

Das Leben ist ein Miteinander- kein Gegeneinander. Und jemanden zu helfen ist keine Schwierigkeit! Meistens lernt man dabei auch noch nette neue Leute kennen und man geht beflügelter durch den Tag! Denkt mal drüber nach und macht euer Leben ein wenig schöner.